Das Wut- und Trauertopic

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  • Nachtgestalt

    Das ist so wahr. Das Grass ist woanders immer grüner. Mir geht es ja nicht schlecht, aber dennoch führe ich eine Art "Ausenseiter" Leben weil ich von vielen Dingen nichts weiß. Das hat sich zwar im Laufe der Zeit gebessert, dennoch merke ich das ich ziemlich mit einer Einstellung, Meinung anecke wenn ich mit den anderen Rede. Manchmal fühle ich mich als Alien.

  • Zitat von Nachtgestalt

    Leider lassen sich viele von diesen vorgefertigten Bildern beeinflussen, so dass sie meinen, das, was sie haben, ist einfach nicht genug, um auch glücklich und erfüllt zu sein.

    Das ist etwas, was gut ins "zufrieden mit dem was man hat" Thread passt, leider zu häufig ein Problem der heutigen Gesellschaft, die eine Seite sieht es als normal an sich der Norm anzupassen, die anderen wiederum werden quasi dazu gedrängt so zu sein.

    Klar ist ne Freundin schön und ein beste/r Freund/in, bei dem einen klappt es, beim anderen nicht, bei einem schneller beim anderen langsamer.

    Es wird uns fast schon eingeredet, dass man so sein sollte wie die Norm, sonnst könnte man schnell in der Ecke enden.

  • Ich meine, sollte deine Reaktion nicht eigentlich Aufschluss genug darüber geben, was du zu tun hast?

    Wenn du ohnehin an diesem Punkt angekommen bist, an dem du eingesehen hast, dass diese Arbeitsstelle dir auf Dauer mehr schadet als nützt, wieso überlegst du dann, noch einmal dorthin zu gehen? Geh zum Arzt, lass deine Krankschreibung verlängern und im besten Fall kündigen die dir dann irgendwann statt dass du kündigen musst. Gerade bei solchen Arbeitgebern ist Letzteres zwar meistens befriedigender, aber an deiner Stelle wäre es mir schon fast egal.


    Das Problem, das ich bei deinen Beiträgen lese - ist nicht böse gemeint - ist, dass du dich so schnell in deine Hysterie und deine Verzweiflung hineinsteigerst, dass du überhaupt keine anderen Möglichkeiten mehr siehst und dich von deinen negativen, alles schlecht redenden Gedanken nur noch mitreißen lässt. Du solltest versuchen, die Dinge auch mal von außen zu betrachten, anstatt dich nur von Gefühlen und Autopilotgedanken so dermaßen beeinflussen zu lassen x=

  • Pascal

    Dazu hatte ich in diesem Thema auch schon einen Beitrag verfasst. ^^

    Es wird uns fast schon eingeredet, dass man so sein sollte wie die Norm, sonnst könnte man schnell in der Ecke enden.

    Das Problem ist halt, dass man es schwieriger hat, wenn man selbst solche Probleme hat. Da ist die Gesellschaft wohl einfach zu unflexibel. Ich denke, das resultiert aus der Vergangenheit, wo man sich mit solchen Problemen noch bedeckt gehalten hat, da man ja nicht als "Opfer" gesehen werden oder seinen Arbeitsplatz verlieren wollte. Heute geht man mit diesen Dingen offener um, die Sache ist halt nur, dass die Umstellung der Gesellschaft darauf noch nicht allzu weit vorangeschritten ist.

  • Das ist etwas, was gut ins "zufrieden mit dem was man hat" Thread passt, leider zu häufig ein Problem der heutigen Gesellschaft, die eine Seite sieht es als normal an sich der Norm anzupassen, die anderen wiederum werden quasi dazu gedrängt so zu sein.

    Klar ist ne Freundin schön und ein beste/r Freund/in, bei dem einen klappt es, beim anderen nicht, bei einem schneller beim anderen langsamer.

    Es wird uns fast schon eingeredet, dass man so sein sollte wie die Norm, sonnst könnte man schnell in der Ecke enden.

    Stimmt. Eine Beziehung kann man nicht erzwingen. Sie entsteht einfach mit dem passenden Menschen im Laufe der Zeit. Ich finde es generell scheiße das man sich rechtfertigen muss wenn man an solche Sachen kein Interesse zeigt.


