Avatar - The Last Airbender | The Legend of Korra

  • @Wollust
    Nun ja, es ist ziemlich inkonsistent. Kannst dich an den Kampf gegen Amon erinnern, als er Mako mit dem Blutbändigen etliche Male hintereinander gegen die Metallwand schlägt? Ich denke, davon gibt's viele Beispiele in Avatar, bei denen die Charas schwer verletzt oder sogar gestorben sein müssten - und plötzlich bricht sie sich die Beine, weil Drama Baby? :hmmmm:


    Ich schau in den Ferien die Aang- und Korraserie nochma, dann kommt hier ein längeres Review. :)

  • @Wollust:
    Es ging nicht um die Gebrochenen Beine, sondern um das Gift. Es ist nicht klar, ob sie sich dabei überhaupt etwas gebrochen hat, aber der eigentliche Grund, warum sie im Rollstuhl war und so lange nicht wieder laufen konnte, war das Gift, wie eigentlich auch recht klar gesagt wurde. Durch das Gift wurde ihre Muskulatur, ihr ganzes Gewebe beschädigt und dazu kam, dass eben noch immer Reste des Gifts in ihrem Körper waren, so dass sich das Gewebe nicht von allein regenerieren konnte - jedenfalls nicht vollständig. Deswegen hat es sie solche enormen Anstrengungen gekostet, wieder zu Laufen. Ihre Muskulatur hatte abgebaut und hat ihr auch nicht mehr wirklich gehorcht.

  • Ich habe mich lange Zeit davor gesträubt, mir LoK anzugucken, aus dem simplen Grund, dass ich mich nicht mit einer Welt anfreunden konnte, in der Sokka, Aang und andere schon nicht mehr lebten - wo sie mir doch gerade erst ans Herz gewachsen waren! :(


    So langsam bekomme ich aber doch Lust auf den Nachfolger, auch wenn mir das finale Pairing schon gespoilert wurde... aber egal, schon TLA war ja nicht bloß wegen seines Finales mehr als sehenswert, der ganze Weg dahin, die Charaktere, die Welt, die Kämpfe etc. da gibt es genug zum Schwärmen. :D


    Werde ich mir demnächst also mal zu Gemüte führen.
    Aber was mich immer noch nervt: die Tatsache, dass die Serie(n) immer noch nicht auf BluRay erschienen sind! Ich gucke ständig bei amazon, werde aber immer wieder enttäuscht...


    Was ich dafür letzt mal teilweise geguckt habe (ganz hätte ich es mir nicht angucken können): den Film zur Serie. Darf ich den hier überhaupt erwähnen oder werde ich direkt gelyncht, weil er ja als stand Alone schon unterdurchschnittlich war, aber in Relation zur Serie wirklich schlecht, richtig schlecht! Alles, wofür ich die Serie liebe (sie gehört zu meinen Top3 aller Serien) haben sie im Film verbockt. -.-
    Ich will da auch gar nicht länger als nötig drüber schreiben, sonst bekomme ich noch Ausschlag...

  • Ah, danke für die Aufklärung. Hatte irgendwie im Kopf, dass es der Sturz gewesen sein muss, weil es für mich keinen Sinn macht, dass das Gift zwar ihre Beine angreift, nicht aber ihre Arme oder irgendwelche anderen Körperfunktionen.

    Nun, es ist wohl so gewesen, dass sie allgemein enorm geschwächt war von dem Gift. Man sieht ja auch, dass sie am Anfang nach dem ganzen Vorfall auch sehr schwerfällig die Arme hebt und dergleichen, allerdings ist laufen halt besonders schwer, weil sie ja irgendwie ihr Gewicht halten muss und dabei auch noch das Gleichgewicht.
    Wie gesagt, ich gehe immer noch davon aus, dass das Gift Quecksilber war, da so ziemlich alle gezeigten Symptome sehr gut auf Quecksilber passen und nach einer Quecksilbervergiftung - wenn man sie denn überlebt - fällt es den meisten wohl lange schwer zu laufen. Wegen Kraft und auch weil Quecksilber wohl die Gleichgewichtsorgane angreift.
    Ich mein, was auch typisch wäre, sind diverse Verdauungs und Atmungsprobleme, aber um darüber was sagen zu können, bekommen wir davon zu wenig mit. xD

  • Bevor ich mit The Legend of Korra angefangen habe, war ich ziemlich skeptisch. Dachte wird jetzt nur 'ne unnötige Fortsetzung um am Erfolg der alten Serie anzuknüpfen. War dann aber positiv überrascht. Gute Atmosphäre, vielfältige Story. Was mir an Korra The Legend of Korra gefallen hat ist, dass es dort nicht um dieses Gut-Böse Bild ging; wo man den bösen Feuerlord aufhalten musste, der die Welt zerstören wollte. Dort hatten die Antagonisten in den meisten Fällen selbst eine tiefgründige Story und wollten das ihrer Meinung nach beste System und Herrschaftsform kreieren. Der Feuerlord, ja, war halt 'n machtbesessener Typ der alles in Asche verwandeln wollte.


    Alles in allem hat The Legend of Korra ein älteres Publikum angesprochen als The Last Airbender (bzw. dasselbe Publikum, das älter geworden ist. :b). Eine futuristische Stadt, wirtschaftliche und politische Schwerpunkte, düstere Atmosphäre. Was mir spätestens bei Season 3 gefallen hat ist, dass man dort direkt mit dem Tod konfrontiert wurde. Während es bei The Legend of Aang eher darum ging seine Gegner außer Gefecht zu setzen, endete es bei The Legend of Korra mit dem Tod. Amons Bruder hat ihn und sich in die Luft gejagt, P'li hat sich selbst den Kopf weggesprengt, Ming Hua wurde unter Strom gesetzt und Ghazan hat sich selbst begraben.


    Alles in allem top. :b

  • Sooo, endlich die dritte Staffel von Avatar beendet... Korra, ich komme!


