Johto-RPG ~ Ancient Legends


  • Dies ist also der Start von dem Johto-RPG ! Ich wünsche an dieser Stelle allen Teilnehmern viel Spaß und für Fragen, bzw. Infos nutzt bitte das Diskussions- und Fragen-Topic.






    Johto-RPG ~ Ancient Legends


    Es war ein warmer Frühlingstag. Die Sonne schien, eine leichte Brise brachte frische Luft nach Neuborkia und in dem ganzen Städtchen herrschte eine ruhige, friedliche Stimmung. Einige Taubsis flogen verschreckt davon, als die Fähre aus Kanto in den kleinen Hafen einlief. Die Passagiere gingen von Bord, die meisten von ihnen waren in ausgelassene, heitere Gespräche vertieft und wurden von Pokémon begleitet.
    Hera betrachtete kurz das kleine Städtchen, das ganz anders aussah als Orania. Während Orania dreckig, groß, voll und abweisend war, wirkte Neuborkia einladend und idyllisch. Als sie schließlich von Bord ging und Hades, ihrem Hunduster, kurz über den Kopf strich bemerkte sie ein Schild am Hafen.




    - Neuborkia -
    Die Stadt, in der der Wind der Erneuerung weht!


    „Der Wind der Erneuerung?“, bemerkte Hera und Caliga, das kleine shiny Evoli legte den Kopf schief, „Hoffen wir mal, dass diese Stadt wirklich etwas Neues bringt.“
    Hera ging los und betrat Neuborkia. Die Straßen waren recht eng und wurden von den üppig bewachsenen Gärten der kleinen Einfamilienhäuser gesäumt. In den Gärten tummelten sich kleinere Vogel- und Käferpokémon, hier und da huschten auch einige Wiesor umher.
    Hades machte sich einen Spaß daraus, Taubsis und Schwalbinis aufzuschrecken, die in Sträuchern saßen, bis Hera das Hunduster zurecht wies. Etwas beleidigt stolzierte Hades daraufhin neben Hera her, doch nach einer Weile fand er Gefallen daran, am Boden, den Gartenzäunen und den Pflanzen zu schnuppern und schien die fremden Gerüche zu genießen.
    Caliga wirkte eher gelangweilt und hielt sich im Schatten. Hera wusste zwar nicht, wieso, aber das Evoli mochte keine Sonne.
    Nach einer Weile wusste Hera beim besten Willen nicht, wo sie war. Die kleinen Sträßchen sahen alle gleich aus und sie vermutete, dass sie bereits im Kreis lief. Irgendwann bemerkte sie an einer Laterne einen Zettel.




    An alle Trainer,


    es gibt eine wichtige Angelegenheit, die es zu klären gilt.
    Scheinbar ist Team Rocket zurück und Berichten
    zufolge planen sie etwas in Viola City.
    Ich bitte daher, dass so viele Trainer wie möglich zu mir
    in das Labor kommen, damit man gemeinsam den
    Taten Team Rockets entgegen wirken kann!
    Der Termin ist heute Nachmittag.
    Die Adresse meines Labors ist unten auf dem Zettel zu
    finden.
    Ich hoffe auf zahlreiches Erscheinen,


    Professor Lind


    „Ich würde sagen, wir schauen uns das mal an, oder?“, fragte Hera an die beiden Pokémon gewandt und beide stimmten mit einem Nicken zu, „Gut… die Adresse. Das hilft uns überhaupt nicht weiter…“
    Etwas ratlos sah sich Hera um, bis sie schließlich in einem der Gärten eine alte Dame bemerkte.
    „Entschuldigen Sie?“, rief sie ihr zu, als sie am Gartenzaun stand, „Können sie mir sagen, wo ich Linds Labor finde?“
    „Ja, natürlich“, erwiderte die Frau mit einem zahnlosen, aber freundlichen Lächeln, „Immer die Straße entlang und dann rechts. Da ist dann ein großer Platz, da ist das Labor. Man kann es nicht verfehlen.“
    „Danke“, sagte Hera und machte sich auf den Weg. Am Ende der Straße bog sie nach rechts ab und fand sich nach einigen Minuten tatsächlich auf einem großen Platz wieder. Direkt gegenüber befand sich ein großes Gebäude, das nicht zu den Einfamilienhäusern passte. Hera überquerte den Platz und an dem Zaun, der den Vorgarten des großen Hauses von dem Platz trennte, hing ein Schild mit der Aufschrift:




    „Pokémonlabor Neuborkia, Leitung Professor Lind“


    Etwas skeptisch öffnete sie das Metalltor und ging über den Steinweg durch den Vorgarten zu der Tür des Labors. Sie klingelte und sofort öffnete ihr eine Frau mittleren Alters in einem weißen Kittel dir Tür.
    „Du musst einer der Trainer sein, hab ich Recht?“, fragte sie und Hera nickte nur, „Komm doch rein! Du bist die erste.“
    Hera folgte der – für ihren Geschmack zu enthusiastischen Frau – in das Labor und diese führte sie in einen großen Raum, in dem provisorische Stühle aufgebaut waren.
    „Mach es dir doch bequem“, flötete die Frau und verließ den Raum.
    Etwas irritiert setzte sich Hera auf einen der Stühle in der zweiten Reihe. Caliga sprang auf ihren Schoß und Hades belegte den Stuhl neben ihr.
    „Mal schauen, was das jetzt hier wird“, bemerkte Hera und strich Caliga über das weiche Fell auf dem Kopf, während Hades ihre andere Hand abschleckte.

  • Das warme Sonnenlicht ließ die unangenehmen Gedanken an die bisherige Schifffahrt verblassen; Shin saß mit seinem Vulpix und seinem Evoli in der Kabine, die heller nicht eingerichtet werden konnte.
    „Rosane Vorhänge…“, sagte er und schüttelte den Kopf, bevor er sich gemütlich zurückfallen ließ und die Daunen der weichen Decke spürte.
    Der Pokéball, der auf dem Boden hin und her rollte, war eigentlich der Pokéball von Evoli, doch da dieser schon mehrere Male gegen das Bett schlug, brauchte Shin bald einen neuen Ball, denn in einem Zerstören konnte Evoli nicht ihre angemessene Zeit verbringen.


    Sein Gähnen war in der Kabine nicht mehr zu überhören; somit war es die perfekte Gelegenheit für Vulpix wieder einmal Spaß zu haben: So kamen auch die rosafarbenen Vorhänge ins Spiel. Mit einem kleinen Sprung landete Vulpix an ihnen, Evoli aber interessierte das nicht. Der Plan schlug also fehl, denn schon lange versuchte Vulpix Evoli zum Lachen zu bringen, doch der Grund war eine lange Geschichte, die so verrückt war, dass sie eine lustige Legende hätte sein können. Aber auch von Natur aus war Evoli eher ein wenig ruhig, so wie Shin es ausnahmsweise heute auch war, denn die lange Reise war eher erschöpfend, nicht aufbauend.


    „Vulpix! Kommst du wohl da weg?“, lachte er. „Auch wenn sie hässlich sind, sie haben es nicht verdient, in Einzelteile zerfetzt zu werden.“
    Mit einem breiten Grinsen sprang es davon, direkt zu dem anderen Ball, in dem Jurob sein Schläfchen hielt.

    „Verehrte Gäste, wie legen nun in Neuborkia an. Bitte stellen sie fest, dass sie alle ihre Sachen mit von Bord nehmen, wir hoffen, dass ihre Reise angenehm war.“

    „Angenehm? Alles andere als angenehm. Zum Glück ist der Terror vorbei.“, meinte Shin und Evoli sprang gleich auf. Wie die Treue in Person schmiegte es sich an sein linkes Bein, am rechten knabberte Vulpix.
    „Hörst du wohl auf Vulpix?“
    Schnell griff er noch nach dem Pokéball von Jurob, bevor er die Kabinentür öffnete und auf einen langen, endlos scheinenden Flur gelang.
    Mit kleinen Schritten näherte er sich der Treppe, die zum Ausgang führte. Evoli lief neben ihm, strahlender als die Sonne, Vulpix aber trug er, da es mal wieder seine Zeit brauchte, in der es Liebe wollte.


    „Wow, wundervoll, nicht?“ Sofort sprang Vulpix aus seinen Armen und ließ den frischen Wind dessen Nase tanzen. Evoli rannte, mal ganz anders, als man es kannte, auch Vulpix hinterher.
    „Ihr scheint euch wohl zu fühlen, nicht wahr?“ Mit diesen Worten trottete er davon, ohne sich auch nur umzudrehen.
    „Nie wieder ein Schiff. Das nächste Mal nehme ich einen Zug.“, dachte er und ging durch die Stadt.
    Er wusste bereits von Professor Linds Aufgabe Bescheid, denn er hatte zufällig einen Brief in seinem Briefkasten gefunden. Es war ein normaler Flyer, den er doch sehr ernst nahm. Er wollte nur deswegen nach Johto, aber es gab auch einen anderen Grund. „Ich will etwas Neues erleben.“
    Dies sagte er zu seiner Mutter und ging bald darauf, gespannt, wie es wohl ist, einem Professor zu helfen, aber auch mit anderen Trainern zu arbeiten.
    Seine Eitelkeit legte er mit der Zeit immer mehr ab, doch niemand wusste genau, woran das lag. Vielleicht an der Freude, oder an den Pokémon, die im alles bedeuteten.


    „Seht ihr? Es hat sich gelohnt, eine Karte von Neuborkia zu suchen und anzusehen. So kommt man einfach schneller zurecht.“, sagte er zu Vulpix und Evoli, welche beide glücklich strahlten.
    Vor ihm war das große Gebäude, welches das Labor von Lind war.
    „Irgendwie komisch, dass Labore immer in kleinen Städten zu finden sind, meint ihr nicht auch?“
    Vulpix und Evoli waren aber schon vorausgegangen und blieben vor dem Metalltor stehen.
    „Hey, wartet!“, rief er und lief schnell zu ihnen.


