Wettbewerb 02: Pokémonlegende


  • In diesem Thema habt ihr eine bestimmte Anzahl an Punkten zur Verfügung, die ihr den Texten im Tab "Abgaben" geben könnt. Dabei ist zu beachten, dass ihr nahezu frei wählen könnt, wie ihr die Punkte verteilt und welche Texte mehr Punkte als andere bekommen. Achtet jedoch darauf, dass ihr die Punkte, die euch zur Verfügung stehen, komplett ausschöpft. Votes, welche zu wenige oder zu viele Punkte enthalten, können leider nicht gezählt werden. Des Weiteren solltet ihr eure Punkte mindestens auf drei Texte verteilen, eure Wahl begründen und natürlich nicht für eure eigenen Texte voten.
    Es ist außerdem hilfreich, euch das "How to vote-Topic" anzusehen. Schreibt ihr in dieser Saison besonders viele Votes, habt ihr die Chance auf Medaillen. Weitere Informationen findet ihr hier: Informationen und Regeln zu den Wettbewerben.
    Wer neben den Votes noch weitere Kritik für sein Werk erhalten möchte, aber kein eigenes Thema erstellen möchte, der kann dies gerne in unserem Einzelne Werke-Topic tun!

    Zitat von Aufgabenstellung

    Das Thema dieses Wettbewerbs lautet:
    Pokémonlegende
    Eure Aufgabe bei diesem Wettbewerb ist es, eine Legende oder einen Mythos zu verfassen. Dabei sollt ihr allerdings keine bereits vorhandene Legende aus der Pokémonwelt umschreiben, sondern euch selbst eine Geschichte zu einem Pokémon eurer Wahl ausdenken und verfassen; eurer Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Ein Pokémonbezug ist, wie der Name des Wettbewerbs schon aussagt, allerdings verpflichtend!


    Ihr könnt 5 Punkte verteilen, maximal 2 an eine Abgabe


    Wenn ihr nicht wissen solltet, wie ihr eure ID herausfindet, könnt ihr dies unter anderem hier nachlesen.
    Der Vote läuft bis Sonntag, den 01.03.2015, um 23:59 Uhr.
    [tab=Abgaben]







    [/tabmenu]

  • Download-Post


    Wie gewohnt könnt ihr euch die Abgaben der Wettbewerbe hier im PDF- und ePub-Format herunterladen, um so auch unterwegs lesen zu können.
    Die PDF wurde von @Sheogorath und das ePub von @Sakul erstellt. Sollten Fragen und/oder Anregungen bestehen, dann zögert bitte nicht die Urheber deswegen anzusprechen; konstruktive Verbesserungsvorschläge sind immer willkommen.
    Für eine kurze Anleitung und noch einmal die Einführung zu den "Wettbewerben unterwegs" klicke hier.

  • So, dann wollen wir mal wieder. Mir fehlte leider der zündende Gedanke für eine Legende, weshalb ich um so mehr über die Abgaben erfreut bin.
    Hier erstmal meine Punktevergabe. Wer noch mehr bzw. ausführliche Kritik haben möchte, darf mir nach dem Vote seinen Text zuschicken, damit ich nochmal genauer drüberschauen kann.


    ID: 84600
    A4: 2
    A2: 2
    A5: 1


    A4: Das weinende Pokémon


    Diese Abgabe schafft es stellenweise, dem Leser Tränen in die Augen zu treiben.
    Der Text ist angenehm zu lesen und hat eine angenehme Länge.
    Besonders der leicht ironische Touch am Ende hat mir gefallen. Nach dem Motto:
    Eigentlich solltest du ja das Schicksal dieses Karpadors weinen. Weil es allerdings nutzlos ist, kostet es dich nur 500 Pokédollar


    A2: Orkanschwingen
    Auch hier gefällt mir die Sichtweise der Legende. Der stolze, mächtige Vogel Fiaro, der als Dartiri mal ein Außenseiter war.
    Diesen Text kann man gut als Metapher für die menschliche Gesellschaft sehen. Der Schwarm, hier die Dartignis, traut sich selbst im Angesicht der größten Gefahr nicht der Angst ins Auge zu sehen. Nur der verschmähte Außenseiter, der nichts mehr zu verlieren hat, kämpft bis zum bitteren Ende (für einen Schwarm der ihn nicht haben wollte), um dann über sich hinaus zu wachsen.
    True story. I love it. Definitiv mein persönlicher Favorit.


    A5: La Principessa di Fiore
    Eine Legende so farbenfroh und prächtig wie der Garten der Blumenfeen.
    Ich kann dazu nicht viel sagen, außer: Mein Herz blüht auf bei dieser strahlenden Schönheit.
    Flabébé und Florges haben sich die Legende und der/die Autor/in sich diesen Punkt verdient.

  • [tabmenu][tab='1']
    Ich habe mir ganz fest vorgenommen hier zu voten, deswegen werde ich das jetzt direkt erledigen.
    [tab='2']
    [subtab='Sicheres Geleit']
    Eine schöne Idee, den Pokédexeintrag von Zwirrfinst aufzugreifen und diesen scheinbar ins Positive zu verkehren. Einen großen Handlungsverlauf scheint es nicht zu geben, im Grunde beschreibt die Legende nur, was das tägliche „Geschäft“ des Pokémon ist. Insofern sticht diese Abgabe aus den anderen hervor, da diese allesamt von einem Ereignis oder Geschehen berichten, das einmalig ist.
    Besonders gut gefallen mir die Beschreibungen an manchen Stellen, wie zum Beispiel:

    Zitat

    Und ohne sich durch dieses hektischen Treibens aus der Ruhe bringen zu lassen, streckte das Zwirrfinst im Stile eines behütenden Vaters, der sein verirrtes Kind nach Hause führen möchte, seine graue Hand mit den klobigen Fingern aus.


    Das Ende hat etwas von dem bekannten Fährmann aus verschiedenen Mythologien, der die Toten in die Unterwelt bringt und wie der Fährmann in „Des Teufels drei goldene Haare“ sein Boot nicht verlassen kann. Diese eigentliche traurige Version vom Retter, der sich selbst nicht retten kann ist zwar ein häufig verwendetes Bild, passt hier aber gut rein.


    An manchen Stellen misst man leider ein wenig Abwechslung in der Wortwahl, so wird zum Beispiel immer von Zwirrfinst gesprochen, wobei man auch gut „das Pokémon“, „der Geist“ und ähnliches als Synonym hätte verwenden können.
    Außerdem hätte man den letzten Satz vielleicht im Präsens verfassen können, da dieser Zustand ja offenbar bis heute anhält, aber das ist vermutlich Geschmackssache.


    [subtab='Orkanschwingen']
    Das hier aufgegriffene Handlungskonzept, ist in zahlreichen Variationen bereits bekannt und stellt in dieser Hinsicht nichts Neues dar. Lediglich unerwartet traf mich das Ende, da ich da zum einen nicht mit dem letzten Rasaff gerechnet hätte, dann aber mit dem Tod des Fiaros, welcher ja ganz offenbar nicht eingetreten ist. Das ist ein Pluspunkt, leider fehlt es mir dafür an anderen Stellen an ausführlichen Beschreibungen. So ist von dem Außenseiter überhaupt keine Innensicht vorhanden, und auch der Überfall wirkt relativ willkürlich und ist nicht näher beschrieben.


    [subtab='Das Wesen, das nie geboren wurde']
    Hier gefällt mir zuallererst der Titel der Abgabe. Er passt einfach zu dem einer Legende. Die Legende selbst, scheint sozusagen die bekannte Geschichte von Mewtu neu aufgelegt zu sein. Die Eckpunkte, wie das Erschaffen des Pokémon, Trainieren durch Giovanni (bzw. in diesem Fall der Herrscher) und Ärgern über die Menschen, sowie das Erschaffen weiterer Klone, sind hierbei erhalten geblieben.
    Doch auch wenn die Legende mit neuen Ideen aufwarten kann, so zum Beispiel die Talismänner, spielen diese leider keine sonderlich große Rolle in der Handlung, sodass diese Legende zu sehr dem Original gleicht (ich meine sogar ein paar wörtliche oder zumindest sehr ähnliche Zitate entdeckt zu haben). Stilistisch ist es ganz gut, nur eben das kreative fehlt.


    [subtab='La Principessa di Fiore']
    Definitiv mein Favorit unter den Abgaben. Zwar störte mich anfangs die Friede-Freude-Eierkuchen-Welt, doch wurde diese sehr detailreich beschrieben und das Geschehen um die Prinzessin brachte dann auch ausreichend Handlung in die Abgabe. Volle Punktzahl hierfür.
    [subtab='Höhlenmalerei']
    Hier muss ich leider sagen, dass meiner Meinung nach das Thema nicht ordentlich getroffen wurde. Die eigentliche Rahmenhandlung nimmt einen Großteil der Handlung ein, während die Legende nur einen Bruchteil ausmacht. Zwar ist die Vorgeschichte recht schön geschrieben, doch die Legende lässt einiges an Details vermissen und kommt viel zu kurz. Hinzu kommt, dass der Autor sich zum Schluss scheinbar mit den Pokémonnamen verhaspelt hat, denn zwei der Brüder verwandeln sich in Boreos.


    [tab='3']
    ID: 30054
    A5: 2
    A1: 2
    A3: 1
    [/tabmenu]

  • [tabmenu][tab=♥]ID: 108628
    A1: 1
    A4: 2
    A5: 1
    A6: 1
    [tab=Feedback][subtab=#01]Zuerst dachte ich, in dieser Mythe ginge es über Darkrai, da es ein ziemlich beliebtes Event-Pokémon ohne einem richtigen Hintergrund ist und die Geschichte offenbar in einem Wald spielt. (PokéSlender, haha.) Liest man ein wenig weiter, erfährt man, dass das Pokémon Zwirrfinst ist, dem ich seit PMD: Team Zeit nicht mehr trauen kann. Dieses Pokémon vom Typ Geist und mit einem düsteren Aussehen passt sich von daher wunderbar in dieThematik ein und ist passend gewählt.
    Auch wenn ich Zwirrfinst anders kennengelernt habe, schöpfe ich durch diese Geschichte wieder ein wenig Hoffnung. Nicht nur dieses eine Zwirrfinst kümmert sich um die Seelen von verstorbenen Lebewesen, sondern alle Pokémon dieser Art sorgen dafür, dass die Toten in Frieden ruhen können. Dieses Gefühl hat der Autor hier perfekt rübergebracht.

