Das Corona-Virus

  • Das werden sie nicht tun. xD Dafür sind sie viel zu frustiert und sie haben ja nett nachgefragt und nach so einer Antwort fühlen sie sich "verar****" an.

    Dazu muss ich sagen: Gut, dann sind sie selbst Schuld, wenn sie keine Eigeninitiative ergreifen wollen. ^^"

    Man darf von Impfzentren nicht erwarten, dass sie Listen von abertausenden an Leuten durchgehen und das täglich und über Arztpraxen wurde auch bereits genug gesagt.

  • Soooo, ich war heute nochmal bei meiner Ärztin und möchte euch zur Abwechslung eine witzige Geschichte erzählen, wenn das okay ist. :)


    Vor ein paar Tagen hatte sich mein Rachen entzündet und als ich morgens aufwachte, hatte ich dann fortan so einen "kratzigen" Schmerz beim Schlucken. Meine Nase war nur sehr leicht verstopft. Nachts. Und ansonsten lief mir die Nase. Zwar nur ganz wenig, aber dafür dauerhaft, das hat echt genervt. ^^ Nun! Ich bekomme das irgendwie jedes Jahr um diese Zeit, wenn es draussen grade richtig schön warm wird. Etwas matt und platt war ich auch.
    Ich habe mich also krank schreiben lassen und war wie gesagt bei meiner Hausärztin. Ich fragte sie, ob sie eine Idee hat, was das sein könnte. Um es mit den Worten von Rezo zu sagen: "Ja lol ey!". Das ist tatsächlich eine sehr harmlose Pollenallergie, die auch nur dieses Jahr etwas stärker ist, weil ich grade auf einem Gelände arbeite, auf dem gaaaaaaanz viel Grün wächst. Ich hatte also schon seit meiner Kindheit eine Pollenallergie, habe es aber nie mitbekommen, weil sonst immer nur mein Rachen für etwa zwei Tage entzündet war und man sich sonst keine Gedanken darüber machte. XD

    Übrigens: Ich hatte ja getippt, dass ein Risikopatient seine Termine absagte und ich nur deshalb so zwischen geschoben und geimpft wurde/werde. Tatsächlich ist das aber noch viel geiler: Die Risikopatienten waren in ihrer Praxis ALLE schon durchgeimpft. Deshalb hatte ich schon meine Termine bekommen. Also sogar noch besser, als ich dachte. x3


    Sie hat mir übrigens auch erzählt, dass man Nebenwirkungen bei Impfungen bekommt, wenn einem die Nadel blind in den Oberarmmuskel gejagt wird. Bei uns haben sie immer geschaut, dass man die Impfung direkt ins Blut gibt. Fragt mich bitte nicht, wie das aussieht, da man an den Oberarmen ja irgendwie keinen Venen findet. Sie hat aber gemeint, dass diese Vorfälle mit den Blutgerinseln im Gehirn, bei Impfungen mit Astraszeneka, immer bei solchen Patienten auftraten, bei denen einfach nur in den Armmuskel gespritzt wurde. Und sie sagte, das sei grundsätzlich bei jeder Impfung so, dass es hier nicht auf den Impfstoff ankommt, sondern auf die Technik, wie es verabreicht wird. Ich gebe hier nur weiter, was sie mir gesagt hat! ^^

    Ich fand es jedenfalls interessant, weil ich bei meiner letzten Impfung 2019 sehr starke Schmerzen im Oberarm hatte und erhebliche Probleme mit dem Kreislauf. Bei der jetzigen Impfung mit Biontech hatte ich so gut wie gar keine Schmerzen im Arm und auch sonst keine Symptom oder Nebenwirkungen.

    Vielleicht habt ihr ja Lust, mal zu berichten, ob euch der Oberarm extrem wehgetan hat UND ihr irgendwelche anderen Nebenwirkungen noch hattet, oder wie es sonst bei euch war.


    Auch jetzt kusieren noch viele Gerüchte über Corona. Daher wäre es vielleicht ganz gut, die Erfahrungen hier detailliert zu beschreiben. Ich finde das sehr interessant. :)


    So, und jetzt noch zu deiner Frage:


    Aber was erwartet ihr wegen der Delta Variante?


