Event ~ Pokémon Mystery Dungeon Insel der Verlorenen

Die Kronen-Schneelande erwartet euch!


Alle Informationen zum zweiten Teil des Erweiterungspasses "Die Schneelande der Krone" findet ihr bei uns auf Bisafans:

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  • Erstaunlicherweise meldete sich das Sniebel als erster Freiwillig um die Bilder zu empfangen, weshalb sich Melody fix zu ihm wand und sie vor seinem inneren Auge abzuspielen. Mit einer einzelnen Zielperson war das alles sehr viel einfacher und erforderte so gut wie keinerlei große Konzentration für die Übertragung an sich, höchstens um die korrekten Bilder zu übertragen. Sie wiederholte die Bilder die sich gesehen hatte ein paar mal langsam hintereinander um sicherzugehen das das Sniebel sie auch alle als lebhafte Erfahrung in sich aufnehmen würde und sie nicht zu schnell von ihm vergessen werden. Unbeabsichtigterweise mischte sich unter die Bilder allerdings auch eines von vorhin als die Beiden Streithähne eingeschlafen sind. EIn Ulkiger Moment den Melody sich unbewusst erstaunlich gut eingeprägt hatte.

  • „Ja, vielen Dank dir, mir geht‘s jetzt wieder besser. Ich wusste gar nicht, wie erschöpfend und aufregend das Leben als Pokémon sein kann.“, erklärte Louis sich, und strengte sich an, sodass sein Schweif nun aufrecht stand. „Nein danke, ich brauche keine Sinelbeere, aber danke für das Angebot! Wir sollten sie denen geben, die sie brauchen und sparsam mit ihnen umgehen...“, rief das Glumanda dem Sniebel zu. Das kleine Trasla war so mutig, es flog auf einem Yanma herum und wollte eine „Karte“ erschaffen, um sie allen zukommen zu lassen. Es machte sich verdammt nützlich, und was hatte der Fotograf bisher gemacht? Seinem Menschenleben nachgetrauert und eine Flucht vorgeschlagen... Er fühlte sich nutzlos, und vielleicht war er das auch... Aber vielleicht bot sich ja jetzt die Chance? „Nach dem Sniebel würde ich gerne an der Reihe sein“, bot er sich an.


    Feuerdrache: Bitte entschuldige die lange Wartezeit, ich will dich nicht absichtlich abhalten vom Schreiben...

  • Zunächst meldete sich niemand, worauf hin das kleine Trasla mit der Bilderübertragung bei Jamie begann. Wie eine Endlosschleife wurden die ziemlich ähnlich wirkenden, teilweise schon an ein Daumenkino angelehnte Bilder immer wieder und wieder wiederholt. Jamie konnte sich dank der Übertragung ein ziemlich gutes Bild davon machen, was sie terrainmässig erwarten wird und welche Richtung sie einschlagen müssen. Weniger gut fand Jay wiederum das Bild von ihm und dem Loturzel, beide schlafend nach ihrer ersten Konfrontation. "Du kleines Wattzapf ..." dachte sich der Geografieliebhaber. "... da will man sich einmal für das Team nützlich machen und so wird einem gedankt, tzzz ..." Jamie lief rot an und wendete sich mit dem Kopf von der Gruppe ab. Das Glumanda hingegen scheint nun wieder einigermassen bei Sinnen zu sein und wagt als nächstes den Versuch. "Diejenigen, die keine Bilder empfangen, sollten sich währenddessen Gedanken machen, wie wir vorgehen möchten. Wir sind doch eine recht grosse Gruppe, womit wir eine grosse Fläche abdecken können, wie in einem Schachspiel ist es wichtig, dass wir uns nicht in die Enge treiben lassen und uns nicht gegenseitig blockieren. Wer eher physisch kämpft, braucht Platz, wer auf Wasser, Eis, Psycho, Feuer oder so setzt oder sich eher darauf konzentrieren möchte, den Gegner zu verwirren oder dessen Verteidigung zu schwächen wiederum kann sich hinter den Kämpfern verstecken, sofern sie sich treffsicher genug fühlen. Solange wir keine geeignete Transportmöglichkeit haben, würde ich Melchior in der Mitte von uns allen platzieren, den ohne Ausrüstung sind wir geliefert, auch haben wir so am besten Zugriff zu den Beeren."


