Wettbewerb 01: Drabble


  • Ähnlich wie im letzten Jahr gibt es auch dieses Jahr wieder eine bestimmte Anzahl an Punkten, die ihr den Texten geben könnt. Dabei ist zu beachten, dass ihr frei wählen könnt, wie genau ihr die Punkte verteilt und welche Texte mehr Punkte als andere bekommen. Achtet jedoch darauf, dass ihr die Punkte, die euch zur Verfügung stehen, komplett ausschöpft. Votes, welche zu wenige oder zu viele Punkte enthalten, können leider nicht gezählt werden. Des Weiteren solltet ihr eure Punkte mindestens auf drei Texte verteilen, eure Wahl begründen und natürlich nicht für eure eigenen Texte voten. Es ist außerdem hilfreich, euch das "How to vote-Topic" anzusehen. Schreibt ihr in dieser Saison besonders viele Votes, habt ihr die Chance auf einen individuellen Benutzertitel. Weitere Informationen findet ihr hier: Informationen und Regeln zur Wettbewerbssaison 2014


    Zitat von Aufgabenstellung

    Drabble
    100 ist eine große Zahl, doch wird diese umso kleiner, sobald man mit 100 Wörtern einen Text verfassen soll. Bei diesem Wettbewerb ist es eure Aufgabe, einen Drabble zu einem Thema eurer Wahl zu verfassen. Ob ihr zu einem aktuellen Thema, was euch gerade beschäftigt, oder eine Beschreibung einer Pflanze schreibt, ist euch überlassen. Dabei muss euer Drabble ein Wort als Überschrift besitzen und genau 99 Wörter als Fließtext. Passt gut auf, dass ihr diese 100 Wörter nicht über- oder unterschreitet, denn sonst darf euer Text leider nicht teilnehmen. Schafft ihr es, die 100-Wörter-Hürde zu nehmen?


    Ihr könnt 29 Punkte verteilen
    Des Weiteren dürft ihr in diesem Wettbewerb an eine einzelne Abgabe maximal 12 Punkte vergeben.


    Der Vote läuft bis Sonntag, den 16. 02. 2014, um 23:59 Uhr.




























































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  • Download-Post


    Wie gewohnt könnt ihr euch die Abgaben der Wettbewerbe hier im PDF- und ePub-Format herunterladen, um so auch unterwegs lesen zu können.
    Die PDF wurde von Sheogorath und das ePub von Sakul erstellt. Sollten Fragen und/oder Anregungen bestehen, dann zögert bitte nicht die Urheber deswegen anzusprechen; konstruktive Verbesserungsvorschläge sind immer willkommen.
    Für eine kurze Anleitung und noch einmal die Einführung zu den "Wettbewerben unterwegs" klicke hier.


    Notiz zur Nutzung des Inhaltsverzeichnisses der PDF: Durch Drüberfahren mit dem Mauszeiger ändert sich der Cursor in eine Hand, durch Klicken gelangt man nun zum Beginn des jeweiligen Textes

  • Ich hab mir vorgenommen im neuen Jahr auch mal zu voten. =)
    Also ich werd kurz zu jedem was sagen... äh LEUTE!? Mein erster Vote und 58 Abgaben. °_°
    Was ich noch sagen muss ist, dass die Kommentare keinen Autoren oder so angreifen, Geschmäcler sind immer subjektiv. ^^


    [tabmenu]
    [tab=1-5]FiNiShEd
    Mir gefällt die Schreibweise des Titels nicht, das wirkt einfach sehr unprofessionell.
    Ich mag es zwar, wie in recht wenigen Worten die Umgebung beschrieben wird, aber der Inhalt sagt mir nicht so zu, weil ich diesem "die sind soo böse zu mir, weil ich ANDERS bin" sehr kritisch gegenüberstehe. Überhaupt, wenn sich ein Prota grundsätzlich mal als anders beschreibt.


    Vergessen
    Mir gefällt schon der erste Satz ur gut und ich glaube, dass die Möglichkeiten, die ein Drabble bietet, ganz ausgenutzt wurden. Die Thematik gefällt mir auch. ^^


    Liebe
    Unter Liebe versteh ich was anderes irgendwie ôo Ich weiß nicht, mir wurden die Gefühle nicht wirklich transportiert.


    Warten
    Das gefällt mir wirklich gut. Es hat einen wahren Kern und regt zum Nachdenken an und ich habe noch nie ein Drabble über's Warten gelesen. ^^
    Nur dieses "!?" am Ende wirkt deplaziert.


    Nacht
    Die Atmosphäre wirkt zu übertrieben dargestellt auf mich. Da kommen gleich die Spinnen anscheinend in Scharren von Baum, etc... das wirkt etwas gekünstelt.


    [tab=6-10]
    Sinnlosigkeitserkenntnis
    Tut mir leid, ich kann damit einfach null anfangen ^^"


    Energie
    Thahaha, das ist echt geil! XD
    Das Drabble ist gleich sympathisch und lässt den Leser schmunzeln. =)


    Ausbruch
    Bringt er/sie sich um oder geht einfach? Solche negativ beladenen "Emodrabbles" mag ich gar nicht. Ich finde, die versuchen künstlich eine tiefsinnige Atmosphäre zu schaffen, die aber leider nicht tiefsinnig in meinen Augen ist. Tut mir leid, möge es der Autor mir nicht persönlich nehmen ^^"


    Gefangen
    Damit verhält es sich ähnlich wie mit der Nummer 8, nur gefällt mir das besser. ^^


    Friede
    Tut mir leid, damit kann ich auch recht wenig anfangen ^^"


    [tab=11-15]
    Regenbogenkuss
    Jajaja! Das ist uuur süß! *_* Solche Drabbles mag ich.
    "Dann küsste er ihn." Haach <3 Vote, vote, vote! Und das Drabble hat zudem noch eine tolle Atmosphäre und einen angenehmen, fließenden, lockeren Schreibstil. ^^ Bzw. der Titel ist einfach schön.


    Morgenröte
    Mir gefällt der Schreibstil des Drabbles und das Thema ist ansprechend - und ansprechend gestaltet. ^^


    Maskenball
    Mir gefällt der Titel zwar gut, aber ansonsten finde ich das Ganze etwas zu melodramatisch und der Leser wird mit der Nase auf die Meinung des Autors direkt und ungeschönt draufgestoßen.


    Nachklang
    Auch schöner Titel, aber hier finde ich das etwas zu theatralisch.


    Erinnerungen
    Hier verhält es sich genauso. Diese Formulierung "für immer" und alles, was dem ähnlich ist... ähnlich sich einfach zu sehr, weil man damit glaubt, dass man damit eine traurige, bedrückende Atmosphäre schafft, aber irgendwie kommt es bei mir nicht an.


    [tab=16-20]
    Einzigartig
    Das find ich ganz niedlich, aber leider kann ich mehr dazu nicht sagen. ^^"


    Sturmzeit
    Der Titel ist wirklich schön, aber die Betonung mit dem HERZEN fand ich dann zu kitschig. Der Leser sieht schon an der Symbolik, dass es sich nicht um einen echten Sturm handelt, da muss man das nicht noch einmal erwähnen.


    Drugdeals
    "Brecht ihm BITTE das Genick?" Ein sehr höflicher Gangster. XD
    Das Drabble steckt leider voller Klischees wie das böse Lachen oder die Namen. Aber die Thematik würd ich sonst interessant finden.


    Erdenspalter
    Ich find den Titel toll, weiß aber momentan nicht so recht wie ich zum Drabble selbst stehe.


    Jahrhundert
    Das ist ein Drabble, das wirklich zu den Besten gehört. Der Schreibstil ist gut, das Thema ist interessant, es ist fesselnd. =)


    [tab=21-25]
    Kinderwagenfahrerinnenrechte
    Haha, also irgendwie hat das seinen eigenen Charme =D


    Liebeskummer
    Das mit den Myraplablättern ist geil =D
    Aber ich finde, dass Liebeskummer bei den beiden... naja nicht so mitreißend ist ^^"


    Abschied
    Also ja, ich finde hier verhält es sich so ähnlich wie mit den anderen dieser Sorte. Das ist auch etwas... naja diese erzwungene Tiefsinnigkeit und Theatralik eben.


    Farbillusion
    Hm, das ist so ein Drabble, zu dem weiß ich nicht so recht wie ich dazu stehe ^^"


    Nimbus
    Ist das nicht etwas too much für Musik? Trotzdem find ich das Thema Musik damit vereint recht ansprechend ^^


    [tab=26-30](Halbzeit etwa Mann! XD)
    Verbannungsstern
    Hm, an sich ganz interessant. Hat auf jeden Fall was. ^^


    Angsttraum
    Der Anfang und das Ende sind auf jeden Fall interessant, auch wenn mir der Inhalt auch nicht so zusagt, aber das hier ist gut. ^^


    Hoffnungslos
    Okay... ein Ei? Nun ja, ich hab mir unter dem Titel ja was anders vorgestellt ^^"


    Einsamkeit
    Die Stadt ohne Gesichter, das gefällt mir irgendwie. ^^


    Knubbel
    Das liest sich ein wenig sehr kindlich, aber wenn der Autor, der das geschrieben hat, selbst noch sehr jung ist, dann find ich, dass er schon eine ordentliche Leistung gebracht hat. Leider werd ich es nicht voten, aber mach weiter so. ^^ Man konnte jedenfalls die Problematik an der Entscheidung erkennen.


    [tab=31-35]
    Wegweiser
    Das find ich auf jeden Fall sehr originell und schön gemacht. Das macht richtig Freude, es zu lesen. ^^


    Zeitenwunsch
    Hm, ich weiß auch nicht, aber irgendwie kann ich beim besten Willen nicht viel damit anfangen ^^"


    Forest
    Warum Forest? Warum ein englisches Wort? ich mag englische Titeln, aber das wirkt sehr gewollt^^"


    Wortsymphonie
    Also das find ich ur schön. Der Schreibstil, die Atmosphäre, der Titel, die Wortwahl und der Inhalt. <3


    Du
    Den Inhalt find ich sehr, sehr schön. Nur diese rhetorischen Fragen am Ende wirken immer... naja so theatralisch halt. Weniger davon ist mehr und gar keine rhetorischen Fragen sind noch besser ^^"


    [tab=36-40]
    Schlankwald
    Ich find die Spannung gut aufgebaut und die Wortwahl ist treffend, allerdings kann ich relativ wenig mit dieser Slendermanhysterie anfangen ^^"


    Schwerelos
    Es ist zwar schön, aber viel mehr kann ich dazu nicht sagen.


    Erleuchtung
    Hm, ich weiß hier wieder nicht, wie genau ich es einordnen soll ^^"


    Spieluhrmagie
    Das hat durchaus was Bezauberndes. ^^ Allerdings konnt ich auch nicht ganz in den Text einsteigen.


