Rezeptesammlung des BisaBoards :)

  • Warum würzt du dein Gericht nicht? Das Hühnchen im Vorhinein mit wenigstens Salz, Pfeffer und Paprika einzureiben und dein 'Dressing' ebenfalls neben Salz, Pfeffer und co noch mit Kräutern wie Schnittlauch oder Dill zb zu verfeinern würde den Salat insgesamt sehr viel besser machen. Und was ist Joghurtsoße? Meinst du eine Packung Naturjoghurt oder gibts sowas wirklich?


    PS viel besser als gekaufte Croutons aus der Packung sind selbstgemachte. Dafür schneidest du einfach Brot klein, reibst eine Pfanne mit Knoblauch ein und röstest die ein wenig in Öl. Klassisch macht man das in Butter, ich mags mit ner übrigen Speckschwarte oder Olivenöl aber mehr ^-^

    Es ging darum Reste zu verwerten, nicht mehr und nicht weniger. Das Hühnchen ist eine Wurst und die Soße gibt es wirklich. Ich wollte den Beitrag hier nicht reinmahcen, das wurde einfach hierhin verschoben, deshalb habe ich es nur schnell ergänzt. Wir haben schnell einige Sachen aus dem Kühlschrank genommen und daraus eben diesen Salat gemacht, da steht extra Reste-Salat dabei. Es geht nicht darum nochmehr Dinge dafür zu kaufen, sondern vorhandens einfach noch zu nutzen.


  • Hallöchen ihr Lieben!
    Ich möchte euch heute mein supertolles Limonadenrezept zeigen. Ganz einfach, ganz schnell, voll toll <3


    Ihr braucht:
    4-5 Zitronen (je nachdem, wie viele halt in so 'nem Netz sind)
    50gr Zucker
    100ml Wasser
    kleiner Topf
    was zum Umrühren


    So gehts!
    1. Zitronen waschen
    2. Zitronen auspressen, am Besten über einem Sieb. (ergibt je nach dem um die 200ml saft)
    3. Wasser in den Topf und den Zucker darin auflösen (es also warm machen)
    4. Zitronensaft dazu
    5. abkühlen lassen
    6. Mit Sprudel mischen


    Mischverhältnis?
    Ich hab etwa die Hälfte von der Mischung in einen 1 Liter Krug gekippt und das Ganze dann mit Sprudel aufgefüllt. Das hat schön erfrischend und nicht zu süß geschmeckt. Als ich die Hälfte davon in eine 1,5 Liter Flasche gekippt habe, wars zu wässrig. Also - testet das am Besten selbst aus.
    Unbemerkte Schnitte an den Fingern werden spürbar! :D
    Ich habe zum Spaß noch Zitronenmelisse/-minze/-thymian in den Krug geschmissen. Nach einer Weile durchziehen gab das noch eine kräuterige Note.


    Wie lang hält das? Keine Ahnung, habs immer sofort vernichtet :3


  • .: GEBACKENE KÜRBIS-STÜCKCHEN :.

    Ich liebe einfach und schnell angefertigtes Essen aus dem Backofen. Vor allem, wenn es mal doch etwas "Besonderes" sein soll. Neben Süßkartoffeln habe ich letztes Jahr schon Kürbisse für mich entdecken können und möchte hier zwei kleine Varianten vorstellen:



    Variante: Herzhaft


    Z U T A T E N:
    1 Hokkaidokürbis (ca. 1 kg)
    3 Esslöffel Olivenöl
    Jeweils ein Teelöffel von selbst gewählten Gewürzen wie Thyamin, Rosmarin, Oregano, Majoran (was auch immer man halt mag)
    Salz und Pfeffer nach Geschmack
    Gegebenenfalls einen Apfel (eher feste, säuerliche Sorte)


    Z U B E R E I T U N G:

