Die große Halle

  • Möchte mich hier explizit bei der Orga nochmal für die Vote-Verlängerung bei Fotografie bedanken ( Reena  Trikeyyy und der andere da). Die Verlängerung hat mir persönlich jetzt einfach sehr gut getan und die Motivation nochmal gehoben, weswegen ich endlich mal zu RPG und AuV gekommen bin ^__^ Zwar habe ich nur noch knapp 10 Abgaben zu bewerten, aber die Luft ist einfach raus und es ist schön, dass ich entspannt Pause machen kann und mich auf andere Sachen konzentrieren. Lieben Dank!

  • Ich unterbreche dieses sinnvolle Gespräch für einen Ausschnitt aus der sowjetischen Version von Winnie Puuh:


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  • Da ja bereits eine kleine Diskussion zu Titeln bei Fanwork-Abgaben aus Ersteller- und Votersicht hier stattfand, würde ich euch auch gerne eine andere Sache fragen. Konkret geht es darum, wie ihr euch optimalerweise die Umsetzung eines vorgegebenen Themas vorstellt.


    In den vielen Votes, die in den ganzen Kategorien bisher eingetroffen sind, haben einige Leute ja schon kurz etwas dazu gesagt, wie sie das im Rahmen ihres Votes bewerten und die Herangehensweisen sind dort ja auch super unterschiedlich. Daher fänd ich das als Austausch eigentlich auch ganz spannend und würde gerne von euch hören, wie ihr das macht und wie ihr dazu denkt.




    In meinem eigenen Vote hab ich es ja auch kurz angeschnitten, aber ich persönlich sehe eigentlich relativ wenig Sinn darin, die Erfüllung eines Themas quasi stufenweise zu bewerten, weshalb ich das eeeher... "binär" handhabe (und mir für besondere Kreativität Extrapunkte vorbehalte). Heißt also, für mich muss der Bezug nur irgendwie erkennbar sein und damit ist der Punkt für mich erfüllt und fertig.

    Probleme sehe ich nämlich darin, den Grad der Erfüllung zu bewerten, ohne dass das extrem von meinen eigenen Assoziationen mit dem Thema abhängt, die sich nicht mit denen anderer Leute decken müssen, und ohne dass es dazu führt, dass man das Thema in ziemlich enge Schienen fahren könnte. Als Beispiel und um mich mal auf die aktuellen Votes zu beziehen: wenn ich bei Wasserfotos das Thema stark danach bewerte, wie viel bzw. wie präsent Wasser abgebildet ist, schränkt es die Möglichkeit guter Motive stark auf nur solche ein, die eben komplett im/ums Wasser stattfinden. Sowas find ich dann eigentlich recht schade, weil das nicht wirklich zu Kreativität und Out-Of-The-Box-Ideen verleitet, die ich selbst aber besonders spannend finde. Für mich zumindest ist das ein recht zentraler Bestandteil von kreativen Wettbewerben. Soweit zur Voter-Perspektive.


    Was ich für mich rein aus Teilnehmersicht daran nicht so sinnvoll finde, wäre, dass ich aus diesem Bewertungspunkt für mich recht wenig mitnehmen kann in Hinsicht auf Verbesserungen und für mich der wichtigste Aspekt beim Voten eigentlich genau dieser Feedbackgedanke ist.

    Wenn meine eigenen Assoziationen nicht mit denen der votenden Person übereinstimmt, dann... Ist das halt so. Aber nichts, was ich irgendwie ändern könnte - außer halt dadurch, mich in Zukunft auf die offensichtlichsten und geläufigsten Motive zu fokussieren, aber das geht wie gesagt oft auf Kosten der Kreativität und macht das imo etwas langweilig. Einer der coolsten Parts in einem Wettbewerb ist für mich immer sobald der Vote veröffentlicht wird und man die große Vielfalt an unterschiedlichen Interpretationen eines Themas bestaunen kann, besonders bei so einer enormen Teilnehmerzahl wie hier im Häuserkampf. War bei Foto echt erstaunt wie wenig Dopplungen es in der Motivwahl gab, hab ich überhaupt nicht erwartet.