    Mitternachtsphilosophie
    Pixel zu pixel, bit zu bit? =D Das find ich ja mal originell lol


    [tab=41-45]
    Seelenspiegel
    Also es ist so, ich hab eine Abneigung gegen gewisse Synonyme, generell manchmal gegen Synonyme im Allgemeinen und Seelenspiegel ist eins dieser ganz kitschigen Synonyme, die... ^^"


    Ascheträume
    DAS fand ich gut, das war packend und ur schön x3


    Entscheidung
    "Leb wohl mein Geliebter?" Wer redet denn heute so? ^^"
    Kann mich leider auch gar nicht packen.


    Lebensreise
    Das ist keins dieser Texte, der dir vorgibt tief, bedeutungsvoll, poetisch und gut geschrieben zu sein, der hier IST tief, bedeutungsvoll, poetisch und gut geschrieben. <3


    Lautvoll
    Gibt es das Wort? ^^" Das mag ich persönlich nicht...


    [tab=46-50]
    Metaphysik
    Ich mag diese Selbstmordtexte nicht, weil sie oft unecht wirken, als wollte man nur mit dem Thema beeindrucken wollen. ._.


    Götterdämmerung
    Hm, das hat durchaus etwas. ^^


    Versteckspiel
    Wow, das find ich beeindruckend. ^^ Hier auch wieder, wie man das Thema in wenigen Worten rüberbringt und es ist halt dazu noch ur süß^^


    Bella
    Das selbe wie bei "Knubbel". Sehr, sehr kindlich, aber wenn der Autor ein Kind ist, dann kann man ihn nur zum Weitermachen ermutigen =)


    Liebe
    Es ist eine nette Zusammenfassung eig. dessen, was sich jeder schonmal über die Liebe gefragt und nacgedacht hat. ^^


    [tab=51-58]
    Anomie
    Ich weiß hier auch nicht, was ich davon halten soll, aber rein technisch ist das Drabble sehr gut gemacht. ^^


    Newbie
    Thahaha. ='D Wollt da wer prüfen wie pervers wir alle denken?
    Find ich endgeil, echt x) Auf den Gedanken muss man erstmal kommen, Respekt dafür =D


    Himmelsspiegelbild
    Wow, das ist poetisch und schön *_* Es ist einfach fantastisch gemacht und... x3


    Türen
    Schade, dass es hier um Liebe geht. Da hätt ich mir viele andere Dinge vorgestellt.
    Liebe heilt Wunden... ist mir etwas zu kitschig ^^"


    Mitternachtsklangparadies
    Der Titel hat seinen ganz eigenen Charme, genauso wie der Text an sich.
    Ja, gefällt. ^^ Hat was Bezauberndes.


    Gaben
    Mir gefällt der gesamte Text von seiner Machart gut, nur der letzte Satz... der haut alles zusammen ^^"
    Das hört sich für mich so nach Morakeule des Autors an und das mag ich gar nicht.


    Partein
    Das spricht mich irgendwie wenig an ^^"


    Teppich-GMBH
    Hm, das... ich weiß nicht, was ich damit anfangen soll ^^"


    [/tabmenu]


    Vote:
    Regenbogenkuss: 6
    Jahrhundert: 2
    Wortsymphonie: 2
    Lebensreise: 7
    Versteckspiel: 2
    Himmelsspiegelbild: 8
    Newbie: 2


    EDIT PS: Leute, nicht liken, voten =P

  • Da ich mir vorgenommen habe, mich diese Saison auch mit Texten zu beschäftigen, wollte ich auch nun einmal voten.
    Ich habe mir alle gründlich durchgelesen und muss sagen, die sind alle richtig gut, sodass mir die Entscheidung schwer gefallen ist.
    Ich werde aber nicht zu allen Abgaben etwas sagen, sondern nur zu denen, für die ich vote.


    10 Punkte an Abgabe 9 - Gefangen
    Diesen Text finde ich sehr interessant und passt auch gut zur gewählten Überschrift. Der Inhalt ist gut und das Drabble wurde in einem schönen Schreibstil geschrieben.
    9 Punkte an Abgabe 12 - Morgenröte
    Das Thema dieses Textes finde ich sehr spannend, vor allem finde ich es toll, wie der Autor den Text geschrieben hat.
    5 Punkte an Abgabe 36 - Schlankwald
    Das Fandom finde ich sehr spannend. Die Wortwahl gefällt mir sehr und passt auch zum Spiel.
    3 Punkte an Abgabe 23 - Abschied
    Ich liebe diesen Text ^^ Die Beschreibungen sind sehr treffend und es ist einfach alles perfekt.
    2 Punkte an Abgabe 13 - Maskenball
    Ich weiß zwar nicht warum, aber aus irgendeinem Grund musste ich diesem Drabble Punkte geben...


    LG The_Kings

  • [tabmenu][tab=Vorwort]
    Keine Ahnung wie lange ich schon daran sitze und mein Nacken tut weh. v.v
    So da mir persönlich die Konkurrenz dann doch etwas zu viel war, habe ich mich entschlossen nicht in diesem Wettbewerb mit einzusteigen, möchte es mir aber nicht nehmen lassen mal meinen Vote zu hinterlassen. Ich habe zu jedem Drabble etwas kurzes hingeschrieben bzw. kurz und knapp meine grobe (wenn nicht sogar eher spärliche) Meinung geschrieben. ^^ Und bitte nehmt meine Worte nicht allzu persönlich; es ist lediglich nur mein Eindruck!

    [tab=Drabbles][subtab=1-10]

    01 Finished
    Dahingehend mag ich nicht den Stil der Überschrift, um ehrlich zu sein, diese großen und kleinen Buchstaben abwechselnd, wollte mich dennoch aber davon nicht irritieren lassen. Was ich sehr mag ist, dass in dem Vordergrund eine Handlung – eine kleine Geschichte wenn man so will, - verarbeiteten worden ist. Und auch diese Struktur eines Gedichtes angenommen wurde, finde aber das im allgemeinen vielleicht mehr auf die Gefühlswelt gegen Ende Bezug genommen hätte, statt es mit einer Sackgasse zu beenden. Ist aber hinsichtlich dessen nur meine persönliche Meinung.~


    02 Vergessen
    An sich bereits ein starker Titel in meinen Augen, auch wenn er vielleicht recht simpel sich zu Beginn anhört, aber wenn man näher sich mit diesem Wort befasst, so kann man viel über dieses „Vergessen“ nachdenken. Über all die Dinge die nicht mehr relevant sind bzw. von Bedeutung. So auch hier finde ich es besonders, das im Fokus eine kleine Unterhaltung zwischen zwei Personen war, die auch auf der einen Seite gut zum Thema bzw. zur Überschrift gepasst hat.


    03 Liebe
    Zuerst war ich ehrlich gesagt eher skeptisch, wie das Thema hier verarbeitet worden ist, einfach weil Liebe immer wieder in Werken vorkommt und nicht gerade etwas neues ist. Jedoch war ich umso mehr vom Ende überrascht, dass auch zeigt, dass Liebe auf der einen Seite auch – mehr oder weniger – zu einem leichten Wahnsinn führen kann bzw. besitzergreifend enden kann und derjenige aus Eifersucht darüber, diese Person teilen zu müssen, lieber umbringt, als zu wissen, dass dieser Mensch nicht voll und ganz ihm gehören würde.


    04 Warten
    Gefällt mir besonders dadurch, dass es sehr auf den Alltag bezogen wurde und in gewissermaßen recht hat, wie lange man doch im Leben wartet. Und gerade, wenn man es einem bewusst wird, dass man durch all diese Warterei – bis man etwas beendet hat und das neue anfangen kann, –man wiederum auf etwas neues warten muss.


    05 Nacht
    Besonders durch die schönen – wenn auch nicht unbedingt detailreiche beschreiben (aber wie den auch bei gerade mal hundert Wörtern) – Beschreiben der Landschaft, sowie auch die Erwähnung des Gefühles der Angst, wenn die Nacht einbricht.


    06 Sinnlosigkeitserkenntnis
    An sich eine nette Beschreibung einiger Albereien die man vielleicht mal als Kind gemacht hat (hehe), dennoch finde ich hier wenig Bezug auf den Titel, hätte man vielleicht doch einen mit Kirschen(-spucker) wählen können.


    07 Energie
    Ohje ich musste beim letzten Satz ehrlich gesagt lachen. Zuerst habe ich es mit einem Arbeiter assoziierte, der hart für seinen Betrieb/ Vorgesetzten schuften muss und gewissermaßen ausgebeutet wurde. Aber umso mehr war das Ende einfach überraschend und hat mir persönlich sehr gut gefallen (so muss ich also mein Smartphone immer fühlen :C, danke für diese Erkenntnis!).


    08 Ausbruch
    Dieser Gedankengang ist zwar eher kurz angebunden, was den Beweggrund eher zugrunde liegt, finde aber dass es dennoch einen sehr schönen poetischen Akzent mit verarbeitet wurde. Wenn auch hier mir etwas mehr Bezug auf den Titel – diesen „Ausbruch“, - entscheidend gefehlt hat.


    09 Gefangen
    Ich mag sehr gerne diese Symbolik die in diesem Drabble mitschwingt, besonders im Bezug auf die Träume, dass so gesehen, diese Person nur wirklich in ihrer Fantasie, ein Leben vielleicht leben kann, was sie sich wünscht. Auch das sie dadurch an ihre Träume gebunden bzw. gefangen ist und in der Realität das lyrisch Ich keinen wirklichen Halt findet. Im allgemeinen kann man hier viele Ideen und Meinung mit ein interpretieren, was ich finde, dass es dadurch viel facettenreicher und interessanter macht.


    10 Friede
    Hier finde ich es gelungen wie dieser Satz - der ja mehr im lächerlichen Verhältnis verwendet wurde – mit hin einschwingt. Mag ich sehr, auch wenn ich eher ein Fan von Beschreibungen der Gefühlswelt bin, fand ich es dennoch unterhaltsam.

    [subtab=11-20]


    11 Regenbogenkuss
    Ich liebe diesen Titel einfach! Finde auch, dass solche immer mehr aus diesen „normalen“ herausstechen, welche mit zwei Wörtern zu einem verbunden wurde. Ebenfalls mir auch sehr das Thema zusagt und wirklich schön in Verbindung mit dem Titel steht. Mein persönlicher Favorit unter den Werken.


    12 Morgenröte
    Noch so ein Titel der meinen Geschmack wirklich trifft. Ich mag hier persönlich sehr, dass es etwas leichtes von einem Gedicht hat, nicht von der Struktur, aber von den Sätzen finde ich, dass man sogar es gut in ein solches umwandeln hätte können. Aber auch als Drabble macht es sich nicht schlecht und ich mag es, dass hier die Morgenröte als eine Art Erlösung, der langen und schlimmen Blutnacht, eine Rolle inne hat.


