Die Jugend von Heute

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  • @Sunaki
    Also wenn das Mädchen Recht hatte (und es nicht mit blühender Phantasie übertrieben hat, aber davon gehe ich nicht aus), und er wirklich die Hosen hat fallen lassen, dann kann das schon traumatisch sein.
    Ich mein du wirst das nicht ganz nachvollziehen können aber in dem Alter, als vor pubertierendes Mädchen hat man es schon schwer. Denn da realisiert manches Mädchen auch das Geschlechtsunterschiede nicht nur optisch sind. Ich meine man hört so Sprüche wie "Du wirfst wie ein Mädchen" und dann wird einem klar, das weiblich sein, bedeutet schwach zu sein. Also gerade in der Vorpubertät werden vor allem Mädchen in ihrer Rolle schnell verunsichert, aber bevor ich zu weit abschweife;


    Es ist eine harte Strafe gebe ich zu aber vielleicht braucht der Junge einfach einen Neuanfang. Es ist besser wenn er jetzt an eine andere Schule geht, als wenn er in ein paar Jahren für so eine "Egonummer" ins Jugendstrafgericht verfrachtet wird.


    Wenn es nur der Spruch gewesen wäre dann fände ich da auch übertrieben, aber sich dabei zu entblößen zeigt doch eigentlich schon das es ernst gemeint gewesen sein könnte.


    und wenn es Dummheit war; Dummheit schützt vor Strafe nicht.



    Und Faris du hast Recht, ich erinnere mich auch das es zu meiner Jugend solche Vollpfosten gab.



    @ Dartiri : wenn sie es nicht auf die Jugend schieben dann wird es den Flüchtlingen untergeschoben.

  • Ich will an dieser Stelle die Gelegenheit ergreifen und ein Plädoyer zugunsten der Jugend halten:


    Jugendliche sind respektlos. Jugendliche sind dumm. Jugendliche gehen nicht raus und sind Smartphonejunkies. Drei Vorwürfe, die mir nicht nur in diesem Topic begegnet sind, sondern alltäglich Stoff für hitzige Debatten bieten.
    Ich will mich jedem einzeln annehmen:


    Jugendliche seien respektlos. Sie würden rumpöbeln, frech sein gegenüber Erwachsenen und allgemein die guten Sitten missachten.
    Dem widerspreche ich aufs Heftigste: Es pöbelt nur ein Bruchteil der Jugendlichen rum, und dieser Bruchteil schätze ich, nach intensiver Diskussion mit nicht nur meinen Eltern und Grosseltern, sondern auch Lehrern, Eltern von Freunden und Freunden meiner Eltern, als eher kleiner ein als früher. Die ganze 68er-Bewegung war weitaus grösser, mächtiger und extremer als alle Rumpöbeleien heutzutage, und von den damaligen Erwachsenen als genauso stumpfsinnig und idiotisch eingestuft wie die "Pöbeleien" heute. Dasselbe gilt für die alternative Szene der 80er-Jahre, auch wenn in geringerem Ausmass und grösserer Gewährung, da viele der 68er-mittlerweile-Erwachsenen diese Szene unterstützten. Dennoch brachte auch diese ihre Schreckgespenster mit sich, wie zum Beispiel das autonome Jugendzentrum, das innert kürzester Zeit von einem Kommunalprojekt und angepriesenem Freiraum für Jugendliche zu einem Drogenloch verkommen ist.
    Ein zweiter Grund, weshalb "die Erwachsenen" stets mit dem Gefühl beseelt sind, dass es in der Generation unter ihnen besonders schlimm zu und her geht, ist der sogenannte - entschuldigt an dieser Stelle meine entartete Sprache - Confirmation Bias: Die auffälligen Ereignisse, die die eigenen Erwartungen zu befriedigen vermögen, werden viel besser wahrgenommen und abgespeichert; die grosse Mehrheit der nicht-pöbelnden Jugend schafft es schon gar nicht erst auf den Radar der Erwachsenen, weil diese geradezu auf der Suche sind nach Beispielen, die ihnen die Befriedigung einer verkommenen Jugend verschaffen. An dieser Stelle möchte ich - trotz meiner zarten 18 Jahren - von einer Erfahrung berichten, die ich selbst machen durfte: Momentan besuche ich das sechste Gymnasialstufe und mache dieses Jahr die Matura, den höchsten Abschluss der Schweiz (es entspricht der deutschen achten bzw. neunten Gymnasialstufe, je nachdem, ob das G8 oder G9 besucht wird). Jeden Tag sehe ich frische Erstklässler in den Gängen rumschreien, von Spind zu Spind hüpfen, den Kopf voller Flausen. Ich rege mich auf über die schlimmen Zustände im Schulgang und denke mir, ich war besser. Aber halt: War ich wirklich besser? Wenn ich ganz ehrlich bin, weiss ich es nicht mehr, und ein Bauchgefühl tendiert dazu zu sagen, dass ich genauso schlimm war. Die zweite Frage, die mir sofort durch den Kopf schiesst, ist, wie viele der Erstklässler tatsächlich einen solchen Lärm machen. Nach einem kurzen, objektiven Blick bemerke ich, dass es drei oder vier sind, während die anderen 20 (also etwa 83% aller Schüler) brav im Zimmer sitzen und keinen aussergewöhnlich lauten Beschäftigungen nachgehen. Trotzdem sage ich einer Freundin, die neben mir geht, wie schlimm die Erstklässler heute auch wieder sind. Wieso? Ganz einfach: Identität durch Abgrenzung vom Negativen. Dadurch, dass ich mich von diesen drei Schreihälsen, die ich kurzerhand der Notwendigkeit für meine Selbstillusion wegen zur gesamten Masse an Erstklässlern erkläre, abgrenzen kann, fühle ich mich grösser, wichtiger, reifer, ohne dass ich etwas getan hätte, das die 83% im Zimmer nicht auch getan haben. Genauso funktionieren die Erwachsenen, wenn sie über Jugendliche herziehen. Sie fühlen sich grösser, wichtiger und - in Anbetracht ihrer Tätigkeit eher ironisch - reifer.


