Wie erstelle ich einen eigenen Charakter?

  • Hallo, liebe BisaBoard-User. In diesem erstellten Thema erklären wir euch, wie man am besten einen selbst erdachten Charakter erstellt und was man dabei alles beachten sollte. Desweiteren geben wir euch einige Hilfestellungen zu den einzelnen Ich-Perspektiven, sowie der Häufigkeit des Wechselns einer solchen.




    Inhaltsverzeichnis


    1.

    Allgemeines zur Erstellung von Charakteren


    1.1

    Name

    1.2

    Alter und Herkunft

    1.3

    Aussehen

    1.4

    Stärken und Schwächen/positive und negative Charakterzüge

    1.5

    Private Hintergründe/wichtige Ereignisse in der Vergangenheit



    1. Allgemeines zur Erstellung von Charakteren


    Bei der Erschaffung eines ganz eigenen Charakters, der der freien Fantasie des Autors entspricht, gibt es einige wichtige Merkmale, die man dabei beachten sollte, um dem Leser ein passendes Bild von diesem zu vermitteln. Es stellt nämlich eine recht große Herausforderung dar, die Reaktionen und Handlungen eines selbsterfundenen Protagonisten nicht von weit her geholt erscheinen zu lassen, sondern in sich schlüssig und nachvollziehbar. Der Leser sollte imstande sein, sich in den Charakter, sowie seine Situation hinein zu versetzen und aufgrund vorgegebener postitiver bzw negativer Eigenschaften seine Taten dementsprechend beurteilen zu können. Jedoch ist niemand perfekt, kein Mensch und dementsprechend auch keine selbst kreierte Figur. Zu viele positive/negative Eigenschaften lassen den Charakter unrealistisch wirken. Kennzeichen, die bei der Erstellung eines Protagonisten/Antagonisten beachtet werden sollten, sind:


    • Name

    • Alter und Herkunft

    • Aussehen, falls man kein passendes Bild parat hat

    • Stärken und Schwächen

    • positive und negative Charakterzüge

    • private Hintergründe und wichtige Ereignisse in der Vergangenheit


    1.1 Name


    Als erstes sollte man sich einen Namen für seinen Protagonisten überlegen, schließlich wird dieser ja relativ häufig genannt. Er sollte nicht zu einfach klingen, sondern bereits den Eindruck vermitteln, dass der Autor sich selbst hier Mühe gegeben hat. Weiter fortgeschrittenere Hobbyschriftsteller könnten hierbei als Zusatz noch auf den Klang des Namens achten, sprich hat er eine eher weiche Intonation (Betonung von Vokalen oder Silben), eine harte, passt er vielleicht sogar zu den Eigenschaften des Protagonisten? Weiterhin sollte man berücksichtigen, sowohl seinen männlichen, als auch seinen weiblichen Charakteren nicht zu ähnliche Namen zu verleihen. Der Autor und ebenso der Leser kann in diesem Fall leicht durcheinander geraten, was die einzelnen Akteure betrifft und ihnen gegebenenfalls falsche Handlungen beziehungsweise Hintergründe zuweisen.



    1.2 Alter und Herkunft


    Wie jeder normale Mensch auch braucht der Handelnde ein Alter und Herkunft, nach denen sich ebenfalls die Eigenschaften richten können, jedoch nicht müssen. Erstellt man zum Beispiel einen recht jungen Charakter, ergeben sich für diesen sicherlich andere Merkmale, als für jemanden, der sich schon im gehobenen Alter befindet. Letzterer hat nämlich vermutlich wesentlich mehr Lebenserfahrungen gemacht und sich in ungewöhnlicheren Situationen wieder gefunden als ein vielleicht fünfzehnjähriger Teenager. Zudem möchte der Leser gern erfahren, aus welchen Lebensbedingungen der Erzählende stammt. Ist er in einem reichen Hause aufgewachen oder in ärmlichen Verhältnissen? Welche Standarte stehen ihm zur Verfügung? Kommt er aus einem dicht besiedelten Gebiet oder aus einer recht ländlichen Gegend?



    1.3 Aussehen


    Selbst, wenn man im Internet ein geeignetes Bild für seinen Charakter findet, sollte man explizit auf die äußere Erscheinung eingehen und sie detailliert beschreiben, sodass es dem Leser möglich ist, sich wirklich eine ansehnliche Person darunter vorzustellen. Fragen, die man sich dabei stellen kann, um die Beschreibung zu erleichtern, sind:


    • Welche Farbe haben die Haare? Wie lang/kurz sind sie?

    • Welche Augenfarbe hat der Protagonist?

    • Existieren markante Gesichtszüge? Macht sein Gesicht einen bedrohenden/freundlichen/angsteinflößenden/offenen/neutralen Eindruck? Sind Nase/Ohren besonders groß/klein/nehmen viel Platz ein? Verfügt die Person über geschwungene/sinnliche/volle oder eher schmale Lippen?

    • Sieht der Handelnde blass aus oder gebräunt? Dunkelhäutig?

    • Welche Statur hat der Charakter? Gut gebaut, muskulös,schwächlich, gekrümmt?

    • Wie lässt sich die Kleidung beschreiben? Hier reichen Adjektive wie lässig oder formell nicht aus, man sollte schon genauer auf die jeweiligen Kleidungsstücke eingehen, gleich einer richtigen Personenbeschreibung mit Farben, Formen, gegebenenfalls die Wirkung, die die Kleidung erzeugt. Steht es demjenigen gut oder nicht? Hat er/sie einen guten Geschmack, was Farbkombinationen betrifft? Sind Accessoires wie Uhren, Schmuck, Hüte oder Taschen vorhanden?

    1.4 Stärken und Schwächen/positive und negative Charakterzüge


    Auch wenn es ein wenig merkwürdig klingt, so sollte man seinen erfundenen Protagonisten möglichst menschlich präsentieren, da er dies in gewisser Weise ja auch ist. Dementsprechend benötigt er Merkmale, die denen einer realen Person ähneln. Stärken und Schwächen meinen hierbei Tätigkeiten, die man ausführen kann, Charakterzüge hingegen symbolisieren Eigenschaften, die jemanden auszeichnen, Tugenden oder eben eventuell das Fehlen von diesen.


    Stärken: In welchen Bereichen ist der Erzählende besonders begabt? Hat derjenige vielleicht musikalische Talente, künstlerische, handwerkliche? Kann er sich in Naturwissenschaften von anderen abheben oder eher in sprachlichen Gebieten? Ist er/sie vor allem sportlich veranlagt? Wohl bemerkt zählt Shoppen nicht als Stärke, genau wie Fernsehen, Essen oder Telefonieren.


    Schwächen: Worin ist der Protagonist weniger gut? Was genau sind seine Makel, wo liegen seine Fehler? Handelt er er/sie eher tollpatschig, herrscht rege Vergesslichkeit in seinem Kopf? Im Grunde geht man hier nach demselben Prinzip wie bei den Stärken vor, trotzdem sollte man diese nicht einfach ins Gegenteil kehren, sondern sich Gedanken über andere Aspekte machen, die eine Schwäche verkörpern könnten.


    positive Charakterzüge: Hier lässt sich eine ganze Menge beschreiben. Ist der Handelnde zum Beispiel hilfsbereit, weltoffen, extrovertiert, pünktlich? Kann er anderen gut zuhören, verfügt er über viel Empathie, versetzt er sich gut in Freunde oder Bekannte hinein und ist in der Lage, ihre Gefühle nachzuvollziehen? Ehrlichkeit kann ebenfalls eine postive Eigenschaft sein, auch wenn sie manchmal unangebracht erscheint, genau wie Direktheit, Unüberlegtheit und überstürztes Handeln.


    negative Charakterzüge: Auch hier gelten dieselben Regeln wie bei der Beschreibung der positiven Aspekte. Was könnte anderen Mitwirkenden nicht so sehr am Erzähler gefallen? Ist dieser schüchtern, intolerant, beharrt ständig auf seiner Meinung, ist extrem anhänglich? Erscheint er stets zu spät, reagiert er auf vielerlei Dinge zu hitzig? Oder denkt er doch zu viel nach, bevor er eine Aktion ausführt? Prägt ihn eine unausstehliche Arroganz/Eitelkeit, Übermut, besitzergreifende, egoistische Einstellung gegenüber anderen? All das, was zu potenziellen Komplikationen im Umgang mit anderen Charakteren führt, sollte hier ausführlicher dargestellt werden.




    1.5 Private Hintergründe/wichtige Ereignisse in der Vergangenheit


    Hier gibt man zusätzlich einige Details über private Angelegenheit, sowie prägnante Erlebnisse Preis, die unter Umständen wichtig sind, um dem Verlauf der Geschichte zu folgen. Die Vergangenheit kann eine große Hilfe beim Verstehen der Eigenschaften sein, da es zu früheren Zeiten vielleicht spezielle Erfahrungen gegeben hat, die die Charaktermerkmale beeinflusst haben. Sowohl schlechte, als auch gute Erfahrungen spielen hierbei eine wichtige Rolle, wie auch im echten Leben vermögen solche Erlebnisse große Veränderungen herbei zu rufen. Sie unterstreichen die Eigenschaften des selbsterfundenen Protagonisten und stellen gegebenenfalls eine gewisse Dramatik her bzw fördern das Verständnis der gesamten Situation, in der er/sie sich befindet und die Maßstäbe, nach denen er/sie handelt.


