• Da wollte ich kurz einwenden: Darum geht es doch nicht. ^^"
    Du liebst ein Tier doch nicht, weil es treu ist und dich vergöttert, sondern... weil halt. Was ist, wenn er nicht der "typisch treue" Hund wäre oder es andere Probleme mit seinem Verhalten gäbe? Du hast den mal "adoptiert", dann ist es für deine Emotionen alles andere wurst. Da hat dein Kater seine Zähne in deiner Hand und du bist vielleicht für eine Millisekunde wütend, aber danach: *patpat* XD

    Du weißt schon, dass ich das nu kurz gefasst habe, bevor ich darauß auch nochn elendig langen Text machen würde. xD

  • Partnerliebe:


    Ich war auch schon verliebt. Auch schon in Beziehungen. Seitdem ich aber mit meinem jetzigen Freund zusammen bin, kann ich wirklich sagen: er ist meine wahre Liebe. Einfach weil es auch soviele Sachen gab wo andere vielleicht aufgegeben hätten, vom Altersunterschied mal ganz zu schweigen.

    Wir haben auch viel scheiße durchgemacht. Ich bin einfach nur glücklich mit ihm. Das hatte ich vorher noch nie. Es fühlt sich alles so richtig und geborgen an.


    Mag sein das andere das belächeln. Aber so fühlt es sich nunmal seit Jahren an.


    Tierliebe:


    Ich liebe Tiere. Bin mit welchen aufgewachsen: Hund, Katze, Nymphensittiche, Meerschweinchen, Wellensittiche und jetzt wieder Katzen. Ohne Tiere kann ich gar nicht. Man ist einfach dran gewöhnt und sie bereichern das Leben, meiner Meinung nach, schon sehr.


    Familie :


    Ich bin ein totaler Familienmensch. Besuche meine Eltern und auch andere Verwandte regelmäßig.

    Aber auch meine Freunde kommen nicht zu kurz.

    Seit 1999 leidenschaftliche Pokémonspielerin :D

    Konsolen im Besitz: Nintendo Wii (Weiß), PS4 (Orange-Schwarz), GBC (Pikachu Edition), GBA (Neon-Orange), GBA SP (Super Mario Edition), NDS (Rot), 3DS (Aqua-Blau), New3DS XL (Orange-Schwarz), Nintendo Switch (Neon-Rot-Blau)

    Pokémonspiele im Besitz: B/R/G (Cartridge&VC), G/S/K (Cartridge&VC), R/S/Sm, FR/BG, D/P/Pl, S, HG/SS, X/Y, OR/AS, S/M, US/UM, LGP/LGE, Collosseum, XD, TGC


    Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum!:heart:

    Gib niemals auf! Blitza



  • Partnerliebe.


    Man hat da Jemanden an seiner Seite. Man weiß, man kann immer zu ihm gehen. Er hilft einen immer. Stößt einen nie weg, sagt nie er hat jetzt keine Zeit, denn er interessiert sich für dich und dein Wohl.

    Er möchte für dich da sein, möchte dass es dir gut geht und teilt mit dir einfach sein ganzes Leben.

    Man kommt aus dem Hause seiner Eltern raus und dann gründet man seine eigene Familie. Mit seinem Partner.

    Diese Liebe ist für mich die Wichtigste.

    Sie sollte stärker sein als alles andere, denn dann werden selbst die stressigsten und bösesten Situationen leichter und fühlen sich nicht ganz so belastend an, denn dein Partner hilft dir die Lasten zu tragen und unterstützt dich mit allem was er hat.


    Wenn man verliebt ist, dann ist man glücklicher.

    Ich zumindest bin es, denn ich weiß, ich bin nie alleine. Auch wenn er und ich jetzt einige Kilometer voneinander getrennt sind.

    Das Vertrauen zwischen uns ist enorm groß und ich weiß ganz genau, dass er derjenige ist, den ich nie wieder verlieren möchte. Der immer da sein wird, egal was passiert und egal welcher Situation wir uns stellen möchten.

    Wir haben ein Leben zusammen und wir werden dieses Leben auch zusammen bekämpfen, wenn es uns Steine in den Weg legt.

    Der Gedanke, dass er und ich ab September zusammen wohnen werden, bringt mein Herz immer zum schneller schlagen und die Freude ist unendlich groß. Ihn jeden Morgen sehen zu können. Ihn nach der Arbeit sehen zu können. Ihn erstmal nie wieder vermissen zu müssen.

    Mein Partner ist gleichzeitig mein bester Freund.

    Wir haben die gleichen Interessen, lieben das Gleiche. Wir gleichen uns allgemein sehr und haben dahingehend nie Probleme oder Streitigkeiten. Er akzeptiert mich und meine Krankheit, hilft mir und versucht mich so zu behandeln, dass es mir immer gut geht. Genau das gleiche versuche ich für ihn.

    Wir bringen uns gegenseitig zum lächeln, egal in was für einer scheiß Situation wir stecken.


    Gleich nach Partnerliebe kommt für mich die allgemeine Liebe zu meiner Familie.

    Meine Mutter ist eigentlich unübertrefflich. Ich liebe sie sehr und möchte sie nie missen. Der Gedanke schmerzt dass ich bald ausziehen werde und nach Sachsen Anhalt mit meinem Freund zusammen ziehen werde.

    Der Gedanke bringt mich beinahe zu Tränen, dass ich sie ab September nicht mehr jeden Morgen, jeden Abend sehen werde. Und ich weiß, ihr geht es genau so wie mir und wir versuchen beide nicht daran zu denken, dass wir uns bald nicht mehr täglich sehen werden. Weil wir einfach viel zu traurig darüber wären.

    Ich weiß genau, wenn es kurz vor dem Umzug steht, oder vielleicht einige Tage danach, wird es Tränen geben bei ihr und bei mir.

  • Mir kam neulich ein Gedanke.

    Was wäre, wenn sich ein 16-17 jährige sich in einen 10-12 jährige verliebt?

    Wäre diese Liebe moralisch vertretbar oder kennt Liebe keine Moral?