    Das kommt drauf an. Vielleicht hat hier jemand eine zuverlässige Quelle parat, in der man lesen kann, on die Impfung hier noch Wirkung zeigt?

    Bei der indischen Variante (das ist eine Andere, richtig?) haben wir auch schon über 200 Menschen hier in DE, die das bekommen haben. Das ist zumindest mein letzter Wissensstand. Im ZDF berichten sie irgendwie nur noch über allgemeine Neuinfektionen und über Impfzahlen.... :tired:


    Sollte die Impfung gegen eines von beidem nicht mehr helfen, sehe ich bereits schwarz, wenn ich ehrlich bin.
    Und nein, ich möchte dieses "schwarz sehen" hier jetzt NICHT weiter ausführen.... :hmmmm:


    LG

  • Sie hat mir übrigens auch erzählt, dass man Nebenwirkungen bei Impfungen bekommt, wenn einem die Nadel blind in den Oberarmmuskel gejagt wird. Bei uns haben sie immer geschaut, dass man die Impfung direkt ins Blut gibt. Fragt mich bitte nicht, wie das aussieht, da man an den Oberarmen ja irgendwie keinen Venen findet. Sie hat aber gemeint, dass diese Vorfälle mit den Blutgerinseln im Gehirn, bei Impfungen mit Astraszeneka, immer bei solchen Patienten auftraten, bei denen einfach nur in den Armmuskel gespritzt wurde. Und sie sagte, das sei grundsätzlich bei jeder Impfung so, dass es hier nicht auf den Impfstoff ankommt, sondern auf die Technik, wie es verabreicht wird. Ich gebe hier nur weiter, was sie mir gesagt hat! ^^

    Ähm, bist du dir sicher, dass sie das nicht anders rum gemeint hat. Bzw. hat sie irgendeine Quelle für diese Aussage.


    Soweit ich das im Kopf habe, sind die Impfstoffe alle strikt intramuskulär anzuwenden. Das konnte ich jetzt auch auf die schnelle in den ganzen Steckbriefen zu den Impfstoffen sowie bei der Stiko und dem RKI finden. Da wird sogar noch dazu erwähnt, dass die Impfung nicht intravaskulär (also in ein Gefäß), subkutan oder intradermal erfolgen darf. Außerdem scheint die Wahrscheinlichkeit einer intravaskulären Injektion beim Versuch eine intramuskuläre Injektion durchzuführen sehr gering zu sein. Also gezielt kann sie da am Oberarm, wie du selbst schon meintest, wohl nix ansteuern.

    Ich könnte mir eher vorstellen, dass Nebenwirkungen eher auftreten, wenn ausversehen ein Blutgefäß bei der Impfung getroffen wird. Das ist jetzt aber nur Laienwissen, hab keine große Ahnung von Medikamten bzw. Impfungen.


    Aber generell seh ich die Aussage deiner Ärztin da kritisch, da sie sich komplett gegen die Herstellerangaben richtet. Irgendeinen Grund wrden die schon haben. Aber eventuell hat sie bei ihrer Aussage auch einfach nur was vertauscht bzw. sich unklar ausgedrückt.

  • Bei uns haben sie immer geschaut, dass man die Impfung direkt ins Blut gibt.

    Entweder hast du das falsch verstanden oder sie hat dir Müll erzählt. Wenn der Impfstoff direkt ins Blut gespritzt werden würde, würde die Chance auf Nebenwirkungen steigen, nicht sinken. In dem man in den Muskel spritzt, wird der Impfstoff nur langsam in den Blutkreislauf aufgenommen und der Körper hat so Zeit auf den Impfstoff zu reagieren und muss nicht alles auf einmal "verdauen".

    Stell dir vor, du müsstest ganz alleine einen Suppentopf leeren. Wenn du die Suppe nach und nach isst, wirst du das schaffen. Wenn du alles auf einmal isst, wirst du massive Bauchschmerzen bekommen (und es wahrscheinlich nicht schaffen).

    Eine Alternative wäre eher die Impfung direkt unter die Haut zu geben, wobei ich nicht weiß, ob das bei den Corona-Impfungen überhaupt möglich ist. Das wird aber eigentlich nur bei Menschen mit Gerinnungsstörungen verabreicht (damit Blutungen vermieden werden) und die Impfungen werden schlechter in den Blutkreislauf aufgenommen, wodurch die Chance auf eine fehlgeschlagene Impfung steigt.


