Root of Destiny

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  • Naja sein Desinteresse für Geld konnte man sich eigentlich, wenn man seine Hintergrundgeschichte kannte, relativ einfach erklären. Schon, noch bevor er auf der Straße landete, hatte seine Familie ja nicht besonders viel Geld. Sie waren ja eher so in der Mittelschicht. Die besten Klamotten waren Nick deswegen auch eigentlich egal. Und hatte sich mal jemand darüber ausgelassen, dass seine Sachen nicht „so cool wie die der anderen waren“, dann gab es für denjenigen entweder einen dummen Kommentar zurück oder er wurde einfach ignoriert. Anders natürlich bei Leuten die seine Schwester runtermachten. Wie große Brüder eben so sind, hat er sie natürlich verteidigt. Nachdem der rothaarige jedoch seine Heimat, seine Mutter und letztendlich auch seine geliebte Schwester verlor, war es natürlich nur eine Frage der Zeit, bis der Hunger, und somit auch das Verlangen nach Geld, um sich was zu kaufen, gestiegen. Doch wurde dies von bloßer Wut und Hass verdrängt, weswegen der Riese auch Sachen lieber stahl als sie sich ehrlich zu erarbeiten. „Ein selbst gekochtes Essen…vorausgesetzt wir kommen lebend aus dieser Scheiße raus“, gab er dann nur von sich, ehe sich seine Root aktivierte. Diese ganze Situation war wirklich nicht gerade die beste aber was sollten sie machen? Warten, dass sie jemand rettet? Ach drauf geschissen. Das einzige was für Nick jetzt wichtig war, war hier wegzukommen. Wobei er sich ja jetzt quasi auch noch für die Zeit jemanden angelächelt hatte, da die Dame ihm ja etwas zu essen schuldete. Sobald sein Gegenüber nun meinte, es würde reichen, ließ der rothaarige das Wasser auch wieder verschwinden, nachdem sich seine Hand von der Wunde entfernt hatte. „Ich bin Nick“, gab der großgewachsene dann auf ihre Frage nur zu verstehen. Mit einer schnellen Bewegung nahm er dann ihre Hand und zog sie relativ flink auf ihre Füße. Vielleicht hatte er ein wenig zu viel Kraft reingesteckt, da er sie ausversehen zu nahe an sich ran zog, worauf Nick sich einen Schritt entfernte. „Kannst du wenigstens alleine gehen?“


    Nachdem Ciara dem Riesen vor ihr gesagt hatte dass es reichte, hatte er das Wasser wieder verschwinden lassen. Sie war erneut davon fasziniert gewesen, wie Nick so sein Name, dies machte. Die junge Frau konnte sich einfach nicht daran sattsehen. Als er seinen Namen genannt hatte, wollte sie ihm der Höflichkeitshalber ein Kompliment gegenüber ihm aussprechen, doch ehe sie einen Laut über ihre Lippen brachte, fasste er ihre dargebotene Hand an. Sie registrierte zu ihrem grenzenlosen Erstaunen, dass diese kaum feucht war, obwohl sie es logischerweise hätte sein müssen. Ihre Verwunderung ging jedoch beinahe unter als er sie mit einem Schwung hochzog. Das ging so schnell dass sie keine Zeit für was anderes hatte und sie sich an seinem Oberkörper wiederfand. Er korrigierte diese Stellung sofort und war einen Schritt zurückgetreten, so dass sie sich auf eigenen Füßen stehend wiederfand. Was war geschehen? Sie war verwirrt und musste das erstmal verarbeiten. Aber eines nach dem anderen, sonst bestünde die Gefahr dass sie verrückt werden würde und das war nicht Sinn der Sache. Eines musste man lassen, Nick besaß wirklich viel Kraft und das er sie mit einem Ruck auf die Füße gezogen hatte, damit hatte sie nicht gerechnet. Wow. Normalerweise hätte sie sich darauf eingestellt dass dies behutsamer vonstattengehen würde. Was wenn sie sich was gebrochen hätte? Behutsam zu sein, gehörte vermutlich nicht zu seinen Stärken aber es gab schlimmeres. Was ihr gefallen hatte, war dass er sofort handelte ohne lange um den heißen Brei herumzureden. Das mochte sie sehr. Was ihr auch gefallen hatte, war dass sie sich für die wenigen Sekunden die sie sich bei ihm befunden hatte, sicher gefühlt hatte. Zudem hatte sie noch was über ihn herausgefunden. Er scheint keine unlauteren Absichten ihr gegenüber zu haben, sonst hätte er anders gehandelt. Es sei denn er wollt höflich sein oder war zu scheu. Interessant. Ciara mochte es das Verhalten der Mitmenschen um sie herum zu erforschen und herauszufinden wie weit sie gehen konnte. Schließlich war nicht nur der Körper an sich ein faszinierendes Forschungsobjekt sondern auch ihr Verhalten.


    Ciara´s Blick schweifte überlegend umher, denn ihre nächsten Schritte mussten wohlüberlegt sein und das in mehr als einer Hinsicht. Ihre Augen blieben an dem fragenden Gesicht von Nick hängen und sie sah verwirrt drein. Was hatte er denn? Ach ja er schien sie was gefragt zu haben. Vermutlich ob alles in Ordnung wäre und sie laufen könne. Zumindest schien das am logischsten zu sein. Ciara überprüfte wie es um den Zustand ihres Beines ging. Vor lauter Schreck hatte sie ihren Schmerz weitestgehend vergessen. Vorsichtig und behutsam bewegte sie ihr verletztes Bein und war erleichtert. Die Kühle hatte tatsächlich gewirkt und sie konnte sich freier bewegen. Natürlich war der Schmerz nicht von der Welt, aber es ging. Solange sie sich langsam und schonend bewegte dürfte es kein Problem geben. Aber ob es reichte um den anderen zu erreichen war fraglich. Dann gab es noch Nick. Nun ja ihr kam eine Idee und sie wollte ausprobieren ob es funktionierte:“ Es geht ein wenig besser. Danke der Nachfrage, aber ich befürchte dass ich dennoch noch deine Hilfe brauche.“ Ihr Lächeln wirkte ein wenig schmerzverzerrt als sie einen Schritt nach vorne machte und sie sich hilfesuchend an ihn anlehnte. Leise sagte sie:“ Ich wäre dir wirklich verbunden wenn du mich noch eine Weile stützend könntest. Nur solange bis es wieder von alleine klappt. Ich muss nämlich verhindern dass ich der andere da drüben abhaut. Ich weiß ich habe gesehen dass ihr zwei euch nicht so gut versteht, aber es ist wichtig dass er bei uns bleibt. Wenn du mich also zu ihm begleiten würdest oder vielleicht noch eine Idee hast dass er bei uns bleibt wäre ich dir sehr dankbar.“ Ihre letzten Worte hatten einen leicht rauchigen Tonfall angenommen und sie schmiegte sich einen Hauch enger an ihn.


    Naja es war kein Wunder, dass Ciara sich wunderte, dass seine Hand nur ein ganz klein wenig feucht war. Sie hatte die Hand bzw. das Wasser ja nur von außen gesehen. Von dort wirkte es nämlich, als würde das Wasser sich genau an seiner Hand bilden und erweckte somit den Eindruck, dass dieses eigentlich komplett nass sein müsste. Doch dem war nicht wirklich so. Eigentlich hatte es einen minimalen, aber dennoch ausreichenden Abstand zu Nicks Hand. Einzig und allein minimalste Tropfen an Wasser berührten seine Handflächen mal ab und zu. Doch sonst steckte da eigentlich nicht mehr hinter, was man wissen müsste. Seine Kraft zu unterdrücken war so eine Sache, die der rothaarige nicht gerne machte, weswegen das hochziehen zugegeben etwas sehr unvorsichtig verlief. Ihm war es aber eigentlich sowieso egal, Hauptsache sie stand jetzt auf ihren Beinen. Ein kurze räuspern ließ sich vernehmen, gefolgt vom Arme verschränken seinerseits. Wenigstens hatte sie jetzt einen einigermaßen sicheren Stand. Aber selbst der großgewachsene konnte sich denken, dass sie nicht von allein gehen könnte. Immerhin hatte sie schon Probleme mit dem Aufstehen gehabt, also würde laufen wohl schon mal gar nicht funktionieren, was irgendwie logisch war wenn man es sich genau überlegte. Sein Blick schweifte noch etwas umher, wobei ihn die Gegend, oder anders gesagt die anderen Personen die sich hier befanden, nicht besonders wirklich interessierten. Wozu auch? Nicht, dass er sich jemals wirklich mit denen abgeben würde. Gut, außer Ciara. Aber sie schuldete ihm immerhin noch etwas, also musste er wohl oder übel dafür sorgen, dass sie hier ordentlich herauskam. Anders konnte sie ja ihre Schuld nicht einlösen. Bei ihren nächsten Worten wurde Nick wieder hellhöriger. Hatte sie wirklich gerade gesagt, dass sie nochmal seine Hilfe bräuchte? Eigentlich müsste er dafür nochmal was verlangen aber gut. Wie schon erwähnt musste sein Gegenüber es hier herausschaffen um die Schuld einzulösen. Sich einmal kurz durch die Haare streichend, um diese wieder etwas zu richten, blickte der großgewachsene wieder zu ihr und sprach: „ Na wenn du unbedingt meinst“, gab er dann nur mit einem Schulterzucken von sich und begann dann sie etwas zu stützen. „ Du willst verhindern, dass er abhaut? Soll er doch machen, was er will. Ist doch seine Entscheidung, oder?“ , fragte der junge Mann sie. Nun, wenn sie unbedingt darauf bestand, würde er sie natürlich zu ihm bringen, aber eigentlich war ihm der Typ da komplett egal. Sollte er doch machen, was er will. War ja nicht sein Problem. „Nein, Ideen habe ich keine“, gab er ihr dann zu verstehen. Nicht, dass Nick sich auch nur einen Gedanken darüber gemacht hätte aber gut. Sie nun anblickend wartete er auf eine Reaktion ihrerseits.


    Innerlich hatte Ciara ihre rechte Augenbraue hochgehoben, als Nick nicht in kleinster Weise auf ihren zugegebenermaßen billigen Annäherungsversuch einging. Ganz im Gegenteil. Er schien sich eher von ihr zu distanzieren, in dem er seine Arme vor seiner Brust verschränkte. Interessant. Entweder er hatte sie durchschaut dass sie nicht wirklich was von ihm wollte oder er hatte dies einfach nicht wahrgenommen, dass sie ihn anmachen wollte. Natürlich konnte es auch daran liegen, dass er kein Interesse an ihr hatte, da sie zum einen seinem Typ nicht entsprach oder er Frauen im Allgemeinen nicht bevorzugte. Natürlich fand sie dies ein kleines bisschen verletzend, trotz der Tatsache dass sie wie schon erwähnt nichts von ihm wollte, aber es war doch irgendwie nicht nett. Aber naja. Mit sowas musste man halt rechnen. Unter anderen Umständen, würde sie gerne herausfinden was er so bevorzugte bzw auf was er stand. Sowas fand sie immer besonders reizvoll, besonders wenn ihr Gegenüber etwas schwerer zu knacken war. Ciara liebte Herausforderungen und das Ergebnis an sich spielte bei ihr keine Rolle. Für sie zählte nur der Weg bzw die Methode mit der sie dies erreichen konnte. Aber für das war im Augenblick keine Zeit und die Umgebung war dafür auch nicht geeignet. Leider. Vielleicht irgendwann später einmal. Ciara hörte zu was Nick ihr antwortete. Hmm. Sie dachte nach. Natürlich er hatte Recht. Was würde ihm das bringen? Ach es war zum Haare raufen. Sie würde zu gerne seine Schale knacken um herauszufinden was sich dahinter verbirgt. Natürlich hatte jeder seine Geheimnisse aber ihrer Neugierde war dies verflucht nochmal egal. Aber eines musste sie sich gestehen. Ihr gefiel seine Ansicht. Sie beiden waren sich doch auf eine gewisse Weise sehr ähnlich. Na gut es half nichts. So wie es aussah musste sie ihre wahren Absichten zum Vorschein bringen. Auch wenn sie das nicht gerne tat, wer tat das schon gerne? Aber ansonsten hatte sie wahrscheinlich keine Erfolge dabei das zu bekommen was sie wollte.


    Leise seufzte sie und murmelte so dass Nick sie wahrscheinlich hören konnte, während sie sich nicht mehr an ihn lehnte:“ Das Schicksal hat sich wirklich gegen mich verschworen. Wie es aussieht habe ich zwar lauter Spielzeuge um mich herum aber keine Zeit um damit zu spielen. Echt witzig … . Aber was solls. Ich muss mich eben in Geduld üben.“ Ciara strich eine störende Haarsträhne aus ihrem Gesicht. Dann richtete sie sich auf, wandte sich ihm direkt zu und sagte mit klarer Stimme:“ Du hast recht, was würde es dir bringen wenn du mir hilfst zu dem zu kommen zu dem ich will? Ich könnte jetzt an dein gutes Herz appellieren, aber das wäre vergebene Mühe. Zudem interessiert mich dein Herz nicht besonders. Von moralischen Dingen halte ich auch recht wenig. Sie sind sehr hinderlich für meine Freizeitaktivitäten. Die Gesellschaft scheint aber viel davon zu halten. Warum auch immer. Ich habe es nur der Form halber erwähnt. Es geht mir nur um diesen Kerl in der Kutte. Er weiß es noch nicht, aber ich will ihn haben. Es interessiert mich brennend warum er die Kutte trägt. Was er unter ihr verbirgt und warum er sich so verhält. Ich hasse es wenn meine Neugierde nicht befriedigt wird. Du denkst dir sicher das kann dir doch egal sein. Nun auf eine gewisse Art hast du Recht. Es nützt nur mir was. Ich will nicht dass er vor meinen Augen verschwindet und dann vermutlich von den Soldaten da draußen erschossen wird. Vorher Im Einkaufszentrum hatte ich schon jemanden verloren der mir wichtig war und das ertrage ich nicht nochmal. Natürlich konnte ich auch jemand anders fragen, aber du bist nun mal hier bei mir und damit hat es sich. Es ist rein praktisch .“ Sie zuckte mit den Achseln und fuhr dann fort:“ Wie du siehst bin ich also von dir abhängig. Zudem ist besser wenn wir alle beisammen bleiben, denn da draußen ist es gerade gefährlich und ich befürchte denen ist es egal ob sie dich im Einkaufszentrum gesehen hatten oder nicht. Wenn ich die wäre, würde ich jegliche Augenzeugen beseitigen und Kollateral Schäden in Kauf nehmen. Solange wir hier sind kannst du dich nützlich machen. So sehe ich das zumindest. Ach ja das Mädchen da drüben starrt immer noch auf ihr Smartphone und es liegt auf dem Weg. Vielleicht hat sie einen Weg raus aus der Misere gefunden da kannst du dich an sie wenden. Wenn es dir hilft, kannst du gerne noch andere Gegenleistungen dafür verlangen. Es ist dein gutes Recht und ich stehe allen mögliche Vorschlägen offen gegenüber.“ Sie schwieg. Hoffentlich hatte sie nicht zu viel geredet. Aber das war seine Sache.


    [color=#FF0000]OT: Teil 1 von 2 des Partnerpost mit @Destiny Moon

  • Nun zugegeben Nick war nicht wirklich jemand, der auf solche Dinge großartig eingehen würde. Was würde es ihm auch groß bringen, Flirtversuche zu erwidern? Solange es ihm keinen guten Nutzen brachte, gab es auch keinen Grund, an so etwas auch nur zu denken. Abgesehen davon waren andere Menschen do eh nur dazu da, um sich selbst Vorteile zu verschaffen. Ob es nun jetzt oder später war, irgendwann hätte man etwas davon, andere für sich zu nutzen. In diesem Fall war es die Schuld, die Ciara noch bei ihm einlösen musste. Es wird zwar vielleicht nicht heute sein, oder morgen. Aber irgendwann würde sie dies einlösen. Auch wenn es „nur“ etwas Essbares war, ein Nutzen war immernoch ein Nutzen. Einen besonderen Frauentypen hatte der rothaarige nicht wirklich, was aber auch daran lag, dass er nie wirklich oft darüber nachgedacht hatte. Na klar, hin und wieder waren ihm ein paar Gedanken dazu gekommen, welche aber direkt von anderen, zu dem Zeitpunkt wichtigeren, Dingen verdrängt wurden. Aber selbst Nick musste zugeben, dass sie, seiner Meinung nach, nicht gerade schlecht aussah.