    Was wäre, wenn die beiden blutsverwandt wäre?

    Was wäre, wenn der ältere der beiden 18 wird? Ist es dann Pädöphilie?

    Was ist der eine gar nicht bewusst, dass der andere in ihn verliebt ist?


    Darauf gekommen bin ich durch den Anime Wataten. Dort "verliebt" sich die Studentin sich in die beste Freundin ihre jüngere Schwester. Zehn Jahre Altersunterschied.

    Mir fällt es schwer zu schreiben.

    Die ältere ist nicht mehr ganz dicht, sie liebt es Kinder in Köstüme zu stecken, fotografieren und mit Süßigkeiten zu verwöhnen.

    Für mich ist das schwer zu beantworten. moralisch gesehen ist der Anime ein Griff ins Klo, andereseits ist der Anime so herrlich entspannend. Vorrausgesetzt, man vergisst die moralischen Bedenken.

    Andereseits gibt es im Anime selbst darauf einige Hinweise, die auf diesen moralische Bedenken hinweisen.


    Dann gibt es noch den Anime, wonach die ältere Protagostin sich in den neuen Stiefbruder verliebt, der eindeutig zu jung ist.

    Der Punkt, beide gehen noch zur Schule.

    Leider weiß ich ich deren Titel nicht, noch habe ich ihn gesehen.


    Ich bin mir sicher, dass es neben diesen Animes auch Bücher mit diese Thematik gibt.


    Ich find die Thematik durchaus interessant.

    Leider fehlt mir die notwendige Erfahrung um das richtig einschätzen zu können.

  • Es wäre bereits vom 16jährigen Pädophilie, da er nunmal kein Kind mehr ist, aber auf ein präpubertäres Kind steht.


    Naja, es wurde hier schon mehrmals gesagt, dass so einige Unterhaltungsmedien, darunter einige Animes, recht trashy sind und nicht ernstgenommen werden sollten. ^^"

  • Ich find die Thematik durchaus interessant.

    Leider fehlt mir die notwendige Erfahrung um das richtig einschätzen zu können.


    Was wäre, wenn sich ein 16-17 jährige sich in einen 10-12 jährige verliebt?

    Wäre diese Liebe moralisch vertretbar oder kennt Liebe keine Moral?

    Auch wenn Bastet mal wieder alles gesagt hat, was in dem Zusammenhang wichtig ist, möchte ich nochmal genauer auf die beiden Punkte eingehen.


    Finde tbh dass es nichts "interessantes" und "erfahrenswertes" an der Thematik gibt. Ja, mein Freund ist 26 und ich bin 20, unser Altersunterschied beträgt also auch 6 Jahre, wobei das Ding einfach ist - ich bin in einem Alter und in einer Position in meinem Leben, in der er nicht in der Lage ist, irgendwie Missbrauch von dieser "Naivität" und "Unerfahrenheit" zu machen, die ein 10-jähriger Mensch gegenüber jemandem kurz vor der Volljährigkeit hat. Mag vielleicht auch dazu kommen, dass ich im Leben bereits bisschen weiter bin als er, bereits eine langjährige Beziehung hatte etc.


    Obvs ist jemand im Alter von 17 oder 18 auch nicht allwissend, versteht die Welt, Liebe und auch Sexualität aber deutlich besser als ein KIND(!). Insofern ist die Plattform hier gigantisch gegeben, um von diesem Unterschied Missbrauch zu machen. Und mir muss dann auch niemand kommen mit "aber was ist wenn sie keinen Sex haben", "Was ist wenn sie sich wirklich lieben?!"

    Ein 10 Jähriger ist nicht in der Lage, die Komplexität von Liebe und Beziehungen wirklich einzuschätzen. Weiterhin - no offense. Aber wenn du 17 bist und dich zu einem 10 Jährigen hingezogen fühlst, selbst wenn es "nur" auf romantischer Ebene ist, ist mit dir gehörig was falsch. Also richtig, richtig krass. Solche Leute können keine normale Beziehung mit einem "Erwachsenen" führen, weil irgendwas bei ihnen kaputt ist. Sei es die Angst vor Verantwortung, Kontrolle, Bindung oder sonst was. Das ist nicht "schlimm", solange man sich das bewusst macht und daran arbeitet, aber das darf in keiner Welt eine Ausrede sein, ein effing Kind zu "daten". Und wenn man einen anderen Menschen wirklich, wirklich liebt, ist man auch in der Lage loszulassen und einzusehen, dass es für keine der beiden Parteien eine gute Option wäre. Aber solche Menschen lieben dieses Kind nicht. Wie könnten sie auch? Oft ist es doch eher perverse Begierde.


    Altersunterschiede werden weniger bedeutend, wenn beide ein Alter erreichen, in dem die Unterschiede innerhalb der "Stufen" nicht mehr so krass sind. 30 auf 40 ist ein ganz anderer Sprung als 10 auf 20.


    Ansonsten gibt es Menschen, die auf Ageplay stehen sollen, ganz bekannt ist dieses "DD/LG bzw MD/LB"-Ding, das anscheinend ein paar junge Menschen in meinem Alter mit ihrem Partner haben, wobei das eher eine BDSM Subkategorie ist und hier auch nicht wirklich relevant ist. Hier kommt aber dieser "Verwöhnungsaspekt" so ein bisschen zur Geltung.

  • Ich würde generell mal behaupten, dass eine feste Altersvorgabe bei sowas gar nicht gegeben sein muss (obvs aus moralischer Sicht, aus rechtlicher Sicht brauchen wir sowas natürlich), wichtig ist, dass beide Partner entweder auf einem annähernd gleichen kognitiven Level (im Bezug auf die Komplexität von Liebe und Beziehungen) oder beide Partner zumindest ein Alter erreicht haben, in dem sie eine gewisse Selbstbestimmung haben.

