Event ~ Pokémon Mystery Dungeon Insel der Verlorenen

  • Eine kleine Gestalt bewegte sich schwebend eine steinerne Treppe hinauf. Oben angekommen verlies sie das Gebilde und blickte auf die aufgehende Sonne. Die Strahlen des Himmelskörpers vertrieben den Schatten, welcher über der Insel lag. Die Nacht war vorüber und schon bald würden die schlafenden Bewohner erwachen. Aus dem Dschungel drang lautes Gebrüll. Aus dem Vulkan stieg ein Ring aus dunklem Rauch. Die Gestalt lies den Blick über die Szenerie schweifen. Niemand außer ihr selbst wusste was bevorstand. Ein hämisches Grinsen schlich sich aus das Gesicht des Wesens. "Die Zeit ist gekommen. Du kennst deine Aufgabe. Begib dich an deinen Posten. In wenigen Stunden wird es beginnen." sagte die Gestalt. Das andere Pokémon hielt einen Moment inne ehe es dann antwortete "Ja Meister ich werde meine Pflicht erfüllen. Ihr werdet es erfahren sobald sie angekommen sind." Dann wandte er sich ab und verschwand im inneren des Gebildes. Das kleine Wesen blickte in den Himmel und schloss die Augen. "Nun denn erscheint meine Ringe und bringt sie in mein Reich." zitierte es. Auf der Insel schien sich nichts verändert zu haben. Lediglich eine Lichtung in einem Wald der am Fuße des Gebildes lag wirkte verzerrt. Auf dieser waren mehrere Ringe zu erkennen. An zufälligen Orten in Regionen der Welt erschienen Ringe. In Größe unterschieden sie sich, sodass entweder Pokémon oder Menschen hindurch passen würden. Möge das Spiel beginnen." sagte das Wesen und lachte.


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    Noch immer saß der Schock tief, weil das Pokémon aus dem Ball nicht das Flabébé war, welche die junge Frau eigentlich gefangen hatte. Stattdessen war ein Webarak erschienen. Warum musste es eine Spinne sein. Jedes andere Pokémon wäre in Ordnung gewesen. Sie war froh das Mo zustimmte auf dem Rückweg nach dem Mann ausschau zu halten mit dem die Blonde zusammengestoßen war. Es schien nicht sehr erfolgsversprechend zu sein. Nachdem sie um eine Ecke bog sah Natalie einen Fremdem, der so aussah wie der Rüpel. Ohne zu zögern lief die Grünäugige hinter ihm her in eine Gasse. Kurz nach dem einbiegen wollte kam ein seltsamer Ring in Sicht. Golden und im inneren schwarz. Die Trainerin wollte abbremsen, stieß jedoch gegen einen Stein, welcher sie zum Stolpern brachte. Die junge Frau schrie spitz auf als sie in den Ring fiel. Dann verschwand das Objekt. Einen Augenblick war die Blonde von Dunkelheit umhüllt. Dann verlor sie das Bewusstsein.


    Ein Schmerz pochte in ihrem Kopf auf. Natalie kniff die Augen zusammen und drückte sich die Hand an die Stirn. Jedenfalls war es das gewesen, was die junge Frau vorgehabt hatte. Es fühlte sich jedoch alles andere als vertraut an. "Was ist..." sagte sie, als sich ihre Augen öffneten. Ungläubig hingen die Augen des blauen Pokémon auf seinem Arm, welcher mehr aussah wie eine Flosse. Vor Schreck riss sie die Augen auf und schaute so gut es ging an sich herab. "Was ist mit mir passiert?" sprach die Pinguindame mehr zu sich selbst. Was war geschehen. Natis Blick huschte durch die Gegend. Sie befand sich offenbar auf einer Art Lichtung. Um sie herum Bäume. Zu ihrer linken konnte sie einen großen Stein erkennen in welchen Öffnungen, die an Fenster erinnerten gehauen waren. Auf der Lichtung in der Wiese befanden sich einige Pokémon. Die junge Frau war in dem Moment überfordert und brauchte erstmal ein wenig um sich wieder zu fangen.


    OT: Hiermit ist das Event nun offiziell gestartet. Ich hoffe auf ein schönes RPG mit euch und wünsche allen viel Spaß ^^
    Zu Beginn eures Posts schreibt bitte kurz wie euer Charakter in den Ring gerät. In den Ringen ist Dunkelheit jedoch können in diesen auch die Gedanken einen streich spielen und

    Halluzinationen entstehen. Bevor die Charaktere jedoch auf der Insel ankommen werden sie ihr Bewusstsein verlieren.
    Aufwachen werden dann alle auf der Lichtung.
    Falls noch Fragen eurerseits sind stellt diese bitte im Diskussionsthread.

    Sollte es jemand nicht herauslesen können, Natalie wurde zu einem Plinfa^^
    Nachdem ihr euer Pokémon festgelegt habt könnt ihr dies nach eurem Post auch in euren Steckbrief eintragen, es ist aber kein Muss^^

  • Hoenn, nur wenige Stunden zuvor:

    Nach ein paar sportlichen abendlichen Fitnessübungen begaben sich Melodys menschliche Eltern zurück in ihr Zimmer mit Doppelbett im Graphitporter Pokécenter. "Also falls irgendwann mal ein Rennen ansteht sollten wir zwei bestens dafür gewappnet sein", meinte der Mentalist keck flüsternd als er seiner Partnerin die Tür aufhielt. Im Zimmer selbst konnte man bereits die Pokémon der beiden sehen welche schon am schlafen waren. Am Prominentesten im Blick war wie immer Melody, die es sich bereits auf dem Kopfkissen der einen Betthälfte gemütlich gemacht hatte. Diese Nacht wollte sie anscheinend bei ihrer Pflegemama schlafen.


    ???????, jetzt:

    Auf einer Lichtung dieser unbekannten Insel befand sich, noch immer schlafend, nun ein kleines Trasla das nicht wirklich an diesen Ort gehörte. Wie sie jedoch hierher kam, nachdem sie zuvor noch neben ihrer Mama lag, würde für die kleine Melody nach dem aufwachen noch noch ein großes Rätsel darstellen.


    OT: Ich konnts nicht abwarten. Eventuell gibts im nächsten Post von mir zusammen mit dem Aufwachen der kleinen nochmal einen kurzen Teil wie ihr verschwinden in Hoenn bemerkt wurde. Es kann auch sein das in diesen Post noch eine Kurze Reaktion von Nessi und ihrer Hoenn Annie reineditiert wird sobald ich dafür noch einen oder mehrere Sätze bekomme. Wenn das der Fall sein sollte werd ich dies im nächsten Post ebenfalls im OT noch erwähnen.


    Edit: Die Charfarbe ist nur als Anlehnung an das Hoenn RPG gedacht im Event selbst werde ich keine Farbe verwenden, die ist nur für die ersten 2 Posts gedacht in denen ich nochmal Bezug auf Hoenn nehmen sollte.

    Interessiert ihr euch für den Bisaboard RPG Bereich? Besucht unseren Discord. Infos dazu am Ende dieses Beitrages.

    Rette Die Digiwelt in: Digimon Core Saviors (Leiter)
    Erhöre den Klang der Legenden in: Johto (Co-Leiter)

    Plündere zerstörte Städte in: Kalos (Spieler)

    Erforsche das Wetter in: Hoenn (Spieler)

    :help:Pokemon Home: Suche Meltan & Melmetal; biete fast alles andere:help:

    Einmal editiert, zuletzt von Cy-Res ()

  • Luftraum zwischen Sinnoh und Kalos, nur wenige Stunden zuvor:


    Alex scrollte durch die Pokédex-Einträge und versuchte sich die Zeit zu vertreiben, indem er etwas neues über die Pokémon erfuhr, denen er auf seinen bisherigen Reisen begegnet war. Wie immer fuhr im ein kurzer Schrecken durch die Glieder und er fasste sich an die Seite seines Gürtels. Erleichterung durchströmte ihn, als er dort die beiden Pokébälle ertasten konnte, welche seinen beiden Partnern Panferno und Lucario gehörten.

