Wettbewerb Nr. 20: Gedichte

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    Wenn auch mit leichter Verspätung, bekommt ihr nun wieder zum Wettbewerb die ePubs und PDFs für das Lesen der Abgaben unterwegs, beziehungsweise speziell für Tablet PCs/Macs. Für eine kurze Anleitung und noch einmal die Einführung zu den "Wettbewerben unterwegs" klicke hier. Die PDF-Datei wurde von McNuke und das ePub von Riako erstellt. Bei Fragen und Anregungen wende dich bitte an die jeweiligen Urheber.

  • Herzlich willkommen im Votetopic zum 20. Wettbewerb in der Saison '11.
    Informationen rund um 20. Wettbewerb
    Mit dem neuen Jahr kamen auch einige Veränderungen. Besonders das Votesystem hat sich gewandelt. So ist es nun nicht mehr möglich nur einen Punkt an einen Text zu vergeben, sondern beliebig viele. Nähere Informationen findet ihr in folgendem Topic:
    Regeln, Information und Punkteliste der Saison '11
    Wir bitten euch besonders den Punkt "Die Votes" durchzulesen.


    Bitte verteilt eure Punkte nicht nur auf einen Text, sondern teilt sie mindestens zwischen drei Texten auf!


    Votes, die nicht alle verfügbaren Punkte ausnutzen werden als ungültig erklärt


    Die Deadline des Votes ist am 03.12.2011 um 23:59 Uhr.



    Da wir 23 Abgaben erhalten haben, habt ihr die Möglichkeit 14 Punkte zu verteilen!


    _____________________

















    Ich







  • Okay ich poste hier mal meinen Vote.


    ein Punkt geht an:
    ''Liebe''
    Das Gedicht berührt einen richtig, da es den Vorgang vom Verlieben bis hin zur bitteren Enttäuschung beschreibt. Man kann sich sofort in das lyrische Ich hineinversetzen und fiebert so ein bisschen mit :)
    Es ist richtig anschaulich beschrieben, sodass ich beim Lesen einfach an so ein wild durcheinander gewürfeltes ''Wunderland'' denken muss, wie in dem beliebten Disney Streifen. Besonders in den letzten Strophen wird veranschaulicht wie dreckig doch manchmal mit einem umgegangen und die Zuneigung schamlos ausgenutzt wird.


    zwei Punkte gehen an:
    Ein Schicksal
    Wirklich schon geschrieben! Zuerst dachte ich nur so 'Was soll das denn?' und konnte mich zunächst überhaupt nicht damit anfreunden, da es mir doch zu melodramatisch war, doch der letzte Vers war wahrhaftig das entscheidende, von dem Moment an hat mich das Gedicht echt ergriffen und die Story ergab auch einen Sinn. Dies auf das kleine Tragosso projeziert macht die Sache nur noch trauriger, da man hier zum allerersten Mal das Gefühl hat, endlich zu wissen, warum das Pokemon immer so deprimeirt drein schaut und des Nachts verträumt und leicht wehmütig zu den Sternen aufzublicken zu sein scheint. Also echt sehr trauriges und ergreifendes Gedichtchen! ;(


    drei Punkte gehen an:
    Der Ort meiner Träume
    Obwohl es eher 'einfach' gehalten ist im Gegensatz zum obrigen (vom Versumfang), steckt doch ziemlich viel in dem Gedicht drin, so finde ich sind die einzelnen Wörter mit Bedacht gewählt und geben genau die himmlische Kulisse wieder, in die man sich manchmal gerne flüchten würde. Ich finde, es ist ein schönes romantisches Liebesgedicht und wer würde sich nicht wünschen, dass jemand mal sowas einem offenbart xD Besonders die zwei letzten Strophen sind sehr ergreifend, verstärkt durch die rhetorische Frage, die die Sehnsucht um ein weiteres auszudrücken vermag.


    und zum Schluss gehen acht Punkte an *Trommelwirbel*:
    Blutroter Ozean
    Also zu allererst sagt mir der Titel sehr zu (Blut höhö) und schafft schon direkt eine eher düstere Stimmung, die mich an ein Meer voller Leichen erinnert, umgekommen durch einen Unfall oder vllt durch des Menschens Werke selbst (Stichwort Globalisierung).
    Das lyrische Ich erzeugt hier direkt von Anfang an eine bedrückende Stimmung, gepaart mit einer Portion Sehnsucht (vllt nach seinem verloren gegangenen Liebsten?), bestrebt darauf alles daran zu setzten die Zeit zurückzudrehen zu können und die Geschehnisse auszuradieren.
    Die nächsten beiden Strophen erinnerten mich stark an Titanic, was aber nicht unbedingt schlecht ist! Der Aufbruch, die Abschiedsgrüße der Zurückgelassenen und das Signal zur Abfahrt, wurde sehr schön beschrieben und es zerrt schon irgendwie die Trauer an einem, bei dem Gedanken seine Liebsten gehen zu lassen, in der Hoffnung, dass sie bald wiederkehren.
    In den nächsten beiden Strophen geschied dann das erschreckende - bei dem Gedanken, dass alle Umkommen, lief mir doch fast ein Schauer über den Rücken Oo
    ''Mein Traum entführte mich wiedermal.'' Allerdings schien dies nicht real gewesen zu sein, weshalb ich die letzte Strophe besonders gelungen finde, da diese sich wieder mit dem Anfang verbindet und so eine Einheit bildet.

  • Na gut, dann möchte ich auch mal meine Punkte verteilen.
    Mir ist aufgefallen, dass bei einigen Gedichten zwischen der ersten und der zweiten Zeile ein Absatz fehlt und dafür vor der letzten einer zu viel ist. Da das aber wie gesagt bei mehreren der Texte so ist, nehme ich mal an, dass der Fehler nicht bei den Autoren liegt und werde es deshalb in meiner Wertung ignorieren. Ich wollt's nur mal gesagt haben.


    [tabmenu]
    [tab=~]
    Die Auswahl fiel mir, bis auf die Entscheidung für die Vergabe des ersten Punktes, recht leicht. Zwar sind auch die übrigen Gedichte ganz gut geworden, aber ich habe halt einfach meine Favoriten, die mir besonders zusagen. Insgesamt fand ich aber fast alle Teilnahmen sehr lesenswert.
    Hier erstmal eine kurze Zusammenfassung, anschließend werde ich noch zu jedem der Gedichte etwas schreiben, die von mir Punkte bekommen haben.


    1 Punkt: Der Ort meiner Träume
    2 Punkte: Ein Schicksal; Verloren im Wind
    4 Punkte: Zyklus der Flammen
    5 Punkte: Blutroter Ozean
    ___


    Gesamt: 14 Punkte, wie verlangt
    [tab=Der Ort meiner Träume] Hier musste ich mich zwischen „Liebe“ und diesem Gedicht entscheiden, was mir, wie schon erwähnt, relativ schwer fiel. Zwar ist „Der Ort meiner Träume" von der Form her nicht so schön wie „Liebe“, weil einige Zeilen doch sehr holprig zu lesen sind, da sie zu stark aus dem Versmaß ausbrechen, aber vom Inhalt her hat es mich dann einfach mehr überzeugt. Warum, kann ich nicht so genau sagen, aber im Großen und Ganzen mag ich dieses Gedicht halt mehr als das andere, deshalb geht dieser Punkt letztendlich an „Der Ort meiner Träume.“
    [tab=Ein Schicksal] Auch hier sind einige Zeilen etwas zu holprig, aber ansonsten finde ich dieses Gedicht sehr schön. Besonders gefällt mir, dass man erst in der allerletzten Zeile erfährt, dass die Geschichte von dem Tragosso aus Rot und Blau/ Feuerrot und Blattgrün erzählt und nicht etwa von einem Menschenkind, sodass man sie, was sicher auch beabsichtigt war, erst am Ende versteht. Eine schöne Technik, die durchaus zwei Punkte verdient hat!
    [tab=Verloren im Wind] Ein Gedicht über die Vergänglichkeit unseres Lebens, nicht das Einzige zu diesem Thema hier, aber mit Abstand das Schönste. Die Metapher mit den Blättern im Wind ist gut getroffen und man kann sich alles sehr gut vorstellen. Das Versmaß ist ziemlich gut und auch vom Inhalt sagt mir dieses Gedicht zu. Eigentlich hätte es noch ein oder zwei Punkte mehr verdient als „Ein Schicksal“, aber dafür habe ich leider nicht genügend Punkte übrig.
    Es würde mich aber sehr freuen, „Verloren im Wind“ zumindest unter den ersten Dreien der Gewinner zu sehen ~
    [tab=Zyklus der Flammen] „Zyklus der Flammen“ - ein wirklich atemberaubendes Gedicht über das Verhalten von uns Menschen, mit dem wir uns langsam, aber sicher selbst vernichten. Besonders die Waisen, die nach ein paar Strophen kommen, verleihen dem ganzen eine... ich weiß nicht, irgendwie selbstmörderische Atmosphäre. Das Versmaß ist bis auf wenige kleine Ausnahmen auch sehr gut und macht das Lesen angenehm. Nur die Begriffe wie „krepieren“ und „pissen“ sind mir erst ein wenig unpassend und krass erschienen, aber nach dem zweiten Lesen bin ich doch der Meinung, dass sie die bereits genannte Atmosphäre gut unterstützen und außerdem mal etwas herausfallen aus den üblichen Worten, die man in Gedichten verwendet.
    Was mich aber zugegebenermaßen etwas verwirrt hat, ist die Metapher des Phönix, ein Vogel, der ja für seine Wiederauferstehung aus der Asche bekannt ist – soll damit angedeutet werden, dass die Erde ohne uns noch einmal neu erblühen wird oder das wir alles wieder vergessen werden und es immer und immer wieder geschieht? Oder war der Phönix einfach nur eine etwas unglückliche Wahl? Vielleicht bin ich ja auch einfach nur zu blöd, um es zu verstehen, ich bin nämlich leider nicht sehr gut darin, Botschaften aus Gedichten zu lesen.
    [tab=Blutroter Ozean]Dieses Gedicht ist mein absoluter Favorit in diesem Wettbewerb! Und es beweist als sehr gutes Beispiel, dass Gedichte sich nicht reimen müssen, um ergreifend zu sein.
    Obwohl die Person scheinbar große sorgen hat, weil sie schon einen Schiffbruch miterleben musste oder dadurch jemanden verloren hat, erzählt die letzte Zeile eher von Hoffnung.
    Die Metaphern „Höre, wie ein Schifflein singet“ und „Weiße Wolken hustet das Schiff“ haben es mir irgendwie sehr angetan, großes Lob! Die Art und Weise, wie die letzte Strophe den Anfang wieder aufgreift, ist ebenfalls sehr gelungen. Das Versmaß ist nicht perfekt, dennoch lässt sich alles gut lesen und ich habe das Gefühl, der Autor oder die Autorin hätte genau die passenden Worte gefunden, um diese kleine Geschichte zu erzählen. Mehr kann ich hierzu auch gar nicht mehr sagen, ich finde dieses Gedicht halt sehr bewegend, und besonders nach den vielen Gedichten mit unglücklichem Ende ist es sehr entspannend zu lesen.[/tabmenu]


    Ich hoffe, meine Punktevergabe ist nachvollziehbar.