    Ich mag aber gerne mal meine Gedanken zu der dritten Staffel hier niederschreiben. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich denke, ich werde das ganze etwas durcheinander schreiben. ^^


    Fangen wir mal mit der Geschichte an. Ich finde es echt interessant, was sich die Macher bei diesem Buch gedacht haben. Aang und seine Freunde undercover in der Feuernation. Hat mir echt gut gefallen. Ich fand es auch schön zu sehen, dass man sich die Mühe gemacht hatte, dass sie sich wie die Feuernation gekleidet haben und sich nicht wieder die ganze Zeit versteckt haben, sondern ja dank der Kleidung sich auch in den Städten bewegen konnten. Auch lustig war die Folge, wo Aang dann die Feuerschule besucht hatte, weil er ja die Schuluniform anhatte. Hätte mir schon fast ein paar mehr Folgen darüber gewünscht.


    Ich möchte nun auf einen weiteren Charakter eingehen, den sie auf ihrer Reise getroffen haben: nämlich Hama.
    Ich muss gestehen, ich kann ihren Hass auf die Feuernation verstehen, und ich kann irgendwo nachvollziehen, wieso sie sich an ihnen rächen will. Aber man braucht dort nicht zu diskutieren, dass es natürlich total falsch ist, das mit unschuldigen zu machen. Obwohl. Sie war ja auch unschuldig. Irgendwo kann man es nachvollziehen. Sehr nett fand ich es auch von ihr, dass sie ihr Wissen an Katara weitergeben möchte, auch wenn man es danach leider nicht mehr wirklich gesehen hat.
    Jedoch habe ich nicht ganz verstanden, wieso sie ihr das Blutbändigen so aufzwingen wollte. Okay, kann ich doch. Katara sollte sich weiter für sie rächen. Aber das sie nicht mal halt davor gemacht hätte, Sokka und Aang zu töten, das ging dann doch zu weit. Das Katara es dann aber sofort beherrschte fand ich dann auch irgendwie zu schnell. Da hätte ich es irgendwie besser gefunden, wenn Hama ihr das beigebracht hätte, während sie sie kontrolliert hätte. Das wäre für mich etwas sinnvoller gewesen.
    Kommen wir weiter zum Blutbändingen. Erst verabscheut Katara es, nur um es dann wenige Folgen später wieder zu nutzen, und zwar um ihre Mutter zu rächen. Ihre Wut kann man verstehen, obwohl mir diese immer viel zu kurz war, nur um dann wieder plötzlich und ohne Grund aufzutauchen. Gleichzeitig kann sie es ohne Vollmond nutzen. Ungewollt passiert oder Absicht?


    Weiter mag ich über Katara reden. Anfangs war sie wirklich keine gute Wasserbändigerin, ihre Verbesserungen in den Staffel bezüglich ihrer Fähigkeiten fand ich also richtig gut. Außer in Staffel 3. Da wirkte sie dann mir dann doch etwas "zu krass". Während sie mit Aang traniert, halten die beiden nur das Wasser im Gleichgewicht, aber sobald es zu kämpfen kommt, wird sie zur richtigen Kampfmaschine, besonders gut halt in der Folge zu sehen, wo sie ihre Mutter rächen will. Da war mir dann die Steigerung etwas zu viel des Guten. Und am Ende gegen Azula wirkte sie schon fast wieder hilflos, obwohl Wasser ja vorhanden war.


    Da wir gerade übers Bändigen sprechen, mag ich noch gerne kurz über Aangs Bändigerfähigkeiten reden. In Buch 1 wurde noch schön viel gezeigt, wie er das Wasser bändigen lernt, im zweiten Buch wurde es mit Erde schon was weniger, aber wie wenig im Prinzip wegen dem Feuer gezeigt wurde, finde ich etwas enttäuschend. Es waren gerade mal zwei Folgen, wo er es lernte, wobei in der ersten Folge er "nur" die Drachen besucht hatte, und es dann wie von Geisterhand konnte. Da hätte ich mir schon etwas mehr Zeit für gewünscht. :/


    Kommen wir weiter zu Zuko. Er hat einen definitiv interessanten Charakter und hat die stärkste Wandlung mitgemacht. Es war für mich immer interessant, dass man ihm anmerkte, dass er sich immer unsicherer wird, ob er jetzt das richtige tut. Demnach ist es schon mehr oder weniger überraschend, dass er sich Ende Buch 2 noch mal für seine Heimat entscheidet. Auch schön zu sehen, wie er sich im dritten Buch dann doch wieder zum Guten wandelt. Jedoch ging mir der Beitritt zu Team Avatar dann doch auch wieder zu schnell. Ich hab auch nicht so ganz verstanden, wieso Toph ihnen nicht gesagt hat, dass er nicht lügt. Sie kann das doch spüren. Stattdessen sagt sie nur, dass es stimmt, dass er Appa frei gelassen hat. Was ich dann auch noch weniger verstanden habe, ist, dass sie ihn suchen geht und dann doch wieder abhaut, weil er ihr die Füße aus Versehen verbrennt. Auch da hätte sie doch merken müssen, dass es keine Absicht und keine Lüge war.


    Was ich auch ziemlich interessant fand, war der Konflikt, den Aang wegen seines Mönchdaseins hatte. Es war wirklich klasse mit anzusehen, wie er einfach nicht weiter wusste. Auch klasse gemacht war, dass Aang letzten Endes doch eine andere Lösung gefunden hat. Dem Feuerlord das Bändigen zu nehmen halte ich für eine klasse Idee und eine gute Lösung für Aang.