    Wir hatten die Diskussion letztens mal im BisaChat. Für mich wäre es wahrscheinlich kein Problem, wenn meine 18-Jährige Tochter einen 40 Jährigen Mann hätte (Grüße an den Wendler), weil ich ihr eine vollständige Selbstständigkeit zusprechen würde, wohingegen es für mich ein Problem wäre, wenn meine 15-Jährige auch nur einen 22- oder 23-Jährigen Freund hätte. Ich denke, dass die Legitimität einer solchen Beziehung stark abhängig von der Reife der betroffenen Personen abhängt und ich verbinde eine notwendige erreichte Reife mit dem weitestgehenden Abschluss der Pubertät.
    Meine Freundin wird in wenigen Tagen 16 und ich bin jetzt 18, das sind zwar auch "nur" 2 1/2 Jahre Unterschied, aber so wirklich glücklich waren ihre Eltern zu Beginn der Beziehung auch nicht und wenn ich ehrlich bin, kann ich das auch vollkommen verstehen, ich glaube, an dem Punkt hätte ich unter Umständen auch noch ein etwas mulmiges Gefühl als Elternteil.

    Ein 10 Jähriger ist nicht in der Lage, die Komplexität von Liebe und Beziehungen wirklich einzuschätzen. Weiterhin - no offense. Aber wenn du 17 bist und dich zu einem 10 Jährigen hingezogen fühlst, selbst wenn es "nur" auf romantischer Ebene ist, ist mit dir gehörig was falsch. Also richtig, richtig krass. Solche Leute können keine normale Beziehung mit einem "Erwachsenen" führen, weil irgendwas bei ihnen kaputt ist. Sei es die Angst vor Verantwortung, Kontrolle, Bindung oder sonst was. Das ist nicht "schlimm", solange man sich das bewusst macht und daran arbeitet, aber das darf in keiner Welt eine Ausrede sein, ein effing Kind zu "daten".

    Solche Menschen sind schon (zumindest überwiegend) in der Lage, Beziehungen mit Gleichaltrigen zu führen, nur spüren sie da halt meistens auch keine romantische Bindung wie sie es bei einer/m Minderjährigen verspüren würden. Und dass "das nicht schlimm [sei], solange man sich das bewusst macht und daran arbeitet" ist halt immer leichter gesagt. Ich denke kein Pädophiler der Welt ist wirklich glücklich darüber, eine gesellschaftlich (zurecht) verachtete Neigung zu haben, aber eben durch diese gesellschaftliche Ächtung trauen sich leider auch nur sehr wenige Pädophile, sich psychologische Hilfe zu suchen. Die Gesellschaft würde wahrscheinlich jedem, der sagt, dass er sich zu Kindern auf sexueller und romantischer Ebene hingezogen fühlt, mit Mistgabeln und Fackeln hinterherlaufen, anstatt auch solchen Menschen die Hand zu reichen und ihnen zu helfen, solange es nicht zu Übergriffen auf Kindern gezeugt. Stattdessen findet hier eine Brandmarkung statt, die weder der betroffenen Person noch der Gesellschaft und schon gar nicht potentiellen Opfern hilft.

  • Ich würde generell mal behaupten, dass eine feste Altersvorgabe bei sowas gar nicht gegeben sein muss (obvs aus moralischer Sicht, aus rechtlicher Sicht brauchen wir sowas natürlich), wichtig ist, dass beide Partner entweder auf einem annähernd gleichen kognitiven Level (im Bezug auf die Komplexität von Liebe und Beziehungen) oder beide Partner zumindest ein Alter erreicht haben, in dem sie eine gewisse Selbstbestimmung haben.

    Wir hatten die Diskussion letztens mal im BisaChat. Für mich wäre es wahrscheinlich kein Problem, wenn meine 18-Jährige Tochter einen 40 Jährigen Mann hätte (Grüße an den Wendler), weil ich ihr eine vollständige Selbstständigkeit zusprechen würde, wohingegen es für mich ein Problem wäre, wenn meine 15-Jährige auch nur einen 22- oder 23-Jährigen Freund hätte. Ich denke, dass die Legitimität einer solchen Beziehung stark abhängig von der Reife der betroffenen Personen abhängt und ich verbinde eine notwendige erreichte Reife mit dem weitestgehenden Abschluss der Pubertät.
    Meine Freundin wird in wenigen Tagen 16 und ich bin jetzt 18, das sind zwar auch "nur" 2 1/2 Jahre Unterschied, aber so wirklich glücklich waren ihre Eltern zu Beginn der Beziehung auch nicht und wenn ich ehrlich bin, kann ich das auch vollkommen verstehen, ich glaube, an dem Punkt hätte ich unter Umständen auch noch ein etwas mulmiges Gefühl als Elternteil.

    Das sind eher US-Voratellungen, die durch die vielen Serien vermittelt werden.

    Ich hätte auch kein Problem, wenn ein Kind mit 15 einen 22jährigen Partner hätte. Es kommt auf die Person an und mit 15 sind viele imo alt genug, um zu entscheiden, was sie wollen.

    Wäre der 15jährige Teenie ein totales Naivchen und würde sich der 22jährige Partner als totaler Prolet und Playboy geben, dann hätte ich ein Problem damit.

  • Es kommt auf die Person an

    Natürlich, auch da gibt es Ausnahmen.

    Wäre der 15jährige Teenie ein totales Naivchen und würde sich der 22jährige Partner als totaler Prolet und Playboy geben, dann hätte ich ein Problem damit.

    Wenn ich ehrlich bin, hatte ich genau das Bild im Kopf. Alle Pärchen mit der Alterskonstellation, die ich kenne, waren eben genauso wie du es hier beschreibst. Entweder war der ältere Partner ein totales Arschloch oder es wirkte halt, um fies zu sein, nach "Ich kriege keine in meinem Alter ab, also grase ich mal die jüngeren Altersregionen ab".

    Ich möchte damit nicht sagen, dass alle Pärchen, die so einen Altersunterschied in dem Alter haben, so sind, aber ich denke, ich habe in meiner Schullaufbahn (die jetzt gerade mal ein Jahr her ist) bestimmt 10 Pärchen kennengelernt, die den Altersunterschied hatten und eigentlich immer war es dann doch eher ... bedenklich, wie sich der ältere Partner benommen hat.