    Grüße, Gargoyle

  • Endlich hab ich es mal geschafft, Zeit zu finden, um zu voten.


    Ein Schicksal.
    Dieses Gedicht finde ich im Grunde ganz gut. Es erzählt eine Geschichte, von einem Pokemon, was seine Mutter verloren hatte. Eigentlich bin ich ja immer etwas skeptisch gegenüber Gedichten die von Pokemon handeln, doch dieses finde ich durchaus ganz gut umgesetzt. Ich meine, die Geschichte ist ja immerhin ein bekanntes Szenario aus den Games der ersten Generation bzw mehr oder weniger die Lebensgeschichte von diesen Pokemon. Diese in ein Gedicht einzubringen, finde ich wirklich eine tolle Idee. Auch sonst finde ich es schön, dass die Verse hier nicht gerade kurz sind, sondern eine wirklich angenehme Länge haben. Was auch noch positiv in meinen Augen auffällt, ist dass es sich wirklich immer reimt, was bei so einer Geschichte in Gedichtform wirklich schwer sein kann, immerhin muss man ja darauf achten, dass man die Geschichte richtig erzählt und zusätzlich noch auf die Reime achten, was der Autor dieses Gedichtes wirklich toll hinbekommen hat. Deswegen bekommt dieses Gedicht von mir 2 Punkte.


    Ort meiner Träume.
    Bei diesem Gedicht finde ich es sehr schön, dass man nicht auf den ersten Blick merkt, dass es ein Liebesgedicht ist, sondern dieses wirklich erst im letzten Vers bzw in der letzten Strophe klar wird, was ich gar nicht mal so schlecht finde. Auch sonst hat der, der dieses Gedicht verfasst hat, diesen Ort seiner/ihrer Träume wirklich ganz gut beschrieben, was mich nun mal sehr überzeugt hat. Eine Beschreibung von einem Traum bzw einer Traumwelt ist meiner Meinung nach ein wirklich tolles Thema, für ein Gedicht. Schön fand ich hier auch, dass nicht etwa ein Ort beschrieben wurde, sondern viel mehr die Atmosphäre und so was alles. Man merkt auch, dass der Verfasser dieses Gedichtes versucht hat, ein regelmäßiges Reimschema in das Gedicht zu bekommen, was leider nicht immer so ganz geklappt hat. Das sehe ich dennoch nicht als besonders schlimm an, weswegen ich dem Gedicht auch 2 Punkte gebe.


    Blutroter Ozean.
    Dieses Gedicht hat mich sehr begeistert, da mir allein die Geschichte, die dort erzählt wird, wirklich sehr sehr schön gefällt. Auch sonst kann ich hierzu nur sagen, dass der Verfasser ein wirklich tolles Gedicht geschrieben hat, was man eigentlich nur Loben kann. Besonders die Wortwahl gefiel mir sehr gut, ich finde sie vor allem sehr passend, da der Verfasser eher so geschrieben hat, wie vor ein paar Jahrhunderten man noch geredet hat, was ich aber toll finde, weil sie Szene die beschrieben wird auch eher in der früheren Zeit spielte. Jedenfalls gibt es an diesem Gedicht wirklich nichts negatives auszusetzen. Auch, dass das Gedicht keine Reime bzw kaum Reime hat, finde ich nicht besonders schlimm, denn ein Gedicht muss sich ja nicht immer reimen. Deswegen bekommt dieses Gedicht von mir 4 Punkte.


    Sturmfornt.
    Dieses Gedicht hat mich ebenfalls sehr angesprochen. Hier finde ich schon allein die Länge sehr beachtenswert, aber das muss ja nichts heißen. Kurze Gedichte können genau so gut sein wie lange Gedichte, das tut also nichts zur Sache, Man kann 10 Strophen lang den reinsten Mist schreiben und 10 Strophen lang etwas wirklich tolles. Und hier ist es dem Verfasser wirklich gut gelungen. Auch sonst finde ich die Wortwahl wirklich sehr schön, nicht zu allgemein, sondern richtig schln das ganze außergewöhnlich formuliert hat. Daher gebe ich diesem Gedicht 2 Punkte.


    Joker.
    Dieses Gedicht hat mich von den Ganzen irgendwie am meisten angesprochen. Ich weiß nicht, aber schon allein das Thema finde ich wirklich toll, es ist so schön außergewöhnlich, was ich richtig gut finde. Das soll nicht heißen, dass die anderen Themen von den ganzen Gedichten in diesem Wettbewerb nicht außergewöhnlich waren, das will ich damit nicht sagen. Wirklich eine große Anzahl der Abgaben war außergewöhnlich, doch hier begeistert mich die Umsetzung dieses Themas, was man ja sehr verschieden interpretieren kann wirklich super. Die Länge von dem Gedicht finde ich auch recht angenehm, aber auf so was muss man ja nicht achten, wichtig ist der Inhalt. Und hier wurde meiner Meinung nach alles richtig gemacht, deswegen bekommt diese Abgabe von mir auch 4 Punkte.


    Zusammenfassung:
    4 Punkte für Blutroter Ozean und Joker.
    2 Punkte für Ein Schicksal, Ort meiner Träume und Sturmfront.

  • So, habe ich mich also auch entschlossen, zu den vielen interessanten und tollen Einsendungen für diesen Wettbewerb meine Meinung zu sagen. Dabei sollen folgende Einträge Punkte von mir enthalten.


    Ein Schicksal
    Der Titel gefällt mir schon einmal deswegen, weil er nicht stur Schicksal, sondern eben ein Schicksal heißt. Der klassische Paarreim weiß hier mit verhältnismäßig langen Versen eine rührende Geschichte flüssig zu erzählen, welche die raffiniert gelegte Pointe erst zum Schluss preis gibt. Zu Anfang würden wohl viele vermuten, es handele sich um ein Menschenkind (es sei denn, man deutet die Lavendelstadt richtig), allerdings wird man am Ende aufgeklärt, dass es sich um das Tragosso aus den ersten Pokémonspielen handelt. Eine gute Finte, die mich zum sofortigen Wiederlesen animiert hat und dann ergab alles Sinn. Allgemein ist auch die Wortwahl solide; einfach, aber eben auf den Punkt gebracht. Was ich dafür nicht außer Acht lassen konnte, sind diverse fehlende Kommata am Ende mancher Verse, die eine nötige Atempause dargestellt hätten, und die allesamt groß geschriebenen Zeilenanfänge, obwohl der Satz von vorher noch weiter gehen müsste. Word hat zwar diese wunderbare Autokorrektur, allerdings sollte, besonders bei Gedichten, auf solche Kleinigkeiten geachtet werden. Darum vergebe ich einen Punkt.


    Der Ort meiner Träume
    Auch hier zeigt, wie schon bei Ein Schicksal, eine interessante Entwicklung gegen Ende hin, wie verschieden man ein Gedicht deuten kann, wenn man seinen Sinn erfasst hat. So hebt sich dieser Eintrag deutlich von seinen Konkurrenten des selben Themas, der Liebe, ab und schafft mit seinem anfänglichen Irrglauben und der Auflösung danach einen guten Kontrast. Leider haben mich dann die vielen kurzen Verse aufgehalten, bei denen ich mir wesentlich mehr Umfang gewünscht hätte. Ob es allein an ästhetischen Gründen, wie etwa der durchgängigen Struktur mit vier Zeilen oder einem bestimmten Reimschema, lag, wage ich zu bezweifeln, da die Wortwahl prinzipiell gut ist. Dazu nistet sich dann auch das Problem ein, dass an wichtigen Stellen die Kommata fehlen und diese hätten dem Ganzen doch mehr Aussehen verliehen. Am Ende soll es für einen Punkt reichen.


    Zyklus der Flammen
    Eines der längsten Gedichte und dafür hat sich der Verfasser auch ein ernstes Thema vorgenommen, was durchaus interessant zu lesen ist und unter den anderen doch auch heraus sticht. So ist es nämlich der Mensch selbst mit seinen unüberlegten Handlungen und den Kriegen und einer wohl folgenden Apokalypse, auf den diese Geschichte zutrifft. Sie wurde dabei nicht nur mit einer äußerst treffenden Wortwahl in die Tat umgesetzt, auch das abwechselnde Reimschema wurde permanent aufrecht erhalten und fügt sich insgesamt zu einem atemberaubenden Werk zusammen. Deshalb lasse ich bei diesem epischen Werk der Lyrik drei Punkte zurück.


    Blutroter Ozean
    Eigentlich seltsam, dass es mich zu diesem Gedicht hingezogen hat, obwohl es als Einziges von meinen Gewählten kein Reimschema hat, aber mir ging es ohnehin mehr um den Inhalt und die Umsetzung und genau da punktet Blutroter Ozean. Die gewandte Wortwahl macht sich in den vielen Metaphern schnell bemerkbar und erzählen von einem wohl nie enden wollenden Traum, in dem die erzählende Person gefangen ist. Trotzdem kommt in dieser freien Erzählung ein Hoffnungsschimmer gegen Ende hervor, der die eigentlich traurige Geschichte perfekt abrundet. Dazu braucht es nicht einmal Reime, denn auch ohne klingt dieses Werk sehr gut und deswegen vergebe ich drei Punkte.


    Glückes Schmied
    Hier habe ich mich über längere Zeit gefragt, worum es geht, da die eigentliche Geschichte kryptisch, jedoch am Ende ohne wirkliche Auflösung erzählt wird. Insofern kann man es als kleines Rätsel betrachten, was ich bei der gewählten Thematik aber sehr Willkommen heiße. Nach genauerem Nachdenken habe ich diese dann nämlich erkannt und empfinde diese spezielle Unverständlichkeit in der Erzählung als sehr gelungen. Die durchdringende Stimme stellt dabei klare Grenzen zwischen dem einfach zu erlangenden und schwer begehbaren Weg, lockt den Angesprochenen aber eher in die Richtung des letzteren. Ob es sich dabei um sein Gewissen handelt, ist die Frage, aber davon abgesehen hat mir die Umsetzung gefallen. Mit diesem Kontrast und dem Titel, der sich passend einfügt und dem ganzen Gedicht noch eine spezielle Note verleiht, lasse ich zwei Punkte springen.


