Wettbewerb 15: Kindergeschichte


  • Ähnlich wie im letzten Jahr gibt es auch dieses Jahr wieder eine bestimmte Anzahl an Punkten, die ihr den Texten geben könnt. Dabei ist zu beachten, dass ihr frei wählen könnt, wie genau ihr die Punkte verteilt und welche Texte mehr Punkte als andere bekommen. Achtet jedoch darauf, dass ihr die Punkte, die euch zur Verfügung stehen, komplett ausschöpft. Votes, welche zu wenige oder zu viele Punkte enthalten, können leider nicht gezählt werden. Des Weiteren solltet ihr eure Punkte mindestens auf drei Texte verteilen, eure Wahl begründen und natürlich nicht für eure eigenen Texte voten. Es ist außerdem hilfreich, euch das "How to vote-Topic" anzusehen. Schreibt ihr in dieser Saison besonders viele Votes, habt ihr die Chance auf Medaillen. Weitere Informationen findet ihr hier: Informationen und Regeln zur Wettbewerbssaison 2014
    Wer neben den Votes noch weitere Kritik für dein Werk erhalten möchte, aber kein eigenes Topic erstellen will, der kann dies gerne in unserem Einzelne Werke-Topic tun!


    Zitat von Aufgabenstellung

    Das Thema dieser Runde lautet:
    Kindergeschichte
    Wenn Sonnfel sich bereits verabschiedet hat und Lunastein mit einer blauen Zipfelmütze über uns wacht, lesen sicherlich gerade hunderte Eltern ihren Kindern eine Geschichte über wundersamen Wesen vor, bevor die Kleinen ins Land der Trainerträume verschwinden. Eure Aufgabe ist es, eine solche Kindergeschichte zu verfassen. Dies bedeutet, dass die Wortwahl und das gewählte Thema eures Textes möglichst kindgerecht sein sollten. Des Weiteren ist Pokémonbezug bei diesem Wettbewerb verpflichtend. Ob eure Geschichte in der uns bekannten Pokémon-Welt von Trainern bis zu Rangern spielt oder das Fandom anderweitig umsetzt, ist euch jedoch überlassen.


    Ihr könnt 6 Punkte verteilen, maximal drei an eine Abgabe



    Der Vote läuft bis Sonntag, den 31.08.2014, um 23:59 Uhr.
    [tab=Abgaben]


    [/tabmenu]

  • Download-Post


    Wie gewohnt könnt ihr euch die Abgaben der Wettbewerbe hier im PDF- und ePub-Format herunterladen, um so auch unterwegs lesen zu können.
    Die PDF wurde von Cassandra und das ePub von Sakul erstellt. Sollten Fragen und/oder Anregungen bestehen, dann zögert bitte nicht die Urheber deswegen anzusprechen; konstruktive Verbesserungsvorschläge sind immer willkommen.
    Für eine kurze Anleitung und noch einmal die Einführung zu den "Wettbewerben unterwegs" klicke hier.

  • [tabmenu][tab='Intro']Dann wollen wir mal! Alles schöne Kindergeschichten, wobei ich die Wortwahl zum Teil doch ein wenig zu verniedlichend fand. Wenn sich das nämlich zu sehr häuft, verlieren die Kinder imo auch das Interesse (like 'die kleine Hanna fand das gar nicht gut, denn der böse Tim war immer so gemein zu ihr'). Übertrieben ausgedrückt, lol. Das wirkt auch so von oben herab gesprochen, finde ich. Unter kindgerecht habe ich bei meinen Votes also auf andere Aspekte geachtet. So zum Beispiel die Ausführlichkeit der Beschreibungen (sollte nicht überhand nehmen, eher handlungslastig), die Moral (sozusagen) und die Wortwahl. Wobei ich hier meine, dass sie nicht zu hochgestochen, sondern leicht verständlich sein sollte. Außerdem wichtig war mir die Wahl der Hauptcharaktere. Ist aber so eine Macke von mir, darüber lässt sich streiten. (: Mehr dazu bei den jeweiligen Votes ... [tab='Punkte']ID: 23945
    A01: 1 Pkt.
    A02: 3 Pkt.
    A04: 1 Pkt.
    A07: 1 Pkt.
    [tab='Votes']01 - Der Affenkönig
    Der Anfang ist so, wie man es sich von einem Märchen vorstellt. König Panferno macht auf mich den Eindruck, als sei er ein guter Hauptcharakter, sind ja erfahrungsgemäß oft Prinzessinnen etc. Auch eine gute Pokémonwahl, man kann sich die Szenerie im Schloss super vorstellen. Ich finde es auch schön, dass Jirachi vorkommt - irgendwie verbinde ich das mit Kindheitswünschen. Obwohl es eine Kindergeschichte ist, ist hier durchaus Handlung erkennbar, die sich am Ende zu einem Höhepunkt zuspitzt. Also kindgerecht und spannend zugleich, muss sich ja nicht ausschließen, im Gegenteil. Das Ende finde ich aber ein bisschen gruselig, zumindest als Gutenachtgeschichte. Andererseits machen die letzten Sätze Hoffnung, dass es doch noch gut ausgeht. In diesem Zusammenhang finde ich leider den Schluss etwas kurz geraten. Ist zwar in Ordnung, ein offenes Ende einzubauen, aber es wirkt für mich etwas zu abrupt. Dennoch, schöne Wortwahl und gutes Thema! Die Moral ist auch irgendwo vorhanden. Zumindest würde ich jetzt mal sagen, dass man sich nicht überschätzen soll?