    Mit einem lauten Quietschen öffnete sich die Tür und eine Dame kam, als ob sie nur gewartet hätte, sofort zu Shin.
    „Oh Willkommen!“, rief sie, ihr Grinsen war größer als der Mond, der nachts seine Schatten gab.
    „Hallo“, antwortete Shin und wurde auch gleich zu einer Art Sitzecke gebracht, wo bereits ein Mädchen mit ihren Pokémon saß.
    Langsam setze auch er sich, Vulpix und Evoli waren nun ruhiger denn je.
    „Dann geht es wohl los.“, waren seine Gedanken, die ihm nur noch durch den Kopf gingen.

    The insanity lurched me to and fro without giving a fuck about my sane mind that told me to stop..

    I don’t know which body I hated more.

  • ~Timo~


    Sonnenstrahlen, die auf Timos Gesicht fielen, weckten ihn langsam auf. Er blieb noch eine Weile liegen und erinnerte sich an die zurückliegenden Tage. Hätte ihm jemand vor einem Monat gesagt, er würde bald mit drei Pokemon eine Region bereisen, hätte Timo ihn für verrückt erklärt. Trotz allem war er nun froh, dem Drängen seines Bruders sich wieder mit Pokemon anzufreunden, nachgegeben zu haben. Schließlich hatte er jetzt drei tolle Freunde gewonnen, die mit ihm noch viele Abenteuer zu bestehen hatten. Langsam setzte er sich in Bewegung, verließ seine Kajüte und begab sich auf Deck.

    Das Rauschen des Meeres hatte eine beruhigende Wirkung auf Timo. Es erinnerte ihn an seine Kindheit und seine Heimatstadt Azuria City, ließ ihn sich aber auch an die schmezliche Begegnung mit dem Mauzi, dem er seine große Narbe am Rücken zu verdanken hatten, erinnern. Timo hatte sich oft an den Fluss in der Nähe von Azuria begeben, um sich beim Plätschern des Flusses zu entspannen. Er konnte von Deck aus des Schiffes, welches ihn endlich in die neue Region bringen würde, viele Pokemon im Wasser erkennen. So waren dort zum Beispiel viele Karapdor und Lampi. Er glaubte sogar ein Garados erkannt zu haben, als ihn sein Panflam aus seinen Gedanken riss.


    „Hast du etwa schon wieder Hunger?“, fragte Timo sein erstes Pokemon und dieses bejahte seine Frage mit einem Nicken. Also begab er sich auf sein Zimmer und holte auch seine beiden anderen Pokemon aus ihren Bällen. Panflam, Staralili und Phanpy verstanden sich prächtig und spielten, während Timo das Pokemonfutter vorbereitete, vegnügt miteinander. Nachdem sie gegessen hatten holte der junge Pokemontrainer seine Pokemon, bis auf Panflam, zurück und packte nun seine Sachen , als eine Durchsage erklang.


    „Die MS Johto wird in wenigen Minuten in Neuborkia anlegen. Die gesamte Besatzung wünscht ihnen einen schönen Aufenthalt in Johto.“


    Timo schulterte seinen Rucksack und ließ Panflam wieder auf seine Schulter klettern und so verließ er nun zum letzten Mal seine Kabine. Auf Deck standen schon viele andere Leute, die auf den Horizont deuteten. Timo schaute in dieselbe Richtung und konnte eine Stadt erkennen. Schön sah sie aus.
    „Was hatte mein Bruder mir nochmal gesagt?“, fragte Timo sich selbst und dann erinnerte Timo sich an die Worte seines Bruders, sich, nachdem er in Johto angekommen wäre, bei Professor Lind melden sollte und so machte er sich mit Panflam auf der Schulter in Richtung
    Pokemonlabor.
    „Jetzt werden wir endlich Abenteuer erleben.“
    Doch zu seiner Überraschung hatte sich dort schon eine kleine Menschenmenge angesammelt.

    :D

  • Wales rannte durch einen Sonnendurchfluteten Wald, in dem hin und wieder ein Wiesor oder ein Ledyba im Gehölz verschwanden. Seeper war in seinem Pokéball und Trasla schwebte ungefähr drei Zentimeter über dem Boden neben ihm her.
    Schon eine ganze Weile liefen sie, da sie Neuborkia noch vor Mittag erreichen wollten. Wales hoffte, wenn er unter Leute kommen würde, würde der Mörder seines Vaters vielleicht von ihm ablassen und aufhören ihn zu verfolgen. Deswegen wollte er möglichst viele Freunde finden, mit denen er zusammensein konnte.


    ~Später~
    Wales machte Rast an einem kleinen, klaren Waldsee. Er setzte sich auf einen noch nicht vermoderten Baumstumpf und lies Seeper ins Wasser, damit es sich austoben konnte. Trasla beobachtete das Wasserpokémon, welches die tollkühnsten Kunststücke ausführte, fasziniert und Wales hatte den Eindruck, es würde jeden Moment hinter Seeper herspringen, als er plötzlich ein leises Rascheln hinter ihm bemerkte. Langsam drehte er sich um... dort im Gebüsch war nichts weiter auffäliges.
    Trotzdem bekam er auf einmal ein mulmiges Gefühl und beschloss schnell weiterzugehen, um Neuborkia schnell zu erreichen und diesen Angsteinflößenden Wald hinter sich zu lassen.


    Er, Trasla und Seeper, welches in den Ball zurückgekehrt war, verließen die Lichtung in Richtung Westen. Dort, so wusste Wales, wüde in ungefähr 10 Minuten das Dorf auftauchen, welches Sicherheit für ihn und seine Pokémon bedeuten würde.
    Mit diesen Gedanken im Kopf legte er noch mal an Tempo hinzu, als plötzlich jemand hinter ihm aus dem Gebüsch sprang.
    Wales zuckte zusammen. Die Person, die er sogleich als den Mörder identifizierte, hatte ein Messer in der Hand. Neben ihm stand ein auffällig blaues Hinduster, das grimmig knurrte.
    Wales zückte Seepers Pokéball und lies das Wasserpokémon heraus. "Seeper, Aquaknarre!", befahl er und ein großer Schwall Wasser traf das Hunduster ins Gesicht. Es begann zu taumeln, schüttelte sich aber kurz, und stand schon wieder sicher auf den Beinen, bereit zum Gegenangriff.
    "Biss!", bekam es auch gleich von seinem Trainer zu hören und sprang auf Seeper zu, welches Geistesgegenwärtig wieder einen Wasserstrahl abfeuerte, der das Feuerpokémon hinter ein Gebüsch warf.
    Schnell rief Wales Seeper zurück und rannte los. Lieber nicht auf einen direkten Kampf mit dem Mörder einlassen.
    Plötzlich hörte er ein surrendes Geräusch und verspürte danach einen unbeschreiblichen Schwerz unter dem rechten Schulterblatt. Der Mörder hatte das Messer geworfen und es steckte nun in Wales Rücken.
    Er taumelte, doch Trasla hielt ihn mit einer Konfusion aufrecht. Vor Wales Augen wurde es schwarz und er fiel in Ohnmacht.


    Trasla jedoch, das von Neuborkia wusste, hielt die Konfusion aufrecht und schleppte Wales so durch das letzte Waldstück, bis siein Neuborkia ankamen. Dort steuerte das Pokémon direkt das Labor an, schob mit letzter Kraft die Tür auf und lies Wales auf den Boden sinken. Sofort breitete sich da Blut auf den Fliesen auf, vor den Augen von ein paar Trainern, die auf Stphlen im Labor sassen und entsetzt den ohnmöchtigen, blutüberströmten jungen Mann anblickten.

  • Rena hatte sich, während ihrer Zeit als Züchterin, entschieden, nach Johto zu reisen.Ihre beiden Pokémon Pichu und Endivie nahm sie natürlich mit. Das Endivie war die meiste Zeit im Pokéball, aber ist öfters mal draußen. Ihr Pichu hasste den Pokéball und saß die ganze Zeit über auf Renas Schulter oder auf ihrem Kopf. Bevor sie sich auf die Reise machte, kaufte sie sich noch eine große Umhängetasche mit viel Fächer und Stauraum, außerdem ging sie noch in den Markt und kaufte u.a. 5 Pokébälle, 5 Tränke und eine Dose Pokémon-Futter. Sie machte sich danach sofort auf den Weg nach Orania City. Unterwegs sah ihr Pichu ein verletztes Abra und machte Rena darauf aufmerksam. Sie nahm es und rannte schnellstmöglichst zum nächsten Pokémon-Center. Nach der Behandlung wollte Rena das Abra wieder freilassen, doch es blieb bei ihr. "Willst du vielleicht mit mir kommen?", fragte sie das Abra und hielt ihm ein Pokéball hin. Es war überglücklich, stubste den Ball an und verschwand darin. Endlich in Orania angekommen, kaufte Rena ein Ticket nach Oliviana City. Die Fahrt dorthin nutzte sie um ihren Pokis etwas zu fressen zu geben und um selbst etwas zu essen. Sie ließ ihre 3 Lieblinge noch ein bisschen herumtollen, bevor sie den Steg in Oliviana erreichten. Rena rief Endivie und Abra zurück und setzte Pichu auf den Kopf. Beim Besichtigen der Stadt erblickte sie einen, an einer Pinnwand untergegangen Zettel von einem Prof. Lind. "Das ist doch unfassbar! Wieso hat Team Rocket die Nerven wieder aufzutauchen? Ich muss etwas dagegen unternehmen.", dachte sie und beschloss, zu Prof. Lind zu gehen. Doch wie soll sie dorthin kommen? Sie sah sich ein bisschen um und bemerkte eine Frau, die Schwireigkeiten mit einigen Kisten hatte. "Kann ich Ihnen helfen?", fragte Rena die Frau. Die Frau nickte erleichtert und als sie fertig waren, bot die Frau Rena ihre Hilfe an. Sie erklärte, dass sie nach Neuborkia zu Prof. Lind müsse und ob sie sie dahin fahren könne. "Aber sicher, mein Kind.", antwortete die Frau und fuhr Rena schleunigst nach Neuborkia. Dort angekommen, bedanke sich Rena und trat in das Labor. Dort eilte eine Dame zu Rena und brachte sie zu einer Sitzecke. Rena war nicht die Erste, denn dort saßen schon ein Junge und ein Mädchen mit ihren Pokémon. Sie setzte sich hin. "Hi, ich heiße Rena, seid ihr auch wegen dem Zettel von Prof. Lind hier?", fragte sie die beiden und wartete auf antwort. Doch plötzlich rannte Pichu zu einem Jungen und bevor Rena ihr Pichu zurück halten konnte, sah sie auch schon Timo. "Hey Timo, was machst du den hier. Ist ja ne Überraschung." sagte sie, rannte auf Timo zu und umarmte ihn.

