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  • Ich bin grundsätzlich gegen die Todesstrafe. Eine lebenslange Freiheitsstrafe (max.25 Jahre) mit
    anschließender Sicherungsverwahrung genügt in den meisten Fällen.
    Dennoch würde ich bei Verbrechen aus Rassenhass oder Kriegsverbrechen die Todesstrafe verhängen.
    Manche Menschen haben einfach nur den Tod (am Besten durch den Strang) verdient!

  • Ich bin absolut gegen die Todesstrafe und zwar weil es leider schon viel zu oft vorkam, dass Unschuldige sterben mussten. Auch finde ich richtig, was viele hier schreiben, man ist keinen Deut besser als der Verurteilte selber.
    Was ich aber ändern würde: Lebenslänglich sollte auch lebenslänglich sein. Nicht nur 25 Jahre.. Wenns heißt Lebenslänglich, dann auch wirklich bis derjenige stirbt. Auch würde ich den "Luxus" abschaffen, das man im Gefängnis schön arbeiten und Geld verdienen kann. Die sollen sich ruhig auf sich und ihre Taten konzentrieren.

  • In Amerika ist afaik Lebenslänglich Lebenslänglich, Todesstrafe gibt es hier sowieso nicht. Der Thread ist zwar schon recht alt, aber wenns noch Diskussionsstoff gibt :)
    Also ich finde die Todesstrafe durchaus korrekt. Jemand der Mehrfach tötet, hat es meiner Meinung nach auch nicht verdient zu leben. Allerdings muss das dann auch zu 100% korrekt sein. Ein unschuldiger der die Todesstrafe bekommt... nicht gerade Menschlich. Auch ist die Aussage, "ist auch nicht besser als der Mörder" nicht korrekt. Denn sowas wird nur bei mehrfachem Mord verhängt. Auch wird nicht zur Spritze gegriffen bei Psychischen Problemen mit dem Verurteilten. Der muss wirklich abgrundtief böse sein um sowas zu bekommen. Lebenslängliche Freiheitsstrafe ist btw. viel grausamer. Keine Freiheit, kein Tageslicht, kein Spaß am Leben, kein garnichts. Von daher...


    lg

  • Ja in Amerika schon, da gibts auch 10x Lebenslänglich oder so.. sprich wenn er über 1000 Jahre alt wird, wird er entlassen^^ Ne, Scherz beiseite, ich meinte, dass ich das auch hier in Deutschland einführen würde, dass lebenslänglich eben lebenslänglich ist.
    Objektiv gibt es viele Verbrechen bei denen ich denke: Der hat das Leben nicht verdient. Aber ich bin der Meinung kein Mensch darf sich anmaßen das zu entscheiden und auch noch durchzuführen. Genau das ist ja, was der Mörder getan hat. Wie du sagst, lebenslang in ner Zelle zu hocken ist viel grausamer.. und das sollte mit solchen Leuten passieren! Das sie genau wissen, sie müssen jetzt hier im Gefängnis bleiben bis sie an Alterschschwäche sterben.. keiner weiß wann das sein wird.. ich denke das ist schrecklich und das wäre genau die richtige Strafe für viele schlimme Morde und andere Gewaltverbrechen.

  • Ich fände es nur OK, wenn alles zu 100% richtig festgestellt wurde. Das ist nämlich das Problem bei der Todesstrafe, dass man Unschuldigen keine Entschädigung bieten kann, wenn sie tot sind. =(
    Aber wenn man mal (so ganz utopisch) davon ausgeht, dass der Fall immer korrekt gelöst wurde und es sich um einen mehrfachen Mörder handelt, der keinerlei Reue zeigt, Spaß am Töten hatte, usw. Dann: weg mit dem. Das Leben im Knast ist auch nicht umsonst. Die müssen gefüttert werden, Strom/Wasser muss gezahlt werden und natürlich auch die Wächter dort, was meint ihr, was so ein Gefangener (der ein ganzes Leben gefangen sein wird) am Tag so kostet?

  • Zitat

    Ich bin ganz klar für die Todesstrafe, damit die Leute aus ihren Fehlern lernen.

