Wetter in Schwarz & Weiß

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    [tab=Hagel]


    Einführung


    Auch in Generation 5 hagelt es wieder! Auch wenn Sonne, Regen und Sandsturm meist die Oberhand haben, weil sie die vermeintlich größeren Vorteile mit sich bringen, sind die seltenen Hagelteams keineswegs zu unterschätzen. In diesem Guide werden euch die Vor- sowie Nachteile des exotischen Hagelsturms nähergebracht werden.


    Um einen Hagelsturm auszulösen, bedarf es eines Pokemon mit der Fähigkeit "Hagelalarm", über die momentan nur zwei Pokemon verfügen: Rexblisar und seine Vorentwicklung Shnebedeck. Die Fähigkeit beschwört den Hagelsturm solange, bis ein anderer Wetterbringer, wie beispielsweise Quaxo, das Feld betritt, oder eine Wetterattacke wie Regentanz oder Sonnentag eingesetzt wird. Natürlich gibt es auch einen Wettermove, der Hagel auf's Spielfeld ruft, Hagelsturm, jedoch ist dieser sehr selten bis nie zu sehen.


    Einer der großen Irrglauben ist, dass ein Hagelteam ein pures Eis-Team sein muss, nur weil Pokemon dieses Typs vom Hagel profitieren, bzw. nicht von ihm geschädigt werden.
    Im 'normalen' Metagame kommt man mit einem durchschnittlichen Monotype-Team nicht sonderlich weit, weil diese meist von nur einem Pokemon, in diesem Fall wären es aufgrund der häufigen, zahlreichen Schwächen des Typen Eis auch viele Pokemon, von Panferno über Terrakium bis hin zu Scherox, deshalb ist es wichtig im Hagel möglichst verschiedene Typen und Arten von Pokemon zu benutzen, damit eben dieser Fall nicht eintritt.


    Effekte des Hagelsturms


    • 6,25% Schaden pro Runde außer auf Pokemon des Typen Eis
    • Die Attacke Blizzard bekommt eine 100%-ige Treffergenauigkeit
    • Die Fähigkeit Schneemantel erhöht den Fluchtwert des Pokemon um 20%
    • Die Fähigkeit Eishaut füllt die KP des Pokemon jede Runde um 1/16 seiner maximalen Kraftpunkte auf
    • Formeo erhält den Typen Eis
    • Die Attacke Meteorologe bekommt den Typen Eis und eine verdoppelte Basisstärke


    Wie man sieht, sind die Vorteile des Hagels an einer Hand abzuzählen, ganz im Gegenteil zu den anderen Wetterarten, was wohl auch der Hauptgrund dafür ist, dass Hagel so selten anzutreffen ist. Die Vorteile, die er jedoch mit sich bringt, lassen einem beim Bau eines Hagelteams sehr viele Freiheiten. Für offensive Interpretationen sind vorallem das Brechen von Fokusgurten oder das Ausschalten der Fähigkeit Robustheit, die 100% genauen Blizzards sowie das Negieren der Überreste-Erholung interessant. Die beiden durch Hagel aktivierten Fähigkeiten sind ganz klar in defensiver Hinsicht nützlicher. Der Passivschaden, den die Hagelkörner jede Runde verüben, unterstützt sowohl offensive als auch defensive Teams.


    Der Wetterbringer


    Rexblisar
    In Rexblisar hat das Spiel seinen bisher einzigen Hagelauslöser gefunden, was Selbiges zu einem Muss für jedes Hagelteam macht. Aufgrund seiner ausgewogenen Statuswerte, ist es dem Schneemann möglich viele verschiedene Move-Sets zu benutzen. Am häufigsten ist wohl der Choicer, d.h. der Wahl-Item-Träger, gesehen. Mit seinen STABs, meist Holzhammer und Blizzard, trifft es die allgegenwärtigen Drachen, sowie die beiden Sandsturm-Auslöser Hippoterus und Despotar, den Regenbringer Quaxo und auch einige andere häufig gesehene Pokemon im OU wie Skorgro und Apoquallyp sehr effektiv. Auch wenn sein Typ ganze 7 Schwächen, eine davon 4-fach, aufweist, sind defensive Sets wie der SubSeeder möglich.


    [Gen5] Rexblisar


    Offensive Möglichkeiten im Hagelsturm


    Mamutel
    Das Mammut aus Gen. 4 ist eines der am häufigsten genutzten Eispokemon - Außerhalb vom Hagel. Im Hagel entfaltet Mamutel weitere Möglichkeiten, wie z.B. das Nutzen seiner Fähigkeit Schneemantel, die bekanntlich die gegnerische Genauigkeit um 20% senkt und dem Mammut somit ab und an eine freie Runde bescheren kann. Leider verfügt Mamutel über keinerlei Boostmove, sodass es diese Freirunden nur bedingt nutzen kann, beispielsweise um Tarnsteine auszulegen oder einfach STAB-Erdbeben zu spammen.


    [Gen5] Mamutel


    Kyurem Rossana Glaziola
    Die drei sollen stellvertretend für alle möglichen Pokemon stehen, die im Hagel 100% genaue Blizzards einsetzen, die dank STAB + Basis Stärke + evtl. Wahlglas enormen Schaden hinterlassen. Rossana kann dank Bitterkuss und Ränkeschmied auch gut als Booster agieren, der gerne auch mal 2 gegnerische Pokemon mit sich nimmt, sollte es erst einmal zum Set-Up kommen. Leider wird es von fast jedem Priomove OHKOt und muss sich aufgrund der nicht optimalen Initiative vor schnelleren Pokemon fürchten.


    [Gen5] Kyurem
    [Gen5] Rossana


    Digdri Magnezone
    Diese beiden verfügen über die wunderschöne Fähigkeit, hilflose Gegner festzuhalten und diese eliminieren zu können. Besonders andere Wetterpokemon und für Hagelteams gefährliche Stahltypen können diese Trapper effektiv ausschalten und so den anderen Teammitgliedern das Spiel enorm erleichtern. Zu beachten ist, dass Magnezone nur die Stahlpokemon einfängt, Digdri jedoch alles, was nicht fliegt.


    [Gen5] Digdri
    [Gen5] Magnezone


    Zytomega
    Zytomega verdient eine Erwähnung exklusiv für sich, weil es im Hagel, wie auch im Sandsturm, dank seiner Fähigkeit Magieschild, die wohl zu den besten im ganzen Metagame gehört, zu einem enorm gefährlichen Sweeper wird, den viele Gegner nur schwer ausschalten können, vor allem, wenn Magnezone, bzw. Digdri, vorher potenzielle Konter wie Scherox besiegt haben. Weil sich der Gegner aufgrund des Hagelschadens öfter heilen muss, offenbaren sich dem Einzeller oftmals gute Gelegenheiten zum Set-Up. Aufgrund ihrer Fähigkeit bilden Simsala, Symvolara und in seltenen Fällen auch Grypheldis würdige Alternativen.


    [Gen5] Zytomega
    [Gen5] Simsala
    [Gen5] Symvolara


    Meistagrif Kapoera
    Kampftypen, die auf der defensiven Seite nicht allzu kurz gekommen sind, machen auch Sinn in Hagelteams, weil sie die häufigen Steinkanten, z.B. von Despotar und Terrakion, gut abblocken können, die andernfalls vielen Hagelteammitgliedern erheblichen Schaden zufügen könnten und diese im Gegenzug mit ihren Kampf-STABs besiegen können. Sieht man das Auswechseln des gegnerischen Pokemons vorher, kann die entstehende Freirunde gut zum Set-Up durch Protzer (Meistagrif), Drachentanz (Irokex) oder zum Spinnen (Kapoera) genutzt werden.


    [Gen5] Irokex
    [Gen5] Meistagrif
    [Gen5] Kapoera


    Diese Liste hat natürlich nicht zu bedeuten, dass ausschließlich diese offensiv ausgerichteten Pokemon im Hagel Sinn machen; ganz im Gegenteil. Auch außerhalb des Hagels populäre Sweeper funktionieren in ihm. So kann man zum Beispiel Austos und Brutalanda, sowie auch Skelabra und viele andere effektiv in einem Hagelteam benutzen.


    Defensive Möglichkeiten im Hagelsturm


    Frosdedje Tentoxa
    Da Hagelteams oft Stallteams sind und zu diesen bekanntlich Auslegware gehört, muss diese halt erstmal herbeigeschafft werden. Anbieten tun sich in erster Linie Frosdedje und Tentoxa. Während Frosdedje als einziges Pokemon im gesamten Metagame dazu in der Lage ist, Stacheln zu legen und feindliche Turbodreher abzublocken, die die vorangegangene Arbeit zunichtemachen würden, kann Tentoxa mit seinen Giftspitzen den Kampf zu eigenen Gunsten drehen und die Lebensdauer gegnerischer Pokemon, besonders die von Sweepern ohne Möglichkeit zur Erholung, schnell verringern. Diese Kombination aus Giftspitzen und Stacheln stellt eine riesige Einschränkung für das gegnerische Wechselspiel dar; Außerdem bringt sie den netten Nebeneffekt mit sich, die überaus populäre Kombination aus Kehrtwende und Voltwechsel weitgehend zu unterbinden.


    [Gen5] Tentoxa
    [Fertig] Frosdedje


    Donphan Starmie
    Aufgrund der ungünstigen Tarnsteineschwäche der meisten Eispokemon sind auch Spinner eine für Hagelteams keine ungewöhnliche Wahl. Bei dem Wort 'Spinner' fallen einem sofort die wohl bekanntesten Namen ein: Forstellka, Starmie... Erstgenanntes ist im Hagel leider nicht so gut zu gebrauchen wie außerhalb, weil es zu der Feueranfälligkeit vieler Hagelpokemon addiert. Starmie hingegen ist sowohl gegen Feuer, als auch gegen Kampf und Stahl resistent, sodass es sich gut mit anderen Teammitgliedern abdeckt. Donphan kann abgesehen vom Spinnen auch noch eigene Tarnsteine auf's Feld bringen, die einem möglichem Stallteam einen weiteren Vorteil bringen. Ferner können für diese Rolle die bereits genannten Tentoxa und Kapoera herhalten.


    [Gen5] Donphan
    [Gen5] Starmie


    Jirachi Latias Bronzong
    Hier sind ein paar Pokemon, die die Rolle des Supporters im Hagel gut übernehmen. Jirachi sowie Latias können mit ihren Wünschen angeschlagene Pokemon, die selbst keine Erholungsmöglichkeit haben, heilen, was bei etwaigen Stallteams enorm wichtig ist. Sollte man ein offensives Hagelteam spielen und nicht wollen, dass eigene Sweeper wie Wahlband-Rexblisar oder Meistagrif Nachteile aufgrund ihrer eher niedrigen Initiative bekommen, ist die Donnerwelle eine sehr gute Alternative, da sie die Geschwindigkeit des Feindes auf ein Viertel seines normalen Speeds herabstuft. Jirachi und Bronzong können auch noch Tarnsteine auslegen und als DualScreener (=Pokemon, das Reflektor und Lichtschild beherrscht) agieren und den Weg zum Sieg für Booster wie Austos ebnen.


