Random-Collab



  • FF- Special: Random-Collab


    Herzlich willkommen im Votetopic zum 2. FF-Special in der Saison '11.

    An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei den 22(!) Usern bedanken, die in 11 Paaren Texte verfasst haben. Das überstieg die Erwartungen vieler. Ich hoffe euch hat dieser kleine Exkurs in die Collabs gefallen und habt auch viel Erfolg mit euren Texten ;)
    FF-Special #2: Random-Collab [beendet]
    Mit dem neuen Jahr kamen auch einige Veränderungen. Besonders das Votesystem hat sich gewandelt. So ist es nun nicht mehr möglich nur einen Punkt an einen Text zu vergeben, sondern beliebig viele. Nähere Informationen findet ihr in folgendem Topic:
    Regeln, Information und Punkteliste der Saison '11
    Wir bitten euch besonders den Punkt "Die Votes" durchzulesen.

    Bitte verteilt eure Punkte nicht nur auf einen Text, sondern teilt sie mindestens zwischen drei Texten auf!

    Votes, die nicht alle verfügbaren Punkte ausnutzen werden als ungültig erklärt



    Die Deadline des Votes ist am 23.07.2011 um 23:59 Uhr.


    Da wir 11 Abgaben erhalten haben, habt ihr die Möglichkeit 8 Punkte zu verteilen!

    _____________________

    Abgaben



  • Download-Post



    Zu diesem Wettbewerb gibt es wieder die ePubs und PDFs für das Lesen der Abgaben unterwegs, beziehungsweise speziell für Tablet PCs/Macs.


    Für eine kurze Anleitung und noch einmal die Einführung zu den "Wettbewerben unterwegs" klicke hier. Wie immer wurde die PDF-Datei von Cyndaquil und das ePub von Riako erstellt. Für Fragen und Verbesserungsvorschläge wende dich bitte direkt an die jeweiligen Urheber.



    Nun drücken wir noch allen Teilnehmer-Paaren die Daumen und hoffen auf rege Beteiligung beim Vote ^_^

  • Noch keiner hat gevotet? Na dann wird es ja mal Zeit! Ich muss aber dazu sagen, das dies mein erster Vote für irgendeinen solchen Wettbewerb oder so ist. Ich nehme mal an man muss für mindestens 3 voten, sollte das falsch sein, tut es mir Leid ^^"

    3 an Die Liebenden
    Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und auch das Thema ist recht ansprechend. Die Erinnerungen sind schön und einfühlsam geschrieben. Eine schöne und romantische Geschichte, die an sich recht abgeschlossen wirkt. Sie hat etwas, das die anderen Geschichten hier nicht so haben. Auch die Schreibform passt ganz gut.

    3 an Text 4
    Nett, eine art Abenteuergeschichten. Die arme Taube tut mir aber irgendwie Leid. Man kann zwar sehen, dass 2 Leute daran gearbeitet haben, aber da mir die Parts sehr gut vom Schreibstil und der Beschreibung her gefallen, ist das auch mein Favo.

    2 an Rythm of Life
    Eine Geschichte in der Ich-Form ist normal eher nicht so mein Fall, aber ich finde, das es sehr gut passt und es gut verständlich beschrieben udn erzählt wurde. Klasse Geschichte.

    Allgemein muss ich noch sagen, dass ich überrascht war, wie viele teilgenommen haben und es mich doch erstaunt, wie viele tolle geschichten dabei sind. Bin schon gespannt, wer dann die meisten Punkte hat.

    Lg Choco

  • Hey, ich geb dann auch mal mein Voting ab ~


    Vorweg möchte ich sagen, dass mir alle Geschichten gut gefallen haben, also folglich auch ein Lob an alle Teams.
    Leider muss ich mich aber auf einzelne beschrenken, da die Punktzahl es sonst nicht zu ließe.