    Ganz toller Widerspruch, lern mal aus den Dingen, die dich umbringen... Wird schwer, wenn du tot bist, richtig machen kannst du's dann nämlich nicht mehr... Ich bin gegen die Todestrafe und ich denke, das habe ich in diesem Thread schon oft genug gesagt, von daher äussere ich mich auch nicht weiter dazu. Aber das Zitat musste ich ansprechen, ist ja lächerlich, wie wenig manche Leute nachdenken...

  • Ich finde sie aus einem Grund nicht angebracht: Irgenteiner muss immer das Urteil verkünden und dann ist sozusagen der Richter ein "Mörder".


    Ach wirklich?
    Lesen wir doch mal im StGB (Strafgesetzbuch). Da steht:


    §211 Absatz 2: "Mörder ist, wer [...] einen anderen Menschen tötet."


    Der Urteilsspruch an sich tötet den Menschen aber nicht. Der Richter ordnet nur seinen Tod an, da könnte man als Strafrechtler eher über Anstiftung nachdenken. Im Übrigen ist fraglich, ob eine Hinrichtung überhaupt Mord ist, oder nicht doch eher Totschlag (§212 StGB) bzw. minder schwerer Fall des Totschlags (§213 StGB)*.
    Logischerweise wird in einem Staat, in dem die Todesstrafe erlaubt ist, weder der Richter noch der Henker für das gerechtfertigte Verhängen bzw. die Vollstreckung der Todesstrafe angeklagt.




    *Hierzu wäre zu prüfen, ob eines der qualifizierenden Mordmerkmale (s. §211 Absatz 2 StGB) oder die privilegierende Wirkung des §213 StGB auf eine Hinrichtung zutreffen. Man geht bei einem vorsätzlichen Tötungsdelikt laut herrschender Meinung zunächst von einem Totschlag (§212 StGB) aus und prüft dann auf Qualifizierung zum Mord bzw. auf Privilegierung zum minder schweren Fall des Totschlags oder zur Tötung auf Verlangen (§216 StGB).

  • Ich bin für die Todesstrafe, allerdings nur für Schwerverbrecher (Massenmörder, etc.)
    Ich kann einfach nicht verstehen, warum die Todesstrafe den Richter, der das Urteil
    fällt oder den Henker, der das Urteil vollstreckt, zum Mörder machen soll.
    Wenn dich zum Beispiel jemand angreift, weil er dich umbringen will und aus Notwehr tötest du ihn,
    bist du dann nach geltendem Recht schuldig? Nein, denn es war Notwehr, du wolltest dich schützen.
    Und warum soll ein Todesurteil etwas anderes sein, als ein Schutz. Ein Schutz für die Menschen.


    Wenn ich nach der Logik handle "Ich darf ihn nicht zum Tode verurteilen, weil ich dann selbst zum Mörder werde",
    dann dürfte ein Land sich gar nicht wehren, wenn ein anderes es angreift.
    Sicher, die feindlichen Soldaten töten Menschen, aber wenn ich mich wehre, also die eigene Armee
    in den Krieg zur Verteidigung des Landes schicke, dann würden sich die Soldaten ja
    des Mordes schuldig machen.


    Ja sollen die sich denn einfach vernichten lassen oder was?


    Jemand anderem das Leben nehmen, aber wenn es um das eigene Leben geht, auf die Menschenrechte verweisen?

  • Ihr dürft mich ruhig aufs heftigste kritisieren, als Ausrede kann ich sagen, dass ich erst 12 bin.


    Haha.^^ Das merkt man an deinen Aussagen.^^ Du denkst einfach noch nicht weit genug.


    Wie ich schon mehrfach sagte, bin ich total gegen die Todesstrafe, warum, werde ich jetzt nicht nochmal erläutern. Deine Ansichten werde ich jetzt auch nicht kritisieren, da die zwar aus meiner Sicht falsch aber andrerseits mir komplett egal sind. Ich habe nur gepostet, um dir die Fehler in deinem Gedankengang zu zeigen:

    Damit kann man sich aufwendige gerichtliche Prozesse sparen


    Zu kurz gedacht. Gerade wenn man vorhat, ein so unwiderrufliches Urteil wie die Todesstrafe zu verhängen, müssten die Gerichte den Fall sogar noch viel genauer überprüfen, damit kein Unschuldiger hingerichtet wird. Das ist ja auch der Grund, weshalb die Todesstrafe insgesamt teurer wird als das lebenslange "durchfüttern". Ein Fall wird zig mal aufs gründlichste überprüft, und Fehlurteile lassen sich dennoch nicht vermeiden. Wie willst du einem unschuldig getöteten seinen Verlust erstatten? Ein Entschuldigungsschreiben und Geld an die Angehörigen schicken? Das wird sie mit Sicherheit zufriedenstellen. :rolleyes:


    Zitat

    Jeder, der einen unschuldigen Menschen umgebracht hat, sollte aus meiner Sicht mit dem Tode bestraft werden.