    Zur zweiten Aussage, Jugendliche seien dümmer als früher. Wer auch immer diese Aussage tätigt, bestätigt in diesem Augenblicke das Gegenteil, denn eine Bevölkerungsgruppe anhand von zweifelhaften Indizien, wie Jugendsprache, Musikgeschmack oder Interessensbereiche für dumm und ungebildet zu befinden, zeugt von mangelnder Überlegungsfähigkeit, ein zentraler Faktor, der unter anderem die Intelligenz eines Menschen ausmacht, und mangelnder Toleranz, ein Indikator einer Unzufriedenheit im eigenen Leben, einer Unfähigkeit, mit sich selbst im Reinen zu sein (siehe Seneca für weitere Erklärung - ich habe den gelesen).


    Mit der dritten Aussage, nämlich dass Jugendliche weniger draussen seien und Smartphonejunkies sind, sieht die Lage weniger eindeutig aus: Es wäre naiv, geradezu leichtsinnig, das Problem einer potentiellen Smartphoneabhängigkeit sowie einer weiten Verbreitung jener zu ignorieren oder sogar abzustreiten. Zudem sind Jugendliche aufgrund zahlreicher Faktoren, die ich an dieser Stelle nicht aufzulisten brauche, da sie jedem bekannt sein sollten, eher im Kontakt mit Smartphones als Erwachsene, und es fehlt ihnen eher an Lebenserfahrung, um einer Abhängigkeit zu widerstehen. Nur ist dieses Problem bei Erwachsenen fast ebensohäufig anzutreffen, so dass es als Argument pro früher kontra heute nicht gilt. Eine Abhängigkeit vom Smartphone im Erwachsenenalter lässt mit grosser Sicherheit darauf schliessen, dass dieser Erwachsene auch schon im Jugendalter ihr verfallen wäre, es gab damals schlicht keine Möglichkeit. Somit ist das Argument "in meiner Jugend war es anders" ein invalides, da es Äpfel mit Birnen vergleicht. Man kann ja den Jugendlichen kaum den technischen Fortschritt zum Vorwurf machen.


