Tierquälerei - wo fängt sie an, wo hört sie auf?

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  • Kommt mir vor wie ein KZ für überflüssige Lebewesen, wie es im zweiten Weltkrieg mit Menschen begangen wurde...

    No offense, aber der Vergleich erscheint mir doch recht unpassend und um ehrlich zu sein auch überflüssig, da das Kükenschreddern auch schon als massiv problematisch erkannt werden kann, ohne dass man einen Vergleich mit einem Kapitel in der Geschichte zieht, das doch eigentlich ziemlich anders war.
    Heißt natürlich nicht, dass ich das Schreddern von Küken gutheißen würde, das sollte meiner Ansicht nach lieber gestern als morgen verboten werden.

  • No offense, aber der Vergleich erscheint mir doch recht unpassend und um ehrlich zu sein auch überflüssig, da das Kükenschreddern auch schon als massiv problematisch erkannt werden kann, ohne dass man einen Vergleich mit einem Kapitel in der Geschichte zieht, das doch eigentlich ziemlich anders war.Heißt natürlich nicht, dass ich das Schreddern von Küken gutheißen würde, das sollte meiner Ansicht nach lieber gestern als morgen verboten werden.

    Gut, meine Ausdrucksweise mag nun ein wenig hart gewesen sein, aber ich sehe im Vergasen von Tieren keinen Unterschied wie zu dem von Menschen. Auch wenn die Umstände anders waren, so ist die Methode gleich geblieben und auch ein wenig der Grund: Unliebsamkeit und kein rechter Nutzen. Das das eine grausamer ist/war als das andere, das bestreite ich nicht, aber ich verschließe da auch nicht die Augen vor.


    Und laut dem Artikeln, lässt sich das Kükenschreddern ja mit dem Tierschutz vereinbaren... WTF?! Ich kann es absolut nicht leiden, dass man solche "Grauzonen" erschafft, weil die Tiere ja für den Endverbraucher nicht gut genug sind, nur weil sie männlich sind. Auch einen Hahn kann man essen. Ja, er kann keine Eier legen, aber genießbar ist das Tier trotzdem.
    Und vor allem, warum verschenkt man die Tiere nicht einfach. Da gäbe es doch genug Möglichkeiten.

    "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an,
    das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde,
    anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern."


    [Astor, Pokémon - Schwarze Edition]

    Nur noch sporadisch im BisaBoard.

  • @Foxhound
    Natürlich ist das Töten der Küken, und vor allem das Wie, schrecklich, aber solche Vergleiche trifft man einfach nicht, sry. Das ist pietätlos den Tod Millionen Menschen mit den Küken zu vergleichen - und dann noch nachzuschieben, dass es da keinen Unterschied gäbe. :huh:

  • Gut, meine Ausdrucksweise mag nun ein wenig hart gewesen sein, aber ich sehe im Vergasen von Tieren keinen Unterschied wie zu dem von Menschen. Auch wenn die Umstände anders waren, so ist die Methode gleich geblieben und auch ein wenig der Grund: Unliebsamkeit und kein rechter Nutzen. Das das eine grausamer ist/war als das andere, das bestreite ich nicht, aber ich verschließe da auch nicht die Augen vor.

    Ich kann ja verstehen, dass du sauer bist. Und ohne über den Wert von Menschen und Tieren zu diskutieren: Hinter dem einen stand der Gedanke der gezielten und mit einigem Aufwand betriebenen Vernichtung ganzer Bevölkerungsgruppen (bzw. "Rassen") und hinter dem anderen stehen einfach wirtschaftliche Interessen, allein deswegen halte ich den Vergleich für unpassend. Aber Im Grunde ist es für das Thema hier ja nicht so wichtig, auch wenn es mich schon gestört hat.

    Auch einen Hahn kann man essen. Ja, er kann keine Eier legen, aber genießbar ist das Tier trotzdem.
    Und vor allem, warum verschenkt man die Tiere nicht einfach. Da gäbe es doch genug Möglichkeiten.

    Ist halt immer die wirtschaftliche Frage. Es gibt ja Betriebe, die auch die männlichen Küken aufziehen. Das Problem, das sich auch für diese Betriebe stellt, ist einfach, dass sich deren Aufzucht nicht lohnt. Sie lösen das Problem lediglich anders, nämlich indem sie dann die Eier (notwendigerweise) teurer verkaufen als Betriebe, die aufs Schreddern zurückgreifen. Als Verbraucher sollte man dann wohl gucken, wo die Eier herkommen und idealerweise einfach ein bisschen mehr bezahlen.

