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  • Ein paar Dinge zum festhalten.

    Die Idee asiatische Frauen würden asiatische Männer bevorzugen ist fragwürdig. Vielleicht direkt in Japan wegen dem starken Nationalismus, aber dem Rest sollte das scheiß egal sein.


    Weiterhin, wenn es nicht um Folgsamkeit geht, worüber sprichst du dann, wenn du von asiatischen Frauen schwärmst?


    Natürlich können Männer mit Frauen nur befreundet sein. Erstmal spielt optische Anziehung mit ein. Dann gibt es noch Jugendfreundschaften in der man Freunde einfach als nahe Verwandte betrachtet, selbst wenn sie theoretisch nichts abhalten würde, ran zu gehen. Mal komplett isoliert von der Frage ob Freundschaft zwischen zwei attraktiven Menschen möglich wäre.

    Glaub ich zwar auch, lass ich aber mal offen.

  • Die Idee asiatische Frauen würden asiatische Männer bevorzugen ist fragwürdig. Vielleicht direkt in Japan wegen dem starken Nationalismus, aber dem Rest sollte das scheiß egal sein.

    So unbedingt stimmt das aber nicht einmal

    Denn tatsächlich ist der europäische Typ in Japan sehr gefragt und nicht wenige würden sich eine*n Ausländer*in zum*r Freund*in wünschen

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  • Weiterhin, wenn es nicht um Folgsamkeit geht, worüber sprichst du dann, wenn du von asiatischen Frauen schwärmst?

    Meinst du mich?

    Wenn es allein um die Folgsamkeit gehen würde, dann könnte ich auch genau so gut afrikanische Frauen attraktiv finden, denn wir wurden ja auch alle mit dem Weltbild aufgezogen, dass diese von weißen Männern und Frauen versklavt wurden bzw werden dürfen.

    Ich hab schon zig Gründe genannt. Angefangen mit der Ästhetik, bis hin zur Kultur Ostasiens und der Kunst.

  • Zum Freund sicher. Gerade Blond kommt auch gut an hab ich gehöre. Und gibt auch sicher genug progressive Girls, aber heiraten für immer?

    Dann doch lieber nichts, immerhin muss Daddy auch seinen Segen geben, damit man heiraten darf. (Gesellschaftlich, in Japan ehrt man halt die Alten, rechtlich kann man natürlich auch so)


    Ein weises Wesen hat übrigens mal gesagt, Frauen wollen keine Badboys und nette Kerle genau so wenig. Sie wollen jemand, der ihnen einen Grund gibt bei ihm sein zu wollen, jemand interessantes, der sie unterhält.

  • Cassandra

    Hat das Thema geschlossen
  • So, das Thema ist kurzzeitig geschlossen. Einfach weil ich hier einen Schlusspunkt setzen möchte, da gerade die letzten Beiträge mehr sexistisch als On-Topic sind. Der nächste, der hier also postet, möchte bitte einfach ein neues Kapitel im Thema beginnen. Sollten themenrelevante Punkte von den letzten Seiten Diskussion angesprochen werden, dann bitte losgelöst von Zitaten und Personen (und Anspielungen), da wir sonst nach drei Beiträgen wieder genau da landen, wo wir gestartet sind und das einer sachlichen Diskussion entgegensteht.


    Das Thema wird wieder eröffnet, sobald ich im Hintergrund mit dem moderativen Kram fertig bin. Wer sich langweilt, kann ja mal in ein paar andere Themen reinschauen:

    Andere und Helden

    Fimmel - kleine komische Eigenarten!

    Medikamente - ja oder nein?

    Ordnung ist das halbe Leben

    Reiseberichtsthread: Packt die Taschen und ab ins Auto

    Selbstdarstellung im Internet

  • Da mangels Alternative und da OT im anderen Topic. xD


    Zitat von Jolt

    Ja waren sie manchmal.. Aber im Ernst.. bei allem Respekt vor gesunder Emanzipation... Die Männliche Physis eignet sich in der Regel besser um den Säbelzahntiger vor der Höhle abzuwehren. Selbstverständlich hat Frau mitgekämpft wenn es nicht anders ging.. Die Alternative wäre gewesen dass die Familie drauf geht.. Das versteht sich von selbst. Und halte mich an der Stelle von mir aus selbst für einen Höhlenmenschen.. Aber so sehr wir auch völlige Gleichheit anstreben.. Wir sind einfach nicht in allem gleich. Wir Männer bekommen ja auch keine Kinder.. und beschweren uns nichtmal! (und ich weiß wo der Vergleich hinkt.. du musst mich nicht drauf hinweisen *g*)

    So lebte man nunmal nicht, das ist alles sehr klischeehaft. Außerdem rennen Raubtiere rasch mal weg, wenn du sie mit Feuer bedrohst. Um eine Fackel zu halten, brauchst du keine Muckis und auf der Jagd können auch kleinere Frauen solche Tiere wie Rehe erlegen, erst recht in einer Gruppe.

    Ich hab nicht gesagt, dass die Anatomie beider Geschlechter gleich ist, sondern dass du für viele solcher Aufgaben keine allzu große Muskelkraft benötigst und deshalb "Frau sucht nach Versorgermännchen" oder eben auch "Mann sucht nach heimlichem Mütterchen" gar nicht erst in uns einprogrammiert wurde und demnach ein ziemliches Hirngespinst ist. Das ist etwas, das der Gesellschaft sehr erfolgreich eingetrichtert wurde, sodass es auch eigentlich offenere Leute als naturgegeben hinnehmen und nicht viel hinterfragen.

    Selbst im 19., Anfang des 20. Jahrhunderts war das btw bei uns noch oft der Fall, dass Frauen einige Tage nach der Geburt gleich wieder zur Feldarbeit geschickt wurde. Oder zur Fabrikarbeit, whatever.