    Ebenso interessant sind private Angelegenheiten. Die Familienkonstellation verkörpert hierbei auch einen wichtigen Aspekt, ebenso lassen sich hier Schlüsse auf Verhalten und Eigenschaften ziehen. Leben die Eltern getrennt, noch zusammen, sind sie verheiratet oder geschieden? Welche Auswirkungen hatten diese Gegebenheiten auf den Protagonisten? Kam er relativ gut mit den Entscheidungen seiner Eltern klar oder hat es ihn innerlich zermürbt? Existieren die Erziehungsberechtigten überhaupt noch? Hegt der Erzählende vielleicht zu anderen Verwandten ein besseres Verhältnis, zum Beispiel zu Tanten/Onkeln/Cousins/Cousinen? Sind Schwestern oder Brüder vorhanden? Hat der Handelnde sogar selbst Kinder? Ist er bereits verheiratet oder lebt er sein Leben lang allein und zurück gezogen?


    Natürlich sind die hier aufgeführten Punkte lediglich Beispiele für das, was der Autor dem Leser verraten kann, nicht zwangsläufig muss. Man sollte das Maß am jeweiligen Akteur festlegen, wie viel man über ihn erläutert, denn in manchen Punkten verliert man sich in Details, die dem Leser einen zu genauen Eindruck vermitteln. Hier muss man ein gutes Mittelmaß finden.





  • hehe auch hier die erste :) okey erstmal; Hallo FF-Komitee


    [tabmenu][tab='Vorwort']Ich wuerde euch gerne bitten, wenn es geht diesen Steckbrief mal zu bewerten Voraus gesagt, sind Staerken, Schwaechen und Hintergrundgeschichte extra nicht als Punkte hier aufgewiesen, da es sonst mehrheitlich den Storylaufs chon vorhersehbar macht[tab='Steckbrief']



    Name: Formel unter Erwachsene ist sie als Lunera Starmen bekannt, obwohl auch unter denen Ausnahmen herrschen, die sie mit ihren Spitznamen bennenen. Die häufigsten Spitznamen sind wohl unter denen ''Prinzesschen'', welcher ihr von einem früheren Ereignis her begleitet und sie nicht leiden kann, ''Luna'', die einfache Abkürzung von Lunera und unter Freunden sehr häufig zu hören ist und Lulu, aber nur zwei Personen dürfen sie nur so nennen; Bodo und ihr Bruder.


    Alter: Die fünfzehnjährige wurde am 29. Juli 1995 geboren.


    Heimat: Das ''Prinzesschen'' ist in Fiore geboren, wurde aber nach Almia zu ihrer Tante geschickt um ihre Ranger Ausbildung abzuschließen.


    Persönlichkeit: Hinter ihrem zerbrechlichem Aussehen steckt eine junge taffe Frau mit Abenteuerlust und grossem Willen. Das sie häufig wegen ihrer Grösse unterschätzt wird und vielen Beweisen will, das auch Mädchen stark sein können Trainiert sie jeden Tag für ihren Traum Pokemon Ranger zu werden. Ihre ruhige und entspannte Art benutzt sie um Leute abzuregen, aber eher um sie aufzuregen. Sie redet nicht lange um den heissen Brei herum und geht direkt zur Sache, da sie es gerne hat wenn sie mehr Zeit zum Entspannen hat. Ihr verhalten gegenüber Männern ist auf dem ersten Blick seltsam, da sie mit ihnen ''spielt'' als wär sie selber einer. Wenn man aber weiss, das sie von ihrem Bruder wie einer aufgezogen wurde. Trotzdem haltet sie nicht viel von den meisten Männern, ausser ihren Bruder, da sie meint sie sind zu Oberflächlich und überhaupt nicht auf den Charakter achten. Ihre temperamentvolle Seite kommt bei Herausforderungen ans Licht, so das man sich fragen könnte; Ist das überhaupt noch Luna? Wenn sie aber normal drauf ist, jedenfalls für ihre Verhältnisse, ist sie ein purer Optimist und sieht alles als halb voll. Trotz ihren ''Stimmungsschwankungen'' ist sie sehr Humorvoll und für jeden Witz zu gebrauchen, darum sie einfach zum festhalten ist. Für sie würde sie alles machen, selbst ihre eigenes Leben geben, das ist sicher.


    Aussehen: Ihre leicht gebräunte Hautfarbe wirkt im Vergleich ganz bleich, aber passt ihr trotzdem Ausgezeichnet. Ihr feines feminines Gesicht umschmeichelt ihre kristallblauen Augen sehr, die zusammen mit den langen tief schwarzen Wimpern Mystisch wirken. Ihre zarten Lippen strahlen in einem weichen naturrosa, da sie keinen Lippenstift oder gar Make-Up benützt. Ihr Gesicht wird von langen hellbraunen Fransen umrammt, die ihr an der Seite bis zum Kinn reichen. Hinter ihren kleinen Ohren hat sie stehts je einen Haarring, den sie mit einem Band oder einer Klammer befässtigt. Meisten hat sie noch eine Klammer im Haar Ihr langes lockiges Haar kommt ihr bis zum Knie an, daran will sie auch in Zukunft nichts ändern. Sie hat einen zarten femininen Körperbau, der dank dem Training mit ihrem Bruder, mit leichten Muskel Polstern bedeckt ist. sie hat einen sehr strafen Bauch, was sie auch ihrem Bruder verdankt.ihrem Alltag trägt sie meistens ihre Sportkleidung, ausser sie hat etwas besonderes vor, die aus simplen Kleidern besteht; Einem hell blauen Sportshirt mit Schleifchen am Halskragen, mit den dazu passenden kurzen weissen Trainingshosen und ein Paar bequemen hellblauen Sneakers.


    Besonder Beziehungen: Luna hat sehr viele Freunde von der Ranger Vereinigung, da sie ihr Bruder öfters dorthin mitgenommen hat. Am besten versteht sie sich jedoch mit Volara, dem fliegenden Ranger. Auch wenn sie von Grund auf verschieden sind, können sie sich gut leiden und treffen sich regelmässig, trotz Volaras Verkupplungsversuchen mit Bodo. Noch einer wäre dann wohl ihr Bruder selber, der sie seit dem verschwinden ihrer Eltern alleine erzogen hat seit ihrem fünften Lebensjahr. Er hat sie in ihren Träumen immer unterstützt und ihr geholfen so geht es ging. Da gibt es noch Lola, ihr kleines Evoli ,das sie zum vierten Geburtstag von ihren Eltern bekommen hatte. Lola und sie sind unzertrennlich, was Bodo mehrere Male am eigenen Leib erfahren musste. Die wohl komischste Beziehung hat sie zu Bodo, den manchmal hassen sie sich ohne Grund und dann, einen Tag später, benehmen sie sich wieder wie die besten Freunde. Ihre Freundschaft wird viele Male auf die Probe gestellt, da viele meinen; sie wären ein perfektes Paar und probieren, sie zu verkuppeln.
    [/tabmenu]


    so, freue mich schon auf kritik, wenn ihr sehen wollt, wie ich es in der FF dargestellt habe, seht unten link


    Danke im Voraus,
    das Kleine Eevi

  • Hallo, meine Liebe =) Ich habe dir ja schon in früheren Zeiten geholfen, so werde ich dies auch jetzt tun ^^
    An sich hast du hier eine wirklich gute Beschreibung abgeliefert, sehr detailliert und mit vielen kleinen Facetten, man merkt, dass du dir dabei Mühe gegeben hast. Man erfährt sehr viel über deinen Charakter und seine Persönlichkeit. Allerdings hätte ich noch etwas anzumerken.



    Ihre ruhige und entspannte Art benutzt sie um Leute abzuregen, aber eher um sie aufzuregen.


    Dieser Satz ist doch eher unglücklich formuliert, ich für meinen Teil kann mit dem leider nicht so wirklich viel anfangen. Regt sie die Leute jetzt eher ab oder auf? ;3 Wenn Letzteres der Fall ist, solltest du das vielleicht aus der Sicht eines Außenstehenden erklären, so in dem Sinne, dass sie selbst denkt und versucht, die Leute auf diese Art und Weise abzuregen, sie aber im Grunde unbewusst genau das Gegenteil bewirkt (ich denke doch, dass du das so meinst? ) . Des Weiteren fehlt mir so ein wenig ihre Sicht der Dinge und ihre Einstellung zu gewissen Angelegenheiten, was sie zum Beispiel extrem aufregt, wofür sie sich begeistert , was sie abgrundtief hasst und ihr Verhalten an sich. Eigenschaften können ja auch bedingungslose Hilfsbereitschaft oder Perfektionismus sein, Ehrgeiz, blinder Eifer, Naivität und in Folge dessen "dümmliche" Handlungen, das gehört auch zum Charakter eines Menschen und muss nicht unbedingt eine Stärke oder Schwäche sein, die Grenzen verschwimmen etwas dazwischen.
    Beim Punkt "Besondere Beziehungen" hast du ja bereits einen Teil der Vergangenheit mit eingebracht, das plötzliche Verschwinden ihrer Eltern. Klar, dass du nicht allzu viel verraten möchtest, aber man kann auch auch etwas Geheimnisvollen eine größere Sache machen, ohne zu viele Infos preis zu geben. Du könntest eben dieses Mysteriöse noch weiter umschreiben, die ungeklärten Umstände, was daran vielleicht merkwürdig war, wie andere Personen und sie selbst darauf reagiert haben und wie die Erziehung durch ihren Bruder verlief, prüde, unterstützend, helfend, aufbauend, ...
    Ansonsten hast du die Kriterien wirklich gut erfüllt, so etwas liest man selten, sehr schön ;3 Was ich nur noch anmerken muss, wären deine Rechtschreib- und Deklinationsfehler, die ich dir im Folgenden einma korrigieren werde.