    Edit:

    Dieses Video zeigt es eigentlich genau. (Ist nur in Englisch verfügbar).


  • Das ist etwas, was gut ins "zufrieden mit dem was man hat" Thread passt, leider zu häufig ein Problem der heutigen Gesellschaft, die eine Seite sieht es als normal an sich der Norm anzupassen, die anderen wiederum werden quasi dazu gedrängt so zu sein.

    Klar ist ne Freundin schön und ein beste/r Freund/in, bei dem einen klappt es, beim anderen nicht, bei einem schneller beim anderen langsamer.

    Es wird uns fast schon eingeredet, dass man so sein sollte wie die Norm, sonnst könnte man schnell in der Ecke enden.

    Stimmt. Eine Beziehung kann man nicht erzwingen. Sie entsteht einfach mit dem passenden Menschen im Laufe der Zeit. Ich finde es generell scheiße das man sich rechtfertigen muss wenn man an solche Sachen kein Interesse zeigt.

    Bei manchen Dingen ergeben Normen Sinn, um ein normales Zusammenleben zu ermöglichen und es wird so oft "ihr mögt mich ja nur nicht, weil ich nicht der "Norm" entspreche" von manchen als... Ausrede gebraucht, um ein Arsch zu sein. Das nur OT, aber ich habe es öfter erlebt. Oder Leute, die sich einfach nie auf die Interessen anderer einlassen wollen, das aber im selben Atemzug selbst verlangen.

    Ansonsten sind Freunde, egal ob Partner oder nicht, aka menschlicher Sozialkontakt auch ein menschliches Grundbedürfnis. Da halte ich es für nicht gut zu sagen "mach dir halt nichts draus, nicht jeder entspricht der Norm". Wenn man dieses Bedürfnis hat, kann man es nicht wegreden. Es wird nur schlimmer werden, je länger man sich selbst einredet. Wenn solche Dinge nicht klappen, dann kann man selten Glück oder Pech zuschreiben, sondern manchmal muss man sich auch ehrlich fragen wieso dem so ist. Und wenn es bei manchen bloß der Fall ist, dass sie nie etwas unternehmen und nicht mit anderen sprechen.

  • Bastet

    Das ist schon war das bei bestimmten Dingen Normen und Regeln Sinn ergeben. Aber trotzdem sollte man auch nachdenken ob diese Normen Okay sind. Ich habe ja geschrieben das ich wegen meiner Anime/Manga und Pokemon Affinität gemobbt wurde. Es waren keine harmlosen späße sondern es war die etwas härtere Gangart. Dadurch ist es ebenhalt passiert das ich mich von den anderen abgeschotet habe. Ich denke mal das wir uns einig sind das soetwas nicht geht. Durch solche Aktionen passiert es ebenhalt das man Elitär denkt und alles andere verachtet.


    Das soziale Kontakte Grundbedürfnisse sind ist mir schon klar, aber nicht jeder hat das gleich hohe Bedürfniss. Es gibt Leute die brauchen immer viele Leute und es gibt Leute die brauchen nicht so viele. Es ja mit dem Essen das gleiche.


    Ich habe das schon oben angemerkt das Beziehung eine Menge Arbeit ist und man Beziehungen nicht erzwingen kann. Viele Tipps lesen sich wie ein Kochrezept, aber so funktioniert es nicht.

  • Das soziale Kontakte Grundbedürfnisse sind ist mir schon klar, aber nicht jeder hat das gleich hohe Bedürfniss. Es gibt Leute die brauchen immer viele Leute und es gibt Leute die brauchen nicht so viele.

    Zumal man dieses "Grundbedürfnis" nicht erzwingen kann. Wird halt oft behauptet, dass vieles immer nur an einem selber liegt, aber es GIBT auch einfach Arschlöcher, da kann man nichts mehr schönreden.