    Den Kürbis erstmal außen sauber schrubben (die Schale ist essbar), dann diesen halbieren und aushöhlen. Das Kürbisfleisch in mundgerechte Stücke schneiden, wobei natürlich auch Spalten gut funktionieren. Bitte dabei vorsichtig sein, da Kürbisse doch recht hart sind. In einer großen Schüssel das Olivenöl hinzufügen und die gewünschte Gewürzmischung. Das ganze dann gleichmäßig verteilen, sodass alle Kürbisstücken tatsächlich auch "eingeölt" sind. Wer sich nicht scheut, macht das am besten mit den Händen, wobei auch Löffel gut funktioniert. Danach noch nach Belieben Salz und Pfeffer hinzufügen. Wer gebackene Äpfel mag, kann einen (oder auch zwei) ebenfalls klein schneiden und mit den Kürbissen durchmischen. Das Ganze darf sofort in den Ofen, aber wenn man Zeit hat, kann man die Schüssel auch für eine Stunde stehen lassen, dann ziehen die Gewürze mehr ein. Einfach in eine Auflaufform oder auf Alufolie drauf und ab in den Backofen.
    Die Einstellungen sind: vorgeheizt auf 180-200°, Ober- und Unterhitze, ca. 60 Minuten. Die Zeit kann variieren, also am besten ab und zu reinschauen und selber entscheiden, ob der Kürbis ausreichend "angebacken" ist.




    Variante: Süß


    Z U T A T E N:
    1 Butternusskürbis (ca. 1 kg)
    2-3 Esslöffel Honig
    Zimt nach Geschmack
    Gegebenenfalls einen Apfel (eher feste, säuerliche Sorte)


    Z U B E R E I T U N G:

    Selbe Vorgehensweise wie oben, nur dass die Kürbis (und Apfelstücke) in Honig statt Öl und mit Zimt vermischt werden. Wer wie ich kein Honig mag, dem kann ich sagen, dass man diesen gar nicht wirklich rausschmeckt. Der Zimt hingegen ist dominant, also nicht übertreiben, wenn man kein Fan davon ist. Alternativ kann man auch auf den Zimt verzichten und es nur beim Honig belassen. Der Backofen wird ebenfalls auf 180-200° vorgeheizt und der Kürbis bleibt eine Stunde drin.


    T I P P S:

    • Äpfel: Ich empfehle eher feste Äpfel, die gerne zum Braten genutzt werden. Natürlich kann man auch einfach das nehmen, was man zur Hand hat. Äpfel passen aber bei beiden Varianten - egal ob süß oder herzhaft.
    • Kürbissorte:Auch hier kann man nach dem persönlichen Geschmack gehen. Ich habe nur festgestellt, dass Hokkaido einfach mit Olivenöl, Pfeffer und Salz besser schmeckt als die süße Variante. Wohingegen der Butternuss sich generell für Muffins, Kuchen und ähnliches eignet, also sehr gut mit Süßem agiert. Ich habe bisher auch nur diese beiden versucht, sicherlich kann man auch andere Sorten nutzen.
  • Alkoholfreier Calpi (Virgin Calpi)
    - Limetten + Limettensaft (Gut reinigen wegen Pestiziden)
    - brauner Zucker
    - Sprite/ Ginger Ale (Wobei Ginger Ale meiner Meinung nach die bessere Variante ist)
    -Crushed Ice


    Das Crushed Ice in den Becher füllen, die Limetten darüber ausdrücken, danach zerstoßen und mit dem braunen Zucker garnieren, danach ab ins Glas.
    Das ganze dann mit dem Getränk der Wahl auffüllen, nur den braunen Zucker mit vorsicht genießen der löst sich im kalten schlecht auf!
    Und für Leute die keine verwässerten Drinks mögen: Einen Abend vorher Eiswürfel aus dem Getränk anfertigen ;)


    Ansonsten der Alkoholfreie Klassiker: KiBa (Sauerkirschsaft + Bananennektar) wobei mann erst den Sauerkirschsaft und dann den schwereren Bananennektar einfüllen.


