Der Beste Film Aller Zeiten [Diskussionsthema - SIEGEREHRUNG: Post 504]

  • Wenn Harry Potter versucht adulter zu sein, verliert es für mich seinen Charme.

    Wobei es gleich zwei völlig offensichtliche Gründe dafür gibt, dass der dunkler werdende Ton unbedingt notwendig ist: Zum einen werden die Charaktere älter, werden Jugendliche und würden in Kinderfilmen einfach falsch wirken. Ob die Konflikte von Jugendlichen dann gut dargestellt sind, ist eine andere Frage.

    Zum anderen ist die Geschichte von Harry Potter in ihrer Gesamtheit auch die Geschichte eines (wieder) aufkeimenden faschistisch-rassistischen Systems. Das als Kinderstory verpackt will nicht so recht zusammenpassen, gerade "Die Kammer des Schreckens" könnte eben auch an dieser Diskrepanz scheitern, dass hier im Grunde rechtsradikaler Terror gezeichnet wird, der Film aber noch den kindlichen Stil seines Vorgängers übernimmt.

  • Das denk ich mir halt bei Sieben Leben. So ein toller Film


    Den hab ich gestern gesehen, fand den grauenvoll lol

    ok krass. Das is auf jeden Fall einer der Filme, die die meisten Emotionen in mir ausgelöst haben. (ja ich hab geweint wie ein kleines Mädchen, als ich den zum 1. mal gesehen habe lol)


    Wenn ich so drüber nachdenke, hab ich den schon lange nimmer gesehen. Wird vlt mal wieder Zeit :unsure:

  • Fand den Film so unerträglich preachy und auf Tränendrüsen getrimmt. Besonders, weil er aufs Äusserste versucht, seinen Hauptcharakter besonders sympathisch und selbstlos darzustellen und das, zumindest bei mir, ordentlich backfired, weil er dadurch absolut eindimensional und uninteressant bleibt.



    Ach, und gab es wirklich Leute, die nicht nach einer halben Stunde schon problemlos zusammengepuzzlet haben, wie sich die Story entwickeln wird, welche Botschaft der Film vermitteln will und wie er enden wird? Das war einfach alles so absolut unsubtil und "in your face" xd

  • Bei mir auch. ^^


    bodennaher monarch

  • Ich finde das nicht OK. Suizid ist in dem Fall nur ein Weg sich nicht den Konsequenzen zu stellen.

    Aber als Erwachsener hat man eben die Suppe auszulöffeln, die man sich eingebrockt hat und wenn man wirklich bereut, gibt es keinen Weg darum, als die Verantwortung zu übernehmen.

    Und man kann vielleicht niemanden ins Leben zurückholen, man kann aber dennoch versuchen, der Gesellschaft etwas zu geben.

    Deshalb mag ich auch das Klischee vom Mörder nicht, der zum Mönch geworden ist.

    Denn was genau ist besser geworden dadurch? Er hat für immer ausgesorgt, denn so bescheiden leben Mönche auch nicht und hat seine Ruhe vor denen, die er geschädigt hat. Während die Geschädigten nichts bekommen, keine persönliche Aussage dass es ihm leid tut, und kein Versuch anderen zu helfen, um sich seine Tilgung zu verdienen.

  • Wenn ich so drüber nachdenke, hab ich den schon lange nimmer gesehen.

    Ist meistens ne gute Idee hin und wieder mal einen alten Eindruck aufzufrischen. Gerade bei Filmen, die man in Kinder- und Jugendjahren mochte, ist das oft sinnvoll, weil man da noch deutlich dazu neigt gewisse DInge einfach mögen oder nicht mögen zu wollen. Ich fand zum Beispiel Titanic doof, weil ich ihn doof finden wollte. War halt eine kitschige Liebesromanze, die als Jugendlicher zu unmännlich und kitschig war. Dass das eine schlechte Voraussetzung zu einer sinnvollen Beurteilung ist, brauch ich vermutlich nicht zu erklären.

  • Ich würde schon wollen, dass jemand einsieht, was er getan hat.

    Und der Selbstmord soll ja eine Form von Wiedergutmachung sein, ist es aber eben nicht.

    OT: Ich hätte da keine Hoffnung darauf, wobei es auf die Umstände ankäme. Wenn das wirklich niedrige Beweggründe gewesen wären, würde ich keine Entschuldigung von demjenigen wollen, selbst wenn es ihm leidtäte. Dann soll der von mir aus gern noch zusätzlich damit leben, dass ein Angehöriger seine Entschuldigung nicht annehmen möchte.