    13 Maskenball
    Auch würde geschickt ein Thema miteinbezogen. Besonders in dieser Hinsicht, da auch in einer Art und Weise jeder Mensch eine Maske oder auch anders gesagt, eine Fassade trägt um sich beispielsweise auch vor anderen zu schützen, die Tränen vielleicht dahinter zu verbergen, um ja keine Schwäche zu zeigen. Dieses Wortspiel im Bezug auf den Titel hat mir auch sehr zugesagt, da unsere Gesellschaft, man auch als ein „Maskenball“, anderer Art, bezeichnen könnte.


    14 Nachklang
    Die Anspielung am Ende ist ziemlich eindeutig, finde es aber schön dass es nur bei jener geblieben ist, statt es einem mehr oder weniger, auf die Nase zu binden, was die verstorbene Person ihr zuletzt gesagt hat. In gewisser Weise kann man auch den Titel in dieser Hinsicht in Verbindung bringen, dass es so gesehen einen gewissen Nachklang – eine düstere Erinnerung – an jenes Erlebnis, an die verlorene Liebe


    15 Erinnerungen
    Ich mag den liebevollen Klang der in dem Drabble mitschwingt, finde aber das er von der Thematik, vielleicht etwas tu einfach gehalten wurde, was aber nur meine Meinung ist. Dennoch mag ich hier besonders die schöne Wortwahl und den wunderbaren Bezug zu dem Titel, der diesen gerecht wird.


    16 Einzigartig
    Evoli ist eines meiner Lieblingspokémon überhaupt und finde es auch mal eine gelungene Abwechslung, ein Werk das mehr sich an Pokémon orientiert zu lesen. Hier wird auch auf die Elemente zurückgegriffen, welche alle die Entwicklungen des kleinen Wesens symbolisieren. Sehr schön muss ich sagen. :)


    17 Sturmzeit
    Das Drabble hat einen schönen Rhythmus und auch einige Reime, die gelungen umgesetzt wurden, auch hier wieder fällt mir der Vergleich zu einem Gedicht ein.


    18 Drugdeals
    Vom Geschmack her, trifft es meinen leider nicht, aber dennoch schön, dass eine Handlung hier mehr aufgegriffen wird.


    19 Erdenspalter
    Hier mag ich den Bezug zu einer Beschreibung bzw. zu einem Handeln, aber ansonsten hat es mich vom allgemeinen Eindruck nicht sonderlich überzeugt, hat aber einen abenteuerlichen Touch.


    20 Jahrhundert
    Finde zwar das es ein interessantes Thema beinhaltet, man hätte jedoch mehr als nur ein Jahrhundert miteinbeziehen können (ein Jahrtausend vielleicht?). Ansonsten aber auch nicht unbedingt etwas neues um ehrlich zu sein.


    [subtab=21-30]
    21 Kinderwagenfahrerinnenrechte (was für ein Titel x_x)
    Von der Handlung her, mag ich auch hier wiederum den Bezug zu einer Alltagssituation, besonders das fahren mit den Bus kann mal ein Abenteuer darstellen, fand es aber von dem allgemeinen Eindruck dann doch eher langweilig.


    22 Liebeskummer
    Dieses Drabble fand ich bisher eher unscheinbar, um ehrlich zu sein. Die Handlung war eher langweilig und kurz angebunden gehalten und ich denke, dass man vielleicht für einiges, dann doch eher Beschreibungen ansetzten sollte.


    23 Abschied
    Die Beschreibungen des Schmerzen und allgemein des Ganzen, fand ich sehr schön und man merkt, dass der Verfasser dessen auch gut mit Worten umgehen kann, demnach auch den Titl beim Wort nicht unbedingt erwähnen musste, da es von der Thematik her und besonders beim Ende, indirekt erwähnt wird, da Abschied ja auch ein Ende besiegelt und in diesem Falle, sich die Person vom Leben verabschiedet.


    24 Farbillusion
    Der Titel ist sehr faszinierend und auch den Drabble an sich mag ich gerne, da er auch auf der einen Seite sehr mysteriös wirkt und das gefällt mir.


    25 Nimbus
    Mag die schöne Symbolik hier, muss aber gestehen dass ich selber mit den Titel nichts anfangen kann/könnte, war aber sogleich neugierig darauf, hätte mir aber persönlich gewünscht, dass mehr darauf sich zurückzuführen lässt.


    26 Verbannungsstern
    Ich mag generell hier die Interpretationen des Sternes, welcher quasi die Person in dem Drabble, in den Tot verbannt, ebenfalls auch die Beschreibungen waren flüssig.


    27 Angsttraum
    Die Eröffnung jeweils mit den geschlossenen Augen und dann mit den geöffneten, welche die Person aus diesem Traum befreien, in der seine größte Angst angesprochen wurde, mag ich hier sehr. So entsteht auch eine schöne Verbindung innerhalb dieses Traumes, auch diese Erlösung aus dieser Angst.


    28 Hoffnungslos
    Auf der einen Seite war es interessant zu erfahren, vor was sie genau flüchtet, doch ich muss gestehen, dass wenn beinahe jedes Geschehen innerhalb eines Traumes sich ereignet, es dann auch sehr langweilig wird, eben jenes mitzuverfolgen, weil dann das besagte dann doch mehr nicht wirklich Real erscheint bzw. in der Wirklichkeit spielt..Zumindest durch die Erwähnung mit dem „Objekt ihrer Alpträume“, kam mir dieser Gedanke. Auch findet man nur wenige Anhaltspunkte, was es sein kann, was sie bedroht


    29 Einsamkeit
    Ein sehr schöner flüssiger Stil und dazu wunderbare Metaphern, die zwar nicht unbedingt leichte u entschlüsseln sind, aber bei nähere Betrachtung, meiner Meinung nach, sehr passend sind.


    30 Knuubel
    Von der Handlung bzw. dem Geschehen her, nicht unbedingt etwas spannendes, eher sogar langweilig und überwiegend wirkt es in meinen Augen auch etwas zu eintönig. Dennoch liebe ich Hamster und das Ende ist an sich traurig, kommt aber zugleich viel zu schnell abgehandelt und beinahe gleichgültig.

    [subtab=31-40]
    31 Wegweiser
    Ich mag diesen Drabble sehr, aufgrund der Thematik und der schönen Metaphern im Bezug auf die Nacht (und der Mond der König dessen <3). Finde ich sehr schön verarbeitet, trifft sehr meinen Geschmack.


    32 Zeitenwunsch
    Spricht mich persönlich an, da ich dieses empfinden auch teile finde es all, fand aber das es gegen Ende von den Beschreibungen her, etwas vernachlässigt wurde bzw. geschwächelt hat.


    33 Forest.
    Die Zeichensetzung war etwas komisch gehalten in meinen Augen, im Bezug auf die Anführungszeichen zu Beginn einer Aussage. Ansonsten findet in diesem Geschriebenen, das Schlüsselwort einen entschiedenen Widerhall und ist allgemein sehr präsent, dennoch fehlt mir selber etwas mehr Bedeutung zu diesem Wort bzw. etwas entscheidendes, was dieses Geschehen näher einem erläutert.


    34 Wortsymphonie
    Hier mag ich es, das es eine gewisse Anspielung mit einer „Traumwelt“ hat, in der die Person in dem Geschriebenen, sowohl fand ich die Metaphern schön verpackt und es widerspiegelt gut, was man mit Worten so alles machen kann. Vor allem der Titel findet sich hier auch wieder.


    35 Du
    Allgemein nicht unbedingt etwas neues, vielleicht auch dann doch eher etwas mehr oder weniger, gewöhnliches, was zumindest die Thematik betrifft. Zwar mag ich es und es spricht mich in einer Weise an, zumindest glaube ich, habe ich mich mal so ähnlich gefühlt, wobei ich hier eher denke, dass mehr Enttäuschung mitspielt und auch mehrmals vielleicht „Du“ verwendet hätte können. Denke, es hätte so einen mehr vorwungsvolleren Eindruck gemacht so gesehen auch passender zu dem Titel gewesen, aber ich finde es schön dass diese gewisse Enttäuschung sehr präsent und herauszuhören ist.


    36 Schlankwald
    Ohje Slender... zugegebenermaßen eine Vorstellung die mich morgens auf dem Weg zum Bus immer leicht paranoid werden lässt. XD Dennoch war ich etwas enttäuscht, das man wenig die Angst im allgemeinen „spüren“ konnte, man hätte vielleicht mehr mit der Umgebung spielen können, hier und da ein Vergleich mit einem schlanken Baum, der den Slender ähnelt, so als kleine Anregung.


    37 Schwerelos
    Schöne Beschreibungen, aber wiederum nichts wirklich neues bzw. etwas bei dem ich mir denke, dass es sich von anderen abhebt. Dennoch mag ich hier wiederum den Wortschatz.


    38 Erleuchtung
    An sich interessant, aber dennoch etwas verwirrend, zumindest empfinde ich es als solches. Klingt aber dennoch kreativ, wobei mir hier auch der Bezug zu dem Titel einfach grundlegend fehlt. Ebenfalls wirft es mehr Fragen auf, als


    39 Spieluhrenmagie
    Den Titel finde ich einfach nur bezaubernd (und der Vergleich mit einem griechischen Gott, ganz nach meinem Geschmack =D). Des weiteren finde ich, dass es durchgehend etwas hoffnungsvolles vermittelt hat, zwar nur von einer bestimmten Sache die Rede, aber dennoch gefällt mir dieser Drabble sehr, noch dazu da er im letzten Satz einen kleinen (vielleicht auch unscheinbaren) Reim beinhaltet.


    40 Mitternachtsphilosophie
    Ich finde zwar es interessant, das hier einige Fragen aufgeworfen worden sind, dennoch aber nicht unbedingt etwas besonderes oder etwas, was sich sehr von den anderen abhebt.


    [subtab=41-50]


    41 Seelenspiegel
    Finde das es viele Aspkete hat, die wahr sind, dennoch aber wieder etwas, was nicht sonderlich viel auf eine Handlung legt oder Beschreibungen. Man hätte einiges bezüglich der Beschreibungen der Augen machen können.


    42 Ascheträume
    Keine schlechte Erzählung, aber viel zu vorhersehbar in meinen Augen, klingt auch sehr nach dem Resultat eines Krieges bzw. jemand, der das Feuer damals legte, dass alles niederbrannte.


    43 Entscheidung
    Schöne Gefühlsbeschreibungen, aber leider auch nicht unbedingt mehr, finde uach das man hätte mehr Rücksicht auf diese „Entscheidung“ hätte nehmen sollen, bzw. .


    44 Lebensreise
    Diese kurzen Sätze, meist waren auch Ellipsen dabei, fand ich wirklich gut umgesetzt (wieder einmal erinnert es mich zunehmend an ein Gedicht), und vor allem diesen schöne Rhythmus darin, der einen dazu veranlasst es noch einmal zu lesen. Außerdem sehr flüssiger Stil.