    Meinst du nicht, dass sie eher das Gegenteil sagte? Also, dass sie sehr darauf achtet, dass sie KEIN Gefäß erwischt und wirklich in den Muskel geht und nicht ins Fettgewebe?

  • Ich dachte auch eher an einen "toten Virus", den man injiziert bekommt. Als ich mich als Probandin angemeldet habe, da hatte ich ja diesen Abend, wo der Professor/ die Professorin die Leute über alles aufklärt. Und damals haben sie von einer Studie mit einer Impfung gegen Vogelgrippe gesprochen. Da hieß es dann, dass man den toten Virus injiziert bekommt. An sowas dachte ich. Aber gut, ich glaube auch, dass Impfungen jeweils unterschiedlich funktionieren. Also danke nochmals! :)

    Es gibt die verschiedensten Impfstoff-Ansätze und da sind natürlich auch solche dabei, die tatsächlich "den jeweiligen Erreger" verwenden. Zum einen gibt es Impfstoffe, die attenuierte (abgeschwächte) Viren (Lebendimpfstoffe) verwenden und zum anderen gibt es Ansätze, die auf (chemisch/physikalisch) inaktivierte Viren (Totimpfstoffe) setzen.

    Die chinesische Firma Sinovac hat unter anderem einen Totimpfstoff auf Basis von SARS-CoV-2 entwickelt, der zurzeit von der EMA für eine mögliche Zulassung geprüft wird. Jedoch sind die bisherigen Ergebnisse bezüglich der Wirksamkeit und der Fähigkeit, die Übertragung der Viren zu verhindern deutlich schlechter als bei den bereits zugelassenen mRNA- und Vektor-Impfstoffen.


    Die verschiedenen Impfstoff-Prinzipien (mRNA-, Vektor-, Peptid- und Ganzvirus-Impfstoff) haben jeweils verschiedene Vor- und Nachteile. So sind beispielsweise Ganzvirus-Impfstoffe gewöhnlich sehr immunogen, aber sie bergen immer das Risiko, das sie -gerade bei Lebendimpfstoffen- doch die Krankheit, vor der sie eigentlich schützen sollen, hervorrufen können. Vektor-Impfstoffe funktionieren ähnlich wie Lebendimpfstoffe, verwenden aber gut charakterisierte und weitgehend harmlose Trägerviren um eine robuste Immunantwort gegen das Zielantigen zu vermitteln. Nachteilig bei diesem System ist, dass das Immunsystem auch gegen den Vektor selber vorgeht, was zu Problemen bezüglich der Wirksamkeit bei Auffrischimpfungen oder anderen Impfstoffen, die dasselbe Vektorvirus verwenden, führen könnte.

    Die Zusammensetzung und Funktion der einzelnen Komponenten der mRNA-Impfstoffe sowie die Nukleosid-Modifizierung ist unter anderem hier und hier sehr gut beschrieben. Übrigens sind die Lipidnanopartikel (LNP) auch ein Grund warum eine Freigabe der Patente für die mRNA-Impfstoffe keinen Sinn macht. Denn es gibt schlicht und einfach kaum Firmen, die die LNP herstellen können und teilweise fehlt es sogar noch an den Rohstoffen für ihre Herstellung.


    Anmerkung: Einige der verlinkten Artikel sind vom letzten Jahr und berücksichtigen natürlich nicht, dass einige der Impfstoffkandidaten mittlerweile zugelassen wurden.

    Aber wieso eigentlich sind die Nebenwirkungen so unterschiedlich? Ist das alles normal?

    Es ist vollkommen normal, das Menschen unterschiedlich auf die Impfstoffe reagieren. Hierfür gibt es diverse Gründe, die vornehmlich mit der jeweiligen Immunkompetenz, also der Fähigkeit des Immunsystems auf Antigene bzw. Fremdkörper zu reagieren, zusammenhängen (Alter, Geschlecht, B- & T-Zellrezeptor-Repertoire sowie Aktivität und Regulation der Immunzellen uvm.). Im Prinzip spiegeln die verschiedenen Nebenwirkungen und ihre Ausprägungen das wieder, was man auch bei natürlichen Infektionen beobachten kann. Es gibt Individuen, die keine oder kaum Krankheitssymptome entwickeln und es gibt solche, die an der Krankheit sterben.