    [subtab=#02]Das zeigt wohl deutlich, wie es 0*DV-Pokémon in der Natur ergeht, der Clou der Geschichte ist sehr herzerwärmend geschildert. Für mich war nicht ganz klar, ob das Dartiri zum gleichen Zeitpunkt wie die anderen zu einem Dartignis wurde, weil es hieß: "doch der Außenseiter blieb ein Außenseiter", in der Mitte wird aber angedeutet, dass es auch zu den Dartignis zählt - das hätte man bestimmt geschickter formulieren können! "doch ein Pokémon der Gruppe war schon immer ein Außenseiter und sollte es wohl auch weiterhin bleiben" z.B. Bei seiner Entwicklung dachte ich fälschlicherweise sogar, dass es erst an diesem Zeitpunkt zu einem Dartignis wurde und nicht zu einem Fiaro.
    [subtab=#03]Ich habe diese Weisen sofort mit Mewtu assoziiert, da mich der Anfang ungemein an die typischen Ziele einer Gruppe wie Team Rocket, Plasma, Aqua, Magma, etc. erinnert. Aus dem ersten Film kennt man immerhin diese Forscher, die unermüdlich an einem etwas ähnlichen Projekt arbeiten: Man kann sich vielleicht ausmalen, wie überrascht ist war als ich las, dass das es um Mew geht. Kurz darauf widmet sich der Text aber doch wieder dem Film zu, da Mewtu das Ergebnis des Treibens der Forscher zu sein scheint. Abgesehen vom Anfang entwickelt sich das Geschehen glücklicherweise in eine andere Richtung und der Weg dorthin ist ziemlich spannend geschildert, nur kennt man dieses Szenario schon von vielen anderen Geschichten.
    [subtab=#04]In der Pokémon-Welt findet man oft Orte mit einem emotionalen Hintergrund wieder, 'Der See der Trauer' ergänzt diese Liste. Hierbei ist die Anspielung auf eine wahre Begebenheit innerhalb eines Spiels sehr gut gelungen. Auch wenn die Geschichte an sich zu lang wäre, als dass sie ein NPC dem Spieler erzählen würde, stimmt alles dabei. Es ist ein wenig krass, wenn man meint, dass die Pokémon schon seit Jahrzehnten trauern, aber in diese unrealistisch wirkende Richtung gehen viele Pokémon-Mythen.[subtab=#05]Zu dieser Geschichte könnte ich mir vorstellen, einen riesigen Garten in der nächsten Pokémon-Region einzuprogrammieren! Wobei ein Garten in Verbindung mit einem Königreich auch zum Magnum Opus-Palast in Kalos passt, wo Florges seinen Platz ebenfalls findet. Allerdings ist dieser Palast für mein Empfinden zu unspektakulär und klein, wenn man ihn mit dem Schloss Versailles vergleicht - was jetzt aber nicht von großer Bedeutung sein sollte. Umschreibungen wie "der Garten erblüht in den verschiedensten Blautönen" hätten das Lesevergnügen eventuell noch optimiert und ich bin mir nicht ganz im Klaren darüber, ob Florges oder ein menschliches Wesen nun die kranke Prinzessin war. Eine kurze Charakterbeschreibung am Anfang hätte dementsprechend nicht geschadet.
    [subtab=#06]Beim Lesen dieser Legende fühlt man sich durch die detailreichen Beschreibungen vom Anfang bis zum Schluss sehr gut unterhalten. In der zweiten Hälfte des Mittelteils, wo man Genaueres über die Aufgaben von Boreos erfährt, schweift die Geschichte ein wenig von dieser Liebe zum Detail ab. Ich würde nicht sagen, dass man deswegen gleich einschläft, aber besonders an dieser Stelle hätte man die Handlung noch ausfeilen können. Was mir sehr gut gefällt ist die Art, in der der Älteste kommuniziert. (Siehe Einführung und Schlussteil.)[/tabmenu]

  • Dank Downloadversion habe ich mir gestern auf meiner Heimfahrt mal die Zeit genommen mir Eure Abgaben zum aktuellen Wettbewerb anzuschauen. Ich bin jetzt kein Literaturexperte oder so, aber ich glaube das Schreiben an sich habt ihr alle richtig gut drauf, es gab keine Abgabe, in die ich mich nicht reinversetzen konnte. Das eher schwierige an diesem Projekt ist natürlich die Tatsache, dass man ein kreatives Grundkonzept zum Thema finden muss. Hierbei geht sicherlich die meiste Zeit drauf, und das sollte es auch.


    Sollte ich eventuell etwas missverstanden haben, so seht es mir bitte nach. Ich gebe hier lediglich meine Eindrücke wieder.


    Hier meine Kommentare bzw. Hinweise und natürlich die Punkte:



    [tabmenu]
    [tab=x]
    [tab=Kommentare]
    [subtab=Sicheres Geleit]Thema wurde gut getroffen, die Geschichte ist ebenfalls kurz gehalten - das gefällt mir. Ich bin mir nicht sicher, aber es hätte mir glaube ich noch besser gefallen, wenn ein "Jemand" (Mädchen am Fenster oder wer auch immer) das Treiben von Zwirrfinst beobachtet und erzählt hätte. Ich hoffe Du verstehst was ich meine, der Mythos muss ja durch einen Beobachter weitergetragen werden.
    [subtab=Orkanschwingen]Auch wenn mich die Entwicklung des Dartiri ein wenig an Keldeo erinnert, haben wir hier eine Abgabe die das Thema auf jeden Fall mal getroffen hat und uns einen neuen Mythos beschert hat. Die Story ist kurz und knackig gehalten. Ein weiterer Pluspunkt ist die Botschaft die uns der Erzähler mit auf den Weg gibt. Klasse.
    [subtab=Das Wesen, das nie geboren wurde]Auch hier gefällt mir der Erzählstil ganz gut, die Story ist mir leider viel zu lang und mit Mewtwu wurde leider auch das Thema verfehlt. Du hättest gegebenenfalls die Kurve noch bekommen können, wenn Du nach dem ersten Drittel den Wechsel auf den wahren Mythos hättest finden und vollziehen können. Schade, aber bleibe weiter dran.
    [subtab=Das weinende Pokemon]Ich hab´s mir wieder und wieder durchgelesen, aber leider kam ich mit dieser Story nicht zurecht. Mir ist das letztlich alles zu viel Traurigkeit und Tränen. Bis zum Ende des ersten Drittels habe ich noch gehofft, dass die Geschichte eine positivere Wendung nimmt, auch mit Botschaft an den Leser.
    [subtab=La Principessa di Fiore]Auch wenn mir die Story persönlich etwas zu lang geraten ist, auch hier wurde ein neuer Mythos geboren. Der Erzählstil gefällt ebenso. Mir persönlich hätte es einen Ticken besser gefallen, wenn etwas mehr auf die Reisen von „Florges“ (die den Mythos ja um die Welt trägt) eingegangen worden wäre, dass kommt imo am Ende ein wenig zu kurz.
    [subtab=Höhlenmalerei]Auch hier vom Schreibstil her eine literarisch wertvolle Arbeit, die mich bis zum Beginn der eigentlichen Geschichte (Ende mittlerer Part) richtig fesselte. Aber dann, anstatt den Titelbezug auszubauen kommt was ganz Anderes und zudem noch das Wolkentrio (der Mythos war schon bekannt). Fand ich eigentlich schade, aber das Potential ist auf jeden Fall gegeben, bleib da weiter dran. Der Fauxpas mit Boreos am Ende ist Dir sicherlich auch bereits aufgefallen.
    [tab=Punktevergabe]
    ID 57500
    A2: 2 Punkte
    A5: 2 Punkte
    A1: 1 Punkt
    [/tabmenu]


    Gruß


    Deoxys74

  • Aloha ~ ♥
    Da ich es leider verpasst habe, beim ersten Wettbewerb zu voten, so dachte ich mir, dass ich es einfach beim Zweiten tue! Es ist schon etwas länger her, seit ich den letzten Vote geschrieben habe; ich hoffe einfach mal, dass ich über die Zeit nicht eingerostet bin... aber man sagt ja, man verlernt Dinge nicht, man kommt nur aus der Übung! Nun denn, dann wollen wir mal, nicht wahr?


    Abgabe 1: Sicheres Geleit
    Fangen wir mal beim Titel an - auf den ersten Blick geht es augenscheinlich um ein Wesen, was anderen eine Hilfe ist. Wenn man jemanden irgendwohin geleitet, dann tut man das ja, weil die betreffende Person nicht in der Lage ist, dass allein zu schaffen bzw. auf die Hilfe anderer angewiesen ist. Allerdings habe ich absolut keine Ahnung, auf was sich der Name des Werkes beziehen könnte; es gibt keinen Anhaltspunkt darauf, um was für ein Pokémon es sich konkret handeln könnte, man bekommt lediglich die Information, dass das betreffende Pokémon anderen eine Hilfe ist. Gefällt mir, muss ich sagen. Man wird nicht sofort ins kalte Wasser geschmissen, sondern kann sich zunächst einmal ein paar Gedanken über eine mögliche Handlung machen.
    Meine ersten Gedanken zu dieser Abgabe bestanden allerdings letztendlich darin, dass ich davon ausging, dass es eine eher düstere Sage wird, bei der das betreffende Pokémon keine guten Absichten hegt und generell zu der Sorte gehört, was von den Menschen gefürchtet wird. Wie man sich am Anfang täuschen kann, was? Denn meine ersten Intentionen bezüglich des Titels waren anders, aber um so überraschter war ich dann am Ende, dass das beschriebene Zwirrfinst doch keine bösen Absichten hegt, sondern nur dafür Sorge trägt, dass die einzelnen Seelen Zuhause ankommen. Eine sehr schöne Idee; die Ausarbeitung war auch total niedlich!
    Zwar sind mir an manchen Stellen kleine Fehler aufgefallen (wie etwa Kommatasetzung), aber im Großen und Ganzen hat das nicht dazu beigetragen, dass man im Lesefluss gestört wird. Generell empfinde ich den Schreibstil hier als sehr angenehm und hätte auch gern noch weitergelesen - in Anbetracht der Tatsache, dass es allerdings ein Mythos bzw eine Legende ist, ist eine etwas kürzere Erählung eigentlich perfekt gewählt. Man möchte den Leser (oder Zuhörer) ja nicht mit unnötig vielen Details vollquatschen.
    Alles in allem eine wirklich schöne Wettbewerbsabgabe!