  • @Foxhound
    Natürlich ist das Töten der Küken, und vor allem das Wie, schrecklich, aber solche Vergleiche trifft man einfach nicht, sry. Das ist pietätlos den Tod Millionen Menschen mit den Küken zu vergleichen - und dann noch nachzuschieben, dass es da keinen Unterschied gäbe. :huh:

    Ich stelle das Leben von Tieren und das Leben von Menschen zwar nicht unbedingt auf eine Stufe, aber in diesem Fall ist es mir um ehrlich zu sein egal, denn den Nutzen in beiden sehe ich nicht. Lassen wir die Problematik von Wirtschaft, Geschichte und anderem außer Acht, dann ist beides eine Massenvernichtung, die nicht hätte sein müssen.
    Und ja, ich entschuldige mich, dass ich das KZ mit reingeworfen habe, aber man muss nicht immer tabuisieren.

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  • Ich hab mal eine Frage, da ja auch gefragt wird "wo hört Tierquälerei auf"?
    Neulich kam folgendes in den Nachrichten:
    bitte nur lesen wenn man starke Nerven hat.


    In diesem Fall hat das Tier sich sagen wir gewehrt und sich vom Peiniger befreit, aber wir wissen ja das es damit nicht getan ist...
    Tiere die Menschen anfallen haben ein schweres Schicksal, zumindest hier in Deutschland.
    Hunde die einen Menschen angefallen oder gar getötet haben werden eingeschläfert aber auch Zootiere die einen Wärter oder Zoobesucher verletzt oder gar getötet haben, werden eliminiert.



    Wie steht ihr dem gegenüber?
    Ich weiß nicht ob es gerechtfertigt ist ein Tier zu töten, dass sich zur Wehr gesetzt hat.
    Eigentlich nicht, denn auch Tiere müssen sich wehren dürfen.
    Andererseits kann ich nachvollziehen das z.B. Kampfhunde die Kinder angefallen haben eingeschläfert werden (hier finde ich sollten solche Tierhalter härter bestraft werden, aber das ist eine andere Diskussion). Hier hat sich aber das Tier nicht gewehrt, es wurde ja so trainiert.




    Ein ähnlicher Fall aus Chile:



    Hier muss ich mich den Protestanten anschließen. Natürlich muss man Selbstmord verhindern aber dafür andere Leben auslöschen ist das gerecht?


    Es wird immer angenommen das ein Tier das einen Menschen angefallen hat dieses auch wieder tun wird, was daran liegen soll, dass das Tier in dem Moment gelernt haben soll, dem Menschen überlegen zu sein.
    Empfinde das aber als lächerliche Ausrede. Ein Elefant weiß auch ohne einen Menschen zu zertrampeln das er ihm überlegen ist.






    Zum vorherigen Thema mit Hahn-Aufzucht:
    Ja es ist leider so das es sich wirtschaftlich nicht lohnt diese aufzuziehen da ein Hahn dreimal(!) soviel Nahrung braucht wie eine Henne. Sie müssen ja größer und kräftiger werden um ihre Schar zu beschützen (so hat es die Natur vorgesehen).
    Aber für ein Betrieb ist das dann natürlich Verlust, denn wie gesagt Hennen futtern weniger.
    Es gibt aber Bauern die bewusst Hähne aufziehen. man kann sowas unterstützen indem man statt Hühner eben Hähnchen kauft.
    Oder man kauft gar nichts von beiden und wird Vegetarier/Veganer.


    Man arbeitet in dieser Hinsicht auch an anderen Lösungen denn das Töten der Kücken ist auch für den Betrieb nicht förderlich. Gibt zum Beispiel Apparate die das Geschlecht ungeschlüpfter Küken preisgeben soll. Aber das ist noch in der Entwicklungsphase und ziemlich kostspielig.
    Würde sich das aber durchsetzten würde man die Eier mit männlicher DNA schon vor dem Schlüpfen aussortieren und anderwertig verarbeiten.
    Kommt einer Abtreibung nahe finde ich aber es ist vielleicht besser ein Leben bevor es anfängt zu beenden als ein junges auszulöschen (hier trennen sich wieder die Geister)

  • In diesem Fall hat das Tier sich sagen wir gewehrt und sich vom Peiniger befreit, aber wir wissen ja das es damit nicht getan ist...