    Ich meine, jede kann froh sein, dass es nicht mehr so ist, aber (nicht wohlhabende) Frauen haben früher nicht Monate lang nichts getan, weil sie schwanger waren oder stillten. Höchstens ein, zwei Wochen vor der Geburt und ein paar Tage danach. Heute Wochen vor der Geburt bereits Schonzeit zu erhalten und bis zu drei Jahre danach ein Kind umsorgen zu können, ist ein Luxus, den früher nur adelige Frauen hatten, wenn die ihr Kind denn überhaupt selbst umsorgt haben.

  • Da mangels Alternative und da OT im anderen Topic. xD

    Ich habs ja vielleicht provoziert.. Aber den Abschnitt in einen Sexismus Thread zu verfrachten ist ne fiese Botschaft.. Well played XD



    So lebte man nunmal nicht, das ist alles sehr klischeehaft.

    Ja, es ist klischeehaft. Aber ohne selbst dabei gewesen zu sein wissen wir auch beide nicht viel mehr darüber wie so eine Höhlenmenschen Gesellschaft aussah XD Aber darum gehts ja auch garnicht. Das ganze sollte auch keine sexistischen Züge annehmen sondern einfach nur als Beispiel herhalten, warum die Natur uns bestimmte Kriterien zur Partnerwahl vorsetzt. Und das wir einen Partner suchen der uns ergänzt, der Sicherheit und gute Gene bietet, das lässt sich nunmal nicht abstreiten. Auch nicht wenn mein Wissen über Höhlenmenschen hier und da meinetwegen Lücken hat :p Ich habe heute eindeutig viel mehr über Höhlenmenschen diskutiert als ich heute morgen nach dem aufstehen vor hatte :tongue: Deswegen werde ich hier jetzt auch mal den Schwanz einziehen und mich nicht weiter auf eine Diskusion einlassen die mich noch als Sexisten dastehen lässt *g* Den Rest können wir gerne im anderen Thread weiter besprechen. Deal?^^



    Edit: Und ich finde, was du da von mir zitierst wirkt rausgerissen aus dem Kontext des anderen Threads gleich viel schlimmer :assi:

  • Jolt

    Das wollte ich nicht, wir haben halt nur das Topic, das wirklich passend ist. Dieses Junge-Mädchen-Topic stellt auch mehr persönliche Fragen. Stell dir vor, es heißt "Sexismus und Geschlechterrollen" oder so. ^^"


    Jein. Es wurden Gräber ausgehoben, in denen Skelette beider Geschlechter sowohl mit Speerspitzen wie auch Nähnadeln und Schmuck etc. beerdigt wurden. Daher kann man darauf schließen, dass die Frau ebenso regelmäßig einen Speer verwendet hat, wenn sie ihn nach deren Glauben im Jenseits oder nächsten Leben noch brauchen wird.

  • Ich möchte hier auch anmerken: Der aktuelle Stand der Paläoanthropologie und Ur- und Frühgeschichte, ist, dass die frühen Gesellschaften relativ egalitär waren und jeder eben gemacht hat, was den eigenen Fähigkeiten entsprach. Dabei ist diese Vorstellung der Großwildjagd ohnehin albern und überholt. Frühe Menschen haben sich, was Tiere angeht, wahrscheinlich von kleineren Tieren ernährt. Sicher: Wenn ein schwaches Mammut (um mal das Klischee aufzugreifen) sich in dumme Situationen begeben hat ... nun, so ein Mammut ist, wenn man das Fleisch trocknet, Vorrat für eine ganze Gemeinschaft und ein halbes Jahr. Also großartig - aber wir haben wenig Hinweise darauf, dass gezielt diese gejagt wurde.


    Auch ist die Vorstellung von Mensch vs Säbelzahntiger albern. lol Es ist auch nicht wirklich genetisch gesehen vorteilhaft jemanden zu haben, der sich mit einem Säbelzahntiger anlegt. Weil das sind tendenzen, die definitiv eher zum Aussterben der Spezies führen. Was du eher willst, ist die Fähigkeit dem Säbelzahntiger zu entgehen oder ihn zu vertreiben. Und im Vertreiben von Tieren, da waren Menschen immer schon ziemlich gut. Wie Bastet schon sagt: Feuer ist da echt eine magische Waffe, weil die meisten Tiere sich davor fürchten. Aber auch Lautstärke und dergleichen kann helfen.


    Dieser ganze "großes, starkes Männchen" ist einfach nur populärwissenschaftlicher Müll, der mit dem realwissenschaftlichen Stand nichts zu tun hat, sondern aus derselben Blase kommt, wie der ganze Alpha-Müll. Fun Fact: In unseren nächsten Verwandten sind es die netten Männchen, die für die Weibchen Fellpflege betreiben und dergleichen, die sich am häufigsten fortpflanzen. Nicht die kämpferischen Tiere.


    Es sei zudem gesagt: Frühe Menschen haben, von allem, was wir wissen, in kleinen Gemeinschaften gelebt, wo alle für alle anderen da waren. Die Gemeinschaft war der Schutz vor wilden Tieren. Weil die meisten Tiere nun einmal bei mehreren Menschen Reisaus nehmen. Und innerhalb dieser Gemeinschaft gab es sehr wahrscheinlich auch keine monogamen oder gar monoromantischen Beziehungen, da diese eine wahrscheinlich sehr, sehr späte menschheitsgeschichtliche Entwicklung ist, die auch erst da interessant wurde, als Menschen angefangen haben Ackerbau zu betreiben - und selbst da nicht direkt.


    Es gibt biologisch gesehen auch einige Hinweise darauf, dass Sexualität zumindest ursprünglich beim Menschen eben nicht nur die Aufgabe hatte, Nachkommen zu schaffen, sondern den Bund der Gemeinschaft zu stärken. Deswegen werden bei sexuellen Handlungen Hormone freigesetzt, die Nähe und Treue stärken.

