Bildungssysteme - und was man alles verbessern könnte...?


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  • https://www.sueddeutsche.de/bi…erferien-bayern-1.4698071


    Bayern und Baden Württemberg gehen ihre eigene Wege wenn es um die Bildung und auch Ferien geht. Der erz-konservative Süden blockiert dringende Veränderungen. So wird der Süden weiterhin erst sehr spät Sommerferien haben, während der Rest die Ferienzeiten sich abwechseln. Ich verstehe das nicht? Warum ist der Süden so egoistisch?

    Überleg doch erstmal warum...

    Das hat was mit Planung zu tun. Fallen zu viele Ferien aufeinander gibts Chaos. So hat halt der Süden immer später... und? Dadurch hat man weder Vor-, noch Nachteile. Da stört mich die unterschiedliche Anzahl Feiertage mehr...

  • https://www.sueddeutsche.de/bi…erferien-bayern-1.4698071


    Bayern und Baden Württemberg gehen ihre eigene Wege wenn es um die Bildung und auch Ferien geht. Der erz-konservative Süden blockiert dringende Veränderungen. So wird der Süden weiterhin erst sehr spät Sommerferien haben, während der Rest die Ferienzeiten sich abwechseln. Ich verstehe das nicht? Warum ist der Süden so egoistisch?

    Überleg doch erstmal warum...

    Das hat was mit Planung zu tun. Fallen zu viele Ferien aufeinander gibts Chaos. So hat halt der Süden immer später... und? Dadurch hat man weder Vor-, noch Nachteile. Da stört mich die unterschiedliche Anzahl Feiertage mehr...

    Die anderen Bundesländer wechseln aber mit den Ferien ab. Der Süden hat eben immer starr erst sehr spät Ferien. Wenn es wechseln würde, dann gäbe es eine bessere Planung zu den Ferien. Es gibt nur so viele Ferien aufeinmal, weil der Süden so stur ist.


    In Frankreich haben alle gleichzeitig Ferien. Dort klappt es anscheinend.

  • Ich hasse solche Vergleiche.... Frankreich ist nicht DD...

    In meiner Schulzeit in Dresden hatte ich immer gleich Ferien. Da gabs keinen Wechsel und das wäre mir auch jetzt neu... Außerdem: Was hast du fürn Problem mit den Ferien?! Da gibts beim besten Willen Schlimmeres. Zum Beispiel die unterschiedliche Anzahl.

  • Deutschland kann man ganz gut mit Frankreich vergleichen. Sind in vieler Hinsicht sehr ähnlich.


    Ja, dazu müssten das alles Bundessache sein, um Ferien und freie Tage auszugleichen.

  • Bayern und Baden Württemberg gehen ihre eigene Wege wenn es um die Bildung und auch Ferien geht. Der erz-konservative Süden blockiert dringende Veränderungen.

    Wenn man sich das Abschneiden der Süddeutschen Bundesländer bei Bildungstests (z. B. PISA-Studie oder Bildungsmonitor) anschaut, stellt man fest, dass Bayern und Baden-Württemberg immer auf den vordersten Plätzen landen. Da ist es schon nachvollziehbar, wenn diese Bundesländer ihr hohes Bildungsniveau weiterhin halten wollen und nicht bereit sind niedrigere Bildungsstandards, wie sie beispielsweise in NRW oder Berlin vorliegen, zu akzeptieren.

    Im Gegenzug kann man den bildungsschwachen Bundesländern auch nicht die hohen Standards aus Bayern oder Sachsen vorschreiben, da damit die Anforderungen für die meisten Schüler zu hoch werden, was letztlich in schlechtere Noten und daraus resultierend in schlechten Arbeits- sowie Studienplatzperspektiven münden würde.

    Ein halbherziger Mittelweg bringt auch keinen weiter, daher hat man sich in Bayern wohl für den "Egotrip" entschieden.


    Die unterschiedlichen Ferienzeitpunkte in den Bundesländern haben mehrere sinnvolle Gründe. Zum einen ermöglicht man so der Touristikindustrie über einen längeren Zeitraum eine konstante Nachfrage nach z. B. Flugreisen oder Hotelzimmern, was dann geregelte Einnahmen zur Folge hat und Arbeitsplätze sichert sowie die saisonbedingten Entlassungen in der Tourismusbranche reduziert bzw. verkürzt. Des Weiteren verringert man so die Staus auf deutschen Straßen (v. a. Autobahnen), weil nicht alle gleichzeitig mit dem Auto in den Urlaub fahren.

