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  • Bevor jetzt jemand zu meinem nächsten Beitrag sagt, ich hätte etwas gegen Ältere oder schere alle über ein Kamm nein. Ich habe selbst noch eine Oma die schon über 80 ist, topfit ist und sogar ein PC zuhause stehen hat. Es geht auch anders wenn man denn will.

    Das hat nichts mit wollen zu tun, sondern mit können zu tun. Du kannst nicht beeinflussen, wie sehr dein Gehirn und Körper im Alter in Mitleidenschaft gezogen wird.

    Und nein, bevor da Einwände kommen: du kannst es nicht. Selbst Leute mit einem Doktortitel, die ihr Gehirn immer "trainiert" haben, leiden unter Demenz, Alzheimer und einfach nur gewöhnlichen Altersschwächen. Das Ding ist, dass man selbst in Pflegeheimen viele Leute immer noch wählen lässt, die nicht wählen dürfen sollten. Da kamen dann Fragen wie (in einem Praktikum selbst erlebt gehabt jnd von einem Sanitäterfreund): Wer sind die? Ich such auf der Liste die NSDAP. (sympathisch) Was heißt wir haben zweitausendiwas? Unmöglich, das ist ja so weit in der Zukunft.

    Da lässt man auch noch den Großteil / einen zu großen Teil davon wählen.

  • Das hat nichts mit wollen zu tun, sondern mit können zu tun. Du kannst nicht beeinflussen, wie sehr dein Gehirn und Körper im Alter in Mitleidenschaft gezogen wird.

    Und nein, bevor da Einwände kommen: du kannst es nicht. Selbst Leute mit einem Doktortitel, die ihr Gehirn immer "trainiert" haben, leiden unter Demenz, Alzheimer und einfach nur gewöhnlichen Altersschwächen.

    Das mein ich ja nicht. Ich meine damit die Älteren die eigentlich gesund sind aber nichts mehr für sich tun wenn sie in Rente gehen. Dann baust du schneller ab als wenn du trotzdem weiter aktiv am Leben teilnimmst. Man kann da schon was für sich tun. Klar wenn du schon krank bist dann kannst du nur versuchen es so gering wie möglich zu halten.


    Dem Rest deines Beitrages stimm ich so zu, dass war das was ich aussagen wollte.

  • Wenn man mich fragen würde, wäre ich sofort für eine Altersbeschränkung auch beim Wahlrecht.

    Bei allem Respekt, aber solche Äußerungen gefährden den Grundgedanken der Demokratie sehr. Man mag jetzt zwar damit um die Ecke kommen, dass man vor Erreichen der Volljährigkeit auch kein Wahlrecht in dem Sinne hat, trotzdem halte ich es generell für sehr riskant, einfach Aussagen darüber zu treffen, ab wann man wählen darf und ab wann nicht. In der Demokratie sind wir alle gleich, und auch wenn sich meine politische Meinung kaum mehr von der als meiner Großeltern unterscheiden könnte, sind alte Leute genauso Mitglieder unserer Gesellschaft wie wir. Nur weil die Meinung alter Menschen deiner Meinung nach "falsch" ist - und ja, ich finde die konservativen Parteien auch ÄUSSERST lachhaft was manches angeht - heißt das nicht, dass man sie einfach vom aktiven Teilnehmen an unserem Alltag, was Wahlen einschließt, ausschließen darf. Demokratie heißt leider nicht per se, dass das, was das beste für alle ist, auch das ist, was alle wollen.

  • Man mag jetzt zwar damit um die Ecke kommen, dass man vor Erreichen der Volljährigkeit auch kein Wahlrecht in dem Sinne hat, trotzdem halte ich es generell für sehr riskant, einfach Aussagen darüber zu treffen, ab wann man wählen darf und ab wann nicht.

    Genau das ist es aber was man hinterfragen sollte. Warum darf ein 14 jähriger nicht wählen aber ein 70 jähriger schon, dem eigentlich alles egal ist, krank ist oder sich nicht wirklich mehr darum kümmert? Was hilft es den Nachkommen wenn dieser Mensch etwas wählt was den Leuten danach nicht hilft. Es wird ja immer nur damit argumentiert, dass der 70 jährige Erfahrung hat. Ja die hat er aber steht er noch wirklich mitten im Leben und trifft die richtigen Entscheidungen für die Zukunft der Nachkommen?


    EDIT: Man tritt ja auch mehr oder weniger mit dem Wahlrecht ins Arbeitsleben ein also halte ich es auch nicht für verkehrt aus dem Wahlrecht auszutreten wenn man endgültig aus dem Arbeitsleben ausscheidet.

  • Genau das ist es aber was man hinterfragen sollte. Warum darf ein 14 jähriger nicht wählen aber ein 70 jähriger schon, dem eigentlich alles egal ist, krank ist oder sich nicht wirklich mehr darum kümmert? Was hilft es den Nachkommen wenn dieser Mensch etwas wählt was den Leuten danach nicht hilft. Es wird ja immer nur damit argumentiert, dass der 70 jährige Erfahrung hat. Ja die hat er aber steht er noch wirklich mitten im Leben und trifft die richtigen Entscheidungen für die Zukunft der Nachkommen?