    [Gen5] Latias
    [Gen5] Jirachi
    [Gen5] Bronzong


    Walraisa Heiteira Heatran Apoquallyp Skorgro
    Zuletzt noch ein paar Staller, die sich größtenteils auch außerhalb des Hagels schon bewährt haben. Nur Walraisa ist bei normalem Wetter bisher eher selten bis nie zu sehen, was daran liegen mag, dass es, sofern nicht im Hagel gespielt, keinen Nutzen von seiner Fähigkeit Eishaut in Kombination mit dem Hagel, Delegatoren sowie Schutzschildern und seinem natürlihcen Bulk ziehen kann. Im Hagel kann es allerdings ziemlich schwer zu überwinden sein, weil es dank guten Defensivwerten, sowie einem geeigneten Movepool, der nervige Attacken wie Zugabe und Brüller bereithält. Dazu kommen noch die 'Standard'-Moves Toxin, Delegator und Schutzschild. Heiteira kann ziemlich gut gegen die immer häufiger werdenden Regenteams helfen und in seltenen Fällen auch Wunschtraum- sowie Tarnsteinesupport leisten. Außerdem ist Heiteira in der Lage mithilfe seiner Attacke Vitalglocke andere Stallmember von ihren tödlichen Statusveränderungen zu befreien. Heatran gilt allgemein als einer der besten, wenn nicht sogar der beste Sonnenkonter, ist also auch eine gute Wahl, weil verstärkte Flammenwürfe etc. keinem Hagelteam gefallen. Apoquallyp und Skorgro geben sehr gute spezielle, bzw. gemischte oder rein physische Tanks ab und gehören daher immer zur engeren Auswahl, sollte man ein Stallteam bauen wollen.


    [Gen5] Apoquallyp
    [Gen5] Heatran
    [Gen5] Heiteira
    [Gen5] Skorgro


    Natürlich kann man im Hagel auch anderweitige, nicht immer im OU angesiedelte Walls spielen. Zu diesen Kandidaten gehören Kobalium, dass Tarnsteine legen kann und danach mit Donnerwellen rumnervt, Impoleon, das in etwa dasselbe kann, Lahmus, das ebenfalls Donnerwellen und Toxins spammt, Lepumentas, das geeignete Resistenzen und Tarnsteine mit sich bringt und in etwas selteneren Fällen auch Zapdos, dass zwar die Gesteinsschwäche mit vielen anderen Hagelpokemon teilt, aber mit einer Kombination aus Delegator, Ruheort, Giftspitzen und seiner für den Stall sehr geeigneten Fähigkeit Erzwinger viele Pokemon effektiv ausstallen kann. Einen ähnlichen Part könnte beispielsweise Suicune übernehmen. Auch Zobiris hat in Generation 5 dank seiner neuen Fähigkeit Strolch einen großen Push erlebt, kann jetzt priorisierte Verhöhner verteilen.
    Auch im OverUsed-Tier gibt es Pokemon, die bisher keine Erwähnung gefunden haben, aber dennoch eine gute Wahl für Hagelteams darstellen. Diese wären in erster Linie Panzaeron und Garados. Panzaeron bietet eine Möglichkeit zu phazen (=Ein Pokemon mithilfe von Brüller, Wirbelwind o.Ä. vom Spielfeld zu entfernen) und kann Stacheln auslegen, Garados ist in der Lage mithilfe seines Verhöhners feindliche Staller zum Auswechseln zu zwingen, dann zu boosten und möglicherweise zu sweepen. Auch seine Fähigkeit Bedroher ist nützlich für einen defensiveren Job, weil dieser den Angriff des Gegners um eine Stufe senkt.


    Hagelkonter


    Terrakium Panferno
    Können jeweils mit beiden STABs (entweder Steinkante, Nahkampf und Flammenblitz / Hitzekoller) die "normalen" Hagelpokemon sehr stark schädigen und werden meist nur von Pokemon gewallt, die im Hagelsturm nicht unbedingt häufig zu sehen sind. Diese wären wohl in erster Linie Apoquallyp und Skorgro. Besonders wenn diese beiden ein Item tragen, das ihre offensiven Möglichkeiten weiter ausbaut, zum Beispiel ein Leben-Orb oder Wahl-Item, wird es richtig gefährlich, weil sie trotz Hazards immer 2-3-mal einwechseln können und dann entweder ein Pokemon besiegen oder einen zum Auswechseln zwingen. Pokemon, die ebenfalls auf diese Art und Weise gefährlich werden, gibt es leider einige: Lucario, Meistagrif sowie auch fast alle anderen Kampftypen und in BW2 auch das oftmals mit einem Wahlschal ausgestattete Demeteros-T stellen große Gefahren für Hagel dar, weil ihre STABs extrem viel Schaden hinterlassen und alle ziemlich häufig gesehene Pokemon sind. Letzteres jedoch nur, wenn man es nicht schafft, dieses unter einem Blizzard zu begraben, da es gegen diesen gleich 4-fach schwach ist. Die meisten dieser Pokemon werden von Aquana, Tentoxa, Skorgro und Apoquallyp ziemlich sicher bezwungen. Auch Garados und Starmie geben würdige Checks ab, sollten sie denn gespielt werden.


    Despotar
    Despotar kann eine echte Gefahr für den Hagel werden, weil es auf der einen Seite den Hagel durch einen Sandsturm ersetzt und auf der anderen starke STAB-Steinkanten auf die Eispokemon, unter ihnen Rexblisar, dass hier insofern relevant ist, weil es ja später wieder den Hagel heraufbeschwören soll, abfeuert. Auch hier können besagte Kampftypen wieder von Vorteil sein, indem sie Despotars 4-fache Kampfschwäche für einen OHKO ausnutzen. Skorgro und Digdri können gegen dieses ebenfalls gut Abhilfe schaffen.


    Heatran Scherox
    Heatran weist gleich eine 4-fache Resistenz gegen die im Hagel immer wieder kehrenden Blizzards auf, kann in diese einwechseln und dann sein Spiel aufziehen. Sollte man jetzt wechseln, so läuft man Gefahr, dass das eingewechselte Pokemon verbrannt wird, dass Heatran Tarnsteine auslegt oder einfach einen kraftvollen Hitzekoller/Flammensturm abfeuert, der, sollte man den passenden Konter bereits verspielt haben, dann auch oftmals ein Pokemon besiegen kann. Wie auch gegen besagte Wahlschalträger sind Bulky Water-Types wie Aquana, Tentoxa, Apoquallyp oder auch Garados die wohl besten Checks. Scherox kann Hagelteams mit den bekannten Patronenhieben stark bedrohen und weist auch noch eine Eisresistenz auf. Im Gegensatz zu Heatran wird Scherox neben den bereits aufgezählten Wassertanks auch noch von Magnezone und Skorgro fast 100%-ig besiegt.


    Wie man sieht, haben viele Hagelkonter Probleme mit denselben Pokemon. Die meisten potenziellen Gefahren für Hagelteams werden zum Beispiel von Apoquallyp und Skorgro unschädlich gemacht. Einzig Despotar stellt für die beiden ein schwer konterbares Pokemon dar, weil es in den meisten Fällen über Eisstrahl und Knirscher verfügt. Hierfür könnte man nun ein anderes defensives Wasserpokemon benutzen, beispielsweise Aquana kommt ganz gut mit Despotar klar. Sollte man Despotar mehr fürchten als die übrigen bekannten Gefahren, so ist Digdri ein passabler Check für dieses, weil es Despotar festhält und dann mit Erdbeben ausschaltet; allerdings kann es nicht sicher einwechseln.


    Beispielteam




    Checkliste


    Beantworte diese Fragen am besten für dich und dein Team alleine und wahrheitsgemäß. Keine halben Sachen wie "mit ein bisschen Glück besieg ich das Despotar schon..."


    • Hast du ein Monotyp-Eis-Team gebaut? Achte auf gute Synergie!


    • Hast du gute Antworten auf die gängigen Hagelkonter? Siehe Kategorie "Hagelkonter".


    • Kann dein Team notfalls auch ohne den Hagel gut darstehen? Baut dein Team zu sehr auf die Effekte des Hagels? Machst du dir dessen Vorteile in einem geregelten Maße zu Nutzen?


    • Weißt du, wie du mit einzelnen Pokemon umgehst? Hier ein paar Beispiele: Luftballon-Heatran, Magiespiegel-Psiana, Wahlschal-Maxax, Schwerttanz-Skorgro, Gedankengut-Zytomega


    Fazit


    Der Hagelsturm bietet ziemlich viel Spielraum für eigene Ideen und Kreativität, weil er sowohl offensiv als auch defensiv Potenzial hat. Leider steht er im Schatten der anderen 3 Wetterarten, weil diese einfach mehr Vorteile in Form von aktivierten Fähigkeiten (Chlorophyll, Sandschleier etc.) und steigenden Statuswerten mit sich bringen. Dennoch ist der oft als "exotisch" bezeichnete Hagel nicht zu unterschätzen und auf jeden Fall den ein oder anderen Teambauversuch wert.
    [tab=Sonne]


    Einführung


    In Einall scheint auch ohne Groudon die Sonne! Wenn Sonnenschein in vorangegangenen Generationen Pokemon abgesehen vom Uber-Tier nur selten gesehen war, weil es meist zu aufwendig und nicht wirklich lohnenswert war, ihn mittels der Attacke Sonnentag heraufzubeschwören, so ist er seit der Einführung der Pokemon Dream World umso beliebter geworden. In Vulnona fand sich nun endlich ein Pokemon, das in der Lage ist, den Sonnenschein auch außerhalb des Ubers konstant hervorzurufen. Die Fähigkeit "Dürre", die bisher nur Groudon zugeschrieben war, wird nun nämlich auch von Vulnona, dem neunschwänzigen Fuchs aus der 1. Generation, beherrscht, und da das OU und nicht das Uber Thema dieses Artikels ist, wird sich dieser auch weitestgehend nur mit Vulnona und anderen Sonnenkomponenten beschäftigen. Für das Uber-Tier relevante Optionen werden nur verhältnismäßig kurz Erwähnung finden.


    Die Sonne bildet das Gegenteil zum Regen, der ganz parallel zu Erstgenannter auch erst in Generation 5 populär wurde. Dies geschah auch im Fall des Regens durch die Pokemon Dream World, die Quaxo die Fähigkeit Niesel verlieh. Vor Erscheinungsdatum der 5. Generation hatte vor allem der Sandsturm das Metagame dominiert, welcher nun aber gleich 2 extrem harte Konkurrenten erhalten hat, vom Hagel mal abgesehen.