  • Dieses "alles muss gleich sein!!!" ist mal wieder so eine Haudrauf-Idee von Edex, die leider, besonders wenn man sich jetzt mal die Punkte von PokeFanNo1 , zu denen ich weiter unten noch was sagen werde, ansieht, kaum Hand und Fuß hat. Mich würde daher mal interessieren, was du hier als zentrales, mit Fakten und Zahlen belegbares Argument du hast, warum unser aktuelles Feriensystem schlecht ist, und warum andere da besser sind.

    Wenn man sich das Abschneiden der Süddeutschen Bundesländer bei Bildungstests (z. B. PISA-Studie oder Bildungsmonitor) anschaut, stellt man fest, dass Bayern und Baden-Württemberg immer auf den vordersten Plätzen landen. Da ist es schon nachvollziehbar, wenn diese Bundesländer ihr hohes Bildungsniveau weiterhin halten wollen und nicht bereit sind niedrigere Bildungsstandards, wie sie beispielsweise in NRW oder Berlin vorliegen, zu akzeptieren.

    Absolut. Ich bin gebürtige Bayrin (ja, ich bin eigentlich Nürnbergerin, aber ich bin da nicht so picky wie andere) und kann durchaus guten Gewissens sagen, dass der Anspruch an uns Schüler bei weitem krasser ist, als in Ecken wie NRW. Beispiel: ich hatte in der zehnten Klasse Realschule in Bayern das Thema "Determinanten". Ich hab mich vor einiger Zeit, kann mich jetzt nicht an den Kontext erinnern, mit jemandem gesprochen, der Mathe studieren wollte, in NRW wohlgemerkt. Er hatte - und er ist ja vorher 12 Jahre am Gymnasium gewesen - bis ins Studium nie was von Determinanten gehört. Bayern brettert Stoff, der in anderen Ländern als Unistoff gehandhabt wird, bei uns in die Realschule rein, haha. Und auch generell, ich hab in Bayern meine Realschule nicht abgeschlossen, das lag aber nicht am Leistungsdruck, sondern an meiner depressiven Erkrankung, die damals so richtig aufgeblüht ist. Ich hab diesen Sommer in Thüringen meine Realschulreife nachgeholt, mit einem wahnsinnig guten Schnitt. Und ich kann ganz selbstbewusst sagen, dass der Stoff ein Witz im Vergleich zu dem war, was ich in Bayern in Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen können und lernen musste. Ich verstehe, dass viele Menschen dieses "Elitäre" an Bayern hassen, kann ich verstehen, aber - wir sind halt auch in Sachen Bildung irgendwo die Elite und wir müssen de facto einfach mehr können, als Leute aus anderen Ecken Deutschlands.

    Im Gegenzug kann man den bildungsschwachen Bundesländern auch nicht die hohen Standards aus Bayern oder Sachsen vorschreiben, da damit die Anforderungen für die meisten Schüler zu hoch werden, was letztlich in schlechtere Noten und daraus resultierend in schlechten Arbeits- sowie Studienplatzperspektiven münden würde.

    Ein halbherziger Mittelweg bringt auch keinen weiter, daher hat man sich in Bayern wohl für den "Egotrip" entschieden.

    Absolut das - das ganze System jetzt umzuwälzen in einer Art, wie Edex das anscheinend will (so nach dem Motto man bringt alle auf denselben Stand) würde nicht das gewünschte Ergebnis liefern. Ich finde schon, dass man Bildung und Schule weiterhin als Ländersache handhaben kann, damit man hier einfach viel feiner und vor allem feinfühliger arbeiten und messen kann. Regionen in Deutschland sind einfach unterschiedlich, Punkt.

    Die unterschiedlichen Ferienzeitpunkte in den Bundesländern haben mehrere sinnvolle Gründe. Zum einen ermöglicht man so der Touristikindustrie über einen längeren Zeitraum eine konstante Nachfrage nach z. B. Flugreisen oder Hotelzimmern, was dann geregelte Einnahmen zur Folge hat und Arbeitsplätze sichert sowie die saisonbedingten Entlassungen in der Tourismusbranche reduziert bzw. verkürzt. Des Weiteren verringert man so die Staus auf deutschen Straßen (v. a. Autobahnen), weil nicht alle gleichzeitig mit dem Auto in den Urlaub fahren.

    Ich will mir tbh als jemand, der schon im Stau stand, obwohl nur 1-2 Bundesländer Ferienbeginn hatten, nicht vorstellen, was das für eine absolute Zumutung für Nah- und Fernverkehr wird, wenn man so ne doofe Idee wirklich umsetzt, lol.