    Do you know the meaning of being alone...? ~


    Auch diese Story hat mir zugesagt. Der Fokus lag hier wohl wirklich mehr auf den Gefühlen, der Erkenntnis und dem Wissen, was Einsam wirklich bedeutet.
    Das es sich hierbei um ein eher abwegiges, wobei das Wort auch nicht ganr korrekt ist, Shipping handelt, fande ich es gut. Es war was neues, in der Form habe ich das wirklich noch nie gesehen. Meistens war es White, die mit N geshippt wird, aber egal.
    Die ganzen Gegebenheiten, die auf den Leser einfließen, die lyrischen Mittel, wie der Text sprachlich gestaltet worden ist...wirklich sehr gut gelungen!
    Fazit: 4 Punkte



    Die Liebenden ~


    Ich muss sagen, dass mir der Text wirklich sehr gut gefallen hat. Allein schon die Umgebung und die Atmosphäre war grandios. Und vorallem: Man wuste nicht, ob Black wirklich wiederkommen würde, erst, als es deutlich geschrieben wurde. Soetwas finde ich wirklich sehr gut, man muss dem Leser einen gewissen Freiraum lassen, so lange, bis man ihm beschreibt was passiert.
    Auch Gefühle und Gedanken waren sehr gut vorstellbar. Ich konnte mich gut in White hineinversetzen, dachte, ich stehe womöglich daneben. Soetwas muss für mich einfach in einer guten Geschichte vorhanden sein & es wurde auch super umgesetzt.
    Fazit: 3 Punkte



    Text 6 ~


    Wow, ehrlich gesagt habe ich mit etwas ganz anderem gerechnet, als ich diesen Text gelesen habe. Die Idee, einen Flug, bzw den Versuch, zu beschreiben war wirklich interessant. Da ich persönlich auch ein kleiner Fan von Flugpokémon bin, hat es mich gefreut, dass sich jemand (zwei) findet, die soetwas umsetzen.
    Anhand des Leseflusses der mir widerfahren ist, als ich es gelesen habe, konnte ich herleiten, dass es sicher nicht leicht war, eine solche Situation Realitätsnah zu bringen. Ich muss sagen, ist gut gelungen.
    Fazit: 1 Punkt



    ~ Rabenwächter van Dan ~

    ________________ஜ۩۞۩ஜ________________

    »Be the chaos you want to see in the world.«

    - Mollymauk

  • 3 Punkte an Die Liebenden.
    Man kann die Gefühle von White zu Black regelrecht spüren und die Beschreibungen sind echt sehr detailliert, man kann sich alles richtig gut vor Augen führen. Durch die tollen Beschreibungen kann man sich auch total in White hineinversetzen. Auch finde ich das Konzept, also die Idee, ziemlich gut. Man erkennt, dass das Autorenpaar nicht einfach drauf los geschrieben hat, sondern auch schon etwas im Voraus geplant hatte. Vorbereitung ist immer gut. Drei Punkte deshalb :)


    3 Punkte an Do you know the meaning of being alone...?
    Einfach echt toll. Wer auch immer das geschrieben hat, hat echt einen umfangreichen Wortschatz und das ist ein sehr großer Pluspunkt. Tolle und detailgenaue Beschreibungen, auch gefällt mir der Schreibstil wirklich total gut. <3 Die Story an sich, da muss ich zu sagen, dass ich zwar kein großer Fan von Shonen Ai oder so bin, aber auch hier ist das allgemeine Konzept gut gelungen, die Beziehung zwischen N & Black wurde echt sehr, sehr gut rübergebracht. Ebenfalls drei Punkte ^_^


    2 Punkte an Text 4
    Ich find die Idee einfach nur genial, auf sowas mit Zeitungsartikeln undso muss man erstmal kommen, ein großes Lob an das Autorenpaar. =) Neben der kreativen Idee an sich ist sie auch recht gut rübergebracht worden, zwar weiß man am Anfang überhaupt nicht so richtig, um was es sich handelt, aber ich mag solche Stories eh echt gerne, in denen man direkt mitten in der Handlung steht und sich dann "vorarbeiten" muss. Auch an detaillierteren Beschreibungen sollte evtl. noch gearbeitet werden, aber da ich das Konzept so gut finde, gibts zwei Punkte von mir. :)

  • 4 Punkte an Do you know the meaning of being alone...?