  • Alaiya


    Diese Diskussion über die Prähistorie ufert etwas aus. Ich will darüber eigentlich garnicht diskutieren weil ich einfach in der Hinsicht nicht gebildet genug bin um eine sachliche Diskussion zu führen^^ Das ganze stammt ja wie du weißt aus einem anderen Thread in dem ich mich diverser Klischees bedient habe, um auszuführen welche Kriterien bei der unterbewussten Partnerwahl einsetzen. Ob jemand ein Mammut oder ein Kleintier erlegt.. den Säbelzahntiger jetzt mit reiner Muskelkraft oder einer Fackel abwehrt oder der Mann auch mal gekocht hat oder nicht.. alles worauf ich hinaus wollte war das immer noch diverse Urinstinkte in uns stecken, die uns Wert auf Atribute wie Stärke, Intelligenz und Gesundheit legen lassen. Und wie so eine Höhlenmenschen Gesellschaft jetzt wirklich strukturiert war, ändert ja an diesem Fakt am Ende überhaupt nichts.

  • Vielleicht in manchen Teilen der Welt.. aber wer zB immer noch glaubt, dass das bei uns so ist, liegt völlig falsch.. Ja.. es gibt noch diverse Misstände wie zB dass Frauen mancher Orts immer noch nicht das selbe verdienen wie Männer, aber das wars auch fast schon wieder.


    Es gibt bei uns sogar viele Situation in denen Frauen eindeutig bevorzugt behandelt werden. Und wenn jetzt jemand fragt, worin, zähl ich auch gern ein paar Beispiele auf.

    Sorry, Jolt , ich weiß, dass es dir nicht passt: Aber du replizierst hier Sexismus, also werde ich darauf auch im Sexismus-Thema antworten.


    Frauen sind fast überall gegenüber Männern benachteiligt, weil wir auch in Europa noch immer in einem Patriarchat leben. Ist in den meisten Ländern, dank Kolonialismus, leider so.


    Frauen haben schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt und noch schlechtere Chancen einflussreiche Rollen zu bekommen, wie short king schon richtig schrieb. Frauen haben mit erhöhten Wahrscheinlichkeiten das Opfer von sexueller Gewalt zu werden. Werden sie es, sind ihre Chancen, dass ihnen geglaubt wird, sehr gering. Frauen dürfen nicht über ihren eigenen Körper verfügen. Von Frauen wird in Bezug auf ihren Körper mehr erwartet und weniger Verständnis entgegen gebracht. Frauen zahlen auf viele Dinge mehr - auch Dinge, die sich nicht zwangsläufig umgehen lassen. Und, wie der Artikel im Topic schon zeigt: Frauen werden häufig das Opfer von Beziehungsgewalt. All das ist Sexismus.


    Übrigens: Auch viele Aspekte in denen Männer vermeintlich real benachteiligt sind, hängen mit sexistischen Vorstellungen zusammen. Warum werden Männer beim Sorgerecht massiv benachteiligt? Weil Frauen Kinder zu versorgen haben und Frauen bessere Fürsorge geben - vermeintlich. (Der Twist bleibt ja, dass zumindest finanziell es für eine Frau oft schwerer ist das Kind allein zu versorgen, weil Pay Gap und weil ihre Chancen als Alleinerziehende noch mieser sind, als die Chancen für alleinerziehende Väter, auf dem Jobmarkt.) Auch die höhere Suizidrate von Männern wird weithingehend darauf zurückgeführt, dass Männer keine Gefühle zeigen "dürfen", da dies als "weiblich" gilt und Weiblichkeit abgestraft wird, weshalb Männer eher zu Depressionen leiden, die aber unbehandelt bleiben, weil Schwäche nicht eingestanden werden darf, bis es halt zu spät ist.


    Das ist halt auch das, was Leute meinen, wenn sie von toxischer Männlichkeit reden. Die schadet allen. Auch Männern.


    Das lässt sich in zwei Richtungen aufrollen. Ja, du hast da jetzt Beispiele genannt in denen Frauen noch in der Unterzahl sind. Das liegt aber nicht immer daran dass es eine Männerdomäne ist, sondern auch daran dass es in vielen Bereichen in denen man arbeiten kann auch einfach nicht genug ernst zu nehmende weibliche Bewerber gibt. Ganz wichtig ist für mich auch dass man das niemals an einer Quote festmachen sollte.. sonst haben wir den Salat. Werfen wir doch mal einen Blick auf unsere Regierung.. Zugegeben.. die wird zum allergrößten Teil aus Männern gebildet.. aber mir fällt es schwer, da eine Benachteiligung der Frau zu sehen, wenn genau eine solche an der Spitze sitzt.

    Frauen, die in Spitzenpositionen sitzen, müssen allerdings permanent ihre Männlichkeit demonstrieren. Ja, bei der CDU (ironischerweise, wenn man bedenkt, dass es mit Abstand die Partei mit geringstem Frauenanteil ist) steht eine Frau an der Spitze, aber diese muss halt permanent von der Gesellschaft als männlich bewertete Eigenschaften demonstrieren, um den Respekt und damit ihre Stellung zu erhalten. Und auch so: Etwas über 30% Frauen im Bundestag ist nicht viel. Das geht deutlich besser.


    Frauen Quoten (genau wie alle anderen Quoten zB Ausländerquoten) im Beruf zu erfüllen halte ich für eine Katastrophe. Das ist eine Entscheidung aus einer Zeit in der es wirklich noch anders aussah und sollte so auf keinen Fall weiter geführt werden. Ist es richtig wenn ein Betrieb zu 95% aus Männern besteht? Klare Antwort.. wenn diese die qualifiziertesten Bewerber waren.. Ja! Wenn aber 95% der Frauen die qualifiziertesten Bewerber ausmachen.. Dann soll der Betrieb auch gerne zu 95% aus Frauen bestehen..

    Du hast keine Ahnung, was Frauenquote heißt, oder? Das lese ich zumindest aus diesem Absatz heraus. (Warum tun sich die Leute damit eigentlich so schwer?)


    Frauenquote bedeutet nur, dass bis zu einem bestimmten Prozentsatz (meist weit unter 50%, viele Firmen haben 20 oder 30% als Ziel) bei einer Einstellung oder bei Aufstiegschancen mit mehreren Bewerbern eine Frau gegenüber einem Mann zu bevorzugen ist, wenn sie dieselbe Qualifizierung hat - und nur dann. Ist der Mann besser qualifiziert, wird er auch bevorzugt werden.