    Für die Ab 18 Variante: Enthält hochprozentigen Alkohol
    Mein Favorit: Gin Tonic
    - Ein guter Gin (meine erste Wahl: Bombay Sapphire)
    - Eiswürfel
    - Limetten/ Zitronen
    - Limettensaft
    - Tonic Water


    jetzt zu der Kreativität:
    - Klassische Variante: - Gurke, Pfeffer, Wacholderbeeren
    - Moderne Variante: - Thymian, Rosmarin, Pfeffer, zerstoßene Zitrone
    - Erfrischend: Zerstoßene Zitrone und Limette, eine Brise Salz
    - Ladys Variante (Pink) : Hibiskusblüten einen Tag vorher im Gin einlegen, Zitrone, Kardamonsamen


    Da das ganze ja im Sinne des Genuss sein sollte, je nach Geschmack 2 cl. bsw. 4 cl des Gins benutzen (wobei 47%er Gin wegen des Geschmacks vorzuziehen ist)


    Erst die Eiswürfel, dann der Gin, dann auffüllen, dann garnieren
    (Und für die Leute denen es schmeckt: Gin Tonic kann man in vielen verschiedenen Varianten trinken, es gibt etliche Garnituren und Gins, mir gefallen diese Rezepte am ehesten, da sie mit dem weichen Bombay Sapphire einen sanften Geschmack haben :P)


  • .: S O M M E R W A S S E R :.

    Wasser mit Gemüse und Früchten



    Ich bin kein großer Freund von Säften und Limonaden, da mir diese meistens zu süß sind. Gleiches gilt für Wasser mit Geschmack, das man im Supermarkt kaufen kann. Dennoch habe ich auch manchmal Lust, nicht bloß Wasser oder Tee zu trinken, sondern mein reines Wasser etwas abzuändern. Eine schöne und angenehme Abwechslung habe ich dementsprechend in Gemüse und Früchten entdeckt. Diese mit Kräutern etwas abgeschmeckt, geben Wasser einen angenehmen, natürlichen Geschmack, den man nach Belieben auch süßen darf. Zwei Mischungen habe ich besonders gerne gewonnen und habe eine von beiden mittlerweile immer im Kühlschrank stehen. Diese möchte ich mit euch teilen:


    G U R K E N - W A S S E R
    Zugegeben, ich fand diese Idee immer reichlich seltsam, wenn ich sowas in Filmen oder im Internet gesehen/gelesen habe. Letztendlich hatte ich dann eines schönen Tages zu viele Gurken und dachte mir, ich versuche es mal. Habe mittlerweile mehrere Rezepte ausprobiert und finde das simple noch immer am besten. Für einen Liter Wasser braucht ihr ungefähr:

    • zwischen zwei und vier Minigurken/Gartengurken oder eine halbe Salatgurke. Bitte Acht geben, dass diese nicht überreif sind.
    • zwei Scheiben Zitrone
    • acht bis 12 frische Minzblätter


    Eigenes Photo kommt, sobald ich wunderschön Getränke ablichten kann.

    Kleine Gurken in Scheiben schneiden, große zusätzlich noch vierteln, damit die Stücke nicht zu groß sind. Die Schale kann bleiben, jedoch verstärkt es den Geschmack, wenn ihr die Gurke schält. Die Zitrone sollte unbehandelt sein, da die Schale bleibt und mit ins Wasser geworfen wird. Wer es gar nicht mag, wenn das Wasser leicht bitter schmeckt, kann auch erstmal nur eine Scheibe einwerfen und später mehr hinzufügen. Kerne aber auf jeden Fall entfernen. Große Minzblätter können gerne geteilt werden, aber die Größe ist nicht relevant und ändert nichts am Geschmack. Alles in den Behälter mit dem Wasser geben und mehrere Stunden (am besten über Nacht) im Kühlschrank(!) stehen lassen. Damit ist es auch fertig und kann bis zu drei Tage im Kühlschrank stehen, danach sollte man darauf achten, ob es noch gut ist.


    Abwandlungen: Natürlich sind andere Kombinationen möglich. Man kann zum einen mehr oder weniger von jeder Zutat dazu schneiden, je nach eigenem Geschmack. Das ist auch noch am nächsten und übernächsten Tag problemlos möglich. Weitere Ideen sind:

    • Limetten statt Zitronen, wenn einem der Geschmack mehr zusagt. Achtung: Limetten schmecken etwas bitterer.
    • frischen Ingwer in der Zutatenliste ergänzen: Den Ingwer schälen und in kleine Scheiben schneiden und ebenfalls ins Wasser werfen. Die Menge hängt auch hier von einem persönlich ab. Lieber erst mit zwei bis fünf kleinen Scheiben anfangen, da Ingwer einen sehr intensiven Geschmack hat. Nicht zu fein schneiden, sonst stört das beim Trinken.
    • Basilikum zusätzlich oder anstelle der Minzblätter nehmen.
    • Zum Süßen eignet sich Zucker. Wer mehr Geschmack möchte, kann selbstverständlich auch Sirup ergänzen.