    Nun fing sie wieder an zu reden. Doch diesmal waren ihre Worte etwas…anders. Das was Ciara in diesem Moment von sich gab gefiel ihm ehrlich gesagt mehr als das ganze Zeug von Hilfe, was sie vorher nur gelabert hatte. Allgemein gefielen dem großgewachsenen solche Dinge wie gegenseitige Hilfe und Moral und eigentlich allesmögliche, was die Gesellschaft wohl toll finden würde, was angeblich gut für jemandes Herz oder sonst was sein soll, nicht. Dabei könnte er wirklich nur brechen, wenn ihn jemand davon volllabern würde. Mit einem sowohl etwas überraschten, als auch ganz leicht zufriedenen Blick wandte Nick sich nun, nachdem er einen kleinen Seufzer abließ, an die Frau. „Naja, wenigstens reden wir jetzt zum Teil auf einer Wellenlänge. Was die Gesellschaft als gut empfindet kann mich nen Dreck interessieren. Moral ist sowieso sinnlos also wozu darauf vertrauen, dass sich andere daran halten?“ , er machte eine kurze Pause und fuhr dann fort. „ Ja du hast Recht, du bist wohl im Moment von mir abhängig. Aber ganz ehrlich: Selbst wenn die uns alle beseitigen wollen, würde ich es trotzdem eher bevorzugen, alleine bei denen reinzumarschieren als darauf zu bauen, dass mir irgendwelche Wildfremden Leute den Rücken freihalten. Darauf kann ich gut und gerne verzichten. Bloß werde ich dich wohl hier sicher rausbekommen müssen. Immerhin hast du eine Schuld bei mir einzulösen und die wirst du irgendwann schon noch einlösen, dafür sorge ich schon. Also, du willst zu dem Typen mit der Kutte und ihn überzeugen, hierzubleiben? Kannst du haben. Ich werde dich zu ihm bringen, aber erwarte nicht, dass du ewig Zeit hast, ihn zu überzeugen. Immerhin stütze ich dich und ich habe nicht alle Zeit der Welt, wenn es um mein Leben geht, verstanden?“ , erklärte Nick ihr nun mit einem kühlen, als auch selbstbewussten Ton währenddessen er sie weiterhin stützte.


    Ciara begann zu lächeln als sie ihm zuhörte. Hatte sie ihn doch richtig eingeschätzt. Mit so jemanden konnte sie was anfangen. Es gab nämlich nichts nervigeres als diverse Moralapostel oder Weicheier. Furchtbar. Als er davon sprach dass er trotz allem lieber alleine reagierte als sich auf andere zu verlassen konnte sie auch nur unterbewusst nicken. Normalerweise hätte sie dem zugestimmt doch hier gab es so viele Subjekte die sie nur ungerne wieder verlieren würde und sie war auch wenn sie es nicht gerne zugab, dem Geschehnissen dankbar dass sie sie zusammengeführt hatte. Das einzige was sie nervte dass er meinte sie wäre eine Last und zu nichts fähig. Na gut sie hatte gerade eine Verletzung am Bein, die sie gerade hemmte, aber trotzdem. Das war nicht gerade nett. Sie sagte dann mit einem eisigeren Lächeln:“ Schön dass wir uns wegen der Moral und dass ich auf dich angewiesen bin einig sind. Dass man Einzelgänger besser vorankommt, versteh ich auch völlig. Die Sache mit dem da drüben wird hoffentlich nicht allzu lange dauern und dann hast du mich auch wieder los. Ich will ja schließlich nicht dass ich dich daran hindern deinen Weg weiter zu gehen. Das würde mir nie im Leben einfallen, aber keine Angst, ich löse immer meine Schulden ein.“ Die letzten zwei Sätze trieften vor Sarkasmus. Dann sagte sie mit einem verzeihenden Lächeln Was hältst du davon wenn wir jetzt losgehen? Ich meine wir könnten hier noch eine endlose Diskussion führen aber die würde nichts bringen und in der Zwischenzeit rennt das biologisch abbaubare Subjekt in der Kutte mir davon. Dann wäre all das hier umsonst.“ Sie nutzte dann die Gelegenheit und legte sich seinen rechten Arm um ihre Schulter und ihren linken um seine Hüfte. Dann fragte sie mit einem verschmitzten Lächeln .“ Ich habe mir die Freiheit genommen und die Initiative ergriffen. Hoffe du nimmst es mir nicht übel. Es sei denn du wolltest mich auf deinen starken Armen tragen. Dagegen hätte ich auch nichts einzuwenden.“


    Ihr lächeln konnte Ciara sich sonst wo hin packen. Auch wenn er nicht wusste, warum sie so lächelte, gefiel es ihm irgendwie nicht, sie so lächeln zu sehen. Es war eigentlich schon schlimm genug, dass er sie jetzt die ganze Zeit stützen musste, auch wenn es gewissermaßen sogar Nicks Schuld war. Er hätte ihr nicht anbieten sollen, ihre Wunde zu kühlen. Dann hätte er sich wahrscheinlich schon längst verzogen und wäre sonst wo. Vielleicht entkommen, vielleicht auch tot. Nicht, dass das ihn jetzt kümmerte. Tod war eh ein Begleiter, den der rothaarige manchmal doch mit Freuden begrüßen würde. So müsse er sich nicht durch die Hölle, auch genannt sein Leben, quälen. Aber von selbst würde der junge Mann sich nicht das Leben nehmen. So viel Verstand hatte er zum Glück noch.
    Irgendwie widerten ihn diese Sätze, die Ciara sprach ebenfalls an. Da triefte so viel Sarkasmus, das stank ja schon förmlich danach. Mit einem Schulterzucken und einem darauffolgenden Kopfnicken bestätigte Nick nun, dass sie losgehen konnten. Was sie aber machte, überraschte ihn etwas. „Auf den Armen tragen? Ja, träum schön weiter. Wenn es soweit jemals kommen sollte, dass ich dich auf den Armen trage, dann musst du mir aber schon eine schöne Nacht bei dir versprechen“ , gab er dann nur, mit einem vor Sarkasmus nur so trotzenden Tonfall von sich. Als ob er sowas ernst meinen würde. Zwischenmenschliche Sachen hatte der rothaarige in seinem inneren sowieso als komplett unnötig abgehakt. Nick ging dann langsam los und behielt ein mäßiges Tempo bei, damit Ciara mit ihrem verletzten Bein mithalten konnte. Auf ihrem Weg kamen sie an einem Mädchen vorbei, welches wohl ein Handy oder so in der Hand hielt. Was da jedoch stand, interessierte Nick nicht, weswegen er es nicht weiter beachtete. Nicht mehr weit von dem Kuttentypen entfernt, wollte Nick sicher gehen, dass diese ganze Sache mit dem Stützen nicht umsonst gewesen ist und der Typ vielleicht jetzt aufhört. „Hey du, Kuttentyp. Bleib mal dort wo du bist“ , rief er ihm entgegen, während er dann mit Ciara zu ihm ging.


    Tief in ihrem Inneren war sie ein wenig verletzt dass er so abweisend reagierte. Sowohl ihre spontane Tat als auch ihr Sarkasmus schienen bei ihm nicht so gut anzukommen wie gedacht. Solche Menschen gab es also auch. Aber was hatte sie gedacht, dass er auf sie eingehen würde? Manchmal war sie noch ganz schön naiv. Sie musste noch viel über die menschliche Natur lernen. Besonders da nicht alle gleich waren. Manches durchschaute man gleich, anderes nicht. Wieder gab es Dinge die einem immer Rätsel aufgeben würde. Zugegeben es war eine Herausforderung, aber eine die sie gerne in Angriff nahm. Das machte es erst so spannend und ohne es wäre ihr Leben fade. Natürlich hatte es auch seinen Reiz sich nur mit dem Körper zu beschäftigen doch ohne den Geist und Charakter eines jeden war nur eine unvollständige Hälfte. Mit sowas gab sie sich nur ungerne zufrieden. Das ließ ihr innerer Perfektionismus nicht gerne zu. Ciara musste lernen dass jedes Subjekt, nein jeder Mensch der ihr begegnete anders zu behandeln war. Aber das wird schon noch werden. Aber zurück zu Nick. Wenn die momentanen Zustände nicht so unglücklich gewesen wären hatte sie ihn zu gerne weiter herausgefordert. Hätte mit ihm gespielt, auch wenn die Gefahr bestehen würde dass er sie wahrscheinlich ertränkte, wenn sie weitermachte. Aber das könnte sie in Kauf nehmen. Wahrscheinlich. Aber was solls. Vielleicht ein anderes Mal. Heute wollte sie ihr Glück nicht herausfordern. Ein wenig bedauerte es die junge Frau schon. Heute war einfach nicht ihr Tag und damit hatte es sich. Es brachte nichts über vergangene Dinge nachzuweinen. Sie musste weiter nach vorne schauen. Wer weiß was sie nächsten Stunde noch erwartete? Einen Teil ihrer Hoffnungen ruhte noch auf den Kuttenträger dort drüben der immer weiter von ihr davon zu laufen drohte. Das durfte sie nicht zulassen. Sie musste ihn haben. Die Sehnsucht ihn in ihre Hände zu bekommen durchdrang ihren gesamten Körper. Das Jagdfieber wirkte wie ein Adrenalinschub und ließ sie alles andere vergessen. Ciara machte sich keine anderen Gedanken darüber ob sich die Anstrengung lohnen würde wenn das Subjekt da vorne nicht ihren Erwartungen entsprechen würde. Wenn es nicht so wäre und er nur einen Fimmel für dramatische Auftritte haben sollte, würde sie dafür sorgen dass er einen bekommen würde, denn er niemals vergessen würde. Niemand weckte ungestraft ihre Neugierde und enttäusche sie dann. Ihr Mund verzog sich zu einem kalten sadistischen Grinsen. Dieses verschwand aber gleich darauf wieder, denn sie wollte ja schließlich niemand um sie herum verängstigen. Nicht dass sie es ernsthaft kümmern würde, aber sie wollte den Anstand wahren. Sie wurde aus ihren Gedanken gerissen als Nick was von einer schönen Nacht und sie auf den Armen tragen würde, mit ihr sprach. Der Tonfall war sehr sarkastisch. Sie sah ihn dann an und schwieg. Ciara hielt es für Zeitverschwendung ihre Energie weiter für ihn zu verschwenden. Die beiden gingen los. Nick ging langsam dass Ciara auch mit ihm Schritt halten konnte. Dafür war sie ihm nur teilweise dankbar. Schließlich war es das mindeste was er tun konnte. Anfangs fiel es ihr schwer mit ihm zu gehen und sie verzog immer leicht ihr Gesicht als sie einen weiteren Schritt machen musste. Es war als ob die Kühlung ihres Kniegelenks schon lange zurückliegen würde. Jedoch trieb die Jagd und Vorfreude ihre Schritte voran und ließ sie die Schmerzen bald zurückweichen und vergessen. Um das würde sie sich später kümmern.


    Auf dem Weg zu dem Kuttenträger kamen sie an dem Mädchen vorbei, dass eine Rüstung trug. Diese schien auf das Smartphone zu starren und ihrem verzweifelten Gesichtsausdruck nach zu urteilen, schien der Inhalt nicht so positiv zu sein. Ciara wollte natürlich wissen worum es da ging. Sie konnte es kaum erwarten bis sie an ihr vorbei waren und sie las die Nachricht auf dem Display: "Nur noch ein Tipp: ihr solltet besser zusammen bleiben, das dürfte die Chancen erhöhen, nicht gefasst zu werden. Selbst wenn nach manchen von euch noch nicht gleich gesucht wird, die Soldaten haben vermutlich mit Dronen während des Kampfes das Gebäude abgesucht und kennen somit die Gesichter der meisten von euch." Der Text ließ ihre Augenbrauen nach oben heben. Sie starrte darauf und ein Teil ihres Gehirns fing sofort an das gelesene zu verarbeiten. Mit wem hatte das Mädchen geschrieben? Konnte man dem Glauben schenken? Am liebsten würde sie bei ihr bleiben um der Sache auf dem Grund zu gehen. Doch dann würde der Kuttenträger ihr davon laufen. Sie würde sich später um die SMS kümmern. Vielleicht konnte sie das gelesene gleich noch für den Typen da drüben nutzen. Wer weiß? Nick hatte unterdessen dem Typen zugerufen dass er stehen bleiben soll. Ciara glaubte zwar nicht daran dass es funktioniert aber wer weiß? Sie löste sich dann von Nick, lächelte diesen dankbar an und ging vorwärts. Sie wollte es ohne seine Hilfe schaffen. Vielleicht brauchte sie ihn nachher wieder. Aber im Moment hatte sie nur ihr Ziel vor Augen. Alles andere war nicht wichtig. Sie hatte den Schmerz entweder vergessen oder ausgeblendet. Sie streckte die Hand aus als sie kaum noch voneinander entfernt waren und berührte den Stoff mit ihren Fingerspitzen. Sie lächelte und sagte:“ Ich habe dich. Bitte höre mich an und bleibe stehen. Ich muss mit dir reden. Du musst mir nicht dein Gesicht zeigen, wenn du nicht willst, aber ich verspreche dir dass ich nicht lachen werde. Ganz im Gegenteil. Ich will dich kennenlernen. Also tue mit dein Gefallen und schenke mir ein wenig deiner Zeit .“ Sie spürte wie ihr gesamter Körper von einer Spannung überzogen wurde, dass sie so nicht kannte. Ihr Ziel war zum Greifen nah. Ciara kostete dieses Gefühl bis auf den letzten Tropfen aus und konnte doch nicht genug davon bekommen.


    OT: Hier ist der letzte Teil mit @Niteso, danke es hat Spaß gemacht ^^ So alles andere liegt nun an dir @Cy-Res  ;)  

    "Rayquaza verfügt über die Fähigkeit das Wetter zu kontrollieren. Gewissenlose Menschen wollen diese Fähigkeit an sich reißen. Helft mit das zu verhindern: Hoenn - Die Herrschaft des Himmels"


    "Kalos die Region der Schönheit und Anmut. Doch der drohende dunkle Schatten einer Verschwörung lässt das Licht verblassen und es ist zugleich der Beginn eines neuen Abenteuers: Kalos - das Wunder des Lebens"

  • Tief in seine Gedankenwelt versunken blendete Siggi unbewusst alles akustische um ihn herum aus, er bekam weder mit das offen über ihn gesprochen wurde, noch das er direkt aufgefordert wurde stehen zu bleiben. Am ehesten konnte man ihn momentan als Zombie bezeichnen. Dies hätte womöglich auch noch eine Weile angehalten hätte das Mädel sich nicht eingemischt. Es war nicht viel mehr als eine ganz leichte Berührung, aber dennoch reichte es aus im Siegfried in die Realität zurück und zum abrupten Stillstand zu bringen. Bis zu ebend jener Berührung war seine Gedankenwelt vergleichbar mit einem aktiven Ozean mit Meterhohen Wellen in einem Blitzgewittersturm. Nun aber war es so als wäre dieses in der Zeit eingefroren. Sein Physischer Körper hielt aber nicht nur an, während Siggi von der weiblichen Stimme angesprochen wurde hob er Kopf und Oberkörper wieder an so dass er nun vollkommen gerade und mit den Augen nach vorne anstatt auf seine Füße blickte. "Warum?" ging es durch seinen Kopf. "Warum ist sie mir hinterher? Warum laufe ich nicht einfach weg oder stoße sie von mir? Warum … warum … warum?" Siegfried lockerte den Griff seiner rechten Hand und ließ eines der Stuhlbeine fallen und setzte mit der Reptiloiden Krallenbesetzen Hand zu einem Facepalm an und stellte eine Frage auf die er unmöglich eine Antwort bekommen konnte von dem Mädchen. "Was hab ich den Engeln oder der Welt nur angetan um diesen Tag zu verdienen?"