    Kommen wir mal zum Ende. So wie bei fast jeder Serie wird einfach zu viel in zu wenig Folgen gequetscht. Und dabei hab ich sogar gelesen, dass sie anfangs nur drei Folgen machen wollten. o_o ' ich finde es persönlich sehr schade, man hätte sich ruhig noch mehr Folgen nehmen können. Aber was soll man machen. Auch ein bisschen doof finde ich es, dass so gesehen nur eine kleine Gruppe an Leuten die ganze Feuernation besiegen konnten.
    Wenigstens eine Folge hätte man sich noch nehmen können, um zu zeigen, wie das Leben jetzt kurz nach dem Krieg weiter geht. Die Szene im Teehaus war viel zu kurz.


    Da die Serie ja mit dem Kuss endet, mag ich mal kurz auf die Beziehung von Katara und Aang eingehen. Es war putzig gemacht, dass man schon von Anfang an merkt, dass Aang Katara wohl schon mehr als mag, auch wenn er es nicht gesagt hat. Kostet ja schließlich auch Überwindung.
    Toll fand ich auch den ersten Kuss der beiden. Weniger toll fand ich, dass das danach gar nicht mehr aufgegriffen worden ist, und das nicht nur ein paar Folgen lang, sondern bis vor dem Finale, wo man kurz noch mal drüber sprach, man Katara verstehen konnte, Aang natürlich mega bedrückt war und in der nächsten Folge wirkte es wieder so, als sei diese Konversation nie passiert. Fand ich leider etwas doof. :/


    Auch wenn ich in der dritten Staffel teils die meisten Kritikpunkte sehe, ist Avatar dennoch eine großartige Serie. Ich weiß gar nicht warum ich damals nicht so gefesselt von dieser Serie war. Und jetzt bin ich echt traurig darüber, dass ich sie wieder durch habe und nicht damals schon an ihr so interessiert war.


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    Ich hatte mir ja Atla noch mal mit meinem Freund angeschaut, da er diese Serie nicht kannte und ich mein Wissen auffrischen wollte, um dann endlich mal Korra zu gucken.
    Ich habe die erste Staffel auch schon durch. Und ich habe dort sehr gemischte Gefühle.
    Avatar Fortsetzung - klasse! Auch wenn es irgendwo schade es, dass es nicht Aang und co. sind. Ich hatte sie unglaublich ins Herz geschlossen und das schon nach einer Staffel. Bei Korra ist das irgendwie nicht der Fall.
    Auch wenn es schade es, dass es nicht mehr Aang und Co. sind, ist es wirklich eine klasse Idee, dass sie die Geschichte direkt an den nächsten Avatar nach Aang anknüpfen. Es ist erstaunlich zu sehen, was Aang in den Jahren geschafft hat aufzubauen, auch wenn der "Sprung" zu diesem Steampunk-Setting mit Autos und Flugzeugen recht plötzlich kam, wenn man dran bedenkt, wie wenig Maschinen es zu seiner Zeit gab. ^^ Auch wenn es logisch ist, dass der Fortschritt sich weiterentwickelt, bin ich noch nicht ganz damit warm geworden, wahrscheinlich einfach aus dem Grund, weil es so ein starker Wechsel war. Ich hoffe, ich im Laufe der nächsten Staffeln gewöhne ich mich daran. ^^


    Als ich von Korra hörte machte ich mir immer Gedanken darum, wer denn nun der Gegner von Korra ist, gerade nach dem 100 jährigen Krieg, wo man auch meinen sollte, dass die Leute nicht mehr auf die Idee kommen, irgendwas anzuzetteln. Als ich dann von Amon hörte war ich wirklich erstaunt - an sowas simples hatte ich nicht gedacht. xD Und diese Idee, hinter diesen Gegenspieler dieser Staffel, fand ich richtig gut. Es war interessant mitzuverfolgen, dass sich Nichtbändiger so benachteiligt fühlten.
    Ich habe jedoch nicht ganz verstanden, wieso Noatak am Ende zu seinem Bruder wollte. Oder hab ich ich seinen Beweggrund irgendwie überhört? ^^ Und ich hab das schon richtig verstanden, dass Tarrlok ihn und Noatak umgebracht hat? o.o


    Wo ich schon über die beiden spreche.... Das Blutbändigen kam mir in Atla viel zu kurz vor, demnach war ich sehr erfreut, dass es in Korra wieder aufgegriffen worden ist. Gerade weil es wirklich eine sehr gefährliche Bändiger-Fähigkeit ist. Würde mich mal interessieren, wie Yakone es erlernt hat.


    Was mir sehr missfiel war das "Profi-Bändigen". Oder vielleicht eher der Begriff. Unter Profi Bändigen verstehe ich sowas wie Toph, die das Metallbändigen erfunden hat und eine herausragende Erdbändigerin ist. Und das Erdbändigen in der Arena ist nur Scheiben werfen...
    Ansonsten fand ich das Profi-Bändigen sehr interessant und eine gelungende Abwechslung.


    Viel mehr fällt mir gerade nicht mehr ein. Und wenn ich den Post jetzt abschicke fallen mir sicherlich noch 1000 Sachen ein. ^^
    Bin auf die weiteren Staffeln gespannt.

  • Als ich noch ein Kind war ATLA meine Lieblingsserie. Ich erinnere mich noch sehr gut: Ich spielte häufig mit meinen Geschwistern draußen und kam um Punkt 19 Uhr immer pünktlich nach Hause, um Team Avatar beim Kämpfen zuzusehen. Ich schaute die Animationsserie jedes Mal mit meiner Familie und hatte dabei so viel Spaß, wie in noch keiner anderen Serie. Dabei war es egal, ob ich ATLA schon drei-oder viermal geschaut habe; wenn ich im Teletext sah, dass Avatar später laufen würde, nahm ich mir immer die Zeit.