    Abgabe 2: Orkanschwingen
    Oh mein Gott, ich liebe den Titel. Ernsthaft. Nicht nur weil es mich sofort darauf schließen lässt, dass hier eine Geschichte über ein Vogepokémon erzählt wird (ich liebe sie), sondern auch weil es a) ein Einworttitel ist und b) einfach ein total schönen Klang besitzt.
    Ich finde die Abgabe echt total gut gelungen. Zwar ist es ein roter Faden, den man in solchen Sagen öfter sieht (schwaches Wesen wird am Ende zum Helden), aber die Umsetzung hat mir hier wirklich total gut gefallen. Natürlich hätte hier auch jedes andere Vogelpokémon gepasst; ich schätze mal das das Lieblingsvögelchen hier einfach seinen Platz gefunden hat? Fiaro an sich hat meines Erachtens aber sehr gut in die Erzählung gepasst. Wie auch der Vorgänger wurde hier wieder mit einem etwas kürzeren Text gearbeitet, was ich nicht schlimm finde. Allerdings hätte ich mir bei der Abgabe gewünscht, wenn die Entwicklung am Ende noch etwas mehr ausgearbeitet gewesen wäre - immerhin stellt sie ja den Wendepunkt des ganzen Geschehnisses dar und man hätte den Fokus gegen Ende vlt. einfach etwas mehr darauf legen können. Zumindest hätte es mir persönlich mehr zugesagt, haha. Aber das ist eigentlich keine wirkliche Kritik, eher mein persönliches Empfinden.
    Schreibtechnisch sind mir hier auch nicht gravierende Fehler aufgefallen, weswegen auch dieser Text sehr angenehm zu lesen war. Besonders die Wortwiderholungen haben hier sehr gut gepasst und auch, dass immer wieder aufgegriffen wurde, dass der Held der Geschichte anfangs nur ein Außenseiter war, hat sehr gut gepasst. Es hat nicht aufgesetzt oder so gewirkt, es war einfach passend. Mir hat die Abgabe sehr gut gefallen, sie gehört bei diesem Wettbewerb auch zu meinen Favouriten. Dementsprechend kann ich an dieser Stelle nur noch eines sagen: super Abgabe!


    Abgabe 3: Das Wesen, das nie geboren wurde
    Der Titel hört sich sehr interessant an. Zunächst stellt es ja gewissermaßen einen Widerspruch dar, da man als Wesen ja irgendwie geboren wurde. Anders funktioniert das ja eher schwieriger - zumindest ist es erst einmal anzunehmen, wenn man nur den Titel liest, ohne aber das Werk an sich zu kennen. Ich kann mir nämlich sehr gut vorstellen, dass hier auf etwas angespielt wird, was im direkten Zusammenhang mit "künstlerischem Erschaffen" steht. Bei solchen einem Vorgang wird man ja nicht geboren, sondern lediglich erschaffen. Dementsprechend würde auf die Art und Weise der Titel dann durchaus Sinn ergeben. Aber wie dem auch sei; der Name hat mich überzeugen können, da ich selbst paradoxe Dinge sehr gerne als Titel verwende, haha. Ich bin schon gespannt, was genau mich erwartet.
    Nun, ich muss zugeben, dass sich zwar meine Vermutungen bzgl des "geboren sein" bestätigt haben, aber ehrlich gesagt habe ich nicht mit Mewtu gerechnet. Am Anfang der Erzählung steht ja erst einmal nur ein Mensch, der immer mehr Macht und Einfluss erlangen möchte. Die Gedanken und Ideen haben mir da sehr gut gefallen, da man soetwas nicht allzu oft liest. Hat mir echt gut gefallen. Aber ich muss leider gestehen, dass ich es etwas schade fand, dass Mewtu hierbei verwendet wurde. Klar, die Erzählung hat perfekt dazu gepasst und der Schreibstil hat auch wunderbar mit dem Erzählten harmoniert, aber irgendwie... ich weiß nicht, man liest eben öfter von Mewtu und deren Geschichte. Ich hätte es wahrscheinlich besser gefunden, wenn man mal ein anderes Pokßémon in den Vordergrund gerückt hätte.
    An und für sich ist die Abgabe aber richtig gut geworden, das kann und ich will ich gar nicht leugnen. Der Text ist länger als die Beiden davor, was an sich neutral zu betrachten ist, da man anhand der Länge eines Werkes ja keine Rückschlüsse auf dessen Qualität ziehen kann. Wie dem auch sei, der Schreibstil hat mich sehr überzeugt; es war außerordentlich angenehm zu lesen, man konnte sich super in die Situation reindenken und es hat auch Spaß gemacht, das Geschehnis zu verfolgen. Hut ab dafür! Gegen Ende hat es sich für mich allerdings etwas gezogen, was nun aber nicht wirklich ein Kritikpunkt ist. Alles in allem war auch diese Abgabe nicht von schlechten Eltern, super!


    Abgabe 4: Das weinende Pokémon
    Der Titel bei dieser Abgabe lässt dem Leser auch wieder sehr viel Interpretationsfreiraum; zumindest kann man hier nicht wirklich erahnen, um was es genau gehen wird. Ok, ein Pokémon was weint - aber das war es dann auch schon an Informationen. Leider kann mich der Titel hier nicht ganz so überzeugen, da es zwar ein Name ist, mit dem man den Leser neugierig auf mehr macht, aber nicht zu viel verrät... doch irgendwie fehlt mir da was. Ich kann nicht genau sagen was, weswegen das hier kein würdiger Kritikpunkt ist, aber es wirkt auf mich durch die einfache Widergabe eines Sachverhalts sehr "normal".
    Die Geschichte an sich ist ... joa, traurig? Ich muss sagen, dass mir der Grundgedanke gefallen hat. An sich wird hier nämlich auch eine typische Erzählung getätigt, die man von Sagen gewohnt ist - ein Wesen, was durchaus Herzensgut ist, aber nicht länger gebraucht wird und deswegen eine sehr schwere Zeit durchmachen muss, wird am Ende zu einer Legende zur Huldigung seiner Taten. Das man hier Karpador gewählt hat, kann ich nachvollziehen. Schließlich ist es nicht unbekannt, dass es so ziemlich das unbrauchbarste Wasserpokémon ist, was man sich vorstellen kann. Demensprechend fande ich am Anfang auch den Einwurf des Erzählers gelungen ("[...] doch hatte man ihm nicht verraten, dass Karpador die denkbar schlechteste Wahl für dieses Unterfangen war."). An und für sich empfand ich die Geschichte insgesamt dann aber doch als etwas zu emotional. Zwar ist es durchweg zu einer Art Leitmotiv geworden, dass das Karpador für sich allein weint und wenig später die anderen Pokémon es ihm gleich tun, aber ... ehrlich gesagt, hat mich das etwas stutzig gemacht. Denn: es ist immernoch ein Karpador, was in einer Wüste liegt und eigentlich dem Tode geweiht ist. Es ist traurig und Mitleids erregend - ja. Aber meiner Meinung nach hätte man die Geschichte auch etwas anders aufbauen können; man hätte zwar durchaus das Leitmotiv beibehalten können, aber auch sehr viel mehr zu anderen Gegebenheiten schreiben können. So hat es auf mich einfach den Eindruck gemacht, als wenn das Werk nur aus weinenden Pokémon besteht. :/  
    Das Ende hingegen ist einfach nur genial, haha. Das Gleiche gilt auch für den Schreibstil - es war wieder sehr angenehm und einfach zu lesen. Man konnte sich schon in das Geschehen hineinversetzen und die Gefühle des Karpadors nachvollziehen. Besonders die Botschaft am Ende - ich musste fast lachen, als ich das gelesen habe. Einfach, weil man es so in der Art nicht erwartet, wenn man die Geschichte als Ganzes liest. Ich muss schon sagen, das ist einfach richtig gut geworden, da man so auch den direkten Bezug zur Pokémonwelt herstellt und man sogleich an den kauzigen Typen denken muss, der einem das Karpador andrehen will, haha. Das war wirklich einfach nur super!


    Abgabe 5: La Principessa di Fiore
    Ein anderssprachiger Titel! Bei diesem Wettbewerb fällt es natürlich sofort auf, da es der einzige nicht-deutsche Titel ist. Ich mag es, wenn man sich einer anderen Sprache bedient, auch wenn das ja grundsätzlich sehr umstritten ist und eine individuelle Auffassung des Lesers darstellt. Aber: mich persönlich kann man damit schon mal beeindrucken, sofern der Titel gut gewählt ist. Man sagt ja nicht umsonst "künstlerische Freiheit", haha. Hier haben wir einen vom Klang her sehr schönen Titel - schöner, als er im Deutschen klingen würde. Daher kann ich nur nachvollziehen, warum man sich einer anderen Sprache bedient hat. Hier denkt man natürlich sofort an ein Pflanzenpokémon - aber wie auch bei "Orkanschwingen" weiß man noch nicht, auf was genau man beim Werk stoßen wird.
    Ich finde die Abgabe einfach unglaublich niedlich. Ernsthaft! Allein schon durch die Tatsache bedingt, dass bei der Abgabe der Leser gegen Ende direkt angesprochen wird (ich liebe sowas bei kurzen Geschichten, Gedichten etc.pp einfach!). Es gibt dem Ganzen eine vollkommen andere Atmosphäre, man fühlt sich als Leser direkt angesprochen und sieht demnach auch die Handlung aus ganz anderen Augen. Ein stilistisches Mittel was meiner Meinung nach viel zu selten verwendet wird! Ich finds einfach super, lol. Dürfte man bemerkt haben bei meinem europhorischen Anfall, haha. Der Schreibstil ist ebenfalls sehr schön zu lesen, es werden hier und da schöne Füllwörter verwendet, damit der Lesefluss nicht abgehakt klingt oder man ins Stocken gerät. Darüber hinaus hat mich auch die Einfachheit, mit der geschrieben wurde, überzeugen können. Ich schätze mal hinter dieser Abgabe steckt kein Anfänger, hm? *zwinker*
    Von der Länge her haben wir hier auch wieder eine Abgabe, die sich von den anderen etwas abhebt. Hier hat sie mich allerdings keinesfalls gestört, es hat einfach gepasst. Ich denke mal, wenn man es kürzer gehalten hätte, so wäre der Inhalt der Geschichte einfach nicht richtig rüber bekommen bzw. hätte einfach was gefehlt oder es hätte unvollständig gewirkt. Dementsprechend finde ich es so super gelungen! Das Ganze gilt sowieso für die ganze Abgabe, wirklich echt gut gemacht!