    Schlussendlich basiert der grösste Teil der Ablehnung gegenüber der Jugend auf schwammigen eigenen Negativ-Erlebnissen und dem dem Menschen ureigenen Bedürfnis, besser zu sein als andere. Und wer selbst nichts erreicht hat, um stolz zu sein, ist wenigstens stolz darauf, dass er nicht so geendet ist wie der unrepräsentative Bruchteil der sittenlosen Jugend. Ein in der Tat beeindruckender Erfolg. An dieser Stelle noch ein kleiner Tipp von einem eifrigen Erwachsenenbeobachter für Erwachsene in dieser Situation: Kauft einen Porsche.

  • Ich bin 16 und gehöre quasi zur Jugend von heute. Aber manchmal frage sogar ich mich, was das für seltsame Leute sind. Die fragen bei jedem zweiten Wort, was der Lehrer sagt, was das heißt. Und sie lesen nicht mehr. Ich lese zwar auch ungern, aber ich kenne die Namen der Autoren und kann sie in etwa zu ordnen. Auch habe ich das Gefühl, dass die Kinder immer dümmer werden.


    Wahre Geschichte:
    Ich wiederhole grade die neunte Klasse des Gymnasiums. Folgender Dialog stammt aus dem Physik Unterricht:
    Schüler X: "Was ist nochmal 5 mal 6?"
    ich: "Du bist in der neunten Klasse eines Gymnasiums, das solltest du wissen und außerdem hast du einen Taschenrechner."
    Schüler X: "Ja, du hast das auch alles schonmal gemacht."


    Bei so etwas frage ich mich wirklich, was enttäuschender ist: Dass er nicht weiß, dass 5 mal 6 30 sind, oder, dass er glaubt, dass die Tatsache, dass ich die Neunte wiederhole, ein Grund dafür wäre, dass er das nicht weiß.

  • die tatsache das weder er noch du hinterfragen, warum das wiederholen der neunten klasse(!) ausschlaggebend für kenntnisse des kleinen 1x1 istwenn ich mich richtig erinnere hatte ich das in der 2. drin

    Ich hinterfrage es ja, er meinte, dass es ausschlaggebend sei. Und ja ich hatte es auch in der zweiten Klasse, also ist das bei mir doch noch etwas länger her.

  • Ich hab mir bis hierhin zwar nicht jeden Beitrag durchgelesen, alledings finde ich, kommt es darauf an was man selber sieht und was für ein Mensch man selber ist. Wenn man optimistisch mit der nächsten Gen ist, dann sind sie fleißig usw.., wenn man im eigenen Umfeld nur Jugendliche hat, die relativ asi im Umgang sind und nichts im Hirn haben, dann eher Pessimitisch, man kann es nicht verallgemeinern und die Sichtweise ändert sich je mehr man sieht.


    Somit gibt es meiner Meinung nach viele kluge Köpfe, aber ebenso viele faule(nicht dumme) Menschen.
    Ich würde vorschlagen den Startpost oder allgemein die Diskussion etwas zu spezifizieren, es kommt auch drauf an über welche Ortschaften usw wir sprechen, die meisten beziehen sich wahrscheinlich auf Deutschland und ihr näheres Umfeld; evtl Kategorien bilden wie zB soziale Medien, näheres Umfeld und was man von Freunden/ Familie über andere hört, die man selber nicht kennt.

  • Die fragen bei jedem zweiten Wort, was der Lehrer sagt, was das heißt.

    Da fällt mir meine Generation ein. Beim Sportunterricht, oder ähnlichen Aufgaben wo jedem eine Nummer zugeteilt wurde, was haben die dann gemacht? Sie vergessen. Jedes Mal aufs neue gab es mindestens drei Leute die sich nicht mal eine Zahl von sagen wir 1-10, oder 1-20 merken konnten.

  • Da fällt mir meine Generation ein. Beim Sportunterricht, oder ähnlichen Aufgaben wo jedem eine Nummer zugeteilt wurde, was haben die dann gemacht? Sie vergessen. Jedes Mal aufs neue gab es mindestens drei Leute die sich nicht mal eine Zahl von sagen wir 1-10, oder 1-20 merken konnten.

    Das war noch nie besser und wird nie besser sein. Schüler passen halt nicht auf, sie sind nicht zwingend dumm, und aus irgendeinem Grund sind Schüler immer jugendich... Es ist nicht die Jugend von heute schlimm in dem Fall, sondern die Jugend als Konzept, bzw der Schüler als Konzept. Wenn du dir immer alles merken kannst, chapeau, du wirst es mal einfach haben im Leben. Geniess doch diesen Fakt, anstatt dir dein Glück durch ewiges Rumklagen und sich aufregen über irrelevante Dinge kaputtzumachen.