    45 Lautvoll
    Die Beschreibungen harmonieren weitgehend sehr wohl, nur wird mir diese Botschaft nicht wirklich deutlich, selbst nach mehrmaligen lesen bliebt mir diese verschlüsselt. Trotzdem nett zu lesen.


    46 Metaphysik
    Der Titel gibt wenig Aufschluss darüber, warum dieser gewählt wurde und auch hier fehlt mir dieses Entscheide in dem Text, wo sich der Title finden lassen würde. Vor allem das fehlt mir, auch eben dass der Inhalt an sich auch keinen Wendepunkt aufweist bzw. etwas was die Spannung erhöhen würde.


    47 Götterdämmerung
    Der Title ist sehr schön, aber das Werk allgemein ist nicht unbedingt etwas, was auch hier sich deutlich von anderen sehr ausmacht, aber an sich faszinierend dargestellt.


    48 Versteckspiel
    Gefällt mir sehr, da hier deutlich diese Anspannung auch davor deutlich wird, zwar kurz angebunden, was zumal an der Wortbegrenzung liegt, dennoch hat es mir gefallen es zu lesen. Zudem sich ein sehr flüssiger Stil ausmachen lässt.


    49 Bella
    Wirklich süß, aber leider auch nicht mehr und hier finde ich diese Zeilensprünge ehrlich gesagt recht nervig bzw. anstrengend mitzuverfolgen. ^^'' Dennoch gefällt mir hier wiederum dieses leicht kindliche sehr.


    50 Liebe
    Hmm... zwar schön wie Fragen aufgeworfen wird, aber dieses Thema gibt es sehr oft, demnach leider nicht etwas unbedingt neues. Mir persönlich gefällt es auch mehr, wenn man dieses Gefühl auf eine Person lenkt, für der man es empfindet, statt allgemein über jenes zu sprechen.

    [subtab=51-58]

    51 Anomie
    Ich finde es recht faszinierend was der Autor hier für ein Werk geschrieben hat, jedoch dennoch gibt der Titel wenig Aufschluss darüber, was nun damit gemeint ist. Aber an sich ist der Stil wirklich gut, nur allerdings wirkt es hier an einigen Stellen etwas verwirrend.


    52 Newbie
    Dieser Drabble zeichnet sich besonders durch seine Andersartigkeit aus, dass man etwas neues wagt, in dem Sinne des Werkes zu ersten Mal Pokémon spielt. Finde es wirklich gelungen in dieser Hinsicht.


    53 Himmelspiegelbild
    Ich finde diesen schönen flüssigen Stil, zudem noch die schönen Metaphern und Beschreibungen, machen besonders dieses Werk in meinen Augen gelungen. Zudem es diese Sehnsüchtig nanch der Sonne merklich hervorhebt und der Titel einfach ein schön ist.


    54 Türen
    Ich finde die Symbolik bezüglich der Tür hier gelungen umgesetzt, ebenso dass diese mit der Liebe in Verbindung steht bzw. eben jenes Gefühl eine neue öffnet, einen neuen Weg.


    55 Mitternachtsklangparadies
    Die Beschreibungen heben sich hier deutlich ab und an denen etwas märchenhaftes haftet. Finde es einfach nur schön.


    56 Gaben
    Diese „Gaben“ wurden gut zur Schau gestellt, die an uns Menschen verteilt wurden, mit denen wir entweder erschaffen oder zerstören können. Allerdings dennoch etwas unscheinbar, im Vergleich zu den anderen, dennoch hat es einen poetischen Touch, der mir gefällt.


    57 Parteien
    Verhältnismäßig zu den anderen Drabbles eher langweilig gehalten, auch dieser Vergleich innerhalb des Geschriebenen hat mir selber nicht wirklich zugesagt.


    58 Teppich-GMBH
    Auch dieser trifft nicht unbedingt meinen Geschmack, was aber vor allem an der Handlung lag, die nicht unbedingt mit Spannung überzeugte.


    [tab=Punkteverteilung]
    Es tut mir leid das es nicht für alle gereicht hat, deren Werke mir sehr gefallen haben. Nur gab es einige, die ich dann meiner Meinung nach, verhältnismäßig besser waren.


    Regenbogenkuss 6 Punkte
    Einzigartig 3 punkte
    Gefangen 2 Punkte
    Mitternachtsklangparadies 4 Punkte
    Wortsymphonie 5 Punkte
    Farbillusion 3 Punkte
    Wegweiser 4 Punkte
    Lebensreise 2 Punkte


    6 + 3 + 2 + 4 + 5 + 3 + 4 +2
    = 29

    [/tabmenu]

  • [tabmenu]
    [tab='nicht lesen!']
    Einleitend die obligatorisch unwichtigen Worte, dass es anstrengend war, sich alles durchzulesen, selbst bei nur hundert Worten pro Text. Kleinvieh macht auch Mist... Das Bewerten fiel mir noch schwerer, aber gerade deswegen habe ich pro Drabble eher weniger Punkte verteilt, dafür können sich halt mehr Leute freuen. Ausserdem habe ich jeweils nur ein paar Worte bzw. einen Satz geschrieben, für mehr reichen sowohl meine Zeit, als auch meine Nerven nicht. Aber zumindest kann jeder etwas lesen (würde ich aber nicht unbedingt empfehlen).
    [tab='im Dutzend billiger']
    [subtab='1-12']
    FiNiShEd
    Joa, kann alles und nichts sein. Für mich leider zu nichtssagend.


    Vergessen
    Habe ich mehrmals gelesen und trotzdem nicht so recht verstanden, tut mir leid. Ansonsten halt ein altbekannter Denkansatz.


    Liebe
    Hey, das ist KEINE Liebe! Zumindest interessant.


    Warten
    Das kann ich dir nicht sagen, die meisten warten wohl auf das Ende. Ich habe für solche Gelegenheiten zum Glück immer etwas zu lesen bei mir. Hat mich nicht überzeugt.


    Nacht
    Der Abschlusssatz hmmm... also eigentlich liegts halt wirklich nah, dass Nacht ist. Aber ganz passabel beschrieben mit diesen wenigen Worten.


    Sinnlosigkeitserkenntnis
    Ok, nachdem ich Kabel des Tastenhandys gelesen habe wusste ich, dass die Überschrift hier tatsächlich Programm ist. Dafür gibt’s leider keine Punkte.


    Energie
    “Energie!” Star Trek undso... Vielleicht sollte das Handy lieber darum bitten, mal Pause machen zu dürfen, ist besser für den Akku, als zu früh ans Ladegerät zu kommen. Aber zumindest mäßig lustig.


    Ausbruch
    Ja, sagt mir mal wieder nichts über irgendeine Situation oder Personen. Deswegen nur halbwegs gut.


    Gefangen
    Hey, ich hätte Gefangen vor Ausbruch lesen sollen. Passt irgendwie zusammen. Und ist deswegen auch genauso halbwegs gut.


    Friede...
    Sie hat Eierkuchen gebacken? Zum Verständnis für manche muss man wohl sagen, dass die vielerorts auch Pfannkuchen genannt werden. Aber gut, das Drabble geht nur halbwegs, trotzdem hat es irgendwas.


    Regenbogenkuss
    Doch, liest sich durchaus nett. Gar nicht mal so schlecht eine kurze Szene eingefangen.


    Morgenröte
    Schonwieder eine Abgabe, die mich mit den wenigen Worten durchaus überzeugen kann. Schön geschrieben.


    [subtab='13-24']
    Maskenball
    Der Erkenntnis schliesse ich mich an. Wirklich gut und auch so wahr.


    Nachklang
    Eigentlich eine zu traurige Szene, um sie in nur hundert Worten zu verpacken, aber nicht schlecht.


    Erinnerungen
    Nett geschrieben. Ich kanns nachvollziehen. Leider mit traurigem Ausgang, aber mir gefällts.


    Einzigartig
    Hach, so süß und dann noch etwas über Evoli. Sowas bekommt von mir normalerweise einen Flauschpunkt. Mal sehen...


    Sturmzeit
    Durchaus nicht schlecht geschrieben, aber irgendwie kommts bei mir nicht so richtig an.


    Drugdeals.
    Nee, nich so meins. Ein Wort wie exzitabel benutzen, aber ansonsten keine perfekte Rechtschreibung reißt es dann auch nicht heraus.


    Erdenspalter
    Ist mir ehrlich gesagt zu exotisch, um es in einem Drabble zu verwenden. Ich weiss gar nicht, worum es geht, sorry.


    Jahrhundert
    Ein durchaus nachvollziehbarer Wunsch, aber an sich finde ich das trotzdem nicht so richtig optimal gelungen.


    Kinderwagenfahrerinnenrechte
    Passt wohl ganz gut hier ins Thema. Aber ansonsten leider zu banal.


    Liebeskummer
    Hihi, irgendwie süß geschrieben und nette Idee. Find ich gut.


    Abschied
    Kennt man eigentlich aus genügend Erzählungen besser. Da fehlt einfach das Besondere.


    Farbillusion
    Nicht schlecht geschrieben, lässt mich aber mit zu vielen Fragen zurück, die man wohl nicht in diese wenigen Worte packen kann.


    [subtab='25-36']
    Nimbus
    Monotonität? :huh: Ansonsten interessant. Wirkt auf manchen vielleicht seltsam, aber mir gefällts (ein bisschen).


    Verbannungsstern
    Da habe ich etwas anderes erwartet, aber trotzdem gefällt mir das Gelesene. Leider ein kleines Fehlerchen (drückten) aber egal.


    Angsttraum
    Kommt bei mir nicht so richtig an. Ich kann zwar an sich nichts bemängeln, aber manchmal ist das einfach so.


    Hoffnungslos
    Ich hätte mir gewünscht, dass es ein offenes Ende statt diesem recht traurigen bekommt. Trotzdem ganz gut geschrieben.


    Einsamkeit
    Ist mir zu ausweglos und deprimierend geschrieben. Auch wenn es nicht schlecht ist.


    Knubbel
    Ich kann doch diese traurige Geschichte nicht streng bewerten. Wäre vielleicht (wenn sie wahr ist) gut für einen Post im Wut- und Trauertopic. :verysad:


    Wegweiser
    Für mich mal wieder nicht ganz ersichtlich, worum es geht. Aber ansonsten hats durchaus was.


    Zeitenwunsch
    Jaja, nachvollziehbar, aber leider für mich nur mäßig geeignet als Drabble. Bitte in Zukunft noch mal nachschauen, wie das mit den Punken und Leerzeichen ist. ;)


    Forest.
    Ich wird nicht schlau daraus. Tut mir leid.


    Wortsymphonie
    Schon allein für den Begriff Wortkinder hast du einen Punkt verdient. Hat mir gut gefallen. Sehr, sehr schön geschrieben.