    Die Frage ist nur ob das Tier diesen Mord überlebt.

    Hunde die einen Menschen angefallen oder gar getötet haben werden eingeschläfert aber auch Zootiere die einen Wärter oder Zoobesucher verletzt oder gar getötet haben, werden eliminiert.

    Auch in Deutschland? Ich weiß, dass es in Amerika so ist. Ein Hund der auch nur Beißt kann schon eingeschläfert werden.
    Genau so wie die Folge Monk, in der ein Affe getötet werden sollte. Völlig lächerlich.
    Man kann ein Tier nicht mit menschlichen Maßstäben richten. Ein Tier das sehr aggressiv ist und man nicht artgerecht wegsperren kann, meinetwegen, aber in vielen anderen Fällen ist das völlig unbegründete Grausamkeit.

    Tierschützer protestierten gegen die Erschießung der Löwen, die sich seit mehr als 20 Jahren in dem Zoo befanden, wie der Sender TVN berichtete.

    Hierbei finde ich, sind die Betreiber schon gestraft genug. Ich meine was hätten die tun können, ihn sterben lassen und später wegwischen? Zudem wäre das sogar noch unterlassene Hilfeleistung. Die Löwen gehörten immerhin zur Familie, aber man hätte in so einer krassen Lage einfach kein Risiko eingehen können. Man hätte sie höchstens noch mit Fleisch ablenken können und stattdessen den Mann betäuben können, aber das wäre gewagt gewesen und hätte die Löwen gerade anstacheln können. War einfach eine scheiß Situation und da haben die sicher auch nicht viel Zeit zum überlegen gehabt, oder?

  • Die Frage ist nur ob das Tier diesen Mord überlebt.

    Mord? Nein, bei einem Menschen würde ich das als Mord bezeichnen, wenn er einen anderen Menschen tötet. Wenn ein Tier dies macht, wäre Mord eher irreführend, denn das Tier kennt dies nicht als solches. Hoffe allerdings, dass das Tier nicht getötet wurde, denn ich erkenne den Fehler der Tat nicht beim Tier, sondern bei seinem Besitzer.

    Auch in Deutschland?

    Ja, auch in Deutschland, weil es wieder passieren kann. Zudem werden bei uns gesunde, vitale Tiere auch aufgrund des Populationsmanagements getötet. Nicht in allen Zoos, aber in einigen. Und diese getöteten Tiere landen dann als Futter bei den anderen.

    Hierbei finde ich, sind die Betreiber schon gestraft genug. Ich meine was hätten die tun können, ihn sterben lassen und später wegwischen?

    Irgendwo schade, dass dies nicht passiert ist. Zwei unschuldige Leben mussten wegen eines dummen Menschen geopfert werden. Das ist das Traurige, was mich so erbost. Und viele denken genauso. Das hätte so nicht sein sollen. Hätte der Mann doch einen anderen Tod gewählt, anstatt solch eine nulpenhafte Darstellung.

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  • Zudem werden bei uns gesunde, vitale Tiere auch aufgrund des Populationsmanagements getötet.

    Das ist natürlich traurig, auch wenn ich verstehe warum mans macht. Vor allem auch wenn das Tier nicht so stark verbreitet ist.
    Oder gelten da andere Regeln? Kann ich irgendwie kaum glauben.

    Mord? Nein, bei einem Menschen würde ich das als Mord bezeichnen

    Nun ja, es ging mir eben darum dass es wie Mord behandelt wird. Was kann ein Affe, oder Gorilla im Käfig schon anrichten, oder ein anderes Tier das man einsperrt, oder sagen wir ein Bär wäre in Deutschland erschienen und hätte einen Menschen getötet.
    Völlig normales Verhalten, oder zumindest eines das man berücksichtigen muss. Aber das Tier dann automatisch zu töten ist wie die Todesstrafe zu verhängen. Man maßt in solchen Fällen eben eine ähnliche Strafverfolgung an, selbst wenn es nicht nötig wäre.

  • Das ist natürlich traurig, auch wenn ich verstehe warum mans macht. Vor allem auch wenn das Tier nicht so stark verbreitet ist.
    Oder gelten da andere Regeln? Kann ich irgendwie kaum glauben.