    Effekte der Sonne


    • Attacken des Typen Feuer werden um 50% verstärkt
    • Attacken des Typen Wasser werden um 50% geschwächt
    • Solarstrahl braucht keine Runde Aufladezeit mehr
    • Donner und Orkan haben eine Basisgenauigkeit von 50% (normal: 70)
    • Die Attacke Meteorologe bekommt den Typen Feuer und eine verdoppelte Basisstärke, zu der noch der Boost durch die Sonne kommt. (Insgesamt eine Basisstärke von 150 Punkten)
    • Synthese, Mondschein und Morgengrauen erzielen eine KP-Auffrischung von 66% (normal: 50%)
    • Die Fähigkeit Chlorophyll verdoppelt die Geschwindigkeit eines Pokemon
    • Die Fähigkeit Solarkraft erhöht den Spezialangriff um 50%, kostet allerdings jede Runde 12,5% der maximalen Kraftpunkte
    • Floraschild verhindert Statusveränderungen
    • Pokemon mit der Fähigkeit Trockenhaut verlieren jede Runde 12,5% ihrer maximalen Kraftpunkte
    • Kinoso verändert seine Form
    • Formeo wird zum Typ Feuer
    • Die Attacke Wachstum steigert die Statuswerte in der Sonne nicht wie üblich um eine Stufe, sondern um zwei
    • Ein Pokemon wird nicht mehr einfrieren. Sollte es beim Aufgehen der Sonne schon eingefroren sein, wird der Freeze nicht weiter beeinflusst
    • Die Fähigkeit Pflanzengabe steigert im Doppel- und Dreierkampf den Angriff sowie die Spezialverteidigung der Pokemon im Team um 50%


    Gleich auf den ersten Blick fällt die Vielfalt der Effekte der Sonne auf. Zuerst einmal ist es sehr wichtig zu wissen, dass Attacken des Typen Feuer einen 50%-igen Boost erhalten, während ihre Gegenstücke, Attacken vom Typen Wasser, um 50% abgeschwächt werden. Auch wenn die weit gesenkte Genauigkeit von Donner bzw. Orkan in manchen Fällen Leben retten kann, zum Beispiel wenn man gegen Regen spielt, das Quaxo bereits ausgeschaltet hat und viele gegnerische Sweeper auf gerade diese beiden Attacken bauen, besteht der wohl wichtigste Vorteil der Sonne in den Fähigkeiten, die durch diese aktiviert werden. Vor allem Chlorophyll macht aus gewissen Pokemon wie Bisaflor wahre Monster, die ganze Teams zerlegen können, denn Chlorophyll steigert die Initiative nicht um eine, sondern um zwei Stufen! Floraschild und Solarkraft sind dagegen seltener gesehen. Das Ganze gibt schon eine klare Marschroute vor, von der auch nur in seltenen Fällen abgewichen wird: Offensive. Man sieht: Auch wenn dieses Wetter im Gegensatz zum Hagel und Sandsturm Pokemon keinen Schaden zufügt, ist es mehr als nur 'gut zu gebrauchen'.


    Die Wetterbringer


    Vulnona Groudon
    Vulnona oder Groudon, je nachdem welches Tier man bevorzugt, sind die Wetterbringer, weil sie die einzigen Pokemon mit der Fähigkeit "Dürre" sind. Diese macht sie aus offensichtlichen Gründen zum Grundstein eines jeden Sonnenteams. Bereits bei der Wahl des Sets wird man vor eine nicht ganz leichte Entscheidung gestellt: offensiv oder defensiv?
    Die ausgeglichenen Basiswerte Vulnonas machen nämlich sowohl speziell defensive als auch offensive Sets möglich. Etwas seltener sind Booster und Choicer anzutreffen. Vorallem Ränkeschmied, bzw. Wahlband-Groudon sind häufig vertreten in dieser Hinsicht. Groudon und Vulnona haben auch die Möglichkeit als Supporter zu agieren, denn sie beherrschen dafür geeignete Attacken wie Tarnsteine und Donnerwelle (Groudon) oder Brüller und Irrlicht / Toxin (Vulnona).


    [Gen5] Vulnona
    [Gen5] Groudon


    Offensive Möglichkeiten in der Sonne


    Bisaflor Kronjuwild Kokowei Dressella Sarzenia
    Die erste Gruppe extrem gefährlicher Sonnensweeper sind die Chlorophyller. Das populärste Pokemon in dieser Hinsicht ist in Generation 5 Bisaflor. Bei einem positiven Wesen kommt dieses auf sagenhafte 568 Initiativepunkte, bei einem neutralen Wesen auf 518. Damit ist das Monster aus der ersten Generation schneller als jedes andere Pokemon im OU - egal ob mit oder ohne Wahlschal -, sofern es ein initiativesteigerndes Wesen hat. Kombiniert mit einer guten 100er Basis auf dem Wert des Spezial-Angriffs wird Bisaflor zu einer absolut erstklassigen Wahl für jedes Sonnenteam. Andere Pokemon, die zur Sorte der Chlorophyller gehören und eine Chance haben im OU mitzuhalten wären Kronjuwild, Dressella, das nebenbei auch noch über den genialen Boostmove Falterreigen verfügt, und Kokowei, das von den beiden anderen aber meist in den Schatten gestellt wird. Sarzenia hat, anders als die anderen Chlorophyller, Zugriff auf eine wirklich starke Feuerattacke, nämlich Meteorologe. Damit hat es eine Attacke, die mit 150 Punkten Basisstärke wesentlich stärker ist als die häufiger gesehene Kraftreserve.


    [Gen5] Bisaflor
    [Gen5] Dressella
    Terrakium Panferno
    Beides ganz klasse Despotar- und Heatrankonter, die entweder das angestrebte Wetter entfernen und durch ein anderes, für den Sonnenspieler nachteilhaftes Wetter ersetzen, oder die in der Sonne allgegenwärtigen Feuerattacken abfangen und allgemein große Threats für Sonnenteams sind. Können bei gelungener Einwechslung (fast) jedes Despotar oder Heatran besiegen. In BW2 bildet Demeteros-T eine Alternative zu den beiden, auch wenn es sich vor Despotars Eisstrahl fürchten muss und sogar von Wahlband-Steinkanten einiges an Schaden mitbekommt.


    [Gen5] Panferno
    [Gen5] Terrakium


    Digdri
    Digdri ist, wie auch im Hagel, ein enorm nützliches Pokemon dank seiner tollen Fähigkeit Auswegslos. In der Sonne dient es meist dazu, Despotar sicher auszuschalten, aber nur, wenn es eine freie Einwechslung bekommt, denn sogar die eben angesprochene Wahlband-Steinkante sorgt hier für einen OHKO. Sollte der Gegner kein Despotar haben, kann es in den meisten Kämpfen trotzdem mindestens ein Pokemon aus dem Spiel nehmen. Vor allem wenn der Gegner unvorbereitet getroffen wird und so sein Despotar oder Heatran verliert, wird es für diesen oftmals kritisch, weil ihm seine womöglich beste Waffe gegen das Sonnenteam genommen wird. Neben diesen, besonders für Sonne gefährlichen Pokemon, findet man in Blitza und Magnezone meist gefundenes fressen für Digdri, weil diese oft ein Wahlitem tragen, sich in einer Elektroattacke einfangen und dann vom Maulwurf zum Set-Up durch Klauenwetzer missbraucht oder einfach ausgeschaltet werden.


    [Gen5] Digdri


    Ramoth Heatran
    In diesen Kategorien sind jetzt Pokemon festgehalten, die nur durch die Sonne direkt profitieren oder in Sonnenteams eine besondere Position einnehmen. Damit sind die größten Aspekte auch schon aufgezählt, denn alle Sweeper, die in der Sonne irgendwie funktionieren, aufzuzählen würde viel zu lange dauern. Was ich sagen will ist, dass abgesehen von diesen Pokemon, die in der Sonne einen bestimmten Vorteil erhalten, auch fast alle anderen Choicer, Booster oder auch andere Sweeper gut in ein Sonnenteam passen. Pokemon, die aus dieser Gruppe herausstechen, sind vor allem Ramoth und offensive Versionen von Heatran. Ramoth würde ohne seine ungünstige Tarnsteineschwäche, die ihm ohne Überreste gerade mal zwei Switch-Ins ermöglicht, einen genialen Sweeper abgeben und damit man sein volles Potenzial ausnutzen kann, benutzt man häufig einen Spinner im selben Team. Heatran erklärt sich eigentlich von selbst, wechselt dank seines genialen Typen in viele Attacken weitgehend gefahrenlos ein und attackiert dann mit sehr starken Hitzekollern oder Flammenwürfen. Anderweitige Pokemon, die wenigstens noch etwas von der Sonne profitieren und hier daher auch genannt werden müssen, sind wohl Skelabra, Arkani, Flampivian und Victini. Sollte man Non-Standard mögen, findet man in Flambirex, Hundemon, das im Normalfall gegen alle Spinnblocker gewinnen kann und somit das erste Tor zum Ramoth-Sweep aufstößt, würdige Alternativen für sein Sonnenteam. Zwei weitere offensive Pokemon, die vom Sonnenschein profitieren, sind Demeteros (-T) und Mamutel, deren Wasserschwächen jeweils negiert werden.


    [Gen5] Heatran
    [Gen5] Ramoth


    Defensive Möglichkeiten in der Sonne


    Tentantel Latias Cresselia
    Wenn man in seinem Team mit Terrakium und Heatran bereits Konter gegen Sandsturm und fremde Sonne hat - Hagel ist für Sonne eigentlich nie ein Problem -, fehlt noch etwas Passendes gegen Wasser. Tentantel und Latias sind hier erste Wahl und bieten beide komplett unterschiedliche Vorteile. Tentantel kann beinahe jedes Regenpokemon ausstallen, Auslegware rausbringen, Booster mit Egelsamen oder Donnerwelle / Toxin ausschalten, beziehungsweise vertreiben und allgemein extrem viele Angriffe abfangen. Latias hat hingegen andere Vorzüge. Es kann anfällige Teammitglieder mit Wünschen unterstützen, Regen, gegnerische Sonne und ab und an auch Sandsturm gut ausstallen, auf vielen Pokemon set-uppen oder Gegner mithilfe von Brüller vertreiben. Leider fehlen der Drachendame die Auslegware, die man in dem Fall wohl auf Heatran umsetzen müsste. Bei Tentantel bitte darauf achten, es nicht in eine Feuerattacke einzuwechseln. Cresselia kann auf 66%-KP-Erholung heraufgestufte Mondscheine benutzen und als DualScreener (=Pokemon, das sowohl Reflektor, als auch Lichtschild beherrscht) den Weg zu einem Set-Up für Ramoth ebnen. Ein weiteres Pokemon, das gut den Supporter mimen kann, ist Papungha, welches von den anderen aber eigentlich immer in den Schatten gestellt wird.