    Sehr gute Ausdrucksweise, Wortgewandtheit und das etwas sonderbare Thema sorgen hier dafür, dass mir der Text sehr gut in Erinnerung geblieben ist! Die Beziehung zwischen Black und N zu charakterisieren, das ist schon wirklich mutig. Den Autoren ist es hier aber gut gelungen, sowohl innere, als auch äußere Handlungen gut zu vermitteln!


    3 Punkte an Die Liebenden.


    Auch hier, sind tolle Beschreibungen, so wie ein gutes Konzept der Schlüssel zu einer anspruchsvollen, guten Story! Der Text erscheint zu jeder Zeit lebendig und man hat das Gefühl, dabei zu sein, obwohl sich die Geschichte im Kopf anders zusammen setzen mag, als sie letztendlich geschildert ist. Dieses Stilmittel setzt der Autor gekonnt ein und weiß es, dadurch zu begeistern.


    1 Punkt an Text 4
    Lustige Idee und gute Umsetzung!

  • Bücherlabyrinth
    3 Punkte
    hat mir sehr gut gefallen, war so mysteriös
    und die Idee wie Annissa zu den Top Vier gekommen ist, find ich wirklich gut, klasse gemacht


    Die Liebenden
    auch hier vergebe ich 2Punkte
    Wirklich wunderschön beschrieben *-*
    Die süße Liebesgeschichte der beiden, hat mich wirklich beeindruckt
    die gefühle wurden schön herausgebracht und es wurde mit den ganzen Wörtern
    gespielt, klasse!


    Rythm of Life
    Wirklich toll gemacht an die pder denjenigen, ach ja das sind zwei personen
    auf jeden Fall, hat es mir sehr gefallen, das die Gedanken und Gefühle von Bell
    hier so toll beschrieben ware, die ganze Situation, war bedacht
    und es hat spaß gemacht es zu lesen
    3 Punkte


    lg tsuki

  • So Leute, ich habe gestern von diesem Wettbewerb gelesen und dachte mir ich Vote mal mit. Ist auch erst mein zweiter Vote den ich mitmache. Leider habe ich zu spät bemerkt, das es ein solchen Wettbewerb gibt, denn dann hätte ich sogar mitgemacht!


    2 Punkte gehen an "Text 6":


    Da ich diese Geschichte sehr schön finde. Die erzählungen von einem Flugversuch von Navitaub ist wirklich sehr gut geworden! Ich kann da auch noch erkennen, das es nicht gerade leicht war, genau diese Arbeit zu vollenden! Die Überschrift hätte aber besser ausfallen können. Aber dies hält mich nicht ab diese Punkte genau hier zu verteilen, denn die Geschichte hat es verdient. Zwei Punkte!


    4 Punkte gehen an "Traumseiten":


    Ich muss sagen, diese Story hat mich nahezu bewegt! Ich mag solche Geschichten sehr, wenn es eher düster zu geht! Besonders den Teil mit der Entführung Cheren`s hat mir sehr gut gefallen. Das Ende mit der Traumeiche wurde sehr schön umgesetzt und genau wegen dem Traumbaum gab es noch ein Happy End! Sehr gut geschriebene Geschichte!


    So dann hab ich noch zwei Punkte!


    2 Punkte gehen noch an "Bücherlabyrinth":


    Ich fand die Geschichte auch sehr schön, es war wirklich sehr interessant mitzulesen, wie Annisa, die Geistertrainerin zu den Top Vier gekommen ist! Der Schreibstil ist einfach nur schön, deshalb hab ich mich spontan dafür entschieden, das diese Geschichte mit Annisa diese Punkte bekommt!


    Lg. Lyria

  • •3 Punkte an Do you know the meaning of being alone...?
    Sehr gute Ausdrucksweise, Wortwahl. Tolle und detailgenaue Beschreibungen, auch gefällt mir der Schreibstil wirklich total gut. Den Autoren ist es hier wirklich gut gelungen, sowohl innere, als auch äußere Handlungen gut rüber zu bringen .