    Mit gespaltener Zunge
    Wie ich mir bei dem Titel genau diesen Inhalt erwartet habe. ~ Die Schlange aus der biblischen Erzählung von Adam und Eva scheint mit ihrer listigen Art wie geschaffen für ein Gedicht und weiß dabei in dieser Umsetzung hauptsächlich mit ihrer subtilen Überredungs- und Wortgewandtheit zu überzeugen. Die Länge kann sich ebenso sehen lassen wie saubere Reimschemen. Weniger gefallen hat mir dabei lustigerweise der Titel, obwohl der mich schon in eine gewisse Richtung geführt. Ich kann es nicht so wirklich erklären, aber er wollte mich absolut nicht ansprechen, was bei einem Gedicht aber der Fall sein sollte. Der Rest ist aber, wie gesagt, gelungen und deshalb vergebe ich hier zwei Punkte


    Verloren im Wind
    Vergänglichkeit oder auch der Kreislauf des Lebens und der Natur? Beides wird hier mit einer gewandten Wortwahl angesprochen und dabei zeigen sich die vielen verwendeten Metaphern von ihrer besten Seite, was mich im Nachhinein schwer beeindruckt hat und von seiner Gesamtheit sehr schön geworden ist. Die Vergleiche sind sehr subtil ausgefallen und das macht diesen Eintrag am Ende zu etwas Besonderem. Eventuell hätten Absätze an den richtigen Stellen die Wirkung noch verstärkt, allerdings finden sich auch hier durchgehend große geschriebene Versanfänge. Trotz allem kann ich hier guten Gewissens zwei Punkte vergeben.

  • Hallo,


    wenn ich das richtig sehe, ist das der letzte Wettbewerb der Saison und auch wenn das langsam recht spät wird, will ich da mal wieder einen Vote zu schreiben.


    Wenn man sich einige Abgaben so ansieht, so drängt sich die Frage auf: Was ist eigentlich ein Gedicht?


    Reicht es, eine Geschichte
    in mehr Zeilen zu zerteilen?
    Oder sollten zu einem Gedichte
    sich auch ein paar davon reimen?


    Braucht es eine Versmelodie
    so dass man es auch erzählen kann?
    oder zieht man auch mit unglaublich langen und schwer zu betonenden Versen
    Leser auch in seinen Bann?


    Zudem war ich von der Themenauswahl "etwas" überrascht. Wenn ich in meinem Umkreis frage, was für Themen man bei einem kindgerechten Pokemon-Forum erwarten sollte, waren "unglückliche Liebe", "Mord", "Totschlag", "Hass", "Blutbetonung", "Auslöschung" nicht unbedingt die ersten Vermutungen..


















    Ich









    Nun zum schwierigen Teil des Abends. 14 Punkte sind zu vergeben. Damit das irgendwie passt, fallen erstmal die Texte mit Minuszeichen raus (Die Auslöschung, Forever away, Graue Tränen, Des Kriegers Stolz, Unser Paradies).


    Damit bleiben immer noch zu viele übrig. Dafür sind bereits einige Texte mit "0" markiert und entfallen (Ort meiner Träume, Eine Reise voller Pokemon, Joker, Triple Trouble, Todesreue, Liebeskummer). Der Rest gliedert sich dann noch in 0+ (wenn Punkte übrig, zumindest aber nochmal erwähnen), + (verdient Punkte) ++ (Favoriten) und ++- (direkt hinter Favoriten)


    und letztlich passen die 14 Punkte, indem die Favoriten nicht drei, sondern vier Punkte bekommen:


    Der Kreislauf: 4 Punkte
    Sturmfront: 4 Punkte
    Mit gespaltener Zunge: 2 Punkte
    Ein Schicksal: 1 Punkt
    Hass: 1 Punkt
    Ich: 1 Punkt
    Verloren im Wind: 1 Punkt


    und damit verbleiben für "eigentlich besser als null Punkte, aber leider anders nicht lösbar":
    Liebe
    Zyklus der Flammen
    Blutroter Ozean
    Jeanette
    Glückes Schmied


    Grüße,


    TCC

  • [tabmenu]
    [tab=Vorwort]Das ist jetzt ein wirklich langes Tabmenu geworden, aber ich hatte mir vorgenommen zu wirklich jedem Gedicht meinen Senf dazuzugeben.^^
    Damit ein Gedicht bei mir Punkten konnte, mussten mich Form und Inhalt überzeugen. Bei einigen Gedichten gibt's zur Form auch noch einen extra Kommi, wie ich ihn auch in Gedichttopics gemacht haben würde.
    Alles was ich hier schreibe bzw. geschrieben habe, ist nur meine Meinung und keinesfalls ein Angriff auf die Autoren. Ich will euch nur etwas helfen, euch in der Form zurecht zu finden.
    Die Punktevergabe befindet sich im letzten Tab. Es gab wirklich viele gute Gedichte, aber nur die sehr guten konnten Punkten. Also nicht traurig sein, wenn die Konkurenz zu groß war. Wenn ihr meine Ratschläge befolgt gibt es von mir das nächste mal bestimmt Punkte, ich weiß allerdings nicht, wie die anderen das sehen...
    Und als letztes bzw. durchgängig frage ich mich noch, warum ich erst die sechste bin, die votet, auch wenn heute schon der letzte Tag ist. Ich meine, Gedichte sind im allgemeinen nicht so lang wie normale Geschichten, also sollte es jawohl nicht so schwer sein, sie einmal durchzulesen, sich seine Favoriten zu bestimmen und zwei-drei Sätze zur Begründung zu schreiben. Aber... nun ist das halt so...
    Na dann, wollen wir mal anfangen:
    [tab=Liebe] (Die Anführungsstriche funktionieren nicht.)
    Ich muss jetzt leider ganz ehrlich sagen, ich habe das Gedicht nicht verstanden. Es ist von diesen, um ehrlich zu sein, nicht das einzige, das ich nicht verstanden habe, aber ich kann nicht für ein Gedicht stimmen, das ich nicht verstehe. Allerdings muss ich durchaus positiv anmerken, dass vom Reimschema, den Silben und ähnlichem fast alles perfekt war. Mich stört es immer sehr, wenn der Lesefluss eines Gedichtes durch eine falsche Silbenzahl gestört wird. Die Reime waren nicht immer so perfekt, aber an und für sich gar nicht schlecht. Nur den Inhalt habe ich wie gesagt nicht verstanden. Es wäre nett, wenn du (Dichter/-in) mir den Inhalt später mal erklären könntest. Ich möchte gerne wissen, was ich da hätte verstehen sollen...
    [tab=Die Auslöschung]
    Das Gedicht hat mich schon beim ersten Lesen überzeugt. Ein tolles Thema (na ja, eigentlich nicht, aber...) und schön in Verse gepackt. Die Verse sind zwar nicht immer gleich lang, aber das stört den Lesefluss (jedenfalls meinen) nicht. Durch diese einfachen Aussagen wirkt es schon fast wieder so, als würde man mit Komik und Ironie an dieses eigentlich ernste Thema rangehen, aber vielleicht verstehen es einige Leute dadurch besser. Dieses Gedicht ist auf jeden Fall Punkte wert.


    [tab=Forever away]
    Immer wieder denke ich mir, dass sich Gedichte eigentlich reimen müssen. Beim Ende hätte ich über die fehlenden Reime hinwegsehen können, aber der Anfang braucht es irgendwie. Das ist ein gutes Thema, aus dem man noch viel mehr hätte machen können. Hätte.
    [tab=Ein Schiksal]
    Nun, was soll ich dazu sagen? Dieses Gedicht ist für mich so zu sagen absolut neutral. Es ist weder besonders gut noch besonders schlecht. Wobei ich eher eine Tendenz zum besseren sehen. Teilweise sind mir die Verse zu lang. Aber die Geschichte, die erzählt wird, wurde schön in ein Gedicht gepackt. Es schafft nicht jeder so schön eine Geschichte in Gedichtform zu erzählen. Sehr gut.^^
    [tab=Graue Tränen trocknen nicht...]
    Der Titel ist so schön poetisch... aber dann kam das Gedicht. Wobei ich mir eigentlich nicht sicher bin, ob man es überhaupt Gedicht nennen darf. Der Titel verspricht so viel. Das klingt wie eine überlieferte Weisheit in Gedichtform, von der niemand weiß, wer sie verfasste. Das, was ich dann aber lesen musste, war kein Gedicht. Allein die Formatierung. Bei Gedichten macht man eine Pause beim lesen, wenn man eine neue Zeile beginnt. Diese "abgeschnittenen" Sätze könnte man schön gewollt zu einer spannungs- und reimmaßführenden Untermalung nutzen (mir fällt nichts ein, wie man es anders sagen könnte), aber einfach so ist es nur unschön.


    [tab=Der Ort meiner Träume]
    Den Anfang mag ich sehr gerne, aber zum Ende hin lässt das Gdicht immer mehr nach. Die Aussage und den Inhalt allgemein mag ich auch sehr, aber das Versmaß stimmt am Ende einfach nicht mehr und stört exrtem beim Lesen.


    [tab=Des Kriegers Stolz]
    Interessant. Nicht so ganz mein Ding, aber ein durchaus gelungenes Gedicht. Von der Form passt so weit alles (ich habe nur mit dem Anfang irgedwie so meine Probleme) und auch sonst scheint es nicht schlecht zu sein, aber es überzeugt mich irgendwie nicht...


    [tab=Zyklus der Flammen]
    Sehr interessant... Wahnsinns Thema, muss ich sagen. Und es ist super umgesetzt. Es gibt kaum Ungereimtheiten (nicht nur wörtlich gemeint^^). Es ist ein relativ langes Gedicht, aber durchweg gut geschrieben. Ich muss zugeben, dass ich nicht wirklich versteher, aus wessen Sicht das Gedicht geschrieben wurde, aber das macht es trotzdem nicht schlechter (wenn ich es wüsste, würde es es allerdings vielleicht besser machen...). Satzzeichen wurden außer bei den "Einschüben" nicht verwendet. Ich weiß bei Gedichten auch nie, wo ich die Punkte setzen soll, aber sie gehören ja auch dazu. Dementsprechend sollte man sich schon die Zeit nehmen, um zu überlegen, wo sie hin könnten.