  • Wenn ich ehrlich bin, hatte ich genau das Bild im Kopf. Alle Pärchen mit der Alterskonstellation, die ich kenne, waren eben genauso wie du es hier beschreibst. Entweder war der ältere Partner ein totales Arschloch oder es wirkte halt, um fies zu sein, nach "Ich kriege keine in meinem Alter ab, also grase ich mal die jüngeren Altersregionen ab".

    Dito, ich kenne auch nur solche Pärchen, wenn man über Altersunterschiede dieser Größe in dem Alter redet. Wobei ich tatsächlich auch vor ein paar Jahren ein Pärchen im Bekanntenkreis hatte, da war es quasi umgedreht. Waren afaik 5 Jahre, sie war fast 16 und er 21. Er war ein Trottel und hat halt nicht gemerkt, dass sie bereits sehr früh in der Beziehung wahnsinnig kontrollsüchtig war. Sie hat ihn letztendlich dann erpressen wollen mit "du hattest Sex mit mir, einer Minderjährigen!" und wollte ihn so mehr oder weniger zwingen, bei ihm zu bleiben. Würde mich alleine schon aus rechtlicher Sicht eher nicht in eine solche Konstellation begeben wollen.


    Ansonsten finde ich es auch einfach immer ein bisschen alarmierend, wenn Leute überaus sehr junge Menschen in ihrem Freundeskreis haben. Klar sage ich nicht, dass was dagegen spricht, wenn man auch mit jüngeren Menschen und als junger Mensch mit älteren auskommt, aber irgendwas kickt bei mir und ich sehe das als rote Flagge, wenn sich Leute mit Minderjährigen umgeben, wenn sie bereits in ihren Frühen 20ern sind.

  • Es kommt auf die Person an

    Natürlich, auch da gibt es Ausnahmen.

    Wäre der 15jährige Teenie ein totales Naivchen und würde sich der 22jährige Partner als totaler Prolet und Playboy geben, dann hätte ich ein Problem damit.

    Wenn ich ehrlich bin, hatte ich genau das Bild im Kopf. Alle Pärchen mit der Alterskonstellation, die ich kenne, waren eben genauso wie du es hier beschreibst. Entweder war der ältere Partner ein totales Arschloch oder es wirkte halt, um fies zu sein, nach "Ich kriege keine in meinem Alter ab, also grase ich mal die jüngeren Altersregionen ab".

    Ich möchte damit nicht sagen, dass alle Pärchen, die so einen Altersunterschied in dem Alter haben, so sind, aber ich denke, ich habe in meiner Schullaufbahn (die jetzt gerade mal ein Jahr her ist) bestimmt 10 Pärchen kennengelernt, die den Altersunterschied hatten und eigentlich immer war es dann doch eher ... bedenklich, wie sich der ältere Partner benommen hat.

    Ich glaube nicht, dass das Ausnahmen sind, weil du das den Pärchen so auf der Straße ebenfalls nicht ansiehst und daher nicht genau bestimmen kannst, wie viele dieser Paare existieren.

    Ich bin auch 26 und sehe nun aus wie vielleicht 18, 19. Oft werd ich einfach mal gedutzt lol. Es stört mich klarerweise (in den meisten Fällen) nicht, ist aber eben so.

    Manche sehen dafür mit 15 wie 25 aus.


    Das dachte ich auch bei manchen, aber ein Kumpel von mir (also schon länger nicht gesehen, aber hier und da schreib ich ihm) ist mit so 17 mit einem 32jährigen Mann zusammengekommen. Nun ist er über 20 und mit ihm verlobt. ^^ Ich muss ihn fragen wie alt beide genau waren, aber das ist nun nicht von Bedeutung.


    Sobald du 16, 17 bist, sieht man eigentlich sehr gut, wie reif man ist.

    Manche 40jährigen benehmen sich ja auch wie kleine, rotzige Kinder und schreien, sobald sie etwas nicht bekommen. 😅


    Bei manchen Leuten ist's schon merkwürdig, gerade, wenn der Unterschied riesig ist.


    Dito, ich kenne auch nur solche Pärchen, wenn man über Altersunterschiede dieser Waren afaik 5 Jahre, sie war fast 16 und er 21. Er war ein Trottel und hat halt nicht gemerkt, dass sie bereits sehr früh in der Beziehung wahnsinnig kontrollsüchtig war. Sie hat ihn letztendlich dann erpressen wollen mit "du hattest Sex mit mir, einer Minderjährigen!" und wollte ihn so mehr oder weniger zwingen, bei ihm zu bleiben. Würde mich alleine schon aus rechtlicher Sicht eher nicht in eine solche Konstellation begeben wollen.


    Ansonsten finde ich es auch einfach immer ein bisschen alarmierend, wenn Leute überaus sehr junge Menschen in ihrem Freundeskreis haben. Klar sage ich nicht, dass was dagegen spricht, wenn man auch mit jüngeren Menschen und als junger Mensch mit älteren auskommt, aber irgendwas kickt bei mir und ich sehe das als rote Flagge, wenn sich Leute mit Minderjährigen umgeben, wenn sie bereits in ihren Frühen 20ern sind.

    Eben, wenn sie über 14 ist, kann sie ihm eh nichts?

  • Ich ziehe das mal aus dem anderen Topic hierhin. *eigentlicher Beitrag

    Und gerade das ist es - ich finde es immer wieder schade, wenn Leute damit argumentieren möchten, oder es zumindest im Ansatz so klingen lassen, dass man, wenn man jemanden doch wirklich, wirklich lieben würde, keinerlei Hemmungen hat was das Äußere des anderen anbelangt. Natürlich verliebt man sich in der Regel in viele Aspekte der Persönlichkeit, aber es ist, sorry, bullshit zu sagen, dass das Äußere null eine Rolle spielt und man auch Dinge, vor denen man sich eigentlich ekelt, lieben lernen kann, wenn man den anderen "wirklich" liebt.

