[Kalos] Das Wunder des Lebens

  • John machte den Vorschlag, Luft in das Gebäude zu fächern, damit die Personen dort zumindest nicht erstickten. Hierfür musste man als erstes eine Öffnung herstellen und dann mithilfe von Flugpokemon einfach Luft hinein fächern. „Tja, leider ist mein Bauz gerade sonst wo unterwegs, und ich weiß nicht, ob die Flügel von Christie und Mankell groß genug sind um bei der Aktion helfen zu können“, entschuldigte sich der Vogelforscher daraufhin.

    Aber dann kamen noch ein weiterer Trainer zu der Gruppe, der ein Machollo - also ein starkes Kampfpokemon - dabei hatte. Mit dessen Hilfe ging das Abtragen der Trümmerstücke zügig voran. Die Flügel der beiden anwesenden Vögel waren tatsächlich zu klein, aber als Jan-Friedrich bemerkte, dass bei den Arbeiten durchaus auch Staub aufgewirbelt wurde, hatte er eine andere Idee: „Kannst du deine Blubberattacke etwas abschwächen, so dass du damit nichts kaputt machst, sondern nur die Geröllmassen anfeuchtest?“, fragte er sein Wasserpokemon.

    „Pli plinfa“, meinte dieses.

    „Na, also dann auf ans Werk“, meinte der Mentalist, hob das Wasserpokemon hoch und setzte es an eine passende Stelle. Tatsächlich wurden die Steine so zwar etwas rutschiger, aber zumindest wurde der angefeuchtete Staub jetzt nicht mehr aufgewirbelt.


    Off Topic:

    Das ist zwar nur ein kurzer Beitrag mit nicht viel neuem Inhalt, aber immerhin können wir so auch etwas gegen den Staub unternehmen.

  • Die Idee mit dem anfeuchten der Luft war so simpel wie genial. Dadurch könnte man noch mehr Frische Luft in die Kammer befördern als vorher. "Navi, kannst du bitte an die Stelle gehen die grad befeuchtet wurde? Dort kannst du etwas stärker mit deinen Flügeln schlagen."

    Die Drachenfledermaus nickte still und begab sich mit einem Kunstvollen Flugmanöver an eine der größeren Öffnungen an der Stelle die das Plinfa soeben befeuchtet hatte und begann erneut mit der Fächertaktik, diesmal etwas stärker als vorher.

  • "Freunde". Das konnte sich Greg nicht so recht vorstellen. Er war doch gerade erst hinzu gekommen, da meinte der Jugendliche sicherlich die anderen. Dennoch war das kein Argument dafür, nicht bei der Freiräumung des Gebäudes zu helfen.

    "Parker! Sieh dir den Schutt an und trag ihn vom Haus weg!", befiel Greg. Während das Machollo der Aufforderung nachkam, schaute sich der Junge nach dem Pampuli um, welches sich von seiner Seite zu einem Baum in der Nähe begeben hatte und sich, dort angekommen, an selbigem die Flanke schuberte. Es wird wohl eh nicht die Steine wegtragen können. Ich muss wohl doch mit helfen, dachte sich Greg.

    Wieder zum Schutt zurück gewandt rief er: "Hey Parker. Nicht den großen Brocken in der Mitte! Da fällt doch alles zusammen. Nimm dir erst einmal die kleineren drum herum vor. Vor allem die darauf. " Und schon galt es, sich die Hände schmutzig zu machen.

  • Wenn der Gestank einer Wolke von Smogon bereits so schlimm ist war der Gedanke an die eines Smogmogs einfach nur fürchterlich.

    Leon hatte zwar keinen Plan was Sheinux zu dem Giftballon sagte, aber er wusste sein Elektropokémon stellt keine Dummheiten an. Es war im Gegensatz zu Kindwurm auch um einiges ruhiger.

    Der Blondschopf verfolgte den Verlauf der aktuellen Ereignisse und den neuen Plan von John aufmerksam. Das Auftauchen von Gregoire und seinem Machollo könnte durchaus essentiell sein. Es wird wohl kaum wie aus dem Nichts noch ein Ass Trainer mit einem Machomei oder Guardevoir erscheinen der die Situation im Alleingang beheben kann.

    Johns Plan erschien für einen Laien wie Leon solide, bloß konnte er mit seinen Beiden Pokémon nicht viel beitragen. Er wusste nicht wie Sheinux als Elektro-Pokémon etwas gegen den Staub ausrichten könnte. Und Kindwurm konnte er jetzt noch weniger als zuvor herauslassen. Wenn dieses Energiebündel von einem Drachenpokémon sehen würde wie andere Pokémon fliegen würde es womöglich auf jeden und alles zustürmen.

    Somit begab Leon sich wieder daran Steine abzutragen und achtete darauf den Pokémon nicht im Wege zu sein.


    Sheinux hingegen, welches noch immer bei dem Smogon war, saß sich neben diesem hin und versuchte erneut es vom Heulen und dem Ausstoßen weiterer Giftwolken abzuhalten. „Shei. Sheinux.“ (Siehst du? Diese Leute und Pokémon hier arbeiten hart um deine Trainerin und Kameraden zu befreien. Hab etwas Geduld und unterbrich sie bloß nicht mit einer weiteren Giftbombe.) Die Elektrokatze hoffte so zumindest etwas bei dem Ganzen zu helfen.

  • Ein grosser Teil der Anwesenden Trainer halfen bei der Bergung mit, der Lichtkönig erschien Johny so sympathisch wie nie zuvor, so versprach er John, dass er sich jederzeit auf ihn verlassen konnte. Jan-Friedrich bewässerte die naheliegenden Trümmern damit Nate nicht zu viel Staub mit den Flügeln seines eF-eMs aufwirbelte. Leon und dessen Sheinux widmeten sich währenddessen dem noch immer traurigen Smogon. Scheinbar machte sich also jeder so gut nützlich, wie er oder sie nur konnte.


