[Johto] Klang der Legenden

  • Tatsächlich war es Amelia, die dem Schildkrötentrainer kurz erklärte, wie man die Tür des Fahrstuhls öffnen konnte. „Wie genau die Verbindungen funktionieren das weiß ich leider nicht“, fügte sie noch hinzu. Bevor Uschaurischuum darauf eingehen und sich für die Beschreibung bedanken konnte, tauchte zunächst einmal Kyle auf, und dann öffnete sich auch schon die Fahrstuhltür, und die drei Trainer betraten zusammen mit ihren Pokemon diesen merkwürdigen Fahrstuhlraum, und nachdem Uschaurischuum vorhin auf den Knopf zum Öffnen der Tür aufmerksam gemacht worden war, bemerkte er dabei, dass es innerhalb des Fahrstuhls rund zwei Dutzend weitere Knöpfe gab. Allerdings war es durch die vielen mitfahrenden Pokemon etwas beengt, so dass der Brillenträger nicht dazu kam, sich die Beschriftungen der Knöpfe anzusehen. Kyle drückte einen der unteren Knöpfe, worauf sich zunächst einmal die Fahrstuhltür schloss und sich der Raum dann auch in Bewegung setzte. „Der Knopf den Kyle gedrückt hat bringt uns zum Erdgeschoss“, erklärte Amelia dann noch. „Lass dich von dem Rumpeln nicht all zu sehr irritieren. Das ist normal. Wir dürften gleich unten sein.“


    „Danke für die Erklärungen“, antwortete Uschaurischuum daraufhin. „Und mach dir keine Gedanken darüber, dass du mir nicht genau erklären konntest, wie das alles technisch gesehen funktioniert. Ich war sowieso mehr daran interessiert zu erfahren, wie man den Fahrstuhl benutzen muss.“


    Etwa eine Minute später waren sie dann auch schon unten angekommen. Als die Tür wie von Zauberhand von selbst aufging, fragte der Schildkrötentrainer etwas erstaunt: „Was, wir sind schon da?! Oder ist das nur eine Zwischenstation?“

    „Schiggy schi schiggy“, antwortete Morla daraufhin und deutete auf den Raum außerhalb des Fahrstuhls, der ganz wie der Eingangsbereich aussah.

    „Das ging ja deutlich schneller als die Treppe zu benutzen“, merkte Uschaurischuum daraufhin, und beim Aussteigen konnte er noch einen genaueren Blick auf die Beschriftungen der Knöpfe werfen. Die meisten waren einfach nur durchnummeriert, wobei die kleinste Nummer unten und die größte oben stand. Der Knopf ganz unten war allerdings mit „EG – Eingangsbereich“ beschriftet.

    Anschließend wandte er sich an seine drei kleinen Freunde: „Was meint ihr, wollen wir schon einmal los laufen in Richtung des Pokemoncenters, oder sollten wir vielleicht lieber auf die anderen warten?“

    „Qur qurtel tel qur qurtel“, wandte Kassiopeia ein.

    „Ja, da hast du recht“. sagte der Mentalist darufhin, bevor er sich an Kyle und Amelia wandte: „Also, ich würde mich jetzt eigentlich mit meinen drei Schildkröten auf den Weg machen. Wir werden es gemütlich angehen, also könnt ihr gerne schon voraus gehen - oder noch etwas hier bleiben, wenn ihr noch auf die anderen warten wollt.“

  • OT: Mini handlungsschritt, fühlt euch nicht gedrängt alles Zeitlich hiernach einzugliedern ihr könnt auch noch in ruhe erwähnen was ihr Zwischen Leuchtturm und Center gemacht habt. Ist bei Destiny Moon und Mir zb. so da wir noch einen gewissen Post in Rohform zum Posten haben. ^^


    Es dauerte ein klein wenig bis alle noch offenen Aufgaben im Leuchtturm fertig erledigt oder delegiert wurden und Joy sich zusammen mit einigen aus der Gruppe aufmachte ins Center zurück zu kehren. Die Sonne war mittlerweile schon seit einiger Zeit unter- und der Mond dafür aufgegangen. Die Straßen in der Stadt waren fast menschenleer und in den meisten Geschäften waren schon die Lichter aus und nur noch die lebensnotwendigen Läden hatten noch auf, aber auch das wohl nicht mehr allzu lang. Im Center angekommen stürmten die Chaneiras und Heiteiras sofort auf Joy zu, einige von ihnen wirkten etwas erschöpft dadurch das sie die letzten Stunden lang das Center quasi im Alleingang geleitet hatten. Eines der Heiteira hatte eine Art Strichliste bei sich die es fast routinemäßig an die Schwester übergab und sie damit auf den aktuellen Stand brachte. “Okay, gut gemacht, ihr könnt es jetzt wieder ruhiger angehen lassen. Wer von euch fit ist bereitet bitte den großen Saal vor”, sagte Joy zu ihren freundlichen Helfern und drehte sich dann zur Gruppe um. “Wie bereits angedeutet würde ich mich bei euch gerne mit einer kleinen Feier bedanken, die Vorbereitungen dafür werden allerdings noch etwa eine Stunde dauern. Wer möchte kann dabei mithelfen wendet euch dazu dann einfach an mich zum Beispiel durch rufen falls ich nicht hier im Raum bin. Ansonsten vertreibt euch die Zeit bis es soweit ist, ich werde dann eine kleine Durchsage machen sobald die Vorbereitungen abgeschlossen sind.” Nachdem sie dies gesagt hatte verbeugte sich die Schwester nochmal dankbar und ging mit einigen der Ei-Träger Pokemon zum Tresen und digitalisierte die Aufzeichnungen, die sie erhalten hatte während die anderen rosa Helfer sich aufmachten den Saal vorzubereiten.