    Deine Schwächen liegen meiner Einschätzung nach vor allem bei den verschiedenen grammatischen Fällen, der indirekten Rede und der Kommasetzung. Wenn du die Meinung/Einstellung eines anderen ausdrücken möchtest, ohne die wörtliche Rede zu benutzen, darfst du in der indirekten Rede nicht einfach den Indikativ übernehmen, das heißt, das Verb unverändert lassen. Hier muss der Konjunktiv erfolgen, er ähnelt in den meisten Fällen der ersten Person Singular (Ich)
    Bei den einzelnen Fällen (Wer, wessen, wem, wen ) kann ich dir allerdings weniger helfen, im eigentlichen Sinne ist das nämlich so "Grundwissen". Du musst immer berücksichtigen, wie du das Bezugswort erfragen kannst.
    -> Wem gebe ich etwas? Ihm gebe ich etwas.
    Da ich nach "wem" frage, muss man mit "ihm" antworten. Merke, beide Formen haben ein -m am Ende , vielleicht hilft dir das ;3
    Bei der Kommasetzung... größenteils hast du es drauf, du weißt ja, man setzt welche vor jeglicher Art von Konjunktionen wie "denn", "während", "obwohl", etc, sowie "dass" und "das" (zu verwenden, wenn es durch "welches" oder "jenes" ersetzt werden kann)


    So, jetzt sind wa auch schon wieder am Ende. Ich hoffe, ich konnte dir einigermaßen helfen ;3


    LG


    ~ Saturne ~

  • Ich habe einen Steckbrief erstellt aber ich bräcuhte noch etwas hilfe, weil mir selbst noch ein paar Dinge nicht gefallen, weiß aber nicht wie ich sie ändern sollte.
    Außerdem habe ich mich diesesmal nicht um Rechtschreibung gekümmert, es sollten also ziemlich viele Fehler drin sein :)
    Ich bin eigentlcih nicht so erfahren im Steckbriefe machen (obwohl mein lezter ganz gut bewertet worden ist, danke nochmal an cindaquil, habe inzwischen auch ein Bild gefunden)

  • Okay, dann wollen wa ma ^^ Du musst dich hier für gar nichts rechtfertigen, die Schreibschule ist ja da, um zu helfen =)
    Die korrigierten Rechtschreibfehler werde ich in einem Spoiler anhängen ;3


    Charakter: Ich finde, du hast hier recht gute Arbeit geleistet. Man erfährt viel über die Gesinnung des Charakters, was er mag und was er nicht mag, was ihre Eigenschaften sind im Groben Sinne ebenso. Allerdings würde ich an deiner Stelle den Absatz "Schwächen" bei dir eher dem Charakter zuordnen, zum Beispiel ihr Egoismus (hab es ma nominalisiert, damit es sich schöner anhört ^^ ) , ihre Neugier oder ihre Dominanz, das sind im Prinzip Züge, die einen Menschen auszeichnen und nicht zwangsläufig eine Schwäche. Was mir hier noch ein wenig fehlt, sind die tiefer gehenderen Merkmale, die man jemandem zuweisen kann, zum Beispiel Hilfsbereitschaft ( was hier ja nicht der Fall zu sein scheint ;3 ) , Gleichgültigkeit, Oberflächlichkeit, vielleicht Perfektionismus (?) , je nach dem, was sie ausmacht. Versuche, Adjektive zu finden, die ihre Verhaltensweisen erklären und sie vielleicht noch ein wenig rechtfertigen, sodass der unkundige Leser besser versteht, warum sie so handelt und was eventuell ihre Beweggründe sein könnten, ob das aus dem Affekt heraus geschieht oder vorhersehbar war.


    Aussehen: Hm, solche Formulierungen wie "Gott scheint es gut mit ihr gemeint zu haben" solltest du lieber unterlassen, das zieht das Niveau deines Textes doch schon nach unten und das soll ja nicht sein, oder? Außerdem ist mir aufgefallen, dass du viele "unnötige" Satzteile eingebaut hast, die leicht deine eigene Meinung zu deinem Charakter wiederspiegeln, doch der Leser darf/sollte nicht erkennen können, wie du zu deinem Protagonisten stehst, das Ganze sollte relativ neutral verfasst sein, allerdings auch nicht einfach runter gerattert. Ich habe das Gefühl, gegen Ende hat es mit den Details etwas nachgelassen, was die Beschreibungen angeht, zum Beispiel ihre Statur oder ihre Kleidung. Eigentlich hast du dich lediglich auf ihr Gesicht konzentriert, wobei du hier auch noch auf ihre "Hautbeschaffenheit" eingehen könntest (viele Pickel, Akne, unreine Haut, fettig, etc. ) , ob sie eine hohe Stirn/Wangenknochen hat, ..., so kleine Feinheiten. Dann müsstest du noch die Kleidung beschreiben, was sie in aller Regel trägt, wenn nicht gerade ein außergewöhnliches Ereignis ansteht oder ein besonderer Anlass. Versuche doch hierbei, das ein wenig mit ihrem Körperbau zu verknüpfen, zum Beispiel, dass sich ein blaues Seidenkleid um ihren schlanken Körper wendet, oder sowas in der Art, tu sais? =)


    Stärken/Schwächen: Die führst du hier auch schon recht detailliert auf, nur wie gesagt würde ich bei dir den Aspekt "Schwächen" eher zum Charakter packen. Eine prinzipielle Schwäche kann man auch als Schwachpunkt ansehen, etwas, bei dem man sie kalt erwischen, womit man sie besiegen kann oder zumindest kränken, beispielsweise ihre Tollpatschigkeit gegenüber anderen Menschen. Vielleicht ist sie auch sprachlich nicht so begabt, ist ja des Öfteren so, dass "Techniker" nicht so gut sind auf dem Gebiet, oder musikalisch bzw in Dingen der Kunst.
    Des Weiteren würde ich bei den Stärken noch etwas ergänzen, ein richtiger Mensch hat doch sicherlich auch mehr als zwei Stärken. Du kannst dich teilweise auch an der Schule orientieren, da gibt es ja ebenfalls Themengebiete, die einem liegen oder eben nicht, beispielsweise Argumentieren, Handwerk, Allgemeinwissen, ... Ich bin sicher, dir fällt da noch mehr ein ^-^ Orientiere dich dabei einfach an einem echten Menschen, auch an dir selbst, was du an dir für Stärken und Schwächen erkennst, was deine Protagonistin vielleicht auch haben könnte.


    Was dann noch notwendig ist, wären private Dinge und eine Vergangenheit. Was ist deinem Charakter in seinem Leben schon alles passiert, was sind einschneidende Ereignisse, die sein Verhalten und seine Eigenschaften vielleicht begründen, was hat ihn geprägt, verändert, was seinen Lebensstil beeinflusst und wie definiert sich dieser überhaupt? Unter welchen Bedingungen ist er aufgewachsen, reich, arm, einsam? Wie sieht es mit seiner Familie aus? Wer lebt von dieser noch, wie kommt dein Protagonist mit ihnen klar? Wie sieht seine Beziehung zu Verwandten aus, hat er viele Freunde, wenige und warum ist das vielleicht so? Zu den privaten Angelegenheiten kannst du, wenn du magst, auch noch Vorlieben oder Abneigungen zum Beispiel schreiben, schlechte Angewohnheiten, Hobbies, kleine Fimmel usw.





    So, ich hoffe, ich konnte dir einigermaßen helfen. Solltest du noch Fragen haben, darfst du mir gern eine Pn schreiben, ich werde versuchen, dich so gut es geht zu unterstützen ^-^


    LG


    ~ Saturne ~

  • Ich habe spontan auch mal einen Charakter gemacht. Eigentlich wollte ich ja einen alten überarbeiten aber ich konnte einfach nicht wiederstehen xD.

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    Einmal editiert, zuletzt von Lord Haiki III ()

  • Hm, okay, dann wollen wa ma ;3
    Das Formale hast du auf jeden Fall schon ma erledigt, das ist doch löblich, da kann ich nicht meckern. Du kannst, wenn du möchtest, noch einen genauen Geburtstag einfügen, also Monat, Tag und wenn du unbedingt willst noch das Jahr, notwendig ist dies jedoch alles nicht zwingend nötig.
    Aussehen: Wow, da hast du doch ma eine recht detaillierte Beschreibung abgeliefert. An sich kann ich mir deinen Protagonisten gut vorstellen, ich hätte lediglich Kleinigkeiten, die ich noch ergänzen würde, zum Beispiel seine Statur. Wie ist sein Körperbau? Er ist zwar recht groß, dennoch erfährt man nichts darüber, ob er nun viele Muskeln hat oder eher wenige, ob er dünn, aber trotzdem stark ist usw. Außerdem hättest du sein Gesicht und dessen Züge etwas mehr beschreiben können. Zum Beispiel erfährt man gar nicht seine Augenfarbe, ob sein Gesicht eher schmal oder breit ist, rundlich, oval, eckig und was ich noch anmerken wollte:




    ausgeprägte Nasolabialfalten



    Was ist das? xD Ich habe nicht so den Eindruck, als ob man das kennen sollte/müsste und ich glaube noch weniger, dass ein Anfänger oder allgemein ein jüngerer User damit etwas anfangen kann ^^ Hier bitte doch ändern, wo sich denn diese Falten ungefähr im Gesicht befinden und ob sie ihn älter/jünger machen, einen bedrohlichen Eindruck erzeugen oder Ähnliches.

    Persönlichkeit: Hm, hier hast du eigentlich dasselbe geschrieben wie bei den Stärken, zumindest größenteils. Das ist ja nun nich so der Sinn. Die Stärken/Schwächen können zwar auch in die Persönlichkeit mit einfließen, äußern sich jedoch auf eine andere Art und Weise. Persönlichkeit sind gute und negative Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft, Zivilcourage, Egoismus bis Egozentrik, Arroganz, Sozialität, Solidarität, Eigensinn, Sturheit und so weiter und so fort.
    Stärken und Schwächen hingegen sind "Tätigkeiten", bis hin zu Begabungen oder eben nicht Begabungen, wie beispielsweise solcher musikalischer, sprachlicher, künstlerischer oder technischer Art. Jemand kann schließlich in vielerlei Bereichen in der Hinsicht gut sein und durch besondere Leistungen dort glänzen. Schwächen sind eben genau das Gegenteil, sie zeigen die Schwachpunkte des Protagonisten auf, wie du hier schön erwähnt hast sein Jähzorn und sein Pessimismus, was ihn dann schon hin und wieder in die Ecke drängt. Allerdings könnte man auf beiden Seiten noch etwas mehr schreiben, sowohl Stärken, als auch Schwächen, da du dich dort sehr oft wiederholst und eigentlich immer wieder dasselbe wiedergibst.