    Du bringst mich wieder zum Lachen.^^ Jemand, der einen "schuldigen" Menschen umgebracht hat, darf dir zufolge also weiterleben? Oh wie schön, bringen wir doch alle Leute um, die unserer Meinung nach böse sind. :D Verstehst du die Problematik? Wie definierst du schuldig? Was muss das Opfer begangen haben, um als schuldig zu gelten? Einen Diebstahl? Eine Prügelei? Eine Entführung? Einen Mord? Und selbst wenn du die Vergehen festlegst, die einen Mörder wieder entlasten, musst du dann auch noch das Opfer nach seinen Schandtaten überprüfen. Hey, und da sind wir sogar bei noch mehr Gerichtskosten.^^


    Zitat

    Und zwar genau so, wie es derjenige auch mit seinem/n Opfre/n gemacht hat.


    Ach ja? Und wenn er seine Opfer auf eine aufwändige, grausame, horrorfilmwürdige Weise erledigt hat? Wen willst du dazu bringen, genau das gleiche zu machen? Obwohl, manche Leute sind ja so rachebesessen, dass sie sogar dafür selbst zum Monster werden würden...

  • Ich glaube manch machen sich das Thema einfach zu leicht. Selbst wenn ein Mensch andere getötet hat und keine Reue zeigt kann man doch nicht einfach bestimmen, dass er dafür jetzt sterben muss. Er ist immer noch ein fühlendes Lebewesen mit Zielen, Hoffnungen und Träumen. Woher nimmt sich eine Institution das Recht über seinen Tod zu entscheiden. Bei der Beraubung der Freiheit durch ein gerichtliches Urteil zum Schutz von anderen finde ich es schon schwierig, da es egal wie man es definiert oder wie es im Strafgesetzbuch steht, letztendlich der Richter ist, der einen anderen Menschen verurteilt und sich damit praktisch über jemand anderen setzt. Schließlich darf er jetzt über den Tod eines anderen entscheiden, weil dieser Mensch den Tod eines dritten Menschens beschlossen hat. Auch wenn es natürlich Regeln und Gesetze für das friedvolle Zusammenleben muss man sehr aufpassen wo die Grenze zwischen dem Schutz der Mitmenschen und dem unrechtmäßigen Urteil und der Entscheidung über die Zukunft eines Menschens (ohne, dass er Mitspracherecht besitzt) liegt. Das ist nunmal wieder eine moralische Frage.
    Ich persönlich halte die Todesstrafe aber für vollkommen nicht vertretbar, da sich kein Mensch (und die Gesetze wurden letztendlich auch von Menschen aufgestellt) das Recht nehmen darf über den Tod eines anderen zu entscheiden.

  • Und warum soll ein Todesurteil etwas anderes sein, als ein Schutz.


    Weil man sich nicht schützt, sondern einen wehrlosen Menschen ermordet. Ein Todesurteil hat vielmehr mit Rache als mit Schutz zu tun. Dein Vergleich mit der Notwehr ist doch absolut schwachsinng. Wenn jemand aus Notwehr tötet, dann nur um sein Leben zu schützen, ein Todesurteil wird vollstreckt um jemanden zu bestrafen. Und ja, derjenige der das Urteil vollstreckt, ist selbst nicht besser als Mörder.


    @MampfaxoFan95: Halte ich für ein Märchen. ;)

  • Ach? Dann dient die Bestrafung eines Verbrechers also nicht zum Schutze anderer Menschen? Das ist mir neu...


    Nicht wenn es sich um eine Todesstrafe handelt. Man schützt andere Menschen auch, indem man den Verurteilten wegsperrt.


    Das Gleiche denke ich über deinen Notwehr-Vergleich.