  • Jedes Land hat sein eigenes Bildungsprogramm und anstatt, dass Bildung überall gleich ist wird darüber aufgeregt, dass die Einen anders gelehrt werden als die Anderen. Bildung ist auch historisch begründet. Wurden die eigenen Eltern gut ausgebildet, dann ist die Wahrscheinlichkeit auch höher, dass es die Kinder auch gut gebildet werden. Dennoch kann man nicht sagen, dass Berliner zum Beispiel "dumm" wären. Die Ansprüche vor Ort sind einfach anders. Genauso gut kann man Bayern nicht mit Berlin vergleichen. Dann hat man einen Abschluss in Berlin, der aber in Bayern weniger wert wäre als ein bayrischer Abschluss. Das ist diskriminierend. Es steht das Gleiche drauf, aber der Wert ist unterschiedlicher. Was kann ein Schüler aus Berlin dafür, dass es so ist? Abschlüsse sollten überall gleichbewertet werden. Sind doch die Bayern selber Schuld wenn sie für ihre Abschlüsse mehr verlangen als woanders. Im Endergebnis ist es der gleiche Abschluss!


    Dass es auf dem Autobahnen so voll ist, das liegt voll an uns Deutschen, wo gefühlt jeder ein Auto besitzt. Würde Deutschland mehr auf die Bahnen setzen, dann wären die Straßen auch leerer. Du vergisst auch die ausländischen Urlauber, die bei uns übernachten. Dabei machen viele auch außerhalb der Ferien Urlaub, insbesondere Arbeiter. Wenn es nur einen Zeitraum von 6 Wochen in Deutschland Ferien wären, dann wäre es für mich auch einfacher außerhalb der Ferien im Sommer Urlaub zu nehmen. So wie jetzt ist das kaum möglich und wenn ist es zu früh oder zu spät. Die Ferien sollen für die Schüler und Eltern da sein. Der Rest sollte für alle sein, die nicht ferienabhängig sind.

  • Jedes Land hat sein eigenes Bildungsprogramm und anstatt, dass Bildung überall gleich ist wird darüber aufgeregt, dass die Einen anders gelehrt werden als die Anderen. Bildung ist auch historisch begründet. Wurden die eigenen Eltern gut ausgebildet, dann ist die Wahrscheinlichkeit auch höher, dass es die Kinder auch gut gebildet werden. Dennoch kann man nicht sagen, dass Berliner zum Beispiel "dumm" wären. Die Ansprüche vor Ort sind einfach anders. Genauso gut kann man Bayern nicht mit Berlin vergleichen.

    "Intelligenz" und "schulischer Intellekt" sind sowieso zwei komplett verschiedene Paar Schuhe, und es kommt sowieso immer darauf an, von welcher Art Intelligenz wir überhaupt sprechen. Emotionale Intelligenz? Logische und rationale Intelligenz? Das sind alles grundverschiedene Dinge, und wenn man aus "die Anforderungen an Berliner Schüler sind geringer als an bayrische Schüler" schlussfolgert, dass Berliner dümmer sind als Bayern, sollte man vielleicht selbst noch einmal zur Schule gehen, und sich überlegen, wie man Fakten und Aussagen richtig interpretiert.


    Das Schulsystem generell hat bei uns einfach ein wahnsinniges Problem, finde ich - es ist veraltet in seinem Wesen. Man hatte lange das "Preußische" System, hat man in manchen Ländern anscheinend immer noch . Worauf war das ausgerichtet? Darauf Soldaten für die damals ständig laufenden Kriege zu kreieren. Menschen, die Autoritäten anerkennen und ein immenses Pflichtgefühl haben, diesen Autoritären zu folgen.

    Danach gab es einen Umschwung und das aktuelle Schulsystem, in dem auch ich noch drin bin, ist nicht darauf ausgerichtet, autonome Individuen, die es in der Welt gerade dringend braucht, zu "züchten", sondern darauf ausgelegt Arbeiter zu generieren. Die Generation unserer Eltern und unserer Großeltern. Die meisten von ihnen? Arbeiter. Mag sicherlich auch Ausnahmen geben. Worauf ich damit hinaus möchte: die Schulen bzw die Art wie wir lehren und unterrichten, entspricht nicht mehr dem, was in Zukunft von Nöten sein wird. Und das sind weder brave Arbeiter, noch willige Soldaten. Wir brauchen Weltverbesserer. Richtige Weltverbesserer.

  • Edex generell kann es niemals die Lösung sein, sein Bildungsniveau zu verschlechtern. Wenn in Bayern mehr gefordert wird als in anderen Bundesländern, dann sollte das Bestreben sein, das Niveau generell auf diesen Stand zu heben, nicht jedem Trottel ein Abi hinterherzuwerfen. Generell wäre es besser, die Abschlüsse nicht mehr in dem Maße wie momentan zu entwerten (alles unter Abi ist quasi nutzlos außer fürs Handwerk), sondern auch der mittleren Reife wieder eine gewisse Relevanz zukommen zu lassen und das Abi halt den Zweck hat, einen aufs Studium vorzubereiten. Aber dass Abschlüsse auf niedrigerem Niveau vereinheitlicht werden, ist ein absolut falscher Schritt.