    Mal überlegt, wie einfach Eltern Einfluss auf die Entscheidungskraft ihrer Kinder nehmen können? Da hast du dann statt zwei eingefleischten CDU Wählern gleich sechs, weil Hermann und Hildegard vier Nachkommen gezeugt haben. Super. Ich kenne diese "omg ich bin soooo reif für mein Alter!"-Teenager so gut. Ich war ja selbst einer davon.

    Die Wahrheit ist - mit 14 bist du wahnsinnig manipulierbar und sehr einfach zu beeindrucken. Ich glaube kaum, dass sich irgendein Ergebnis zum positiven verändern würde, wenn wir für 14+ die Wahllokale aufmachen würden. Warum? Weil Kinder einfach zu beeindrucken sind. Das laute, respektlose und absolut rüpelhafte Auftreten der AfD beispielsweise ist doch viel interessanter, als die ewigen Debatten der SPD, Grünen und so weiter. Die Realität ist einfach, dass Politik schon n bisschen mit Recherche und Informationensuche einhergehen sollte, im Idealfall zumindest. Die wenigsten haben mit 14 auch wirklich Interesse daran. Es hat einen guten Grund, das Kinder nicht wählen dürfen. Klar sind auch alte Leute manipulierbar und versteifen sich einfach in ihrem Denken, die allermeisten alten Menschen, die ich kenne, haben aber zumindest eine eigene Meinung, die sich nicht daran orientiert, was andere wollen. Klar ist diese Meinung oftmals versteift und überholt, ändert aber nichts daran, dass sie zumindest selbst ergründet wurde, und nicht darauf beruht, dass Mama und Papa damit drohen, dir drei Monate Hausarrest aufzubrummen, wenn du dein Kreuz nicht bei Partei x machst.

  • Hier muss ich Phoenixfighter zustimmen. Warum darf ein 70-jähriger wählen, aber ein 14-jähriger nicht? Auf den Demos, auf denen ich war (in Köln) waren auch diverse Leute, die noch jugendlich waren und noch nicht wählen dürfen. es wurden Reden gehalten von Jugendlichen, die selbst jetzt im Mai noch nicht wählen dürfen. Und das sah mir auch nicht danach aus, dass diese von irgendwem beeinflusst werden. Das würde ich auch so nicht unterschreiben, wenn ich ehrlich bin. Und gerade diese Generation ist es doch, die das ausbaden muss, was die CDU entscheidet. Warum darf gerade diese Generation noch zum Teil nicht wählen?

    Inwiefern eine Altersgrenze nach unten demokratisch gerechtfertigt ist, aber eine Altersgrenze nach oben hin nicht, verstehe ich offen gesprochen nicht. Und wo wir gerade beim Thema sind: Ich bin der Meinung, dass unser Staat momentan sooderso eine ganze Ecke davon entfernt ist, eine Demokratie zu sein. Da würde eine Altersgrenze nach oben nicht wirklich viel mehr demokratischen Schaden anrichten, als es zum Beispiel der Artikel 13 gerade tut, in Verbindung mit dem kompletten Verhalten der CDU der letzten Wochen.

  • Es hat einen guten Grund, das Kinder nicht wählen dürfen.

    Es gibt aber auch genug die mit 14 schon wissen was sie da tun oder haben sogar sehr gute Ideen für die Zukunft. Natürlich gibt es auch viele Kinder die manipulierbar wären usw. ich glaube aber nicht, dass sich hier Unterschiede zu 70 jährigen auftun würden weil hier einfach viele Altersfaktoren reinspielen, die eine bessere Wahl verhindern.


    Davon mal ab bin ich nicht dafür Kinder wählen zu lassen. Es viel mir in dem Kontext aber jetzt ein. Wie gesagt ich wäre dafür, dass man mit Eintritt ins Berufsleben das Wahlrecht bekommt und mit dem endgültigen Austritt aus dem Berufsleben sein Wahlrecht wieder verliert. So ist das Wahlrecht auf kein bestimmtes Alter beschränkt und es wäre eine faire einheitliche Lösung. Aber sowas wird eh nie kommen. Von daher macht es nicht viel Sinn weiter darüber zu diskutieren.

  • Es gibt aber auch genug die mit 14 schon wissen was sie da tun oder haben sogar sehr gute Ideen für die Zukunft. Natürlich gibt es auch viele Kinder die manipulierbar wären usw. ich glaube aber nicht, dass sich hier Unterschiede zu 70 jährigen auftun würden weil hier einfach viele Altersfaktoren reinspielen, die eine bessere Wahl verhindern.

    Das könnte man aber literally auch so auf alte Leute anwenden - "nicht alle sind so". Mit einem "das Spektrum erweitern" kann ich gut leben, nicht aber damit einfach eine Gruppe komplett auszuschließen. In Deutschland leben sehr, sehr viele alte Leute, und die Tendenz steigt, der Mensch lebt immer länger. Leute für 20 Jahre oder mehr ihres Lebens zu entmündigen, politisch gesehen, halte ich für demokratiefeindlich.