    02 - Der Elektromaus - Club
    Süßes Thema! Die Hauptcharaktere gefallen mir alle sehr gut und haben liebevoll individuelle Eigenschaften bekommen. Vor allem die Sprüche von Plusle und Minun sind super, so passend! Pikachu und Raichu natürlich im Streit, wer der Anführer sein darf, lol. Schöner Handlungsverlauf erkennbar, der Kampf verhältnismäßig spannend, aber kurz (Pluspunkt, kein Kind wird die ganze Zeit aufmerksam an der Erzählung eines Kampfes hängen ... also zumindest eher weniger). Insgesamt eine glückliche-Welt Geschichte, bei der ich nur die Moral noch nicht ganz finde ... Muss aber auch nicht immer vorhanden sein, nicht jede Geschichte muss das Kind erziehungstechnisch auf den richtigen Weg bringen. :b Wobei ja teilweise angedeutet wird, dass der Streit von Pikachu / Raichu eigentlich unnötig ist, und die Freundschaft am Ende im Vordergrund steht.


    04 - Die Wasserkönigin
    Obwohl man durchaus erkennen kann, dass es eine Kindergeschichte ist, würde auch ein Erwachsener sie imo nicht unspannend finden. Die Umsetzung der Aufgabenstellung ist hier etwas anders, da die Kindergeschichte Teil der Geschichte ist - sozusagen. Dadurch sticht die Abgabe unter allen hervor. Ich finde diese Parallelen zwischen dem Märchen und der Erzählebene (hoffe, man weiß, was gemeint ist) sehr interessant und kann mir vorstellen, dass auch die Kinder gern Überlegungen raushauen, wenn sie sie erkennen. Die Wasserkönigin ist ein sympatischer Charakter, der sich gut mit Pokémon versteht - so soll das sein. Sie verhält sich sehr fürsorglich ihren Untertanen gegenüber und wird von Kyogre belohnt. Hier ist der Spannungsbogen etwas geringer, eigentlich sind diese kleinen eingestreuten Hinweise (Wasserkönigin bekommt schwarzes Haar => Maries Mutter hat schwarzes Haar // Wasserkönigin bekommt Kristall => Maries Mutter trägt einen ähnlichen an ihrer Kette // während der Geschichte regnet es draußen) für mich das spannende gewesen. Soll auch so ein? Eine Gutenachtgeschichte zum Grübeln. (: Auch angemessene Sprache.


    07 - Der starke Ritter Caesurio
    Diese Geschichte ist etwas auf alt gemacht und dadurch in der (dazu passenden) Wortwahl hervorstechend. Weiß nur nicht, ob die Kinder von heute schon manche von den Begriffen kennen, aber nehmen wir das mal an. Oder, dass man die Geschichte früher erzählt hat, egal. Was hier immer wieder daran erinnert, dass es sich um eine Kindergeschichte handelt, ist die ständige Wiederholung von 'der starke Ritter'. Normalerweise stört mich sowas, aber hier war es passend und eben nur auf diese Kombination bezogen. Daher ist mir das als positiv aufgefallen. Die Spannung wurde gut aufgebaut, aber das Ende ist irgendwie leicht brutal. Normalerweise würde ich in einer Kindergeschichte annehmen, dass das feindliche Pokémon nicht getötet, sondern anderweitig bestraft wird. Aber gut, Ansichtssache. (:
    [/tabmenu]

  • ein kleines abendteuer:
    bekommt von mir 3 punkte da es nicht zu übertrieben ist und mal was friedliches ist!der inhalt ist logisch erklärt und ein kind könnte alles verstehen !Inhaltlich ist es wie eine richtige kindergeschichte die nicht zu brutal ist !Inhaltlich ist alles top! :)



    Der starke Ritter Caesurio:
    bekommt von mir 2 punkte weil man sich sehr gut in die geschichte hinein versetzen kann und sie inhaltlich sehr gut dargestellt ist!


    Der Affenkönig:
    kriegt von mir 1 punkt !Die altertümliche Sprache hat mir gut gefallen und der inhalt auch!nur das ende ist für eine kindergeschichte sehr verwunderlich da es schließlich kinder sind und sie wollen auch ein ende haben!



    an sich waren alle geschichten gut nur ich habe die besten rausgepickt :)

  • Zuerst einmal möchte ich sagen, dass ich alle Geschichten toll fand, obwohl ich nur im Herzen noch ein Kind bin. Doch trotzdem haben mich folgende Geschichten mehr begeistert als die anderen:


    ID: Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wo ich die finde. Ist das so ein Neu-BisaBoard Ding? Ich füg das gerne noch ein wenn's mir jemand zeigt....
    A3: 1
    A4: 1
    A6: 1
    A8: 3


    Der Affenkönig
    Wie auch mein Vorposter, finde ich diese Sprache mit dem 'Monarchen-Plural' einfach toll und das Ende ist meiner Meinung nach grandios. Ich habe schon immer offene Enden geliebt, schließlich kann man die Geschichte dann so schön weiter denken und vor allem macht das Spaß, wenn man den Hauptcharakter gut leiden kann, wie es in dieser Geschichte bei mir der Fall ist. Panferno erscheint nämlich nicht übertrieben, schließlich ist er weder nur gut, denn er ist nicht mit dem zufrieden, dass er hat, noch ist er ein schlechtes Pokemon, sondern ein gerechter Herrscher für sein Volk. Das macht ihn glaubwürdig und dadurch liebenswert. Trotzdem gab es einfach bessere Abgaben, deshalb leider kein Punkt. Als das größte Minus, würde ich die anfänglichen Fehlerchen nennen, wie zum Beispiel 'ehe er sich an der Aufstieg machte.' Natürlich passieren diese ab und zu einmal und ich bin die letzte die auf jedes Komma achtet, doch wenn man noch nicht ganz in der Geschichte eingetaucht ist, sind solche Sachen störend und werfen einen als Leser wieder aus der Bahn. Unglücklicherweise häufen sie sich hier anfänglich, wären sie später passiert, hätte ich sie wohl überlesen.