    Wer direkt neben ihm steht (sollte ja fast nur Moonie sein) hat bestimmt einen Blick auf seine "Pranke" werfen können. Mach(t) was draus XD

  • Sehr zu ihrer grenzenlosen Erleichterung blieb er endlich stehen. Auch wenn ein Teil von ihr das nicht mehr als so wichtig einstufte, wollte sie ihre Füße nicht mehr als unnötig belasten. Der andere Teil war jedoch ganz auf ihr Ziel fixiert, das in greifbarer Nähe schien. Ihren dunklen Augen entging nicht dass er sich aufrichtete. Was hat er vor? Ihr Körper spannte sich teilweise an. Wenn es sein muss um ihn sowohl wieder einzufangen als auch um ihn notfalls zu infizieren. Auch wenn sie letzteres nur ungerne in Betracht zog. Wenn der Samen nämlich in ihm war, geriet sie umso rascher in Versuchung diesen auch zum Keimen zu bringen und das brachte ihr Tattoo zum Wachsen. Diesen unerfreulichen Gedanken schob sie rasch von sich weg und konzentrierte sich wieder auf ihre Beute. Sie bemerkte etwas was ihr Herz vor Freude und Unglauben höher schlagen ließ. War denn heute ihr Glückstag? Nein damit meinte sie nicht das Stuhlbein dass polternd auf den Boden fiel, sondern dass die Hand die sie nur kurz zu sehen bekommen hatte, nicht menschlich war. Es war eindeutig schuppig gewesen oder etwa nicht? Zudem meinte sie dass sie Krallen gesehen hatte. Konnte das wirklich wahr sein? Ciara bemühte sich das aufgeregte Zittern in ihrem Körper zu unterdrücken. Alle negativen Dinge der letzten Stunde waren wie weggeblasen. Sie wusste nur eines. Sie musste ihn haben. Natürlich konnte es auch sein, dass er sich nur verkleidet hatte aber das nahm sie in Kauf. Wenn er sich über sie lustig machen und sie wie eine dumme Gans dastehen würde, dann wüsste sie schon wer als letztes lachte. Auf der anderen Seite jedoch konnte es sein, dass … sie wagte es kaum den Gedanken zu Ende zu bringen, aus Angst dass er nicht wahr sein konnte. Wenn das echt war, dann bedeutete dies, dass der Kerl … echt war. Ciara schrie innerlich auf vor Freude und sie war aufgeregt ohne Ende. Am liebsten würde sie sich ihn gleich schnappen um sowohl ihre Vermutung zu bestätigen als auch um ihn sich zu schnappen. Nur mit Mühe beruhigte sie sich. Sie wollte ihn nicht verjagen. Um ihn zu fangen musste sie ruhig und geduldig bleiben. Auch wenn ihr das nur sehr schwer fiel. Leider drehte er sich nicht um. Oder zum Glück? Einerseits fürchtete sie sich davor der Wahrheit ins Gesicht zu sehen auf der anderen Seite würde sie diesen Moment gerne noch aufschieben. Ciara war hin und hergerissen. Plötzlich hörte sie ihn was fragen, was er den Engeln oder der Welt angetan hatte um diesen Tag zu verdienen. Ciara hob die rechte Augenbraue hoch. Meinte er etwa sie? Oder war die Frage hypothetisch? Nun ja sie schwieg kurz, denn vielleicht kam noch was hinterher, aber dem war nicht so. Über ihr Gesicht glitt ein kurzes Lächeln dann sagte sie:“ Die Frage was du den „Engeln“ angetan hast, weiß ich nicht aber was es auch war, ich bin froh darüber. Ansonsten wäre ich nicht auf dich aufmerksam geworden. Sei froh dass sie dich noch nicht zwischen ihre Finger bekommen haben, sonst würde es dir noch schlechter ergehen. Das vermute ich zumindest. Entschuldige ich interessiere mich nicht sonderlich für Philosophie oder ethische Grundsätze. Das einzige was für mich zählt, ist das du nicht wieder von mir davonläufst, sondern bei mir bleibst. Immerhin habe ich dich endlich eingeholt und es würde mich zu sehr schmerzen wenn du einfach so wieder verschwinden würdest .“ Sie behielt den Satz ob er bei ihr besser aufgehoben wäre lieber für sich. Sie wollte ihn nicht ja nicht gleich wieder verscheuchen.

    "Rayquaza verfügt über die Fähigkeit das Wetter zu kontrollieren. Gewissenlose Menschen wollen diese Fähigkeit an sich reißen. Helft mit das zu verhindern: Hoenn - Die Herrschaft des Himmels"


    "Kalos die Region der Schönheit und Anmut. Doch der drohende dunkle Schatten einer Verschwörung lässt das Licht verblassen und es ist zugleich der Beginn eines neuen Abenteuers: Kalos - das Wunder des Lebens"

  • "Bei dir bleiben? Du solltest dir lieber nicht so leichtsinnig Dinge wünschen mit denen du nichts zu tun haben möchtest." sagte Siggi begleitet von einen Lachen wie man es von einem verrückten erwarten würde und drehte sich um. Jetzt erst konnte er das Mädel begutachten. Sie schien etwa so groß zu sein wie er, vielleicht ein oder zwei Zentimeter größer. Braunes lockiges und sehr langes gepflegtes Haar bedeckte ihren Kopf und schien ganz leicht ein paar goldene Ohrringe zu verstecken. Siegfried atmete einmal tief durch beschloss etwas sehr dummes zu machen. Da er den anderen nichts getan hatte und sich friedlich verhielt hoffte er das sie nicht panisch reagieren oder auf dumme Ideen kommen und ihn in ruhe davonziehen lassen würden. "Du hast ja wohl mitbekommen wie wichtig du und die anderen den Soldaten waren. Oder?" fragte Siggi das braunäugige Mädel vor ihm während er seine rechte *Hand* zu seinem Hals bewegte. Seine Hand zitterte sehr stark während er anfing mit einer seiner Krallen die Kutte vom Hals an bis knapp über seinen Bauchnabel aufzuschlitzen und damit seinen umgewandelten Körper teilweise Preisgab. Mit merkbar zittriger und etwas ängstlicher Stimme wandte er sich abermals an das Mädel: "Was du siehst ist kein Stigma. Ich nehme an du verstehst jetzt warum ich eine Gefahr für euch bin oder? Es wäre wirklich das beste wenn ihr alle euch von mir fernhaltet."


    Er erwiderte daraufhin dass sie sich lieber nicht leichtsinnig wünschen sollte, dass er bei ihr bleiben soll. Sein Lachen erinnerte sie an einen dieser bösen Wissenschaftler in diversen schlechten Filmen wenn es ihnen gelungen war eines ihrer Ziele zu erreichen und es gefiel ihr. Als er sich umdrehte … ja er tat es wirklich, tat ihr Herz einen gewaltigen Sprung und sie konnte nicht anders als ihn anzustarren. Er schien ungefähr so groß so zu sein wie sie und ungefähr im gleichen Alter. Vielleicht ein oder zwei Jahre jünger oder älter. So genau konnte sie das nicht einschätzen. Es war aber auch egal. Was sie neben seinen grauen Haaren in den Bann zog, waren seine feurigroten Augen. Die senkrechten schwarzen Pupillen waren auf sie gerichtet und schienen sie auch zu mustern. Ciara musste sich zwingen tief ein und auszuatmen. Sie musste sich unbedingt beruhigen. Sehr leicht konnte das Zittern ihres Körpers missverstanden werden. Sie hatte keine Angst. Auf der anderen Seite konnten die anderen ihretwegen das gerne missverstehen. Aber zurück zu ihm. Es konnte immer noch eine logische Erklärung für all das geben. Die Haare konnte man färben, wobei sie die Farbe Grau nicht sehr vorteilhaft fand. Silber wäre was anderes. Aber grau? Na gut wem es gefällt. Auch gab es mittlerweile viele verschiedene Kontaktlinsen, also befand sie seine Seelenspiegel auch nicht sehr befremdlich. Die Devise wem es gefällt, galt auch hier. Die Narbe an seiner Wange stimmte sie auch nicht besonders furchteinflößend. Ihr war nicht klar warum er sich so seltsam verhielt. Dann fragte er ob ihr aufgefallen wäre dass sie und die anderen den Soldaten gegenüber wichtig waren. Ciara hob eine Augenbraue in die Höhe? Was meinte er damit? Wollte er sie warnen? Oder weiß er etwas was sie und die anderen nicht wissen? Dann geschah was womit sie nicht rechnete. Er hob seine mit schuppenbedeckte goldgelbe Krallenhand, bei der sie immer noch nicht sicher war, ob die nun echt war oder nicht, zu seinem Hals. Ihr stockte der Atem und ihre dunklen Augen weiteten sich. Wollte er sich etwa? Nein. Das durfte er auf keinen Fall. Nur nebenbei fiel ihr auf dass die krallenbewehrte Hand wirklich gut ausgearbeitet war. Zu ihrer grenzenlosen Erleichterung schlitzte er aber nicht seinen Hals sondern eher die schwarze Kutte, die er trug auf. Der Schlitz reichte bis zu seinem Bauchbereich und entblößte einen teilweise mit Schuppen bedeckten Oberkörper. Besser gesagt die Partie vom Schlüsselbein abwärts war mit den goldgelben Platten bedeckt. Auf ihr Gehirn prasselten sofort verschiedene Eindrücke ein. Da wären zum einen, dass die Klaue tatsächlich echt ist und es sich nicht um was Künstliches handelte. Zum anderen warum war er nicht vollgepanzert? Die goldgelbe Farbe stand ihm wirklich ausgezeichnet auch wenn es einen interessanten Ansatz zu seinem grauen Haar bildete. Konnte das wirklich sein? Waren die Schuppen wirklich echt? Sie konnte es nicht glauben. Ihr Mund wurde trocken und ihre dunklen Augen weiteten sich erneut um alles von ihm erfassen. Sie hörte zu wie er ihr mit zittriger und etwas ängstlicher Stimme an sie wandte und ihr sagte dass dies kein Stigma wäre und er sich deshalb von ihnen fernhalten müsse. Er sei eine Gefahr. Ciara sah ihn an. Sie wusste dass sie sich zum einen zusammenreißen müsse, denn sie wollte ihn nicht verjagen und zum anderen war das wirklich unglaublich dass er ein wahrhaftiger Demon war. Es war sehr interessant was für eine Vielfalt es an Demonen gab. Vor diesem hier hatte sie weitaus weniger Furcht, wenn überhaupt, als an dem Feuerdemon vorher im Einkaufszentrum. Lag es am Root oder am Layer welche Veränderungen man durchmachte? Oder an beidem? Das musste man näher untersuchen. Vielleicht lag es auch daran, dass dieser eine humanoide Gestalt aufwies. Wer weiß? Doch zuerst musste sie ihn daran hindern dass er ihr davonlief. Sie war glücklich dass sie sich alle Anstrengungen ihn einzuholen gelohnt hatte. Manchmal war es doch nützlich genügend Neugierde und Durchhaltevermögen zu besitzen. Auf ihren Lippen zeichnete sich ein Lächeln ab:“ Ich sehe dass du kein Stigma hast. Sei beruhigt ich habe kein Interesse an deinem, wenn du eines gehabt hättest. Ich besitze selber eines und das reicht mir vollkommen, “ Sie machte eine Pause und fuhr fort, “ Mir gefällt die Farben deiner Schuppen. Sie steht dir gut. Zu deiner Beruhigung ich habe deine Warnung gehört und mir ist durchaus die Gefahr bewusst. Danke trotzdem. Ich will dennoch nicht dass du wieder gehst. Du bist mir zu wichtig und ich bin mir sicher dass deine Fähigkeiten uns dienlich sein werden. Du musst keine Angst haben dass du die anderen verjagst, oder dass sie dich jagen, denn ich werde dafür sorgen dass dir niemand eine Schuppe krümmt und dir zu nahe kommt. Nur damit du es weißt. Du gehörst zu mir. Keine Widerrede.“ Dann sah sie ihn verlegen aus den dunklen Augen an, aus denen es zuvor kalt geschimmert hatte, während sie ihm ihre Hand hinhielt:“ Darf ich … dich berühren? Ich verspreche dir dass dir nichts passieren wird.“ In ihren Gedanken fuhr sie jedoch fort:“ Noch nicht.“


    Dieses Mädchen war irgendwie sonderbar. Siegfried hatte zwar gehofft das sie ihn nicht Angreift, aber das sie noch nicht mal wirklich ganz große Angst oder so zeigte überraschte ihn schon sehr. Sollte die normale Reaktion eines unbewaffneten oder sonst wie nicht auf Kampf ausgelegten Layer nicht eher so etwas sein wie ein Panisches weglaufen oder schreien? Vor allem wenn man bedenkt aus welcher Situation man gerade kam. Es gab auch keine Fragen oder so, ganz im Gegenteil, er wurde sogar wegen seiner Schuppen gelobt. Anstatt sie sprachlos zu machen drehte das Mädel einfach so den Spieß um und ließ Siegfried echt verdutzt aus der Wäsche schauen. Wie soll man nur auf jemanden reagieren dessen Reaktion komplett anders ausfällt als man dachte? Das Mädel war wohl am Bein verletzt, vermutlich aufgrund des Rootdemon im Einkaufszentrum und trotzdem stand sie, bis auf ein leichtes Zittern, ganz Seelenruhig vor einem weiteren Rootdemon und führte ein lockeres Gespräch mit ihm. "Das muss ja wohl ein Traum sein. So würde doch nie im Leben jemand reagieren. Vermutlich ist der Fahrstuhl in Wahrheit abgestürzt und ich liege in einer Art Koma jetzt in dem Fahrstuhlüberresten im Keller." ging es jetzt durch Siegfrieds Kopf. Zumindest würde es ihre Reaktionen erklären. Es konnte gar nichts anderes sein. "Na gut, da der Traum ja scheinbar teilweise luzid ist und vielleicht mein letzter sein könnte Spiel ich einfach mal mit, vielleicht kann man ja noch ein wenig Spaß haben." vollendete er seine Gedanken bevor er mit einem Verschmitzten lächeln auf die Frage seiner traumhaften Spielgefährtin antworte. "Tu dir keinen Zwang an Herzchen, fass an wo du willst. Aber vielleicht möchtest du lieber erst mal was zum drauf Abstützen um dein Bein zu entlasten." Antwortete der Demon erstaunlich ruhig und bot seinem gegenüber den etwas mehr als 1 Meter langen Holzknüppel in seiner linken Hand als Krücke an. Zeitgleich blinzelte er auch erst mal mit offenen Augen indem er seine Dritten Augenlieder kurz von innen nach außen über die Augäpfel bewegte so wie einige Reptilien das sonst machen.