    •3 Punkte an Die Liebenden
    Die richtig süße Liebesgeschichte der Beiden, hat mich wirklich beeindruckt. *-*
    Auch haben die Autoren die Gefühle wurden schön herausgebracht. Gefählt mir sehr. (:


    •2 Punkte an Bücherlabyrinth
    Eine richtig spannende und vor allem geniale Idee. Sehr gute Umsetzung und die Autoren haben gut zusammengearbeitet.

  • 4 an Do you know the meaning of beeing alone...?
    Einzigartiger Schreibstil, klasse Beschreibungen.
    Man kann sich super in die Geschichte hineinversetzen und auch wenn ich kein großer Fan von irgendwelchen Geschichte bin muss ich sagen, dass es gut ist. Ich nehme mal an Nathaniel ist N...


    2 an Die Liebenden
    Wie oben, super Schreibstil. Sogar der Inhalt sagt mir zu.
    Wie ein toller Traum, auch wenn es ein wenig kitschig ist. Die Liebe der beiden ist echt beeindruckend und toll erzählt *o*


    2 an Der zweite N
    Auch hier ist der Schreibstil sehr schön, aber mehr als der Schreibstil hat mich die andere Art der Geschichte beeindruckt.

  • Zu Beginn stelle ich mir wie immer die Frage: Wie bewerte ich eigentlich "richtig"? Welche Kriterien sind wichtig; welche sollte man in den Hintergrund stellen.


    Insbesondere: Sollte man den Kollab-Charakter mit bewerten und wie macht man das?


    In einigen Geschichten ist die Trennung zwischen den beiden Schreibern (oder zumindest Trennmöglichkeiten) gut zu sehen. Wenn das positiv auffällt, werde ich das auch anmerken. Auf der anderen Seite gibt es auch Geschichten, die wie "aus einem Guss" wirken - was auf eine besonders gute Zusammenarbeit deuten kann.


    An einigen Stellen fällt mir auf, dass die Aufgabenstellung arg gebeugt wurde - werde ich auch gesondert erwähnen.


    Wo ich aber dieses Mal etwas kritischer sein muss, sind die Fehler. Wenn man eine Geschichte alleine schreibt, kann man auch in mehreren Korrekturzyklen etwas übersehen - man kann schlecht lesen, was man selbst geschrieben hat. In diesem Wettbewerb aber gab es noch eine andere Person, die relativ neutral korrekturlesen konnte. Da ich davon ausgehe, dass die Geschichte in diversen Rohfassungen häufiger hin- und hergeschickt wurde, würde ich sogar sagen, dass sie vor der Veröffentlichung weitaus häufiger gelesen wurde als eine "reguläre" Geschichte.
    Das heißt nicht, dass nicht doch noch Fehler übrig bleiben können - wenn sie sich aber häufen, war da mindestens ein Teil des Teams unaufmerksam.
    Der Kollab-Charakter hatte explizit den Vorteil, dass die Regel "Zeig Deine Geschichte niemandem" etwas aufgeweicht wurde. Diese Chance zur zusätzlichen Kontrolle ungenutzt zu lassen, ist mir Minuspunkte wert..


    Aber nun: Zu den Geschichten:













    Meine Punkteverteilung:


    Bücherlabyrinth 1
    Gedanken, die sich im Kreise drehen 1
    Text 6 "Flugversuche" 2
    Feuer und Flamme 2
    Rhythm of Life 2


