Mögt ihr eure Pokémon

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  • Nun ja so richtige Freunde sind meine Pokis und ich ja nicht :) Ich mein es sind halt nur irgenwelche Wesen die man falls sie sterben wieder beleben kann. Und Pokemon verschenken tu ich prinzipiell nicht, da ich meine mit viele Mühe und Schweiß trainierten Pokemon nicht einfach herbebe (Habe ich mir gerade selbst widersprochen, lol) . Eine richtige BiNdUnG baut man aber bei der Nuzlocke Challenge auf, da ist es nicht leicht seine Pokemon einfach so freizulassen. :)) Wer Nuzlocke nicht kennt sollte es unbedingt mal ausprobieren :)

  • Klar mag ich meine Pokemon und einige unter ihnen würde ich nie hergeben.
    Vor allem bei Eventpokemon kann ich mich nicht trennen, auch wenn ich sie mehrfach habe, ich kann sie nicht hergeben, das sie für mich Sammlerstücke sind.
    Ich lasse sie zwar in der Box, aber freue mich sehr sie zu haben.
    Den Rest meiner Pokemon, vor allem das Storyteam habe ich in mein Herz geschlossen.
    Eigentlich mag ich alle Pokis, die einen mehr, die anderen eben weniger.


    In Gelb mag ich besonderes Pikachu und lasse es nie in eine Box lagern, Pika protestiert ja auch immer dagegen.
    Als ich noch ein Kind war, fand ich des lustig, jetzt nicht mehr.


    Ganz besonders habe ich immer an meinen Lieblingspokis und am Starter mein Herz verloren.

  • Ich finde wenn man eine gewisse Beziehung zu seinem Pokemon entwickelt sieht man sie bald schon als richtige Freunde. Ich spreche wenn mir langweilig ist in die Konsole und tue so als würde ich mich mit den Pokemon "unterhalten". Als ich in der gelben Edition Pikachu gesehen hab fand ich es total süß aber am Anfang mag es einen ja (leider) nicht. Aber nach einer gewissen Zeit seit ihr beste Freunde.

  • Ogerpon

    Hat das Label von Plauderei auf Allgemein geändert.
  • So, fast 9 Jahre später rolle ich das Thema wieder auf und bin mal gespannt, ob es damit vielleicht auch heute wieder ein paar Meinungen einholen kann.

    Jetzt, wo es ja schon über 1000 verschiedene Arten sind (seit dem Release von Karmesin und Purpur), kann das vielleicht ein Anreiz sein, nochmal über das ganze nachzudenken. Ich selbst habe schließlich das Gefühl, mit jedem neu angefangenen Pokémon-Spiel mittlerweile auch ein ganz neues Abenteuer zu beginnen, mit neuen Regionen, Abenteuern und insbesondere Pokémon.


    Zuerst fallen da meine Gedanken aber auf Pokémon Go. Dort gibt's meiner Meinung nach schon die Möglichkeit, eine Art Bindung zu seinen Weggefährten aufzubauen. Allerdings wirken entsprechende Features oft mühselig und es ist sehr einfach, Pokémon durch Verschicken an den Professor oder an Pokémon Home aus den Augen und dem Sinn zu verlieren. Mir bleibt da also eine doch recht beschauliche Auswahl an Monsterchen, von denen ich behaupten würde, dass ich mich so weit mit ihnen verbunden fühle, dass ich es schade finden würde, wenn sie plötzlich nicht mehr auf meinem Account wären, egal wie stark oder selten sie sind.


    Als nächstes die Pokémon der Hauptreihe. Insgesamt glaube ich, dass ich es jeweils während der Beschäftigung mit den einzelnen Spielen, seitdem ich das bewusster mache und nicht mehr in der Grundschule bin, doch immer irgendwie schaffe, so eine Kerngruppe aus Pokémon mehr ins Herz zu schließen als andere. Ob das jetzt die Starter oder einfach Pokémon sind, die mir auf meiner Reise sehr weitergeholfen haben.

    Doch je weiter weg sich ein Spiel für mich anfühlt, desto weniger weiß ich noch, welche einzelnen Pokémon mich damals begleitet haben. Z.B. bei Pokémon Sonne fällt mir das noch recht leicht, da kann ich mich an meinen Starter Silvarro Silvarro, ein unschlagbares Mimigma Mimigma und Lucario Lucario erinnern. Aber weiter in die Vergangenheit? Da müsste ich schon mal wieder in die Speicherdaten rein schauen. So oder so fiel es mir aber immer schon schwer, längere Weggefährten überhaupt schon in einer Box abzulegen. Das führte dann oft, so etwa auch in SwoSh oder KaPu dazu, dass sie eine extra Box mit personalisiertem Hintergrund erhalten haben, um zumindest ein bisschen Komfort genießen zu können.