    Ciara gefiel es sehr wie verdutzt der Junge vor ihr sie anstarrte. Sie musste leise kichern. Das geschah nicht oft. Viele kamen nicht damit zu recht wenn sie sich selbstbewusst gab. Aber das war ja nicht ihr Problem. Um ehrlich zu sein war es oft einfacher wenn man nur so tat als ob man total hilflos und naiv wäre. So hatte man es viel einfacher. Aber es war auch deprimierender. Wenn sie dann jedoch zeigte dass sie durchaus was im Kopf hatte, dann machten die meisten einen Rückzug. Es war auch kein Wunder schließlich war es ja schon immer so gewesen dass die Männchen die Weibchen und deren Kinder umsorgen und beschützen. Gut gemeint von der Natur aber irgendwie auch sinnlos. Besonders zur heutigen Zeit. Ciara bemerkte wie sich ein verschmitztes Lächeln auf seinem Gesicht ausbreitete und sah ihn erwartungsvoll an. Sie schob deshalb ihre Gedanken zur Psychologie und Biologie weiter nach hinten und konzentrierte sich wieder auf die Gegenwart. Als sie bemerkte dass er ihr erlaubte dass sie anfassen durfte, begann sie zu strahlen. Ein fröhliches Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus und sie begann vor Freude regelrecht zu zittern. Da kam es gerade recht, dass er ihr einen Holzknüppel, den er in seiner linken Hand trug, als Krücke anbot. Sie sah zuerst abwechselnd ihn dann den Knüppel an und war sprachlos. Damit hatte sie nicht gerechnet. Natürlich tauchte in dem Moment eine warnende Stimme in ihrem Unterbewusstsein auf die auf eine mögliche Falle hinwies. Die Schuppen könnten sie vielleicht tödlich verletzten wenn sie sie berührte. Vielleicht schlug er sie auch mit dem Knüppel nieder und rannte weg. Möglich war alles aber Ciara glaubte nicht daran. Es half nicht wenn sie weiter vor sich hin grübelte. Sie beschloss zu handeln. Zu allererst nahm sie den Knüppel in ihre Hand und sagte:“ Danke das ist aufmerksam von dir Sie fühlte die Wärme seiner Hand, die noch in dem Holz gespeichert war und es gefiel ihr. Dann geschah was womit sie nicht gerechnet hatte. Als sie den Knüppel zu sich nehmen wollte, setzte sie denn verletzten Fuß zuerst auf und prompt knickte sie ein wenig ein. Instinktiv griff sie mit den Händen nach vorne und fühlte zwei Dinge. Zum einen eine Art Leinenstoff und zum anderen einen wohl definierten männlichen Körper. Zumindest was den Oberkörper anging. Ciara hielt sich fest. Eine leichte Röte breitete sich auf ihren Wangen aus. Das war doch sehr peinlich. Wie klischeehaft war das denn? Sie könnte sich selbst ohrfeigen dass sie den Schmerz als harmlos abgetan hatte. Zum Glück klang er wieder ab und sie setzte mit dem anderen Fuß nach so dass sie wieder normal stehen konnte. Mit der einen Hand hielt sie immer noch den Stoff der Kutte fest, während sie mit der anderen Hand behutsam die Schuppen berührte. Sie fühlten sich angenehm an. Es erinnert sie tatsächlich an Reptilien. Wie faszinierend. Prompt war die Erinnerung an den gerade erlebten Schmerz vergessen und sie war nur damit beschäftigt die Haut des Demon zu berühren. Wie war das möglich? Als sie bemerkte wie er mit seinem dritten Augenlid blinzelte war sie erst recht hin und weg. Wie macht er das bloß? Die Röte auf ihren Wangen nahm immer mehr zu und sie spürte sie wie sie immer mehr wollte. Ciara ließ dann die Kutte los und wollte auch mit dieser Hand ihn berühren, da bemerkte sie sie wie der kleine und der Ringfinger immer noch den Knüppel festhielten. Ach den hatte sie beinahe vergessen. Ihre dunklen Augen betrachteten die Spitze des Holzes und sie seufzte sehnsüchtig. Sie glaubte nicht dass er scharf genug wäre um sofort mit ihren Untersuchungen zu beginnen. Nein so sehr es sie auch schmerzte. Es musste warten. Ciara riss sich zusammen und hauchte so dass er es hören konnte:“ Entschuldige bitte. War keine Absicht. Danke dass ich dich berühren durfte. Du fühlst dich toll an und weißt du was? Ich mag Reptilien sehr.“


    OT: Post 1 von 2 mit @Destiny Moon
    In dieser Ausgabe vom Telekoleg Wissen erfahren wir das Rootdemon Siggi das dritte Augenlied nutzen kann das bei normalen Menschen sonst nur als verkümmerter nutzloser Rest vorhanden ist so wie der Blinddarm.

  • Sie schien etwas zu zögern Siggis Behelfsmäßige Krücke anzunehmen, was ihn natürlich mal wieder leicht verwunderte. Dieser *Traum* war in der Tat realistischer als erwartet aber zumindest immer noch zu abstrus als das es die Wirklichkeit sein könnte. Es war wirklich schade das er nicht genug Kontrolle über diesen Traum hatte um ihn komplett zu kontrollieren. Wenn er schon vermutlich halbtot am Grunde des verwüsteten Aufzugs liegt und träumt dann war es ja wohl nicht zu viel verlangt das Setting an einen Strand zu verlagern, dem Mädel weniger Klamotten zu verpassen und vielleicht noch ein paar weitere Mädels dazu zu träumen. Warum musste er ausgerechnet jetzt so pseudo-logisch träumen? Bis zu dem Gespräch mit dieser süßen Braunhaarigen wirkte es immerhin so real. Doch so richtig sauer über die Situation konnte er momentan eh nicht werden da sie sich wohl mehr oder weniger freiwillig an seine Brust warf, ihn berührte und so ein schönes prickelndes Gefühl in seinem ganzen Körper hinterließ. Als er dann noch sah wie Ihre Wangen immer roter wurden konnte er erst mal nur an einen Satz denken: "Ok Gehirn, ich verzeihe dir komplett die fehlende Kontrolle über einige Dinge in diesen Traum. " Es schien als würde Siggi noch ein paar schöne Erlebnisse haben wenn er sich mehr und mehr mit diesem weiblichen Charakter beschäftigen würde. Und selbst wenn das alles real wäre, was natürlich absolut lächerlich wäre Anhand ihrer gesamten Aktionen, wäre es dennoch eine bessere Ausgangslage als alleine weiter zu marschieren. Doch bevor sein Körper aufwacht oder den letzten Funken Leben verliert war es wohl besser noch ein paar besonders schöne Momente in Gesellschaft zu verbringen als alleine oder in einem Albtraum. Ein wenig in Gedanken verloren bekam er zwar nicht direkt den Anfang aber zu mindestens das Ende von dem mit was seine *Spielgefährtin* sagte. Ein wenig mürrisch und leicht sauer sagte er: "Ist ja schön für dich das du Reptilien magst, aber nur weil ich jetzt größtenteils so Aussehe bedeutet das noch lange nicht das ich auch eines bin. Am ehesten würde wohl die bezeichnung Hybrid passen." Es ist zwar dumm sich einem Traum gegenüber zu rechtfertigen aber was solls. Immerhin machte es, bisher zumindest, seltsamerweise Spaß mir ihr die letzten Minuten zu interagieren und hoffentlich gibt es noch viel viel mehr Spaß. Das letzte mal das er solche Aussichten in einen Traum hatte ist immerhin schon ein paar Monate her.


    Ciara sah ihn verwundert an. Das hatte sie nicht erwartet. Wieso reagierte er nur so mürrisch? Rein theoretisch müsste er doch anders reagieren, besonders nach ihrem Verhalten nach oder etwa nicht? Hatte sie was falsch gemacht? Nur sehr ungerne und langsam ließ sie ihn mit einer Hand los und fuhr mit dieser rein instinktiv durch ihre braune lockige Mähne. Das brauchte sie dazu über ihr weiteres Vorgehen nachzudenken. Währenddessen ließ sie ihn aber nicht aus den Augen. Dessen rote Farbe war wirklich unwiderstehlich. Sie fragte sich wie er die Welt wohl sah? Schwarzweiß oder Farbig? Oder sah er nur einige Farben nicht? Dann kam ihr in den Sinn ob seine Zunge wohl gespalten war und diese Frage versetzte sie in Aufregung. Es brachte ihre Wangen und Augen zum Strahlen. Sie wollte noch mehr wissen. Noch mehr erfahren. Sein Reaktionswechsel nahm sie nicht ernst. Ihr Ziel war es dass er freiwillig bei ihr blieb und zu den anderen in der Gruppe zurückkehrte. Egal wie. Er gehörte ihr, denn er war ihr Lohn. Natürlich nur so lange bis sie alles über sein inneres Wesen erfahren hatte. Von ihren raschen Gedankengängen ließ sie sich nichts anmerken. Stattdessen erwiderte sie:“ Entschuldige dass ich dich verärgert habe. Es war nicht meine Absicht. Es ist nur so dass die meisten Mädchen Reptilien nicht so mögen. Das ist bei mir nicht so. Um ehrlich zu sein, ist der Gedanke dass du ein sprechendes Reptil wärst zwar immer noch interessant aber für meinen Geschmack doch etwas langweilig …" Sie streckte den Arm aus und berührte ihn sacht erst an der Wange und dann an den Lippen mit ihren Fingern. Dann raunte sie ihm zu:"Die Vorstellung jedoch dass du ein Hybride bist, macht es umso aufregender. Ich frage mich wo der Unterschied besteht. Zum Beispiel ob du eine gespaltene Zunge besitzt, “ dann fuhr sie mit dem Zeigefinger langsam von seinen Lippen erst über seinen Hals dann über sein Schlüsselbein zur Richtung seines Bauches, “ Was habt ihr gemeinsam und wo ist der Übergang eurer beiden Spezies? Der Teil des Körpers den ich vor mir sehe, ist schon lohnenswert, doch wahrscheinlich ist die andere Hälfte nicht minder interessant. Nicht wahr? Den möchte ich gerne mal sehen. Aus der Nähe.“ Sie zwinkerte ihm zu. Dann aber seufzte sie leise:“ Dummerweise ist der Zeitpunkt gerade sehr ungünstig. Es wäre mir lieber wir hätten mehr Ruhe und Zeit dafür. So auf die Schnelle hat es zwar auch seinen Reiz, aber was hältst du davon wenn wir das hier auf später verschieben? Ich würde dies hier mit dir gerne in Ruhe und ausführlich genießen. Nur du und ich.“ Ciara raunte ihm das leise ins Ohr und sie war gespannt wie er auf ihr Angebot reagieren würde.


    Überraschenderweise schaffte es jetzt auch Siggi mal einen verwirrten Blick bei seinem Gegenüber zu verursachen. Leider war dies nur ein kleiner und sehr kurzfristiger Sieg für den Rootdemon. Denn obwohl es Ciara, zu mindestens aus seiner Sicht, wohl sichtbar peinlich war setzte sie auch schon zum nächsten Mindfuckartigen Angriff auf den Rootdemon an. Die Combo aus gesprochenen Worten und physischen Interaktionen waren schon fast ein zu kritischer Treffer. Wäre die aktuelle Situation Bestandteil eines leicht übertrieben dargestellten Mangas oder Anime hätte Siegfried jetzt bestimmt dank Epistaxis eine kleine Sauerei angerichtet. Ein deutlichereres Angebot hätte sie nur machen können indem sie sich entweder unnötiger Kleidungsstücke entledigt oder sich ihm komplett um den Hals wirft und seine Zunge und andere Dinge direkt erforscht. Der Gesprächsverlauf war einfach nur seltsam, stand aber im extremen Kontrast zu den ganzen anderen Eindrücken die sowohl Physisch als auch geistig auf Siggi einwirkten. War das wirklich nur ein Traum? Siggi wusste nicht mehr wie er darauf reagieren sollte. Wenn es ein Traum war wäre es besser ihn so lange mitzuerleben wie es nur ging aber Siggi wollte Gewissheit haben. Die Sicherste und einfachste Methode sollte wohl der gute alte Schmerztest sein. "Entschuldige mich mal ganz kurz." sagte Siggi mit einem Hauch von Unsicherheit in der Stimme während er Ciara ganz Kurz den Rücken zudrehte. Für Ciara vermutlich nicht sichtbar fuhr Siggi mit der rechten Hand in den Kuttenärmel der linken Hand und versuchte sich in den linken Unterarm zu kneifen. Ein normales kneifen an sich war allerdings dank des Schuppenpanzers nicht möglich aber er hatte ja immer noch seine Krallen. Sie waren zwar nicht so scharf wie eine Messerklinge oder so Spitz wie eine Gabel aber für diesen einfachen Schmerztest würden sie schon ausreichen. Mit einen gewissen Kraftaufwand schaffte Siggi es mit den Krallen einen Zwischenraum der Schuppen zu erwischen und die Krallen ein paar Millimeter tief in sein Fleisch zu bohren. Siggi tat sein bestes den Schmerz zu unterdrücken während seine Krallen aus dem Fleisch zog und ihm Panisch eine Sache klar wurde und er leise folgenden Satz, der für Ciara wohl nicht hörbar sein würde, murmelte: "Holy Shit. Das ist die fucking Realität." Was sollte Siggi jetzt tun? Auf der einen Seite war er indirekt eine Gefahr für alle in der nähe und wollte niemanden wegen seines Daseins mit in seinem dämlichen Rachefeldzug ziehen, auf der anderen Seite hatte er mit Ciara zu mindestens eine Person getroffen der sowas egal war und die sich allem Anschein nach sogar für ihn einsetzen und noch ganz andere Dinge tun würde. Mit einem mulmigen Gefühl in der Brust drehte Siggi sich wieder um und machte Ciara, mit einer hörbaren Unsicherheit in seiner Stimme, einen Vorschlag. "Okay Ciara pass auf, wenn du es schaffst den Haufen da zu überzeugen in dieser Situation einen Demon zu trauen und zu akzeptieren. Bin ich bereit bis auf weiteres bei euch zu bleiben und mit dir mit zu gehen." Dabei deutete Siegfried mit der rechten Hand in Richtung des Kunterbunten Haufens aus Jugendlichen. Während des Zeigens fiel ein Tropfen einer hellen Lila, ganz schwach leuchtenden, Flüssigkeit von einer seiner Krallen auf den Boden.


    Ciara lächelte denn wie es schien war es ihr gelungen ihn wirklich in Verlegenheit zu bringen. War er denn wirklich so leicht beeinflussbar? Schwer zu sagen. Aber wie dem auch sei, sie kam leider nicht lange in Genuss seine Emotionen zu lesen, denn er drehte ihr kurz den Rücken zu. Natürlich nachdem er sich mit einem unsicheren Tonfall in der Stimme bei ihr entschuldigt hatte. Das Verhalten war irgendwie naiv und süß zugleich. Das musste sie ihm einfach anerkennen. Sie selber wartete unruhig ab wie er sich entscheiden würde. Dann drehte er sich um und teilte ihr mit dass er nur mit ihr gehen würde, wenn es ihr gelänge dass die anderen ihm in der Situation Vertrauen schenken und ihm akzeptieren würde. Er deutete dabei auf die Jugendlichen hinter ihnen beiden. Während er das tat, fiel ein Tropfen einer schwach leuchtenden Flüssigkeit von einer seiner Krallen auf den Boden. Ciara begann zu strahlen als er dies sagte. Endlich war … sie starrte auf die Flüssigkeit. Das Tempo ihres Herzklopfens erhöhte sich rasch und ihr Mund wurde trocken. Sie schluckte und ihr Körper zitterte vor Aufregung. Konnte das sein? Das Mädchen musste sich enorm zusammenreißen. Sie berührte vorsichtig seine Krallenhand und sah ihn an. In ihren dunklen Augen bildeten sich sogar Tränen. Sie war glücklich und besorgt zugleich. Mit einem zittrigen Tonfall in der Stimme sagte sie:“ Danke dir. Ich danke dir vielmals. Mach dir keine Sorgen was die anderen angeht. In der Situation in der wir gerade sind haben wir keine andere Wahl. Wir brauchen alle Hilfe die wir bekommen können. Du siehst ja weitestgehend humanoid aus und wir können auch den anderen die Wahrheit auch später sagen. Das obliegt an dir. Habe keine Furcht. Solange ich an deiner Seite bin, werden es nur die wenigstens wagen Hand an dich zu legen … es tut mir leid dass du dich verletzt hast. Das ist doch dein Blut nicht wahr? Bitte mach das nie wieder. Verstecke es am besten, denn das geht keinen was an, wie dein Inneres aussieht, außer mir. Zudem verrate ich dir noch was über mich. Blut hat unter anderem eine anregende Wirkung auf mich und diese Freude will ich mir noch für später aufheben. Ich hoffe das siehst du genauso. Komm mit.“ Sie bückte sich, hob die Krücke auf und kehrte so langsam auf sie stützend zu den anderen zurück. Ciara spürte dass er ihr folgte und sich immer wieder leicht misstrauisch und nervös umsah. Dies brachte sie wieder zum lächen. Der große Demon mutierte zum Welpen der einen bedingungslos folgte. Wie niedlich. Ach sie freute sich bereits darauf wenn sie ihn endlich genauer untersuchen durfte. Bei den anderen angekommen, hatte sich das Bild nicht allzu arg verändert. Sie sagte mit lauterer Stimme:“ Wie ihr seht hat Siggi sich entschlossen sich uns doch kurzfristig anzuschließen. Wie sieht es aus? Was sollen wir machen? Irgendjemand irgendwelche Ideen?" Sie machte eine Pause und fuhr dann ernsterer Stimme fort:“Bevor ich es noch vergesse. Siggi ist übrigens kein Mensch. Bei ihm handelt es sich um einen Demon und er gehört mir. Wenn es jemand wagen sollte, seine Hand an ihn zu legen bekommt er oder sie es mit mir zu tun. Wenn ihr euch fragt was das soll, kann ich nur entgegnen dass er uns bestimmt nützlich sein kann. Keine Ahnung wie oder warum. Fest steht nur dass er hier ist und das hat bestimmt seinen Grund. Ich weiß es kommt plötzlich und es ist nicht einfach, aber wie wäre es wenn ihr bis wir einen Ausweg hier raus gefunden haben und ungefähr in Sicherheit, sofern man den Ausdruck gebrauchen kann, gelangt sind, ihm euer Vertrauen schenken könntet." Mit diesen Worten hatte sie ihre niedliche und verletzliche Seite abgelegt. In ihren dunklen Augen war ein eiskalter Ausdruck getreten. Die Sache mit dem Smartphone war bei der ganzen Aufregung völlig in den Hintergrund getreten.