    [tab=Der Kreislauf]
    Ich musste es zweimal lesen, bevor ich begriff, dass es ein Haiku sein soll. Allerdings hat die erste Zeile sechs Silben und damit eine zu viel. (Es sollte doch ein Haiku werden, oder?) Aber selbst wenn das gepasst hätte, hat ein Haiku, denke ich, so wie so kaum eine Chance gegen "richtige" und deutlich längere Gedichte. (Ja, ich finde, dass man das nicht wirklich als Gedicht werten kann.) Tut mir leid, aber das wird hier wohl nichts...
    [tab=Hass]
    Mir gefällt das Reimschema sehr und es ist auch gut durchgezogen. Theoretisch wird in diesem Gedicht kaum etwas konkret erwähnt, was viel Platz für Interpretationen lässt. Wer ist "sie"? Und warum verkörpert sie den Hass? Die Silbenzahl der Verse ist nicht ganz einheitlich, aber das stört kaum. Ein relativ gut gelungendes Gedicht, aber ich bin mir noch nicht sicher, ob es für Punkte reicht. Aber auch wenn nicht, sollte der Autor/die Autorin weiterhin Gedichte schreiben, denn er/sie hat durchaus das Potetial dazu.
    [tab=Unser Paradies]
    Nicht schlecht... Allerdings ist kein wirklich durchgängiges Reimschema zu erkennen. Mit dem, mit dem man anfängt, sollte man auch weiter machen. Wie gesagt, das Gedicht ist nicht schlecht. An der Umsetzung mangelt es noch fast erheblich und die Konkurenz hier ist einfach zu groß...


    [tab=Jeanette]
    Das Gedicht ist wieder an sich nicht schlecht, kann aber nicht mit der hohen Konkurenz mithalten. Das Reimschema wurde nicht komplett durchgezogen und das stört auch beim Lesen. Due zweizeilige Strophe hätte man bei einer längeren Version gut als Kervers nehmen können, denn dafür scheint sie wie gemacht zu sein. Allerdings ist das Gedicht nicht so lang. Man hätte sie zum Beispiel noch mehr beschreiben können und dann immer wieder dieses oder etwas leicht Abgewandeltes "einwerfen" können. Aber, wie schon gesagt, ist das nicht so. Die dritte Stroph hat einen ungenutzen Vers zu viel. Vielleicht gehörte da gar kein Zeilenumbruch hin, aber dann wäre dieser Vers eindeutig zu lang. Daran müsste man noch etwas rumbasteln. Satzzeichen wurden dieses Mal gar nicht verwendet. Kein einziges Komma ist in diesem Gedicht zu finden, geschweige denn die Punkte. Ein Text, egal welcher Art, ist einfach besser zu lesen, wenn man ab und an ein Komma setzt. Das muss leider auch in Gedichten sein.
    [tab=Blutroter Ozean]
    Ich habe mir die anderen Votes nicht durchgelesen, aber ich habe gesehen, dass dieses Gedicht schon einige Punkte bekommen hat. Dementsprechend bin ich mit einer gewissen Erwartungshaltung ran gegangen und wurde eigentlich enttäuscht. Zu erst mal bin ich immer noch der Meinung, dass sich Gedichte reimen müssen. Egal wie seltsam durchgezogen das Reimschema bei anderen war, sie hatten wenigstens eins. Ich warte bei Gedichten eigentlich immer auf die Reime und mir fehlt sehr viel, wenn sie dann nicht kommen. Das erstmal als großen Minuspunkt. Hätte es sich aber gereimt, wäre das Gedicht sehr gut. Es hat ein interessantes Thema, das super für ein Gedicht ausgelegt wurde. Ich habe nicht immer verstanden, was mir der Autor/die Autorin gerade damit sagen wollte, aber das muss bei Gedichten auch nicht immer so sein. Nur das Reimen sollte es geben, dann wären da bestimmt Punkte drin...
    [tab=Sturmfront]
    Nach der leichten Enttäuschung von "Blutroter Ozean" hat mich dieses Gedicht umso mehr fasziniert. Es hat ein wunderbar durchgezogenes Reimschema und eine tolle Geschte, die eindrucksvoll erzählt wird. Wow. Ich würde jetzt sogar fast sagen, dass dieses Gedicht mein Favorit ist. (Genaueres gibt es später bei der Punkteverteilung.) Es gibt ein paar (wörtlich) Ungereimtheiten, aber irgendwie passt doch fast alles. Toll, einfach nur toll.


    [tab=Glückes Schmied]
    Ich habe immer noch nicht ganz verstanden, wie das Gedicht im Zusammenhang mit dem Titel steht, aber beim zweiten Mal lesen war es deutlich besser als beim ersten Mal. Manchmal bin ich mit der Grammatik nicht ganz zufrieden, während mir aber nichts besseres einfällt. Das Gedicht hat im Versmaß irgendwie so was Professionelles. Es erinnert mich ein bisschen an den Zauberlehrling von Goethe. Allerdings passt hier die erste Strophe nicht, da hier der erste und dritte Vers auf der letzten und der zweite und vierte auf der vorletzten Silbe betont werden, was bei allen anderen Strophen andersherum ist. Trotzdem gefällt mir das Gedicht jetzt ziemlich gut und ich bin mir sicher, dass ich noch ein paar Punkte dafür übrig haben werde.^^
    [tab=Mit gespaltener Zunge]
    Ich mag das Gedicht. Das Versmaß, als so die Silbenzahl stimmt ab und an bis relativ oft nicht, aber es ist ein gutes Gedicht geworden. Wie es ge- und beschrieben wurde, ist echt schön und verdient bestimmt einen Punkt. Ich weiß nicht, wann ich wirklich an die Geschichte Eva und Adams gedacht habe und wann ich vielleicht vergessen hatte, dass es darum geht, aber es ist wirklich gelungen. Auch der Titel passt vorzüglich nur eben das Versmaß nicht immer. Allerdings ist das manchmal auch gar nicht so einfach, alles so flüssig hinzubekommen. Na ja, es gefällt mir auf jeden Fall.


    [tab=Ich]
    Oh. Ich halte nicht sehr viel von Gedichten dieser Art. Natürlich gibt es auch gute davon, aber sie sind nicht ganz meins... Es ist echt nicht schlecht (die erste Strophe fällt etwas aus der Reihe), aber ich denke nicht, dass ich dafür stimmen kann. Es hat einen schönen Hintergrundgedanken und eine gute Umsetzung, wobei man auch hier mehr auf das Versmaß hätte achten können. Diese Gedichte müssen sich auch nicht unbedingt reimen, aber es kann mich einfach nicht überzeugen. Aber, lieber Autor/liebe Autorin, nimm es nicht so schwer. Denn um mich mit so einem Gedicht zu überzeugen muss es doppelt so gut sein wie ein "normales". ^^
    [tab=Eine Reise voller Pokemon]
    Warum war die Wörterbegrenzung noch bei 1500? Oh Mann, ist dieses Gedicht lang. Deshalb gehe ich jetzt auch nicht ganz so viel auf die äußere Form ein, da das ewig dauern würde, alles zu kommentieren. Also, zuerst wird man wirklich von dieser Textwand erschlagen. Das mag für eine Geschichte nicht so viel sein, für ein Gedicht ist es das schon. Und deshalb muss ich jetzt zugeben, dass ich dieses Gedicht nur ein Mal gelesen habe. Dazu kann ich sagen, dass ich die Geschichte recht zusammenhangslos fand. Es ging so von einer Situation zur nächsten, ohne vernünftige Überleitungen. Außerdem fand ich einige Szenen sehr unlogisch. Trotzdem ist es schon irgendwie beeindruckend eine so lange Geschichte in sich reimende Verse zu packen. Respekt an dieser Stelle. Ein durchgezogenes Versmaß gibt es allerdings nicht. Die Verse sind mal länger, mal kürzer, so wie sie gerade gebraucht werden. Wenn das jetzt noch gestimmt hätte, gäbe es bestimmt einen Punkt, aber so bewundere ich nur die Mühe, die sich gemacht wurde, muss mich aber von den Minuspunkten überzeugen lassen.
    [tab=Jocker]
    Wieder verstehe ich das Gedicht nicht. Ich verstehe nicht, was es mir sagen will und werde es wahrscheinlich auch nicht, also kann ich es vom Inhalt nur so bewerten. Allerdings ist es so, dass ich nicht nur den Gesamtinhalt nicht verstehe, sondern auch einzelne Sätze nicht... Das Versmaß gefällt mir jedoch auch nicht. Wenn ich das Gedicht verstehen würde, fiele mir bestimmt noch was positives ein, aber ich (vielleicht niemand sonst) bin zu blöd dazu und das tut mir schrecklich leid, weil sich der Autor/die Autorin bestimmt viel Mühe beim Schreiben gegeben hat und ich jetzt keine Punkte vergeben kann, da ich es nicht verstehe. Tut mir ehrlich leid. ;_;
    [tab=Triple Touble]
    Auch hier ist das Reimschema nicht ganz durchgezogen und das Versmaß teilweise sehr schlecht. Ich verstehe, glaube ich, zwar den Sinn des Gedichts, aber nicht den der einzelnen Abschnitte. Wenn ich jetzt richtig denke, werden Soda-, Grill- und Vegimag beschrieben, die sich trennen und am Ende wieder zueinander finden. Aber was soll das mit dem "Geschlossen"-Schild? Da blick ich nicht so ganz durch. Auch der Bezug zum Titel fehlt mir. Wo ist den das "Dreifache Problem"? Und, wie gesagt, von der Form ist es auch nicht so schön, also wird das wohl nichts.


    [tab=Todesreu]
    Geht das nicht noch weiter? Das klingt einfach noch nicht nach einem Schluss. Ich erwarte mehr. Man hätte bei diesem Titel auch noch mehr auf die Reue eingehen können... Es gibt ein paar unschöne Reime und seltsam betonte Verse. Mit dieser starken Konkurenz kann das Gedicht echt nicht mithalten. Die Idee hat aber durchaus Potetial für mehr.