    OT: Ja, ist eher ein Fillerpost und hilft mir für den Überblick. Mehr folgt, sobald wir Ergebnisse erzielen :D

  • Die junge Dame wollte dem kleinen Unruhestifter ein Ende setzen, sie rief ein Pokémon namens, hatte Louis das richtig verstanden, Lani herbei? Es setzte Stachelspore auf das Rotom ein, und das eF-eM stellte sicher, dass es nur das Elektropokémon traf. Doch genau da lag das Problem. Joseph konnte nicht paralysiert werden, somit schüttelte er sich nur einmal kurz und ließ dann ein Kichern ertönen. Die Sporen lenkten es aber zumindest soweit ab, dass Louis den Pokéball zücken konnte und es zurückrief. Rosys Aussage, sie wolle ihn nicht bestehlen, beruhigte den Fotografen ungemein. Allerdings konnte er ihr momentan auch nicht mit einem Pokéball helfen... „Hey, vielleicht sollten wir in Bewegung bleiben, es könnte sein, dass bald Schurken und Räuber auftauchen, Kidnapping war nie einfacher“, sagte er und nickte zu einer Statue mit teuer aussehendem Schmuck und Ausstrahlung. Alles an ihr schrie förmlich reiche Eltern. „Und vielleicht sollte sich eine hübsche Mademoiselle wie du auch nicht allein durch die Straßen bewegen, also wollen wir vielleicht erstmal zusammen weitergehen?“, fragte er und zog sie mehr oder weniger mit sich. Der grüne Blob war noch nie glücklicher, als er endlich einen guten Grund fand, der schleimigen Umarmung zu entgehen. Er hüpfte den beiden Trainern hinterher. An einer Kreuzung verharrte es kurz. „Hey du! Blitzdingser! Ich empfange was aus der Richtung! Viele Herzschläge an einem Punkt, viele Füße, die den Boden leicht zum Erschüttern bringen... vielleicht ist da so was wie ein Krisenauffanggebiet? Du siehst so aus, als könntest du das brauchen...“, sagte es und musterte den Teenager abschätzig von oben bis unten. „Ein Bad würde dir auch mal guttun, du strotzt nur so vor Dreck und Staub, außerdem stinkst du“, murmelte es kaum hörbar. „Denkst du wirklich? Das wäre fantastisch!“, rief Louis aus und gemeinsam bewegten sie sich in die angesagte Richtung des Kerns. Es führte sie durch mehrere dunkle Gassen, bis sie schließlich die Ursache der Bewegungen erkannten: Ein Gebäude, nicht gerade im besten Zustand, und mehrere Personen, die Trümmer wegräumten. Ein lila Pokémon mit Totenkopfzeichnung auf dem Körper schwebte davor, und anscheinend war es die Quelle des Gestanks. „Ok, ich muss mich korrigieren, der Gestank kam nicht NUR von dir“, stieß das grüne Pokémon jetzt aus und hustete. „Mon Arceus! Ist da noch eine Person eingesperrt?“, schrie Louis aus und eilte sofort zu Hilfe, er begann nun auch, sich Steine zu schnappen. Wenn er doch nur auch so ein starkes Pokémon wie dieses Machollo hätte!


    OT: Bitte entschuldigt die lange Flaute, doch ich darf verkünden: Bald geht es weiter! Louis (und Rosy) sind nun auch bei der Gruppe angelangt, und wir haben ein „Geschenk“ in Form eines mies gelaunten Dauernörglers mitgebracht. Have Fun!

    Wie immer gilt: Wenn was falsch beschrieben etc. sein sollte, bitte melden!

  • Schließlich machten sich die beiden Menschen und ihre Pokemon dann doch noch auf den Weg. Auch wenn Doyle irgendwie das Gefühl hatte, dass sie nicht wirklich auf ihn achteten, flog er langsam genug vor ihnen her, damit sie den Weg zu Jan-Friedrich und den anderen Überlebenden finden konnten. Tatsächlich folgten sie ihm sogar. Ob das Zufall war oder ob dieses telepathisch veranlagte Pokemon - das der kleine Bauz nicht wirklich einordnen konnte - sich an seine Bitte erinnert und ihnen mitgeteilt hatte, dass er sie zu anderen Menschen führen könnte, konnte er zwar nicht wissen, aber letzten Endes war das auch egal.

    Als er seinem Ziel näher kam, bemerkte er, dass es in der Gegend jetzt irgendwie stank. Um dem zu entgehen, fing er an, etwas höher zu steigen, um über den Gestank hinweg zu fliegen. Leider musste er nur wenig später feststellen, dass er den Geruch so nicht komplett umgehen konnte: Ziemlich in der Nähe der Trainergruppe befand sich ein violettes Pokemon mit einem Totenkopfzeichen auf dem Bauch, welches anscheinend für diesen widerwärtigen Geruch verantwortlich war. Die Trainer schienen sich allerdings nicht daran zu stören, sondern sie räumten Trümmer von einem Gebäude weg, welches von oben aus der Luft betrachtet nicht sonderlich stabil wirkte.

    Während der Trainer, der ihm bisher gefolgt war, anfing, den versammelten Menschen zu helfen, atmete Doyle noch einmal die in vielleicht so acht Metern Höhe halbwegs Frische Luft, bevor er zu einem Sturzflug ansetzte und diesen dann rechtzeitig vor dem Erreichen des Fußbodens abzufangen. „Da bin ich wieder“, sagte er, während er neben seinem Trainer landete. „Was ist denn hier los?“

    Der Vogelforscher bedachte ihn nur mit einem kurzen Blick und erklärte ihm dann, dass in dem Gebäude wohl noch ein paar verletzte Menschen sein mussten. „Kannst du uns helfen, indem du mit deinen Flügeln frische Luft in das Gebäude fächerst?“, fragte er.

    „Frische Luft?!“, erwiderte Doyle. „Die Luft ist hier aber ganz und gar nicht frisch. Viel zu viel Gestank.“

    „Immerhin sollte hier mehr Sauerstoff enthalten sein als drinnen in dem Gebäude“, entgegnete sein Trainer.

    Der Bauz war zwar immer nicht ganz überzeugt, aber dennoch fing er an, mit den Flügeln zu schlagen und den Gestank so in das Gebäude hinein zu leiten.



    Off Topic:

    Da der Beitrag aus der Sicht des Bauz geschrieben ist, habe ich dessen Aussagen einfach einmal mit klaren Worten aufgeschrieben, statt dafür so etwas wie „Bauz bau bau bau bauz“ zu schreiben.

    Mit der Bitte, an die sich das grüne, telepathisch veranlagte Pokemon vielleicht erinnern könnte, habe ich mich einerseits auf den Beitrag #155 vom 5. Juli und andererseits auch auf den Beitrag #160 vom 9. August bezogen. Es ist aber auch OK, wenn der Beitrag oben nicht angepasst wird, dann war es halt eben Zufall, dass die beidem Trainer Doyle gefolgt sind.