    Und zwar habe ich mich dabei ertappt - sowohl bei diesem, als bei auch Bastet 's Beitrag dazu - , dass ich mir zuerst eine Situation vorgestellt habe, in der ich Single wäre und es sozusagen noch anstünde, mich in jemanden zu verlieben; und dabei eben die Körperbehaarung oder generell das Äußere eine entscheidende Rolle spielt. Würde ich natürlich auch so unterschreiben, man achtet ja doch immer auf gewisse Merkmale, die man an anderen Menschen attraktiv findet oder nicht und dieser anfänglichen Oberflächlichkeit kann sich glaube ich auch keiner entsagen.


    Was mich jetzt interessieren würde: wenn ihr schon mehrere Jahre mit einem Menschen zusammen wärt und das Äußere sich dahingehend verändert, würdet ihr diesen Menschen doch kaum sofort verlassen? Ich möchte mich jetzt nicht nur auf Körperbehaarung beschränken, sondern auch Situationen wie beispielsweise eine große Brandnarbe, die auch das Gesicht einnimmt, ein zur Hälfte rasierter Kopf (beispielsweise aufgrund einer Operation am Gehirn) , größere Narben oder durch einen Unfall hervorgerufene körperliche Einschränkungen, die eben das Aussehen eures Partners mitbestimmen.


    Und um da Ganze noch ein bisschen weiter zu spinnen - wie weit könnte/sollte/dürfte/müsste Liebe für euch gehen? Ich kenne einige ältere Paare, von denen Einer stark beeinträchtigt ist, beispielsweise durch Demenz. Sie nehmen ihre Umwelt in einem ganz anderen Sinne wahr und erkennen oftmals nicht einmal mehr ihren eigenen Partner, geschweige denn können sich an ihre Beziehung zurück erinnern, und trotzdem bleibt der jeweils andere noch da und kümmert sich um ihn. Wie würdet ihr euch in einer solchen Situation verhalten? Würdet ihr euren Partner in einer solchen Situation ebenfalls pflegen oder gäbe es da für euch Grenzen?

  • Was mich jetzt interessieren würde: wenn ihr schon mehrere Jahre mit einem Menschen zusammen wärt und das Äußere sich dahingehend verändert, würdet ihr diesen Menschen doch kaum sofort verlassen? Ich möchte mich jetzt nicht nur auf Körperbehaarung beschränken, sondern auch Situationen wie beispielsweise eine große Brandnarbe, die auch das Gesicht einnimmt, ein zur Hälfte rasierter Kopf (beispielsweise aufgrund einer Operation am Gehirn) , größere Narben oder durch einen Unfall hervorgerufene körperliche Einschränkungen, die eben das Aussehen eures Partners mitbestimmen.


    Ich hatte vor längerem mal eine Diskussion mit Freunden, die in eine ähnliche Diskussion ging. Also angefangen bei kleinerem Zeug wie ein Bart, obwohl man ihn nicht attraktiv findet bis hin zu Sachen wie Gesichtstattoos und krasseren Körpermodifikationen. Einfach eine allgemeine Grenze zu ziehen, ab wann eine Veränderung "zu viel" wäre ist halt wirklich alles andere als einfach. Schlussendlich ist die Hemmschwelle beim Partner natürlich eine andere als bei Personen, die man erst noch kennen lernt und bei denen man hauptsächlich am Äusseren orientiert, aber gerade deine Beispiele sind ja alles Dinge, für die die andere Person "nichts kann". Denke bei bewussten und gewollten optischen Veränderungen (vor allem, wenn sie dauerhaft sind) ist das dann noch etwas anders, weils halt auf Unverständnis stossen wird.


    Und um da Ganze noch ein bisschen weiter zu spinnen - wie weit könnte/sollte/dürfte/müsste Liebe für euch gehen? Ich kenne einige ältere Paare, von denen Einer stark beeinträchtigt ist, beispielsweise durch Demenz. Sie nehmen ihre Umwelt in einem ganz anderen Sinne wahr und erkennen oftmals nicht einmal mehr ihren eigenen Partner, geschweige denn können sich an ihre Beziehung zurück erinnern, und trotzdem bleibt der jeweils andere noch da und kümmert sich um ihn. Wie würdet ihr euch in einer solchen Situation verhalten? Würdet ihr euren Partner in einer solchen Situation ebenfalls pflegen oder gäbe es da für euch Grenzen?


    Grundsätzlich halte ich zumindest nichts davon, Leute dazu zu guilten, in einer Beziehung zu bleiben, in der sie sich nicht mehr wohlfühlen und diese Grenze ist halt bei jedem etwas anderes. Für manche Mensche ist es "kein Problem", einen Partner auch bei schwerer körperlichen oder geistigen Behinderungen, bei Krankheit oder Ähnlichem zu begleiten und andere (wozu ich mich vermutlich auch zählen würde, ohne solche Erlebnisse glücklicherweise bisher selbst gemacht zu haben) können damit halt nicht umgehen. Gerade psychische Probleme können dazu führen, dass eine Person halt absolut nicht mehr der Mensch ist, in den man sich mal verliebt hat und es gibt Situationen, in denen wohl der "egoistische Ausweg" sinnvoll ist.

  • Was mich jetzt interessieren würde: wenn ihr schon mehrere Jahre mit einem Menschen zusammen wärt und das Äußere sich dahingehend verändert, würdet ihr diesen Menschen doch kaum sofort verlassen? Ich möchte mich jetzt nicht nur auf Körperbehaarung beschränken, sondern auch Situationen wie beispielsweise eine große Brandnarbe, die auch das Gesicht einnimmt, ein zur Hälfte rasierter Kopf (beispielsweise aufgrund einer Operation am Gehirn) , größere Narben oder durch einen Unfall hervorgerufene körperliche Einschränkungen, die eben das Aussehen eures Partners mitbestimmen.