    Er hasste es zu fliegen, denn die Regeln der Airlines schreiben vor, dass alle Pokémon, die größer als 50 Zentimeter sind, sich in ihren Pokébällen aufzuhalten haben. Doch ohne seine beiden Partner fühlt sich eine Reise nicht vollständig an.

    Am liebsten hätte er, wie schon bei den Reisen zwischen Sinnoh, Kanto, Hoenn und Johto die Schiffe oder Zeppeline benutzt, welche zwischen den Regionen hin und her fahren. Doch bei Regionen wie Kalos oder Einall sind viel zu weit weg, um sie mit dem Schiff in angemessener Zeit zu erreichen.

    Dabei ist Kalos auch nur der Zwischenstopp für mein eigentliches Ziel, dachte Alex bei sich, ich hoffe, im Zug können die beiden wieder draußen sein.

    Da merkte er den Ruf der Natur. Also steckte er seinen Pokédex wieder in seine Tasche, erhob sich und ging den Backbord-Gang des Flugzeuges zwischen den Sitzen entlang, um die Bordtoilette aufzusuchen.

    Als er sie wieder verließ und sich zurück zu seinem Platz kurz vor der ersten Klasse begeben wollte, hörte man plötzlich die Stimme des Kapitäns: "Sehr geehrte Fluggäste, bitte begeben Sie sich auf ihre Plätze und schnallen Sie sich an, es kann jeden Augenblick zu Turbolenzen kommen."

    Alex wollte den Anweisungen folge leisten, also erhöhte er sein Tempo und machte einen weiteren Schritt nach vorne.

    Doch plötzlich durchzog ein gewaltiger Ruck das gesamte Flugzeug. Dies, in Kombination mit seinem versuchten Schritt und seinem Tempo sorgte dafür, dass Alex den Boden unter den Füßén verlor und durch den Flugzeuggang flog. Er hörte eine Frau schreien, dann geschah alles wie in Zeitlupe.

    Ein goldener Ring kam aus der ersten Klasse geflogen. Er maß fast zwei Meter im Durchmesser und erinnerte Alex an die Dimensionsringe von Hoopa, welche das mysteriöse Pokémon dazu benutzt hatte, um allerlei Schabernack in Dahara City zu treiben. Doch anders als bei den Ringen von Hoopa war dieser in seinem Inneren nicht Lila, sondern Schwarz. Verzweifelt versuchte Alex, seinen Sturz zu bremsen, doch er war zu weit von den Sitzen entfernt, um sich an ihnen festzuhalten und sein Schwung in diesem Sturz war zu groß, um ihn zu kontrollieren. Während der Ring immer näher kam und mehr von seinem Blickfeld ausfüllte, konnte Alex die Profile der Menschen sehen, die auf beiden Seiten des Gangs saßen: Erschrocken, mit offenen Mündern beobachteten sie das merkwürdige Objekt, was da durch den Flugzeuggang schwebte. Dann fiel Alex durch den Ring.

    Durch den Schwung drehte Alex sich um sich selbst, wie wenn er sich an einer waagerechten Stange drehen würde, und konnte so inmitten der Dunkelheit zu dem Ring zurückschauen, durch den er gerade gefallen war. Er wusste nicht, ob es daran lag, dass er sich so schnell durch die Dunkelheit bewegte oder daran, dass der Ring schrumpfte, aber er wurde immer kleiner, bis er verschwunden war und die Schwärze Alex komplett umfing.
    Doch bevor Panik in ihm ausbrechen konnte, wurde er ohnmächtig.



    ???????, jetzt:


    Als Alex langsam wieder zu sich kam, lag er bäuchlings auf einer Wiese. Noch bevor er die Augen öffnete, konnte er die Dinge um sich herum genauesten wahrnehmen, wie durch einen Filter, wo nur Lebewesen und Bäume sichtbar waren und aussehen, als würden sie in blauen Flammen stehen. Es erinnerte ihn an die Aura-Wahrnehmung, welche ihn mal sein Lucario gezeigt hatte. Alex war verwirrt. Er konnte diese "Technik" nicht selbstständig einsetzen.

    Er öffnete die Augen und konnte nun erkennen, dass er sich auf einer Lichtung befand.

    Doch da bemerkte er, das irgendetwas nicht stimmte. Sein körper fühlte sich zwar merkwürdig leicht an, doch er hatte das Gefühl, als würde etwas schweres an seinen beiden Kopfseiten hängen. Außerdem spürte er etwas auf seinem linken Bein liegen, doch gleichzeitig konnte er sein Bein durch dieses "etwas" spüren.

    Verwirrt und leicht in Panik drückte Alex sich mit seinen Armen vom Boden ab. Als er jedoch einen Blick auf seine Arme warf, sah er nicht wie erwartet seine Hände, sondern blaue Tatzen.

    Er konnte nur einen klaren Gedanken fassen: Was geht hier vor?!?

  • Anemonia City, Johto. Überglücklich darüber, dass er für seine Pokemonreise doch noch eine passende Gruppe gefunden hatte, ging Uschaurischuum noch einmal nach Hause, um von dort sein Reisegepäck abzuholen. Dort schnappte er sich seinen Rucksack und setzte ihn sich auf den Rücken. Als ihm dabei der Gedanke kam, dass seine Kameraden ihn noch nicht mit seinem Gepäck gesehen hatten, musste er auf einmal schmunzeln. Was die wohl sagen würden, wenn sie sahen, dass er nun genau wie seine kleinen Freunde einen Schildkrötenpanzer auf dem Rücken trug?

    „Kommt, ihr drei. Wir wollen das Schiff nicht verpassen“, sagte er zu Morla, Kassiopeia und A’Turin.

    Als Antwort bekam er „Schiggy“, „Qurtel“ und „Chelast“ zu hören.

    Also verließen der Schildkrötentrainer und die drei echten Schildkröten die Wohnung. Uschaurischuum schloss die Tür ab und ging dann noch schnell zur Nachbarswohnung, um den Schlüssel an seine Vermieter zurück zu geben, und anschließend machten sie sich auf den Weg zur Schiffsanlegestelle.

    Als der blonde Brillenträger gerade das Schiff besteigen wollte, erschien auf einmal mitten auf der Gangway ein Ring, der von der Breite her etwa der Breite der Gangway entsprach. Es war unmöglich, diesem Ring auszuweichen, und Uschaurischuum machte sich auch keine großen Gedanken, als er dort hinein trat.

    „Schi schiggy!“, rief Morla noch, aber es war bereits zu spät. Der Mann mit dem schildkrötenpanzerartigen Rucksack hatte den Halt verloren und war durch den Ring in unbekannte Dimensionen gefallen - ganz so als ob die Gangway auf einmal ein Loch gehabt hätte. Auch Uschaurischuum hatte im ersten Moment das Gefühl, dass er durch die Planke hindurch ins Wasser gefallen wäre, jedenfalls fühlte sich die Dunkelheit um ihn herum reichlich nass an. Aber bevor er sich dazu durchringen konnte, auf die Wasseroberfläche hin zu schwimmen oder sich darüber zu wundern, dass um ihn herum alles komplett schwarz war, verlor er das Bewusstsein.


    Lichtung in einem Wald auf einer unbekannten Insel. Als er wieder zu sich kam, hatte Uschaurischuum irgendwie das Gefühl, als ob irgend etwas nicht stimmen würde. Die Umgebung um ihn herum war eindeutig trocken, und irgendwie passten die Geräusche auch gar nicht zu der kleinen Anlegestelle bei Anemonia City. War er also ertrunken und das hier war das Jenseits? Nein, irgendwie hatte er das Gefühl, dass er doch noch lebte. Hatten seine neuen Kameraden ihn also aus dem Wasser gezogen und ihn dann irgendwohin mitgenommen, während er bewusstlos war? Ja, das konnte vielleicht sein. Um zu sehen, wo sie ihn hin gebracht hatten, öffnete er nun erst einmal seine Augen.

    Soweit er es erkennen konnte, befand er sich auf eine Lichtung in irgend einem Wald. Um ihn herum befanden sich einige Pokemon, aber auch genau solche Ringe wie der, durch den er gefallen war. Was ihn aber verwundete, war die Tatsache, dass die Pokemon viel größer waren als er es erwartet hätte. Irgendwie schienen die auf Menschengröße vergrößert worden zu sein.