    OT: Hier erfolgt nun der zweite Teil mit @Cy-Res  ^^ Heißt brav den Demon willkommen in unseren Reihen xd

    "Rayquaza verfügt über die Fähigkeit das Wetter zu kontrollieren. Gewissenlose Menschen wollen diese Fähigkeit an sich reißen. Helft mit das zu verhindern: Hoenn - Die Herrschaft des Himmels"


    "Kalos die Region der Schönheit und Anmut. Doch der drohende dunkle Schatten einer Verschwörung lässt das Licht verblassen und es ist zugleich der Beginn eines neuen Abenteuers: Kalos - das Wunder des Lebens"

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  • Shizu hatte absolut keinen Plan, wie sie von irgendwem die Aufmerksamkeit auf sich ziehen sollte. Am besten war doch sicher irgendwas Lautes oder so. Richtig? Richtig.
    Nur wie konnte jemand, der einfach nicht gerne redete, Aufmerksamkeit auf sich lenken? Nun, sich auszuziehen würde die Aufmerksamkeit der Männer auf sich ziehen. Herumstampfen wäre eine Möglichkeit, dann würde sie aber niemand ernstnehmen. Und dem Nächstbesten den Bildschirm des Smartphones unter die Nase zu reiben war simpel ausgedrückt einfach unhöflich. Gab es überhaupt einen Ausweg aus dieser Situation?
    Eine Möglichkeit gab es eigentlich. Aber die war auch nicht gerade freundlich, so empfand es jedenfalls die Blauäugige. Aber was konnte sie denn jetzt noch tun? Shizu nahm ihr eigenes Smartphone wieder in die Hand und öffnete die Uhrenapp. Dort stellte sie einen Timer von 30 Sekunden ein und wählte den nächstbesten Alarmsound. Danach wartete die Frau in der Rüstung die Zeit ab, bis der Timer ablief. Als das geschah, ertönten ein paar Worte. “AND HIS NAME IS JOHN CENA!“ Daraufhin wurde eine ziemlich laute Musik abgespielt, die gleichzeitig irritierend als auch aufmerksamkeitserregend war.


    Das war so ganz und gar nicht erwartet. Sie hatte doch was anderes ausgewählt!? Die Blauäugige wurde knallrot im Gesicht. Das war peinlich.


    OT: Ich hatte keine anderen Einfälle okay!? ;_;

  • Laute Musik zerriss ihren Schlaf, den sie endlich nach Tagen wieder gefunden hatte und Kyuki schreckte hoch. Sie konnte sich keinen Weg vorstellen viel unsanfter geweckt zu werden, metaphorisch gesprochen. Natürlich kannte sie dutzende Wege, aber das tat hier nichts zur Sache. Warum musste sie ausgerechnet heute so geweckt werden? Die Quelle des Lärms war schnell gefunden, in der Richtung aus der die Geräusche kamen hatte ein Mädchen in einer Rüstung eine viel zu rote Hautfarbe für die Umgebung und sie hielt irgendein Gerät in der Hand, das durchaus die Quelle ihres unterbrochenen Schlafes sein konnte.
    Wutentbrannt stand sie auf, dass ihre Sicht kurzzeitig schwarz wurde, ignorierte sie, ebenso wie allgemein ihre Probleme sich auf den Beinen zu halten. Nun, da sie ihrem Körper die Gelegenheit gegeben hatte, sich auszuruhen, wollte er diese wohl auch ausnutzen. Aber für einen Moment würde er sich wohl noch gedulden müssen. Ihr Kissen oder ihre Decke hatte sie komplett vergessen. Leicht schwankend Schritt die Rothaarige auf die Geräuschquelle zu. Zu gern hätte Kyuki das anderen Mädchen geschlagen, gerade als sie aber ihre rechte Hand, welche noch immer von ihrem Ärmel verdeckt war, zur Faust ballen wollte, durchschoss ihren Arm ein Schmerz und sie erinnerte sich wieder an das Stigma. Worte würden heute wohl reichen müssen. Vor der Rüstungsträgerin angekommen, der die Situation vermutlich so schon nicht so sehr zusagte, so genau konnte die Wahnsinnige das nicht abschätzen, aber es war ihr eigentlich auch egal, begann sie in einem genervten und aggressiven Tonfall zu sprechen. "Ich weiß jetzt wirklich nicht was du damit erreichen willst, aber lass es! Es gibt hier Leute die erschöpft sind, seit mehreren Tagen keinen Schlaf mehr hatten, seit Tagen nichts zu Essen oder Trunken hatten oder sich vor ein paar Minuten einen Kampf mit einem Rootdemon und einer Horde Soldaten geliefert hatten! Manche Leute wollten sich gerade etwas ungestört ausruhen! Und! Du! Störst! Sie!" Die Rothaarige holte kurz Luft. "Der Lärm läuft ja noch immer! Kannst du nicht endlich mal was dagegen unternehmen?" Gern hätte sich sich noch weiter ausgelassen und ihrem Gegenüber dazwischen Beleidigungen an den Kopf geworfen, aber irgendwie wollten ihre gerade keine einfallen und für noch längere Gespräche war sie eindeutig zu müde. Hoffentlich machte das Mädchen in der Rüstung endlich diesen Radau aus und ließ sie weiter schlafen.


    OT: Kyu is not amused

  • Es war ein komisches Gefühl als Kyu einfach so weinend auf ihm in den Schlaf glitt, aber andererseits hatte sie es verdient, und sogar sein Angebot hatte er angenommen. Da durfte sie schon etwas ruhe haben, nachdem sie ihm doch ein recht grosses Vertrauen geschenkt hatte. Sanft strich er erneut über ihren Kopf auch wenn er nicht wirklich annahm, dass sie das fühlte. Und wenn dann eher unterbewusst, was auch nicht umbedingt schlecht war. Dafür schien die gerettet Lady eine sehr interessante Unterhaltung mit einem verhüllten zu haben. Um was es da genau ging, interessierte Vincent nicht wirklich, weshalb er auch nur mit einem Ohr zuhörte. Sollte sie doch machen was sie wollte. In der nähe des Restes der Gruppe fragte ein nicht schlecht aussehendes Mädchen nach Morphium, eine echt schöne Substanz leider hatte Vince nichts hier. Dementsprechend antwortete er in einem entschuldigenden Ton: "Ich habe leider keines dabei." Mehr konnte er nicht machen, er hatte keine Ahnung von Verletzungen. Wenn er selbst verletzt wäre, dann hätte er einfach die Wunde mit zwei klammern geschlossen und sich später richtig darum gekümmert. Kurz darauf kam Ciara wieder zu der Gruppe und begann eine Ansprache zu halten. Die Nachrichten waren zwar interessant, dennoch war er leicht skeptisch, dass sie sagte er gehörte ihr. Und wer ihn berühren würde, bekäme es mit ihr zu tun. Ein Gedanke, der Ignazio sehr reizte. Weniger weil ihn der neuankömling sehr interessierte, sondern weil er gerne sehen würde wozu Ciara in der Lage war. Besonders wenn sie im Keller an die Wand gefesselt war, in einer richtig schön unbequemen Position, und was dann folgen würde gehörte an diesem Punkt nicht weiter erläutert. Jedenfalls würde er eine menge Spass haben. Im nächsten Moment spielte jemand vom Handy aus eine Lied, und zwar in so einer Lautstärke, dass es viel zu laut war, was gerade noch mit dem Hall der Tiefgarage verstärkt wurde. Auch keine sehr überlegte Aktion. Denn dadurch wachte Kyu wieder auf. Gerade als sie wenigstens ein wenig Erholung sammeln konnte. Wobei Kyu eigentlich recht hatte, das war gerade nicht sehr gut durchdacht gewesen. Da nun Kyu aufgestanden war, so war Vince auch nicht mehr als Kissen belegt, und konnte sich ebenfalls erheben. Nach einem kurzen Strecken, hob er das Hemd, welches nun auf dem Boden lag auf, und machte ebenfalls ein paar Schritte auf die Musik zu. Warum er gerade leicht angepisst war wusste er gerade selbst nicht. Vielleicht lag es auch daran, dass die Musik Kyu geweckt hatte gerade als er sie dazu gebracht hatte ein wenig zu schlafen. Dennoch mit einem nicht sehr erfreuten Blick sah er das Mädchen in der Rüstung an, bevor er Kyu eine Hand auf die Schulter legte, ob das eine gute Idee war wusste er nicht. Dennoch er wollte damit zeigen das er da war, und sie unterstüzen würde sollte es notwendig sein. Danach legte er ihr das Hemd wieder über die Schultern, während er sie ansprach: "Kyu du hast da etwas verloren, und ich glaube das Mädchen wird den Lärm recht schnell wieder abschalten, dann kannst du wieder weiterschlafen." Den Satz betonte er so, dass die Lärmverursacherin recht deutlich bewusst sein musste, dass sie den Lärm so schnell wie möglich abschalten sollte. Weil was sonst passieren könnte war eigentlich recht klar. Zumindest für Vince. Dann würd entweder das Handy oder das Mädchen ein Gratis Loch an einer gewünschten Stelle bekommen.


    OT: Kleine Mädchen wecken ist nicht nett.... ( und unter Umständen nicht sehr gesund^^)

  • Sehr zu ihrer Erleichterung schienen die meisten keine große Beachtung ihrer Rede geschenkt zu haben. Der Grund war wahrscheinlich der dass das Mädchen in der Rüstung das Smartphone laut erklingen ließ. Der Klingelton selber kannte Ciara zwar nicht, aber sie zuckte wie die anderen zusammen, als dieser durch das Gewölbe hallte. Die Lautstärke schmerzte förmlich in den Ohren und sie musste sich die Ohren zuhalten. Zuerst war sie verwirrt warum das Mädchen das getan hatte, aber dann fiel ihr die seltsame SMS wieder ein. Natürlich … irgendwie musste sie die anderen dazu bringen dass diese auf die Nachricht aufmerksam sein würden. Das war ein kluger Schachzug, wobei sich Ciara immer noch fragte weshalb das andere Mädchen nicht einfach jemand angesprochen hatte. Das wäre doch viel einfacher gewesen. Auf der anderen Seite war ihr so die Aufmerksamkeit sicher und das hatte den positiven Nebeneffekt dass ihren Demon noch für sich alleine hatte. Ciara wollte noch nicht preisgeben warum sie ihn für sich alleine haben wollte. Ihr Plan war nämlich noch zu unausgereift und zerbrechlich um offenbart zu werden. Zudem hatte sie noch keine Ahnung wohin sie ihr neues Forschungssubjekt bringen sollte. Bis sie eine passende Idee hatte, musste sie sich noch um ihn kümmern, ihn bei der Stange halten und dafür sorgen dass dieser nicht wegläuft. Ganz schön nervig. Aber sie hatte leider keine andere Wahl. Zudem musste sie noch ein weiteres Versprechen einhalten, was diesen Nick betrifft. Wieso musste immer alles so kompliziert sein? Ihre Gedanken wurden unterbrochen als das kleine Mädchen das auf den Knien ihres vorherigen Retters geschlafen hatte, aufsprang und zu dem Mädchen im Ritterkostüm rannte. Bei ihr angekommen schien sie ihre eine Art Strafpredigt zu halten. Ciara konnte sich ungefähr vorstellen worum es ging und konnte sich ein entsprechendes Grinsen nicht enthalten. Das war zu köstlich und zu nachvollziehbar. Sie bemerkte auch dass der andere aufgestanden war und dem kleinen Mädchen folgte. Auch er schien etwas zur Unterhaltung beitragen zu wollen. Klar beide wollten wahrscheinlich dass das andere Mädchen ihr Smartphone ausschaltete. Hoffentlich ergriff die Maid ihre Chance und zeigte den anderen die Nachricht. Entweder sie wurde ernstgenommen oder die Nachricht wurde nicht beachtet. Vielleicht traute sich die Maid auch nicht. Was auch kein Wunder war.


    Die junge Frau überlegte hin und her. Sie hasste es sich in Dinge einzumischen, die sie nichts angingen zumal sie gerade die Chance erhalten hatte, dass sie mit dem Demon alleine sein konnte, aber sie konnte das andere auch nicht so stehen lassen. Die Chance war leider hoch, dass der Plan des Mädchens negativ ausging. Das wollte sie nicht. Schließlich seufzte sie. In Ordnung. Was sein musste, das musste sein. Sie sagte zu Siggi:“ Entschuldige bitte. Ich muss mich rasch darum kümmern. Aber sei unbesorgt du bist immer noch meine Priorität Nummer eins … Bin gleich wieder da.“ Sie zwinkerte ihn anzüglich an und ging zu den anderen. Als sie nahe genug war, räusperte sie sich und sagte mit einem verlegenen Lächeln:“ Es tut mir leid, dass ich mich hier einmische, aber ich bin mir sicher sie wird den Klingelton gleich wieder ausmachen, aber es hat leider einen wichtigen Grund wieso sie es gemacht hat. Zugegeben der Zeitpunkt und die Lautstärke sind ein wenig unglücklich gewählt. Ich weiß zwar nicht warum sie nichts gesagt hat, aber sie soll es euch am besten zeigen.“ Ciara warf der Rittersmaid einen freundlich aufmunternden Blick zu. Sie wollte nicht dass diese gleich zu einschüchternd reagierte und ihre einmalige Chance nicht nutzen würde. Eine zweite würde sie vermutlich nicht sobald bekommen. Wenn überhaupt.


    OT: Ciara will einfach nur helfen und ich hoffe es kommt an ^^

    "Rayquaza verfügt über die Fähigkeit das Wetter zu kontrollieren. Gewissenlose Menschen wollen diese Fähigkeit an sich reißen. Helft mit das zu verhindern: Hoenn - Die Herrschaft des Himmels"


    "Kalos die Region der Schönheit und Anmut. Doch der drohende dunkle Schatten einer Verschwörung lässt das Licht verblassen und es ist zugleich der Beginn eines neuen Abenteuers: Kalos - das Wunder des Lebens"

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  • Das Ganze war wohl ein wenig anders ausgegangen als ursprünglich erwartet. Wut war durchaus eine Emotion die hier aufkam, was auch verständlich war. Diese Musik war nun mal äußerst irritierend, aber sie war ein guter Wecker in der Früh, fand Shizuh jedenfalls. Nun, es war jedenfalls nur eine weibliche Person die sehr herumwütete. Aber noch dachte die Dame in der Rüstung nicht daran, ihr Smartphone wieder wegzupacken. Da waren zurzeit einfach zu wenige Menschen, die diese Nachricht dann erfahren würden. Immerhin kam eine weitere Person hinzu, ein Mann mit Tattoos, welche die Situation beruhigte. Egal, er war nur ein weiterer, der diese Nachricht erfahren konnte. Letztendlich kam eine dritte Person hinzu, welche ebenfalls versuchte, die Situation zu deeskalieren. Die Braunhaarige wirkte zumindest klug genug, um die Situation in vollstem Ausmaß zu verstehen. Sie war der Meinung, dass die Silberhaarige die Nachricht den anderen beiden zeigte. Das tat Shizuh nun auch, nachdem sie den Krachmacher abgeschaltet hatte. Das Smartphone mit dem Chatverlauf wollte sie nun dem Mann mit einem ermutigenden Lächeln übergeben. Er würde doch wohl besser allen Leuten hier diese Nachricht übermitteln können als sie selber.


    OT: Ich habe mal wieder was geschafft. Kurz, aber @zeev hat eine neue Aufgabe.