  • Der Schildkrötentrainer und seine drei kleinen Freunde legten den Weg zum Pokemoncenter in einem sehr gemütlichen Tempo zurück. Unterwegs konnten sie sehen, das die meisten Geschäfte bereits geschlossen hatten, aber das war um diese Uhrzeit auch nicht weiter verwunderlich. Auf den Straßen war dementsprechend auch kaum noch etwas los.

    Kurz, bevor sie bei ihrem Ziel ankamen, konnten sie hinter sich die Geräusche von einigen Leuten hören, die wohl ebenfalls irgendwo aus der groben Richtung des Leuchtturms kommen mussten und wohl etwas schneller unterwegs waren als der Brillenträger und seine drei Schildkröten.

    „Qur qurtel? Tel qur qurtel“, meinte A’Turin als er diese Leute näher kommen hörte. Und tatsächlich teilte auch der Mentalist diese Einschätzung, dass diese Leute ihn und seine Pokemon wohl noch vor dem Erreichen des Pokemoncenters einholen würden. „Qur qurtel qurtel?“, fügte die Feuerschildkröte noch hinzu.

    „Nein, ich denke das wird nicht nötig sein“, antwortete der Mentalist daraufhin. „Die Straße breit genug, dass die uns überholen können.“ Er warf nun einen Blick über seine Schulter um zu sehen, wer da hinter ihren unterwegs war. Dabei bemerkte er, dass es sich um niemand anderen als Schwester Joy und ein paar seiner Kameraden von dem Kampf im Leuchtturm handelte.


    Ziemlich genau bei dem Eingang zum Pokemoncenter hatten Schwester Joy und die anderen Trainer dann den Schildkrötentrainer eingeholt, und so bekam Uschaurischuum natürlich mit, wie die Frau wieder die Leitung des Centers übernahm und von den Chaneiras und Heiteiras den Saal für ein Fest vorbereiten ließ.

    Der Brillenträger ließ sich nun erst einmal an einen der im Eingangsbereich vorhandenen Tische. „Was meint ihr, wollen wir jetzt gleich nach Zimmern fragen oder meint ihr, dass das Zeit hat bis nach dem Fest?“ Er zögerte kurz, bevor er noch hinzu fügte: „Auf jeden Fall sollten wir aber vielleicht schon einmal anfangen zu überlegen, wer mit wem zusammen auf ein Zimmer will, denn wenn ich es heute Nachmittag richtig mitbekommen habe, scheinen die hier nur Zwei- und Dreibettzimmer zu haben.“

  • Als das unerwartete Ende des Kampfes eintrat seufzte Max kurz vor Erleichterung. Von seinen drei Pokémon war zwar noch keines kampfunfähig, aber bis auf Wablu hatten Flunkifer und Hydropi beide etwas abbekommen.

    Die Drei sammelten sich nach dem sicheren Ende und der Ansprache von Joy sowie Jasmin bei Maximilian. „Danke, ihr habt euch alle toll geschlagen. Wenn ihr so weitermacht können wir uns ja bald schon an einem Arenakampf versuchen.“, ermutigte er seine Pokémon. Wobei er seine Chancen gegen Arenaleiter ohne einen Typen-Vorteil auf seiner Seite nicht sehr hoch sah.

    Beim genaueren Blick sah er Hydropi seine Erschöpfung an, Flunkifer schien wohl noch genug Kraft und Motivation zu haben um ihn außerhalb seines Superball zu begleiten. „Ruh dich etwas aus Hydropi, im Center werde ich euch drei dann Schwester Joy übergeben.“, sagte der Blondschopf als Hydropi in einem roten Leuchtstrahl verschwand.

    Leicht verwundert blickte Max die Umgebung nach seinem Wolkenvogel ab, wo war dieser nun schon wieder hin? Flunkifer ahnte wonach sein Trainer suchte und machte ihn mit einem „Flun“ auf seinen Riesenkiefer aufmerksam. Wablu wollte wohl nicht lange warten bis es sich dort wieder gemütlich gemacht hatte.


    Sich wieder dem Raum widmend bemerkte der Tutor nun auch, dass bereits einige seiner Kameraden den Rückweg zum Pokémon Center angetreten hatten. Seine Augen fielen auch erneut auf das ihm unbekannte Maulwurfspokémon, das Ditto erledigt hatte und das Magnezone. Magnezone war ihm bereits der Stahl-Typ bewusst und den stählernen Klauen nach vermutete der Grauäugige auch zumindest einen Teil-Stahl-Typ bei dem Maulwurf.

    Wenn er sich richtig informiert hatte war Jasmin die Stahl-Arenaleiterin dieser Stadt. Vielleicht konnte sie ihm ja nützliche Tipps für Flunkifers Training oder sogar Trainingshilfe geben? In Hoenn gab es keine Stahl-Arena, so eine Chance würde sich da nicht ergeben.

    Entschlossen ging Maximilian zu der Brünette und leitete seine Frage ein: „Deine Pokémon haben ja eine beachtliche Stärke. Wenn ich richtig informiert bin bist du auf den Stahl-Typen spezialisiert? Magnezone weiß ich bereits, dass es unter anderem ein Stahl-Pokémon ist. Dein anderes Pokémon, das Ditto besiegt hat, sehe ich zum ersten Mal. Ich wollte fragen ob du vielleicht Tips für das Training meines Flunkifers hast, wir spezialisieren uns auf physische Angriffsattacken und ich konnte ihm bereits Schwerttanz beibringen. Ich bin mir sicher, das ich viel von dir lernen kann, daher verzeih mir bitte die Aufdringlichkeit.“

    Flunkifer nickte der Arenaleiterin sowie ihren zwei Pokémon mit einem kurzen „Kifer“ begrüßend entgegen.



    OT: Bin somit auch wieder aktuell und vielleicht kann Max ja was von Jasmin dazulernen.