    Welcher Vergleich? Kannst du den bitte zitieren? oO


    Zitat

    Schutz + Reaktion = Notwehr - ich hoffe damit ist klar, wie ich zu meinem Entschluss gekommen bin.


    "Hey, ich fühl mich von meinem Nachbarn bedroht, gib mir mal 'ne Knarre damit ich den Kerl umlegen kann - NUR NOTWEHR. Er hat mir zwar nichts getan, ich fühle mich aber bedroht, also darf ich ihn töten."

    Sorry, diese Denkweise ist halt schwachsinng.


    Solange man nicht angegriffen wird, kann doch keine Rede von Notwehr sein. oO
    Frag die wiki, dann wird deine Argummentation vielleicht etwas nachvollziehbarer.  ;)  

    Auch das bitte begründen, sonst ist es nur eine persönliche Meinung. Ich zum Beispiel sehe das anders.


    Sehr gerne. :)


    Peter tötet Paul:


    "Ey, was fällt dir ein, verdammter Paul, du Neandertaler !!!! du hast meine Freundin ermordet, dafür wirst du mit deinem Tod bezahlen!! X( "


    Zwei Stunden später: *Paul umbring*


    Ein paar Sekunden später: Paul ist tot, die Freudndin gerächt.


    Eine Minute später: "Hey du, weißt du wer ich bin? Genau ein Polizist!!! Ich hab gesehen wie du den Paul getötet heißt, also nehm ich dich jetzt mit!!!"


    Eine Sekunde später: Peter sitzt im Gerichtssaal, der Richter spricht: "Yo, du hast den Paul getötet - DER WAR MEIN SOHN -> Todesurteil. Dass heißt, dass wir dich jetzt töten, ich werde meinen Sohn rächen und das sogar ganz legal muhahaha. :evilgrin: "


    Ein bisserl später: Peter ist tot, der Mensch der ihn getötet hat (solche Menschen nennt man auch "Mörder") bekommt keine Strafe weil er im Auftrag der Regierung gehandelt hat.



    ___________________________


    Wenn du nicht verstanden hast worauf ich hinaus will, les dir das ganze nochmal in Ruhe durch und denk dabei nach. Solange bis du es verstehst.

  • Nicht wenn es sich um eine Todesstrafe handelt. Man schützt andere Menschen auch, indem man den Verurteilten wegsperrt.


    Klar schützt man andere Menschen auch, indem man den Verbrecher einsperrt, aber stell dir mal vor, der Verbrecher
    schafft es, aus dem Gefängnis auszubrechen (was ja vor kurzem z.B. in Aachen geschehen ist).
    Und um auf deine Peter-tötet-Paul-Geschichte einzugehen:
    Ich habe ja bereits erwähnt, dass ich die Todesstrafe nur für Schwerverbrecher gutheiße. Wenn jemand einen anderen
    aus Rache tötet (bspw. Freundin) dann reicht es, diesen hinter Gittern zu bringen, da hier auch noch die Chance besteht, dass
    er seine Tat bereut und man ihn irgendwann wieder entlassen kann.
    Aber was ist mit denen, die sich selbst und andere in den Tod schicken, weil sie dann im Himmel 72 Jungfrauen bekommen?
    Die sind verdammt nochmal gefährlich, ebenso wie Psychopathen, die Menschen umbringen, weil sie sich dann besser fühlen
    und ich will gar nicht weiter darüber nachdenken, was es da noch so alles gibt.


    Welcher Vergleich? Kannst du den bitte zitieren? oO


    Sicher doch:

    Wenn jemand aus Notwehr tötet, dann nur um sein Leben zu schützen, ein Todesurteil wird vollstreckt um jemanden zu bestrafen.


    "Hey, ich fühl mich von meinem Nachbarn bedroht, gib mir mal 'ne Knarre damit ich den Kerl umlegen kann - NUR NOTWEHR. Er hat mir zwar nichts getan, ich fühle mich aber bedroht, also darf ich ihn töten."

    Sorry, diese Denkweise ist halt schwachsinng.
    Solange man nicht angegriffen wird, kann doch keine Rede von Notwehr sein. oO


    Hast du mich verstanden? Ich nannte die Todesstrafe als Notwehr, also als Schutzreaktion, des Staates gegen Verbrecher
    und natürlich wurde bis zu diesem Punkt bereits eine Straftat begangen.
    Zudem habe ich gesagt, als Reaktion des STAATES und nicht als Reaktion eines einzelnen Menschen.


