The Walking Dead

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  • The Walking Dead



    Während eines Schusswechsels wird der Polizist Rick Grimes verletzt, verliert das
    Bewusstsein und kommt in einem Krankenhaus wieder zu sich. Als auf sein Klingeln
    hin keine Schwester auftaucht, macht er sich auf die Suche nach dem Personal,
    stellt jedoch fest, dass das Hospital verlassen ist. In der von außen verriegelten
    Cafeteria begegnet er ihnen dann zum ersten Mal: jenen augenscheinlich toten,
    verwesenden Kreaturen, die umherwandeln und ihm das Fleisch von den Knochen
    reißen wollen. Hals über Kopf stürzt Grimes voller Entsetzen hinaus in eine Welt,
    die er nicht wiedererkennt: menschenleere Straßen und vereinzelte Untote. Doch
    es gibt auch noch Überlebende. Wie der Zufall es will, stößt der Polizist in den
    Wäldern vor der Stadt auf eine kleine Gruppe von Menschen, unter denen sich
    auch seine totgeglaube Ehefrau Lori und sein kleiner Sohn Carl befinden. Rick, der
    auf seine Erfahrungen als Gesetzeshüter zurückgreifen kann und eine gleichsam
    natürliche Autorität besitzt, übernimmt innerhalb der Gruppe schnell die Position
    des Anführers. Sein primäres Anliegen ist es, die Menschen an einen sicheren
    Zufluchtsort zu führen, da ihr Überleben in freier Natur auf Grund der umherstreifenden
    Untoten, des absehbaren Mangels an Nahrungsmitteln und an Munition am seidenen
    Faden hängt. Die Suche der Gruppe, deren Zusammensetzung sich stetig ändert,
    da neue Überlebende hinzustoßen und alte auf der Strecke bleiben, endet in einem
    riesigen Gefängniskomplex, den sie zu einer uneinnehmbaren Festung – zu ihrer
    Zuflucht – ausbauen. Doch die Sicherheit ist trügerisch. Nicht nur, dass Spannungen
    innerhalb der Schar Opfer fordern, auch außerhalb der doppelten Umzäunung ihres neue
    Heimes warten weitaus schlimmere Feinde als die wandelnden Toten: andere Menschen,
    Überlebende wie sie, die losgelöst von aller staatlichen Autorität den Weg der Tyrannei
    und der sadistischen Gewalt gewählt haben.


    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


    Schlicht und einfach gesehen geht es erstmal um das Überleben einer Reihe von Menschen, die sich als Gruppe zusammentun und sich den Weg durch Zombies (in der Serie Beißer, Streuner oder auch Schleicher genannt) und im Laufe des Geschehens auch durch andere Gegner bahnen müssen. Es gibt dabei nie wirklich ein Ziel, die Gruppe findet oft ein Zufluchtsort, lassen sich dort nieder und durch diverse Zwischenfälle kommt es zum Eintreffen der Zombies, wodurch die Gruppe wieder Verbündete verliert und sich zurückziehen muss. Dies streckt sich bis hin auf die aktuelle Staffel, im Moment wurde die Serie wegen der Winterpause bis zum Februar eingestellt, danach kommen neue Folgen. Im Moment gibt es drei Staffeln mit einem jeweiligen Plot.


    //edit: Die Winterpause 2012/2013 haben wir hinter uns. Am 31.03.13 feierte die Serie sein grandioses Staffelfinale. Nach langem Warten erscheint nun endlich im Oktober die vierte Staffel!


    Hier eine Übersicht auf die jeweiligen Plots, um einen Eindruck zu verschaffen (SPOILER!)


    Die Charaktere und Rolle der Protagonisten variieren ständig. So werden Mitglieder der Gruppe im Verlauf der Geschichte zu immer wichtigeren und wertvolleren Personen, die für die Handlung sehr entscheidende Elemente hervortragen. Was mir an TWD ebenfalls sehr gefällt, sind die Zombies. Es gibt schleichende Zombies, es gibt Zombies, die liegen einfach nur rum und rühren sich erst dann, wenn das Opfer nah genug ist, es gibt rennende, sprintende Zombies, es gibt Zombies, die zeichnen ihre Opfer nur mit einem Biss, also der Infektion aus und es gibt Zombies, die reißen ihr Opfer gleich in Stücke. An Brutalität und Gemätzel spart die Serie nicht, was ich auch sehr gut finde. So verliert die Serie nie an Reiz und durch ständige Hausdurchsuchungen nach Essen und Vorräten entstehen immer gewisse Spannungen, da man nie weiß, wer oder was sich im Haus befindet und es immer zu Überraschungen kommt. Des Weiteren gibt es immer wieder neue Feinde, d. h. dass wir es nicht nur mit Zombies zutun haben, die den Überlebenden stets an den Hals wollen und zu neuen Problemen führen.


    TWD dient auch als Kritik an die Gesellschaft, was vor allen Dingen in den Comics klar wird. TWD ist ursprünglich ein Ableger des gleichnamigen Comics, die ebenfalls noch im Lauf ist und - wie die Serie - sich an großer Beliebtheit erfreut. In TWD herrscht innerhalb der Gruppe stets ein Druck, da Entscheidungen von enormer, ethischer Wichtigkeit gefällt werden müssen. So stellt sich oft die Frage: Wer sind eigentlich die lebenden Toten oder inwieweit unterscheiden sich die Menschenfresser von den Menschen selbst? Denn eines steht fest: Beide töten. Die einen aus Hunger, die anderen zum Überleben. Aber ist töten gleich töten? Wann müssen Opfer gebracht werden? Es kommt häufig zu solchen Situationen, daher bietet vor allen Dingen mir die Serie stets am Anschluss ein kurzes Nachdenken darüber, wie ich mich verhalten würde.


    Die Charaktere der Serie TWD variieren nach ihrer Wichtigkeit, wie bereits erwähnt. Protagonist ist


    Rick Grimes, die Hauptfigur von The Walking Dead. Er ist der Ehemann von Lori und der Vater von Carl. Rick bot sich auf Grund seines früheren Amtes als Sheriff hervorragend als Anführer der Truppe. Nachdem er von seinem Koma erwacht ist und die Lage der mittlerweile postapokalyptischen Erde realisiert hat, ging er auf die Suche nach seiner Familie und kann sie schließlich finden. Er trifft stets die wichtigen Entscheidungen in der Gruppe und sorgt für Sicherheit und Ordnung innerhalb der Gruppe.