  • Amelia erwiderte dem Schildkrötentrainer, dass sie gerne geholfen hatte ihm die Funktionsweise des Fahrstuhls zu erklären. Sie war zudem erleichtert, dass er kein Interesse daran hatte, die genauen technischen Details zu erfahren. Der Fahrstuhl selbst war schneller unten als gedacht. Ein Teil von ihr hatte sich gewünscht, dass er langsamer gewesen wäre, aber nun ja, es konnten schließlich nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen. Aber es war letztenendlich gut so, dass sie den Fahrstuhl und damit auch den Leuchturm verlassen konnte. Sie war fertig, auch wenn sie sich das nicht zuerst eingestehen konnte. Dieser Kampf hatte sie und die anderen wirklich gefordert. Sie alle hatten ihr Bestes gegeben und mitunter war es knapper gewesen als gedacht. Das einzige was zählte war, dass Joy nun frei war. Die Schwarzhaarige wollte nur noch duschen und ins Bett nach dem anstrengenden Tag. Sie war nun doch viel zu alt für solche Eskapaden.


    Uschaurischuum zu sehen, wie dieser verblüfft auf die Funktionshinweise reagierte, ließ sie lächeln. Er fragte, als sie unten angekommen waren, ob sie schon mal vorausgehen oder auf die anderen warten wollten. Er selbst wollte es gemütlich angehen. Amelia erwiderte, dass sie schon mal losgehen würde und sie sich spätestens nachher wieder im Center wiedersehen würden. Zum vorläufigen Abschied, hob sie kurz die Hand und machte sich auf den Weg.


    Als sie auf dem halben Weg zurück zum Pokémon Center war, bemerkte sie, dass sie nicht alleine war. Neben ihr lief Kyle. Dies ließ sie lächeln. Normalerweise hätte sie gerne den beginnenden Sternenhimmel begutachtet, hätte dem Rauschen der Wellen am Strand zugehört und der friedlichen Stimmung gelauscht. Doch die Nähe von Kyle ließ fast alles andere verstummen. War das gut, dass sie schon so fixiert auf ihn war? Sie wusste es nicht und es war ihr auch egal. Leise schluckte sie und beschloss mutig zu sein, nachdem sie ihre Umgebung beiläufig gemustert hatte. Unbewusst passte sie sich seinem Schritttempo an und sie kam ihm auch langsam näher, so dass sich ihre Stoffe an den Ärmeln berührten. Sie waren sich so nah und so fern. Um zu zeigen, dass er nicht alleine war, überwand sie sich und berührte erst zaghaft seine Hand mit ihren Fingerspitzen und als er nicht zurückwich, wurde sie mutig. Ihre Finger glitten in die Finger von Kyles Hand, als wäre es selbstverständlich und sie passen auch gut ineinander, als wären sie füreinander bestimmt. Ihr Herz schlug dabei schneller und sie war dankbar, dass die Luft ihre brennenden Wangen kühlte.


    Auf dem Weg zum Center war Kyle teils geistesabwesend mit den anderen Joy hinterhergelaufen, fast so als wäre er in einer Art Trance, aus der erst gerissen wurde, als er merkte, dass etwas seine Hand streifte. Der Kundschafter drehte seinen Kopf in die Richtung, aus der die Berührung kam und war erfreut und irgendwie auch sehr glücklich darüber, Amelia zu sehen und ließ sie auch komplett gewähren bei ihrem Vorhaben. Er wusste nicht so recht ob und was er dazu entgegnen sollte weshalb das einzige was ihm leise über die Lippen kam ein “Danke Amy” war während sich eine angenehme Wärme in ihm, allem voran seinem Gesicht ausbreitete und sein Herz etwas schneller schlug als noch Sekunden zuvor.


    Im Center angekommen, hörte sie wie Joy Anweisungen gab den Saal bereit zu machen. Die Schwester wollte anscheinend eine kleine Feier für sie ausrichten. In einer Stunde waren sie mit den Vorbereitungen damit fertig. Schlagartig war die Müdigkeit von Amy gewichen als sie einen Blick auf die Uhr warf. Sie erinnerte sich dass das Essen in Centern, zumindest war es so in Galar gewesen, nicht so gut war. Die Köchin wandte sich an Kyle, dessen Hand sie immer noch hielt. Es war als hielte sie sich selber fest. Sie sagte mit roten Wangen als ihr klar wurde dass sie tatsächlich noch Händchen gehalten hatten: “Verzeih. Ich wollte dich nicht solange in Beschlag nehmen. Ähm ich glaube ich ich muss mit Schwester Joy reden.” Mit diesen Worten löste sie ihre Hand sanft von der seinen. Diese kam sich leer vor. Beim loslassen hatte sie noch wie es zu unterstreichen mit den Fingerspitzen über seine Hand gestrichen und wandte sich in die Richtung in der sich die rosahaarigen Schwester. befand.


    Amelia ging zu Schwester Joy und fragte :" Entschuldige, aber das mit der Feier wäre doch nicht nötig gewesen. Ich glaube, ich spreche für alle, wenn ich sage, dass wir gerne geholfen haben, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Da die Vorbereitungen aber bereits abgelaufen sind, können sich einige von uns doch nützlich machen. Wenn es Ihnen oder ähm dir nichts ausmacht, würde ich sehr gerne einen Teil der Verpflegung übernehmen. Mein Name ist Amelia und ich bin eine gelernte Köchin. Dürften ich und meine Helfer hierzu bitte die Küche benutzen ? Ich wäre sehr dankbar."


    Schwester Joy hob leicht misstrauisch eine Augenbraue als die Junge Dame vor ihr, die bis eben noch mit dem Jungen Mann Hand in Hand ging der vor wenigen Stunden noch die Medizin brachte, sie bat in der Küche helfen zu dürfen aber wirkte beruhigt als sie hörte das wohl eine gelernte Köchin vor ihr stand. Sie überlegte kurz und antwortete dann: "Nun wenn du wirklich eine Köchin bist, hab ich nicht viel dagegen, allerdings haben wir nicht viel Zeit für große Dinge, das ist dir hoffentlich bewusst.''