  • Die Sonne spendete viel wäme und eine überdurchschnittlich warme Brise sorgte für ein angenehmes Gefühl.Ein Junger Trainer schaute verträumt aufs mehr hinaus und Beoabachtete einige Wingull und Pelipper die vorbeiflogen."Solche Pokemon habe ich noch nie gesehn..." dachte sich der Junge.Er drehte sich um,und ging in richtung Kajüte.Er hatte ein einzelzimmer das sehr eng war.So eng das er es beihnahe nicht geschafft hatte, seine Tür zu öffnen.Als er gerade in seinem Rucksack etwas suchte ging der Lautsprecher an."Die MS Johto wird in wenigen Minuten in Neuborkia anlegen. Die gesamte Besatzung wünscht ihnen einen schönen Aufenthalt in Johto.“
    Schnell Packte er seine Sachen und und Stürmte aufs Deck des Schiffes.Die Menschenmasse sahen alle in die selbe richtung.Man konnte weit weg am Horizont Land sehen."Eine kleine schöne Stadt" sagte er leise zu sich selbst.Sofort grief er in seinen Rucksack und hohlte einen Pokeball hervor."Los Griffel!" rief der Junge,und warf den Kabselähnlichen Ball in die Luft.Aus dem Ball kam ein blendender Strahl der sich langsam zu einem Pokemon formte.Das grelle Licht verschwand und ein kleines Griffel war nun zu sehen."Na,gut geschlafen?" fragte er seinen kleinen pelzigen Freund.Dieser nickte und sprang,wie es Griffel am liebsten macht,sofort auf den Kopf von Shiny.Shiny war der Name des Trainers,jedenfalls sein Spitzname.Er mochte diesen namen viel mehr als 'Martin' und wollte auch so gennant werden.
    Als das Schiff im Hafen von Neuporkia anlegte eilte er sofort vom Deck und in die neue Region Jotho!Wärend er sich umschaute und den Vielen kleinen Menschengruppen auswich, sah er ein Flugblatt.Er ergrief es mit einem kleinen Sprung und las:


    An alle Trainer,


    es gibt eine wichtige Angelegenheit, die es zu klären gilt.
    Scheinbar ist Team Rocket zurück und Berichten
    zufolge planen sie etwas in Viola City.
    Ich bitte daher, dass so viele Trainer wie möglich zu mir
    in das Labor kommen, damit man gemeinsam den
    Taten Team Rockets entgegen wirken kann!
    Der Termin ist heute Nachmittag.
    Die Adresse meines Labors ist unten auf dem Zettel zu
    finden.
    Ich hoffe auf zahlreiches Erscheinen,


    Professor Lind


    "Sehr gut klingt nach einem Abenteuer" sagte der Junge,und ging sofort Los damit er noch rechzeitig am Labor ankommt.Als er das Labor schon am ende der straße erblicken konnte,sah er das schon einige Trainer sich dort versammelt hatten...


    OT:Kann man Charfarben benutzten?Volttackle machts auch.Würde es auch gern machen weiß nur ned ob man darf,das ist ja pro spielleiter anderst^^PS: erstes OT xD

  • Caty schaute aus dem Fenster des Bootes, das gerade in Neuborkia einfuhr. Hydropi saß auf der Fensterbank und bewunderte das Wasser. Am liebsten wäre es wohl raus gesprungen und los geschwommen, aber zum Glück war das Fenster zu. Die starke Strömung um das Schiff herum hätte dem Kleinen sicher nicht gut getan. Auch Endivie saß auf der Fensterbank und sonnte sich. Es genoss jeden Strahl der Sonne, wie es sich für ein Pflanzenpokemon gehörte. Evoli lag lieber auf dem Bett, das Caty eigentlich gerade erst wieder gerichtet hatte, aber Caty konnten keinem ihrer Pokemon je böse sein. Also lächelte sie nur, als sie ihr Evoli auf dem kissen bemerkte und dachte sich, dass es für sowas ja Bord-Personal gab. Und schon kam die Durchsage. Sie sollten alle ihre Sachen packen und von Bord gehen. Caty schulterte ihren Rucksack. "Na dann los, meine Kleinen...", meinte Caty und pfiff einmal, woraufhin ihre Kleinen ihr wie zahme Hündchen folgten.


    Sie ging von Bord. Es war wunderschönes Wetter, und das kleine Städtchen sah wirklich gemütlich aus. Auch vielen anderen Trainern schien das Örtchen zu gefallen. Gedankenverloren schlenderte Caty mit ihren Pokemon durch die Gassen, Endivie genoss weiter den Sonnenschein, Hydropi schaute wehmütig in Richtung Wasser und Evoli trottete unmittelbar neben Catys Füßen her. Nach langem durch die Gassen schlendern entdeckte Caty schließlich einen merkwürdigen Zettel an einem Pfosten. Er war von einem gewissen Professor Linf unterzeichnet und handelte von einer Planung eines gewissen 'Team Rocket's im Zusammenhang mit Viola City. Alle Trainer sollten sofort in Linds Labor kommen. Unten auf dem Zettel stand die Adresse.Und wie Ashlee nunmal war, packte sie ihren Stadtplan aus, sie besaß von fast jeder Stadt in Jotho einen, und suchte darauf die Straße. Als sie gefunden hatte, ging sie zusammen mit ihren Pokemon zu dem Labor.


    Es lag auf einem großen Platz und war vom Gebäude her wersentlich größer als die anderen Gebäude der Stadt. Das musste es also sein. "Bin mal gespannt, was wir dadrin erfahren...", meinte Caty, und ihr Endivie neigte den Kopf etwas zu Seite. Hydropi schaute immernoch in Richtung Wasser, woraufhin Caty es auf den arm nahm. "Hey Kleiner, wir können sicher bald schwimmen gehn, aber da hinten ist das zu gefährlich...". Mit diesen Worten betrat Caty das Labor, und wurde dort von einer jungen Frau empfangen. Diese führte sie in einen Raum mit vielen Stühlen. Einige andere Trainer waren bereits eingetroffen. Ashlee machte es sich auf einem der Stühle bequem, Evoli legte sich unter den Stuhl, Endivie setzte sich auf ihren Schoß und Hydropi versuchte sich Platz auf Catys Schulter zu verschaffen.


    Also warteten Caty und ihre drei Pokemon darauf, dass etwas passierte.


  • Müde schlug Felicitas die Augen auf. Es war für sie noch viel zu früh um aufzustehen, doch ihr Frizelbliz dachte anscheinend das Gegenteil. Denn jenes hüpfte munter auf ihrem Bauch herum und dachte gar nicht daran, seine Trainerin schlafen zu lesen.
    „Raidon, nicht jeder ist so ein Frühaufsteher wie du“, nuschelte das Mädchen noch müde, ergab sich jedoch dann. Sie stand auf und zog sich ihre Kleider an, dann schlurfte sie in das Badezimmer.
    Während sie ihre dunkelbraunen Locken zu zwei Zöpfen flocht, betrachtete sie sich aufmerksam im Spiegel. Felicitas hatte ein schmales blasses Gesicht, dafür aber sehr schöne, eisblaue Augen. Sie fand sich eigentlich recht hübsch.
    „Komm Raidon, wir wollten heute noch nach Neuborkia!“, erklärte sie dem Elektropokemon, nahm ihren schon gestern gepackten Rucksack und verließ leise das Haus, um ihre Eltern nicht zu wecken. Sie hatte sich schon gestern verabschiedet, da sie am nächsten Tag früh losgehen wollte. Und das hatte ja Dank Raidon auch funktioniert. Sie schloss vorsichtig die Tür hinter sich und atmete tief durch, heute würde ein neuer Abschnitt ihres Lebens beginnen, denn sie wollte sich endlich auf die Reise machen.
    Dann machte sie sich auf den Weg nach Neuborkia, der Stadt, in der Professor Lind lebte. Ihr Raidon sprang fröhlich neben ihr her.


    In Neuborkia angekommen, schaute Felicitas sich erst einmal neugierig um. Die Stadt war zwar eher klein, dafür aber sehr hübsch, sie hatte sich seit ihrem letzten Besuch nicht viel verändert. Also steuerte sie zielstrebig auf das Labor zu, auf ihrem Weg entdeckte sie jedoch einen Zettel.
    An alle Trainer,


    Es gibt eine wichtige Angelegenheit, die es zu klären gilt. Scheinbar ist Team Rocket zurück und Berichten zufolge planen sie etwas in Viola City.
    Ich bitte daher, dass so viele Trainer wie möglich zu mir in das Labor kommen, damit man gemeinsam den Taten Team Rockets entgegen wirken kann!
    Der Termin ist heute Nachmittag.
    Die Adresse meines Labors ist unten auf dem Zettel zu finden.
    Ich hoffe auf zahlreiches Erscheinen,


    Professor Lind
    Das hörte sich ja nicht gerade gut an. Also beeilte sie sich noch mehr und öffnete alsbald die Tür zum Labor, wo sie auch gleich von einer fröhlichen Frau begrüßt wurde. Sie war vielleicht ein wenig zu fröhlich.
    „Ach, du bist eine von den Trainern?“, fragte diese Frau überschwänglich. „Komm mit, du kannst dir dort schon einmal einen Platz suchen und es dir bequem machen!“ Sie zog Felicitas mit sich in einen Raum, n dem einige Stühle standen, auf dem es sich Trainer und ihre Pokemon saßen.
    Schüchtern setzte sie sich neben einen Jungen mit einem Vulpix und einem Evoli, dann betrachtete sie ihre Fingernägel und wartete.