    Lori Grimes, die Ehefrau von Rick und die Mutter von Carl ist eine sorgemütige Frau, die alles dadran setzt, ihren Sohn zu beschützen. Sie wurde während der Apokalypse von Ricks Freund Shane beschützt und führte mit ihm auch ein intimes Verhältnis bevor Rick sie fand. Weil sie ihren Mann für tot hielt und zudem mit Shane geschlafen hat, fühlt sie sich immer schuldig und hat ein schlechtes Gewissen gegenüber ihrem Mann. Lori erwartet im Laufe der Serie ein Kind, man weiß aber nicht, ob von Rick oder von Shane.


    Carl Grimes ist eines der Kinder in der Gemeinschaft. Er ist der Sohn von Rick und Lori. Er sieht immer zu seinem vorbildlichen Vater herauf und versucht, zu sein wie er. Carl lernt schon früh mit seinem jungen Alter den Umgang mit Waffen und möchte ebenfalls seinen Teil zum Schutz der Gruppe beitragen, was aber auch oft zu Schwierigkeiten führen kann. Lori ist stets besorgt um ihn, weil sie befürchtet, Carl könnte in dieser Welt nicht vernünftig aufwachsen und würde wichtige Teile seiner Kindheit verlieren.


    Shane Walsh ist Ricks ehemaliger Partner und bester Freund. Sie kennen sich bereits seit der High School und halten fest zueinander. Als Rick im Koma lag, kümmerte er sich um dessen Familie und hatte ein Verhältnis mit seiner Frau Lori. Als Rick zurückgekehrt ist, wandte sich Lori komplett von ihm ab, was Shane sehr kränkte, da er sie liebt. Im Laufe der Geschichte baut sich zwischen Shane und Rick deswegen eine hohe Spannung auf bis es schließlich zum Höhepunkt kommt...


    Glenn Rhee ist ein ist ein junger Amerikaner koreanischer Herkunft, der vor der Apokalypse als Pizzajunge zuständig war. Er ist der Spezialist der Gruppe, wenn es darum geht, Vorräte aus Städten zu besorgen, die von den Untoten überlaufen sind. Er ist der erste der Gruppe, der mit Rick in Kontakt kommt und rettet zudem sein Leben.Durch seine geringere Körpergröße und seine Wendigkeit ist Glenn besonders immer dann gefragt, wenn es darum geht, Hindernisse zu überwinden oder unentdeckt an Zombies vorbeizukommen. Er ist ein ausgeglichener Mensch und immer bereit, Verantwortung zu übernehmen. Auf Hershels Farm verliebt er sich in dessen Tochter Maggie, die ebenso für ihn Gefühle entwickelt.


    Merle und Daryl Dixon sind Brüder und gehören (mit Außnahme von Merle später) auch zu der Gruppe. Obwohl Merle und Daryl den selben Kämpfer- und Überlebensinstinkt besitzen, unterscheiden sie sich sehr: So ist Merle sehr egoistisch und tückisch, während Daryl ein immer wichtigerer, hilfreicher und herzreicher Bestandteil der Gruppe wird. Nachdem Merle von der Gruppe wegen eines Zwischenfalls zurückgelassen wird, muss dieser zum Überleben seine eigene Hand abhacken, wodurch er nachtragend Rache verspürt gegen Rick und seine Gruppe. Er schließt sich später dem Governor an. Daryl ist kooperativ und handelt nach Ricks Vorgaben, er ist sowas wie Ricks rechte Hand.


    Andrea war Bürgerrechtsanwältin. Mit der Zeit mausert sie sich jedoch dank Shanes Hilfe zu einer sehr guten Schützin und versteht sich gut im Umgang mit Schusswaffen. Andrea hatte eine Schwester, Amy, die ebenfalls in der Gruppe war, jedoch nach einem Anlauf von einer Zombie-Herde ums Leben kam. Seit diesem Vorfall stand sie sehr unter Trance und wollte sich sogar das Leben nehmen, wurde aber von Dale aufgehalten, der für sie Gefühle hat. Sie wird zudem später von Michonne gerettet.


    Michonne ist eine ausgezeichnete Schwertkämpferin und führt zwei Zombies angekettet als Tarnung mit sich. Sie war als Anwältin tätig und besaß vor der Apokalypse noch eine Familie. Sie ist rebellisch, kalt und sehr blutrünstig, steht jedoch der Gruppe zur Hilfe und warnte sie zudem vor Angriffen des Governors.


    Der Governor, eigentlich Philip Blake, ist der Gründer der Stadt Woodbury, einer Siedlung die frei von Zombies ist und ummauert ist. Er zeichnet sich vor allem durch seinen Charme aus und macht zu Beginn der Serie einen einheimischen Eindruck. Jedoch stellt sich im Laufe der Serie aus, dass er auch seine eigenen Zwecke und Absichten hat...


    ---


    Serie und Comic weisen im Großen und Ganzen viele kleine bishin zu einigen großen Unterschieden auf. So gibt es beispielsweise Charaktere im Comic, die in der Serie nicht (oder noch nicht) aufgetreten sind und andersrum. Auch gibt es einige Szenen, die so im Comic nicht auftauchen, aber dennoch sind die Plots und der Handlungsfaden weitgehend identisch. Auch gibt es zu der Serie ein sehr interessantes Point-and-Klick-Rollenspiel, erhältlich für die PS3, XBOX360 und fürs PC. Dort übernimmt man die Rolle des ehemaligen Universitätsprofessors Lee Everett, die Handlung beginnt sehr kurz nach dem Auslöser der Zombie-Apokalypse. Das Spiel weist ebenfalls Paralellen zur Serie auf, so kommen Charaktere sowie Orte aus der Serie im Spiel vor. Bis jetzt gibt es fünf Episoden vom Spiel, weitere Episoden folgen im Neujahr.


    ---


    Des Weiteren war's das jetzt erstmal von mir. Ich habe den Startpost editiert, da ich vorher in Eile war und einfach schnell getippt habe. Ich werde den Startpost sicher noch im Laufe der Zeit weiter editieren (ich werde, da ich die Comics bis jetzt alle gelesen habe und zudem das Spiel fast durch habe auch einige Reviews, vor allem zu den Comics geben. Natürlich werde ich auch bei einigen Informationen, die ich gebe, vorwarnen und spoilern, um niemandem den Spaß an der Serie/Spiel/Comic zu nehmen), aber was mich mehr interessieren würde, wäre eure Meinung und jetziger Eindruck von der Serie. Viel Spaß! :)

    Weißt du noch, als wir uns gestritten haben darüber, wer wen mehr liebt?
    Ich hatte recht...

    4 Mal editiert, zuletzt von Vengeance ()

  • Also entweder traut sich niemand oder die Serie scheint ja echt niemanden brennend zu interessieren... :(


    Ich wage mal noch einen letzten Versuch und werde - für die, die es interessiert - mal ein paar Grundsätze zu Comic und Serie zu verstehen geben.