    Der Elektromaus Club
    Ich will ganz ehrlich sein: Ich habe keine Ahnung, was genau mich an dieser Geschichte stört. Ich weiß solche Aussagen sind weder konstruktiv noch hilfreich, total verpöhnt und einfach mies, doch auch wenn ich mir die größte Mühe gebe, will mir mein Gehirn nicht verraten, warum mir diese Abgabe keinen Punkt wert ist. Vielleicht liegt es daran, dass ich Dedenne nicht mag und es hier so viel Aufmerksamkeit und Bewunderung bekommt (was ein Anti-konstruktiver Grund ist), vielleicht auch daran, dass mir die Handlung zu einfach und langweilig ist (für Kinder allerdings wahrscheinlich toll), oder daran, dass mir die Charakterzüge etwas zu stereotypisch sind. Wahrscheinlich liegt es schon an der fehlenden Action, doch schlussendlich hast du, liebe/r Autor/in, bei der/m ich mich entschuldigen muss, nichts falsch gemacht, mir gefallen die anderen Abgaben nur einfach besser.


    Das Wichtigste: Zahnpflege
    Diese Geschichte fand ich sehr erheiternd. Ich bezweifle zwar, dass es solch einen speziellen Professor gibt, aber in der Pokemon Welt ist doch alles möglich, nicht? Nur die armen Fiffyen in freier Wildbahn tun mir leid, vielleicht können sie ihre Zähne zur Reinigung an Bäumen reiben.....Wow, da kommt mir gleich die Idee für ein neues Pokemon: eine Zahnbürste! Hm, gut schlechte Idee, aber ich schweife ab. Trotz einiger Logiklücken und Ungereimtheiten, fand ich diese Geschichte ziemlich gut, auch gut geschrieben. Auch wenn mir solche ähnlichen Geschichten in meiner Kindheit glücklicherweise erspart blieben, bezweifle ich nicht, dass es viele von ihnen gibt, trotzdem habe ich bei der Aufgabenstellung nicht an solche Geschichten gedacht. Andere wohl auch nicht, denn die anderen Abgaben sind unterhaltsamer als lehrreich, weshalb diese Geschichte sich von den anderen unterscheidet und ich liebe Andersartigkeiten. Wahrscheinlich würde Klein-Fluff die Geschichte in ihrem Buch mit Kuli überschmieren, aber Groß-Fluff vergibt einen Punkt für die nette Idee.


    Die Wasserkönigin
    Auch diese Abgabe sticht hervor, jedoch nicht durch ihre eher langweilige Handlung, sondern durch die Art der Erzählung. Es ist nämlich keine Geschichte, sondern eine Geschichte wie Marie eine Geschichte erzählt wird. Sich in Marie hineinzuversetzen, ist auch viel einfacher, als in ein Pokemon, weshalb ich zumindest schnell drin war. Bei dem Satz „Sie muss ein Pokémon Regentanz einsetzen lassen!“, ruft Marie. musste ich ein Lachen unterdrücken, denn mein erster Gedanke war zwar >Klappe, du vorlautes Kind, unterbrich sie nicht!< aber ich habe die ganze Zeit das gleiche wie Mariechen gedacht und hätte das als Jungspund wahrscheinlich auch raus geplärrt :D  
    Die ganzen Hinweise, die zuletzt zu der Kette Maries Mutter führen, sind geschickt eingestreut und machen die eigentlich langweilige Handlung lesenswert. Außerdem laden sie schon zum weiter träumen ein: Wird ihre Mutter ihr erzählen, dass königliches Blut in ihren Adern fließt? Wird sie Marie ihre Kette feierlich vermachen wenn die nächste Dürre droht, damit sie die Welt rettet? Höhöhö, auf jeden Fall die Art von Geschichte, die man mir ruhig hätte vorlesen dürfen, deshalb ein Pünktchen von mir.


    Ein kurzes Abenteuer
    Ein wirklich kurzes Abenteuer, dass man ruhig noch etwas hätte strecken können. Zwar wären ellenlange Beschreibungen unpassend, doch trotzdem hätte man sich doch ein paar mehr gewünscht, zum Beispiel als Tannza auftauchte. Zumindest ein Satz, über seine spitzen und grusligen Stacheln, wäre meiner Meinung nach angebracht gewesen. Auch vielleicht etwas über die Gefühle des kleinen Bärchens. Es hätte auch einfach seine Eltern wecken können, doch es zog rebellischerweise alleine los, wollte ein Abenteuer erleben. Jedenfalls denke ich das, schließlich erfährt man nicht viel über Teddiursas Charakter. Gegen die Handlung, ist nichts einzuwenden. Auch wenn ich schon immer mehr Action mochte, kann man nichts gegen die Idee einer friedlichen Heldenreise mit lieber Atmosphäre sagen, doch auch diese hätte man noch ausbauen können. Alles in Allem eine Geschichte, die trotz kinderfreundlicher Sprache, nicht ihr ganzes Potenzial ausschöpft. Ein typischer Kritiker Satz, der aber mal passt.


    Abenteuer im Pokepark
    Den Namen der Geschichte finde ich etwas fantasielos, mir fällt zwar auf Anhieb auch kein besserer ein und viele Kindergeschichten heißen ähnlich, doch trotzdem sind die Überschriften hier, der erste Eindruck. Heißt nicht, dass alle anderen Überschriften besser waren, hier ist es mir nur besonders aufgefallen, weil die Geschichte dann doch so toll war. Wahrscheinlich wurde die Erwartung durch die Überschrift extra gesenkt, um diese dann zu übertreffen, das war alles Plan! o3o
    Die Handlung ist nichts besonderes, aber gut und als Kind kann man auch 20 Geschichten mit der gleichen (guten, wenn sie schlecht ist wird schon ein einziges mal schwer) Handlung lesen und findet sie trotzdem toll, wenn sie gut geschrieben sind und andere Pluspunkte haben, in dem Fall die netten Charaktere. Ein Punkt also für die gute Sprache, sowie für all die netten Charaktere. Besonders Alia war mir sehr sympathisch, bis sie angefangen hat ängstlich zu werden und zu flennen, dann mochte ich lieber Bisofank. Aber nicht das von Kalle, sondern das arme, dem dieses dämliche, schreiende Mädchen über dem Kopf rum geschaukelt ist. Armes, Armes Bisofank....