    [tab=Liebeskummer]
    Das Reimschema ist interessant und ich muss mich beim Lesen immer wieder daran erinnern, dass sich der erste Vers auf nichts reimt (außer in der vorletzten Strophe...). Das Versmaß ist nicht schön. Die Verse sind alle unterschiedlich lang und man (zumindest ich) kommt nicht in einen richtigen Lesefluss. Eigentlich eine schöne Idee und auch ein gute Ansatz für die Umsetzung, aber dann ist es doch nicht so ganz etwas geworden. Die ersten Zeilen können gut unabhängig stehen und brauchen so auch keinen "Reimpartner". Wenn sie jetzt noch alle gleichlang wären, wäre das super. Außer des Reims "geheilt-Ewigkeit" wurden gute Reimwörter genutz. Also, der Ansatz ist wirklich gut nur in der Feinarbeit fehlt ein bisschen was.
    [tab=Verloren im Wind]
    Ein gedicht über das Herbstlaub und seinen Bezug zum Leben. Passt ja noch gut zur Jahreszeit.^^ Im Großen und Ganzen finde ich das Gedicht recht gelungen. Auch, dass der Titel als Methapher immer wieder aufgegriffen wird, gefällt mir. Ein bisschen fehlen hier die Absätze, wobei ich allerdings wieder etwas anmerke, was ich selbst nicht besser machen könnte, da mir so spontan kein geeigneter Platz für Leerzeilen auffällt. Also, mir gefällt das Gedicht, aber irgendwie (oder auch ziemlich genau) kann ich dem Gedicht so keine Punkte geben.
    [tab=Punktevergabe]Nach einigem Überlegen, ob das aller wirklich so passt komme ich zu folgender Punkteverteilung:
    1 Punkte für Ein Schicksal
    2 Punkte für Glückes Schmied
    2 Punkte für Mit gespaltener Zunge
    2 Punkte für Zyklos der Flammen
    3 Punkte für Die Auslöschung
    4 Punkte für Sturmfront


    Ich hoffe, ich konnte helfen.^^
    [/tabmenu]

  • So, da ich es schade finde, dass so wenige hierfür gevotet haben, während die Abgabezahl so groß ist, schreib ich auch zu einigen Gedichten meine Gedanken.


    [tabmenu]
    [tab= Vorwort]
    Ich bin in meinen persönlichen Notizen alle Gedichte durchgegangen und habe mir einiges dazu aufgeschrieben. Für die Punkteverteilung beschränke ich mich jedoch auf die Gedichte, die auch Punkte kriegen. Wer hier nicht erwähnt wird, aber gerne meine Meinung hören würde, kann mich per PN anschreiben.
    Ich habe die Gedichte in meine engere Auswahl gelassen, an denen ich keine groben Punkte auszusetzen hatte. Einige sind auch aus der Auswahl geflogen, weil sie mich persönlich gar nicht angesprochen haben, was natürlich nichts mit der Qualität des Gedichts zu tun hat.


    Hier der Überblick für die Auswertung:
    Liebe 1
    Ein Schicksal 1
    Zyklus der Flammen 4
    Hass 1
    Sturmfront 3
    Mit gespaltener Zunge 1
    Eine Reise voller Pokemon 1
    Verloren im Wind 2



    [tab= Liebe]
    Beim ersten Durchlesen erscheint die Wortwahl sehr verwirrend, doch gerade das hat mich dazu bewogen mich etwas näher mit dem Gedicht auseinanderzusetzen. Im Endeffekt hat es mich immer mehr begeistert und mit jedem Mal durchlesen fanden sich neue Bedeutungen und Interpretationen.
    Insgesamt habe ich aber die ganze Zeit Shakespears "Ein Sommernachtstraum" vor Augen, wo es durch Magie drunter und drüber ging mit den Gefühlen. Und an etwas ähnliches erinnert mich dieses Gedicht. Das lyrische Ich scheint wie magisch vom lyrischen Du angezogen zu sein, vollkommen wirr im Kopf vor Gefühlen, während das lyrische Du eher spielt bis ihr/ihm am Ende das lyrische Du wieder langweilig wird.
    Die ausgewählten Metaphern fand ich auch sehr interessant und kreativ. Das Element "Küche/Nahrung" bewegt sich durch das gesamte Gedicht und wird immer wieder in recht amüsanten Bildern verwendet.


    Punkte= 1


    [tab= Ein Schicksal]
    Eine sehr schön nacherzählte Geschichte. Bei vorgegebenen Erzählungen verfällt man sehr leicht dem Reimzwang und zerstört dadurch die Geschichte. Hier jedoch passiert das nicht. Das Reimschema wird bis zum Ende durchgehalten mit völlig natürlichen Reimen, die inhaltlich reinpassen. Schöne, leicht düstere, Wortwahl, die sehr gut die Schmerzen des kleinen Waisen erahnen lassen (Weinen, Klagen, bohrt, keine Ahnung was zu tun, Schrecken, schwach). Insgesamt flüssig erzählt, in sich stimmig und auch ein schönes Ende, das das ganze etwas aufmuntert.


    Punkte= 1


    [tab= Zyklus der Flammen]
    Ich denke dieses hier ist mein Favorit unter den eingereichten Gedichten. Sollte der Autor ein Gedichtetopic besitzen, möge er mir doch Bescheid geben, wenn er das Gedicht dort postet. Ich würde mich liebend gerne etwas intensiver damit auseinandersetzen nur habe ich leider Gottes gerade keine Zeit dafür.
    Kommen wir erst Mal zum äußeren Aufbau: Ich liebe diesen Einschub alle vier Strophen. Die Strophen selber reissen einen mit und man versinkt in den Bildern des Gedichts und wird dann mit einem Mal aufgehalten durch den alleinstehenden Vers. Was mir als erstes aufgefallen ist, war die Wortwahl. Sehr malerisch, originell und nichts, was man in jedem zweiten Gedicht liest.
    Inhaltlich bin ich noch auf keinen gemeinsamen Nenner meiner eigenen Gedanken gekommen. Von Krieg, über Hass bis zu menschlicher Zwietracht, hat sich alles in meinen Interpretationen gesammelt. Wobei es einfach ist von einem zum anderen zu schließen. Die oft negative, kalte und düstere Wortwahl unterstützt den Inhalt sehr gut und das Gedicht liest sich insgesamt auch sehr flüssig. Reime werden weggelassen, dort wo sie nicht passen, aber das stört den Rhythmus überhaupt nicht. Das Ende hat etwas... unüberbrückbares. Als ob man gegen all dies, was im Gedicht geschieht, nichts tun kann und es nun eben der Lauf der Dinge ist. Obwohl es so abshcliessend ist, lässt es einen am Ende
    doch viel nachdenken. Für mich persönlich wohl das ansprechendste Gedicht hier :3


    Punkte= 4


    [tab= Hass]
    Zuerst fand ich das Gedicht etwas chaotisch, da die Form manchmal dem Inhalt zuliebe leidet. Aber nach mehrmaligem Durchlesen, hab ich doch den Charme dieses Gedichtes entdeckt.
    Es beschreibt sehr schön die verschiedenen Arten, wie Hass agieren kann und welche Konsequenzen folgen können. Besonders hat mir das Reimschema der Abschlussverse, der jeweiligen Strophen, gefallen.
    Jedoch muss ich zugeben, dass es eher sehr knapp in die engere Auswahl kam, da ich einfach finde, dass es sehr ausbaufähig ist. Nichtsdestotrotz gefällt mir die Grundidee und ich mag die eingesetzten Bilder im Gedicht, sowie auch den Abschluss.


    Punkte= 1


    [tab= Sturmfront]
    Oh, ein ausgesprochen schönes Gedicht. Ich habe die Geschichte dieser Schwalbe sehr genossen und es hat Spaß gemacht sich zu überlegen welche Gedanken den Autor angetrieben haben. Wunderbarer Aufbau der Strophen, schöne Verse und super Wortwahl. Die ganzen metaphorischen Vorgänge haben auch immer inhaltlich perfekt reingepasst und man hat die ganze Geschichte vor seinem geistigen Auge abspielen können. Der Schwalbe Suche nach dem Licht, der Wärme ist packend und irgendwie traurig. Dass sie sich erst dadurch in ernsthafte Gefahr bringt, durch diese sture Suche danach und letztenendes stirbt, während das Leben um sie herum weitergeht, ist etwas worüber man ruhig nachdenken kann als Mensch. Wie oft hetzen wir einem Lichtlein hinterher, nur um dann in den Abgrund zu stürzen. Stattdessen sollte man manchmal ohne Licht verweilen, aber etwas ruhiger handeln.
    Einer meiner Lieblinge bei diesem WB ^^


    Punkte= 3


    [tab= Mit gespaltener Zunge]
    Tolle Nacherzählung mit vielen wahren Worten verpackt. Zu Eva, dem Apfel und diesem Streben nach mehr Wissen, habe ich mir erst vor kurzem Gedanken gemacht. Ich finde dieses Gedicht rückt diese sosnt so negativ gedeutete Bibelgeschichte in ein positives Licht. Schöne Form, keine erzwungenen sondern passenden Reime und flüssig zu lesen.
    Ansonsten muss ich schmunzelnd zugeben, dass ich mich während des Gedichtes gefragt habe, ob es nicht Gott ist, der hier mit "gespaltene Zunge" gemeint war. Es würde doch irgendwie zum Ende passen, wo die Schlange davon spricht, dass sie aus dem "Schein" ausbrechen, also das Paradies als etwas erlogenes darstellt, das nicht die volle Wahrheit ist. Und da fragt man sich, ob es nicht Gott war, der mit der Behauptung, das wäre das Paradies, nicht irgendwie gespalten gesprochen hat. Aber, das sind nur Gedanken meinerseits. Auf jeden Fall hat mich das Gedicht angesprochen.


    Punkte= 1


    [tab= Eine Reise voller Pokemon]
    So viel Mühe muss man einfach belohnen. Oh, ich hab mich herrlich amüsiert bei dem Gedicht und den so süßen Reimen ♥ Was ich dem Autor aber empfehle: Vermeide erzwungene Reime, die sich zwar Reimen, aber inhaltlich sich blöd im Gedicht anhören. Davon hast du leider einige.
    Trotzdem muss ich sagen, gehört auch schon einiges an Ideen dazu so ein langes Gedicht zu schreiben und so viele Pokemon zu integrieren. Vor allem den Anfang mit Floink fand ich doch sehr süß. Auch das Ende hatte etwas schönes; ich musste plötzlich an einen Großvater denken, der diese Geschichte seinen Enkeln erzählt.
    Ich fand es wirklich schön zu lesen, auch wenn es mit dem Rhythmus und der Wortwahl nicht immer so gepasst hat.


    Punkte= 1


    [tab= Verloren im Wind]
    Eine wunderschöne einzige Metapher dieses Gedicht. Mich hat es von Anfang an angesprochen und diese Verwendung der Wörter gefällt mir einfach. Das Gedicht erinnert mich stark an die Epoche der Romantik; es hätte jedenfalls sehr gut da reingepasst. An der äußerem Form kann man nichts aussetzen, Reimschema ist in Ordnung und das gesamte Gedicht lässt sich flüssig lesen.
    Mir gefällt sehr gut, wie die Thematik der Vergänglichkeit hier mit dem Wind symbolisiert wird, anstatt wie üblich auf die Zeit zurückzugreifen. Vor allem die letzten beiden Verse klingen sehr philosophisch und regen zum nachdenken an (abgesehen davon, dass diese Metapher ein wunderschönes Bild erweckt).