    Man mag es kaum glauben, doch hinter dem Hitzkopf verbarg sich ein wissbegieriger Junge, der von Klein auf sich sehr für Strategiespiele interessierte, nicht nur für Schach sondern auch für Geländespiele, wo das Terrain und eine passende Strategie das Alphasystem und Omegahöhle war. Okay so ganz richtig war das nicht, das Interesse an Geografie und Umwelt bestand zwar schon immer, für die Spiele jedoch war neben Grossvater auch sein älterer Bruder John verantwortlich, gegen den er meist den Kürzeren zog.

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  • Nach dem Schwarzen Wiesel wollte auch die Feuerechse die Bilder empfangen. "Pass auf deinen Schwanz auf, das wirkt sehr realistisch und bei dir könnte es bestimmt etwas unangenehm werden wenn du deswegen stolperst", entgegnete die kleine Melody dem Glumanda und begann die Bilder an das Feuerpokemon zu senden. Da sich von dem Glumanda bisher weder peinliche noch sonst welche Bilder ins Gedächtnis eingeprägt hatten gab es diesmal auch nur die Bilder der Umgebung ohne unbewusste Extrainhalte.

  • Nachdem das Sniebel und das Glumanda sich gemeldet und auf das Angebot eingegangen waren, meldete sich nun auch Uschaurischuum wieder zu Wort. „Ich denke, ich möchte es auch noch einmal probieren“, meinte er. „Ich sehe zwar nicht so gerne Bilder aus so eine Höhe, aber jetzt weiß ich ja vorher, worauf ich mich da einlasse. Vielleicht ist es ja einfacher zu ertragen, wenn man sich darauf vorbereiten kann, und es ist sicher hilfreich, wenn noch eine Person mehr die Informationen hat.“


    Off Topic:

    Das ist zwar nur ein kurzer Beitrag, aber immerhin mehr als nichts. Da Weihnachten bereits vorbei ist, wünsche ich euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!

  • Melody freute sich regelrecht über das Interesse an ihren Talenten und wie nützlich sie sich machen konnte in diesen ungewohnten und seltsamen Umständen die sie auf diese Insel führten. Nach der Feuerechse wollte nun auch das Schiggy die Bilder sehen. Wie gewohnt sendete die kleine Psychofee die Bilder, wobei aber auch einmal ein Bewegtbild dabei war aus einem Werbevideo zu einem bekannten Detektivfilm. So kam es wie es kommen musste und der ehemalige Schildkrötentrainer bekam, ohne das es beabsichtigt war, kurz vor der letzten wiederholung der Umgebungsbilder eine kurze Szene zu sehen in der ein Schiggy auf einer runden Plattform stehend eine Blubberblase aus dem Mund fliegen lässt und sich verspielt nach ihr im Kreis umdreht.

  • Melody bot den unten gebliebenen Pokémon an, ihnen die Bilder einzeln zu schicken. Nach dem Sniebel, das Kyla mehr oder minder zu ignorieren versuchte, meldete sich noch ein Glumanda und schließlich ein Schiggy, die sich bereit erklärten, ihre Eindrücke zu empfangen.

    Nachdem Melody mit dem Sniebel fertig war, meldete es sich wieder zu Wort - ignoeren unmöglich. Was zu Zerrwelt ist ein Schachspiel?, dachte Kyla, aber sie zwang sich dazu, es nicht auszusprechen. Und auch wenn sich das Yanma nicht sicher war, wie vernünftig diese ehemaligen Menschen überhaupt agieren würden, so musste es doch zugeben, dass ein Plan vielleicht nicht das Schlechteste war. Sie selbst würde zwar nicht weiter davon betroffen sein, weil sie eh über den anderen flog, aber es war schon sinnvoll, die physischen Kämpfer dorthin zu setzen, wo sie nicht erst an zig anderen Pokémon vorbei mussten.

    Dennoch sagte sie nichts weiter zu dem Plan, sondern meinte nur: "Wir sollten bald aufbrechen. Die Höhle liegt in dieser Richtung", sie deute mit dem Hinterteil nach Nordosten. "Also sollten wir uns aufstellen und uns auf den Weg machen, wenn wir sie noch irgendwann erreichen wollen."

  • Noah seufzte innerlich. Wenn es weiter so ginge säßen sie alle am fünften Tag noch da und diskutierten über unwichtiges. Das flauschige Fellknäuel streckte sich, versuchte aber sein Gähnen zu unterdrücken denn er wollte keinen weiteren Streit vom Zaun brechen.