    Ob ich eine/n Serie/Film als gut empfinde, liegt in meinen Augen häufig an ihren Antogonisten. Wenn sie kein richtiges Motiv oder einfach nur overpowered af sind (Was bei Guardians of the Galaxy ist, lol), finde ich das Konzept des Bösewichts einfach nur schlecht. Schließlich lebt ein Film bzw. eine Serie aus ihnen. Der Antogonist sollte in meinen Augen eine gute Hintergrundgeschichte, ein passendes Aussehen sowie den idealen Charakterzug haben. Hier muss ich sagen, dass Nickelodeon durch die Erschaffung von Azula good job geleistet hat. Sie war äußerst stark und ein Narzist. Dennoch konnte sie, weil sie von ihren Freundinnen verraten, dadurch verrückt und aufgrund dessen an Stärke verlor, in einem der epischten und emotionalsten Kämpfen bezwungen werden. Sie war meiner Meinung nach einer der besten Gegenspieler überhaupt, der eine gut durchleuchtete Hintergrundgeschichte sowie Charakter hatte.
    Ich bin gespannt, wie sich in den Comics schlagen wird, werde sie in naher Zukunft bald kaufen.


    Leider wurde aber ATLA abgesetzt und durch The Legend of Korra fortgesetzt. Ich habe TLK bereits durchgeschaut und habe neulich wieder angefangen, es erneut zu gucken. Ab Anfang der dritten Staffel war dann aber Ende für mich, weil mir die Serie aus vielen Gründen nicht so gefiel und eher entäusschend ist. Zum einen gefällt mir der Protagonist überhaupt nicht. Mir gefällt zwar die Intetion, eine weibliche, muskelöse, maskuline sowie bisexuellen Kämpferin einzuführen, finde aber ihr Charakter unerträglich. Sie wird in der Serie so stark dargestellt, kriegt bei ihren Kämpfen aber immer auf die Fresse. Ich weiß, dass dadurch Spannung erzeugt werden soll, aber die Kämpfe wirken dadurch einfach nur ausgelutscht. Am schlimmsten finde ich aber die sehr fraglichen und enttäuschenden Versuche Antogonisten zu pushen. Es hat mich sehr aufgeregt zu sehen, wie Zuko und sein Drache innerhalb von einigen Sekunden besiegt werden. Es mag zwar sein, dass Zuko alt wurde, dennoch ist er eine lebende Legende und Mitglied des alten Team Avatar gewesen, weshalb es mich kränkt zu sehen, wie er in Nullkommanichts von einem overpowerten Lavabändiger abgefrühstückt wird. Das selbe gilt für Deska und Eska, die in der zweiten Staffel von TLK als mächtig eingeführt und in Staffel 3 von einer Wasserbändigerin innerhalb von zehn Sekunden besiegt wurden, dem Dai
    Li, die ihre Mysteriösität und Stärke verlor, etc. Nicht zu toppen war natürlich als Korra die Verbindung zu ihren vorherigen Avataren verlor. Ich hoffte nämlich dass Aang die Rolle von Avatar Roku einnehmen würde, aber er hatte nur eine handvoll Auftritte und verschwand nach der zweiten Staffel komplett. Toll gemacht, wirklich toll gemacht.


    Meiner Meinung nach hätte man mit TLK nicht übertreiben sollen. Man versuchte nämlich ständig neues, noch overpowerte Gegner zu kreieren ohne Rücksicht auf die alten Charaktere zu haben. Was damals als besonders galt, kann jetzt jeder Noname, weshalb der Glanz der Charaktere aus ATLA ausgelöscht wurde.




    Zitat von Koyo

    Auch ein bisschen doof finde ich es, dass so gesehen nur eine kleine Gruppe an Leuten die ganze Feuernation besiegen konnten

    Team Avatar + Weißer Lotus halte ich für ausreichend genug, wenn man bedenkt, dass nur Ozai und Azula zu bezwingen waren.


    Zitat von Koyo

    Weiter mag ich über Katara reden. Anfangs war sie wirklich keine gute Wasserbändigerin, ihre Verbesserungen in den Staffel bezüglich ihrer Fähigkeiten fand ich also richtig gut. Außer in Staffel 3. Da wirkte sie dann mir dann doch etwas "zu krass". Während sie mit Aang traniert, halten die beiden nur das Wasser im Gleichgewicht, aber sobald es zu kämpfen kommt, wird sie zur richtigen Kampfmaschine, besonders gut halt in der Folge zu sehen, wo sie ihre Mutter rächen will. Da war mir dann die Steigerung etwas zu viel des Guten. Und am Ende gegen Azula wirkte sie schon fast wieder hilflos, obwohl Wasser ja vorhanden war.

    Ich würde gerne wissen, warum du etwas dagegen hast, dass Katara zu einer Kampfmaschine wurde. Sie hatte im Gegensatz zu Aang genug Zeit sich aufs Wasserbändigen zu spezialisieren. Währrend er noch mit Erde beschäftigt war, konnte sie sich dem Wasser widmen und hatte zugleich noch einige Unterrichtsstunden mit Hama. Es ist keine Schande gegen Azula eine schlechte Perfomance abzuliefern, schließlich war die Prinzessin eine absolute Tötungsmaschine, welche durch den Komet noch einen zusätzlichen Push erhielt.


    Zitat von Koyo

    Gleichzeitig kann sie es ohne Vollmond nutzen. Ungewollt passiert oder Absicht

    Als sie blutbändigte, war es Vollmond. (:

  • Zitat von Shabanuf

    Mir gefällt zwar die Intetion, eine weibliche, muskelöse, maskuline sowie bisexuellen Kämpferin einzuführen, finde aber ihr Charakter unerträglich.

    Das ist eher ein Augenroll-Klischee imo xD Dadurch, dass ihre Eigenschaften sehr grobschlächtig maskulin sind und Asami eher das genaue Gegenteil... höhöhö, wir sind kreativ unterwegs. :rolleyes:


    Zitat

    Ich würde gerne wissen, warum du etwas dagegen hast, dass Katara zu einer Kampfmaschine wurde. Sie hatte im Gegensatz zu Aang genug Zeit sich aufs Wasserbändigen zu spezialisieren. Währrend er noch mit Erde beschäftigt war, konnte sie sich dem Wasser widmen und hatte zugleich noch einige Unterrichtsstunden mit Hama. Es ist keine Schande gegen Azula eine schlechte Perfomance abzuliefern, schließlich war die Prinzessin eine absolute Tötungsmaschine, welche durch den Komet noch einen zusätzlichen Push erhielt.