  • Nachtgestalt

    Stimmt diese Grundbedürfnis kann man nicht erzwingen, aber ich würde die anderen nicht als Arschlöcher bezeichnen. Es ist ebenhalt schwer soziale Beziehungen aufzubauen, sie brauchen Zeit, Arbeit und Geduld. Und je nachdem wie alt man ist, welche Hobbys man hat, wie die Politische Einstellung man hat usw. ist es ebenhalt auch zum teil schwer welche aufzubauen.

  • Coolio35

    Ich habe das jetzt auch nicht auf dich persönlich bezogen sondern generell. Wenn man beispielsweise gemobbt wird, weil man Anime-Fan ist, ist das nichts, womit man anderen so sehr schadet, dass sie das Recht beanspruchen können, einen fertigzumachen.

  • Coolio35

    Ich habe das jetzt auch nicht auf dich persönlich bezogen sondern generell. Wenn man beispielsweise gemobbt wird, weil man Anime-Fan ist, ist das nichts, womit man anderen so sehr schadet, dass sie das Recht beanspruchen können, einen fertigzumachen.

    Es ist niemals gerechtfertigt, jemanden fertig zu machen, selbst wenn er ein rassistisches und soziales A-loch ist

    Jeder Mensch ist gleich viel Wert und hat das Recht darauf, ein friedliches, würdevolles Leben zu leben

  • Bitte nicht zu Off-Topic hier werden. Hier soll es hauptsächlich darum gehen, sich seine Sorgen oder seinen Ärger von der Seele zu schreiben oder sich von anderen Rat zu holen .

    Für Mobbing gibt es im Übrigen auch ein eigenes Thema . Außerdem noch beispielsweise ein Thema zur Gesellschaft allgemein oder ob man sich für jemand anderes verändern sollte oder jemanden so akzeptieren, wie er ist :)

  • Ja... ich fühle mich scheiße, dass ich so viele Menschen gerade mit meinem Problem belaste... ich weiß grübele schon die ganze Zeit was ich tun soll. Hole mir von jedem einen Ratschlag und weiß doch nicht weiter. Kein Job der Welt ist es wert seine Gesundheit dafür hinzuschmeißen, aber ohne dieses Geld (ca. 600€ Netto im Monat + 180€ im Monat mehr Krankenkasse) sind mein Freund und ich finanziell wieder ganz unten. Ich könnte heulen... das ist alles so schnell passiert. Vor ca. 1 Monat lief alles noch so gut... und jetzt kracht alles gegen die Wand...


    Ich drehe mich gerade nur noch im Kreis und habe momentan so starke Zukunftsängste wie schon lange nicht mehr. :crying:


    Ich will meine Gesundheit nicht aufs Spiel setzen, aber ich will auch nicht riskieren wieder in einer Schleife aus einer endlosen Arbeitslosigkeit und schweren finanziellen Probleme zu kommen. Das ist momentan einfach meine größte Angst.


    Und momentan grübel ich immer weiter weil ich einfach nicht weiß was ich tun soll. Ich steck fest und bin einfach nur noch ratlos. :crying:


    Was die körperlichen Nachwirkungen angeht weiß ich nur zu gut Bescheid. Mein Freund hat weiter gearbeitet und nach ca. 2 Jahren eine Entzündung bekommen. Die hat er zwar wieder los werden können, aber wie das bei mir aussieht weiß ich nicht. Aktuell zieht sich mir alles zusammen.


    Ich weiß nicht wie viel hier Majoras Mask kennen, aber ich fühle mich einfach als ob morgen sich alles entscheidet. Entweder fällt der Mond auf meine Welt und brettert alles nieder oder mir wird die Okarina in die Hand gegeben um das alles noch etwas hinauszuzögern... ich weiß nicht was fataler wäre:


    Krank schreiben oder hingehen und dann doch krank schreiben lassen wenn es nach hinten los geht.


    Sicherheit hab ich bei keinem... und das macht mich fertig...


    Der Druck... und alles damit Verbundene... ich fühle mich unglaublich verantwortlich für diese Situation auch wenn ich nichts für meine Arbeit kann. Nur wenn ich wüsste, dass es wieder besser wird würde ich morgen auch hinfahren, aber die Angst hält mich gerade zurück... weswegen ich momentan einfach nicht mehr rational handeln kann. :verysad:


    Ich meine, sollte deine Reaktion nicht eigentlich Aufschluss genug darüber geben, was du zu tun hast?