    Aber wo waren seine Kameraden? Uschaurischuum stand nun erst einmal auf - bisher hatte er irgendwie auf dem Bauch gelegen - und schaute sich noch etwas weiter um. Nein, Menschen waren hier nicht zu sehen. Aber wo waren die auf einmal hin? Oder träumte er das alles nur? Für Letzteres wirkte das alles aber irgendwie etwas zu realistisch. Unschlüssig, was er nun unternehmen sollte, senkte er nun erst einmal seinen Blick - und erschrak dabei. Irgendwie hatten seine Arme und Beine eine reichlich ungesunde Hautfarbe, und sie waren auch deutlich kürzer geworden als er es gewohnt war. Aber immerhin hatte er immer noch seinen Schildkrötenpanzer auf dem Rücken, also war doch nicht alles falsch. Um nun erst einmal etwas zu tun, fragte er erst einmal in die Runde: „Wo bin ich hier eigentlich?“


    Off Topic:

    Mal sehen, wann mein Chara merkt, dass er zu einem Schiggy geworden ist.

  • Louis verließ das Kleidungsgeschäft mit einer halben Flasche Aprikokoschnaps und einigen Kleidungsstücken. Als er jedoch durch den Ausgang trat, war da kein Ausgang mehr. Er konnte zwar nicht sehen, durch was er da hindurchstieg, jedoch drehte sich nun alles um ihn. Verdammt, zu viel Aprikokoschnaps?, überlegte er. Oder werde ich ohnmächtig durch die Verletzungen?“. Das Drehen hörte bald auf, und der Fotograf schlug seine Augen auf. Er fiel durch eine Art Ring in der Luft, und landete unsanft auf seinem Bauch. „Au, au, au, das ist nicht gut...“, stieß der Teenager aus und rappelte sich auf. Auf einmal bemerkt er, dass seine Haut orange war, der Farbton erinnerte ihn irgendwie an die Haut eines Staatsoberhauptes, der nur Unfug im Amt trieb. Doch darüber hinaus war sie von Schuppen bedeckt. „Was in Arceus‘ Namen!“, brachte er nur hervor. Dann besah er sich seine Hand. Diese war ebenfalls orange, schuppig und er besaß nur vier Finger. Er bekam langsam etwas Panik. Ok, alles ist gut, analysiere erst einmal die Situation... Nun schaute er sich auf der Lichtung um, auf der gelandet war. In einiger Entfernung konnte er ein blaues Pokémon mit ziemlich rundem Kopf ausmachen, es musste wohl ein Wasser-Pokémon sein, etwas weiter entfernt ein weißes Pokémon, welches noch jung wirkte und eine Art grünen Schirm um den Kopf hatte. Zu guter Letzt erkannte er ein Pokémon mit einer Art Maske um die Augen. Sie alle schienen genauso verwirrt zu sein wie er selbst. Auf einmal roch er etwas Verkokeltes. Er dreht den Kopf und schaute über die Schulter, und da erblickte er... einen Schwanz, der offenbar in Flammen stand und schon einige Blätter am Boden verkohlt hatte. Louis sprang auf und rannte mit hoch erhobenen Armen auf die anderen Pokémon zu, während sein neues Körperteil hinter ihm über den Boden gezogen wurde. „Waah! Helft mir bitte, ich brenne! Löscht das Feuer, löscht das Feuer!“, während die Tatsache, dass das Feuer gar nicht wehtat, von ihm unbemerkt blieb.


    OT: Louis weiß gerade noch gar nicht, dass er ein Glumanda ist und das Löschen der Flamme an seinem Schwanz gleichzusetzen wäre mit seinem Tod. Auch kann er ihn noch nicht bewegen und ihn somit höher halten, die dazugehörigen Muskeln muss er erst noch kennen lernen

  • Bad Lavastadt, Hoenn

    "Es ist nun eine Weile her, seit mein Bruder von zu Hause abgehauen ist. Hmpf, ich kann auch hier Abenteuer erleben" Mit diesem Gedanke packte der junge Rotschopf Jamie seinen Rucksack und verliess den Aromaladen seiner Mutter. Energisch auf sein Bike schwingend, fuhr er Richtung Steilpass. Er kannte den Pass zum Schlottberg bis ins kleinste Detail, da er schon häufig mit dem Kunstrad bezwungen hatte. Auch heute wollte er den Gipfel stürmen und dort entspannt zu Mittag essen. Er mochte dieses trockene, steinige und vor allem feurige Atmosphäre. Ohne Zweifel, der Schlottberg war sein liebster Gipfel - obwohl das so nicht stimmt, da der "eigentliche" Gipfel ein Lavasee war - da es dort selbst im Winter keinen Schnee hatte. Zusammen mit Eis und Wasser hegte er eine kleine Abneigung gegen jede Form von Wasser, selbst die Quellen seiner Heimat mied er, falls möglich.

    Schwitzend as oberste Plateau des Schlottberges erreichend, platzierte er sein Fahrrad an der Seilbahnstation und machte sich zu Fuss auf zum höchsten Rand des Vulkanes um zu Speisen. Als er fast fertig gegessen hatte, wollte er einen Lavakeks aus dem Rucksack nehmen, jedoch verhielt sich der an den Pflanzen und Kräuter interessierte Junge relativ tollpatschig, weshalb sein Rucksack ein paar Zentimeter Richtung Vulkan rutschte. "Na toll, ich bin doch sonst kein solcher Tollpatsch wie mein Bruder John. Mama bringt mich um, wenn ich den Rucksack verliere". So kletterte der Sohn einer Aromalady ebenso ins innere des Vulkanes, zum Glück verfangte sich der Rucksack an einem halb abgestorbenen Ast. Als Jamie den Rucksack zu sich nahm, entdeckte er einen schimmernden Ring am Randesinnere des Vulkans. "War der schon vorher da?", fragte sich der Rotschopf. Kleine Felsstückchen vielen Richtung Ring, jedoch sah Jamie keines der Teile den Ring passieren. "Nanu, sind wir hier bei "Portal", fragte sich der 15 jährige Teenie und musste ab seiner eigenen Idee schmunzeln. "Ich sollte wohl weniger in der Schule am Netz Videospiele spielen sondern mich mehr auf die Informatik-Lektionen konzentrieren". Noch immer beim Rucksack bemerkte der Junge nicht einmal, dass er sich nicht mehr am Felsrand sondern nur noch am brüchigen Ast festhielt. Jamie verlagerte zu viel Gewicht in den Ast, wodurch dieser aus dem Felsmassiv brach und Jamie zu Fall bracht. "Unratütox! Das war es wohl!"


    Lichtung eines unbekannten Gebietes

    "Wo... Wo bin ich und warum ist mir so kalt. Fühlt sich der Himmel wirklich so frostig an?" Jamie wollte sich mit seiner Hand die Augen reiben. "Autsch, warum habe ich so lange Fingernägel? Lag ich im Koma? Und warum ist mir immer noch so kalt, verdammt was ist hie hia ha Ha Hatschii! los" Ohne es zu merken vereiste die Stelle, wo Jamie geniest hatte. Als der Junge mit den langen, klauenartigen Fingernägel aufstehen wollte, rutschte er auf seinem eigenen "Nieser" aus. Eis!? Was um Arceus Willen soll das und warum habe ich so schwarze Beine und so einen kleinen Körper, bin ich verkohlt und geschrumpft? Nein das kann es nicht sein." Da hatte der nun deutlich kleinere Junge einen Einfall: "Ich könnte mich ja an der Eisstelle spiegeln." Als sich als Jamie endlich aufraffte und sich verschwommen in der Eisfläche betrachte kam der Schock. "Snie- Snie- Sniebel? Was ist hier los? Warum bin ich ein Pokémon und warum ein Eistyp? Ich HASSE Schnee und Kälte! Möglicherweise ist das ganze nur ein Traum, soll ih mich an der Backe kneifen? Wie kneift man sich mit Krallen und kann ich die irgendwie Ein- oder Ausfahren? Ich will wieder zurück zu meinem Vulkan!" Danach folgten noch einige Fluchwörter, bis der junge Mann ähm das junge Sniebel verzweifelt zu Boden sackte. "Was hat das alles nur zu bedeuten?"