  • Das Schulsystem generell hat bei uns einfach ein wahnsinniges Problem, finde ich - es ist veraltet in seinem Wesen. Man hatte lange das "Preußische" System, hat man in manchen Ländern anscheinend immer noch . Worauf war das ausgerichtet? Darauf Soldaten für die damals ständig laufenden Kriege zu kreieren.

    Technisch gesehen ist das gesamte Schulsystem in den meisten europäischen Ländern ohnehin darauf ausgerichtet, brave Arbeiter zu erzeugen, die nicht zu viel hinterfragen und einfach machen, was man ihnen sagt. Ausnahme sind (oh wunder) die skandinavischen Ländern. Aber effektiv ist unser gesamtes Schulsystem furchtbar veraltet.


    Ich finde es übrigens nicht so toll zu sagen: "Jo, aber Bayern hat halt bessere Schulen und die lernen auch mehr." Weil zum einen die Sache ist: Nur weil das Curriculum mehr umfasst, ist es halt nicht unbedingt besser. Außerdem muss man eben sehen, dass in Bayern und BW die Leute im Schnitt sehr reich sind und die Armutsquote mit die geringste in DE ist. Und beides beeinflusst in der Regel schulische Leistung positiv.

  • Zitat von Feliciá

    "Intelligenz" und "schulischer Intellekt" sind sowieso zwei komplett verschiedene Paar Schuhe, und es kommt sowieso immer darauf an, von welcher Art Intelligenz wir überhaupt sprechen. Emotionale Intelligenz? Logische und rationale Intelligenz? Das sind alles grundverschiedene Dinge, und wenn man aus "die Anforderungen an Berliner Schüler sind geringer als an bayrische Schüler" schlussfolgert, dass Berliner dümmer sind als Bayern, sollte man vielleicht selbst noch einmal zur Schule gehen, und sich überlegen, wie man Fakten und Aussagen richtig interpretiert.

    Ich meine halt der Schulstoff in den Schulen und die dafür benötigte Kenntnis. Die Frage, die man ja stellen sollte ist ja auch, wieviel und was sollte man für einen bestimmten Abschluss wissen? Die Bayern lernen anscheinend zuviel für einen Abschluss und haben Wissen, was sie mit diesen Abschluss nicht brauchen werden. Ist es richtig wenn man umso mehr wissen muss oder eher wenn man das weißt, was man wissen sollte?


    Zitat von Feliciá

    Das Schulsystem generell hat bei uns einfach ein wahnsinniges Problem, finde ich - es ist veraltet in seinem Wesen. Man hatte lange das "Preußische" System, hat man in manchen Ländern anscheinend immer noch . Worauf war das ausgerichtet? Darauf Soldaten für die damals ständig laufenden Kriege zu kreieren. Menschen, die Autoritäten anerkennen und ein immenses Pflichtgefühl haben, diesen Autoritären zu folgen.

    Danach gab es einen Umschwung und das aktuelle Schulsystem, in dem auch ich noch drin bin, ist nicht darauf ausgerichtet, autonome Individuen, die es in der Welt gerade dringend braucht, zu "züchten", sondern darauf ausgelegt Arbeiter zu generieren. Die Generation unserer Eltern und unserer Großeltern. Die meisten von ihnen? Arbeiter. Mag sicherlich auch Ausnahmen geben. Worauf ich damit hinaus möchte: die Schulen bzw die Art wie wir lehren und unterrichten, entspricht nicht mehr dem, was in Zukunft von Nöten sein wird. Und das sind weder brave Arbeiter, noch willige Soldaten. Wir brauchen Weltverbesserer. Richtige Weltverbesserer.

    Ich möchte gerne wissen, was du mit Weltverbesserer meinst. Ist nicht jeder Mensch in einer Hinsicht ein Weltverbesserer. Durch die Arbeit wird ja ein Mehrwert erschaffen. Wenn du denkst, dass wir nur Sozialberufe, Forscher und Wissenschaftler brauchen, dann kann ich sagen, dass das nicht stimmt. Weil auch hier wird früher oder später automatisiert. Also zurzeit werden extrem viele IT Spezialisten gesucht. Hier eine Übersicht: https://www.komm-mach-mint.de/…dium/Uebersicht-IT-Berufe


    Also dieses MINT Studium generell ist anscheinend begehrt.