    Wenn die Tiere bei uns im Zoo getötet werden, hat es eher damit zu tun, dass es entweder zu eng im Gehege geworden ist und/oder man keine Möglichkeit hat, das Tier in andere Zoos abzugeben. Deshalb führen manche Zoos feste Geburtenregeln und achten darauf, dass es nur dann Nachwuchs gibt, wenn dieser auch abgegeben werden kann oder noch zusätzlich Platz im Gehege ist.
    Der Vorteil ist irgendwo natürlich der Ersparnis von Kosten für das Verkosten der Tiere, andererseits ließe sich das unkontrollierte Vermehren auch vermeiden. Es ist halt schwierig zu sagen, ob so eine Tötung letztlich falsch ist.

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  • Mord wäre es sicher nicht, wenn dann Totschlag.
    Ich glaube nicht das das Kamel den ganzen Tag nach Rache gesinnt hat, sondern erst dann als der Besitzer aufgetaucht ist und (man kann das nicht so genau wissen) sich in dem Moment auch falsch verhalten hat als er die Fesseln löste.
    Könnte ja sein das es sich die Beine wund gerieben hat und der Mann an die wunden Stellen kam, was dem Kamel nicht nur weh tat sonder auch vor neuen Schmerzen warnte. zudem war es auch für das Kamel zu heiß, also war es in einem schlimmen Zustand, auch Kamele können Hitzeschäden davon tragen.
    Vielleicht hätte er es erst tränken müssen oder so, kann man im Nachhinein nicht sagen, nur dass das Kamel in einem Ausnahmezustand war.


    Aber du hast Recht Sunaki ,ich denke auch das sie nicht viel Zeit in Chile hatten um groß nachzudenken sondern einfach schnell handeln mussten.
    Tatsächlich gibt es Verhaltensregeln für Tierwärter, für den Fall, das ein Zoobesucher mal in ein Gehege "fällt".

  • Hallo,


    Neulich las ich etwas interessantes. Es geht darum, dass Tierquähler auch Menschen quählen würden. In den USA wird Tierquählerei sehr hart bestraft, weil man annimt, dassTierquähler auch Menschen quählen würden.
    Ich bin mir nicht sicher inwiefern da ein Zusammenhang besteht, ich halte es jedoch für möglich, dass gewisse Tierquähler auch ihre Grenze überschreiten würden um einen Menschen zu quählen oder zu töten.


    Was denkt ihr darüber?


    Ich kenn einige Tierquähler von Hören und Sagen, bei uns läuft einer rum, der Katzen mit Bleichmittel oder Rattengift vergiftet, dann läuft einer im Nachbarort umher, der verfüttert Katzen an seinen Hund oder irgendson Depp schiesst auf Tiere.
    Ich frage mich, was geht in deren Köpfe vor? Warum will man Tiere sowas antun?
    Von dem Katzenvergifter ist bekannt, dass er es hasst, wenn die Katzen in seinen Garten kacken. Der hält seinen Garten sehr reinlich.
    Die Polizei kann und will nichts gegen ihn unternehmen, da keinerlei Beweise gibt, dass er Katzen mordet. (was wohl damit zusammenhängen dürfte, dass er einen guten Draht dahin hat!)


    Ich frag mich immer, warum?
    Tiere sind auch Lebewesen, aber anscheinend fühlen sich manche Menschen gestört von den Hinterlassenschaften oder Anwesendheit der Tiere.
    Ich kann sowas nicht verstehen.

  • In den USA wird Tierquählerei sehr hart bestraft, weil man annimt, dassTierquähler auch Menschen quählen würden.

    Sorry, aber auch das stimmt nicht. Die USA ist notorisch dafür, sehr, sehr lasche Tierquälerei Gesetze zu haben. Beispielsweise ist es in den USA erlaubt, Wirbeltiere ohne Sondererlaubnis zu töten oder Haustieren als Lebensfutter zu verkaufen. Man darf sich zudem so ziemlich JEDE Tierart in mehr als der Hälfte der Staaten ohne Sondererlaubnis halten. Du hättest gerne einen Tiger, Löwen oder Bären als Haustier? Kein Problme. Du möchtest einen eigenen Zoo aufmachen? Tu doch. Das führt dazu, dass in den USA viele Wildtiere in Miniaturkäfigen sitzen und dabei noch anders misshandelt werden.
    Auch die Regelungen für Tierversuche sind Lächerlich locker.
    Und ja, auch Leute, die ihren Hund oder allgemein ihr Haustier (egal ob es eine Ratte oder ein Tiger ist) bewusst quälen kommen in vielen Staaten der USA entweder komplett ungeschoren oder mit ein wenig Geldstrafe davon.
    Also nein: Tierquälerei wird in mehr als der Hälfte der Staaten der USA sehr locker behandelt und sicherlich nicht hart bestraft.