    Abgabe 6: Höhlenmalerei
    Sehr interessant zu lesen. Hier hat man einfach einen Titel, der mir persönlich keinen wirklichen Anhaltspunkt auf einen möglichen Inhalt gibt. Vielleicht geht es um ein Gesteinswesen, vlt. aber auch um ein Fossil? Oder aber es wird von einer längst vergessenen Legende berichtet. Man weiß es nicht, aber die Gedanken, die man sich zu diesem Titel machen kann, sind echt super! Ich mag den Titel sehr.
    Holla, die Abgabe gehört wohl definitiv zu meinen Favouriten. Ich bin einfach rundum begeistert. Die Handlung, die Erzählweise und der Schreibstil sind hier einfach perfekt aufeinander abgestimmt. Darüber hinaus empfinde ich auch den Anfang der Erzählung echt super (ok, ich liebe Feuer und dessen Beschreibung sowieso, aber nun gut). Man hat am Anfang noch immer keine wirkliche Idee, was einen nun erwartet wird, aber durch die Beschreibung zu Beginn wird man quasi in die Handlung hinein getragen, ganz sanft und bedacht erfährt man nach und nach immer mehr von den Gegebenheiten.
    Ich finde es allerdings etwas schade, dass man quasi erst fast gegen Ende wirklich etwas von der Legende hört - bzw. von den drei Wetterpokémon. Die Idee, dass mit drei Brüdern zu vergleichen und mit dem Wind ist einfach richtig genial (ich weiß zwar nicht warum, hat mich aber an "Bärenbrüder" erinnert, lol). Demnach hätte ich mir gerade zu dieser Gegebenheit noch etwas mehr Text gewünscht. So hatte es fast den Anschein, als wenn diese Legende etwas zu kurz gekommen ist. Oder zumindest in meiner Vorstellung ist sie das - ich habe mich gerade richtig eingelesen und die Legende angefangen nachzuvollziehen und dann war die Abgabe schon vorbei. Wie gesagt, hätte mich hier über etwas mehr Text durchaus noch gefreut, haha.
    Alles in allem hat mich die Abgabe aber dennoch sehr überzeugen können, was man wohl anhand meines kurzen Kommentars auch bemerkt haben dürfte. Hier scheint auch kein Neuling am Werk gewesen zu sein, zumindest bilde ich mir ein, den Schreibstil irgendwo schon einmal gelesen zu haben...



    Aye, soweit so gut. Bei diesem Wettbewerb waren die Abgaben echt allesamt toll zu lesen; es hat mir echt viel Spaß gemacht! Danke erst einmal dafür, haha. Des Weiteren fande ich das Thema des Wettbewerbs auch recht interessant und ich war gleich zu Beginn schon gespannt, auf was für Ideen wohl die Leute kommen werden und siehe da: man hat mich keinesfalls enttäuscht, haha! Natürlich musste ich noch irgendwie zu einer Bepunktung kommen, andernfalls wäre das ja kein Wettbewerb. Ich muss sagen, dass mir das nicht ganz leicht gefallen ist, da ich eigentlich jeder Abgabe gern mindestens ein Punkt gegeben hätte. Aber nun gut... am Ende musste ich mich dann wohl doch noch entscheiden. ~


    ID: 57091
    A1: 1
    A2: 1
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    A6: 2


    ~ rivai

    ________________ஜ۩۞۩ஜ________________

    »Be the chaos you want to see in the world.«

    - Mollymauk

  • [tabmenu][tab=Vorwort]
    Huhu,


    ich muss mich entschuldigen, da ich in den letzten Wochen durch eine "wunderbare" Grippe brach gelegen habe und nicht wirklich den Kopf gefunden habe, um mich mit dem ersten Wettbewerb auseinander zu setzen. - Jedoch geht es mir verhältnismäßig jetzt wieder besser, sodass ich mitwirken kann. - Heute also mein Comeback in den Fanfiction-Bereich, hoffe, es freuen sich so manche darüber! ^^ Aber ich bleibe dem FF-Bereich erhalten, das war ein Versprechen, welches ich nicht breche. ;)


    Let's get ready!


    [tab=Abgaben][subtab=Sicheres Geleit]


    Aus der Überschrift kann man noch nicht all zu viel heraus lesen, was aber in keiner Weise schlimm ist. - So soll eine Überschrift optimaler Weise sein: Sie soll nicht zu viel verraten, soll aber auch nicht ganz uninteressant wirken - und das tut sie nicht. Interessante Thematik in dieser Geschichte. Ein Zwirrfinst, welches Seelen ins Jenseits führt. Denke, dazu gibt es auch in irgendeiner Edition einen PokéDex-Eintrag, welcher besagt, dass Zwirrlicht oder eines der Entwicklungen, die Seelen von Menschen stiehlt. Hier wird Zwirrfinst jedoch nicht als Dieb, sondern als der Sensenmann in Szene gesetzt, der schlussendlich dafür da ist, die Seelen in ihre ewige Ruhe zu geleiten, was ich persönlich ziemlich creepy aber auch auf der anderen Seite ziemlich cool finde. Schreiberisch war es an manchen Stellen ein wenig konfus und somit wurde auch der Lesefluss - jedenfalls bei mir - ein- bis zweimal unterbrochen, aber das soll dem nicht unnötig im Weg stehen. Eine nette, kleine Geschichte! Hat mir gefallen.


    [subtab=Orkanschwingen]


    Eine wunderschön klingende Überschrift, die dann schon ein schönes Gefühl mit sich bringt. - Finde ich toll gewählt! Eine wunderschöne Thematik, die auch reale Themen in irgendeiner Weise thematisiert. Inbegriff: Survival of the Fittest, nicht wahr? Finde ich ganz geil! Es klingt auch von Anfang an schon wie eine richtige Legende, da die Erzählung bzw. der Erzählstil in dieser Hinsicht wirklich sehr gut klingt und einfach passt, wie die Faust aufs Auge. Spannend wurde es dann auch geschrieben, als sich das Dartiri dann entwickelte und alles "auslöschte". Persönlich finde ich, dass es eine schöne Legende ist. Hat mir sehr gefallen, auch vom Schreibstil her!


    [subtab=Das Wesen, das nie geboren wurde]


    Okay, auch, wenn es total schwachsinnig klingt, dachte ich am Anfang sofort an Missigno, welches ja nie wirklich existent war, aber auch nie wirklich nicht existent war. Auf der anderen Seite ist mein Gedanke an Mewtu geboren, da es ja von Team Rocket erschaffen wurde. Aber mal sehen, was es am Ende ist! Ja, meine Theorie hat sich also befürwortet, aber irgendwo fehlt mir hier der eigene, richtig kreative Bezug. Es hieß ja, dass man eine Legende nicht nochmal umschreiben soll, sondern selber eine kreieren soll. Es wirkt zwar nicht direkt, wie das, was mit Giovanni und Mewtu im ersten Pokémon Film thematisiert wurde, jedoch kommt es daran schon ziemlich nahe ran, was eben halt nicht der Sinn der Sache ist.


    Ansonsten fand ich aber die Thematik super cool. Es wurde oft schön umschrieben, auch die Umschreibung des Herrschers hat gepasst, wie Mewtu gelernt hat, zu leben und wie es dann zum Ausbruch kam. - Schreiberisch geht es auch vollkommen in Ordnung, nur finde ich es 1. leider ein wenig zuuuuu lang (persönliche Meinung) und 2. hätte ich lieber mal eine komplett neue Geschichte bzw. Legende um Mewtu gehört. Wäre auch mal toll gewesen, trotzdem eine gute Abgabe, keine Frage!


    [subtab=Das weinende Pokémon]


    Das weinende Pokémon? Da kann man eigentlich jedes Pokémon hinein interpretieren, was die Überschrift sehr spannend gestaltet. - Schön gewählt, wie ich finde! - Haha, sehr emotionale Geschichte, die mit dem letzten Satz doch genau zeigt, was hier gemeint ist. Der typische Guy mit seinem Karpador, was ziemlich genial ist. Keine Ahnung, irgendwie würde ich hier sofort auf @Gucky deuten, der diese Geschichte verfasst hat, da er der totale Karpador-Fan ist, aber egal. :D Jedenfalls finde ich es schön, mal eine Geschichte zu lesen, die wirklich zum Heulen ist. Schön emotional, wie ich finde und auch sehr, sehr schön geschrieben. Hier heraus kann man wirklich eine Legende bzw. einen Mythos lesen, da nicht wirklich klar ist, ob das überhaupt möglich wäre, aber quite frankly? Ist mir auch egal! Ich fand diese Abgabe wirklich super!


    [subtab=La Principessa di Fiore]


    Im deutschen heißt es also "Die Prinzessin der Blumen"? Finde ich ganz cool, die Auswahl des Titels! Man kann hier eigentlich sofort auf dieses Feen-Pokémon der 6. Generation überleiten, von welchem mir der Name gerade nicht in den Kopf springt, denke aber, unterm Lesen fällt er mir wieder ein. Schön gewählt, allem voran auch durch die andere Sprache! Nice!


    Ich persönlich fand die Handlung der Geschichte, in welcher sie abgehalten wurde, wirklich sehr schön und detailreich geschrieben! Florges und Flabebe waren die Namen, nach denen ich gesucht habe und da hat sich meine Theorie wieder befürwortet. - Es wurde teilweise so schön geschrieben, einen schönen Rhythmus hatte es, der Lesefluss war flüssig und es war einfach mega toll zu lesen. Eine großartige Abgabe, die sich einen Punkt auf jeden Fall in irgendeiner Weise verdient hat. Wirklich toll!


    [subtab=Höhlenmalerei]


    Auch eine nette Überschrift, die eigentlich kaum etwas aussagt, jedoch viele Möglichkeiten offen lässt. Darunter kann ich mir bspw. Farbeagles vorstellen, die in einer Höhle gemalt haben - oder auch die Bilder aus OR/AS mit Kyogre und Groudon, nur anders erzählt oder mit anderen Pokémon an der Wand. Eventuell auch etwas zu Icognito? Wäre auf jeden Fall möglich. Diese schöne Überschrift lässt einem viele Möglichkeiten, was ich super finde!


    Eine nette Einleitung, bis es dann erst zur richtigen Legende kommt. - Interessante Umschreibung der drei Pokémon, auf jeden Fall. Joa, hat mir gefallen! Schön geschrieben, schön detailreich, es wurde ein schöner Schreibstil hinein geführt und ansonsten war die Thematik auch recht interessant. Eine schöne Abgabe zum Abschluss, wie ich finde!