    Der starke Ritter Ceasurio
    Auch hier wurde wieder altertümliche Sprache benutzt und auch die gesamte Schreibart an sich, finde ich gut. Besonders die Einleitung hat mir gefallen und gibt schon einmal einen großen Pluspunkt. Im ersten Abschnitt wird kontinuierlich Spannung aufgebaut, doch weil, sich der Kampf mit Rameidon zu sehr in die Länge zieht, sinkt diese leider wieder. Man hätte den Kampf vielleicht etwas kürzer fassen sollen, doch die genauen Bilder vorher, wie zum Beispiel über das Schwert des großen Ritters, dass einen Baum zertrennen kann, sind wirklich schön zu lesen und ein Lob wert. Die Pokemon Besetzung ist ebenfalls gelungen, nicht nur die Elezebas als blitzschnelle Reittiere, sondern vor allem das Rameidon als Bösewicht, da es wieder zeigt, dass die Geschichte in einer völlig anderen Zeit spielt. Das Ende finde ich nicht unbedingt brutal, ich kenne Märchen in denen Hans die Gerta mit ausgestochenen Kuhaugen bewirft, in dieser Zeit war das eben einfach so, ist auch eine schöne Erklärung, wieso Rameidons ausgestorben sein könnten^^
    Klein-Fluff hätte die Bilder dieses Kinderbuches kichernd bewundernd und Groß-Fluff vergibt einen Punkt.


    :heart: Wie ich bin :heart:
    Diese Geschichte hat mich einfach komplett umgehauen und hätte die Lieblingsgeschichte von Klein-Fluff werden können. Ich liebe die Moral der Geschichte, die nicht etwas heißen soll "Verändere dich nie", sondern "Verändere dich nie für andere.", "Lass dich nicht von anderen verbiegen." oder wahlweise auch "Beuge dich gefälligst nicht dem Druck der Gesellschaft, sonst wirst du höchstwahrscheinlich niemals glücklich.". Sollte sie doch "Du kannst auch als Schwächling Dorf-Häuptling werden." sein, berichtigt mich bitte nicht, denn Geschichten mit der Moral, kenne ich zu genüge. Geschichten über Gesellschaftsdruck hingegen nicht. Die Betonung darauf, dass Evoli stinknormal ist, macht ihn liebenswert und als ebenfalls Normalo nimmt man sich die Moral dann auch mehr zu Herzen. Einen bodenständigen wird eine Moral darüber, dass man nicht eitel sein soll, wenig interessieren. Klar was ich meine? Somit ist also nicht nur der Anfang zum Bezug zur Moral bereits genial, sondern auch das Ende. Ich meine: Dieser letzte Satz ist einfach so grandios, dass man ihn nicht beschreiben kann, er ist einfach CFISHJVBHVDjhshdbj, einfach so, wie jeder gute Endsatz einfach sein sollte. Er zeigt einfach wie wichtig die Moral ist und wie glücklich man einfach sein kann, wenn man sie berücksichtigt und arff, ich kann nicht beschreiben was ich meine. Gut, da ich langsam anfange Wörter inflationär zu wiederholen und nur Mist zu schreiben, bleibt nur nochmal zu sagen, dass ich an dieser Geschichte nichts zu meckern habe und ihr gerne mehr als nur 3 Punkte geben würde. Sollte sich der/die Auto/in nun denken >Hölle, was für einen Mist dichtet diese Verrückte da in meine Geschichte rein?!< , Schweig, ich war schon immer schlecht im interpretieren und nun geh gefälligst mehr Geschichten dieser Art schreiben!

  • Okay, ohne große Vorrede:
    ID: 46752
    A4:3
    A5:1
    A6:2


    Folgt noch die Erklärung dazu.
    A4: Ohne Frage, mein absoluter Favorit. Kindergeschichten haben ja immer eine Moral, und hier ist mir das Einander-Helfen aufgefallen. Klar, hier stehen die Pokemon im Mittelpunkt und haben sogar eine tragende Rolle.
    Die Story von der Wasserkönigin und ihren Pokemon ist verpackt in eine lockere Rahmenhandlung, in der sogar die Nebenfiguren unkompliziert dem Leser nah gebracht werden. Und das sehr gelungen, die beiden kommen authentisch rüber, und diese kleinen Hinweise auf die Verbindung zwischen Mutter und Geschichte würzen das Ganze nochmal zusätzlich.
    Zusätzlich sorgen auch die angenehme Länge und der echt schicke Schreibstil für ein rundes Leseerlebnis.


    A5:
    Aufgabenstellung 100% erfüllt, muss als Erstes betont werden. Die Weggefährten Tannza und Teddiursa sind kindgerecht dargestellt, und ich hab die Zeilen glatt vor meinem Inneren Auge in ein Kinderbuch aus Pappe abgedruckt gesehen. Gute Arbeit!
    ja, für die Kleinsten unter uns ist auch der kurze Weg zur Honigfarm manchmal ein Abenteuer. Doch die Moral von dieser Geschichte: Mutter weiß es immer!