    Hi Zusammen! Hier nun auch meinen 1. Post hier im Event. Ich weiss nicht, wie wir es mit den Attacken regeln aber vorerst kann Sniebel nur Eisattacken einsetzen, wenn es niessen muss, da bringt auch "Erzwingen" nichts ;D

    I see now that the circumstances of one's birth are irrelevant.

    It is what you do with the gift of life that determines who your are.

    - Mewtwo Mewtu

    Echt giftig: Medaillen im PAM-Bereich schaut vorbei und holt euch eure Medaillen z.B beim Bilderraten Vipitis

    Titelbild: Laurayka Glumanda Avatar: Vikemon, die Digifusion aus Galar-Mauzi, Walraisa & Brigaron Grüsse an die Digiritter unter Südi

  • Zuvor


    Berry hatte sich heute viel vorgenommen, er wollte ein paar seiner alten Freunde besuchen, die er schon Jahre lang nicht mehr gesehen hatte. Deswegen machte er sich schon früh auf dem Weg. Auf dem Weg blieb er bei einer Abzweigung stehen. Er schaute sich zuerst den linken Weg an, dieser Weg war eher ländlich, der Boden war leicht mit kleinen Steinen versehen, aber dennoch bequemer als der andere Weg. Trotzdem länger. Dann schaute er auf den anderen Weg, dieser führte zu einem Wald, die Bäume waren sehr hoch und man könnte kaum den weiteren Weg erkennen. Berry war sich aber sicher das dieser kürzer ist, so hatte er es zumindest in seiner Erinnerungen. Also überlegte er nicht lange und rannte in den Wald. Das gelbe Pokemon passte allerdings nicht auf und stolperte über einen Ast und fiel in den Dreck. Berry stand jedoch ohne Grosse verletztungen auf und wollte weitergehen, dabei fing er an Tag zu träumen und so tollpatschig wie er ist stolperte er über einen Stein und taumelte etwas hin und her und knallte gegen den nächsten Baum. Bevor er zu Boden fallen könnte tauchte ein Ring auf, er war im Inneren schwarz. Berry bekam davon jedoch nicht viel mit da er in Ohnmacht fiel.


    Jetzt


    Berry fiel bewusstlos durch den Ring auf eine Lichtung, es war sonnig und auch eher warm als kalt. Nach einigen Stunden wachte Berry auf. Gähend setzt er sich erst mal auf und rieb sich die Beule am Kopf. "So war das nicht geplant..." meinte er und schaute sich um. Alles war unbekannt und fremd. Das gelbe Pokemon sprang auf und schaute sich um "Wo bin ich hier? Eben war ich doch noch im Wald?! Oder hab ich da geträumt" sprach er zu sich selbst. Als er mit den Selbstgesprache fertig war beruhitge er sich ein wenig "Nur keine Panik... Das ist sicher ein Traum von der Beule... Sicher" nickte er zuversichtlich und wurde sicherer. Berry ging dann etwas umher und schaute sich weiter um "Also, dieser Traum ist nicht schlecht und hat etwas, mein eigenes Traumland" grinste er

  • Auf seine Frage erhielt Uschaurischuum - genau wie er es eigentlich auch erwartet hatte - keine Antwort, denn wie sollten die fremden Pokemon ihm auch antworten können? Er verstand ja nur die Aussagen seiner drei kleinen Freunde, und selbst das konnten fremde Pokemon ihm natürlich nicht ansehen.

    Aber dann tauchten aus drei Ringen weitere Pokemon auf - ein Glumanda, ein Sniebel und ein Pikachu, um genau zu sein -, und die drei entsprechenden Ringe verschwanden kurz darauf. Sollte das heißen, dass auch er - und vielleicht auch ein paar der anderen auf der Lichtung vorhandenen Pokemon durch solche Ringe hergekommen waren? Falls das der Fall sein sollte, dann erklärte das aber immer noch nicht, warum er sich nicht völlig durchnässt vorkam und warum seine Haut eine so ungesunde Farbe angenommen hatte.

    Bevor er sich weiter Gedanken machen konnte, begann das Glumanda fluchtartig auf Uschaurischuum und die anderen Pokemon zu zu rennen. „Waah! Helft mir bitte, ich brenne! Löscht das Feuer, löscht das Feuer!“, rief es dabei - wobei es offensichtlich die Flamme an seiner Schwanzspitze meinte, die es vollkommen ungeschickt über den Boden schleifen ließ.

    „Ich denke, da brauchen wir wohl ein Wasserpokemon“, meinte die Schildkröte daraufhin und sah sich erst einmal um. „Ah ja, das Plinfa dahinten könnte vielleicht helfen. Wobei“ - es zögerte etwas. „Bist du dir sicher, dass wir dein Feuer löschen sollen? Wenn ich es richtig gehört habe, ist dieses doch wichtig für Pokemon deiner Art? Und wieso kann ich dich auf einmal verstehen? Ich habe zwar gelernt, die die Aussagen von Morla, Kassiopeia und A’Turin zu verstehen, aber bei anderen Pokemon kann ich höchstens deren Gefühle erraten - und das auch nur wenn das Schildkröten sind.“


    Off Topic:

    Mein Chara ist im Moment etwas verwirrt, weil er immer noch nicht begriffen hat, dass er zu einem Schiggy geworden ist.

  • Irgendwo in Sinnoh~

    Adenine hatte seit ihrer Kindheit so viel Zeit in der Natur verbracht, dass sie keine Uhr brauchte, um die Zeit zu messen. Sie orientierte sich dabei an dem Stand der Sonne - die ihr schon seit einiger Zeit vorhielt, dass es Zeit war, zum Pokémon-Center zurückzukehren. Die junge Frau seufzte. Wieso mussten die Tage in der Natur nur so schnell vorübergehen? Damals im Klassenzimmer hatte sich alles so ewig anefühlt und jetzt kam es ihr so vor, als wäre sie gerade erst auf die Spur der abgeknabberten Knospen gekommen. Sie hatte nicht einmal eine Idee, welches Pokémon dafür verantwortlich war. Und wo man gerade von Spuren sprach: Sie hatte in all dem Eifer komplett vergessen, welchen Weg sie genommen hatte!

    Missmutig verzog sie das Gesicht und sah sich um. Der fremde Wald barg zu viele Geheimnisse, als dass ohne Weiteres den Weg zurückfinden würde. Also tat sie das Gleiche wie vorhin: Sie senkte den Kopf, fixierte das zwarte Grün an den Ästen und folgte den abgebissenen Stellen zurück. Es war gar nicht so einfach, die angeknabberten Stellen nicht aus den Augen zu verlieren und es erforderte höchste Konzentration - so viel, dass sie erst bemerkte, wie der Boden im 90°-Winkel abknickte und sie den Hang hinunter fiel. In diesem Moment wusste sie, dass sie auf ihr Ende zusteuerte - und war verwirrt, als es die Form eines schimmernden Rings hatte. Sie schloss die Augen gegen das helle Licht, das nur Schwarz zurückließ.


    Irgendwo an einem fremden Ort~

    Adenine grummelte, während sie langsam wieder zu sich kam. Ihr eigener Körper schien zu schwer für sie, als würde sie einen Rucksack tragen, und drückte sie immer mehr gegen den steinigen Boden. Sie leckte sich über die Lippen und schmeckte Dreck, aber es störte sie nicht im Geringsten, wie es zwischen den Zähnen knirschte, so als wäre sie das gewohnt. Dabei hatte sie so eine Erfahrung das letzte Mal allerhöchstens im Kindergarten gemacht, als jemand versucht hatte, ihr das "selbstgebackene" Kunstwerk aus kleinen Steinen als Kuchen zu verkaufen. Und damals war sie so angewidert gewesen, dass sie es dem Kind ins Gesicht gespuckt hatte und er laut geweint hatte, weil etwas in seinem Auge gelandet war. Ach ja, die Dramen der frühen Jugend.

    Jetzt aber fühlte sie sich unglaublich alt, als wäre sie seit einiger Zeit bettlägrig und als hätten ihre Muskeln vergessen, wie viel Gewicht sie täglich bewegten. Gut, vielleicht war sie etwas über dem Normalgewicht, weil sie gutes Essen ihren eigenen Kochkünsten vorzog, aber doch nie im Leben so viel! Außerdem fühlte sie sich merkwürdig unbeweglich, so als wäre ihre Haut zu dick für ihren Körper.