    [tab=Vote]


    Das war es auch schon mit den Votes von meiner Seite. - Es war ein sehr interessanter und schöner Wettbewerb, schade eigentlich, dass es nur 6 Abgaben gab. Aber ja, kann man nichts machen. Ich sage dann mal Tschüss! ... Was? Ihr wollt noch eure Punkte? Aber... okay. *seufz* :D Natürlich vergesse ich die Punkte nicht. ;)


    ID: 99718
    A2: 1
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    Wünsche euch noch einen schönen Wettbewerbsverlauf! :)
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  • [tabmenu][tab=Helden leben lange]So, heute wirds mal kurz... Und das liegt nichtmal dran, dass es nur sechs Abgaben gibt. ;D
    Wie mir halt gerade auffällt, dass ich mit diesem Vote auf total legale Weise verraten könnte, welche Abgabe von mir ist...
    [tab=Legenden sterben nie][subtab=Seelenpeter]Naja, eigentlich mag ich solche Geschichten nicht so... Mit Seelen und derartigem Zeugs kann ich nicht wirklich was anfangen, das ist mir meist einfach nicht greifbar genug... Aber hier wurde es eigentlich ganz gut umgesetzt, was mir besonders gefällt, ist die Tatsache, dass aus Zwirrfinst, einem Pokémon, dem man eigentlich immer eher negative Eigenschaften zuschreibt, ein Helfer von verlorenen Seelen gemacht wurde.
    [subtab=Fiaros VF]Ein sehr naheliegender Titel für eine Geschichte über Fiaro, lol. ;D Aber naja, hat ja eigentlich nen ganz schönen Klang, also warum nicht?
    Die Geschichte, die hier so erzählt wird, kennt man ja eigentlich schon zur Genüge, nicht? Der Versager und Außenseiter wird auf einmal zum Helden und dann von allen gefeiert und gemocht, bla, bla, bla... Von daher so gesehen nichts Neues, trotzdem ganz schön umgesetzt, auch wenn die Beschreibungen ausführlicher hätten sein können.
    [subtab=Klonarmee]Der Titel klingt sehr interessant. Leider aber auch nur der Titel. Die Geschichte erinnert mich einfach zu stark an die "echte" Geschichte von Mewtu und hat mich nirgends wirklich überrascht oder so. Außerdem fand ich die Geschichte sehr langatmig. Ich hab mir echt öfters überlegt, ob ich aufhören soll zu lesen, weil sie kein Ende zu nehmen schien und trotzdem nicht spannender wurde... Tut mir leid, wenn ich das so hart sage, ist vielleicht nur persönliches Empfinden, aber wie gesagt, einfach nicht mein Ding.
    [subtab=Karpadorverkäufer]Irgendwie ist diese Geschichte mein Favorit. Anfangs fragte ich mich zwar, was das soll, all die weinenden Pokémon, das schien alles so furchtbar sinnlos und irgendwie hab ich erwartet, dass sich das Karpador noch entwickeln würde, aber dieses Ende... Dieses Ende ist so perfekt. Das könnte einfach genau so eine Geschichte sein, mit der der Karpadorverkäufer seine Karpador zu verkaufen versucht. Ich fand die Geschichte einfach unterhaltsam. Könnte vielleicht auch dran liegen, dass ich dauernd das Bild eines Platscher einsetzenden Karpadors vor Augen hatte, das weint... :assi:
    [subtab=Prinzesschen]Anfangs wollte mir die Geschichte so gar nicht gefallen. Diese heile Märchenwelt, diese wirklich allzu klassische Prinzessin... Als die Geschichte dann allerdings etwas finstrer wurde, hat sie angefangen, mir wirklich zu gefallen. Dass die Feen sich zeigen und die Prinzessin retten würden, war zwar irgendwie abzusehen, aber das macht das Ganze für mich jetzt nicht unbedingt schlecht. Dass die Prinzessin selbst zu einer Fee wird, hab ich dafür so gar nicht kommen sehen... Insgesamt eine angenehm zu lesende Geschichte mit wirklich wunderschönen Beschreibungen und der Titel ist einfach mal auch so toll...
    [subtab=Boreos²]Die Legende kommt im Vergleich zur Rahmenhandlung für mich einfach mal viel zu kurz. Außerdem finde ich das drumrum fast interessanter als die Legende an sich, die eigentlich nur eine etwas abgewandelte Version der bereits bekannten Wolkenkuckucklegende ist. Außerdem dieser absolut vermeidbare Fehler mit dem doppelten Boreos... Sowas merkt man doch, wenn man das Ding nochmal durchgeht, bevor man es abschickt, oder? :S
    [tab=!](Ja, manchmal bin ich echt kreativ mit den Tab-Titeln, lol)
    Wer die Punkte jetzt eigentlich kriegt? Mal schauen... Wen mach ich heute zur Legende?


    ID: 44497
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    A5: 2[/tabmenu]

  • [tabmenu]


    [tab=Vorwort]


    Mann, endlich habe ich alle Klausuren hinter mir. Dann vote ich mal. Habe ja jetzt zuviel Freizeit.
    Die Geschichten sind im Schnitt ja auch ziemlich kurz. Und wenige sind es obendrein.


    [tab=Kommentare]


    [subtab=Sicheres Geleit]


    Das böse, böse Zwirrfinst wird endlich mal als das dargestellt, was es ist: Ein unverzichtbarer und aufopferungsvoller Hilfskellner im Restaurant des Lebens, der den verstorbenen und verirrten Seelen hilft, ins Jenseits zu gelangen. Sehr schön geschrieben, hätte hin und wieder etwas abwechslungsreicher klingen können, vielleicht war aber auch das ja ein Stilmittel, um zu zeigen, dass eben die Tätigkeit eines Zwirrfinsts nun einmal auch nicht abwechslungsreich ist. Wer weiß. Aber gerade dadurch, dass mehr oder weniger eine alltägliche Situation gezeigt wird, tritt leider auch der Status dieser Geschichte als Legende für mich nicht absolut deutlich hervor. Aber sonst gut.


    [subtab=Orkanschwingen]


    Der Titel passt zweifellos. Eigentlich ein ziemlicher Klassiker, das Dartiri ist ein Außenseiter, aber kaum wird es stärker als alle anderen und bringt ein paar Rasaff um, mögen es alle. Dass das Schema schon hinlänglich bekannt ist, spielt aber für mich persönlich keine Rolle, es wurde gut umgesetzt, die Geschichte liest sich gut. Ich frage mich, ob das inzwischen voll entwickelte Dartiri die Fähigkeit Orkanschwingen schon von Anfang an hatte. Am Anfang steht ja, dass es seinen Artgenossen die Brust bieten wollte, das deutet ja ziemlich stark auf Brustbieter hin. Eigentlich kann sich die reguläre Fähigkeit ja nicht in eine versteckte ändern. Zumindest vom Spiel her, aber wer wird bei einer Legende nach dessen Logik fragen? Jedenfalls eine wirklich schöne Geschichte.


    [subtab=Das Wesen, das nie geboren wurde]


    Ich mag den Titel der Geschichte. Bedauerlicherweise liegt der Schwerpunkt der Geschichte zu stark auf der Entstehung Mewtus und seiner Klonarmee, die, auch wenn altmodisch klingend und in mancherlei Hinsicht metaphorisch umgeschrieben, zu stark an den ersten Pokémon-Film erinnert. Bei einem größeren Fokus auf das Aufbegehren seines Untergebenen hätte man die Aufgabenstellung eher erfüllen können.


    [subtab=Das weinende Pokémon]
    Die Legende hat wirklich Herz. Man bekommt richtig Mitleid mit dem schwächlichen, aber ziemlich robusten Karpador. Am Ende wird das alles dann überraschend dadurch aufgelockert, dass der allseits bekannte Karpador-Verkäufer die Geschichte benutzt, um einem Trainer ein Karpador anzudrehen. Das war dann noch ziemlich erfrischend.


    [subtab=La Principessa di Fiore]


    Ich habe diese Geschichte gelesen und dachte schon, sie sei total an der Aufgabenstellung vorbei, da es um einen Menschen und nicht um ein Pokémon zu gehen schien. War dann am Ende doch ziemlich überrascht, als ich erfuhr, dass es in Wirklichkeit die Entstehungsgeschichte des Pokémon Florges ist. Stellenweise fand ich die Wortwahl nicht ganz zum Rest passend: "Durch eine Krankheit beeinträchtigt", das klingt für mich hier irgendwie zu förmlich.
    [subtab=Höhlenmalerei]


    Die Idee für die Legende ist gut, an sich liest sich die Geschichte flüssig. Leider hat der Text einige formale Fehler. Neben der Sache mit der Verwechslung von Boreos und Demeteros (wurde jetzt ja schon oft erwähnt), ist am Anfang Präteritum, dann Präsens und dann wieder Präteritum. Auch wenn das die eigentliche Legende nicht beeinträchtigt (die leider auch ein wenig zu kurz kommt), so trägt dies nicht zu einer professionellen Wirkung bei.


    [tab=Punktevergabe]


    ID: 101835
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    [/tabmenu]

  • Hoothoot, liebe Autoren!


    Schade, dass es dieses Mal so wenige Abgaben sind. Aber Vielleicht lockt das mehr Voter an, wer weiß? Dann will ich auch mal meine Punkte verteilen. Wie immer gilt: Wer (mehr) Feedback möchte, möge sich bitte melden (am Besten privat oder mit Erwähnung in diesem Topic), wenn der Vote vorbei ist.



    Schablone
    ID: 62252
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    Begründungen
    Abgabe 1 "Sicheres Geleit": Der Charon der Pokémonwelt ... eine schöne Idee, die solide umgesetzt wurde. Angenehm ist auch die Textlänge, die, passend zum 'Genre', recht kurz ist. Dennoch werden die wichtigsten Elemente der Geschichte deutlich und der Autor schafft es, ein Gefühl des Bedauerns, aber auch der Rührung im Leser zu wecken. Definitiv einen Punkt wert!


    Abgabe 2 "Orkanschwingen": Eine Legende, wie man sie sich in alten Stämmen über die Ahnen erzählt. Und zudem ein wenig an das "hässliche Entlein"-Shema erinnert. Gefühlvoll erzählt, ohne dabei zu viele Worte zu verschwenden ... ja, diese Abgabe überzeugt. Schön ist hier vor allem, dass man sich diese Story gut als Bestandteil alter Lagerfeuergeschichten vorstellen kann, die ein greiser Graubart staunenden Kindern erzählt. Ja, ich mochte auch diesen Text sehr.