    Die ganze Sache, dass es manche Leute parallel sehen, hat damit zu tun, dass Psychopathen, die kriminell auffällig geworden sind, und Serienkiller sehr, sehr oft auch in der Kindheit auffälliges Verhalten gegenüber Tieren gezeigt haben. Das sie Tiere zum Spaß getötet und mit den Kadavern rumgespielt haben. Das wird soweit allerdings vielleicht von Psychologen als auffällig bemerkt - ordentlich Bestraft wird allerdings nicht.

  • @Alaiya


    http://www.vegan-news.de/tierschutzgesetz-usa/


    Diese Meldung brachte mich darauf, aber ich kann nicht sagen, ob diese der Wahrheit entspricht.
    Vielleicht lügt Vegan News ja, who knows?
    Allerdings finde ich auf Anhieb nur drei Quellen und alle drei scheinen mir suspekt zu sein.
    Neben Vegan News fand ich Lumpi24 und Change.org.


    Im Nachhinein betrachtet, @Alaiya, hast du Recht!

  • Dieser Beitrag wird lang..


    Ich beginne mit der Massenzucht/Haltung: Die Tiere werden logischerweise nur für 1 Nutzen gezüchtet. Sie werden danach in kleinen und engen Hallen gehalten, haben meist wenig-keinen Auslauf, werden nicht gut gefüttert, sie stehen meist auf Stahlgittern (?), haben jedenfalls keinen Einstreu, und sind sowieso das ganze Jahr im Stall. Nix da mit gutem Futter aus der Region, das Tier sieht Tag und Nacht die kilometergrosse Weide, und hat alles was es will.
    Für mich ist das ganz klar Tiermisshandlung, ganz egal ob das jetzt bei Kühen und Schweinen für den Verzehr gedacht ist oder sonst was, sowas kann es doch nicht sein.
    Auch bei der Allgemeinen Zucht. Logischerweise haben Menschen alle ein eigenes Schönheitsideal, das wäre ja auch schön und gut, aber alles so zu mutieren, dass es einem gefällt, und dabei nicht auf die Bedürfnisse der Tiere zu achten, ist nicht nur egoistisch sondern auch einfach nur schwachsinnig. Jetzt kann man aber auch nichts mehr dran ändern. Oder, denkt ihr, dass der Mops glücklich mit seiner platten "süssen" Schnauze ist? Also ich nicht. Menschen haben sich alles so erzüchtet, wie sie das wollen. Einerseits ist das ja intelligent und super, aber andererseits ist das, wie schon gesagt, einfach nur egoistisch.


    Dann kommen wir zum Hauptthema: die Misshandlung. Das Thema macht mich echt aggressiv. Die Erstellerin hat das Beispiel mit dem Hund gebracht. Was tut man, wenn der Hund die ganze nacht bellt? Wir hatten einen Hund, der anscheinend misshandelt wurde, der hat auch immer gebellt und war agressiv. Wir haben ein spezielles Training gemacht, welches den Hund traniert und ihm sozusagen die Manieren beibringt, das ohne jegliche Gewalt. Man kann (fast) alles ohne Gewalt lösen, vor allem bei Tieren wie einem Hund. Wenn man Gewalt als Ausrede nimmt, ist das einfach nur jämmerlich.
    Whoa, ich habe so viele Videos, irgendwie vor allem aus China, gesehen, welche Hunde zeigen die von einem Truck überfahren wurden, nur so zum Spass. Wie kann sowas witzig sein? Das ist echt nicht mehr Menschlich.