    Insgesamt sind die jeweiligen Plots und insgesamt der Storyverlauf identisch. Es gibt viele kleine bishin zu wenige große Unterschiede zwischen den beiden Medien. Ohne zu spoilern oder jemandem den Spaß an Comic/Serie zu nehmen, werde ich - so gut es mir möglich ist - diese Unterschiede mal kurz erläutern:


    Es gibt im Comic wesentlich mehr Charaktere, was natürlich den Storyverlauf etwas weiter in die Länge zieht und zu den Hauptpersonen mehr Details wiedergibt. Dass es viele unwichtige, noch nicht in der Serie bereits vorgekommene Charaktere gibt, ist weniger tragisch, da diese ja nach kurzer Zeit eh sterben. Übrigens ist das andersrum genauso der Fall. Daryl und Merle kommen oder KAMEN bisher nicht vor in den Comics, was mich sehr gewundert hat, weil ich die Comics erst nach der aktuellen letzten Folge gesehen habe (allerdings ist der Autor von TWD so fasziniert von der Rolle und der Charakteristik von Daryl, dass er ihn wahrscheinlich die nächste Zeit mit in seinen Comic einbauen wird :) ). Dass die beiden Charaktere nicht vorkamen fand ich schon merkwürdig, sind sie doch wichtige Charaktere, vor allen Dingen in der jetzigen Saison der Serie (ach ja, ich will mal hinzufügen, dass wenn Daryl sterben sollte, ich die Serie nicht mehr weitergucken werde. :D j/k, aber das würde mir sehr wehtun). In der Serie kommen wie bereits erwähnt weniger Charaktere vor, aber auch neuere Charaktere. Tyreese, der im Comic eine wichtige Rolle spielt, wurde bislang auch nicht eingeführt, doch AMC hat bekannt gegeben, dass er nun mit von der Partie sein wird, worüber ich mich sehr freue, da er im Comic so einen Daryl-Ersatz spielt (ich dachte auch am Anfang, dass vielleicht Daryl als neuer Charakter die jeweiligen Handlungen von Tyreese übernimmt, aber beide nun in einem Plot? Epic! :) ). Es gibt gewisse Szenen, auf die ich immer noch vergeblich warte und die nun langsam aber schnell mal auftreten müssen oder SOLLTEN. Ich werde nicht schreiben was, aber mich beunruhigt das schon etwas, dass einige Charaktere nicht in der Serie vorhanden sind, weil diese Szenen sonst schwer umzusetzen sind oder wären. Im Moment habe ich einen besonderen Augenmerk auf Beth Greene und Axel, gerichtet, manche Fans werden vielleicht auch schon wissen, von welcher Szene ich genau spreche und ich habe mir das irgendwie schon bereits am Anfang gedacht, aber wenn es soweit ist, werden TWD-Fans wissen, wovon ich rede...


    Ein anderer Punkt ist das Sterbeverhältnis. Ein Beispiel: Carol hat nun bis zur aktuellen Folge überlebt, ihre Tochter Sophia ist leider in der zweiten Staffel gestorben. In der Vorlage verhält es sich genau andersrum, bis auf dass Carol nicht in der zweiten Staffel, sondern später stirbt. Wie gesagt, das ist nur eins von mehreren Beispielen. Da ich die Comics alle gelesen habe, kann ich mir ausdenken, wohin es ab der nächsten Zeit in der TWD-Welt nun geht, aber die Produzenten bauen gerne immer wieder was um, also könnte ich mich auch täuschen. DIE ART, wie die Produzenten es umsetzen, finde ich persönlich wirklich toll und dabei bin ich ein Mensch, der sich immer gern eine strenge Anlehnung an Vorlage wünscht. Also da muss ich den Produzenten echt Respekt ausschütten, dass sie es schaffen, den Handlungsstrang der Serie immer spannend und gut im Griff zu halten, denn wie gesagt, die Plots und der allgemeine Verlauf der Geschichte ist der Selbe. Außerdem verstehe ich es sehr gut, dass manche Szenen nicht umzusetzen sind und einige Charaktere nicht einzubauen wären, weil das sonst echt zu viel gewesen wäre. Im Moment läuft also alles bestens.


    Die Serie geht nun im Februar weiter auf AMC, ich glaube heute oder gestern wurde ein neues Band der Comicbuch-Reihe veröffentlicht, den ich mir noch geben werde.

    Weißt du noch, als wir uns gestritten haben darüber, wer wen mehr liebt?
    Ich hatte recht...

  • Also ich schaue die Serie seit einer Woche und bin davon echt begeistert. :)
    Was mir besonders an der Serie gefällt ist die Tatsache, dass es nicht nur um sinnloses Abschlachten geht, sondern das auch "Tiefe" in den Charakteren existieren und auch Emotionen zum Vorschein kommen.
    Werde Walking Dead auf jedenfall weiterverfolgen.

  • Die Fernsehserie, die mich wieder daran glauben lässt, dass es heute doch noch neue gute Serien geben kann... :love:
    Zombies waren schon immer die von mir bevorzugten Horrorfilmfiguren, wenn man mal von ein paar Ausnahmen absieht. Nachdem George A. Romero in den 70ern/80ern schon für einen Boom sorgte und es danach eher ruhig um Zombies wurde, sind sie seit einer Weile wieder so IN, wie nie zuvor und auch offensichtlich in der Fernsehlandschaft akzeptiert. Wenn ich überlege, dass Dawn of the Dead für die deutschen Zensurbehörden nach, wie vor ein rotes Tuch ist und man immernoch nicht einfach in den Laden gehen kann und eine ungeschnittene Version bekommt, ist es schon erstaunlich, was in dieser Fernsehserie alles gezeigt werden darf. Und auf Wunsch sogar in HD. Ok, einen kleinen Schnitt hier und da kann man sich natürlich nicht verkneifen, aber die meist recht unauffällig und diese Serie lebt weiss Gott nicht von ihrer Brutalität, sondern setzt sie dort ein, wo sie notwendig ist. Nebenher gibts aber genug Handlung und Wendungen, die so gut sind, dass man nur immer wieder staunen kann. Bei der Darstellung der Zombies wurde ein guter Mittelweg zwischen dem langsam dahinschlurfendeden Untoten und der nicht aufzuhaltenden, schnell rennenden Version gefunden. Beides hat seinen Reiz, aber wie Herr Romero schon treffend (sinngemäss) sagte: "Wer tot ist, kann nicht rennen".
    Gut, ich habe jetzt Staffel 2 beendet (ja ich schaue es so, wie es hier regulär gesendet wird und zumindest dafür hat RTL2 einen Sinn) und kann über die letzten Folgen nur staunen. Ich hatte ja schon vermutet, dass nur einer der beiden älteren Herren überlebt, aber Dale? ehrlich? so 'ne Schei**... Und den Abgang von Shane hatte ich auch nicht auf dem Plan. In der letzten Folge scheint ja Rick ganz gut dessen Rolle einzunehmen. Da bin ich auf die weitere Entwicklung gespannt. Carl ist ein echt nerviges Kind und wird meiner Meinung nach in eine Richtung geschoben, die er nicht ausfüllen kann... Meine Lieblingsfigur war aber bis jetzt unumstritten Daryl. Ich mag den einfach total und bin gespannt, wie er sich entwickelt, wenn sein Bruder wieder mitmischt.
    Tja, abschliessend bleibt vorerst zu sagen, dass das eine der wenigen Serien ist, bei denen es sich für mich lohnt, die DVD (oder besser BR) zu kaufen. Dazu konnte mich seit Charmed keine Serie mehr bewegen...