  • Leute für 20 Jahre oder mehr ihres Lebens zu entmündigen, politisch gesehen, halte ich für demokratiefeindlich.

    Warum denn? Was tun diese Leute noch aktiv für das Gesellschaftsleben mal abgesehen von freiwilligen Tätigkeiten? Sie leben ihre Freizeit aus, genießen ihre Rente und ziehen sich zurück um noch einige Tage ihres Lebens vernünftig verbringen zu können. Wenn du noch 20 Jahre nach Renteneintritt lebst, dann hat sich die Welt schon wieder total verändert. Auch das ist eher ein Argument nicht mehr wählen zu dürfen. Ich wette mit dir, würdest du 100 70-jährige fragen warum am Wochenende die ganzen Jugendlichen auf die Straße gegangen sind würden dir wahrscheinlich 95 sagen, dass sie es nicht wissen oder würden dir irgentwas davon erzählen das die Jugend keine Ahnung hat. Diese Jugendlichen sind aber die Zukunft und diese müssen eine bessere Möglichkeit haben ihre Zukunft selbst zu bestimmen. Wenn das Verhältnis jung:alt aber 30:70 ist, ist es klar das die Jugendlichen sich nicht durchsetzen können solange wie die alte Generation da ist obwohl diese eigentlich überhaupt nicht mehr wählen müssten, da sie für ihr Leben ausgesorgt sind.


    EDIT: Das kann man übrigens auch auf den Brexit reflektieren. Die Alten, die das entschieden haben, haben ausgesorgt. Die Jungen, die darunter leiden müssen steht eine schwierige Zukunft bevor. Und solche Entscheidungen kann man nicht mal eben ändern wenn sie einmal wirksam geworden sind. Das kann das ganze Leben für 10 oder mehr Jahre nachhaltig beeinträchtigen.

  • Warum darf ein 70-jähriger wählen, aber ein 14-jähriger nicht?

    Weil du mit 14 noch in der Pubertät bist und damit sehr vielen Einflüssen ausgesetzt ist. Die Gefahr, das du einfach nur Partei xy wählst weil den Vater dir jeden 2. Abend beim Abendessen erzählt was die so alles tolles machen ist extrem hoch, und viel politisches Wissen hat man in dem Alter in den meisten Fällen auch nicht. Sieht man schon an der Bildung, ich hatte erst aber der 8. Klasse Gemeinschaftskunde (also Politik) in der Schule und hab erst mit 16 angefangen mich wirklich mit Politik und deren Aspekte zu beschäftigen. Ein 70jähriger hat sich schonmal mit Politik beschäftigt und rennt im Idealfall nicht nur irgendwem in seine Meinung hinterher. Auch wenn der irgendwann mal Meinung xy bekommen hat ist die dennoch heute genausoviel wert wie vor 30 Jahren.

  • Es gibt auch genügend ältere Leute, die vernünftig wählen, immerhin haben sie die meiste Lebenserfahrung und kennen auch Zeiten, die unsere Generation nicht mehr kennt. Das pauschal auszuschließen wäre meiner Meinung nach falsch.


    Mit unserem Wahlrecht gibt es keine wirklich sinnvolle Lösung. Meiner Meinung nach müsste man sowieso für jedes Thema einzeln verantwortliche wählen, z. B. jedes Ministeramt getrennt. Dann würde ohne riesigen Aufwand wie Volksentscheide auch wirklich im Sinne der Bürger regiert. Nebenbei würden auch sechsmonatige Koalitionsverhandlungen und ähnlicher Mist komplett wegfallen. Aber da dieses System sowohl die "Volksparteien" als auch vor allem den Lobbyismus schwächen würde, wird das leider nicht mal in Erwägung gezogen. Lediglich die Piraten haben mal Liquid Democracy vorgeschlagen, was in die Richtung ging.

  • Wie es bei den jüngeren Leuten reichlich vernünftige Köpfe gibt, die sich wirklich für Politik interessieren und ihre Meinungen vertreten jemanden zu wählen - ja auch ohne Manipulation dahingehend - so gibt es diese ebenso vernünftigen Köpfe auch noch bei Menschen die 70+ sind.

    Du kannst die Leute nicht vom Wählen ausschließen.

    Lassen wir den Punkt jetzt mal kurz außer Acht, dass Kinder auch nicht wählen dürfen, obwohl ich doch eben sagte, darunter gibt es auch vernünftige Köpfe. Die eigentlich Frage oder der angesprochene Punkt war ja, dass Menschen ab einem bestimmten Alter eventuell dass Wahlrecht entzogen werden sollte.


    Viele dieser älteren Menschen wissen noch was sie tun und möchten das Richtige machen und wählen gehen.

    Sie setzen sich damit auseiander und letztendlich können wir - die jüngere Generation - mit ihnen reden und ihnen erklären was genau gerade in der Politik von statten geht. Und nein, damit manipulieren wir sie nicht. Ich meine wirklich erklären was da los ist, damit sie letztendlich selbst entscheiden können was sie machen werden.