    Eine besondere Ausnahme stellt Mystery Dungeon - Erkundungsteam Himmel dar. Dort ist man ja selbst als Pokémon im Geschehen und kann sich mit anderen anfreunden. So ist mir seither ein Hydropi Hydropi namens "Hydroair" als mein Begleiter sehr im Gedächtnis geblieben, das sich außerdem einen Platz in den tiefsten Ecken meines Herzens verdient hat. Toller Kerl.


    Insgesamt würde ich die Frage also so beantworten:

    Ich mag meine Pokémon, die mich auf jedem Abenteuer länger als für einen Pokédex-Eintrag begleiten, sehr. Manche Pokémon-Gattungen mag ich aber auch einfach, ohne damit ein einzelnes Exemplar in Verbindung zu bringen (so wie etwa Zwirrlicht Zwirrlicht oder Darkrai Darkrai). Und ich glaube, wenn ich sie nicht mögen würde, dann wäre ich jetzt nicht hier auf dem BisaBoard und hätte auch nicht ansatzweise so viel Spaß damit, mich mit dem Franchise auseinanderzusetzen.


    In dem Sinne, ich denke es gehört für mich schon irgendwie dazu, dass man seine Pokémon mögen sollte, wenn man langfristig mit den Spielen Spaß haben möchte!

  • Nachdem mein Vorposter das Thema nochmal aufgerollt hat, mag ich, nachdem ich nach SW/SH eine kleine Pokémon-Pause eingelegt hatte, auch meinen Senf dazugeben. ^^

    Ich würde schon sagen, dass ich auch heute noch als Erwachsene an meinen Pokémon hänge. Als Kind sowieso, da hat es mir schon weh getan, meinen Starter oder weitere Kernmitglieder in der Box abzulegen. Ich hatte zwar nicht damit gerechnet, so lange Pokemon zu spielen bzw. auch weiterhin an meinen Monsterchen zu hängen, aber here we are. :')
    Es gibt eine bestimmte Auswahl an Pokemon, die ich während der Anfänge meiner Competitive Pokemon Zeit gezüchtet habe und jetzt immer noch schön brav zur neuesten Edition rüberschicke (falls möglich), weil ich sie eben "aufheben" mag. Wie beispielsweise mein heißgeliebtes Shiny Guardevoir, das ich damals mit 14 ausgebrütet und "Laetitia" getauft habe. Ich würde sogar behaupten, dass mein Guardevoir das Pokemon wäre, dem ich am meisten aufrichtig hinterhertrauern würde, falls es verloren ginge.

    ich muss jedoch auch sagen, dass gerade durch die Competitive Scene dieses allgemeine "feeling of wonder" ein bisschen verloren gegangen ist und ich auch vor allem in SW/SH und Sun/Moon nicht wirklich an meinem Story Team gehangen habe dafür waren die Mons halt nicht "besonders" und austauschbar genug, da habe ich eigentlich nur die Hauptstory durchgespielt, um möglichst schnell mit dem Züchten anfangen zu können.

    Jetzt wo ich jedoch mit Violet angefangen habe, hat sich das ein bisschen geändert. Ich weiß, dass ich für die wettkämpferische Szene wohl eh kaum Zeit haben werde (ja, die Prozesse wurden zum Glück vereinfacht, aber das Züchten guter Pokemon dauert mir immer noch zu lange ._."), weshalb ich vorest einfach die Story und mein Team in den langsamen Schritten, die ich machen kann, genieße.

  • Ähm, ja, natürlich? Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie das ist, seine Pokémon nicht zu mögen. Zumindest solche, mit denen man tatsächlich kämpft. Ich habe meist zwischen sechs und fünfundzwanzig bis dreißig aktive Pokémon in einer Edition und bei mir entsteht durch die Reise und alles, was wir zusammen durchmachen, ganz natürlich ein Band zwischen mir und meinen Pokémon. Deshalb kann ich auch meine Spielstände nicht löschen. Ich will halt meine Pokémon nicht verlieren.