  • Die Bergung


    Unbemerkt hatte sich das grüne Pokémon aus der Kleidung des stinkenden Menschen befreit und sich auf den nicht weit entfernten Boden fallen lassen. Es schüttelte sein Köpfchen um wieder einen klaren Gedanken zu fassen. Zwar war er dankbar gewesen dass er in Louis einen willigen Helfer gefunden hatte doch dieser erwies sich doch eher als ein Magnet der Katastrophen anzog und sowas konnte es nicht gebrauchen. Wenn er weiter bei ihm bleiben würde, bestünde sonst noch die Gefahr von einem Teil der Trümmer zerschlagen zu werden, was es nicht unbedingt erfahren wollte. Aber immerhin hatte der Mensch ein gutes Herz. Es würde wieder zu ihm zurückkehren sobald dieser geduscht hätte und ja andere Kleidung wäre auch nicht schlecht. Das grüne Pokémon kroch unbemerkt einen Meter oder es war etwas kürzer weg. So genau konnte es dies nicht sagen. In dieser Form waren Größenverhältnisse wirkliche eine Qual. Es kletterte auf einen kleinen Minihaufen Steine der sich in der Nähe angesammelt hatte. So hatte es eine besseren Überblick auf die die Umgebung. Es beobachtete interessiert wie die kleine Ansammlung von Menschen und Pokémon zusammen arbeiten um einen der ihren zu befreien. Obwohl sie sich zuvor nicht gekannt haben und sie alle nur eine große Katastrophe knapp überlebt hatten. Bewundernswert. Diese Sterblichen hatten ihr Herz auf dem rechten Fleck und waren genau das was es suchte. Nur sie konnten ihm helfen dessen war es sich sicher.


    Plötzlich geschah etwas womit niemand gerechnet hatte. Ein falsch entwendeter Stein löste einen kleinen Trümmerrutsch aus. Das eine Mineral hatte womöglich als Stopper gedient und nun konnte nichts mehr die anderen bremsen. Staub wirbelte dabei auf und versperrte kurzzeitig die Sicht der Anwesenden. Als er sich nach kurzer Zeit wieder legte, war wider Erwarten die freigelegte Öffnung nicht wieder verschlossen sondern hatte sich sehr verbreitet. Als hätte ein höheres Wesen Mitleid mit ihnen gehabt und wollte ihnen was Gutes tun.


    Bruchteile von Sekunden später weiteten sich die Augen des grünen Pokémon. Das durfte doch nicht wahr sein? Die zusammengewürfelte Gruppe hatte wirklich mehr Glück als Verstand. Es rutschte von seinem Platz herunter und hastete zu den Menschen. Wo um des Zellen Willen war dieser Louis wenn man ihn mal braucht? Es sah sich um und hastete dann auf das nächst beste Bein das ihm vor die Augen trat. Es kroch hinauf bis zur Schulter und ignorierte die Tatsache dass sein neuer Hochsitz rosafarbene Haare hatte. Es klinkte sich mittels seine Telepathie in den Verstand der Menschen um ihn herum ein und sagte: „ Nicht erschrecken. Ich weiß für euch kommt es plötzlich und es tut mir leid dass ich mich so melde aber ihr müsst mir einen Gefallen tun. Ja ich weiß ihr kennt mich nicht aber ich tue euch nichts. Natürlich werde ich mich revanchieren. Hinter dem Mädchen in dem Trümmerfeld ist etwas was ich haben will. Es ist von immenser Wichtigkeit dass ihr es hervorholt und mir bringt. Es kann gut sein, dass sich in bei der Schöpfung des Rätsels Lösung verbirgt wie eure liebsten Mitmenschen hier gerettet werden können. Sobald es draußen ist, erzähle ich euch mehr darüber. Ach ja mein Name ist ähm ach ja nennt mich Z.“ Es zog sich behutsam wieder zurück und konnte es kaum erwarten bis die Kinder seinen Gefallen ausführten.


    -


    Mo seufzte als der Junge der sich als Melchior entpuppte, was im Übrigen ein seltsamer Name war, ihn damit konfrontierte warum er nicht sein Trasla in das Innere reinschickte um nach dem Rechten zu schauen. Was sollte das? Er sollte lieber mithelfen anstatt ihn zu nerven. Mo erwiderte: „Ganz ruhig. Immer schön ein – und ausatmen. Ich habe keine Lust dass du wegen mir so eine Panikattacke bekommst. Wenn dann sollte es aus anderen Gründen sein.“ Mo zwinkerte ihm zu. Dann fuhr der rosahaarige fort: „ Es war mein Fehler, ich hatte vorschnell gehandelt und meine Süße kann sowieso nur an Orten sich teleportieren an denen sie schon gewesen sein muss. Das war mir vorher nicht klar gewesen. Also verzeih meine vorschnelle Antwort. Ich bin auch nur ein sehr gutaussehender Mensch.“ Er strich eine lose Haarsträhne wieder hinter seinem Ohr. Dann machte er sich daran weiter zu helfen. Zu seiner Freude waren auch schon wieder zwei neue zu ihnen gestoßen. Der eine schien ja ein süßer Wirbelwind zu sein. Toll dass er gleich mithelfen wollte.


    Dann zu seinem grenzenlosen Entsetzen löste irgendwas ein Steinrutsch aus. Der daraus entstandene Staub drang sofort in seinen Mund und seine Nase und löste ein Husten aus. Das war ja schrecklich. Er war nicht schnell genug gewesen um seinen Mund mit der Hand zu bedecken. Als sich der Staub endlich legte, war es als hätte irgendjemand ein Einsehen mit ihnen gehabt und wollte helfen. Der Eingang hatte sich tatsächlich sehr arg vergrößert und man konnte sich so viel besser hineinzwingen und das Mädchen herausholen. Als nächstes war ein Kribbeln an einem seiner Hosenbeine zu spüren was er aber nicht als störend empfand. Dann saß in der nächsten Sekunde etwas Grünes auf der seiner Schulter und ehe Mo dies wegscheuchen konnte, den es sah schon recht eklig aus, vernahm Mo eine fremde Stimme in seinem Inneren. Sie erzählte etwas, dass er ihre Hilfe bräuchte und sie neben dem Mädchen noch was andere aus dem Inneren der Trümmer bergen mussten. Nur so konnten sie anscheinend alles wieder normalisieren. Zudem würde er ihnen mehr erzählen wenn Z so nannte er sich, den betreffenden Gegenstand bei sich hatte. Dann war die Stimme auch schon wieder verstummt. Verwirrt sah Mo sich um und er hoffte er war nicht der einzigste der das gerade erlebt hatte. Zu seinem Schrecken saß das grüne Ding immer noch auf seiner Schulter und Mo wollte es schon entfernen als sich erneut die zuvor erklungene Stimme in seinem Kopf breit machte: „ Lass deine Finger bei dir. Ich tue dir schon nichts.“ Mo starrte es an. Das kleine grüne eklige Ding war also dieser Z? Ernsthaft? „Hör auf mich anzustarren und hilf mir gefälligst.“ „Ähm … k … klar.“ Mo stotterte und wandte sich an die anderen: „ Habt ihr das vorhin auch gehört? Meint ihr wir sollen das machen? Aber erst retten wir das Mädchen das ist wohl klar.“


    OT: Wer auch immer behauptet hatte, dass Erdrutsche immer unvorteilhaft wären, der hat sich offenbar geirrt. Wir dachten mal dass wir euch helfen bei der Befreiung sonst dauert es ja ewig und die Geschichte muss ja weiter gehen. Sleimi hat sich wie es scheint ein neues Fortbewegungsmittel gesucht. Nicht traurig sein Al Dracone. Wie ihr hören konntet hatte sich der kleine zum ersten Mal per Gruppenlink bei euch allen gemeldet. Zukünftig wird es sich immer per Gruppenlink mit euch verknüpfen wenn was Wichtiges ansteht. Und ja es wird uns in begleiten und eine Art nerviges Maskottchen sein.