    B A S I L I K U M - W A S S E R

    Eigentlich spielen hier die Früchte die Hauptrolle, aber ich liebe Basilikum so sehr, dass bei mir eher das Grünzeug den Ton angibt. Theoretisch is das folgende Rezept auch ohne Basilikum möglich, aber nicht in meiner Welt. Für einen Liter Wasser braucht ihr:

    • 100-200 g Früchte wie Erdbeeren, Himbeeren oder Blaubeeren
    • mindestens zehn Blätter frischen Basilikum


    Eigenes Photo kommt, sobald ich wunderschön Getränke ablichten kann.

    Die Früchte/Beeren gut waschen und jegliches Grünzeug entfernen. Erdbeeren am besten in Scheiben schneiden, Blaubeeren halbieren. Wenn ihr Himbeeren nutzt, müsst ihr diese nicht schneiden, da sie so weich sind, dass sie im Ganzen problemlos Geschmack absondern. Dazu eben die Basilikumblätter und ebenfalls einige Stunden oder über Nacht im Kühlschrank stehen lassen. Fertig.


    Abwandlungen: Hier kann man sich ziemlich austoben. Nicht nur die Früchte können nach Belieben ausgewechselt werden, sondern natürlich auch das Basilikum.

    • Zusätzlich oder anstelle vom Basilikum schmecken auch Thymian und Rosmarin sehr gut mit Beeren
    • etwas Zitrone oder Gurke harmoniert hier auch sehr gut, aber bitte mit wenig Zitrone arbeiten
    • hier kann man zum Süßen auch sehr gut Honig verwenden, aber natürlich auch Zucker oder Sirup
    • in meiner Welt gilt: Je mehr Basilikum, desto besser. Wer den Geschmack mag, kann da also ruhig "übertreiben"


    Generell gibt es hier natürlich unzählige Möglichkeiten. Ich habe nur das angesprochen, was ich auch selber getestet habe. Wer Wasser mit Gemüse/Früchten optisch seltsam findet, sollte es dennoch mal versuchen. Der Geschmack ist leicht und sehr angenehm, vor allem eben im Sommer eine sehr schöne Alternative zu Säfte, "kalten Tees" und Erfrischungsgetränken aus dem Laden.



  • Ein kleiner Push für dieses Topic;




    Nudel-Hackfleisch-Gratin


    Ihr benötigt:
    250g Nudeln
    250g Hackfleisch (nehme am liebsten Gemischtes)
    3/4 Zwiebel*
    2 Zehen Knoblauch*
    1 Dose gehackte Tomaten
    150g Gratinkäse*
    ca. 100ml Sahne
    ca. 350ml Wasser
    Pulver für Gemüsebrühe
    Gewürze*
    *=Menge je nach Vorliebe, bei den Gewürzen habe ich mich für eine Prise Salz, Pfeffer und Paprikapulver entschieden



    Ablauf:
    Die ungekochten Nudeln in einer Auflaufform verteilen.
    Zwiebel und Knoblauch in einer Pfanne mit etwas Öl leicht anbraten und anschließend das Hackfleisch dazu. Dieses bratet ihr dann auch mindestens so lange, bis alle "rosanen" Stellen weg sind. Dann gebt ihr die Gewürze hinzu und bratet noch etwas weiter. Als nächstes die Dose Tomaten hinzugeben und weiterköcheln lassen.
    In dieser Zeit vermische ich das Wasser mit der entsprechenden Menge (siehe Packung) Gemüsebrühe und gebe als nächstes noch die Sahne hinzu. Dann gebt ihr das Wasser-Sahne-Gemisch über die Nudeln.
    Im Prinzip könnt ihr den Ofen nun vorheizen bei 200° Ober-Unterhitze. Nun könnt ihr das Hackfleisch mit den Tomaten über die Nudeln geben, das Ganze mit dem Käse überstreuen (die Ecken nicht vergessen) und die Auflaufform in den Ofen geben.
    Das Ganze dann bei ca. 30-35min backen und anschließend genießen. ^_^