    Das hängt damit zusammen, das traditionell bei gleicher Qualifizierung Männer bevorzugt werden, da man von ihnen üblicherweise nicht erwartet, dass sie schwanger werden und dann zuhause bei den Kindern bleiben. Entsprechend wurde gesetzlich das Gegenteil verlangt. (Selbiges gilt für andere solcher Quoten.)


    Der Clue ist: Letzten Endes liegen natürlich nicht nur harte Fakten dieser Bewertung zugrunde. Natürlich kannst du sagen: "Zeugnisnoten und Abschluss", aber meist werden halt auch andere Skills, die nicht so subjektiv sind, mit hineinbezogen. Durchsetzungsfähigkeit, Teamfähigkeit, Fleiß und so weiter. Und die große Ironie ist, dass genau deswegen die Quote halt auch oft nicht so viel bringt, da es hier eben sein kann, dass Frauen schlechter bewertet werden, weil bspw. ihr "Selbstbewusstsein" nicht als "Selbstbewusstsein" sondern als "Was für eine eingebildete Zicke" bewertet wird und ihre "Durchsetzungsfähigkeit" als "Bossiness". Da die meisten von uns unterbewusst geprimet sind, diese Dinge bei Männern als positiv, bei Frauen als negativ zu sehen. So das Frauen immer einen Drahtseilakt tanzen müssen, um dieselben Chancen zu haben, wie Männer.


    Ist doch das gleiche wie, wenn eine Filmrolle unbedingt noch die Schwarze gedrückt werden muss, nur weil der Film ansonsten zu weiß wäre, ganz unabhängig davon ob es in dem Moment sinnvoll in die Geschichte passt. Das hat dann für mich nichts mehr mit Gleichberechtigung zu tun.. sondern hat mehr was von nem Autoaufkleber auf dem steht "ich bremse auch für schwarze" .. Damit suggeriert man im ersten Moment dass man genauso an seine schwarzen Mitbürger denkt wie an die Weißen.. Was man aber eigentlich damit aussagt ist "Ja ok.. irgendwie stehen sie schon unter uns, aber ich toleriere sie trotzdem weil ich so scheiße anständig bin".. Echte Gleichberechtigung haben wir in dem Moment in dem wir nicht mehr drüber nachdenken.

    Und wo passt es nicht "sinnvoll" in die Geschichte?



    Das letzte Mal, als ich schaute (also vor fünf Minuten) war whitewashing ein Problem in Hollywood. Nicht blackwashing.

  • Frauen haben schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt und noch schlechtere Chancen einflussreiche Rollen zu bekommen

    Sagte ich ja selbst.. bzw. ich sagte sie verdienen weniger.. Aber einigen wir uns auf generelle Benachteiligung im Beruf.

    Frauen haben mit erhöhten Wahrscheinlichkeiten das Opfer von sexueller Gewalt zu werden.

    Ja, ist schlimm.. wird sich aber nie ändern. Das hat so rein garnichts mit unserer Gesellschaft zu tun, sondern mit blöden biologischen Gegebenheit die sich einfach nicht ändern lassen.



    Frauen dürfen nicht über ihren eigenen Körper verfügen.

    What? Das meine ich ernst.. vielleicht denk ich gerade nicht weit genug. Klär mich bitte auf.

    Frauen zahlen auf viele Dinge mehr - auch Dinge, die sich nicht zwangsläufig umgehen lassen.

    Es stimmt, dass sich nicht alles umgehen lässt.. Vieles aber schon. Ich sehe es in meiner eigenen Beziehung immer wieder.. Meine bessere Hälfte glaubt immer wieder Dinge haben zu müssen, die man als Frau einfach braucht.. darunter auch vieles von dem sie glaubt dass es nötig ist um mir zu gefallen.. Das ist aber Blödsinn. Ein Beispiel wäre Makeup. Ich finde sie ohne so viel hübscher.. Und in ihrer Joginghose macht sie mich viel mehr an als in einem Abendkleid... Und jetzt sag nicht, ich bin da die Ausnahme. So denken ganz ganz viele.. Und die die es nicht tun kann man getrost ignorieren. Denn das sind Idioten.. und auch das Argument dass es im Job zB nicht zu ignorieren ist möchte ich jetzt nicht hören.. Denn wenn ein Mann als Bänker arbeitet wird von ihm genauso erwartet, dass er nen teuren Zwirn trägt.


    Dass ihr dann zB Tampons braucht.. ja ok.. würde ich auch unfair finden als Frau.. Aber auch hier gillt wieder.. Das ist der Natur geschuldet und nicht einem frauenverachtendem System.

    Frauen, die in Spitzenpositionen sitzen, müssen allerdings permanent ihre Männlichkeit demonstrieren

    Das ist doch jetzt der verzweifelte Versuch irgendwas zu finden, das dagegen spricht. Wenn mit Männlichkeit sowas wie "Durchsetzungsvermögen" oder "Standhaftigkeit" gemeint ist.. Warum sollte das eine Frau in einer Führungsposition nicht beweisen müssen? Müssen wir doch auch.


    Gleichberechtigung bringt eben nicht nur die Annehmlichkeiten mit, sondern auch die Pflichten.

    Du hast keine Ahnung, was Frauenquote heißt, oder? Das lese ich zumindest aus diesem Absatz heraus. (Warum tun sich die Leute damit eigentlich so schwer?)


    Frauenquote bedeutet nur, dass bis zu einem bestimmten Prozentsatz (meist weit unter 50%, viele Firmen haben 20 oder 30% als Ziel) bei einer Einstellung oder bei Aufstiegschancen mit mehreren Bewerbern eine Frau gegenüber einem Mann zu bevorzugen ist, wenn sie dieselbe Qualifizierung hat

    Das ist schlicht und ergreifend nicht wahr. Und da werden auch irgendwelche Quellen und Statistiken nichts dran ändern. Ich habs mehrfach erlebt, dass ab einem gewissen Punkt an männlichen Überschuss straight keine Männer mehr eingestellt wurden. Ich geh so weit mit das es den Sachverhalt wie du ihn schilderst meinetwegen erfüllen sollte.. Tut es aber nicht.