    Grüße,


    TCC

  • Bücherlabyrinth Die Grundidee dieser Geschichte gefällt mir schon mal sehr gut - wie eigentlich neue Mitglieder für die Top4 gefunden werden, dass haben sich sicher schon viele Spieler der Pokémon-Editionen gefragt. Auch die Lösung dafür, ein Irrgarten, in dem die Fähigkeiten, die einen guten Pokémon-Trainer auszeichnen, getestet werden, hat ihren Reiz. Leider gibt es dann aber in der konkreten Ausgestaltung dieser Idee einige Schwächen:
    So wirken die Herausforderungen an sich ziemlich willkürlich aneinandergereiht und werden teilweise nicht einmal richtig "gelöst": Vor den angreifenden Büchern läuft Anissa bspw. einfach davon, die sie zu zerquetschen drohenden Regale bleiben ohne weitere Erklärung von alleine stehen. Zudem gibt es dann noch eine Unklarheit bezüglich der eigentlichen Aufgabenstellung: Lauro trägt ihr zu Beginn auf "Bücherlabyrinth "den Weg in die Mitte des Saals" zu finden, im weiteren Verlauf ist dann aber immer von einem Ausgang oder einer Tür die Rede, die Anissa sucht. Und mir fehlt hier auch irgendwie ein konkreter Lösungsansatz für diese Aufgabe - denn wie Anissa eigentlich vor hat dem Irrgarten zu entkommen/die Mitte zu erfinden, das wird nirgends erwähnt, weshalb es so wirkt, als liefe sie einfach planlos drauf los(was aber kaum eine besonders effektive Strategie sein dürfte). Hier wäre es schön, wenn man etwas mehr von den Gedanken der Hauptperson erfahren würde - was ja, da das alles eigentlich ein Tagebucheintrag ist, auch durchaus naheliegend wäre.
    Aufgefallen sind mir außerdem noch diese beiden Stellen hier:

    Zitat

    [Anissa droht gerade von zwei Regalwänden zerquetscht zu werden:] Frustriert blieb Anissa stehen, um sich etwas zu entspannen. Erleichtert merkte sie, dass auch die Bücherwände wieder zur Ruhe gekommen waren.

    Hier stimmt etwas mit der Reihenfolge nicht, denn solange sie nicht weiß, dass die Regale keine Gefahr mehr für sie darstellen, wird sie kaum stehen bleiben um zu entspannen.

    Zitat

    Frustriert blieb Anissa stehen, um sich etwas zu entspannen. Erleichtert merkte sie, dass auch die Bücherwände wieder zur Ruhe gekommen waren.

    Zwischen diesen beiden Sätzen fehlt irgendwie ein Teil. Denn im ersten hat sie gerade eben die zweite Rose gefunden (und die erste, die sie tatsächlich als Hinweis erkennt), da können die Rosen im direkt folgenden Satz schlecht schon wieder weniger werden.


    Ganz gut gefallen hat mir dann dagegen wieder der Schluss - schon allein, weil hier die Rahmenhandlung mit dem Tagebuch überhaupt erst einen Sinn bekommt und ich mich bis zu dieser Stelle gefragt habe, wozu diese am Anfang eigentlich begonnen wurde - so aber bildet sie durchaus einen schönen Rahmen). Dafür aber, dass die Rosen und Astor so eine große Rolle für die eigentliche Pointe der Geschichte spielen, kommen die beiden in ihrem Hauptteil für meinen Geschmack deutlich zu kurz.


    So hat diese Geschichte insgesamt eine gute Basis mit ihrer originellen Grundidee, die dann aber leider nicht konsequent genug umgesetzt wurde bzw. ihr euch vllt. einfach nicht genug auf diese konzentriert habt und zu viel in die Geschichte hineinbringen wolltet.



    Die Liebenden Zu dieser Geschichte kann ich leider nicht so viel sagen, da mir das Genre der Liebesgeschichten einfach nicht so wirklich liegt. Mir persönlich gefällt der Stil, in der die Geschichte geschrieben ist (der auch sehr einheitlich ist, was ja sicher nicht ganz einfach ist, wenn zwei Personen gemeinsam eine Geschichte schreiben), ich vermisse allerdings einen stärkeren Bezug zur Themenstellung (Pokémon, 5. Generation) und mir fehlt auch eine gewisse (inhaltliche) Originalität, die eine Geschichte zu etwas besonderem macht, eine überraschende Pointe zum Schluss oder etwas ähnliches.
    "Handwerklich" finde ich die Geschichte aber durchaus gelungen.



