Rechtsextremismus

  • Asylkritiker haben Sorgen Bedenken und Forderungen die von der Politik ernst genommen werden müssen. Dass eine Gegend in der plötzlich Asylanten einquartiert werden nicht gerade an Sicherheit gewinnen wird müsste klar sein. Unter den Asylanten befinden sich viele schwarze Schafe(Vergewaltiger,Diebe) darunter auch Heimkehrer aus dem IS-Gebiet die ein ziemlich hohes Risiko für die Sicherheit darstellen.Keiner kann garantieren dass diese Personen hier keine Attentate begehen werden. Die ganzen Kosten für deren Unterbringung Taschengeld ect sollte man natürlich auch beachten. Viele Menschen hier leiden bereits an Armut und kaum einer nimmt sich ihrer an. Da finde ich es unmöglich dass wir Millionen Euro für die Flüchtlinge ausgeben die auch an unsere Leute zu gute kommen könnten. Mit diesem Geld könnte man dutzende Schulen oder andere für die Gesellschaft nützliche Projekte finanzieren. Ein großer Teil von den "Flüchtlingen" besteht ja nur aus Armutsflüchtlingen die eben nur auf dieses Geld aus sind. Durch das zu hohe Geld das diese bekommen wird unnötig ein falscher Ansporn geschaffen in unser schönes Österreich zu kommen. Das viele nur auf Geld aus sind kann man ja auch aus dem Umstand erkennen das viele Flüchtlinge aus sicheren europäischen Staaten wie Italien und Griechenland weiter "fliehen" obwohl dazu kein Grund mehr besteht. Wenn es denen nur um ihr Leben gehen würde, wären sie auch mit Griechenland und Italien zufrieden. Trotz der dort gegebenen Sicherheit halten sie es für nötig weiter zu fliehen. Warum wohl? Wegen den schönen Landschaften in Österreich, der tollen Städte oder nicht doch wegen des viel zu hohen Geldes dass sie hier bekommen würden? ;) Dieses Geld muss drastisch gekürzt, auf das absolut nötigste reduziert werden um den Ansporn in dieses Land zu "fliehen" zu senken. Ein Grund warum es den Flüchtlingen zu hunderttausenden gelingt nach Europa zu gelangen ist die fehlerhafte Politik der Europäischen Union was Flüchtlingsboote auf dem Mittelmeer angeht. In dem wir diese Menschen retten und nach Europa bringen wird nur für die Menschen ein falscher Ansporn geschaffen tausende Euro an einen Schlepper zu bezahlen um nach Europa zu gelangen. Diese Menschen müssen gerettet und dann ohne Umwege direkt zurück nach Afrika transportiert werden. Das verlorene Geld wird ihnen eine Lehre sein dass es für sie keinen legalen Weg nach Europa gibt. Dafür müssen die Afrikanischen Staaten natürlich mit Geld gefördert werden damit diese sich um die Flüchtlinge kümmern und das Handwerk der Schlepper unterbinden und diese mit aller Konsequenz verfolgen. Da die meisten Flüchtlinge aus dem Gebiet Syrien/Irak eh Araber sind werden keine durch Nationen oder Religionen bedingte Konflikte in diesen Ländern auftreten. Anders als in Europa. Anders als in Österreich. Wir sind christlich. Und wie mit Christen umgegangen wird kann man ja gerne in den islamischen Ländern beobachten. Das führt hier momentan und wird in Zukunft weiter zu Konflikten führen. Von den meisten kann man keinen Respekt vor der abendländischen Kultur erwarten. Wir können von den Flüchtlingen aus dem Raum Syrien/Irak natürlich nicht alle in den afrikanischen/arabischen Staaten versorgen lassen. Der Schutz der christlichen Minderheiten kann in diesen Ländern nicht garantiert werden. Sie sind auf unsere Hilfe angewiesen. Daher halte ich es für sinnvoll die fliehenden Christen gerecht unter den Ländern der europäischen Union aufzuteilen. Von Christen ist kein Angriff auf unsere Werte und Kultur erwartbar. Sie werden daher weniger Probleme verursachen und die Bevölkerung wird wenig gegen ihre Aufnahme haben. Anders müssen wir das natürlich mit den Armutsflüchtlingen vom Balkan handhaben. Diese Menschen sind allein auf das Geld aus und haben hier daher keine Möglichkeit Asyl zu bekommen. Das Einreisen dieser Leute muss unterbunden werden. Ich finden den Ansatz von Ungarn einen Zaun zu bauen ganz interessant. Jedoch reicht nur ein Zaun nicht aus um die Armutsflüchtlinge fernzuhalten. Hier ist eher eine große von Soldaten bewachte Mauer von Nöten die die Einreise konsequent unterbindet. Von diesen sollte man dann natürlich mehrere an den europäischen Außengrenzen errichten.
    Die vielen Sorgen die Menschen haben was Flüchtlinge angeht müssen natürlich auf eine andere Weise als brennende Asylantenheime wie in Deutschland ausgedrückt werden. Diese Taten mögen zwar eine Hilferuf, ein Zeichen an die Regierung darstellen, haben in zivilisierten Ländern jedoch keinen Platz.