    Für mich gibt es einen ganz klaren Unterschied zwischen "ich nehme 30 Kilo zu, rasiere mir meinen Neckbeard nicht mehr und putze mir dreimal die Woche die Zähne" und etwas, wofür mein Partner nichts kann. Ein großer Punkt, warum wir genau solche optischen Merkmale - starkes Übergewicht, ungewaschen, ungepflegt etc - unattraktiv finden, sind die persönlichen Eigenschaften, mit denen wir diese Merkmale verbinden. Faulheit, Lethargie, ein schlichtes Gefühl von Gleichgültigkeit dem eigenen Körper gegenüber. Und nein, natürlich trennt man sich nicht meistens eigentlich nicht, nur weil der Partner mal n mieses Jahr hat, zunimmt und sich einen echt hässlichen, ungepflegten Bart wachsen lässt. Aber es ist nunmal auch eine Frage der Persönlichkeit, dass man sich ausreichend um sein äußeres Erscheinungsbild kümmert. Eine Brandnarbe, für die man ja in der Regel eigentlich nichts kann oder auch etwas wie ein Verlust des Armes ist ja nichts, was davon zeugt, dass man sich gehen lässt. Aber ganz ehrlich? Wenn sich jemand nicht mal darum kümmern kann saubere Fingernägel und einen ordentlich gewaschenen Körper zu haben, wie kann ich erwarten, dass er die Verantwortung und das Pflichtgefühl für eine Beziehung hat?

  • Was mich jetzt interessieren würde: wenn ihr schon mehrere Jahre mit einem Menschen zusammen wärt und das Äußere sich dahingehend verändert, würdet ihr diesen Menschen doch kaum sofort verlassen? Ich möchte mich jetzt nicht nur auf Körperbehaarung beschränken, sondern auch Situationen wie beispielsweise eine große Brandnarbe, die auch das Gesicht einnimmt, ein zur Hälfte rasierter Kopf (beispielsweise aufgrund einer Operation am Gehirn) , größere Narben oder durch einen Unfall hervorgerufene körperliche Einschränkungen, die eben das Aussehen eures Partners mitbestimmen.

    Die Aussage ist super interessant, weil sie doch in den Meisten Fällen zutrifft.

    Es ist nun mal einfach so (behaupte ich mal) dass sich eine Beziehung über die Zeit verändert. Am Anfang läuft einfach noch vieles über optische Reize, also das Aussehen. Man wählt also idR einen Partner den man optisch anziehend findet. Später kommen aber ja viele weitere Faktoren vor allem über die Zeit dazu, wodurch ja die anfängliche Verliebtheit überhaupt erst das Potenzial bekommt Liebe zu werden.

    Ich bin jetzt schon in einer "langen" Beziehung (gemessen an meinem Alter). Objektiv betrachtet (wenn man mein sonstiges "uff ist der heiß"-Schema als Referenz nimmt) ist mein Partner überhaupt nicht mein Beuteschema. Jedoch ist er subjektiv betrachtet einfach der heißeste Kerl auf Erden für mich. Ich glaube nicht, dass ein Ereignis groß etwas daran ändern würde. Außer meine Gefühle zu ihm ändern sich. Liebe (und damit meine ich wirklich Liebe und nicht Verliebtheit/Schwärmerei) ist eben mehr als nur das Aussehen. Ich glaube, dass je länger eine Beziehung besteht, desto wichtiger wird eine emotionale Anziehung und desto unwichtiger eine optische. Ganz unwichtig ist es natürlich nicht. Aber seien wir ehrlich, ein guter Charakter, in welcher Hinsicht auch immer, ist auch sehr sexy.

  • Und zwar habe ich mich dabei ertappt - sowohl bei diesem, als bei auch Bastet 's Beitrag dazu - , dass ich mir zuerst eine Situation vorgestellt habe, in der ich Single wäre und es sozusagen noch anstünde, mich in jemanden zu verlieben; und dabei eben die Körperbehaarung oder generell das Äußere eine entscheidende Rolle spielt. Würde ich natürlich auch so unterschreiben, man achtet ja doch immer auf gewisse Merkmale, die man an anderen Menschen attraktiv findet oder nicht und dieser anfänglichen Oberflächlichkeit kann sich glaube ich auch keiner entsagen.


    Was mich jetzt interessieren würde: wenn ihr schon mehrere Jahre mit einem Menschen zusammen wärt und das Äußere sich dahingehend verändert, würdet ihr diesen Menschen doch kaum sofort verlassen? Ich möchte mich jetzt nicht nur auf Körperbehaarung beschränken, sondern auch Situationen wie beispielsweise eine große Brandnarbe, die auch das Gesicht einnimmt, ein zur Hälfte rasierter Kopf (beispielsweise aufgrund einer Operation am Gehirn) , größere Narben oder durch einen Unfall hervorgerufene körperliche Einschränkungen, die eben das Aussehen eures Partners mitbestimmen.

    An sich muss man etwas ja akzeptieren, auch wenn es einen nicht gefällt. Gilt halt dafür, wenn man schon länger mit jemanden zusammen ist und derjenige eben "nichts dafür kann".


    Aber es ging mir eben darum: es gefällt einen dadurch nicht automatisch. Aber gerade was Alltägliches betrifft, find ich, gehört sich es die Wünsche seines Partner zumindest anzuhören und zu überlegen, wie (weit) man sie mit seinen Eigenen verbinden kann.

    Mit jemanden, der einen von Anfang an so gar nicht anspricht, sehe ich keine wirkliche Chance. Ich finde ohnehin, dass Liebe oft erst durch eine längere Freundschaft entseht, das heißt aber nicht, dass Äußerlichkeiten und Sexuelles unwichtig wären.


    Und um da Ganze noch ein bisschen weiter zu spinnen - wie weit könnte/sollte/dürfte/müsste Liebe für euch gehen? Ich kenne einige ältere Paare, von denen Einer stark beeinträchtigt ist, beispielsweise durch Demenz. Sie nehmen ihre Umwelt in einem ganz anderen Sinne wahr und erkennen oftmals nicht einmal mehr ihren eigenen Partner, geschweige denn können sich an ihre Beziehung zurück erinnern, und trotzdem bleibt der jeweils andere noch da und kümmert sich um ihn. Wie würdet ihr euch in einer solchen Situation verhalten? Würdet ihr euren Partner in einer solchen Situation ebenfalls pflegen oder gäbe es da für euch Grenzen?