    Adenine versuchte, sich aufzurichten und griff mit ihren Händen nach dem Boden. Ihre Finger krümmten sich Richtung Hand, während sie Erde damit umfasste. Sie runzelte die Stirm. So krümelig fühlte sie die sich gar nicht an. Lansam blinzelte sie die Augen offen und als sie die ersten Dinge erkannte, wäre sie am liebsten wieder in Ohnmacht gefallen. Was sie für ihre Arme gehalten hatte, war gelb und mit einer Art Schuppen versehrt. Statt Fingern endeten sie in kleinen Klauen, die sich scheinbar mühelos durch die Erde gegraben und kleine Linien hinterlassen hatten.

    Adenine kniff die Augen zusammen. Das konnte doch alles nur ein schlechter Scherz sein! Das musste ja eine ganz schöne Kopfverletzung gewesen sein, dass sie so beeindruckend und realitätsnah träumte. Doch viel Zeit, um darüber nachzudenken, hatte sie nicht. Ihr eigenen, wirren Gedanken wurden durch unverständliche Schreie in der Ferne abgelenkt.

    Diesmal gelang es ihr besser, sich auf ihre ebenso kurzen Beine zu stellen. Allgemein war sie nicht sehr groß und die Welt aus diesem Blickwinkel zu sehen, war ebenso beeindruckend wie furchteinflößend. Seit sie größer als die Hälfte der freilaufenden Pokémon gewesen war, hatte der Wald allmählich seinen Schrecken verloren, aber jetzt schien alles zurückzukommen. Was wäre, wenn sie auf jemanden treffen würde, der kein friedlich grasendes Reh oder Nuss-knabberndes Eichhörnchen war?

    Um genau das nicht herauszufinden, lief sie los in die Richtung, wo sie einen der Schreie vermutete. Jemanden an seiner Seite zu haben, würde die Chance, gefressen zu werden, sicher signifikant senken. Zwar glaubte sie nicht, dass irgendwas wirklich durch diese dicke Schutzschicht dringen konnte, die ihre neue "Haut" war, aber ausprobieren wollte sie es auch nicht. Und so tat sie ihre ersten Schritte im Körper eines Pokémon in dieser unbekannten Welt.


    OT: Ein wildes und doch irgendwie domestiziertes Sandan ist aufgetaucht ^-^ Es fing natürlich alles ganz toll an, als ich erst einmal ewig nicht entscheiden konnte, welches Pokémon ich nehme xD (Hunduster und Skorgla hätten es noch werden können, falls das jemand wissen wollte^^). Aber sich einfach einzurollen, wenn man keine Lust mehr auf die Welt hat, ist ein kaum zu schlagendes Argument <3

    Ich hoffe, der Anfang ist okay, weil es jetzt nicht unbedingt Bezug auf das Sinnoh-RPG nimmt, aber es würde theoretisch in einer alternativen Worldline davor spielen.

    It is not the critic who counts, not the man who points out how the strong man stumbles, or where the doer of deeds could have done them better. The credit belongs to the one who is actually in the arena - Theodore Roosevelt


    "Life is simply unfair," thought the snail and continued down the path to cause the death of 6 billion people (ZE: ZTD)


    Are we heroes keeping peace? Or are we weapons pointed at the enemy so someone else can claim the victory? (RWBY OP2)


    I'm not afraid of God - I am afraid of man (Savages - Marina and the Diamonds)

  • Leicht enttäuscht von seinem letzten Experiment schlenderte Melchior Route 4 Richtung StratosCity entlang. Die Sonne neigte sich dem Horizont und eine frische Brise fuhr ihm durchs Haar. In Gedanken ging der Insektenkundler die möglichen Anwedungen für den Nirbesaft durch. Als ihm plötzlich ein großer goldener Ring auffiel, der scheinbar in der Luft zu schweben schien. "Was in Arceus Namen ist das?" fragte er sich und inspizierte das fremde Objekt. Außer seiner Fähigkeit zu Schweben schien ansonsten nichts Besonderes an diesem Gebilde zu sein. Ein goldener Ring mit schwarzem Innenraum. Von vorne und von hinten exakt gleich. Zögerlich streckte der Botaniker seine Hand aus, um die schwarze Fläche zu berühren. Doch es war kein Widerstand zu spüren. Irritiert streckte er die Hand weiter aus. Doch diese schien einfach durch den Ring durch zugehen, ohne auf der anderen Seite zu erscheinen. Melchiors wissenschaftliche Neugier war geweckt und er trat mit Sack und Pack und einem verschmitzen Lächeln auf den Lippen in den Kreis. Dann wurde er von der Schwärze verschlungen...



    Langsam kehrte Melchiors Sinne wieder. Zuerst vernahm er eine angenehme Brise und das Gefühl von Grass auf seinem Bauch und seinen Gliedmaßen. Dann vernahm seine Nase den Duft des Waldes. Anschließend drangen verschiedene Stimmen an sein Ohr. Die meisten wirkten verwirrt, ängstlich und erstaunt. Eine von ihnen war sogar panisch und sprach von Feuer. Da riss der junge Botaniker seine Augen auf und sah ein Glumanda panisch umherlaufen und schreien. Erleichtert atmete er durch. Das Glumandas Schwanz brennt ist ja völlig normal. "... Moment..." Melchior blinzelte einige Male und beobachtete das Glumanda und die anderen Pokemon. Die Stimmen kamen von ihnen! "Ich verstehe die Sprache von Pokemon! Was ist hier passiert?" drang es aus seiner Kehle. Melchior versuchte aufzustehen. Doch er konnte seinen Körper nur ein paar Zentimeter vom Boden heben. Sich weiter von diesem zu entfernen, war nicht möglich und an einen aufrechten gang gar nicht zu denken. Er sah auf seine Hände. Beziehungsweise auf die kleinen blauen Stummel, die noch über waren. "Wo... WO SIND MEINE ARMEEEEE!!" schrie er und kleine Seifenblasen drangen aus seinem Schnabel.



    OT: So Melly auch da... als einziger hat er seine Arme verloren ;( glaub Loturzel war nicht die klügste Wahl. Aber immerhin ein Poki, das ich mag im Gegensatz zu Bamelin und Panflam ^^

    Achja der erste Teil ist eine Anlehnung an meinen ersten Kalos Post.


    Edit: hab den Stecki auch mal angepasst

  • Von allen möglichen Szenarien wie und wo man aufwachen konnte hatte Melody wohl den Jackpot erwischt was das Seltsamkeitsniveau angeht. Langsam geweckt wurde sie von den Geräuschen eines anscheinend durchgeknallten Feuerpokemon, das sich für einen Wassertypen hielt und einem nicht minder verrücktem und fluchenden Eispokemon, das wohl dachte es wär ein Feuerpokemon. Mit einem launischen und missmutigen Grummeln öffnete das Trasla daher langsam die Augen und blickte zunächst verwundert in Richtung der nicht mehr vorhandenen Decke des Pokemoncenters. Als nächstes tastete mit ihren kleinen Ärmchen den Boden neben beziehungsweise unter sich ab. Kein Weiches Bettzeug mehr, stattdessen ein grasbewachsener Boden. So langsam begann auch ihr Verstand von Halbschlafmodus regelrecht panisch in komplett wach umzuschalten. Die kleine richtete sich auf und blickte sich um. Sie befand sich anscheinend zusammen mit ein paar anderen Pokemon auf einer Art Waldlichtung, allerdings erkannte sie keines der Pokemon wieder, viel schlimmer noch: weder ihr Papa noch ihre Mama waren anwesend. Während sie diese Informationen verarbeitete bekam sie langsam Angst und fing lautstark an zu weinen. "Wo ist mein Papa? Wo ist Mama? Ich will zurück zu meinen Eltern."