    Gleichzeitig habe ich aber natürlich auch immer wieder zusätzliche Pokémon, zu denen ich keine solch enge Beziehung aufbaue. Legendäre Pokémon gehören häufig genug dazu, weil es sie so spät erst auf einem solch hohen Level gibt, dass ich keine Zeit mehr habe, viel mit ihnen zu machen. Gerade bei Legendären finde ich das aber auch immer wieder so schade. Da mag ich Pokémon, die ich während des Storyverlaufs und auf entsprechendem niedrigeren Level wie Latias in AS oder Mew aus dem Pokéball in Let's Go oder die mystischen für alte Spiele in SD erhalte, viel mehr. Ganz besonders war für mich auch mein Dialga aus dem Event-Ei in HG. Es hieß Zaïte und ist eines meiner meistvermissten Pokémon aus dem Spiel.

    Damit komme ich aber zu erwas, was Dormo auch schon angemerkt hatte: Pokémon auf alten Editionen geraten logischerweise leichter in Vergessenheit. Besonders schlimm ist das bei Diamant und HeartGold, die ich irgendwann verloren habe. Bei allen anderen habe zumindest noch die Möglichkeit, mir meine Pokémon anzugucken und mich an unsere Abenteuer zu erinnern.

    Zusätzlich gibt es da noch die Sache mit den Geschichten zu meinen Protagonisten (gestern habe ich dazu gerade was geschrieben). Natürlich hänge ich in solchen Situationen noch mehr an meinen Pokémon, auch wenn das gleichzeitig irgendwie auch die Pokémoncharaktere von den Pixeln in den Spielen etwas mehr löst. Also, dass diese Pokémon quasi auch ohne ihren Verbleib in den Spielen weiterleben.

    Und so sehr ich meine Box voll Pokémon in verschiedenen Spielen liebe, so ist natürlich ein kleineres Team an Pokémon viel prädestinierter dafür, starke Verbindungen zu schaffen. Besonders intensiv ist es in meinen Nuzlockes, was, soweit ich weiß, auch der ursprüngliche Sinn darin sein sollte. (Also dass man mehr an seinen Pokémon hängt und es einen größeren Einschlag bedeutet, wenn man eines nicht mehr verwenden kann.)

    Also ja, in den Varianten, in denen ich Pokémon verlieren könnte, hänge ich am meisten an ihnen. Aber auch sonst würde ich die Frage immer mit einem klaren Ja beantworten.

  • Mir ist das Team, das ich fürs Turnier grossgezogen habe, tatsächlich ans Herz gewachsen, Nicknamengeben tat da noch sein Übriges.

    Daher habe ich auch Mühe, da jetzt wen für Paradox-Pokémon zu ersetzen, um mit der Meta mitzugehen.


    Speziell mein Shiny Feelinara und Arkani habe ich echt gern mittlerweile.

    Mein Galar Zigzachs William, mit dem ich die Story gesolot habe, gehört auch zu meinen Lieblingen.


    Meine ersten beiden Colosseum Nachtara und Psiana mochte ich auch sehr gern, aber die sind leider dank einer kaputten Memory Card wohl ins Nirwana abgedriftet :/


    Manche Pokémon mag ich auch sehr, weil ich sie von Menschen habe, die mir viel bedeuten oder bedeutet hatten.

    Die meisten davon sind jetzt zwar alle mit dem Save der Memory Card verschwunden, aber ich habe auch in den neueren Gens noch ein paar wenige solche.

  • Meinem Main Team gegenüber schon, das hab ich großgezogen und das gesamte Abenteuer damit gemeistert. Währenddessen hatte / habe ich auch immer etliche Headcanons und Vorstellungen davon wie meine Pokemon untereinander agieren. Die meisten sind zwar Tiere, aber eine gewisse eigene Persönlichkeit haben auch manche Tiere, zumindest intelligente Tiere. Es macht mir auf die Weise einfach mehr Spaß. ^^

  • Ganz ehrlich, es ist ein Spiel bzw. sind Pokemon nichts anderes als entsprechende Dateien dazu, von daher habe ich dazu null Gefühle in Form das ich diese mag. Man hat zwar seine Lieblingspokemon, aber das wird hier nicht gefragt. Da bin ich leider

    relativ emotionslos tut mir Leid, verstehe es aber, wenn andere es tun, ich widme mich da lieber der Realität.

  • widme mich da lieber der Realität.