  • Das sich Ciara auch noch einmischen musste, passte Vince überhaupt nicht. Vorallem da sie nicht wirklcih viel dazu beitrug. Jedenfalls das war jetzt ja auch recht egal, immerhin war die Verursacherin kurz darauf wieder zu Sinnen gekommen und hatte den Alarm abgeschalten. Sonst wäre er ernsthaft noch auf die Idee gekommen, ob er mal einen Versuch machen sollte wie hart die Rüstung wirklich war. Ohne das Mädchen mit grosser Aufmerksamkeit zu belohnen, nahm er ihr das Handy aus der Hand und las den Verlauf. Alles in allem zusammengefasst würde die unbekannte Nachricht wohl recht haben. Schnell Tippte er noch etwas ein: "Wer auch immer du bist, keine Ahnung, aber erwarte nicht einfach so, dass wir einer unbekannten Stimme aus einem Handy folgen. Sorry aber so einfach bekommst du mein Vertrauen nicht."Doch Vince mochte solche Situationen überhaupt nicht. Doch was sollte er machen, aktuell gab es nur einen Ort, an dem er vermutlich genug resourcen für so etwas hatte. Damit er auch halbwegs aktiv agieren konnte. Das hies nach Hause. Sein Entschluss stand fest. Zuerst gab er dem Mädchen das Handy zurück, wobei er beim vorbeigehen folgende Worte flüsterte: "Mach so etwas noch ein Mal und deine Rüstung wird dir auch nicht mehr viel helfen." Dass er das ernst meinte musste er gar nicht unterstreichen, dafür sorgte seine Stimme schon von alleine. Danach war als nächstes Kyu dran. Sanft nahm er sie in den Arm und umarmte sie kurz während er ihr mit einer sanften Tonlage zusprach: "Kyu komm wir gehen nach hause, da kannst du dich ein wenig hinlegen und du wirst nicht mehr so gestört werden." Dabei strich er ihr wieder sanft über den Kopf wie zuvor. Mehr konnte er ihr auch nicht anbieten, aber er hatte so das Gefühl, dass sie zu dem nicht nein sagen würde. Danach erhob er seine Stimme ein drittes Mal, dieses Mal so das alle es hören konnten, während er Kyu ein wenig die Ohren zuhielt, sonst wäre es evt. ein wenig zu laut gewesen: "Also alle die mitkommen wollen, sollen mir folgen, ich kenne einen Ort der relativ sicher ist. Wenn ihr das nicht wollt dann viel Spass draussen mit all den Drohnen und den Aufnahmen von euch." Das konnte man eine gute Rede nennen kurz, sie verfehlet ihr Ziel nicht und zudem spiegelte es recht gut wieder was auf dem Handy stand.


    OT: So dann viel spass damit....

  • Über Ciara´s Lippen huscht ein kleines Lächeln, als die Rittersmaid dem jungen Mann ihr Smartphone überreichte. Immerhin hatte sich diese instinktiv dem zugewandt der am ehesten offen für sowas war. Der Punkt gehört zumindest abgehakt. Sie registrierte dass er den Inhalt des Smartphones tatsächlich durchlas und sogar selbst was eintippte. Gut für ihn, dass er es zumindest ein wenig ernst genommen hat. Es hätte ja immerhin sein können, dass er das elektrische Gerät in die Ecke gepfeffert hätte. Was er aber genau eintippte, das konnte sie nicht sehen, aber nach seinem Gesichtsausdruck zu urteilen, schien das nichts Gutes zu sein. Etwas was Ciara nachvollziehen kann. Mit den Augenwinkeln schielte sie hin und wieder zu ihrem Lieblingsreptil und war erleichtert, dass er sich noch nicht von ihr wegbewegt hat. Das war doch ein gutes Zeichen nicht wahr? Ihr gefiel das. Ihn wieder einzufangen hatte sie nämlich überhaupt keine Lust. Er soll brav bei ihr bleiben und sich noch nichts ahnend in Sicherheit wiegen, zumindest solange bis sie sich ihm voll und ganz widmen konnte. Der freudige Gedanke daran genügte um bei ihre eine Gänsehaut auszulösen. Leider brauchte sie dafür noch einen geeigneten Platz, aber der wird sich schon finden lassen.


    Ciara war auch nicht entgangen, dass ihr Erretter nicht gerade erfreut über ihre Anwesenheit war. Wieso auch immer. Aber das konnte ihr egal sein. Sie hatte es getan, damit die Rittersmaid endlich ihren Arsch hochbekam, denn ansonsten würden sie noch ewig hier versauern. Wo auch immer sie sind. Aber wie auch immer, letzten Endes konnte es ihr auch egal sein. Sollte er doch denken was er wollte, sie war nicht hier um es jedem recht zu machen. Der junge Mann gab der Rittersmaid im Anschluss ihr Smartphone zurück. Danach schien er was zu dem kleinen Mädchen zu sagen, das sich noch immer bei ihm befand. Da es sie nichts mehr anzugehen schien, machte sich Ciara bereit wieder zu Siggi zurückzukehren. Nun in Ordnung zugegebenermaßen, es schmerzte sie ein wenig dass er der Kleine umarmt hatte, wobei ihr nicht ganz klar war, wieso sie so eifersüchtig auf sie reagierte. Das ist doch albern. Zumindest klang das in Ihren Ohren einigermaßen logisch. Auf jeden Fall machte sie kehrt und war erst einige Schritte weit gekommen, als der andere sagte, dass er einen sicheren Ort wüsste und wer mitkommen wolle, müsse ihm einfach nur folgen. Ungläubig drehte sie sich wieder zu ihm hin. War das sein Ernst? Sie spürte wie ihr Herz schneller schlug. Warum auch immer. Ciara betrachtete ihn aufmerksam. Macht er auch kein Scherz oder ließ sie gar in eine Falle laufen? Wobei das auch dämlich wäre, wozu hätte er sie dann vorher gerettet? Es sei denn … Schluss damit. Sie musste ihre Paranoia endlich loswerden. Ist ja schlimm. Er sah nicht so aus, als ob er das so leichtfertig dahinsagen würde. Ein sicherer Ort klang zu schön um wahr zu sein. Dort könnte sie ihre Wunde zum einen ihre Wunde richtig versorgen und sie hätte einen Unterschlupf um Siggi genauer unter die Lupe nehmen zu können. Zudem musste sie noch ihr Versprechen bezüglich von dem anderen einlösen. Je schneller das geschieht, desto besser. Na gut ein bisschen widerstrebt es ihr auch ihm einfach so zu folgen, da er anscheinend ganz andere Moralvorstellungen oder Ansichten hatte als sie selber. Aber gut das hatten die meisten. Um ehrlich zu sein, war sie auch neugierig was er unter einem sicheren Ort verstand. Immerhin scheint es ein Ort zu sein, der um ein Vielfaches besser war, als das hier und das war schon mal viel wert.


    Ciara kehrte dann zu Siggi zurück und lächelte ihn versöhnlich an:“ Entschuldige dass du warten musstest. Ich hoffe du hast dich nicht allzu sehr gelangweilt. Natürlich mache ich das wieder gut. Versprochen. Sie strich sanft mit ihrer Hand über seine Wange und sah ihm in seine wunderschönen roten Augen und fügte noch hinzu:“ Du hast doch gehört was er gesagt hat, nehme ich an? Ich bin dafür dass wir gehen denn zum einen sind wir dort vermutlich ungestörter und können dem nachgehen was ich dir versprochen habe. Leider sehe ich keine andere Möglichkeit. Anderswo sind wir zwei nicht sicher genug. Außerdem gelobe ich dir weiterhin, dass dir niemand anders was antun wird. Nur damit das klar ist.“ Anschließend flüsterte sie ihm ins Ohr:“ Denn du gehörst mir und nur ich darf mit dir anstellen was ich will. Wenn du ganz brav bist, gilt das natürlich auch für dich.“ Sie zwinkerte ihm anschließend zu und wandte sich dann an ihren Erretter. Mit einem verlegenen Lächeln sagte sie dann:“ Vielen Dank schon mal. Das Angebot nehme ich gerne an.“

    "Rayquaza verfügt über die Fähigkeit das Wetter zu kontrollieren. Gewissenlose Menschen wollen diese Fähigkeit an sich reißen. Helft mit das zu verhindern: Hoenn - Die Herrschaft des Himmels"


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  • Damit, dass ihr plötzlich jemand von hinten eine Hand auf die Schulter legte hatte Kyuki nicht gerechet. Normalerweise hätte dies wohl in irgendeiner Abwehrreaktion geendet, aber dafür war sie zu müde und nach dem sie den Ursprung des Körperteils zu Vinc zurückverfolgt hatte, ließ sie sie einfach liegen. Kurz darauf entschied sich aber der Besitzer der Hand dann doch dafür, diese durch ein Hemd zu ersetzen. "Kyu du hast da etwas verloren, und ich glaube das Mädchen wird den Lärm recht schnell wieder abschalten, dann kannst du wieder weiterschlafen." Sie hatte etwas verloren? Dann fiel ihr wieder ein, dass sie in all dem Tumult irgendwo die Tasche mit ihren CDs und dem restlichen zum CD-Player gehörenden Zeug liegen gelassen hatte. Der Player selbst war bei all dem Tumult ausgegangen und ihre Kopfhörer zu ihrem Hals gerutscht, wie die Rothaarige feststellte, aber wo war der Rest? Als sie sich umschaute konnte sie die Tasche nirgends finden... Wäre sie nicht so müde, dass es für sie schon anstrengend war, einfach nur zu stehen, hätte sie sich vielleicht etwas genauer umgeschaut, so hoffte das Mädchen aber einfach, dass jemand die Tasche gefunden und bei sich hatte.
    Inzwischen war der Klingelton aus und Vinc hielt irgendein Ding in der Hand, das er intensiv anstarrte. War sie schon wieder kurz in ihren Wahnsinn abgedriftet oder einfach nur im Stehen für einen Moment eingeschlafen? Die Verrückte konnte sich jedenfalls nicht daran erinnern, wie das Gerät in die Hand des Manns gelangt war. Wenigstens kehrte wieder etwas mehr Ruhe ein. Dann meinte er dass sie nun nach hause gehen würden. Nach Hause? Sie hatte kein Zuhause. Oder meinte er seines und wollte sie mitnehmen? Sie wollte und konnte sich mit ihrer Müdigkeit darüber gerade keine Gedanken machen. Er hatte doch ihr doch vorhin auch angeboten, dass sie bei ihm Leben konnte oder so und daher war alles in ordnung? Kyuki wusste es nicht mehr so ganz genau. Aber von hier weg zu kommen wäre vermutlich nicht so schlecht.
    Plötzlich wurden ihr dann halb die Ohren zugehalten. Von dieser Aktion überrascht wollte sie schon die Hände von ihren Ohren reißen, allerdings hätte dies wohl zum einen nicht so ganz geklappt, da es ihr an Stärke fehlte und sie gerade zu müde war und zum anderen da sie erneut feststellen durfte, dass ihr rechter Arm mehr oder weniger nutzlos war. Letztendlich versuchte sie es aber auch nicht mit ihrer einen verbleibenden Hand, da durch die Hände eine lautere Ansprache von ihrem ehemaligen Kissen etwas abgeblockt wurde. Alles verstand sie zwar wegen manchen Worten nicht und war zum Teil auch zu müde dafür, aber den Kern der Aussage hatte sie doch mitbekommen.
    Nach dem dann die Hände wieder von ihren Ohren weg waren, wandt das Mädchen sich an Vinc. "Gehen wir dann?" Etwas leiser fügte sie hinzu "ich sollte wirklich so langsam mal wieder etwas schlafen..." Jeder musste ja nicht mitbekommen, dass sie am Ende war, selbst wenn es wohl für jeden außer Kyuki eh offensichtlich war.


    Kyu schien leicht verwirrt zu sein, und offensichtlich todmüde. So realisierte sie nicht, dass er das Hemd meinte und begann etwas zu suchen. Was genau wusste er nicht weshalb er ihr auch nicht wirklich helfen konnte. Er hätte zwar gerne, aber es war leider nicht wirklich möglich, da Gedankenlesen nicht zu seinen Stärken gehörte. Dennoch entging ihm auch nicht, dass sie ein wenig überrascht reagierte, als er ihr die Hand auf die Ohren legte, wobei er doch extra zuvor darauf geachtet, dass sie bereits Körperkontakt hatte. Er würde mit ihr noch sehr viel durchgehen müssen bevor er zufrieden sein würde. Spontan erschien eine Ansammlung der Dinge in seinem Kopf, welche er ihr gerne beibringen würde. Zum einen das Berührungen je nach der Person nichts schlechtes waren. Das sie Zärtlichkeit ausdrücken konnten, wenn auch nicht immer, aber wenn man die Person kannte, liess sich recht vieles mit einer simplen Berührung zeigen. Allgemein wäre so etwas wie vertrauen nichts schlechtes. Aber das würde wohl seine Zeit brauchen, als nächstes, nachdem sie sich ein wenig ausgeruht hätte, wollte er ihr etwas passenderes bequemeres anzuziehen geben. Wenn er richtig lag, hatte seine Schwester ungefähr die gleiche Grösse. Jedenfalls was die T-Shirts anbelangte. Unterwäsche hatte er keine Ahnung, aber das würde sich alles abklären lassen. Was auch eine etwas dringendere Angelegenheit darstellte, wäre das verbinden der Wunden, soweit er es bis jetzt gesehen hatte war nichts lebensbedrohliches dabei, dennoch würde es nicht schaden gute Medizin und saubere Sachen anzuwenden. Er würde sie vermutlich später untersuchen müssen. Das konnte aber warten, bis sie ausgeschlafen hatte. In der Bar gab es morgens eh nur ein bisschen frisches Gebäck und was der Kühlschrank halt so hergab. Kaum mit seinen Gedanken fertig, wandte sich Kyu an ihn und frage ob sie nun gingen. Richtig süss wurde es erst als sie dann noch leise anfügte, das sie wieder schlafen sollte. Da hatte sie wohl recht. Mit einem wohlwollenden, sanften lächeln sah er ihr in die Augen und antwortete dann ebenso leise, so dass trotz seiner Stimme nicht sehr viele das mitbekommen haben dürften: „Sicher, was hältst du von einem grossen weichen Bett mit ganz vielen Kissen und einer gigantischen Decke?“ Wobei er ihr noch leicht zuzwinkerte und ihr dann seine Hand anbot. Da kam ihm eine verrückte Idee, er hatte früher oft seine kleine Schwester herumgetragen, warum nicht mal die Zeiten wieder aufleben lassen? „Was hältst du davon wenn ich dich nachhause trage? Hättest du Lust?“ Stark genug um sie zu tragen schätzte er sich selbst schon noch ein, und sie würde dann schon ein wenig vorschlafen können.
    Vielleicht wäre sie dann ausgeschlafen genug, das sie noch realisieren würde wo er sie zum Schlafen ablegen würde, nicht das sie dann ohne Infos in einer fremden Umgebung aufwachen würde.


    Ein großes weiches Bett mit ganz vielen Kissen und einer gigantischen Decke, so sehr sie sich dafür auch hasste, aber gerade war es das, was sich sich am sehnlichsten wünschte. Wahnsinn und Müdigkeit konnten Menschen wirklich verändern... Es offen zugeben wollte sie zwar trotzdem nicht, aber dass sie von der Vorstellung an so einem Ort zu schlafen nicht abgeneigt war, konnte man doch deutlich an ihrer Körpersprache und den größen Augen ablesen.
    Als dann auch noch das Angebot kam, getragen zu werden, wollte Kyuki zumindest das ablehnen. So sehr am Ende war sie nun wirklich nicht und darauf jemand anderem die kontrolle über sie zu geben konnte sie ebenfalls verzichten. Sie wollte nicht mehr oder weniger schutzlos dem Willen einer anderer anderen Person ausgeliegert sein. Davon hatte sie die letzten Jahre genug gehabt. Allerdings war ihr Wille allein mit dieser Meinung. Irgendwie laufen konnte sie vermutlich noch, aber nicht mehr sonderlich sicher, und ob sie nun selbst lief und schwach wirkte, was sie auch war, oder sich direkt tragen ließ, da war die Entscheidung leider schnell gefallen. Sie gefiel dem Mädchen zwar nicht, aber wirklich eine andere Option blieb ihr nicht, nach dem man ihr nun schon angeboten hatte, sie zu tragen. "Ja... Ich glaube leider nicht, dass ich so noch lange durchhalte." Es blieb ihr wohl nichts anderes übrig, als sich dies nun doch selbst einzugestehen.