    Geschichte: Wow, da ist ja ziemlich viel passiert. Ich würde dir raten, ihn vielleicht nicht ganz so.. "übermenschlich" zu machen, denn so kommt er mir vor. Keinerlei Zurückweisungen oder so, stets Siege und Beförderungen, das lässt ihn recht perfekt erscheinen, obwohl jeder so seine Macken hat, bei seiner Persönlichkeit und in seiner Vergangenheit ebenso. Baue vielleicht noch einige Misserfolge ein, mit denen er zu kämpfen hatte, verlorene Schlachten und Kleinkriege, irgendwas, was ihm Probleme bereitet hat bei seinem Aufstieg und was seine weiße Weste etwas beschmutzt, sonst wirkt er zu oberflächlich. Vielleicht könntest du auch noch nebenbei kurz erklären, was zum Beispiel so eine Paladinschule oder allgemein ein Paladin überhaupt sind, ich persönlich kann damit nämlich nicht so viel mit anfangen ^^" Etwas mehr könntest du hin und wieder auch ins Detail gehen. Als er später zum Obermarshall und so befördert wurde, was waren da die Ausschlaggeber, welche Zustände herrschten, wie hat er sich den Posten verdient? Ehrlich oder unter Betrug und Bestechung?

    Sonstiges: Nun, leider legst du hier noch einige Rechtschreibfehler an den Tag, sowie diverse bei Groß- und Kleinschreibung und der Kommasetzung. Ich werde dir im Folgenden die Fehler berichtigen und die richtige Version dahinter schreiben, allerdings würde ich dir für deine Kapitel (solltest du welche schreiben ;> ) empfehlen, dir einen Betaleser zuzulegen, also jemanden, der deine Kapitel vorher Probe liest und dir sagt, was du falsch gemacht hast, es verbessert und dir Tipps gibt, wie du es besser machen oder was du noch ergänzen könntest. Was ich dir schon ma sagen kann ist, dass man Farben und Adjektive immer klein schreibt und Zahlen bis einschließlich 12, sowie volle Zahlen (dreißig, vierzig usw. ) man immer komplett ausschreibt.
    Was mir noch aufgefallen ist: Du schreibst oft im Passiv. "Er wurde befördert, wurde dies, wurde das..." Das muss doch gar nicht sein. Du kannst stattdessen auch schreiben: "Man beförderte ihn zum..." oder dergleichen. Deine Satzstrukturen sind recht stockend und monoton, du könntest noch einige Adjektive oder verschiedene Satzanfänge mit einbauen, Nebensätze bilden (Relativsätze) und alles etwas ausschmücken.



    Falls du noch Fragen haben solltest, kannst du mich gern anschreiben, oder falls es Unklarheiten geben sollte ;>

    LG

    ~ Saturne ~




  • Hi,
    ich bin jetzt das erste mal in diesem bereich.
    Ich wollte schon länger eine Fan-fiction schreiben, aber ich hab mich nie getraut.
    Doch ich probiere jetzt einen Steckbrief zu machen. Wenn der gut ist, schreibe ich eine richtige Fan-Fiction. Ich bin jetzt unerfahren und mache wahrscheiblich alle Fehler die man machen kann.
    Aber schaut es euch doch einfach an.


    Steckbrief:


    Name:
    Yelena Ravener, das ist nicht ihr wahrer Nachname, denn sie kennt ihren richtigen nicht.
    Sie wird von ihren Vertrauten einfach nur Yell genannt.
    Es hat aber keine richtige bedeutung.
    Geschlecht: Weiblich
    Rasse: Formwandler/Mensch
    Alter: Sie wurde am 29.2.1980, doch sie alterte ab ihrem 18 Lebensjahr nicht mehr.
    Ihr wahres alter kennt nur sie. Andere Menschen denken sie wäre am 13.01.1993 geboren.
    Aussehen: Wenn sie in ihrer normalen Form aktiv ist, hat sie dunkelbraune Haare mit dunkelblauen Stränchen, die bis zum Unterem Rücken reichen. Diese sind sehr dick und glänzen sehr mysteriös.Diese fallen in leichten Wellen. Ihr Gesicht ist rundlich/breit aber schlank. Die Iris in ihren außen leicht abfallenden Augen sind ganz schwarz, doch gelten unter anderen als dunkelbraun. Ihre Nase ist stupsig und von mittlerer Größe.
    Sie hat volle Lippen und ihre Haut ist gebräunt. Nicht sehr ausgeprägt ist ihr Kinn.
    Sie hat sehr Kräftige und scharfe Zähne. Vom Körperbau her ist sie kräftig gebaut aber Schlank. Außerdem ist sie nicht allzu groß, so um die 1,73. Meistens trägt sie schwarze Kleidung, die möglichst bequem und unaufällig ist. Ihre normale Form ist die, in der sie geboren wurde.
    Geschichte:
    Sie kennt ihre Eltern nicht, da sie nach ihrer Geburt ins Heim kam. Dort wurde sie dann adoptiert, doch ihre Adoptiv-eltern behandelten sie schlecht. Mit 15 rannte sie dann weg, da sie ihre fähigkeit des Körperwandelns entdeckte. Da sie kein Geld hatte, raubte sie eine Bank aus. Sie lebt jetzt in ihrem eigenem Haus, versteckt in einem Wald. Sie kann keinem Vertrauen, außer den Pokemon, die um sie herum leben.
    Sie möchte große Pokemon-Trainerin werden und eine eigene Familie haben, die aber im Augenblick ihre Pokemon sind. Ihre Pokemon: Magnayen, Hunduster, Vulnona, und Zoruark. Außerdem möchte sie die Herrschaft von Team Darkness, das über dem gesamtem Land herrscht zerstören.
    Charakter: Sie ist hochintelligent.
    Vom Charakter her ist sie Abenteuerlustig, Freundlich, ein wenig Verrückt, und Verfressen.
    Außerdem ist sie auch etwas Blutrünstig und hat einen schwarzen Humor.
    Sie muss immer das letzte Wort haben.
    Ihre stärken liegen im Zeichnen und Malen, außerdem ist sie sehr im Naturwissenschaftlichem Bereich talentiert. Sie achtet sehr auf Körpersprache.
    Aber sie verdrängt schlimme Ereignisse und ist nicht sehr sportlich. Sie langweilt sich eigentlich immer und ist ein Tollpatsch.
    Waffen: In ihrem Besitz hat sie ein Messer, das sehr unscharf ist.
    Außerdem hat sie noch ein scharfes Taschenmesser.
    Magie: Keine, außer das sie jede Gestalt annehmen kann.



    Hoffentlich habe ich jetzt nichts vergessen. Bitte hilft mir hierbei.
    LG Waterside

  • Jetzt geh doch nicht gleich so negativ an die Sache ran, du =P Dafür ist dieser Thread ja da, damit du dich verbesserst, also lass mir doch wenigstens die Chance, da ohne große Vorreden deinerseits dran zu gehen ^^
    Bevor ich zum Inhalt komme, sage ich erstma was zum Sprachlichen, ehe ich das noch vergesse in meiner chaotischen Vorgangsweise. Bei dir klingen deine Sätze sehr abgehakt, muss man sagen, eher runtergerattert, ohne wirkliche, ja, Mühe bestimmt, aber ohne Emotionen. Versuche in Zukunft, deine noch recht leblosen Sätze mittels Konjunktionen und Variationen im Satzbau ein wenig abwechslungsreicher zu gestalten. Unter anderem wiederholst du dich auch recht oft, vor allem mit dem Verb "sein" bzw seiner Konjugation "ist", sowie "diese", "da" und den Personalpronomina ("Sie"). Suche dir einige Synonyme oder Umschreibungen und setze sie anstelle dessen ein, zum Beispiel: "Die Braunhaarige", "die junge Frau", "die Formwandlerin" und so weiter, es gibt sicherlich noch eine ganze Menge mehr. Insgesamt fehlt deinem ganzen Steckbrief von der Sprache her der richtige Pepp, sodass der Leser merkt, du hast Zeit in die ganze Sache investiert und dir tiefsinnigere Gedanken dazu gemacht, so wirkt es eher schnell zusammen geschrieben. Nimm dir die Zeit und mache eine Art Brainstorming, schreib alles auf, was dir zu deinem Charakter einfällt, wie er sein soll und ordne es im Nachhinein erst, deine Entwürfe wird ja keiner bewerten ^^


    Aussehen: Hm, bis auf den Aspekt der Sprache ganz gut geworden, im Großen und Ganzen akzeptabel. Vielleicht solltest du allgemein noch etwas mehr auf ihre Gesichtszüge eingehen, ob die nun zart sind, eher kräftig, hoch (hohe Wangenknochen/Stirn), ob sie Lachfältchen besitzt, Grübchen, und ob ihr Anlitz hager oder doch einladend und freundlich auf andere wirkt.

    Ihr Gesicht ist rundlich/breit aber schlank.




    Das ist so ein kleiner Widerspruch, merkst du es? Das, was ich dir unterstrichen habe, kann nicht zusammen vorhanden sein, breit und schlank zusammen funktioniert nicht, entweder, oder. Im Übrigen würde ich dir an diesem Punkt schon einma von solchen Schrägstrichen abraten, das gehört einfach nicht in geschriebene Texte.