    Amelia lächelte: “ Das ist verständlich. Also lassen wir die gebratene Piccolente weg. Ich dachte an Fingerfood, ein bis zwei Salate und zwei große Pizzen. Ich kann den Teig machen. Ein Quark Öl Teig und wir können sie belegen, wie jede Person möchte. Das geht rasch. Voraussetzung ist ein großer Backofen oder wenn es nicht geht, dann mache ich Nudeln mit unterschiedlichen Soßen, was auch immer gut ankommt. Es wäre nur gut zu wissen, ob jemand eine Allergie hat oder andere Unverträglichkeiten. Also, wo ist die tolle Küche?” fragte Amy, bevor Joy sie mit in die Küche nahm und einem Chaneira eine Checkliste für Lebensmittelallergien gab, mit der sie durch die Gruppe laufen sollte.


    OT: Hiermit beginnt der erste Part des Partnerposts mit Cy-Res

  • Mit starrer Miene beobachtete Jun die Nachwirkungen der Kämpfe. Die Gefangenen waren befreit und die Gruppe begann sich bereits zu zerstreuen, Schwester Joy hatte einige Worte an sie gerichtet, aber Jun hatte nicht hingehört. Ihm war schwindelig, aber er wollte sich auf keinen Fall etwas anmerken lassen – schwindelig vor Frust und Enttäuschung. Was er eben erlebt hatte, hatte sich überhaupt nicht wie ein Sieg angefühlt. Zwar waren er und Punga noch halbwegs gut davongekommen, doch genau da lag das Problem; sie waren nur davongekommen, sie hatten weder eine wichtige Rolle gespielt in der Auseinandersetzung, noch war ihre Performance in Juns Augen ausreichend gewesen. Sie waren gecarriet worden von gefühlt zehn anderen Leuten, wie sollte man nach so einer Darbietung zufrieden sein?!

    Verdammt, sie hatten es nicht einmal geschafft, einen nennenswerten Schlag gegen das Ditto-Ampharos zu landen! Jun hätte sich am liebsten in den Hintern gebissen, ein toller Trainer war er. So wirksam sie auch gewesen sein mochte, so unzufrieden war er nun mit seiner Entscheidung, den gegnerischen Trainern persönlich zu Leibe gerückt zu sein – hätte er einfach einen guten Überblick über den Kampf behalten, hätte er Punga unendlich viel effektiver einsetzen können, dessen war er sich sicher. Er atmete gestresst aus und sah, wie Kyle, der Schildkrötentyp und eine für ihn noch namenlose Frau den Fahrstuhl betraten und sich davonmachten. Hätten die nicht einfach warten können…? Jetzt musste er die Treppe nehmen.

    Mit Schwester Joy oder der anderen Dame, die mittlerweile in ein Gespräch mit einem Jungen aus ihrer Gruppe verwickelt war, hatte er nicht gesprochen – Joy würde er hoffentlich schon bald im Pokémoncenter antreffen und die andere interessierte ihn ohnehin nicht. Zumindest im Moment nicht: Sie und ihr Pokémon schienen stark zu sein, vielleicht würde man sich irgendwann in der Zukunft miteinander messen.

    Gereizt und leer drehte er sich weg und ging zuerst zur Glasfront und spähte nach dem Pokémoncenter unter ihnen, dann zur Treppe, Punga mit großen Augen hinterher. Es verstand die schlechte Laune seines Trainers nicht, sie hatten doch gewonnen? Aber Jun wirkte nicht, als würde er sich über ihren Sieg freuen. Mit den Händen in den Hosentaschen schlurfte er die Stufen herunter, bis er vor der Tür zum Kampffeld anhielt und Pungas Pokéball in die Hand nahm. Sein Blick traf den des Pam-Pams, unter dessen Unverständnis eine unbewusste Forderung lag, die zu enttäuschen das Vertrauen des Kleinen womöglich schwer erschüttern würde. Auf einmal fühlte er sich wie ein Idiot. Wer war er denn, dass er über einem vermeintlich unverdienten Sieg schmollte, während sein Partner stets sein Bestes gegeben hatte? Ja, Jun mochte versagt haben, aber sein Pokémon hatte Lob verdient. Der Unruhestifter sah sich scharf um, ob sie beobachtet wurden. Niemand da. Gut. Er bückte sich zu Punga herunter und hob es in einer sanften Umarmung hoch, während er ihm über den Kopf streichelte. „Hast dich echt gut geschlagen, Kumpel. Danke.“

    Der kleine Kämpfer grummelte zufrieden, setzte sich auf Juns Schultern und legte seinen Kopf auf den seines Trainer. Jun grinste, ein seltener Anblick. „Und jetzt legen wir die Beine hoch.“


    -


    Auf dem Weg zum Pokémoncenter war ihnen niemand begegnet. Während sie durch die Gassen, durch die der Hafenwind pfiff, spaziert waren, hatte Punga große Freude daran gefunden, die Wingull über ihnen mit provokanten Schreien und Gesten aus ihrem Trott zu reißen. Erst hatte sich Jun noch über dieses Verhalten gewundert, dann hatte es ihm gedämmert, dass sein Partner am letzten Kampf gewachsen sein musste und sich nun an einer neu erlernten Attacke, Verhöhner, ausprobierte. Jun hatte sich dann vorgenommen, sich heute Abend in die Anwendung dieser Attacke reinzulesen.