    Wenn du ohnehin an diesem Punkt angekommen bist, an dem du eingesehen hast, dass diese Arbeitsstelle dir auf Dauer mehr schadet als nützt, wieso überlegst du dann, noch einmal dorthin zu gehen? Geh zum Arzt, lass deine Krankschreibung verlängern und im besten Fall kündigen die dir dann irgendwann statt dass du kündigen musst. Gerade bei solchen Arbeitgebern ist Letzteres zwar meistens befriedigender, aber an deiner Stelle wäre es mir schon fast egal.


    Das Problem, das ich bei deinen Beiträgen lese - ist nicht böse gemeint - ist, dass du dich so schnell in deine Hysterie und deine Verzweiflung hineinsteigerst, dass du überhaupt keine anderen Möglichkeiten mehr siehst und dich von deinen negativen, alles schlecht redenden Gedanken nur noch mitreißen lässt. Du solltest versuchen, die Dinge auch mal von außen zu betrachten, anstatt dich nur von Gefühlen und Autopilotgedanken so dermaßen beeinflussen zu lassen x=


    Weil diese Stelle mein Leben finanziert. Das und das meines Freundes.


    Und das ist glaub ich der Hauptpunkt der mich so zum Struggeln bringt. Sonst würde ich gar nicht lange überlegen.

    Im Vordergrund steht das Geld was für meinen Freund und mich wichtig ist zum Überlegen.


    Ich wüsste nicht was wir ohne das tun sollten. :verysad:


    EDIT:


    Nach mehreren Heulattacken und dem Gefühl der totalen inneren Zerrissenheit hat ein guter Freund mir doch noch bei meiner Entscheidung geholfen. Ihr hattet im Grunde Recht. Es lag auf der Hand. Geld hin oder her, aber kein Job der Welt ist es wert seine Gesundheit so dermaßen aufs Spiel zu setzen. Und momentan bin ich psychisch wieder so labil, dass ich nicht mal sagen könnte ob ich den Weg zur Arbeit überhaupt schaffe.


    Ein Teil meines Kopfes versucht mir noch "Die gute alte Zeit" vor Augen zu führen. Doch sobald ich sie schließe und an die bittere Realität denke zieht sich mein Hals zusammen, meine Magengegend und alles andere. Ich merke wie ich Schnappatmungen und Panikattacken bekomme. Und selbst mein Freund zweifelt stark daran, dass überhaupt Änderung auftritt. Klar, es wird schwer werden ohne das Geld, aber zum einen ist nicht mal gesagt, dass man mich gleich kündigt durch diese Krankschreibung und zum anderen ist immer noch die Hoffnung auf die Ausbildung da.


    Ich werde mich wieder melden wenn ich mehr weiß.


    Und ich hoffe und wünsche mir von Herzen heraus, dass es wieder bergauf geht.

  • xLyfa

    Naja... wir haben schon darüber geredet und auch, wenn ich sehr gut verstehen kann, dass du dir auch dieses Glück wünscht, so wirst du nicht daran vorbeikommen selbst auch etwas zu ändern.


    Wenn dich dazu noch körperliche, psychosomatische Symptome einer Angststörung davon abhalten neue Bekanntschaften zu schließen, wie du meintest, gerade dann könnte dir eventuell Psychopharmaka weiterhelfen.

    Ansonsten hat Pascal nicht Unrecht. Der Wortlaut macht da viel aus.


    Und ich kann mir zumindest in der Theorie vorstellen, wie beängstigend es sein muss Krebs zu haben und es einem die Hoffnung rauben kann. Allerdings ist die Aussage des Arztes tatsächlich auch... diffus. ^^"

    Aus solch nichtssagenden Antworten kannst du schwer eine Prognose ziehen und du brauchst imo dringend psychologische Begleitung zu dieser Diagnose.