    [Gen5] Tentantel
    [Gen5] Latias
    [Gen5] Cresselia
    [Gen5] Papungha


    Skorgro Heiteira
    Skorgro und Heiteira stehen für alle anderen defensiven Pokemon, die in irgendeiner Hinsicht, meist in der, dass die Sonne ihnen die Wasserschwäche nimmt, von dieser profitieren. Skorgro ist auch außerhalb des Wetters ein sehr populärer Tank und kann in Wetterteams, wie auch schon beim Hagel erwähnt, als Konter für andere Wetterarten, hier wohl für Sandsturm, benutzt werden. Ein weiteres Pokemon, dem die Sonne auf diese Weise zugute kommt, wäre zum Beispiel ein defensives Heatran. Heiteira hilft Sonnenteams ebenfalls, weil es Latias, wie angesprochen eine der größten Bedrohungen für Sonnenteams, sowie sämtliche andere spezielle Sweeper lahm legt.


    [Gen5] Skorgro
    [Gen5] Heiteira


    Donphan Kapoera
    Donphan und Kapoera, wieder einmal zwei Spinner. Die sind aber auch in der Sonne enorm wichtig, weil Vulnona und zahlreiche andere Sonnenabuser anfällig gegen Auslegware sind. Vor allem die Tarnsteine machen Sonnenteams zu schaffen, weil besagte Sonnenabuser durch ihren Feuertyp schlecht gegen diese dastehen. Donphan bringt den Vorteil mit, gleich noch selbst Tarnsteine auslegen zu können, welche in Sonnenteams verhältnismäßig schwer einzubauen sind. Diesen Komfort bietet Kapoera zwar nicht, dafür kann es aber mithilfe von Tiefschlag und ein bisschen Prediction die meisten Spinblocker ausschalten.


    Auch in der Sonne können, beziehungsweise müssen, zwangsläufig Pokemon, die nicht von ihr profitieren, benutzt werden, weil beinahe allen Sonnenpokemon der Zugriff auf Tarnsteine und Stachler, geschweigedenn Giftspitzen, verwehrt ist. Um Auslegwaren rauszubringen können in der Sonne die ganz normalen Tarnsteine-Abuser oder Spiker benutzt werden, sollte man sich nicht dazu entscheiden, die Tarnsteine Heatran zu übergeben und dieses zu einem defensiven Job abzustellen.


    [Gen5] Donphan
    [Gen5] Kapoera


    Sonnenabuser im Uber


    Ho-Oh
    Ho-Oh muss hier aufgrund seiner enormen Stärke in der Sonne einfach einzeln erwähnt werden. Mit 130 Basispunkten auf dem Angriffswert und der womöglich besten physischen Feuerattacke Läuterfeuer, zu der noch eine 50% Chance auf eine Verbrennung des Gegners kommt, hat der Feuervogel eine extrem starke Waffe, die ziemlich alles ohne Resistenz unter großen Druck setzen kann. Abgesehen davon beherrscht es auch noch STAB-Sturzflug, der Kyogre, die größte Sonnengefahr im Uber, gleich beim Einwechseln schädigen kann und vielleicht soagr direkt besiegen kann. Auf der defensiven Seite kann Ho-Oh uns eine 154 Basispunkte starke spezielle Defensive bieten, die es ihm erlaubt, die meisten Gedankengut-Arceus sowie Dialga, Palkia und Heatran auszustallen. Hinderlich ist dabei die 4-fache Tarnsteineschwäche, die Ho-Oh meist sofort nach dem Einwechseln dazu zwingt, Ruheort zu nutzen.


    [Gen5] Ho-Oh


    Reshiram Arceus Lohgock
    Hier noch einige Sweeper, die auch von der Sonne profitieren. Reshiram hat dank seines tollen Typen in Kombination mit seiner Fähigkeit zwei STABs, die von keinem einzigen Pokemon resistiert werden. Dazu kommen noch eine 150er Spezial-Angriffsbasis und mit Draco Meteor und Blauflammen zwei tödliche STAB-Angriffe. Leider wird für ein effektiv ausgespieltes Reshiram meist ein Spinner benötigt. Arceus-Feuer kann ebenfalls sein Pokemon stehen in der Sonne. Mithilfe seiner Initiative Basis von 120 Punkten ist es der schnellste Feuertyp im ganzen Spiel. Auch Arceus funkt seine Tarnsteineschwäche dazwischen, wenn es öfters eingewechselt werden soll. Im Gegensatz zu Reshiram und anderen verfügt es mit Genesung jedoch über eine gute Recovery. Lohgock ist im Uber allgemein ja seltener gesehen, in der Sonne aber keineswegs zu unterschätzen! Mithilfe seiner Fähigkeit "Temposchub" kann es nämlich ganz flott mal zum schnellsten Pokemon des Metagames avancieren. Desweiteren verfügt es über einen respektablen Angriff, die Boostattacke Schwerttanz und über zwei gefährliche STABs, Turmkick und Flammenblitz. Seine für das Uber-Tier extrem schwachen Defensivwerte lassen Lohgock leider kaum mehr als eine Attacke überleben. Einen kleinen Lichtblick stellt die diesmal nicht vorhandene Tarnsteineschwäche dar. Das soll natürlich jetzt nicht heißen, dass Pokemon, die im OU angesiedelt sind, nicht auch im Uber-Tier mitmischen können, im Gegenteil, denn durchaus sind Heatran und Bisaflor auch nicht nie gesehen Seltenheit.


    [Gen5] Reshiram
    [Gen5] Arceus
    [Gen5] Lohgock



    Sonnenkonter


    Heatran
    Kann beinahe sämtliche, typische Sonnensweeper abfangen - beispielsweise Ramoth und Bisaflor können ihm in der Regel nicht den geringsten Kratzer zufügen, außer sie verfügen über die für sie eher selten gesehenen Attacken Erdbeben oder Kraftreserve Boden -, indem es gefahrlos in deren gepushte Feuerattacken einwechselt und dazu noch einen 50%-igen Spezial-Angriffsboost erhält. Aufgrund seines genialen Dualtypen ist Heatran nicht nur gegen die Feuerattacken immun, sondern auch noch gegen sämtliche anderweitigen Moves unserer Beispiele, mal abgesehen von der selteneren Kraftreserve Boden, resistent. Abhilfe kann zum Beispiel Apoquallyp schaffen, man sollte nur aufpassen, dass Heatran nicht in ein Irrlicht wechselt, auch wenn das in diesem Beispiel nicht allzu problematisch ist. Alternativ funktionieren auch andere BulkyWaters wie Aquana gut. Eine andere Möglichkeit, Heatran beizukommen, ist der Einsatz von Kampfpokemon, die entweder schneller sind und OHKOen können oder jener, die langsamer sind, dafür aber eine Attacke einstecken können.


    Latias
    Latias wird Sonnenteams gefährlich, weil es a) viele derer typischen Sweeper aufhalten kann und b) dem gegnerischen Team mithilfe von Wunschtraum und Brüller, der extrem lästig ist, weil er ein vernünftiges Set-Up verhindert, in einem angeschlagenen Zustand wieder auf die Beine helfen kann, bzw. dieses unterstützt. Eine offensivere Variante über Latias ist Latios, das männliche Gegenteil zu erstgenanntem Drachen. Latios wird dann auf andere Art und Weise gefährlich, weil es nicht wie Latias als Supporter herhält, sondern gleich zum Angriff übergeht. Außer Ramoth nimmt Latias - wir bleiben mal bei dieser einen Möglichkeit - fast allen Sonnenpokemon den Wind aus den Segeln, weshalb man auch hierauf eine passende Antwort im Team haben sollte: Heiteira oder Chaneira, Scherox und fast alle möglichen Tiefschlag- oder Verfolgungsabuser können Latias besiegen oder zumindest zum Auswechseln zwingen.


    Quaxo Despotar
    Beide ersetzen die bevorzugte Sonne durch ihr jeweils eigenen Wetter und nehmen daher somit vielen Sonnenpokemon, die erst durch die Sonne sehr gefährlich werden, allen voran hier Bisaflor, ihre Vorteile. Auch haben sie von den Typen her einen gewissen Vorteil, weil die im Regen stärkeren Wasserattacken oder halt die Gesteins- und Bodenattacken, auch wenn sie keinen Boost durch den Sandsturm erhalten, zahlreichen Sonnenpokemon großen Schaden zufügen können. Pokemon wie Bisaflor und Kronjuwild können den beiden mit ihren Pflanzen-STABs aber auch unabhängig von der Sonne Schaden zufügen. Hagel spielt hier keine Rolle, da jedes mittelmäßige Sonnenteam diesen ohne Probleme ausschalten können sollte. Man sollte sich also nach Möglichkeiten gute Antworten auf diese Wetter einfallen lassen. Gegen Regen hilft beispielsweise Hausbruch-Austos und gegen Sandstürme kann Rotom-W Wunder wirken. Im Uber tritt Kyogre an die Stelle von Quaxo.


    Außer diesen Pokemon für sich gibt es noch eine Gruppe Pokemon, die Sonnenteams nicht unbedingt mögen: Die Sonnenabuser! Denn wie die eigenen Pokemon, die vom Sonnenschein proftieren, tun das auch Gegnerische, auch wenn diese in ihrem Team nicht einmal als Sonnenabuser funktionieren sollen. So kann man zum Beispiel schlimm von fremden Ramoth überrannt werden, hat man sich für so einen Fall vor dem Kampf keine Reaktionsmöglichkeit überlegt. Diese Pokemon finden ihren Meister meist in einem der anderen Sonnekonter, Heatran ist wohl der nennenswerteste dieser.


    Beispielteam



    Checkliste


    Beantworte diese Fragen am besten für dich und dein Team alleine und wahrheitsgemäß. Keine halben Sachen wie "mit ein bisschen Glück besieg ich das Despotar schon..."


    • Kannst du mit anderen Wetterbringern umgehen?


    • Kommst du notfalls auch ohne Sonne klar? Machst du dir deren Vorteile in geregeltem Maße zu Nutze?


    • Besiegt dein Team Heatran und Latias zuverlässig?


    • Weißt du, wie du mit einzelnen Pokemon umgehst? Hier ein paar Beispiele: Standard-Apoquallyp, Standard-Hippoterus, Wahlschal-Terrakium, DD-Dragoran, SubCM-Latias



    Fazit


    Sonnenteams werden zwar seltener benutzt als Sandsturm- und Regenteams, sind aber auf keinen Fall zu unterschätzen, denn ein gutes Sonnenteam besiegt auch diese. Meistens spielt man ein Sonnenteam offensiv, weil Sonnenschein in die Offensive gehend einfach mehr Vorteile mitbringt. Leider wurde Sonne im OU erst in Generation 5 durch die Einführung der Pokemon Dream World ermöglicht, da es jetzt aber möglich ist, sollte man sich ruhig mal mit Sonnenteams beschäftigen, es lohnt sich.