  • Ich halte auch nix von diesem "jede neue Generation wird immer dümmer/unhöflicher/schlechter"-Quark. Auch wenn jeder hier zugeben wird, dass der Fortschritt in allen Bereichen sei es Technik, Medizin, Menschenrechte, etc. stetig voranschreitet, so gibt es immer noch welche die behaupten, die Jugend wird immer dümmer, nur weil sie keine Kenntnis über Sachen haben, die eine Generation davor noch "selbstverständlich" war. Dass die neue Generation viel besser mit z.B. PC/ Smartphone umgehen kann ist natürlich völlig irrelevant, hauptsache sie wird immer dümmer.


    Aber ich will nicht verneinen, dass es Probleme innerhalb unserer Jugend gibt, die es früher nicht gab. Da wäre z.B. die immer steigende Anzahl an Übergewichtigen (auch wenn sich das eigentlich auf alle Altersschichten übertragen lässt). Nichtdestotrotz würde ich nicht hingehen und sagen "Die Jugend von Heute, elendes Pack, verkommt immer mehr, RUNTER VON MEINEM RASEN" usw.

  • @Kyukechizu
    Manchmal hat man halt Aussetzer, weil man mal unkonzentriert und mit den Gedanken anderswo war.
    Das ist auch der Grund, wieso auch ich mir meine Nummer nie gemerkt habe @Sunaki  ;) "Vier jaja.." (interessiert mich eigentlich nicht, ich hab null Bock. Ob die A und B mit mir nachher zum Billa gehen wollen und überhaupt, gehen wir am Samstag nun fort und wohin, in Bar X oder Disko Y!? ... Oida, fünfundvierzig Minuten noch und die zieht wieder ihre Kindergartenspiele ab. Kannst du nicht einfach Frontalunterricht machen, oder kannst du das einfach nicht?) - "was war deine Zahl?" - "Öööh..." (mach doch einfach nur Frontalunterricht, verdammt nochmal, an der Uni klappt das auch!) xD
    Eine Freundin von mir meinte in Mathe: "Ist das plus oder minus null?" XDD
    ... und hat sich dann selbst gefacepalmt. XD DAS Zitat hat es ins Abschlussbuch geschafft. Lol (ich muss es in einer Geschichte einbauen, das Zitat war legendär :D)


    Ich halte es eher für pedantisch, dass du darauf herumreitest und wirklich denkst, er wüsste das nicht - was ich mir ehrlich gesagt nicht wirklich vorstellen kann. Natürlich kommt dann eine schnippische Antwort.
    Was er meinte, war: Wer im Glashaus sitzt, der sollte nicht mit Steinen werfen. ;)  
    Niemand macht dir einen Vorwurf, dass du die Klasse wiederholst, aber du solltest halt auch nicht auf den anderen rumreiten.

  • Vllt. hat man heutzutage weniger Angst diverse Hemmschwellen zu überschreiten, wer kann das schon sagen.
    Der Punkt ist aber, dass man damals noch nicht so viele Quellen hatte aus denen man irgendwelche Taten erfahren hat wie heute (Fernseh, Internet und und und), früher gab es sicherlich schon genug solcher Leute wie man heute aus den Medien mitbekommt.


    Der Punkt ist, dass die Generationen auch mit der Zeit gehen, klar sitzen heute Leute öfters vor Smartphones usw., hätte Sie damals mit SEHR HOHER Warscheinlichkeit auch gemacht, nur da gab es das nicht.
    Ich bin ne Mischung aus Oldie und 2000er, bis zu meinem 10 Lebensjahr hatte ich auch nicht Zugang auf diese Technik, früher war ich wirklich sehr viel unterwegs und haben irgendwelche Rollenspiele unternommen (jaja die gute alte Kindheit), das Internet hat sich weiter entwickelt, ich hab mich dafür interessiert (Konsolen, Handys, Computer), irgendwann wurde es halt ein Teil meines Hobbys.
    Mit Sicherheit hätte ich damals wenn es das schon gab daran gespielt, aber da gab es das halt noch nicht.