    Beim zweiten Mal konnte das nur Mo hören, damit keine Verwirrungen aufkommen. Also gut, eure Aufgaben sind neben der Mitteilung eurer Gefühle was das plötzliche Auftauchen von der Telepathie Zs zu schildern auch die Bergung von allem was sich im Inneren befindet. Sowohl Mädchen als auch die ovale Schöpfung bitten herausgeholt zu werden. Natürlich könnt ihr auch darüber diskutieren ob all dem zu trauen ist, aber ich würde euch raten nicht allzu lange darüber zu reden. Sobald die Rettung fertig ist, geht es weiter, denn das hier ist nur der Anfang. Damit es spannend bleibt, obwohl eines kann ich euch schon jetzt verraten, mit der langen Ruhepause ist es nun vorbei.


    Wer sich die Beschreibung des noch nicht bekannten Objekts wünscht, der weiß ja an welche Stellen sich die gewünschte Person wenden sollte.

  • Flavy hatte das Honigmaul voll. Niemand hier beachtete sie. SIE, eine Prinzessin edlen Blutes! Bald würde sie ihr eigenes Volk haben und diese Menschen voller Staub und Dreck und deren unförmige Pokemon hatten nicht einmal den Anstand auf ihre wohlgesonnenen Fragen zu antworten! Sie sollte es der Eule gleich tun und einfach abhauen. Weit weg war das fliegende Gemüse jedenfalls nicht gekommen, immerhin konnte sie es noch sehen. Empört summte die Wabe der Eule hinterher zurück zu ihrem Trainer.


    Sein pinkhaariger Gegenüber wurde mit jedem Wort, welches sie wechselten, unsymphatischer und dessen Zwinkern ließ einen eisigen Schauer über dessen Rücken jagen. Melchior wusste, welche Wirkung er auf Frauen haben konnte, aber das auch junge Männer seinem Charm erliegen, war selbst ihm neu. Wirklich bedauerlich, dass er dem hochnäsigem Trainer das Herz brechen muss... Ja, sehr bedauerlich...

    Wenigstens war Mo einsichtig und gestand seinen Hochmut ein bevor er zu tief fallen würde und entschuldigte sich dafür. Als er geendet hatte, began Melchior: "Mein Stresspegel ist in Anbetracht der Situation sehr niedrig, danke für deine Sorge aber sie ist unbegründet." Da sein gegenüber ihn dutzte, wechselte er auch zum 'Du'. "Ich finde es sehr bedauerlich, dass meine Hoffnungen, die ich in dich gesteckt hatte, so schnell wieder zunichte gemacht wurden. Dann sollten wir Walzer wohl doch wieder in Betracht ziehen, um eine schnelle Bergung zu gewährleisten." Ein schlecht gespielter Seufzer entwich dem Botaniker und ein Hauch Schadenfreude war in ihm enthalten. Dann fuhr er fort: "Es tut mir leid, wenn ich deine Hoffnungen enttäuschen muss, aber mein Interesse wird nur von Da-" und weiter kam er nicht, da der Schuttberg vor dem sie standen in sich zusammenfiel. Eine Staubwolke erhob sich und Melchior war froh, dass er sich ein Tuch ums Gesicht gewickelt hatte, als das Smogon erschienen war. Der Staub kratzte anscheinend sehr in den Atemwegen, was er dem Husten von Mo entnehmen konnte. Als sich der Staub verzogen hatte, klaffte ein großes Loch in der Mauern und gab den Blick frei in den Innenraum. Dort lagen zwei Personen auf dem Boden, ein Nebulak schwebte im Raum, ein gelbes Pokemon schrie und seine Begleiter Luna und Brew standen daneben. Außerdem waren die Wände und die Decke überall mit Netzten aus dicken Fäden beklebt. Es wirkte als würde man in die Höhle einer Spinne schauen. Der Trainer war stolz auf die Arbeit seiner Pokemon.

    Bevor Melchior hinein stürmen konnte erklang eine Stimme in seinem Kopf. Er schreckte unweigerlich zurück, als die Stimme, die sich Z nannte zu ihnen sprach. Wie war es möglich, dass eine Stimme in seinem Kopf erklang und nicht über seine Ohren wahrgenommen wurde? Er blickte sich um und sah einen grünen Blob auf der Schulter von Mo. Melchior war sich sicher, dass dieses Wesen vorher nicht da war. Außerdem passte es eindeutig nicht zum restlichen Outfit. Mo schien zu versuchen, den grünen Schleim zu entfernen, doch hielt mitten in der Bewegung inne. Ein Grund dafür war für Melchior nicht zu erkennen. Sein Blick schwankte kurz zwischen dem Blob und den Verletzten im Raum hin und her. Er hatte gerade nicht wirklich die Zeit sich darum zu kümmern, aber wenn dieser Gegenstand für das telepathie-begabte Wesen so wichtig ist, könnte sich bestimmt etwas damit anstellen lassen. "Ich werde dir diesen Gegenstand bringen, aber bevor ich ihn dir überlasse, wirst du uns einiges erklären müssen!" rief der Insektenkundler und begab sich den Raum.


    Luna stand neben dem Nebulak und dem schreienden Elekid, als die Trümmer auseinander brachen. Kurze Zeit später kam eine menschliche Gestalt durch den staubigen Nebel, denn sie dank ihrer fantastischen Facettenaugen schnell als ihren Trainer erkannte. Überglücklich ihn wieder zu sehen, sprang das kleine Käfer-Pokemon auf ihn zu. Melchior nahm Luna in die Arme und flüsterte ihr dann ins Ohr: "Luna, mein Engelchen, du hast gute Arbeit geleistet. Doch ich habe noch eine Aufgabe für dich. Hinter der junger Frau im Schutt ist etwas begraben. Bitte untersuche es mit Gesichte und wenn es ungefährlich ist, bring es mir her, bist du so lieb?" Das Bluzuk nickte euphorisch und sprang aus der Umarmung ihres Trainers und tappste zum Schutthaufen. Tatsächlich fand sie da ein mysteriöses ovales Objekt. Ihre Augen leuchteten blau auf, als sie es untersuchte. Der Gegenstand hatte eine ovale Form und ein war vielleicht 15 cm lang. Seine glatte Oberfläche bricht das Licht und lässt ihn in den verschiedensten Farben erstrahlen. Luna war von dem Anblick so fasziniert, dass sie den "Stein" einfach in ihre Krallen nahm. Als sie ihn vom Boden hoch hob, fühlte sie, dass das Objekt deutlich schwerer war als es aussah. Dennoch verharte sie und starrte es einige Momente einfach nur an.