    Klar gibt es ältere Menschen, die nicht mehr wirklich wissen was sie tun. Egal woran es jetzt liegen mag. Ob an Altersschwäche, Demenz oder sonstigen Dingen.

    Aber ebenso gibt es auch ältere Menschen die genau verstehen was da abläuft und was da los ist.


    Zum Beispiel dieses Ömchen hier.

    Sie ist zwar jetzt nur ein Beispiel und ja - sie arbeitet mit Youtube - und auch wenn das meiste ihr Enkel übernimmt, weil sie selbst von Technik keine Ahnung hat, kämpft sie für die jungen Leute. Und hält hier eine beeindruckende Rede.

  • Aber da dieses System sowohl die "Volksparteien" als auch vor allem den Lobbyismus schwächen würde, wird das leider nicht mal in Erwägung gezogen.

    So siehts aus. Man kann vieles hinterfragen, geändert wird trotzdem nichts. Unsere Politiker wissen sehr genau wie die Leute ticken und die Umfragewerte gibt es auch in jeder x-beliebigen Form. Die werden bestimmt nicht die Wähler aus dem Kuchen rausschneiden, die ihnen die meisten Stimmen bringen.

    Ein 70jähriger hat sich schonmal mit Politik beschäftigt und rennt im Idealfall nicht nur irgendwem in seine Meinung hinterher.

    Tja, aber genau das wäre es, was vielleicht mal sinnvoll wäre. Sich die Meinung seiner Kinder oder Enkel anzuhören wenn man diese lieb hat.

    Auch wenn der irgendwann mal Meinung xy bekommen hat ist die dennoch heute genausoviel wert wie vor 30 Jahren.

    Äh nein? Vor 30 Jahren war noch alles anders. Das ist doch das Hauptproblem. Woher soll ein 70 jähriger wissen, was heute für mich als 20 jähriger gut ist? Wenn er sich wirklich darum kümmert aktuell zu bleiben ok. Aber das machen die wenigsten. Die wählen stur immer das Gleiche ohne zu wissen was sie da überhaupt machen. Oder weil sie auf das Gelabere im TV von den Politikern reinfallen. Die Politiker wissen doch durch ihr Alter teilweise selbst nicht mehr was sie da überhaupt machen. Und wenn diese dann auch noch gegen den Willen des Volkes entscheiden macht es das noch weniger besser. Oder anders ausgedrückt: Politik für Alte.

    Aber ebenso gibt es auch ältere Menschen die genau verstehen was da abläuft und was da los ist.

    Das bestreitet ja auch niemand. Aber genauso gibt es 14 jährige die schon genau wissen was sie wollen. Es ist ganz einfach. Alles was unter 18 ist: Je jünger desto wahrscheinlicher, dass diese Person keine Ahnung hat. Alles was über 70 ist: Je älter desto wahrscheinlicher, dass diese Person keine Ahnung mehr hat. Dazu kommen noch Krankheiten usw. Letztlich muss aber die Position der jungen Generation stärker sein als die der Alten, denn diese haben das ganze Leben noch vor sich. Sollte der Brexit wirklich vollzogen werden steht die junge Generation vor einer ungewissen Zukunft - die Alten sitzen zuhause freuen sich das sie die aus ihrer Sicht unsägliche EU endlich los sind und kassieren weiter ihre Rente und werden irgendwann sterben. Nach mir die Sinnflut.

  • Weil da ja sonst keine andere Partei mehr gibt, da sind noch die SPD, die Linke, die Grünen und eigentlich praktisch jede andere Partei, wo die überwiegende Mehrheit dagegen gestimmt hat.

    Lasst euch bitte nicht für dumm verkaufen. Noch ist die Richtlinie nicht beschlossen, dazu braucht es die Zustimmung des Rats der EU. Es ist zwar kein einstimmiger Beschluss erforderlich weshalb die SPD die Richtlinie alleine nicht verhindern kann, ohne Zustimmung der SPD wird es aber auch keine Zustimmung Deutschlands geben und wenn auch ein paar andere Mitgliedstaaten dagegen stimmen, wird diese Richtlinie auch nicht kommen. Das heißt, die SPD hat durchaus noch reale Chancen die Richtlinie zu verhindern, wenn sie es tatsächlich will. Wenn sie es nicht tut trägt sie die gleiche Verantwortung wie die CDU.


    Das man z. B. sagt wer in Rente tritt und älter als 65 ist verliert sein Wahlrecht. Diese Menschen leben ihr Restleben aus und tragen eh nicht mehr wirklich was zur Gesellschaft bei. [...] Wie gesagt ich wäre dafür, dass man mit Eintritt ins Berufsleben das Wahlrecht bekommt und mit dem endgültigen Austritt aus dem Berufsleben sein Wahlrecht wieder verliert. So ist das Wahlrecht auf kein bestimmtes Alter beschränkt und es wäre eine faire einheitliche Lösung.