    Davor Bei dieser Geschichte habe ich hingegen den Eindruck, dass ihr zu viele Ideen hattet und diese dann auch alle irgendwie in eure Geschichte packen wolltet. Dadurch ist das ganze natürlich keine einheitliche Kurzgeschichte mehr, sondern eher eine ganze Reihe von einzelnen Episoden. An sich ist das zwar gar nicht schlecht, allerdings geraten die einzelnen Geschichten dadurch (vermutlich auch bedingt durch die Wörterbegrenzung) doch zu knapp und bleiben damit oberflächlich.
    Dadurch fehlt dem ganzen dann auch ein roter Faden, der sich durch die einzelnen Episoden zieht und der diese miteinander verbindet (etwa ein innerer Konflikt, der durch die einzelnen Szenen gelöst wird/ein spezieller Charakterzug, der aus unterschiedlichen Perspektiven gezeigt wird/ein Hinarbeiten bzw. sich abzeichnen der anstehenden Entwicklung/...). Dazu müsste man aber sicher auf andere Elemente verzichten (evtl. auch den ganzen Harmony-Strang weglassen und nur auf Flampf konzentrieren), auch wenn das natürlich mit zum schwierigsten am Schreiben gehört - Ideen wieder zu verwerfen, einfach weglassen zu müssen.
    Auch dem Erzählstil merkt man diese Gedrängtheit, die Masse an Ideen, die in der Geschichte stecken: Er wirkt dadurch ebenfalls sehr gehetzt, teilweise fast wie im Telegrafenstil, weil jedes Wort genutzt werden muss, um Informationen weiter zu geben. Ab und an klingt zwar mal eine durchaus gelungene Beschreibung von Gefühlen oder Umgebung an, diese müssen dann aber immer sofort wieder abgebrochen werden, weil schon wieder die nächste Episode beginnt.



    Text 4 Die Aufteilung in direkte Erzählung und Ausschnitte aus einem Zeitungsbericht finde ich schon mal spitze (und fände es dabei interessant zu wissen, ob diese Aufteilung so auch für die beiden Autoren gilt). Vor allem am Anfang und zum Schluss entfaltet diese Geschichte dadurch eine ganz besondere Wirkung - weil so die sehr nahe, emotionale Schilderung aus Sicht der involvierten Pokémon immer wieder unterbrochen wird von der sachlich distanzierten Schilderung des (menschlichen) Journalisten. Das "lockert" zum einen die Geschichte auf, verstärkt zum anderen aber auch durch den damit erzeugten Kontrast, die Wirkung der "emotionaleren" Teile.
    Deutlich schwächer ist dann allerdings der mittlere Teil: Gerade die ganze Geschichte um Rotomurf erscheint mir nicht so recht stimmig (warum sollten zwei Pokémon, die dieses "Rätsel" noch nie gesehen haben, dieses besser lösen können, als der Maulwurf, der sich schon ewig damit beschäftigt (und schaffen es dann auch noch)?). Da wäre es vielleicht besser sich stattdessen lieber auf die beiden Hauptprotagonisten und deren eigentliches zentrales Problem (wie kommen sie aus der Wüste heraus) zu konzentrieren und diesem sowie der daraus resultierenden "Katastrophe" mehr Zeit zu widmen.
    Der Schluss gefällt mir dann aber wieder - gerade hier gibt auch wieder das Stilmittel der Zeitungsausrisse sehr fiel. Nur hättet ihr beim letzten Zitat aus der Unova Times noch darauf achten sollen, dass zwischen diesem und dem vorherigen Zitat ja offenbar ein, zwei Sätze fehlen - das ist zwar auch gut so, aber es wäre zum leichteren Verständnis dieses Zusammenhangs mMn gut, den letzten Satz so zu formulieren, dass er sich auf eben diese fehlenden Sätze bezieht:

    Zitat

    Das Vegimak und das Rotomurf kamen mit einem Schrecken und ein paar Wunden mit dem Leben davon.

    ->

    Zitat

    Vegimak und Rotomurf hingegen kamen mit dem Schrecken und einigen kleineren Wunden davon.