  • Also entweder traut sich niemand oder die Serie scheint ja echt niemanden brennend zu interessieren... :(


    Ich wage mal noch einen letzten Versuch und werde


    Ganz erhlich!


    Ich schäme mich! Ich habe dieses Topic vor ein paar Monate gesehen, hatte aber grad keine Lust darin zu posten. Ich kannte sie Serie natürlich schon vor diesesn Topic und bevor sie im Free TV kam.


    Vorerst ab! ICH LIEBE ALLES WAS MIT ZOMBIES zu tun hat. Ich habe echt schon ziemlich vieles in Hinsicht von Filmen, Serien, Mangas, Animes und Comics gesehen.


    Aber sowas wie "The Walking Dead" spielt ganz oben mit von allen was mit Zombies zu tun hat.
    Die Serie hat in jeder Hinsicht nix falsch gemacht. Nagut die meisten Charas nerven hin und wieder richtig herftig. Außer Dale und Glenn.
    Aber als Dale gestorben ist... ist ein Teil der Serie für mich auch gestorben. ;( Deswegen sind mir der Großteil der anderen so unsympatisch.


    Wie schon bei "Game of the Year 2012" habe ich gesehen das es hier doch mehr Leute gibt die sich besser mit der Serie auskennen als gedacht, deswegen bin ich auch irgendwie erstaunt das hier noch nicht so viele gepostet haben, weil das Spiel zur Serie einfach genauso der Hammer ist.


    In Amerika ist diese Serie ein rießen hit. Was auch erstaunlich war ist das RTL 2 .... ja RTL 2 8| die Serie (Staffel 1 und 2) an Halloween 2012 völlig uncut ausgestrahl hat.


    Ich hoffe zutiefst das die Serie weiterhin gut läuft und inhaltlich nicht abstürtzt, denn die Serie ist leider ne amerikanische und da haben Serien ein automatisches Todesurteil wenn zu wenig sie anschauen, egal wie weit sie Story ist.

  • Vielleicht postet hier ja mal wieder jemand, wenn ich das Thema ausgrabe. Die Serie hat es jedenfalls verdient.
    Von mir gibts eigentlich erst wieder etwas, wenn ich Staffel 3 gesehen habe. Womit wir auch schon bei der Existenzberechtigung von eben diesem Post sind:
    Da schaue ich kürzlich versehentlich RTL2 und plötzlich kommt eine Werbung, dass sie Staffel 3 an bzw. ab Halloween senden. Für mich eine perfekte Meldung, endlich gehts im deutschen Fernsehen weiter. \o/
    Die dritte Staffel soll aller Voraussicht nach ungeschnitten auf DVD/BR in Deutschland herauskommen. Übrigens gibt es die erste Staffel seit wenigen Wochen auch ungschnitten in Deutschland zu kaufen, nachdem die FSK nun offenbar doch nichts mehr auszusetzen hat. Lauter tolle Nachrichten. :party:

  • Wenn du es nicht gepostet hättest, dann hätte ich das jetzt gemacht. 8o :thumbup:
    Leider scheint diese wie schon erwähnte TOP Serie hier relativ fast keinen zu Interessieren.
    Auch wenn es RTL2 (jaja scheiß Sender ist), kann es gut sein, das die Serie wieder ungeschnitten kommt!
    Wenn sie auch dazu die ersten beiden Staffeln bringen würden , was ich ehr nicht glaube, wäre das wie ein Herbst-Zombie-Märchen. Albtraumstimmung natürlich wenn's geschnitten ist. :blerg:


    Die Charas kann man nicht alle mögen, aber die Qualität, Dramatik und die Geschichten sind einfach ein Traum.

  • Ich muss ehrlich gesagt sagen, dass es sich hierbei auch wieder um eine Serie handelt, deren Hype ich nicht verstehe.
    An einem Videowochenende bei Freunden, habe ich die ganze zweite Staffel gesehen (oder besser: Sehen müssen, weil ich halt überstimmt wurde) und alles, was mir das ganze entlockt hat, war ein: Meh...
    Ich fand es weder besonders spannend, noch besonders gut von den Effekten oder der Schminke umgesetzt, noch fand ich die Charaktere besonders identifizierbar oder sympathisch, noch das präsentierte Szenario sonderlich stimmig. Was alles in allem recht überraschend ist, da es an sich nicht sonderlich schwer ist, eine Zombiegeschichte zu machen, die halbwegs überzeugen kann - zumindest als Zombiegeschichte. Denn immerhin ist es echt nicht schwer, halbwegs überzeugendes Zombie-Makeup hinzubekommen und auch ansonsten ist es nichts, was großartig Effekte erfordert.
    Ich denke das Hauptproblem der Serie, liegt einfach daran, dass die Zombies nicht sonderlich bedrohlich wirkten, aber der andere Konflikt, den sie deutlich haben wollten (der Konflikt zwischen den Charakteren) auch nur halbherzig funktionierte und teilweise enorm erzwungen wirkte, was für mich auch daher kam, dass das Framing der Szenen in der Serie nicht sonderlich gut erschien und auch die Schauspieler mich nicht allzusehr überzeugten.


    Alles in allem was ich froh, als wir mit der Staffel durch waren und es hat bei mir kein Bedürfnis erweckt, mich mehr mit dem Franchise auseinander zu setzen. Schade eigentlich, weil ich per se eine Schwäche für Zombie-Zeug habe, sei es zur unterhaltung oder als eine wirklich intelligente Geschichte.