    Würde deshalb auch nicht sagen, dass es unbedingt schlechter ist, komt halt immer auf das Kind an, wie empfänglich er für sowas ist, bei einem kann ne Sucht drauß werden, der andere nutzt es gerne hin und wieder mal.


    Was die Schule angeht, wenn ich meine Zeit so betrachte würde ich mal sagen, je nach dem wie man erzogen wurde, ich sollte kein Streber sein aber auch nicht auf einen faulen machen, klar war ich auch oftmals unkonzentriert, aber hey Pupertät, man hat da auch mal was anderes im Kopf.
    Mein Bruder war damals schlecht in der Schule, war immer auf Achse und hatte weit aus anderes im Kopf als lernen, dumm ist er deshalb nicht, im Gegenteil einige könnnen sich an Ihm ne Scheibe abschneiden, wo damals kein Interesse bestand informeirt er sich heute über alles und macht sogar neunmal Klugen was vor.



    Wenn mein Vater so über seine Schulzeit erzählt, dann würde ich mal sagen es hat sich wenig geändert, da waren auch viele frech und wollten sich immer schlagen und und und, also alles außer brav sein.

  • Ich gehöre ja auch zur Gesellschaft, bin 16. Ich würde mich zu dem Teil zählen, der tendiert brav zu sein.
    Ich finde, dass es 2 Seiten der Jugend von Heute gibt. Einmal die "gute", brave, und freundliche Gesellschaft, und einmal die "
    schlechte", freche Gesellschaft.

    Was das Klischee angeht "Die Jugend ist so frech und unverschämt gegenüber erwachsenen Personen". Irgendwie tendiere ich da zu einem Jein. Ja, Jugendliche können frech gegenüber ihren Eltern werden, das können Eltern auch gegemüber ihren Kinder, da die Kinder meist durchaus weniger Macht als ihre Kinder haben. Aber schon vor 100 Jahren waren Kinder frech zu ihren Eltern, nur waren damals die Konsequenzen zu der 'Frechheit' härter, und sie bekamen eine Strafe oder Schläge. In meiner Klasse gibt es aber durchaus Schüler, welche man so als brav abstempeln kann. Das sind zwar überwiegend Mädchen, aber auch so 2-3 Jungs. Diese Mädchen und Jungen befolgen die Regeln, sie haben selten Streit mit ihren Eltern, und geben sich Mühe in der Schule.


    Was die Schule angeht, gibt es dort doch auch "Kategorien": Die Faulen und die Fleissigen, nur sind die Faulen eben die Coolen.. Ich würde mich als Fleissig betiteln, ich gebe mir relativ Mühe in der Schule, ich weiss, dass Noten durchaus nicht alles ist, aaber ich lerne gut & gerne, und habe Ziele was Prüfungen angeht. Sobald man in der Grundschule gute Noten hatte, war man eh der Streber. Wieso? Was ist verwerflich daran, das habe ich bis Heute nicht verstanden.. Die meisten Kinder haben in der Jugendzeit, so wie das momentan bei mir ist, sonst schon viele Probleme zu Hause, mit den Eltern/dem Freund etc, oder scheren sich einfach nicht um die Schule, weil ihnen nicht bewusst ist, wie wichtig das für ihre Zukunft sein könnte. Die Schule wurde strenger und schwerer, zumindest hier habe ich das Gefühl. Viele Leute denken einfach, dass sie das eh nicht können, und geben sich dann keine Mühe mehr.


    Was die Freizeit betrifft, das Handy, TV, und alle Konsummittel, das wurde natürlich drastisch schlimmer, vor 100 Jahren gab es noch nicht mal einen Fernseher, ganz zu schweigen von einem Smartphone. Klar wurde die Jugend fauler, und klar kann es sein, dass die Jugendlichen weniger intelligent sind, immerhin wird ihnen im Alter von 10 ein Handy in die Hand gedrückt, womit man alles ausrechnen, recherchieren und nachlesen kann, somit muss man sich die gelesenen Dinge auch nicht zwingend einprägen. Wieso sollte man in die Bibliothek fahren um etwas nachzuschlagen, wenn man's gemütlich auf mein Handy nachschauen kann?
    Klar, es gibt so viele Leute die nicht so sind, und mit 10 noch kein Handy hatten, wir sprechen aber von der faulen und verwöhnten Jugend.