  • Wenn das wirklich niedrige Beweggründe gewesen wären, würde ich keine Entschuldigung von demjenigen wollen, selbst wenn es ihm leidtäte. Dann soll der von mir aus gern noch zusätzlich damit leben, dass ein Angehöriger seine Entschuldigung nicht annehmen möchte.

    Es geht nicht um Entschuldigen, sondern darum dass man ihnen das Wissen gibt, dass man realisiert hat, das man verstanden hat.

  • Wenn das wirklich niedrige Beweggründe gewesen wären, würde ich keine Entschuldigung von demjenigen wollen, selbst wenn es ihm leidtäte. Dann soll der von mir aus gern noch zusätzlich damit leben, dass ein Angehöriger seine Entschuldigung nicht annehmen möchte.

    Es geht nicht um Entschuldigen, sondern darum dass man ihnen das Wissen gibt, dass man realisiert hat, das man verstanden hat.

    Das weiß ich auch, aber... ich hab keine Ahnung, ob du jemanden schon wirklich mal gehasst hast, aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass du generell "geh sterben"-Mentalität dieser Person gegenüber entwickelst, und wenn derjenige es wirklich realisieren würde, dann ... freust du dich unter Umständen schon etwas darüber, dass er damit zu leben hat. Andere müssen es schließlich auch. ^^"


    Zum Film: Es sind zu Beginn bei dem Unfall nicht "nur" sechs Fremde ums Leben gekommen, sondern auch seine Freundin. Natürlich ist es ein Wahnsinn für den Tod sechs fremder Menschen verantwortlich zu sein, aber seine eigene Freundin / Verlobte war da auch dabei. Vielleicht konnte er sich auch allgemein kein Leben ohne ihr vorstellen und dann noch für sein eigenes Alleinsein verantwortlich zu sein.


    Der Teil am Telefon war aber wirklich etwas albern. Wenn ich beginne Leute in einer Hotline zu beleidigen, muss ich damit rechnen, dass auch die sich nicht alles gefallen lassen, nur weil sie im Dienst sind und einer, der dennoch freundlich bleibt, tut das sicherlich aus reiner Professionalität. Das heißt nicht, dass er nicht (berechtigerweise) im Geheimen "was für ein Trottel!?" denkt. xD

  • Wenn ich so drüber nachdenke, hab ich den schon lange nimmer gesehen.

    Ist meistens ne gute Idee hin und wieder mal einen alten Eindruck aufzufrischen. Gerade bei Filmen, die man in Kinder- und Jugendjahren mochte, ist das oft sinnvoll, weil man da noch deutlich dazu neigt gewisse DInge einfach mögen oder nicht mögen zu wollen. Ich fand zum Beispiel Titanic doof, weil ich ihn doof finden wollte. War halt eine kitschige Liebesromanze, die als Jugendlicher zu unmännlich und kitschig war. Dass das eine schlechte Voraussetzung zu einer sinnvollen Beurteilung ist, brauch ich vermutlich nicht zu erklären.

    Jo, genau das hab ich mir jetzt auch gedacht, nachdem ich die neuesten Beiträge gelesen habe.

    War gefühlt noch ein kleiner Junge, als ich den Film gesehen habe..


    Mal sehen, ob ich nach dem Rewatchen meine Meinung ändere, oder ob die Nostalgie prevailed.


  • Runde #0,5 | Runde #1 | Runde #1,5 | Runde #2


    Die letzte Gruppenphase ist vorbei und wir sind von den anfänglichen 268 Filmen auf 64 runter. Das heißt, jetzt beginnen die Duelle und die wirklich schweren Entscheidungen! Doch vorher sehen wir uns mal einige Details zu den Ergebnissen von Runde #2 an:


    List of Shame

    Diesmal gibt es zwar keine Filme, die sich komplett ohne Stimme verabschieden mussten, aber dafür eine andere negative Überraschung. Aus der ersten Runde hatten wir für euch die Top 10 mit den meisten Stimmen rausgesucht und ob man es glauben möchte oder nicht, aber einer dieser Filme hat es nicht durch die zweite Runde geschafft! Nun, nur weil man mal ganz oben war, heißt es nicht, dass man nicht unten landen kann.