    Und wo passt es nicht "sinnvoll" in die Geschichte?

    Soll ich mir jetzt schnell die Handlung des komplett hypothetischen Films überlegen um dir das zu erklären?^^ Wenn du drauf bestehst suche ich Beispiele raus.. Es gibt genug.

    Frauen werden häufig das Opfer von Beziehungsgewalt. All das ist Sexismus.

    Ich lebe in einer Beziehung in der ich schon oft geschlagen wurde.. meine Frau allerdings nie. Das klingt super abgedreht oder? Genau deshalb würde das kaum ein Mann jemals erzählen. In meinem Fall liegt es daran, dass meine Frau ernsthafte psychische Schwierigkeiten hat und ich es verstehe .. bis zu einem gewissen Grad.. deshalb kein Trennungsgrund oder so.. Wir haben einfach bereits zu viel zusammen durchgemacht.. Wird an der Stelle keiner verstehen.. aber das muss man jetzt einfach so hinnehmen. Ich hab eine von der Schulter bis zur Hand verlaufende Narbe, die von einem Scherenangriff stammt.. Aus meinem Arm wurde ein Stück Fleisch herausgebissen. Und damit wisst ihr hier mehr, als die meisten Menschen in meinem Umfeld.. Weil so gut wie kein Mann gerne jemandem erzählt dass er von seiner Frau körperlich misshandelt wird. Ich streite es nicht ab, dass die Zahl der weiblichen Opfer immer noch größer ist.. Aber das ist eine Sache die man ohne weiteres so nicht stehen lassen kann.. Weil es für die Zahl der männlichen Opfer vermutlich nichtmal annähernd korrekte Statistiken gibt.




    Sorry, ich lese deine Posts sonst gerne, und meistens lern ich sogar was dazu. Aber der hier liest sich einfach wie "ich muss dagegen sein.. ich finde schon was"

  • Möchte auch mal bissl reinsenfen

    Dass ihr dann zB Tampons braucht.. ja ok.. würde ich auch unfair finden als Frau.. Aber auch hier gillt wieder.. Das ist der Natur geschuldet und nicht einem frauenverachtendem System.

    Was das angeht, geht es sicherlich auch ums Thema steuern als um den bedarf daran selbst. Hatte letztens erst einen Artikel gelesen das speziell Freuenpflegemittel oft den hohen Steuersatz haben, Pflegemittel für Männer hingegen nicht. DAS ist de rPunkt der ungerechtigt, nicht dass sie es überhaupt brauchen.

    Quelle müsste ich auf Wunsch explizit nochmal suchen.

    Das ist schlicht und ergreifend nicht wahr. Und da werden auch irgendwelche Quellen und Statistiken nichts dran ändern. Ich habs mehrfach erlebt, dass ab einem gewissen Punkt an männlichen Überschuss straight keine Männer mehr eingestellt wurden. Ich geh so weit mit das es den Sachverhalt wie du ihn schilderst meinetwegen erfüllen sollte.. Tut es aber nicht.

    Ich persönlich sehe die Freuenquoten (genauso, aus persönlicher Sicht, Behidnertenquoten) teils teils an. In einer Vorurteilsfreien Welt bräuchten wir das nicht und es würde wirklich nur die Leistung zählen. Es nicht nicht unbedingt angenehm nur wegen einer Quote angestellt zu sein. Ein grund wieso ich lieber in kleinen Betrieben arbeite statt in großen, denn diese müssen keine Behindertenquote erfüllen, dort bin ich wegen meiner Leistung.

    Nicht 1:1 auf Fauenquote übertragbar, aber es gibt parallelen...

    Ich lebe in einer Beziehung in der ich schon oft geschlagen wurde.. meine Frau allerdings nie. Das klingt super abgedreht oder? Genau deshalb würde das kaum ein Mann jemals erzählen. In meinem Fall liegt es daran, dass meine Frau ernsthafte psychische Schwierigkeiten hat und ich es verstehe .. bis zu einem gewissen Grad.. deshalb kein Trennungsgrund oder so.. Wir haben einfach bereits zu viel zusammen durchgemacht.. Wird an der Stelle keiner verstehen.. aber das muss man jetzt einfach so hinnehmen. Ich hab eine von der Schulter bis zur Hand verlaufende Narbe, die von einem Scherenangriff stammt.. Aus meinem Arm wurde ein Stück Fleisch herausgebissen. Und damit wisst ihr hier mehr, als die meisten Menschen in meinem Umfeld.. Weil so gut wie kein Mann gerne jemandem erzählt dass er von seiner Frau körperlich misshandelt wird. Ich streite es nicht ab, dass die Zahl der weiblichen Opfer immer noch größer ist.. Aber das ist eine Sache die man ohne weiteres so nicht stehen lassen kann.. Weil es für die Zahl der männlichen Opfer vermutlich nichtmal annähernd korrekte Statistiken gibt.

    Nun, zunächst mal: ich hoffe ihr bekommt das gegenseitig, auch mit professioneller Hilfe, gehändelt. Will mich da nicht tief einmischen, ich kene die Details nicht. Aber gut dass du trotz allem zu ihr hälst.

    Was der andere Punkt aber angeht, ich habe hierfür weder zahlen noch beweise, so glaube ich aber das die prozentuale Dunkelziffer bei Gewalttaten von Frauen gegen Männer höher ist als umgekehrt. Eben genau wegen weil Mann und so, das sit lächerlich blabla. Welcher "Mann" rennt zur Polizei weil er vergewaltigt wurde? Die wenigstens, eben weil als mann geht sowas ja nicht, man soll keine Memme sein, blabla. Denn hier glaube ich das Frauen eher geglaubt wird. Natürlich auch mit dem Nachteil dass es Frauen gibt (es gab schon Fälle) wo Frauen behauptet haben dass sie vergewaltigt wurden um einem Mann explizit zu schaden. Ausnahmen, ja, aber auch vorhanden.