    Das Duo betrat das Center, nachdem ein Großteil der Trainer aus dem Leuchtturm bereits eingetroffen war. Warum waren die alle hier…? Wollten die etwa alle auch die Nacht hier verbringen? Jun gefiel die Idee, dass er sich ein Zimmer mit jemand anderem teilen sollte, überhaupt nicht. Er nickte den herumlümmelnden Trainer im Vorbeigehen zu und steuerte den Tresen des Centers an. Da waren viele Chaneiras und Heiteiras, aber die Schwester, wegen der er überhaupt hierhergekommen war, konnte er nicht entdecken. Punga sprang von seinem Schultern auf die Theke, während Jun einen Blick in die Räumlichkeiten dahinter warf. „Schwester Joy? Bist du hier, kannst du heilen?“


    OT: anyway ulti ist zurück 🥶

  • "Einen Moment noch", rief Schwester Joy aus der Küche heraus in den Hauptraum, während sie Amelia noch die wichtigsten Dinge in der Küche zeigte, Besonderheiten der Gerätschaften erklärte und ihr mitteilte wieviel sie von den vorhandenen Ressourcen maximal nutzen durfte um den allgemeinen Center Betrieb nicht zu sehr zu belasten. Desweiteren stellte sie für Amelia noch 2 ihrer Pokemon Mitarbeiter als Küchenhelfer ab, nach ungefähr 5 Minuten kam die Schwester dann aus der Küche zurück in den Hauptraum um sich wieder um die allgemeinen Belange zu kümmern bis die Feier losgehen konnte.


    OT: Destiny Moon Die Küche gehört dir, entweder Offscreen oder du kannst alles schreiben.

    Ulti Joy ist wieder zur Verfügung, eventuell hattest du die paar Mnuten ja Zeit die Allergien von Jun zu vermerken auf der Liste die ein Chaneira jedem vorzeigt

    @alle anderen: Als Hinweis für Leute die auf den Rest warten von dem pp der von moonie on ging, Part 2 folgt erst später so etwa Mitte/Ende der Party, part3 wird hier im Board wegfallen (unmöglich in Boardrechtlich umzuändern :woot: ) und kurz nach Part4 kommt dann ein Handlungspost für den nächsten Tag.

  • Auf den Weg zum PokéCenter machte er einen Abstdcher in seine Wohnung um sich umzuziehen. Danach machte er sich wieder auf den Weg zum Center. Während er unterwegs war, wanderten Nicks Gedanken immer wieder zu den Ereignissen im Leuchtturm. Vielleicht hätte er nicht so übereillt abhauen sollen. Es schien jedoch nicht so als hätten sie noch Hilfe gebraucht, daher war er sich sicher Schwester Joy würde es unbeschadet zurück schaffen. Er musste auch an die Gruppe denken der er dort begegnet war. Als er so darüber nachdachte war es schon eine merkwürdige Gruppe. Er war sich sicher im Center ein paar von ihnen wiederzusehen, dann konnte er sie möglicherweise etwas besser kennenlernen. Nick war außerhalb seiner Arbeit noch nicht vielen Leute begegnet seit er in Johto war. Nick war zu sehr beschäftigt sich in seine Arbeit zu stürzen und hatte alles andere ignoriert. Nun ja er hatte allerdings auch die "Gabe" immer in die Schwierigkeiten anderer hineingezogen zu werden, daher war das wohl nicht ganz verwunderlich.

    Nach ein paar Minuten erreichte er das PokéCenter und wie es schien war er nicht der Einzige. Er erkannte ein paar der Gesichter wieder aus dem Leuchtturm. Wie es schien waren die Chaneiras die hier arbeiteten gerade beschäftigt etwas vorzubereiten. Ruhig schaute er sich um bis er Schwester Joy sah, die gerade den Raum betrat und ging auf sie zu, ohne die fleißig arbeitenden Pokémon zu behindern.

    "Hallo? Wie ich sehe haben sie es unbeschadet wieder hierher geschafft. Entschuldigen sie meinen schnellen Abgang. Wäre es möglich dass sie sich meine Pokémon anschauen könnten? Ich denke etwas Ruhe sollte reichen aber würde doch lieber sicher gehen." Während er mit ihr sprach schaute er sich weiter um. Er hatte Recht gehabt. Es schienen wirklich alle aus der Gruppe der er vorhin begegnet war anwesend zu sein. Nick überlegte ob er einen von ihnen ansprechen sollte, entschied sich jedoch dagegen. Seine Pokémon hatten Vorrang.


    OT: Endlich auch angekommen. 😅

  • Jun wartete noch einen Moment, nachdem er sich neben das Pam-Pam auf den Tresen gesetzt hatte. Etwas stieß ihn von hinten an und er fuhr herum, seine all-around-bedrohliche Miene bereits hochgefahren – doch es war nur ein Chaneira, das ihn mit einem Klemmbrett mit einer Liste in den Rücken gepiekt hatte. Jun nahm die Liste wortlos an sich und überflog sie. Allergien…? Die hatte er nicht, und selbst wenn er sie gehabt hätte, wären die nicht auf einem so öffentlichen Dokument gelandet, solange alle anderen hier ebenfalls Einsicht in die Liste hatten. Andererseits, die Unverträglichkeiten… Er kritzelte Laktose hin und verzichtete auf eine Unterschrift, das Chaneira nahm anschließend die Liste wieder entgegen und ging weiter seiner Tätigkeit nach.

    Inzwischen war auch Schwester Joy wieder aufgetaucht. Der Herumtreiber sprang vom Tresen herunter und ging auf sie zu, da wurde sie bereits von einem anderen Kerl angequatscht. Juns Augenbrauen zogen sie wie von selbst zusammen, eine Bewegung, die durch jahrelange Ausführung perfektioniert worden war. Eigentlich kein Wunder, dass der andere Trainer schneller bei Joy gewesen war als Jun – wahrscheinlich ließ es sich auf der Schleimspur, die der Typ gerade hinterließ, hervorragend beschleunigen.