  • "Hier ist sie also.", murmelte Akira. "Die letzte Etappe vor unserem Neuanfang." Langsam kniete sich die junge Pokémon-Koordinatorin neben ihr Mauzi, dass sich mit einem von ihrer Trainerin ausgehändigten Wollknäuel vergnügte.
    "Bald können wir uns unserem neu erlangten Ziel widmen, nicht wahr?" Sie tätschelte ihr Katzenpokémon, dass im Gegenzug ein zustimmendes und fröhliches Schnurren von sich gab.
    Auch wenn die Reise von Teak City bis nach Neuborkia, der Stadt, die den "Wind der Erneuerung" in sich hielt, ein sehr mühsiges und auch gefährliches Unterfangen gewesen war, so haben sie es als Team doch geschafft und waren auch um einige Erfahrungen reicher geworden. Akira lächelte zufrieden. Nun konnte sie die Vergangenheit und ihre begangenen Fehler vergessen und sich ihrer Zukunft und ihrem Ziel, die beste oder einer der besten Pokémon-Koordinatoren zu werden, voll und ganz widmen.
    "Mauzi, Mauzi!", erhallte es plötzlich. Das junge Katzenpokémon jagte einigen auf der Wiese hüpfenden Wiesor hinterher, die allem Anschein nichts gegen dieses kleine "Spiel" einzuwenden hatten. "Ich werde diese Landschaft vermissen", dachte Akira traurig. "Doch es bringt nichts hier in Johto zu bleiben. Kanto bietet mir mehr Möglichkeiten und vor allem gibt es mir die Gelegenheit, meine Fehler zu büßen.", führte sie ihren Gedanken reumütig weiter. Langsamen Schrittes bewegte sie sich in Richtung Hafen und pfiff dabei Mauzi wieder zu sich, dass mit einer gehorchenden Gebärde zu ihr schlenderte. "Nur noch ein paar Schritte", murmelte Akira vor sich hin und hielt dabei ihre Hände auf ihren Magen, der ihr Schmerzen bereitete. "dann sind wir mit der nächsten Fähre unterwegs und auf den Weg nach Orania City."
    "Aber willst du das wirklich?", ertönte eine innere Stimme in ihr.
    Erschrocken über dies, blieb sie abrupt stehen, worauf ihr Mauzi sie mit einer fragenden Gebärde zur Rechtschaffenheit weisen wollte. Akira reagierte nicht drauf und setzte sich auf eine Parkbank, die neben der ihr jetzt auffallenden Menschentraube einsam und verlassen da stand.
    "Gibt es wirklich nur diesen einen Weg, um deine Fehler zu bereuen?" Schon wieder diese Stimme. "Werde ich nun komplett verrückt?", dachte Akira aufgebracht. Doch ehe sie weiter darüber nachdenken konnte, flog ihr ein Flugblatt mitten ins Gesicht.
    Wütend riss sie es hinunter und begann den Text, um den damit möglichen Verfasser zu finden, zu lesen:


    An alle Trainer,


    es gibt eine wichtige Angelegenheit, die es zu klären gilt.
    Scheinbar ist Team Rocket zurück und Berichten
    zufolge planen sie etwas in Viola City.
    Ich bitte daher, dass so viele Trainer wie möglich zu mir
    in das Labor kommen, damit man gemeinsam den
    Taten Team Rockets entgegen wirken kann!
    Der Termin ist heute Nachmittag.
    Die Adresse meines Labors ist unten auf dem Zettel zu
    finden.
    Ich hoffe auf zahlreiches Erscheinen,


    Professor Birk


    "Pff, für so etwas habe ich keine Zeit, schließlich bin ich auf den Weg nach Kanto!" Mit diesen Worten warf Akira das Flugblatt im hohen Bogen in die sich nun kleiner werdende Menschentraube und schritt in Richtung Hafen. Doch irgendwas fehlte. Oder irgendwer, ja richtig, wo war Mauzi eigentlich?
    Rasch wandte sich Akira um und sah, wie ihr geliebter Partner in Richtung Labor rannte. "MAUZI! Halt!", schrie sie, empört über den Eigenwillen ihres Pokémon, und begann schnellen Schrittes in Richtung Labor zu ziehen.



    (OT: Ich wünsche euch schonmal allen ein frohes neues Jahr und einen guten Rutsch (aber rutscht nicht zu tief!) ;) )

  • Olivia


    "Natu! So warte doch!", rief Olivia dem Pokémon zu, welches sich fünf Meter von ihr entfernt auf einer Tanne niedergelassen hatte und sie mit undeutbarer Miene ansah. Den ganzen Tag rannte sie nun schon diesem verdammten Vogel hinterher!
    Keuchend und mit hochrotem Kopf blieb die junge Trainerin vor dem Baum stehen. "Du....!", war alles was sie herausbrachte, als das Natu schon wieder weiterflog. Fluchend machte sie sich an die Verfolgung.
    Auf beiden Seiten des Weges standen tiefgrüne Tannen und Kiefern,deren Äste ihr beim Laufen ins Gesicht schlugen.
    Olivia hielt beide Arme vor den Kopf, um sich zu schützen. "Verdammtes Mistvieh!", murmelte sie leise vor sich hin. Immer und immer wieder. Wut kochte in ihr, Wut vermischt mit Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Wenn sie nicht mal in der Lage war ein Natu zu kontrollieren, wie sollte sie dann Trainerin werden?!!
    Nachdem sie etwa zehn Minuten durch den dichten Wald gerannte war, lichtete sich dieser plötzlich und gab den Blick frei auf eine kleine Stadt. Olivia blieb abrupt stehen und betrachtete den idyllischen Anblick, der sich ihr bot. Das musste also Neuborkia sein. Die Stadt, in der ihre Karierre als Trainerin beginnen sollte.


    Mit gemischten Gefühlen stolperte sie den Abhang hinunter, immer noch ihrem neuen Pokémon hinterher, welches Gefallen an einem Tauboga gefunden hatte.


    Natu stürzte sich auf das Vogelpokémon, das auf dem kleinen Ortsschild saß und nun laut kreischend aufflog.
    Das Tauboga stieß wütende Schreie aus und begann, das Natu mit seinem Schnabel zu attackieren. Natu versuchte, die Attacken mit seinem Flügel abzuwehren, doch war es dem anderen Pokémon haushoch unterlegen, hatte es selber doch noch keinerlei Kampferfahrung.
    Als Olivia das Geschehen sah, weiteten sich ihre Augen vor Überraschung und Schreck. "Natu, nein!", rief sie.
    Hastig kramte sie Natus Pokéball aus ihrer Tasche heraus und richtete ihn auf das vor Angst krächzende Pokémon.
    "Zurück!", rief sie und augenblicklich verschwand Natu wieder im Pokéball. Das Tauboga blickte irritiert auf die Stelle, an dem eben noch sein Gegner gewesen war und flog dann aber weiter.
    Nach Atem ringend verstaute die Trainerin den Pokéball und ging weiter.
    Endlich hatte sie das widerspenstige Natu gefangen! Endlich, nach vier langen Stunden!


    Neuborkia war wirklich ein wunderschönes, friedliches Städtchen. Kleine Einfamilienhäuser säumten die Straße, auf der sie lief und es waren kaum Autos unterwegs. Ab und zu sah sie Menschen in den kleinen, gepflegten Gärten sitzen und Kaffee trinken.
    Doch war sie keineswegs in einer friedlichen Stimmung. Dieses verdammte Natu hatte ihr den ganzen Tag verdorben!
    Warum musste ihr Großvater ihr eigentlich so ein widerspenstiges Pokémon schenken?!


    Wohin jetzt? Etwas ratlos blieb sie auf einem großen Platz stehen. Ein großes, modernes Haus zog sofort ihren Blick auf sich. Es unterschied sich von den anderen Gebäuden und schien so etwas wie ein Labor zu sein. Vermutlich ein wissenschaftliches Gebäude, überlegte sie sich.
    Da sie eh nichts Besseres zu tun hatte, beschloss sie, sich das Gebäude einmal vom Nahen anzusehen und setzte sich in Bewegung.


    Pokémonlabor Neuborkia, Leitung Professor Lind“


    verkündete ein Schild neben dem Tor. "Lag ich also richtig", murmelte sie und wollte sich grade wieder abwenden, als das Tor von einer jungen Frau in einem weißen Kittel geöffnet wurde.
    "Ah, du bist also auch eine Trainerin!", rief diese erleichtert aus.
    "Ähm....ja, ich bin eine Trainerin, aber....", erwiderte die verdutzte Olivia und versuchte hinter der Wissenschaftlerin einen Blick auf den Garten des Labors zu bekommen.
    "Na, dann komm doch gleich mal rein und gesell dich zu den anderen!", schlug die Frau vor.
    "Ich soll.....?!" Olivia sah sie erschrocken an. "Aber.... "
    "Sei nicht so schüchtern!" Die Frau zwinkerte ihr zu und schob sie mit sanfter Gewalt durh das Tor.

  • Chads Wecker klingelte um 4 Uhr in der früh. "Hätte ich vorher schon gewusst, dass ich so früh aufstehen muss, wäre ich bestimmt nicht nach Johto gegangen...", murmelte er vor sich hin. Nachdem er sich dann schließlich doch fertig gemacht hatte und sich von seinen Eltern verabschiedet hatte, kam er pünktlich am Hafen von Flossbrunn an. Zunächst fuhr er mit einer regionalen Fähre nach Seegrasulb City, einer der größten Hafenstädte der Hoenn-Region. Von dort aus würde ihn dann das Überseeschiff MS Tide nach Neuborkia bringen. Mampfaxo und das besonders gefärbte Trasla, Chads Pokémon, hatten viel Spaß an Bord, da sie auch andere Pokémon kennenlernten und mit ihnen spielten. Nur Chad hatte keinen Spaß an der 2-tägigen Fahrt gefunden. Der Wellengang setzte ihm zu und brachte ihm eine schlaflose Nacht...