    Gedanken, die sich im Kreise drehen... Der Titel hat mich erstmal irgendwie eher "abgeschreckt", auch wenn er imi Nachhinein betrachtet eigentlich perfekt zu der Geschichte passt und ich mir gar nicht mehr so sicher bin, warum er mir zuerst nicht gefallen hat (vielleicht wegen dem Komma? Ich persönlich mag die in Überschriften nicht so gerne - ist aber sicher Geschmackssache...)
    Die Geschichte selbst beginnt erstmal wie eine eher typische Liebesgeschichte, wird dann aber durch die - zumindest für mich - durchaus überraschende Schlusspointe aber auch die interessanten Verbindungen zur Handlung der Editionen (wie das Treffen im Riesenrad) doch zu etwas besonderem.



    Text 6 Und wieder eine Geschichte mit einer deutlichen Aufteilung in zwei verschiedene Perspektiven (und auch Autoren?). Die beiden Perspektiven sind jedenfalls schon mal gut gewählt und wechseln sich passend ab. Ich persönlich hätte vielleicht auch bei der Navitaub-Sicht eine Ich-Perspektive gewählt, um deren Gefühle noch mehr in den Kontrast zu denen ihrer Trainerin zu setzen, aber ob das tatsächlich die bessere Wahl gewesen wäre weiß ich auch nicht.
    Die erzählte Episode finde ich ebenfalls gut gewählt - nur fehlt mir noch irgendwie eine (zumindest angedeutete) Erklärung dafür, dass die Protagonistin unbedingt von dieser hohen Turmspitze starten möchte. Denn besonders vernünftig ist das ja nicht (zwar handeln Menschen natürlich wirklich nicht immer 100%ig rational, aber zumindest einen subjektiv guten Grund wird sie dafür ja vermutlich haben).
    Ansonsten erscheint mir das Ende etwas sehr unwahrscheinlich (dass sie ihr Großvater einfach mal so im Vorbeifallen an einer Hand fängt, das scheint mir nur sehr schwer mögich zun sein), aber dafür gefällt es mir sehr, dass es - trotz ihrer Rettung - kein perfektes HappyEnd und damit ein zumindest teilweise offenes Ende ist (da sie ihr eigentliches Ziel ja nicht erreicht hat), was ich gerade bei einer Kurzgeschichte immer schön finde.



    Feuer und Flamme Eine irre Idee! Allerdings durchaus im positiven Sinne. Bei der Geschichte habe ich mir anfangs etwas schwer getan, da ich die Namen der neuen Pokemon immer noch nicht richtig kenne, und so die beiden Charaktere nicht richtig zuordnen konnte. Allerdings hat die Geschichte dadurch auch gleich wieder einen besonderen Reiz bekommen, da man das absurde der Situation so erst gegen Ende der Geschichte erkennt.
    Apropos Ende: Ich würde die Geschichte ja etwas früher beenden, eigentlich schon möglichst sofort nach der Pointe - etwa nach dem Satz

    Zitat

    Ich schaue in seine verbrannten Augen und erkenne nun echten Schmerz und sehe erstaunlicherweise, dass die Flammen nicht jegliche Flüssigkeit verdunsten ließen und ein Tropfen salzigen Wassers, eine Träne, über das verkokelte Gesicht Fermiculas läuft

    Denn das ist eindeutig die stärkste Szene der Geschichte und das, was noch danach kommt, ist zwar keinesfalls schlecht, aber kommt halt trotzdem nicht an diese eine Stelle heran. Gerade bei einer Kurzgeschichte muss an manchmal einfach den "Mut" haben, rechtzeitig aufzuhören, damit die Geschichte ihre Wirkung am besten entfaltet (und in diesem Fall wäre das eben möglichst direkt nach der Pointe, da das ganze hier so schön "verstörend" auf den Leser wirkt).



    Rythm of Life Eine solide Geschichte, der es für meinen Geschmack aber ein wenig an Originalität fehlt. Sie lebt daher vor allem von ihren durchaus gelungenen Beschreibungen und der angenehmen Erzählweise. Ich könnte mir diese Text gut als Teil einer längeren Erzählung vorstellen (etwa als Beginn eines Abenteuers), aber für eine eigenständige Kurzgeschichte fehlt mir persönlich noch ein etwas originellerer Gedanke, eine Pointe o.ä.
    Ansonsten sind mir noch einige kleinere sprachliche Fehlerchen aufgefallen, die sich aber durch nochmaliges Korrekturlesen recht einfach beseitigen lassen sollten. Und dann, wie gesagt, vielleicht wirklich mal überlegen, das ganze zu einer größeren Geschichte weiter zu schreiben - dafür wäre dieser Text auf jeden Fall ein gelungener Anfang.