  • Wow....und ich dachte schon ich wäre die Einzige, die total auf diese Serie abfährt.
    Bei einem meiner wenigen Ausflüge auf RTL 2 habe ich ganz zufällig die Werbung für die dritte Staffel mitbekommen.
    Ich kann es kaum noch erwarten, zu sehen, wie es weitergeht.
    Daheim habe ich mir bereits Staffel 1 und 2 reingezogen. :love: :love:
    Ja, dieser Carl geht mir allmählich auch auf die Nerven mit seiner Blödheit, die alle in Gefahr bringt.
    Am meisten hat mich das Ende der 3. Staffel erschüttert. Der arme Dale...den mochte ich am liebsten, weil er so eine bedächtige Art hat/hatte.
    Andrea mag ich aber auch irgendwie...die scheint sich nicht so schnell unterkriegen zu lassen...wohingegen ich Rick´s Frau so gar nicht leiden kann.
    Die Tante sitzt mir auf einem zu hohen Ross.
    Naja, und um Shane ist es auch nicht schade...dieser Typ war mir schon von Anfang an unsymphatisch.
    Lässt der seinen Kumpel Rick einfach im Zombieverseuchten Hospital zurück...


    Nee echt, auf die dritte Staffel freue ich mich schon wahsinnig.^^


    LG
    Pika Pika
    :pika: :pika:

  • Ich muss ehrlich gesagt sagen, dass es sich hierbei auch wieder um eine Serie handelt, deren Hype ich nicht verstehe.


    Dir war sicherlich klar, dass das nicht unkommentiert bleiben würde... Und ohne ein paar weitere Erklärungen kommst du aus der Sache leider nicht heraus. ;)



    Ich fand es weder besonders spannend, noch besonders gut von den Effekten oder der Schminke umgesetzt, noch fand ich die Charaktere besonders identifizierbar oder sympathisch, noch das präsentierte Szenario sonderlich stimmig. Was alles in allem recht überraschend ist, da es an sich nicht sonderlich schwer ist, eine Zombiegeschichte zu machen, die halbwegs überzeugen kann - zumindest als Zombiegeschichte. Denn immerhin ist es echt nicht schwer, halbwegs überzeugendes Zombie-Makeup hinzubekommen und auch ansonsten ist es nichts, was großartig Effekte erfordert.


    Gut, Spannung baut sich entweder bei einem persönlich auf oder nicht, da kann ich nicht viel sagen, ausser, dass ich es nicht nachvollziehen kann. Vielleicht hättest du mit der ersten Staffel anfangen sollen, aber hätte womöglich nichts geändert.
    Das mit den Effekten kann ich aber nicht so stehen lassen. An welcher Stelle waren die schlecht bzw. nicht überzeugend? Und in welcher Fernsehserie hast du bislang bessere Effekte gesehen? Wenn ich mir da andere Serien, die momentan im TV laufen, ansehe und über die teils billigen Computereffekte nur den Kopf schütteln kann, sind sie doch in dieser Serie sehr gut gelungen. Weder bekommt man eine Überdosis an irgendwelchen Metzelein zusehen, noch wirken die Effekte aufgesetzt. Im Gegenteil, sie sind passend platziert und auch handwerklich kann ich da nichts aussetzen.
    Bei den Charakteren könntest du auch etwas genauer werden. Abgesehen davon, dass es fraglich ist, ob es keine Sympathiträger gibt (die gibt es durchaus, nur nicht so eindeutige, wie sie in anderen Serien gern präsentiert werden), handeln die meisten von ihnen durchaus nachvollziehbar. Ich will nicht abstreiten, dass mir auch einiges missfällt. Ich konnte im Laufe von Staffel 2 leider immer weniger mit Ricks und Loris Sohn Carl anfangen. Der geht mir echt auf den Keks, weil er in eine seltsame Rolle gedrängt wurde. Es gibt hier und da weitere Beispiele, aber in der Gesamtheit ändert das nichts.



    Schade eigentlich, weil ich per se eine Schwäche für Zombie-Zeug habe, sei es zur unterhaltung oder als eine wirklich intelligente Geschichte.


    Dann nenn doch mal ein paar Beispiele, welche Filme bzw. Serien mit Zomie-Thema dich besser unterhalten haben.

  • An welcher Stelle waren die schlecht bzw. nicht überzeugend?


    Das Special Effect Make Up sieht bestenfalls "Meh" aus. Wirklich, für eine Serie, in der dies eigentlich ein wichtiger Aspekt ist, ist es eher armseelig. Da ist die Liste der Serien, die es besser gemacht haben, lang. Selbst die späteren Buffy Staffeln (und Buffy ist munter fröhlicher Trash!) waren da besser gestaltet. Also auf dem Zombiewalk bekommt man teils besseres Zombie-Makeup zu sehen, als in dieser Serie. *kopfschüttel* Es gibt einzelne Ausnahmen, aber die meiste Zeit sieht man sehr deutlich, wo das Latex verläuft und die reinen Schminksachen wirken oft viel zu texturlos, um überzeugend zu sein.
    Im Rahmen der praktischen Effekte ist nicht zuletzt auch das Blut... Nicht nur, dass die Serie mal wieder wunderbar dünnflüssiges Blut hat, wenn mal welches fließt, es passt vom gesamten Verhalten her nicht. Vor allem ist es teilweise ironisch, wie die Serie es durchgehend schafft, dass das Blut, was man sieht, für die jeweiligen Situationen entweder viiiiiiel zu wenig oder viiiiiiel zu viel ist.
    Und auch sonst waren die Effekte... Nun, eher auf dem Niveau, dass ich in älteren SyFy Channel Serien sehe.


    Bei den Charakteren könntest du auch etwas genauer werden. Abgesehen davon, dass es fraglich ist, ob es keine Sympathiträger gibt (die gibt es durchaus, nur nicht so eindeutige, wie sie in anderen Serien gern präsentiert werden), handeln die meisten von ihnen durchaus nachvollziehbar.


    Ich empfand die Charaktere als extrem aufgesetzt und vor allem einfach sehr Situationsklischee. Ja, da der verrückte, da der alles nach Buch macht, da der Held, da die zerrissene Frau, da das Arschloch, da... Die Charaktere, die ich gesehen habe, habe ich in zig anderen Wasteland Geschichten gesehen. Sie waren in der Situation weder neu, noch besonders überzeugend herübergebracht, was ich vor allem aufs Drehbuch schiebe. Es war sehr deutlich - und das von Anfang an und das sogar ohne die erste Staffel gesehen zu haben - welche Rollen die Charaktere repräsentieren und wohin man mit den Charakteren will. Da gab es keine großartigen Überraschungen, noch war es eben besonders sympathisch. Ich sehe zwar, dass Wasteland-Storys ohnehin damit immer kämpfen (die Charaktere sympathisch zu machen, aber dennoch überleben lassen), doch das hier war nur... Man merkte, dass die Serie eigentlich wollte, dass man Rick mag, aber mir wurde es eben recht schnell zu dumm.