    Um sowas wie ein Fazit zu "ziehen", es gibt Jugendliche die sich anstrengen um gute Ergebnisse zu erzielen, die die Regeln befolgen, und Wert auf ihre Familien und Freundschaften legen, es gibt auch das Gegenteil. Das ist jedem persönlich überlassen, und hängt von der Person und ihrem Umfeld ab.

  • Zitat von HappyBoy

    Ich würde mal behaupten, den Jugendlichen fehlt Anerkennung und Aktivitäten, an denen sie ihre angestaute Energie abbauen können. Stichwort Kampfsport; Bootcamp; Militär

    Keine schlechte Idee finde ich! :) Wobei es viele Jugendlichen gibt die Kampfsport betreiben, aber das sind meiner Meinung nach auch die, die wirklich Herz haben und im Kopf noch einigermaßen normal, auch wenn sie nicht so aussehen. Mit meinen 22 Jahren jetzt kenn ich viele, und das sind wirklich die besten Leute. Militär ist jetzt ein Stück härter, viele haben auch Angst davor oder nicht wirklich Lust, aber wahr ist diese Behauptung mMn schon!

  • Aber trotzdem, es ist in dem Alter NIE ZU SPÄT für einen Jugendlichen nochmal auf den richtigen Weg zu kommen. NIE.

    Nun, so ganz habe ich die Hoffnung ja noch nicht aufgegeben...für die Zukunft wünsche ich mir dann aber, das es gar nicht erst soweit kommt....will sagen gar nicht erst zu kriminellen Handlungen kommt.
    Sich auszuprobieren ist eine Sache, wenn andere darunter leiden müssen, hört der Spaß eben auf. Und da bin ich dann schon dafür, das man da hart durchgreifen muss, um dem Herr zu werden und nicht durch solche "Kasparköpfe" (sorry wegen des Wortes.^^) die Authorität der Allgemeinheit ins Lächerliche gezogen wird.


    Sport ist generell gut. Hauptsache nur, das die Energie dann in die richtigen Kanäle fliesst und nicht missbraucht wird.

  • Militär ist jetzt ein Stück härter, viele haben auch Angst davor oder nicht wirklich Lust,

    Das stimmst in der Tat. Allerdings ist diese Angst seit der Außenkraftsetzung der Wehrpflicht eig unbegründet, da die Bundeswehr momentan ein normales Unternehmen ist, wie jedes andere Unternehmen auch.
    D.h. du hast da ebenfalls eine Probezeit und kannst in dieser Zeit jederzeit aufhören, wenn es dir dort nicht gefällt oder keine Lust mehr dazu hast.
    Ich will jetzt auch keine Werbung dafür machen ;)  
    Eig find ichs traurig, dass Zivilisierte Länder immer noch Militär und Soldaten benutzt und es mit "ein Staat muss sich verteidigen können" begründen. Meistens kommt das Militär ja aus Verzweiflung zum Einsatz, wenn man überhaupt nicht mehr weiter weiß
    Es gibt ja mittlerweile auch schon Technologien, mit der man seinen "Gegner" "bekämpfen" kann, ohne ihn schwer zu verletzten oder gar zu töten und ohne sein eigenes Leben zu riskieren.


    Ich komm mal wieder vom Thema ab :(

  • Kurze Anmerkung: Im Kriegsfalle war es schon immer effektiver, gegnerische Soldaten nur zu verletzen anstatt zu töten. Verletzte Soldaten brauchen viel mehr Kapazität als Tote, denn Tote kann man liegen lassen und später einsammeln, Verletzte eher nicht.


    Ich muss ins Militär nächstes Frühjahr, und obwohl in der Schweiz für die Männer allgemeine Wehrpflicht gilt, wer wirklich nicht gehen will, findet meist irgendeine Beschwerde und einen netten Arzt, der ein Rezept ausstellt.
    Ich persönlich finde für mich, dass das Militär mir eine Chance bildet, meine Person und Persönlichkeit Situationen auszusetzen, die ich sonst nicht erfahren würde. Es ist eine Horizonterweiterung von der ich glaube, dass sie mir gut tut (psychisch wie auch physisch).