    Traumseiten Ah, ich mag es ja immer sehr, wenn in solchen Kurzgeschichten Episoden/Themen aus den Editionen aufgegriffen und etwas variiert erzählt werden. Gerade den ersten Teil finde ich hier auch schön konstruiert, in der Mitte aber erfährt dann der Leser mMn zu früh, von Ns Lüge - hier wäre es vermutlich interessanter bei Cherens Perspektive zu bleiben und den Leser nicht mehr wissen zu lassen als dieser weiß.
    Das Ende kommt dann für meinen Geschmack eindeutig zu sehr aus heiterem Himmel und ist damit auch nicht wirklich befriedigend. Allerdings ist es natürlich auch nicht ganz leicht diese Situation innerhalbn von 1500 Wörtern aufzulösen - vielleicht wäre da sogar ein tragisches Ende am einfachsten (und interessantesten), indem Cheren die Lüge glaubt und seine Pokémon verlässt, der Leser dann aber in ein, zwei Schlusssätzen noch erfährt, dass seine Pokémon eigentlich noch zu ihm gehalten hätten, nun aber natürlich ebenfalls ihr Vertrauen verloren haben.
    Oder halt ein ganz offenes Ende indem die Geschichte in dem Moment abbricht, in dem Cheren sich entscheiden muss, ob er Ns Geschichte glaubt oder nicht...



    Do you know the meaning of being alone...? Die Geschichte hat auf jeden Fall ein gut gewählten Grundkonflikt, der allerdings mMn noch viel mehr in den Mittelpunkt gerückt werden sollte. Nachdem die als Ausgangsbasis verwendete Szene ja sowieso den meisten Lesern bekannt sein dürfte, könnte man hier bspw. überlegen, die Beschreibung der Szenerie noch deutlich knapper zu halten, sich dann ganz auf Nathaniels inneren Konflikt zu konzentrieren und alles andere (außer Black und G-Cis) ganz auszublenden.
    Allerdings ist das vermutlich wesentlich schwerer umzusetzen als es sich hier so sagt - und dem würden natürlich auch einige der eigentlich ganz schönen Beschreibungen zum Opfer fallen :/



    Der zweite N Der erste Teil, Ns Diskussion mit dem Spiegelbild (gollum! :D ), gefällt mir sehr, der zweite (Ns Leben als Yorkleff) ist dann für mich aber irgendwie wieder eine ganz eigene, andere Geschichte. Zwar finde ich die Grundidee, dass sich Ns Haltung zu der Trainer-Pokémon-Beziehung dadurch ändert, dass er selbst das Pokémon eines Trainers wird, durchaus interessant. Allerdings eignet sich diese Idee wohl einfach nicht so recht für eine Kurzgeschichte, da es hier ja eher um eine allmähliche Charakterentwicklung handelt, eine Kurzgeschichte aber normalerweise nur eine vergleichsweise kurze Zeitspanne mit einem einzelnen, einschneidenden Ereignis/Erlebnis behandelt.



    Punkteverteilung:
    je 1 Punkt geht an Bücherlabyrinth, Die Liebenden, Text 4 und Text6
    je 2 Punkte gehen an Gedanken, die sich im Kreise drehen... und Feuer und Flamme



    PS: Tut mir leid, dass ich mich bei den hinteren Geschichten so kurz gefasst habe - irgendwie habe ich mich mal wieder mit der Zeiteinteilung fürs Kommentareschreien ziemlich verschätzt :whistling:
    Gelesen habe ich aber selbstverstänlich alle Geschichten gleich "ausführlich" (mir fällt gerade das passende Wort dafür nicht ein, aber ihr wisst schon, was ich meine...)