    Punkte= 2



    [/tabmenu]

  • [font='Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif'][align=justify]Nun, will ich mal wieder, selbst als Laie, was Gedichte angeht.
    Was aber auffällt, dass wir hier ziemlich viele gewalttätige Texte haben, irgendwie. Als ob es nichts anderes als Blut bzw. Tod (und Liebeskummer) geben würde. Irgendwie interessant, ob das wohl die Jahreszeit macht?


    „Liebe“
    Ein Titel, der unter Anführungszeichen gesetzt ist ... findet man nicht allzu häufig. Aber das ist schon das Einzige, das mir an diesem Gedicht besonders zusagt. Es ist zwar sauber strukturiert, die Verse sind gleich lang, sodass man einen Rhythmus erkennt, das Reimschema durchdacht, aber die Thematik, ich kann mir nicht helfen, eigen. Insbesondere die Einbringung von Teppich oder Tellern beispielsweise - ich kann hier keinen Zusammenhang erkennen.
    0 Punkte


    Die Auslöschung
    Mag sein, dass der Text die Realität abbilden will, dadurch, da er aber eher verniedlichend klingt, wird die Stimmung, die durch den bedrohlich klingenden Titel aufgebaut wird, nicht allzu gut beibehalten, sie verflüchtigt sich viel zu schnell wieder. Generell wirkt das Gedicht eher an Kinder gerichtet, schließlich wird der Leser auch nur per du angesprochen. Hinzu kommt, dass so die letzte Strohe nicht ganz ernstnehmbar wirkt, eben durch dieses "Kindliche" im Rest des Gedichts.
    0 Punkte


    Forever away
    Irgendwie gehen mir hier die Reime ab, ich erkenne auch kein anderes Schema einer anderen Gedichtform, die sich eben nicht reimen muss. Und insbesondere der drittletzte Vers sticht mir irgendwie unangenehm heraus, durch seine Länge - alle anderen Verse, insbesondere in der zweiten Strophe, sind kurz, damit sie zum wiederkehrenden "Für immer" passen - und das hier scheint irgendwie unnötig in die Länge gezogen. Auch, wenns nett ist und gut passt, auch die Thematik (vor allem durch die Wiederholung der vorher erwähnten Worte) ganz gut verpackt ist, so fehlt mir doch was dran, ich kann mir nicht helfen - eben die äußere Form des Gedichts.
    0 Punkte


    Ein Schicksal
    Ich mags hier, dass erst zu Ende herauskommt, dass das Gedicht auf Tragosso bezogen ist, auch wenn es im Nachhinein betrachtet vollkommen logisch scheint. Aber das ist schon alles, was mir an diesem Gedicht wirklich gefällt, irgendwie sind die Worte hier unpassend gewählt teilweise. Auch, wenn es eigentlich gut klingt, so sagt es mir einfach nicht zu, ich kann mir nicht helfen.
    0 Punkte


    Graue Tränen trocknen nicht...
    Mir scheint, hier ist mit dem Absatzsetzen etwas falsch gelaufen. Abgesehen davon hats hier irgendwie keine Reime, Mühe scheint hinter dieser Abgabe nicht im Geringsten zu stecken, wird einfach wie irgendwie hingeschmiert. Nicht einmal die Thematik ist hier besonders, nur der schon öfters vorkommene Liebeskummer.
    0 Punkte


    Der Ort meiner Träume
    Wenn ich ehrlich bin - ich verstehe es nicht ganz. Der Ort, an dem die große, unglückliche Liebe ist, wird mit den unterschiedlichsten Dingen, Stimmungen, Handlungen in Verbindung gebracht, teilweise mit Widersprüchen zu anderen Assoziationen. Aber was das mit der unerwidernden Liebe zu tun hat, geht mir ehrlich gesagt nicht ein, abgesehen davon sagt mir auch der Aufbau des Gedichtes nicht unbedingt zu.
    0 Punkte


    Des Kriegers Stolz
    Hier finde ich den Inhalt irgendwie mehr als zweifelhaft. Ehrlich, ich habe nichts gegen Morde in der Literatur, aber das, ich weiß nicht - erscheint mir gar übertrieben. Klar, wenn ein Herrscher grausam ist, spricht nichts gegens Umbringen - aber auf diese Art und Weise? Schon sehr hart. Abgesehen davon ist die Sprache des Gedichts nicht besonders passend zur Thematik, ein wenig zu modern irgendwie, insbesondere das "kaltmachen". Und den "Stolz" aus dem Titel des Gedichts vermisse ich auch irgendwie.
    0 Punkte


    Zyklus der Flammen
    Ein Gedicht, das mit seiner Länge und einer guten Melodie bei mir punktet. Erneut ist es ein sehr trauriges Thema, wie so oft bei diesem Wetti, und mir gefällt hier die Bildhaftigkeit der Sprache sehr gut. Sie hebt dieses Gedicht irgendwie deutlich von den anderen ab, lässt es in Erinnerung bleiben, wenn man die anderen liest.
    2 Punkte


    Der Kreislauf
    Nun, in der Kürze liegt die Würze - mir scheint, hier wurde dieses geflügelte Wort zu sehr herangezogen. Drei Verse sind wohl ein wenig gar kurz, auch wenn doch eine nette philosophische Erkenntnis darin steckt. Hinzu kommt, dass es sich weder um ein Haiku handelt noch Reime enthält - ich wüsste also nicht, was es darstellen sollte. Würde es ein wenig länger, ausgebauter, sein, könnte es vielleicht den einen oder anderen Punkt einheimsen, so aber leider nicht.
    0 Punkte


    Hass
    Es hat was, dass der letzte Vers jeder Strophe kürzer ist als die anderen, und so lange das durchgehend durchgehalten wird, wie hier, klingt es auch gut. Zudem mag ich es, wie viele Fragen hier offen gelassen werden - wer ist diese "sie", von der ständig gesprochen wird? Haben wir hier ein neues Liebesgedicht, bei dem die Liebe eben in Hass umgeschlagen ist, handelt es sich um Hassliebe? Genau das ist es, was mir daran gefällt, wenn es auch nicht für mehr Punkte reicht, da mich ein paar andere Gedichte mehr in den Bann gezogen haben.
    2 Punkte


    Unser Paradies
    Ich weiß nicht, es ist einfach - unstrukturiert? Zumindest versteh ich an diesem Gedicht nicht das Geringste. Hinzu kommt die Verwendung von Dialekt ("keen"), was vielleicht zum Inhalt des Gedichts passen mag, an sich aber wenn, dann in größerem Ausmaß hätte verwendet werden müssen. So ists irgendwie nur ein Bruch, es wirkt inkonstant, so, als ob das eben noch so zum "Ausprobieren" eingeflochten worden wäre.
    Die Thematik spiegelt wohl deutlich die Realität wider, aber an der Umsetzung hapert es hier trotz allem ein wenig.
    0 Punkte


    Jeanette
    Ein deutlich moderneres Setting, mal wieder. Mal wieder etwas mit Liebe, hier auf den ersten Blick - und wie schnell es doch wieder vorbei ist. Aber irgendwie, auch wenn ich an der Form des Gedichts nichts zu mäkeln habe, ist mir die Thematik doch zu "gewöhnlich", als dass ich hierfür Punkte vergeben könnte. Mir fehlt einfach das Besondere, das Herausragende, das Punkte rechtfertigen würde, das Gedicht ist zwar nett, aber nicht gut genug.
    0 Punkte


    Blutroter Ozean
    An sich gefällt mir dieses Gedicht, irgendwie muss ich an die Titanic denken, aber dennoch ist es zu unrein, als dass ich ihm mehr Punkte geben könnte. Das Ende nämlich ist ein Bruch mit dem Rest, weshalb ist plötzlich alles nur mehr ein Traum? Das geht mir irgendwie nicht ganz ein, wenn ich ehrlich bin.
    Aber auch, wenn Reime hier abgehen, so ist es an sich doch recht flüssig zu lesen, und zusammen damit, dass zumindest die ersten beiden Drittel stimmig sind, ist doch eine Wertung meinerseits drin.
    1 Punkt


    Sturmfront
    Ich muss zugeben, ich liebe dieses Gedicht - ohne genau zu wissen, was daran mich so fasziniert. Es ist gut durchstrukturiert, außerdem ist es bemerkenswert, dass der Kreuzreim so lange durchgehalten wird (mal abgesehen davon, dass die Länge des Gedichts an sich schon bemerkenswert ist), zudem gerät man beim Lesen nicht ins Holpern. Und auch, wenn wir hier erneut einen recht traurigen Inhalt haben, vom Sterben, so ists mal nicht die unglückliche Liebe, sondern etwas, das sich abhebt vom Rest - ähnlich wie die Schwalbe, von der hier geschrieben wird. Ja, diese Abgabe ist mein Favorit.
    3 Punkte


    Glückes Schmied
    Endlich mal ein Gedicht, das nicht so düster ist wie die meisten (alle?) anderen, sondern etwas, das mal aufbaut. Schon alleine dafür hat diese Abgabe fast schon Punkte verdient, weil sie sich dadurch sehr von den anderen abhebt. Zumindest am Anfang, weshalb sich die Stimmung am Ende doch dreht, ist mir unbegreiflich. Und das ist es auch, was mich daran stört, auch wenn Reimschema und Verslängen gut sind, die Sprache passend gewählt wurde und fast mehr drin sein könnte.
    1 Punkt


    Mit gespaltener Zunge
    Mir gefällt das Thema des Paradieses hier sehr gut. Inbesondere, dass so provokant bezweifelt wird, wie paradiesisch das Paradies überhaupt ist, und das schon zu Anfang, finde ich äußerst bemerkenswert. Und vollkommen hat der Autor dieses Gedichts damit recht - es wird immer als vollkommen klar und unbezweifelbar hingestellt, wird nie hinterfragt.
    Auch die Form des Gedichtes ist sehr gut umgesetzt, und die Länge - vor allem mit den gut klingenden Reimen - spricht ebenfalls für sich. Dennoch nur mein zweitliebstes Gedicht in diesem Wetti, wenngleich es mir sehr gut gefällt.
    2 Punkte


    Ich
    Dieses Gedicht hebt sich von der Art her von den anderen ab, es ist einfach - speziell mit den pro Strophe gleichen Versanfängen bzw. -endungen und dem praktisch zusammenfassenden Vers am Ende jeder Strophe. Die Thematik, dass man eben man selbst ist (sofern es hier allgemein und nicht auf das lyrische Ich alleine bezogen), passt äußerst gut zu diesem Schema, passt gut dazu, wie zuerst Negatives aufgezählt wird, bis man dann zum Schluss kommt, dass alles eigentlich gut ist, wie es ist.
    1 Punkt