    "Ist es in Ordnung, wenn wir einander die Haare und Klamotten ab-/ausreißen? Nein.
    Warum tun wir es also bei Tieren?
    Logischerweise ist das nicht in Ordnung, um Himmels Willen. Okay, wie man hier schon erwähnt hat, werden den Tieren Güter wie Horn, Pelz, Schuppen und Zähne auf aggressive und gewalttätige Art und Weise abgenommen, egal ob bei lebendigem oder totem Leibe, nur um daraus Geld zu machen, viel zu viel Geld. Wieso man das bei einem Menschen nicht macht, bei einem Tier aber schon? Meine Erklärung: Wer möchte schon einen Menschenzahn tragen, oder einen Mantel aus Menschenhaut? Das wäre ja totaal ekelig.
    Nunja, aus irgendeinem Grund, eventuell weil es illegal/"selten" ist, sind Tiermaterialen echt teuer, und das ist ja cool, oder ein Statussymbol. Es ist doch echt trendig mit einer Schlangenleder-Handtasche oder Krokodilleder-Schuhen rumzustolzieren, und dabei einen Elfenbeinring zu tragen, hm? Man tut es weil man es kann, und damit noch viel Geld gewinnt. Immerhin ist das Tier dem Menschen ja unterlegen, wenn der mit seiner AK47 anzulaufen kommt.


    Zum Thema "Vermenschlichung der Tiere", das finde ich wieder so ein schlimmes Thema..
    Tiere sind Tiere, und aus einem guten Grund sind sie das. Seit Milliarden von Jahren. Und aus einem Grund hat sich das nie geändert. Jetzt kommt der Mensch, der zu viel Geld hat, und das Gefühl hat, er müsse seinen Chiwawa in die Krokodilleder-Handtasche stecken, natürlich mit einem Hunde-Smoking, und ihn dann zur Hunde-Pediküre schicken. Eh, ist ist nicht dein Kind, es ist nichtmal ein Mensch!
    Sowas ist doch unter aller Sau, wer hat das erfunden? Das ist für mich ganz klar tierqüalerei..?! Welches Tier macht das freiwillig? Manchmal wünschte ich mir, dass Tiere reden könnten, oder auch nur einen Hauch einer Chance hätte.


    Jedes Jahr werden über 12 Millionen Tiere allein in der EU für Versuche gefoltert. Alter, 12.000.000! Diese Zahl, da könnte man losheulen.. Okay, ich bin ja kurz vor den Tränen.
    Ist es legitim andere Lebewesen für unsere Gesundheit, oder noch viel eher Gesellschaft, zu opfern? Was gibt uns das Recht uns über andere Lebewesen zu stellen und über sie und ihre Daseinsberechtigung zu urteilen?
    Wenn man doch schon so klar weiss, dass die Tiere buchstäblich daran verrecken werden, wieso ist man so herzlos, und lässt es zu, schaut dabei zu, wie die Tiere schmerzvoll daran sterben? Man sollte Cremes, Schminke und all die andere Sch***** entweder verbieten, unterlassen oder besser lösen. Tiere hatten nicht die Idee, das an ihnen auszuprobieren, Tiere würden sich sowas ja nicht mal kaufen, aber der Mensch ist sich zu fein, Lebewesen ihrer Art/Rasse zu benutzen.. Eh ja.


    Das letzte Thema, welches ich ansprechen möchte: Tiere in Zoos. Gott, wieviele Stunden haben wir in Ethik über die Tierhaltung in Zoos gesprochen? Wieviele Dokumentationen und Videos haben wir über die Folterung in Zoos & Zirkus gesehen? Ich kann das Wort Zoo nichtmehr ausstehen. Egal was die Leute in Zoos uns verkörpern wollen, meistens, stimmt das eh nicht. Was ist natürlich daran, einen Eisbären hinter einer Glasscheibe anzuschauen? Jagdtiere wie Löwen bekommen ihr Essen in den *** geschoben. Tiere die normalerweise tausende Quadratkilometer an Land hätten, die sie zurücklegen, werden ihnen genommen, sie werden in Käfige/whatever gesteckt, und hunderte von Menschen können sie anschauen. Das ist weder Artgerecht, noch cool oder sonst was. Ja, Tiere werden aufgenommen, weil sie "verletzt" sind, oder einfach weil die Menschen damit Geld machen können & möchten. Tiere können sich nicht daran rächen, hellyeah, diese Welt ist so toll.