    A6:
    Nochmal so eine Gute-Laune Geschichte! Diesmal geht es um die Mädchen Jenny und Alia, die vor allem durch Tatendrang auffallen. Hier liegt meine Punktevergabe aber nicht mehr so schwer auf dem Inhalt, sondern auf der Glaubwürdigkeit des Ganzen, denn wer hat nicht im Kindergarten ein ums andere Mal richtig Mist gebaut? Hat mir sehr gut gefallen, wie hier die beiden kleinen auf eigene Faust die Erkundung angehen. Doch die Moral holt sie ein: denn solche Alleingänge haben Folgen. Ein Glück, dass man noch so jung ist, und die Verantwortung dementsprechend bei den Erwachsenen liegt!
    So sorgt Herr Kalle für ein Happy - End und macht die Sache damit perfekt. Klarer zweiter Platz!


    soweit von mir, mfg
    Zorn

    "I said: Ryan, Jedi don´t give up. Then again, I´m thinking oldschool. This is a new generation."

  • Moin,


    [tabmenu]


    [tab='Vorwort']
    Ich bin mal wieder einer der letzten Voter, daher ist schon vieles gesagt, was mir aber auch den Vorteil gibt, mich einfach auf die Meinungen voriger Voter beziehen zu können. Wie immer werde ich mich vorrangig darum kümmern, wie gut die Aufgabe erfüllt ist. Einige der Geschichten hier sind ein wenig zu stark "auf süß getrimmt", wenn ich das so sagen kann, aber sehen wir erst einmal, was wir hier alles haben.
    Ich weiß nicht, ob schon einer vom Komitee über die Votes geguckt hat, aber beim zweiten scheint mir die Tabelle zu fehlen, die eigentlich evident ist. Das aber nur am Rande.


    [tab='Kommentare']
    [subtab='A1']
    Eine schön geschriebene Abgabe. Sehr kindgerecht und sehr gut ausgeführt. Man erkennt sehr gut, wie Panfernos Wunsch nach mehr Macht ihn um die Welt treibt, lediglich das Ende finde ich schade. Als hätte der Autor einfach mitten drin aufgehört und die Lust verloren. Panferno besiegt Darkrai nun nicht, es entkommt lediglich durch einen Trick. Da hätte ich mir vielleicht ein anderes Ende gewünscht.


    [subtab='A2']
    Hier musste ich lachen. A2 ist dermaßen putzig geschrieben, dass man sich beinahe wieder an die eigene Kindheit erinnert fühlt. Ich muss mich hier zwar Kanra anschließen, denn auch Kindergeschichten sind normalerweise nicht dermaßen mit verniedlichenden Adjektiven vollgestopft, aber insgesamt gefällt mir die Abgabe sehr gut.


    [subtab='A3']
    Die Idee ist außerordentlich gut, genau so könnte die Geschichte in einem dieser Leselöwen-Bücher stehen, die ich von früher kenne. Statt dem Fiffyen wird dann halt ein Hündchen eingebaut, kein Problem.


    [subtab='A5']
    Zuerst fiel mir auf, dass die Abgabe so kurz eigentlich gar nicht ist – da hatten wir in den vergangenen Wettbewerben schon so einiges gesehen, was noch kürzer war, richtige GKA's. Wie dem auch sei, der Protagonist ist ein Teddiursa, welches sich auf die Suche nach Honig macht, einen Gefährten findet und nach Hause zurückkehrt. Perfektes Material für eine Kindergeschichte. Nicht zu viel, nicht zu komplex, kaum Fehler, man fragt sich zwar, wieso der kleine Bär weint, nur weil kein Honig mehr in der Höhle ist, aber ich denke, das ist wieder nur einer dieser Kleinkinderfaktoren, welche die Autoren dieses Mal sehr gerne einbauen.


    [subtab='A6']
    Hier könnte ich fast dasselbe sagen wie zu A5, doch die Charaktere und die Story sind besser aufgebaut. Die Idee mit den Kuscheltieren war ganz niedlich und passt perfekt in unser Thema. Alias Iscalar verdeutlicht den umgekehrten Charakter seiner Besitzerin im Vergleich zur Hauptperson. Auch die Gegensätzlichkeit der beiden Lehrer ist gut gelungen. Allgemein kann man hier getrost von einer enorm guten Abgabe sprechen.


    [subtab='A7']
    Ich war kaum verwundert, als ich inmitten dieses Textes einige ss-ß-Fehler entdeckt habe. Was soll ich sagen, der Schreibstil ist hervorragend, die Idee ebenfalls. Ich fand es erfrischend, mal eine Geschichte zu sehen, in der ein Pokémon andere Pokémon sozusagen als Tier oder als Waffe verwendet. Zebritz und Durengard scheinen nicht über dieselbe Intelligenz zu verfügen wie ihr Beherrscher. Hier tut sich mir die Frage auf: Kann man das Zerbrechen Durengards als einen Tod sehen? Oder war es tatsächlich nur ein Schwert mit diesem Namen? Ebenfalls interessant sind die Parallelen zu A4, in beiden Texten wird auf eine sehr alte Zeit verwiesen und in beiden sind die Felder in Gefahr. Außerdem wird viel geritten, aber das nur als Anekdote.
    Ab und zu könnten einige, wie soll ich sagen, Pferdebegriffe besser angewendet werden, man gibt „die Sporen“ und nicht nur „Sporen“, und als Caesurio sein Schloss verlässt, sitzt er bereits auf Zebritz, das „Gehen“ wirkt darum ein wenig merkwürdig. Der Gesamtabgabe schadet das allerdings nicht. Vor allem, da hier diese Kleinkinderfaktoren fehlen, an denen sich bereits Kanra gestört hat.


    [subtab='A8']
    Es lässt sich bereits festhalten, dass sämtliche Abgaben durchweg gut gelungen sind, was man als großen Erfolg verbuchen kann, oder? Wie dem auch sei, A8 behandelt ein sehr wichtiges Thema, das der Veränderung, welche von draußen „erzwungen“ wird. Zwar ist dieser Zwang lediglich der falschen Formulierung Nachtaras geschuldet, aber die kleine Geschichte im Evoli basiert darauf. Gefällt mir gut. Die Charakterdarstellung wirkt allerdings eher so, als hätte man sich einfach verschiedene Wesen aus dem CP-Bereich genommen und auf die Evoli-Entwicklungen übertragen.



