Die verschiedenen Löhne der Menschen

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  • Naja, die Ressourcen sind ja da, aber sie werden für viele unzugänglich gemacht. Auch finanziell. Das ist, als ob man als Privathaushalt jammern würde, dass man kein Geld hat und dann Designermöbel statt Nahrung kauft. So wirkt eben ein Staat, der an tausend Stellen Geld rauswirft und sich dann um Sozialleistungen rumwinden möchte, sie dementsprechend niedrig hält oder verlangt, dass Leute, die es nicht schaffen, zu ihnen kommen. Oder eben Wohnpreise nicht ordentlich reguliert.

  • Aber das ist kein Problem des Sozialsystems an sich.

    Doch, ist es.


    Damit das Sozialsystem funktionieren kann, brauchen die Mietpreisbremse.

    Damit das Sozialsystem funktionieren kann, darf es nicht länger Immobilienspekulation geben.

    Damit das Sozialsystem funktionieren kann, darf man nicht Leute für psychische oder physische Krankheiten strafen.

    Damit das Sozialsystem funktionieren kann, muss ALGII (aka Hartz IV) enden.

    Damit das Sozialsystem funktionieren kann, muss es besser finanziert werden.

    Damit das Sozialsystem funktionieren kann, muss es Möglichkeiten geben, Gelder zu beantragen, auch wenn man keinen festen Wohnsitz hat.

    Damit das Sozialsystem funktionieren kann, muss auch der Anti-Drogenkrieg enden.


    Der Fehler liegt im System. Auch Einzelpersonen machen Fehler, ja, aber ein funktionierendes System würde weiterhin funktionieren, auch wenn ein einzelner Fehler macht. Ein funktionierendes System wäre darauf kalibriert. Im Moment ist es das aber nicht.


    Deutschland hat im Moment ein Armutsproblem. Zu viele Leute sind unter oder nahe der Armutsschwelle. Nicht zuletzt viele Kinder. Soziale Mobilität ist niedrig. Und ja, das sind alles Systemfehler - keine Fehler von Einzelpersonen.

  • Nicht zu vergessen, dass viele Menschen aus unteren Bildungsschichten die Formulare schlicht und ergreifend erst recht nicht begreifen und dann nochmal ordentlich eine am Deckel kriegen.

    Ich hoffe btw weiß, ich bin nicht die Einzige, die sich bei Studienbeiträgen und co. öfters mal "wtf ...?" gedacht hat. xD

    Menschen, die ein eher geringes Leseverständnis aufgebaut haben (entweder, weil sie nicht besonders viel lesen oder weil sie die Sprache nicht gut beherrschen), könntest du auch ein Formular auf chinesisch vorsetzen und es würde kaum einen Unterschied machen. 😅

  • Zitat von Dähr Macks

    Jein. Da würde ich dir nicht zu 100 % zustimmen. Zum einen bekommt jeder grundsätzlich genug Geld zum Leben. Dafür gibt es Sozialleistungen. OB diese nun hoch genug sind, ist eine andere Frage, aber es ist nicht so, dass hier in Deutschland niemand seinen Lebensunterhalt nicht finanzieren kann und auf der Straße leben muss. Und wie willst du das realisieren? Das wäre dann diese typische Diskussion übers bedingungslose Grundeinkommen, was hier in Deutschland niemals funktionieren würde. Wo soll denn das Geld herkommen. Dann müssten sämtliche Steuern und sonstige Abgaben wieder erhöht werden, sodass es nix bringen wird. Dafür ist das Geld nunmal nicht da.

    Immer dieses "Wer-soll-das-Bezahlen?" Dingsbumsda. Es geht doch nicht immer um die Finanzierung. Unser Land wäre auch schon längst schuldenfrei wenn man den Soli von Anfang für dem Schuldenabbau ausgegeben hätte statt für "Aufbau Ost". Armut ist ein gesellschaftliches und struktuelles Problem. Das Geldvermögen in der Welt ist zu ungleich verteilt. Wir brauchen ein Gleichgewicht um Armut aufzufangen. Entweder wir reduzieren die Geldmenge. Weil ist weniger Geld da, dann gibt es auch weniger Armut. Umso mehr Geld im Umlauf ist, umso größer werden die Unterschiede. Oder wir müssen höhere Steuern auf die Finanzen setzen und dafür einsetzen, dass die Banken usw.. weniger Geld in Besitz sind, aber dafür insbesondere die Unterschicht mehr Geld bekommt. Die Banken werden das leider nicht mitmachen. Es liegt soviel Geld dort, was nur rumliegt. Sollen die Banken ihren Überschuss verbrennen. Ist immernoch besser als zu horten.

    Zitat von Dähr Macks

    Auch hier stellt sich mir die Frage: Wie will man das bitte realisieren? Das geht nicht. In vielen Berufen bzw. Branchen herrscht Personalnot. Wenn man die Arbeitszeiten senkt, dann verschlimmert man das Ganze nur noch. Erstmal muss das große Problem der Personalnot in Angriff genommen werden, bevor man sich über die starke Senkung der Wochenarbeitszeit Gedanken gemacht. Das wird hier nicht funktionieren.


    Es wird mit der Zeit realisiert. Es stimmt, es gibt in manchen Fachbereichen Personalnot. Die wird man auch im Zukunft nicht voll bewältigen, aber ein viel größeres Problem ist, dass wir im Zukunft sehr viele Arbeitsplätze verlieren. Es werden sehr viele Menschen ihren Job verlieren. Wahrscheinlich Millionen Menschen. Alles durch die Digitalisierung und für die Jobs, die neu entstehen braucht man nicht soviele Leute wie die Jobs, die wegfallen. Die Automobilbranche plant schon einen großen Stellenabbau. 7.000 Stellen bei VW, 5.000 bei Ford usw.. das sind zwar "nur" Tausende, aber das passiert ja fast überall und in der Summe können sogar Millionen Jobs wegfallen. Nicht von Heute auf Morgen. Aber Stück für Stück. Die Frage, die wir uns eines Tage stellen werden wird sein, wie wir die Versicherungen und Staatseingaben ausrecht halten wenn es zu wenige Einzahler gibt. Auch hier wieder der Faktor Finanzen. An der Börse wird weiterhin gehandelt und das was da gehandelt wird ist Geld. Da müssen wir wohl eines Tage dran gehen. Wenn Arbeitsplätze wegfallen, dann könnten zumindest bei geringerer Arbeitszeit mehr Menschen zu Arbeit finden. Statt 1 8 Stunden Schicht halt 2 4 Stunden Schichten. So könnte man die Arbeitslosenquote weiter gering halten.


    Zitat von Dähr Macks

    "ist doch alles möglich" ist immer ganz leicht daher gesagt. Nur frage ich mich hier wieder, wieso du das alles für so möglich hältst. Natürlich könnte man damit Wohnungsnot bekämpfen, das Problem sind auch hier mit Sicherheit wieder das Thema Geld und man kann nun mal nicht überall mal eben Wolkenkratzer hinstellen. Gibt mit Sicherheit auch baurechtliche Regelungen, die dem entgegenstehen. Der Vergleich mit New York ist immer etwas kritisch. Ich kenn mich zwar mit dem Baurecht usw. jetzt nicht so aus, aber ich würde behaupten, dass in New York einfach die Regelungen ganz anders sind wie hier. daher halte ich diesen Vergleich für nicht gut.