    Währenddessen lief Melchior zu der am Boden liegenden Trainerin. Er sah eine Kopfplatzwunde, aber ansonsten keine weiteren Verletzungen. Ihr Puls war schwach aber vorhanden und auch ihre Atmung war stabil. Ansonsten sah er keine Verletzungen bei der jungen Frau. Am liebsten hätte er sie jetzt zu einem Dinner eingeladen, doch sie war nicht bei Bewusstsein. "Die Trainerin ist stabil! Ich brauche aber jemanden der mir beim Tragen hilft!" schrie er dann in Richtung des Loches.



    OT: Entschuldigt wenn Flavy etwas schroff ist, ich nehme es euch nicht übel, ich brauchte nur einen Grund mein Honigmaul schnell zurück zu holen ^^ und ich weiß mittlerweile, dass sie ein verwöhntes Prinzeschen ist .-. dieser Chara und seine Pokis sind voller Überraschungen... und sorry für Mellys Reaktion... böser Melly!

    Btw die Beschreibung hab ich jetzt einfach mal aus den anderen Posts gezogen. Wenn ich was falsch beschrieben habe, sagt bescheid, ich ändere es schnellstmöglich ab.

  • Inzwischen waren bereits zwei von den drei kleinen Freunden des Vogelforschers an der Bergungsaktion beteiligt. Während er weiter dabei mithalf, das locker sitzende Gestein abzutragen, überlegte Jan-Friedrich also, ob Christie nicht vielleicht doch irgendwie hilfreich sein konnte. Aber was sollte ein kleines Feuerpokemon in dieser Situation schon groß bewirken können? Feuer würde hier wohl eher schaden, große Kräfte hatte das Flemmli auch nicht, und viel Luftzug konnte es mit den kleinen Flügeln auch nicht erzeugen.

    „Flemm flemmli!“, rief das kleine Feuerküken und riss seinen Trainer damit aus seinen Gedanken.

    Aber es war bereits zu spät. Anscheinend war durch das Entfernen des Steins, den der Mentalist gerade in der Hand hielt, die Geröllmasse ins Rutschen geraten, und nun stürzte alles in sich zusammen.

    Hilfe! Was habe ich da nur angerichtet?, schoss es dem Brillenträger durch den Kopf, während er vor lauter Staub nichts mehr sehen konnte und auch kräftig husten musste. Etwas unsicher darüber, was jetzt die beste Reaktion war, blieb ihm nichts anderes übrig als abzuwarten bis sich der Staub gelegt hatte und er wieder etwas sehen konnte. Blind einfach in irgend eine Richtung zu stolpern hielt er für keine gute Idee - auch wenn er so das Risiko einging, dass er von Trümmern des direkt neben ihm einstürzenden Gebäudes getroffen wurde.


    „Nicht erschrecken“, erklang auf einmal eine Stimme mitten in Jan-Friedrichs Kopf. Anschließend begann die Stimme zu erzählen, dass sich hinter dem Mädchen in dem Trümmerfeld irgend etwas befand, was diese Stimme wohl unbedingt brauchte. Anscheinend bestand wohl die Möglichkeit, dass dieses Teil dabei helfen konnte, die versteinerten Mitmenschen zu retten - oder meinte die Stimme etwas anderes, als sie von „euren liebsten Mitmenschen“ sprach?

    Als nächstes erkundigte sich Mo, ob die anderen das auch gehört hatten und schlug dann vor, zuerst das Mädchen zu retten. Anschließend meldete sich Melchior zu Wort und antwortete auf die Bitte der seltsamen Stimme, dass er den Gegenstand gerne holen würde, aber vor einer Übergabe desselben gerne ein paar Antworten haben würde. Irgendwie passte das zwar zu diesem hochnäsigen jungen Mann, aber dennoch wunderte sich der Brillenträger, wie die anderen so tun konnten, als ob sich der Staub schon längst verzogen hätte.

    Als dann irgend eine Person an Jan-Friedrich vorbei stürmte, begann er schon etwas an seinem Verstand zu zweifeln, aber dann griff er doch einmal mit seiner linken Hand zu seiner Brille - in der rechten hatte er immer noch den verhängnisvollen Stein - und nahm diese einmal ab. Sofort sah er die Umgebung unscharf, aber doch offensichtlich ohne eine Staubwolke dazwischen. Da es nicht so aussah, als ob ein zusätzlicher Stein bei den ganzen Geröllmassen einen großen Unterschied machen würde. ließ er seinen Stein fallen und fing an, seine Brille zu putzen. Während er damit beschäftigt war, hörte er aus dem Inneren des größtenteils immer noch stehenden Gebäudes Melchiors Stimme. Anscheinend war das Mädchen soweit stabil, aber der Junge brauchte wohl noch jemanden, der ihm tragen half.


    „Ja, ich bin gleich da“, rief Jan-Friedrich. Bevor er sich aber dann tatsächlich auf den Weg machte, setzte er erst einmal seine frisch geputzte Brille wieder auf die Nase und sah sich dann einmal einen Moment lang um. Die ins Rutschen geratenen Geröllmassen hatten tatsächlich einen etwas größeren Durchgang in das Gebäude freigegeben, und die noch stehenden Teile des Gebäudes wirkten nach dem Schreck des soeben erlebten Ereignisses auch irgendwie nicht so, als ob sie jeden Moment einstürzen würden - aber zu lange wollte Jan-Friedrich dennoch nicht abwarten. Also sagte er kurz „Ihr bleibt hier“ zu seinen drei kleinen Freunden und ging dann in das Innere des Gebäudes, um Melchior bei dem Herausholen des Mädchens zu helfen.

  • Alles lief gut, bis zum Gerölleinsturz der Nate erst schlimmes hoffen ließ. Man mochte sich gar nicht vorstellen wie jetzt wohl der Zustand der Trainerin wäre die nun vermeintlich von mehreren Kilo Gestein erschlagen wurde. Glücklicherweise stellte sich diese schlimme Vorahnung als nicht zutreffend heraus. Wieder einmal zeigte sich das alle anwesenden zur Zeit das Glück wohl für sich gepachtet hätten da der Einsturz wie durch ein Wunder keine Negativen Auswirkungen hatte und lediglich die Öffnung vergrößerte ohne weitere Schäden anzurichten. Navi hörte Ruckartig auf mit ihren Flügeln zu schlagen als der Einsturz passierte und flog direkt zur Schulter des Kundschafters.