    Dann nenn doch mal ein paar Beispiele, welche Filme bzw. Serien mit Zomie-Thema dich besser unterhalten haben.


    So ziemlich jeder andere Zombiefilm, den ich kenne... Da die meisten mich zumindest auf irgendeine Art und Weise unterhalten haben. Ich mag die Resident Evil Filme, weil sie einfach nicht vorgeben was anders zu sein, als je 90 Minuten hirnloses Zombiesplattern. Ich habe mich bei Zombieland und Fido köstlich amüsiert. 28 Days/Weeks, REC und noch ein paar waren unterhaltsame Actionfilme, bei denen ich mich sogar ein paar mal erschreckt habe. I am Legend war auch sehr gut, vor allem als Charakterstudie (nur das Ende war blöd und das eigentliche Ende wäre besser gewesen *hust*)... Und dann gab es natürlich noch Warm Bodies von Anfang des Jahres, der ohnehin von vorn bis hinten ein sehr guter Film war. Liste lässt sich noch Fortsetzen.
    Heißt übrigens nicht, dass die alle bessere Effekte oder so hatten, aber sie konnten zumindest durch irgendetwas beeindrucken. Durch die Action, durch den Humor, durch die Charaktere, durch den Horror, durch die Gesellschaftskritik/Parodie... Dergleichen fehlt mir bei Walking Dead, jedenfalls auf eine Art, die mich überzeugt.

  • Das Special Effect Make Up sieht bestenfalls "Meh" aus. Wirklich, für eine Serie, in der dies eigentlich ein wichtiger Aspekt ist, ist es eher armseelig. Da ist die Liste der Serien, die es besser gemacht haben, lang. Selbst die späteren Buffy Staffeln (und Buffy ist munter fröhlicher Trash!) waren da besser gestaltet. Also auf dem Zombiewalk bekommt man teils besseres Zombie-Makeup zu sehen, als in dieser Serie. *kopfschüttel*


    *zurück kopfschüttel*
    Bestenfalls "Meh" kann ich nur damit begründen, dass du ab irgendeinem Punkt der Staffel beschlossen hast, sie blöd zu finden. Ansonsten... ich liebe Buffy, aber würde nichtmal auf den Gedanken kommen, beide Serien zu vergleichen, egal in welcher Hinsicht.
    Ich habe (als ich es mal eine längere Zeit empfangen habe) einige SyFy-Produktionen gesehen. Die auf einem ähnlichen Niveau anzusiedeln ist wirklich lächerlich (tut mir leid, ich wünschte, dass ich etwas anderes sagen könnte oder zumindest netter).



    Ich empfand die Charaktere als extrem aufgesetzt und vor allem einfach sehr Situationsklischee. Ja, da der verrückte, da der alles nach Buch macht, da der Held, da die zerrissene Frau, da das Arschloch, da... Die Charaktere, die ich gesehen habe, habe ich in zig anderen Wasteland Geschichten gesehen. Sie waren in der Situation weder neu, noch besonders überzeugend herübergebracht, was ich vor allem aufs Drehbuch schiebe. Es war sehr deutlich - und das von Anfang an und das sogar ohne die erste Staffel gesehen zu haben - welche Rollen die Charaktere repräsentieren und wohin man mit den Charakteren will. Da gab es keine großartigen Überraschungen, noch war es eben besonders sympathisch. Ich sehe zwar, dass Wasteland-Storys ohnehin damit immer kämpfen (die Charaktere sympathisch zu machen, aber dennoch überleben lassen), doch das hier war nur... Man merkte, dass die Serie eigentlich wollte, dass man Rick mag, aber mir wurde es eben recht schnell zu dumm.


    Da geb ich die teilweise sogar ziemlich recht, aber was spricht in dieser Serie dagegen? Keiner von ihnen hat sich im Laufe der Zeit nicht entwickelt.
    Bei deinem letzten Satz liegst du allerdings falsch (oder soll das Wort "eigentlich" etwas bestimmtes andeuten?). Wenn du nicht gemerkt hast, dass genau dieser Charakter eben nicht derjenige ist den man mögen soll, dann hast du nicht richtig zugesehen. Zu Beginn war er das durchaus, aber in Staffel 2 änderte sich das von Folge zu Folge, am Ende sollte es dann auch der Letzte mitbekommen haben, dass er nicht der strahlende Held ist.



    Ich mag die Resident Evil Filme, weil sie einfach nicht vorgeben was anders zu sein, als je 90 Minuten hirnloses Zombiesplattern. Ich habe mich bei Zombieland und Fido köstlich amüsiert.
    Durch die Action, durch den Humor, durch die Charaktere, durch den Horror, durch die Gesellschaftskritik/Parodie... Dergleichen fehlt mir bei Walking Dead, jedenfalls auf eine Art, die mich überzeugt.


    Ich hatte gehofft, dass du RE vermeidest zu erwähnen. Das ist KEIN Zomiefilm bzw. Reihe! Aber was rege ich mich überhaupt auf... :hmmmm:
    Ein Horrorfilm muss übrigens nicht immer Humor besitzen. Keine Ahnung, warum das heutzutage jeder denkt, es sollte durchaus möglich sein, darauf zu verzichten und trotzdem gut zu unterhalten (und das ist aus meiner Sicht der Fall).

  • *zurück kopfschüttel*
    Bestenfalls "Meh" kann ich nur damit begründen, dass du ab irgendeinem Punkt der Staffel beschlossen hast, sie blöd zu finden. Ansonsten... ich liebe Buffy, aber würde nichtmal auf den Gedanken kommen, beide Serien zu vergleichen, egal in welcher Hinsicht.
    Ich habe (als ich es mal eine längere Zeit empfangen habe) einige SyFy-Produktionen gesehen. Die auf einem ähnlichen Niveau anzusiedeln ist wirklich lächerlich (tut mir leid, ich wünschte, dass ich etwas anderes sagen könnte oder zumindest netter).


    Du klingst gerade nur wie ein Fan, der einfach Fehler an seiner Lieblingsserie nicht zugeben will. Die Effekte sind nicht gut. Punkt. Ich bilde mir ein, doch ein wenig mehr über Effekte zu wissen, als du... Und nicht zuletzt meine Aussage besser begründet zu haben, als du es tust.


    Ein Horrorfilm muss übrigens nicht immer Humor besitzen. Keine Ahnung, warum das heutzutage jeder denkt, es sollte durchaus möglich sein, darauf zu verzichten und trotzdem gut zu unterhalten (und das ist aus meiner Sicht der Fall).