    Letztlich ist eine Impfung nichts anderes als eine künstlich hervorgerufene, aber möglichst gut kontrollierte, Infektion.

    Sie hat mir übrigens auch erzählt, dass man Nebenwirkungen bei Impfungen bekommt, wenn einem die Nadel blind in den Oberarmmuskel gejagt wird. Bei uns haben sie immer geschaut, dass man die Impfung direkt ins Blut gibt. Fragt mich bitte nicht, wie das aussieht, da man an den Oberarmen ja irgendwie keinen Venen findet. Sie hat aber gemeint, dass diese Vorfälle mit den Blutgerinseln im Gehirn, bei Impfungen mit Astraszeneka, immer bei solchen Patienten auftraten, bei denen einfach nur in den Armmuskel gespritzt wurde. Und sie sagte, das sei grundsätzlich bei jeder Impfung so, dass es hier nicht auf den Impfstoff ankommt, sondern auf die Technik, wie es verabreicht wird. Ich gebe hier nur weiter, was sie mir gesagt hat! ^^

    Wenn deine Ärztin das obige tatsächlich so gesagt hat, muss ich mich den Aussagen von Inspector Looker und YnevaWolf anschließen und dir sagen, dass deine Ärztin viel Quatsch erzählt.

    Zunächst einmal frage ich mich, woher deine Ärztin weiß, dass alle Impflinge, die (Sinusvenen-)Thrombosen infolge einer AstraZeneca-Impfung entwickelt haben und daran verstorben sind, den Impfstoff in den Armmuskel injiziert bekamen? War sie dabei und hat es gesehen oder gibt es irgendwo eine verläßliche Quelle, die das besagt?

    Heißt es dann im Umkehrschluss, dass alle AstraZeneca-Impflinge, die keine (Sinusvenen-)Thrombosen entwickelt haben, den Impfstoff in die Blutbahn injiziert bekamen, obwohl doch die Herstellervorgaben eine Applikation in den Oberarmmuskel vorsahen?

    Wenn es tatsächlich so ist, dass es bei jeder Impfung, unabhängig vom Impfstoff, aufgrund der Applikation in den Oberarmmuskel zu Thrombosen oder anderen schweren Nebenwirkungen kommt, frage ich mich: Warum ist das vorher noch keinem aufgefallen? Das schreit schon stark nach Verschwörungstheorie oder akuten Sauerstoffmangel im Gehirn aufgrund von zu langem Tragen einer FFP2-Maske. :wink:


    Ich würde schon fast drauf wetten, dass die Applikation des Impfstoffs in die Blutbahn zu folgenden Nebenwirkungen führen wird: Anschwellen von Lymphknoten, (starke) Schmerzen im Bereich der Lymphknoten, wahrscheinlich noch (starkes) Fieber und Gliederschmerzen sowie ein allgemeines Unwohlsein.

    Wie ich darauf komme? Durch die Injektion in die Blutbahn kann der Impfstoff schnell in das Lymphsystem und somit in Lymphknoten gelangen. In den Lymphknoten halten B- und T-Lymphozyten "Winterschlaf" und warten darauf das sie aktiviert werden. Jetzt kommt ein Vektorvirus oder allgemeiner gesagt ein Antigen im Lymphknoten vorbei. Von den ganzen Lymphozyten im Lymphknoten muss jetzt nur ein einziger Lymphozyt eines dieser Antigene erkennen (hoffentlich eine CD4+-T-Zelle = T-Helferzelle) und ich verspreche dir, dass die Hölle los bricht! Der Lymphozyt wird haufenweise pro-inflamatorische (entzündungsfördernde) Cytokine und Chemokine freisetzen, die wiederum alle anderen Immunzellen im Lymphknoten stimulieren. Zusätzlich beginnen die aktivierten Lymphozyten mit der massenhaften Proliferation (Zellteilung). Die ihrerseits aktivierten Zellen werden auch erstmal pro-inflamatorische Cytokine und Chemokine freisetzen und die Kettenreaktion ist in vollem Gange. Die Folgen sind u.a. Fieber, Gliederschmerzen sowie ein verstärktes Einwandern von Immunzellen in den "Infektionsort" (Lymphknoten), was dann wahrscheinlich das Anschwellen des Lymphknoten begünstigt. Da jetzt alles mit Rang und Namen (B- und T-Lymphozyten, Makrophagen, Dendritische Zellen, Natürliche Killerzellen und Neutrophile Granulozyten) versammelt ist, geht es dem Antigen ziemlich schnell an den Kragen, was sicherlich schlecht für die Ausbildung eines immunologischen Gedächtnisses ist.