    Ich finde das gar nicht. Wann soll das geschehen sein? O.o Sie ist einfach nur eine gute Wasserbändigerin.

  • Ahhhh, Avatar. Bin quasi "Anhänger der ersten Stunde" und habe sowohl Legend of Aang als auch Legend of Korra stark gefeiert. Bei Korra hat es tatsächlich etwas länger gedauert, weil ich zeitlich nicht dazu kam, den Dub auf Nickelodeon zu sehen, mir den englischen aber nicht wirklich geben wollte, weil mir der deutsche einfach sehr viel besser gefällt. Kürzlich bin ich dann endlich dazu gekommen, alle Folgen von Korra innerhalb von zwei bis drei Tagen zu schauen und bin sehr zufrieden mit der Staffel, vor allem aufgrund von Korra als Protagonistin, der durchweg düsteren Atmosphäre und der teilweise schon stark politischen Themen, die abgearbeitet wurden. LoK war für mich persönlich eine absolute Bereicherung für den Avatar-Canon, auch wenn einige Fans gerade die späteren Staffeln stark kritisieren. Bevor ich aber in Lobeshymnen ausbreche möchte ich mal eben auf meinen Vorposter eingehen.

    Mir gefällt zwar die Intetion, eine weibliche, muskelöse, maskuline sowie bisexuellen Kämpferin einzuführen, finde aber ihr Charakter unerträglich. Sie wird in der Serie so stark dargestellt, kriegt bei ihren Kämpfen aber immer auf die Fresse.

    Haben wir zwei unterschiedliche Serien gesehen? :'D Mal abgesehen von den ersten zwei Folgen wird Korra nie wirklich als stark präsentiert. Headstrong vielleicht, was man aber eher als stur und dickköpfig sehen kann, geistig/psychisch war Korra von Anfang an nie wirklich stark, was sie auch in allerlei Probleme manövriert hat.
    Was ich vermute, was du meinst, ist Korras "Hau-drauf"-Mentalität, die sie vor allem am Anfang besitzt, wohl auch, weil sie sich als Avatar in der Pflicht sieht, stark und mutig zu sein (sieht man ja später auch anhand ihrer Angst vor Ammon, die sie abstreitet, weil "die Stadt den Avatar braucht"). Allerdings ist es genau diese Einstellung, das Kopf durch die Wand-Prinzip, die immer wieder bestraft wird. Die zu leichtfertig ausgesprochene Herausforderung an Ammon endet darin, dass er sie kurzzeitig gefangen nimmt, die Konfrontation vom Ratsmitglied (habe den Namen gerade vergessen) führt dazu, dass sie entführt wird und beinahe getötet. Nur kennt sie es eben nicht anders. Sie ist in der Sicherheit ihres Stammes aufgewachsen, unter dem Schutz vom Weißen Lotus, in dem Glauben, dass sie als Avatar alle Probleme regeln kann und muss, aber sobald sie in Republika ankommt, stellt sie fest, dass es auch Probleme gibt, die man nicht mit Bändigen lösen kann und wird zum politischen Spielball, der mit Gewalt versucht, sich loszureißen. Das ändert sich auch in den späteren Staffeln nur langsam, weil es ein essentieller Teil ihres Charakters ist, proaktiv zu sein. Aber sie ändert sich eben doch Stück für Stück, sieht ein, dass sie lernen muss, trifft aber immer noch zu voreilig Entscheidungen und beweist immer wieder, dass diese vorschnellen Entscheidungen meist zu Ärger führen.
    Kleine Beispiele für ihre seelische Schwäche: Ungeduldig, wenn etwas nicht funktioniert (Luftbändigen, alle anderen Elemente flogen ihr praktisch zu), die erwähnten Übergriffe und Entführungen, ihre starke Unsicherheit auf politischer Ebene, ihre Trauer, als sie ihre Bändigerfähigkeiten verliert, in der zweiten Staffel lässt sie sich stark von ihrem Onkel beeinflussen und ist sehr mitgenommen davon, dass ihr Vater sie belogen hat, wendet sich von Tenzin ab, um das Geistbändigen zu lernen (wohlgemerkt mit guten Intentionen), in der dritten Staffel will sie es dann mit dem roten Lotus aufnehmen, denn, again, sie ist in dem Glauben aufgewachsen, dass sie als Avatar in der Pflicht ist, Probleme zu lösen, hat aber auch diesen persönlichen Aspekt mit drin, weil sie wissen möchte, warum genau sie als Kind beinahe vom roten Lotus entführt worden wäre... Und Staffel 4... Oho. Ihre Schwäche ist hier zum Teil durch das Gift erklärt, ich glaube aber auch, dass vieles auf mentaler Ebene läuft und sie durch die Folter/den nahen Tod einfach traumatisiert ist.
    Was ist jetzt also das positive an Korra? Für mich war es, dass sie so verdammt menschlich ist. Sie hat Rückschläge, ja, sie macht auch Fehler und hat Schwächen. Aber sie gibt nicht auf, hat gute Intentionen und entwickelt sich während den Staffeln Stück für Stück weiter. LoK ist ein ganzes Stück düsterer und zeigt Probleme von einer etwas größeren Ordnung als LoA es meist getan hat, imo, schafft es dabei aber trotzdem, einen menschlichen Hauptcharakter zu haben, der sowohl aktiv als auch passiv beeinflusst und beeinflusst wird. Ihr wird so oft das genommen, was sie als Avatar ausmacht, schafft es aber durch bloßen Willen und durch den Rückhalt ihrer Freunde, sich wieder aufzurappeln, weil sie hinter dem Dickschädel eben doch eine verantwortungsbewusste Person ist, die das beste für alle möchte.