    Nichtsdestotrotz, egal ob an, Frau oder was auch imemr vergewaltigt wird, es ist in keinem Fall gut. Und Anteilig wohl wirklich öfter gegen da "schwache" Geschlecht zu finden. Das kann aber keine Quote etc ändern das muss beim Menschen ankommen!

  • Was das angeht, geht es sicherlich auch ums Thema steuern als um den bedarf daran selbst. Hatte letztens erst einen Artikel gelesen das speziell Freuenpflegemittel oft den hohen Steuersatz haben, Pflegemittel für Männer hingegen nicht. DAS ist de rPunkt der ungerechtigt, nicht dass sie es überhaupt brauchen.

    Quelle müsste ich auf Wunsch explizit nochmal suchen.

    Ja kann sein. Aber das ist generell Gier geschuldet und nicht Frauenfeindlichkeit. Das wird mit allem so gehandhabt bei dem man weiß die Leute kommen nicht drum herum es zu kaufen. Wenn man Männern Tampons verkaufen könnte, wären sie auch nicht billiger.

  • Ja, ist schlimm.. wird sich aber nie ändern. Das hat so rein garnichts mit unserer Gesellschaft zu tun, sondern mit blöden biologischen Gegebenheit die sich einfach nicht ändern lassen.

    Nein, Männer (cis Männer, um genau zu sein) haben keinen natürlichen Trieb zu vergewaltigen. Das wurde mehrfach nachgewiesen. Das Problem mit Vergewaltigungen ist komplett kulturell Gesellschaftlich und hängt vornehmlich damit zusammen, dass unsere Gesellschaft und Kultur Männern impliziert, dass sie ein Anrecht auf Sex mit Frauen haben und dass ihr Wert darüber bestimmt wird, wie viele Frauen sie flachlegen können. Deswegen ist das Problem in unterschiedlichen Kulturen auch unterschiedlich stark ausgeprägt - selbst wenn, wie gesagt, die meisten Kulturen durch patriarchalische zentraleuropäische Kulturen beeinflusst wurden. Genau dieser toxische biologistische Mythos ist ebenfalls Teil dieser Kultur und hat nichts mit Biologie zu tun.


    What? Das meine ich ernst.. vielleicht denk ich gerade nicht weit genug. Klär mich bitte auf.

    Ein paar klassische Beispiele:

    1) Stichwort: Regelungen zum Thema Abtreibungen. Frauen und allgemein Menschen mit Uterus wird es schwer gemacht, Zugang zu Abtreibungen zu bekommen. Auch im Rahmen der ersten drei Monate. Informationen sind schwer zugänglich. Wer Abtreiben will, muss sich vorher erst einmal belabern müssen, ob man sich denn wirklich, wirklich, wirklich sicher sei.

    2) Stichwort: Sich Uterus/Eierstöcke herausnehmen lassen, weil man keine Kinder will oder weil man extrem unter PMS leidet. Erneut: Gibt es einfach nicht. Das hatte Happily auch angesprochen. Man muss es sowieso zahlen, aber selbst dann ist es schwer einen Arzt zu finden, der es macht. Menschen mit Penis haben derweil keine Probleme eine Vasektomie zu bekommen.

    3) Stichwort: Verhütung. Auch hier wird Menschen mit Uterus (und natürlich damit gezielt vornehmlich Frauen, alle anderen sind Kollateralschaden) oft Dinge Vorgeschrieben ohne wirklich drüber nachzudenken. Pille ist das beste Beispiel.


    Davon abgesehen werden Frauen (cis und trans) weit unter mehr Druck gesetzt, was das Körperbild angeht. Welches Aussehen okay ist, wie sie sich präsentieren soll etc. Dahingehend wäre halt auch so ein Stichwort: Bis zu welcher Kleidergröße bekommt man überhaupt etwas?


    Es stimmt, dass sich nicht alles umgehen lässt.. Vieles aber schon. Ich sehe es in meiner eigenen Beziehung immer wieder.. Meine bessere Hälfte glaubt immer wieder Dinge haben zu müssen, die man als Frau einfach braucht.. darunter auch vieles von dem sie glaubt dass es nötig ist um mir zu gefallen.. Das ist aber Blödsinn. Ein Beispiel wäre Makeup. [...]


    Dass ihr dann zB Tampons braucht.. ja ok.. würde ich auch unfair finden als Frau.. Aber auch hier gillt wieder.. Das ist der Natur geschuldet und nicht einem frauenverachtendem System.

    Es geht nicht um Tampons (die übrigens nicht nur Frauen betreffen und sag zu mir nicht "ihr", ich bin keine Frau, selbst wenn ich Tampons brauche) oder Binden, es geht auch nicht um Make-Up. Es geht um die Pink Tax. Dieselben oder ähnlichen Produkte, die für Frauen einzeln verkauft werden - vielleicht mit minimal veränderter und angepasster Form - mit höheren Kosten. Und die Implikation, dass Frau diese sich kaufen müssen anstelle von den Männerprodukten. Auch Frauenkleidung kostet mehr. Frauenunterwäsche, wie BHs, sind deutlich teurer.


    Davon abgesehen halt so Sache auch Verhütung für Menschen mit Uterus. Man erwartet von ihnen, dass sie die Pille nehmen - wie schon gesagt - trotz möglicher Nebenwirkungen. Und dazu noch, dass sie diese (die oft nicht billig ist) selbst zahlen. Und wenn die Person mit Uterus unbeabsichtigt schwanger wird, ist sie es ja doch selbst in Schuld.


    Das ist doch jetzt der verzweifelte Versuch irgendwas zu finden, das dagegen spricht. Wenn mit Männlichkeit sowas wie "Durchsetzungsvermögen" oder "Standhaftigkeit" gemeint ist.. Warum sollte das eine Frau in einer Führungsposition nicht beweisen müssen? Müssen wir doch auch.