    Wenn man unter dem Aspekt "Wohnungsknappheit" Bauland für Luxushäuser zur Verfügung stellt, dann sehe ich hier ein klares Denkproblem seitens der Gemeinde/Stadt. Wenn mal mehrere Wohnungen nicht privatisiert wären, dann hätte man auch mehr Geld und man kann dann auch mehr auf die Bedürfnisse der Menschen zugehen. Aber was hier zurzeit getan ist, dass man sich Bauland an dem bestbietenden Investor verkauft und der Investor baut dann die Häuser und anschließend verkauft er sie. Das wird aber nie die Wohnungsproblematik lösen. Damit verlieren wir nur weitere Ackerfelder am Rande der Stadt, weil das natürlich für dem Bauer ein sehr verlockes Angebot ist. Aber statt noch mehr in die Breite zu gehen muss es in der Mitte der Stadt mal mehr nach oben gehen. Also in die Höhe statt in die Breite.


    Sicher sind hier manche Regelungen anders als in New York. Hier zählt ja noch die Regelung, dass die Kirche im Ort das höchste Gebäude sein muss. Was angesichts der wandelnden Zahlen zur Religionszugehörigkeit Richtung Konfessionslosigkeit immer mehr nicht mehr zeitgenöss ist. Wir müssen uns entscheiden, ob die Kirche eher ein Dach braucht oder die Menschen.

  • Entweder wir reduzieren die Geldmenge. Weil ist weniger Geld da, dann gibt es auch weniger Armut. Umso mehr Geld im Umlauf ist, umso größer werden die Unterschiede. Oder wir müssen höhere Steuern auf die Finanzen setzen und dafür einsetzen, dass die Banken usw.. weniger Geld in Besitz sind, aber dafür insbesondere die Unterschicht mehr Geld bekommt. Die Banken werden das leider nicht mitmachen. Es liegt soviel Geld dort, was nur rumliegt. Sollen die Banken ihren Überschuss verbrennen. Ist immernoch besser als zu horten.

    So funktioniert Wirtschaft nur leider nicht. Wird die Geldmenge reduziert - indem beispielsweise die Löhne gesenkt werden -, dann haben die meisten Menschen weniger Geld zum Ausgeben. Das vorhandene Geld wird dann ist das Nötigste gesteckt, sprich: Nahrung und Behausung. Wozu dann kein Geld mehr da ist, ist das meiste andere: Möbel, Elektronik (außer Licht und Co), Kleidung, ... und wo weniger Nachfrage ist, da wird weniger produziert und wo weniger produziert werden muss, da werden weniger Arbeitskräfte benötigt. Und das führt zu mehr Arbeitslosigkeit und folgend auch zu höherer Armut. Das ist natürlich eine extremere Situation, aber es ist nunmal nicht so leicht, Armut zu beheben.

    Davon abgesehen brauchen Banken ihren Überschuss um Kredite zu vergeben - bei denen wächst das Geld nämlich auch nicht auf Bäumen.


    Zum Thema Obdachlosigkeit: Als jemand, der öfters finanziell schwierige Fälle bei Familienmitgliedern miterlebt hat muss ich sagen, dass Obdachlosigkeit nicht immer mit wollen zu tun hat. Ich will nicht bestreiten, dass nicht manche Obdachlose freiwillig auf der Straße leben, aber ich gehe davon aus, dass die meisten es nicht wollen. Für Menschen, die psychisch oder physisch Schwierigkeiten besitzen, ist es nun mal nicht unbedingt leicht, zum Amt zu gehen und die entsprechende Anfrage zu stellen; besonders, wenn man dann einen Mitarbeiter beim Amt hat, der ein Arsch ist. Wer dann vielleicht eh schon von der Familie viel Kritik bekommt und schlechte Erfahrungen beim Amt gemacht hat, bei dem kann sich dann eben doch eine Angst aufbauen, die dann dazu führt, dass man nicht hingeht. Dazu kommen ggf. weitere Schwierigkeiten wie Sprache. Es ist vielleicht auch nicht für jeden möglich, bis dort zu gehen; alleinerziehende Eltern beispielsweise, die ihr Kind dann mit zum Amt nehmen müssen, weil sie es nicht alleine zuhause lassen können.

    Dann kommen obdachlose Jugendliche, die entweder weggelaufen sind (und die dann sicher auch ihre Gründe dazu hatten) oder aus ihren Familien verbannt wurden, wo dann nochmal das Problem dazu kommt, dass sie vielleicht gar nicht wissen, dass sie Hilfe erhalten können oder wie sie diese Hilfe erhalten können.

  • Wenn Arbeitsplätze wegfallen, dann könnten zumindest bei geringerer Arbeitszeit mehr Menschen zu Arbeit finden. Statt 1 8 Stunden Schicht halt 2 4 Stunden Schichten. So könnte man die Arbeitslosenquote weiter gering halten.

    Auch wenn Du jetzt vielleicht die Augen verdrehst, kommt hier meine Frage: Wer soll das bezahlen? Das Szenario ist zwar erstmal in der Theorie schön und gut, aber Du vergisst in meinen Augen etwas entschiedenes: Wenn ich die Arbeitszeit halbiere und dafür mehr Leute einstelle, habe ich als Unternehmer zwei Möglichkeiten: Entweder ich zahle jedem nur noch die Hälfte, wodurch am Ende aber der Arbeitnehmer leidet, da er weniger Geld für Familie, Miete, Konsum etc. pp. zur Verfügung hat. Eine andere Möglichkeit wäre, dass ich das Gehalt der Leute nicht halbiere, dafür aber mehr Personalkosten habe. Mehr Personalkosten bedeuten, dass ich als Unternehmer zwangsläufig irgendwo das Geld wieder herholen muss. Wie kann man mehr Geld generieren? Beispielweise durch teurere Produkte, was bedeutet, dass evtl. Lebensmittel und andere Konsumgüter teurer werden, wodurch die Leute zwar Arbeit haben aber unterm Strich mit anderen Problemen kämpfen müssen. Das ganze würde nur dann wirklich funktionieren, wenn am Ende zwei Teilzeitbeschäftigte Personen wesentlich mehr Umsatz generieren.

    Klar, es gibt auch in Deutschland mittlerweile Startups, die mit dem 25 Stunden Tag experimentieren, aber diese Firmen stellen nicht mehr Leute ein, sondern richten ihr gesamtes Arbeiten auf eine möglichst effiziente Gestaltung der Arbeitszeit aus. Ein Tag sieht dann dort so aus, dass es frühs kurze Meetings gibt, dann werden kurz Emails gelesen und beantwortet und dann wird bis kurz vor Feierabend konzentriert gearbeitet. Benachrichtigungen oder Emails werden in der Zeit ignoriert, es sei denn, es handelt sich um einen Notfall. Es gibt kein Telefon, was ständig klingelt etc., wodurch man einfach ruhig und konzentriert arbeiten kann. Es ist eben einfach ruhig im Büro. Nebenbei gibt es dort auch ein anderes Verständnis von Arbeit: Man ist dort mehr auf ein klares Ziel fokussiert, anstatt auf das Abarbeiten von festgelegten Stunden. Und daran wird man am Ende auch gemessen: Hast du in der angegeben Zeit dein Ziel erreicht. Das ganze ist demnach auch nicht weniger stressig und umsetzbar ist es in jedem Unternehmen auch nicht.