    Dem kann ich mich auch nur anschließen und das liegt jetzt auch nicht hauptsächlich daran, wie sensibel eine einzelne Person ist. So etwas ist für jeden ein Lernprozess, den man sich selbst beibringen muss. Am Ende kann man es dadurch sehr oft vermeiden zu überemotional zu reagieren und lernt alles mal von außen zu betrachten.

    Man weiß Jahre später oft ohnehin nicht mehr (oder eben nur in der Theorie), wieso man sich in dieser und jener Situation so reingesteigert hat. ^^"


    Für den Übergang gibt es ja noch das Arbeits- und Sozialamt.

  • Ich hab die Antworten gelesen und professionelle Hilfe ist nicht so einfach, wenn der Hausarzt einen nicht ernst nimmt und die anderen Ärzte Patienten stop haben.

    Ohne Überweisung oder ein Schreiben vom Arzt kann ich mir eine Behandlung nicht leisten, wenn die Krankenkasse das nicht übernimmt.


    Naja ein Haustier hatte ich schon, mehrfach, ich mag auch Tiere aber... Das wäre dem Tier nicht fair gegenüber, in meiner jetzigen Verfassung kann ich mich um kein Tier kümmern, ich schaffs ja kaum noch bei mir selbst.

    Da hat das Tier besseres verdient bevor es nachher bei mir eingehen würde.

    Zumal ich das finanziell nicht mal stemmen könnte :/


    Medizinishes cannabis, ist das anders als normales? Ich hab noch nie welches genommen aber nachts sitzen am Wald immer so Leute und das riecht nicht wirklich gut :(


    Ich werde aber später mal meine Krankenkasse anrufen und fragen wegen Kosten für nen Psychologen

  • xLyfa

    Das Problem mit dem Patientenstopp kenne ich leider auch. Da half nur, mich auf die Warteliste setzen zu lassen und mich einmal monatlich zu melden, bis sie wieder Patienten aufnehmen. Das hat dann leider sechs Monate gedauert. Inzwischen gibt es aber die Möglichkeit, einen Facharzttermin anzufragen und den innerhalb eines Monats zugeteilt zu bekommen, je nachdem, wie dringlich es bei dir ist, solltest du vielleicht das versuchen.
    Solltest du über eine gesetzliche Krankenkasse versichert sein, musst du dir wegen der Überweisung keine Sorgen machen, die brauchst du da nicht.

  • xLyfa

    Was ich von einer Freundin kenne... die hat so drei Sitzungen bei einem Privatarzt bezahlt, der sie dann ins Krankenhaus weiterüberwiesen hat. Das wäre vielleicht ein Kompromiss.

    Also offene Psychiatrie, keine Angst, nur Tagesbehandlungen.


    Medizinishes cannabis, ist das anders als normales? Ich hab noch nie welches genommen aber nachts sitzen am Wald immer so Leute und das riecht nicht wirklich gut :(

    Vom medizinischen Cannabis wirst du auch nicht high, das ist eigentlich ein normales Medi. xD

  • Na ja, als Reinsteigern würde ich meine Situation jetzt auch nicht betrachten. Man wird nie als Kind oder Jugendlicher herangeführt wie es wäre wenn sich ein geliebter Job plötzlich in einen Albtraumjob verwandelt. Diese harte Erfahrung war für mich auch sehr undankbar denn ich hatte glaub ich mehr Herzblut reingesteckt als die meisten Mitarbeiter es für so einen Job vielleicht tun würden. Doch es war auch ein Fehler. Ich habe mein Herz zu sehr an diesen Job gehaftet, aber das war einfach auch nur eine Reaktion aus jahrelanger Arbeitslosigkeit heraus. Das war eine Menge Dankbarkeit und im Grunde war ich froh, dass ich immerhin 1,5 Jahre dort bleiben konnte. Vielleicht denke ich mir auch in ein paar Jahren: "Okay, da hab ich etwas überreagiert." Doch wenn man ins ungewisse Gewässer geworfen wird und sich plötzlich nach einem Job umschauen muss ist das in meinen Augen eine durchaus nachvollziehbare Reaktion.