  • emil14's Vegane Kochkünste


    Shalom,


    aufgrund mangelnder Inspiration sowie umwerfender Faulheit kommt erst jetzt mein erster Beitrag in diesem Thema. Aber freut euch, denn ihr werdet Opfer meiner vegan agenda! Wir fangen heute mit einem ganz einfachen Gericht an, das einen meh-Couch-Abend etwas schöner gestalten kann. Ihr braucht 0 (null) Kochwissen oder Erfahrung und es dauert magere 30-35 Minuten. UNMÖGLICH, schreist du gerade durch den Raum während dich Leute anstarren, aber ja, es ist machbar. Und zwar so:


    Knusprige Süßkartoffelpommes/Wedges


    Schwierigkeit: easy / Dauer: 30-35 Minuten


    Pommes Frites sind in der Regel ungesund - sie werden in siedendem und ungesundem Öl gebadet und versalzen. Und sie sind langweilig: jeder kennt sie, jeder isst sie, und jeder is(s)t sie satt. Süßkartoffelpommes jedoch sind cool, schmecken lecker und sind um einiges gesünder: erstens, weil ihr hierfür nur wenig Öl benötigen werdet und zweitens, weil die süße Kartoffel generell gesünder ist, da sie mehr Vitamine, Beta Carotin und Ballaststoffe enthält. Irgendwie ist das wie bei Claike: jeder kennt ihn, jeder hat ihn satt, dabei ist sein Bruder eigentlich der coole, aber da ihn nur die wenigsten kennen, können sie das nicht wissen. Beachtet dabei nur, dass diese Pommes nie so knusprig sein können wie richtig knusprige Pommes. Having said that, oft begegne ich in Restaurants (die man eher Buden kennen kann) nur irgendwelchen labberigen Stäbchen, also ist das Resultat des heutigen Rezepts eigentlich eine Verbesserung. Hurra.


    Was ihr braucht (für zwei Personen):

    • Eine große Süßkartoffel oder zwei medium-große
    • 2 EL Maisstärke. Die findet ihr entweder bei der Polenta oder in der Kuchenabteilung
    • 3 EL Olivenöl. Sonnenblumenöl ist ungesund, weg damit. Benutzt raffiniertes Olivenöl, nicht natives (oft auch virgin genannt)
    • 1/2 EL mildes Paprikagewürz
    • bissl Pfeffer, bissl mehr Salz als bissl Pfeffer
    • 1/4 Knoblauchzehe
    • (Ofen, Backblech, Backpapier, Schüssel, Schneebesen/Esslöffel, Gabel (oder Finger))


    Schritt für Schritt:

    1. Ofen auf 220 Grad vorheizen. Wenn euer Ofen etwas schlechter oder älter ist, könnt ihr ihn auch auf 230-250 aufdrehen.
    2. Süßkartoffel schälen (schale ist etwas dicker als bei Kartoffeln) und in Fritten oder Wedges schneiden. Die Fritten sollten ungefähr 5mm breit und dick sein, Wedges ca. 1cm breit und 5mm dick sein. Beides funktioniert ähnlich gut, jedoch werden die Fritten knuspriger gebacken.
    3. Die Stäbchen in eine Schüssel hineintun und Maisstärke dazugeben. Die Schüssel gut durchschütteln und rühren bis sich die Stärke gleichmässig verteilt und sich dadurch eine leichte Schicht um die Stäbchen bildet.
    4. Für die Marinade in einer kleineren Schüssel Öl, Paprika, Salz und Pfeffer dazugeben. Knoblauch fein schneiden (alternativ geht natürlich auch Knoblauchpulver, solange es aromatisch ist) und dazugeben, umrühren. In die große Schüssel geben und wieder schütteln und rühren bis sich die Marinade schön verteilt. Dann die Pommes/Wedges aufs Blech mit Backpapier geben und sie so verteilen, dass sie genug Platz zum Backen haben. Süßkartoffeln brauchen Platz!
    5. Ab in den Ofen damit! 15 Minuten backen lassen, dann die Fritten kurz umdrehen. Ihr müsst dabei nicht genau sein, sie sollen einfach von allen Seiten gebacken werden. Danach weitere 10 Minuten backen und bei den letzten Minuten auf die Farbe achten: ihr wollt eine dunkel-orangene Farbe, beinahe schwarz, damit die Fritten umso knuspriger werden. Auf keinen Fall schwarz-schwarz, dann waren sie zu lange drinnen!
    6. Wenn sie nach diesen 25 Minuten Backzeit immer noch nicht die richtige Farbe haben, einfach den Ofen ausschalten und die Fritten weitere 5 Minuten drinnen lassen. Sonst rausnehmen.
    7. Sie kühlen überraschend schnell ab, also happa-happa!