    Im Kontrast dazu meine jetzige Firma: Großes Pharmaunternehmen, Großraumbüro. Jeder hat sein eigenes Telefon, was ständig klingelt, am Tag gibt es gut vier Meetings, es wird ständig gebrabbelt, Skype blitzt ständig auf, immer wieder ploppt eine Email von einem Kollegen hoch, der dann fünf Minuten später anruft, weil man seine wichtige Email nicht gelesen hat (dass man sich bei Skype auf "nicht stören" gesetzt hat, wird dabei einfach ignoriert). Und da permanent das Telefon klingelt, ist es eben permanent laut. Kurzum, dass was ich dort in 9 Stunden schaffe, schaffe ich im Home Office in vier bis fünf Stunden. Und ich glaube, ein durchgehender 5 Stunden Tag würde bei uns auch nicht funktionieren. Wir in der Pharma haben in der Sterilabfüllung für ein Produkt manchmal nur ein Zeitfenster von 4 bis 6 Stunden für die Abfüllung, da kann man nach fünf Stunden nicht einfach einen Schichtwechsel durchführen. Man kann es sich da nicht leisten, dass da Fehler passieren, weil beim Schichtwechsel eventuelle Details nicht weitergegeben wurden, die für den fortlaufenden Prozess aber wichtig sind.

    Weiterhin bin ich, was die Entwicklung der Arbeitslosigkeit angeht weniger pessimistisch als andere. Ja, es fallen in Zukunft viele Arbeitsplätze weg, aber: Es werden in den nächsten 20 Jahren viele Leute aufgrund von Ruhestand auch den Arbeitsmarkt verlassen. Weiterhin wächst gerade eine Generation heran, die eben auch eine andere Herangehensweise an die Arbeit hat, deren Vorbilder und Idole andere Menschen, wie Youtuber sind. DIe rund um die Uhr vernetzt sind und die eben auch ihren Wert kennen. Gleichzeitig war noch nie so einfach sich eine breite Community aufzubauen oder (um sich auch auf das Geschäftsleben zu beziehen): Kunden zu erreichen oder gar an Kapital zu kommen und natürlich wird all das auch Einfluss auf unsere Arbeitswelt und unseren späteren Arbeitsmarkt haben. Das kann bspw. in eine höhere Anzahl an Selbstständigen oder engagierten Startups münden, die bisher noch unvorstellbare Produkte entwerfen und somit neue Arbeitsplätze und Möglichkeiten schaffen.

    Wie viele Jugendliche gehen denn heutzutage noch in diese typischen Berufe, welche in Zukunft durch Computer ersetzt werden können? Im Gegenzug, wie viele ältere Menschen werden in den nächsten 20 Jahren aus genau diesen Berufen austreten? Wie sehr wird sich das Umschulen verändern? Die Digitalisierung macht es uns doch jetzt schon möglich, Menschen von unterschiedlichen Standorten aus zu vernetzen um sie eben auch interaktiv zu schulen, wodurch man sich auch relativ einfach und schnell weiterbilden und -entwickeln kann, auch bequem von Zuhause aus. Und genau das wird die Digitalisierung eben auch erfordern: Dass man sich als Mensch eben auch weiterentwickelt und bereit ist, auch mal etwas neues zu lernen.

    Wenn man unter dem Aspekt "Wohnungsknappheit" Bauland für Luxushäuser zur Verfügung stellt, dann sehe ich hier ein klares Denkproblem seitens der Gemeinde/Stadt.

    Das Problem beim Thema Neubau ist nicht, dass man auf dem wertvollen Bauland nur Luxuswohnungen baut. Das Problem im Bezug auf Neubau ist auch: Bauen in Deutschland ist einfach Sauteuer. Mittlerweile sind Preise beim Wohnungsbau von 2000 €/qm normal. Das Problem: In Deutschland ist einfach jeder Mist klar reguliert und festgelegt. Insgesamt sollen in den letzten 15 Jahren die Baukosten sogar um 33 % gestiegen sein. Das Problem an der Sache: 2000 €/qm Baukosten sind mit einer Monatskaltmiete von 5 €/qm nicht zu bezahlen. Will man kostendeckend bauen, muss man Mieten von 10€/qm aufwärts verlangen. In Holland bspw. sollen die Kosten im Gegenzug bei gut 800 €/qm Neubau liegen und die bauen nicht unbedingt schlechter. Dort herrschen eben weniger starke Regularien oder es gibt dort keine 16 unterschiedlichen Baugesetze, wodurch eben auch viel mit günstigen, massen gefertigten Bauteilen gearbeitet werden kann, Sprichwort: Plattenbau.

    Zusammengefasst ist eine Ursache eben, dass Bauen in Deutschland sehr teuer ist, wodurch oftmals nur für die reicheren gebaut wird. Den Kommunen fehlt vermutlich wie immer das Geld um eigene Projekte zu starten, zumal die in der Vergangenheit ihre Grundstücke an private Investoren verkauften und die folglich nicht immer über Bauland verfügen. Unsere Wohnungsnot ist somit auch ein Problem, welches typisch deutsch ist: zuviel Bürokartie, Versicherungswahn und Kleinliches Verhalten. Wir müssen uns in Deutschland auch mal langsam an den Gedanken gewöhnen, dass wir nicht immer jeden Furz bis ins kleinste Detail regulieren sollten (Vor allem nicht 16 mal unterschiedlich).

  • Zitat von Naoko

    So funktioniert Wirtschaft nur leider nicht. Wird die Geldmenge reduziert - indem beispielsweise die Löhne gesenkt werden -, dann haben die meisten Menschen weniger Geld zum Ausgeben. Das vorhandene Geld wird dann ist das Nötigste gesteckt, sprich: Nahrung und Behausung. Wozu dann kein Geld mehr da ist, ist das meiste andere: Möbel, Elektronik (außer Licht und Co), Kleidung, ... und wo weniger Nachfrage ist, da wird weniger produziert und wo weniger produziert werden muss, da werden weniger Arbeitskräfte benötigt. Und das führt zu mehr Arbeitslosigkeit und folgend auch zu höherer Armut. Das ist natürlich eine extremere Situation, aber es ist nunmal nicht so leicht, Armut zu beheben.

    Davon abgesehen brauchen Banken ihren Überschuss um Kredite zu vergeben - bei denen wächst das Geld nämlich auch nicht auf Bäumen.