    Letztlich sind das Hypothesen meinerseits zur Applikation von SARS-CoV-2 Impfstoffen in die Blutbahn, die natürlich erstmal wissenschaftlich bewiesen werden müssten. Aber die grundsätzlichen Abläufe, die ich oben beschrieben habe, kannst man in Immunologie-Lehrbüchern nachlesen.

    Falls jetzt jemand denkt, dass das Anschwellen der Lymphknoten nur bei Applikation in die Blutbahn möglich ist, muss ich ihn/sie leider enttäuschen, da das auch bei korrekter Applikation passieren kann. Hierfür werden dann sicherlich professionelle Antigen-präsentierende Zellen (Makrophagen und DCs) verantwortlich sein, die vom Infektionsort zum Lymphknoten gewandert sind, um die "Schlafmützen aufzuwecken".

  • Aber generell seh ich die Aussage deiner Ärztin da kritisch, da sie sich komplett gegen die Herstellerangaben richtet. Irgendeinen Grund wrden die schon haben. Aber eventuell hat sie bei ihrer Aussage auch einfach nur was vertauscht bzw. sich unklar ausgedrückt.


    Wahrscheinlich hat sie es genau andersrum gemeint, aber es anders ausgesprochen. Kommt vor. Das passiert auch den Besten. Ich selbst sehe das auch so, dass man ohnehin jede Aussage erst einmal in Frage stellen sollte. Darum habe ich explizit darauf verwiesen, dass ich nur weitergebe, was mir gesagt wurde. Denn ich wusste es ja eben nicht besser.


    Daher danke, dass ihr das nochmal richtig gestellt habt! :heart::heart:



    Alles wie gehabt: Die Variante ist zwar ansteckender, führt aber bei Geimpften zu keinen schweren Erkrankungen


    Danke für die Quelle! Das beruhigt mich schon etwas. :kiss:



    Es gibt die verschiedensten Impfstoff-Ansätze und da sind natürlich auch solche dabei, die tatsächlich "den jeweiligen Erreger" verwenden.


    Ich habe jetzt nur diesen Satz zitiert, aber alles gelesen. Und ich danke dir nochmal ganz herzlich für die Infos und die vielen Quellen, die du extra verlinkt hast. DANKE! :bigheart:


    Und mal ganz btw.: Ich wusste, dass mich die Bisafans Community nicht enttäuschen wird. Es ist noch fast genauso wie früher. Immer wenn ich hier lese, fühle ich mich gleich besser.


    Ich zocke grade noch Pokemon Schwert nebenbei, bereite ein Team für einen Kampf gegen einen Kollegen vor, der Rangkämpfe bestreitet und ich will mal gucken, wie lange ich mich gegen ihn auf den Beinen halten kann. ^^

    Mit den Remakes im September will ich direkt richtig durchstarten. Mal gucken.
    Warum ich das jetzt erzähle?
    Damit ihr seht, dass ich nicht einfach nur irgendein Internet-Corona-Troll bin. XD


    LG ^^

  • Das werden sie nicht tun. xD Dafür sind sie viel zu frustiert und sie haben ja nett nachgefragt und nach so einer Antwort fühlen sie sich "verar****" an.

    Dazu muss ich sagen: Gut, dann sind sie selbst Schuld, wenn sie keine Eigeninitiative ergreifen wollen. ^^"

    Man darf von Impfzentren nicht erwarten, dass sie Listen von abertausenden an Leuten durchgehen und das täglich und über Arztpraxen wurde auch bereits genug gesagt.