    Das wäre eine - sorry - höchstgradig idiotische Lösung und zeugt wiedermal von mangelndem Demokratieverständnis. Kennst du überhaupt Menschen, die älter als 65 Jahre sind? Einfach pauschal zu behaupten, dass diese Menschen "eh nicht mehr wirklich zur Gesellschaft beitragen" zeugt nur von einem begrenzten Horizont und selbst wenn es so wäre: ja und? Wieso sollten nur Menschen ein Wahlrecht haben, die zur Gesellschaft beitragen und wer will überhaupt bestimmen was ein gesellschaftlicher Beitrag ist? Also sollte man auch allen Arbeitslosen das Wahlrecht aberkennen? Der zweite Vorschlag ist ja sogar noch unsinniger. Das wäre effektiv ein Zensuswahlrecht. Wieso dann nicht gleich konsequent ein echtes Zensuswahlrecht einführen? Also zurück zum 19. Jahrhundert, hat ja super funktioniert damals?


    Nur weil ältere Menschen nicht so abstimmen wie du es gerne möchtest, ihnen das Wahlrecht aberkennen zu wollen ist einfach nur demokratiefeindlich. Auch 65-Jährige bzw. Pensionisten sind Teil unserer Gesellschaft, die übrigens bereits viel beigetragen haben, die in einer Demokratie auch die Möglichkeit haben müssen ihre Interessen zu vertreten.


    Mich nervt das Wahlverhalten älterer Menschen auch manchmal, aber weißt du was mich noch viel mehr stört? Das Wahlverhalten von dummen, manipulierten AfD- und FPÖ-Wählern. Aber nicht einmal denen würde ich das Wahlrecht aberkennen wollen.

    Mit unserem Wahlrecht gibt es keine wirklich sinnvolle Lösung. Meiner Meinung nach müsste man sowieso für jedes Thema einzeln verantwortliche wählen, z. B. jedes Ministeramt getrennt. [...] Dann würde ohne riesigen Aufwand wie Volksentscheide auch wirklich im Sinne der Bürger regiert.

    Was soll das bringen? Die Gesetze kommen am Ende eh vom Parlament und nicht von den Ministern und wieso sollten sich direkt gewählte Minister anders verhalten als gewählte Parteien? Und was heißt im Sinne der Bürger regieren? Bürger sind keine homogene Gruppe, da gibt es unterschiedlichste Interessen, die man unter einem Hut bringen muss. Man wird es nie allen Recht machen können. Das (nationale) Wahlrecht ist gut so wie es ist.


    Wo ich aber durchaus zustimmen würde ist, dass auf EU-Ebene die "Minister", sprich der Rat, direkt gewählt werden sollten. Ganz allgemein ist das Wahlrecht auf EU-Ebene sehr fragwürdig und wenig demokratisch, weil es aufgrund der verschiedenen Wahlsysteme ein ungleiches Wahlrecht ist. Das liegt aber wieder an den Nationalstaaten, die das Wahlrecht nicht harmonieren wollen.

    Woher soll ein 70 jähriger wissen, was heute für mich als 20 jähriger gut ist?

    Wieso sollte sich ein 70-Jähriger darum kümmern, was für dich gut ist? Das ist nicht sein Problem. In einer Demokratie darf jeder seine eigenen Interessen vertreten. Ein 70-Jähriger darf seine eigenen und muss nicht die Interessen eines Phoenixfighters vertreten. Übrigens muss das was für dich gut ist für einen anderen 20-Jährigen nicht gut sein.

    Einmal editiert, zuletzt von Cassandra () aus folgendem Grund: Off-Topic ins folgende Thema verschoben: https://bisaboard.bisafans.de/index.php?thread/315694-informationsfreiheit-im-internet-artikel-13

  • Vorweg sei gesagt, dass ich es nicht befürworte, dass Rentner komplett vom Wahlrecht ausgeschlossen werden. Ich bin zwar grundsätzlich schon immer der Meinung gewesen, dass nicht jeder gleichermaßen zum Wählen geeignet ist, und diese Meinung wird sich auch nicht ändern, aber das ist nicht altersabhängig und das möchte ich jetzt hier auch nicht zu krass ausführen. Auf ein Zitat möchte ich aber kurz eingehen:


    Ein 70jähriger hat sich schonmal mit Politik beschäftigt und rennt im Idealfall nicht nur irgendwem in seine Meinung hinterher. Auch wenn der irgendwann mal Meinung xy bekommen hat ist die dennoch heute genausoviel wert wie vor 30 Jahren.

    Das sehe ich etwas anders. Es verändert sich nunmal in 30 Jahren einiges.