    [tab='Voteschablone']


    ID: [46217]
    A2: 2
    A3: 2
    A7: 1
    A8: 1


    [tab='Schlusswort']
    Mir gefällt sehr, in welche Richtung die Abgaben gehen - durchweg wird dem Leser guter bis sehr guter Stoff geboten. Und darum wurde die Punktevergabe umso härter. Wie dem auch sei, man sieht sich beim nächsten Wettbewerb!


    mfg
    Wollust


    [/tabmenu]

  • [tabmenu][tab=Vorwort]Hallo zusammen ^^
    So, das wird jetzt endlich mal wieder ein vernünftiger Vote. Dieses Mal gibt es nicht allzu viele Abgaben aber, ganz ehrlich, ich verstehe das. Das Thema finde ich persönlich nämlich relativ schwierig, auch wenn dies auf den ersten Blick nicht so scheinen mag, wenn man sich die teilweise Simplizität von Kindergeschichten anschaut. Aber gerade einen Spagat zwischen einer Wortwahl und Länge, die Kindern gefällt, und einem dennoch nicht nichtssagendem Plot zu schaffen ist, denke ich, wirklich alles andere als eine einfache Aufgabe. Dies wird in meinem Vote wohl mein Hauptkriterium für Punkte sein. Was heißt, ich werde versuchen die Geschichten mit den Augen eines Kindes zu lesen.
    Also, auf geht’s.

    [tab=Abgaben]
    [subtab=1-4]
    Abgabe 01 – Der Affenkönig
    Gleich zu Beginn ein so toller Einstieg. Die Geschichte hat mir wirklich sehr gefallen. Sie ist spannend und nicht zu ausschweifend, sodass selbst ein unkonzentriertes Kind sicher bei der Sache bleiben würde. Der Pokémonbezug wirkt nicht austauschbar und das ist meiner Meinung nach in einem solchen Wettbewerb schon recht schwierig. Obwohl die Handlung recht klassische Elemente enthält, hat sie doch einen äußerst individuellen Charme und wirkt keineswegs wie eine reine Kopie von tausend anderen Geschichten. Hinzu kommt, dass Panferno ein Charakter ist, der vielen Kindern sicher gefallen würde. Er ist schlau, erlangt durch eine List Stärke und kann durch seine Intelligenz zuletzt sogar Darkrai entgehen. Es gefällt mir, dass hier auf Intelligenz, statt auf reine Muskelkraft gesetzt wird, denn dies empfinde ich als Botschaft für Kinder sehr viel schöner.
    Bemängeln kann ich eigentlich nur einige Rechtschreibfehler, die mir aufgefallen sind. Die wenigen Flüchtigkeitsfehler stören kaum, jedoch hat der/die Autor/in möglicherweise vergessen, dass „Ihr“, „Euch“ & Co. als Anrede immer groß geschrieben werden.

    Abgabe 02 – Der Elektromaus-Club
    Eine weitere, sehr schöne Geschichte. Mir gefällt gerade die Idee, Dedenne als noch recht neues Pokémon auch innerhalb der Handlung so zu zeigen. Immerhin scheinen die anderen Elektromäuse noch nie von ihm gehört zu haben, sodass es sich erst beweisen muss. Die größte Stärke des Textes sind meiner Meinung nach aber die wirklich sehr gelungenen Charakter. Hier steht jeder für eine andere Charaktereigenschaft und fügt sich somit gut in die ungleiche Gruppe aus sich eigentlich doch recht ähnlichen Elektromäusen ein. Diese Vielfalt an handelnden Figuren, die zugleich nicht so detailliert ausgearbeitet sind das es Kinder verwirren könnte, machen einen großen Reiz aus und gestalten die Handlung sympathisch und amüsant.
    Allerdings habe ich hier das Gefühl, dass doch etwas zu viel zu detailliert passiert. So hätte man z.B. den Kampf von Raichu und Pikachu und auch die Schlichtung dieses mit etwas weniger Beschreibungen versehen können. Natürlich finde ich gerade so etwas schön aber ich könnte mir vorstellen, dass möglicherweise einige Kinder auf Dauer das Interesse an der Geschichte verloren könnten, wenn sie sich für ihre Verhältnisse zu sehr in die Länge zieht. Das ist natürlich nur meine Einschätzung. Auch finde ich es etwas schade, dass sich der anfängliche Konflikt zwischen Raichu und Pikachu plötzlich einfach in Luft auflöst und der Fokus der Handlung sich komplett auf einen anderen Aspekt verlagert.

    Abgabe 03 – Das Wichtigste: Zahnpflege
    Irgendwie hätte ich die Geschichte als Kind vermutlich als schlimm empfunden. Natürlich nicht so sehr wie Struwelpeter & Co. (von denen ich immer noch der Meinung bin, dass die verboten gehören), aber es hätte mich wohl doch ein wenig erschreckt. Andererseits haben Kindergeschichten aber immer eine Art Moral. Hier wird allerdings die gesamte Geschichte über auf Abschreckung gesetzt (keine Freunde, das zahnlose Fiffyen) und das finde ich persönlich etwas schade.
    Davon abgesehen hat mir diese Abgabe besonders vom Aufbau und Schreibstil her gefallen. Beides erinnerte sehr stark an eine klassische Kindergeschichte und war wirklich sehr gut gelungen, auch wenn ich mir persönlich ein paar mehr Absätze gewünscht hätte.
    Die Idee ist ebenfalls toll. Das Zahnpflege Problem haben recht viele Kinder und somit beschäftigen sich auch einige Bücher damit. Warum als nicht auch eines, das in der Pokémonwelt angesiedelt ist? Gerade das Mittel, mit dem Amelie schließlich zum Zähneputzen bewegt wird ist, wie erwähnt, radikal aber kreativ.