    Wann fängt Eigeninitiative eigentlich an? Meine Mutter hat ja 2 mal mal beim Hausarzt gemeldet und jetzt sogar 1 mal bei der Frauenärztin. Auch dort kam nur, dass es erst nach den Sommerferien einen Termin geben könnte. Das wäre in Hessen erst nach dem 27.08. also fast September. Sie wartet ja bereits schon 7 Wochen auf einem Impftermin und ist einfach nur enttäuscht. Weil es gibt keine klare Ansagen wann endlich soweit ist. Dazu, das stimmt ja auch, nehmen ja die Betriebsärzte und Kinderärzte den Biontech Impfstoff weg, der ja für die Leute in den Prioritätsgruppen gedacht ist. Dazu habe ich gehört, dass Kolleginnen sich einfach beim Kinderarzt impfen können, obwohl ihr eigenes Kind noch zu jung sei. Dabei ist der Impfstoff dort nur für inpfberechrigen Kinder gedacht und nicht für die Eltern. Für die gibt es andere Anlaufstellen. Ansonsten sind deren Kollegen alle schon geimpft, weil die Meisten auf den Dörfern wohnen. Wo die Ärzte einen deutlich kleineren Patientenkreis haben. Es gäbe ja die Idee, bei anderen Hausärzten anzufragen, aber das soll man nicht, weil sie ihre eigene Patienten impfen. Und Manche werden vorher mit anderen Impfstoffen geimpft wie Johnson und Johnson. Das wollen aber meine Eltern nicht.


    So wie man sieht, läuft alles falsch. Meine Eltern wären bestimmt schon geimpft wenn die Impfpriorisierung nicht aufgehoben wäre. Die Aufhebung der Impfstoffpriorität war der größte Fehler überhaupt und das sage auch ich klar und deutlich.


    Man kann offen und ehrlich sagen, dass es ein Impfversagen ist. Von der Organisation bis zur Impfbeschaffung lief alles falsch.

  • Ich seh mit Delta jetzt kein Problem auf uns zukommen. Die Gesamtzahlen sind weiter rückläufig, impfen sollte laufen, solange man sich bemüht, Veranstaltungen gibts weiterhin kaum und bis zum Herbst ist Zeit.

    Warum reden dann Virologen von einer 4.Welle im Herbst und keiner kann genau sagen wann endlich alle geimpft sind, die auch möchten. Es wäre umso besser wenn in der Schlussphase Leute an Corona erkranken, weil sie noch keine Inpfung bekommen haben und auch hier sagen die Virologen, dass früher oder später jeder von uns mal Corona kriegt. Den Ungeimpften trifft es nur härter als den Geimpften. Dazu kommt, dass die Delta Variante auch für die Kinder gefährlich sein kann und es gibt keine Empfehlung für Kinder.


    Neu: Meine Eltern haben nun auch einen Impftermin bekommen im Impfzentrum für Anfang und Mitte Juli. Alles wieder gut. Kam so plötzlich.

  • Warum reden dann Virologen von einer 4.Welle im Herbst und keiner kann genau sagen wann endlich alle geimpft sind, die auch möchten.

    Frag die das doch, ich bin kein Virologe. Zumindest hab ich nicht vor, jetzt in Dauerangst und Panik zu leben, nur weil im Herbst etwas sein könnte, das jetzt eh noch keiner weiß. Ist schon schlimm genug, dass viele Einschränkungen noch gefühlt ewig bestehen bleiben. Ist halt wie so oft: Etwas verbieten geht schnell, das Ganze rückgängig machen ist dann wieder eine ganz andere Sache...

  • Warum reden dann Virologen von einer 4.Welle im Herbst und keiner kann genau sagen wann endlich alle geimpft sind, die auch möchten.

    Frag die das doch, ich bin kein Virologe. Zumindest hab ich nicht vor, jetzt in Dauerangst und Panik zu leben, nur weil im Herbst etwas sein könnte, das jetzt eh noch keiner weiß. Ist schon schlimm genug, dass viele Einschränkungen noch gefühlt ewig bestehen bleiben. Ist halt wie so oft: Etwas verbieten geht schnell, das Ganze rückgängig machen ist dann wieder eine ganz andere Sache...