    Mit Verwunderung lauschte Nathaniel den Worten von Z und versuchte herauszufinden wo dieser sich Befand, da sich bereits andere um dessen Bitte und die verschüttete kümmerten. Nachdem die ersten 2 Personen des Geröll betraten näherte sich der Kundschafter dem Jungen Mann mit dem Grünen sich bewegenden Blob auf der Schulter bis auf etwa zwei Meter. "Du bist Z, oder?" dabei deutete der Einzelgänger direkt auf den Blob. "Während die anderen dort sich um den Rest kümmern würde mich mal eine Sache interessieren. Was bist du? Ich sollte eigentlich fast alles über normale Pokemon wissen und von Legendären zumindest genug um zu wissen das du mit keinem bekannten eine Ähnlichkeit aufweist. Am ehesten erinnerst du mich gerade an ein formwandelndes Ditto, aber die sollten nicht in der Lage sein per Telepathie zu sprechen. Keine Ahnung ob du auch Gedanken lesen kannst aber ich bin Nathaniel, ein Pokémonkundschafter."

  • Das Teamwork schien zu funktionieren, so dünkte es zumindest den angehenden Archäologen, doch plötzlich standen dem Dannys drei Haare zu Berge, das Digda schien etwas wahrzunehmen und alamierte gleich seinen Trainer. Johny schaute zur Bergungsstelle und vernahm einen etwas wacklig wirkenden Stein, der viel Gewicht zu tragen schien. "Warte, Jan!" Der Trainer vergass in diesem Moment, dass der Vogelkenner lieber Friedrich genannt werden möchte, doch es war schon zu spät. Eine riesige Staubwolke entstand durch herunterfallendes Geröll doch ... Welch Wunderwache hat da den gewirkt? Der grösste Teil der Trümmer ist einfach an der Seite des Eingangs heruntergefallen, zudem sackten die Seitenwände des Lochs nur etwas ein, ohne dass das ganze Konstrukt herunterfallen zu droht. John wollte schon das Loch studieren, als plötzlich der rosafarbene Junge eine dittoähnliche Mütze aufzog und plötzlich, ganz anders sprach?


    Die Mütze stellte sich als Z vor und bat die Gruppe ihm etwas zu bringen. Noch bevor John fragen stellen konnte, stellte der Lichtkönig bereits seine Forderungen. Ware nur gegen Antworten, so stellte sich Melchior den Deal vor. John war das recht, er hatte eh schon den Überblick verloren, viele Antworten hatte die Gruppe ja bisher leider noch nicht. Als Melchior, sich wieder der verletzten Person zugewandt, um Unterstützung bat, wusste John, wo sein Platz war. Friedrich schien ebenso mithelfen zu wollen. Anders als Melchior stürzte der Abenteurer aber nicht gleich in die von ihnen erschaffene Höhle, sondern studierte das Konstrukt. Wie es schien, haben sowohl die Fäden als als auch die Feuchtigkeut dazu beigetragen, dass im innern der Höhle das Konstrukt stabiler ist, als es sein sollte.


    "Melchior, du hast tolle Arbeit verrichtet, die Fäden sind mitverantwortlich dafür, dass nicht gleich die ganze Höhle in sich zusammengebrochen ist. Jedoch weiss ich nicht, ob dies ewig so halten wird, daher meine Frage an dich. Wie viel Zeit benötigen wir hier für Trainerin und Z's Gegenstand und wie hoch ist die Chance, dass wir sie ohne weiteren Schäden da raustransportieren können?"

  • Ein kurzer Blick auf Machollo, das gerade 4 Steine wegtrug. Na klar, dachte sich Greg. Als wenn die Erschöpfung nicht schon genug wäre.

    Dann hörte er den Trainer mit dem Hoenn-Akzent etwas rufen und kurz darauf fielen die Brocken vom Gebäude und Staub wurde in Maßen aufgewirbelt.

    Hustend langsam wieder zu Atem kommend, blickte sich Greg das Ergebnis des Steinschlags an. Eine Öffnung in das Innere hatte sich aufgetan, was bedeutete, dass viel weniger Steine geschleppt werden mussten.

    Parker hatte das wohl nicht bemerkt oder ihm war das egal, denn er machte sich schon wieder auf, um weitere Steine von der einen auf die andere Seite zu bringen.

    Nein, dachte sich Greg, zückte den Pokéball und schon war das Machollo verschwunden.

    Kurz darauf erklang eine Stimme, die von einem Objekt erzählte, dass im Trümmerfeld hinter dem dort liegendem Mädchen verborgen war und das eventuell für die Rettung der liebsten Mitmenschen genutzt werden kann. Wobei meine liebsten etwas weiter weg und damit in Sicherheit sein sollten, dachte sich Greg. Aber die ganzen anderen Leute zu retten, klingt auch cool.

    Moment. Woher kam die Stimme? Ist das Telepatie? Der Händlerssohn erinnerte sich an das Meditie in Faustauhafen, dass ihm mal mittels Telepathie erzählt hatte, er sollte aus der Sonne gehen und sie nicht in ihrer Meditation stören, worauf diese etwas schräge weiblich-männlich-Geschichte kam.

    Dieses Pokemon "Z" gehört wohl nicht zu unserer Gruppe, sonst wäre der Steinsturz ja viel früher passiert, also muss es...doch da bewegten sich bereits seine neuen Kumpanen in Richtung des Mädchens und Greg musste sich wieder in Bewegung setzen.


    Doch nur einen Augenblick später erinnerte er sich an das andere seiner Pokémon, welches nach kurzem Umsehen nicht mehr an seinem vorherigen neuen Lieblingsschuberplatz war.

    "Iiich muss noch kurz etwas erledigen", teilte Gregoire der Gruppe mit und machte sich auf die Suche.

    Das Pampuli hatte wohl einen Schreck durch den Krach bekommen und sich schnell hinter irgendetwas in Deckung gebracht.Da! Hinter einem Geröllhaufen nicht weit entfernt, lugte ein brauner Schwanz hervor. Ein weiteres Mal einen Pokéball gezückt und schon musste er sich keine Sorgen mehr machen.

    Nun zurück zu den anderen, die das Mädchen gerade aus dem Gebäude trugen. Was viel einfacher wäre, wenn Parker mitanpacken würde, dachte sich Greg und befreite das Machollo wieder aus dem Ball.


    Also Greg vertraut dem Wesen und findet es natürlich klasse, dass Z den Weg freigmacht hat. Er weiß natürlich nicht, dass das Ganze eigentlich durch mystische Kräfte jenseits aller Vorstellungskraft passiert ist, aber egal. Auch hat er nicht mitbekommen, dass John mit Z gesprochen hat. Vielleicht kann man das später noch mit einbauen.

    Ich fänds irgendwie schräg, wenn die Suche nach dem Pampuli so schnell vorbei ist, dass er noch bei der Rettungsaktion groß behilflich sein konnte, also habe ich das Ende mal so vorgeschrieben, dass er nach dem Heraustragen wieder zur Gruppe stößt. Die Überlegungen, wie man sie am Besten rausträgt, sollten auch nicht so lange dauern.