    Achja: dein Peter-Paul-Vergleich beinhaltet Selbstjustiz. Ein Mensch soll nicht aus Rache, sondern zum Schutz der anderen
    zum Tode verurteilt werden, deshalb kannst du Peter nicht mit einem Richter gleichsetzen und somit beweisen,
    dass der, der das Urteil verkündet, selbst ein Mörder ist.

  • Die Todestrafe ist das allerletzte. Es ist unmenschlich. Ich finde Jäger schon irgendwie ein wenig unmenschlich, auch wenn sie wichtig sind, aber einen Menschen zu töten. Nein das geht gar nicht. Der Mensch der dort umgebracht wird hatte wahrscheinlich eine schwere Kindheit. Vielleicht wurde der Mensch dort von seinen Eltern sexuell missbraucht, oder die Eltern waren Alkoholiker. Diese Menschen psychisch krank. Sie wurden von innen kaputt gemacht und Mord und Totschlag ist für diese Leute die einzigste Lösung aus den Sorgen heraus zu kommen.
    Diese Leute hätten ein wenig Geborgenheit gebraucht oder einen Psychologen.
    Die Lebenslange Haft ist natürlich auch keine Lösung, da der Mensch nie seine Fehler wieder gut machen kann. Aber die Todesstrafe ist noch viel schlimmer. Ich meine..... die fragen die Menschen nicht mal ob die nicht mehr leben wollen!
    Die Menschen können den Leuten das Leben nehmen, aber nicht mehr zurück geben.
    Die Menschen die die tödliche Spritze verabreichen, machen sich damit doch selber zum Mörder!


    Natürlich ist die Hinrichtung in anderen Ländern viel schlimmer. Ungefähr so wie im Mittelalter. Ich halte die damaligen Leute im Mittelalter für längst nicht so intelligent wie heute, aber das die um einiges intelligenteren Leute (USA,....) so etwas tun, hätte ich nie gedacht, bevor ich von dieser Todestrafe gehört habe.


    Zum Glück gibt es (glaube ich) in Deutschland die Todestrafe nicht.


    LG Moon Umbreon

  • Die Todesstrafe ist grausam und unmenschlich. Wer gibt uns das Recht über das Leben oder den Tod eines anderen Menschen zu bestimmen? Niemand hat darüber zu entscheiden ob ein Mensch sterben soll, denn das macht einen selbst zum Mörder! In der heutigen Zeit wird das Leben mancher Menschen wie Dreck behandelt. Gut, manche Taten von Verbrechen, wie Massenmord, kann und will ich nicht nachvollziehen, aber so jemanden gleich umbringen?! Es gibt vllt auch andere Möglichkeiten als den Tod...



    LG Nayuki

    Will it help you to wait for the moment to break, is it real or is it fate?
    All we are, just chapters on a page.


    'Cause after all, we're actors on a stage.




  • Die Todesstraffe ist brutal und unfair. Ich weiss nicht wer so was macht aber so was ist einfach KRANK!!
    Jetzt mal ehrlich. Wenn man jemanden mit dem Tod bestraft, denn bestrafft man sich selber. Man entscheidet schließlich über das schicksal eines anderen. Wennn man jemanden so bestrafft den wird einfach ein Mörder. Schließlich sind wir nicht mehr im Mittelalter wo so noch bestrafft wird. Zum beispiel in China wird noch mit dem Tod bestraft. Es ist einfach unmöglich. Man müsste unbedingt diese sache abschaffen.
    :pika:


  • Eine Sekunde später: Peter sitzt im Gerichtssaal, der Richter spricht: "Yo, du hast den Paul getötet - DER WAR MEIN SOHN -> Todesurteil. Dass heißt, dass wir dich jetzt töten, ich werde meinen Sohn rächen und das sogar ganz legal muhahaha.


    Üblicherweise wird ein Richter nicht an einem Prozess teilnehmen (dürfen), wenn er dem Täter oder dem Opfer gegenüber oder in sonstiger Hinsicht als "befangen" gilt. D.h. ein Richter darf nicht am Prozess über den Mörder/Totschläger seines Sohnes beteiligt sein.