    Auch das hat mit Sexismus zu tun. Durchsetzungsfähigkeit ist bei uns gesellschaftlich höher bewertet, als Kompromissfähigkeit, Entschlossenheit höher als Empathie, nicht weil das eine besser ist als das andere, sondern weil die eine Eigenschaft gesellschaftlich gesehen als feminin angesehen wird, die andere als maskulin. Die maskuline Eigenschaft wird positiv bewertet, die feminine als schlecht. Deswegen müssen auch Frauen in Führungspositionen die maskulinen Eigenshaften beweisen - etwas, das aber weder für sie, noch für den Betrieb oder im Fall der Politik für das Land wirklich positiv ist. Denn wissenschaftlich lässt sich feststellen, dass durchmischtere Teams in denen auch Leute, die Empathie über Durchsetzungsfähigkeit stehen, am Ende bessere Ergebnisse erzielen.


    Jetzt einmal davon abgesehen, dass ich gerade in Regierungen Verständnis, Empathie und all diese Dinge für sehr wichtig ansehen würde. Hängt übrigens auch arg damit zusammen, was aktuell politisch als Erfolgsindikatoren gewertet wird und was eigentlich mehr über den Erfolg aussagen würde ... Siehe auch: Nicola Sturgeons großartigen TED Talk dazu.



    Das ist schlicht und ergreifend nicht wahr. Und da werden auch irgendwelche Quellen und Statistiken nichts dran ändern. Ich habs mehrfach erlebt, dass ab einem gewissen Punkt an männlichen Überschuss straight keine Männer mehr eingestellt wurden. Ich geh so weit mit das es den Sachverhalt wie du ihn schilderst meinetwegen erfüllen sollte.. Tut es aber nicht.

    Das hat dann aber nichts mit Frauenquote zu tun.


    Auch ignorierst du dabei noch immer das Problem, dass es sicher nicht mit der Hyperkompetenz von Männern zu tun hat (lol), dass in so vielen Bereichen Männer überwiegen. Inklusive der Politik.


    Soll ich mir jetzt schnell die Handlung des komplett hypothetischen Films überlegen um dir das zu erklären?^^ Wenn du drauf bestehst suche ich Beispiele raus.. Es gibt genug.

    Ich bin gespannt.


    Ich lebe in einer Beziehung in der ich schon oft geschlagen wurde

    Wenn das so ist, dann ist das tragisch. Es ändert aber nichts an den Statistiken und dem systematischen Problem. Natürlich ist jedes Einzelschicksal - egal was die Gründe sind - schlimm. Aber es geht nicht um Einzelschicksale, sondern um Mustern und darum, dass die Gesellschaft und Gesetzeslage die Dinge schlimmer machen.


    Technisch gesehen, wie SecretOssi sagt, natürlich auch vor allem für Männer, die misshandelt werden und dies aufgrund des gesellschaftlichen Drucks nicht zugeben können oder sogar bei der Polizei ausgelacht werden.

  • Nein, Männer (cis Männer, um genau zu sein) haben keinen natürlichen Trieb zu vergewaltigen. Das wurde mehrfach nachgewiesen.

    Haben sie ja auch nicht.. das ist auch garnicht das was ich damit sagen wollte. Oh Gott.. hast du das was ich gesagt hab allen ernstes wie "Wir Männer machen das halt, nehmt es gefälligst so hin!" aufgefasst? lol.. Da ging es mir viel mehr darum, dass es die Biologie einem Mann leichter macht eine Frau zu vergewaltigen, als einer Frau einen Mann. Das fängt damit an, dass in der Regel der Mann physisch stärker ist, und hört damit auf, dass man als Mann das Teil schon mit gewallt irgendwie da rein kriegt wenn man das will, während es bei einem Mann erheblich schwieriger ist ihn zur "Mitarbeit" zu zwingen wenn er das selbst nicht will. Sorry.. ich geb mir große Mühe das nicht all zu abartig zu beschreiben.. aber das ist nunmal so.. Und jetzt komm mir bitte nicht mit irgendwelchen besonderen Gegebenheiten oder Randgruppen die das vielleicht doch durch die ein oder andere art das zu praktizieren möglich machen, oder was weiß ich.. die meisten Vergewaltigung passieren im Affekt und ganz klassisch zwischen Mann und Frau.. Ich will da garnicht tiefer drauf eingehen.

    Wer Abtreiben will, muss sich vorher erst einmal belabern müssen, ob man sich denn wirklich, wirklich, wirklich sicher sei.

    Find ich richtig.. halt davon was du willst.



    Stichwort: Sich Uterus/Eierstöcke herausnehmen lassen, weil man keine Kinder will oder weil man extrem unter PMS leidet. Erneut: Gibt es einfach nicht. Das hatte Happily auch angesprochen. Man muss es sowieso zahlen, aber selbst dann ist es schwer einen Arzt zu finden, der es macht. Menschen mit Penis haben derweil keine Probleme eine Vasektomie zu bekommen.

    Auch hier wieder.. biologische Gegebenheit.. Wenn eine Vasektomie für den Mann bedeuten würde sich den Penis abschneiden zu lassen, würde man das auch anders sehen^^



    Verhütung. Auch hier wird Menschen mit Uterus (und natürlich damit gezielt vornehmlich Frauen, alle anderen sind Kollateralschaden) oft Dinge Vorgeschrieben ohne wirklich drüber nachzudenken. Pille ist das beste Beispiel.

    Ich hab Manchmal das Gefühl dass wir einfach in unterschiedlichen Welten leben. Ich habe mit meinen Partnerin immer darüber gesprochen wie wir das handhaben.. Und ich hatte sowohl Freundinnen die die Pille genommen haben, weil es ihnen auch einfach nicht viel ausmachte und ich hab selbst über längere Zeiträume Kondome benutzt. Ich weigere mich einfach zu glauben, dass die ekelhaften Typen die ihre Frau da zu irgendwas zwingen die Norm darstellen. Kann doch nicht sein, dass ich so viel anders Ticke als der Rest meines Landes. Wo sind all diese Menschen? Ich treff sie irgendwie komischerweise nie.



    und sag zu mir nicht "ihr", ich bin keine Frau, selbst wenn ich Tampons brauche

    ich hab keine Ahnung was du bist, wenn du es mir nicht erzählst. Ich gehe aber solange mir niemand was anderes sagt, erstmal von der Norm aus.. und dass du darauf so empfindlich reagierst, sagt einiges darüber aus wie wohl du dich in der Opferrolle fühlst. Diese Überempfindlichkeit gegenüber Leuten die dir nix böses wollen, oder es vielleicht einfach nicht besser wissen, ist vielleicht ein noch größeres Problem, das zu ständigem anecken, als irgendwelche Gender-Fragen führt.