    Kyu sagte zunächst gar nichts, aber da sich Vince schon seit gewisser Zeit intensiv mit der Körpersprache, auf die eine oder andere Art wenn man so sagen wollte, beschäftigt hatte. Merkte er recht schnell, das sie der Idee nicht abgeneigt war. Scheinbar war sie aber zu stolz das zuzugeben zu wollen. Richtig süss wenn man sie so betrachtete. Gut das hatte sie auch sonst so an sich, und auf ihre eigene Art sah sie sogar echt schön aus. Die Zwangsjacke sagte zwar etwas anderes aus, und diente eher als Abschreckung, so dass jeder normaler vernünftiger Mensch vermutlich so wenig Kontakt wie möglich mit ihr wollte. Aber naja Vince war nicht normal, und schon gar nicht vernünftig, von dem her konnte er ohne Probleme sagen, dass sie sein Interesse geweckt hatte. Wobei er sich aktuell eher Sorgen um ihren Zustand machte, als dass er an etwas anderes dachte.
    Der noch viel wichtigere Punkt war, das Kyu ihrer Körperhaltung her zunächst gerne abgelehnt hätte, und man sah ihr auch recht deutlich an, das ihr die Tatsache unbehaglich war, dass sie dennoch zustimmte. So bestätigte auch ihre Aussage, das sie eher am Ende ihrer Kräfte war. Mit einem Lächeln im Gesicht sprach er sie ncoh einmal an: „Mach dir keine Sorgen ich passe schon darauf auf, dass dir nichts passiert. Sobald wir zuhause sind, bekommst du wenn du willst eine heisse Schokolade, was bequemes anzuziehen und kannst dann in das weiche Bett und dich in Ruhe ausschlafen.“ Als Zeichen, dass er ihrer Bitte nachkommen würde, nickte er ihr leicht zu, als er sich kurz darauf mit dem Blick auf sie gerichtet neben sie stellte. Mit einer sanften, fliessenden Bewegung nahm er sie so in die Arme, dass er sie nun in seinen Armen Trug, der eine Arm an ihrem Rücken, und den anderen bei ihrem Unterkörper. Zu seinem Erstaunen war sie wirklich nicht schwer. Fast schon zu leicht, das musste er dann auch mal angehen, sobald er die Zeit hatte sich um ihre Garderobe zu kümmern. Er hatte da schon ein paar Kleider im Hinterkopf die er sich gut an ihr vorstellen konnte. Wobei diese sogar aus dem normalen Schrank mit den Kleidern waren und nicht aus dem im Keller, auch wenn es da garantiert auch ein paar sehr passende Stücke gegeben hätte. Naja Mann brauchte ja schliesslich auch ein Hobby. So mit Kyu im Gepäck machte er sich bereit in Richtung Ausgang aufzubrechen. Wer mitkommen wollte sollte das wer nicht, naja der halt nicht.



    OT: Zusammen mit prime entstanden^^

  • So ihn den Armen des Mannes, kam sie nicht mehr wirklich dazu, auf das von ihm gesagte zu antworten. Davor hatte sich der Verstand des Mädchens schon wieder aus diesem Universum entfernt und war in eine Mischung aus Traumwelt und Wahnsinn eingetaucht. Wo genau allerdings der Unterschied lag konnte vermutlich nicht mal sie erklären.
    Kyuki bekam entsprechend nicht mit, wie sie über eine Auffahrt die im Keller gelegene Garage verließen und auf die vor dem Mehrfamilienhaus gelegene geteerte Straße traten. Vom Einkaufszentrum war weit und breit nichts mehr zu sehen, außer man zählte die in weiter ferne liegende Rauchsäule dazu, die aus der Innenstadt aufstieg und nur schwer jenem nun zerstörten Gebilde zugeschrieben werden konnte. Die Umgebung war ansonsten von einigen weiteren Mehrfamilienhäusern, aber wesentlich mehr normalen Häusern geprägt. Nach den Geräuschen zu urteilen musste es in der Nähe auch eine viel befahrene Straße geben. Außerdem sah die Gegend nach einer normalerweise eher belebten aus, zumindest wenn man die Grünflächen mit einigen Bäumen, die Schatten spendeten, und Bänke bedachte. Man konnte sogar in einiger Entfernung einen Spielplatz ausmachen und leider lag an einigen Stellen Müll herum, trotz mehrerer fest installierter Mülleimer. Allerdings schien, obwohl es Samstag Nachmittag war, niemand in dieser Straße unterwegs zu sein. Die Umgebung, mit Ausnahme der Straße, fühlte sich förmlich ausgestorben an. Ohne den Lärm hätte man definitiv annehmen können, dass man irgendwie in einer Welt ohne andere Menschen gelandet wäre. Wobei der Lärm natürlich diese Theorie nicht gänzlich widerlegte.
    Die Gruppe konnte es zwar nicht wissen, aber nach der Explosion im Einkaufszentrum wurde binnen Minuten auf allen Fernseh- und Radiokanälen des Landes darüber informiert, dass offenbar Terroristen einen Anschlag auf das Gebäude verübt hatten und sich nun auf der Flucht befanden. Zur eigenen Sicherheit sollte man daher nicht aus dem Haus gehen, wenn man nicht musste. Die, die noch auf der Straße waren, hatten es vermutlich entweder noch nicht mitbekommen oder waren gerade auf dem Weg nach Hause oder aus der Stadt. Nicht dass es all zu relevant für die Flüchtenden war, außer dass sie so unerwünschten Zeugen aus dem Weg gehen konnten.


    OT: der richtige Handlungsschritt was ich eigentlich noch in den Post oben hätte packen sollen...
    zeevs Chara hat nun die ehrenvolle Aufgabe uns zu seinem Haus zu führen. Dessen Gestaltung würde ich außerdem ihm überlassen (nicht übertreiben, aber das sollte klar sein).
    Ansonsten sind wir nun wieder im Freien und Impergator wird dann irgendwann zu uns stoßen sobald ich alles mit Snow geregelt hab.

  • Als sie über die Auffahrt wieder ans Tageslicht gelangten genoss er zuerst einmal den Augenblick, es war herrlich wieder die frische Luft zu fühlen die durch seinen Lungen strömte. Nicht so wie die abgestande unten in der Tiefgarage. Jednefalls erkannte er das Gebiet in dem er sich gerade befand, es "gehörte"wenn man dem so sagen wollt einem Geschäftspartner von Vince. Ein recht unmgänglicher Typ, mit dem man gut reden konnte. Auch wenn man ihn nicht umbeding als Feind haben wollte. Er würde ihm wohl kurz bescheid geben müssen. Denn auch wenn er nicht glaubte, das seine Leute etwas sagen würden, war doch immer die Chance da und wenn man schon Verbindungen hatte, dann konnte man diese auch spielen lassen. Zumindest gegen die normale Regierung sollte das was helfen. Recht schnell war ein Ersatzhandy hervorgezaubert und die Nummer eingetippt. Auch so etwas das man nicht so schnell lernte, wenn man es aber drinn hatte war es echt nützlich. So kannte Vince mehr oder weniger alle wichtigen Nummern auswendig. Eine seltenheit bei der heutigen Generation. Schnell waren die Zahlen eingetippt und während er Kyu sanft mit einer Hand hielt und mit der anderen nur noch leicht stütze, so das er gerade so knapp an sein Ohr kam begann er zu telefonieren. Es war kein sehr langes Gespräch, es nahm auch nicht der Boss persönlich ab sondern Dough aufgestellter Typ wenn er so weitermachte bald mehr als nur die rechte Hand. Verständnisvoll nahm er die Situation auf und versprach es weiter zu leiten. Damit wäre das auch erledigt und sie konnten endlich voran gehen. Die Strassen waren komischerweise recht leer. Zu leer wenn es nach seinem Geschmack ging, normalerweise waren hier immer ein paar Leute, gerade jetzt hätten diese gut Deckung gegeben. So standen sie zwar alleine auf der Strasse, hatten keine direkten Zeugen aber waren für seinen Geschmack viel zu einfach auszumachen. Ein Grund mehr sich zu beeilen. Das Handy warf er in die nächste Mülltonne. Er hatte keine Lust das sein Anruf verfolgt wurde. Für einige ein Zeichen paranoid zu sein für andere das alltäglichste.


    Jedenfalls nach einer gewissen Zeit, nach der Uhr von Ignazio waren es knapp eine halbe Stunde nachdem sie die Tiefgarage verlassen hatten in seinem Wohnviertel angekommen. Sein Herrschaftsgebiet war nicht wirklich gross. Es bestand vielleicht aus ein paar Blocks aber naja was wollte man machen. Da er es mit fast allen grösseren Mächten der Unterwelt gut hatte und diese immer wieder gerne seine Bar besuchten, zu welchem Zweck auch immer, hatte er sich mit der Zeit recht viele Freunde gemacht, unter den Offiziellen Bürokraten oder den Herren der Unterwelt spielte da eigentlich keine grosse Rolle. Da war sie auch schon sein kleines Schmuckstück die Twilight of Dawn. Durch eine dunkle massive Türe aus geräucherter Eiche führte in das kleine Lokal. Die Türe war so verstärkt, dass sie einem Ansturm recht lange Standhalten sollte, und konnte sollte dies notwendig sein von hinten mit einer Stahltüre verstärkt werden. Es hatte eine rechte Stange Geld gekostet, das so einrichten zu lassen. Aber naja an so einem Ort wusste man nie wann man was noch irgendwann brauchen konnte. Seine Bar hatte zwar den Ruf ein Neutrales Gebiet zu sein in dem keine Art von Gewalt toleriert wurde. So war sie bevorzugter Treffpunkt von allen Arten von Gestalten, die einen um etwas Abzumachen, andere um Infermationen zu suchen, wieder andere um Verhandlungen zu treiben. Dabei spielte es keine Rolle woher die Leute kamen, die Regeln galten für den einfachsten Typen von der Strasse über den Besitzer einer wichtigen Firma bis zum Grössten Anführer der Unterwelt. Es wurden keine Konflikte mit Waffen ausgetragen, sonst würde die Person in Vince's Keller landen wenn sie es bis dahin überleben würde. Hefitge Gespräche waren erlaubt, solange diese nicht zu sehr die anderen Gäste störten. Jede Person wurde hier gleich behandelt, sprich niemand bekam aufgrund seines Status eine bevorzugte Behandlung. Und wer mit Informationen handeln wollte sollte das diskret machen. Auch ausgewählte Persönlichkeiten aus den Reihen der Polizei kamen ab und zu vorbei wenn sie fragen bezüglich irgenwelchen Verbrechen hatten. Diese Gespräche tauchten aber in keinen Unterlagen auf dafür hatte Vince gesorgt und die Themen wurden immer zuerst mit derjenigen Person die das entsprechende Gebiet unter seiner Kontrolle hatte besprochen. Man konnte also sagen Vince war so etwas wie ein Sprachrohr der Unterwelt. Die Bosse wollten keinen unnötigen ärger mit der Polizei und waren meistens Kooperativ und die Beamten hielten sich aus den wichtigen Sachen heraus. So wurden auch keine Verhaftungen in der Twilight of Dawn durchgeführt obwohl man mit einem Mal vermutlich die halbe Unterwelt ausschalten würde. So waren die meisten Bosse doch in einem eher friedlichen Umgang und sorgten auch dafür, dass interne Konflikte immer klein gehalten wurden und die Zivilbevölkerung eigentlich nicht mit einbezogen wurde, sollten diese allerdings ein Problem haben meistens dafür gesorgt wurde, dass dieses gelöst wurde. So konnte man allgemein sagen waren die aktuellen Anführer der jeweiligen Gebiete eher recht gemässigt und gutmütig. Wer wusste schon ob die nächsten in der Reihenfolge auch so waren? Es war aber immer wieder eine interessante Sache, wenn man in seinem Lokal vier oder fünf der mächtigsten Männer der Unterwelt an einem Tisch hatte und diese alle zusammen tranken und sich wie die besten Freunde aufführten während sie über die guten alten Zeiten sprachen. Aber Vince war abgeschweifft. Mit einem Simplen: "Kommt rein." bat er seine, nennen wir sie mal Gäste in sein Heiligtum. Der Raum war nicht sehr gross. Links vom Eingangsbereich standen zwei runde Tische, an denen je drei Stühle standen und eine durchgehende Eckbank aus dem selben Holz aus der schon die Türe gemacht war. Von der Decke hingen antike Lampen die ein schummriges Licht spendeten. Die Fenster waren alle verdunkelt so konnte man auch ohne Probleme in der Bar bleiben wenn die Sonne aufging, ohne das man gerade ab dem Sonnenlicht starb. Das hatte mal einer seiner Stammkunden gesagt, als er ein wenig zu viel getrunken hatte. Dennoch gab das durch die Fenster einfallende Licht dem gesamten Raum einen recht alten Eindruck. Links vom Eingang standen ebenfalls ein paar Tische mit Eckbank an der Wand und ein paar Stühlen. gegenüber vom Eingang standen der Tresen. Ein Prachtexemplat er hatte ein Vermögen gekostet. Aber das war es wert gewesen, schönes dunkles Holz mit Schnitzereien. Eine Augenweide für jedermann. Dieser erstreckte sich von der Linken Wand bis etwa drei Meter von der Rechten Wand wie eine Barriere durch den Raum. In der Rechten Ecke erstreckte sich ein Langer Tisch mit mehreren Lampen und knapp einem dutzend bequemen Stühlen. Das war der grosse Besprechungstisch an dem die Stammgäste wenn sie etwas globales zu besprechen hatten immer sassen. Der Tisch war vom Stil her an sich ähnlich gemacht wie der Tresen. Hinter dem Tresen, welchen man von der Seite her betreten konnte führte am linken Ende noch eine Treppe nach Oben, diese war bereits auf der Höhe des nächsten Gebäudes. So war die linke Wand des Raumes gerade bis hinter den Tresen und die Treppe war dann so wie schon ausserhalb des Raumes. Diese führte in den nächsten Stock in die Privaträume. Hinter dem Tresen türmten sich eine edle Flasche nach der Nächsten in einem speziell Konstruierten Regal bis unter die Decke. Da konnte man so gut wie alles finden was das Herz begehrte. Natürlich alles von bester Qualität und mit der Zeit hatte Vince gelernt, wer gerne was hatte und dementsprechend auch seine Bar aufgestockt. Wenn man sich ein wenig mit den Getränken auskannte, dann würde man erkennen, das da ein Vermögen in unterschiedlichster flüssiger Form stand. Der Abstieg in den Keller war hinter dem Tresen unter einer Falltüre gut verborgen. Von den anderen Sicherheitsmechansimen die Vince eingebaut hatte musste ja niemand wissen, dementsprechend belassen wir es dabei.


    Es war herrlich und es fühlte sich so gut an wieder zuhause zu sein. Vince musste jedes Mal wieder lächeln als er sein Heim betrat es war sein Rückzugsort hier konnte er entspannen und sein leben geniessen. Als dann endlich alle eingetreten waren erhob er seine Stimme erneut: "So willkommen in meinem Zuhause der Twiligth of Dawn. Falls jemand auf die Toiletten möchte dieses sind da hinten." Er zeigte am Stammtisch vorbei auf zwei Türen. "Ansonsten macht es euch gemütlich, ich muss mich kurz um Kyu kümmern." Mit diesen Worten liess er seine "Gäste" stehen, die würden sich selbst setzen können. Und dass sie die Bar in ruhe lassen würde verstand sich von selbst. Denn eine Regel die in jeder Bar galt war auch hier in Kraft, leg dich nicht mit dem Barkeeper an.


    Einen Stock weiter oben, bog er recht schnell in sein Zimmer ab. Es war nicht wirklich gross, wobei das wieder relativ betrachtet werden musste. So war sein Bett und der Schrank an der Wand einfach so riesig, dass das Zimmer selbst recht klein wirkte. Das Bett war mit einem Ausmass von zwei auf zwei Meter wirklich geräumig und die Matratze war von bester Qualität sie passte sich dem Körper an und man konnte die Härte verrstellen. Da Vince nie so viel Platz brauchte, hatte er gut zwei bis drei Decken darin und echt viele Kissen. So konnte man es sich wirklich gemütlich machen. Sanft legte er Kyu auf das Bett. Eigentlich hatte er geplant gehabt Kyu noch etwas bequemeres anzuziehen. Da seine kleine Schwester aber nicht da war, Kyu nichts darunter trug, wie er feststellte und er die Gäste von unten eigentlich nicht hier oben haben wollte. Dementsprechend konnte man da leider nicht sehr viel machen. Aus dem Zimmer seiner Schwester waren schnell ein paaar passende Kleider geholt, zum einen eine bequeme Trainerhose und zum anderen einen ein wenig zu grossen Pullover, der warm gab und gleichzeitig flauschig war. Auf die Truhe vor seinem Bett legte er noch ein paar andere Kleider zusammen mit einem Zettel, auf dem Stand, wo Kyu war und das sie sich anziehen konnte was sie wollte. So hatte Kyu vielleicht die Güte sich selbst was anzuziehen, die Zwangsjacke war nicht wirklich etwas das er sie öffentlich tragen lassen wollte. Er selbst nahm sich ebenfalls was neues aus dem Schrank zum anziehen. Nichts spezielles, nur ein frisches weisses Hemd, eine frische Hose und eine Anzugsweste. Die Hose die er trug war nicht mehr wirklich sauber weshalb er alles zusammen in den Wäschekorb warf. So frisch angezogen schritt er wieder nach unten um zu sehen was seine Gäste unterdessen so angestellt hattten.