    Spätnachmittags am darauffolgenden Tag stand Chad an der Reling der MS Tide und blickte verschlafen auf den weiten Ozean hinaus. Sein hellwaches und immer gut gelauntes Mampfaxo stand neben ihn und zerrte an seinem Bein. "Was ist denn Mampfi? Ich bin müde. Hab bei dem Wellengang gestern Nacht kein Auge zubekommen." Doch trotzdem ließ Mampfaxo, von Chad auch gerne Mampfi genannt, nicht locker. Es deutete in die Richtung in die Chad nicht schaute. Verwundert fragte er nun: "Willst du mir etwas zeigen?" Nun folgte Chad Mampfi und als sie auf der anderen Seite der Reling waren, hatte man einen wunderschönen Ausblick auf die Johto-Region. Viele Krabby und Kingler saßen auf schroffen Felsen, die Richtung Festland immer mehr wurden. "Hier bin ich nun also", dachte er, "Endlich in der Johto Region!"


    Nachdem Chad und Mampfi das Schiff verließen - Trasla befand sich im Pokéball - freute Chad sich erstmal. "Juhu, endlich wieder festen Boden unter den Füßen! Das ist das, was ich brauche!" Mampfi grinste ihn an und wollte schon gleich loslaufen. Doch eigentlich wussten die 2 gar nicht, wohin sie jetzt gehen sollten. Also kaufte Chad erstmal ein paar wichtige Dinge im Laden ein, unter anderem Nahrung für sich und seine 2 Pokémon. Beim weiteren Durchlaufen der Gassen fielen ihm 2 Frauen auf die miteinander redeten. "Hast du das schon gehört? Das mit Team Rocket?", fragte die eine. "Ja. Ich hoffe bloß, dass sie nicht nach Neuborkia kommen werden.", erwiderte die andere. Dies kam Chad schon sehr merkwürdig vor. Dann sah er an einem Laternenpfahl einen Zettel hängen.


    An alle Trainer,
    es gibt eine wichtige Angelegenheit, die es zu klären gilt.
    Scheinbar ist Team Rocket zurück und Berichten
    zufolge planen sie etwas in Viola City.
    Ich bitte daher, dass so viele Trainer wie möglich zu mir
    in das Labor kommen, damit man gemeinsam den
    Taten Team Rockets entgegen wirken kann!
    Der Termin ist heute Nachmittag.
    Die Adresse meines Labors ist unten auf dem Zettel zu
    finden.


    Ich hoffe auf zahlreiches Erscheinen,
    Professor Lind


    "Die Leute hier scheinen wohl Angst vor diesem Team Rocket zu haben", dachte sich Chad. "Ist das so eine Organisation wie Team Aqua und Team Magma?" Jedenfalls wusste Chad nun, was er tun könnte. Da er bis jetzt noch keine genauen Pläne hatte, was er denn in Johto genau tun könnte, entschloss er sich, zum Labor zu gehen und sich die Sache einfach einmal anzuschauen. "Mampfi, komm zurück.", sagte er, nachdem er einen Pokéball aus seiner Hosentasche geholt hatte und Mampfaxo in einem rotglühenden Licht in diesem verschwand.


    Als er am Labor ankam, kam eine Frau heraus und sagte: "Sehr gut, noch jemand ist da!", packte Chad am Arm, ohne dass dieser irgendetwas anworten konnte und nahm ihn mit ins Labor. Doch sowohl Chad als auch die Frau erschraken, als sie in einen Raum kamen, in dem ein Verletzter am Boden lag. Einige der anwesenden Leute waren um ihn geringt, andere standen schockiert daneben und auch Chad fragte sich entsetzt, was hier geschehen war...

  • Es war ein schöner Tag, denn die Taubsis gurrten und die Sonne schien friedlich auf Teak City herab. Wirklich ein schöner Tag aber nicht für Alex, denn er hatte verschlafen. Sein Wecker sollte eigentlich um 5:20 klingeln, aber er tat es nicht, da sein Wecker zu dieser Zeit keinen Funkempfang hatte. Als ihm die ersten Sonnenstrahlen, um 6:30, auf das Gesicht schienen, wurde Alex wach. Normalerweise würde er jetzt frühstücken, aber er musste entsetzt feststellen das er verschlafen hatte, und das an dem Tag wo er sich mit seinem alten Kumpel Damon treffen wollte. Er schnappte sich seine Pokebälle und hastete überstürzt zu seinem Auto. Eigentlich wollte er ja mit dem Fahrrad zu seinem Kumpel fahren aber so würde er zu spät kommen und dies wollte er verhindern. Als er auf halbem Wege war, gab es einen Stau auf der Straße da eine Herde Miltank sich niedergelassen hatte. Alex welcher nervös auf die Uhr schaute, fluchte schon über den Miltankbauern der seine Tiere einfach nicht im Griff hatte. Als nach endlosen 10 Minuten des Wartens weiterfahren konnte, beeilte er sich extra um pünktlich anzukommen, und er schaffte es, wenn auch knapp. Als er klingelte, öffnete Damon die Türe und sagte: Da bist du ja endlich. Hast dir ja ganz schön Zeit gelassen, so wie ich es von dir kenne. Alex antwortete nur mit einem gequälten Lächeln auf Damons Frotzelei. Damon führte Alex in die Küche, um ihm einen Artikel den er heute früh in der Zeitung gelesen hatte, zu zeigen. Alex schaute ihn sich an und meinte nur kurz zu Damon: Was hältst du mal wieder von einem kleinen Abenteuer? Damon nickte einverstanden. Beide stiegen nachdem sie sich von Damons Eltern verabschiedeten ins Auto und fuhren nach Neuborkia wo sie, nachdem sie ausgestiegen waren, von einem Assistenten von Professor Lind in das Labor gebracht wurden. Alex gingen viele Gedanken in diesem Moment im Kopf herum, aber der Hauptgedanke drehte sich um Team Rocket.


    Ot: Ich hatte die Erlaubniss, Damon von Chris(*bisasam*), mit in meinem Post einzubeziehen.

  • Am Labor angekommen verschnaufte die außer Atem gekommene Akira erstmal. Entsetzt stellte sie mit einem Blick auf die Uhr fest, dass ihre Fähre in etwa drei Minuten den Hafen verlassen würde und von Mauzi war weit und breit keine Spur.
    "Na toll", grummelte die junge Trainerin und ballte ihre Hände zu Fäusten. "Das wars' wohl. Vorm' nächsten Morgen verlässt kein Schiff Neuborkia mehr."
    "Oh, hallo! Bist du eine weitere Trainerin, die sich entschlossen hat, gegen das böse Team Rocket Widerstand zu leisten?" Eine Frau, (Akira schätze sie um die vierzig), öffnete ihr mit einem Lächeln auf den Lippen die Metalltür.
    Die junge Frau zögerte mit ihrer Antwort. In ihr herrschte im Moment ein Gewissenskonflikt. Sie würde nicht vor dem nächsten Morgen nach Kanto auswandern können, ja, aber konnte sie dem Aufruf des Flugblattes wirklich folgen? "Viola City ist keine weitentfernte Stadt", spinnte sie ihren Gedanken weiter fort, "aber um gegen die Machenschaften des Team Rockets vorzugehen, braucht er vor allem Zeit. Oder nicht?"
    "Entschuldigung?", ertönte die nun zuckersüßklingende Stimme der Laborantin. Akira wandte sich zu ihr. "Tut mir Leid, ich bin nur auf der Durchreise und..." In diesem Moment schmiegte sich Mauzi an ihr Bein und schaute seiner Pokémon-Trainerin mit einem reuevollen Blick entgegen. Die Frau hingegen lächelte unabwegig weiter und fuhr fort.
    "Ich verstehe. Nun, dein Mauzi schien anderweitig interessiert zu sein. Schließlich ist es mir eben die Tür eingelaufen!" Sie lachte Akira herzlich entgegen, die ihr mit einer so weit es ging entschuldigenden Gebärde entgegenkam.
    Da erhallte das tiefbrummende Signalton des Dampfers. Akira seufzte. Auch der Mitarbeiterin des Professors war das Geräusch nicht entgangen.
    "Willst du", begann sie mit einem sanften schüchternen Ton, der Akira unheimlich berührte, "dir nicht wenigstens anhören, was der Professor zu sagen hat? Eine weitere Fähre läuft heute nicht mehr aus."
    "Wie würde es denn aussehen, wenn ich es mir anhöre und an der gesamten Aktion nicht mitmache?!", wollte die enttäuschte Trainerin antworten, beließ es aber bei einer abwinkenden Gebärde. "Auch wenn ich sehr an Johto hänge und auch hierbleiben möchte", dachte sie verzweifelt, "ich kann es einfach nicht."
    "Hey! Könnt ihr endlich die Tür zu machen? Hier ziehts' gewaltig und wir haben hier noch immer einen...!" Die helle Frauenstimme kam vom Inneren des Labors, aber den letzten Satzteil verstand Akira nicht, da die Frau am Eingang die Tür zu zog. "Ja, wir kommen sofort.", antwortete die ältere Frau mit leicht genervtem Unterton und legte den Arm um Akiras Schultern.
    "Ich versichere dir", bot sie der jungen Trainerin mit mysteriös klingender Stimme, "keiner wird, wenn du uns nicht helfen möchtest, keiner wird etwas Schlechtes von dir denken. Nur du solltest keine voreiligen Schlüsse ziehen über etwas, von dem du nur auf einem geschriebenen Dokument erfahren hast."
    "Nun hören sie aber mal", begann Akira entrüstet. Sie konnte nicht glauben, wie weit die zu Beginn so freundlich wirkende Frau ging. "Dein Tiket ist sowieso abgelaufen.", fuhr die Frau barsch fort, ohne Rücksicht auf Akiras Einleitung zu nehmen, "Von daher bist du hier, wohl oder übel, erst einmal gefangen. Zufälligerweise...", die Dame begann in der Tasche ihres Laborkittels zu wühlen. "Habe ich ein Ticket für die Fähre am kommenden Tag. Na, wie wärs?" Mit einem breiten Grinsen fuchtelte die Frau überlegen mit ihrem Ticket vor Akiras Nase herum.
    "Bestechung.", dachte Akira empört, "Aber sie hat Recht. Mein Ticket ist abgelaufen und dafür, dass ich hier nur Rumsitzen und Zuhören muss ists' ein ganz nettes Angebot. Aber auf der anderen Seite", sie löste sich vom locker gewordenen Griff der Frau, "würde es mir Unbehagen bereiten, wenn ich von den anderen hier anwesenden Trainern bloßgestellt werde weil ich nicht mitmachen möchte. Was soll ich nur tun?"
    "Also. Abgemacht?"
    Seufzend gab die junge Trainerin auf. Die Frau würde ihr so oder so keine andere Wahl lassen.
    "Abgemacht.", antwortete sie, leicht entnervt und begab sich gemeinsam mit der Frau und ihrem Mauzi in das Labor des dort heimischen Professors. Doch davor, was sich inmitten des Raumes abspielte, hatte sie die Mitarbeiterin nicht vorgewarnt. Inmitten eines Trainerkreises lag ein weiterer Trainer, der am Rücken schwer verwundet war. Akira hielt ihre Hände vor dem Mund um nicht aufzuschreien. "Was ist hier nur passiert?!", fragte sie sich entsetzt.