  • Bezug auf: Das "Kennt ihr das ...?" Thema!


    Jaqueline

    Ich weiß nicht, wo du lebst, aber früher waren es eher Ausnahmefälle, wenn Kinder Ältere beleidigt haben. Heute braucht es schon gar keinen Grund mehr, warum diese es tun, mal ganz zu schweigen davon, dass der Respekt generell nachgelassen hat. (Man sieht es schon in den Öffis, für Ältere wird nicht mehr aufgestanden, weil stur auf das Handy geglotzt wird, ist der Bus/die Bahn schon voll, muss sich einfach immer noch reingequetscht werden, gegenüber Beamten muss ich wohl nicht erwähnen und auch so sind die Teenies generell aggressiver geworden. Da kann man froh sein, wenn es nur bei einer Beleidigung bleibt. Und so abgedroschen es jetzt auch klingt, es ist leider die Wahrheit.)

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    Vielen Dank an Alexia für diese tolle Signatur! :D
    Ein Hoch auf die Pinguine! :heart:

    Einmal editiert, zuletzt von Cassandra () aus folgendem Grund: Bezug ergänzt, da Beiträge verschoben wurden.

  • Kennt ihr das, wenn DIESE JUGEND VON HEUTE !!!!! der Teufel ist? :rolleyes:


    Vor 10-20-30 Jahren hat die Jugend den Erwachsenen auch nicht gepasst - und die Leben immer noch.

    So war das eigentlich nicht gemeint, aber mich stört es, dass immer mehr Eltern ihre Kinder so fahrlässig erziehen. Man kann seinen Kindern auch Freiheiten geben, aber ich finde es schade, dass Strenge immer gleich als "böse Eltern" angesehen wird.


    Aber mir war klar, dass ich mit dieser Bemerkung einen wunden Punkt treffe. :yeah:


    Klar leben die immer noch, aber das heißt nicht, dass sie ihre jetzigen Kinder gut erziehen. Ich bin sehr dankbar, dass man mich in manchen Dingen strenger erzogen hat. Dafür bin ich jetzt auch dankbarer. Ich begreife es halt nicht wie man die Kinder teils mit Geschenken zu schmeißt und diese einfach überhaupt nicht dankbar für das sind was sie haben. Und man kann sich ja auch mal beschweren. Gerade wenn man das so häufig (wie ich gerade) mitbekommt. :wink:

  • Jein... beides. Die ältere Generation hat immer schon über Kinder und Jugendliche gemeckert, was oft nichtmal die Schuld der Jüngeren war, sondern an den unterschiedlichen Moralvorstellungen der Generationen lag. In den Augen meiner Oma kleiden sich "heute" alle "jungen Madeln" wie "Dirndl" und benehmen sich auch, sprich sie nennt sie Prostituierte. :rolleyes: Das sagt sie schon seitdem ich denken kann, nicht erst, seitdem sie über 90 ist.

    Und viele Menschen, selbst in ihren 20ern sind einfach verbittert und können sich gar nicht mehr erinnern, wie sie selbst waren. Ich hab als Kind bei meiner Mutter auch Weinanfälle bekommen, sobald ich was nicht bekommen habe, einfach nur, weil es bei ihr reinging. Bei allen anderen halt nicht lol


    Andererseits gibt es heute wirklich die Laissez Faire-Einstellung und viele Erzieher und Lehrer leiden dann darunter.

    Solange sich Kinder aber zu benehmen wissen und die Eltern Geld übrig haben, sollen sie doch bekommen, was sie wollen.


    Außerdem kannst du nicht bei allem sagen "ha, da hab ich aber einen Nerv getroffen!", wenn man deiner Einstellung widerspricht.

    Man blickt auf seine eigene Kindheit verblendet zurück und viele sagen "oh ich bin meinen Eltern so dankbar für Strenge, Ohrfeigen etc..." bist du das wirklich, oder betrachtest du deine Erfahrungen in der Hinsicht zu emotional? Erinnerungen sind immer verzerrt und entsprechen nie dem, was wirklich geschehen ist. Das ist tatsächlich auch Fakt.

    Deine Beiträge wirken eben selten ojektiv(er) und öfters mal auch sehr emotional verfärbt.