    Vom Körperbau her ist sie kräftig gebaut aber Schlank




    Hier ist es dasselbe Paradoxon, "kräftig gebaut" meint ja so etwas wie "dicklicher", zumindest definiere ich es so, wie kann sie denn da gleichzeitig schlank sein? Vielleicht hast du es auch falsch formuliert. Meintest du so etwas wie "breitschultrig" oder generell im Oberkörperbereich etwas breiter, dafür aber mit schlanker Figur und flachem Bauch? Falls dem so sein sollte, rate ich dir, es anders auszudrücken, da man ansonsten leicht durcheinander kommt. Was mir noch gefehlt hat, war der Rest ihrer Figur, du hast sie hier lediglich kurz angeschnitten. Ist sie in der Hinsicht recht schlacksig oder kompakt, verfügt sie über lange oder kurze Beine, wie wirkt sich das auf den Rest ihrer Figur aus? Zeigt sie an manchen Stellen vielleicht etwas überschüssiges Fett? ^^ Aspekte, die du einbringen kannst, aber nicht musst, wären noch, ob sie zarte, zierliche Hände besitzt oder raue, dickere, ob sie einen langen Hals hat, breite Hüften und weitere solcher Kleinigkeiten, doch wie gesagt musst du das nicht. Beachte, dass solche Beschreibungen nicht den Rest ersetzen, es sind nur Zusätze, um deine Beschreibung abzurunden.
    Hm, was ich mich da so als Laie doch frage: Wie sieht ihre andere Form aus? Du redest hier eigentlich nur über ihre "Normalform", doch wodurch zeichnet sich die andere aus, wie ist diese aufgebaut? Verfahre dabei ebenso möglichst genau, um dem Leser ein konkretes Bild zu vermitteln, beachte Auffälligkeiten an Größe, Farbe, Statur, Augen Haaren und so weiter, ich hoffe du weißt, was ich meine =)


    Geschichte: Das erscheint mir hier doch etwas ohne Zusammenhang. Sie raubt beispielsweise einfach eine Bank aus, weil sie kein Geld hat? Existierte denn in ihren Augen keine andere Möglichkeit, an Bares heran zu kommen, durch Arbeit oder dergleichen, im schlimmsten Falle Betteln? Ein Raub sieht mir eher nach der letzten Perspektive aus, nicht nach einer spontanen Idee. Gehe allgemein etwas mehr auf die Sätze ein, die du dort verfasst hast. Wie erging es ihr im Heim, was hat sie dort so gemacht, wie hat man sie behandelt, wie fühlte sie sich dort? Auch der Aufenthalt bei ihren Adoptiveltern ist lückenhaft. Was genau haben sie Yelena angetan, was hat sie letztlich dazu veranlasst, gerade aufgrund ihrer Fähigkeit abzuhauen? Hegte sie die Angst, diese Pflegefamilie verstieße sie oder täte ihr sonst was an? Und wie ist sie denn zu dem Haus im Wald gekommen? Hat sie es so vorgefunden, die eigentlichen Besitzer vertrieben, wenn nicht gar ermordet, hat man ihr den Wohnsitz angeboten?

    Sie möchte große Pokemon-Trainerin werden und eine eigene Familie haben, die aber im Augenblick ihre Pokemon sind

    Außerdem möchte sie die Herrschaft von Team Darkness, das über dem gesamtem Land herrscht zerstören.


    Diese Punkte würde ich nicht unbedingt mit in "Geschichte" einfließen lassen, es sei denn, es existieren Ereignisse in ihrer Vergangenheit, die sie dazu veranlasst haben, Team Darkness zu hassen. Möchte sie eine eigene Familie, weil sie früher nie eine hatte oder aus welchem Grunde? Und Team Darkness, was ist ihr widerfahren, das sie ihre Herrschaft beenden möchte? Haben die sie in ihrem Leben schon verfolgt, hat sie Schreckliches mit ansehen müssen, von dieser Organisation ausgehend? Hat sie Morde beobachtet, Diebstähle, Folter von Mensch und/oder Pokemon? Erläutere es noch ein bisschen ausführlicher, so steht das quasi dumm im Raum.


    Charakter: Leider wird einem hier ein Satz ohne jeglichen Sinn entgegen geschleudert. "Sie ist hochintelligent." Und weiter? Was hat das mit ihrem Charakter, ihren Eigenschaften zu tun? Ich würde dir empfehlen, es ebenfalls, wie hier in diesem Thread beschrieben, in "positive/negative Eigenschaften", sowie "Stärken/Schwächen" einzuteilen, da man dabei leicht durcheinander gerät, ich unter anderem auch, die Grenzen verschwimmen ein wenig in sich. Als Stärken hast du hier schon ihre hohe Intelligenz, Zeichnen, Malen und Naturwissenschaften aufgeführt, das ist schon ein guter Anfang. An sich reicht das auch aus, nur solltest du es detaillierter erörtern. Wie hat sich ihre hohe Intelligenz geäußert, wann ist ihr aufgefallen, dass sie diese Stärke besitzt, wie ist die darauf aufmerksam geworden, was hat sie damit bisher angestellt und wie sieht sie es (gegebenenfalls) als einen Nutzen ihrerseits? Bei den Naturwissenschaften kannst du ebenso vorgehen. Wie hat sie ihre Begabung (und auch Begeisterung?) dafür entdeckt, wie nützt sie ihr, was halten andere Personen davon? Bei Zeichnen und Malen ist das nicht zwangsläufig notwendig, hier reicht es, wenn du es erwähnst, da sie denke ich keine so große Rolle für die Gesamtgeschichte spielen, oder?
    Ihre Schwächen sind also Verdrängung schlimmer Ereignisse (kann man es "Ignoranz zum eigenen Wohlbefinden" nennen?), Unsportlichkeit, ständige Langeweile und Tollpatschigkeit. Da könnte man sich zur genaueren Erklärung wieder fragen: Wieso setzt sie sich nicht mit schlechten Erlebnissen auseinander, welchen Grund hat das, wieso hat sich das in ihrem Verhalten entwickelt? Tendieren ihre restlichen Gedanken dann auch ins Negative, würde sie sich damit befassen, und sie somit komplett schwächen? Unsportlichkeit dürfte sich von selbst erklären, dann ihre Langeweile. Wieso? Aufgrund ihrer hohen Intelligenz, ich meine, es gibt doch bestimmt einiges, was sie in ihrem Leben tun muss, oder? Allein die Lebensführung, sie hat ja ein Haus und Pokemon, da fällt einiges an Arbeit an, Haushalt, dauerhaft wird sie wohl Geld brauchen... Oder wie exakt definierst DU Langeweile? Falls du darunter etwas Anderes verstehst, musst du das ausdrücklich sagen, ansonsten entstehen schnell Missverständnisse. Bei der Tollpatschigkeit könntest du einige Beispiele nennen, was ihr in der Hinsicht bereits widerfahren ist, was sie da erlebt und vielleicht an schlechten Erfahrungen gesammelt hat.
    An ihren eigentlichen Charakter knüpfen größenteils positive und negative Eigenschaften an, die Merkmale, die sie auszeichnen, so, als würdest du einen echten Menschen beschreiben. Beispiele dafür sind: Hilfsbereitschaft, Egoismus/Egozentrik, Courage/Mut, Sturheit, Nachgiebigkeit, Ehrgeiz, Perfektionismus, Kleinlichkeit, Misanthropie (Menschenhass) , Freundlichkeit, Offenheit, Temperament und so weiter und so fort. Verleihe deiner Protagonisten sowohl gute, als auch schlechte Züge, niemand ist perfekt und wird es auch niemals sein. Du musst versuchen, einen Akteur deiner Geschichte möglichst "maßstabgetreu" darzustellen, eben nach demselben Prinzip, nach dem du einen Menschen beurteilen würdest.


    Spoiler mit Fehlern folgt ;3
    Falls noch Fragen sind, schreibe mich ruhig an =) Insgesamt ist dein Steckbrief aber nicht so schlecht, wie du mir weismachen wolltest =P

    LG

    ~ Saturne ~


  • Hab auch mal einen Charackter erstellt.


  • Hey ^-^ Schön, dass du dich auch an einen eigenen Charakter heran getraut hast. Vorne weg: Man schreibt es, wie schon die Überschrift des Threads lautet, ohne -c, nur so am Rande. Dann wollen wir uns ma ins Getümmel stürzen.

    Im Grunde ist dein Prota- oder Antagonist, je nachdem, was er sein soll, das weiß ich ja nicht, recht gut gelungen. Du hast eigentlich so gut wie alle in diesem Thema genannten Punkte berücksichtigt und sie mehr oder weniger angeschnitten. Auf den ersten Blick erkenne ich nicht ganz so viele Rechtschreib- oder Zeichensetzungsfehler, das ist doch schon ma gut ^^ Was ich vor der genaueren Bewertung allerdings schon ma sagen kann, ist, dass einige Aspekte in den falschen Unterpunkt gerutscht sind, zudem hätte es an mancher Stelle durchaus etwas mehr von den Eigenschaften oder dem wahren Charakter her sein können, aber nun gut, das erkläre ich dir gleich =)

    Name: Nun, erachtest du es als so vorteilhaft, ihn nach dem Spitznamen des wohl bekanntesten Pokemon zu benennen? Hier würde ich dir raten, dir einen anderen auszudenken, der zum einen nicht zwangsläufig so "verniedlicht" klingt und zum anderen nicht ganz so ähnlich zu den Namen deiner anderen Akteure ist.

    Pokemon: Kommen in deiner Story gar keine Pokemon vor? Falls ja, solltest du sie zumindest aufzählen, ein Bild, Attacken und genauere Werte müssen nicht sein.

    Aussehen: Weißt du nicht, wie du Bilder einfügst? Klick auf den Sonnenuntergang dort oben in der Leiste und füge dort die Url ein, dann hast du nicht nur den Link da stehen. Es kann dennoch nicht schaden, zumindest die Kleidung deines Charakters genauer zu erklären, da man davon auf dem von dir gewählten Bild nicht wirklich viel sieht. Auch könntest du feinere Gesichtszüge ansprechen, trotz Bild, es verleiht der Erscheinung deines Akteurs nochma den gewissen Feinschliff.