    Warum wählen Rentner zum Beispiel die CDU? Aus dem Grund, weil sie sie immer gewählt haben, weil es sich bewährt hat. Kann man natürlich nicht pauschalisieren, und ist eher so auf meine eigene Erfahrung gestützt (da ich durchaus mal mit älteren Menschen über Politik spreche) aber ich möchte das natürlich nicht verallgemeinern. Ich will damit auch nicht sagen, dass ihre Meinung weniger wert sei. Wenn jemand der Meinung ist, die CDU zu wählen, weil es sich einfach bewährt hat, dann ist da so. Ich spreche das niemandem ab. Aber was ich schon, seit ich mich intensiver mit dem Thema Politik beschäftige, vertrete, ist, dass man, wenn man sich eine politische Meinung bilden möchte, diese im Wohle des Volkes sein sollte, nach dem Motto "man möchte für alle das beste". Das ist der Idealfall. Dass man auch an seine Mitmenschen, Jung und Alt denkt. Und ich betrachte es demnach als sehr kritisch, wenn jemand eben nicht so denkt. Denn in 30 Jahren verändert sich viel und meine Meinung, hätte vor 30 Jahren durchaus im Wohle aller sein können, heuzutage könnte die selbe Meinung aber eher das Gegenteil bewirken, und deswegen finde ich schon, dass man eine Meinung dann auch nach 30 Jahren anders bewerten sollte. Natürlich sollte man die Meinungen verschiedener Menschen nicht miteinander vergleichen, keineswegs. Aber man sollte durchaus vergleichen, inwiefern sich eine Meinung ändert.


    Und ja, Meinungen können durchaus falsch sein. Aber - bitte versteht mich richtig - falsch im Sinne von "man könnte damit Schaden anrichten". Meinungen, die nicht dem Wohl des Volkes entsprechen, sondern das Gegenteil bewirken und eher dem Volk Schaden, würde ich als falsch ansehen - falsch im Sinne von schädlich. Ich hoffe, man versteht, was ich damit sagen möchte.


    Im Übrigen soll das jetzt auch kein potenzieller Grund sein, jemanden das Wahlrecht zu entziehen, sondern nur ein neutraler Kommentar dazu, warum ich der Meinung bin, dass Meinungen nach einer bestimmten Zeit durchaus anders zu bewerten sind.

  • Wieso sollte sich ein 70-Jähriger darum kümmern, was für dich gut ist? Das ist nicht sein Problem. In einer Demokratie darf jeder seine eigenen Interessen vertreten. Ein 70-Jähriger darf seine eigenen und muss nicht die Interessen eines Phoenixfighters vertreten. Übrigens muss das was für dich gut ist und einen anderen 20-Jährigen nicht gut sein.

    Welche Interessen hat denn ein 70-jähriger noch? Und genau wegen solch einer Meinung geht es der Jugend von heute immer schlechter. Wenn die Alten sagen "ist nicht mein Problem". Ich bin wirklich froh aktuell kein junger Brite zu sein. Davon mal ab gibt es Wahlkampfthemen. Wenn mich als Älterer Themen wie Internet nicht ansprechen dann geh ich nicht zur Wahlurne oder hör mir an was meine Kinder mir dazu sagen können. Niemandem ist geholfen wenn ich CDU wähle aber auf eine Meinung aufbaue die 30 Jahre alt ist. Mich als Älterer betreffen solche Dinge überhaupt nicht mehr. Zudem dauern Änderungen auch noch einmal Jahre, bis diese überhaupt wirksam werden. Selbst sowas simples wie die Abschaffung der Uhrzeitumstellung dauert noch mindestens 2 Jahre. Warum? Aus Wirtschaftsinteressen.

    Kennst du überhaupt Menschen, die älter als 65 Jahre sind?

    Ja, habe ich tagtäglich mit zu tun arbeite im Gesundheitswesen bei einer Krankenkasse. Und du kannst mir glauben, dass wenn ich sage, dass ohne mein zutun viele ältere Menschen aufgeschmissen wären. Es kommt nicht selten vor, dass diese Menschen nach etwas fragen, was schon seit Jahren abgeschafft wurde. Hier hätte man einfach auf unserer Internetseite nachschauen können. Oder viele wollen alles noch auf Papier haben statt es per E-Mail zu bekommen oder zu verschicken weil sie es nicht haben. Auch das würde jede Menge Arbeit sparen wenn sich mehr ältere Leute digitalisieren. Oder sie können einfach nicht erklären was sie möchten. Manchmal kommt man auch in ein Privatgespräch und auch da merkt man das manche Sichtweisen doch sehr veraltet sind oder oft der Spruch "früher war alles besser" durchkommt. Ich sehe hier eine gewaltige Kluft zwischen jung und alt.

    Auch 65-Jährige bzw. Pensionisten sind Teil unserer Gesellschaft, die übrigens bereits viel beigetragen haben, die in einer Demokratie auch die Möglichkeit haben müssen ihre Interessen zu vertreten.

    Klar haben die viel beigetragen. Das heißt aber nicht das man jemandem für alle Ewigkeit dankbar sein muss. Die Jugendlichen werden irgendwann den selben Weg beschreiten. Dieser Weg muss aber von der älteren Generation geebnet werden. Ansonsten werden es die Nachkommen sehr schwer haben.

  • Warum darf ein 70-jähriger wählen, aber ein 14-jähriger nicht?