    Ein Film, egal welchen Genres, oder auch eine Serie, sollte auf irgendeine Form unterhalten oder generell irgendeine Reaktion beim Zuschauer hervorrufen. Sei es ihn nachdenklich zu machen, sei es ihm Angst zu machen, sei es ihn zum Lachen zu bringen oder sei es Spannung bei ihm zu erzeugen. Dabei ist es natürlich zuträglich, wenn der Film oder die Serie Reaktionen auslöst, die zum Genre passen (sprich: Horror zumindest erschreckt, Comedy zum lachen bringt etc.), aber generell ist irgendeine Reaktion schon mal gut und es gibt genug Serien und Filme, die für Dinge geliebt werden, die nie geplant waren, wie unfreiwilligen Humor. Die einzige Reaktion, die die Serie bei mir hervorgerufen hat, hatte mit meiner Handfläche und meiner Stirn zu tun, die schnell aufeinander zugerast sind, wenn die Serie entweder strunzdumm war oder Klischee 592 abgehandelt hat (denn man darf ja kein Klischee auslassen!)


  • Das Special Effect Make Up sieht bestenfalls "Meh" aus. Wirklich, für eine Serie, in der dies eigentlich ein wichtiger Aspekt ist, ist es eher armseelig. Da ist die Liste der Serien, die es besser gemacht haben, lang. Selbst die späteren Buffy Staffeln (und Buffy ist munter fröhlicher Trash!) waren da besser gestaltet. Also auf dem Zombiewalk bekommt man teils besseres Zombie-Makeup zu sehen, als in dieser Serie. *kopfschüttel* Es gibt einzelne Ausnahmen, aber die meiste Zeit sieht man sehr deutlich, wo das Latex verläuft und die reinen Schminksachen wirken oft viel zu texturlos, um überzeugend zu sein.
    Im Rahmen der praktischen Effekte ist nicht zuletzt auch das Blut... Nicht nur, dass die Serie mal wieder wunderbar dünnflüssiges Blut hat, wenn mal welches fließt, es passt vom gesamten Verhalten her nicht. Vor allem ist es teilweise ironisch, wie die Serie es durchgehend schafft, dass das Blut, was man sieht, für die jeweiligen Situationen entweder viiiiiiel zu wenig oder viiiiiiel zu viel ist.
    Und auch sonst waren die Effekte... Nun, eher auf dem Niveau, dass ich in älteren SyFy Channel Serien sehe.
    .


    Ich kann von mir behaupten das ich bis jetzt gut über 100 verschiede Sachen mit Zombies angeschaut habe (alle großen Titel, alle Titel die in DVD Shops gibt, alles was es auf Youtube an Filmen gibt, Animes, Mangas, Comics und ALLE Zombie Spiele), und in keinen anderen wird der "Zombie" für mich so gut dargestellt wie in dieser Serie.


    Aber will deine Meinung für mich in den Abschnitt nicht völlig blockieren. Wenn man am Make up noch bisschen schleifen muss (wobei mir noch nix aufgefallen ist (will jetzt natürlich auch nicht besonders mehr drauf achten und mir damit den Spaß an der Serie damit verderben)) und an der Menge und Qualität des Blutes, dann sollte man das den Machern mitteilen. Am Ende wird die Serie dann vielleicht noch geiler und überzeugt dich dann auch noch. :D


    Nur am Rande: Schaue auch grad Buffy auf Sixx jeden Donnerstag und besser finde ich die Serie nicht mit den Effekten, aber gehört definitiv auch grad zu meinen Lieblingsserien. Sind aber erst bei Staffel 3.
    Dabei kam erst vor kurzen eine Folge mit Zombies und die waren garantiert nicht besser als die in TWD. :whistling:


    ___


    Mir fällt aber halt auch grad ein, das TWD sich halt NUR um Zombies handelt. Es geht nur ums überleben und hat kein anderes Ziel wie in den Filmen.
    Viele Serien haben halt verschiede Themen. Da kann man dann auch witzige Folgen rein machen oder andere Monster die dann demensprechend andere Effekte und Make-Ups reinbringen.
    Vielleicht läuft mal in ner Folge von TWD mal ein Werwolf im Hintergrund vorbei der so gut gemacht ist, das niemand mehr die Zombies haben will. :ugly:


  • Du klingst gerade nur wie ein Fan, der einfach Fehler an seiner Lieblingsserie nicht zugeben will. Die Effekte sind nicht gut. Punkt. Ich bilde mir ein, doch ein wenig mehr über Effekte zu wissen, als du... Und nicht zuletzt meine Aussage besser begründet zu haben, als du es tust.


    Sorry falls ich dazu was überlesen haben solllte, aber hast du vielleicht was konkreteres? Ich hab bis jetzt bloß Staffel 1 gesehen und mir will nichts gravierendes diesbezüglich einfallen bzw. aufgefallen sein wo ich sagen würde "Oh man, das ist so schlecht", als dass es einem weiß nicht, gleich ins Auge springt. Auch bezüglich Blut, wenn ich da an die Szene denke, als Rick den Zombie malträtiert, damit Glenn und er sich damit einsauen können - fand ich eigentlich alles andere als schlecht gemacht oder ähnliches, das sieht man in anderen Serien/Filmen doch sicher schlechter.
    Keine Ahnung, du sagst selber, ich denk du wirst für sowas ein besseres Auge haben, aber vielleicht hast du ein Beispiel (findet sich vielleicht im Internet ein Bild, dass das gut zeigt?), das auch uns diese Schönheitsfehler zeigt ^^

  • Du klingst gerade nur wie ein Fan, der einfach Fehler an seiner Lieblingsserie nicht zugeben will. Die Effekte sind nicht gut. Punkt. Ich bilde mir ein, doch ein wenig mehr über Effekte zu wissen, als du... Und nicht zuletzt meine Aussage besser begründet zu haben, als du es tust.


    Wie Anemone mir halt schon meine Frage vorweg genommen hat... :D  
    Wenn ich ehrlich bin, dann klingst du wie ein Kritiker, der etwas schlecht redet, was fast alle gut finden. Du hast die Aussage (vom falschen Blut mal abgesehen) garnicht begründet. Ich würde mich freuen, wenn du konkrete Beispiele aufzeigen würdest, damit ichs mir dann direkt auf Video ansehen kann. Die Aussage, dass beim Zombiewalk bessere Masken zu sehen sind, ist (sorry) nach wie vor einfach eine lächerliche Aussage. Und das mit Syfy... naja, egal. Wenn du auf dein diesbezügliches Wissen beharrst, ohne das zumindest entsprechend zu begründen, ist es tatsächlich nur eine Einbildung, dass du mehr über Effekte weisst.
    Ansonsten Fan hin oder her. Wäre alles an der Serie schlecht, wäre ich kein Fan geworden bzw. habe ich auch kein Problem eine Serie wieder zu "verlassen", wenn sie mich nicht mehr überzeugt. Ich habe schon genug Filme/Serien gesehen, auf die ich mich sehr gefreut habe und von denen ich dann ziemlich enttäuscht wurde (RE als Beispiel). Ich muss nichts zwanghaft gut finden, also kannst du dir das Argument sparen, dass ich es (nur) mit den Augen eines Fans sehe. ;)