    Du
    Das Anliegen ist klar, kommt aber nur mühsam rüber. Weiss auch nicht, vielleicht fehlen mir da noch ein paar Emotionen.


    Schlankwald
    Mag sein, dass es daran liegt, dass ich das Spiel nicht kenne oder nur an der Überschrift, aber gefällt mir eher weniger.


    [subtab='37-48']
    Schwerelos
    Hallo, Major Tom. o/ Schade, dass es nur ein Traum war, warum nicht auf dieses Ende verzichten? Gefällt mir trotzdem.


    Erleuchtung
    Frankenstein Jr... Ja, nicht unbedingt schlecht, aber bei einer so hinlänglich bekannten Idee muss irgendetwas überraschendes passieren.


    Spieluhrenmagie
    Hui, ziemlich überraschende Wortwahl nach den vielen eher “normal” geschriebenen Werken. Aber warum nicht? Schlecht ist es jedenfalls nicht.


    Mitternachtsphilosophie
    Tja, was einem um Mitternacht nicht so alles durch den Kopf geht. Vielleicht hätte ich einen Punkt vergeben, wenn ich es um Mitternacht gelesen hätte. ;)


    Seelenspiegel
    Durchaus keine ganz verkehrte Erkenntnis, trotzdem wieder eines der Werke, die es nicht so recht schaffen, bei mir entsprechend anzukommen.


    Ascheträume
    Tränenverhangen kann man (muss man?) zusammen schreiben. :huh: Egal, es ist dabei und fertig. Aber trotzdem für mich eher eine recht seichte Geschichte. Nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut..


    Entscheidung
    Aber wenn doch beide Richtungen wundervoll sind? Hätte gerne gewusst, vor welcher Wahl der Protagonist wohl steht.


    Lebensreise
    Das gefällt mir PUNKT!


    Lautvoll
    Könnte der Anfang einer Geschichte für den nächsten Wettbewerb hier sein. So eigenständig ist es für mich allerdings etwas zu belanglos.


    Metaphysik
    Hach, irgendwie ein bisschen zum träumen. ^.^ Sei es die Wortwahl oder der Schreibstil, mir hat es sehr gut gefallen.


    Götterdämmerung
    Ich mag Krieg nicht. Ist mir zu deprimierend. Nicht schlecht geschrieben, aber...


    Versteckspiel
    Mal was ganz anderes. Aber es fehlt das gewisse Etwas am Ende, das mich zur Punkteverteilung hätte überreden können.


    [subtab='und der Rest']
    Bella
    So zuckersüß. Poste das doch hier noch mal, vielleicht mit einem Bild deines Hundes. :smalleyes:


    Liebe
    Du willst nicht wirklich in nur hundert Worten über die Liebe schreiben? Das wird nichts.


    Anomie
    Ich weiss nicht, was der letzte Satz bedeutet. Aber mann, das hat mir wirklich gefallen, kein Wort fühlt sich wahllos ergänzt an, alles passt.


    Newbie
    Hat tatsächlich jemand nicht von Beginn an an einen pkmn-Kampf oder so gedacht? :| Leider viel zu vorhersehbar.


    Himmelsspiegelbild
    Nicht schlecht, aber leider zu banal, um sich von diesen vielen Abgaben abzuheben.


    Türen
    Auch hier kann ich nur sagen, dass es nicht schlecht ist, mich aber zu wenig überrascht.


    Mitternachtsklangparadies
    Mitternacht scheint beliebt zu sein. Und ja, nicht ganz schlecht geschrieben, hat es durchaus geschafft, mir zu gefallen.


    Gaben
    Nee, ist mir zu einfach gestrickt. Nicht so interessant für mich.


    Parteien
    Viel zu einfach, mit dieser billigen Tour auf hundert Wörter zu kommen. Nein!


    Teppich-GMBH
    Ach bitte! Wenigstens hatte ich bei diesem Titel auch nichts erwartet. Und wie schreibt man eigentlich iPhone? Nimm einfach nächstes Mal ein Handy oder Smartphone. Von wegen, das Beste kommt zum Schluss! :(  
    [tab='Punkt!']
    3 Punkte - Anomie


    2 Punkte - Metaphysik, Wortsymphonie, Morgenröte


    1 Punkt - Maskenball, Mitternachtsklangparadies, Bella, Lebensreise, Spieluhrenmagie, Schwerelos, Wegweiser, Knubbel, Hoffnungslos, Verbannungsstern, Nimbus, Liebeskummer, Einzigartig, Erinnerungen, Nachklang, Regenbogenkuss, Friede..., Energie, Nacht, Liebe (Abgabe 03)
    [/tabmenu]

  • [tabmenu][tab=Obligatorisches Geplapper]Hallo zusammen.^^
    Nachdem ich mich an der letzten Saison weißgott zu wenig beteiligt habe, will ich jetzt doch glatt endlich mal wieder einen Vote verfassen. Nach wie vor empfinde ich Drabbles als ein ziemlich schwieriges Thema. 100 Wörter – was macht man denn damit? Daher werde ich wohl bei der Punktvergabe vor allen Dingen darauf achten, wie einfallsreich eine Abgabe ist und/oder wie sie mich als Leser zu fesseln vermag. Ich schätze, Rechtschreibfehler könnten bei einer so geringen Wortzahl auch schnell auffallen (aber zum Glück bin ich ja ein furchtbar schlechter Korrekturleser ; )). Ach, am Ende vergebe ich die Punkte vermutlich doch wieder nach Gefühl ^^’’ Bei einer solch großen Anzahl an Abgaben, werde ich leider nicht viel zu allen schreiben können. Ich denke, ich werde jedem Werk etwa fünf Sätze widmen (+/-). Das wird wohl leider nicht in jedem Fall Begründung genug sein, um meine Punktevergabe nachvollziehen zu können.
    [tab=Abgaben]
    [subtab=1-10]
    Abgabe 01 – FiNiShEd
    Nachdem ich noch vor wenigen Tagen im Kino eine Live Aufführung des National Theaters gesehen habe, muss ich bei diesem Drabble doch direkt an „Frankenstein“ denken. Eine recht klassische Situation, die hier beschrieben wird, mich persönlich jedoch immer wieder zu berühren weiß. Mir gefallen die kleinen Auffälligkeiten in diesem Drabble: Die Überschrift – ein Wust aus Groß- und Kleinschreibung, dessen tieferen Sinn ich nicht ganz ergreife (vielleicht steckt aber auch keiner dahinter). Die Form erinnert an ein Gedicht und ich bin sowieso ein Fan kurzer Sätze. Besonders sticht mir jedoch das Wort „nachlechzten“ ins Auge, das ich in dieser Form noch nie gehört habe, das aber viel stärker ist als das eigentlich zu erwartende „hetzen“, da in diesem Fall noch eine gewisse Gier deutlich wird. An sich wirklich schön, aber ich bin mir nicht sicher, ob bei einer solchen Anzahl an Abgaben nicht noch einige dabei sein könnten, die diesem Anfang die Show stehlen.


    Abgabe 02 – Vergessen
    Definitiv ein Drabble, das zum Nachdenken anregt. Außerhalb des zentralen Gesprächs bedient sich der/die Autor/in einiger schöner Personifikationen, die mir sehr zusagen. Das Ende ist überraschend – wohl wenige wären bereit, ihre Erinnerung für ewiges Leben herzugeben. Oder doch nicht? Vielleicht soll dieses Werk genau dies aufzeigen. Der Leser kann am Schluss für sich selbst entscheiden. Hier wurde in 100 Worte wirklich ein interessantes Thema verarbeitet. Ich danke, für den Denkanstoß.


    Abgabe 03 – Liebe
    Ophelia lässt grüßen. Das ziemlich radikale Ende bildet einen scheinbar starken Kontrast zu dem Titel dieses Drabbles, der sich meiner Meinung nach aber nach genauerem Nachdenken erübrigt, da erst die Liebe zu dieser Tat führte. Schön. Auch die anschwellende Nervosität und Furcht des lyrischen Ichs kommt recht gut zur Geltung, hätte aber vielleicht noch ein wenig stärker hervorgehoben werden können (wenn man den Platz dafür gefunden hätte). Über den Erfolg des Protagonisten kann man sich wohl auch streiten, denn immerhin liegt seine/ihr Geliebte/r nun auf dem Grund des Sees und ist somit auch für ihn/sie unerreichbar geworden. Gerade diese Mehrdeutigkeit gefällt mir ziemlich.


    Abgabe 04 – Warten
    In dieses Drabble hat sich der ein oder andere Fehler geschlichen, was ich aber nicht weiter schlimm finde. Das beschriebene Thema greift eines der alltäglichen Dilemma des menschlichen Daseins auf und macht mich als Leser irgendwie fast schon ein wenig wütend. Womöglich, da auch der Sprecher recht ungeduldig, fast genervt und wütend wird, was sich vor allen Dingen im letzten Satz zeigt. Diese Wahl passt sehr gut zu der Thematik des Drabbles, genauso wie die ständige Wiederholung des zentralen Wortes „Warten“. Und was ist nun die Antwort auf die gestellte Frage? Zuletzt wartet man wohl immer darauf, dass es weiter geht. Leider fehlt mir bei diesem Werk ein kleiner Funken Besonderheit, der es stärker von den anderen Abgaben abheben würde.


    Abgabe 05 – Nacht
    Ungewöhnlich empfinde ich bei diesem Drabble vor allen Dingen die Situation des lyrischen Ichs. Es erwacht aus einem Alptraum und befindet sich scheinbar direkt in dem nächsten. Als Leser fragt man sich natürlich sofort, wie der Protagonist in den Wald geraten ist, oder ob er gar dort lebt. Die alltäglichen Schrecken der Nacht werden, meiner Meinung nach, leider nicht ganz so stark deutlich. Andererseits ist dies auch nicht unbedingt negativ, da vielleicht nicht diese Schrecken, sondern die Furcht des lyrischen Ichs in den Fokus gerückt werden können. Mich persönlich reißt das jedoch leider nicht stark mit.


    Abgabe 06 – Sinnlosigkeitserkenntnis
    Wer mich kennt weiß, dass solche Texte einen Nerv bei mir treffen. Was für eine absurde Situation! Die 100 Worte wurden in diesem Fall sehr gut dazu genutzt, dem Leser im Gedächtnis zu bleiben. Der Titel wirkt wie eine Parodie auf das eigentliche Drabble selbst. Mir gefällt sehr gut die stetig steigende Absurdität dieser Abgabe, von dem verspeisten Handy, über die Nagelschere, bis hin zu der durch einen Kirschkern zerbrochenen Fensterscheibe. Vermutlich enthält der Text am Ende tatsächlich keinen tieferen Sinn, aber amüsant ist er allemal.