    Ich selbst habe gelernt, dass jeder Mensch in einer Form eine nachvollziehbare Handlung hat. Und wenn nicht dann liegt es einfach daran, dass ich gewisse Hintergründe nicht kenne oder vlt. nicht erkenne. In meinem Fall kennt ja jeder nur das was ich preis gebe. Doch eins stimmt: Ich hab daraus gelernt und ich glaube so schnell wird mir dieser Fehler nicht mehr widerfahren. Obwohl ich ein sehr leidenschaftlicher und auch impulsiver Mensch bin. In meinem Fall wollte ich mehr Herzblut in eine Firma stecken die gar nicht mehr wollte. Außer mir natürlich x-Aufgaben aufbrummen. Doch ich stelle jetzt auch erst fest, dass ich zu viel Energie (vor allem die letzten Monate) in meine Arbeit gesteckt habe.


    Und es hat mich selbst erstaunt, dass das alles erst so richtig richtig Juli anfing. Auch wenn der Prozess schleichend war. So ging er doch sehr schnell von statten. Das Ende vom Lied war die Verleugnung meiner eigenen Erschöpfung. Mein Burn-Out hatte schon viel früher eingesetzt, doch wie ein guter Bekannter von mir auch meinte war: "Wenn du einen Job liebst und alles dafür gibst dann verleugnest du auch gerne mal die eigenen Gefühle. Und es ist auch verständlich. In der heutigen Wirtschaftslage machen das viele." Er ist jetzt viel besser bezahlt und war auch mal arbeitslos. Deswegen sind wir ungefähr auf einer Wellenlänge. Doch hoffe ich, dass mein Weg ein ähnlicher sein wird und ich nicht abstürzen, sondern aus diesen Erfahrungen wachsen werde.


    Ich bereue es in dem Sinne nicht Ich selbst gewesen zu sein. Die mit inniger Liebe sich um die Tiere gekümmert hat (mein größter Wehrmutstropfen. Ich kenne ihre Namen, ihre Gesichter, ihren Charakter... da schleicht sich schon die ein oder andere Träne ein bei dem Gedanken von immer von ihnen loszulassen...) und wirklich jeden Tag ein Strahlemann bei der Arbeit war. Selbst an schlechtesten Tagen konnte ich das Positive aus der Arbeit ziehen. Selbst im Regen hab ich gelächelt und die Tropfen auf meiner Haut genossen. Ich fühlte mich frei und unabhängig. Nach 5 Jahren Arbeitslosigkeit war mein mickriger Verdienst für mich trotzdem eine Art Befreiung. Doch ich hatte auch vieles über mich gelernt:


    Ich bin flexibler als ich dachte. An Samstagen arbeiten hat mir (trotz Asperger) nicht geschadet.

    Und ich war motiviert und begeistert Neues zu lernen.

    Vor allem kann ich mehr einstecken als ich dachte. Ich besaß ein dickes Fell.

    Vielleicht nicht das eines Bären, aber ich war wohl doch nicht so zart beseidet.


    Keiner hätte mir den Job als Pferdepflegerin/Hofarbeiterin zugetraut. Und mittlerweile weiß ich auch: Ich öffne die Augen und schaue auch auf Arbeiten die mir manche Menschen im Vornhinein abraten würden. Weil ich gelernt hatte, dass ich wohl doch versteckte Talente besitze. Und auch wenn ich immer noch eine zierliche Frau bin liebe ich es zu schwitzen, zu ackern und anzupacken. Jetzt wo ich gerade auf Jobsuche bin muss ich mich auch irgendwie körperlich ablenken. Ich merke, dass mein Tag mich nicht so ausfüllt wenn ich nicht zumindest etwas körperlich geleistet habe. Nicht bis zur totalen Erschöpfung (wie an diesem einen schlimmen Montag). Sondern in dem Maße, dass ich auch zufrieden einschlafen kann. :)