    [/tabmenu]


    Dieser Artikel darf gerne verlinkt, aber bitte nicht kopiert werden.

  • [tabmenu][tab=Regen]Einführung


    Regen existiert seit der 2. Generation und wird dort von Pokémon wie Zapdos, Quaxo, Garados oder Starmie mittels Regentanz hervorgerufen. Da es zu diesen Zeiten allerdings noch keine Fähigkeiten gibt, wird er dazu benutzt, um Wasserattacken zu verstärken und Feuerattacken zu schwächen. Allerdings wird Regen dort nicht benutzt, da man mit Suicune und Aquana zwei perfekte Counter gegen Regen hat und diese oft benutzt werden.


    Trotz der neu hinzugekommenen Fähigkeiten, unter denen sich Wassertempo und Regengenuss sowie die im nächsten Satz erwähnte Niesel tummeln, ist Regen in Generation 3 immer noch unbeliebt. Der zu dieser Zeit einzige Regenbringer ist Kyogre mit seiner Fähigkeit Niesel und befindet sich im Uber, also muss man den Regen immer noch durch Regentanz hervorrufen. Doch die Konkurrenz rüstet weiter auf und mit Milotic und Kappalores gibt es dort nun schon insgesamt vier Pokémon, die Regenteams gut auseinandernehmen können. Außerdem befindet sich mindestens eines dieser Pokémon in fast jedem Team. Immerhin hat Regen im Uber große Beliebtheit ergattert, da das in dieser Generation erscheinende Pokémon Kyogre mit seiner Fähigkeit Niesel den Regen sofort mit Betreten des Kampffeldes aktiviert und mit Jirachi ein vom Regen profitierendes Pokémon dazukommt.


    Auch in Generation 4 kann sich der Regen nicht durchsetzen. Immer noch muss er durch Regentanz aktiviert werden, aber dafür existieren ab jetzt die vom Regen profitierenden Fähigkeiten Hydration und Trockenheit. Weiterhin gibt es nun das Item Nassbrocken, welches bewirkt, dass der Regen, welcher durch das Pokémon, das Regentanz eingesetzt hat und dieses Item trägt, hervorgerufen wurde, nicht wie üblich fünf Runden dauert, sondern acht. Im Uber hingegen läuft es für den Regen sehr gut: Mit Manaphy kommt ein Uber dazu, der eine Fähigkeit mit sich bringt, die vom Regen profitiert, nämlich Hydration. Manaphy dadurch wird in fast jedem Regenteam gespielt.


    Trotz der bisher für den Regen unglücklich verlaufenden Umstände ist Regen in der 5. Generation beliebter denn je. Und das alles hat es nur einem einzigen Pokémon zu verdanken: Quaxo. Denn der grüne Frosch hat mithilfe der Pokémon Dream World, einem neuen Aspekt in Schwarz und Weiß, die Fähigkeit von Kyogre erhalten. Dank der vielen Möglichkeiten entstehen sogar Teamarten im Regen, denn man kann ihn in fast jedem Modus benutzen. Allerdings wurde der Regen vor einiger Zeit die Vielfältigkeit genommen, da Niesel in Kombination mit Wassertempo verboten wurde.


    Effekte des Regens


    • Formeo verändert seine Gestalt und wird zum Typ Wasser.
    • Meteorologe wird zur Wasserattacke und hat eine Basisstärke von 100 (wenn es regnet, dann hat sie aufgrund des Regenboosts eine Basisstärke von 150).
    • Feuerattacken werden um 50 % geschwächt, Wasserattacken werden um 50 % verstärkt.
    • Pokémon mit der Fähigkeit Trockenheit erhalten am Ende jeder Runde 1/8 der KP zurück.
    • Pokémon mit der Fähigkeit Wassertempo sind doppelt so schnell.
    • Pokémon mit der Fähigkeit Hydration werden von Statusproblemen geheilt.
    • Pokémon mit der Fähigkeit Regengenuss erhalten am Ende jeder Runde 1/16 der KP zurück.
    • Die Attacken Donner und Orkan erhalten eine Trefferquote von 100 %.
    • Die Attacken Morgengrauen, Synthese und Mondschein heilen nur noch maximal 1/4 der KP.


    Die Wetterbringer


    Quaxo Kyogre


    Quaxo und Kyogre sind die einzigen im Spiel vorhandenen Regenbringer und somit das Grundgerüst in jedem Regenteam. Während Quaxo sich im OU wiederfindet, kann man Kyogre nur im Uber antreffen. Beide Pokémon haben ihre Kraft im speziellen Bereich im Angriff als auch in der Verteidigung. Am häufigsten sieht man diese Pokémon jedoch als Choicer, die Tanksets sind eher seltener anzutreffen. Da sich beide Pokémon stark ähneln, haben sie auch die gleichen Konter. Dazu gehören Chaneira, Heiteira, Latias und Tentantel (für Quaxo eher ein Check, da Tentantel Fokusstoß nicht mag und nach Tarnsteinen und 3 Lagen Stacheln von Wahlglas-Quaxo mit maximaler Investition in den Spezial-Angriff mit Fokusstoß OHKOt wird). Wie bereits erwähnt, lassen sich beide Pokémon speziell, egal ob defensiv oder offensiv, spielen. Während bei Quaxo im defensiven Bereich mit Hypnose, Abgesang, Toxin, Schutzschild, Delegator, Dunkelnebel und Zugabe einige gute Attacken hat, beherrscht es in der Offensivabteilung Hydropumpe, Kraftreserve, Eisstrahl, Psychokinese, Siedewasser, Fokusstoß und Surfer. Physisch sieht es schlechter aus, weil eine Angriffsbasis von 75 Punkten nicht gerade das Beste sind und dort kaum gute Attacken beherrscht. Aber zur Überraschung halber kann man die Attacke Bauchtrommel testen, wenn man ein non-Standard-Set benutzen will. Kyogres Movepool ist ähnlich mit Quaxos, sowohl defensiv als auch offensiv. Defensiv beherrscht es bis auf Hypnose, Abgesang, Dunkelnebel und Zugabe die selben Attacken, aber es hat dafür Donnerwelle und Brüller in seinem Repertoire. Offensiv ist es mit dem Frosch noch ähnlicher, da es bis auf Psychokinese und Fokusstoß ebenfalls identische Attacken besitzt und stattdessen kann es Donnerblitz beziehungsweise Donner und Ampelleuchte sowie die im Wahlschal-Set extrem beliebte Attacke Fontränen erlernen, da Fontränen wegen der Basisstärke, des STAB-Verstärkung und des Regens ungeheuren Schaden anrichtet, was keine Resistenz hat. Doch Vorsicht, denn mit den KP sinkt auch die Power dieser Attacke. Weiterhin besitzt es die Boostattacke Gedankengut, die es noch besser in der Hinsicht von der speziellen Seite macht. Jedoch hat es einen sehr schlechten und unbrauchbaren physischen Angriff, auch wenn es dort ein paar gute Attacken erlernen kann. Im Uber kann man mit Kyogre Rayquaza spielen, da es Chaneira und Heiteira mit starken physischen Attacken in die Knie zwingt, Latias überholt und einen Drachen-STAB draufhauen kann und Tentantel mit Feuersturm oder Durchbruch ebenfalls schnell besiegt wird. Im OU sind gute Partner Kapilz, Irokex und Jirachi aufgrund der Tatsache, dass Kapilz und Jirachi ihre Feuerschwäche verlieren. Außerdem werden Kapilz und Irokex meistens als Booster gespielt, während Jirachi mit der hohen Zurückschreckchance mit Eisenschädel ebenfalls bleibende Schäden hinterlässt.


    Defensive Möglichkeiten im Regen


    [Blockierte Grafik: http://pokewiki.de/images/6/66/Pflanze.png] [Blockierte Grafik: http://pokewiki.de/images/a/a8/Stahl.png] [Blockierte Grafik: http://pokewiki.de/images/6/61/Wasser.png] [Blockierte Grafik: http://pokewiki.de/images/2/25/K%C3%A4fer.png] [Blockierte Grafik: http://www.pokewiki.de/images/7/74/Eis.png]


    Selbstverständlich können auch einige Arceus-Formen in Regenteams effizient gespielt werden, da sie durch den Regen ihre Feuerschwäche verlieren und Arceus-Wasser sogar einen stärkeren STAB erhält. Dadurch stehen Arceus-Pflanze oder -Käfer besser gegen Feuerpokémon wie Heatran oder Reshiram da, da ihr Feuer-STAB geschwächt wird. Außerdem können diese Arceus-Formen im Regen gut supporten, zum Beispiel in dem sie Tarnsteine, Toxine oder Irrlichter verteilen, Screens erschaffen, durch Trickbetrug einen Choicer antäuschen und dann einem defensiven Pokémon des Gegners das Wahlitem geben oder das Team durch Bizarroraum oder Rückenwind verstärken.


    Apoquallyp Aquana Tentoxa Celebi Forstellka Panzaeron Tentantel


    Die ersten drei Pokémon erhalten durch den Regen eine wichtige Verstärkung ihrer Wasser-STABs, da diese Pokémon am häufigsten defensiv gespielt werden und somit bis auf Aquana keinen besonders hohen Spezial-Angriff haben, um bleibende Schäden anzurichten. Darüber hinaus profitiert Aquana durch seine Fähigkeit Hydration vom Regen, wodurch es meistens mit Erholung gespielt wird. Tentoxa erhält durch die Fähigkeit Regengenuss auch einige (wichtige) KP zusätzlich zu den Überresten zurück. Außerdem sind diese Pokémon exzellente Konter gegen Sonnen- und Sandsturmteams. Die restlichen Pokémon verlieren durch den Regen ihre Feuerschwäche bis auf Forstellka und Tentantel (diese haben durch den Regen nur eine x2-Schwäche), was extrem wichtig für sie ist, da diese Pokémon eher defensiv gespielt werden (offensive Celebis gibt es aber recht häufig, offensive Tentantel dafür ganz selten), da sie hohe Statuswerte und viele Supportattacken auf Lager haben. Weiterhin sind diese Pokémon ein gutes Mittel gegen Sandsturmteams.