    Herkunft/Wohnort: Schön, dass du die Geschichte gleich mit dem Wohnort verbunden hast, trotzdem wird leider nicht klar, wo er HEUTE, nach seinem Ausbruch, wenn ich das richtig verstanden habe, wohnt =P Hier bitte noch den aktuellen Standort ergänzen, sei es auch Gosse, Straße, in einem verlassenen Haus oder sonst wo, nur sollte das schon angegeben sein.
    Die Vergangenheit an sich, finde ich, hast du prinzipiell gelungen gestaltet, man erfährt, was nach seiner Geburt passiert ist, wie es ihm dort ging, allgemein sind die wichtigsten Anhaltspunkte seines Lebens genannt. Unglücklicherweise kommt jetzt mein "aber" . Zum einen schreibst du hier ein wenig in der Umgangssprache.



    denn die Betreuer waren streng und gingen mit den Kindern grob um und machten sie fertig



    Das Unterstrichene würde ich so nicht stehen lassen, da es sehr aus der Umgangssprache kommt. Von mir aus kann da "schlugen sie", "traten sie", "peitschten sie aus" und so weiter stehen, nur nicht das. Geh ruhig etwas mehr ins Detail bei so etwas, unter "fertig machen" kann man sich nämlich viel zu viel vorstellen, da gäbe es zumal die verbale Art und Weise, jemanden zu verletzen, dann die körperliche und bei beiden existieren unzählige Möglichkeiten. Hier sind wir auch schon bei der nächsten Komponenten angelangt, die ich ... naja, nicht auszusetzen habe, sagen wa ma, die man verbessern könnte. Die wichtigsten seiner Lebensabschnitte hast du bereits genannt, scheue nicht davor zurück, sie weiter auszuführen. Wie hat Pika selbst sich dort im Heim gehalten, was hat er angestellt, welche Umgangsformen an den Tag gelegt? War er eher ein schüchterner Einzelgänger oder offen gegenüber neuen Freunden? Wie hat er sich mit seinen jetzigen Freunden denn angefreundet? Sind sie auf ihn zugekommen oder er auf sie? Hat es lange gedauert, ihre Bindung zu festigen?
    Natürlich musst du nicht alle diese von mir aufgelisteten Fragen in deinem Textchen beantworten, um Gottes willen, nein, du kannst dir die rauspicken, die du nicht in deiner Einleitung schreiben möchtest (wie ich ja gerade erfahren habe =P ) , nur die wichtigsten davon, die speziell für DIESEN Akteur wichtig sind und ihn betreffen

    Persönlichkeit: Hm, im Grunde hast du hier eine recht detaillierte Beschreibung abgeliefert und ich für meinen Teil konnte mir ein schön genaueres Bild von deinem Charakter machen. Allerdings hätte ich hier auszusetzen, dass du ihn etwas zu negativ darstellst, du hebst seine schlechten Eigenschaften zu sehr hervor, was daran liegen mag, dass du sie zuletzt nennst und das zuletzt Erwähnte beim Leser meist hängen bleibt. Wenn ich das richtig sehe, sind seine Merkmale Fleiß, Ehrgeiz, Gehorsam, Hilfsbereitschaft, Offenheit, Provokation (?), Schüchternheit, Diskussionsangst und Zurückhaltung. An sich gar nicht schlecht, nur leider überschneiden sich davon einige Eigenschaften, zusätzlich beschreiben sie für meinen Geschmack zu wenig seine emotionalen Einstellungen gegenüber der Welt. Fleiß oder Ehrgeiz könnten auch eine Stärke sein, das gehört nicht unbedingt zur Persönlichkeit, wobei die Grenzen da durchaus verschwimmen, muss ich zugeben. Was ich noch gern sähe, wäre seine Ansicht zur Außenwelt, zu Erwachsenen, wie er zu seinen Freunden steht. Dann wären da noch Dinge wie zum Beispiel Sensibilität, Gereiztheit, Gelassenheit, Fürsorge, Eigenschaften, die nicht zu "Werten" zählen, die von der Gesellschaft geschätzt werden, sondern einzig zu diesem einen Menschen, den du zu beschreiben versuchst. Das eben Genannte sind nur Beispiele, es existieren noch eine ganze Menge mehr, die man dafür verwenden könnte, dir die geeigneten zurechtlegen musst du allerdings selbst =P
    Weiterhin nähme ich das "Gitarrespielen" dort hinaus, da es eher zu den Stärken zählt.

    Stärken/Schwächen: Hier hast du ebenfalls gute Arbeit geleistet, man sieht sofort auf den ersten Blick, was er kann und was er nicht kann. Sprachlich empfiehle ich dir jedoch, erst den nominalisierten Begriff zu nennen und ihn im Folgenden etwas auszuschmücken.

    Er hat kein Problem damit mit Menschen zusammenzuarbeiten, er versteht schnell, was andere Menschen denken oder fühlen


    Das hier fiele eher in die Kategorie "ausschmücken", die nominalisierten Worte dafür sind "Empathiefähigkeit", "Anpassungsfähigkeit" und "Kompetenz". Es ist egal, ob du erst das Nomen erwähnst und es dann weiter ausführst, nur ist es leichter für den Leser, deine Worte in ein oder zwei Worten genau auf den Punkt gebracht zu lesen, anstatt dass du ewig darum herum schreibst und im Grunde doch nicht klar wird, was du eigentlich meinst.
    Außerdem könntest du einige Beispiele erörtern, in denen gewisse Stärken oder Schwächen nützlich sein könnten bzw es in seiner Vergangenheit schon waren, dies muss kein vollständiger Flashback sein, nur ein klitzkleiner Rückblick in die jeweilige Situation, das verstärkt deine Worte, sowie deren Bedeutung immens =3


  • Hallo^^
    Ich hatte vor, in der nächsten Zeit an einer FF zu schreiben, und da würde ich gerne mal den Steckbrief bewerten lassen, an dem ich in letzter Zeit gearbeitet habe.
    Einige Dinge wie Vergangenheit oder Beziehungen habe ich bewusst noch weggelassen, da diese erst nach und nach (in meinem Kopf) entstehen.

    Jetzt wo ich es hier eingefügt habe, wirkt er mir fast schon zu kurz^^ Aber mal sehen, was ihr dazu sagt c;


    Lg ~Nervensäge

  • Okay, da sich bisher scheinbar niemand dazu aufraffen konnte, deinen Steckbrief zu bewerten, werde ich das wie üblich übernehmen.
    Also, an sich ist dein Steckbrief recht gut, kurz, ja, aber er enthält so ziemlich alles Wichtige, was es zu sagen gibt, und da du Vergangenheit bzw Beziehungen bewusst weglässt, bleibt auch nicht mehr so viel Anderes aufzuführen. Insgesamt jedoch könntest du bei den einzelnen Punkten noch etwas mehr ins Detail gehen.
    Aussehen: Hier käme es noch gut, wenn du ihr Gesicht näher beschriebest als bloß Augen- und Haarfarbe bzw von Letzterem die Länge. Hat sie schmale Lippen oder breite, ist ihr Antlitz zärtlich, eckig/rundlich/oval geformt, eher zierlich oder doch kräftig und mit Kanten versehen, wohl geformt, mit geschmeidigen Kurven/Übergängen versehen, große/kleine Nase/Ohren? Trägt sie irgendeine Art von Schmuck oder hasst sie diesen? Dann kommt ihre Ausstrahlung doch etwas zu kurz, wie ich finde. Wirkt sie einladend, nett, freundlich, abweisend, extrovertiert, fröhlich, offen? Wie würden andere Menschen sie einschätzen, wie gibt sie und wie verhält sie sich? Ihrem Aussehen entsprechend oder vollkommen anders, das genaue Gegenteil von dem, was sie zu sein scheint? Was du noch machen könntest (nicht musst!) wäre noch die Beschreibung des Kleides etwas auszuarbeiten. Unter schön kann man sich ja vieles vorstellen :> Wie ist es allgemein geschnitten, hat es Verzierungen, Besonderheiten, Glitzerpailleten oder Sonstiges?
    Eigenschaften: Also, erstma würde ich "musikalisch" zu Fähigkeiten packen, das ist nämlich ein Talent. Und dann, finde ich, kommt das Verhalten noch nicht genug zum Vorschein, auch im Alltag, wenn ich das so nennen darf. Ist sie zum Beispiel couragiert, hilfsbereit, perfektionistisch, stur, leicht verunsichert? Auch Tugenden wie Pünktlichkeit oder Ehrgeiz dürfen hier bei den positiven Eigenschaften vermerkt sein, dadurch erfährt man noch etwas mehr über ihren Charakter, wie ich schon sagte ihr Verhalten und über, sozusagen, ihre inneren Werte. Du könntest das Ganze noch in "positive Eigenschaften" und "negative Eigenschaften" aufteilen, einfach aufgrund der Übersicht, doch auch das bleibt dir überlassen.
    Fähigkeiten: An sich hast du hier alles Nennenswerte erwähnt, wieder allerdings fehlt mir hier so ein gewisser Bezug bzw die Verbindung zu ihrem Gehirn oder zumindest ihrer Weltansicht. Es lässt sich auch anhand der Eigenschaften etwas finden. Sie ist also beobachtend, eine Stärke könnte dementsprechend taktisches/strategisches/nachhaltiges Denken sein, nicht wahr? Scharfsinn könnte auf eine gute Auffassungsgabe, bis hin zu guter Menschenkenntnis reichen, und dies wäre in vielen Situationen von Vorteil, nicht wahr? Du musst dir die Fragen stellen: Was kann mein Protagonist besonders gut? Worin kann ihm so leicht keiner etwas vormachen? Lesen und Schreiben fiele hierbei nämlich heraus, eine wirkliche Stärke ist das nicht, es sei denn, deine Geschichte spielt in einer Welt, in der das sonst kaum jemand kann oder dein Charakter verfügt über eine besondere Sprach-/Wortwahl, ein außergewöhnliches Ausdrucksvermögen :3
    Ängste und Schwächen: Im Gegensatz zu den Fähigkeiten zu kurz geraten. Overpowere deine Akteurin nicht, niemand ist perfekt, jeder hat Schwachpunkte. Hier gelten die Fragen: Wo ist mein Protagonist verletzbar, wie kann man ihm schaden? Worin ist er eine totale Niete? Beispiele wären Tollpatschigkeit, wie du schon beschreibst ihre kühle, distanzierte Art, Spontanität (wenn dein Protagonist ein kleiner Planer ist, der Zwischenfälle nicht zu behandeln weiß) , falscher Stolz oder leichte Nervosität, natürlich existieren noch eine ganze Menge mehr, das sind lediglich Beispiele :>
    Insgesamt würde ich dir dann noch raten, entweder immer in ganzen Sätzen zu schreiben oder immer in Stichpunkten, aber nicht halb-halb, das liest sich unschön. Bis auf die Dinge, die ich genannt habe, ist dein Steckbrief jedoch recht gut gelungen, was fehlte, war der Feinschliff, ein Problem, das sehr häufig auftritt, im Grunde aber überhaupt nicht schlimm ist =)