    Aber grundsätzlich werden auch in Zukunft viele Jobs gebraucht. Die Arbeit ändert sich nur. Firmen wollen die Arbeit für die Arbeiter erleichtern um gleichzeitig die Erträge zu erhöhen. Geringere eigene Arbeitsbelastung + Automatisierung = Größerer Ertrag. Deshalb ist das meiste in einer Autofabrik schon automatisiert und die Arbeiter selbst werden stetig weiter entlastet. Bessere Geräte wie Elektroschrauber usw.. Das Problem isr hier aber eher, dass bei Firmen das Gehaltsgefälle so groß ist. Aber was wird noch sehr stark gesucht? Zeitarbeiter! Überall in den Bereichen, wo man Krankheitsfälle oder Spitzen ausgleichen tut.


    Und wenn es um die Entwicklung geht. Der Mensch hat seit Beginn immer nur eine Mission: "Durch neue Entwicklungen uns selbst die Arbeit abnehmen. Uns überflüssig machen." Irgendwann gibt es keine Arbeit mehr für uns. Das dauert aber noch.


    Zitat von Zai

    @Edex generell kann es niemals die Lösung sein, sein Bildungsniveau zu verschlechtern. Wenn in Bayern mehr gefordert wird als in anderen Bundesländern, dann sollte das Bestreben sein, das Niveau generell auf diesen Stand zu heben, nicht jedem Trottel ein Abi hinterherzuwerfen. Generell wäre es besser, die Abschlüsse nicht mehr in dem Maße wie momentan zu entwerten (alles unter Abi ist quasi nutzlos außer fürs Handwerk), sondern auch der mittleren Reife wieder eine gewisse Relevanz zukommen zu lassen und das Abi halt den Zweck hat, einen aufs Studium vorzubereiten. Aber dass Abschlüsse auf niedrigerem Niveau vereinheitlicht werden, ist ein absolut falscher Schritt.

    Bildung ja, aber der Anspruch sollte auch der Wirklichkeit entsprechen. Zu viel verlangen ist auch nicht förderlich, weil so wie bei mir. Auch wenn ich "nur" einen Reaschulabschluss (vorher auch den Hauptschulabschluss) auf einer Förderschule gemacht habe, brauche ich sehr vieles was ich gelernt habe nicht mehr. Vieles, was ich gelernt habe wende ich einfach nicht mehr an. Manche Dinge braucht man immer und wird auch immer wieder benötigt. Aber gerade solche komplexen Dinge wie "Determinanten", was Feliciá gesagt hat, braucht man bei den meisten Berufen und auch privat nicht zu wissen. Ansonsten bin ich voll bei Dir, Handwerksberufe sollten nicht unterbewertet werden:


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    Dieses Video zeigt es auch sehr gut. Ohne das Handwerk hätten wir nichts und sähen wie die Steinzeitmenschen aus.


    Ich finde, dass die Schüler länger gemeinsam unterrichten sollen und erst später entscheiden, ob man speziell eher was handwerkliches machen will oder halt studieren. Aber Beides sollte gleich bewertet werden. Jeder Beruf ist in jeweiliger Hinsicht wichtig. Auch die Berufe ohne Kundenkontakt usw.. man sieht die nicht, aber sie sorgen dafür, dass wir unsere Freizügigkeit haben als Kaufoption. Wie bei der Post und das Verteilungszentrum. Dort arbeiten Menschen, wir sehen sie nicht, weil wir nur die Post sehen. Aber alles was wir uns kaufen, dahinter stecken Entwicklungskosten, Personalkosten, Materialkosten, Verpackungskosten usw.. dahinter. Ich bin mir ganz sicher, dass das ganzzz vielen nicht bewusst ist, was dahinter so alles steckt. Früher habe ich auch nur gedacht: "Ist nur ein Fernseher" oder so. Aber heute, wo ich in einer Produktion arbeite, schätze ich die Produkte viel mehr als je zuvor.

  • Beispiel: ich hatte in der zehnten Klasse Realschule in Bayern das Thema "Determinanten". Ich hab mich vor einiger Zeit, kann mich jetzt nicht an den Kontext erinnern, mit jemandem gesprochen, der Mathe studieren wollte, in NRW wohlgemerkt. Er hatte - und er ist ja vorher 12 Jahre am Gymnasium gewesen - bis ins Studium nie was von Determinanten gehört.