    Zum Thema Obdachlosigkeit: Als jemand, der öfters finanziell schwierige Fälle bei Familienmitgliedern miterlebt hat muss ich sagen, dass Obdachlosigkeit nicht immer mit wollen zu tun hat. Ich will nicht bestreiten, dass nicht manche Obdachlose freiwillig auf der Straße leben, aber ich gehe davon aus, dass die meisten es nicht wollen. Für Menschen, die psychisch oder physisch Schwierigkeiten besitzen, ist es nun mal nicht unbedingt leicht, zum Amt zu gehen und die entsprechende Anfrage zu stellen; besonders, wenn man dann einen Mitarbeiter beim Amt hat, der ein Arsch ist. Wer dann vielleicht eh schon von der Familie viel Kritik bekommt und schlechte Erfahrungen beim Amt gemacht hat, bei dem kann sich dann eben doch eine Angst aufbauen, die dann dazu führt, dass man nicht hingeht. Dazu kommen ggf. weitere Schwierigkeiten wie Sprache. Es ist vielleicht auch nicht für jeden möglich, bis dort zu gehen; alleinerziehende Eltern beispielsweise, die ihr Kind dann mit zum Amt nehmen müssen, weil sie es nicht alleine zuhause lassen können.

    Dann kommen obdachlose Jugendliche, die entweder weggelaufen sind (und die dann sicher auch ihre Gründe dazu hatten) oder aus ihren Familien verbannt wurden, wo dann nochmal das Problem dazu kommt, dass sie vielleicht gar nicht wissen, dass sie Hilfe erhalten können oder wie sie diese Hilfe erhalten können.

    Die Geldmenge der Reichen soll ja sinken. Damit die Kaufleistung einen gerechteren Mittelwert hat. Sinkt das Geldvermögen der Reichen, dann sinkt auch die Kaufleistung. Viele Sachleistungen würden dann nicht mehr so oft erwerbt. Supersportwagen, Yachten, Villen usw.. Halt das, was reiche Menschen kaufen.


    Obdachlose sind meist drogenabhängig. Ich kann jeden nur empfehlen keinen etwas Geld zu geben wenn jemand Dir dazu bettelt. Die kaufen damit hauptsächlich Drogen. Mit der Drogensucht verschlimmert sich die Obdachlosigkeit aber nur weiter. Ich glaube da hilft nur, warten bis ein Obdachloser wegen den Drogen umkippt und dann braucht er eine Therapie um davon loszuwerden.


    Zitat von kleiner Domi

    Auch wenn Du jetzt vielleicht die Augen verdrehst, kommt hier meine Frage: Wer soll das bezahlen? Das Szenario ist zwar erstmal in der Theorie schön und gut, aber Du vergisst in meinen Augen etwas entschiedenes: Wenn ich die Arbeitszeit halbiere und dafür mehr Leute einstelle, habe ich als Unternehmer zwei Möglichkeiten: Entweder ich zahle jedem nur noch die Hälfte, wodurch am Ende aber der Arbeitnehmer leidet, da er weniger Geld für Familie, Miete, Konsum etc. pp. zur Verfügung hat. Eine andere Möglichkeit wäre, dass ich das Gehalt der Leute nicht halbiere, dafür aber mehr Personalkosten habe. Mehr Personalkosten bedeuten, dass ich als Unternehmer zwangsläufig irgendwo das Geld wieder herholen muss. Wie kann man mehr Geld generieren? Beispielweise durch teurere Produkte, was bedeutet, dass evtl. Lebensmittel und andere Konsumgüter teurer werden, wodurch die Leute zwar Arbeit haben aber unterm Strich mit anderen Problemen kämpfen müssen. Das ganze würde nur dann wirklich funktionieren, wenn am Ende zwei Teilzeitbeschäftigte Personen wesentlich mehr Umsatz generieren.

    Klar, es gibt auch in Deutschland mittlerweile Startups, die mit dem 25 Stunden Tag experimentieren, aber diese Firmen stellen nicht mehr Leute ein, sondern richten ihr gesamtes Arbeiten auf eine möglichst effiziente Gestaltung der Arbeitszeit aus. Ein Tag sieht dann dort so aus, dass es frühs kurze Meetings gibt, dann werden kurz Emails gelesen und beantwortet und dann wird bis kurz vor Feierabend konzentriert gearbeitet. Benachrichtigungen oder Emails werden in der Zeit ignoriert, es sei denn, es handelt sich um einen Notfall. Es gibt kein Telefon, was ständig klingelt etc., wodurch man einfach ruhig und konzentriert arbeiten kann. Es ist eben einfach ruhig im Büro. Nebenbei gibt es dort auch ein anderes Verständnis von Arbeit: Man ist dort mehr auf ein klares Ziel fokussiert, anstatt auf das Abarbeiten von festgelegten Stunden. Und daran wird man am Ende auch gemessen: Hast du in der angegeben Zeit dein Ziel erreicht. Das ganze ist demnach auch nicht weniger stressig und umsetzbar ist es in jedem Unternehmen auch nicht.

    Im Kontrast dazu meine jetzige Firma: Großes Pharmaunternehmen, Großraumbüro. Jeder hat sein eigenes Telefon, was ständig klingelt, am Tag gibt es gut vier Meetings, es wird ständig gebrabbelt, Skype blitzt ständig auf, immer wieder ploppt eine Email von einem Kollegen hoch, der dann fünf Minuten später anruft, weil man seine wichtige Email nicht gelesen hat (dass man sich bei Skype auf "nicht stören" gesetzt hat, wird dabei einfach ignoriert). Und da permanent das Telefon klingelt, ist es eben permanent laut. Kurzum, dass was ich dort in 9 Stunden schaffe, schaffe ich im Home Office in vier bis fünf Stunden. Und ich glaube, ein durchgehender 5 Stunden Tag würde bei uns auch nicht funktionieren. Wir in der Pharma haben in der Sterilabfüllung für ein Produkt manchmal nur ein Zeitfenster von 4 bis 6 Stunden für die Abfüllung, da kann man nach fünf Stunden nicht einfach einen Schichtwechsel durchführen. Man kann es sich da nicht leisten, dass da Fehler passieren, weil beim Schichtwechsel eventuelle Details nicht weitergegeben wurden, die für den fortlaufenden Prozess aber wichtig sind.

    Weiterhin bin ich, was die Entwicklung der Arbeitslosigkeit angeht weniger pessimistisch als andere. Ja, es fallen in Zukunft viele Arbeitsplätze weg, aber: Es werden in den nächsten 20 Jahren viele Leute aufgrund von Ruhestand auch den Arbeitsmarkt verlassen. Weiterhin wächst gerade eine Generation heran, die eben auch eine andere Herangehensweise an die Arbeit hat, deren Vorbilder und Idole andere Menschen, wie Youtuber sind. DIe rund um die Uhr vernetzt sind und die eben auch ihren Wert kennen. Gleichzeitig war noch nie so einfach sich eine breite Community aufzubauen oder (um sich auch auf das Geschäftsleben zu beziehen): Kunden zu erreichen oder gar an Kapital zu kommen und natürlich wird all das auch Einfluss auf unsere Arbeitswelt und unseren späteren Arbeitsmarkt haben. Das kann bspw. in eine höhere Anzahl an Selbstständigen oder engagierten Startups münden, die bisher noch unvorstellbare Produkte entwerfen und somit neue Arbeitsplätze und Möglichkeiten schaffen.