    OT: Na das habt ihr ja ganz toll hinbekommen. Seid ihr wenigstens Stolz drauf ein kleines Kind zum weinen gebracht zu haben? XD

    P.S.: Bisher noch nix neues/keine edits mit Extrainhalt in meinem ersten Post

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  • Noah begab sich, nach der Überprüfung der Safaribälle in der Parkstation in Richtung Pokémon Center. Er wollte wie er dort angedeutet hatte, seine Pokémon durchchecken und dann weiter sehen. Was er noch genau vorhatte, wusste er noch nicht. Aber er hatte vor bei der Gruppe zu bleiben denn für seinen Geschmack boten sie ihm genau die Abwechslung und die Lust auf neue Abenteuer die er brauchte. Zudem musste er sich sich auch mit seinem neuen Zuwachs anfreunden. Mitten in Gedanken versunken, bekam der junge Tutor nicht mit dass auf seinem Weg zum Center ein goldener Ring erschien und er geradewegs in ihn hinein lief. Das Innere des Rings absorbierte ihn sofort.


    "Hatschi" Grummelnd drehte sich Noah weg von dem was sich an seiner Nase befand und ihn kitzelte. Doch kaum hatte er sich auf dem Boden ein wenig weggedreht, spürte er dass sich quasi neben ihm noch weitere Dinger befanden die ihm auch ins Gesicht hingen. Wie was? Diese unliebsame Entdeckung brachte den jungen Mann doch dazu seine Augen zu öffnen und er starrte auf große grüne Blätter um sich herum. Eines von denen war vermutlich schuld daran dass es ihn zum niesen gebracht hatte. Was war denn hier los? Hatte er da was verpasst? Seit wann gab es in Anemonia City so einen Ort außer der Safarizone und er war sich sicher dass er sie verlassen hatte. Träumte er etwa noch? Nein. So realistische Träume hatte er sonst nie. Oder er konnte sich an sie nicht erinnern. Die Blätter streiften sein Fell als er sich bewegte und auf in voller Größe aufrichtete. Warte was? Fell? Rasch und ungläubig warf er einen Blick auf sein viel zu kurzen Arme. Diese waren mit einem dichten hellgrauen Fell bedeckt und die Hände wurden zu Pfoten. War das ein Scherz? Hahah. Wie lustig. Unwirsch schüttelte Noah seinen Kopf um sich zu vergewissern dass er nicht träumte doch die Blätter zum wiederholten Male seinen Kopf streiften nervten einfach. Zu dem war das buschige hinter ihm auch einfach nur nervig. Es ging einfach nicht weg und bewegen tat es sich auch nicht. Toll. Am besten er ging einfach aus dem Busch raus und machte sich auf die Suche nach Informationen.


    Gerade als er sich aus dem Busch stehlen wollte, vernahmen seine Ohren schon die gellenden Schreie von jemand der brüllte dass dieser verbrennen würde. Unter anderem hörte er auch dass jemand blubberte dass er keine Beine mehr hatte. Wo um Himmels willen war er hier nur gelandet? Dann draußen ankommen sah er sich mit großen Augen um und entdeckte auf der Lichtung einige unterschiedliche Pokémon. Von diesen schienen diese Stimmen zu kommen. Er fragte sich nur wie so sie so reagieren denn in seinen Augen müssten sie doch sowas gewohnt sein? All die Schreihälse ignoierte er denn der Hilferuf nach seinen Eltern erweckte seine Aufmerksamkeit. War hier etwa ein kleines Kind? Na super. Er sah sich um und entdeckte ein weißes kleines Pokémon mit einem hellgrünen Pilzkopf von dem die weinenden Laute kamen. Noah wollte dass es sich beruhigte und tappte zu ihm hin. Er tippte es an und machte beruhigende Laute: " Pst ganz ruhig. Beruhig dich. Alles gut. Deine Eltern werden schon irgendwo sein. Beruhige dich." Sein Schweif wedelte dabei unbewusst hinter ihm und her.


    OT: So Noah ist nun auch hier gelandet, mit einem Hauch von Aggressionen gegenüber den armen Blättern, die nun wirklich nichts dafür können. Zudem hat er beschlossen dass er versucht das Baby zu beruhigen Cy-Res denn die anderen haben in seinen Augen nicht den Grund so zu jammern denn sie müssten es ja gewohnt sein dass die Schweifspitze brennt oder sie keine richtigen Gliedmaßen haben xd. Hilfe ist auch gerne willkommen und ja Noah hat noch keinen blassen Schimmer dass er ein Picochilla ist ^^

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  • "Was hat das alles nur zu bedeuten?" Dieser Gedanke brannte sich in das frische Sniebel ein. Doch viel Zeit und Ruhe zum Nachdenken hatte es nicht, da die Stille von einem schreienden Glumanda unterbrochen wurde. Ungläubig beobachtete Jamie das Feuerpokémon. "Warum verstehe ich dieses zu gross geratene Feuerholz? Liegt es daran, dass ich ein Sniebel oder das Glumanda ein Mensch ist? Träume ich etwa doch oder sind dass Halluzinationen? Das muss es sein! Ich bin wohl nicht wirklich in den Vulkan gefallen sondern klebe irgendwo am Felsmassiv nahe dem Lavasee. Die Dämpfe haben mir bestimmt die Sinne verdreht. Doch wie wecke ich mich auf? Mich kneifen oder kratzen war ja leider nicht sehr hilfreich. Hm... da es wegen der Dämpfe und der Hitze liegen könnte, funktioniert es vllt mit Hilfe eines Wasserpokémon."


    Jamie betrachte konzentriert sein Umfeld. Neben dem hysterischen Glumanda waren da noch ein Sandan, ein Riolu, ein Pokémon, wleches er noch nicht erkannte und nicht nur ein oder zwei, sondern gleich drei Wasserpokémon! "Jackpot", dachte sich das wohl halluzinierende Sniebel. "Hey ihr Gartenschläuche, kann mich wer von euch Wasserspeier mit einer Aquaknarre erfrischen? Bin wohl in der Nähe eines Vulkanes ohnmächtig geworden und dadurch spielt mir mein Hirn vor, ich wäre ein Sniebel, witzig nicht?" Die Stille wurde unterbrochen, als ein weiteres Pokémon, welches Jamie übersehen hatte, begann zu weinen. "Och ne, nicht dass noch, für so etwas habe ich echt keine Lust. Hör mal du grüne Pilzmütze, schlimm genug, dass mir mein Verstand einen Streich spielt und dieses Irrlicht eines Glumandas nicht rafft, dass es normal ist dass sein Schweif brennt aber du brichst mit deiner Heulerei das letzte Stück Stille, was noch vorhanden war. Hör auf damit oder ich greife dich mit einer megastarken Unlicht Attacke an du möchtegern Psychofee." Erst jetzt realisierte Jamie, dass bei der "kleinen Bewässserungsanlag" noch ein weiteres Pokémon ist. "Kannst du bitte dieses Ding zum schweigen bringen? Es nervt!"


    Wie es scheint, realisiert Jamie nicht so ganz, dass dies kein Traum ist und denkt, er kann hier mehr oder weniger coole Sprüche reissen. Mal schauen, wann er sich endlich mit seinem Schicksal abfindet xD

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  • Melchior begann zu hyperventilieren und bei jedem ausatmen kamen Seifenblasen aus seinem Mund. Seine Arme und Beine waren verschwunden und nur noch als Stummel über geblieben. Er ließ sich auf den Boden fallen und versuchte nach oben zu schauen. Doch sein halbes Sichtfeld war durch einen grünen Schirm verdeckt. Langsam beruhigte sich sein Gemüt und er begann laut zu denken: "Ok... Ich bin kein Mensch mehr." Er sah sich um und registrierte das untypische Verhalten der anderen Pokemon. "Diese Pokemon müssen auch Menschen sein. Dann bin ich wohl auch ein Pokemon. Aber welches?" Melchior sah noch einmal nach oben. Dann versuchte er sich auf die Seite zu drehen. Doch etwas an seinem Körper hinderte ihn daran und ein leichter Schmerz zog durch die Stelle, an der sein grüner Schirm den Boden berührte. " Ach verdammt... ich glaube, ich bin zu einem Loturzel geworden..." Der Käfersammler erhob sich resigniert vom Boden. Dann drangen von Trauer erfüllte Schreie an sein Ohr. Ein kleines Trasla rufte nach seinen Eltern. Ein Piccochila lief zu diesem und versuchte es zu beruhigen. Doch ein durchgedrehtes Sniebel schrie das kleine Pokemon an. Da stieg die Wut in dem frisch gebackenen Loturzel hoch. "Du willst eine Aquaknarre? Die kannst du haben! Aquaknarre!" rief Melchior. Aus seinem offenen Schnabel drang ein kleines Rinnsal, welches nach wenige Zentimetern den Boden traf. "Wäre auch zu schön gewesen, wenn es sofort klappen würde..."