    Leider bin ich nicht früher zum antworten gekommen, aber ich kann diesen Beitrag nicht einfach unkommentiert lassen.
    Zu deinem ersten so tollen Argument, was du bestimmt mit dem Versamlungsprotokol der letzen tagung von PEGIDA oder ähnlich vertrauenswürdigen Quellen belegen kannst möchte ich sagen, dass es nicht nur zu dem rasistischten Drteck gehört was derzeit so propagiert wird, nein es ist auch noch eine einfache Lüge. Glaubst du Deutsche, ésterreicher oder Schweizer klauen nichts? Oder das weise Mitmenschen keine Frau vergewaltigen können?
    Zu deiner Angst es könnte durch IS-Heimkehrer zu Anschlägen kommen kann ich sagen, dass auch dies nur bescheuerte Angstmache und es besteht wohl eher die Gefar, dass ein Betrunkener dich mit dem Auto überfährt als das ein IS-Heimkehrer dich wegbombt.
    Das schöne "die-Flchtlinge-kriegen-hier-ihren-Arsch-vergoldet-und-kommen-nur-wegen-dem-Geld-hier-her" Argument stand wohl im gleichen PEGIDA Protokoll wie die Kriminalstatistiken. :patsch: Nur mal so als Info am Rande, in Deutschlnd kriegen Flüchtlinge weniger Geld als Hartz 4 Empfänger und die meisten dieser Menschen kommen nicht her weil sie in ihrem Heimatland zu wenig verdient haben, nein viel eher kommen sie her weil sie da nicht mehr sicher leben konnten. Und diese Menschen würden hier auch arbeiten nur dürfen sie wegen der Gesetze nicht. Wir sprechen hier von jungen Männern die ihr Land verlassen mussten evt ihre Angehörigen verloren haben auf der Flucht oder mit 70 toten ihren Lastwagenplatz teilen durften, aber ja solche Dinge nimmt man immer gerne auf sich wegen dem "vielen Geld" was man in Europa in den Arsch geschoben bekommt. Sind praktisch ja nur noch Millionäre diese Flüchtlinge. Auf der anderen seite haben wir den Typen der seit 10Jahren Hartz4 bezieht keinen Bock auf arbeit hat und seit heute morgen um 7.00Uhr bereits wider betrunken ist. Ja ich denke auch das du recht hast und wir sollten den fetten Alkoholiker unterstüzen der zu faul zum Arbeiten ist und nicht den Menschen der gerade alles verloren hat :achtung:
    Ja wiso reisen diese Menschen wohl weiter nach Östereich, Belgien, Schweden usw bestimmt nicht weil sie dort noch Verwante haben (Wer brauhht schon Familie wenn er die ganzen Millionen haben kann die in diesen Ländern per einreise verteilt werden). Nein natürlich hast du recht alles nur wegen dem Geld, besonders da die meisten ja eigentlich lieber nach Schweden wollen und Schweden das Land mit den meisten Asylgesuchen ist in Europa. Wenn es nur um das Geld ginge könnte man auch in Grichenland bleiben, da giebt es auch ganz viel deutsches Geld XD
    Ich muss dir recht geben in dem Punkt, dass die EU eine fehlerhafte Politik mit Flüchtlingen am Mittelmeer betreibt. Es ist mehr als nur eine verdammte Schweinerei was da gemacht wird. Im ernst jetzt da werden Massenhaft Schiffe versänkt und es sterben dutzende Menschen durch komische Gesetze der EU und durch die tolle Organisation Frontex. Wacht mal auf wir sprechen hier nicht mehr von Politik sondern von Massenmord der gutgeheissen wurde. Ich kann da gar nicht so vie fressen wie ich kotzen möchte. :blerg:
    Ja diese Menschen müssen geretet werden und wenn wir die schon nach Afrika zurückverfrachten, dann gebt ihnen dch auch gleich die Bodenschätze wider mit welche von da kommen und nehmt eure eigenen. Oh tschuldigung ich habe vergessen der reichtum dieser Länder nehmen wir gerne und beuten dafür auch gerne ganz Afrika aus, aber von dem Elend wollen wir nichts wissen. Sind doch sebst schuld das sie nichts mehr haben. :achtung:
    Das Ding mit den Religionskonflikten versteh ich jetzt nicht ganz. Ja wir sind ein eher christliches Land ABER wir leben auch in einer sogenannten DEOKRATIE und zufälliger weise gibt es in einer DEMOKRATIE etwas was sich RELIGIONSFREIHEIT nennt. Sprich du darfst hier Anbeten was immer du willst und wenn es der Vertroknete Hundehaufen, des Hundes von deiner Oma ist. Also lass doch bitte die Moslems Moslems sein, die jJuden dürfen Juden bleiben, die Christen dürfen weiter CHristen sein und auch die ganzen anderen Religionen dürefen Religionen bleiben hier im DEMOKRATISCHEN EUROPA!!!!!!!!!!!!!
    Wiso kann man von diesen Menschen kein Respekt vor unserer Kultur erwarten? Wiso sollten sich diese Menschen nicht anpassen? Aha vileicht liegt es ja auch daran, dass sie hier Behandelt werden wie Schwerstverbrecher gepaart mit einem Haufen Dünschiss, natürlich hätte ich unter solchen Umständen auch nicht wirklich ein Bedürfnis nach dazugehörigkeit. Wiso sollte man sich anpassen wenn man eh von Anfangan die pure Verachtung und Ablehnung zu spüren bekommt? Hättest du unter solchen Umständen lust dich anzupassen?
    Dieses Ding mit der Mauer und Ungarn kommt mir so unheimlich bekannt vor. Dir ja offensichtlich nicht, wesshalb du dich mal über das Deutschland von 1933-1945 Informieren solltest. Da hatte man so ähnliche Ideeen wie die welche du jetzt gut heisst.
    Ich entschuldige mich für meine Teils eher grobe Wortwahl.

    "If my mind can conceive it, and my heart can believe it - then I can achieve it." ("Wenn mein Kopf es sich ausdenken kann, wenn mein Herz daran glauben kann - dann kann ich es auch erreichen.") Muhammad Ali (1942-2016) RIP

    Einmal editiert, zuletzt von Gucky () aus folgendem Grund: Persönliche Beleidigungen gelöscht. Daran ändert auch dein Abschlusssatz nichts.

  • Zitat von Kaiserin Cassi

    den Asylanten befinden sich viele schwarze Schafe(Vergewaltiger,Diebe) darunter auch Heimkehrer aus dem IS-Gebiet die ein ziemlich hohes Risiko für die Sicherheit darstellen

    Die gibt es überall, sollen wir dann ganz Deutschland inklusive derer, die vorher schon da waren, nur weil unter uns auch Mörder, Vergewaltiger, Diebe und was weiß ich sind?
    Manche Menschen sehen in anderen Nationen meist so was wie Kakerlaken. Schmutzig, leben in engen dreckigen Wohnungen, vermehren sich wie Ungeziefer, haben keine richtige Sprache, sind dumm und ernähren sich durch klauen und betteln und die Hälfte von ihnen ist im Knast (Letzter Teil ist ein Zitat aus Madlock)
    Und deshalb spreche ich mich immer wieder für Orientierungstage aus, in denen man andere Kulturen kennen lernen kann und merkt, dass es Leute wie du und ich sind. Ich meine, ich könnte in ein Heim gehen und fragen, ob einer God of War gespielt hat, oder Agatha Christie gelesen hat, oder gerne Schach spielt. Und ich finde sicher irgendeinen. Es sind normale Menschen.




    Zitat von Eine Backpflaume

    . Viele Menschen hier leiden bereits an Armut und kaum einer nimmt sich ihrer an. Da finde ich es unmöglich dass wir Millionen Euro für die Flüchtlinge ausgeben die auch an unsere Leute zu gute kommen könnten.

    Das deutsche System verhindert dass irgendwer an Hunger krepieren muss. Es gibt sicher einige, bei denen das nicht reicht. Aber wer ist wir? Ein Mensch und noch ein Mensch. Zwei Menschen. Sie sind grad in Deutschland und bleiben da, also können wir ihnen auch helfen.
    Und man sollte nicht glauben, man wäre seiner Familie, oder seinem Land mehr verpflichtet als jedem Anderen, der Hilfe benötigt.
    Und das gilt aus menschlicher und politischer Sicht.
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    Hatte aber selbst auch was hinzuschreiben.
    Zitiere aus der Tageszeitung:
    Jeder 2. hat demnach Angst vor Konflikten durch Zuwanderer und Extremismus.
    rund 2400 Deutsche befragt.
    64 der Befragten fürchten hohe Kosten für Steuerzahler. Jeder 2. bangt auch um den Euro.
    (So jetzt ists also schon so schlimm, dass wir bald den Euro nicht mehr halten können, was? :patsch:
    Genau darum ist Aufklärung wichtig. Sicher viele sind einfach Ärsche, die sich nicht ändern wollen. Das soll einen aber nicht hindern, dumme Menschen, dies nicht besser wissen aufzuklären. Ich meine, woher sollen sie wissen, dass es nicht so schlimm ist? Die Flüchtlingskriese ist eher ein organisatorisches Problem, aber ganz sicher nicht Finanziell. Die abgefackelten Heime sind eher problematisch, denn so wird es noch schwerer, passende Orte zu finden)


    Ich zitiere weiter, und das ist das Wesentliche an meiner Post:
    Er hieß Aylan
    Ein syrischer Junge ertrinkt auf der Flucht in der Ägäsis, seine Leiche wird an den Strand in der Türkei gespült. Fotos davon gehen um die Welt. PLÖTZLICH WIRD DAS GANZE ELEND DER FLÜCHTLINGE GREIFBAR.
    Davon abgesehen, dass man diese Schreibweise für Photo niemals zum Standard erklären hätte sollen, ist es einfach eine Schande.
    Nur die Dümmsten der Dummen brauchen jetzt noch einen Wink, dass es denen vielleicht nicht nur, um das gute Klima hier in Deutschland geht und das die Reise vielleicht, nur vielleicht etwas gefährlich sein könnte. Nein, hunderte, tausende ertrinken auf See und das zählt nicht. Es wird von der IS und ihren Schandtaten berichtet. Wie Pärchen, die nicht verheiratet sind, getötet werden. Und das zählt nicht, ja? Natürlich hat man das damals in den Medien aufgebauscht. Aber es ist jämmerlich, dass man einen von vielen so herausputzt und dann sagt, vorher war es gar nicht nachvollziehbar wie schwer es denen ging. Jetzt schon.
    Wem das alles noch nicht aufgefallen ist, der hat sich bei seiner Meinung über die Flüchtlinge, unabhängig wie sie aussieht nicht wirklich informiert.
    Einfach nur widerlich.

  • Natürlich hat Cassi recht, wenn sie sagt, dass Regionen, in die Flüchtlinge kommen, nicht sicherer werden.


    Im Gegenteil, sie werden gefährlicher. Grade in Deutschland. Warum? Weil die Flüchtlinge das gewaltbereite braune Pack anlocken...und die schmeißen gerne mal ne feurige Cocktailparty.





    Ergo: Aussage ist korrekt, aber mit der falschen Begründung.

    FC: 4055-4415-0670
    IGN: (Variationen von/mit) "Gosgosh"


    Eine Weitertausch-/Klon-/Zuchterlaubnis befindet sich auf meinem Profil unter der Rubrik "Über mich".

  • Zitat von Sunaki

    Ich meine, ich könnte in ein Heim gehen und fragen, ob einer God of War gespielt hat, oder Agatha Christie gelesen hat, oder gerne Schach spielt. Und ich finde sicher irgendeinen. Es sind normale Menschen.

    Gar so ist es auch nicht. '-'
    Ich glaube nicht, dass besonders viele, die gerade aus ihrem Heimatland flüchten müssen, sich für irgendein Spiel interessieren und jede Kultur kennt ihre eigene Literatur. Dazu müssen sie kein westliches Agatha Christie lesen.
    Darum geht's doch, Unbekanntes aus anderen Kulturen kennenzulernen, nicht ihnen unsere eigenen Unterhaltungsmedien aufzudrängen und sie erst als Menschen mit Zivilisation darzustellen, wenn sie unsere Kultur als ihre annehmen. ^^"
    Nicht, dass ich dir das unterstelle, du hast nur Beispiele gebracht, nur würde ich sie viel lieber fragen welche syrische / afghanische / whatever Literatur und welche speziellen Sagen es gibt, als mich zu erkundigen, wer unsere Sachen kennt. Das bringt mir ja nichts. Ich stell grad fest, dass ich selbst kaum etwas über Syrien weiß. :|

  • Wem sagst du was. Hatte 3 christliche Syrer in meiner klasse und mit einem war ich auch gut befreundet, aber ich weiß nicht mal sicher, ob sie in Deutschland geboren wurde, oder echte Syrer sind, was für eine Meinung sie zu allen möglichen politischen Themen innerhalb ihrer Kultur vertreten und und und. Inzwischen geht das nicht mehr, warum auch immer. Schade, hätte mich echt interessiert.



    Gar so ist es auch nicht. '

    Na ja, der Punkt ist. Kinder sind Kinder und Erwachsene sind erwachsen. Dann vielleicht eher Fußball und irgendein Computerspiel?
    Der Punkt ist, Gemeinsamkeiten helfen besonders und das ist dann auch kein aufdrängen, wenn sies zufällig auch mögen.
    Warum sollten sie sich nicht etwas für andere Kulturen öffnen? Wenn asiatische Medien hier unter Liebhabern auch einen hohen Stellungswert haben, oder? Selbst wenn sie Medien anders sind, warum sollten sie sich nicht inhaltlich ähneln?

  • Dazu müssen sie kein westliches Agatha Christie lesen.

    Was wohl passieren würde, wenn man zu einem Flüchtling hingeht und ihn fragt, ob er sich nicht mal mit einem über Agatha Christies Roman "Zehn kleine Negerlein" unterhalten will? :D

    Warum sollten sie sich nicht etwas für andere Kulturen öffnen? Wenn asiatische Medien hier unter Liebhabern auch einen hohen Stellungswert haben, oder? Selbst wenn sie Medien anders sind, warum sollten sie sich nicht inhaltlich ähneln?

    Klar, können sie auch machen, da spricht ja nichts gegen. Wenn sie es wollen, versteht sich. Wichtig ist aber an sich nicht, worüber genau man redet oder wo man Gemeinsamkeiten findet, sondern erst einmal, dass man ja überhaupt miteinander redet - worüber, das wird sich dann ergeben - und sich halt einfach kennen lernt. ;)

  • @bonesschnupi
    Du hast in deinem Text zunächst erstmal Vorwürfe rausgehauen.
    Es gibt kriminelle Asylanten. Ist Fakt. Es ging nicht darum, wie viele das prozentual sind. Auch nicht wie viele Deutsche oder Ausländer Straftaten begehen. Lediglich um die Asylanten und das Thema kann man ansprechen, ohne lächerlich gemacht zu werden.
    Es wird hier getan, als gäbe es keine straffällig gewordenen Asylanten.




    Im Nachbarort wird ins Treppenhaus uriniert, Kaufhäuser bestohlen, in Umkleidekabinen gekackt, Frauen belästigt, bis in die Nacht laut Musik gehört, gefeiert, Müll überall hingeworfen etc.


    Das rechtfertigt keine Gewalt von Nazis. Deshalb ist Cassis Aussage dennoch richtig. Alle andere verschließen sich der Realität.

  • Deshalb ist Cassis Aussage dennoch richtig. Alle andere verschließen sich der Realität.

    Du ignorierst hier aber recht heftig die Intention hinter ihrer Aussage. Ich denke, sie hat ziemlich deutlich gemacht, was für ein Bild sie hat, wenn sie "Asylant" hört. Ihre Aussage wird also insofern nicht als richtig angesehen, weil sie die Schuld bei Asylanten im Allgemeinen sucht. Das Argument "Kriminalität" ist aber sehr gefährlich, wenn man anfängt es lediglich Personengruppen zuzuschreiben ohne zu bedenken, worin die Gründe für diese Kriminalität zu finden sind. Es ist nämlich nicht die Realität, dass Asylanten kriminell werden (können), weil sie Asylanten sind. Wenn wir also für mehr Sicherheit sorgen wollen, dann sollten wir die Flüchtlingspolitik überarbeiten und nicht "die Flüchtlinge". Die Situation für Flüchtlinge so ändern, dass das Risiko für Kriminalität sinkt. So wie wir es auch zum Beispiel für unsere arbeitslose Jugend versuchen. Weil wir eigentlich genau wissen, dass eine perspektivlose Situation den Kriminellen macht. Liest man also den gesamten Beitrag von Kaiserin Cassi sorgsam durch, wird deutlich, dass sie sich wünscht, dass wir uns "unserem Volk" mehr zuwenden und keine Flüchtlinge mehr groß aufnehmen. Dabei wird nicht differenziert, sondern nur erwähnt, dass unter diesen Kriminelle SEIN KÖNNTEN. Wem nicht bewusst ist, dass diese Aussage auf jede Bevölkerungsgruppe dieser Welt zutrifft, der verschließt sich vor der Realität. Folglich müssten wir alle aus Deutschland ausschließen bis das Land leer ist oder Psychotests machen und jeden (natürlich unabhängig seiner Herkunft) ausschließen, der kriminell sein könnte :) Dann hätten wir ein multikulti Land voller perfekter Bewohner und keine Kriminalität. Also wenn man wirklich nur um die Sicherheit der Bürger besorgt ist.


    Nein? Es sind nur die Flüchtlinge, die raus sollen? Das nennt sich dann aber Fremdenfeindlichkeit.

  • Du hast in deinem Text zunächst erstmal Vorwürfe rausgehauen.
    Es gibt kriminelle Asylanten. Ist Fakt. Es ging nicht darum, wie viele das prozentual sind. Auch nicht wie viele Deutsche oder Ausländer Straftaten begehen. Lediglich um die Asylanten und das Thema kann man ansprechen, ohne lächerlich gemacht zu werden.
    Es wird hier getan, als gäbe es keine straffällig gewordenen Asylanten.

    Ja du hast recht, ich habe in meinem Text sehr viele Vorwürfe rausgehauen und mich teils über die braune Meinung von Cassi lustig gemacht, bzw sie nicht ernst genommen. Ich möchte auch gar nicht abstreiten, dass s keine kriminellen Asylanten gibt, jedoch ist nicht jeder Asylant der herkommt automatisch kriminell. Es wird immer nur damit argumentiert, Dass es kriminelle unter ihnen gibt, dass sie sich nicht anpassen und und und wir haben fast alle diese Vorwürfe bereits gehört. Aber nimand fragt nach dem wiso.
    Wir sprechen von jungen arbeitsfähigen Menschen, de meist auch sehr religiös waren, die einen Job gemacht haben, bevor sie hier her kamen und so weiter. Wir aber verbieten ihnen zu arbeiten und geben ihnen so wenig Geld, damit sie gerade so durchkommen, aber noch weniger als wir den Arbeitslosen geben. Jetzt haben wir hier Menschen die nicht akzeptiert werden, die kein Geld haben (was man ja zB für Sprachschulen oder ähnliches verwenden könnte) und zu guter letzt haben sie massig Zeit. Jetzt pa Also ssiert, was mit allen Menschen passiert die Keine Arbeit, keine Zeit und keine Perspektiven haben, sie treffen auf den Alkohol. Natürliuch werden sie diesen Alkohol klauen, da sie ja kein Geld haben. Natürich werden sie bis spät in die Nacht aufbleiben und "Feiern" man hat am nächsten Tag ja eh nichts anderes zu tun.
    Ich hoffe du siehst ein wenig was ich meine. Ja wir sollten auf jeden Fall etwas an unserer Flüchtlingspolitik ändern, aber nicht mit diesem braunen Denken, welches teilweise an den Tag gelegt wird und auch nicht so wie es in Ungarn passiert.
    Aber solange wir alles fürchten was neu für uns ist und solange wir weiterhin mehr an uns selbst denken als auch mal n unsere Mitmenschen wird sich dieses braune Denken wohl weiter verbreiten.

    "If my mind can conceive it, and my heart can believe it - then I can achieve it." ("Wenn mein Kopf es sich ausdenken kann, wenn mein Herz daran glauben kann - dann kann ich es auch erreichen.") Muhammad Ali (1942-2016) RIP

  • @Glühwürmchen
    Cassi sagt nirgends, dass alle Asylanten kriminell sind oder dass man Bedürftigen in einem angemessenen Rahmen keinen Schutz geben soll. Ich will sie aber nicht länger 'verteidigen', sie kann sich selbst dazu äußern. Das was du sagst klingt richtig, nicht aber im Bezug auf Cassis Aussagen.


    @boneschnupi
    Es liegt nicht an den Drogen. Zumal viele aufgrund der Religion nicht zu Alkohol greifen, das nur nebenbei :)
    Ja, man sollte Arbeit geben. Ist für alle nicht möglich, man sieht ja unsere Arbeitslosenzahlen. Die gut Ausgebildeten, sollten natürlich die Möglichkeit bekommen. Ich verstehe auch nicht, warum man so selten ehrenamtliche Tätigkeiten anbietet.


    Es werden ja nicht nur Drogen gestohlen, aber darum geht es mir auch nicht. Einige, das sind nunmal deutschlandweit mehrere tausende, akzeptieren unsere Gesetze nicht. Wer den Rechtsstaat nicht akzeptiert, hat hier aber nichts zu suchen. Das das nicht auf alle zutrifft, weiß auch jeder (gut, sagen wir mal fast jeder).


    Etwas anderes, egal welche Religion oder Abstimmung und egal wo auf der Welt: Die Situation ist nie Schuld für unser Handeln. Es liegt alleine an uns, wie wir damit umgehen. "Wer die Schuld hat, hat die Macht", vielleicht schonmal gehört. Gebe ich den Umständen Schuld, bewege ich mich in einer Abwärtsspirale und die Macht liegt bei den Umständen. Ein Krimineller wird es dann auch bleiben. Wenn er aber sagt: "Verdammt nochmal, es ist meine Schuld, ich werde ohne Straftaten besser weiterleben", dann wird er es auch. Es sind NIE die Umstände, die für unser Tun und Unterlassen verantwortlich sind. Die Schuld liegt immer bei uns selbst.
    Übertrag das gerne auf ein paar Situationen in denen du es im Nachhinein bereut hast, so zu Handeln oder wo du nicht verstanden hast, wieso andere etwas getan haben. Wer ein Heim in Brand steckt, gibt anderen und den Umständen Schuld, wird evtl sogar sagen, er musste so Handeln. Andere dagegen helfen mit Spenden.


    Mir gefällt es, dass du nach dem Wieso suchst. Ja es wäre besser, wenn alle Arbeit hätten, deshalb wird man aber nicht kriminell.

  • Im Nachbarort wird ins Treppenhaus uriniert, Kaufhäuser bestohlen, in Umkleidekabinen gekackt, Frauen belästigt, bis in die Nacht laut Musik gehört, gefeiert, Müll überall hingeworfen etc.

    Wenn ich die Dinge so durchgehe, ist eine einzige Sache davon tatsächlich ungewöhnlich. Und selbst die nur bedingt. Ins Treppenhaus urinieren, das tun Betrunkene auch gern mal, weil irgendwann so ziemliche jede Beherrschung flöten geht. Diebstahl im Kaufhaus, das ist so eine Straftat, die geschätzt jeder zweite Jugendliche mal begangen hat. Ich hab als Jugendlicher im Kaufhaus geklaut, würde es heute nicht mehr tun. In Umkleidekabinen zu kacken ist dann tatsächlich eher seltsam, eine mögliche Erklärung ist hierbei Unwissen. Wenn man eben nicht weiß, wo das Klo ist, kann das als Klo anmuten, weil mans nicht besser kennt. Mich erinnert das nämlich ein wenig an ein Foto, das vor einiger Zeit umging, wo zu sehen war, dass um eine Toilette das Klopapier lag, sah wohl ziemlich übel aus und wurde seitens Rechter als "Die Asylanten können sich nicht benehmen" interpretiert. Tatsächlich war das Problem Unwissen bezüglich der deutschen WCs. In vielen Herkunftsländern der Asylsuchenden sind die Abwasseranlagen nämlich nicht so hoch entwickelt, wie die deutschen Anlagen. Klopapier einfach runterzuspülen führt dann zur Verstopfung der Toilette und macht sie somit unbrauchbar. Deshalb sind dort Müllbehälter für Klopapier vorhanden. Die Menschen in den Asylheimen hatten vermutlich also die Erwartung eine solche Toilette zu benutzen, wussten nicht, dass sie das Klopapier einfach runterspülen können. Stattdessen haben sie das Klopapier daneben geworfen, damit das WC nicht verstopft wird. Also sehr rücksichtsvoll, wenngleich falsch. Ob eine ähnliche Erklärung für Kot in Umkleidekabinen zulässig ist, weiß ich nicht, ich will lediglich sagen, dass womöglich eine einleuchtende Erklärung vorhanden ist.
    Aber weiter mit den restlichen Punkten: Ich weiß nicht, wie "Frauen belästigt" aussah, offensives "Flirten" haben ja auch deutsche Männer schonmal drauf. Laute Musik bis in die Nacht und feiern gehört jetzt auch nicht grad zu den Dingen, die ich nur selten von Deutschen höre. Und Müll überall hinwerfen, auch hier müsste man genauer den Kontext prüfen. Wer sich deutsche Wälder mal ansieht, ahnt schon, wie bemüht der Deutsche darum ist, dass sein Müll bis zur Tonne kommt. Womöglich mangelt es an entsprechenden Orten auch an Abfallbehältern oder den Menschen ist aus welchem Grund auch immer nicht bewusst, dass diese Behälter dafür benutzt werden sollten.


    Wer den Rechtsstaat nicht akzeptiert, hat hier aber nichts zu suchen.

    Wie @Glühwürmchen schon andeutete: Wende das konsequent auf alle Menschen an und die Bevölkerung schrumpft ins Bodenlose. Jede Wette, dass die Einwohnerzahl dann gegen 0 ginge. Ich selbst dürfte ja auch meine Koffer packen, so als früherer Ladendieb.

  • https://m.facebook.com/l.php?u…lCoSXE1sFNnPIag-4Wt0U&s=1
    Soviel zum Thema Die armen hungernden Flüchtlinge, darf es vielleicht ein Steak sein?
    Auf weitere Posts die hier von manchen mit ihrer rosaroten Brille verfasst werden gehe ich nicht ein, regt mich zu sehr auf.
    Anstatt hier irgendwelche unistatistiken oder whatever zu posten, geht einfach mal raus und macht die Augen auf.
    Ich könnte hier zahlreiche Fakten aus meinem näheren Umfeld bringen, die die Inkompetenz unserer Regierung und des damit verbundenen Anstieg des Rechtsradikalismus in unserer Bevölkerung hervorrufen.
    Ohne eine Glaskugel zu nutzen, sage ich Vorraus das es bei den naechsten Wahlen ein Rechtsruck in Deutschland geben wird, danke dafür Merkel und Co.

  • @Alex Wesker
    Ich kann nur das Video aufrufen ohne Ton, aber sind das nicht die Flüchtlingszüge, die nicht nach Österreich durchgelassen werden und deswegen teilweise streiken, weil sie Angst haben, dass sie in Ungarn fest sitzen? Wo es aktuell sehr gefährlich ist, weil Ungarn arg nach rechts rückt. Verstehe dementsprechend nicht genau worauf du hinaus willst (außer das Video zeigt was anderes und mir fehlen grad die Informationen dazu)?

  • Gebe ich den Umständen Schuld, bewege ich mich in einer Abwärtsspirale und die Macht liegt bei den Umständen. Ein Krimineller wird es dann auch bleiben. Wenn er aber sagt: "Verdammt nochmal, es ist meine Schuld, ich werde ohne Straftaten besser weiterleben", dann wird er es auch.

    So einfach ist es aber nunmal nicht. Das Umfeld in dem wir leben bestimmt nunmal maßgeblich unser Handeln und unseren Blick auf die Welt und zahlreiche andere Dinge, die Psysche eines Menschen ist ja schließlich kein geschlossenes System. Alles was wir sehen, gesagt kriegen und erleben prägt uns und unser Wertesystem und beeinflusst unser Denken und Handeln, sie nehmen sogar Einfluss auf die Entwicklung des Gehirns. So nimmt zum Beispiel die Sozialisation Einfluss auf die Entwicklung der präfrontalen Kortex, was wichtig für unsere Metakompetenzen ist, sprich, dieser Teil ist entscheidend dafür, wie wir später Probleme angehen und lösen werden. Zu lernen, wie man Probleme löst, lernt man ja nicht durch die Schule, sondern man lernt es durch den Umgang mit anderen Menschen. Es wurde bisher auch an Untersuchungen mittels Magnetresonanztomografie festgestellt, dass Kinder, die unter belastenden Umständen aufwuchsen, einen geringeren Anteil an weißer und grauer Substanz und ein geringeresdes Volumen des Hippocampus und Amygdala aufwiesen. Beide letzteren sind bestandteile des Limbischen Systems, welches wichtig für die Verarbeitung von Emotionen ist. Auch intellektuelle Leistungen werden dem System zugesprochen. Dies nurmal so als Beispiele, wie wichtig andere Menschen für die Entwicklung von bestimmten Kompetenzen sind und dass diese sogar Einfluss auf die Entwicklung unsere Organe haben.
    Gerade in den Problemgebieten, wo viele Asylsuchende in meiner Gegend derzeit eingepfercht werden, einfach weil derzeit woanders kein Platz ist, sind Probleme wie Perspektivlosigkeit und die daraus resultierende Langeweile an der Tagesordnung, sogar für die dort lebende deutsche Bevölkerung, die schon seit Jahren nach der Wende kaum Chancen und eine Perspektive haben (an der misere in der Gegend werden also auch Asylbewerber eher nicht die Schuld haben), was gerade schlimm für diejenigen sein muss, die ja eigentlich eine gute Ausbildung genossen haben, aber nicht arbeiten dürfen/können. Menschen sehnen sich nunmal oftmals nach einer befriedigenden Arbeit und Beschäftigung, es gibt ihnen einen Sinn und trägt maßgeblich zur eigenen Identität der Person bei und fördert soziale Interaktionen.
    Das große Problem sind vor allem immer die mangelnden Perspektiven. Perspektivlosigkeit bedeutet vor allem eins: Keine Hoffnung zu haben, dass sich in dem Leben irgendetwas zum guten ändern kann, weil man das Gefühl hat, keine Chancen zu haben, weil das System oftmals auch ungerecht ist und wir Menschen zu schnell verurteilen und ihnen nicht mal Chancen einräumen wollen. Dieses Gefühl ändert sich auch nicht, indem ich mir einrede, dass sich etwas ändern kann, sondern nur in dem sich an den Rahmenbedingungen etwas ändert. Menschen, gerade Kinder und Jugendliche sind eben oftmals ein Spiegel der Gesellschaft. Wenn man allerdings von vornherein keine Chancen aufgrund von Vorurteilen bekommt, dann kann man diese Hoffnung auf besserung kaum entwicklen. Und ja, diese Vorurteile machen einem das Leben unnötig schwer. So ist es nicht selten, dass wir mit bestimmten Namen, wie Kevin oder Chantalle automatisch verminderte Intelligenz verbinden, wodurch ihnen in der Schule oftmals nicht zugetratut wird, Probleme zu lösen oder sie dem Spott und Hohn anderer Menschen ausgesetzt sind, was bei diesen Menschen zu Frust und Angst führt und ebenfalls die geistige und emotionale Entwicklung dieser Kinder behindert. Sie werden auch unter Umständen weniger stark gefördert, weil es ja angeblich keinen Sinn hätte und die Empfehlung fürs Gymansium werden sie wohl auch seltener bekommen.
    Diese Chancenungleichheit führt mit der Zeit vor allem zu Frust, der sich je nach Lebensituation in Neid und aggressiven Handlungen niederschlagen kann. Das Problem: Mit dem sich hinsetzen und ich will mein Leben ändern Einreden, hilft man den Leuten nicht. Wenn sie unter den selben schlechten Bedingungen weiterleben, werden diese den guten Vorsatz schnell vergessen, weil erneut dieselben Probleme auf einen Menschen einprasseln. Menschen, die kriminell geworden sind und wo die Gefahr einer Wiederholung hoch sein wird, hilft man nur, in dem man ihnen auch die Hand reicht, sie aus den Gebieten rausholt, ihnen eine Ausbildung ermöglicht und bei der Jobsuche und Bewerbung hilft, sodass diese einen normalen Alltag mit einer guten Arbeit und Perspektive führen können.
    Zumal eben das Argument, dass durch Asylbewerber die Kriminalitätsrate steigen könnte, schlichtweg weit hergeholt ist. Oftmals zeigt sich in der Nähe von Flüchtlingsheimen nämlich kein Signifikanter Anstieg der Kriminalität, sofern diese richtig geführt werden und sich aus Platzgründen nicht 10 Leute eine 20qm Wohnung teilen müssen. Selbst die Kriminalstatistik der Polizei kann man hier schlecht heranziehen, da diese in der Regel nur die erfasst, die Tatverdächtig waren. Ob aber nun wirklich eine Straftat begangen wurde, muss das Verfahren klären, wo eben auch oftmals diese ominösen bösen Kriminellen Flüchtlinge freigesprochen werden.
    Tatsache ist eher, dass es in allen gesellschaftlichen Schichten zu Verbrechen kommt und dass dies Ursachen hat, die aber nichts mit der Herkunft zu tun haben. Natürlich wird es auch in Flüchtlingsunterkünften zu verstärken Konflikten kommen, allerdings wird das eher den Unterbringungsbedingungen gescholten sein, denn es kommt automatisch zu Konflikten, wenn Menschen aus unterschiedlichen Kulturen auf engsten Raum leben und kaum Möglichkeiten haben, diesen Problemen auszuweichen. Aber zum Glück bedeuten Konflikte ja auch nicht gleich, dass man kriminell wird.

    Im Nachbarort wird ins Treppenhaus uriniert, Kaufhäuser bestohlen, in Umkleidekabinen gekackt, Frauen belästigt, bis in die Nacht laut Musik gehört, gefeiert, Müll überall hingeworfen etc.

    Und woran machst du fest, dass das Ayslbewerber gewesen sein müssen? Sorry, aber in Treppenhäuser zu urinieren, zu klauen, etc. beobachtet man eben oftmals auch von deutschen Bürgern, geh mal auf Malle und frage die Leute mal, wie sich die deutschen Saufturisten da benehmen (demnach braucht sich eigentlich auch keiner darüber beschweren, dass sich andere nicht benehmen, mit Anstand und Etikette hat ein nicht gerade kleiner Teil unseres Volkes nämlich auch nix am Hut). Erst letzte Woche musste eine WG ein Stockwerk über uns unter der Woche lautstark Party machen, in unseren Hausflur urinieren, meine Wohnungstür ankotzen und eben die Fahrradschläuche von den Rädern im Keller aufschlitzen, damit auch noch angeben und anhand der politischen Gesinnung der WG-Leute kann ich ausschließen, dass unter den Teilnehmern Asylbewerber gewesen sind. :pflaster:
    Zumal es manchmal Asylbewerber nicht zwangsläufig besser wissen, siehe am Post von @QueFueMejor .
    Fakt ist, es benehmen sich genug deutsche so assozial, wie ich beschrieben habe. Und demnach frage ich mich, warum wir uns als deutsche Bürger dann darüber aufregen, dass es explizit die Asylbewerber auch tun, viele deutsche Bürger sind was gutes Benehmen angeht ja nicht gerade ein Vorbild und man sollte, wenn man von anderen etwas verlangt ja schließlich mit guten Beispiel vorangehen. Das geht jetzt explizit nicht gegen dich Sinnoh-Arkani, meine Beobachtung ist nun mal leider, dass sich gerade die Menschen am lautesten über Ayslbewerber und deren angeblich schlechtes benehmen aufregen, die aber eigentlich keinen deut besser sind, wie meine Nachbarn zum Beispiel.
    Teile wettern über kriminelle Asylbewerber, allerdings schmeißen Menschen aus den Rechtsextremen gruppen, die dieses Gedankengut am lautesten verbreiten, Molotowcocktails in Flüchtlingsheime oder heißen das gut und wollen es entschuldigen, randallieren auf Straße oder greifen Menschen an, werden also selber kriminell und riskieren durch ihre Aktionen sogar Leben von unschuldigen Menschen, die einfach nur Hilfe suchen oder heißen Kriminalität gut.
    Diese Menschen regen sich über die hohen Kosten auf, die Asylbewerber verursachen, dabei verursachen sie absolut sinnlose Kosten: zerstörte Flüchtlingsheime müssen wieder aufgebaut werden, Flüchtlinge zeitweise woanders untergebracht werden, Polizeiliche Ermittlungen müssen angestellt werden, Gerichtsverfahren geführt werden, diese Verbrecher eingesperrt werden usw., es entstehen also durch solche Brandanschläge und Übergriffe die eigentlichen sinnlosen Kosten, die an anderer Stelle wesentlich besser investiert werden können, mit dem Bau eines Flüchtlingsheims helfe ich wenigstens anderen, bedrohten Menschen, aber der kostensinkende Sinn ein Heim anzuzünden um es dann wieder aufzubauen, erschließt sich mir nicht.
    Und hier muss man mal an den Gesunden Menschenverstand appelieren: Wie glaubhaft sind bitteschön Vorurteile, für die Gruppen einstehen, die etwas kritisieren, aber sich eigentlich noch beschissener Verhalten?

  • @'Glühwürmchen
    Es ist auch ohne Ton offensichtlich, das angebotene Lebensmittel verschmaeht und weggeworfen werden, wenn ich doch so arg leide, tut man sowas nicht, man tritt mit solchen Verhalten den Helfern in den Hintern.
    Wir haben in Deutschland Gesetze, die unter anderem die Einreise von Asylbewerbern aus sicheren Staaten verbieten, wir haben um unser ganzen Land herum nur sichere Staaten, somit dürften sie gar nicht einreisen, aber Merkel und co hebeln halt Gesetze aus wie sie es eben gebraucht wird.

  • Es ist auch ohne Ton offensichtlich, das angebotene Lebensmittel verschmaeht und weggeworfen werden, wenn ich doch so arg leide, tut man sowas nicht, man tritt mit solchen Verhalten den Helfern in den Hintern.

    Hm, das ist eine Seite von Leid. Sicherlich ist es ein Risiko Nein zu Lebensmitteln zu sagen, aber deswegen war das auch gleichzeitig so wirkungsvoll. Die Menschen fürchten sich mehr davor in Auffanglager in Ungarn abgeschoben zu werden als ein paar Tage zu hungern. Das ist ein anderer Ausdruck von Leid. Wenn wir uns die Geschichte unterschiedlicher Länder anschauen, wird doch deutlich, dass wir bereit sind viel zu opfern, wenn wir um unser oder das Leben unserer Kinder fürchten. Wenn wir das Gefühl haben, dass es nichts mehr zu verlieren gibt und wir alles daran setzen müssen, um Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft zu haben. Hungerstreiks sind nichts ungewöhnliches, wenn man Regierungen dazu bewegen möchte, schneller zu handeln. Ich will jetzt nicht sagen, dass das absolut richtig war, aber es ist keinesfalls verwerflich, sondern nachvollziehbar, was getan wurde. Und auf keinen Fall damit zu vergleichen, dass man Essen ablehnt, weil man besseres Essen will ...


    Ansonsten ist das mit den ganzen Regelungen in Österreich und Deutschland natürlich irgendwo nötig und sinnvoll für das Land an sich, aber für die europäische Lage wieder mal viel zu bürokratisch, langwierig und unpraktikabel. Diese Flüchtlinge befinden sich während solcher Wartezeiten nicht in irgend einer Parallelwelt, wo die Zeit still steht. Sie befinden sich in Ländern wie Ungarn, Italien und Griechenland, die eigentlich tatsächlich von sich sagen können, dass es ihnen wirtschaftlich nicht ganz so gut geht (im Gegenteil zu Deutschland). Wir haben eine wundervolle Lage, um es uns leisten zu können solche Regeln aufzustellen (und wie gesagt, ich sehe durchaus den Sinn dahinter und was man sich dabei denkt, wenn man mehr Zeit braucht oder nicht einfach eine unregistrierte Masse ins Land lässt), aber einige Länder haben nicht dieses Glück. Italien kann nicht sagen "Ja bleibt mal kurz im Wasser, wir müssen was klären, bevor ihr ins Land dürft". Die Lage ist also ziemlich stressig für die Flüchtlinge, psychisch belastend und gefährlich. Da wundert es mich nicht, wenn man zu Hungerstreiks und Ähnlichem greift, wenn man kurz vor seinem Ziel aufgehalten wird und nicht weiß, was morgen sein wird.

  • Hm, das ist eine Seite von Leid. Sicherlich ist es ein Risiko Nein zu Lebensmitteln zu sagen, aber deswegen war das auch gleichzeitig so wirkungsvoll. Die Menschen fürchten sich mehr davor in Auffanglager in Ungarn abgeschoben zu werden als ein paar Tage zu hungern. Das ist ein anderer Ausdruck von Leid. Wenn wir uns die Geschichte unterschiedlicher Länder anschauen, wird doch deutlich, dass wir bereit sind viel zu opfern, wenn wir um unser oder das Leben unserer Kinder fürchten. Wenn wir das Gefühl haben, dass es nichts mehr zu verlieren gibt und wir alles daran setzen müssen, um Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft zu haben. Hungerstreiks sind nichts ungewöhnliches, wenn man Regierungen dazu bewegen möchte, schneller zu handeln. Ich will jetzt nicht sagen, dass das absolut richtig war, aber es ist keinesfalls verwerflich, sondern nachvollziehbar, was getan wurde. Und auf keinen Fall damit zu vergleichen, dass man Essen ablehnt, weil man besseres Essen will ...
    Ansonsten ist das mit den ganzen Regelungen in Österreich und Deutschland natürlich irgendwo nötig und sinnvoll für das Land an sich, aber für die europäische Lage wieder mal viel zu bürokratisch, langwierig und unpraktikabel. Diese Flüchtlinge befinden sich während solcher Wartezeiten nicht in irgend einer Parallelwelt, wo die Zeit still steht. Sie befinden sich in Ländern wie Ungarn, Italien und Griechenland, die eigentlich tatsächlich von sich sagen können, dass es ihnen wirtschaftlich nicht ganz so gut geht (im Gegenteil zu Deutschland). Wir haben eine wundervolle Lage, um es uns leisten zu können solche Regeln aufzustellen (und wie gesagt, ich sehe durchaus den Sinn dahinter und was man sich dabei denkt, wenn man mehr Zeit braucht oder nicht einfach eine unregistrierte Masse ins Land lässt), aber einige Länder haben nicht dieses Glück. Italien kann nicht sagen "Ja bleibt mal kurz im Wasser, wir müssen was klären, bevor ihr ins Land dürft". Die Lage ist also ziemlich stressig für die Flüchtlinge, psychisch belastend und gefährlich. Da wundert es mich nicht, wenn man zu Hungerstreiks und Ähnlichem greift, wenn man kurz vor seinem Ziel aufgehalten wird und nicht weiß, was morgen sein wird.

    Es geht hier nicht darum wer wirtschaftlich gut da steht (also wohl doch Wirtschaftsflüchtige), sondern darum das die leute vor krieg und verfolgung fliehen, da kan man auch in Italien oder Spanien etc. Asyl beantragen wo man sich und seine Familie schützen kann, achja ganz vergessen da gibts ja keine so dollen Sozialleistungen.
    Deutschland steht gut da? Wo denn bitte.
    Arbeitslosenzahlen werden seit Jahren geschoent, die Zahl der Erwerbstätigen die trotz vollzeitjob aufstocken müssen, steigt rapide an.
    Die Zahl der Kinder die von Armut betroffen sind ist so hoch wie noch nie, gab ja erst deswegen vor kurzem ne Ermahnung von Amnesty international.
    Die Zahl der leute die von den Tafeln leben müssen und der Kinder die den ganzen Tag ohne was zu Essen in der Schule sitzen müssen steigt ebenfalls rapide.
    Nun mal zum lieben Geld, wir haben über 2 Billionen Schulden, iwann müssen diese mal getilgt werden, unserer jetziger angeblicher Wohlstand beruht nur auf pump.
    Und hört auf zu argmentieren wir brauchen Einwanderung damit unsere wirtschaft davon profitieren kann, grösster bullshit.
    Genau die Firmen die jetzt nach Fachkräften suchen, haben sich jahrelang gesträubt leute auszubilden, oder ausgebildete einzustellen.
    Kosten dafür scheuen aber die Kirschen vom Kuchen haben wollen.
    Wir befinden uns aktuell in einer Industrierevolution (ROBOTER )welche alleine in den USA in den nächsten 20 Jahren bis zu 47% der Arbeitsplätze zertören wird, bzw.kann.
    Für Deutschland liegen bislang keine Zahlen vor, jedoch kann man von minimum 30% der Arbeitsplatzverluste ausgehen.

  • Das hat aber nichts mit den Flüchtlingen zu tun, wenn unser Land nicht wirtschaften kann. Außerdem ist nur logisch, dass sie sich den Ort aussuchen, der noch am attraktivsten erscheint. Und Deutschland gewährt auch die besten Chancen, nicht abgewiesen zu werden.
    Es gibt nun mal wichtigeres als finanzielle Aspekte und mit dem Finger auf andere zu zeigen und zu kreischen, der war böse, hilft auch nicht.
    Am Ende wäre das einfachste, man würde eine stärkere Front gegen die IS aufstellen, aber dankt der Türkei würden die Kurden ja geschwächt. Wie siehts da drüben eigentlich aus, man hört nix mehr?

  • Wieder ein schönes, informatives Video von Tense. Thema ist u.a Vorurteile über Flüchtlinge:


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  • @QueFueMejor
    Deine Jugendsünden seien dir verziehen :D
    Das von dir angesprochene Foto kenne ich nicht, macht aber nichts. Ja, auch hier gibt es genügend Kriminelle. Nun kannst du Deutsche aber nicht aus dem eigene Land werfen, brauchst deine Koffer also nicht zu packen. ;) Ich finde es aber nicht in Ordnung, wenn Asylsuchende hier kriminell werden bzw sind und der Staat nicht einschreitet.
    Nun könntest du sagen, da ein Teil der Deutschen auch so sind, muss man das dulden. Das sehe ich anders.


    @kleiner Domi
    Ich gebe dir Recht. Wer sich übe hohe Kosten beschwert und Heime anzündet ist auch unglaubwürdig. Diese Doppelmoral ist schlichtweg dämlich.
    Das ändert aber nichts daran, dass man straffälligen Asylanten klar mit der Abschiebung drohen muss. Ich würde in einem Fremden Land auch keine Frauen belästigen oder stehlen. Hier auch nicht ;)
    Die angesprochene Perspektivlosigkeit habe ich ja auch erwähnt. Das die Politik auf ganzer Linie versagt hat, da ist sich im Forum wohl jeder einig.


    @die Diskussion wegen dem verschmähten Essen:
    Wenn man sich für einen Streik entscheidet, ist das nur konsequent. Als Veganer finde ich es nur abartig Lebensmittel rum zu werfen und die Kinder am Streik teilnehmen zu lassen. Wegen der Angst vor dem Lager ist die Aktion verständlich, auch wenn ich es nicht nachvollziehen kann, dass man unbedingt nach Österreich, Deutschland oder Schweden will, wenn man in einem sicheren Land angekommen ist.


    Das hat aber nichts mit den Flüchtlingen zu tun, wenn unser Land nicht wirtschaften kann. Außerdem ist nur logisch, dass sie sich den Ort aussuchen, der noch am attraktivsten erscheint. Und Deutschland gewährt auch die besten Chancen, nicht abgewiesen zu werden.
    Es gibt nun mal wichtigeres als finanzielle Aspekte und mit dem Finger auf andere zu zeigen und zu kreischen, der war böse, hilft auch nicht.
    Am Ende wäre das einfachste, man würde eine stärkere Front gegen die IS aufstellen, aber dankt der Türkei würden die Kurden ja geschwächt. Wie siehts da drüben eigentlich aus, man hört nix mehr?


    Wir können wirtschaften und wie wir das können. Wir verteilen nur schlecht


    Krieg gegen den IS? Hat dir der Krieg gegen den Terror der letzten Jahre nicht gereicht?