    Wie viele Jugendliche gehen denn heutzutage noch in diese typischen Berufe, welche in Zukunft durch Computer ersetzt werden können? Im Gegenzug, wie viele ältere Menschen werden in den nächsten 20 Jahren aus genau diesen Berufen austreten? Wie sehr wird sich das Umschulen verändern? Die Digitalisierung macht es uns doch jetzt schon möglich, Menschen von unterschiedlichen Standorten aus zu vernetzen um sie eben auch interaktiv zu schulen, wodurch man sich auch relativ einfach und schnell weiterbilden und -entwickeln kann, auch bequem von Zuhause aus. Und genau das wird die Digitalisierung eben auch erfordern: Dass man sich als Mensch eben auch weiterentwickelt und bereit ist, auch mal etwas neues zu lernen.


    Wenn 2 Leute je 4 Stunden arbeiten, dann ist die Arbeitsproduktivität höher als wenn nur einer eine 8 Stunden Schicht arbeitet. Letztendlich kann man dann mehr erreichen innerhalb von 8 Stunden. Außerdem könnten Firmen, die 4 Stunden Schichten anbieten andere Anreize bekommen. Wenigere Steuern usw.. natürlich sollte jemand dann weiterhin so verdienen als würde man 8 Stunden arbeiten. Nur weil man weniger arbeitet sollte man auch nicht weniger verdienen. Der Staat braucht ja Steuerneinnahmen und Menschen, die in die Versicherungen einzahlen. Das wäre weiterhin gewährleistet wenn halt die Arbeitsstunden zurückgehen und dafür mehr Leute beschäftigt werden. Außerdem werden die Produkte nicht teuer verkauft, wenn die Kaufleistung auch nicht steigt. Sonst würden noch Wenigere die Produkte kaufen und am Ende macht man Minus.


    Wenn du an der Arbeit als "Bitte nicht stören" gekennzeichnet bist, dann kannst du doch in der Zeit auch das Telefon abstellen oder einen Anrufbeantworter einrichten. Es gibt ja auch zum Beispiel wichtige Treffs, wo störende Telefonate verboten sind. Einfach ein bisschen anpassen würde ich Dir raten. Auch bei Arbeitseinstellung. Ist natürlich auch eine Veränderung wenn man nur 4 Stunden arbeitet. Man könnte ja so machen, dass du von 10 - 14 arbeitet, aber der nächste Kollege bereits um 13 Uhr anfängt und dann bis 17 Uhr. So wäre eine Stunde Zeit da, wo Ihr Euch seht und gegebenenfalls was besprechen könnt. Gibt es ja auch.


    Die Digitalisierung wird aber nicht soviele Jobs ersetzen wie wegfallen. Influencer zum Beispiel ist durch die Digitalisierung entstanden, aber ich sehe hier keinen vernünftigen Mehrwert für die Gesellschaft. Nicht jeder kann sich auch umschulen zu irgendwelchen Digitaljobs, die eine bestimmte Begabung benötigen. Handwerker wie Dachdecker, Maurer, Elektroniker usw.. werden wir nicht so schnell durch Roboter ersetzen. Aber die sind immens wichtig. Gerade jetzt, wo viel gebaut wird. Dass viele in den nächsten Jahren in Rente gehen. Das stimmt. Aber wie wir die ganzen Rentner dann bezahlen können ist noch garnichts sicher. Das jetzige Rentenpaket läuft nur bis 2025.


    Zitat von kleiner Domi

    Das Problem beim Thema Neubau ist nicht, dass man auf dem wertvollen Bauland nur Luxuswohnungen baut. Das Problem im Bezug auf Neubau ist auch: Bauen in Deutschland ist einfach Sauteuer. Mittlerweile sind Preise beim Wohnungsbau von 2000 €/qm normal. Das Problem: In Deutschland ist einfach jeder Mist klar reguliert und festgelegt. Insgesamt sollen in den letzten 15 Jahren die Baukosten sogar um 33 % gestiegen sein. Das Problem an der Sache: 2000 €/qm Baukosten sind mit einer Monatskaltmiete von 5 €/qm nicht zu bezahlen. Will man kostendeckend bauen, muss man Mieten von 10€/qm aufwärts verlangen. In Holland bspw. sollen die Kosten im Gegenzug bei gut 800 €/qm Neubau liegen und die bauen nicht unbedingt schlechter. Dort herrschen eben weniger starke Regularien oder es gibt dort keine 16 unterschiedlichen Baugesetze, wodurch eben auch viel mit günstigen, massen gefertigten Bauteilen gearbeitet werden kann, Sprichwort: Plattenbau.

    Zusammengefasst ist eine Ursache eben, dass Bauen in Deutschland sehr teuer ist, wodurch oftmals nur für die reicheren gebaut wird. Den Kommunen fehlt vermutlich wie immer das Geld um eigene Projekte zu starten, zumal die in der Vergangenheit ihre Grundstücke an private Investoren verkauften und die folglich nicht immer über Bauland verfügen. Unsere Wohnungsnot ist somit auch ein Problem, welches typisch deutsch ist: zuviel Bürokartie, Versicherungswahn und Kleinliches Verhalten. Wir müssen uns in Deutschland auch mal langsam an den Gedanken gewöhnen, dass wir nicht immer jeden Furz bis ins kleinste Detail regulieren sollten (Vor allem nicht 16 mal unterschiedlich).

    Das kann ich so auch unterschreiben. Dass die Wohnungspreise deutlich gestiegen sind, dazu bestätigen auch die Statistiken. Viel zu hoch sind die Preise pro qm. Vieles wird hier zu streng reguliert. Straßenbau auch. Deshalb werden manche Projekte nie fertig.

  • Zitat

    Wenn 2 Leute je 4 Stunden arbeiten, dann ist die Arbeitsproduktivität höher als wenn nur einer eine 8 Stunden Schicht arbeitet. Letztendlich kann man dann mehr erreichen innerhalb von 8 Stunden

    Nein, weil es teurer ist, zwei Mitarbeiter zu beschäftigen als nur einen. Das sind ja nicht nur das Gehalt, was die bekommen, was der Firma zu Lasten gelegt wird. Sie mögen vielleicht (!) minimal bessere Ergebnisse erzielen, aber warum soll ich zwei Leute einstellen für etwas, das auch einer könnte? Wäre es eine körperliche Arbeit, für die zwei Leute besser geeignet wären und effizienter arbeiten könnten, könnte man sich darüber streiten, aber bei rein geistigem Knowhow - Stichwort Büro - sind das einfach zu große Unkosten.

  • Nein, weil es teurer ist, zwei Mitarbeiter zu beschäftigen als nur einen. Das sind ja nicht nur das Gehalt, was die bekommen, was der Firma zu Lasten gelegt wird.

    Nun, technisch gesehen hat Edex damit nicht gänzlich Unrecht. Es gibt mehrere Studien die zeigen, dass Mitarbeiter, die weniger arbeiten, so viel motivierter und damit produktiver sind, dass man tatsächlich mit mehr Mitarbeitern, die je weniger Stunden arbeiten bessere Gewinne für den Betrieb erzielt werden können. Die Tatsache, dass diese Arbeiter auch weniger gesundheitsbedingte Ausfälle haben und das Arbeitsklima besser ist, trägt auch dazu bei.