    OT: So kann man doch nicht mit einem Kind umgehen. Auch dann nicht, wenn es Cy ist. Tsetsetse...

  • Es war ein ebenso beschaulicher Tag im lauen Wald von Vertania, wie man es in diesem Bereich Kantos gewohnt war. Die Atmosphäre des Waldes war geprägt von einer außerordentlichen Geruhsamkeit, das einzige, was die nahezu schläfrige Stimmung unter dem grünen Blätterdach störte, waren die glücklich klingenden Laute der Taubsis, die sich ab und an in die Lüfte erhoben. Auf einer kleinen Lichtung nahe des Eingangs hatte sich ein junger Trainer wieder einmal dazu entschlossen, diesen Tag dazu zu nutzen, seiner Lieblingsbeschäftigung nachzugehen, was wie üblich dazu führte, dass er sich intensiv mit der Beobachtung eines auf einem nahegelegen Astes dösenden Raupy widmete. Dieses Exemplar schien nicht davon beeindruckt, die vergangenen Stunden lang als das Objekt der interessierten Blicke des Jungen herhalten zu müssen, was dazu führte, dass es den Trainer schlichtweg ignorierte. Plötzlich zeigte es jedoch Regung. Irgendetwas schien seine Ruhe jäh unterbrochen zu haben, denn es nutzte eben diesen Moment, um von seinem Ast zu hüpfen und schickte sich an, im Unterholz des Waldes zu verschwinden. Björn konnte jedoch nicht akzeptieren, dass ihn der kleine Käfer so unerwartet verlassen wollte und ging ihm nach, die Augen ununterbrochen auf das grüne Pokémon geheftet. Leider versäumte er es jedoch, selbige auf den Boden zu richten, weshalb er nicht weit kam bevor sich eben dort, wo er seinen Fuß hinzusetzen gedachte, ein merkwürdiger Ring öffnete. Statt auf den Waldboden Vertanias setzte der Trainer daher seinen Fuß in eine weite, schwarze Leere.



    Als er wieder zu sich kam, fand er schnell heraus, dass er auf einer Wiese zum Stehen gekommen war. Unter seinen Handflächen spürte er die Tautropfen, die diese wohl bedeckten und mit seinem Mund sog er die kalte, erfrischende Luft seiner Umgebung ein. Als er jedoch seine Augen öffnete, wurde ihm schnell klar, dass an dem Bild, was sich ihm bot, einiges nicht stimmte. Voller Schrecken bemerkte er, dass der Arm, mit dem er soeben das Gras gefühlt hatte, eine lilane Färbung innehatte. Seine Finger hatten sich ungewohnt taub angefühlt und erst jetzt bemerkte er, dass er gar keine Finger mehr hatte, dass sich dort, wo diese hätten sein sollen zwei weiße Klauen von seinem Arm vortbildeten. Die Erkenntniss traf ihn wie ein Schlag ins Gesicht, und völlig verdutzt schrie er auf, "Ich bin ein Nidoran?!"

  • Ein Picochilla näherte sich langsam der kleinen Heulboje und versuchte diese zu trösten, was im ersten Moment auch sehr gut funktionierte. Es brauchte zwar ein wenig aber Melody wurde nach und nach immer ruhiger und konnte allmählich die Tränen einstellen. Leider gab es da aber auch noch dieses, sich für einen Feuertyp haltende, Eispokemon das wohl absolut keinen Respekt vor jüngeren hatte und jetzt auch drohte Melody anzugreifen nur weil diese noch immer leicht am weinen war. Melody zog kurz ihre Nase hoch und überlegte wie sie am besten darauf reagieren sollte. Als erstes fiel ihr da natürlich ihr neuer großer Bruder ein und wie der Sachen handhabte, wen ihm etwas nicht passte dann handelte er sehr impulsiv besonders wenn es sich um Handgreifliche Männer handelte.

    Sie wischte sich mit ihren dünnen Ärmchen die letzten Tränen aus dem Gesicht, fokussierte im Geist eine Stelle etwa einen Meter hinter dem Rücken des Sniebels an und teleportierte sich dorthin. "Du Flegel!" Rief sie ihm in Form des Säuselstimmen Angriffes von hinten Melodisch und beinahe charmant zu.


    OT: Sry not Sorry, aber das Sniebel provoziert ein Kleinkind das sich von ihrem Großen Bruder bestimmte Verhaltensweisen abgeschaut hat hoffentlich nur einmal. Aber keine Sorge, sie hält sich trotz allem ein wenig zurück. (anders als ihr Großer Bruder es eventuell getan hätte)

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  • Während Jamie noch immer auf 180 war, kam so ein tollplatschiges Blatt auf das Sniebel zu und wollte anscheinend Aquaknarre einsetzen, jedoch mehr als eine kleine Pfütze bewirkte die Attacke nicht. Währenddessen schien der kleine Pilzkopf sich wegteleportiert zu haben. Eine Stimme, die sowohl beruhigend als aber auch kräftezehrend wirkte, ertönte von Sniebels Rücken. Das kleine Stichklauenpokémon sackt zusammen. In der, von Loturzel erzeugten Pfütze betrachtete sich das dunkelblau-schwarze Pokémon nochmals, bevor es sich das Wasser ins Gesicht spritzt. "Das Wasser, der leichte Schmerz der Feen-Attacke, alles fühlt sich so echt an. Wurde ich als Pokémon wiedergeboren? Oder bin ich durch diesen Ring etwa nicht einmal gestorben? Was geht hier vor? Warum verhalte ich mich so aggresiv, liegt es daran, dass ich ein Unlicht Pokémon bin oder bin das wirklich ich?"

    Sniebel holte einmal tief Luft. "Hey du, Feuerechse, beruhig dich einmal und komm her! Ihr alle kommt mal her, ich muss mich in etwas vergewissern." Als sich Jamie aufraffen wollte, sah es für einen kurzen Moment die noch wässrigen Augen des Traslas. Als hätte ihn ein Bibor gestochen, spürte der kleine Eierdieb einen pochenden Schmerz im Herzen. Schlechtes Gewissen plagte Jamie. "Ich muss mich wohl bei dir entschuldigen, ich dachte, ich träume. Tzzz würde dir ja die Hand oder Pfote, whatever geben aber möchte dich ja nicht noch einmal verletzen. Aber bitte höre auf zu weinen, wir stecken wohl alle in der selben Schleimagrütze, da hilft uns unnötig Flüssigkeit verschwenden auch nicht viel weiter."


    Pubertät und Unlicht, ach wie Jamie das zukünftig handeln möchte?^^

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  • Alex war zu fokussiert auf seinen eigenen Zustand, um das Chaos um sich herum mitzubekommen. Er drehte seine Hände, oder viel eher seine Tatzen, um sicher zu gehen, dass das auch wirklich seine Arme sind, die er da dreht und das nicht eine Art Trick ist.
    Zu seinem entsetzen taten die Arme und Finger genau das, was er wollte.

    Als nächstes versuchte er, den Rest seines Körpers zu inspizieren, so gut wie das eben ohne Spiegel ging. Schnell entdeckte er seine schwarzen Beine, welche über ein Sprungfedergelenk verfügten, etwas, was Alex von Pokémon wie Hundemon kannte. Doch anders als bei Hundemon gingen Alex' Beine in enorm dicke Oberschenkel über, die blau gefärbt waren.
    Da dämmerte es Alex. Er hatte diesen Körper eine lange Zeit gesehen und verband mit ihm die frühe Form eines guten Wegbegleiters: Ich bin zu einem Riolu geworden.

    Aber wie war das möglich? Seine Mutter hatte ihn früher Geschichten von Menschen erzählt, welche in Pokémon verwandelt wurden und in einer Welt, die nur von Pokémon bevölkert war, Abenteuer erlebten. Wie er später herausfand, handelte es sich dabei um Legenden.