    Zu meiner Zeit gab es die Determinanten in NRW noch, aber wahrscheinlich sind die bei dem ganzen hin und her bezüglich G8 oder G9 auf der Strecke geblieben. Irgendwo muss man schließlich sparen, wenn man ein Jahr weniger zur Schule geht. :biggrin:

    Dass es auf dem Autobahnen so voll ist, das liegt voll an uns Deutschen, wo gefühlt jeder ein Auto besitzt. Würde Deutschland mehr auf die Bahnen setzen, dann wären die Straßen auch leerer.

    Toll dann sind die Straßen leer und die Züge umso voller. Das löst natürlich alle Probleme.

    Außerdem muss man eben sehen, dass in Bayern und BW die Leute im Schnitt sehr reich sind und die Armutsquote mit die geringste in DE ist. Und beides beeinflusst in der Regel schulische Leistung positiv.

    Der Anteil an Schülern mit Migrationshintergrund dürfte in Bayern, Sachsen und Baden-Württemberg auch deutlich niedriger sein als beispielsweise in NRW oder Berlin, was ebenfalls ein Grund für das schlechtere Bildungsniveau ist.

    Ist nicht jeder Mensch in einer Hinsicht ein Weltverbesserer.

    :achtung:

    Die Top drei der aktuell größten Weltverbesserer:

    1. Donald Trump

    2. Wladimir Putin

    3. Xi Jinping

    ...

    Vieles, was ich gelernt habe wende ich einfach nicht mehr an. Manche Dinge braucht man immer und wird auch immer wieder benötigt. Aber gerade solche komplexen Dinge wie "Determinanten", was Feliciá gesagt hat, braucht man bei den meisten Berufen und auch privat nicht zu wissen.

    Nur, weil du gewisse Sachen in deinem Alltag nicht brauchst, heißt das nicht, dass diese Sachen nicht von anderen Personen oder Berufsgruppen benötigt werden. Zudem soll gerade auch die gymnasiale Oberstufe die Schüler auf ein mögliches Studium vorbereiten, da an Universitäten nicht noch zusätzlich die Basis-Kenntnisse vermittelt werden können. Da lernt man schlicht Sachen, die man später nicht braucht, weil der Lernstoff nicht individuell auf jeden Schüler zugeschnitten werden kann (viel zu großer organisatorischer Aufwand).

  • Gehe morgen vielleicht nochmal drauf ein Edex - sorry, aber mit Weltverbesserern (und man möge bitte auch in meinem Post das ganz wichtige Wort "autonom" beachten) meine ich eben nicht dieses Klischee, diese Romantik von wegen "jeder macht auf seine Art die Welt besser", ich meine Menschen, die wirklich Ideen und Pläne haben, wie man die Welt langfristig verbessern kann, die revolutionäre Theorien, Technologien und Erkenntnisse entwickeln können und mit der man die Welt wirklich ändert. Und das sind eben nicht "alle".


    Werde mich zu deinem Beitrag und allem anderen nach meinem Post aber morgen in aller Frische äußern ^-^

  • Jedes Land hat sein eigenes Bildungsprogramm und anstatt, dass Bildung überall gleich ist wird darüber aufgeregt, dass die Einen anders gelehrt werden als die Anderen. Bildung ist auch historisch begründet. Wurden die eigenen Eltern gut ausgebildet, dann ist die Wahrscheinlichkeit auch höher, dass es die Kinder auch gut gebildet werden. Dennoch kann man nicht sagen, dass Berliner zum Beispiel "dumm" wären. Die Ansprüche vor Ort sind einfach anders. Genauso gut kann man Bayern nicht mit Berlin vergleichen.

    "Intelligenz" und "schulischer Intellekt" sind sowieso zwei komplett verschiedene Paar Schuhe, und es kommt sowieso immer darauf an, von welcher Art Intelligenz wir überhaupt sprechen. Emotionale Intelligenz? Logische und rationale Intelligenz? Das sind alles grundverschiedene Dinge, und wenn man aus "die Anforderungen an Berliner Schüler sind geringer als an bayrische Schüler" schlussfolgert, dass Berliner dümmer sind als Bayern, sollte man vielleicht selbst noch einmal zur Schule gehen, und sich überlegen, wie man Fakten und Aussagen richtig interpretiert.


    Das Schulsystem generell hat bei uns einfach ein wahnsinniges Problem, finde ich - es ist veraltet in seinem Wesen. Man hatte lange das "Preußische" System, hat man in manchen Ländern anscheinend immer noch . Worauf war das ausgerichtet? Darauf Soldaten für die damals ständig laufenden Kriege zu kreieren. Menschen, die Autoritäten anerkennen und ein immenses Pflichtgefühl haben, diesen Autoritären zu folgen.