    Abgabe 4 "Das weinende Pokémon": Für mich die Abgabe, die am Ehesten einer Legende ähnelt. Dementsprechend fällt hier besonders positiv auf, dass der Autor sich genaue Gedanken darüber gemacht hat, wie Legenden aufgebaut sind und was sie beinhalten/wie sie im Allgemeinen klingen. Die Übertreibungen bzw. "unlogischeren" Elemente (jahrelanges Herumliegen des Karpador im Wüstensand, See aus Tränen) z.B. sind genau das, was man in Mythen und Legenden i.d.R. findet, was sie ausmacht und ihren Charakter bestimmt. Also, sehr schöne Anfügung an die Thematik! Abgesehen davon sind Ursprungsmythen immer eine gute Grundlage für so eine Aufgabenstellung. Oh, und der humorvolle Satz am Schluss (ich fand ihn jedenfalls genial) setzte dem Ganzen noch ein nettes Augenzwinkern zum Schluss hinzu.


    Abgabe 5 "La Principessa di Fiore": Eine sprachlich sehr schöne Abgabe, die mit guten Formulierungen und einer an ein Märchen erinnernden Geschichte überzeugen kann. Die Entstehungslegende einer Pokémonspezies zu beschreiben, war ebenfalls eine sehr gute Idee. Viel mehr kann ich zu dieser Abgabe gar nicht sagen, außer, dass sie es definitiv verdient hat, ganz oben mit dabei zu sein. Gute Arbeit!



    Schlusswort: Ich finde es interessant, dass hier vor allem Geschichten herausgekommen sind, die eher an Märchen als an Legenden erinnern. Diese gehen nicht am Thema vorbei, aber es ist eine interessante Interpretation dieser Textart. Vor allem, wenn man eher mit Ursprungsmythen vertraut ist. Ich freue mich jedenfalls schon auf die Abgaben des nächsten Wettbewerbs :D
  • Ich entschuldige mich schon vorher für den kurzen Vote ... ich muss noch Geschichte lernen, auch wenn das deutlich langweiliger ist, als mir eure Legenden durchzulesen.


    1 - Sicheres Geleit
    Was natürlich sofort bei dieser Legende auffällt, ist ihre Kürze. Dennoch finde ich sie sehr überzeugend. Ich hab mir aus Interesse mal die Pokedex-Einträge zu Zwirrfinst durchgelesen: "Man sagt, dass es verlorene Seelen in seinem biegsamen Körper nach Hause geleite." Du hast also den Pokedex als Grundlage für deine Geschichte verwendet. Das mindert natürlich etwas den kreativen Eigenwert ein wenig, aber die Geschichte sagt mir trotzdem zu. Vor allem die Tatsache, dass Zwirrfinst als, sagen wir, gutmütige Kreatur dargestellt wird, gefällt mir sehr. Es ist schon fast traurig, zu lesen, dass es niemals selbst erlöst werden kann. Ich bin mir sicher, dass dieser Text Punkte bekommt, ich weiß nur noch nicht genau, wie viele.


    2 - Orkanschwingen
    Das arme Dartiri. )= Aber mit dem Titel konnte man doch recht schnell erraten, in welche Richtung diese Legende sich entwickelt. Mich überrascht nur ein wenig die Brutalität, die hier impliziert, wenn auch nicht ausgeführt wird. Was ich mich aber noch frage, ist, was mit dem Fiaro geschah. Ward es nie wieder gesehen oder hat es sich einfach seiner Gruppe wieder angeschlossen? Diese Information hätte ich gerne in der Legende noch gelesen. Ansonsten muss ich sagen, dass dies zwar keine außergewöhnliche, dennoch aber eine sehr nette Legende ist.


    3 - Das Wesen, das nie geboren wurde
    Mir ist der Anteil der noch nicht erzählten Legende hierbei zu gering. Gefühlt zwei Drittel des Textes überschneiden sich mit dem Beginn des 1. Pokémon-Films. Mir gefällt Mewtus Legende zwar, aber sie existiert bereits. Neu war hierbei der Teil, in dem Mewtu mit seinen Klonen die Welt tyrannisiert und dann aber von dem geklonten Glurak (?) auf seinen Fehler hingewiesen wird. Mir gefällt der Text, er ist gut geschrieben und erzählt eine nette Geschichte, aber für Punkte ist mir leider der neue Teil zu kurz. Tut mir leid.


    4 - Das weinende Pokémon
    Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich diese Geschichte gut oder schlecht finde. Zunächsteinmal: Ja, es muss immer mal wieder eine Kapador-Geschichte geben. Und den Grundgedanken hinter der Geschichte finde ich auch wirklich gut. Ein verlassenes Pokémon, dessen Tränen die Region fruchtbar machen. Das ist wirklich eine gute Idee, aber die Umsetzung ist dann doch etwas übertrieben. Dass die Pokémon nichts anderes mehr tun, als zu weinen, dass die Zahlen immer so extrem genau benannt werden ... Am Ende erfährt man, dass es sich bei dieser Legende scheinbar nur um eine Verkaufsstrategie handelt. Und an dieser Stelle beginne ich darüber zu grübeln, ob dadurch die Übertreibung ein gutes Stilmittel ist oder ob es mir immer noch zu viel bleibt. Die Idee bzw. beide Ideen sind witklich gut, aber ich glaube einfach, diese Legende kann mit den anderen nicht mithalten.


    5 - La Principessa di Fiore
    Mein Favourit unter den hier vertretenen Legenden. Was mich zunächst etwas störte, war die Tatsache, dass diese Pokémonlegende scheinar ohne Pokémon auskam. Allerdings hatte ich dann auch bald den Verdacht, dass es sich bei den Blumenfeen um Flabébé und Floette handelte. Insgesamt ist dies aber Florges' Legende (seltsamer Name für eine Prinzessin^^). Die Beschreibungen sind hier teils ziemlich genau, allerdings stört mich das nicht wirklich. Ich hatte Spaß daran, diese Geschichte zu lesen. Ich finde auch, dass sie als Legende wunderbar funktioniert. Ich hab eigentlich absolut nichts zu meckern, weshalb zwei Punkte hier sicher sind.


    6 - Höhlenmalerei
    Eine echt wunderbare Einleitung. Ich hatte danach nur eine ebenso gute Legende erwartet. Sie enttäuschte mich allerdings durch ihre Kürze und scheinbare Unausgereiftheit. Immerhin verwandelten sich in deinem Text zwei der Brüder in Boreos, obwohl der älteste theoretisch Demeteros sein müsste, oder? Man merkt am Beginn, dass du schreiben kannst, vielleicht sind Legenden auch einfach nicht dein Spezialgebiet. Ich finde es wirklich schade, dass ich dir keine Punkte geben kann, aber die Aufgabenstellung ist zu kurz und nicht so schön erfüllt, wie es andere hier getan haben.


    ID: 57311
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  • 01 - Sicheres Geleit
    Der Titel trifft den Kern deines Textes bzw. die Tätigkeit von Zwirrfinst und verrät auch keine zu große Menge des Inhalts, allerdings ist es leider kein Titel, den ich nun direkt mit einer Legende oder einem Mythos in Verbindung setzen würde, da er dafür zu unspezifisch/unpersönlich ist ("Seelensammler" oder "geleitender Geist" würden mir spontan einfallen, die mehr nach einem Titel für eine Legende klingen). Der Legendencharakter ist jedoch inhaltlich durch eine selbst für die Pokémonwelt transzendente Handlung gegeben. Mich sprechen deine Beschreibungen zudem sehr an; sie sind meist äußerst bildlich und damit greifbar, jedoch nie zu langatmig. Besonders das Ende gefällt mir inhaltlich, da diese hoffnungsvolle Legende noch auf ihre Schattenseite eingeht und somit Zwirrfinst als tragische, belastete und aufopfernde Figur nochmal hervorgehoben wird. Bis auf kleine Rechtschreibfehler ("jede verirrte Seelen", "Mit dem umherflitzen") und Wortwiederholungen von Zwirrfinst sowie Formen von "war" sind mir keine störenden Elemente aufgefallen.


    02 - Orkanschwingen
    Den Titel könnte ich umgehend mit einer Legende verbinden; er ist durchaus griffig, jedoch finde ich es schade, dass du dich hier nur an dem Namen der Fähigkeit bedient hast. Allerdings spricht mich dieses Spiel mit den Attacken und Fähigkeiten echt an. Ich bin mir nicht sicher, ob es bewusst von dir eingebaut wurde, aber vor allem dieses "Brust bieten" als Andeutung für die Fähigkeit Brustbieter und flammender Blitz als Andeutung für die Attacke Flammenblitz haben mir sprachlich sehr gefallen. Da liegt jedoch auch meiner Meinung nach ein kleiner Bruch in der Logik: Die Fähigkeit wechselt bei Dartiris Entwicklungen nicht, sodass es schon von Anfang an hätte schneller sein müssen, oder?
    Sprachlich habe ich wenig auszusetzen. Vor allem den Höhepunkt, die Entwicklung und der Gegenangriff auf die Rasaff, wurden von dir schön beschrieben, nur leichte Wortwiederholungen von Rasaff und Dartignis könntest du noch beheben, die sind aber nicht so störend aufgefallen. Hingegen hätte ich mehr inhaltlich eine ausformuliertere Wende am Ende gewünscht, da darin noch ein wichtiger Teil der Moral hineinsteckt, dass die Dartignis ihren Gefährten retten, obwohl er stets ein Außenseiter gewesen ist, weil sie zu dem Zeitpunkt ihn zu schätzen lernen.


    03 - Das Wesen, das nie geboren wurde
    Ich nehme die Kritik gleich vorweg, da es wohl die einzige sein wird: Ich bin beim Lesen nur über einen kleinen Kommafehler vor "als" in der vierten Zeile und einen Fehler im Numerus bei "Potential" und "vereinen" gestolpert. Bis auf diese zwei Punkte konnte ich deinen Text jedoch flüssig lesen; sprachlich spricht er mich durch die abwechslungsreiche und in sich stimmige Wortwahl sehr an, auch so kleine Wendungen wie "tiefsten Tiefen" zeugen von einer hohen Poetizität. Die Moral und die Wende am Ende haben einen typischen Charakter von Legenden, gleiches gilt für die Massenhaftigkeit und den Titel, der ebenfalls eine interessante Wendung ist und zum Nachdenken anregt, aber den ich auch gleichsam, eben weil er auf das Subjekt der Legende eingeht, mit dieser Legende identifizieren könnte. Die Legende ist inhaltlich schön ausführlich und nachvollziehbar aufgebaut, bedient sich zwar anfangs sehr dem Inhalt des ersten Pokémon-Films, versetzt dessen Handlung jedoch passend in den Rahmen einer Legende und ergänzt sie.