  • Während Leon weiterhin Stein für Stein abtrug bemerkte er wie ein blondhaariges Duo aus bestehend einer jungen Dame und einem jungen Mann dazukamen. Letzterer half sogar sofort bei der Ausgrabung der Verschütteten.

    Ohne weitere Umschweife wandte Leon sich wieder den Steinen zu bis er jedoch rasch von dem Steinrutsch und der darauffolgenden Ansprache von "Z" wieder unterbrochen wurde. Leicht verblüfft durch die Ansprache und die erneute Verschmutzung der Atemwege und Sicht vernahm der Blondschopf was um ihn rum geschah gerade so noch.


    Der Lichtkönig stürmte an vorderster Front zu der Trainerin und rief nach jemanden der Tragen hilft. Jan-Friedrich meldete sich daraufhin und folgte hinein. Der blauhaarige Nate näherte sich dem Wesen welches sich "Z" nannte, John analysierte das neu entstandene Loch und der Trainer des Machollos, Greg, verschwand kurz um was zu erledigen.


    Leicht überfordert wusste Leon nun nicht was er groß machen sollte und ging in die Nähe des mysteriösen "Z". „Du siehst mir zwar nicht sehr überzeugend aus, aber bei einer solchen telepathischen Anrede muss ja was an dir dran sein“, dachte sich der Blondschopf. Sheinux begab sich nun auch wieder an die Seite von Leon und fragte sich was es mit diesem grünen Schleim-Pokémon auf sich hatte.

  • Nachdem er im Gebäude angekommen war, sah Jan-Friedrich sich erst einmal die am Boden liegende Frau an. Tatsächlich hatte diese eine Platzwunde am Kopf, aber wenn Melchior sagte, dass sie stabil war, rechnete er irgendwie damit, dass er sich schon untersucht und keine weiteren Verletzungen gefunden hatte. Und eingeklemmt oder von Trümmern begraben war sie auch nicht - was die Sache sicherlich einfacher machte. „Was meinst du, soll einer bei den Armen und einer bei den Beinen anfassen?“, fragte der Vogelforscher.


    Off Topic:

    Das ist zwar nur ein kurzer Beitrag, aber irgendwie müssen wir ja mal weiter kommen. Falls Melchior dem Vorschlag zustimmt, kannst du von mir aus gerne schreiben, dass wir das Mädchen so heraus tragen, Kuraudo

  • Joe bekam zwar nicht ganz so mit, was hinter seinem Blickfeld passierte, hörte aber die Frage von Jan-Friedrich. "Ich kann noch einmal Digda rufen in der Hoffnung, dass es mir durch deine Pokémon mitteilen kann, ob und wie schwer Verletzungen am Rücken ausgefallen sind, eventuell kennt Melchior da sogar eine geeignete Methode, da Danny halt noch recht unerfahren ist und sich dennoch irren beziehungsweise etwas übersehen kann. Hände und Füsse anzupacken kann heikel sein, weil man dadurch den Rücken verbiegen kann, was bei Verletzungen an der Wirbelsäule kritisch enden kann."

  • - Vorsichtshalber Warnung: Der Tod wird thematisiert -


    Es dauerte nicht lange, da rief auch schon Friedrich, dass er auf dem Weg sei und kurz darauf erschien auch zwei Schatten am Loch. Einer blieb allerdings am Rand stehen und begutachtete das Konstrukt. Dann rief Johns Stimme zu ihm: "Melchior, du hast tolle Arbeit verrichtet, die Fäden sind mitverantwortlich dafür, dass nicht gleich die ganze Höhle in sich zusammengebrochen ist. Jedoch weiss ich nicht, ob dies ewig so halten wird, daher meine Frage an dich. Wie viel Zeit benötigen wir hier für Trainerin und Z's Gegenstand und wie hoch ist die Chance, dass wir sie ohne weiteren Schäden da raustransportieren können?" Endlich erkannte jemand sein Genie! Wurde auch Zeit, dass sie bemerken, wie klug der Doktorensohn wirklich ist. Dann kam der Vogelkundler auf ihn zu und schlug vor, dass einer bei den Armen und einer bei den Beinen anpacken sollte. "Exakt das tun wir, aber ich werde sie unter den Armen nehmen und ihren Kopf mit meinen Armen abstützen. Du nimmst die Beine, aber so hoch wie möglich. Klemm dir ruhig ihre Oberschenkel unter die Arme. Der Körper muss so ruhig wie möglich bleiben." Melchior sah zu John, der seine Hilfe mit seinem Digda anbot. "Ich denke nicht, dass ihr Rücken, was abbekommen hat, aber du kannst diesen ruhig stabilisieren."


    Mit vereinten Kräften trugen sie, die bewusstlose Frau aus der Ruine. Stehts darauf bedacht, sie möglichst wenig zu bewegen. Draußen angekommen, setzten sie die Trainerin am Boden ab. Melchior rückte einen Stein unter ihre Füße. Anschließend prüfte der Pokemonmediziner erneut die Vitalfunktionen der Frau. "Sie ist stabil. John, bitte wasche die Wunde aus und achte auf ihre Vitalfunktionen. Friedrich komm bitte erneut mit rein. Ich hab da noch eine zweite Person gesehen."

    Gesagt, getan und so lief der Insektenforscher wieder in die Ruine.


    Als Melchior wieder das "Spinnennest" betrat, erblickte er einen roten Panzer zwischen ein Paar Felsen. Mit einer flüssigen Bewegung zuckte er einen Pokeball und rief seinen treuen Begleiter zurück. Dann lief er zu der am Boden liegenden Person. Schon aus der ferne konnte er erkennen, dass etwas nicht stimmte. Als der dunkelblonde Mann das Opfer sah, war ihm schon bewusst, dass jede Hilfe zu spät kam. Es lagen einige große Trümmer auf dem Körper des älteren Herren. Seine Haut war bleich. Jedenfalls da wo noch Haut war, denn Teile seines Körpers waren versteinert. Glanzlose Augen starrten an die Decke. Melchior schob die Lieder zu und spürte dabei die Kälte, die von diesem Körper ausging.

    Niedergeschlagen, wütend und schockiert, wischte er sich über die feuchten Augen. Melchior zog sich das Tuch, welches er als improvisierten Mundschutz trug, vom Gesicht und legte es über das Gesicht der Leiche.

    Nach einer Schweigeminute stand er auf und entfernte sich von dem Herrn. Wortlos ging er zu Luna, die immer noch fasziniert den Stein anstarrte. Er hob das Bluzuk hoch und drückte sie fest an sich. Der Stein leuchtete in ihren Krallen. Dann ging er hinaus.


    Wieder an der frischen Luft atmete der Trainer einmal durch. Bevor er sich zu John bewegte, rief er in Zs Richtung: "Z! Ist das der Gegenstand, den du suchst? Wenn ja, sollte keiner mehr in die Ruine rein."


    OT: Alle Details mit der Leitung abgesprochen.