    Bisaflor Bronzong Registeel Shaymin Gastrodon Lahmus Milotic Suicune Sumpex Turtok


    Wie die über diesem Abschnitt genannten Pokémon profitieren die Pokémon ohne Wassertyp ebenfalls durch den Verlust der Feuerschwäche vom Regen, weil ihre Spielbarkeit im defensiven Bereich liegt. Besonders für Bronzong ist das sehr nützlich, denn mit der Fähigkeit Schwebe hat es dadurch keine Schwäche! Doch leider verlieren auch hier die Kraftreserven des Typs Feuer von Bisaflor und Shaymin ihre Kraft. Die anderen Pokémon profitieren von dem Regen, indem er ihre Wasserattacken stärkt und ihnen eine noch größere Resistenz gegenüber Feuerattacken verleiht. Außerdem werden diese Pokémon defensiv (außer Suicune und Sumpex manchmal) gespielt. Turtok profitiert außerdem durch seine neue Fähigkeit Regengenuss, was ihm zu einer längeren Lebensdauer verhilft. Nur Lahmus leidet etwas unter dem Regen, da er seinene Coveragemoves Flammenwurf und Feuersturm schwächt.


    Offensive Möglichkeiten im Regen


    [Blockierte Grafik: http://pokewiki.de/images/6/66/Pflanze.png] [Blockierte Grafik: http://pokewiki.de/images/6/61/Wasser.png] [Blockierte Grafik: http://pokewiki.de/images/2/25/K%C3%A4fer.png] [Blockierte Grafik: http://pokewiki.de/images/a/a8/Stahl.png] [Blockierte Grafik: http://www.pokewiki.de/images/7/74/Eis.pngManaphy Palkia [Blockierte Grafik: http://www.greenchu.de/sprites/b2w2/492a.pngVoltolos Zekrom


    Diese Pokémon können in Regenteams im Ubr-Tier sehr gut benutzt werden. Arceus-Pflanze, -Käfer, -Stahl, -Eis und Shaymin-S profitieren vom Regen, indem sie ihre Feuerschwäche verlieren. Arceus-Wasser, Manaphy und Palkia sind die Wasserpokémon, deren Wasserattacken verstärkt werden und dadurch noch unberechenbarer werden. Außerdem profitiert Manaphy noch von der Fähigkeit Hydration. Arceus-Elektros, Voltolos' und Zekroms Donner treffen durch den Regen auch noch immer und eignen sich gut zum Kontern gegnerischer Regenteams.


    Austos Garados Wasch-Rotom Starmie Keldeo Keldeo Resolutform Celebi Jirachi Kapilz Lucario Magnezone Metagross Scherox Viridium


    Die Wasserattacken der OU-Wasserpokémon werden durch den Regen verstärkt und gibt Austos außerdem eine Feuerresistenz. Weiterhin kann die Attacke Donner von Rotom-W und Starmie immer treffen. Die restlichen Pokémon verlieren durch den Regen ihre Feuerschwäche (beziehungsweise verringert sie). Desweiteren eignen sich Celebi, Kapilz, Magnezone und Viridium zum Ausschalten gegnerischer Regenteams und Jirachi, Lucario, Magnezone, Metagross und Scherox zum Countern von Hagelteams.


    Azumarill Gastrodon Impoleon Sumpex Tohaido Caesurio Cavalanzas Fermicula Frosdedje Kobalium Mamutel Omot Roserade Shaymin Skaraborn Snibunna Yanmega


    Auch hier werden die Wasserattacken der ersten fünf (meist) offensiv gespielten Pokémon verstärkt und ermöglichen es den Pokémon, noch häufiger in Feuerattacken einzuwechseln. Desweiteren erhält Impoleon eine Feuerresistenz.
    Die anderen Pokémon profitieren von dem Regen, indem er ihre Feuerschwäche negiert beziehungsweise abschwächt. Darüber hinaus profitiert Frosdedje von dem Regen, indem die Attacke Donner immer trifft und, falls der Gegner Hagel heraufbeschworen hat, es durch die Fähigkeit Schneemantel seltener getroffen wird (das gilt auch für Mamutel). Doch der Regen ist aber auch ein Nachteil für Omot, Roserade, Shaymin und Yanmega, da er ihre wichtige Coverageattacke Kraftreserve {Feuer} schwächt.


    Regenkonter


    Kyogre Manaphy Palkia


    Es mag zwar komisch aussehen, aber Wasserpokémon sind eine sehr gute Waffe gegen Regenteams. Sie sind resistent gegen Wasser- und Eisattacken (außer Palkia) und ihre eigenen Wasser-STABs werden verstärkt. Doch nicht nur das; Kyogre und Palkia können mittels Donner gegnerische Wasserpokémon ausschalten, da diese Attacke sehr effektiv ist. Manaphy profitiert außerdem durch seine Fähigkeit Hydration, sodass alle Statusveränderungen geheilt werden.


    Apoquallyp Aquana Wasch-Rotom Starmie Tentoxa Garados KyuremRexblisar Tentantel


    Auch diese Pokémon sind gut gegen Regenteams, denn sie sind gegen Wasser- und Eisattacken resistent oder neutral und ihre eigenen STABs werden verstärkt. Weiterhin können Apoquallyp, Aquana und Tentoxa gut auf diesen Pokémon setuppen und supporten, während das gegnerische Team wenig dagegen ausrichten kann. Außerdem beherrschen Rotom-W und Starmie die Attacke Donner, wodurch diese Attacke immer trifft und sehr effektiv gegen Wasserpokémon ist.


    Azumarill Impoleon Lahmus Milotic Suicune Turtok


    Hier gilt wieder: Wasser- und Eisattacken sind nutzlos gegen diese Pokémon! Während der Gegner noch mit dem Auswechseln seiner Wasserpokémon gegen Elektro- oder Pflanzenpokémon beschäftigt sind, haben sich diese Pokémon entweder schon gebosstet oder das eigene Team supportet.


    Beispielteams




    Fazit


    Durch den Typenvorteil gegenüber allen anderen Wetterarten ist das Regenkonzept eine dominierende Macht im (Wetter)Metagame, sowohl im OU als auch im Uber oder gar im Mehrfachkampf. Durch viele vom Regen ihren Nutzen ziehende Fähigkeiten entstehen sehr unterschiedliche Strategien und Taktiken, wodurch Regenteams sehr variabel einsetzbar sind und diese Tatsache auch wohl ihre größte Stärke ist, denn zum Beispiel Sandsturm- und Sonnenteams haben weniger unterschiedliche Fähigkeiten und sind daher viel leichter zu besiegen. Doch trotz dieser Tatsachen gehören Sonnenteams zu den wohl wichtigsten Kontern von Regenteams, da die Sonne Wasserattacken schwächt und Feuerattacken verstärkt. Aber mit ein bisschen Prediction kann man die Sonnenbringer besiegen und so das Gegnerteam lahmlegen. Daher kann man Regenteams gut und gerne bauen. Wenn man eine andere Teamart spielen will, sollte ein Regenkonter unbedingt dabei sein.[tab=Sand]Einführung


    Sand existiert wie Regen ebenfalls seit der 2. Generation. Da dort allerdings noch keine Fähigkeiten zur Verfügung stehen, wird er mit der Attacke Sandsturm heraufbeschworen. Dort bewirkt er aber nur, dass Gesteinpokémon eine Spezial-Verteidigungs-Erhöhung von 50 % erhalten. Pokémon, die diese Attacke in dieser Generation benutzen, sind Despotar, Donphan und Panzaeron. Aber Sand ist in Generation 2 selten anzutreffen, weil es mit Panzaeron und Donphan sehr gute Konter gibt.


    Anders als der Regen ist Sand in Generation 3 sehr populär. Durch die hinzugekommenen Fähigkeiten, unter denen Sandsturm und Sandschleier brauchbar für Sandsturmteams sind, muss man unbedingt einen Sandsturmkonter wie die schon oben erwähnten Donphan und Panzaeron oder aber auch das in dieser Generation erscheinende Libelldra im Team haben, denn sie kontern den einzigen Sandsturmbeschwörer dieser Zeit namens Despotar (durch seine Fähigkeit Sandsturm) sowie viele Sandsturmabuser wie Regirock oder Noktuska sehr gut. Aber auch Antiwetter wie Regen oder Hagel machen Sandsturmteams zu schaffen. Im Uber hingegen ist er nicht so omnipräsent wie im Regen, da es für das Uber-Tier keine passenden Pokémon gibt und Sand dadurch nur als Antiwetter oder Überraschung zu sehen ist.


    Dieser Hype setzt sich auch in Generation 4 fort. Nicht nur durch die neuen Pokémon Knakrack und Skorgro erhalten Sandsturmteams nicht nur extrem starken Teamsupport, sondern mit Hippopotas und Hippoterus gibt es nun auch noch neue Sandsturmbeschwörer, wobei letztgenanntes eine Alternative zu Despotar darstellt, da es auch brauchbar ist. Doch im Laufe der Zeit wurde eines der wichtigsten Pokémon im Sandsturm, nämlich Knakrack, verboten, was an der Kombination mit einer Boostattacke sowie den nur noch rechnerisch halb so often Treffer gegen den Drachen liegt. Mit Bronzong und Cresselia kommen sogar noch zwei neue Konter gegen Sandsturmteams hinzu. Im Uber läuft es fast wie in Generation 3.


    Auch wenn Sandsturmteams in Generation 4 etwas an Stärke eingebüßt haben, wurde es mit Generation 5 besser. Die neuen Fähigkeiten, welche Sandscharrer und Sandgewalt heißen, geben dem Sand-Konzept neue Perspektiven. Mit Stalobor und Demeteros gibt es auch neue Pokémon, die für den Sandsturm wie geschaffen sind. Aber auch hier wurden Sandsturmteams wieder eingeschränkt: Stalobor kam nämlich ins Uber. Dort haben Sandsturmteams dennoch keine großen Chancen gegen andere Teams, da es ihnen an Power mangelt. Trotz dieser Umstände ist der Sand immer noch ein beliebtes Teamthema.


    Effekte des Sandsturms


    • Alle Pokémon, die nicht zu den Typen Boden, Gestein oder Stahl gehören, verlieren in Generation 1 und Generation 3 bis 5 1/16 ihrer KP. In Generation 2 verlieren sie 1/8 ihrer KP.
    • Die Spezial-Verteidigung von Gesteinpokémon erhöht sich um 50 % (erst ab Generation 4).
    • Pokémon mit der Fähigkeit Sandscharrer, Sandgewalt und Sandschleier erhalten keinen Schaden von Sandstürmen.
    • Pokémon mit der Fähigkeit Sandscharrer sind doppelt so schnell.
    • Pokémon mit der Fähigkeit Sandgewalt erhalten 30 % mehr Kraft auf ihre Boden-, Gestein- und Stahlattacken.
    • Pokémon mit der Fähigkeit Sandschleier werden nur noch zu 50 % im Sandsturm getroffen.
    • Pokémon mit der Fähigkeit Wolke Sieben, Wetterfest, Klimaschutz und Magieschild erhalten keinen Schaden von Sandstürmen.
    • Pokémon, die Schaufler oder Taucher eingesetzt haben, erhalten zwischen den Runden keinen Schaden durch den Sandsturm.
    • Die Attacken Morgengrauen, Synthese und Mondschein heilen nur noch maximal 1/4 der KP.