    Sein Köpfchen wandte sich dem Sniebel zu dessen Argumentation in sich recht schlüssig klang. Er nickte deshalb nur und er achtete darauf dass das Unlichtpokémon es sehen konnte. Ergänzen wollte er das nicht, denn noch war er unsicher wo sein Platz war. Aber wahrscheinlich gehört er eher zu den aktiven Kämpfern ... obwohl dies vermutlich die einzigartige Struktur seines unglaublich weichen, sauberen und wunderschönem Fell zerstören würde. In der nächsten Sekunde weiteten sich seine Augen. Warte hatte er gerade wirklich Angst dass sein Leihpelz zu Schaden kommen würde? Oh nein. Das war nicht gut. Nicht dass Noah eitel wäre, er achtete schon auf ein gewisses Maß auf sein Äußeres aber so übertrieben war es noch nie. Das war kein gutes Zeichen. Er schluckte. Dankbar war deswegen dem Yanma dass eine Richtung vorschlug.


    Sein Näschen zuckte und er beschloss zu handeln. Geschickt hoppelte er nach vorne, stemmte seine Vorderpfoten in die imaginäre Hüften und teilte ihnen mit: " Da ich nicht so viel wiege, glaube ich zumindest, kann ich ja schon mal vorausgehen. Um mal alles vorzutasten." In Noahs großen Ohren klang alles schlüssig. Ohne die Reaktion der anderen abzuwarten machte er drei Schritte richtig Nordosten als er feststellte dass er nicht weiter kam. Irgendwas hielt ihn fest und warte wieso veränderte sich seine Umgebung? Der Boden unter ihm sank und er schrie: "Hilfe."


    OT: Oh Nein. Ich könnte ja behaupten wer nicht hören will der muss fühlen aber dennoch hat es Noah nicht verdient zu versinken. Bitte errettet das Flauschknäuel.

  • Es schien so, als hätte das Trasla noch weitere Pokémon gefunden, um ihnen die Umgebung zu zeigen. Als alle Interessenten durch waren, merkte das Yanma richtigerweise an, dass man sich in die Startposition begeben sollte, damit man langsam aufbrechen kann. Recht hatte es. Das kleine Piccochila machte da auch gleich die ersten 2-3 Schritte doch dann passierte das, was Jamie nicht miteinberechnet hatte: Die Beschaffenheit des Sumpfes, Wasser und Schlamm können kombiniert wie Treibsand wirken, besonders wenn man nicht gut schwimmen kann. "Verdammt!", fluchte das Sniebel innerlich. "Wie konnte ich das nur übersehen? Wenn ich nur eine Eis-Attacke beherrschen könnte, dann hätte ich die Möglichkeit, den Sumpf zu verfestigen", Sniebel beendete sein mit Selbsthass und -mitleid gefüllten Gedanken und richtete sich an die Wasserpokémon: "Kurze Ergänzung zum Plan, wie es scheint, ist das Terrain zu schlammig damit wir Landgänger gut Fuss fassen können, wäre es echt möglich, dass ihr vorgeht und den Boden für uns rekkt*? Und bitte, bitte fischt diese Fellknäul aus dem Sumpf, wir können nicht schon jetzt Leute unserer Gruppe verlieren wenn wir noch nicht einmal die erste Höhle betreten haben ..."


    OT: *rekken habe ich jetzt als umgangsprachlichen, ländlichen Begriff für "rekognoszieren" (auskundschaften) verwendet. Es wirkt für mich passender, wenn Jamie dieses Wort irgendwie abkürzt^^

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  • Ein kleines Picochilla schien nun ebenfalls endlich aufbrechen zu wollen, sackte allerdings nach kaum einem Meter bereits im Boden ein. Verdammt, dachte Kyla. Als fliegendes Insekt hatte sie sich natürlich keine Gedanken über die Beschaffenheit des Bodens gemacht. Na das konnte ja lustig werden ...

    Die anderen Pokémon schienen nun einigen Respekt vor dem Terrain zu haben - das Sniebel schwang nur mal wieder große Reden, tat aber auch nichts -, also flog Kyla kurzerhand selbst zu dem grauen Fellknäuel, umfasst seine Schultern mit ihren Beinen und begann zu ziehen. Es sah zwar leichter aus als ein Trasla, aber es steckte ziemlich tief im Schlamm. Und außerdem konnte es sich offensichtlich nicht selbst leichter machen.