    Abgabe 04 – Die Wasserkönigin
    Eine recht mystische Handlung. Zunächst empfand ich es eher als unpraktisch, dass es sich um eine Geschichte in einer Geschichte handelt. Aber nach und nach bekam ich das Gefühl, dass die Mutter Maries möglicherweise ein Nachkomme der Wasserkönigin (oder diese selbst) sein könnte. Zumindest scheint es mir so, als wäre es angedeutet worden.
    Es fehlt ein wenig der kindliche Charme. Die Geschichte der Wasserkönigin ist eher eine sehr ernste Geschichte, die Niedlichkeit mehr oder weniger entbehrt. Mir persönlich gefällt sie allerdings sehr. Die Protagonistin ist sympathisch und offensichtlich eine gute Herrscherin. Gerade ihre Versuche, ihr Volk vor der Dürre zu retten, ist äußerst angenehm beschrieben. Somit würde sie wohl auch durchaus ein Vorbild für junge Kinder abgeben. Ihre Freundschaft zu den Pokémon wird ebenfalls sehr deutlich. Besonders gern hätte ich allerdings eine wirklich kurze Beschreibung von Suicunes anmutiger Erscheinung gelesen, da sich dieses doch ein wenig von den anderen Pokémon abhebt.
    Die letztendliche Rettung durch Kyogre fügt sich selbstverständlich ebenfalls sehr gut in die Handlung ein und auch das endgültige Ende weiß zu überzeugen.
    Alles in allem eine schöne Geschichte, auch wenn ich persönlich mich doch sehr an dem Wort „Mom“ gestoßen habe.

    [subtab=5-8]
    Abgabe 05 – Ein kurzes Abenteuer
    Das ist ein wirklich kurzes Abenteuer, aber aufgrund ebendieser Kürze sicher eine nette, kleine Gute-Nacht-Geschichte. Teddiursa ist, auch wenn man es kaum kennenlernt, wohl ein typischer Kinderheld, der sich tapfer aus seiner Höhle schleicht. Der Grund dafür, sowie sein vorsichtiges Vorgehen um seine Eltern nicht zu wecken, sind dabei leicht verständlich. Ebenso verhält es sich mit dem Schreibstil. Es wird auf lange Sätze verzichtet, was ich für sehr passend in einer Kindergeschichte halte. Allerdings störte mich die häufige Wiederholung des Wortes „da“ ab und an.
    Die Begegnung von Teddiursa und Tannza weiß ebenfalls zu gefallen. Einen winzigen Moment lang kommt Spannung auf, die dann augenblicklich wieder durch das freundliche Auftreten Tannzas verfliegt. Somit ist hier auch gleich eine kleine Botschaft versteckt: Man sollte Jemanden eben nicht nur anhand seines Aussehens beurteilen.
    Besonders gut hat mir das Ende gefallen. Es ist ein schöner, etwas humorvoller Abschluss. Trotz alledem ist dieses Werk für meinen Geschmack aber vielleicht doch ein wenig zu kurz geraten. Es punktet besonders durch Niedlich-, und Einfachheit der Handlung, setzt sich dadurch aber leider nur schwierig von den anderen Abgaben ab.

    Abgabe 06 – Abenteuer im Poképark
    Auch hier haben wir eine recht klassisch aufgebaute Kindergeschichte. Mir gefallen die beiden Hauptcharakter, die doch recht gegensätzlich erscheinen, meiner Meinung nach aber auch ein bisschen zu jung sind. Auch die beiden sehr unterschiedlichen Erzieher erfüllen ihre Aufgabe. Natürlich ist Alia in diesem Fall die treibende Kraft, die letztendlich auch Jenny ein wenig in Schwierigkeiten bringt. Besonders wird in der Geschichte auf die Aufregung der beiden Mädchen im Poképark eingegangen, allerdings bleibt die Faszination, die sicher auch für junge Leser interessant wäre, etwas auf der Strecke.
    Am Wendepunkt tritt Alia plötzlich vollkommen anders als normal auf und an dieser Stelle beginnt sich dann auch schon langsam die Moral anzukündigen. Schön finde, dass die Mädchen zwar letztendlich durchaus von den Erwachsenen getadelt werden, jedoch immerhin durch das Streicheln des Bisofank leicht getröstet werden. So bleibt jungen Lesern die Handlung nicht unbedingt negativ in Erinnerung.
    Irgendwie fehlt mir jedoch etwas, dass den Funken überspringen lässt und diese Abgabe von den anderen abgrenzt.

    Abgabe 07 - Der starke Ritter Caesurio
    Eine weitere, gelungene Abgabe. Hier sagt mir besonders die Wahl der Pokémon zu, die wirklich sehr treffend ausgefallen ist, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass es für ein Elezeba möglicherweise etwas schwierig sein könnte ein Gladiantri zu tragen.
    Die Handlung ist eigentlich klassisch aufgebaut. Zumindest für eine Kindergeschichte, die zu einer eher mittelalterlichen Zeit spielt. Caesurio ist ein guter Held. Mutig, stark, zugleich aber auch schlau und seinen Freunden gegenüber treu. In diesem Zusammenhang fand ich es auch toll, dass so oft betont wird wie stark Caesurio denn eigentlich ist und somit direkt ein Bezug zum Titel geschaffen wurde.
    Allerdings denke ich, dass der Kampf zwischen den Rittern und Rameidon möglicherweise etwas zu lang ausgefallen ist. Weniger Details hätten meiner Meinung nach vollkommen ausgereicht und die Chance verringert, dass ein eher ungeduldiges Kind das Interesse an der Geschichte verliert. Natürlich gefällt mir selbst Detailreichtum sehr aber ich denke, dass er in diesem Fall tatsächlich eine Schwäche der Abgabe sein könnte.
    Das Ende ist zwar radikal, aber für eine Geschichte mit dieser Thematik nicht ungewöhnlich und meiner Meinung nach Kindern auch durchaus zuzutrauen.