    Die Wetterbringer


    Despotar Hippopotas Hippoterus


    Im Vergleich zu anderen Wetterarten gibt es viele Sandsturmbeschwörer. Despotar ist meistens erste Wahl, da es ausgeglichene Statuswerte, einen gigantischen Movepool sowie die Fähigkeit, einen Spezial-Verteidigungsboost von 50 % im Sandsturm erhält. Als Ersatz kann man Hippoterus benutzen, allerdings ist es nur auf der physischen Seite stark und hat auch einen wesentlichen kleineren Movepool. Jedoch kann man Hippoterus besser als Supporter benutzen, da sich Despotars Movepool nur auF die Offensive beschränkt.


    Defensive Möglichkeiten im Sandsturm


    [Blockierte Grafik: http://pokewiki.de/images/7/77/Boden.png] [Blockierte Grafik: http://pokewiki.de/images/4/4f/Gestein.png] [Blockierte Grafik: http://pokewiki.de/images/a/a8/Stahl.pngDialga


    Hier baut man auf die Sandsturm-Immunität dieser Pokémon. Obwohl diese Pokémon offensiv häufiger gesehen werden, vor allem Dialga, kann man sie auch defensiv benutzen. Vor allem Arceus-Gestein profitiert von dem Sandsturm, da er seine Spezial-Verteidigung um 50 % erhöht und dadurch einige Checks, zum Beispiel Darkrai, verliert. Außerdem können sie gut supporten.


    Apoquallyp Aquana Tentoxa


    Auch, wenn man auf den ersten Blick denken mag, was hier eigentlich falsch gemacht wurde, gehört mindestens eins dieser Pokémon in jedes Sandsturmteam. Der Grund dafür ist, dass sie das gefürchteste Antiwetter, nämlich Regen, dank der Fähigkeit H2O-Absorber beziehungsweise Regengenuss perfekt countern, indem sie gegnerische Wasserattacken einfach absorbieren und die eigenen KP wiederherstellen beziehungsweise gut abfangen und am Ende der Runde durch den Regen die abgezogenen KP wiederherstellt. Auch vor den für Wasserpokémon omnipräsenten Eisattacken müssen sie sich nicht fürchten, weil diese nicht sehr effektiv sind. Diese Pokémon können dafür ihr Team supporten, Hazards legen / entfernen oder mit Statusattacken spammen.


    Heatran Jirachi Panzaeron Tentantel


    Diese Pokémon sind in Sandsturmteams nützlich, weil sie nicht von diesem getroffen werden können und das eigene Team optimal supporten können. Darunter können sie zum Beispiel Hazards legen, Status spammen oder mithilfe von Wunschtraum den Teampartnern KP zurückgeben. Außerdem eignen sich Heatran und Jirachi wunderbar, Hagelteams auseinandernehmen zu können.


    Sandamer Skorgla Skorgro Donphan Flunschlik


    Durch die Fähigkeit Sandschleier gibt es einige Pokémon, die man dadurch gut defensiv spielen kann, da die Fähigkeit im Sandsturm einen höheren Fluchtwert beschert. Dadurch eignen sich einige Pokémon gut zum Supporten. Sie können zum Beispiel spinnen, Hazards legen, gegnerische Staller durch Verhöhner ausschalten oder Statusveränderungen verteilen.


    Bronzong Gastrodon Lepumentas NidoqueenRegisteel


    Diese Pokémon sind gegen Sandsturm ebenfalls immun und helfen beim Supporten und bei der Abdeckung von Schwächen, zum Beispiel gegen Boden- oder Wasserattacken. Auch sie können das Team mittels Hazards, Statusse oder Turbodreher supporten.


    Offensive Möglichkeiten im Sandsturm


    [Blockierte Grafik: http://www.pokewiki.de/images/7/77/Boden.png] [Blockierte Grafik: http://www.pokewiki.de/images/4/4f/Gestein.png] [Blockierte Grafik: http://www.pokewiki.de/images/a/a8/Stahl.png] [Blockierte Grafik: http://www.pokewiki.de/images/b/b5/Elektro.png] [Blockierte Grafik: http://www.pokewiki.de/images/6/66/Pflanze.png] [Blockierte Grafik: http://www.pokewiki.de/images/6/61/Wasser.pngDialga Knakrack Rayquaza Stalobor


    Diese Pokémon erhalten durch den Sandsturm keinen Schaden (außer Arceus-Elektro, -Pflanze und -Wasser) und dieser wiederum aktiviert die Fähigkeit von Stalobor, welche sich je nach Wahl Sandscharrer oder Sandgewalt nennt. Desweiteren erhält Arceus-Gestein einen Spezial-Verteidigungsboost von 50 % und kann dadurch besser sweepen. Knakrack profitiert auch von dem Sandsturm, denn durch ihn wird es seltener von Attacken getroffen. Arceus-Elektro und -Pflanze eignen sich zum Kontern von Regenteams, -Wasser gegen Sandsturmteams.


    Sandamer Digdri Geowaz Skorgro Donphan Noktuska


    Auch die Fähigkeit Sandschleier ist sehr nützlich für Sweeper, da sie so seltener getroffen werden und so eventuell gefährliche Gegentreffer vermeiden. Noktuska eignet sich außerdem wunderbar zum Kontern gegnerischer Regenteams.


    Sandamer Bissbark


    Doch auch die Fähigkeit Sandscharrer bringt einen erheblichen Vorteil. So können angriffstarke, aber langsame Pokémon unberechenbar schnell werden und können dann nur noch mit Scarfern oder noch schnelleren Pokémon besiegt werden.


    Heatran Jirachi Lucario Magnezone Metagross Scherox


    Diese Pokémon nehmen vom Sandsturm keinen Schaden und können sehr gut Antiwetter countern. Für das Kontern von Sonnenteams ist Heatran verantwortlich, die restlichen Pokémon sind eine gute Antwort auf Hagelteams.


    Caesurio Fermicula Impoleon Kobalium Libelldra Mamutel Nidoking Rabigator Sumpex


    Auch im UU gibt es einige Pokémon, die gegen Antiwetter helfen. So bekommen Impoleon und Sumpex, welche noch vom Regen profitieren, Teams dieser Art klein. Libelldra, Rabigator und Nidoqueen helfen gegen Sonnenteams, Caesurio, Kobalium, Fermicula und Mamutel helfen gegen Hagelteams, wo Mamutel außerdem mit seiner Fähigkeit Schneemantel seltener getroffen wird.


    Sandsturmkonter


    Kyogre Quaxo


    Der meistgehasste Gegner von Sandsturmteams sind natürlich die beiden Regenbringer, namentlich Kyogre und Quaxo. Der Grund liegt auf der Hand: Wasserattacken werden nämlich dadurch verstärkt und da die meisten Pokémon von Sandsturmteams den Typen Boden und Gestein angehören, tun ihnen Wasserattacken gar nicht gut. Doch es gibt eine erfreuliche Nachricht für Stahlpokémon, denn sie verlieren ihre Feuerschwäche (falls vorhanden).


    Magnezone Voluminas


    Da Sandsturmteams häufig Stahlpokémon beinhalten, sind Pokémon mit der Fähigkeit Magnetfalle ein guter Weg, diese mithilfe einer sehr effektiven Attacke, wie zum Beispiel die Kraftreserve der Typen Feuer, Kampf und Boden, zu besiegen. Doch Vorsicht ist geboten, falls die Stahlpokémon die Attacke Erdbeben oder eine andere sehr effektive Attacke beherrschen und schneller sind.


    Garados Irokex Jirachi Kapilz Metagross Panzaeron Wasch-Rotom Tentantel Viridium


    Diese Pokémon sind gegen mindestens zwei der drei im Sandsturm oftgenutzten Attackentypen Boden, Gestein und Stahl resistent beziehungsweise immun. Doch nicht nur das spielt eine Rolle, denn während Pokémon wie Panzaeron und Tentantel zum Supporten gedacht sind, kümmern sich andere wie Kapilz oder Viridium um die Zerstörung des gegnerischen Teams.


    Bronzong Caesurio Gastrodon Impoleon Kobalium Lepumentas Libelldra Registeel Hitze-Rotom Sumpex Zapdos


    Auch hier gilt wie oben: Mindestens zwei der drei im Sandsturm bevorzugten Attackentypen Boden, Gestein oder Stahl sind hier entweder nicht sehr effektiv oder gar wirkungslos. Vor allem Bronzong gilt dabei als sicherster Sandsturmkonter, da es von Bodenattacken nicht getroffen wird und auch Gestein- und Stahlattacken aufgrund seines astronomischen Bulks ihm kaum etwas anhaben. Auch Registeel, Gastrodon und Lepumentas gehören dazu, aber sie werden dafür von noch einem anderen Typen getroffen. Andere hier aufgelistete Pokémon können hier offensiv gespielt gut und gerne ganze Sandsturmteams im Alleingang auseinandernehmen.


    Beispielteams




    Fazit


    Obwohl Sandsturmteams einige Schwächen haben und nicht so flexibel wie andere Wetterarten sind, gehören sie dennoch zu einer gefährlichen Teamart, da sie viele Pokémon mit den unterschiedlichsten Typen hat. Dennoch haben Sandsturmteams einen Nachteil: Er bringt keine Typschwächungen- und stärkungen mit, aber dafür schadet er jedem Nicht-Boden-, Nicht-Gestein- oder Nicht-Stahl-Pokémon. Aber genau dieser Effekt ist sehr hilfreich für Stallteams, welche zwar kaum profitierende Fähigkeiten haben, aber darauf ausgelegt sind, so viel Passivschaden wie möglich zu verursachen. Sandsturmteams kann man also nach Belieben bauen, denn ein Versuch wird sich lohnen.[/tabmenu]

  • Zitat von Hazard

    Die Fertigstellung meines Teiles (also vom Wetterguide) wird etwas dauern, weil vorgestern mein PC kaputt gegangen ist und ich nur noch vom iPod schreiben kann. Wenn du deinen Teil fertig hast, kannst du ihn schon verbessern lassen; wenn ich meinen Teil ebenfalls fertig habe, werde ich das in dem Guide posten.


    Dann ist mein Teil hiermit vorerst beendet.
    Bitte nochmal drüberschauen ...