    Die werden auch verschwinden, die Einschränkungen. Aber wir können doch nicht jetzt alle Regeln aufheben, wo doch viele noch nicht geschützt sind und das sollte 1. Priorität sein, die zu schützen, die noch nicht geimpft sind. Wenn jeder das Impfangebot bekommen hat, dann kann man meineswegen groß öffnen. Dann sind die meisten doppel geimpft, fast alleverstgeimpft und der Rest will nicht impfen. Und dann wird es wohl so sein, dass Doppelgeimpfte alles machen können, was sie wollen. Und Erstgeimpfte und Ungeimpfte nur mit einem negativen Selbsttest. Und irgendwann wird der Selbsttest auch für alle verschwinden wenn jeder Impfwillige auch doppelt geimpft ist. Corona wird jeder von uns bekommen, aber die geimpft sind, sind halt vor schweren Krankheiten geschützt. Bei Impfgegner hätte ich dann Mitleid wenn es denen hart zuschlägt. Sie hätten es wissen sollen.

  • Es sieht alles danach aus, dass es keinen anderen Weg geben wird auch die Kinder zu impfen. Wenn das auch nicht reicht, weil zu viele nicht impfen wollen, dann sollten wir echt über eine Impfpflicht reden. Aber erst wenn jeder geimpft ist, wer auch möchtet. Die indische Variante soll bis zu 50% ansteckender sein als die britische Variante. Und beim Coronavirus haben wir mit einem Virus für immer zutun, was das ganze Jahr auftritt. Das ist der klare Unterschied zur Grippe und Erkältung. Aber wenn wir unser Leben so anpassen, dass das Coronavirus kaum vorhanden ist, könnte es sein, dass die Grippe und Erkältung kaum noch relevant vorkommt.


    https://www.tagesschau.de/ausl…-impfungen-sorge-101.html

  • Zitat von Zensiert.

    Ich meinte damit auch nicht die Impfquote sondern die Menge an Leute die sich impfen lässt. Das flacht immer weiter ab. Eine 80%tige Impfquote wird man wahrscheinlich nirgends erreichen. Eine Impfpflicht wird es nicht geben. Willst du die Menschen komplett aus dem gesellschaftlichen Leben ausschließen damit? Du kannst nicht mal eben 30% der Gesellschaft quasi ein Arbeitsverbot erteilen. Und eine Zugangsbeschränkung für Geschäfte etc. wird nur die Geschäfte leiden lassen. Amazon und Co. freuts. Du wirst keinen zwingen können.

    Weil das passt hier besser.


    Die müssen wir aber erreichen um eben eine gewisse Grundimmunisierung zu haben. Oder sollen immer Menschen an Corona sterben?


    Bei einer Impfpflicht wird keiner ausgeschlossen. Wenn wir nicht mal 80% der Leute impfen, was soll man sonst machen? Die Impfpflicht ist akzeptabel wenn der Zweck und Sinn größer ist als der Schaden, der entsteht.


    Aber ich bin bei dir. Sobald jeder geimpft ist wer möchtet sollte das Leben wieder normal sein. Ich möchte auch an der Arbeit wieder ohne Maske arbeiten oder einen Test machen. Wenn ich mich selber mit der Impfung geschützt bin. Die nicht geimpft sind, die sollten natürlich weiter getestet werden oder Maske tragen.

  • Bis Juli will man jeden nun erstimpfen, der auch möchtet. Glaubt ihr das?


    Das ist gerade mal 1 Monat. Zumindest haben wir die USA in Erstimpfungen überholt.


    https://www.google.com/amp/s/w…bd2-90e4-40311df33ea6-amp


    Aber mal ernsthaft jetzt. Was ist, wenn am Ende so zwischen 70-80% der Erwachsenen sich impfen lassen und der Rest nicht. Wird es für Geimpfte weiterhin Lockerungen geben?


    Ich lasse mich ja auch impfen, damit ich ja meine Freiheiten zurückbekommen. Wieder ohne Maske arbeiten darf, wieder ohne Maske ins Stadion darf, wieder ohne Maske ins Theater und so weiter darf. Aber wann ist das endlich? Oder wird das nie wieder geben? Ich meine Corona bleibt eh für immer..aber das ist kein Grund, dass man sich immer einschränkt, weil die Geimpften sind ja auch kaum gefährdet und da bald jeder zumindest die Erstimpfung hat, kann man auch mal langsam für die Vollgeimpften weiter lockern.