    Zitat

    Ein bisserl später: Peter ist tot, der Mensch der ihn getötet hat (solche Menschen nennt man auch "Mörder") bekommt keine Strafe weil er im Auftrag der Regierung gehandelt hat.


    Nennt man sie wirklich so? Ich verweise auch dich auf §211 StGB, damit du dir mal durchlesen kannst, wen das Deutsche Strafgesetz einen Mörder nennt.
    Vereinfacht gesagt steht dort: Ein Mörder ist, wer
    a) aus Mordlust, zur Befriedigung der sexuellen Lust, aus Habgier oder sonst niedrigen Beweggründen
    b) heimtückisch, grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln
    c) zur Ermöglichung oder Verdeckung einer anderen Straftat
    einen Menschen tötet.
    (Die Verwirklichung eines dieser Merkmale reicht aus, aber ist keines dieser Merkmale festzustellen, ist nur der Grundtatbestand des §212 StGB (Totschlag) erfüllt, und dann wird der Täter nicht Mörder, sondern Totschläger genannt.)

  • Ich finde, dass die Todesstrafe unangemessen ist. :o Ich meine, klar, echte Verbrecher sollten bestraft werden, vllt. sogar mit der Todesstrafe, aber was passiert mit den Unschuldigen? Ein Unschuldiger ist gerade zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort; er wird als der Verbrecher angesehen oder gar angeschuldigt, soll der dann auch mit der Todesstrafe betraft werden? Dann würden ja zu viele Menschen sterben, die eigentlich unschuldig sind. Oft gibt es ja sowas. Als finde ich, dass der lebenslange Knast der beste Weg ist. So haben auch Unschuldige was davon, als sofort sterben zu müssen...


    Honey~

  • Hast du mich verstanden? Ich nannte die Todesstrafe als Notwehr, also als Schutzreaktion, des Staates gegen Verbrecher [...]

    Klar habe ich dich verstanden. Du behauptest Todesstrafe = Notwehr. Wie oft soll ich denn noch sagen, dass diese Behauptung absoluter Blödsinn ist? Begründung steht in meinem vorherigen Beitrag. Ich sehe keinen Sinn darin mich zu wiederholen.

    Üblicherweise wird ein Richter nicht an einem Prozess teilnehmen (dürfen), wenn er dem Täter oder dem Opfer gegenüber oder in sonstiger Hinsicht als "befangen" gilt. D.h. ein Richter darf nicht am Prozess über den Mörder/Totschläger seines Sohnes beteiligt sein.

    Ja, ist klar. Mit dem "DAS WAR MEIN SOHN!!!" wollte ich nur erreichen, dass jeder der meinen Beitrag liest, einen Bezug zu Rache herstellen kann. Und nicht der Richter ist der Mörder, sondern derjenige, der das Urteil vollstreckt hat, derjenige, der den Verurteilten ermordet.

    Nennt man sie wirklich so? Ich verweise auch dich auf §211 StGB, damit du dir mal durchlesen kannst, wen das Deutsche Strafgesetz einen Mörder nennt.

    Bei einer solchen Diskussion ist das Strafgesetzbuch völlig fehl am Platze, erst recht wenn du mit dem deutschen daherkommst, wo es sowieso keine Todesstrafe gibt.


  • Klar habe ich dich verstanden. Du behauptest Todesstrafe = Notwehr. Wie oft soll ich denn noch sagen, dass diese Behauptung absoluter Blödsinn ist? Begründung steht in meinem vorherigen Beitrag.


    Also meinst du sicher das hier:


    Zitat

    "Hey, ich fühl mich von meinem Nachbarn bedroht, gib mir mal 'ne Knarre damit ich den Kerl umlegen kann - NUR NOTWEHR. Er hat mir zwar nichts getan, ich fühle mich aber bedroht, also darf ich ihn töten."


    Sorry, diese Denkweise ist halt schwachsinng.


    Wenn dem so ist, dann hast du mich nämlich nicht verstanden und auch ich habe keine Lust, mich
    zu wiederholen. Entweder liest du meine vorherigen Beiträge noch einmal oder du lässt es,
    allerdings ist es dann sinnlos, mit dir weiter zu diskutieren; schon allein deshalb, weil du anstatt mit Argumenten mit
    Beleidigungen gegen mich vorgehst.


    Gute Nacht.