    Warum wurde es dann noch nicht weitläufig umgesetzt?

    Weil es Umdenken und Umstrukturierung erfordern würde und der Kapitalismus in dieser Hinsicht ein sehr unflexibles Konstrukt ist.

  • Warum wurde es dann noch nicht weitläufig umgesetzt?

    Weil es Umdenken und Umstrukturierung erfordern würde und der Kapitalismus in dieser Hinsicht ein sehr unflexibles Konstrukt ist.

    Sehe ich prinzipiell sogar genauso. Ich denke aber, dass es nicht nur am Kapitalismus ansich liegt. Momentan (und wohl zukünftig noch mehr) gibts, zumindest auf Deutschland bezogen, zu wenige Arbeitskräfte bzw. Facharbeitskräfte. Wenn ich als Firma nichtmal einen Elektriker finde, den ich einstellen kann, finde ich zwei erst recht nicht. Dazu kommt dann natürlich auch, dass viele Menschen zu sehr aufs Geld verdienen fixiert sind, um sich mit etwas weniger zufrieden zu geben und stattdessen mehr Freizeit zu haben.

  • Wenn 2 Leute je 4 Stunden arbeiten, dann ist die Arbeitsproduktivität höher als wenn nur einer eine 8 Stunden Schicht arbeitet.

    Jup, wurde oben schon erläutert. Das Problem ist nur, dass du mit dem bisschen Geld dir weder Kinder noch einen angenehmen Lebensstandart leisten kannst. Wobei das auf die Branche ankommt, aber ein normaler Arbeiter würde derzeit mit Halbtagsarbeit um die 1000€ verdienen, was echt nen Witz ist, bei der ganzen Wohnungslage usw.

    Noch dazu würden die Steuereinnahmen extremst sinken.

    Wie gesagt! So wies grade ist!

    aber warum soll ich zwei Leute einstellen für etwas, das auch einer könnte?

    Effektivität! Sollte einer mal ausfallen, erwirtschaftet die Stelle trotzdem noch 50%. Außerdem würde die höhere Zufriedenheit die extreme Fluktuation eindemmen. In meinem Umkreis wechseln die Leute fast jedes Jahr die Arbeitsstelle wegs entweder Unzufriedenheit, Mobbing oder was weiß ich. Es ist in den Köpfen der Firmen noch nicht angekomm dass nur ein glücklicher Mitarbeiter ein guter und vorallem langjähriger ist. Die Leute werden ausgequetscht wie Obst...

    Dazu kommt dann natürlich auch, dass viele Menschen zu sehr aufs Geld verdienen fixiert sind, um sich mit etwas weniger zufrieden zu geben und stattdessen mehr Freizeit zu haben.

    Das ist natürlich auch eine Sache. Viele wissen aber meist garnix anzufangen mit ihrer Zeit. Das wird dir ja abtrainiert ^^. Da geht man lieber sich kaputtarbeiten um Essen zu gehen, weil man keine Zeit hat zu kochen in einer sauteuren Küche, die man net nutzen kann, in einer 4-Raum Wohnung, wo eh nur das Wohnzimmer genutzt wird, da man keine Zeit hat... <<< man verstehe den Wahn dahinter...

    Ein weiteres Ding ist, dass viele nicht den Traumberuf haben, sondern die Arbeit teilweise einfach nur öde oder stupide, da nur aufs Geld aus. Brotlose Kunst, sag ich da nur...


    Das Problem ist hier die Rente. Ich bin echt für ne große Rentenreform mit Mindestrente. Da sich alles verändert ist das eh die (wohl) einzige Möglichkeit. Es macht halt nur keiner und wenn isses (wie immer) fürs Land eh zu spät....

  • Dazu kommt dann natürlich auch, dass viele Menschen zu sehr aufs Geld verdienen fixiert sind, um sich mit etwas weniger zufrieden zu geben und stattdessen mehr Freizeit zu haben.

    Jedoch muss auch bedacht werden, dass du mit mehr Geld deutlich mehr Möglichkeiten hast, deine Freizeit zu gestalten. Wenn man 20 (sagen wir 12 nach Schlaf) Stunden am Tag Freizeit hat und nur 4 Stunden arbeitet mag man zwar Freizeit ohne Ende haben, aber wie willst du diese dann gestalten? Allzuviel unternehmen ist dann nicht mehr drin und bevor ich mein Leben vor dem Fernseher/Netflix/Youtube dahinrieseln lasse würde ich eher mehr arbeiten gehen um die geringere Freizeit, die dann übrig ist, optimal und mit spannenden Dingen, Unternehmungen, Erlebnissen zu füllen. Ein halbierter kleiner Job würde für viele Leute nur grade so zur Deckung der Lebenskosten reichen, grade wenn es sich nicht mehr nur um einen Singlehaushalt handelt.


    Ein weiteres Ding ist, dass viele nicht den Traumberuf haben, sondern die Arbeit teilweise einfach nur öde oder stupide, da nur aufs Geld aus. Brotlose Kunst, sag ich da nur...

    Naja, hängt halt immer davon ab was das eigene Ideal ist, aber man ist nunmal oft für seinen Traumberuf speziell nicht talentiert genug oder andere Faktoren hindern einen daran. Dass man nicht von allem Leben kann und nicht alles zum Hobby machen kann ist nunmal der freie Markt, was keine Nachfrage hat wird kein Angebot bezahlen. Auch wenn das misslich ist, kann zumindest bei unserer Menschenmenge nicht jeder seinen Traum oder auch nur Wunsch bekommen, gerade wenn der Bildungsgrad niedrig ist, müssen hier Abstiche gemacht werden.



    Ansonsten zum Thema des Splittings auf halbe Zeit hat Gucky eigentlich alles gesagt, was gesagt sein muss. Viele Fachkräfte, egal ob Handwerker oder universitär ausgebildete wie Ingineuere sind zu knapp, um die wenigen zu splitten und bei den ersetzbaren Kräften ist die Produktivität oft relativ unabhängig von denen Arbeitsbegeisterung (Bsp.: Produktionshelfer) und dazu käme, dass sie viel zu wenig verdienen um vom gesplitteten Pensum zu leben, was effetiv dazu führt dass diese Kräfte alle 2 halbe Jobs brauchen, was steuerlich bei uns suboptimal ist. Warum sie nicht in der halben Zeit das selbe verdienen können und sollten wie Edex es forderte, sollte anhand hier seitenlang gewälzter Erklärungen durch viele Leute klar sein, daher dazu keine Ausführungen mehr.

  • Zitat von bellchen

    Jup, wurde oben schon erläutert. Das Problem ist nur, dass du mit dem bisschen Geld dir weder Kinder noch einen angenehmen Lebensstandart leisten kannst. Wobei das auf die Branche ankommt, aber ein normaler Arbeiter würde derzeit mit Halbtagsarbeit um die 1000€ verdienen, was echt nen Witz ist, bei der ganzen Wohnungslage usw.

    Noch dazu würden die Steuereinnahmen extremst sinken.

    Wie gesagt! So wies grade ist!