  • Haselnussplätzchen

    Vorwort:

    Da dieses Rezept eines von wenigen ist, die ich nicht einfach nur streng nach dem Kochbuch mache, sondern auch noch etwas dazu sagen kann, teile ich es hier mit euch. Außerdem habe ich es gestern Abend gemacht (und nasche jetzt ständig davon) und dachte, warum nicht. Ihr werdet jetzt sicher denken: "Bitte? Plätzchen im Sommer?" Aber klar! Diese hier gehen auch als ganz normale Kekse durch und beinhalten keine Weihnachtsgewürze oder ähnliches. In den Variationen weiter unten findet sich außerdem noch eine extra Sommer-Version.


    Zutaten:
    250 g Butter

    250 g Zucker

    1 Päckchen Vanillezucker

    125 g gemahlene Haselnüsse

    300 g Mehl

    1 TL Backpulver


    Zubereitung:

    Die Butter bei niedriger Hitze in einem Topf zerlassen und ganz knapp über dem Siedepunkt goldgelb bräunen, dadurch bekommt sie einen nussigen Geschmack. Danach in die Rührschüssel gießen und eine Weile abkühlen lassen.

    Währenddessen kann man die restlichen Zutaten vorbereiten und das Mehl mit dem Backpulver vermischen.

    Die Butter mit dem Rührbesen (Handrührgerät oder Küchenmaschine) auf höchster Stufe durchrühren, zuerst Zucker und Vanillezucker einrühren, danach die Haselnüsse und zuletzt auf mittlerer Stufe das Mehl mit dem Backpulver. Es entsteht ein etwas krümeliger Teig, unten ist noch ein Bild angehängt (allerdings ist dort nicht mehr die komplette Teigmenge drauf).

    Aus dem Teig formt man mit den Händen kleine, etwa gleich große Kugeln und legt sie mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Die Teigmenge reicht für drei Bleche. Anschließend werden sie etwa eine Stunde kalt gestellt, damit sie die Form behalten.

    Backvorgang:

    Den Ofen vorheizen auf 180 °C und die Bleche 12-15 Minuten backen.

    Die Plätzchen werden dabei eher getrocknet als gebacken, darum lieber nicht zu lang drinlassen, damit sie nicht austrocknen und innen noch etwas feucht sind.

    Achtung: Direkt nach dem Backen sind die Kekse sehr bröselig und fallen sofort auseinander. Darum müssen sie kurz einen Moment auf dem Blech abkühlen und dürfen dann erst heruntergenommen werden. Nur, damit ihr nicht irritiert seid, das war ich nämlich beim ersten Mal und habe die Bleche noch länger im Ofen gelassen, weil ich dachte, sie seien noch nicht fertig. Sind sie aber, also ruhig die Backzeit einhalten.


    Variationen:

    Kaffee-VersionFatalitee: Das Originalrezept schlägt vor, die Hälfte des Teigs mit 2 TL gemahlenem Kaffee zu vermischen. Da ich keinen Kaffeegeschmack mag, habe ich das noch nie ausprobiert, es sei aber der Vollständigkeit halber erwähnt.