    Nur weil Pokémon nicht real sind, sind sie ja trotzdem ein realer Bestandteil meines Lebens, ohne den ich jetzt anders wäre, als ich bin. Das gilt im übrigen auch für andere Dinge, wie Bücher, Filme und Serien. Die Sachen sind ein realer Bestandteil unserer Welt und existieren. Mit der Einstellung sollten wir dann am besten gar nichts mehr von diesen Sachen konsumieren, weils ja eh nichts Wert ist :rolleyes: Wenn ich anstatt Pokémon zu spielen drei Stunden nur in meinem Bett rumliege, weil das Bett "real" ist, macht es das nicht wertvoll lol


    Aber zum Thema. Meine Teams sind mir echt wichtig, ich plane die immer im Vorraus und habe die auch alle soweit es geht hochgetauscht (auf meinem Profil sind alle aufgelistet hehe). Deswegen Spiele ich auch nur Editionen, die kompatibel zu höheren Servicen sind. Angefangen dabei mit Pokémon Colosseum und XD. Bis zu den VC Titeln im E-Shop. Ganz ehrlich, würde ich die verlieren, würde ich einfach heulen. Ich hab schon letzens gemerkt, dass mein Let's Go Team in der Versenkung verschwunden ist, weil die Speicherdaten anscheinend auf der alten Switch waren q.q Ich wusste nicht, dass die gar nicht mehr auf der Cartridge gespeichert werden. Deswegen muss ich mir da das Team neu zusammen stellen. Und momentan rühre ich auch Purpur nicht an, weil ich von dem Bug gehört habe, der deinen Spielstand löscht. I do not risk my Pokémon <3

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  • Hm, der Startpost gibt ja nicht viel her als Anregung, aber der Titel sagt im Grunde schon alles.

    Ich trainiere nur Pokémon im Team, die ich möchte und mag. Vor allem wenn mir ein Pokémon optisch nicht zusagt, kommt es nicht ins Team. Ansonsten könnte man wahllos alles fangen, Hauptsache stark und nützlich, aber das ist, wie ich finde, nicht der Sinn des Spieles. Man sollte ja auch Spaß empfinden und mit Pokémon, die einem keine Freude bereiten, ist dies wohl weniger der Fall. Von daher ja, ich mag meine Pokémon, weil ich nur welche ins Team hole und fange, die mir in irgendeiner weise zusagen. Eine Ausnahme sind da Nuzlockes, bei denen ich nicht wählen kann, aber je nachdem manche Pokémon dennoch schätzen lerne wie z. B. Golbit.

  • Denke schon das man auf eine gewisse Art seine Pokemon mag bzw gern hat :grin: würde schon meinen shiny Baby Pokemon hinterher weinen :sad: aber auch wie schon hier erwähnt wurde, in einer Nutzlock seine Teammitglieder zu verlieren kann echt weh tun. Oder selbs wenn ich nur auf Youtube zuschaue :assi: Ein Fehler und tschüß :wacko:

  • Zwar ist es am Ende des Tages nur ein Häufchen Pixel auf einem Screen, aber wie so viele User über mir habe auch ich einige Pokémon sehr ins Herz geschlossen, besonders welche, die ich mit den Anfängen von meiner persönlichen Pokémonreise in Verbindung bringe (Marill und Victini zum Beispiel - bin zum Ende der Gen 4 und Anfang der Gen 5 eingestiegen).


    Ich denke, manche Mons aus egal welchen Gründen zu präferieren, ist vollkommen in Ordnung und legitim. Ist mit Lieblingsfilmen-/serien letztendlich genau so. Manche mag man mehr als andere weil Nostalgie, Verknüpfung mit einem besonderen Ereignis, etc.

  • Das ist sehr schwer zu sagen. Generell gehe ich heutzutage keine tieferen "Verbindungen" mit meinen Pixeln ein. Nicht so wie es damals war. Tatsächlich hab ich lediglich zu meinen ersten Pokemon Exemplaren ihrere Art oder einem Verlaufsteam eine größere Bindung, als zu einem speziell gezüchtetem Competetive Mon, das ich irgendwann mal gezüchtet habe.

    So schön diese vereinfachte Zucht auch sein mag, so mehr reizt es mich alles sowieso wieder neu nachzuzüchten und so verbleiben diese originale doch eher auf ihrer Ursprungsedition. Auch die Legendären, die man manchmal mit unter dabei hat haben nicht mehr denselben emotionalen Wert, den sie früher hatten. Einfach weil man heutzutage für jede Situation einen anderen Pixel hat.