  • Ich habe das Problem mit den Masken eigentlich sehr deutlich ausgedrückt: Das Problem ist, dass man einfach sofort sieht, dass es entweder Latex oder CGI ist. Beim Latex erkennt man, wenn es einzelne Aufgeschminkte Teile sind, sofort die Latexkanten (das Latex wird ja aufgeklebt), weil die nicht ordentlich mit mehreren Schichten Grundierung, dann Make-Up und dann Farbe abgedeckt wurden, während die Ganz-Latex-Teile (oftmals für die Köpfe, manchmal auf die Gliedmaßen) nicht aus dem richtigen Latex gemacht scheinen, da sie von der Bewegung her sich nicht natürlich bewegen, was mich vermuten lässt, dass es entweder nicht weich genug ist oder zu dick gegossen wurde. Wie dem auch sei: Der Effekt ist in beiden Fällen derselbe. Das Latex lässt die Bewegungen unnatürlich aussehen und gerade bei Ganz-Kopf-Masken sieht es für mich eher nach Gummipuppe, als nach irgendetwas anderem aus.
    Was CGI angeht, so wurde vorrangig Bluescreen verwendet, was man schlicht und ergreifend erkennt. Dies allein würde ich allerdings zugegebener Maßen nicht mal als so schlimm empfinden, würden die praktischen Effekte (also eben auch die Make Up Effekte) funktionieren, da Serienbudget einfach selten für gute CGI reicht, aber da es hier einfach oben drauf kommt, war es nicht minder störend.


    Und damit wir uns verstehen: Wenn ich es mit Buffy vergleiche, vergleiche ich es mit den späteren Staffeln. Vor allem die letzten beiden Buffy-Staffeln hatten verdammt gutes Special Effect Make Up, teilweise sogar für TV Serien revolutionäres Effekt-Make-Up, weil sie einfach viel ausprobiert haben und es wirklich gut gemacht haben. Es hat seinen Grund, warum so ziemlich jeder aus dem Make-Up Team für eine der beiden führenden Firmen für praktische Effekte in Hollywood arbeitet.

  • »The Walking Dead« stand schon lange auf meiner Liste, kam aber irgendwie nie dazu die Serie anzuschauen, hatte allerdings stets nur Gutes darüber gehört. Und jetzt hab ich so vor ca. 3 Wochen angefangen die ersten Folgen anzuschauen ... und war innerhalb von 4 Tagen mit den 3 Staffeln durch, einfach weil es so verdammt spannend war. :D
    Ich kann die Serie wirklich nur loben, sie hat mich derartig gefesselt, das kann man eigentlich nicht beschreiben, kaum war eine Folge zu Ende, hab ich gleich zur nächsten geklickt, weil ich eben unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht. Am Anfang fand ich es bissl verwirrend von der Story her, weil ich nicht wusste, wer genau wer ist bzw. welche Rolle er spielt und dachte zuerst, dass die immer in Atlanta bleiben. Konnte mir erst nach den ersten drei Episoden ein richtiges Bild machen. Wie gesagt, ziemlich spannende Serie und ich kann es eben kaum abwarten bis im Oktober die 4. Staffel startet.
    Im Gegensatz zu anderen Serien, sind mir die Charaktere hier allerdings durchweg irgendwie nicht sympathisch, also ich habe nicht wirklich einen Liebling, was sonst bei anderen Serien immer der Fall ist. Die einzigen, die ich im Großen und Ganzen »nett« fand, waren Dale und Andrea, bei ihnen fand ich es auch am Schlimmsten, dass sie gestorben sind, nachdem sie so viel durchgemacht haben. Inzwischen finde ich Michonne auch ganz in Ordnung und ziehe sie den anderen vor. Die anderen Charaktere benehmen sich teilweise etwas dumm, wo ich einfach nur Facepalm machen kann. Lori und Rick lassen ihren Sohn einfach so allein im Wald spazieren gehen, wo überall Zombies sind. Oder die anderen schießen herum und sind laut, ohne überhaupt aufzupassen. Lori rennt auch am Anfang dumm im Wald herum, ganz allein, und wundert sich dann, wenn von irgendwo Geräusche kommen. Oder klaut einfach mal so ein Auto, und hält sich dann die Straßenkarte während der Fahrt vors Gesicht ... Und allgemein diese Alleingänge teilweise sind so selten dämlich, da muss ich mich manchmal fragen, wo deren Gehirn geblieben ist, mich regt sowas einfach auf. Gewundert hat mich auch, dass so viele aus der Gruppe gestorben sind, allein schon in Atlanta und auch auf der Farm in der letzten Episode und eben auch Lori, Dale, Andrea, T-Dog oder Merle, was ich halt etwas schade finde, da die Serie halt nicht mehr die Gleiche irgendwie ist, auch wenn stets immer Neue dazukommen, die find ich aber halt nicht so sympathisch.
    Von den Effekten her finde ich eigentlich alles ziemlich gut gemacht, die Zombies wirken sehr echt und realitätsnah, vor allem, wenn man bedenken muss, wieviele Zombies das insgesamt sind. Ich kenne zwar nicht viele Zombiefilme, aber bei dieser Produktion gibt man sich sehr viel Mühe. Eindeutig eine sehenswerte Serie, wo man eher die Story, als die Charaktere mögen muss.

  • Anlässlich des Starts der dritten Staffel wiederholt RTL2 übrigens in den kommenden Tagen die ersten beiden Staffeln nocheinmal. Das könnte (wenn man entsprechend Zeit hat) diese Woche ein echter Zombie-Marathon werden. :smalleyes: Eigentlich hat dieses Thema deswegen durchaus einen Push verdient.
    Naja, wie auch immer, ich werde mir wohl weitestgehend nochmal alles ansehen, um mich auf die dritte Staffel einzustimmen (ja, ich seh sie halt erst, wenn sie im TV kommt). Bin jedenfalls schonmal gespannt, wie es sich entwickelt und werde danach sicherlich nochmal posten. Obwohl ich die Folgen wohl nicht alle so ansehen werde, wie sie gezeigt werden, sondern etwas später...

  • Danke für die Erinnerung, ich freu mich schon auf Staffel 3. Im Fernsehen würde ich die ersten beiden Staffeln aber nicht schauen, da sie nur geschnitten laufen. Da hau ich lieber nochmal die DVDs rein.