    "Keine Ahnung, ob du mir helfen kannst", meinte Kyla zu dem feststeckenden Pokémon, "aber wenn ja, wäre das gut." Dann hielt sie inne und wandte sich zu den anderen: "Oder wenn sich einer von euch trauen würde, herzukommen und zu helfen ... ich weiß, jeder könnte hier einsinken, aber nur rumzustehen bringt uns erst recht nicht weiter!"

  • Die Zeit schien still zu stehen, niemand regte sich. Jamie erhoffte sich, dass sich einer der Wasserpokémon freiwillig melden würde, da diese eventuell schwimmen könnten. Ein kleiner Hoffnungsschimmer in Form einer nervigen Fliege erhellte die Trüber Moor- und Sumpflandschaft. Leider war das Yanma zu schwach, um Fellknäuel Picochilla aus dem Schlamassel zu ziehen. "Wenn sich einer von euch trauen würde, herzukommen und zu helfen ... ich weiß, jeder könnte hier einsinken, aber nur rumzustehen bringt uns erst recht nicht weiter!" Rief es der Gruppe zu. "Genau so wenig nützt es uns, wenn weitere Leute von uns versinken, ohne festen Halt hilf es uns rein gar nichts, wenn einer nach dem anderen absauft!" Rief das Sniebel energisch dem Yanma zu. Gegen aussen hin mag es wohl wieder einmal so klingen, als würde Jamie nur provozieren wollen, dass ihn aber die aussichtslose Lager gerade innerlich zu schaffen macht, wird wohl keiner der Gruppe realisieren. "Verdammt, ..." flucht das Sniebel innerlich. "Was können wir nur tun, was, was, WAS!? Ohne half fällt mir nichts ein." Wütend stampft Sniebel auf den matschigen Boden. "Nanu? Fester Halt? Wir haben ja gerade festen Halt, wenn wir diesen Halt weiterziehn könnten ..."


    Jamies Kopf wurde ganz leer für einen Moment, dann rief er begeistert: "Ich hab's, warum bin ich darauf nicht schon früher gekommen! Wenn wir bei Picochilla keinen festen Halt garantieren können, dann müssen wir unsere jetzige Lage zum Vorteil nutzten! Wenn wir eine Kette von unserer jetzigen sicherer Position bis hin zu unserem unglücklichen Pokémon ziehen können, dann können wir es gemeinsam rausziehen. Dafür müssten die stämmigen, schweren und kräftigen Pokémon hinten bleiben und dann nach und nach in Richtung Noah, so war doch sein Name, ziehen. Würde Camaub und Flegmon am Anfang empfehlen und eventuell dich Riolu, entschuldige bitte, die Namen bleiben mir nicht wirklich hängen, bitten, das Picochilla rauszuziehen. Wir müssen aber jetzt handeln! Yanma, darf ich dich währenddessen bitten, im Wald nach eine langen stabilen Ranke oder ähnlichem zu suchen? Damit können wir Nicht-Überflieger uns mit Stützpunkten von A nach O bewegen, wenn wir die Ranke oder Liana an zwie Orten befestigen, können wir uns mit den Händen rausziehen, wenn wir zu versinken drohen bzw. leichter diejenigen aus dem Sumpf ziehen, die es nicht mit eigener Kraft schaffen."


    OT: Gegen aussen hin wirkt Jamie fast unveränderlich provokant und geladen, jedoch ist er wirklich besorgt und möchte seine Hilfe anbieten. Wer ist eigt, noch alles so dabei im Event? Einige haben ja wirklich schon lange nichts mehr geschrieben ...

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  • Wie zuvor empfing Uschaurischuum die aus der Luft betrachteten Bilder von der Umgebung - wobei er dieses Mal bereits wusste, was er zu erwarten hatte und sich so etwas besser darauf einstellen konnte. Als zwischendurch ein paar Bilder von einem Schiggy enthalten waren, welches eine Blubberblase fliegen lässt, sagte er sich, dass das wohl irgend eine andere Wasserschildkröte gewesen sein muss, der Melody irgendwann einmal begegnet ist.