    Abgabe 07 – Energie
    Toll, dass mir dieses Drabble ein Schmunzeln abgewinnen konnte. Was als intensiver, mitleiderregender Text beginnt, endet unerwartet lustig. Eine gute Idee, auch wenn mir beim Lesen mindestens ein kleiner Rechtschreibfehler aufgefallen ist. Zugleich ist die Thematik in unserer heutigen Zeit auch noch aktuell (und erinnert mich an meinen armen 3DS). Viel mehr kann ich zu dieser Abgabe leider gar nicht sagen außer, dass sie mir wirklich Spaß bereitet hat und mir wohl allein deshalb im Gedächtnis bleiben wird.


    Abgabe 08 – Ausbruch
    Ich bin mir nicht sicher, ob der/die Autor/in in diesem Werk tatsächlich die Trennung eines Paares beschreibt, oder vielleicht unterschwellig auf etwas anderes hinweisen möchte. Ich stütze mich jetzt einfach mal auf die Paar-Thematik, da mir diese am Eindeutigsten erscheint. So beschreibt der Text also den endgültigen Wutausbruch, der vor der Trennung steht. Möglicherweise ist mit dem Titel aber auch der Ausbruch im Sinne von „aus einer Situation ausbrechen“ gemeint. An sich wirkt das Drabble sehr solide und die Worte gut gewählt, allerdings vermag es mich nicht wirklich zu berühren, was möglicherweise tatsächlich daran liegt, dass ich irgendetwas übersehe. Es mangelt mir persönlich ein wenig an Emotionen in dieser Abgabe, wenngleich mir die Idee und vor allen Dingen die Titelwahl gut gefällt.


    Abgabe 09 – Gefangen
    Pure Emotionalität springt mir aus diesem Dabble entgegen. Wenngleich man nicht genau weiß, wie das lyrische Ich in seine Situation geraten ist, habe ich als Leser doch kaum Zeit darüber nachzudenken, da ich damit beschäftigt bin, mit dem Protagonisten mit zu leiden. Die Wortwahl, die Beschreibungen, die Gedankenfetzen – all dies weiß mich mitzureißen. Ich halte es für bewundernswert, in so wenig Worte so viel Gefühl unterzubringen. Sehr schön. Diese Abgabe berührt mich sehr.


    Abgabe 10 - Friede...
    Toll! Als amüsant und zugleich der Kirche gegenüber kritisch eingestellt empfinde ich dieses Drabble und hoffe, dass ich da mit meiner Deutung nicht komplett falsch liege. Schon das Einbinden des Titels in den eigentlichen Text sagt mir sehr zu. Als Leser wird mir natürlich sofort klar, dass die gemachten Aussagen nicht der Wahrheit entsprechen können, denn natürlich gibt es Böses auf der Welt. Wie soll man auch wissen, was gut ist, wenn nichts Böses existiert? Vermutlich will das Drabble genau dies aussagen. Dieses Werk gefällt mir wirklich gut und auch die Idee empfinde ich als kreativ. (Und nebenbei habe ich ein noch ein mir unbekanntes Sprichwort gelernt.)


    [subtab=11-20]
    Abgabe 11 – Regenbogenkuss
    Dieses Drabble ist niedlich. Natürlich beschreibt es eine homosexuelle Liebesbeziehung, stürzt sich dabei aber zum Glück nicht nur auf die negativen Reaktionen Außenstehender sondern merkt auch an, dass dies für einige inzwischen doch schon ganz normal ist. An sich ist es ein ziemlich herzerwärmendes, romantisches Werk. Nur liest sich das Werk nicht wirklich flüssig. Gerade in der Mitte des Textes musste ich kurz stocken, da ich den Satzbau dort etwas seltsam fand und außerdem ein Wort vergessen wurde. Bei einem kurzen Drabble fällt so etwas leider stark auf.


    Abgabe 12 – Morgenröte
    Bei diesem Werk frage ich mich sofort, ob es sich auf eine Legende bezieht, die irgendwo auf der Welt erzählt wird. Die beschriebenen Krieger erinnern mich an Samurai und haben möglicherweise eine ähnlich reinigende Funktion, wie die Engel der Apokalypse. Die Beschreibungen sind gut gewählt und mir sagt die Unterteilung in Sinnabschnitte (Zerstörung, Erneuerung) zu. Auch die Thematik ist interessant und nicht alltäglich. Einzig die durch die Erneuerung/Morgenröte zu vermittelnde Erleichterung will bei mir während des Lesens nicht einsetzen.


    Abgabe 13 – Maskenball
    Dieses Drabble erinnert mich wiederum stark an ASPs „Maskenhaft“. Die beschriebene Thematik sagt mir ziemlich gut zu und die Titelwahl gefällt mir, ist ein Maskenball doch immer auch auf eine Art ein freudiges Ereignis, also in dem Falle der Menschheit möglicherweise zumindest augenscheinlich ein solches. Dies zeigt natürlich noch einmal mehr, wie heuchlerisch dies ist. Kritisieren möchte ich an dieser Abgabe jedoch, wie rabiat man als Leser auf die Kritik gestoßen wird. Außerdem hat sich ein Wortdreher eingeschlichen. Schade. Trotzdem finde ich es mutig, diese Thematik anzusprechen und auch die Umsetzung ist durchaus gelungen.


    Abgabe 14 – Nachklang
    Der Titel ist wunderschön. Er wirkt nicht so aufgesetzt, finde ich. Beim Lesen des Drabbles selbst, dachte ich zunächst, es behandle eine Trennung und war daher etwas überrascht von dem Todesfall. Allerdings mag es mich nicht wirklich berühren. Woran das liegt, vermag ich nicht gänzlich zu sagen. Vielleicht ist es mir doch etwas zu kitschig oder aber, und das halte ich für wahrscheinlicher, die Thematik ist zu groß für die paar Worte. An sich ist die Trauer nämlich durchaus sehr gut zu Papier gebracht worden. Möglicherweise hätte mich etwas Metaphorik in diesem Fall stärker mitgenommen.


    Abgabe 15 – Erinnerungen
    Aus irgendeinem Grund musste ich hier daran denken, dass da hoffentlich kein Wildkaninchen oder Hase einfach so aus der Wildnis mit nach Hause genommen wurde. Davon abgesehen finde ich es aber toll, dass hier auch einmal die starke Liebe zu einem Tier beschrieben wird, die durchaus entstehen kann. Die Beschreibung der Freude des lyrischen Ichs ist dabei auch gut gelungen, allerdings kommt mir das Kaninchen zu kurz. Es wird nicht wirklich deutlich, ob es auch glücklich war, sodass man dem Protagonisten möglicherweise sogar Egoismus andichten könnte. Somit habe ich mit diesem Werk ein ähnliches Problem, wie mit „Nachklang“, wenngleich mir die Thematik gut zusagt.


    Abgabe 16 – Einzigartig
    Schön. Ich mag es, wie die verschiedenen möglichen Entwicklungsmöglichkeiten von Evoli in dieses Drabble eingebracht wurden. Das passt sehr gut zu dem wandlungsfähigen Pokémon. Auch die Wortwahl überzeugt mich wirklich sehr, da sie meinen Geschmack wirklich trifft. Allerdings gefällt mir der anfängliche Bruch – von der Liebe des Evoli zu seinem Trainer hin zu seinen Entwicklungsmöglichkeiten – nicht besonders. Es wirkt so erzwungen. Ansonsten gefällt mir dieses Werk jedoch gut.


    Abgabe 17 – Sturmzeit
    Diese Abgabe gefällt mir sehr. Die metaphorische Darstellung des Sturmes ist wunderbar gelungen, wenngleich die Auflösung, auf die man als Leser gestoßen wird, vielleicht etwas weniger offensichtlich hätte sein können. Auch vielen Semikolons könnte ich als Kritikpunkt anbringen. Allerdings sind das nur Kleinigkeiten, wenn ich das Gesamtwerk betrachte, das mich mit seinen 100 Worten wirklich berühren konnte. Ein sehr gelungenes Drabble, meiner Meinung nach.


    Abgabe 18 - Drugdeals.
    Eine mutige Thematik. In diesem Drabble wird sehr deutlich, auf welch gefährlichen Terrain man sich bewegt, wenn man etwas mit Drogenhandel zu tun hat. Leider habe ich jedoch zu viele Kritikpunkte entdecken können. Die Formulierung ist manchmal etwas unglücklich, fast schon schwammig. Außerdem wirken sowohl Titel, als auch die Handlung an sich mir ein wenig zu aufgesetzt. Schade eigentlich.


    Abgabe 19 – Erdenspalter
    Das ist wohl eine der interessantesten Abgaben, die ich bisher gelesen hätte und eine von denen bei denen ich es schade finde, dass ich nicht genug Zeit habe, mich intensiver mit ihr auseinanderzusetzen. Auf jeden Fall wirkt dieses Drabble auf mich nicht nur kreativ, sondern auch gut und sicher in seiner Wortwahl. Einzig und allein einige Wortwiederholungen stören das Gesamtbild, wenngleich diese möglicherweise gewollt sind. Dennoch wird mir dieses Werk sicher im Gedächtnis bleiben.


    Abgabe 20 – Jahrhundert
    Homo homini lupus. Ein, für mich persönlich, immer wieder aktuelles Thema. Mir gefällt, wie der/die Autor/in in diesem Werk mit der Hundert spielt. Eine eigentlich naheliegende Idee, die wirklich gut umgesetzt wurde. Als Kritik würde ich jedoch gerne anbringen, dass der Text doch etwas einseitig wirkt, so, als sei der Mensch tatsächlich nur böse. Andererseits ist es natürlich schwer, in so wenig Worten auch noch zwei Seiten zu betrachten. Außerdem haben sich ein paar Schreibfehler eingeschlichen. Davon abgesehen halte ich diese Abgabe jedoch für sehr gut umgesetzt und gelungen.


    [subtab=21-30]
    Abgabe 21 – Kinderwagenfahrerinnenrechte
    Dieses Drabble wirkt doch ziemlich frustriert und dadurch ein wenig unreif (auch wenn ich den Frust des lyrischen Ichs zumindest teilweise nachvollziehen kann). Die Wortwahl betrachtet ist dies eine solide Abgabe, wenngleich mir einige Kommata fehlen. Leider halte ich das Thema, obwohl es sicher ungewöhnlich ist, nicht für sonderlich interessant. Auch ansonsten fehlt mir leider das gewisse Etwas und das lyrische Ich erscheint mir zu egoistisch, um mit ihm sympathisieren zu können. Der Titel hingegen gefällt mir ziemlich gut.


    Abgabe 22 – Liebeskummer
    Aua. Gut, eigentlich musste ich ziemlich schmunzeln, auch wenn die Pointe etwas böse ist. In diesem Punkt hat mich dieses Werk wirklich überrascht. Allerdings finde ich, dass Jessie etwas untypisch für ihren doch sonst sehr harschen Charakter reagiert. Ansonsten überzeugt dieses Drabble, wie bereits erwähnt, vor allen Dingen durch sein Ende. Der Rest reißt mich leider nicht wirklich mit.


    Abgabe 23 – Abschied
    Eine gelungene Beschreibung des Todes. Gerade die Umgebungsbeschreibungen gefallen mir ziemlich gut. Ich finde, es bietet sich an, ein Drabble auf die Art und Weise niederzuschreiben, wie es der/die Autor/in hier getan hat. Der Vorgang des Sterbens ist wirklich gut beschrieben, wenngleich vielleicht ein wenig zu klischeehaft. Gerade das Ausstrecken der Hand des Protagonisten wirkt einem Film entnommen. Davon abgesehen überzeugt mich an diesem Werk jedoch vor allen die Wortwahl. Sehr schön.


    Abgabe 24 – Farbillusion
    Dieses Drabble erinnert mich an die Klappentexte, die eigentlich Ausschnitte aus dem Text selber sind, wie man sie heute oft auf Jugendbüchern findet. Wenngleich das fehlende Wort im zweiten Satz natürlich auffällt, liest sich das Werk ziemlich flüssig. Gerade die Beschreibung des Lichtes gefällt mir zusätzlich. Leider finde ich es in diesem Fall schwer, es als für sich selbst stehendes Drabble zu betrachten. Es wirkt auf mich tatsächlich eher so, als fehlte ein großes Stück der eigentlichen Handlung. Möglicherweise übersehe ich aber auch einen vorhandenen Bezug zu einer Legende o.ä. Falls es so sein sollte, tut mir das Leid.


    Abgabe 25 – Nimbus
    Herrlich. Ich gebe zu, ich habe schon beim Lesen des Titels relativ viel erwartet (was, wie ich zu meiner Schande gestehen muss, daran lag, dass ich mich verlesen habe und so zunächst an „Limbus“ dachte) und wurde nicht enttäuscht. In Verbindung mit dem Titel kann der Text vielfach interpretiert werden (Nimbus als Wolke, die das lyrische Ich in Form der Stille umgibt, z.B.). Da ich eine solche Form der Literatur liebe, ist das für mich natürlich schon einmal ein Pluspunkt. Hinzu kommt die wunderbare, gefühlvolle Rhetorik, die sichere und flüssige Wortwahl. Ein Drabble, das genau meinen Geschmack trifft.


    Abgabe 26 – Verbannungsstern
    Noch so eine tolle Abgabe. Das Drabble besticht vor allen durch die gelungen eingebauten Personifikationen, die die Kälte und Einsamkeit des Ortes tatsächlich greifbar zu machen scheinen. Schade, dass sich gerade in einem sonst so flüssig lesbaren Text ein kleiner Zeitfehler eingeschlichen hat. Aber an Kleinigkeiten soll man sich nicht hochziehen.
    Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob das Ende eher gut ist, oder ob die Protagonistin dort tatsächlich stirbt. Aber gerade diese Ungewissheit gefällt mir, neben der Wortwahl, am Besten was dieses Werk angeht. Auch der Titel überzeugt. Alles in allem also ein, in meinen Augen, sehr gut gelungenes Drabble.


    Abgabe 27 – Angsttraum
    Es ist sehr gefühlvoll, wie der/die Autor/in in diesem Drabble Trauerbewältigung beschreibt. Außerdem wird auch gelungen aufgegriffen, warum sich das lyrische Ich in den Glauben flüchtet. Die Wortwahl ist an sich gelungen, allerdings gibt es für meinen Geschmack etwas zu viele Wortwiederholungen und kurze Sätze, auch wenn beides in diesem Fall offensichtlich Stilmittel sind. So trifft es einfach nicht gänzlich meinen Geschmack, da der Text etwas zu hektisch wirkt, wenngleich die Technik an sich ziemlich gut ist. Einige Sätze berühren mich jedoch sehr stark, zb die Tränen der Hoffnung, die zugleich Tränen der Hoffnung sind. Solche Wortspielereien sind in diesem Drabble wirklich besonders gelungen. Gleiches gilt auch für den ersten und letzten Satz des Drabbles.


    Abgabe 28 – Hoffnungslos
    Dieses Drabble erinnert mich ein wenig an den Beginn zu Eragon (und meiner eigenen FF xD). Es liest sich schön flüssig und die düstere Atmosphäre wird genauso wie die Hoffnungslosigkeit, die das gnadenlose Ende mit sich bringt, sehr gut deutlich. Leider habe ich hier ein ähnliches Problem wie mit „Farbillusion“, auch wenn ich in diesem Fall nicht ganz so stark das Gefühl habe, dass das Drabble nicht für sich allein stehen könnte. Dennoch wirkt es auf mich, leider, wie ein kurzer Prolog. Das empfinde ich doch als etwas problematisch, auch wenn mir die Symbolik des Eis und auch der Text an sich gefallen.


    Abgabe 29 – Einsamkeit
    Hach, Rhetorik und Metaphorik wohin das Auge blickt. Wie inzwischen jeder, der diesen Vote gelesen hat gemerkt haben sollte, liebe ich so was. Und ja: All diese Beschreibungen passen so gut zur Einsamkeit. Entweder, der/die Autor/in hat sich wirklich Gedanken gemacht, oder aber selbst sehr viel Erfahrung mit diesem Gefühl. Mir gefällts, aber, um doch noch etwas Kritik anzubringen, es wurde fast etwas zu viel des Guten. Gerade, da so viele Umschreibungen aneinander gereiht sind. Das Ende hätte dann, meiner Meinung nach, wiederum nicht so offensichtlich benannt werden müssen. Ansonsten finde ich dieses Drabble wirklich toll.


    Abgabe 30 – Knubbel
    Ich denke, der/die Autor/in dieses Werkes ist noch relativ jung. Trotz der ernsten Thematik wirkt es vom Schreibstil recht kindlich, aber gelungen. Es wird deutlich, wie sehr das lyrische Ich mit der Entscheidung hapert, die es treffen muss. Auch die Liebe zu dem kleinen Hamster Flecki ist unüberlesbar. Tatsächlich möchte man als Leser nicht in der Haut des lyrischen Ichs stecken. Bleibt nur zu hoffen, dass die richtige Entscheidung getroffen wird. Alles in allem ist dies ein solides Drabble mit trauriger Thematik.


    [subtab=31-40]
    Abgabe 31 – Wegweiser
    Irgendwie etwas gruselig, der Sprecher der hier den Weg weisen möchte. Es läuft mir kalt den Rücken herunter und ich denke nicht, dass der Fremde wirklich Gutes im Sinn hat. Aber vielleicht wollte der/die Autor/in genau diese Skepsis im Leser wecken. Wenn ja, ist dies gelungen. Allerdings wirkt die Wortwahl auf mich etwas seltsam. Es ist schwer vorstellbar, dass jemand so rhetorisch spricht. So wirkt es leider ein wenig aufgesetzt. Das empfinde ich eigentlich als schade, da mir die ganze Aufmachung des Drabbles ansonsten ziemlich gut gefällt und es durchaus Emotionen weckt, auch wenn die Kritik am Menschen vielleicht ein wenig zu offensichtlich benannt wird. Aber die Mystik dieses Werkes finde ich wirklich gelungen.


    Abgabe 32 – Zeitenwunsch
    Dieses Werk empfinde ich vor allen Dingen als niedlich. Der Wunsch nach dem Frühling ist mir persönlich ebenfalls nicht fremd, weshalb ich das lyrische Ich nur zu gut verstehen kann. Auch die Umschreibung der wärmeren Jahreszeit in Form von Gefühlen ist, meiner Meinung nach, durchaus passend. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang auch der Titel. Allerdings haben sich gerade einige Fehler was die Kommata angeht eingeschlichen, sodass sich der Text nicht wirklich flüssig liest. Außerdem bleibt er mir leider nicht wirklich im Gedächtnis, auch hier fehlt mir das gewisse Etwas. Die Idee an sich ist aber dennoch recht gut umgesetzt.


    Abgabe 33 - Forest.
    Eine interessante Idee. Wälder werden eher selten in einer solch starken Form als „bösartig“ dargestellt. Zumeist ist es ja doch mehr die Dunkelheit, die dort herrscht. Umso besser, mal von einer ganz anderen Form des Schreckens zu lesen. Es wirkt wie eine kleine Horrorgeschichte, gerade da man als Leser nicht einmal weiß, wie das lyrische Ich überhaupt an diesem furchtbaren, todbringenden Ort gelandet ist. Allerdings missfällt mir das Wort „Forest“ doch sehr. Warum gerade die englische Bezeichnung? Wenn man schon nicht so offensichtlich „Wald“ sagen möchte, warum dann kein Anagram o.ä.? Das hätte man meiner Meinung nach etwas eleganter lösen können, damit es nicht so erzwungen wirkt.


    Abgabe 34 – Wortsymphonie
    Das ist ein wirklich sehr schönes Werk, das mich als leidenschaftliche Autorin doch sehr berührt. Die Art, wie Gedanken und Worte beschrieben werden erinnert tatsächlich stark an eine Symphonie. Es ist einfach schön zu lesen. Ich denke, dass der/die Autor/in wirklich große Freude am Schreiben empfinden und dies in dieser Form gelungen ausgedrückt hat. Flüssig zu lesen, berührend und von der Wortwahl her ebenfalls beeindruckend. Hier und da erscheinen mir die Sätze für ein Drabble vielleicht etwas zu lang und verschachtelt, aber das ist wohl vor allen Dingen meinem persönlichen Geschmack geschuldet. An sich ist diese Abgabe einfach schön.


    Abgabe 35 – Du
    Ein weiteres Drabble, das sich mit Verlust beschäftigt, dieses Mal aber nicht mit einem Todesfall. Es wird deutlich, dass das lyrische Ich das lyrische Du wirklich vermisst, wenngleich es schwer auszumachen ist, in was für einer Beziehung sie zueinander standen. Womöglich hat das lyrische Ich doch ziemlich stark empfunden. Leider kommen genau diese Empfindungen nicht wirklich bei mir an. Der Text wirkt auf mich etwas zu „trocken“, mir fehlen die wirklich ausschweifenden Emotionen. Auch wenn die Form des inneren Monologs so vollkommen in Ordnung umgesetzt wurde, kann mich dieses Werk doch nicht mitreißen.


    Abgabe 36 – Schlankwald
    Der Titel hat es mir doch schon ein wenig angetan. Er passt so gut zu der Atmosphäre von Slender. Diese wird im Allgemeinen im Drabble ziemlich gut eingefangen. Gerade die Darstellung des Waldes als Kerker und die Beschreibung der Wirkung der Taschenlampe sagen mir sehr zu. Allerdings habe ich noch nie verstanden, warum man glaubt, das Sammeln der Zettel könnte die Lösung aus der Misere sein. Auf diese Zweifel hätte man vielleicht doch noch etwas genauer eingehen können. Das kurze, knappe Ende gefällt mir an sich ebenfalls gut, allerdings fehlt mir doch noch ein wenig der Schrecken. Dennoch halte ich es für gelungen, wie hier in 100 Worten die typische Slender Atmosphäre eingefangen wurde.