    Abgabe 08 – Wie ich bin
    Eine schöne, charmante Geschichte. Die Botschaft ist klassisch, aber für Kinder doch immer wieder toll. Dem/Der Autor/in ist es gut gelungen, mit der Vielfalt der Evolitionen zu spielen. Diese bieten eine sehr schöne Vorlage, um eine kreative Geschichte mit viel Abwechslung zu Papier zu bringen, ohne Kinder damit zu überfordern.
    Die Gedankengänge des jungen Evoli werden ansehnlich beschrieben. Es ist verständlich, warum es lieber es selbst bleiben und sich nicht verändern will. Aber auch sein Konflikt wird äußerst deutlich. Obwohl recht viele Figuren in der Geschichte vorkommen und ab und an auch ein Satz genutzt wurde, um ein wenig auf deren Charakter einzugehen (wie z.B. im Falle des Blitza), wirkt sie dennoch nicht überladen, sondern harmonisch und stimmig.
    Enttäuscht hat mich jedoch das Ende. Zwar war es abzusehen, dass sich das Evoli letztendlich nicht entwickeln wird und das ist auch gut so, allerdings wird der Konflikt etwas unglaubwürdig aufgelöst. Zu sagen, sein Vater habe sich falsch ausgedrückt und den Rest des Dorfes sowie die traditionellen Einstellungen zu übergehen empfand ich dann doch als etwas zu einfach. Leider harmonierte diese Lösung meiner Meinung nach auch nicht ganz so gut mit der vorangegangenen Handlung.
    [tab=Punkte]
    Das war es schon? Meine Güte, ich habe das Gefühl, ich hätte zu jeder Abgabe fast das selbe geschrieben. Entschuldigung dafür. Ich hoffe, dass die Autoren sich trotzdem ein wenig darüber freuen und will nun gleich zur Punktevergabe kommen. Ein weiteres Mal hatte ich damit Probleme, da die Abgaben doch allesamt auf einem ziemlich gleich hohem Niveau waren.

    ID: 67941
    A1: 2
    A2: 1
    A4: 2
    A8: 1


    2+1+2+1 = 3 + 3 = 6


    Dann bis zum nächsten Mal ^^

  • Platzierung

    Punkte

    Vote

    Prozent

    Saisonpunkte

    1.

    Abgabe 2: Der Elektromaus-Club

    9

    Nein

    18.37%

    7 + 3 MP

    2.

    Abgabe 4: Die Wasserkönigin

    7

    Ja

    17.95%

    6 + 3 MP

    3.

    Abgabe 8: Wie ich bin

    8

    Nein

    16.33%

    5 + 3 MP

    4.

    Abgabe 1: Der Affenkönig

    7

    Nein

    14.29%

    3 + 3 MP

    4.

    Abgabe 7: Der starke Ritter Caesurio

    7

    Nein

    14.29%

    3 + 3 MP

    6.

    Abgabe 3: Das Wichtigste: Zahnpflege

    5

    Nein

    10.2%

    2 + 3 MP

    7.

    Abgabe 5: Ein kurzes Abenteuer

    4

    Nein

    8.16%

    1 + 3 MP

    8.

    Abgabe 6: Abenteuer im Poképark

    2

    Ja

    5.13%

    0 + 3 MP



    Nach sechs Votes findet auch dieser Wettbewerb zu seinem Ende. Ich möchte hiermit Pika! zu ihrem Sieg gratulieren und allen Teilnehmern sowie Votern für die Beteiligung an diesem Wettbewerb danken. Seit gestern könnt ihr euch bereits über den neuen Wettbewerb informieren, in welchem es um Gedichte zum Thema Liebe geht, und ebenso beim neuen Vote faszinierende Ortsbeschreibung lesen. Ich hoffe, ihr habt noch viel Spaß mit den kommenden Wettbewerben. Dieses Thema bleibt wie immer noch für Kommentare zu dem Feedback offen.

  • [tabmenu][tab=Yay]Hehe, erster Platz *freu* Muss ehrlich sagen, ich hab zwischenzeitlich nicht einmal mehr gehofft, Gold zu erringen xP Danke an alle Votes und die Kommentare; hab mir hierbei ziemlich Mühe gegeben und habs auch noch im Urlaub verfasst, wo ich so gut wie kein Internet hatte o0 Wie gut, dass ich noch rechtzeitig rausfand, dass a) Pikachu keinesfalls als Zweittyp Fee dazubekommen hat, und b) Fee auch nicht sehr effektiv gegen Stahl ist. Denn das hat jemand mir gegenüber behauptet und ich habs auch noch geglaubt (wobei ich das bei a) nicht glauben wollte, ne?). Denn Knakrack war ursprünglich ein Stahlos, das musste ich dann umschreiben xP Auch war die Zekrom-Ebene vorher die Magnelektro-Ebene mit Elektro- und Stahlpokés !___! So weit kommt man, wenn man jemandem vertraut... >-<
    Glückwunsch natürlich auch an Wollust und Molnija! Bin leider nicht mehr zum Voten gekommen, aber eure Abgaben fand ich echt toll ^^


    Pikachu (":pika:")[tab=Rekommis]

    [tab=Ein spezielles Dankeschön]... an alle, die geschrieben und gevotet haben. Das Wettithema war meine Idee, und ich freu mich wie ein Honigkuchenpferd, dass es diesen Anklang gefunden hat <3[/tabmenu]