    Grundsätzlich halte ich zumindest nichts davon, Leute dazu zu guilten, in einer Beziehung zu bleiben, in der sie sich nicht mehr wohlfühlen und diese Grenze ist halt bei jedem etwas anderes. Für manche Mensche ist es "kein Problem", einen Partner auch bei schwerer körperlichen oder geistigen Behinderungen, bei Krankheit oder Ähnlichem zu begleiten und andere (wozu ich mich vermutlich auch zählen würde, ohne solche Erlebnisse glücklicherweise bisher selbst gemacht zu haben) können damit halt nicht umgehen. Gerade psychische Probleme können dazu führen, dass eine Person halt absolut nicht mehr der Mensch ist, in den man sich mal verliebt hat und es gibt Situationen, in denen wohl der "egoistische Ausweg" sinnvoll ist.

    Ich denke, wenn man denjenigen über längere Zeit lang gar nicht wiedererkennt. Zumal man auch psychisch kranken Personen nicht alles verzeihen muss. Da kommt es drauf an, was bereits geschehen ist und ob sich der Partner um Unterstützung bemüht.


    Bei sehr alten Paaren ist es eben auch, dass man immer schon / sehr lange zusammen war und die Gewohnheit und das Pflichtgefühl nicht außer Acht lassen kann. Dann will man den letzten Schritt auch gemeinsam tun, auch wenn ich denke, dass Demenz einen ganz anderen Menschen aus einem macht.


    Pflegen? Auf keinen Fall, ich würde mich um Heimhilfe bemühen.

    Ich weiß von Eltern von Personen, die mir nahestehen, dass Pflege den Rest an Beziehung stört. Da geht es zB. nicht um Demenz, aber um eine degenerative Nervenerkrankung und wenn man bei dem Partner Aufgaben erledigen muss, die man bei einem Kleinkind erledigen würde, aka mit demjenigen aufs WC gehen und auswischen, baden etc., zerstört das eben alles.

    Und wenn der kranke Part noch geistig da ist, fühlt er sich schuldig, dass sein Partner den Rest seines Lebens an solchen Aufgaben "opfert".

  • Ich äußere mich mal zu Namine 's Gedankenanstoß:

    Mein Freund hat seit dem sechsten Lebensjahr Schuppenflechte - und das teilweise so sehr ausgeprägt, dass auch seine Gelenke davon betroffen sind. Als ich ihn kennen gelernt habe, hatte er sehr starke Probleme damit. Sein kompletter Körper war davon betroffen: juckende, schuppige Hautpartien an Beinen, Armen, Oberkörper, auch im Gesicht, zum Teil auch blutig gekratzt. Er erzählte mir auch mal, dass er Schuppenflechte auch teilweise schon in der Lunge hatte.


    Er schämte sich davor sehr, hatte auch Mobbing-Probleme damals in der Schule wegen seines Äußeren, aber mich störte das nicht. Warum auch? Dadurch, dass ich ihn im Internet kennen lernte, lernte ich ihn nicht wegen seiner äußerlichen Erscheinung kennen und lieben, sondern wegen seinen Charakters.


    Mittlerweile ist es aber deutlich besser geworden. Er ist in der Kieler Uni in erfolgreicher Behandlung, bekommt alle drei Monate eine Spritze und seitdem ist die Schuppenflechte deutlich reduziert. Natürlich kann man die betroffenen Stellen erahnen, weil die Hautpartien vernarbt sind - aber ich liebe ihn trotzdem, so wie er ist. :bigheart:


    Wer seinen Partner wegen solcher Veränderungen im Stich lässt, hat es nicht verdient, geliebt zu werden.

  • Wer seinen Partner wegen solcher Veränderungen im Stich lässt, hat es nicht verdient, geliebt zu werden.

    Ah danke, sowas liest man gerne, da vergisst man sein Umfeld mal für ne kurze Zeit und deren extrem kranke Oberflächlichkeit.


    Die Frage finde ich sehr gut, ich hatte nämlich 2 Fälle in meinem Umfeld wo sich das Paar schon jahrelang kannten/liebten und durch einen Unfall die Frau und im anderen Fall der Mann körperlich leicht "entstellt" wurden, es war für beide Parter/in ein Grund gewesen, warum Sie sich von der betroffenen Person getrennt haben.

    Da ich die Paare schon lange kannte wusste ich auch, dass es nichts mit Streit zu tun hatte oder der gleichen, es war einfach die reine Oberflächlichkeit, "näh, die sieht nicht mehr gut aus", der Kollege hat sich damals von mir auch ne Standpauke anhören dürfen, von wegen 6 Jahre zusammen und dann trennst du dich von Ihr, fand ich persönlich eine unmögliche Reaktion...


    Was das Thema Aussehen angeht, es gibt aufjedenfall Leute die wesentlich wesentlich mehr auf Charakter, als auf Aussehen achten, ich nehme mich da mal als Beispiel, wenn ich den Kollegen Glauben schenken mag, die ja Ihre "Modells" am Start hatten, waren meine Freundinnen die ich hatte eher "hässlich", um es bildlich etwas zu verdeutlichen nerdy Mauerblümchen, ich persönlich kann dazu nicht viel sagen, die Freundinnen die ich hatte, kannte ich zuvor ja schon sehr lange und verliebt habe ich mich in Sie, gerade weil mir Ihr Charakter so extrem zugesagt hat (heute würde ich dennoch sagen, dass die Schulbeziehungen eher so Kindergartenniveau waren, was natürlich nicht heißen soll, dass Kids die in der Schule zusammen kommen nicht auch Ihre ehe bis zum Tod führen).

    Ich hatte schon ne Freundin im Rollstuhl wo 98% der Kollegen und selbst die Familie gesagt hat "was willst du mit der?", krank wenn diese Deppen wirklich hinter allem was DENEN nicht in den Kram passt irgendwas "komisches" sehen.

    Aber das ist auch der Grund, dass es meist zwischen extrem oberflächlichen Menschen und mir kracht wenn ich es mitbekomme und nein hier die Leute im Forum müssen sich nur davon angesprochen fühlen, wenn Sie eben zur Sorte EXTREM gehören, dass jeder auf irgendwas achtet will ich den Personen nicht absprechen, keine Angst.


    Ich achte persönlich nur darauf, dass ich keine adipösen Freundinnen habe, das ist der einzige Markel den ich in einer Beziehung nicht so toll finde, was nicht heißen soll, dass ich solche Personen missachte, natürlich werden diese Personen genauso sehr geachtet wie alle anderen (denn auch da habe ich leider genug Leute um mich rum, die nicht mal ne Freundschaft mit dicken Menschen schließen würde).

    Soll auch nicht heißen, dass ich keine Frauen mag, die etwas auf den Hüften haben, ich habe selbst Gewicht auf den Rippen und ein wenig Grip schadet nie. :P


    Ich persönlich wüsste, wenn meine Freundin/Frau nen Unfall hat und dabei einen sichtbaren Schaden davon tragen würde, ich würde bei Ihr bleiben und Sie unterstützen, gerade weil ich Sie hauptsächlich wegen Ihrem Charakter lieben würde und dieser Unfall nicht alles zerstören wird was man sich jahrelang aufgebaut hat.


    Aber allgemein gehöre ich eher zu den Leuten, die es bevorzugen EINE Freundin/Frau zu haben und nicht X Freundinnen/Frauen, zumal man wahrscheinlich dann wegen den banalsten Gründen auseinander geht. (Sorry, aber wenn ich heute höre, weshalb sich Leute trennen, könnte ich permanent Anstandsschellen verteilen^^")

  • Aber im Gesamten gefällt er dir auch sonst, soviel ich weiß?


    Ah danke, sowas liest man gerne, da vergisst man sein Umfeld mal für ne kurze

    Da ich die Paare schon lange kannte wusste ich auch, dass es nichts mit Streit zu tun hatte oder der gleichen, es war einfach die reine Oberflächlichkeit, "näh, die sieht nicht mehr gut aus", der Kollege hat sich damals von mir auch ne Standpauke anhören dürfen, von wegen 6 Jahre zusammen und dann trennst du dich von Ihr, fand ich persönlich eine unmögliche Reaktion...

    Vielleicht hat er dir nichts davon erzählt, oder hat an sich eine "Ausrede" gebraucht, weil er schon früher schlussmachen wollte? Sechs Jahre Beziehung und dann deshalb schlussmachen... es klingt halt, als würde mehr dahinterstehen?


    Ich achte persönlich nur darauf, dass ich keine adipösen Freundinnen habe, das ist der einzige Markel den ich in einer Beziehung nicht so toll finde, was nicht heißen soll, dass ich solche Personen missachte, natürlich werden diese Personen genauso sehr geachtet wie alle anderen (denn auch da habe ich leider genug Leute um mich rum, die nicht mal ne Freundschaft mit dicken Menschen schließen würde).

    Soll auch nicht heißen, dass ich keine Frauen mag, die etwas auf den Hüften haben, ich habe selbst Gewicht auf den Rippen und ein wenig Grip schadet nie. :P

    Aber siehst du, da machst du dann doch Abstriche. :P


    Namine

    Punkto pflegen bis zum Schluss: Ich hab so den Eindruck, dass nur richtige Aufopferung als Selbstlosigkeit oder auch Hilfsbereitsschaft verstanden wird. Ist zwar ein recht lapidares Beispiel, aber da war dieses Video von "guckt mal, dieses Mädchen steht für den alten Mann in der Ubahn auf, obwohl sich später herausstellt, dass sie auf Krücken geht!!1" und so zieht es sich eben durch die Köpfe der Menschen, dass du nur andere denkst und nicht egoistisch bist, wenn du dich dafür in irgendeiner Form aufopferungsvoll(er als nötig wäre) zeigen musst.

    Oder es Leute vielleicht unterbewusst auch wollen, um sich hier selbst und dem Umfeld zu beweisen, dass sie ihren Partner wirklich, wirklich (by Feliciá xD) lieben.

    Das hört man bei Eltern ja auch, so ein: die können sich nicht selbst um die alte Mutter / den alten Vater kümmern, sondern besorgen eine Heimhilfe oder "schieben die / den sogar ab"!

  • Nur kurz, da ich es gerade noch lese (auf den Rest geh ich später ein, aber danke für eure ganzen Antworten :heart: )


    Bastet


    Das Gefühl habe ich leider auch, wenn ich so darüber nachdenke ^^; Das Ding ist nur auch, dass viele Leute dann mit dem mahnenden Finger auf andere zeigen, aber wenn sie selbst in der Situation wären, würden sie wahrscheinlich genauso/ähnlich reagieren.

    Ich bin ganz ehrlich, ich weiß nicht, ob ich es könnte. Mein Freund und ich haben über solche Themen schon öfter geredet - aus familiärem Anlass meinerseits - und er meinte ebenfalls, dass er dem höchstwahrscheinlich nicht gewachsen wäre. Aber ich wäre die Letzte, die ihm dafür einen Vorwurf machen würde, da gerade ich diejenige bin, die doch etwas mehr auch auf ihren persönlichen Freiraum besteht. Und alles hat seine Grenzen. Das hat nichts damit zu tun, dass ich ihn nicht (genug) liebe, aber ich weiß, dass ich an einer solchen Aufgabe wie dieser Pflege einfach kaputt gehen würde; würde ich ohnehin schon halb, wenn es nur annähernd zu einer solchen Situation käme. Und von ihm würde ich das auch nicht erwarten. Ich würde mir eher wünschen, dass er trotzdem ein schönes Leben haben kann und sich nicht für mich da jeden Tag aufopfert und über seine Belastungsgrenzen hinausgeht.