    Durch Tarifverträge und es gibt auch noch die Gewerkschaft kann es möglich sein, dass man auch bei 4 Stunden Arbeit 2000 und mehr verdient. Hierzulande gibt es leider immer mehr Jobs, die nicht tarifgebunden sind. Moderne Sklaverei ist bei uns Gang und Gebe, weil man versucht immer mit Niedriglöhne Menschen zu Arbeit bringen. Die CDU feiert das ja, dass wir Vollbeschäftigung haben. Aber die Arbeitsbedingungen vieler sind ausgesprochen schlecht. Man darf nicht vergessen, wenn man bei 4 Stunden Arbeit mindestens 2000 Euro verdienen würde, dann motiviert das auch unsere Arbeitslosen umso mehr doch auch arbeiten zu gehen. Du hast es ja gesagt, wenn man dann nur 1000 Euro verdienen würde, dann entstehen nur neue Probleme. Wenigere Steuereinnahmen und man selber kommt mit 1000 Euro kaum um die Runden. Da kann man gleich Hartz IV machen, da man auch noch Miete usw.. bezahlt bekommt. Unsere Probleme werden wie gesagt kommen, wenn es immer weniger Arbeitsplätze gibt.

  • Ja, aber er versteht nicht mal in absoluten Grundzügen, warum der Vorschlag den er bringt nicht funktioniert. Und so konsequent, wie er sich dieser Einsicht versperrt, wollte ich einfach wissen ob ihm das Event und die möglichen Konsequenzen überhaupt bewusst sind. Man kann nicht einfach die Löhne der geringentlohnten Jobs effektiv verdoppeln (ob durch Halbieren der Arbeitszeit oder verdoppeln des Lohns nimmt sich hier nichts) und denken, dass das irgendetwas löst. Wenn du eine Geldmenge blind erhöhst, gleicht sich das ganze in kürzester Zeit wieder an. Komparativ haben wir international eine der 2 relevantesten Währungen massiv manipuliert und sind wieder am Startpunkt. Wir enden mit einer Inflation, nur dass diese deutlich gravierender einschlägt, da wir die Währung mit anderen Ländern teilen.

  • Wenn Unternehmen plötzlich doppelt so viel Personalkosten haben, dann holen sie sich das durch die Preise wieder rein. Und dann bezahlt man das doppelte für einen normalen Einkauf. Selbst, wenn nicht die Absicht besteht, mehr Geld in Umlauf zu bringen, so stellt man sich dass dann doch zu einfach vor, wenn man einfach so die Personalausgaben der Unternehmen zu verdoppeln versucht. Das bringt absolut gar nix. Wir bewegen uns da nur wieder auf eine Inflation zu und das soll ja auch nicht das Ziel sein, oder?

  • Einfach das Geld mal gerechter verteilen. Zum Beispiel sollte die bestverdienste Person eines Unternehmens nicht mehr als das 20-fache der niedrigsten Gehaltsgruppe verdienen. Wenn die Putzfrau 1500 Euro verdient, dann darf der Bestverdienste maximal 30.000 Euro verdienen. Viele Manager und CEOs usw.. verdienen in einem viel zu großen Faktor zu viel Geld. Wir brauchen hierzu eine gesamt europäische Lösung, wo wir zusammen die Geldmenge gerechter verteilen. Nur dann können wir auch weltweit die Armut Stück für Stück bekämpfen. Da Europa auch einen maßgeblichen Anteil daran hat, wie es den Menschen außerhalb von Europa geht.

  • Nun, technisch gesehen hat Edex damit nicht gänzlich Unrecht. Es gibt mehrere Studien die zeigen, dass Mitarbeiter, die weniger arbeiten, so viel motivierter und damit produktiver sind, dass man tatsächlich mit mehr Mitarbeitern, die je weniger Stunden arbeiten bessere Gewinne für den Betrieb erzielt werden können. Die Tatsache, dass diese Arbeiter auch weniger gesundheitsbedingte Ausfälle haben und das Arbeitsklima besser ist, trägt auch dazu bei.

    Ich gehe da mit, dass eine Verkürzung der Arbeitszeiten durchaus die Produktivität steigert und dadurch am Ende auch mehr Gewinne erzielt werden können. Ich gehe auch mit, dass ein Unternehmen durchaus seine Umsätze steigern kann, wenn man mehr Mitarbeiter hat, die dann allerdings weniger arbeiten. Allerdings muss ich hier ein großes "Aber" einfügen, wenn wir es so machen wie Edex beschrieben hat: Aus einer Stelle mach zwei. Stellt euch mal vor, ein Unternehmen entscheidet sich dafür, aus jeder Stelle zwei zu machen. Was vielleicht im Produktionsalltag im Rahmen einer Herstellung nach einer gewissen Optimierung der Prozesse im Schichtsystem durchaus funktionieren könnte, hat einen kleinen Haken: Die typischen Jobs in der Fertigung werden die sein, die die Digitalisierung mit einer starken Automatisierung fressen wird.

    Im Büroalltag funktioniert das nur bedingt, da man durchaus in Teams zusammenarbeitet, die quer über den Standort oder eben auch quer über Deutschland oder dem Globus verteilt sind. Ich arbeite bspw. in der Qualitätssicherung und mache da Schnittstellen-Arbeit, wodurch ich allein an meinem Standort 20 verschiedene Ansprechpartner habe, mit denen ich regelmäßig Meetings abhalte, Termine organisiere etc. pp. Jetzt stell ich mir vor, wie das wäre, wenn jeder nur noch vier Stunden arbeitet, ich folglich doppelt so viele Ansprechpartner habe und diese eben auch aufgrund von flexiblen Arbeitszeiten (im Büro gibt es meist kein Schichtsystem) nicht alle gleichzeitig da sind. Die Folge ist ganz klar: Kommunikationswege verschachteln sich und werden unübersichtlicher, wodurch die Gefahr steigt, dass wichtige Infos verloren gehen. Gut, das kann vielleicht irgendein ein Tool in der Zukunft lösen, allerdings bleibt eins: Du musst dich als Mensch in deinem Team auf doppelt so viele Menschen einstellen und das ist eben doch schon anstrengend, da mehr Menschen gerade beim Lösen von Problemen auch mehr Persönlichkeiten, Meinungen, Interessen und Herangehensweise bedeuten, auf die man sich einstellen muss.

    Letztendlich müssen Teams um zu funktionieren auch miteinander kommunizieren und große Teams bedeuten gerne mal, dass sehr viel miteinander diskutiert wird, wo aber nicht immer zwingend was herauskommen muss. Wenn ich nun, wie bspw. auch von Edex vorgeschlagen wurde, überlappend mit dem Kollegen arbeite und mich mit dem absprechen muss, dann bedeutet das, dass ich zusätzlich Zeit dafür aufwenden muss um diese Besprechungen vorzubereiten, der Kollege muss diese dann im Nachgang noch nachbereiten und in seine Arbeit eingliedern etc. pp. (sprich er muss seine Arbeit evtl. umorganisieren) und dann kommt noch die eigentliche Zeit für die Besprechung hinzu. Frage also von mir: Geht die Produktivität, die ich durch kürzere Tage gewinne, nicht am Ende durch ein erhöhtes Aufkommen an Kommunikation verloren? Zuviele Köche verderben bekanntlich den Brei und viele Team scheitern eben auch gerne mal an dem Umstand, dass es einfach zu groß sind (habe ich übrigens selber erlebt). Zumal sowas nicht branchenweit umsetzbar ist. Einen Consultant, der gerade beim Kunden ist, kann ich nicht nach vier Stunden einfach mit einem anderen Consultant austauschen.