    Am schlimmsten finde ich aber die sehr fraglichen und enttäuschenden Versuche Antogonisten zu pushen. Es hat mich sehr aufgeregt zu sehen, wie Zuko und sein Drache innerhalb von einigen Sekunden besiegt werden.

    Zuko ist Feuerbändiger. In einer Eiswüste. Gegen drei/vier Mitglieder des roten Lotus, die unglaublich routiniert zusammenarbeiten und offenbar eine verdammt gute Ausbildung genossen haben. Korras Vater, Deska und Eska sowie Zuko arbeiten dagegen nicht zusammen, Zukos ist alt und hat vermutlich auch schon lange nicht mehr gekämpft (with, you know, dem Weltfrieden und so). Dazu sollte man vermutlich nicht unterschätzen, wie extrem willensstark die Mitglieder des roten Lotus sind, die haben immerhin eine Motivation und schrecken vor nichts zurück.

    Nicht zu toppen war natürlich als Korra die Verbindung zu ihren vorherigen Avataren verlor. Ich hoffte nämlich dass Aang die Rolle von Avatar Roku einnehmen würde, aber er hatte nur eine handvoll Auftritte und verschwand nach der zweiten Staffel komplett. Toll gemacht, wirklich toll gemacht.

    Es ist tatsächlich toll gemacht. Korra hat von Anfang an Probleme, eine Verbindung mit ihrer spirituellen Seite aufzubauen, was auch einer der Gründe ist, dass ihr Luftbändigen so schwer fällt. Sie ist eine eher körperliche Person, wird schnell ungeduldig und wütend, gibt dann auf... Sie sieht sich selbst als schlechten Avatar, weil sie es nicht schafft, alle Probleme zu lösen (so eine Phase hatte Aang afaik auch), als sie es dann endlich schafft, mit ihren alten Leben in Kontakt zu treten, hilft Aang ihr über eine gigantische Krise hinweg. Sie hat außerdem einen riesigen Respekt vor Aang, der so fundamental anders scheint, als sie, viel kompetenter und in seinem Leben auch so viel erreicht hat. Als sie dann endlich die Verbindung hat, ist das für sie vermutlich auch eine riesige Erleichterung, denn sie kann auf das Wissen ihrer alten Leben zurückgreifen. Durch Avatar Wan lernt sie, wie er der erste Avatar wurde und findet heraus, wie sie ihren Onkel aufhalten kann. Aber sie schafft es nicht, zumindest anfangs nicht, und in dieser Zeit, in der sie das Wissen und die Fähigkeiten aller anderen Avatare so dringend braucht, sind die nicht da. Es gibt kein Roku, der ihr einen Rat geben kann, keine Kyoshi, die ihr zur Seite steht. Sie ist wieder ganz alleine, so, wie am Anfang auch, und das ist ihrer Meinung nach auch ihre Schuld. Aber wieder gibt sie nicht auf. Wieder reißt sich Korra zusammen und findet einen anderen Weg. In Staffel 4 wird dann aber weiter klar, was für einen starken Effekt die getrennte Verbindung auf sie hat, denn mit ihren Freunden kann sie nicht reden, sie leidet unter Angstzuständen, versucht irgendwie, die Verbindung wieder herzustellen, aber es kappt nicht. Sie fühlt sich wieder alleine, versinkt wieder in ihren Problemen, nur sind dieses Mal nicht ihre Freunde da, um ihr zu helfen.
    Die Trennung der Verbindung ist für sie ein extrem großer Rückschlag, hilft aber auch, sie als Person erneut wachsen zu lassen.

    Ich würde gerne wissen, warum du etwas dagegen hast, dass Katara zu einer Kampfmaschine wurde. Sie hatte im Gegensatz zu Aang genug Zeit sich aufs Wasserbändigen zu spezialisieren. Währrend er noch mit Erde beschäftigt war, konnte sie sich dem Wasser widmen und hatte zugleich noch einige Unterrichtsstunden mit Hama. Es ist keine Schande gegen Azula eine schlechte Perfomance abzuliefern, schließlich war die Prinzessin eine absolute Tötungsmaschine, welche durch den Komet noch einen zusätzlichen Push erhielt.

    ... Aber du hast ein Problem damit, dass der Rote Lotus eine Truppe aus Kampfmaschinen ist? Die arbeiten immerhin ihr gesamtes Leben dafür, den Avatar gefangen zu nehmen und die Linie des Avatars zu unterbrechen. Da macht es nur Sinn, dass sie hart trainieren und sehr stark werden, der Avatar in seinem Avatar-Zustand ist immerhin ein verdammt starkes Wesen.


    Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht ganz, was so viele Leute gegen die Antagonisten haben. Mit Ausnahme von Staffel 2, wo ich mir gerade nicht komplett sicher bin, aber auch noch eine vage Motivation im Kopf habe, haben die alle irgendwo ein Motiv.
    Ammon wurde von seinem grausamen Vater unterrichtet und schwor sich, nicht so zu werden wie er/ begann, Bändiger als Unterdrücker wahrzunehmen, die gegenüber den wehrlosen Nicht-Bändigern einen unfairen Vorteil haben. Vielleicht spielt da auch noch eine Art Gott-Komplex mit rein, weil er die Fähigkeit besitzt, das Bändigen zu versiegeln, etwas, das sonst nur der Avatar kann. Er möchte Gleichheit für alle, sieht vermutlich auch durch die Triaden immer wieder seine Sicht der Dinge bestätigt. Dass er irgendwann vom Pfad abkommt und in die gleiche Kerbe schlägt wie die Verbrecher, die er so hasst, merkt er aber nicht.
    Der rote Lotus sieht den Avatar als eine Gefahr und denkt, dass niemand eine so große Macht haben dürfte (soweit ich mich erinnere). Denn genau genommen könnten Avatare mit ihren Kräften ein unglaubliches Chaos anrichten, vor allem wenn sie denken, dass sie dabei Recht haben. Erinnert mich ein wenig an Captain America: Civil War, in der die gleichen Bedenken geäußert wurden. Niemand kann den Avatar wirklich effektiv kontrollieren, wäre es da nicht besser, ihn abzuschaffen, bevor etwas schlechtes passiert? Abgesehen davon wollten sie ja auch alle Oberhäupter vernichten, da sie die Korruption nicht gut heißen können (selbst Korra sieht ja ein, dass die Erdkönigin ein miserables Oberhaupt ist) und den Menschen wieder Freiheit bringen. Ein mächtiges Wesen wie der Avatar steht dieser Freiheit im Wege, denn er hat die Kraft, die Menschen erneut zu unterdrücken. Bei denen war es imo auch weniger etwas persönliches gegen Korra, sondern mehr der Glaube, dass die Welt am Ende ohne Avatar weniger zu befürchten hat.
    Kuvira dagegen war, iirc, eine mittellose Waise, die Glück hatte, von Su aufgenommen zu werden und ein gutes Leben zu führen. Sie weiß, wie es ist, Hunger zu leiden und nichts zu besitzen, auch nichts dagegen tun zu können. Nachdem die Erdkönigin getötet wurde, fiel das Erdkönigreich in absolutes Chaos, Kriminalität nahm zu, Menschen litten Hunger und Angst und Su entschied sich dagegen, etwas zu tun. Ihre großere Retterin, die sie so sehr respektierte, gab die Menschen in Not auf, zumindest aus Kuviras Perspektive. Sie konnte das allerdings nicht zulassen. Ich gehe davon aus, dass sie mit der Zeit auch einfach abgehärtet ist, weil es keine leichte Aufgabe ist, ein ganzes Königreich zusammenzuhalten und dabei auch schwere Entscheidungen getroffen werden müssen. Ihre Methoden waren definitiv falsch, vermutlich irgendwann auch einfach von Machthunger getrieben und der Meinung, dass sie eine bessere Herrscherin abgibt als dieser nervige Prinz. Im Vergleich zum Feuerlord, der einfach einen Gottkomplex hatte und sein Territorium erweitern wollte, weil er es konnte, sind die Antagonisten in LoK imo sehr viel eher verständlich. Auch Azula hat von Anfang an eine sadistische, egozentrische Ader, die in Kombination mit dem Willen, ihrem Vater zu gefallen, ihre gesamte Motivation ausmacht...


    Nicht falsch verstehen, ich mag Azula und ich mag Legend of Aang, aber mehr aufgrund der Charaktere, die neben recht düsteren Themen auch sehr lighthearted sein können, ebenso wie dem Worldbuilding und den guten Animationen. Aber von den Bösewichten her muss ich sagen, dass ich LoK doch ein Stück weiter vorne sehe. LoK legt imo auch mehr Wert darauf, die Charaktere etwas schneller zu entwickeln, was vielleicht auch daran liegt, dass es in LoA einige Filler-Folgen gibt, die meist pur der Comedy dienen, während LoK strikt mit der Story weitergeht, beides hat seinen Reiz. Ich mag beides und finde es klasse, wie gut LoK die düsteren Themen verarbeitet und seine Charaktere ausarbeitet, ohne dabei an Spannung zu verlieren.

  • Es mag zwar sein, dass Zuko alt wurde, dennoch ist er eine lebende Legende und Mitglied des alten Team Avatar gewesen

    Ja, eine Legende sicher und den Drachen darf man nicht unterschätzen. Aber soweit ich ihn kenne und ich kenne ihn seit dem Buch Erde, war er nie extrem stark. Er war sicher stärker als ein paar Soldaten, aber er kam mir nicht vor als würde er herausstechen und gegen seine Schwester hätte er auch nicht den Hauch einer Chance, -alleine.

    Und Staffel 4... Oho. Ihre Schwäche ist hier zum Teil durch das Gift erklärt, ich glaube aber auch, dass vieles auf mentaler Ebene läuft und sie durch die Folter/den nahen Tod einfach traumatisiert ist.

    Da gibts nichts zu glauben, der Hauptgrund hinter ihrer Krise war etwas psychologisches. Das hat man denke ich deutlich gesehen.
    Sie hatte eine Nahtoterfahrung. Versagensängste und Ängste, dass so etwas noch mal passiert. Ihre Krise fand ich auch sehr menschlich, da ein normaler Mensch so eine Erfahrung normalerweise verarbeiten muss.

  • Da gibts nichts zu glauben, der Hauptgrund hinter ihrer Krise war etwas psychologisches. Das hat man denke ich deutlich gesehen.
    Sie hatte eine Nahtoterfahrung. Versagensängste und Ängste, dass so etwas noch mal passiert. Ihre Krise fand ich auch sehr menschlich, da ein normaler Mensch so eine Erfahrung normalerweise verarbeiten muss.

    Nicht unbedingt, das Rest-Gift in ihre Körper hat sicherlich auch seinen Teil dazu beigetragen. Körperliches Unwohlsein führt auch oft zu psychologischen Konflikten, die Rolle des Giftes würde ich also auch nicht unterschätzen. Korra wurde im Laufe ihrer Reha mit Katara ja auch recht frustriert, weil sie keine Fortschritte machte.

  • Absolute Zustimmung an @Cáithlyns Beitrag und einiges Weiteres: Viele psychische Probleme haben schlichtweg eine physiologische Ursache. Dabei gibt es viele, viele Möglichkeiten, wie das Gift gewirkt haben kann.
    Wenn wir nun davon ausgehen, dass das Gift eine Quecksilber(-Ionen oder -Verbindungs)-Grundlage hat, dann können wir davon ausgehen, dass körpereigene Proteine zerstört werden. Auch viele Neurotransmitter sind Proteine; ist das Gleichgewicht gestört, kann es zu Depressionen kommen, aber auch zu Störungen der Sinneswahrnehmung. Das auf Dauer wird ziemlich extreme psychische Belastungen darstellen, woraus sich dann weitere psychische Probleme ableiten lassen (können!).
    Natürlich spielt das Trauma nach diesem Erlebnis ebenfalls mit, das lässt sich nicht verleugnen. Aber das rein auf diese Ebene schieben zu wollen, ist nicht sinnvoll.