    Doch genau dafür hatte er sie gehalten: Legenden und Geschichten. Nichts handfestes.

    Aber hier war er nun: Auf einer ihn unbekannten Lichtung im Körper eines Riolu.

    Jetzt wurde ihm auch klar, was das für ein Gefühl war. Also war es doch die Aura. Wann immer sein Lucario mit ihm die Aura geteilt hatte, konnte er dasselbe wahrnehmen. Er versuchte, die Kraft bewusst heraufzubeschwören, indem er die Augen schloss und sich konzentrierte. Und tatsächlich, als er sich auf einen bestimmten Teil seines Bewusstsein konzentrierte, konnte er wieder die Aura spüren und die um sich herum. Doch schnell wurde er überfordert. Denn anders als beim ersten Mal, wo er das unbewusst getan hatte, war jetzt die Lichtung mit verwirrenden Gefühlen von etwas mehr als 10 Lebewesen überströmt. Panik, Trauer, Angst...

    Es war so überwältigend, dass er sich aus der Aura zurückzog und wieder die Augen öffnete. Nun wollte er sich die Lichtung genauer anschauen.

    In der Luft, knapp über den Boden, schwebten mehrere Exemplare der Ringe, durch die er selbst gefallen war. Auch hinter Alex selbst befand sich ein solcher Ring. Die konnte er vorhin nicht erspüren. Testweise versuchte er, seine Hand in den Ring zu stecken, doch es war eher so, als würde er eine Glasscheibe anfassen.

    Ansonsten waren einige Pokémon auf der Lichtung, die panisch miteinander interagierten, falls man es so nennen konnte.

    Unter anderem ein Glumanda, was schreiend im kreisch lief, ein Schiggy, was versuchte, das Glumanda zu beruhigen, ein Plinfa, was ähnlich verdattert aussah wie er selbst vor ein paar Minuten, ein Trasla, ein Picochilla, ein Sandan, was mühsam auf die Beine kam und ein paar Schritte tat, ein Pikachu, das ganz stolz dreinschaute, ein Loturzel, welches schwer atmete und ein Sniebel, welches angestrengt zwischen dem Glumanda und dem Trasla hin und her schaute.

    Da das Sniebel am nächsten (und am ruhigsten) war, beschloss Alex, zu ihm zu gehen.

    Er stand auf und hatte alle Mühe, mit seinen neuen Beinen zurecht zu kommen. Doch nach ein paar Schritten hatte er den Bogen raus und so sprach er das Sniebel an.


    OT: Ah, ich bin überfordert, ich hoffe, ich hab alle bisher bekannten Pokémon aufgezählt und niemanden vergessen

  • Ein Schiggy trat Louis entgegen und fragte ihn, ob er sich sicher sei, die Flamme löschen zu wollen, schließlich sei es wichtig für „Pokémon [seiner] Art“. Quoi? Pokémon meiner Art? Moment, ist es das, was mit mir passiert ist? Bin ich ein Pokémon?, fragte sich der Fotograf im Rennen, auch wenn es eher eine rhetorische Frage war. Außerdem konnte er dieses Schiggy verstehen und andersherum! „Sieht so aus...“, antwortete er auf die Frage des Schildkröten-Pokémon. Allgemein waren jetzt viel mehr Pokémon auf der Lichtung als zuvor. Unter anderem ein Loturzel, welches seine Arme vermisste, und ein Sniebel, welches offenbar genervt von der Situation war und ihn zuerst als „Irrlicht eines Glumandas“ und dann als „Feuerechse“ bezeichnete. Damit war der Fall klar: Louis war nun ein Glumanda. Dieses ungehobelte Sniebel beschimpfte nun auch noch das Pokémon mit dem grünen Pilzschirm, welches sowieso schon nach seiner Mutter und seinem Vater verlangte. Er wollte nun ebenfalls zu diesem Pokémon hinübergehen, jedoch erinnerte er sich rechtzeitig daran, dass er es möglicherweise mit dem Feuer an seinem Schweif verletzen könnte. Doch das musste er vermutlich gar nicht, ein ziemlich flauschiges Pokémon kümmerte sich bereits um es. Dieses konnte wahrscheinlich die Körperwärme und Freundlichkeit bieten, um es zu beruhigen. Er selbst hingegen hatte nur kalte Schuppen und etwas Wärme in Form der Flamme zu bieten. Er musste schnellstmöglich lernen, seinen Schweif steuern zu können, damit er keine Gefahr mehr für sich oder andere darstellen konnte. Zumindest wollte er das offensichtlich sehr junge Pokémon verteidigen, jedoch konnte es das offensichtlich selbst sehr gut und schickte dem Rüpel eine Säuselstimme-Attacke, durch welche es sich offenbar beruhigte und sich sogar entschuldigte! Ziemlich ungewöhnlich, dieser Sinneswandel, dachte das Echsenpokémon sich jetzt. Das Sniebel rief ihn jetzt zu sich, also machte sich das Glumanda auf den Weg, schön bedacht darauf, nicht noch mehr oder gar jemanden in Brand zu stecken. Auf dem Weg dahin wünschte sich der Teenager mehr denn je seine Kamera, diese war jedoch auf unerklärliche Weise verschwunden. Diese Zusammenführung der verschiedenen Pokémon wäre ein ziemlich interessantes Bild gewesen. „Kommst du mit, Schiggy?“, fragte er das blaue Pokémon, welches ihn wegen seiner Schweifflamme beruhigt hatte.


    OT: Puh, das ist manchmal ganz schön schwierig, alles zeitlich passend einzuordnen, wenn so viel verschiedenes in so kurzer Zeit passiert. Ich hoffe, ich hab jetzt nichts Essentielles vergessen. Zu dem Französisch: Das ist eines der Merkmale meines Charakters aus dem Kalos-RPG. Wenn es wen stört, kann ich damit auch gerne aufhören, jedoch werde ich das sonst auch nicht allzu häufig anwenden

  • Nach kurzem Zögern antwortete das Glumanda auf Uschaurischuums Frage, ob es sich sicher war, dass man das Feuer an seiner Schwanzspitze löschen sollte, einfach mit: „Sieht so aus...“

    Der junge Schildkrötentrainer begann, sich zu fragen, was das Feuerpokemon mit dieser merkwürdigen Antwort gemeint haben könnte, wurde aber aus seinen Gedanken gerissen, weil inzwischen immer mehr Pokemon durch die Ringe angekommen waren und diese einen Trubel veranstalteten, der ihn irgendwie zu sehr ablenkte.

    Als dann eines der an dem Trubel beteiligten Pokemon es sich anscheinend anders überlegte und alle Anwesenden zusammen rief, schien das für das Glumanda ein Anlass zu sein, um das Gespräch erst einmal abzubrechen - oder vielleicht auch nicht, denn mit den Worten „Kommst du mit, Schiggy?“, wandte es sich noch einmal an Uschaurischuum.


    „Schiggy?!“, fragte die Schildkröte ganz verdutzt. „Ich bin doch ...“ - aber da fiel es ihm auch einmal auf: „Ach so, deshalb hat meine Haut auf einmal so eine ungesunde Farbe angenommen!“ Und die kurzen Arme und Beine machten so natürlich auch Sinn. Kurz entschlossen begann er, neben dem Feuerpokemon auf die anderen Pokemon zu zu laufen - was hätte er denn sonst schon anderes machen können als sich mit den anderen Pokemon anzufreunden? Auf eigene Faust nach der Ursache für diese seltsamen Ereignisse zu suchen stellte er sich zumindest als schwierig vor, und vielleicht wusste eines von ihnen ja, was mit ihm passiert war.

    Aber schon nach ein paar Schritten wandte er sich wieder an das Glumanda. „Irgendwie finde ich, das ‚Schiggy‘ etwas unpersönlich klingt. Du kannst mich auch mit meinem Namen ansprechen. Ich heiße Uschaurischuum.“



    Off Topic:

    So, damit hat mein Chara auch kapiert, dass er zu einem Pokemon geworden ist.

    Ich hoffe, dass es OK ist, dass ich die Aktionen der anderen Mitspieler ausgeblendet oder als „Trubel“ zusammengefasst habe.