    „Hey.“ Er hatte den übereifrigen Pokécenterkunden an der Schulter gefasst. „Hey, hey. Ich glaube, ich war zuerst dran.“

    Eine simple Aussage, aber Jun war nun mal Jun und hatte ein Gespür dafür, wie man selbst so banalen Sätzen die Aura einer Drohung verleihen konnte. So nahe am Vordrängler fiel ihm auf, dass dieser deutlich älter sein musste, wahrscheinlich schon über zwanzig. Egal, Jun würde seinen Mann stehen – Ausdruck stumpf, Blick schräg, Kiefer nach vorne, hart aussehen konnte er gut.


    OT: Roxas Oblivion how dare you 😱

  • Noch ehe Schwester Joy auf Nicks Bitte reagieren konnte, spürte er einen festen Griff um seine Schulter und hörte eine gereizt klingende Stimme. Als er sich umdrehte sah er einen Jungen Mann der versuchte ihm einen bedrohlichen Blick zu zuwerfen. Unbeeindruckt ließ er den anderen Trainer vorbei. Er erkannte ihn sofort wieder. Vor allem an dem überwältigenden Gestank von Zigarettenrauch der ihn umgab. Auch an seine etwas ruppige Art erinnerte er sich. Da Nick genug Ärger für einen Tag hatte versuchte er den Typen nicht allzu sehr zu provozieren. Er hatte allerdings eine ungute Vorahnung dass das nicht einfach wird. "Tut mir Leid. Ich wollte mich nicht vordrängeln. Es schien nur sonst niemand in der Nähe zu sein. Du warst doch auch im Leuchtturm und dir gehörte das Pam-Pam nicht wahr? Ich heiße Nick. Warst du nicht auch derjenige der dem Wiesor einen Tritt verpasst hat? Das war wirklich unerwartet und das erste Mal dass ich gesehen habe das ein Trainer mitkämpft in einem Pokémon-Kampf. Ich hoffe dein Fuß hat nicht allzu viel Schaden abbekommen." Der andere Trainer schien zumindest unverletzt, als Nick ihn genauer betrachtete. "Allerdings würde ich dir in Zukunft raten deinem Partner das Kämpfen zu überlassen. Es scheint auch allein ganz gut zurecht zu kommen. Noch dazu schadest du dir mehr als dass du hilfst mit so einer Aktion. " Nick konnte sich die Bemerkung nicht verkneifen auch wenn das garantiert schlecht ankommen würde. Doch er stand zu seiner Meinung. Ruhig wartete Nick und hoffte sein Gegenüber würde keinen großen Aufruhr veranstalten.


    OT: Ulti Es braucht schon etwas mehr um Nick zu beeindrucken. 😜

  • Unter der Abendbrise spazierte Max etwas später als die anderen mit Flunkifer und Wablu zum Pokémon Center zurück. Jasmin hatte seine Bitte vorerst nicht abgelehnt und er sollte morgen bei der Arena vorbeischauen um ihre Entscheidung zu erfahren. Dem Blondschopf fielen schon ein paar tolle Attacken ein und er konnte es kaum erwarten herauszufinden was sie von der Stahl-Arenaleiterin lernen konnten, sollte sie sich dafür entscheiden.


    Im Center angekommen wurde der Grauäugige von einem regen Betrieb und mehr Besuchern als zu dieser späten Stund erwartet überrascht. Einige Gesichter konnte er schnell wiedererkennen und erspähte schließlich den Schildkröten-Trainer und seine Pokémon an einem der näheren Tische. Maximilian begab sich zu diesem und erkundigte sich: „Hallo erneut, dürfte ich mich zu euch setzen? Ach und ist etwas spezielles hier los? Scheint mir für die Uhrzeit eine rege Aktivität zu sein.“


    OT: Der Part mit Jasmin ist bei der Leitung angefragt und mit dem Schildkrötentrainer ist natürlich der Chara von Feuerdrache gemeint

  • Auf Uschaurischuums Bemerkung, dass man vielleicht schon einmal anfangen könnte, sich um die Zimmeraufteilung zu kümmern, reagierte keiner der Anwesenden. Vielleicht hatten sie sich schon Zimmerpartner ausgeguckt, oder sie hatten im Moment andere Dinge im Kopf - wie zum Beispiel die beiden Trainer dort drüben beim Tresen, die sich darüber stritten, wer von ihnen zuerst dorthin gelaufen war und dementsprechend zuerst seine Pokemon behandeln lassen durfte. Vielleicht war es keine schlechte Idee, seine drei kleinen Freunde einmal durchchecken zu lassen - auch wenn die in dem Kampf im Leuchtturm kaum etwas abbekommen hatten. Aber vielleicht erst nachher, wenn die beiden Trainer dort ihre Pokemon abgegeben hatten und Schwester Joy wieder für andere Trainer ansprechbar war.

    Etwas später tauchte Max im Pokemoncenter auf. Er kam direkt auf den Mentalisten drauf zu und fragte:„Hallo erneut, dürfte ich mich zu euch setzen? Ach und ist etwas spezielles hier los? Scheint mir für die Uhrzeit eine rege Aktivität zu sein.“


    „Ja, setz dich ruhig“, antwortete der Brillenträger daraufhin. „Na ja, ich denke mal, dass ein Teil der Aktivität hier ganz einfach deshalb kommt, weil wir ja erst gerade eben vom Leuchtturm zurück gekommen sind und einige vielleicht noch unbedingt ihre Pokemon durchchecken lassen wollen oder so. Und Schwester Joy will nachher noch eine kleine Feier veranstalten, aber ich habe keine Ahnung, wie oft sie so etwas macht und ob das im Vorfeld zu ungewöhnlicher Aktivität führt.“

  • Nach dem OK seines Gegenübers nahm Max Platz und Flunkifer stellte sich an die freie Seite neben seinem Trainer. „Eine kleine Feier, huh?“, dachte sich der Blondschopf. Dies erschien ihm als nette Geste, er konnte sich nicht erinnern mal über etwas Ähnliches in Hoenn gehört zu haben.