    Ich hab Lücken für Interaktionsspielraum gelassen. Aber ich denke wir können langsam weiter machen ^^

  • Nachdem sie das bewusstlose Mädchen aus dem Gebäude heraus getragen und sie auf den Boden gesetzt hatten, meinte Melchior: „Sie ist stabil. John, bitte wasche die Wunde aus und achte auf ihre Vitalfunktionen. Friedrich komm bitte erneut mit rein. Ich hab da noch eine zweite Person gesehen.“


    Der Brillenträger folgte ihm daraufhin erneut in das Gebäude, aber der Mann, den Melchior bemerkt hatte, sah nicht so aus, als ob man ihm noch helfen konnte: Abgesehen von den großen Gesteinsbrocken, die direkt auf dem Körper lagen, war der Mann teilweise versteinert, und die nicht versteinerten Körperteile sahen kreidebleich aus. Irgendwie konnte der Vogelforscher sich nicht vorstellen, dass man - von möglichen von den Gesteinsbrocken verursachten Verletzungen einmal abgesehen - mit einem derart teilweise versteinerten Körper lange überlegen konnte. Und tatsächlich schob Melchior nach einer kurzen Untersuchung die Augen des Opfers zu.

    Vollkommen unsicher, wie er darauf reagieren sollte, blieb Jan-Friedrich erst einmal eine Weile stehen und betrachtete den ihm unbekannten Mann. Schließlich wandte sich Melchior zum Gehen, und auch der Brillenträger hielt es nun doch für besser, nicht zu lange in dem möglicherweise einsturzgefährdeten Gebäude zu bleiben.


    Draußen wandte sich Melchior zunächst einmal an Z und erkundigte sich, ob der Gegenstand, den er zusammen mit dem Mädchen geborgen hatte, das Teil war, welches das schleimartige Wesen suchte.

    Jan-Friedrich schwieg noch einen weiteren Moment und wandte sich dann an die anwesenden Trainer: „Wir haben da drin zwar tatsächlich noch jemanden gefunden, aber dem ist nicht mehr zu helfen. Der liegt unter ein paar dicken Felsbrocken und lebt schon nicht mehr.“ Natürlich könnte man den Mann theoretisch noch aus dem Gebäude holen und ordentlich begraben, aber das hielt der Vogelforscher nicht für ratsam, da er nicht wusste, ob das Gebäude sicher war oder jeden Moment einstürzen konnte, und so behielt er diesen Gedanken für sich.

  • Als die beiden blonden Männer Melchior und Jan-irgendwas mit dem Rotschopf zusammen die Person, um die sich die ganze Rettungsaktion wohl gedreht hatte, hinaustrugen und sie ablegten, war Parker wieder unnütz geworden, da die Frau wohl erst einmal umsorgt werden musste, bevor sie weiter transportiert wurde.

    Greg entschied sich aber dagegen, sein Machollo gleich wieder in dessen Pokéball zu verfrachten. Die Pokémon der Anderen schafften es ja auch, sich gut zu benehmen.

    "Hör zu, ja? Benimm dich. Wenn du hier irgendetwas herumtragen musst, dann versuch es ersteinmal bei anderen Gebäuden", sagte er zu Parker. "Oh!... Weisst du was? Hier gibt es keine in der Nähe. Bleib also bei mir und verhalte dich ruhig."

    Als Melchior und Jan-ichkommnochdrauf wieder in die Ruine gingen, war wohl erst einmal Warten angesagt. Das erschien Gregoire eigentlich ganz gut, hatte er doch noch eine Frage, die ihm auf der Seele brannte:

    "Ähm...Vielleicht kann mir ja einer von euch helfen, aber was genau ist denn hier passiert, dass die Stadt auf einmal so aussieht?" Nur um wegen den verdutzden Gesichtern gleich hinzuzufügen. "Die Sache ist die, dass ich gewissermaßen geschlafen habe, als was auch immer passiert ist."

    Ok, ein Stirnrunzeln und ein Lächeln waren schonmal Lohn genug und dann erfuhr er auch den Rest der Geschichte über die beiden Legendären Pokémon und ihren Kampf.

    "Ach, das ist ja ein Ding. Danke", meinte Gregoire darauf.

    Und schon erschienen die beiden Blodschöpfe wieder im Eingang und Jan-mirliegtesaufderZunge verkündete die traurige Nachricht, dass ein halb versteinerter Toter gefunden wurde.

    "Jan-freilich", setzte Greg zu einer Frage an.

    JA DAS ist er, dachte er sich dabei.

    "Entschuldige. Gab es drinnen denn noch versteinerte Personen? Wenn wir das rückgängig machen könnten, wäre es nicht so gut, wenn diese durch einen Einsturz Schaden nehmen."


    Derweil lief sein Machollo langsam und ganz still auf Pauline zu.


    OT: Falls mir irgendetwas entgangen ist, sagt es mir. Ich bin irgendwie nicht mehr so drin. Folgendes bezieht sich auf den nächsten Post: Demnach habe ich etwas an diesem hier weggelassen, damit es zum ächsten passt. Es war aber wirklich nichts wichtiges.

  • Nachdem der Vogelforscher die traurige Nachricht von dem zweiten Opfer verkündet hatte, meldete sich einer der Anwesenden jungen Leute zu Wort. „Jan-freilich“, sprach dieser den Mentalisten an, „gab es drinnen denn noch versteinerte Personen? Wenn wir das rückgängig machen könnten, wäre es nicht so gut, wenn diese durch einen Einsturz Schaden nehmen.“


    „Nein, ich habe da drin keine weiteren Personen gesehen - egal ob versteinert oder nicht. Aber ich bin auch nur im Erdgeschoss gewesen und habe auch dort nicht in alle Räume hinein geguckt.“ Er schwieg einen Moment und meinte dann: „Aber da ich mir nicht sicher bin, wie lange unsere notdürftige Konstruktion mit den Fäden das Gebäude zusammen hält, möchte ich da nicht noch einmal rein gehen um lange nach weiteren Opfern zu suchen. Die Gefahr, am Ende selbst verschüttet zu werden, ist mir dafür ehrlich gesagt zu groß.“ Um diesen Worten noch etwas Nachdruck zu verleihen, ging er noch ein paar Meter weiter weg von dem Gebäude. Anschließend wandte er sich aber noch ein weiteres Mal an den Jungen: „Ach ja, ich heiße Jan-Friedrich und nicht Jan-Freilich. Darf ich wissen, wie du heißt?“


    Off Topic:

    Olynien Ich hoffe, es ist OK für dich, dass ich die in deinem Beitrag angedeuteten Reaktionen meines Charas etwas umsortiert habe. Dein Beitrag liest sich zwischen den Zeilen irgendwie so, als ob mein Vogelforscher deinen Chara einfach so mitten im Satz unterbrochen hätte, und so unhöflich soll mein Chara eigentlich nicht sein.