  • Hera war aufgesprungen, als der Trainer mit der Wunde am Rücken von seinem Trasla in das Labor geschleppt worden war. Mittlerweile hatten sich die Anwesenden um den jungen Mann versammelt und wirkten ratlos. Hera sah sich um. Die Assistentin des Professors schien verschollen zu sein und man sah und hörte nichts von ihr, was wiederum an ein kleines Wunder grenzte. Dennoch mussten sie irgendetwas tun, soviel war Hera klar. Leider hatte sie selbst nicht die leiseste Ahnung von erster Hilfe, geschweige denn davon, wie man eine solch große Wunde versorgte.
    Keiner der anderen Trainer schien zu wissen, was zu tun war. Hera blickte kurz zu Hades.
    „Such und hol die Assistentin oder den Professor“, sagte sie dann zu dem Hunduster und in Gedanken spürte sie dessen Entschlossenheit, als es kurz am Boden schnüffelte und dann schnurstracks zu einer der Türen ging, diese aufmachte und verschwand. Hera hatte lange Zeit nur mit Hades verbracht, sodass sich so etwas wie eine mentale Verbindung zwischen ihnen aufgebaut hatte.
    Die Zeit verging und die Trainer sowie die Pokémon wirkten ratlos und irritiert. Nach einer halben Ewigkeit kam schließlich Hades zurück, gefolgt von der Assistentin und zwei Männern. Der Eine war eindeutig ebenfalls ein Assistent, denn er war höchstens in Heras Alter.
    Der andere trug eine große, etwas altmodisch wirkende Brille, war schmächtig und wirkte eher unscheinbar.


    „Oh… ähm, Lena, würdest… würdest du dich um ihn kümmern?“, sagte er dann mit einem leichten Stottern und einer eher leisen und unsicheren Stimme, „Bring… Bring ihn nach nebenan.“
    „Ja, Professor“, erwiderte die Assistentin und trotz der angespannten Stimmung und der heiklen Situation erschien wieder das breite, enthusiastische Lächeln auf ihrem Gesicht, „Frank, hilf mir doch bitte.“
    Gemeinsam mit dem jungen Assistenten zog sie den Verletzten durch eine Tür und verschwand in einem Nebenraum. Her hingegen starrte den unauffälligen, schmächtigen Mann an. Das konnte doch nicht wirklich Professor Lind sein!
    „So… so, Lena kümmert sich jetzt um ihn“, begann dann der Mann noch immer leicht stotternd, „D-das wird schon wieder. Ich bitte darum… dass sie sich jetzt alle erst einmal hinsetzen, damit wir… die Angelegenheit besprechen können.“
    Ein Murmeln begann und nachdem Hera Hades kurz den Kopf gestreichelt und ihn gelobt hatte, warf sie dem Mann, der mittlerweile nach vorne gegangen war, noch einmal einen skeptischen Blick zu.
    Dann setzte sie sich wieder auf den Platz in der zweiten Reihe und musterte kurz die Leute in ihrer Umgebung. Keiner der anwesenden Trainer wirkte besonders Erfahren, im Gegenteil.
    In der Reihe hinter ihr saß ein Trainer, der etwa in ihrem Alter sein musste und braune, etwas längere Haare hatte. Neben ihm saß ein Hunduster und Hera bemerkte, dass Hades durchaus Interesse an dem offensichtlich weiblichen Artgenossen zeigte. Die beiden Pokémon schienen sich zu unterhalten und als Hera gerade den Trainer hinter ihr darauf ansprechen wollte, wurde sie unterbrochen.


    „Ähm.. hallo!“, begann da der Mann und sah sich um, „Nun… Ich… habe mich noch nicht vorgestellt. Mein Name ist Professor Lind und ich leite dieses Labor hier. Und ich habe überall in der Stadt Zettel verteilt, damit möglichst viele Trainer heute hier erscheinen. Also.. der Grund, weshalb ich dies alles hier veranstalte, ist folgender. Team Rocket scheint in Johto wieder sein Unwesen zu treiben!“
    Ein Raunen ging durch die Versammelten.
    „Ja, man sagt sie verfolgen eine alte Legende“, bemerkte da ein jüngerer Trainer mit blonden Haaren, der von einem Vulpix und einem Evoli begleitet wurde.
    „Was für eine Legende?“, fragte da Hera und die anderen drehten sich zu ihr um. Sie hasste es, wenn alle sie anstarrten.
    „Nun, es… es gibt da eine alte Legende“, erklärte Lind, „Jeder kennt sie eigentlich, aber ich erzähle sie einfach – es kann ja nicht schaden. Eigentlich ist es ein Gedicht – ich bin zwar nicht so gut im Dichten, wie mein… mein alter Freund,Professor Eich“, er lachte kurz, „aber ich mag es. Also…“
    Lind räusperte sich kurz und begann dann mit seinem Vortrag.


    „In alten Tagen, zu Anbeginn der Zeit,
    gab es nichts, es herrschte die Dunkelheit,
    doch ein Pokémon mit unglaublicher Macht,
    nutzte seine Kraft und vertrieb die Nacht.
    Der Name des Wesens ist unbekannt,
    Gott der Pokémon wurd‘ es genannt.
    Nach dem Schaffen der Welt zog es sich zurück,
    es verließ die Welt, überließ sie unserm Geschick.
    Doch es kommt wieder, wenn man es ruft,
    durch den Klang der Flöte, die man ersucht,
    wird es erscheinen und tun was man verlangt,
    doch enorm ist die Macht, die man so erlangt.“


    Hera hob die Augenbrauen. Sagte dieses Gedicht ernsthaft aus, dass man den Schöpfer der Erde mit einer Flöte kontrollieren konnte?
    „Hübsches Gedicht, nicht wahr?“, fragte Lind in die Runde, wurde dann aber wieder ernst und fuhr fort, „Man sagt, dass Team Rocket in Viola irgendeinen Überfall plant! Also habe ich auf viele Trainer wie möglich gehofft, damit sie nach Viola gehen und dort nach dem Rechten sehen!“
    Sofort begannen einige andere erneut zu murmeln und Hera blickte kurz zu Hades und Caliga. Caliga wirkte entschlossen und obwohl Hades noch immer mit dem anderen Hunduster zu reden schien, spürte Hera seine Zustimmung.
    „Gut“, dachte sie, „wir wollten etwas Neues sehen, also können wir eigentlich nach Viola gehen und nach dem Rechten sehen.“
    „Also – es wird sicher nicht leicht, aber wenn mehrere Trainer gehen, ist es sicherlich machbar, also bitte ich jetzt alle, die sich das nicht zutrauen, zu gehen, damit ich den anderen noch Anweisungen geben kann..“, unterbrach der Professor das Gemurmel und Hera blickte sich um, um zu sehen, wer gehen würde.


    ~~~~~~~~~~


    OT: Also, Schriftfarben könnt ihr machen, wenn ihr wollt. Dann kurz zu meinem Post - Moonie musste einfach herhalten und was sagen ; ) und Blackbird ziehe ich mit, weil er erst in zwei oder drei Tagen wieder da ist. ~

  • ~Timo~


    Plötzlich begann seine Narbe wieder zu schmerzen. Fragend blickte er sich um, und konnte Professor Lind nicht mehr wirklich folgen. Dann sah er die Ursache.
    „Ahh! Ein Mauzi!“, rief er erschrocken, Panflam konnte sich gerade noch an Timos Schulter festklammern, ohne herunte zu fallen, für Pichu kam es aber zu spät und so fiel es von seinem Schoss und kletterte wieder auf den seiner Besitzerin. Er tastete seinen Rücken ab. Seit der Begegnung mit dem wilden Mauzi am Azuria Fluss, litt Timo unter einem Trauma. Schon gut, das ist nicht das Mauzi, nicht jedes ist so gefährlich, redete sich der junge Trainer ein und beruhigte sich wieder. Seine Gedanken fixierten sich wieder auf das, was hier passierte. Timo konnte immer noch nicht begreifen, was hier geschah. Eigentlich war er doch nur zum Labor gegangen, um den Professor nach einem Pokedex und der Zulassung für die Johto Liga zu bitten, doch nun ging es hier um etwas viel größeres.
    Er, seine alte Sandkastenliebe Rena und die anderen Trainer, die eingetroffen waren sollten den Plan von Team Rocket vereiteln? Dann war auch noch ein schwer verletzter Junge eingetroffen.
    Ihm schossen viele Fragen im Kopf herum. Wie geht es Wales gerade? Und wie soll das hier nur weitergehen?
    Die Region schien ja anscheinend doch nicht so sicher zu sein, wie ihm sein Bruder erzählt hatte.