    Einer Reise voller Pokémon
    Nun, man muss die Länge dieses Gedichts herausheben, genau das Gegenteil zum "Kreislauf". Das Problem hier sind aber die ständigen "reim dich oder ich fress dich"-Reime, außerdem merkt man deutlich die unterschiedlichen Längen der einzelnen Verse. Es scheint, als hätte sich der Autor dieses Gedichts nicht besonders viel Mühe geben, Hauptsache, dass sich halt alles irgendwie reimt. Einige Tippfehler finden sich zudem auch noch immer wieder.
    Der Inhalt des Gedichts, nun ja - er beschreibt einfach die Reise, mag zwar amüsant sein, aber ist irgendwie recht klar. Man hat hier keine sprachlichen Mittel, nichts, was die Verse aufpoliert. An sich also zwar ob der Länge beachtenswert, insgesamt aber keine große Kunst, das Einzige, was hier einem Gedicht entspricht, ist die äußere Form und die Reime, wenngleich zumindest alles Paarreime sind.
    0 Punkte


    Joker
    Ich mag dieses Gedicht ziemlich, die Thematik ist mal was anderes im Vergleich zu den anderen. Ein Betrüger beim Kartenspielen - hat sich wohl selten als Thema. Außerdem ist das Gedicht melodisch, es liest sich ganz gut, wir haben zudem wieder einmal ein durchgehendes Reimschema. An sich mein drittliebstes Gedicht in dem Wetti hier.
    2 Punkte


    Triple Trouble
    Die drei Affen der fünften Generation, was? An sich finde ich das Gedicht ja recht nett, das muss ich zugeben. Aber irgendwie nicht mehr. Die Silbenzahl der einzelnen Verse ist viel zu unterschiedlich, als dass es ordentlich klingen würde, und die in der letzten Strophe gewechselte Reimart ist auch recht unpraktisch in meinen Augen, da wir ja keinen wirklichen Wandel in dem, das angesprochen wird, haben. Mal abgesehen von den teilweisen scheinbar erzwungenen Reimen.
    0 Punkte


    Todesreu
    Hier haben wir einige unreine Reime, was irgendwie die ganze Atmosphäre, die versucht wird aufgebaut zu werden, zerstören. Außerdem find ich die Worte teilweise nicht besonders geschickt gewählt, man gerät irgendwie ins Holpern, auch wenn die Verse doch zumindest ähnliche Silbenanzahlen haben. Von daher ist diese Gedicht nicht besonders gut in meinen Augen, denn hinzu kommt, dass der Inhalt irgendwie nicht besonders zum Titel passt - oder bin ich einfach zu blöd, um den Zusammenhang zu verstehen?
    0 Punkte


    Liebeskummer
    Waren zwischen den Strophen wirklich zwei Leerzeilen notwendig? Stört irgendwie ziemlich beim Lesen ... Hinzu kommt irgendwie der Widerspruch zwischen dem "geschwind" erkennen am Schluss - nachdem schon einige Strophen lang das Problem ausreichend erklärt, behandelt wurde.
    Der Titel ist noch dazu auch recht ungeschickt gewählt in meinen Augen, weil er einfach zu offensichtlich ist - etwas Metaphernreicheres hätte sich hier wohl leicht weitaus besser gemacht.
    0 Punkte


    Verloren im Wind
    Dem Gedicht könnte eine Einteilung in Strophen ganz gut tun, so ists ja fast eine Wall of Text. Nun, zumindest eine kleine. xD An sich ist das Gedicht aber ganz gut, behält sein Reimschema durchgehend bei, ist mal ausnahmsweise was anderes nach den ganzen Liebesgedichten. Dennoch ists noch immer recht düster, nur eben anders. Es liest sich aber in meinen Augen nicht besonders flüssig, abgesehen davon ist leider die Konkurrenz zu stark.
    0 Punkte


    Punkteverteilung
    3 Punkte: Sturmfront
    2 Punkte: Mit gespaltener Zunge, Zyklus der Flammen, Hass, Joker
    1 Punkt: Blutroter Ozean, Glückes Schmied, Ich


    ~ Maj

  • Scheiße, hab die Deadline "verpennt", obwohl ich das Meiste schon fast am Anfang vorgeschrieben hatte. Wär nett, wenn die Punkte noch gegeben werden, damit die Arbeit jetzt nicht quasi komplett umsonst war. :(