    Klar kann man situationsbedingt auch diese Pixel mögen lernen, je nachdem wie häufig man sie einsetzt, aber tatsächlich ist das heute eher so, dass man sie nur noch mit Sonderbonbons auflevelt und dann sind die einfah ready. Da steckt bis auf die Zucht eben weniger Mühe drin. Ich würde mich heute jetzt auch nicht mehr stundenlang vor die Konsole setzen, nur um etwas auf 100 zu grinden, aber das hat Karmesin und Purpur ja schön gelöst. Man kann ja Autokampf machen oder Synchromaschine, welches auch gewissermaßen Spaß macht, aber was ich im Kern sagen will, ist dass dieses System, welches sie seit Rubin und Saphir fahren, irgendwie auch das Spiel wie es früher war, für mich kaputt macht. Es hält einem ja nichts ab, einfach nicht über diese Fleißpunkte zu kümmern, aber irgendwie will man ja, dass sie optimal gut sind und dann muss man das eben beachten. Und dann gibt es soviele Sets, dass man ein einzelnes Pokemon nicht unbedingt gleich direkt schätzt, sondern erst wenn es einem in Kämpfen tatsächlich gut abschneidet und einem einen sentimentalen Wert gewinnt. Es ist einfach anders, nicht mehr dasselbe. Ich hab mir jetzt daher einfach vorgenommen, alles was sentimentalen Wert hat auszugraben und zu verbessern und in einem typischen PVE setting zu spielen, da ich so oder so kein Nintendo Online habe. So hab ich auch zum Beispiel seit Schwert und Schild mein Zacian zu schätzen gelernt, einfach weil es ein doch sehr beständiger Begleiter in den Raids wurde, dank seiner Signaturattacke. Aber generell ist es kompliziert. Es ist nicht mehr so, als wäre ich 12 und würde meinen mein Storyteam ist das Beste für alle Situationen, im Gegenteil, die kommen in die Box und vergammeln da oder müssen erst "geflickt" werden, bevor sie gut genug sind Stand zu halten. Oder ich habe einfach nur zu hohe Ansprüche was das Thema anbelangt. Spiele wie Legends Arceus oder Let's Go machen es einfacher, weil sie nicht dieses "vielseitige" System haben, wo man meint weniger ist mehr und man durch eine Limitierung der Fleißpunkte versucht oder es erfolgreich geschafft hat, Pokemon in gewisse Teamrollen zu versetzen. Bei mir ist es tatsächlich so, dass ich eben Pokemon mehr mag, wenn sie gut funktionieren, so hätte ich z.B. auch nie Apoquallyp zu schätzen gelernt ohne Generation 6 und den Kämpfen in denen es mir gute Dienste leistete. Aber meistens endet die Karriere eines frisch gezogenen Pokemon meistens so, dass ich sie züchte um sie einfach als Option zu haben und dann kommen die in die Box und werden nur selten beachtet. Da ist nichts mit einer gewissen Bindung. Es ist echt schade wie es heutzutage läuft, zumindest für mich.


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    Nach 2 1/2 Jahren und ca 10 000+ SR endlich ein Lugia (schillernd)<3 09.02.2014 um 07:14


  • Von den letzten Beiträgen trifft dieses Zitat meine Einstellung zu dem Thema vermutlich am besten.

    Zusätzlich gibt es da noch die Sache mit den Geschichten zu meinen Protagonisten (gestern habe ich dazu gerade was geschrieben). Natürlich hänge ich in solchen Situationen noch mehr an meinen Pokémon, auch wenn das gleichzeitig irgendwie auch die Pokémoncharaktere von den Pixeln in den Spielen etwas mehr löst. Also, dass diese Pokémon quasi auch ohne ihren Verbleib in den Spielen weiterleben.

    Zuallererst spiele ich ja in einem Pokémon-Spiel einen bestimmten Charakter, dessen Reise quasi dokumentiert wird. Dementsprechend sind dann auch alle Geschichten und Pokémon-Begegnungen jene dieses Charakters. Je länger ich mit einem fixen Team spiele und je mehr Pokémon ins Team reinkommen, desto einfacher entstehen schließlich Geschichten rund um den Charakter und die Pokémon. Und das ist es letztendlich, was mich die Pokémon wirklich mögen lässt. Es entsteht zusätzlich zu den Ereignissen, die man in den Spielen erlebt, ein eigener Headcanon abseits der Main Story. Wie der Hauptcharakter mit den Pokémon umgeht und welche Abenteuer vielleicht erlebt werden. Auf diese Weise komme ich auch nahezu immer den Pokémon im Team näher und lerne sie generell mögen, wodurch eine enge Bindung entsteht. Deswegen freue ich mich auf neue Spieldurchgänge, um andere Pokémon ins Team zu nehmen, die ich bisher noch nie dabei hatte. Man lernt sie mit der Zeit wirklich zu schätzen und dadurch erhält jedes Pokémon seinen Auftritt im Rampenlicht.