    Timo war hin und her gerissen. Klar wollte er mit Panflam und seinen anderen beiden Pokemon Abenteuer erleben, aber ihm schien die ganze Sache etwas zu groß. War er wirklich schon bereit für so etwas? Schließlich hatte er seine Reise erst vor kurzem begonnen.
    „Habe ich das wirklich richtig verstanden? Wir sollen den Plan von Team Rocket durchkreuzen?“, fragend schaute er in die Runde.
    „Ja, das hast du schon ganz richtig verstanden.“, erwiderte der Pokemon Professor freundlich und Timo spürte die Augen der anderen Trainer auf sich.
    „Aber, es sieht wirklich keiner von uns aus, als wäre er schon etwas länger Trainer. Wie können wir Anfänger das denn schaffen?“
    „Als Gruppe haben wir gute Chancen.“, antwortete Rena entschlossen.
    Er dachte nach, wie wohl sein Bruder gehandelt hätte, und ihm wurde klar, dass er niemals gezögert hätte, sondern sich gleich der Herausforderung gestellt hätte. Timo wollte ihm in nichts mehr nachstehen.
    „Okay.“, er setzte sich wieder hin und schaute sein geliebtes Panflam an und er konnte die Entschlossenheit des kleinen Pokemons spüren. Wenn Panflam dazu bereit war bin ich es auch, dachte er nur und erhob wieder die Stimme.
    „Okay. Ich und meine Pokemon werden alles geben, um Johto vor Team Rocket zu retten. Wer will mir folgen?“, erneut schaute er fragend in die Runde und konnte auch die Entschlossenheit der anderen Versammelten spüren. Es herrschte eine ganz besondere Atmosphäre.


    OT: Ich habe die Erlaubnis von Milo bekommen Rena einzubeziehen 8-)

  • Rena setzte sich neben Timo, ganz irritiert und erschrocken. "Was passiert hier um Himmels Willen? Das ist doch nicht normal.", sagte Rena. Sie wusste überhaupt nich was sie machen sollte. Aber auch Timo wusste nicht, was er machen sollte. Doch Rena beruhigte ihn und sich selbst, denn sie waren ja scho jetzt eine große Gruppe. Eine Trainerin schickte ihr Pokémon los um Prof. Lind zu holen, da ein Trasla einen verletzten Trainer gebracht hatte. Aber obwohl sich Rena jetzt schon ein bisschen abgeregt hatte, war sie trotzdem noch sehr schockiert. "Ich hab ja schon mal ne Reise gemacht und schon viele schreckliche Sachen gesehen, aber so etwas...", stammelte Rena leise, doch Timo konnte es hören. Er schaute sie an und sah, dass sie den Tränen sehr nah war. Sie dachte nach, ob sie die Reise abbrechen sollte und das alles zu vergessen. Aber zum anderen konnte sie es nicht, weil sie ja schon Timo etwas beruhigt hat, indem die Gruppe ja gute Chancen zusammen hat. Also sagte sie zu Timo, dass an die frische Luft zu geht. Pichu war überrascht und rannte ihr hinterher. Draußen setzte sie sich an die Wand des Labors. Dann sagte sie zu Pichu: "Weißt du mein Kleines, ich hatte mir das eigentlich ganz anders vorgestellt. Ich wollte einfach nur die Gegend erkunden, stattdessen hab ich mich entschlossen Team Rocket das Handwerk zu legen. Warum mach ich das eigentlich? Warum muss ich mich immer in die Dinge anderer einmischen? Ich bin wirklich dumm.", erklärte sie Pichu schlurzend. Pichu hörte ihr zu und legte dabei den Kopf schief. Dann hüpfte es in Renas Arme und tröstete sie. Als Rena sich wieder gefangen hatte, ging sie wieder ins Labor und setzte sich neben Timo.



    (OT: Eldéen : Ich hoff mein Post ist jetzt in Ordnung :))

  • Shiny machte sich also auf den weg zum labor.Als er vor der kleinen Gartentür aus Eisen stand betrachtete er den wunderschönen mit Blumen überfüllten Garten."Wow echt Schön hier,ich geh einfach mal rein vielleicht ist ja jemand zuahsue " sagte er zu sich selbst.Er öffnete die Gartentür und ging langsam auf das große moderne Gebäude zu.Sein pokemon Griffel hingegen schnupperte an den vielen verschiedennen Blumenarten.Doch plötzlich musste es stark niesen."Du verträgst wohl keinen BLütenstaub!" lachte er."Komm lass uns reingehn,ich höre stimmen aus dem Haus." sagte er zu Griffel,und sofort sprang es wieder auf Shinys Kopf.Shiny klopfte ein paar mal an der Tür und machte sie nun leise auf."Entschuldigung,bin ich hier richtig bei..." er musste nochmal auf das Flugblatt schielen,da er den namen des Professors vergessen hatte."...ähm prof. Lind?" Fragte er in den Raum."Ohh,noch ein Trainer?Hervorragend,ja du bist richtig und ich bin Prof.Lind!" antwortete ein Schmächtiger Mann mit einer Brille."Gesell dich doch zu den anderen Trainer." gab er als ratschlag.Gesagt getan,Shiny suchte sich einen freien platzt und lauschte den Worten des Professors.Griffel hingegen setzte sich neben ein paar andere Pokemon."Also wie gesagt verbreitet das Team rocket wieder angst und schrecken in Viola City.Wer sich nicht zutraut dieser sache auf den Grund zu gehn,kann gerne wieder gehn." sagte der leicht nervöse Prof. zu der Gruppe.Shiny wollte unbediengt bei diesem abenteuer dabei sein und blieb natürlich.Er beobachtete die Gruppe um zu sehen ob jemand den Raum verlässt.
    Eine Trainerin die von einem Kleinen Pichu begleitet wurde standt auf und verlies den Raum."Hm...seltsam,wieso ist sie überhaubt erst Hier zu Prof. Lind gegangen wenn sie dann eh wieder geht?" dachte er und schien etwas verwirrt.Sein Blick richtete sich kurz zu Griffel,das neben einem großen Hunduster saß und einen fröhlichen Gesichtsausdruck hatte.Shiny schaute etwas in die Runde.Es schien so als ob keiner der Trainer schon sehr lange auf Reisen war,er ja auch nicht."Können wir das überhaubt schaffen?Klar wir sind eine Gruppe,aber das Team rocket ist eine noch viel größere Organisation."dachte er wieder.Shiny schien etwas ägnstlich gegenüber so einem großen abenteurer.Dann aber rappelte er sich innerlich wieder auf und dachte wieder einmal nach. "Ach das wird schon hinhauen.Probieren geht über Studieren" und er hatte ein leichtes grinsen auf der Lippe."ähm...Prof.Lind ich hätte eine Frage!Bekommen wir von ihnen irgentwelche Items die uns bei diesem Abenteuer helfen?" fragte er den nun leicht erstaunten Professor."Ohh, ähm...Darüber habe ich noch garnicht so genau nachgedacht" lachte er "vielleicht finde ich etwas was euch helfen könnte,versprechen kann ih euchs aber nicht!".Nun war shiny wieder besser drauf in der hoffnung coole neue Sachen zu bekommen...


    OT: Sry mir ist vorhin nicht viel eingefallen>_<Hoffe jetzt ist es besser

  • Olivia
    Sie standen auf einem mit Steinen gepflasterten Weg im kleinen Garten des Labors. Die Wissenschaftlerin machte einen überaus enthuisiatischen Eindruck und strahlte Olivia an. Diese jedoch war alles andere als erfreut darüber, dass diese Frau sie einfach in das Labor gezogen hatte. Was sollte das denn?! "Ähm, warum haben Sie mich eben hineingezogen?" Olivia machte einen Schritt von der Wissenschaftlerin weg und sah über ihren Rücken, dass das Tor noch einen Spalt offen stand. Was, wenn die Frau zu einer Sekte gehörte oder sonstwie gefährlich war.....?
    Nun war es an der Frau, verwundert zu gucken. Sie zögerte einen Moment, bevor sie zu sprechen begann. "Du hast doch sicherlich ...eines von unseren Flugblättern gelesen,nicht wahr? Daraufhin hast Du dich entschlossen, in Professors Linds Labor zu kommen und zusammen mit den anderen gegen Team Rocket vorzugehen."
    "Ein Flugblatt....?! Ich habe kein Flugblatt in der Stadt gesehen, kein einziges! Und, ich wollte mir lediglich das Labor ansehen!", wehrte die verdatterte Olivia hastig ab. Als ob sie so einem Aufruf jemals Folge leisten würde! Innerlich musste sie lachen. Sie und gegen Team Rocket vorgehen! Das war doch ein schlechter Scherz.
    "Du möchtest nicht? Jetzt, wo du schon einmal hier bist?.", zwinkerte die junge Frau ihr verschwörerisch zu. "Du kannst doch wenigstens reinkommen und dir anhören, was der Professor zu sagen hat, meinst du nicht auch?", schlug sie vor und als sie sah, dass Olivia immer noch skeptisch war: "Keine Sorge, hier tut dir keiner was." "Ich....", begann Olivia, unschlüssig, ob sie nicht doch auf den Vorschlag eingehen sollte. Sollte sie? Wollte sie nicht schon immer ein Abenteuer erleben? ...Aber gegen eine Verbrecherorganisation....? "Naja....ich glaube, ich gucke es mir einmal an..." "Prima! Hier geht es lang!"
    Innerlich seufzend folgte sie der Frau in das Innere des Gebäudes. Warum konnte sie einfach nie "Nein" sagen?
    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    In dem Raum waren Stühle aufgestellt worden und mehrere Personen standen im Kreis um einen Jungen, der bewusstlos auf dem Boden lag und offensichtlich war er verletzt!! Er schien am Rücken verwundet worden zu sein. Entsetzt blieb Olivia auf der Stelle stehen. Ihr wurde heiß und kalt,
    Angst überkam sie. Was war hier los?! Was war hier passiert?! In was war sie da nur hinein geraten?! Und wer waren die anderen? Sie erinnerte sich, dass die Frau in der Mehrzahl gesprochen hatte... Verängstigt ließ sie ihren Blick durch den Raum schweifen und sah, dass die Tür aufging. Ein paar andere Trainer betraten den Raum.
    Was sollte sie nun tun? Ein rothaariges Mädchen, mit einem Hunduster an ihrer Seite, wusste es offenbar und schickte ihr Pokémon weg, um den "Professor" zu holen. Damit war ja wohl offensichtlich Professor Lind gemeint.
    Bald kam das Hunduster zurück, die Wissenschaftlerin und zwei ihre fremde Männer im Schlepptau. Die Wissenschaftlerin und der andere Mann namens "Frank" schleppten den verletzten Jungen aus dem Raum, währendhingegen sich der schmächtige Mann an die Trainer wandte.
    „D-das wird schon wieder. Ich bitte darum… dass sie sich jetzt alle
    erst einmal hinsetzen, damit wir… die Angelegenheit besprechen können.“