    Weil du mit 14 noch in der Pubertät bist und damit sehr vielen Einflüssen ausgesetzt ist. Die Gefahr, das du einfach nur Partei xy wählst weil den Vater dir jeden 2. Abend beim Abendessen erzählt was die so alles tolles machen ist extrem hoch, und viel politisches Wissen hat man in dem Alter in den meisten Fällen auch nicht. Sieht man schon an der Bildung, ich hatte erst aber der 8. Klasse Gemeinschaftskunde (also Politik) in der Schule und hab erst mit 16 angefangen mich wirklich mit Politik und deren Aspekte zu beschäftigen. Ein 70jähriger hat sich schonmal mit Politik beschäftigt und rennt im Idealfall nicht nur irgendwem in seine Meinung hinterher. Auch wenn der irgendwann mal Meinung xy bekommen hat ist die dennoch heute genausoviel wert wie vor 30 Jahren.

    Und dass sich 40jährige von Propaganda beeinflussen lassen ...? Wer leicht beeinflussbar ist, wird es mit einer ziemlich hohen Wahrscheinlichkeit sein ganzes Leben lang sein, egal in welchem Alter.


    Genau das ist es aber was man hinterfragen sollte. Warum darf ein 14 jähriger nicht wählen aber ein 70 jähriger schon, dem eigentlich alles egal ist, krank ist oder sich nicht wirklich mehr darum kümmert? Was hilft es den Nachkommen wenn dieser Mensch etwas wählt was den Leuten danach nicht hilft. Es wird ja immer nur damit argumentiert, dass der 70 jährige Erfahrung hat. Ja die hat er aber steht er noch wirklich mitten im Leben und trifft die richtigen Entscheidungen für die Zukunft der Nachkommen?

    Mal überlegt, wie einfach Eltern Einfluss auf die Entscheidungskraft ihrer Kinder nehmen können? Da hast du dann statt zwei eingefleischten CDU Wählern gleich sechs, weil Hermann und Hildegard vier Nachkommen gezeugt haben. Super. Ich kenne diese "omg ich bin soooo reif für mein Alter!"-Teenager so gut. Ich war ja selbst einer davon.

    Die Wahrheit ist - mit 14 bist du wahnsinnig manipulierbar und sehr einfach zu beeindrucken. Ich glaube kaum, dass sich irgendein Ergebnis zum positiven verändern würde, wenn wir für 14+ die Wahllokale aufmachen würden. Warum? Weil Kinder einfach zu beeindrucken sind. Das laute, respektlose und absolut rüpelhafte Auftreten der AfD beispielsweise ist doch viel interessanter, als die ewigen Debatten der SPD, Grünen und so weiter. Die Realität ist einfach, dass Politik schon n bisschen mit Recherche und Informationensuche einhergehen sollte, im Idealfall zumindest. Die wenigsten haben mit 14 auch wirklich Interesse daran. Es hat einen guten Grund, das Kinder nicht wählen dürfen. Klar sind auch alte Leute manipulierbar und versteifen sich einfach in ihrem Denken, die allermeisten alten Menschen, die ich kenne, haben aber zumindest eine eigene Meinung, die sich nicht daran orientiert, was andere wollen. Klar ist diese Meinung oftmals versteift und überholt, ändert aber nichts daran, dass sie zumindest selbst ergründet wurde, und nicht darauf beruht, dass Mama und Papa damit drohen, dir drei Monate Hausarrest aufzubrummen, wenn du dein Kreuz nicht bei Partei x machst.

    Und Leute, die in einem nicht so hellen Augenblick nicht mehr nach Hause finden oder gestern dachten, sie wären acht Jahre alt und würden mit Freunden im Garten spielen... die können wählen? Selbst, wenn es noch nicht so schlimm darum steht, zeigen viele Vorzeichen von Demenzerkrankungen, indem sie sich beispielsweise unglaublich kindisch verhalten, werfen bei etwas Unmut mit Sachen um sich etc.

    Theoretisch gäbe es die Möglichkeit solche Personen zu entmündigen: wird bloß viel seltener getan als nötig.


    Da wäre ein modernes System angebracht, das eher das geistige Alter und die Fähigkeit zur Wahlentscheidung zu treffen einer Person erfasst und nicht das Biologische.


    Zitat von Feliciá

    Warum? Weil Kinder einfach zu beeindrucken sind. Das laute, respektlose und absolut rüpelhafte Auftreten der AfD beispielsweise ist doch viel interessanter, als die ewigen Debatten der SPD, Grünen und so weiter.

    Das rüpelhafte Verhalten der FPÖ kommt hier auch sehr gut bei Menschen mit Hauptschulabschluss mittleren Alters an. Besondera bei erwachsenen Männern.


    Woher soll ein 70 jähriger wissen, was heute für mich als 20 jähriger gut ist?

    Wieso sollte sich ein 70-Jähriger darum kümmern, was für dich gut ist? Das ist nicht sein Problem. In einer Demokratie darf jeder seine eigenen Interessen vertreten. Ein 70-Jähriger darf seine eigenen und muss nicht die Interessen eines Phoenixfighters vertreten. Übrigens muss das was für dich gut ist für einen anderen 20-Jährigen nicht gut sein.