    Danach gab es einen Umschwung und das aktuelle Schulsystem, in dem auch ich noch drin bin, ist nicht darauf ausgerichtet, autonome Individuen, die es in der Welt gerade dringend braucht, zu "züchten", sondern darauf ausgelegt Arbeiter zu generieren. Die Generation unserer Eltern und unserer Großeltern. Die meisten von ihnen? Arbeiter. Mag sicherlich auch Ausnahmen geben. Worauf ich damit hinaus möchte: die Schulen bzw die Art wie wir lehren und unterrichten, entspricht nicht mehr dem, was in Zukunft von Nöten sein wird. Und das sind weder brave Arbeiter, noch willige Soldaten. Wir brauchen Weltverbesserer. Richtige Weltverbesserer.

    An sich gebe ich dir Recht, denke aber trotzdem, dass du sehr übertreibst. In jeder Klasse kommt nunmal eine Gruppe sehr verschiedener Menschen zusammen. Daher braucht es gewisse Regelungen, da du Unterricht sonst vergessen kannst. Im Regelfall, auch wenn man es hier und da anders erlebt, kann man schon davon ausgehen, dass es intelligenter ist auchmal auf Autoritäten zu hören und auch wenn unser Schulsystem veraltet ist, wird einem bestimmt nicht die Individualität genommen und zu einem hörigen Soldaten oder Arbeiter erzogen, nur weil man sich auchmal zurücknehmen und in eine Gruppe eingliedern soll.


    Mir wäre ein Zwischending am liebsten. Autoritäten auchmal anerkennen zu könnem und sich nicht dauernd auf stur zu stellen "näääh, will ich nicht, mach ich nicht, bin sowieso gegen alles" ist in einer Klassen/Schul/jeder-Gemeinschaft genauso wichtig wie selbst zu denken und jemanden widersprechen zu können. Rotzige Teenager (und Leute, die schon längst aus dem Alter raus sind, sich aber immer noch so verhalten) will dann halt auch keiner.

    Allerdings ist mir das auch selten untergekommen, im Vergleich zu Leuten, die auchmal verflucht nochmal auf das hören können, was man ihnen sagt. xD

    Ein Kumpel (Studienanfänger) hatte letztens echt den Schock, weil der Prof ihnen im Labor sehr strikte Anweisungen gegeben hat. Der Dude neben ihm: "Naa, so kann man das sicher auch tun." - und wundern sich dann, dass man zusammengefaltet wird. Wir hatten da damals auch so eine Spezialistin, die Dinge absichtlich anders machen wollte, einfach weil es sinnvoll für sie erschien und einfach weil... und dann dem Prof widersprochen hat, einfach weil, obwohl sie nunmal Unrecht hatte und am Ende nur dumm dastand.


    Und das ist nicht nur bei Sicherheitsbestimmungen der Fall. Man kann eine Klasse / Gruppe an Kindern nicht mehr kontrollieren, wenn sie alle meinen würden, auf jede Anweisung als Rotzgöre zu reagieren und jede Kleinigkeit bis ins Unendliche ausdiskutieren würden. Zum Glück ist mir das selten passiert, aber die meisten Eltern sind zum Glück auch nicht laissez-faire-artig unterwegs. Zudem hat man's im Arbeitsleben schwer und wird bald wieder fliegen, wenn man so unterwegs wäre.

  • daher hat man sich in Bayern wohl für den "Egotrip" entschieden.

    Genau das war doch die anfängliche Kritik.


    Dann hat man einen Abschluss in Berlin, der aber in Bayern weniger wert wäre als ein bayrischer Abschluss. Das ist diskriminierend.

    Sehe ich auch so. Dass das Ganze Ländersache ist, finde ich sowieso nicht als förderlich. Würde man es bundesweit vereinheitlichen, wäre jeder Abschluß gleichviel wert und hätte überall die gleiche Berechtigung.

    Er wandte sich an Gucky: "Der Kommandant hat mich gewarnt für den Fall, dass du bei den Ankömmlingen sein würdest. Deine Kommentare würden schwer zu verstehen sein, weil du in einer Art zwanghaften Humors gefangen bist." Perry Rhodan #3133, Seite 55

    Per aspera ad astra!

    Momentan kein Partneravatar mit Missy!

  • Zitat von PokeFanNo1

    Toll dann sind die Straßen leer und die Züge umso voller. Das löst natürlich alle Probleme.

    Man kann Zugverbindungen aufbauen. Weniger Autos = Weniger Platz, wenigere Parkplätze/Stellplätze = Mehr Platz für Zugstrecken, mehrere Züge


    Dabei darf man nicht vergessen, dass ein einziger Zug sämtliche Autos ersetzen kann. Wieviele passen in einem Zug so rein? Ich würde schon so 300 sagen. Damit ersetzt man so mindestens 200 Autos.