    [tabmenu][tab=Hellow]Jo, hab mich ja die letzte Zeit nicht mehr zu sehr mit Aktivität bekleckert. Ist vielleicht ein ganz brauchbarer Wiedereinstieg in den Bereich, wenn ich mir einfach mal total unvoreingenommen das Werk noch anonymer Autoren zu Gemüte führe.[tab=Einzelkommentare][subtab=„Liebe“]Hm, der Autor dieser Zeilen hat sicher eine blühende Fantasie! ;D Der hat originelle Einfälle, das mag ich. Wie sagt man so oft? Liebe geht durch den Magen... Stellenweise allerdings ein bisschen konstruiert und auch nicht ganz von frei von Klischee imho, daher erstmal nur vielleicht Punkte, je nachdem was da noch so kommt. ;)[subtab=Die Auslöschung]Kennt Ihr dieses "Mami-Gedicht" von Alkoholfahrten, das hier in diversen Profilen nachlesbar ist? Ich fühl mich ein wenig daran erinnert; es ist ein ernstes Problem verpackt in einer Wortwahl, die es leider eher lächerlich wirken lässt. Ich würd mal sagen, der Autor sollte lieber Dinge schreiben, die auch wirklich lustig sein sollen, da hat er bestimmt Potenzial. Von daher heute leider keine Punkte.[subtab=Forever Away]Immer diese (meistens auch noch kitschigen) englischen Titel für deutsche Sachen, das gibt schonmal Sympathieabzug... Dann noch ein Grammatikfehler in Vers 3 und keine Reime, hm. Habe dem Werk zugute zu halten, dass ich die Gegenüberstellung am Ende gut finde, aber ich fürchte, das wird unterm Strich für Punkte nicht mehr reichen.[subtab=Ein Schicksal]Mich gibt es, grundlegend, erstmal nur einmal... *hust* Irgendwie ist die Tragosso-Figur beliebt hier, oder? Ich kann mich erinnern, schonmal was Ähnliches bei einem früheren Gedichtwettbewerb gesehen zu haben... Jedenfalls sollte der Autor an seiner Groß- und Kleinschreibung arbeiten und in Strophe 3 ist einmal von "er" und einmal von "es" die Rede - gewollt oder eher doch Fehler? Und zum Schluss ist Vers 2 ein eher holpriger, wo alle andern wirklich passen. So, das war jetzt viel Kritik... Ich sag mal, überzeugt bin ich nicht, weil eben wie gesagt das Thema "gebraucht" ist und auch keine überraschende Wende in die Geschichte eingebaut wurde, aber was der Autor auf jeden Fall gut beherrscht, ist einfach eine Geschichte an sich in Versform gut und glaubwürdig von der Beobachterposition zu erzählen. Vielleicht Punkte.[subtab=Graue Tränen trocknen nicht...]Das ist kein Gedicht, das ist ein grammatisch verwirrter Monolog mit Zeilenumbrüchen ohne Sinn. Merke: Alliteration, Metapher und Oxymoron allein machen noch lang nicht ein gutes Gedicht aus. Das werden keine Punkte.[subtab=Der Ort meiner Träume]Ach Mann. :( Die Formulierung "Ich liebe Dich" ist nichts, womit man wie wild um sich schmeißen sollte, auch in letzten Versen von Gedichten wäre ich damit äußerst sparsam. Hm, ansonsten versuch ich gerade, diese Geschichte irgendwie zu rekonstruieren, die mir hier erzählt wird...und es will mir leider nicht gelingen. Ansonsten, um noch was Gutes zu sagen, gefallen mir Aufbau und Wortexperimentierfreudigkeit. Ob das Ganze nun für Punkte reicht, das wird sich am Ende zeigen.[subtab=Des Kriegers Stolz]Die Pein, mein lieber WoW-Zocker, die Pein... Ansonsten auch das alte Lied mit dem "reim Dich oder ich fress Dich": Im ersten Vers sind wir irgendwie im Wald unterwegs und dann wenig später im Bad des Königs ohne eine wirkliche Transition!? Ansonsten sag ich mal, es klingt zumindest stellenweise ganz spaßig. Vielleicht tut sich der Autor mal mit dem PETA-Aktivisten von oben zusammen oder sowas. ;D Wahrscheinlich keine Punkte.[subtab=Zyklus der Flammen]Lol, ich glaube, ich weiß zu wenig über Hunde, oder warum find ich jene Stelle unpassend/-logisch? Wie dem auch sei, ich lege mich jetzt einfach schonmal darauf fest, dass es Punkte gibt. Was wirklich Neues erzählt das Werk im Gesamten zwar nicht (predige ich doch selber die ganze Zeit davon, wie sich die Menschheit in einem fatalen Kreislauf selbst zerstört, haha), aber es ist super geschrieben und mehr muss ich an dieser Stelle eigentlich nicht sagen.[subtab=Der Kreislauf]Dagegen sind selbst die grauen Tränen noch anspruchsvoll. Kein Punkt.[subtab=Hass]Spaß reimt sich nicht auf Hass - auch nicht, wenn man ihn absichtlich falsch schreibt. ;) Hm, die ersten beiden Strophen find ich irgendwie fehl am Platze, wenn ich den ganzen Teil danach lese/interpretiere, wobei ich meine Ideen da jetzt mal für mich behalte... Abgesehen davon einer der besseren Beiträge, imho. Vielleicht auch hier Punkte.[subtab=Unser Paradies]Lol, mit so einem zotigen Mist hab ich ehrlich nicht gerechnet bei dem Titel. ;D Hmh, nur das Doofe ist, ich versage wieder mal dabei, die Geschichte hier zu begreifen, dabei sollte man die doch gerade bei sowas schon direkt verfolgen können, aber das hier ist dann doch mehr eine etwas schwerere Kost, hm... Ob es dafür Punkte gibt, mach ich hier auch erstmal davon abhängig, was noch so kommt.[subtab=Jeanette]"Du meinen Verstand zu Bette legst" - hah, herrlich diese Zeile ;D, und ich werd auch danach nicht enttäuscht. Das Gedicht ist unterhaltsam und enthält doch eine Nachricht, die ich zu vielen Leuten nur zu gern um die Ohren hauen würde. Ich sag mal gute Chancen auf Punkte voraus, aber dafür möchte ich bitte, dass der Autor was gegen seine das/dass-Schwäche macht und auch an der Zeichensetzung (zumindest mal in Vers 1 *hust*) arbeitet. ;)[subtab=Blutroter Ozean]Abendmal oder Abendmahl? :P Dazu noch diverse andere seltsame Wort- und Sinnkonstrukte hier, aber das gehört nicht in dieser Abstimmung ausgedehnt, sondern wenn dann nach dem Wettbewerb in der Sammlung des Autors... Ich mag es jedenfalls, wie er sich wieder Dinge traut, die man hier nicht gerade bei jedem sieht, es sind originelle Bilder. Mein Wettbewerbsliebling wird es nicht mehr, aber von dem Menschen les ich gerne mehr in Zukunft, und vielleicht gibt es Punkte.[subtab=Sturmfront]Irgendwie kommt mir hier das eine oder andere Element unerwartet bekannt vor... Ich fürchte, das Gedicht wird es in dem Wettbewerb nicht zu leicht haben, weil es mit aller Weltgeduld und Kontinuität eine Geschichte erzählt, die auf den ersten Blick aufgrund ihrer perfekten Kongruenz mit der Natur langweilig erscheinen mag. Da kann ich nur sagen, Leute, guckt hinter die Symbolik - ich sehe hier einen erfahrenen Autoren, der ganz sicher weiß, was er tut, und da mir das Werk offensichtlich auch gefällt, wird es wahrscheinlich Punkte geben. :)[subtab=Glückes Schmied]Wow, hör mir auf, langsam werden die Beiträge wirklich interessant hier und die Punkte gehen mir bald aus! :( Weiß nicht, was ich hier noch groß zu sagen soll (ok, das Wort heißt korrekt geschrieben töricht *hust*); das hat Anspruch und ist doch gut verständlich und auch einmal mehr wahr. Wenn ich dafür echt keinen Punkt mehr gebe, dann muss das hier der beste Gedichtwettbewerb aller Zeiten des Forums sein.[subtab=Mit gespaltener Zunge]Schon wieder ist vom Paradies die Rede; können wir diesen Wettbewerb bitte als Paradiesvogelsingsang bezeichnen? ;D Hm, eigentlich gefällt mir dieser Beitrag tatsächlich, aber bei der Konkurrenz werd ich wohl oder übel nicht zu viel an Punkten geben können - hab ich doch bloß 14 :( -, weil so diese wirklich typischen Bibelthemen ja jetzt auch schon häufig neuaufgewärmte Kost sind und ich dann hier und da Holprigkeiten im Versmaß vorfinde, bei denen ich mir nicht sicher bin, dass die beabsichtigt sind. Wortwahl und Reimfindung allerdings makellos, werde gerne mehr lesen.[subtab=Ich]Und noch einer, der meine Punkte begehrt, diesmal auch noch mit gestandenem Ego! ;D Jo, offensichtlich moderne Poesie an dieser Stelle statt der ganzen Reimkonstrukte wie vorher. Wird irgendwie "unfair" bei der Wahl nachher, weil es nunmal rein faktisch anspruchsvoller ist, irgendwie Reime zu finden, lol, aber unter allen Nichtgereimten ist, so würd ich sagen, genau das hier bisher mein Favorit. Das Spiel mit den Worten ist zweifellos gelungen und wenn ich hierfür echt keine Punkte mehr hab, dann schuld ich dem Autoren definitiv ein Bier.[subtab=Einer Reise voller Pokémon]HOLY SHIT, willst Du uns töten!? :( Schweren Herzens werde ich hierfür definitiv keine Punkte geben, weil a) wie gesagt Konkurrenz zu gut und b) man merkt ja doch, hier wurde Qualität für Quantität geopfert. Find zwar, dass es für so einen Wettbewerb sowieso eigentlich schlichtweg zu lang ist, aber was mich letztendlich von den Punkten wirklich weggebracht hat, sind die ganzen Fehler im Detail. Entwicklungsstein auf Golbit beispielsweise, das ist natürlich ein inhaltlicher Fehler, der mir gerade so noch einfällt von dem Textwall... Na ja, vielleicht wird der Autor irgendwann mal den deutschen Pokérap der keine Ahnung wievielten Generation schreiben? Dann ist er eh der Sieger. ;D[subtab=Joker]Wow, man kann sogar was lernen hier. Ich teil mal meine Erkenntnis: Du sagst "Ässe", ich hatt regionalbedingt "Ässer" gesagt, aber tatsächlich sind es die Asse. Hm, Strophe Nummer zwei, warum erschließt die sich mir nicht (Vers 4 insbesondere, wie lös ich den von der reinen Grammatik auf?). Und in der Folge auch der Rest nicht so wirklich, schade. Ich denk mal, dass dem einen oder andern Kartenzocker das Gedicht wirklich gefallen könnte, aber ich für meinen Teil habe erstmal zu konstatieren, dass hierfür leider keine Punkte mehr übrig bleiben werden, sorry. :([subtab=Triple Trouble]Donkey Kong's Double Trouble, oder was. ;D Hm, Genossen und am Schwanz packen, sicher kein Gedicht für das Ministerium für Staatssicherheit... :P Gut, ernsthaft, ich habe ein Problem mit diesem Beitrag. Als offensichtlich spaßig gemeintes Pokémon-Gedicht sollte es doch zugänglich sein, aber irgendwie empfind ich es mehr als verwirrend, Schade. Ebenfalls keine Punkte mehr hier in der Folge.[subtab=Todesreu]Die Zeilenumbrüche irritieren. Der Text selbst reimt sich, schön und gut, aber Kreativität und Überzeugung sieht dann doch anders aus; das haben wir bei anderen Beiträgen sicher schon zuhauf beobachten können. Es werden keine Punkte sein.[subtab=Liebeskummer]Muh, da freu ich mich fast, die ganze Zeit kein so Klischeeliebesblablub serviert bekommen zu haben, und dann ist's der vorletzte Beitrag doch noch. Die Brauserbildfläche, die das Ding dank der 73286 Zeilenumbrüche einnimmt, überrascht mich nach dem Vorgänger wohl nicht mehr zu sehr, najo. Zum Inhalt jedenfalls, an dem ich ja letztendlich sowieso viel messe: Nein, nein, nein. Natürlich darf man annehmen, dass das eine übertriebene, ironische, theatralische Darstellung des Autors ist, aber sowas ist ja ohne etwas über ihn zu wissen überhaupt nicht erkennbar. Und solange man nichts über ihn weiß (und nebenbei erkennt, dass er das wahrscheinlich ganz am Ende der Abgabefrist irgendwie noch auf die Schnelle verfasst hat, wer weiß), ist man dazu angehalten, die Worte ernstzunehmen - und sie sind schlichtweg falsch, denn Liebeskummer ist nunmal nur eine Phase und nicht gleich eine fatale Wende im Leben. So, und nach dem Rant hier wünsch ich mir bitte einen schönen Abschluss, nachdem mir die Beiträge im Gesamten schon sehr gut gefallen. :)[subtab=Verloren im Wind]Hm na gut, ich denke dieser Abschluss spiegelt gut den Durchschnitt des Felds wider. Ich mach's kurz, es werden auch hier keine Punkte mehr, weil wie schon so oft gesagt das Angebot verdammt gut ist (vor einem Jahr hätt ich dem vielleicht schon was gegeben) und das hier macht sich einen besseren Platz dadurch zunichte, dass es sehr konfus und irgendwie unspektakulär wirkt. Wenn Du eine Sammlung hast, würd ich trotzdem mal reingucken.[tab=Punktevergabe]Ich mach's mal kurz und schmerzlos, da ich eh schon zu spät bin. Viel Spaß damit.


    [+4] Sturmfront
    [+2] Glückes Schmied
    [+2] Jeanette
    [+2] Mit gespaltener Zunge
    [+2] Zyklus der Flammen
    [+2] Ich


    Hm, hatte anfangs noch paar Einser vorgesehen, aber dann doch dagegen entschieden, weil die einfach irgendwie zu dicht zusammen sind und muh, keine Ahnung. Nehmt's halt oder nehmt's nicht, gute Nacht! ;D[/tabmenu]

  • Tja, es wird langsam Zeit den 20. und letzten Wettbewerb in diesem Jahr zu Ende zu bringen.


    Vorerst, danke alle Leute die ihre Werke eingereicht haben und auch an die, die gevotet haben. Es wurden durch die Votes ganze allgemeine 126 Punkte und 8 Votepunkte verteilt, somit wurde in diesem Wettbewerb eine Gesamtpunktzahl von 134 Punkten erreicht.


    Platz 17 gehen leider mit 0 Punkten an _HINA mit "Unser Paradies"; >suicune< mit "Des Kriegers Stolz"; Maggyo mit "Graue Tränen trockenen nicht ..."; Colonel Buxy mit "Forever away"; ~Shira~ mit "Todesreu"; LunettesRaven~ mit "Tripel Trouble"; Vulnonchen+ mit "Liebeskummer".
    Platz 16 geht mit 1 Punkt an Balje16 mit "EIne Reise voller Pokémon".
    Platz 15 belegt mit 2 Punkten Paya mit dem Werk "Jeanette".
    Platz 14 belegt mit 3 Punkten Gigagolgantes mit dem Text "Die Auslöschung".
    Platz 10 teilen sich mit 4 Punkten jeweils SaruPuddings "Hass", Laylies "Der Kreislauf", Colonel Fortunes ""Liebe"" und bluetime 's "Ich".
    Platz 9 nimmt sich mit 6 Punkten Aurora mit ihrem Gedicht "Joker".
    Platz 8 geht mit 7 Punkten an Mistermax' "Der Ort meiner Träume".
    Platz 6 gehen mit 9 Punkten an Atropaia s "Glückes Schmied" und an Misanas "Verloren im Wind".
    Platz 5 nimmt sich mit 10 Punkten Jingsel mit ihrem Werk "Ein Schicksal".
    Platz 4 wird mit 11 Punkten von Pika!s "Mit gespaltener Zunge" eingenommen.


    Platz 3 erreicht Leandy mit "Zyklus der Flammen", und 17 Punkten.


    Über Platz 2 darf sich Koko mit ihrem Gedicht "Blutroter Ozean", mit 19 Punkten, freuen.


    Und Platz 1, mit ganzen 22 Punkten, geht an Gargoyle und "Sturmfront"-
    Herzlichen Glückwunsch!


    @Colonel Fortune: Wie es aussieht, hat der Herr Glück gehabt, dein Vote zählt also noch. ;3 Habe es entsprechend angepasst, auch wenn das umändern etwas lästig war *laut hust*.