    Ich bin optimistisch... zwar hab ich Zukunftsängste, doch ich habe auch das Gefühl die richtige Richtung eingeschlagen zu haben. Und ich bin froh, dass um halb 1 mich ein guter Bekannter schließlich umstimmen konnte. Kein Arbeitgeber der Welt hat etwas von einem Menschen der sich nur kaputt arbeitet und ich hätte damit nicht nur mich, sondern auch mein ganzes Umfeld unglücklich gemacht wenn ich weiter so gearbeitet hätte. Auch wenn mir ein Teil meines Kopfes doch noch sagt "Das war falsch" weiß ich, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Egoismus... wenn auch gesunder Egoismus ist für mich verdammt schwer da mich gerade meine Jugendzeit sehr geprägt hat. Natürlich sollte man nicht sein Leben lang das in sich brandmarkten, aber ich glaube ich bin damit nicht alleine wenn ich sage, dass Eltern einen verdammt großen Einfluss auf das Kind haben. Und man sollte auch immer bedenken, dass jeder seine eigenen persönlichen Grenzen hat.


    Und gerade weil man mich oft in die Nische "zart und sensibel" steckt ist es für mich umso wichtiger zu sehen, dass ich mich in den Jahren gesteigert habe und nicht mehr permanent als das Gesehen werde was die Leute immer in mir sehen wollen. Ich mag immer noch ein sensibler Mensch sein. Doch ich hab die Stärke darin erkannt. Aber ich hab auch gelernt, dass viele Arbeitgeber/Vorgesetzte sehr undankbar sind und ich werde für meine zukünftigen Jobs darauf achten mich nicht mehr ganz so reinzusteigern... auch wenn das eine natürliche Euphorie war hat sie mir im Nachhinein doch sehr geschadet. Ich will meinen Job zumindest mögen, aber ich brauche es auch nicht, dass ich mein ganzes Herzblut darin reinstecke. Zumindest nicht wenn ich dabei kaputt gehe.


    Was ich aber vor allem gelernt habe ist, dass ich mich nicht ständig entschuldige. Meine Chefin kennt mich als die sich ständig entschuldigende. Man hat mir beigebracht höflich und immer respektvoll zu sein, aber ich bin es leid ständig mich für das zu entschuldigen was ich bin. In Zukunft achte ich einfach darauf mich für wirklich schlimme Dinge zu entschuldigen und nicht weil ich mich dadurch selbst klein halte.


    Und ich schreibe nun mal gerne lange Texte. Deswegen lasse ich jetzt auch mal eine Entschuldigung weg. Denn es macht mir Spaß lange Texte zu schreiben und Niemand ist gezwungen diese zu lesen. :upsidedown:

  • Zitat von LadyEndivie08

    Ich selbst habe gelernt, dass jeder Mensch in einer Form eine nachvollziehbare Handlung hat. Und wenn nicht dann liegt es einfach daran, dass ich gewisse Hintergründe nicht kenne oder vlt. nicht erkenne. In meinem Fall kennt ja jeder nur das was ich preis gebe. Doch eins stimmt: Ich hab daraus gelernt und ich glaube so schnell wird mir dieser Fehler nicht mehr widerfahren. Obwohl ich ein sehr leidenschaftlicher und auch impulsiver Mensch bin. In meinem Fall wollte ich mehr Herzblut in eine Firma stecken die gar nicht mehr wollte. Außer mir natürlich x-Aufgaben aufbrummen. Doch ich stelle jetzt auch erst fest, dass ich zu viel Energie (vor allem die letzten Monate) in meine Arbeit gesteckt habe.

    Namine und ich haben nicht gemeint, dass deine Handlung "nicht nachvollziehbar" wäre, sondern dass man solche Reaktionen oft auch vermeiden kann. Zimindest, dass sie so intensiv werden.

    Es geht einen selbst und anderen, die damit zurechtkommen sollen, auch besser.

    Wenn du es dann als impulsiv und sensibel beschreibst, wenn du Panikattacken und anderes hast, ist es ja eh deine Sache.

    Ich weiß auch nicht, wieso dein letzter Paragraph so passiv aggressiv klingt und wo genau du dich da angegriffen gefühlt hast, eigentlich steht da auch gar nichts Böses und eigentlich nur ein Rat, aber bitte.

    Schön, wenn du dir jetzt deiner Sache sicherer bist.