    Vielleicht, weil er Enkel hat?

  • Welche Interessen hat denn ein 70-jähriger noch? Und genau wegen solch einer Meinung geht es der Jugend von heute immer schlechter. Wenn die Alten sagen "ist nicht mein Problem".

    Du wirfst den Alten vor, dass sie die Probleme der Jugend nicht interessieren, gleichzeitig sprichst du einem 70-Jährigen ab überhaupt eigene Interessen zu haben? Das grenzt fast schon an eine Entmenschlichung. Also die Alten tragen nichts bei für die Gesellschaft, schaden nur der Jugend, haben selbst keine eigenen Interessen und sollen überhaupt von der gesellschaftlichen Partizipation ausgeschlossen werden? Was ist dann der nächste Schritt? Keine Krankenversicherung für die Alten, weil unnötige Belastung für die Gesellschaft? Wollen wir vielleicht noch ein lebensunwertes Leben der Alten propagieren? Wie wäre es mit einem Diktator, der nur die Interessen der Jugend vertritt? Wer braucht schon Demokratie, es zählt ja nur die Jugend und die jungen Menschen haben natürlich alle die gleichen Interessen.


    Sorry, hier breche ich ab. Dieser Blödsinn ist mir keine Diskussion wert.

    Vielleicht, weil er Enkel hat?

    Achso, jeder 70-Jährige hat also Enkel? Und selbst wenn, Ja und? Genau so wie du Eltern hast, also musst du auch für das abstimmen was für die Alten gut ist? Oh wait... es müssen ja nur die jungen Menschen zufrieden sein.


    Wollt ihr jetzt ernsthaft den Leuten vorschreiben wie sie ihr Wahlrecht auszuüben haben und ihnen das Wahlrecht aberkennen, wenn sie von euren Vorschriften abweichen?

    Einmal editiert, zuletzt von Cassandra () aus folgendem Grund: Off-Topic ins folgende Thema verschoben: https://bisaboard.bisafans.de/index.php?thread/315694-informationsfreiheit-im-internet-artikel-13

  • Welche Interessen hat denn ein 70-jähriger noch?

    Also muss jeder von uns 40+ Jahre lang für die Gesellschaft schuften und sobald ich meine Rente antrete, darf ich keine eigenen Interessen mehr haben und muss nur noch aufs Sterben warten? Und was hat der Beitrag, den man für die Gesellschaft leistet, überhaupt mit dem Wahlrecht zu tun? Dürfen Leute, die in deinen Augen gesellschaftlich weniger relevante Berufe ausüben, dann auch nicht oder nur begrenzt wählen und abstimmen? Völlig abstruses Demokratieverständnis.

  • Du wirfst den Alten vor, dass sie die Probleme der Jugend nicht interessieren, gleichzeitig sprichst du einem 70-Jährigen ab überhaupt eigene Interessen zu haben? Das grenzt fast schon an eine Entmenschlichung. Also die Alten tragen nichts bei für die Gesellschaft, schaden nur der Jugend, haben selbst keine eigenen Interessen und sollen überhaupt von der gesellschaftlichen Partizipation ausgeschlossen werden? Was ist dann der nächste Schritt? Keine Krankenversicherung für die Alten, weil unnötige Belastung für die Gesellschaft? Wollen wir vielleicht noch ein lebensunwertes Leben der Alten propagieren? Wie wäre es mit einem Diktator, der nur die Interessen der Jugend vertritt? Wer braucht schon Demokratie, es zählt ja nur die Jugend und die jungen Menschen haben natürlich alle die gleichen Interessen.


    Sorry, hier breche ich ab. Dieser Blödsinn ist mir keine Diskussion wert.

    Wenn du mir solche Dinge vorwirfst: Dann argumentier doch bitte mal die Interessen der Alten welche wichtig sind das sie umgesetzt werden. Bessere Pflegebedingungen? Weg mit dem Internet? Wenn du nichts vorlegen kannst dann kann ich da auch schlecht darauf eingehen. Und mal ganz davon ab. Eine Gesellschaft braucht Nachkommen. Wer ist dafür verantwortlich das genug Nachkommen entstehen? Richtig die ältere Generation. Nur mit Nachkommen ist das Leben am Anfang und am Ende gesichert. Und wenn ich keine Nachkommen habe dann sollte ich zumindest dafür sorgen, dass die anderen ein gutes Leben haben. Und wenn ich niemandem etwas gönne dann braucht man mir auch nichts zu gönnen. So funktioniert das nun einmal. Und momentan sind wir weit davon entfernt das es den aktuellen Alten schlecht geht. Normalerweise müssten die Jugendlichen noch viel lauter rufen, dass es Ihnen schlecht geht. Da weiß keiner ob es in 30 Jahren überhaupt noch das Wort Rente gibt.


    Wenn du also noch weiter diskutieren dann bitte auf einer Argumentationsebene mit Beispielen. Ansonsten macht es wirklich keinen Sinn wenn du nur mit leeren Worten um dich wirfst die hier keiner behauptet.