  • Als sie blutbändigte, war es Vollmond. (:

    War es auch Vollmond, als sie ihre Mutter rächen wollte? Ist schon fast wieder ein Jahr her, seitdem ich das geschrieben habe, aber ich meine, sie hatte doch Blutbändigen benutzt, um den Mann auf dem Schiff, oder was das war, über Informationen auszuquetschen.


    Und ich sagte nicht, dass ich Katara nicht als Kampfmaschine mag, sondern das mir manchmal der Fortschritt zu schnell ging und man diesen einfach nicht so gut nachverfolgen konnte.

  • War es auch Vollmond, als sie ihre Mutter rächen wollte? Ist schon fast wieder ein Jahr her, seitdem ich das geschrieben habe, aber ich meine, sie hatte doch Blutbändigen benutzt, um den Mann auf dem Schiff, oder was das war, über Informationen auszuquetschen.

    Doch, da war ebenfalls Vollmond. Man sieht ihn zwischenzeitig, als Zuko und Katara auf Appa durch die Nacht fliegen.

  • Oh, dann hab ich das wirklich falsch in Erinnerung.
    Dabei hab ich irgendwo eine Diskussion gelesen gehabt, wieso sie es einfach so nutzen konnte... hmmm.. komisch.


    Ich lese gerade die Comics. Da kommt direkt wieder ATLA Feeling auf und ich finde es schon sehr schade, dass das nur als Comic bleibt. :/

  • Zitat von Koyo

    Dabei hab ich irgendwo eine Diskussion gelesen gehabt, wieso sie es einfach so nutzen konnte... hmmm.. komisch.

    Du hattest teilweise schon Recht, sie hatte bei der Rache an ihrer Mutter schon das Blutbändigen genutzt. Nur nicht gegen den Mörder höchstpersönlich, sondern gegen den Kapitän des Schiffes, das Katara und Zuko zuvor überfallen haben.


    Zitat von Koyo

    Ich lese gerade die Comics.

    Ich lese momentan auch die Comics, habe von meiner Schwester zum Geburtstag nämlich ''Die Suche" und "Das Versprechen" geschenkt bekommen. Auch wenn ich die Bände schnell durchgelesen habe, hat es mir viel Spaß gemacht und hoffe innerlich auf eine sehr unwahrscheinliche Fortsetzung der Serie.

  • hoffe innerlich auf eine sehr unwahrscheinliche Fortsetzung der Serie.

    Ich nicht^^



    Ich hätte zwar schon gerne in der Serie gesehen, was mit Zukos Mutter passiert ist, aber wenn ich jetzt so darüber nachdenke, war es ganz gut, dass sie es nicht gezeigt haben.
    Denn nach dem Finale wäre das irgendwie nicht so toll gewesen und einbauen konnten sie es auch nicht, da es unrealistisch gewesen wäre, sich mit solch einer Nebensächlichkeit aufzuhalten, wenn da so ein Feuerlord kurz davor steht, die Welt dem Erdboden gleich zu machen.
    Da hätten sie Zukos Mutter schon so in die Story mit einarbeiten müssen, dass ihre Suche absolut notwendig gewesen wäre, was dann aber wahrscheinlich in einer zu komplexen und gewollten Konstellation geendet wäre.


    Und eine Fortsetzung, abseits davon würde ich mir nicht wünschen.
    Die Sache ist einfach die, dass man sich hier eine großartige Geschichte ausgedacht hat, die man erzählen wollte und die man schlussendlich auch erzählt hat.
    Wenn ich jetzt an die Serie zurück denke, habe ich, mal ganz abgesehen, von diesen ganzen großartigen Kleinigkeiten, die die Serie zu dem machen, was sie ist, diese toll geschriebene Story, unfassbar gute Charakterentwicklung und dieses epische Finale im Kopf.
    Würden sie nun eine Fortsetzung in der Welt von Team Bumeraang produzieren, würde diese wahrscheinlich bei weitem nicht an das bisherige heranreichen und schlussendlich den Gesamteindruck mindern.


    Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Das wurde bei Avatar - Der Herr der Elemente gemacht. Und ich finde, das war die einzig richtige Entscheidung.

  • Avatar - The Last Airbender
    Wie findet ihr die Serie?
    Ich liebe die Serie! Ich habe manchmal als Kind Stundenlang vorm Fernsehr gesessen und habe das geguckt! :D
    Welches "Buch" ist bisher euer Favorit?
    Buch 2, Toph undso
    Wie findet ihr das Setting und die Geschichte der Welt?
    Es ist einfach nur geil.
    Welcher Charakter ist euer Favorit?
    TOPH
    The Legend of Korra
    Wie findet ihr die Serie bisher?
    Ich finde sie genausogeil wie Avatar
    Welche Folge mochtet ihr besonders?
    Wie findet ihr das modernere City?
    Cool, da sieht man auch was anderes.
    Findet ihr die Ziele der Equalists berechtigt?
    Welcher Charakter ist euer Favorit?


    Allgemein
    Welche Nation findet ihr in Sachen Kultur, Kleidung und Baustil am schönsten?
    Die Erdnation :D
    Welches Element würdet ihr gerne beherrschen?
    Erde! :D Blöcke schmeißen, auf einen Stein fahren und dann schneller unterwegs sein
    Über welchen Avatar würdet ihr gerne einmal mehr erfahren?
    Keine Ahnung
    Welche Kreatur der Welt gefällt euch am besten?
    Weiß nicht mehr :(
    Was für Pairings mögt ihr in ATLA und LOK?
    Pairings jucken mich 0 :D