    Nachdenklich meldete Max sich zu Wort: „Wenn man bedenkt, dass ich heute Mittag hier ankam und nur nach einem Zimmer fragen wollte. Schon erstaunlich was in den paar Stunden alles so passiert ist. Die tollen Kampferfahrungen werden uns auch sicher helfen uns zu verbessern.“ Bei dem letzten Satz blickte der Grauäugige zu Flunkifer welches selbstsicher entgegen nickte während Wablu auf dem Kiefer schlief.

    Danach wandte er sich wieder mit einer Frage an Uschaurischuum: „Dann wird Schwester Joy wohl vorerst alle Hände voll zu tun haben. Sie hat nicht zufälligerweise etwas im Bezug auf Zimmer für die, die hier übernachten wollen gesagt?“

  • Oh nein, was hatten die Leute aus Johto bloß mit ihren Monologen? Wo Jun herkam machte man höchstens den Mund auf um auszuspucken – was erwidern? Obwohl der Andere ihm den Vortritt überließ, gefiel Jun seine Attitüde so gar nicht. Seinen Rat konnte er sich sparen, auf die Erkenntnis, dass er besser dran wäre, wenn er seine Pflicht als Trainer gewissenhafter wahrnehmen würde, war er vorhin auch gekommen.

    „Ja.“ Er wollte nicht reden, er wollte sein Pokémon heilen. „Und wenn du schon so viel Ahnung vom Kämpfen hast, darfst du dich auch um deinen eigenen Scheiß kümmern. Also…“, für Jun war damit alles gesagt und er wandte sich wieder Joy zu, „dann sind wir jetzt wohl dran mit der Pflege.“

    Joys Blick schwankte erst unschlüssig zwischen ihm und dem anderen Trainer hin und her, bevor sie sich ein Lächeln abringen konnte und pflichtbewusst nickte.
    „Sehr gerne. Zum Glück können wir uns um mehrere Pokémon gleichzeitig kümmern, möchtest du mir“, ihre Aufmerksamkeit galt nun Nick, „dein Team auch gleich überlassen?“


    OT: Leitung sagte wir können Joy selber bespielen, her mit deinem Team Roxas Oblivion :3

  • Auf die unverschämte Antwort reagierte Nick gar nicht erst. Er hatte schon öfters mit Gästen zu tun die sich mies verhielten. Er ließ sich nicht so schnell provozieren, ignorierte den anderen Trainer und wandte sich an Schwester Joy. Er holte seine Pokébälle raus und übergab sie an die Schwester.

    "Vielen Dank." Schwester Joy versicherte ihm noch sich so schnell wie möglich um die Pokémon zu kümmern bevor sie mit ihren Pokémon in einen der hinteren Räume verschwand. Danach wandte er sich an den anderen Trainer und meinte nur: " War interessant dich kennenzulernen. Tschüss." Danach suchte er sich einen ruhigen Platz nicht weit vom Eingang entfernt wo sich sonst niemand aufhielt und beschloss dort zu warten. Hoffentlich sind nicht alle hier so mies drauf, dachte er sich noch während er darauf wartete seine Pokémon abzuholen.

  • Max setzte sich, und nachdem er dann ein paar Worte mehr zu sich selbst als zu seinem Gesprächspartner gesagt hatte, meinte er in Bezug auf die Feier: „Dann wird Schwester Joy wohl vorerst alle Hände voll zu tun haben. Sie hat nicht zufälligerweise etwas im Bezug auf Zimmer für die, die hier übernachten wollen gesagt?“


    „Nein, davon hat sie nichts gesagt. Aber Kyle hatte sich heute Nachmittag bei den Chaneiras erkundigt, wie in ihrer Abwesenheit die Zimmervergabe ablaufen würde, und anscheinend gibt es hier nur Zwei- und Dreibettzimmer. Falls wir beide zusammen ein Zweibettzimmer haben wollen, könnten wir sie ja einmal kurz ansprechen - und ihr bei der Gelegenheit auch unsere Pokemon anvertrauen, damit sie sie heilen kann?“

    „Schi schiggy schi?“, erkundigte sich Morla. „Schiggy schi schiggy.“

    „Selbst wenn ihr im Leuchtturm nichts einstecken musstet“, antwortete der Mentalist daraufhin, „hattet ihr ja heute Nachmittag auch noch einen Trainigskampf. Ich will sicher sein, dass ihr fit seid. Wer weiß, womit wir es morgen zu tun bekommen.“ Danach wandte er sich aber noch einmal an Max: „Oder darf man im Pokemoncenter nur Pokemon durchchecken lassen, die bereits einiges abbekommen haben?“

  • Es würde wohl nicht schaden wenn Schwester Joy einen Blick auf ihre Pokémon werfen würde. Mit etwas Glück würden sie ihre Pokémon noch heute Nacht zurückbekommen, wenn die Center-Mannschaft unter Joy und ihr Equipment noch nicht ausgelastet sind.

    Schließlich stand der Blondschopf wieder auf, stimmte Uschaurischuum zu und antwortete ihm: „Klingt nach einem guten Plan, wenn es für dich in Ordnung ist Zimmergenossen zu sein. Meines Wissen nach darf man jederzeit in einem Center um einen Check der Pokémon bitten. Vermutlich gibt es nur eine höhere Priorität für schwer verletzte Pokémon.“


    Dann kniete er sich vor Flunkifer und dem schlafenden Wablu hin. „Dann müsst ihr erstmal in eure Bälle, ruht euch gut aus ja?“, sagte der Grauäugige zu den Zweien. Nach einem Nicken von Flunkifer verschwand zuerst Wablu in dem Strahl eines Pokéballes und danach Flunkifer in dem eines Superballes.