  • Ich muss sagen, dass ich die Versprechen/Aussagen oder wie man sowas nun nennen möchte nicht mehr erwarte. Viel eher dauert alles halt einfach so lang, wie es dauert.

    Allein jetzt im Juni gab es erst in der zwwiten Junihälfte manche Lieferungen. Habe kurz darauf dann auch endlich einen Termin bekommen. Aber ich erwarte nun nicht, dass plötzlich alle in einem Monat, zumindest soweit der Wille vorhanden ist, ihre Erstimpfung haben. Ich weiß ab und an echt nicht, was nun indirekt Wahlwerbung ist und was einfach gesunde Zurückhaltung. Die Öffnung für alle Gruppen war erst vor nichtmal einem Monat geschehen, was auch durchaus für viele BLs vllt zu früh war. Wenn man kaum mit Prio 2 oder 3 durch ist, dann kommt Prio 4 durch sowas auch nich schneller voran.

    Ich warte gerne ab, so lang alles dann auch ohne große Verzögerungen weiterläuft, eben in dem Tempo, wie es geht.

  • Ich kann nur von mir berichten.


    Erste Impfung, fast nichts gespürt, was Nadel betrifft.

    Nebenwirkungen hatte ich aber, jede Menge.

    Starke bis sehr starke Übelkeit, Müdigkeit, die ich so fast nie hatte, ich hab mich hingelegt und hab bis zum nächsten Morgen durchgeschlafen, hätte mein Wecker nicht geklingelt, hätte ich wahrscheinlich weitergeschlafen.

    Und das obwohl wir erst frühen Nachmittag gehabt haben.

    Leichte, kaum nennenswerte Schmerzen im Oberarm.

    Impfzentrum.


    Zweite Impfung :

    Nadel gespürt, hat echt weh getan, leichte Übelkeit, fit wie ein Turnschuh, normal zu Bett, normale Nacht, fast alles wie immer.

    Hausarzt, da ich zum Termin im Impfzentrum nicht hin konnte, war krank.

    Starke Schmerzen im Oberarm, musste ich sogar zeitweilig kühlen.

    Auch in den Tagen darauf, nichts.

  • Mich ärgert momentan wieder: Es kriegt anscheinend jeder in der Medizin einen Coronazuschuss ... nur Sanitäter*innen nicht. Ein Kumpel hat letztens seinen Ärger geteilt und wir hatten uns auchmal drüber unterhalten, dass er weder Coronazuschuss bekommt oä. und dafür wurden die Pflichtruhezeiten zwischen den Schichten sowie Budget für sein Team verkürzt.

    Auch standen viele Kolleg*innen nicht unbedingt ganz oben auf der Prioritätsliste der Impfung. Man sollte meinen, Sanitäter*innen würde man gerade in einer Pandemie mehr Bedeutung zumessen.

    ... wenn du jemanden oder einer Berufsgruppe indirekt aufzeigen willst, dass sie dir sonstwo vorbeigeht. xD

  • Mich ärgert momentan wieder: Es kriegt anscheinend jeder in der Medizin einen Coronazuschuss ... nur Sanitäter*innen nicht. Ein Kumpel hat letztens seinen Ärger geteilt und wir hatten uns auchmal drüber unterhalten, dass er weder Coronazuschuss bekommt oä. und dafür wurden die Pflichtruhezeiten zwischen den Schichten sowie Budget für sein Team verkürzt.

    Auch standen viele Kolleg*innen nicht unbedingt ganz oben auf der Prioritätsliste der Impfung. Man sollte meinen, Sanitäter*innen würde man gerade in einer Pandemie mehr Bedeutung zumessen.

    ... wenn du jemanden oder einer Berufsgruppe indirekt aufzeigen willst, dass sie dir sonstwo vorbeigeht. xD

    Schlimm oder? Fand es damals eh schon so lächerlich als alle das "Klatschen" angefangen haben, wie toll doch das Pflegepersonal ist und die Ärzte und alle sonst die auf Bereitschaft da waren um zu helfen und einfach ihren Job zu machen....und kaum waren die Zahlen wieder unten hat keiner mehr ein Wort darüber verloren..