    Auch das hat mit Sexismus zu tun. Durchsetzungsfähigkeit ist bei uns gesellschaftlich höher bewertet, als Kompromissfähigkeit, Entschlossenheit höher als Empathie, nicht weil das eine besser ist als das andere, sondern weil die eine Eigenschaft gesellschaftlich gesehen als feminin angesehen wird, die andere als maskulin. Die maskuline Eigenschaft wird positiv bewertet, die feminine als schlecht.

    Hier würde ich am liebsten garnicht mehr drauf antworten als mit einem augenrollenden Smiley...

    Du hast hier unheimlich geschickt das Thema gewechselt.. ich hätte es selbst fast nicht bemerkt. Im einen Moment geht es noch um Gleichheit, und als jemand feststellt dass die zumindest in diesem Punkt längst existiert, lenkst du um und sagt.. ja es is aber scheiße dass das überhaupt so ist.. leute in Führungspositionen sollten viel mehr kuscheln. Weißt du was, is mir egal.. und es ist das bestimmt wert in einem Anderen Thema drüber zu sprechen.. aber das hat nichts mit Sexismus sondern mit einer ganz anderen Grundsatzfrage zu tun. Und selbst wenn du jetzt sagst, doch es ist Sexismus, weil wer sagt denn dass es so gehandhabt werden muss wie Männer das seit Ewigkeiten handhaben.. dann erwartest du zu viel zu schnell. Das sind Dinge die werden sich vielleicht ändern.. aber nicht in dem Tempo in dem du es gerne hättest.. Ich glaube nicht, dass die Welt dich jemals zufrieden stellen wird, wenn sie nicht exakt so aussieht wie du sie gerne hättest.


    Das hat dann aber nichts mit Frauenquote zu tun.

    Ja aber sicher doch. Weil das nunmal der tatsächliche Umgang mit exakt dem Wort ist, für das es eben steht^^

    Ich bin gespannt.

    Was mir sofort einfällt.. The Witcher, das demnächst auf Netflix startet.. Dort gibt es eine Figur, die sowohl in den Büchern als auch in den spielen weiß war. In der Netflix Umsetzung ist sie schwarz.. Nicht dass irgendwer ein Problem damit hätte, dass schwarze Schauspielerinen besetzt werden.. aber muss das in einem Universum bzw. mit einer Figur passieren die schon lange vorher existiert hat, und zu der man ein klares Bild im Kopf hat? Das ganze spielt in einer an Polen erinnernden Fantasy Welt in der es zum einen üblich ist, dass die meisten Weiß sind, und zum anderen ist in den Büchern klar definiert ist von wem sie abstammt. Das sind Nilfgarder die ganz explizit als weiße Rasse beschrieben werden. Also warum ist diese Person jetzt Schwarz? Fällt dir irgendein guter Grund ein, außer einer Quote? Mir nicht. Und falls doch.. vielleicht kreative Freiheit? Spar es dir bitte^^ Es geht um die Quote.. Es ist einfach so und wurde sogar schon durch die Blume kommuniziert.


    Aber es geht nicht um Einzelschicksale, sondern um Mustern und darum, dass die Gesellschaft und Gesetzeslage die Dinge schlimmer machen.

    Und du sagst mir, dass es auf der anderen weniger gut beleuchteten Seite keine Muster gibt? Einer Seite von der wir "wissen, dass wir nichts wissen"?

  • Jolt ehm, nein Ciri wird von einem jungem weißen Mädchen porträtiert


    Und damit das nicht off-topic ist:

    Denke, Alaiya meinte was die Pille betrifft nicht unbedingt Partner die ihre Partnerin dazu zwingen sondern Ärzte, die bei jeder Kleinigkeit direkt mit der Pille als Lösung ankommen - nicht nur was Verhütung betrifft.

  • Werde jetzt gar nicht groß auf das Thema eingehen, weil ich Sexismus, "toxic masculinity" und "the patriarchy" nicht mit genug Fakten und Zahlen begegnen kann, um mir ein umfangreiches Bild zu machen.

    Find ich richtig.. halt davon was du willst.

    Ja und nein. Also muss schon sagen, dass ich es falsch finde, die extrem die Gleichberechtigungsbewegung da ist von wegen "Hinterfragt das nicht, die müssen sich nicht rechfertigen etc". Ja, klar, es ist der Körper der Frau, und auch wenn imo keiner das Recht hat, sie zu manipulieren oder gar für sie die Entscheidung zu tragen - Abtreibungen können auch psychische und körperliche Folgen haben. Meine Mutter hatte mit Anfang 20 eine Abtreibung und sich psychisch nie wirklich davon erholt. Obwohl es ganz alleine ihre Entscheidung war und sie nicht gedrängt wurde, das Kind zu behalten oder so. Also doch, es ist schon wichtig, dass man Frauen sagt "es ist deine Entscheidung, aber bitte informiere dich ausreichend, manche Frauen vertragen das körperlich oder seelisch nicht."

    Auch hier wieder.. biologische Gegebenheit.. Wenn eine Vasektomie für den Mann bedeuten würde sich den Penis abschneiden zu lassen, würde man das auch anders sehen^^

    Uhm, ich glaube, du verkennst da etwas ganz entscheidendes, - die Zeugungsorgane beim Mann sind ja mehr oder weniger die Hoden, in denen Spermien wachsen, und bei einer Frau halt Eierstöcke und Gebärmutter. Bitte vergleiche also den "Verlust" von einem Penis nicht mit dem Herausnehmen der weiblichen Fortpflanzungsorgane. Denn das Äquivalent zu "Penis ab" wäre "Vagina weg", und das ist ja nun wirklich nicht der Sinn von "unfruchtbar werden".