    Olivia sah sich unsicher um, tat dann aber wie geheißen und setzte sich auf einen leeren Platz in der zweiten Reihe. Die anderen Trainer schienen ebenso unsicher zu sein wie sie.
    "Team Rocket scheint in Johto wieder sein Unwesen zu treiben!“
    Also doch! Wie die Frau gesagt hatte. Sie war hier, um gegen Team Rocket zu kämpfen!
    ---------------------------------------
    Ein Gedicht! Der Professor trug ein Gedicht vor! Schmunzelnd lauschte sie seienn Worten, die sie nur allzusehr an ihre Schulzeit erinnerten.
    Sie folgte dem Gespräch zwischen der Rothaarigen und dem Professor, die das alles ja ernst zu nehmen schienen. Das war doch nur eine alte Legende!
    Und jetzt sollten sie auch noch nach Viola City, wegen Team Rocket! "Dabei komm ich da doch grad erst her...",dachte sie amüsiert.
    ----------------------------------------
    Ob sie gehen sollte? Sie könnte die ganze verrückte Sache hier und jetzt beenden. Sie musste nur aufstehen und den Raum verlassen. Aber.....
    Dann würden alle sie ansehen, sie anstarren und......Sie wollte nicht, dass andere sie anstarrten! ....Außerdem, was sollte die Frau dann denken, die sie erst so nett eingeladen hatte? Zudem war sie neugierig, was nun mit dem verletzten Jungen war....
    Unruhig rutschte Olivia auf ihrem Platz hin und her, unsicher, was sie nun tun sollte. Die anderen Trainer schienen dieselben Zweifel zu hegen.
    Als jedoch ein paar der Anwesenden sich bereit erklärten, bei der Sache mitzumachen, fühlte sie sich auf einmal in die Enge getrieben. Sollte sie? Sollte sie nicht? "Ich weiß nicht.....",murmelte sie leise vor sich hin. Bei dem Klang ihrer eigenen Stimme zuckte sie erschrocken zusammen. Ob sie etwas zu laut gewesen war?!

  • Shin war eher in sich gekehrt, doch als er bemerkte, wie sich die anderen um einen auf den Boden liegenden Trainer kümmerten, stand auch er auf und sah genauer hin. Das Blut hatte sich bereits verteilt und keiner tat auch nur einen Schritt, um den Trainer zu helfen.
    „Zum Glück kann ich Blut sehen, aber wer weiß, wie lange ich das noch aushalte“, waren Shins Gedanken, die er dann zu verhindern wusste. Er blickte weg und schien glücklich zu sein, dass er nicht am Boden lag, denn er konnte sein eigenes Blut nicht sehen, wenn er einen Herzinfarkt verhindern wollte.


    Erschrocken drehte er sich um, als das Hunduster der Trainerin, welche zuerst ankam, zu einer Tür lief. Sie schien eher gelassen, sodass Shin sich keine Sorgen machte, dass Hilfe außer Reichweite wäre.


    Mit der Zeit wurden die anderen ein wenig unruhig, aber trotzdem ließ die Trainerin sich nicht aus der Ruhe bringen.
    Ein erlösendes Geräusch kam, mit dem Hunduster kamen auch die Verrückte und zwei Männer mit.
    „Lena, kümmer dich um ihn.“, sprach der ältere Mann, eindeutig der Professor, dessen Tollpatschigkeit überall bekannt war.
    „Lena“, dachte Shin. „Welch eine Verschwendung. Sie hätte eher den Namen „Lila Miltank“ verdient, denn jemand so wie sie, das war eher eine Sensation.“
    Bereits war nur noch der Professor da, es schien wohl einige Zeit vergangen zu sein. Er wirkte unsicher, als ob er nicht wüsste, was er sagen sollte, doch so begann er anzufangen.


    Es fielen die Worte Team Rocket und Johto. Shin war sich sicher, es konnte nur mit einer bestimmten Sache zu tun haben.
    So fiel das Wort Legende. Er sprach in die Menge hinein; Lind nickte kurz und trug dann die bekannte Legende vor.
    Mit Erstaunen der anderen Trainer war Shin eher ein wenig geschockt. Die Legende war eigentlich bekannt, doch keiner schien sie zuvor gehört zu haben.


    Während die Trainer alle gespannt zuhörten, ging Shin umher und spielte mit Vulpix und Evoli. Die beiden freuten sich, endlich mal wieder ein wenig Aufmerksamkeit zu bekommen, doch dies sollte nicht lange anhalten: Aus dem Pokéball kam Jurob, fröhlich und niedlich. Es versuchte zu Shin zu kommen, mühsam gelang ihm sein Vorhaben.
    „Oh Jurob, schön, dass du dich endlich zeigst.“ Jurob lächelte und Vulpix schmiegte sich an den weißen, großen Fleck im Labor, Evoli lächelte kurz, blieb aber doch bei Shin.

    Der Professor sprach wieder. Nun ging es darum, wer mitmacht und wer nicht. Der Enthusiasmus der anderen schien aber groß genug zu sein – wofür sind sie denn gekommen? Um zuzuhören und dann wieder zu gehen?
    „Lächerlich. Die Frage hätte man sich sparen können.“, sagte er zu Evoli, welches Shin recht gab.
    Die anderen schienen nun ruhig und schauten sich um, wie diese Kindergartenkinder, welche sich nur etwas trauten, wenn auch andere es sich trauten.


    Shin stand auf und ging zu seinem Platz, auf dem noch einige Pokériegel für seine geliebten lagen. Er gab jedem einen davon; das Geschmatze schien aber eher überhört worden zu sein, denn die Menge murmelte wieder.
    „Oh man.“, lachte Shin noch.

    The insanity lurched me to and fro without giving a fuck about my sane mind that told me to stop..

    I don’t know which body I hated more.

  • Wales erwachte ein einem kleines, weiß tapezierten Raum. Wie war er hierher gekommen? Er erinnerte sich noch an den Aufschlag des Messers in seinem Rücken und das Trasla ihn mit der Konfusion hochgehoben hatte... danach war keine Erinnerung mehr vorhanden - nur noch Leere.
    Eine Tür öffnete sich und herein kam eine junge Frau. "Ich bin die Assistentin von Professor Lind. Du bist hier in Neuborkia. Dein Trasla hat dich schwer verletzt hereingetragen und wir mussten dir sofort eine Spritze verpassen... merkst du irgendwelche Nebenwirkungen? Das Mittel ist noch nicht ganz ausgereift.
    Wales spürte nichts besonderes und wollte verneinen, doch... aus seinem Mund kam kein einziger Laut. Mit Schrecken musste er feststellen, das die Spritze ihm das Leben gerettet, aber die Stimme genommen hatte.
    Entsetzt blickte er die Frau an. Diese wurde nervös und sagte: "Das ist nur eine zeitweilige Nebenwirkung... das geht wieder vorbei", leise fügte sie hinzu, "hoffentlich."


    Wales beschloss, nachdem die Assistentin ihm alles erklärt hatte, dass er sich der Gruppe von Trainern anschließen und mit ihnen gegen Team Rocket vorgehen würde.
    Doch vorerst musste dies ohne Stimme geschehen. Also betrat er unsicher, was er tun sollte den Raum, in dem sich die anderen Trainer aufhielten. Als diese ihn erblickten machte sich, so deutete es Wales zumindest, eine allgemeine Erleichterung breit.
    Er blickte in die Runde. Besonders fiel ihm ein Mädchen mit roten Haaren und einem Hunduster auf. Sie war aussergewöhnlich hübsch. Doch allzulange konnte er sie nicht anblicken, da der Professor ihn ansprach.
    "Na, geht es dir wieder besser? Du hast uns einen ganz schönen Schrecken eingejagt." Wales antwortete nicht, da seine Stimme ja weg war. Der Professor deutete die fehlende Antwort anders. "Sei nicht so schüchtern.", Wales verzweifelte schon fast, als die Assistentin aus dem Nebenraum kam.
    "Professor... der junge Mann hat seine Stimme durch das Heilmittel verloren." "Oh... das... ist schlecht... naja... ich frage trotzdem mal. Willst du uns im Kampf gegen Team Rocket unterstützen?" Wales nickte.
    "Gut.... dann setz dich bitte und hör zu ja?" Wieder nickte Wales und setzte sich dann auf einen freien Stuhl. Dann blickte er wieder zu dem rothaarigen Mädchen, während der Professor weiterredete.
    Wales hätte dem Mädchen gerne gesagt, wie schön sie sei... das musste wohl warten, bis seine Stimme zurückgekehrt war.


    OT: Keine Angst, seine Stimme komt früher oder später zurück^^