    Daher vergebe ich eigentlich auch keine wirklichen Themenpunkte, außer wie erwähnt Bonuspunkte bei in irgendeiner Form herausstechenden Ideen. Abzug gebe ich beim Thema eigentlich nur, wenn das, was das Topic symbolisiert, zwar da ist, aber sehr in den Hintergrund tritt und von anderen Elementen im Werk überschattet wird (und das nicht inhaltlich als beabsichtigt erkennbar ist), weil das dann schon eher konzeptionelle oder kompositorische Fragen sind, die sich als Künstler beim nächsten Mal angehen lassen.




    Uff, das wurde jetzt irgendwie schon wieder viel mehr Text als ich dachte, lol.

    Aber wie regelt ihr das? Was habt ihr da für eine Sicht drauf, aus der Perspektive von Teilnehmenden und Bewertenden? Ist euch die Repräsentation des Themas wichtig oder stehen für euch andere Punkte im Fokus?

  • Ich muss sagen, mich ärgert das sogar, wenn ich Votes lese, die sehr einschränkende eigene Interpretationen über Abgaben stülpen. Ich gehe erstmal davon aus, dass jede Abgabe das Thema erfüllt und bewerte dann, wie cheesus christ ähnlich, indem ich für besondere Kreativität (aus meiner Sicht) extra bepunkte. Sollte mich mal eine Abgabe völlig aus dem Konzept werfen, kann es dafür natürlich auch Punkteabzug geben. Aber das sehe ich eher darin begründet, dass das Motiv mich nicht überzeugen konnte.


    Themaverfehlung ist für mich ein ganz schwieriges Thema, weil es oft an der eigenen Bubble liegt, wie man etwas bewertet. Wenn das eigene Team völlig selbstverständlich einen Vogel als Symbol für Wind sieht, man sich wochenlang Mühe mit dem Motiv gibt und dann kommt wer anderes und knallt dir eine Themaverfehlung rein? Das ist halt nicht hilfreich, was Feedback anbelangt und irgendwie sehr demotivierend, weil du ja trotzdem Gedanken reingesteckt hast. Abgaben negativer zu sehen, wenn sie einen Pokémon-Bezug haben , finde ich auch ganz schwierig. Pokémonbezug ist Normalität hier im Forum und entfällt nur dann, wenn es explizit verboten wird. Die Themen sind bewusst frei formuliert, verlangen nirgends, das etwas authentisch oder wörtlich dargestellt werden muss. Deswegen sehe ich keinen grund, wieso ich das plötzlich verlangen sollte.


    Wir befinden uns halt auch im Bereich der Kunst, wo Interpretationen breit gefächert sind. Ich habe das zwei Mal bei der BBO erlebt, dass mir Themaverfehlung vorgeworfen wurde, weil das Thema mega-wörtlich genommen wurde. BEI GEDICHTEN. Und ich es metaphorisch genutzt habe. Also nicht von allen, sondern einzelnen Personen. Das tut einfach weh, weil das nichts mit deiner Arbeit zu tun hat und dir als Feedback auch nichts hilft. Und fair fühlt sich das auch nicht an.


    PS: Kein direkter Zusammenhang, weil die Votenden nichts dafür können, aber ich fand halt auch nicht schön für di:en Künstler:in hinter dem Katzenphoto, dass der direkte Bezug zu Avatar eher bemängelt wurde, wo doch die Themenvorgabe(!) sogar eine Referenz zum Zeichentrickfilm ist. Man könnte sagen, die Abgabe trifft es von allen sogar am Besten. Echt doof gelaufen an der Stelle und als Orga lernt man wohl daraus, maximal Pokémon-Anspielungen in Themenvorgaben zu nehmen lol