    In meinen Augen kann das nur funktionieren, wenn die Menschen größtenteils dann selbstständig und autark an ihren Projekten etc. arbeiten können, ohne sich dabei mit anderen Kollegen absprechen zu müssen, wir dadurch aber auch im Umkehrschluss Arbeitsabläufe, Projekte und Prozesse optimieren müssen. Sicherlich wird es auch in einer abgeschwächten Form so kommen, dass wir Leute in Teilzeit schicken und dafür eben ein neuer eingestellt wird. Das aber dann eher in einer wesentlich abgeschwächteren Form.

    Nicht jeder kann sich auch umschulen zu irgendwelchen Digitaljobs, die eine bestimmte Begabung benötigen.

    Und hier kommen wir so ein bissl zum Flaschenhals deiner Argumente. Welche Jobs werden in den nächsten 20 bis 30 durch die Digitalisierung verschwinden? Werden Menschen wie Ärzte, Apotheker, Bestatter, Pfleger, Berater, Manager, Verkäufer (Berufe wo allgemein menschliche Eigenschaften wie Empathie gefragt sind), Lehrer, Ingenieure oder Informatiker ihren Job verlieren? Oder wird es Fließbandarbeiter, Taxifahrer, Lagerarbeiter oder Paketzusteller, also Berufe die man relativ einfach automatisieren kann und nur eine geringfügige Qualifikation benötigen, treffen?

    Letztendlich musst du doch Ärzte, Berater, Verkäufer, Lehrer etc. nicht in Zukunft durch eine Verdopplung der verfügbaren Digitaljobs auffangen, weil die werden in Zukunft auch noch arbeit finden, eben weil wir die in Zukunft noch brauchen und das keine Maschine ersetzen kann. Da wir zudem auch sowieso immer älter werden, wird gerade im Gesundheitssektor noch sehr viel Potential für unterschiedliche Berufe existieren.

    Du musst die Leute auffangen, die heute Fließbandarbeiter, Taxifahrer, Lagerarbeiter oder Paketzusteller sind. Ein Teil geht in Rente und den Rest musst du folglich in andere Berufe stecken. Und das bedeutet nun mal, dass du die umschulen und weiterbilden musst. Du schreibst ja selber, dass wir auch noch in Zukunft Berufe wie Dachdecker und Co. brauchen werden. Wäre es demnach nicht sinnvoller, dass sich die Menschen in Zukunft dann in diese Richtung weiterbilden? Sollten sich demnach unsere Sozialsysteme nicht demzufolge dahin bewegen, dass der Zugang zu finanzierten Umschulungen erleichtert wird?

    Das setzt natürlich eines voraus: Dass die Menschen akzeptieren, dass Lebenslanges Lernen nun mal die Zukunft ist, wodurch man sich selber ständig auch weiterbilden muss. Der Wille zur Veränderung muss bei den Menschen auch da sein. Letztendlich braucht es nicht für jeden Beruf eine besondere Begabung. Begabung erleichtert zwar das Lernen, macht es aber nicht unmöglich, wenn man selber bereit ist auch Zeit zum Lernen zu investieren und auch mal Herausforderungen hinzunehmen. Sagt ein Kleinkind, was gerade laufen lernt und zum dritten mal auf die Nase fiel, dass es lieber liegen bleibt, weil Laufen nicht so seins ist? Stiegen wir als Fahrschüler nach dem fünften mal Absaufen lassen des PKWs aus und haben das Fahrenlernen sein lassen, mit der Begründung, dass uns die Begabung fehle (weil es andere eben schneller lernten)? Natürlich nicht, wir haben weiter geübt und irgendwann hatten wir den Bogen raus und es hat geklappt. Und ab einem bestimmten Alter bleiben die Menschen einfach gerne mal stehen, entwickeln sich nicht mehr weiter und weigern sich etwas neues zu lernen. Und genau das wird den Leuten in der Zukunft zum Verhängnis, denn wie viele Menschen sagen, dass bestimmte Sachen nicht gehen, ohne vorher auch nur mal angefangen zu haben? Wie viele sind Experten im Finden von Gründen etwas nicht zu tun? Wie viele Menschen heutzutage wissen, dass sie ihre Ernährung umändern und sich mehr bewegen müssten und wie viele tun es nicht, weil sie Gründe nennen wie: zu anstrengend, keine Zeit, Familie, Job, Hobbies, fehlende Begabung oder sagen "Bringt ja eh nix" ohne vorher mal damit angefangen zu haben? Wie viele wettern rum, dass der Staat etwas tun soll, ohne daran zu denken, dass sie selber auch Dinge tun können? Nur dem gehenden schiebt sich der Weg unter die Füße und wer stehen bleibt, riskiert es irgendwann überholt zu werden.

    Wir brauchen natürlich politische Veränderungen, allem voran ein anderes Sozialsystem, was den Zugang zur Bildung und Entwicklung vereinfacht und wir sollten auch mal von unserem Sanktionssystem wegkommen. Allerdings muss sich jeder Mensch auch selber fragen, was er für sich und seinen Platz in einer sich wandelnden Gesellschaft tun kann. Wenn unsere Politik mehr Bildungs- und Umschulungsangebote für die Menschen schafft, welche in den bedrohten Jobs arbeiten, dann bedeutet das nunmal, dass die Leute diese auch annehmen müssen.


    Also am Ende hierzu meine Fragen: Wie soll dein Konzept bitteschön funktionieren? Wie soll es funktionieren, dass wir doppelt soviele Arbeitsplätze für Leute schaffen, die allerdings zu der benötigten Umschulung von deiner Seite nicht generell im Stande sind? Wäre es nicht sinnvoller die heutigen Fließbandarbeiter, Lagerarbeiter, Taxifahrer etc. pp. zu bspw. Dachdeckern, Elektrikern oder Pflegekräften umzuschulen, die vorhanden und entstehenden Lücken also erstmal schließen anstatt künstlich den Personalspiegel von Firmen aufzublähen, wo der Nutzen am Ende eher fraglich ist? Was ist die Grundvoraussetzung deiner Idee? Um es allerdings vorweg zu nehmen: Nein, die Politik und ein Umdenken der bösen CEOs sind es alleine nicht.

  • Und oft haben Leute kein Geld für Hobbys, weil auch das Geld für den normalen Lebensunterhalt fehlt.


    Aber sag das nicht: Gerade als Paar ohne Kind oder als WG hat man es einfacher. Solange man miteinander auskommt. Miete? Kosten durch zwei oder drei+. Strom? Durch zwei+. Wasser? Wohnzimmerkasten? Vll sogar sowas wie Konsole oder Netflixaccount. Teilen Kosten durch zwei oder drei+.