    Sommer-VersionSonnflora: Wer einen zitronig-frischen Geschmack dazu mag, kann die Plätzchen nach dem Backen und Abkühlen noch mit Zuckerguss (Puderzucker, angerührt mit Zitronensaft) überpinseln. Dieses Variante ist eigentlich nur entstanden, weil mir die Kekse angebrannt sind, ich kann sie aber auch darüber hinaus sehr empfehlen.


    Noch eine kleine Anmerkung zu den Bildern:

    Bei meinen bisherigen Versuchen sind die Plätzchen beim Backen nicht so sehr verlaufen wie in diesem Fall, waren also weniger breit und flach. Woran das liegt, weiß ich nicht, ich wollte es nur gesagt haben.

    Ansonsten könnt ihr gerne auf meiner Pinnwand oder im Schwesterthema Kochen, Backen, Braten :) Fragen oder Anmerkungen loswerden.

    LavakeksVielen Dank fürs Lesen und einen guten Appetit!Lavakeks

  • Leckerer Miphalat* -perfekt zum Grillfest

    Ich habe im April in einem regionalen Supermarkt einen Sommersalat in der Frischetheke entdeckt und probieren wollen. Die Bestandteile des Salates waren meiner Meinung nach perfekt für den Sommer und beinhalteten Gemüsesorten, die meiner Meinung nach super zusammenpassen. Da der Salat mir aber leider zu wenig pepp hatte, wollte ich mir einen eigenen Salat zusammen zu basteln. Entstanden ist dabei ein Salat, der auch schon andere Fans gewonnen hat. :D

    Achtung: Die folgenden Zutaten sind in ihren Angaben variabel, da es auf eine ausgewogene Mischung ankommt und Gemüse nie gleich groß ist, imo. x)

    Es ist also nicht schlimm, wenn ihr mehr oder weniger benutzt, wenn ihr die Mischung ausgewogen hinbekommen wollt.

    Zutaten für 3-4 Personen:

    1/2 - ganze Zwiebel (kommt auf die Größe an)

    3/4 - 1 Salatgurke

    3/4 - 1 rote oder gelbe Paprika

    4 - 5 Tomaten (Achtung nicht die kleinen Tomaten, diese normale Größe)

    mind. 6 Peperonis

    1 kleine Dose Mais (die kleinste Größe im Laden)

    1 Pck. Schafskäse (aus Erfahrung kann ich sagen, dass es nicht gut ist den aller billigsten zu nehmen)

    ansonsten noch:

    1,5 - 2 EL weißen Balsamico Essig (oder Weißweinessig, wird wohl die gleiche Wirkung haben)

    3 EL Olivenöl (da gerne etwas großzügiger sein)

    Petersilie

    Currypulver

    Paprikapulver edelsüß

    Pfeffer

    Salz

    Basilikum

    Oregano


    Zubereitung:


    1. Zuerst wird die Zwiebel geschält und in schöne, kleine Würfel geschnitten. Die Zwiebel sollte hierbei von der Menge her circa den Boden eurer Salatschüssel bedecken, wie in dem Bild im Spoiler:

    2. Nachdem die Zwiebel nun fertig ist, wird als nächstes jedes Gemüse nacheinander zerschnippelt. Ich beginne hierbei gerne mit den Tomaten. Es geht entgegen meiner Zutaten auch mit kleinen Tomaten, aber ich finde, dass die Normalgröße besser ist für den Salat. Ich schneide aus den Tomaten Würfel, die ich dann auch in die Schüssel gebe.

    Wichtig ist aber, dass ich nach den Tomaten schon einmal eine bis zwei Prisen Salz und etwas Pfeffer reingebe und vermische. Zusätzlich werden schon etwas Basilikum und Oregano hinzugefügt, damit die Tomaten schon einmal die Gewürze aufnehmen und etwas Wasser lassen. ;)

    Tipp: Oregano empfinde ich immer als intensiver, weshalb ich von diesem meist nur wenig hinzugebe, beim Basilikum dürft ihr aber ruhig loslegen. An dieser Stelle nur nicht direkt übertreiben, da ihr am Ende erst richtig würzt. ^^

    Danach sollte es circa so aussehen:


    3. Die Paprika kann sowohl rot als auch gelb sein, da das Auge mitisst und die Tomaten schon so rot sind, habe ich mich für gelbe Paprika entschieden. Diese schneide ich auch in Würfel und gebe sie dann zu dem Salat hinzu. Das Gleiche mache ich mit der Gurke. Hier könnt ihr für euch selbst entscheiden, ob ihr die Kerne der Gurke dran lasst oder entfernt. Ich lasse sie gerne dran.