    Okay, das ist natürlich meine Meinung. Das sind alles Dinge, welche ich so in der Schule gelernt habe, in verschiedenen Videos gesehen habe, Informationstagen mitgegeben bekommen habe, von Freunden und Familie gehört bekommen habe, undsoweiter.
    Logischerweise misshandelt nicht jede Familie ihren Hund, nicht jeder Bauernhof misshandelt die Kühe, nicht alle machen Tierversuche, und nicht alle Zoos qüalen ihre Tiere, aber extrem viele, viel zu viele.
    Ich persönlich lege Wert darauf, dass ich maximal 1x in der Woche Fleisch esse, und das von seriösen Bauern. Wie gesagt, habe ich meinem Hund die Agressionen anders abgelehrt, und ihn nie misshandelt. Ich achte darauf, keinen Pelz/Leder zu tragen, sondern nur Kunstleder, wovon ich zu 100% weiss, dass es Kunstleder ist. Ich unterstütze Marken wie "MAC" nicht, welche Tierversuchemachen. Ich gebe meinen Hunden keine Klamotten zum tragen. Ich foltere meinen Hund nicht, und ich besuche keine Zoos.

  • Ich versetz es mal ins richtige Topic...


    (Was'n das eig. für ein Name... ^^")
    Btw, ich hab erst vor kurzem mitbekommen, dass der Kragen meiner Kapuzen anscheinend Echtpelz ist. :'( Ich dachte damals vor etwa zwei Jahren, als ich die gekauft habe, dummerweise, dass eine Jacke um 120 € zu billig für einen so großen Echtpelzanteil ist. Da kann man sich die Massentierhaltung und Qual dahinter vorstellen, wenn man um diesen Preis echten Pelz annähen kann, urgh.
    Wenn es dich irgendwie beruhigt, ganze Echtpelzmäntel sehen ohnehin aus, als hätte ein Neandertaler gerade ein Tier erlegt. Das ist keine Haute Couture, das ist 5000 BC fashion. :pflaster:


    Zitat von Northheart

    Hauptsache sie kann so viel Fleisch essen wie sie will für möglichst wenig geld und dabei komplett ignorieren, wie Tiere aber auch Menschen darunter leiden müssen. Auf diese Art und Weise ändert sich nichts an unserer derzeitigen, weltlichen Lage. Es wird weiter ausgebeutet und misshandelt usw.
    Ich bin nicht wie diese Extremisten, die anderen Leuten ihre Meinung aufzwingen. Zb viele Veganer/Vegetarier die gleich ausfallend werden und aggressiv reagieren. Aber ich habe versucht sie darauf hinzuweisen. Es ist ihr sowas von egal. Ihr wollt gar nicht wissen wie ihre Koi Fische bei ihr leben mussten. Tierquälerei. Reinste Tierquälerei.

    Ogott, diese Leute kenn ich. Trägt ihr Hündchen im Handtäschchen rum, aber (natürlich) irrsinnig neurotisch das Tier und die "unedleren" Hunde, die man hat (oder hatte, ich hab keine Ahnung, wie es nun ist und will auch keine haben), rücken plötzlich in den Hintergrund, wenn das teure Designerhündchen auf den Plan tritt.

  • Was ich aktuell ganz schlimme finde ist, dass immer mehr Menschen ihre Hunde und Katzen vegan ernähren. Das sind dann auf der einen Seite Menschen, die sich gegen Massentierhaltung aussprechen und im Tierschutz aktiv sind - was ich beides sehr löblich finde... aber dann in den eigenen 4 Wänden eine ganz neue Form der Tierquälerei betreiben. Denn darunter fällt für mich nicht artgerechte Ernährung ebenso. Habe selbst 1-2 so Leute im Bekanntenkreis... aber wehe man sagt was dazu. Hunde und Katzen sind Karnivoren - die kann man nicht einfach mal so "umerziehen", die sind nicht für eine vegane Ernährung gemacht und damit richtet man auf lange Sicht üble Schäden am/im Tier an. Aber das wollen diese Menschen dann nicht einsehen :I... wenn ich mal irgendwas dazu sage, werd ich maximal angepampt, von wegen ich als "Fleischesserin" bin die wahre Tierquälerin und sie sind ja wohl die tierliebsten Menschen die es gibt und wollen ja nur das Beste für ihre Haustiere.


    Ne... ich sehe darin nix Gutes einem Tier den eigenen Lebensstil aufzuzwingen, denn im Grunde geht es doch nur darum, dass sie eben einfach kein Fleisch kaufen oder damit rumhantieren wollen - nicht mal für ihre Tiere. Und sich dann einreden, dass Hunde und Katzen vegan doch sowieso viel gesünder leben... das ist einfach echt nur noch falsch verstandene Tierliebe und für mich auch schon eine Form von Tierquälerei... neben den üblichen Dingen, die hier schon genannt wurden (Massentierhaltung, Misshandlung, usw.)