    Nachdem er sich wieder aufgerichtet hatte ging sein Blick zu dem Schildkrötentrainer und erkundigte sich: „Wollen wir dann?“

  • Das Ende des Kampfes kam schlussendlich dann doch schneller als gedacht. Während Allie noch überlegte wie sie am Besten die Attacke kontern konnte, unter der Voraussetzung dass das Schutzschild, hinter dem ihre Pokémon sich aktuell versteckten, auch hielt, brach der Ladevorgang eben dieser ab und das Ampharos ging zu Boden. Wobei es sich zeitgleich in den formlosen Schleim zurückverwandelte, was dem Ganzen ein sehr Videospielartiges Ende gab. Jasmin und Schwester Joy hatten sich befreien können, und eine der beiden hatte auch das Stalobor, welches den Kampf beendete, gerufen. Erst einmal tief durchatmen. Sie seufzte leise, und rief dann ihre Pokémon wieder zu sich, während die beiden sich bei ihnen bedankten. War zwar vielleicht unhöflich aber sie wollte sich lieber erst vergewissern, dass es den beiden gut ging. Was ja zum Glück der Fall war. Zizla hatte sich rechtzeitig aus dem Staub gemacht – absolut passend für ihn – und die anderen Beiden hatten sich Erfolgreich aus der Schussbahn rausgehalten. Allie kraulte die beiden Vierbeiner hinter den Ohren, während ihnen im Pokemoncenter eine Belohnung in Aussicht gestellt wurde. Nebenquest bestanden oder so. Aber Glück gehabt dass sie der komische Stofffetzen gestört hatte… Sonst wäre wohl niemand auf die Idee gekommen, hier zu gucken.



    Nachdem die Belohnungsheadpats ausgeteilt worden waren, deutete sie den beiden an, ihr zu Folgen. Ein kleiner Spaziergang konnte ja nicht schaden. Nachdem der Aufzug besetzt war, entschied sie sich, über die Treppe runterzugehen und sich auf den Weg zurück ins Pokémoncenter zu machen. Nicht auf dem direkten Weg, sie wählte natürlich die szenische Route. Eigentlich war sie einmal falsch abgebogen. Also kam sie mit etwas Verspätung, und nun drei Vierbeinern im Schlepptau, im Pokémoncenter an. Dort herrschte auch schon reges Treiben – einige Leute mussten ihre Pokémon ja versorgen lassen. Da wollte sie mal diejenigen mit wichtigeren Belangen nicht belästigen. Also setzte sie sich einfach auf die nächstbeste Sitzgelegenheit und schaute mal, was hier so vor sich ging. Vielleicht benötigte ja auch noch jemand Hilfe oder so. Auch wenn sie jetzt nicht allzu begabt in den Dingen war, die wahrscheinlich gesucht werden würden…


    OT: Einigermaßen aufgeholt und so...

  • Max antwortete auf Uschaurischuums Frage, dass man jederzeit seine Pokemon in einem Pokecenter überprüfen lassen konnte, wobei schwer verletzte Pokemon natürlich Priorität hatten. Anschließend rief er seine Pokemon in die jeweiligen Pokebälle und wandte sich schließlich an den Schildkrötentrainer: „Wollen wir dann?“


    „Ja“, meinte der blonde Brillenträger und wandte sich an seine drei kleinen Freunde: „Kommt ihr dann auch?“

    „Schiggy“, „Qurtel“ und „Chel“, bekam er zur Antwort, und die drei Schildkröten machten folgten ihn und Max zum Tresen.


    Als sie dort angekommen waren, war Schwester Joy gerade nicht zu sehen, und Uschaurischuum nutzte das aus, um seinem angedachten Zimmergenossen noch eine weitere Frage zu stellen: „Müssen die Pokemon eigentlich in Pokebällen sein, um sie untersuchen lassen zu können?“

    „Qurtel?! Tel qur qurtel“, mischte Kassiopeia sich an dieser Stelle ein.

    „Ja, ich weiß, dass du lieber frei rum läufst“, meinte der Mentalist daraufhin. „Und deinen beiden Kameraden geht es sicher nicht anders. Aber vielleicht ist es trotzdem nötig?“


    Off Topic:

    Das ist noch nicht viel, aber ich wollte Marc27 nicht die Gelegenheit nehmen, auf die Frage meines Charas zu reagieren, bevor Schwester Joy auftaucht. Von mir aus kann Schwester Joy uns übrigens gerne mit einander reden hören und dann auftauchen. Aber das kannst du entscheiden, Marc27

  • Schwester Joy war bei der Ankunft der beiden Trainer gerade nicht anwesend. Auf Uschaurischuums Frage hin konnte Maximilian nur eine Vermutung aufstellen: „Ich denke es ist einfacher für Schwester Joy und ihre Gehilfen wenn sie im Ball sind. Einige Pokémon bringen ja ein solides Gewicht auf die Wage. Stell dir beispielsweise mal vor jemand würde mit zwei Relaxos hier reinmarschieren.“

    Bevor der Blondschopf weitere Überlegungen hinzufügen konnte kam eins der Chaneiras mit einem leeren Tablet zu ihnen. Dort waren Einkerbungen für Pokébälle um sie zur Versorgung abzugeben. „Vielen Dank Chaneira. Die drei sind noch weitestgehend fit, aber versorg bitte ihre Verletzungen.“ Nachdem Max drei der 6 Einkerbungen mit seinen 2 Pokébällen und dem einen Superball füllte widmete er sich wieder Uschaurischuum: „Es gibt ja auch einige Pokémon die nicht gehorsam sind und potentiell Schaden anrichten könnten wenn sie frei im Center herumlaufen. Natürlich erscheint mir das Risiko bei uns nicht vorhanden zu sein.“


    OT: Feuerdrache Ich war mal so frei und hab ein Chaneira anstelle von Joy kommen lassen, sie hat ja viel um die Ohren.^^