    OT: Nur damit es angemerkt ist wer was kaputt macht zahlt dafür XD Ansonsten wilkommen im Twilight of Dawn

  • Es war endlich soweit. Sie brachen auf. Ciara jubelte innerlich. Wenn sie noch länger in diesem Keller hätte herumsitzen müssen, dann wäre es ihr todsicher langweilig geworden und sie hasste es wenn es ihr langweilig wird. Dann kann es schon sein, dass sie gereizter wird und ihr lauter dummes Zeug einfällt, was in Anbetracht der derzeitigen Lage und Situation keine gute Idee ist. Sie wollte zum einen ihr neues Subjekt nicht in diesem frühen Stadium der Untersuchung erschrecken. Es sollte erstmal Vertrauen zu ihr gewinnen, so nervig sowas auch ist. Ciara legte keinen Wert darauf, gleich am Anfang Gewalt anzuwenden oder gar von einem verängstigen und wütenden Demon gebissen zu werden. Mit Vertrauen und Belohnungen lässt sich viel besser arbeiten. Zudem ist die Umgebung hier auch nicht passend und sie hat auch keine Werkzeuge dabei die sie hätte verwenden können. Was auch nicht außer Acht gelassen werden dürfte ist die Tatsache, dass sie ihr Bein unbedingt richtig verarzten musste. Außerdem musste sie noch für den Wassermann kochen, das war sie ihm schuldig.


    Ciara behagte es zwar nicht so ganz dass sie ihrem damaligen Retter folgen musste, wie ein Schaf einem Hirten, aber sie hatte keine andere Wahl. Sie vertraute darauf, dass er sie nicht in eine Falle führen würde. Denn das würden er und alle anderen wohl auf die eine oder andere Weise bereuen. Für einige Sekundenbruchteile, schimmerte ein sadistisches Lächeln über ihre Lippen, ehe es wieder verschwand. Die junge Frau nahm ihren Stock und stützte sich darauf. Langsam und ein wenig humpelnd folgte sie dem anderen. Ihre Aufmerksamkeit galt sowohl ihrer Umgebung, denn sie musste aufpassen dass nichts ihren Weg behinderte, wie kleine Steinchen oder was, als auch ihrem Demon. Er musste ja schließlich mit ihr kommen nicht wahr? Aus ihren Augenwinkeln heraus sah sie mit großer Zufriedenheit wie er ihr folgte. Das versetzte sie in Hochstimmung.


    Wieder draußen zu sein, war ungewohnt. Die Helligkeit stach in ihren Augen und sie musste aufgrund dessen wiederholt blinzeln um ihr Augenlicht daran zu gewöhnen. Die frische Luft war auch ungewohnt, aber sie sog genussvoll ein. Ciara registrierte zu ihrem Erstaunen dass die Umgebung hier wirklich menschenleer war, ein Umstand der sie beunruhigte. Irgendwas stimmte hier nicht. Das schien der Hirte genauso zu sehen, der bis gerade eben kurz mal telefoniert hat und dann sein Handy in eine Mülltonne geworfen hatte. Wieso macht der das? Ciara wurde neugierig aber das hier erschien ihr nicht der richtige Zeitpunkt und Ort zu sein um nachzuhaken. Zumal der Typ aus einem ihr unverständlichen Grund nicht so gut auf sie zu sprechen schien. Konnte es sein, weil sie den Soldaten vorher nicht menschlich genug behandelt hatte oder weil sie nach ihrem Absturz sie sich einfach so von ihm entfernt hatte ohne sich bei ihm zu bedanken? Was anderes konnte sie sich nicht vorstellen. Nun gut einerseits hätte es sie wenig gejuckt was andere so denken, aber sie wollte sich mit dem Gastgeber nicht verderben und es nervte sie dass sie nicht wusste wie sie reagieren sollte. Sie verstand auch nicht warum. Aber gut darum konnte sie sich später kümmern. Jetzt war es zum anderen wichtig einigermaßen heil zum versprochenen Unterschlupf zu kommen und dass der Demon bei ihr blieb. Zu dem Zweck blieb sie stehen, bis dieser zu ihr aufgeschlossen war, dann nahm sie lächelnd ihre linke Hand und schloss diese sanft um die schuppige Klauenhand. Es fühlte sich zugebenermaßen ein wenig seltsam aber auch richtig an. Es ist als ob sie eine Schlange berühren würde. Sie strich dabei mit dem Daumen sanft über die Schuppen, schwieg aber. Sie sah weiterhin geradeaus und schien sich nicht darum zu kümmern was die anderen dachten. Diese Maßnahme hatte zweierlei Bedeutung. Zum einen stellte sie so sicher, dass er nicht plötzlich verschwand und dass ihre Verbindung so enger wurde. Manchmal konnte man mit kleinen Gesten mehr bewirken als mit großen. Außerdem kostete es sie jede Menge Kraft, dass sie sich zurückhalten musste. Normalerweise berührte sie andere nur wenn es darum ging, die Subjekte in ihrer Umgebung mit ihren Samen zu infizieren, von daher war das was sie gerade tat, sehr ungewohnt für sie.


    Nach über einer halben Stunde waren sie endlich da und sie staunte über die Inneneinrichtung der Bar. Hier konnte man sich in der Tat wohlfühlen. Sie ließ erst im Inneren die Klaue des Demons los und humpelte zu einem der bequemen Stühle die sich an dem langen Tisch befanden. Dort schob sie zwei Stühle frech zusammen und setzte sich auf einen der Stühle. Auf dem anderen legte sie ihr Bein und atmete erleichtert auf. Das tat so gut. Endlich konnte man sich ausruhen. Sie winkte und rief:“ Hier scheint genug Platz zu sein. Ihr könnt ruhig herkommen. Ich beiße nicht. Wir sollten wenn ihr wollt, besprechen wie es weiter gehen soll oder wir können uns auch nur vorstellen, denn es wäre nicht schlecht, wenn man sich zumindest mal mit Namen ansprechen würde.“ Sie lächelte freundlich verschmitzt.


    OT: Damit in der Bar endlich mal was los ist xd Ach ja das mit Siggi ist mit seinem Schöpfer @Cy-Res abgesprochen ^^

    "Rayquaza verfügt über die Fähigkeit das Wetter zu kontrollieren. Gewissenlose Menschen wollen diese Fähigkeit an sich reißen. Helft mit das zu verhindern: Hoenn - Die Herrschaft des Himmels"


    "Kalos die Region der Schönheit und Anmut. Doch der drohende dunkle Schatten einer Verschwörung lässt das Licht verblassen und es ist zugleich der Beginn eines neuen Abenteuers: Kalos - das Wunder des Lebens"

  • Nachdem die *Überlebenden* das Parkhaus verlassen hatten und wieder unter freien Himmel wanderten bemerkte Siggi das merkwürdigerweise alle Straßen leer waren. Ziemlich ungewöhnlich wenn man bedachte das gerade ein Rootdemon und Soldaten sich untereinander in den Ruinen eines ehemaligen Einkaufshauses miteinander die Wolle gekriegt hatten. Menschen waren doch sonst immer so sensationsgeil, wo also waren die Massen die immer Flucht und Rettungswege der Feuerwehr und Polizei blockierten, wo waren die bescheuerten Irren die nix besseres zu tun hatten als Bilder oder Selfies von Unfallorten zu machen nur um in den sozialen Medien zu posten: "OMG, seht mal wo ich war/bin." Diese Stille war unnatürlich und beunruhigend, zugleich kam sie Siggi aber auch ganz gelegen. Außer den Leuten die merkwürdigerweise seine Daseinsform akzeptierten gab es so nämlich niemanden der den Demon gesehen hatte als er Seelenruhig mit seiner neuen Bekannten und den anderen durch die Stadt ging. Nach wenigen Metern streckte Ciara ihre linke Hand aus, Siggi dachte erst sie wollte ihm ein Zeichen geben das sie sich gern an ihm abstützen wollte aber es war doch nur ein normales Hände halten. Möglicherweise brauchte sie die Ablenkung oder gar etwas *Menschliche* nähe um ruhig zu bleiben und vermutlich war sie auch weiterhin noch neugierig was Siggis Schuppen anging, da sie mit ihrem Finger nebenbei über selbige strich. Nach gerademal einer halben Stunde kamen die Überlebenden dann auch endlich an ihrem Zielort an und wurden vom Besitzer persönlich eingeladen. Das Angebot es sich gemütlich zu machen nahm Siggi dankend an, nach all den Strapazen des Tages konnte er etwas ruhe gebrauchen. Hinter dem Stammtisch, der sich im hinteren rechten Bereich befand, lag ein sehr gemütlich aussehendes Sofa das Siggi für sich beanspruchte nachdem Ciara ihre Hand von seiner löste. Er ließ sich Rücklings auf das gepolsterte Möbelstück fallen und legte den linken Arm über seine Augen um sich etwas auszuruhen und nicht vom licht dabei gestört zu werden. Komplett schlafen wollte er (noch) nicht. Es war immerhin wichtig mitzubekommen was diese *normalen* Leute zu besprechen hatten und was sie mit Siggi weiterhin vor hatten.


    OT: Das Sofa ist mit dem Barbesitzer abgesprochen

  • Die Einschüchterung des schlanken Mannes wirkte nicht ansatzweise. So leicht würde sich Shi nicht aus der Fassung bringen lassen. Enttäuscht war sie dennoch leicht, dass die Begeisterung über den unbekannten Fremden nicht so geteilt wurde. So oder so war diese Person gefährlich, weswegen Shizu sich dazu entschloss, zuumindest seine nächsten Schritte weiterhin zu beobachten. So erfuhr sie immerhin, dass die Gruppe sich endlich dazu entschlossen hatte, einen sicheren Ort aufzusuchen. Nun, eher lag diese Entscheidung bei einer bestimmten Person, die zuvor noch mit einem Mord gedroht hatte. Einerseits war Sicherheit etwas schönes, das würde so auch niemand abstreiten. Andererseits konnte dies genauso eine Falle sein. Aber welche andere Wahl hatte man in dieser Situation? Hier versauern, draußen aufgesammelt zu werden als Verdächtiger. Beides definitiv keine angenehmen Szenarien.


    Draußen war die Situation nicht viel besser. Weit und breit war niemand zu sehen, lediglich eine Rauchsäule in der Entfernung zeichnete sich ab. So entstanden zwar keine Kämpfe (manche Menschen nutzen solch ein Chaos gerne aus), jedoch wirkte eine solche Situation immer beunruhigend. Diese Stille erinnerte die Dame in Rüstung an andere Zeiten ... Schmerzhafte Zeiten. Nein, das war jetzt nicht die Zeit, daran zu denken. Etwas unbeholfen wischte Shi die Tränen weg welche sich ungewollt in ihren Augen gesammelt hatten und folgte weiter der Gruppe. Wenigstens bemerkte man sie nicht von hier hinten, da sie eher abseits ging. Sie kannte hier kaum jemanden und war auch nur hier um ihre Ruhe zu bekommen, so waren jedenfalls ihre Hoffnungen. So erfüllten sich jedoch wenigstens diese, da Vince die bunte Truppe zu seiner Bar gebracht hatte. Immerhin etwas, auch wenn eine Bar nun nicht wirklich ein sicherer Hafen war, auch wenn die Eingangstür stabil wirkte.
    Die Atmosphäre der Bar Twilight of Dawn war jedoch sehr zum Geschmack der Frau. In Worte konnte sie es zwar nicht fassen, jedoch war es einfach ... toll hier zu sein. Nachdem der Barbesitzer mit seinem Anhängsel in das obere Stockwerk verschwunden war (hoffentlich nicht für den offensichtlichsten Gedanken), machte es sich Shizu an dem Tisch bequem, der dem Ausgang am nähesten war. Sofern man eine etwas versteifte Haltung als bequem bezeichnen konnte. Der Schock ließ nun langsam nach, und die Blauäugige realisierte etwas. Mal wieder hatte ein Unfall wie eine Abrissbirne in ihr Leben eingeschlagen und einiges verändert. War sie wirklich dazu verdammt, immer wieder aufs neue so etwas zu erleben und dabei so viele Menschen um sie herum sterben zu sehen? Sie konnte ja nicht mal helfen. Das machte sie einfach fertig. Mit zitternden Händen nahm Shizu nun ihr Smartphone und schrieb in hoher Geschwindigkeit das Geschehene nieder. Sie musste sich beruhigen, und so würde es eventuell am Besten funktionieren. Sie musste jetzt einfach Stärke zeigen, schließlich brachte sie nichts aus der Fassung!
    ...bis auf einen Akku, dessen Ladung sich langsam dem Ende zuneigte. Diese Enttäuschung und auch eine Spur von Frustration brachte sie mit einem Seufzer zum Ausdruck.



    OT: Damit mal etwas mehr Leben in die Sache kommt.^^ Es wird übrigens noch ein Partnerpost mit Imp folgen die Tage~

  • 98%... 99%... 100%. Endlich war der Datentransfer abgeschlossen. Entschlüsseln wollte Evan die Datei allerdings lieber an einem anderen Ort, wo er ungestört ist. Es wird schließlich einen Grund haben, wieso eine solche Information nicht einfach so im Internet gefunden werden kann. Jedenfalls würde er nun hoffentlich bei seiner Suche endlich weiterkommen.


    Dass so eine anonyme Übergabe so gut klappt, hätte Evan nicht einmal erwartet. Er wurde für ein bestimmtes Zeitfenster ins "Twilight of Dawn" einbestellt und bekam lediglich eine Netzwerkbezeichnung und ein Passwort, um sich mit irgendeinem zwielichtigen Datendealer zu verbinden und von ihm Dateien gegen Cryptowährung zu erhalten. Alles über ein lokales Netzwerk, an einem Ort, an dem niemand die Übertragung kontrollieren würde. Vermutlich war die Quelle sogar nicht einmal direkt in der Bar, sondern in irgendeinem Keller der Umgebung. Immerhin hat der Besitzer den Laden erst vor einer knappen halben Stunde geöffnet und es war kaum etwas los.


    Wie auch immer, nachdem sein Anliegen erledigt war, zeigte sich Evan nun deutlich entspannter. Obwohl er diesen Ort ursprünglich so schnell wie möglich verlassen wollte, stellte er fest, dass die Atmosphäre in der "Twilight of Dawn" eigentlich sogar recht angenehm war, vielleicht gerade weil es nicht so voll war wie sonst vermutlich. Allerdings schien auch der Barkeeper nicht am Tresen zu sein, so dass Evan mit der Bestellung eines Drinks wohl noch etwas warten müsste.


    Er klappte seinen Laptop zu und sah sich von seinem Platz aus ein wenig um. Die meisten der Anwesenden schienen ziemlich erschöpft, teilweise sogar verletzt zu sein. Irgendwas muss da draußen passiert sein, aber das ging Evan eigentlich nichts an.


    Schließlich fiel sein Blick auf eine junge Frau am Tisch neben ihm. Bei ihrer Kleidung kam Evan kurz der Gedanken, dass sie und die anderen gerade ein ziemlich heftiges LARP hinter sich hatten, aber das passte irgendwie nicht mit dem restlichen Bild zusammen. Auch dass die Frau mit den silbernen Haaren so sehr in ihr Smartphone vertieft war, anstatt sich zu den anderen zu gesellen, wunderte den jungen Wissenschaftler etwas. Dann sah er, wie das Licht an ihrem Handy schwächer wurde und sie enttäuscht seufzte.


    To be continued...