    4. Nun kommen die Peperoni ins Spiel. Je nach dem wie hartgesotten ihr seid und wie gern ihr die mögt, könnt ihr gerne mehr hineingeben. Ich lasse es meistens bei 6 oder 7 Stück. Diese werden von mir als Ringe geschnitten, wenn diese aber auch sehr groß sind, halbiere ich sie dann auch nochmal.

    Zusätzlich kommt jetzt noch die kleine Dose Mais hinzu. Zuvor aber bitte den Mais nochmal sauber machen. ^^


    5. So jetzt kommen wir zum Essig und zum Olivenöl. Beim Olivenöl könnt ihr gerne etwas großzügiger beim Esslöffel sein, das ist nicht sonderlich schlimm, wenn es mehr als nur 3 EL werden. Bei dem Balsamico Bianco ist es schon eine andere Sache, da dieser sehr hervorsticht, wenn er zu viel vorhanden ist. Deshalb tastet euch da bitte vorsichtig heran und seid sparsamer.

    An dieser Stelle kommen auch die ganzen Gewürze noch einmal ins Spiel: ein paar Stöße Pfeffer, nochmal Basilikum und etwas Oregano, Paprikapulver kann ebenso wie Curry dran. Abschließend noch mit Petersilie abrunden. EInmal durchmischen nicht vergessen und das ausgiebig.

    Tipp: Ich kann leider nicht mit genaueren Angaben dienen, da das mehr eine individuelle Geschmackssache ist und bei mir zumindest vollkommen aus dem Gefühl heraus kommt. Tastet euch deshalb mit kleinen Mengen an, dann wird das bei einem weiteren Mal sicherer von der Hand gehen.


    6. So was haben wir vergessen? den Schafskäse, der darf nicht fehlen. Diesen schneidet ihr am besten in kleinere Würfel, so dass sie mit den Gemüsewürfeln ein ähnliches Bild abgeben. Hierbei kann es durchaus sein, dass ihr nicht den ganzen Schafskäse braucht!!!

    Und wieder untermischen, wenn alles in die Schüssel gegeben worden ist.

    Tipp: Der Käse ist meistens schon recht dick, imo. Ich schneide mir von diesem Stück immer eine ca. 0,5 cm große Scheibe ab, lege sie auf die Seite und schneide sie in der Mitte längs durch. Dann kann ich prima Würfelchen daraus schneiden. ^^

    Das Ergebnis in der Schüssel sieht dann wie folgt aus:

    Ultimativer ProTipp: Stellt die Schüssel mit dem Salat nach dem Finish erstmal mit Frischhaltefolie bedeckt in den Kühlschrank. Dann ziehen die Gewürze und Aromen schön durch und ihr habt danach einen super leckeren Salat für den Sommer. ^^


    Ich mache meine Gerichte meist nicht nach großartiger Angabe, sondern wie es passt, deshalb wurde es nun auch etwas gröber in den Angaben, weil viel einfach nach dem Gefühl geht. Wenn die Schüssel also bspw. keine ganze Gurke oder Paprika nimmt, dann reicht auch etwas weniger, der Rest ist dann für die Zubereitenden übrig und kann genascht werden. :^)

    Der Salat bietet sich jedenfalls imo super fürs Grillen an und ist gar nicht so schwer, finde ich. Man muss nur mal ein Grundrezept haben. Man kann auch etwas experimentieren damit und schauen, was noch reinpasst. ^^


    Ich wünsche euch jedenfalls gutes Gelingen mit meinem Rezept und lasse euch noch eine Kostprobe auf dem Teller da:

    Guten Appetit! :3

    *Diese Kreation ist mir leider nicht von selbst gekommen, aber ein Dank an Mandelev , der dieses tolle Wortspiel gestern Abend im Bisachat gebracht hat. :D