  • In der Sonne unbedingt noch Dugtrio erwähnen, das gehört zu den präsentesten Pokemon in der Sonne, da es Ttar, den wahrscheinlich besten Vulnona-Konter ausschalten kann. Dazu fehlen Kronjuwild, Ramoth und Heatran bei den offensiven Möglichkeiten, die sind deutlich häufiger anzutreffen als Dressella. Und noch erwähnen das man in der Sonne meistens einen Spinner spielen sollte, wegen der Anfälligkeit für Hazards von Vulnona und Co.

  • Das müsste aber Stimmen:


    -Bei Sonne wird die Chance auf Einfrieren gesenkt / auf 0 gesetzt (nicht mehr sicher)
    -In Gen V erhöht Wachstum den S-Angr und S-Vert Angriff um 2 Stufen.

  • Tragisch, dass es tatsächlich schon Leute gibt, die mehr PO als die eigentlichen Spiele zocken und dementsprechend Blitzkanone/Lichtkanone und Schlammbombe/Matschbombe schon falsch im Kopf haben...


    -Bei Sonne wird die Chance auf Einfrieren gesenkt / auf 0 gesetzt (nicht mehr sicher)

    Sie wird auf 0 gesetzt, allerdings taut ein Pokémon nicht auf, wenn es eingefroren wurde, bevor die Sonne kam.


    -In Gen V erhöht Wachstum den S-Angr und S-Vert um 2 Stufen.

    Wachstum erhöht Spezial-Angriff und Angriff.


    Eine ausführliche Verbesserung des Guides folgt am Wochenende.


  • Hab mich jetzt mal nur auf den Hagel-Teil beschränkt, weil ich damit schon letztes WE weitgehend fertig war und mit dem Sonnen-Teil aufgrund Zeitmangels wohl die nächsten Tage auch nicht fertig würde. Guinea kann das ja dann machen, wenn er will.

  • Legends Guide zur Sonne ist gut gelungen, auch wenn es noch einiges zu verbessern gibt.
    Hazards Guides haben mich aber ein wenig verwirrt, weswegen ich diese auch noch gar nicht verbessert habe - Sandsturm ist noch gar nicht fertig (?) und der Guide zum Regen scheint mir ein wenig arg kurz ausgefallen zu sein, wo es dazu doch eigentlich noch mehr zu sagen gibt als zur Sonne. Ich empfehle dir demnach dringend, diesen mit Orientierung an Legends deutlich ausführlicheren Guides noch einmal zu überarbeiten.


    Inhalt und Form


    Zunächst möchte ich anmerken, dass ich es sehr schade finde, dass du in keinster Weise auf Doppel- und Dreierkampf eingehst, in denen Sonne sogar häufiger gespielt wird als im Einzelkampf. An der ein oder anderen Stelle ein Kommentar dazu sowie ein Beispielteam für den Doppelkampf wäre schon wichtig.


    - "Donner und Orkan haben eine Basisgenauigkeit von 50%" - Am besten noch in Klammern erwähnen, was die normale Genauigkeit ist, damit man sofort den Vergleich hat.
    - "Die Attacke Meteorologe bekommt den Typen Feuer und eine verdoppelte Basisstärke" - Hier musst du unbedingt noch genauer werden. Erstens muss erwähnt werden, welche Stärke das ist (100) und zweitens ist dabei sehr wichtig zu wissen, dass zusätzlich noch der Sonnenboost von Feuerattacken hinzukommt, also praktisch ein Pseudo-STAB, sodass die Attacke eine Stärke von 150 hat.
    - "Synthese, Mondschein und Morgengrauen erzielen eine KP-Auffrischung von 66%" - Auch hier in Klammern noch erwähnen, wieviel sie sonst auffrischen.
    - Entweder du musst es beim Punkt zu Kinoso erwähnen oder du machst noch einen extra Punkt für dessen Fähigkeit Pflanzengabe: Im Doppel- und Dreierkampf wird Spezial-Angriff und Spezial-Verteidigung aller Teampartner um eine Stufe, also 50%, erhöht.
    - "Die anderen beiden Sonnenfähigkeiten sind dagegen seltener gesehen." - Die anderen beiden? So wie ich das sehe gibt es nicht drei, sondern sechs von der Sonne beeinflusste Fähigkeiten.
    - "Selten bis nie sind Booster und Choicer anzutreffen." - Bitte was? Ränkeschmied-Vulnona, Steinpolitur-Groudon, Schwerttanz-Groudon, Wahlband-Groudon?
    - "Groudon hat, anders als Vulnona, auch die Möglichkeit als Supporter zu agieren" - Speziell defensives Vulnona, wie du es vorher selbst erwähnt hast, wird selbstverständlich als Supporter gespielt, wie sonst? Mit Irrlicht, Toxin, Hypnose und Brüller bietet es ausgezeichneten Support.
    - Bei den offensiven Pokémon kannst du Kokowei und Dressela ruhig auch ein Bild gönnen, damit man diese sofort sieht. Wenn man herausfinden will, welche die besten sind, dann liest man ohnehin den Text, in denen steht, dass Bisaflor und Kronjuwild prinzipiell besser sind.
    - "Damit ist das Monster aus der ersten Generation schneller als jedes andere Pokemon im OU - egal ob mit oder ohne Wahlschal" - Scarf-Latios überholt neutrales Bisaflor. Du musst also schon noch erwähnen, dass sich diese Aussage lediglich auf Bisaflor mit positivem Wesen bezieht.
    - "Hundemon, das abgesehen von Apoquallyp auch die meisten Spinnblocker besiegen kann" - Wieso kann Hundemon nicht Apoquallyp besiegen? Die ohnehin schon schwachen Wasserattacken machen in der Sonne nur noch sehr wenig Schaden, während Hundemon mit einer STAB-Unlichtattacke immer mindestens 2HKOen kann.
    - "Regen, Sonne und ab und an auch Sandsturm gut ausstallen" (es geht um Latias) - Da man hier Sonne spielt, muss wohl nicht Sonne ausgestallt werden. ^^
    - "beispielsweise Ramoth und Bisaflor können ihm in der Regel nicht den geringsten Kratzer zufügen" (Heatran) - Ramoth wird selten mit Kraftreserve {Boden}, Bisaflor sogar häufig mit Erdbeben gespielt. Zwar hast du natürlich recht, sofern sie diese Attacken nicht beherrschen, aber dass es immer ein Risiko gibt, dass sie das tun, musst du unbedingt erwähnen.
    - Bei Quaxo und Despotar als Sonnenkonter musst du aber unbedingt noch erwähnen, dass einige Sonnenpokémon wie Bisaflor und Kronjuwild diesen mit Attacken wie Samenbomben, Holzgeweih oder Sprungkick verdammt gefährlich werden können, unabhängig vom Wetter.
    - "Ein scheues Wesen ist nicht nötig, weil Bisaflor dank Chlorophyll sowieso alles überholt." - Scarf-Latios lässt grüßen, sie weiter oben. Draco Meteor ist ein glatter OHKO.


    Rechtschreibung und Grammatik


  • Bevor ich das weiter abarbeite später, Hazard ist noch lange nicht fertig, lies dir mal den Post #3 hier durch :ugly:




    In dem Fall schreibt man erstens ein "In Arbeit" o.Ä. untendrunter und zweitens ist es normalerweise üblich, dass man einen Guide erst fertig macht, bevor man den nächsten anfängt ...


    Aber gut, dann ist ja alles in Ordnung. Bin gespannt.

    ~Guinea


    Da musst du Hazard beschuldigen :O xD


    Ansonsten noch so paar Sachen, bevor ich heut abend korrigier:


    Zitat von Guineapig

    Zunächst möchte ich anmerken, dass ich es sehr schade finde, dass du in keinster Weise auf Doppel- und Dreierkampf eingehst, in denen Sonne sogar häufiger gespielt wird als im Einzelkampf. An der ein oder anderen Stelle ein Kommentar dazu sowie ein Beispielteam für den Doppelkampf wäre schon wichtig.


    Hab kaum Ahnung vom Doppel, wäre cool, wenn hier einer ein Beispielteam mit ein paar kurzen Bemerkungen zur Verfügung stellt, bevor ich da Mist mache :S


    Zitat von Guineapig

    - "Selten bis nie sind Booster und Choicer anzutreffen." - Bitte was? Ränkeschmied-Vulnona, Steinpolitur-Groudon, Schwerttanz-Groudon, Wahlband-Groudon?


    Dachte hier nur ans OU und ich find NP-Ninetales ist da schon eher selten, aber gut.


    Zitat von Guineapig

    - "Regen, Sonne und ab und an auch Sandsturm gut ausstallen" (es geht um Latias) - Da man hier Sonne spielt, muss wohl nicht Sonne ausgestallt werden. ^^


    Fremde Sonne? Kann oftmals auch wehtun.


    Zitat von Guineapig

    - "Hundemon, das abgesehen von Apoquallyp auch die meisten Spinnblocker besiegen kann" - Wieso kann Hundemon nicht Apoquallyp besiegen? Die ohnehin schon schwachen Wasserattacken machen in der Sonne nur noch sehr wenig Schaden, während Hundemon mit einer STAB-Unlichtattacke immer mindestens 2HKOen kann.


    Aber Jelli kann vergiften und recovern :S


    Zitat von Guineapig

    - "beispielsweise Ramoth und Bisaflor können ihm in der Regel nicht den geringsten Kratzer zufügen" (Heatran) - Ramoth wird selten mit Kraftreserve {Boden}, Bisaflor sogar häufig mit Erdbeben gespielt. Zwar hast du natürlich recht, sofern sie diese Attacken nicht beherrschen, aber dass es immer ein Risiko gibt, dass sie das tun, musst du unbedingt erwähnen.


    Ramoth: stimmt, wird ergänzt. Bisaflor: Erdbeben hab ich da nie gesehen, aber gut, wenn Hermelin meint...

  • Nix you failed bro.



    Wie du an den Sets erkennst, wird Erdbeben auf Bisa sehr wohl gespielt.


  • das Team Euthanasia hatte ich selber in leicht veränderter Form gespielt ;D


    Also, hab mir mal das ganze von Hazard durchgelesen und ohne jetzt auf die Rechtschreibung zu achten, sind mir folgende Dinge aufgefallen:


    - Bei „Effekte des Regens“ fehlt noch, dass auch Orkan zu 100% trifft *hustboreos-thust*.
    - Bei „Effekte des Sandsturms“ noch erwähnen, dass es den Sp.V Boost von Gesteinspokemon erst in der 4. Generation gibt.
    - Bei manchen Stellen unnötige/schlechte Pokemon weglassen, denn wer spielt bitte schön, z.B. ein Hippoterus oder Digdri mit Sandgewalt oder Austos mit Wetterfest :wtf:


    Zum Schluss wollte ich noch sagen, dass man noch etwas auf BW2 eingehen könnte mit Boreos-T, Keldeo und allem anderen was mit BW2 dazu kam und wichtig sein könnte.


    Hoffe konnte helfen.


    mfg DarkBowser