    04 - Das weinende Pokémon
    Der Titel wirkt auf mich etwas zu allgemein; wenn mir jemand eine Legende mit diesem erzählen würde, könnte ich wohl nicht umgehend diese Geschichte damit in Verbindung bringen. Dafür hat die Handlung einen eindeutigen Legendencharakter (allein schon wegen der Tatsache, dass jedes Karpador in einer natürlichen Handlung gestorben wäre). Vor allem die Eigenschaft von Legenden, Massen auch nachträglich bewegen zu können, hast du dabei treffend eingebaut. Besonders spricht mich ebenso die Einbettung in die zweite, zeitliche Ebene an, auch wenn es fast schon Parodiecharakter besitzt, dass eine alte Frau einem Kindchen bloß ein Karpador andrehen möchte, ähnlich wie es in den Editionen oft der Fall ist. An der Rechtschreibung ist mir nun nichts störend aufgefallen, das Weinen wiederholt sich häufiger, da hättest du eventuell noch stärker abwechseln können, ansonsten ist der Text flüssig zu lesen. Allerdings stolpert man als Leser über recht zufällig wirkende, nicht notwendige Bemerkungen wie die Erklärung, weshalb der Trainer keinen Namen besitzt oder was mit ihm geschehen ist. Ebenso erscheinen die Jahreszahlen die Legende doch irgendwie ins Lächerliche zu ziehen.

    05 - La Principessa di Fiore

    Der Titel passt irgendwie zu einer Legende, wie ich finde, da er die Protagonistin in den Fokus setzt, um die sich die gesamte Handlung dreht. Die kleine Rahmenhandlung finde ich recht nett und lässt den Leser aufhorchen, leitet ansprechend in die Legende selbst ein, welche dennoch den Großteil des Textes bildet, wie es auch sein sollte. Ich finde die Idee um die "Entstehung" von Florges echt kreativ; durch diese transzendente Heilung sowie Verwandlung der Prinzessin wird ebenfalls deutlich, dass es sich inhaltlich um eine Legende handelt.
    Die Handlung wird soweit nachvollziehbar erzählt, sprachlich lassen sich ausführliche Beschreibungen finden und keine Rechtschreibfehler, wenn ich das richtig sehe. Im Gegensatz dazu steht etwas die starke Wiederholung von Formen von "war" am Anfang der Legende. Eine kleine inhaltliche Kritik von mir ist ebenso, dass mir irgendwie das Böse bzw. die Herausforderung zu kurz geraten vorkommt. Die Überwindung wird mal soeben von den Feen übernommen. Das wirkt auf mich doch recht einfach gestrickt; vielleicht hätte man hier noch einen Pakt einbinden können, dass die Feen die Verwandlung als Heilmethode dem König offenlegen und ihn entscheiden lassen, was mit seiner Tochter passiert und ob er die Verwandlung in Kauf nimmt. Das hätte dem vielleicht noch mehr Würze verliehen.


    06 - Höhlenmalerei
    Der Titel verrät keine zu große Menge des Inhalts vom nachfolgenden Text, wirkt sehr mystisch, allerdings doch zu unspezifisch, als dass ich ihn umgehend mit einer Legende assoziieren würde. Ähnlich verhält es sich leider ebenso mit der Handlung, denn die Konzentration hast du wohl stärker auf den Rahmen gelegt als auf die Legende selbst, welche erst gegen Ende erzählt wird und leider recht kurz im Verhältnis ausfällt. Ich hätte mir jene wesentlich ausgebauter gewünscht, denn sprachlich zeigst du allein durch deine abwechslungsreiche Wortwahl und dem großen Vokabular, dass du ein unheimliches Potenzial dazu hast.
    Leider sind mir beim Lesen auch ein paar Fehler aufgefallen: Zunächst wird korrekt von Demeteros als Schlichter gesprochen, später verwechselst du es scheinbar mit Boreos, sodass plötzlich zwei Boreos auftauchen. Neben einem kleineren Tippfehler ("di eBrüder") und einem Satz, der scheinbar nicht so zum Ende geführt worden ist ("die Dörfler genossen ein friedlichen ...") finden sich leider auch einige Kommafehler wie z.B. vor der Konjunktion "um" im zweiten Absatz. Ich würde dir auf jeden Fall empfehlen, den Text vor Abgabe nochmal durchzulesen, denn dabei handelt es sich vor allem um Flüchtigkeitsfehler, die man noch hinterher ausbessern kann, wenn man gezielt danach sucht.


    ID: 72746
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    So, ich habe vor allem den Abgaben Punkte geben wollen, die sich für mich durch einen eindeutigen Charakter einer Legende auszeichnen, wobei davon eben Abgabe 3 noch sprachlich unheimlich sauber und ansprechend gestaltet ist, weshalb ich sie den anderen vorziehen möchte, wobei mir die Entscheidung zwischen ihr und Abgabe 5 nicht leicht gefallen ist. Ich hoffe, dass das Feedback hilfreich ist. Falls irgendetwas unverständlich sein sollte, fragt ruhig nach!

  • Hallo Leute,


    Legenden gibt es in der Pokémon-Welt viele, jedoch kommen einige Pokémon dadurch trotzdem zu kurz. Was könnte da also spannender sein, als sich eine eigene Legende zu einem vielleicht eher unbekannten Pokémon auszudenken? Die Abgaben sind allesamt sehr spannend geschrieben und denen möchte ich nun gerne auf den Grund gehen.
    ___________________________________


    01 - Sicheres Geleit
    Eine eher ungewöhnliche Erzählweise für eine Legende, da eigentlich weniger das Pokémon im Vordergrund steht, sondern viel mehr die Aktion, was es antreibt und in der Nacht erledigt. Besonders gefällt mir dabei, wie du auf die Umgebung eingehst und sachte mit viel Gefühljede Kleinigkeit beschreibst. Das macht es ungemein spannend und mystisch. Allerdings bleibt dadurch auch leider ein Spannungsbogen aus und so wirkt deine Geschichte eher so, als würde danach noch etwas geschehen, das hier aber nicht erwähnt wurde.


    02 - Orkanschwingen
    Der Plot ist wenig überraschend, erinnert er doch schnell an ähnliche Geschichten mit diesem Verlauf. Du spielst deine Stärke aber weniger darin aus, sondern viel mehr in der Erzählweise selbst, die mit passenden Worten richtig beschreibt und jedes Gefühl perfekt vermittelt. Von den Anfängen über den Kampf mit den Rasaff, bei dem man als Leser richtiggehend mit fiebern kann, bis schlussendlich zur Entwicklung fühlt man sich gut unterhalten. Auch die Akzeptanz der anderen ist in diesem Fall nachvollziehbar.


    03 - Das Wesen, das nie geboren wurde
    Mir gefällt der Titel und die Wirkung, die er entfacht, da die eigentliche Bedeutung auch erst später gelüftet wird. Ebenso überzeugt dein Schreibstil durch feine und genaue Beschreibungen, wodurch man sich umso mehr in die Geschichte integriert fühlt. Was jedoch auffällt, ist, dass du größtenteils den Plot des ersten Films wiedergegeben hast, nur etwas abgewandelt. Die Dialoge deuten ebenfalls darauf hin. Das letzte Drittel mit der Invasion und der Frage nach dem Leben, die von einem seiner eigenen Pokémon ausging, fand ich jedoch wieder gut gemacht und einen netten Ausklang.


    04 - Das weinende Pokémon
    Die vielen Zeitangaben machen die ganze Legende relativ präzise und dadurch wird der Geschichte der Zauber zum größten Teil genommen. Davon abgesehen weiß sie aber durchaus zu unterhalten und Karpador als Legendenträger, das eben für die Entstehung dieses Sees verantwortlich sein soll, ist sehr kreativ gelöst. Erzählerisch wiederholst du dich oft mit dem Weinen und im Endeffekt bleibt das Schicksal des Kleinen über den späteren Verlauf unscheinbar, aber das Ende mit seiner Anspielung auf Rot und Blau war witzig. So kann man natürlich auch Werbung machen!


    05 - La Principessa di Fiore
    Eine sehr eindrucksvolle Geschichte über die Herkunft von Florges, womit man anfangs wohl gar nicht gerechnet hatte. Auch wenn sie anfangs noch sehr verhalten begann, so hat sich schnell ein roter Faden gebildet und hindurch geleitet. Zwischendurch hast du mit der Krankheit ebenfalls etwas Spannung aufziehen lassen, die insgesamt aber etwas zurück blieb. Der Clou stellt dabei wohl das Ende dar, als der Name der Prinzessin gelüftet wurde, allerdings fehlten dann zum Schluss hin noch einige Worte bezüglich dieser Reisen. Es wirkte auf mich zu schnell abgehandelt.


    06 - Höhlenmalerei
    Die Legende nimmt bei dir einen eher kleineren Teil ein, ist aber schön und mit viel Fantasie geschrieben. Die Entstehung um Demeteros und die anderen beiden Pokémon ist dabei eine gute Ausgangsbasis, zumal der Aufbau in einem Dorf noch einmal zur Atmosphäre beiträgt. Schließlich ist es auch interessant zu erfahren, dass sie für die Ernte zu ihrem Gott beten. Schreiberisch gibst du dir dabei kaum eine Blöße - von einem Verschreiber mit Boreos abgesehen - und die abwechslungsreiche Wortwahl tut dabei ihr Übriges.
    _____________________________________________


    ID: 37843
    A1: 1
    A2: 1
    A3: 1
    A6: 2

  • Platzierung

    Vote

    Prozent

    Saisonpunkte

    1.

    Abgabe 5: La Principessa di Fiore

    27

    Ja

    28.72%

    9 + 3 MP

    2.

    Abgabe 1: Sicheres Geleit

    22

    Nein

    21.36%

    8 + 3 MP

    3.

    Abgabe 2: Orkanschwingen

    20

    Ja

    21.05%

    7 + 3 MP

    4.