    Top "10" von unten

    Die Filme, die es nicht in die nächste Runde geschafft haben und die wenigsten User überzeugen konnten:


    (7) Ex Machina (2015) vorher 12 Stimmen

    (7) The Lego Movie (2014) vorher 12 Stimmen

    (7) Armageddon (1998) vorher 10 Stimmen

    (6) Last Samurai (2003) vorher 8 Stimmen

    (6) Spirit, der wilde Mustang (2002) vorher 8 Stimmen

    (6) Reservoir Dogs (1992) vorher 11 Stimmen

    (6) Mamma Mia - Here We Go Again (2018) vorher 9 Stimmen

    (6) Black Panther (2018) vorher 9 Stimmen

    (5) Love, Simon ( 2018 ) vorher 10 Stimmen

    (4) Die purpurnen Flüsse (2000) vorher 14 Stimmen

    (4) Honig im Kopf (2014) vorher 9 Stimmen

    (4) Kung Fu Panda 2 (2011) vorher 8 Stimmen



    Eure Top 10 [Runde #2]

    Wer sich nicht spoilern lassen will, kann ja gleich zu der Gesamttabelle springen. Hier aber die zehn Filme mit den meisten Stimmen insgesamt. Filme, die bereits Runde #1 in der Top 10 waren, sind mit * markiert.


    Die Ergebnisse

    Pro Gruppe sind vier Filme weiter gekommen. Hin und wieder gab es mehrere Anwärter für den "vierten Platz", sodass wir die Anzahl der Stimmen* aus Runde #1 als Entscheidungshilfe genutzt haben. Filme, die es in die nächste Runde geschafft haben, sind fett markiert.

    In der Top 10 hat sich doch ein wenig was getan. War das zu erwarten? Überrascht es, dass "Oben", der ja doch auf Platz 3 in der letzten Runde war, es diesmal nicht geschafft hat? Habt ihr eine persönliche Top 10, die ihr gerne noch in den finalen Runden sehen würdet?

  • Cassandra

    Hat den Titel des Themas von „Der Beste Film Aller Zeiten [Diskussionsthema - Ergebnisse Runde #1: Post 219]“ zu „Der Beste Film Aller Zeiten [Diskussionsthema - Ergebnisse Runde #2: Post 298]“ geändert.
  • Oben ist das neue Unten! :assi: Hab mich ja eh gefragt, was so viele an dem Film gefunden haben.

    Dass sowohl ES als auch Jäger des verlorenen Schatzes als viertplatzierte aufgrund der Nominierungsstimmen rausgeflogen sind, ist schon etwas tragisch/traurig, aber gerade Gruppe 9 war wirklich ziemlich blöd zusammengestellt.

    Und bitte, was machen eigentlich die ganzen Harry Potter Filme hier immernoch? Man könnte fast denken, dass das hier ein Kinder Harry Potter Forum ist. Hätte man die nicht zufällig alle in eine Gruppe werfen können? Man kann ja schon froh sein, dass es keinen dritten Teil von Heiligtümer des Todes gibt. :blerg:

    Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kehren die Toten auf die Erde zurück! (DotD)


    Per aspera ad astra!
    Momentan kein Partneravatar mit Missy!

  • Bin etwas enttäuscht, dass Infinity War, Deadpool 2 und Troja draußen sind, aber noch schlimmer finde ich, dass es kein einziger Star Wars-Film in die nächste Runde geschafft hat. Es war zwar sowieso nur noch Episode 5 dabei, aber trotzdem... und dann auch noch mit Gleichstand zu Mrs. Doubtfire rausgeflogen. Ernsthaft? Die originale Trilogie sind ja eigentlich Klassiker, da hätte ich schon erwartet, dass die deutlich weiter kommen.


    Aber es gibt auch einige Lichtblicke. Bei Herr der Ringe hat es die gesamte Trilogie geschafft, was zeigt, dass die Leute hier ja offensichtlich doch Geschmack haben. :haha:

    Dark Knight, Inception, Ritter der Kokosnuss, Fluch der Karibik... da sind ja doch einige sehr gute Filme noch mit im Rennen. Alles in allem kann ich das Ergebnis größtenteils nachvollziehen und finde auch in jeder Gruppe mindestens einen weitergekommenen Film, den ich sehr gerne mag. Ist zwar schade, dass auch ein paar meiner Favoriten draußen sind, aber so ist es eben. Am Ende bleibt sowieso nur einer übrig.