    Kurz nachdem die Übertragung der Bilder fertig war, schlug Kyla vor, dass man sich auf den Weg machen sollte. Daraufhin hoppelte das Picochilla schon einmal los, aber anscheinend achtete es nicht auf die Umgebung, und der Boden begann, unter ihm nachzugeben, und es schrie: „Hilfe.“


    Im ersten Moment war der Schildkrötentrainer sich unsicher, wie er diesem armen Pokemon helfen sollte. In seiner Heimatregion wäre er sicher hin gelaufen und hätte das Pokemon gepackt und heraus gezogen - aber irgendwie war er als Pokemon nun deutlich kleiner, so dass er deutlich näher heran musste, und er war sich nicht sicher, ob er es weit genug heran schaffen würde, um nicht auch noch einzusinken.


    Aber dann wurde er aus seinen Gedanken gerissen. Das Sniebel wandte sich an ihn und die anderen in Wasserpokemon verwandelten Trainer. „Kurze Ergänzung zum Plan, wie es scheint, ist das Terrain zu schlammig damit wir Landgänger gut Fuss fassen können“, erklärte es, „wäre es echt möglich, dass ihr vorgeht und den Boden für uns rekkt*? Und bitte, bitte fischt diese Fellknäul aus dem Sumpf, wir können nicht schon jetzt Leute unserer Gruppe verlieren wenn wir noch nicht einmal die erste Höhle betreten haben ...“

    Bevor der Schildkrötentrainer nachfragen konnte, was mit „rekken“ gemeint war - das Wort hatte er noch nie zuvor gehört -, flog Kyla zu dem Picochilla, ergriff dessen Schulter und begann, daran zu ziehen. Dabei meinte sie zu dem feststeckenden Pokemon und fragte, ob dieses irgendwie mithelfen könne. Anschließend wandte sich das Yanma aber noch an die anderen: „Oder wenn sich einer von euch trauen würde, herzukommen und zu helfen ... ich weiß, jeder könnte hier einsinken, aber nur rumzustehen bringt uns erst recht nicht weiter!“

    Das Sniebel wandte daraufhin ein, dass es auch nichts brachte, wenn die Helfer auch im Schlamm versinken würden. Aber nach kurzem zögern rief es: „Ich hab's, warum bin ich darauf nicht schon früher gekommen!“, und erklärte, dass man vielleicht eine Kette bilden konnte, bei der die kräftigen und stämmigeren Pokemon auf dem festen Boden bleiben und die leichteren Pokemon sich der Reihe nach in Noahs Richtung vorwagten, um ihn dann gemeinsam heraus zu ziehen. Vielleicht könne man auch eine Ranke oder eine Liane als Hilfsmittel nutzen, an der man sich notfalls festhalten und heraus ziehen könnte.


    „Das klingt nach einem Plan“, meinte Uschaurischuum daraufhin. Weil ihm inzwischen klar geworden war, dass er wahrscheinlich das Gewicht eines Schiggys und nicht das eines Menschen hatte, ließ er sich auf seinen Bauch fallen. „Also, wenn jemand mich an meiner Rute festhält und mich notfalls heraus zieht, falls ich einsinke, kann ich mal gucken, wie gut ich mich auf allen Vieren vorwärts bewegen kann“, schlug er vor. Anschließend begann er, sich vorsichtig in Noahs Richtung zu bewegen.


    Off Topic:

    Soweit ich es recherchiert habe, wiegt ein Schiggy zwar mehr als ein Picochilla (9kg vs. 5,8 kg), aber ich nehme einmal an, dass sich das Gewicht auf eine deutlich größere Fläche verteilt, wenn das Schiggy sich auf dem Bauch liegend krabbelnd vorwärts bewegt. Außerdem ist Uschaurischuum vorgewarnt und entsprechend vorsichtig, wo er seine Pfoten hin setzt.

  • Allen Anschein nach haben alle die an den Bildern interessiert waren diese nun eingefordert und es konnte weitergehen, oder zumindest es hätte weitergehen können wenn nicht gerade eins der Pokémon dabei war im Sumpf verstecken mit vollem Körpereinsatz zu spielen. Melody war kurz davor sich selbst dreckig zu machen indem sie einfach mit in den Sumpf und dann wieder raus teleportierte aber andere Pokémon waren schneller und bereits am helfen. Zwar hätte Melody sich noch immer einklinken können aber was Massen beziehungsweise Gruppenteleportierereien anging war sie noch etwas unerfahren, darum tat sie das nächstbeste. Sie suchte mit grazilen vorsichtigen Schritten in der direkten Umgebung der anderen nach einer Art Liane oder vergleichbaren.