    LG


    ~ Emeraude ~

  • Ich schätze die schöne Schreibschule auch als "erfahrene" Autorin. ^.^
    Nobody is perfect ... und ich schon gar nicht.


    Ich hab da so ein Problem, was die Steckbriefe im Startpost von meiner Fanstory Hoenn Legenden angeht. Sie sind zu lang, aber ein paar Stichworte/Charaktereigenschaften in den Raum werfen möchte ich auch nicht. Darunter kann sich niemand was vorstellen. Wenn man eine Charaktereigenschaft erwähnt, ohne sie zu erklären und zehn Leute fragt, was sie darunter verstehen würden, würde man wohl zehn verschiedene Ansichten hören. Das ist ja mein "Problem".
    Ich hab schon das Gefühl, dass ich beispielsweise den Steckbrief meines Hauptcharakters auf das Wesentlichste reduziert habe, aber es sieht so lang aus! - schlussendlich ist der Text auch zu lang für 'nen Steckbrief.



    Bitte ... tut euch keinen Zwang, geschätzte Kollegen. :D
    Sagt mir bitte, ob das nur mein subjektives Empfinden ist, dass den Text zu lang werden lässt oder ist er das tatsächlich für einen Steckbrief, den man für die Leser onstellt? (Der Stecki in meinem Worddokument ist mit allen drum und dran sechs Seiten lang, ich wundere mich im Nachhinein über mich selbst, dass ich den Text auf diese Länge bekommen habe. @@") Der Leser soll ja nicht die Steckbriefe wissen, sich denken "ahja, jetzt weiß ich alles, jetzt brauch ich die Geschichte auch nicht mehr lesen!" oder "Ich kenn den Hauptcharakter durch den Steckbrief bereits, die Geschichte wird sicher jetzt langweilig werden." ... Was nicht sein kann, wenn ich von sechs Seiten auf 250 Worte runterkürze, aber es könnte so wirken.
    Wenn ihr wollt, könnt ihr mir auch sagen, was ihr von ihm halten würdet, wenn ihr das so lest ... natürlich was in dem Zusammenhang sowieso klar und unwichtig zu erwähnen ist. ^^"
    Auch in der Schule hasse ich Zusammenfassungen, etwas auszulassen kommt mir nicht richtig vor. Dabei wünscht ich mir eig. doch für meine Hoenn-Legenden-Steckbriefe ein paar Sätze. Vielleicht fünf, sechs, sieben Sätze, ohne dass der Charakter "mainstream" wirkt. (zum Vergleich: Jetzt hab ich sechzehn Sätze gezählt, so als Vergleich)


    Jaaaaa, Steckbriefe für die Leser sind mit das Schwerste an einer Story. *gg*



    LG Bastet

  • Och, meine Liebe, jetzt sei doch nicht so ^-^ Längere Steckbriefe sind überhaupt nichts Schlimmes, ganz im Gegenteil, für die, die ihre Charaktere innerhalb der Kapitel aufgrund fehlender Erfahrung (wovon ich bei dir nicht ausgehe :3 ) nicht so gut beschreiben bzw charakterisieren können, sind ausführliche Steckis ideal :> Als zu lang würde ich deinen Text hier jetzt nicht bezeichnen, iwo O=
    Inhaltlich.. puh, aus geschriebenen Texten muss man immer die einzelnen Eigenschaften rauslesen, das macht es schwerer, Fehlendes zu finden, aber nun gut, das ist mein Schicksal, nicht das der Leser ^^ Ich finde, du hast Ken hier, trotz der wenigen Textmenge, was mich ehrlich gesagt etwas erstaunt, ausführlich beschrieben. Man erfährt recht viel über seine Persönlichkeit, wobei mir Stärken/Schwächen doch etwas zu kurz kommen. Als Stärken werden hier, wenn ich das richtig lese, lediglich die Koordination von Pokemon und die Kunst erwähnt, aber ich meine, hat er keine anderen Talente, Musik, Sport, scharfsinniges Denken/Auffassungsgabe, gutes Reaktionsvermögen, strategisches/durchdachtes Denken bzw solche Handlungen? Bei den Schwächen dasselbe, dazu muss man jedoch sagen, dass sich schlechte Eigenschaften nicht immer von Schwächen unterscheiden lassen, ich selbst bin manchma am rätseln. Schwächen, die mir gerade so einfielen, wären Spontanität, Wankelmut, leichte Verunsicherung (was du glaube ich auch genannt hattest), Redseligkeit, Beeinflussbarkeit, fehlende Objektivität... sowas in der Art könntest du eventuell noch ergänzen.
    Ich gehe bei dir davon aus, dass deine Leser im Laufe deiner Kapitel die Bedeutung so mancher fremdwortartigen Eigenschaft heraus finden und wenn nicht... dann ist das halt so. Man kann es nicht allen recht machen und wenn sich die Persönlichkeit halt mit keinem anderen Ausdruck beschreiben lässt, kannst du da ja nichts für :3
    Was ich noch anmerken möchte - du schreibst von Schwierigkeiten seiner Vergangenheit, nennst diese aber nicht? Hast du keine Vergangenheit zu Ken erstellt, hattest du das generell nicht vor oder wie? Ansonsten wäre es doch recht informativ, etwas in der Hinsicht über ihn zu erfahren. Ich würde nicht sagen, dass das die Spannung nimmt, du musst immerhin ja nicht jedes noch so kleine Detail nennen, die wichtigsten Erlebnisse, die sein heutiges Verhalten unter Umständen (teilweise) rechtfertigen reichen ja. Den Rest entdeckt der Leser dann, wenn er deine Geschichte liest, langweilig wird es, denke ich, keineswegs und vorhersehbar ebenso wenig, du beschreibst ihn ja selbst als recht launenhaft, von daher =)



    Insgesamt ein kurzer, aber knackiger Steckbrief, in dem man ausreichend viel über deinen Protagonisten erfährt, wobei du die von mir erwähnten Punkte noch ergänzen könntest. Rechtschreibung scheint auch dein Fall zu sein, welch Freude ^-^ Insgesamt liest sich dein Text hier recht flüssig, allerdings wäre es manchma hilfreich bzw einfach schöner, würdest du nicht einen so syntaktischen Satzbau verwenden, sprich in Wortstellung und Satzkonstruktion variieren.
    Irgendwie kommt mir meine Bewertung etwas zu kurz vor... vielleicht möchte sich ja noch ein anderer hierzu äußern, schaden würde es garantiert nicht :>

    LG

    ~ Emeraude ~

  • Hallo


    Ich habe mich entschieden in nächster Zeit eine eigene Fanfiction zu schreiben und wollte deshalb den 1. meiner Hauptcharaktere bewerten lassen.


    Wenn alles gut läuft werden bald noch andere folgen.


    Nun aber zum Charakter:



    Ich hoffe auf eine schnelle Antwort


    LG Gigagolgantes

  • [tabmenu][tab='Allgemein']Huhu,


    schön, dass du dich dazu entschieden hast auch eine Story hier zu schreiben =) Ich bin mal gespannt, wie die so wird (vielleicht helfen dir ja noch weitere Topics hier weiter). Aber jetzt erstmal zu deinem Charakter:
    Andronia, der Name erinnert mich übrigens an einen Androiden, ich weiß nicht, ob das so gewollt war, wurde wirklich schön beschrieben. In meinen Augen hast du viele Dinge genannt, die wichtig sind. Besonders gelungen finde ich das Aussehen von ihr. Dort bist du wirklich schön der Reihe nach alles durchgegangen und man kann sich so schnell ein schönes Bild von ihr machen. Der Punkt "Herkunft" verrät jedoch etwas mehr als nur die Herkunft. Vielleicht nennst du ihn "Vorgeschichte", oder so ähnlich - ich hoffe du weißt was ich meine ;) Denn der Punkt Herkunft beschreibt schon fast so viel, dass man das in den Prolog deiner Story legen könntest. Du solltest noch einmal genau darüber nachdenken, ob du wirklich schon so viel von ihrer Vergangenheit aufzudecken, oder, ob du das entweder im Prolog erklären möchtest (dazu gibt es übrigens auch ein Topic ;D), oder ob du innerhalb deiner Kapitel immer hier und da ihre Vergangenheit anklingen lässt. Letzteres wäre in meinen Augen natürlich ideal, weil man so den Charakter immer näher und näher kennen lernt, aber das erfordert wohl auch am meisten Übung. Denke vielleicht noch einmal darüber nach, welcher "Weg" dir am meisten gefällt, denn den musst du wohl den Rest deiner FF lang beibehalten.
    Auch zum Stärken und Schwächen Punkt muss ich noch etwas sagen - und zwar ist der mir zum einen vielleicht etwas zu kurz gehalten worden und zum anderen musst du aufpassen, dass Andronia nicht zu "übermächtig" wird. Dass sie so eine große Kampfkraft besitzt und überhaupt ziemlich vieles zu meistern können scheint, solltest du dem vielleicht etwas mindestens genau so starkes gegenüber stellen, was ihr immer im Weg stehen kann und auch sollte. Jeder Mensch hat wohl größere Schwächen, als Stärken; bzw. ziehen ihn die Schwächen mehr runter, als die Stärken. Aber gerade das macht, wenn man es gut rüber bringt, eine wirklich gute FF aus :)


    lG :3


    [tab='Fehler']Andronia


    Name: Andronia Tanen


    Herkunft:


    Andronia ist eine 17 Jahre alte junge Frau, die auf Cerecia, der Geteilten Insel lebt. Einst wohnte sie mit ihrem Water (Vater?) in dem kleinen Dorf namens Merose nahe der grenze (Grenze). Ihre Mutter starb schon bei der Geburt und gab ihr noch mit letzter Kraft den Namen Andronia. Von da an lief einige zeit (Zeit) lang alles Gut (gut) und sie lebte glücklich zusammen mit ihrem Vater in dessen schmiede (Schmiede). Eines Nachts jedoch wurde ihr Heimatdorf von einer Dämonenhorde überfallen. Ihr Vater setzte sie auf ein Pferd und sagte ihr, sie solle schnellstmöglich nach Nysia, der Hauptstadt von Cerecia, reiten und dort die Leute vor den Angriffen warnen. Von diesem Augenblick an sah sie ihren Vater nie wieder. Einige Jahre Später (später) trat Andronia einer Kampfschule bei, was in diesen Gestaden für ein Mädchen sehr merkwürdig war. Anfangs wurde sie von den Meisten auf Grund ihres Geschlechts ausgeschlossen. Nur Palon, ein ängstlicher kleiner Junge, der von seinem Vater gezwungen wurde auf die Akademie zu gehen, gab sich mit ihr ab. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass sie zu den besten Schülern gehörte. Sie und ein gewisser Gahnos setzten sich im können weit von den anderen ab. Doch es entstand keineswegs eine Rivalität. Entgegen der Ratschläge aller anderen entschied sich Gahnos mit Andronia Freundschaft zu schliessen. Bald schon wurden die drei zu einem unzertrennlichen Trio und jeder Half (half) dem anderen. Nun jedoch ging es auf die Abschlussprüfung zu und Palon musste darum bangen, nicht durchzufallen.




    Aussehen:


    Andronia ist eine junge Frau, mit leicht rötlichem Haar, das ihr bis zu den Ellenbogen reicht. Ihr Gesicht zeichnen leuchtende Grüne (, grüne) Augen und ein freundliches Lächeln. Sie ist Kräftig (kräftig) gebaut und mit ihrer Grösse von 178cm auch nicht gerade klein. Ihre Haut ist leicht gebräunt und biss (bis) auf eine Narbe an der linken Wange makellos. Meist trägt sie eine leichte Lederrüstung die ihre weiblichen Züge nur wenig zur Geltung bringt. Dazu trägt sie braune Reitstiefel welche ihr ein wenig zu gross sind. An dieser Rüstung sind Zwei (zwei) Kurzschwerter angebracht, jeweils eines an jeder Seite, die sie oft im Kampf benutzt. Ausserdem besitzt sie 3 versteckte klingen (Klingen), jeweils eine in Jedem jedem Stiefel und eine in einem Geheimfach am Ärmel. Ihr gesamtes Erscheinungsbild erinnert mehr an einen Krieger als an ein Mädchen und sie wird oft auch für einen Jungen gehalten. Wenn sie jedoch mal im Abendkleid umhergeht, was extrem selten passiert, so fesselt sie doch die Blicke aller Männer in ihrer Umgebung. Auch ihr guter Freund Palon scheint ein Auge auf sie geworfen zu haben.




    Stärken und Schwächen:


    Andronia besitzt einen Starken Charakter, und weiss, wie sie ihre Meinung durchsetzen kann. Ausserdem kann sie auch in hitzigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren und besitzt hervorragende kämpferische Fähigkeiten, aber sie kann nicht gut mit Leuten umgehen, was auch einer der Gründe ist, warum sie nur 2 Freunde hat. Ihre grösste schwäche (Schwäche) ist jedoch, dass sie ihre Grenze nicht kennt und oftmals in hoffnungslose Situationen stürzt. Zusätzlich fällt es ihr schwer, sich an die Anweisungen anderer zu halten.[/tabmenu]

  • Hallo. Ich bin es nochmals.


    Ich wollte noch den 2. Hauptcharackter meiner FF posten.


  • Okay, da Aka deinen ersten Charakter übernommen hat, werde ich mich deinem zweiten widmen :>
    Anfangs gestaltet sich dein Steckbrief recht ausführlich, genau richtig im Grunde, doch man hat das Gefühl, bei den Stärken & Schwächen lässt es allmählich nach, was natürlich nicht der Fall sein sollte. Einige Rechtschreibfehler sind noch drin (diese korrigiere ich in einem anschließenden Spoiler) und teilweise hast du verschiedene Aspekte vermischt, doch alles der Reihe nach.
    Aussehen: Hierfür muss ich dich in erster Linie loben, ich persönlich denke, du hast im Großen und Ganzen deinen Charakter recht detailliert beschrieben und viele Punkte berücksichtigt, die dieses Topic hier ebenfalls nennt. Leider muss ich dennoch ein kleines "aber" aussprechen, so schwer es mir fällt :3 Was du noch weiterhin berücksichtigen könntest, wäre beispielsweise, wenn du schon so schön ausführlich bei Haut und Wangenknochen wirst, die Form/Breite seiner Lippen oder seine allgemeine Gesichtsform, also ob eher rundlich/oval/eckig, sowas in der Art. Zudem beschreibst du zwar seine gekrümmte Haltung, doch seine Statur, also ob dick/dünn/kräftig/muskulös/schwächlich/ ... lässt du leider aus. Hier bitte noch ein wenig dran feilen. Auch seine Kleidung kann ich persönlich mir noch nicht vorstellen. Welche Farbe hat denn dieses "leichte Gewand", wie sehen der Rundschild und das kleine Schwert aus, wie lassen sie ihn erscheinen, welchen Eindruck übt er dadurch auf andere aus, ich meine neben dem ohnehin abweisenden?
    Was mir noch aufgefallen ist:


    . Zu sagen sein Sinn für Humor sei nicht ausgeprägt wäre eine Untertreibung.


    Hier gehst du schon in den Charakter bzw die Persönlichkeit über, das hat beim Aussehen nichts zu suchen ;D


    Stärken/Schwächen: Nun, die sind sehr spärlich ausgearbeitet, würde ich ma sagen. Zwei von jedem sind definitiv zu wenig, und dass du nicht so viel über deinen Charakter verraten willst, das ist an sich keine gültige Ausrede ^-^ Stell dir vor, du würdest einen echten Menschen, zum Beispiel dich selbst oder deinen besten Freund, beschreiben wollen. Ich denke, du/er hat mehr als zwei Stärken und zwei Schwächen, oder? Stell dir einfach die Fragen: Was kann mein Protagonist besonders gut (Fähigkeiten), in was ist er etwas Besonderes ; worin kann man ihn leicht besiegen, was sind seine körperlichen Schwachpunkte? Vier bis fünf zu jedem solltest du da schon zusammen bekommen, wobei sowas wie "Faul sein" oder "Leute ärgern" nicht dort einzuordnen sind.
    Eigenschaften seiner Persönlichkeit hast du eigentlich kaum vorgegeben. Hier bezieht man sich im Gegensatz zu Stärken/Schwächen auf die Persönlichkeit, also Tugenden oder eben das Fehlen dieser, wie Hilfsbereitschaft, Loyalität, Egoismus, Arroganz, Anpassungsfähigkeit und so weiter. Überlege dir Adjektive, die deinen erstellten Akteur am besten beschreiben würden, auch hier sowohl positive, als auch negative, um ihn ausgeglichen und nicht ganz so vorhersehbar zu gestalten. Jemand, der ausschließlich positive Seiten besitzt, wird schnell langweilig, gilt als "overpowered", ebenso verhält es sich mit dem Negativen.
    Hat dein Protagonist keine Vergangenheit? Ich riete dir, noch eine zu erstellen, da man unter Umständen durch Kenntnis dieser sein generelles Verhalten und seine Charakterzüge besser verstehen, besser nachvollziehen kann, in so manchem Fall symbolisieren vergangene Ereignisse, ob gut oder schlecht, eine Art "Rechtfertigung" für die Persönlichkeit. Mehr als zwei oder drei Sätze sollten es hier schon sein, nur musst du nicht jeden einzelnen, noch so kleinen Punkt seiner Kindheit festhalten, lediglich die wichtigsten Etappen, die du in ein oder zwei Folgesätzen vielleicht etwas ausführst. Was hat er bereits erreicht, worunter hat er extrem gelitten, sind irgendwelche Traumata oder psychotischen Erlebnisse vorhanden, die er bis heute nicht hat verarbeiten können? Sowas könntest/solltest du unbedingt noch einfügen :3




    LG


    ~ Emeraude ~

  • Erstmal danke für die Rates :)


    Ich habe jetzt die beiden ersten Charaktere verbessert und noch den dritten und letzten Hauptcharakter hinzugefügt.


    Ich hoffe sie sind jetzt besser als vorher.


    Andronia


    Palon



    Gahnos



    LG Gigagolgantes