    Abgabe 4: Das weinende Pokémon

    17

    Ja

    17.89%

    6 + 3 MP

    5.

    Abgabe 6: Höhlenmalerei

    10

    Nein

    9.71%

    5 + 3 MP

    6.

    Abgabe 3: Das Wesen, das nie geboren wurde

    7

    Ja

    7.45%

    4 + 3 MP


    Herzlichen Glückwunsch an die Treppchenplätze und ein großes Dankeschön an alle Voter! Wer sich gerade im Schreibfieber befindet, kann nun gerne beim Wettbewerb 04: Titelsong vorbeischauen, während begeisterte Voter beim Wettbewerb 03: Crossover wieder neue Abgaben bepunkten dürfen. Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß bei der Fanfiction-Saison 2015!


    @Färöer, @Kiriki-chan, @Dachs, @Thrawn, @Rusalka, @MagicMew, @Nocturnex, @Noelia, @Deoxys74, @rivai, @Sawyer, @Sheogorath, @Shiralya, @Sakul

  • Danke an die Voter für die Kommentare, das Lob und die Punkte zur Geschichte. Ich hätte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, den ersten Platz zu erlangen, aber umso mehr freut es mich nun. Da ein paar Fragen angefallen sind, nehme ich mir die mal zur Beantwortung vor.


    Umschreibungen wie "der Garten erblüht in den verschiedensten Blautönen" hätten das Lesevergnügen eventuell noch optimiert und ich bin mir nicht ganz im Klaren darüber, ob Florges oder ein menschliches Wesen nun die kranke Prinzessin war.

    Anfangs war sie noch menschlich, wie man auch erwarten darf, jedoch hat sich das gegen Ende mit der Verwandlung geändert.


    Mir persönlich hätte es einen Ticken besser gefallen, wenn etwas mehr auf die Reisen von „Florges“ (die den Mythos ja um die Welt trägt) eingegangen worden wäre, dass kommt imo am Ende ein wenig zu kurz.

    Das war auch mein Gedanke am Ende, allerdings hatte ich zu dem Zeitpunkt keine genaue Vorstellung, wie man das umsetzen könnte, ohne dass es zu langatmig wird.


    Ein anderssprachiger Titel! Bei diesem Wettbewerb fällt es natürlich sofort auf, da es der einzige nicht-deutsche Titel ist.

    Anfangs sollte der sogar Französisch sein, da mir die deutsche Bezeichnung klanglich nicht so gut gefiel, wurde dann aber doch Italienisch.


    Insgesamt ist dies aber Florges' Legende (seltsamer Name für eine Prinzessin^^).

    Stimme ich zu, aber wer weiß, wie sich die Leute in diesem Königreich nicht noch genannt haben. Außerdem war es so eine gute Möglichkeit, eine Verbindung zum Namen herzustellen.


    Eine kleine inhaltliche Kritik von mir ist ebenso, dass mir irgendwie das Böse bzw. die Herausforderung zu kurz geraten vorkommt. Die Überwindung wird mal soeben von den Feen übernommen. Das wirkt auf mich doch recht einfach gestrickt; vielleicht hätte man hier noch einen Pakt einbinden können, dass die Feen die Verwandlung als Heilmethode dem König offenlegen und ihn entscheiden lassen, was mit seiner Tochter passiert und ob er die Verwandlung in Kauf nimmt. Das hätte dem vielleicht noch mehr Würze verliehen.

    Die Vorstellung war, dass es sich dabei eher um die freiwilligen Helfer in der Not handelt, die eben nur der Prinzessin helfen wollten, ohne etwas dafür im Ausgleich zu bekommen. Aber ich weiß, was du meinst, das könnte man eventuell noch erweitern.

  • [tabmenu][tab=Das wird]Was geht mit euch, Leute... Ich finde die Geschichte ja ehrlich gesagt selbst ziemlich doof, nein, ich mag sie nicht wirklich so sehr... Dass sie so gut abschneidet, hat mich wirklich überrascht. Und gefreut natürlich auch.
    Naja, ich werd noch zu ein paar Dingen, die mir bei den Kommentaren aufgefallen sind, was sagen. Nicht zu jedem, aber ein bisschen was will ich noch loswerden.
    Noch ein kleines Danke an alle Voter. (Kanns echt sein, dass ich von jedem von euch einen Kommentar zu meiner Geschichte bekommen hab? ;D )
    Und wenn ich selbst nicht gevotet hätt, wär ich jetzt Zweiter... Sowas Doofes. :(  
    [tab=LEGEN]

    Oh mein Gott, ich liebe den Titel. Ernsthaft. Nicht nur weil es mich sofort darauf schließen lässt, dass hier eine Geschichte über ein Vogepokémon erzählt wird (ich liebe sie), sondern auch weil es a) ein Einworttitel ist und b) einfach ein total schönen Klang besitzt.

    Eine wunderschön klingende Überschrift, die dann schon ein schönes Gefühl mit sich bringt. - Finde ich toll gewählt!

    Den Titel könnte ich umgehend mit einer Legende verbinden; er ist durchaus griffig, jedoch finde ich es schade, dass du dich hier nur an dem Namen der Fähigkeit bedient hast.

    Tja, dieser wunderschöne, total tolle Titel ist halt leider wirklich nur der Name von Fiaros VF... Ich bin unkreativ bei Titeln, ich bin immer schon froh, wenn ich wenigstens irgendwas hab, und "Orkanschwingen" klingt halt echt cool, finde ich. Ich mag den Namen von dieser Fähigkeit total. ;D


    Ich frage mich, ob das inzwischen voll entwickelte Dartiri die Fähigkeit Orkanschwingen schon von Anfang an hatte. Am Anfang steht ja, dass es seinen Artgenossen die Brust bieten wollte, das deutet ja ziemlich stark auf Brustbieter hin. Eigentlich kann sich die reguläre Fähigkeit ja nicht in eine versteckte ändern.

    Da liegt jedoch auch meiner Meinung nach ein kleiner Bruch in der Logik: Die Fähigkeit wechselt bei Dartiris Entwicklungen nicht, sodass es schon von Anfang an hätte schneller sein müssen, oder?

    Diese Frage musste ja kommen... ;D Es war von mir so gedacht, dass das Dartiri am Anfang einfach ein ganz normales Dartiri ist (also mit Brustbieter), sich durch das harte Training aber die Fähigkeit Orkanschwingen aneignet und damit das erste Fiaro mit dieser Fähigkeit wird. (Ob es das erste Fiaro überhaupt wird, hab ich mir sogar auch überlegt, aber nicht gewusst, wie ich das einbringen sollte, also hab ich die Idee wieder verworfen. :P )


    Allerdings hätte ich mir bei der Abgabe gewünscht, wenn die Entwicklung am Ende noch etwas mehr ausgearbeitet gewesen wäre - immerhin stellt sie ja den Wendepunkt des ganzen Geschehnisses dar und man hätte den Fokus gegen Ende vlt. einfach etwas mehr darauf legen können.

    Hingegen hätte ich mehr inhaltlich eine ausformuliertere Wende am Ende gewünscht, da darin noch ein wichtiger Teil der Moral hineinsteckt, dass die Dartignis ihren Gefährten retten, obwohl er stets ein Außenseiter gewesen ist, weil sie zu dem Zeitpunkt ihn zu schätzen lernen.

    Ich wusste, dass der Geschichte irgendwas Wichtiges fehlt... :P Ich fand sie selber viel zu kurz, aber ich wusste nicht, wie ich da sinnigerweise noch irgendetwas ausbauen sollte. Ich hab ein paar Versuche gestartet, aber die klangen dann noch schlimmer, also hab ichs so gelassen, wies am Anfang war.


    Was ich mich aber noch frage, ist, was mit dem Fiaro geschah. Ward es nie wieder gesehen oder hat es sich einfach seiner Gruppe wieder angeschlossen?

    Ich hab es mir so gedacht, dass es wieder bei seinem Schwarm lebt, der es ja inzwischen endlich mal "akzeptiert"...


    Diesen Text kann man gut als Metapher für die menschliche Gesellschaft sehen. Der Schwarm, hier die Dartignis, traut sich selbst im Angesicht der größten Gefahr nicht der Angst ins Auge zu sehen. Nur der verschmähte Außenseiter, der nichts mehr zu verlieren hat, kämpft bis zum bitteren Ende (für einen Schwarm der ihn nicht haben wollte), um dann über sich hinaus zu wachsen.

    Du hast vergessen zu erwähnen, dass der Außenseiter erst dann von den anderen akzeptiert wird, wenn er für sie nützlich wird.


    Allerdings spricht mich dieses Spiel mit den Attacken und Fähigkeiten echt an. Ich bin mir nicht sicher, ob es bewusst von dir eingebaut wurde, aber vor allem dieses "Brust bieten" als Andeutung für die Fähigkeit Brustbieter und flammender Blitz als Andeutung für die Attacke Flammenblitz haben mir sprachlich sehr gefallen.

    Danke, dass du das erwähnst. ;D Ich liebe es einfach, so mit Attacken und Fähigkeiten zu spielen. :3


    Bei seiner Entwicklung dachte ich fälschlicherweise sogar, dass es erst an diesem Zeitpunkt zu einem Dartignis wurde und nicht zu einem Fiaro.

    Das ist natürlich doof... :S Naja, vielleicht hätt ich das wirklich anders formulieren sollen, aber ich fand eigentlich, dass es gut genug raus kommt.


    Ein sehr naheliegender Titel für eine Geschichte über Fiaro, lol. Aber naja, hat ja eigentlich nen ganz schönen Klang, also warum nicht?
    Die Geschichte, die hier so erzählt wird, kennt man ja eigentlich schon zur Genüge, nicht? Der Versager und Außenseiter wird auf einmal zum Helden und dann von allen gefeiert und gemocht, bla, bla, bla... Von daher so gesehen nichts Neues, trotzdem ganz schön umgesetzt, auch wenn die Beschreibungen ausführlicher hätten sein können.

    Boah, bist du gemein zu mir!!!11!!1!11 :scared:
    [tab=DÄR]Meine zweite Treppchenplatzierung, Mann, wie ich mich gefreut hab... :love: Nochmal danke für die Kommentare und Punkte die ich von euch Votern so gekriegt hab. :3
    Warum gabs hier eigentlich so wenig Konkurrenz? Nur, damit ich mich fühlen kann, wenn ich mal wieder auf dem Treppchen lande? :S
    So, noch ein abschließendes Wort... Wort. :ugly: [/tabmenu]