    Zitat von PokeFanNo1

    Die Top drei der aktuell größten Weltverbesserer:

    1. Donald Trump

    2. Wladimir Putin

    3. Xi Jinping

    ...

    Auch wenn die Antwort ironisch gemeint ist, meine ich das mit meiner Aussage anders. Jeder möchtet ein Weltverbesserer sein. Ob er/sie einer ist, das steht auf einem anderen Stern.


    Feliciá

    Du hast dich nicht gemeldet :wasp:

    ---


    https://bit.ly/2t4Wdtr


    Immer mehr Studenten wollen einen Job im öffentlichen Dienst ausüben, weil es ein fester Job sei. Ist ja schön und gut, aber laut Stand jetzt ist es halt nicht förderlich. Weil die meisten Menschen im öffentlichen Dienst keinerlei Sozialabgaben haben und höhere Kosten aufgrund von höheren Pensionen verursachen. Wir brauchen nicht mehr Menschen im öffentlichen Dienst, wir brauchen mehr gut bezahlte Jobs auch im privaten Sektor mit starken Tarifverträgen, die die Arbeit zukunftsfest gestaltet und auch krisensicher macht. Daher brauchen wir dringend höhere Löhne, damit Menschen nicht jahrelang studieren müssen um als Richter, Arzt usw.. gut verdienen zu müssen, sondern wo auch eine einfache Ausbildung reicht um gut zu verdienen. Viel zu viele studieren ja auch, weil man unter den familiären Druck steht und auch gegen den eigenen Willen. Auch mit den Bedenken wie ohne Studium wird man arm und hat man im Alter nichts usw.. Dabei wollen viele keine dreckige Arbeit machen oder früh aufstehen. Bei den Arbeitszeiten kann ich es schon teilweise verstehen. Menschen, die ohne Probleme früh aufstehen können sollten lieber Jobs machen, wo man sehr früh aufstehen muss. Für die Langschläfer sollte man natürlich auch andere Arbeitszeiten anbieten, wo man so um 10 anfängt. Dennoch zeigt der Artikel auch, dass auch Beamte Überstunden machen wie bei der Polizei.

  • Zitat von Edex

    Auch wenn die Antwort ironisch gemeint ist, meine ich das mit meiner Aussage anders. Jeder möchtet ein Weltverbesserer sein. Ob er/sie einer ist, das steht auf einem anderen Stern.

    Das ist ein ziemlicher Trugschluss und Psychologie von Boulevardzeitschriften.

    Viele Firmenchefe sind bloß auf Profit aus.

    Viele Privatpersonen schauen auch zuerst (oder ausschließlich) auf ihren eigenen Vorteil. Bis zu einem gewissen Grad ist das auch normal.

    Einige Leute erfreuen sich am Leid anderer.

    Inwiefern möchte da jeder ein Weltverbesserer sein?

  • Zitat

    Weil die meisten Menschen im öffentlichen Dienst keinerlei Sozialabgaben haben und höhere Kosten aufgrund von höheren Pensionen verursachen.

    Edex


    Nicht der gesamte öffentliche Dienst besteht aus Beamten.

    Es gibt genug Menschen, die in den öffentlichen Verwaltungen hocken und ohne ein Beamtenverhältnis arbeiten. Meine Lehrgangskollegen sind allesamt Tarifbeschäftigte. Dabei machen sie dieselben Arbeiten wie ich. Ob verbeamtet wird, ist eine Frage der Möglichkeit, ob es das Land oder der Bund vorsieht. Bei ihnen wird es nih vorgesehen.

    Und die bezahlen alle als Tarifbeschäftigter brav die Sozialabgaben. ^^

    Genau so eine Freundin aus meinem Verein, die ist auch nicht verbeamtet. Wenn es die Behörde nicht vorsieht oder zumindest im jetzigen Zeitpunkt, dann bleiben die in der Sozialversicherungs pflichtig wie andere AN auch.

  • Ja, ich nehme es zurück. Kann man nicht auf alle zurückführen, dass man ein Weltverbesserer ist.


    Ich habe ja geschrieben, dass die meisten Menschen keine Sozialabgaben zahlen und nicht alle. Es gibt Ausnahmen, die du genannt hast. Das ist ja auch richtig so, dass sie Sozialabgaben haben wie fast jeder Andere. Aber noch besser wäre wenn auch die restlichen Beamten und Selbstständigen Sozialabgaben hätten. Dazu gehören Soldaten, Polizei, Richter, Pfarrer, Lehrer, Politiker usw.. wobei Pfarrer sollten gar keine Beamte sein. Die Kirche sollte ein privater Verein wie jede e.V. auch.