    Ich find auch diese ganzen YT-Videos mit Rezepten und Anleitungen für "tolles" veganes Hunde- und Katzenfutter gehören gesperrt... aber die Ersteller der Videos werden da im Gegenteil noch regelrecht als Helden gefeiert, die endlich verstanden haben, wie man fleischfressende Tiere "richtig" ernährt.... :verwirrt:

  • Nerymon, so ganz richtig ist das nicht. Hunde sind Omnivoren und Katzen Carnivoren, keinesfalls sind aber BEIDE Omnivoren.
    Bei Hunden ist es demnach (ebenso wie beim Menschen) möglich, sie ausgewogen vegetarisch oder vegan zu ernähren.


    Mit Katzen wird es deutlich schwieriger und ich würde es niemals empfehlen. Habe allerdings schon mal von einem guten Mittelweg gehört - viele Halter ernähren ihre Katze innerhalb des Hauses oder der Wohnung vegan, die Katze ist allerdings Freigänger und jagt somit ohnehin noch ihr eigenes Futter. Dann finde ich es nicht schlimm.


    Im Übrigen finde ich, dass man die, die man liebt, nicht essen sollte. Und dass es eine sehr verquere Ansicht ist, dass ein Lebewesen seinen Nutzen dadurch erfüllt, zu sterben. Und das sogar relativ sinnlos, da der Mensch ja nicht zwingend Fleisch benötigt.


    Und ansonsten gibt es mit Sicherheit auch genügend Hundehalter, die ihren Tieren Fleisch anbieten, sie aber nebenbei alternativ mit paar veganen Mahlzeiten ernähren - auch in den von dir verhassten YouTube-Videos.


    Wenn ich höre "Diese Veganer zwingen ihren Haustieren ihre Ernährung auf!", dann verhält sich das ähnlich wie mit Kindern.
    Eltern zwingen ihren Kindern IMMER ihre Ernährung auf. So habe ich mehrfach täglich Fleisch von meinen Eltern bekommen und auch Süßigkeiten im Übermaß waren kein Problem. Tofu, Mangold, Hirse, frische Champignons oder Kürbis habe ich nie probiert, bis ich ausgezogen bin - weil meine Eltern mich auf ihre Ernährungsgewohnheiten gepolt hatten. Passiert unterbewusst, aber machen alle Eltern. Wenn jedoch Erziehungsberechtigte mit ihren Kleinkindern zu McDonald's fahren und es zum Frühstück täglich Labbertoast mit Nutella oder Salami oder Leberwurst gibt, ist das "normal" bzw. da kräht kaum ein Hahn nach. Wenn aber jemand seine Kinder ausgewogen vegetarisch oder vegan ernährt, kommt direkt der Fingerzeig und das Geschrei ist groß. Da frage ich mich, warum. Die Masse der Veganer und Vegetarier hat ein enormes Wissen über Ernährung, Lebensmittel und was da so drin steckt in Verbindung damit, wie viel der Körper davon braucht. Jeder Mensch sollte regelmäßig ein Blutbild machen lassen, um mal zu schauen, wie es aussieht. Effektiv machen das jedoch meist nur eben die, die sich wirklich mit ihrer Ernährung auseinandersetzen. Und wenn dann so ein ernährungsbewusster Mensch Kinder bekommt, möchte ich doch mal annehmen, dass das Kind verantwortungsvoll ernährt wird, egal, auf welche Weise.


    Genauso sieht es mit Haustieren aus.

  • Da schaue ich heute in mein Email-Fach und sehe, dass unsere Regierung mal wieder eine tolle Idee hat :


    Nach der Abschaffung der Tierschutz-Verbandsklage will die NRW-Regierung aus CDU und FDP noch in diesem Monat das Jagdgesetz ändern. Zahlreiche grausame Jagdpraktiken, die von der Vorgängerregierung abgeschafft wurden, sollen wieder erlaubt werden. So wollen CDU und FDP die Ausbildung von Hunden an lebenden, flugunfähigen Enten, die grausame Jagd auf Füchse und Dachse im Bau und den Abschuss von eigens dafür gezüchteten und ausgesetzten Tieren wieder erlauben. Es soll sogar wieder erlaubt wären Waschbärenjunge zu töten.


    Echt geil, aber was interessiert die Regierung (besonders FDP) Tierschutz und Tiere allgemein. Nen Dreck. Egal wen man wählt, es ist immer falsch :sick::sick::sick: