Kuscheljustiz Deutschland?

Die Insel der Rüstung erwartet euch!


Alle Informationen zum ersten Teil des Erweiterungspasses "Die Insel der Rüstung" findet ihr bei uns auf Bisafans:

Zu den Rüstungsinsel-Infoseiten | Pokédex | Routendex
  • Gut, dass die Zahlen von dir kommen.


    Nö, die Zahlen kommen von hier.  ;)

    Bei zu Mord und Totschlag Verurteilten sind gerade mal 77% sind erneut straffällig geworden!?
    Hast du dich da verschrieben oder siehst du das wirklich als positiv an?


    Ich habe mich da verschrieben, es bleiben 77% danach straffrei, sorry, war mein Fehler.^^

    Und schön, dass von dreihundert verurteilten Mördern "nur" einer wieder einen Mord begeht und die anderen "nur" alten Omas das Geld klauen (oder was auch immer alles unter kleine Kapitaldelikte in unserem Land zählt).


    Kapitalverbrechen ist vielleicht das falsche Wort, rechtlich korrekt sind es eher Eigentumsdelikte. Diese Eigentumsdelikte machen gerade mal nur 11,8% aller freigelassenen Straftäter aus, die wegen einem Tötungsdelikt einsaßen. 5,8%, also ungefähr jeder 20. wurde wegen einem Gewaltverbrechen wieder rückfällig. Warum ich das erwähne ist ganz einfach, unser Rechtssystem ist stellenweise Wortklauberei. Es gibt klare unterschiede zwischen Raub und Diebstahl. Worauf du mit deiner Omi hinauswillst sind bestimmt diejenigen, die den Omis die Handtaschen klauen und K.O. schlagen, nur diese fallen unter die 5,8 %, die wegen Gewaltverbrechen straffällig wurden, das sind Delikte wo das körperliche Wohl des opfer gefährdet wird, darunter fallen aber auch Körperverletzung, die eben auch in Streitsituationen passieren können, Nötigung etc. pp.. Der Unterschied zum Diebstahl ist folgender, Diebstahl ist nur das Entfernen einer beweglichen Sache ohne die Zustimmung des Besitzers und zählt zu den Eigentumsdelikten. Sprich, wenn du auf der Parkbank hockst, deinen Rucksack neben dich hinstellst, einer kommt, nimmt ihn und rennt weg und tut dir dabei nichts, dann ist das Diebstahl. Wenn du abends durch die Straßen gehst und jemand reißt dir den Rucksack vom Körper, dann wendet er Gewalt an, fügt dir mehr oder weniger körperlichen Schaden zu, was dann kein Diebstahl mehr ist, sondern Raub und ist eben aufgrund der Tatsache, dass dir die Sache Gewaltsam entrissen wurde, ein Gewaltverbrechen. Das sind rechtliche Definitionen der ganzen Sache, demnach werden die bösen Handtaschendiebe der Omis zu den Gewalttaten hinzugezählt, die eben wirklich einen geringen Anteil ausmachen, da eben Delikte wie Körperverletzungen die Massen der Gewaltverbrechen ausmachen, da sowas eben schon viel leichter passiert und man dafür eben nicht unbedingt viel kriminelle Energie benötigt.

    Die sozialen Probleme, die es dort gibt, haben wir zum Glück (noch?) nicht. Und wo bitte ist bei uns Elend an der Tagesordnung? Wenn du Elend sehen willst, dann würde ich mal einen Blick nach z.B. Syrien, Irak, Iran oder teilweise Afrika sowie ein paar andere Gebiete auf der Welt werfen.


    Ich habe von sozial schwachen Schichten geschrieben, und die gibt es vorweigend in den Problemvierteln der Großstädte und wer eben sich ein paar Dinge mal durchliest und eben auch einsieht, dass wir uns gesellschaftlich, gerade im Bereich der sozialen Problemen den USA sehr ähneln, zum Beispiel das AUseinderklaffen der Schere zwischen Arm und Reich, Perspektivlosigkeit aufgrund mangelnder Bildungschancen, auch in den USA wird der Bildungsweg durch das Einkommen der Eltern bestimmt etc. sind nur ein paar Beispiele. Und ja, man kann im Bezug auf Industrieländern da schon von Elend sprechen, bedenke denn schließlich im Umkehrschluss mal bitte, ab wann man in Deutschland arm ist und ab wann man arm in afrikanischen Ländern ist. In Deutschland zählt man nicht erst zu den Armen, wenn man nix zu essen hat, nur mal als Denkanstoß.

    Tragisch an solchen Statistiken ist ja, das die "aufgeklärte und moderne Zivilisation" darin die Begründung unseres Rechtssystems sieht und diesem ganzen wissenschaftlichen Quatsch auch noch Glauben schenkt.
    Statistiken spiegeln niemals die Realität wieder und dienen nur dazu uns zu beruhigen.


    Lies dir bitte mal die Statistik durch und bilde dich mal weiter, das was du hier nämlich grad von dir gibst ist Schwachsinn hoch zehn und erschreckend, dass sowas aus dem Mund einer erwachsenen Frau kommt. Statistiken sind wissenschaftliche Datenerhebungen. Es gibt natürlich gute und schlechte Statistiken, die guten erkennt man, dass sie nichts beschönigen, sondern eben auch unschöne Sachen präsentieren. Die studie sagt nämlich auch, dass 68% der straffällig gewordenen Jugendlichen rückfällig werden und sagt auch offensichtlich aus, dass eben hier noch Verbesserungsbedarf ist.
    Mich würde gerne interessieren woher du diese Weisheiten nimmst? Hast du selber wissenschaftlich fundierte Belege für deine Behauptungen? Die Studie ist sehr wohl aussagekräftig und beruhigt nicht, es wurden über 1 Mio Menschen bei der Studie zurande gezogen, somit werden wirklich alle Straftäter abgedeckt, somit ist sie erstmal repräsentativ. Zweitens werden die Zahlen erläutert und plausibel begründet, sie ist in sich geschlossen logisch und nachvollziehbar. Wenn du behauptest, dass das falsch ist, dann musst du in einer Diskussion eben auch stichhaltige beweisen finden, ansonsten sind das nur haltlose Behauptungen, die primär davon zeugen, dass du offensichtliche Fakten nicht sehen willst, die Quelle wahrscheinlich nicht mal gelesen hast und auch anscheinend nicht lesen wolltest, sonst hätte man nachgefragt. Weißt du, wie man das Verhalten, wenn man offensichtliche, fundierte Fakten nicht wahrhaben will, nur weil sie einem nicht in den Kram passen oder man nicht bereit ist sich zu bilden, nennt? Das nennt man schlicht und ergreifend Dummheit, ums mal ganz hart und ohne viel Drumherum auf den Punkt zu bringen. Also tu dir selber einen Gefallen, lese dich in die Thematik ein und verurteile keine Quellen nur weil sie dir nicht passen, wenn du sie verurteilst, dann bringe Belege dafür, dass das, was da steht nicht stimmt, als dumm schätze ich dich nämlich nicht ein. ;)

    Wir hören deshalb nichts davon, weil es sich nicht gut an der breiten Öffentlichkeit macht den mickrigen Prozentsatz echter Reumütiger gegenüber der Rückfallquote zu veröffentlichen.Womöglich wird das blöde Volk ja sonst doch noch hellhörig und fordert Reformen.


    Du hörst nichts davon, weil es die Masse der Menschen einfach nicht interessiert. Die Leute wollen nicht hören, dass die Masse an Tätern es nach der Strafe begreift, die wollen was von unverbesserlichen Straftätern hören, weil es einem anscheinend schon zu gut geht in diesem Land und man permanent was zum Meckern haben muss. Und die Menschen haben Vorurteile, in denen sie bestätigt werden wollen, außerdem erfordern etwas wissenschaftliche Quellen, wo auch Fachbegriffe fallen, eben etwas Sachverstand und eben den Willen sich notfalls auch etwas mehr bilden zu wollen, was der Masse einfach zu anstrengend ist, anders kann man es sich zumindest nicht erklären, dass viele nur das labern, was die Bildzeitung schreibt, wo bereits schon im Titel des Artikels dem Leser die Meinung des Autors ins Hirn eingepflanzt wird. Auf den Titelseiten stehen ja oft genug Sachen wie "Unfassbares Urteil...", hinzu kommen halbherzig recherchierte Beiträge hinzu und ein in der Kürze liegt die Würze, was aber gerade, wenn man Wissen vermitteln will, eher schädlich ist. Aufklären wollen die meisten Medien nicht, die wollen von möglichst vielen gelesen werden.

  • aber jeder,d er sich etwas auskennt wird sich näher informieren.


    Das bezieht sich jetzt worauf? Auf die Arbeitslosenstatistiken oder die Rückfallquoten?
    Mal im Ernst...wer einen gesunden Menschenverstand besitzt, der braucht in beiden Fällen keine höhere Schulbildung oder eine Ahnung.
    Das kann jeder Holzkopf durchschauen.


    Hinweis: Die vorherige Aussage dient in keinster Weise diskriminierenden Zwecken bezüglich derer, die nicht das Glück oder Befähigung hatten, studieren zu gehen oder gar aus den sozialen Brennpunkten unserer Gesellschaft entstammen. :P  


    Kapitalverbrechen ist vielleicht das falsche Wort, rechtlich korrekt sind es eher Eigentumsdelikte.


    Diese sogenannten Eigentumsdelikte werden aber höher bestraft als sexuelle Übergriffigkeiten in all ihren Erscheinungsformen.
    Nochmals meine Bekannte als Beispiel: Gegen den Kerl lief ihre Anzeige wegen Körperverletzung und Vergewaltigung, nebenher wurden aber auch noch diverse Diebstähle des Angeklagten verhandelt.
    So trat meine Bekannte schon nur als Nebenklägerin auf, weil die Eigentumsdelikte ja so viel schwerer wiegen.
    Am Ende wurde der Typ auf 1 Jahr für die Vergewaltigung verknackt, wohin gegen er für die Eigentumsdelikte, man lasse sich das mal auf der Zunge zergehen, 3 Jahre aufgebrummt bekam.
    Schon krass, wenn Sachgegenstände (und deren Entwendung) in unserem ,ach so tollen Rechtsstaat, mehr wert sind als die körperliche Unversertheit eines Menschen.
    Also bitte Leutz, auch dazu benötige ich keine höhere Schulbildung oder eine Ahnung, um zu wissen, das das ungerecht und diskriminierend ist.



    Diese Eigentumsdelikte machen gerade mal nur 11,8% aller freigelassenen Straftäter aus, die wegen einem Tötungsdelikt einsaßen. 5,8%, also ungefähr jeder 20. wurde wegen einem Gewaltverbrechen wieder rückfällig


    Meiner Meinung nach noch viel zu viel.




    Lies dir bitte mal die Statistik durch und bilde dich mal weiter, das was du hier nämlich grad von dir gibst ist Schwachsinn hoch zehn und erschreckend, dass sowas aus dem Mund einer erwachsenen Frau kommt. Statistiken sind wissenschaftliche Datenerhebungen.


    Mag ja sein...aber mit wissenschaftlichen Datenerhebungen lässt sich schlecht Verbrechen bekämpfen oder gerecht ahnden.
    Für mich ist es eben ein Unding, wie in unserem Rechtsstaat mit zweierlei Maß gemessen wird...s.o.
    Ok, ich gebe zu das ich das alles nur aus meiner begrenzten Sicht als Otto Normal Verbraucher und als Mitbetroffene durch den Fall meiner Bekannten, sehe und wohl auch daher eher meine Urteile aus dem Bausch heraus fällen würde.
    Nichts gegen unsere Juristen...Hut ab vor ihnen, die sich tagtäglich durch unseren Paragraphenwald kämpfen.
    Ich wollte auf keinen Fall mit ihnen tauschen.



    unser Rechtssystem ist stellenweise Wortklauberei.


    Eben. ;)


    Du hörst nichts davon, weil es die Masse der Menschen einfach nicht interessiert. Die Leute wollen nicht hören, dass die Masse an Tätern es nach der Strafe begreift, die wollen was von unverbesserlichen Straftätern hören, weil es einem anscheinend schon zu gut geht in diesem Land und man permanent was zum Meckern haben muss. Und die Menschen haben Vorurteile, in denen sie bestätigt werden wollen,


    Klasse, nun hast du mich aber voll erwischt. :thumbsup:
    Dem habe ich nichts entgegen zu setzen, weil das eigentlich auch meiner Sichtweise entspricht.
    Ja, leider hat unsere Konsumgesellschaft die Fähigkeit verloren, Gutes erkennen und es auch erhalten zu wollen.
    Aber hat sie diese Fähigkeit tatsächlich verloren, oder aber war diese so noch nie vorhanden?
    Nach unten treten ist eben leichter, als sich damit auseinanderzusetzen. Davon sind wir alle nicht frei.




    Eigentlich müsste ich jetzt hier so vieles zitieren, aber das ist mir jetzt leider zu zeitaufwendig.
    Also versuche ich es mal so:


    Wie bereits oben und ihn Posts zuvor schon erwähnt, bin ich emotional zu tief drin. Da ich tatsächlich (aus eben diesen Gründen)dazu neige, Entscheidungen aus dem Bauch heraus zu fällen und sich dies auch auf die Rechtssprechung erstrecken würde, wäre ich sicher kein guter Richter und würde der Menscheit keinen guten Dienst erweisen.
    Und ja, ich bin eben nur ein kleiner Simpel aus der Masse, der noch dazu das Pech hat auf der Schattenseite dieser Gesellschaft leben zu müssen.
    So also fühle ich michdadurch schon ungerecht behandelt...nur so nebenbei mal gesagt.^^
    Nun ist meine kleine, bescheidene aber doch einigermassen heile Welt vor Jahren erheblich angekratzt worden, durch diese Geschichte die meiner Bekannten wiederfuhr.
    Es ist zwar schon über 10 Jahre her, aber ich bin deshalb immer noch traurig und wütend zugleich.
    Wobei meine Wut inzwischen den größeren Raum einnimmt und mir so die logische Sichtweise nimmt.
    Ich bin ganz bestimmt kein Verfechter der Lynchjustiz, auch wenn sich das streckenweise so anhört. Ich bin lediglichlich enntäuscht von unserem Rechtssystem und kann und irgendwie will ich auch gar kein gutes Haar mehr daran lassen.
    Weil es heute noch verdammt weh tut, das meine Bekannte, wegen so einem Individuum 1. wie Dreck behandelt wurde (auch vor Gericht) und 2. sich komplett aufgegeben hat, bis sie den Freitod wählte, weil sie mit der Ungerechtigkeit und ihrer Scham nicht mehr leben konnte.
    Das arme Ding wurde damals von der Gegenseite regelrecht auseinandergenommen...von wegen selber Schuld und provozieren durch eigenes Verhalten oder aufreizende Kleidung usw...die üblichen Klischees halt.
    Ehrlich gesagt, mir kocht da heute noch die Galle über, wenn ich nur daran denke.
    Was glaubt unsere Gesellschaft denn eigentlich von uns Frauen? Das wir Spaß daran haben uns erniedrigen zu lasssen?
    Ok, lassen wir das jetzt lieber...sonst steigere ich mich da wieder zu sehr rein.
    Was ich damit sagen will ist nur, das jeder, dem es entweder selbst wiederfuhr oder auch nur indirekt davon betroffen ist, verliert jede Objektivität.
    Schon allein mitansehen zu müssen, wie ein Opfer systematisch zerlegt wird, nur damit der Übeltäter sich nicht den Konsequenzen stellen muss, ist ein absoluter Supergau.
    Nein, ich will so gesehen gar nichts von Statistiken und psychologischen Gutachten hören...weil ich finde, das man dadurch sämtlichen Opfern von Straftaten, gleich welcher Art, damit noch ins Gesicht lacht.
    Und ja, mir ist es tatsächlich egal ob der eine eine schlechte Kindheit hatte oder der andere aus einem sozialen Brennpunkt kommt...jeder ist für seine Taten verantwortlich. Da spielen Umstände und Herkunft keine Rolle. Jedenfalls für mich.
    Juristen mögen das anders sehen.
    Die vielen Schlupflöcher in der Fülle unserer Gesetzestexte macht es den gewieften Anwälten jener Straftäter sehr leicht, sie rauszupauken und somit entweder straffrei bleiben oder "Bewährung" bekommen.
    Ich finde es schlicht und ergreifend ungerecht. Daher brodelt ja auch diese Wut in mir, wenn ich dann solche Sachen lesen muss, wie z.B. wenn Kinderschänder oder Vergewaltiger mit den berühmten Samthandschühchen angefasst werden...weil das ja auch Menschen sind. Ihre Opfer etwa nicht?
    Ok ok, ich bin ja schon still..merke gerade selber, wie ich mich da wieder reinsteigere.


    Nun mag man mich rugig für saublöd und uneinsichtig halten...letzteres mag sicher zutreffen :D , aber ich werde mich niemals meiner Menschlichkeit schämen, und wenn sie mir noch soviel Häme und Schelte einbringt.
    Wie gesagt, ich bin nun mal nur ein unbedarfter Simpel aus dem Volk...und auch ich trete gern nach unten, weil ich mir vielleicht nicht anders zu helfen weiß.


    Noch was: Sollten hier der ein oder andere Jurist unter uns sein, so möchte ich mich an dieser Stelle dafür entschuldigen, wenn ich mich über selbige, in nicht eben angemessener Form lustig gemacht und daher sicher auch zu Unrecht verteufelt habe.


    Und auch mal ein Danke an Euch, das ihr mich wieder auf den Teppich zurückgeholt habt. :)  
    Sonst würde ich womöglich noch länger mit diesem Thema herumhadern.


    Lg

  • Auch von meiner Seite aus eine Entschuldigung, sollten einige meiner Beiträge etwas falsch rüber gekommen sein.Durch die Beiträge anderer User kam es mir lediglich so vor als würde man mich halt für zu blöd halten nur weil meine Beiträge ebbend keinerlei Statistiken enthalten.


    Ich bin was das Thema Kriminalität angeht überempfindlich, bin ich ehrlich. Ich müsste mich zurückhalten einen Verbrecher nicht den Hals umzudrehen.Es berührt mich einfach zu sehr wenn ich sehe was so manche Täter täglich unschuldigen Menschen antun und dann vor Gericht kaum verurteilt werden. Ich bin da wohl eher mehr der Henker als der Richter.Jedenfalls hat es mich einfach ziemlich gereizt wie hier mit den Statistiken um sich geworfen wird. Ich schaue lieber aus dem Fenster als auf irgendwelche Daten. Als vergleich kann ich da mal die Politik nehmen. Auch finde ich das nicht in Ordnung wenn die Politiker sagen "Ja die Statistiken sagen das also geht es Deutschland gut" und auf der anderen Seite müssen Rentner Flaschen sammeln um sich das nötigste leisten zu können. Nur als anderes Beispiel.


    Das gleiche mit der Kriminalität. Wenn ich höre das ein Jugendlicher eine 10 Seite Akte hat, mit Taten von Diebstahl bis hin zu schwerer Körperverletzung und dann bekommt er trotzdem eine Bewährungsstrafe weil er ja wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden soll. Ich bin ehrlich.Zwar war ich einmal bei einer realen Gerichtsverhandlung aber die meisten kenne ich aus dem Nachmittagssendungen. Auch wenn man diese nicht als Beispiel nehmen kann habe ich da Heute ein Urteil gesehen wo ich an diese Diskussion denken musste.Fall handelte um einen Jugendlichen der wegen zweifacher schwerer Körperverletzung und Raub angeklagt worden war.16 Jahre ist er und war einer dieser klassischen Jugendlichen mit "scheißegal"Haltung, dementsprechend hat er sich auch vor Gericht aufgeführt und hat schon diverse Vorstrafen. Jedenfalls wurde er am Ende zu einem Jahr und 11 Monate Jugendstrafe verurteilt da er schon Arbeitsstunden und andere Dinge bekommen hatte. Jedenfalls sprach der Staatsanwalt von dem gleichen wie ich in meinen Beiträgen "Die Gesellschaft schützen"in dem man ihn "wegsperrt".Der Richter sagte dann am Schluss das es ebbend die Aufgabe der Jugendstrafe es nicht ist die Jugendlichen "wegzusperren", sondern die Erziehung an vorderster Stelle steht und man ihn keine 70 Jahre einsperren kann nur um die Gesellschaft zu schützen. Naja so ziemlich hat der Richter das gesagt was hier von anderen Usern gesagt wurde.


    Wie dem auch seih. Ähnlich wie PikaPika reagiere ich auf dieses Thema einfach zu empfindlich so das ich schon aus dem Grund hier nicht weiter mitreden kann.Wenn ich sehe wie manche Täter die schlimmsten Taten begehen und dann mit einem gefühlten "Du Du Du" davonkommen dann habe ich einfach dieses Bild das die Justiz in diesem Land Lücken hat. Vielleicht nicht Kuscheljustiz, aber Lücken hat sie. Eins der besten Beispiele ist für mich auch das Thema Tiere.Wieso ist das töten oder verletzen eines Tieres eine Sachbeschädigung? Wieso gilt ein Lebewesen im deutschen Gesetz als ein Gegenstand? Nur weil es kein Mensch ist? Ein Tier kann sich kein Anwalt nehmen. Liegt es nicht dann eigentlich in der Verantwortung des Menschen die Tiere zu schützen? Sicher gibt es das Tierschutzgesetz, trotzdem finde ich das doch ein wenig ungerecht das ein Lebewesen als Gegenstand gilt nur weil es kein Mensch ist. Ich verlange kein Lebenslang wie bei Mord. Aber so 5 Jahre sollten schon drin sein.


    Wie dem auch seih. Bevor ich hier jetzt wieder anfange Mist zu schreiben, falls ich das nicht schon getan habe, ziehe ich mich mit einem freundlichen Gruß zurück.Noch mal eine Entschuldigung von meiner Seite aus und sollte ich in Zukunft zu solch einem speziellen Thema etwas zu sagen haben, werde ich mich vorher darüber informieren. Schließlich soll mein Ruf hier nicht noch mehr leiden, wenn er das nicht schon getan hat und ich hier als Vollpfosten von Bisaboard gelte. Naja :danke: für Ratschläge und man schreibt sich.

  • Zum Startpost:


    Kastrieren wäre doch mal eine Variante, aber der Trieb wird dadurch auch nicht weniger, sie werden ja "nur" zeugungsunfähig. Allein als Abschreckung jedoch mit Sicherheit etwas wirksamer als: Wenn du böse bist, kommst du in das Gefängnis. Dort hast du deine eigene Zelle mit Fernseher...Ja äh, ganz super.


    Ich finde einfach, die Härteste Strafe kann auch nur die Beste sein, zumindest bei den Verbrechern, die lebenslang bekommen, da es die Todesstrafe nicht gibt. Sprich, die Harten unter den Harten und die, die sowieso nicht mehr auf freien Fuß sollen ;)


    Strafauffällige Jugendliche (ab 16) kann man ruhig mal in eine Zelle stecken damit sie merken, dass es kein Kindergarten ist. Wenn da der Richter auch nur Du DU macht, kommen die doch nie weiter.


    Ich hab generell das Gefühl, dass bei uns sowieso nicht hart genug bestraft wird und das es alles etwas...freundlicher wird. Natürlich sind Straftäter Menschen, aber die jetzt mit Samthandschuhen anfassen kann ja wohl nicht die richtige Art sein.


    Wenn ich meiner Nichte mit lieben Worten erzähle, dass sie gerade Mist macht, denkt die sich auch, Jaja, erzähl mal weiter. Wenn mein Ton aber härter wird merkt sie, dass war echt falsch gerade und lernt daraus und ich muss nicht körperlich strafen ;)


    Es muss für jede Straftat eine Strafe geben, sonst ist der Lerneffekt doch gleich 0.

  • Allein als Abschreckung jedoch mit Sicherheit etwas wirksamer


    Triebtäter kann man nicht abschrecken. Die überlegen sich nicht vorher "für Strafe X mach ichs, für Strafe Y nicht". Die Idee der Abschreckung ist allgemein ziemlicher Bullshit, da viele Taten nunmal Affekttaten sind. Und bei den meisten anderen Verbrechen ist die Abschreckung schon deshalb nicht möglich, weil der Täter nicht anhand der Strafe, sondern anhand der Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden entscheidet, ob er die Tat wagt oder eben nicht. Da hilft auch nicht die härtere Strafe.


    Ich finde einfach, die Härteste Strafe kann auch nur die Beste sein


    Eher im Gegenteil, je heftiger die Strafen, desto wahrscheinlicher wird die Rückfälligkeit.


    Strafauffällige Jugendliche (ab 16) kann man ruhig mal in eine Zelle stecken damit sie merken, dass es kein Kindergarten ist. Wenn da der Richter auch nur Du DU macht, kommen die doch nie weiter.


    Sicher ist viel hilfreicher, wenn ne heftige Haftstrafe im Führungszeugnis steht und Ausbildungschancen verringert werden. Das wird ihnen sicher helfen.


    Es muss für jede Straftat eine Strafe geben, sonst ist der Lerneffekt doch gleich 0.


    Strafe ja, aber Strafe sollte nicht in Folter ausarten, so wie es manchmal wirkt.

  • So aufgrund des derzeitigen, mal wieder in der Politik und den Nachrichten debattierten Themas belebe ich den Chat nach langer Zeit mal wieder und hoffe, dass hier eine vernünftige Diskussion entsteht.


    Immer wieder kommt es vor, dass Kinder unter 14 Jahre eine Straftat verüben, dafür aber nicht belangt werden.



    Die Schuldfähigkeit von Kindern wird seit der letzten schweren Straftat, eine Prügelattacke in Euskirchen, wieder neu diskutiert.



    Natürlich kommen hin und wieder schwere Straftaten von unter 14-jährigen Kindern vor, Studieren belegen jedoch das die Gewalt und die Anzahl der Straftaten in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist. Um so mehr sollte darüber diskutiert werden ob die Strafmündigkeit von Kindern nicht neu festgesetzt werden sollte. Was viele vielleicht nicht wissen ist, dass die Strafmündigkeit vor dem Ersten Weltkrieg noch bei 12 Jahren lag und erst per Reform nach dem Weltkrieg auf 14 Jahre heraufgesetzt wurde.


    Die Strafmündigkeit unterscheidet sich von Land zu Land zum Teil sehr stark, hier eine kleine Auflistung zur Verdeutlichung:

    • Deutschland ab 14 Jahre
    • Österreich ab 14 Jahre
    • Schweiz ab 10 Jahre
    • Niederlande ab 12 Jahre
    • Großbritannien ab 10 Jahre
    • Frankreich ab 10 Jahre
    • Polen ab 13 Jahre
    • Russland ab 16 Jahre / 14 Jahre (bei schweren Straftaten wie Mord oder Vergewaltigung)

    Laut UN-Empfehlung wird das Mindestalter für die Strafmündigkeit nicht unter dem vollendeten 12. Lebensjahr angedacht, bedeutet also das unter anderem Großbritannien, Frankreich und die Niederlande in der oberen Auflistung nach Auffassung des UN-Ausschusses eine zu harte Altersgrenze in Bezug auf die Strafmündigkeit von Kindern haben.


    Meine Meinung: Ich halte die Altersgrenze von 14 Jahren für veraltet und nicht mehr zeitgemäß. Die Gewalt steigt meines Erachtens nach immer weiter an und muss irgendwo eingedämmt werden. Natürlich wird eine Herabsetzung der Altersgrenze die Gewalt nicht unbedingt mindern, sicherlich aber das eine oder andere Kind abschrecken. Extreme Straftaten wie die gefährliche Körperverletzung des 12 jährigen Jungen in Euskirchen sind erschreckend und können meiner Meinung nach nicht einfach damit abgetan werden, weil der Täter unter 14 Jahre alt gewesen ist. Hier läuft definitiv etwas falsch! In einigen Ländern müssen Eltern für schwere Straftaten der schuldunfähigen Kinder haften bzw. werden zur Verantwortung gezogen, so dass sie beispielsweise ein Tagebuch über das Verhalten des Kindes führen müssen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass diese oder ähnliche Verfahren auch in Deutschland Wirkung zeigen könnten - über die Erfolge anderer Länder weiß ich allerdings zu wenig um mir hier eine klare Meinung bilden zu können. Möglicherweise sollte man dies in einigen Fällen zu Testzwecken ausprobieren.


    Wie steht ihr zu dem Thema Schuldunfähigkeit bzw. Strafmündigkeit bei Kindern?
    Haltet ihr die aktuelle Altersgrenze von 14 Jahren für angemessen, zu niedrig oder sogar zu hoch?
    Würdet ihr eine neue Reform bezüglich der Strafmündigkeit begrüßen?
    Warum werden Kinder immer gewalttätiger und was sollte dagegen getan werden?

  • Dass die deutsche Justiz nicht zwangsläufig immer kuschelig sein muss, wurde nun, wie ich finde, mit einem ziemlich unerwarteten und spektakulären Urteil unter Beweis gestellt: Zwei Raser, die sich in der berliner Innenstadt ein Rennen geliefert hatten und dabei einen tödlichen Unfall verursachten, wurden nun wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.
    Natürlich werden sie gegen dieses Urteil in Berufung gehen, aber allein die Tatsache, dass hier so geurteilt wurde lässt hoffen, dass zumindest ein paar dieser Raser zukünftig versuchen ihr Gehirn einzuschalten. Bin gespannt, was ein höheres Gericht dazu sagen wird und ob allgemein endlich etwas an der Gesetzeslage geändert wird und Teilnehmer solcher Rennen härter bestraft werden können als bisher.


    http://www.zeit.de/gesellschaf…-autorennen-fahrer-urteil

    Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kehren die Toten auf die Erde zurück! (DotD)


    Per aspera ad astra!
    Momentan kein Partneravatar mit Missy!

  • Dass die deutsche Justiz nicht zwangsläufig immer kuschelig sein muss, wurde nun, wie ich finde, mit einem ziemlich unerwarteten und spektakulären Urteil unter Beweis gestellt: Zwei Raser, die sich in der berliner Innenstadt ein Rennen geliefert hatten und dabei einen tödlichen Unfall verursachten, wurden nun wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.
    Natürlich werden sie gegen dieses Urteil in Berufung gehen, aber allein die Tatsache, dass hier so geurteilt wurde lässt hoffen, dass zumindest ein paar dieser Raser zukünftig versuchen ihr Gehirn einzuschalten. Bin gespannt, was ein höheres Gericht dazu sagen wird und ob allgemein endlich etwas an der Gesetzeslage geändert wird und Teilnehmer solcher Rennen härter bestraft werden können als bisher.


    http://www.zeit.de/gesellschaf…-autorennen-fahrer-urteil

    Es wird sich leider nichts ändern, sobald die Jungs im Auto sitzen, schaltet das Gehirn ab.

  • Ich schreibe mal meine Meinung (nicht dass wieder einige das faslch in den Hals bekommen) dazu, ich bin, werde und will keienr sein der Gesetze macht.
    Dass bei mir auch einiges an Emotion mit einfließt, ja, gleich vorweg aber, um es einfach nur mal kurz anzusprechen, Todesstrafe und Folter sollten schon lange nicht mehr existieren.


    Aber an sich finde ich eingie Strafen zu lasch, selbst wenn nur 23% der Mörder (habe ich jetzt mal von einer Vorpost abgeleitet) wieder rückfällig werden, es sind 23% zu viel.
    Für einen Mord 15 Jahre?, in meinen Augen zu wenig, klar Knast ist sicherlich nicht der geilste Ort, soll es aber auch nicht, man soll ja nicht noch mitm kuscheligen Bett und nem Fernseh belohnt werden aka ich chill mal meine 15 Jahre ab und bin dann wieder raus.
    Klar der Mörder könnte rehabilitiert sein, aber "könnte" ist für mich persönlich nicht ausreichend, wenn nicht schlägt er wieder einem den Schädel ein, wandert wieder hinter Gitter und dann?, zweites Opfer das Tod ist und er geht wieder in den Bau, hat dann wieder jahrelang keine Chance jemanden den Kopf einzuschlagen, das Problem ist, dass man sojemanden überhaupt wieder die Chance gegeben hat solch eine Tat auszuüben.


    Gleiches für Kindesmissbrauch (Vergewaltigung) ,4 Jahre?, really?, hierbei würde ich persönlich dann unterscheiden Pädophilie, Leute die krank sind und in den richtigen Einrichtungen behandelt werden sollten und einfach Leute die das durchnehmen, was Ihnen gerade vor die Augen kommt, egal obs nen Kind ist oder nicht.
    Ich will nämlich nicht ausschließen, dass jeder der ein Kind vergewaltigt gleich ein Pädophiler ist, könnte ja auch sein, dass er es macht um seinem Trieb (ja ich nenne es Trieb) zu befriedigen oder um einfach die Machtrolle auszuüben.


    Bei den beiden harten Fällen denke ich mir persönlich immer, er bekommt seine Strafe und rennt später wieder frei rum (Pädophile werden natürlich erstmal in Einrichtungen unter gebracht, in denen Sie hoffentlich rehabilitiert werden), der Mensch der Tod ist oder einfach mal aufs übelste vergewaltigt wurde muss das dann einfach mal so hin nehmen, unter dem Motto "ist nun mal halt so passiert".



    Hier mal in Anführunszeichen "harmloseren" Dinge wo ich mir auch immer wieder die Frage stelle wieso?
    Du verletzt eine Person schwer, weil du alkoholisiert Auto fährst, wenn dir jemand das Zeug einflößt ok, kann ich verstehen, dass man dann irgendwann nicht mehr Herr seiner Sinne ist und es so schnell gar nicht realisiert, volles Verständnis, aber einer meiner damligen Kollegen hat sich damals die Birne weggehauen, 2,3 Promille Blutwert und dann noch 70km Auto gefahren, wovon er 45km nicht bemerkt hat, dass Ihm ein Reifen samt Felge fehlt.
    Ich hab schon nen Kumpel verloren, der damals erst 21 Jahre alt war, weil jemand alkoholisiert Auto gefahren ist und Ihn erwischt hat, der Kerl hat den Alkohol nicht unwissentlich eingeflößt bekommen, er hat zu viel getrunken und war dann noch Auto gefahren, selbst die Leute mit dem er getrunken hat sollten Strafen bekommen, weil Ihm nicht der Schlüssel abgenommen wurde.
    Ich persönlich nehm den Leuten auch mal den Schlüssel ab, wenn man offensichtlich sieht, dass Sie alkoholisert Auto fahren wollen, einfach damit sich das Traume mit meinem Kumpel nicht nochmal abspielt und darunter viele andere Leute leiden müssen.
    Wenn ich Auto fahre und bei Kollegen/Freunden bin, wo ich weiß das wird was getrunken, dann lasse ich es doch oder frage ob ich da pennen kann, das Problem ist, Alkohol wirkt sich auf jeden anders aus, besonders was das den schnell steigenden Promillepegel angeht.
    Wir dürfen ja noch bis zu 0,49 Promille Auto fahren, selbst das empfinde ich als gefährlich.
    Daher frage ich mich, warum Leute es als schwachsinnig ansehen, wenn 0 Promille beim Auto fahren verlangt wird?
    (ich meine ich trink auch gerne mal was, aber wenn ich das mache, steht für mich fest, dass ich einfach kein Auto mehr fahre)


    Selbst das prügeln, verspotten, angespuckt und bedroht uvm. von Helfern (Notarzt, Polizei uvm.) sollte wesentlich härter besraft werden, kann doch nicht sein, dass Leute die für unsere Sicherheit sorgen, so behandelt werden.
    Willst als Helfer am Unfallort jemanden versorgen und wirst bespuckt und angepöppelt, nicht zuvergessen, dass man sowas ja noch gerne filmt...



    Sollte es bei diesem Schuldspruch bleiben werden Raser zukünftig immerhin länger hinter Gittern bleiben. Der dauerhafte Entzug der Fahrerlaubnis hindert solche Leute natürlich nicht daran wieder in ein Auto zu steigen.

    Nächster Punkt, fände ich wirklich gut, aber du hast Recht, das hindert leider nicht daran, dass Leute wieder ins Auto steigen, die Strafe muss einfach nach jedem weiteren Mal immens steigen. (Wer nicht hört muss fühlen)

  • Für einen Mord 15 Jahre?, in meinen Augen zu wenig, klar Knast ist sicherlich nicht der geilste Ort, soll es aber auch nicht, man soll ja nicht noch mitm kuscheligen Bett und nem Fernseh belohnt werden aka ich chill mal meine 15 Jahre ab und bin dann wieder raus.

    Hier bin ich mal sehr spekulativ, kann demnach also auch mal sehr in die Hose gehen. Bitte diesen Absatz aber SEHR GENAU durchlesen, da ich keine Lust habe, dass das falsch verstanden wird. An sich finde ich es okay, dass die Freiheit hier abgenommen wird. Jedoch ist alles weitere imo dann eine zu große Verletzung in den Menschenrechten. Egal was die Person angestellt hat - sie ist in meinen Augen immer noch ein Mensch. Dieser dann von Beschäftigungen oder einem vernünftigen Bett zu berauben geht definitiv zu weit. Klar, Luxus sollte es nicht sein, jedoch sollte man auch nicht wie Dreck behandelt werden als Gefangener.


    Bei den beiden harten Fällen denke ich mir persönlich immer, er bekommt seine Strafe und rennt später wieder frei rum (Pädophile werden natürlich erstmal in Einrichtungen unter gebracht, in denen Sie hoffentlich rehabilitiert werden), der Mensch der Tod ist oder einfach mal aufs übelste vergewaltigt wurde muss das dann einfach mal so hin nehmen, unter dem Motto "ist nun mal halt so passiert".

    Ja,was denn sonst? Es ist eben passiert. Egal ob die Person rehabilitiert, oder ob sie es nicht tut. Egal ob sie jetzt frei kommt oder nicht. Die Person hat damit zu leben - für immer. Er muss es einfach hinnehmen - oder er verzweifelt halt dran. Wenn er das denn will.


    selbst die Leute mit dem er getrunken hat sollten Strafen bekommen, weil Ihm nicht der Schlüssel abgenommen wurde.

    Das ist unsinnig. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Denn sonst kann man das ja gleich weiterspinnen und jeden bestrafen der da auch nur irgendwie beteiligt war. Oder gesehen hat, dass die Person in das Auto eingestiegen ist. Oder jeder der das Auto nicht gestoppt hat obwohl er erkannt hat, dass da ein Betrunkener am Steuer ist.


    Daher frage ich mich, warum Leute es als schwachsinnig ansehen, wenn 0 Promille beim Auto fahren verlangt wird?

    Eventuell weil dann ziemlich viele entweder gleich auf Alkohol verzichten können oder festsitzen. Ich trinke zwar nur sehr wenige Mengen (aka ich probier mal wie es schmeckt), aber ich kann den Unmut nachvollziehen.

  • Ja,was denn sonst? Es ist eben passiert. Egal ob die Person rehabilitiert, oder ob sie es nicht tut. Egal ob sie jetzt frei kommt oder nicht. Die Person hat damit zu leben - für immer. Er muss es einfach hinnehmen - oder er verzweifelt halt dran. Wenn er das denn will.

    Diesen Absatz hast du falsch verstanden, der war eher so gemeint, dass der Pädophile auch so lange drin bleibt bis man davon ausgehen kann die Arbeit trägt Früchte. (gut außer diese Person aknn gut schauspielern)


    Beziehen wir das ganze aber eher mal auf einen Mörder und sorry dass ich da jetzt so direkt werden muss, wenn du einen dicken Geldbeutel hast und dich jemand deines Geldes berauben will, schießt dir dabei aber eher in den Kopf als dich bewusstlos zu schlagen, dann ist das so? (vllt. bin ich einfach zu emotional und finde, dass solche Aussagen viel zu leicht über die Zunge gehen)
    Ich persönlich muss nicht vorheucheln, dass ich auch um andere trauere, deshalb finde ich es ja so schlimm, egal ob ich die Person kenne oder nicht, ein Mord kann niemals gerechtfertigt werden, selbst bei der Selbstverteidigung seines eigenen Lebens, wobei ich es hier noch am ehsten einsehen würde.
    Aber Morden, nur wegen Geld, Ansehen, weil man dann ein Problem weniger hat und was weiß ich alles noch für Gründe, warum Menschen auf die Idee kommen zu morden, das sind alles keine Gründe, man hat vllt. so seine Probleme, sei es Armut oder sonst etwas, aber das begründet noch nicht einen Mord.


    Jedoch ist alles weitere imo dann eine zu große Verletzung in den Menschenrechten. Egal was die Person angestellt hat - sie ist in meinen Augen immer noch ein Mensch. Dieser dann von Beschäftigungen oder einem vernünftigen Bett zu berauben geht definitiv zu weit. Klar, Luxus sollte es nicht sein, jedoch sollte man auch nicht wie Dreck behandelt werden als Gefangener.

    Du findest es "an sich" gut dass der Mensch der Freiheit beraubt wird, vllt. hast du den Satz etwas falsch ausgelegt, nur so wie man Ihn jetzt ließt, klingt das eher nach "naja eigentlich find eich es ja scheiße, dass er der Freiheit beraubt wird".
    Gut, da sind wir aber dann auch beide anderer Auffassung, für mich ist man kein Mensch mehr, wenn man beabsichtigt mordet, man verlangt dass man als Mensch seine Rechte hat und beraubt eines anderen Menschen seiner Rechte, nämlich das Recht zu Leben.
    Und wenn der Mensch tod ist, "dann ist das halt so", ich finde diese Aussage wie oben schon geschrieben leicht verstörend und viel zu leicht ausgesprochen, klar der Mörder wird in seiner Freiheit eingeschränkt, aber das ist auch das mindeste, erstmal muss er seine Strafe zurecht absitzen (und bitte kommt mir keiner von wegen Rachegefühlen), wo ich 15 Jahre für zu wenig halte und vorallem sollte er aus der Öffentlichkeit verschwinden, wer sagt uns nämlich dass es Ihm danach besser geht, dass er gelernt hat?
    Klar kann man jetzt mit einer Statistik kommen und sagen, in den geringsten Fällen passiert es, dass der Mörder nach seiner Entlassung gleich wieder sowas abzieht, das Problem ist, jedes weitere Opfer ist eins zu viel und das als "ganz normal" anzusehen und dass das dann eben einfach so ist, äh ja, ich sagte ja vllt. bin ich zu emotional, aber für mich verliert jemand einfach seine Menschlichkeit, wenn er beginnt zu morden.
    Dass ne Gefängniszelle nicht der angenehmste Platz ist kann ich verstehen, soll es aber auch nicht, für solch ein vergehen gehört man mit aller härte bestraft, es wird immer von sozialer Gesellschaft gesprochen und dann kommen Aussagen wie "der arme Kerl der gemordet hat, will auch irgendwann wieder ein bequemes Bett", ist dass unser Problem, vllt. hätte er einfach nicht morden sollen, dann hätte er das Problem einer kleinen ungemütlichen Zelle nicht, den die wahren Opfer sind in meinen Augen immer noch der Tote, der "einfach mal" tod ist und die Angehörigen, gut man kann es in dem Kontext als Genugtung ansehen, mir ist es aber lieber dass solche Personen, die diese Hemmschwelle überschreiten und grundlos morden sicherheitshalber nicht mehr auf andere los lässt, was nicht heißt, dass einige auch aus Ihren Fehlern gelernt haben, aber das Risiko ist in meinen Augen einfach zu hoch, dass doch wieder was passiert und dann heißt es wieder "muss man so hinnehmen", wie wäre es nicht passiert?, genau wenn er schön brav dort geblieben wäre, wo man auch ein Auge drauf hat, was dieser Typ macht.




    Das ist unsinnig. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Denn sonst kann man das ja gleich weiterspinnen und jeden bestrafen der da auch nur irgendwie beteiligt war.

    Man kann das weiterspinnen, wenn man es so will, was ich für schwachsinnig halte, wenn ich 5 Freunden weg bin, dann pass ich darauf auf, dass die nicht betrunken Auto fahren, da erwarte ich nicht, dass die 200 anderen Leute um uns rum auch noch nen Auge auf uns haben, das ist aus einer Fleige nen Elefanten machen, es gin gmir bei meiner Aussage nur um die Leute mit denen die Person unterwegs ist.



    Oder jeder der das Auto nicht gestoppt hat obwohl er erkannt hat, dass da ein Betrunkener am Steuer ist.

    Hier sehe ich zwei Punkte in einem Satz, die unbeteiligte Person, die sieht wie ein Betrunkener ins Auto steigt und losfahren will und die Person die auf der Landstraße einem entgegen kommt, wo ich pesönlich auch nur sagen würde, wenn dann muss das die Polizei regeln.
    Man sollte auch wenn man die Person nicht kennt und es einem noch so scheiß egal ist, in gewissen eingreifen und der Tod meines Kumpels hat mir das vor Augen geführt, dass man einfach einmal mehr zum Handy greift und mithelfen tut, dass nicht im aller schlimmsten Fall doch was passiert und auch hier sage ich wieder, ich denke vermutlich anders, als einige, wenn ich sehe dass mirn Betrunkener entgegen kommt und mache nichts und muss nachher feststellen, später gabs nen schweren Unfall mit genau dem Auto, würde ich mir persönlich Vorwürfe machen, weil ich nichts gemacht habe.
    Mal ein ähnliches Beispiel, wo man natürlich aber nicht wissen konnte wo es so ausgeht, von meinem Arbeitskollegen die Freundin ist damals mit Ihrem Kind nach Hause gefahren, im Gegenverkehr hat aufeinmal der Fahrer voll in Sie eingelenkt und es kam zum Zusammenstoß, die Mutter lebt leider nicht mehr, der Täter war suizidgefährdet, lass das mal nen Betrunkener sein des im schlimmsten Fall genauso reagiert, weil er einfach hacke dicht ist, das Resultat wäre das gleiche, egal ob er sich willentlich umbringen wollte oder weils nur passiert ist, wegen zu viel Alk.



    Eventuell weil dann ziemlich viele entweder gleich auf Alkohol verzichten können oder festsitzen.

    Weißt du wie wir das machen, wenn wir dann unterwegs sind, wir wählen jemanden aus, der an diesem Tag kein Alk trinkt und der fährt, beim nächsten Mal ist es ein anderer, in den meisten Fällen fahre ich, da ich eh nicht viel trinke bzw. keinen Pegel brauch um weiter Spaß zu haben, ich kann auch so eskalieren ohne mir vorher 2 Promille anzutrinken.
    Resultat ich habe trotzdem meinen Spaß, meine Freunde haben Spaß und ich kann sicher sein, dass wir auf dem nach Hauseweg nicht mit itgendwas kolidieren, weil wir einfach hacke dicht sind.

  • Diesen Absatz hast du falsch verstanden, der war eher so gemeint, dass der Pädophile auch so lange drin bleibt bis man davon ausgehen kann die Arbeit trägt Früchte.

    Könntest du bitte aufhören Kinderschänder und Pädophile gleichzusetzen?
    Es gibt sicher eine Überschneidungsmenge, aber bei weitem nicht jeder Kinderschänder ist pädophil und ebenso wenig ist jeder Pädophile ein Kinderschänder.
    Pädophile sind Menschen mit einer Paraphilie, die für sie junge Kinder begehrenswert macht, was aber nicht bedeutet, dass sie losgehen und Kinder vergewaltigen. Du gehst ja auch (hoffentlich) nicht los und vergewaltigst jeden, den du begehrenswert findest, oder?
    Kinderschänder dagegen sind Menschen, die Kinder vergewaltigen/sexuell misshandeln. Das muss jedoch nicht zwanghaft davon kommen, dass sie Kinder begehrenswert finden. Oftmals sind es Leute, die es viel eher sexuell erregend finden, wenn ihnen jemand hilflos ausgeliefert ist - und Kinder sind halt ziemlich hilflos. Aber auch andere psychologischen und psychiatrischen Probleme können der Grund für so ein Verhalten sein.


    Pädophilie und Kindesmissbrauch gleichzusetzen, macht es für Pädophile nur schwerer, mit ihrer Krankheit umzugehen und sich Hilfe zu suchen. Das muss aufhören!

  • Könntest du bitte aufhören Kinderschänder und Pädophile gleichzusetzen?
    Es gibt sicher eine Überschneidungsmenge, aber bei weitem nicht jeder Kinderschänder ist pädophil und ebenso wenig ist jeder Pädophile ein Kinderschänder.

    Naja du hast dich bei deinem selbst erstellten Thread über Sexualität doch selbst beteiligt, als das Thema zu ansprache kam, dort steht genau das was du geschrieben hast, nur von meiner Seite aus.
    Aber man sucht gerne die Krümel im ganzen Kuchen.

  • Aber man sucht gerne die Krümel im ganzen Kuchen.

    Nein, @Alaiya möchte schlichtweg darauf aufmerksam machen, dass man nicht Begriffe anders verwenden sollte, als sie definiert sind. Du kannst nicht mit Birnen argumentieren, wenn über Äpfel geredet wird ^^'


    Und diese Emotionalität, mit der du dich bei jedem Beitrag im Vorfeld zu rechtfertigen versuchst, hilft dabei auch nicht weiter, denn sie ist weder ein Argument, noch macht sie etwas glaubwürdiger, ganz im Gegenteil.



    Außerdem würde mich an dem Punkt interessieren - das liegt mir schon die ganze Zeit auf den Fingern -, was denn für dich ein geeignetes Strafmaß wäre für eben einen Vergewaltiger/Kinderschänder/Mörder und woran du das festmachen würdest. Da muss ich nämlich @Kukkisa schon Recht geben, die Tat ist bereits geschehen und nicht mehr rückgängig zu machen. Wie also willst du festmachen, was eine geeignete Buße ist und das auf möglichst objektiver (denn darauf bauen die Gesetze im Regelfall auf) Basis? Natürlich wird das Opfer bzw. Werden die Angehörigen des Opfers eine Höchststrafe fordern, weil sie vom Leid eben mit am Meisten betroffen sind, aber gingen wir allein danach oder generell irgendeiner subjektiven Auffassung, wäre das hier alles andere als ein Rechtsstaat. Und bevor du sagst "Das ist mit diesen Laschen Strafen doch kein Rechtsstaat, das ist nicht gerecht!" - Recht ist nicht gleich Gerechtigkeit. Ich maße mir vielleicht auch an, ich hätte das Recht, mich an der Kasse vorzudrängeln, weil ich es an dem Tag besonders eilig habe, gerecht gegenüber den anderen ist das aber noch lange nicht und letztlich auch wieder nur eine subjektive Ansichtsweise. Und auch wenn man das in anderer Richtung, sprich wenn Gerechtigkeit eine höhere Strafe wäre, als die, die das Gesetz vorschreibt bzw die Richter aussprechen, sicherlich kritisieren mag, sobald man eine Seite akzeptiert, muss man auch die andere hinnehmen, die damit einhergeht.

  • Beziehen wir das ganze aber eher mal auf einen Mörder und sorry dass ich da jetzt so direkt werden muss, wenn du einen dicken Geldbeutel hast und dich jemand deines Geldes berauben will, schießt dir dabei aber eher in den Kopf als dich bewusstlos zu schlagen, dann ist das so?

    Ja, ist wirklich so. Ich hätte aber genauso gut in der Dusche ausrutschen können und mir den Kopf an irgendwas kaputt gehauen haben. Ich bin dann nun mal tot. Alles weitere kann geschehen, es kann getrauert werden, aber: Die Welt dreht sich weiter.


    Aber Morden, nur wegen Geld, Ansehen, weil man dann ein Problem weniger hat und was weiß ich alles noch für Gründe, warum Menschen auf die Idee kommen zu morden, das sind alles keine Gründe, man hat vllt. so seine Probleme, sei es Armut oder sonst etwas, aber das begründet noch nicht einen Mord.

    Klar tut es das nicht, aber man kann einen Mord auch nicht mit einen anderen vergleichen, da die alle für sich was eigenes sind. Mich stört hier, dass man oft von dem Verbrechen ausgeht, und nicht von der Person. Letztendlich liegt es womöglich nicht daran, dass die Gesetze zu lasch sind - einzelne Individuen sind dadurch nicht beeinflusst. (Und es gibt immer solche Minderheiten.)


    Du findest es "an sich" gut dass der Mensch der Freiheit beraubt wird, vllt. hast du den Satz etwas falsch ausgelegt, nur so wie man Ihn jetzt ließt, klingt das eher nach "naja eigentlich find eich es ja scheiße, dass er der Freiheit beraubt wird".

    Ich finde auch das Berauben der Freiheit scheiße, allgemein. Jedoch ist dies in manchen Fällen nötig - Eben wenn es zur Sicherheit mehrerer dient (Gesetze eben). So sollte ein Mörder durchaus weggesperrt werden, eben um die Sicherheit anderer zu garantieren.


    Gut, da sind wir aber dann auch beide anderer Auffassung, für mich ist man kein Mensch mehr, wenn man beabsichtigt mordet, man verlangt dass man als Mensch seine Rechte hat und beraubt eines anderen Menschen seiner Rechte, nämlich das Recht zu Leben.

    Die Sache ist hier nun mal, ab wann es beabsichtigt ist. Wann ist es wirklich gewollt? Es gibt hier so viele Abstufungen, Graubereiche, und und und. Wo man einfach nicht weiß ob es nun Absicht war. So oder so sollte man sich von "ja, der ist kein Mensch mehr" Aussagen distanzieren. Sehr stark. Denn dann kommen ja manche auf ein paar witzige Ideen die man durchführen darf "weil das ja kein Mensch mehr ist".


    Und wenn der Mensch tod ist, "dann ist das halt so", ich finde diese Aussage wie oben schon geschrieben leicht verstörend

    Es mag verstörend klingen, aber das genau ist es. Du kannst einen Tod nicht mehr ändern, egal was du tust. Egal ob du den Täter laufen lässt, ihn lebenslänglich einsperrst, oder ihn gleich exekutierst. Den Toten bringt es dir nicht zurück.


    es gin gmir bei meiner Aussage nur um die Leute mit denen die Person unterwegs ist.

    Was halt leider auch nicht immer der Fall ist. Manchmal kann man auch alleine sein, oder plötzlich verschwindet die Person so klammheimlich. TBH wäre es vielen dann zu blöd hier quasi Aufsichtspflicht über einen Erwachsenen zu haben.


    Weißt du wie wir das machen, wenn wir dann unterwegs sind, wir wählen jemanden aus, der an diesem Tag kein Alk trinkt und der fährt,

    Da hält sich jeder dran, ne?
    Funktioniert auch nur wenn gemeinsam unterwegs und besagte Person auch fahren kann. Aber ja, ich gehe mal allgemein stark davon aus, dass wenn man im selben Fahrzeug sitzt und bei vollem Bewusstsein und Lebenswunsch ist, keinen stark Betrunkenen fahren lässt (sofern man dies erkennt).

  • Wenn ich mir die allgemein die Gesetze ansehe fällt mir allgemein auf das die Strafen schon sehr hart werden können. Das Problem liegt wohl eher darin das die Richter zu milde urteilen und Polizisten sich zu viel gefallen lassen. Ich denke auch dass das den Eindruck verstärken kann das alles schlimm ist wenn Medien Tatsachen verdreht. Um mal ein Beispiel zu nehmen: Ein 41 Jähriger hat eine einvernehmliche Beziehung zu einer 13 Jähriger Schülerin. Wie jeder weiß ist es generell strafbar mit Unter 14 Jährigen sex zu haben egal ob man 41 oder 14 ist. Tut man es doch so man muss man damit rechnen eine Anzeige wegen Sexueller Missbrauch von Kindern zu erhalten, dabei ist es egal ob der/die U14 das freiwillig aus Liebe gemacht hat und es auch von ihm/ihr aus ging. Wenn so ein Fall in die Medien kommt, dann erscheinen öfters Schlagzeilen wie "41 Jähriger vergeht sich an 13 Jährige Schülerin". Ich denke durch solche Meldungen kann man immer ein Bild zeichnen das die Strafen immer zu lasch sind und die Verbrechensrate immer wieder höher wird.


    Dennoch gibt es Urteile bei denen ich mir den Kopf schüttele, wie z.b. das die Jugedlichen die ein Mädchen in Hamburg vergewaltigt haben mit Bewährung davon gekommen sind, das darf nicht sein. Aber es gibt auch Urteile die hart sein können wie die Verurteilung der Iraker die eine Frau in Wien Vergewaltigt haben. Ich bete das die Östereichische Regierung die Täter nach der Haftstrafe sofort abschieben wird. Gucky hat ja hier den Link gepostet der zeigt das die deutsch justiz ebenhalt doch sehr streng sein kann Link. Ich hab jetzt noch ein paar weitere Urteile die beweisend das der Staat doch nicht so weich ist Link1 Link2


    Dass die deutsche Justiz nicht zwangsläufig immer kuschelig sein muss, wurde nun, wie ich finde, mit einem ziemlich unerwarteten und spektakulären Urteil unter Beweis gestellt: Zwei Raser, die sich in der berliner Innenstadt ein Rennen geliefert hatten und dabei einen tödlichen Unfall verursachten, wurden nun wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.
    Natürlich werden sie gegen dieses Urteil in Berufung gehen, aber allein die Tatsache, dass hier so geurteilt wurde lässt hoffen, dass zumindest ein paar dieser Raser zukünftig versuchen ihr Gehirn einzuschalten. Bin gespannt, was ein höheres Gericht dazu sagen wird und ob allgemein endlich etwas an der Gesetzeslage geändert wird und Teilnehmer solcher Rennen härter bestraft werden können als bisher.


    http://www.zeit.de/gesellschaf…-autorennen-fahrer-urteil

    Grundsätzlich bin ich deiner Meinung. Aber durch harte Urteile allein wird es nicht besser. Man müsste eine viel strengere Überwachung machen und es sollte erlaubt sein die Blitzer zu tarnen.

  • Aber durch harte Urteile allein wird es nicht besser.

    Was auch völlig logisch ist, da Kriminalität selten rational abgewogen wird und selbst da, wo abgewogen wird, ist es eher unwahrscheinlich, dass der potenziell Kriminelle die Tat nicht begeht, weil er die Strafe fürchtet. Nehmen wir beispielsweise an, wir haben einen Bankräuber: Der wird, wenn er rational plant, so überlegen, dass er seiner Vermutung nach gar nicht erwischt wird. Ob du dem jetzt 10, 20 oder 50 Jahre androhst, ist am Ende egal, wenn er davon ausgeht, dass er ohne Strafe davon kommt. Im besten Fall wird man ihm mit niedrigeren Strafandrohungen davon abbringen können, irgendwas dummes anzustellen, wenn er bereits in die Ecke getrieben ist.
    Müsste der Täter also ohnehin mit Höchststrafen, wie der Todesstrafe rechnen, wäre das für ihn rational ein Argument zu sagen "Jetzt ist auch egal, kann ich auch weitermachen".
    Aber wie gesagt, in den seltensten Fällen wird das so rational sein. In den meisten Fällen treiben die Täter ganz andere Dinge an, da kann man mit harten Strafen nichts erreichen, wenn es um Verhinderung geht.

    Man müsste eine viel strengere Überwachung machen

    Hier bin ich zwiegespalten. Pauschal sehe ich Überwachung selten als Instrument zur Verbrechensbekämpfung, London als bestüberwachte Stadt hat nicht wirklich sinkende Verbrechensraten zu verzeichnen. Zumindest Videoüberwachung ist im Optimalfall zur Aufklärung, nicht jedoch zur Verhinderung sinnvoll.
    Wobei ich mir vorstellen könnte, das ich hier gerade den Kontext missachte und es um Verkehrsüberwachung geht (also mehr Blitzer beispielsweise).

  • Kuscheljustiz Deutschland trifft es 1A auf den Punkt. Ich habe da eine ganz klare Meinung zu.


    Mörder, Vergewaltiger und Kinderschänder sind die widerlichsten Menschen auf diesem Planeten. Sie sind der letzte und unterste Abschaum, die Fußsohle der Gesellschaft und gehören einfach nur lebenslang hinter Gitter. Und damit meine ich auch wirklich lebenslang, bis zum Tod. Ganz einfache Sache. Solche Untermenschen haben keine zweite Chance verdient. Das ist meine ganz klare Meinung dazu.


    Dass die deutsche Justiz nicht zwangsläufig immer kuschelig sein muss, wurde nun, wie ich finde, mit einem ziemlich unerwarteten und spektakulären Urteil unter Beweis gestellt: Zwei Raser, die sich in der berliner Innenstadt ein Rennen geliefert hatten und dabei einen tödlichen Unfall verursachten, wurden nun wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.
    Natürlich werden sie gegen dieses Urteil in Berufung gehen, aber allein die Tatsache, dass hier so geurteilt wurde lässt hoffen, dass zumindest ein paar dieser Raser zukünftig versuchen ihr Gehirn einzuschalten. Bin gespannt, was ein höheres Gericht dazu sagen wird und ob allgemein endlich etwas an der Gesetzeslage geändert wird und Teilnehmer solcher Rennen härter bestraft werden können als bisher.


    http://www.zeit.de/gesellschaf…-autorennen-fahrer-urteil


    Dieses Urteil ist absolut korrekt und vernünftig. Das haben die beiden geistigen Untermenschen verdient. So sollte man mit solchen Leute umgehen. Das ist ein ganz klares Beispiel dafür, dass die Gesetze in Deutschland eigentlich schon nicht schlecht sind – es würde aber noch härter gehen, um dreckigen Abschaum lebenslang aus der Gesellschaft zu entfernen - , nur müssen diese langsam mal auch angewendet werden. Und nicht nur in dem einen Fall, sondern immer. Ansonsten eines der wenigen Vernünftigen Urteile der deutschen Justiz.



    Mord & Totschlag

    Ich bin im Übrigen auch der Meinung, dass man das Strafmaß für Mord und für Totschlag endlich mal gleichsetzen sollte. Was bitte schön ist der Unterschied zwischen Totschlag und Mord, außer der Tatsache, dass ich beim Totschlag nur jemanden umbringe, damit der tot ist und beim Mord jemanden aus Eifersucht, Habgier usw. umbringe? Ist das der einzige Unterschied? Macht dieser Unterschied den Totschlag weniger schlimm als Mord? Das muss mir mal einer erklären, was für einen Sinn das hat. Für die Angehörigen kein Unterschied. Aber das nur am Rande.


    Jemand, der zumindest einen Mord versucht und deswegen angeklagt ist, ist meiner Meinung nach unter gewissen Umständen auch ein Mörder. Denn: Versuchter Mord heißt ja, ich habe versucht, jemanden umzubringen. Dieser Versuch ging schief. Aus Gründen, die jetzt wichtig werden.
    Wenn ich es mir jetzt doch noch während der Ausübung des Mordversuchs anders überlegt habe, bin ich kein Mörder. Wenn ich aber von außerhalb aufgehalten werde oder das Opfer schlicht und einfach diesen Mordversuch überlebt, heißt das, dass ich sie auf jeden Fall umgebracht HÄTTE, wenn eben diese Gründe nicht gegeben wären. Somit bin ich gewissermaßen ein Mörder und sollte auch als ein solcher bestraft werden, vor allem, da man das Opfer schützen muss.



    Kinderschänder & Vergewaltiger

    Kinderschänder und Vergewaltiger gehören ebenso lebenslang hinter Gitter wie Mörder. Denn dieser Abschaum von Menschen macht das Leben eines anderen, unschuldigen Menschen auch komplett kaputt. Natürlich nicht so wie bei Mord oder Totschlag, aber das Opfer ist bis zum Lebensende entstellt, selbst, wenn man jetzt meinen könnte, dass Therapien helfen. Mag ja stimmen, aber diese Erinnerung daran, dass man einem Kinderschänder und Vergewaltiger zum Opfer gefallen ist und auf brutale Weise von ihm misshandelt worden ist, geht nicht weg.


    Und genau aus diesem Grund haben es solche Widerlinge nicht anders verdient, als auf ewig hinter Gitter zu schmoren. Ich kann Leute nicht verstehen, die mit dieser Kuscheljustiz hier kein Problem haben und jedem noch so schweren Schwerverbrecher eine zweite Chance geben würden. Das ist absolut unverständlich. Aber ist nur meine Meinung dazu.
    Man muss sich nur mal in die Lage versetzen von Menschen, die solchem Abschaum schon zum Opfer gefallen sind und damit leben müssen. Oder die Angehörigen.



    Selbstjustiz

    Auch wenn immer noch ein Gegner von Selbstjustit, kann ich es Tag für Tag, Jahr für Jahr, immer mehr verstehen, wenn Leute Selbstjustiz ausüben, weil sie sich von der deutschen Justiz im Stich gelassen fühlen. Und die Justiz ist nun mal dafür da, um vernünftige, saftige, harte und auch verdiente Strafen auszusprechen, wenn jemand sich komplett daneben nimmt. Wenn die Strafe aber gar nicht oder nur sehr lasch ausgesprochen wird, ist es eine Kuscheljustiz. Ganz einfach.



    Todesstrafe

    Um auch mal kurz auf die Todesstrafe zu spreche zu kommen:
    Es ist mir eigentlich fast schon egal, was mit Mördern, Kinderschändern und Vergewaltigern passiert. Hauptsache, sie lassen sich nicht mehr in dieser Gesellschaft blicken. Ob nun bis zum Tod im Knast oder direkt Todesstrafe, macht für mich da keinen großen Unterschied, außer halt die Tatsache, dass man eine Todesstrafe nicht mehr rückgängig machen kann. Aber warum sollte man sie rückgängig machen, wenn der Verurteilte zu 100% schuldig ist?
    Demnach: Ich bin weder Befürworter, noch Gegner der Todesstrafe. Hauptsache für immer weg aus der Gesellschaft.



    Schwerwiegende Straftaten von Ausländern

    Und nun kommen wir nochmal kurz zu schweren Straftaten von Migranten und Migrantinnen in Deutschland, das wird ja auch immer mehr zum Thema. Man liest es immer öfters in den Medien. Zwar werden ausländische Straftäter immer sofort betont von den Medien, das ist ja kein Geheimnis und die Häufigkeit der Straftaten von Ausländern im Vergleich zu Straftaten der deutschen wird durch die Medien stark verfälscht, das sollte auch klar sein. Es ändert aber nichts daran, dass es trotzdem passiert, oder?
    Eigentlich ist das ganz schnell hier abgehandelt. Wenn ein Flüchtling / Asylbewerber, der keine gültige Aufenthaltserlaubins besitzt, quasi noch im Asylverfahren steckt etc., hier in Deutschland Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit und/oder gegen das Leben anderer Menschen begeht, dann ist meiner Meinung nach folgendes zu tun seitens der Justiz bzw. der Ausländerbehörde: Asylantrag ablehnen, Klagen gegen diese Ablehnung unter keinen Umständen zulassen, in den nächsten Flieger in die Heimat mit dem Abschaum und tschüss, auf Nimmerwiedersehen. Ganz gleich, was in der Heimat gerade passiert. Soll mir egal sein, selbst wenn da gerade Krieg ist.


    Und damit beende ich meinen Monolog zum Thema Kuscheljustiz Deutschland.


    Und, nein, ich bin nicht ausländerfeindlich. Ich sage es schon mal im Voraus.


    ~ Max


  • Mord & Totschlag

    Ich bin im Übrigen auch der Meinung, dass man das Strafmaß für Mord und für Totschlag endlich mal gleichsetzen sollte. Was bitte schön ist der Unterschied zwischen Totschlag und Mord, außer der Tatsache, dass ich beim Totschlag nur jemanden umbringe, damit der tot ist und beim Mord jemanden aus Eifersucht, Habgier usw. umbringe? Ist das der einzige Unterschied? Macht dieser Unterschied den Totschlag weniger schlimm als Mord? Das muss mir mal einer erklären, was für einen Sinn das hat.

    Ohja, das ist ziemlich einfach. Folgendes Anschauungsbeispiel:
    Du bist abends feiern und machst dich um drei auf dem Heimweg. Dabei wirst du von einem stark alkoholisierten Typen bedrängt, so stark, dass du ihn von dir weg schubst. Dabei verliert der Typ sein Gleichgewicht, stürzt und landet mit seinem Kopf auf der Bordsteinkante. Dafür würde jetzt der Schubser deiner Meinung nach lebenslang hinter Gitter kommen müssen, weil der Notwehrparagraph nicht unbedingt greift, man hätte ja einfach weg rennen können.
    Es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob ich jemanden mit voller Absicht töte oder durch unglückliche Umstände. Es mag ja sein, dass das für die Angehörigen nicht unbedingt einen Unterschied macht, aber um die geht bei der Urteilsfindung primär nicht sondern um Täter und opfer. Und bei Totschlag hat auch der Täter durchaus zu leiden.