    Abgabe 37 – Schwerelos
    Dem Drabble ist es wirklich gelungen, mich in die Traumwelt des lyrischen Ichs zu ziehen, sodass ich einen Traum zunächst einmal überhaupt nicht vermutet habe. Ich finde, es ist gut herausgearbeitet, das innerhalb des Traumes die Schwerelosigkeit zwar sehr schön ist, aber auch das Erwachen eine Art Erlösung darstellt. Auch hat das Drabble fast so etwas wie einen Rhythmus, was das Lesen sehr angenehm gestaltet. Das Einzige, was diesem wirklich netten Werk Probleme bereitet, ist eigentlich die starke Konkurrenz, die mich teilweise noch etwas mehr beeindruckt hat. Denn auch dieses Werk zählt zu den ziemlich Guten, bei denen ich mir jedoch noch nicht ganz sicher bin, ob es für Punkte auch reicht.


    Abgabe 38 – Erleuchtung
    Irgendwie schön und zugleich doch auf eine verträumte Art tiefsinnig. Obwohl eigentlich keine direkten Emotionen beschrieben werden, berührt mich dieses Drabble doch sehr. Einerseits mag ich die Thematik, andererseits finde ich die Umsetzung wirklich beeindruckend. Vielleicht gerade da alles so abstrakt und beiläufig wirkt. Als wäre es nicht schwer, Leben zu erschaffen, als wäre das Leben selbst etwas Selbstverständliches. Auf eine seltsame Art und Weise kann ich tatsächlich nachvollziehen, wie die Worte des Mädchens das Geschöpf beruhigen können.


    Abgabe 39 – Spieluhrenmagie
    Welch schöne Idee dieses Drabble doch behandelt. Ich selbst bin auch ein großer Freund von Spieluhren. Die Faszination der kleinen Gerätschaften und die Freude, die sie bringen können, hat der/die Autor/in sehr schön in Worte gefasst. Vielleicht wirkt die Spieluhr gerade dadurch fast schon etwas zu idealisiert, sodass der Text für mich ein paar Unstimmigkeiten enthält. Zum Beispiel ist der Tanz doch nicht wirklich unendlich, solange man die Spieluhr nicht immer wieder aufzieht. Und in einer unscheinbaren Welt sollten große und kleine Wunder die Bewohner überraschen. Aber davon abgesehen ist dies doch ein bezauberndes Werk. Gerade die Wortwahl empfinde ich als sehr angenehm.


    Abgabe 40 – Mitternachtsphilosophie
    (Ich finde das nicht ganz ok, dass ich nun wegen dieses Drabbles „Geboren“ von Fanta 4 im Kopf habe XD) Den philosophischen Ansatz dieses Werkes finde ich wirklich nicht zu verachten, so banal die Überlegung zunächst auch klingen mag. Aus irgendeinem Grund sagt mir die Formulierung des Textes aber leider nicht so wirklich zu, ich weiß nur nicht genau, warum. Eine Ausnahme bildet da allerdings der letzte Satz, den ich doch als ziemlich kreativ empfinde. Der Inhalt ist wirklich gut und überlegt. Die 100 Worte wurden gekonnt genutzt, alles in allem also eine durchaus gelungene Abgabe.


    [subtab=41-50]
    Abgabe 41 – Seelenspiegel
    Als ich das Wort „Seelenspiegel“ vor einigen Jahren das erste Mal las, gefiel es mir als selten genutztes Synonym wirklich gut. Dann kam der „Seelenspiegel“-Hype, niemand nutzte mehr das gute alte „Auge“ und seitdem wirkt das zuvor so schön wirkende Synonym auf mich nur noch aufgesetzt. Da kann der/die Autor/in dieses Drabbles aber natürlich nichts für, also versuche ich dies weitestgehend außer Acht zu lassen. Außerdem passt die Bezeichnung in diesem Falle ziemlich gut, da das Drabble immerhin in gewisser Weise von der Seele des Menschen handelt. Die Schlussfolgerung ist ziemlich scharfsinnig und wohl nicht falsch, aber irgendwie wirkt sie mir fehl am Platze. Der Text beginnt so sanft emotional, verträumt und plötzlich diese eiskalte Wendung, die leider etwas zu erzwungen wirkt. Das liegt nicht daran, dass ich nur Freund von Happy-Ends bin (im Gegenteil), aber dieser plötzliche Umschwung wirkt so erzwungen. Vermutlich ist dies aber nur meinem persönlichen Geschmack geschuldet. Wortwahl und Stil überzeugen durchaus.


    Abgabe 42 – Ascheträume
    An sich sind weder Idee noch Umsetzung überaus außergewöhnlich. Schlecht ist das Drabble dadurch aber keinesfalls. Das, was beschrieben wird wird dies recht gut, wenngleich mir zu Beginn ein wenig Emotion doch fehlt und sich mittig zwei Fehlerchen eingeschlichen haben. Das gelungene Ende – gerade der vorletzte Satz – machen diese Kleinigkeiten jedoch weitgehend wett. „Und die Träume brannten lichterloh“. Wirklich, das finde ich schon ziemlich genial. So endgültig und zugleich der beschriebenen Situation absolut angemessen. Dieses Drabble ist leider wieder so ein Fall, in dem ich mir nicht sicher bin, ob es für Punkte reicht. Die Konkurrenz ist doch ziemlich stark.


    Abgabe 43 – Entscheidung
    Ungewöhnlich ist an diesem Werk vor allen Dingen, dass beide Wege scheinbar Gutes versprechen. Die sprichwörtliche Wahl zwischen Krebs und AIDS ist doch sehr viel verbreiteter. Eine gute Idee, einfach mal nicht alles so trübsinnig zu sehen. Leider berührt mich das Drabble aber kaum. Alles wirkt etwas sehr melodramatisch. Es scheint fast so, als versuche der Text verzweifelt Emotionen im Leser zu wecken, die sich in meinem Fall leider nicht bemerkbar machen. Schade, besonders da ich die Wortwahl an einigen Stellen doch recht schön finde.


    Abgabe 44 – Lebensreise
    Vermutlich ist dies eines jener Werke, in das jeder Leser etwas anderes hinein interpretiert, dass zu seinem Leben passt. Wie sehr ich solche Texte liebe! Auch ansonsten bin ich von diesem Drabble sehr überzeugt. Die Wortwahl wirkt freundlich, bestärkend und passt somit perfekt zu der Gefühlslage des Textes. Vor allen Dingen erscheint mir das gesamte Werk tatsächlich unerzwungen und ehrlich. Wirklich sehr, sehr schön.


    Abgabe 45 – Lautvoll
    Ich frage mich, worum genau es in diesem Drabble geht. Vielleicht ist das lyrische Ich traumatisiert und diese Erinnerungen wurden nun durch die Vögel und Wolken wieder erweckt. Oder ist es gar wirklich gefallen, stand in Wahrheit nicht auf der Straße, sondern auf dem Dach eines der erwähnten Hochhäuser? Womöglich stimmt beides nicht. Auch in diesem Fall hege ich gerade dadurch Sympathie zu dieser Abgabe. Hier wird dem Leser nichts vorgekaut. Gerne hätte ich mehr Zeit, um mich genauer mit dem Inhalt auseinanderzusetzen. Allerdings stört der Sprung zwischen Präsens und Präteritum und der Schreibstil vermag mich nur wenig zu fesseln. Im Allgemeinen wirkt das Drabble doch ein wenig blass auf mich, als fehle eine Kleinigkeit, die ich leider nicht zu benennen weiß. Kurz gesagt fehlt rein emotional der Funke, der auf mich überspringt.


    Abgabe 46 – Metaphysik
    Hier steckt ein tieferer Sinn dahinter. Ansonsten hätte sich der/die Autor/in sicher nicht für diesen Titel für einen solchen Inhalt entschieden. Die Wortwahl und Technik wirkt an sich ziemlich erwachsen, der Text liest sich flüssig und die Sinnabschnitte erwecken den Eindruck, als häbe das Werk einen sehr viel größeren Umfang, als es eigentlich hat. Irgendwie bin ich mir ja auch nicht so sicher, ob wirklich ein Suizid im Fokus steht, oder ob der Protagonist das „Hinfort fliegen“ nicht ebenfalls als unerfüllbaren Wunsch vor seinem geistigen Auge betrachtet, ähnlich wie zu Schulzeiten den Tarnumhang. Auf jeden Fall erscheint mir dieses Drabble sehr gut durchdacht und ebenso gelungen umgesetzt.


    Abgabe 47 – Götterdämmerung
    Ist hiermit Ragnarök gemeint? Möglicherweise. Zumindest würde das die angedeutete, allgegenwärtige Zerstörung erklären. Das Ende des Drabbles kann durchaus mit dem Gefühl von Verzweiflung überzeugen. Zuvor wird mir etwas zu viel auf die Schlacht eingegangen. Bei so wenig zur Verfügung stehenden Worten hätte man da vielleicht einen anderen Schwerpunkt legen, oder aber die Schlacht selbst ein wenig anders in Szene setzen können. Ich denke, als Kurzgeschichte wäre es sehr viel einfacher gewesen, ein Werk dieser Art umzusetzen. Die 100 Worte, die ein Drabble zur Verfügung hat, reichen da einfach nicht, wenngleich der Ansatz durchaus nicht schlecht ist.


    Abgabe 48 – Versteckspiel
    Eine weitere interessante Idee, schon die letzten Momente vor Beginn der Vorstellung als eigene, kleine Vorstellung darzustellen. Durch diese Darstellung konnte ich mir die Anspannung der Protagonistin wirklich gut vorstellen. Möglicherweise hat der/die Autor/in schon am eigenen Leibe Erfahrung mit einer solchen Situation gemacht? Da das Drabble sehr ehrlich und nicht aufgesetzt wirkt, könnte ich mir das durchaus vorstellen. Die Wortwahl sagt mir ebenfalls zu, auch wenn ich die ein oder andere Beschreibung für etwas zu stark übertrieben halte (kristallklare Stimme, tausend Paar Augen). Leider denke ich, dass in diesem Fall wiederum die starke Konkurrenz ein Problem darstellen können.


    Abgabe 49 – Bella
    Zuckersüß, niedlich bis zum Mond, einfach schön zu lesen. Vermutlich stammt dieses Werk auch von einem/einer noch recht jungen Autor/in. Die kindlichen Beschreibungen gehen sofort ans Herz und die Liebe zu Hündin Bella ist nahezu greifbar. Wie etwas so Einfaches einen Leser doch so mitnehmen kann. Das gefällt mir, in seiner ganzen unschuldigen Einfachheit, wirklich gut.


    Abgabe 50 – Liebe
    (Müsste es nicht „Liebe 2“ heißen, da die dritte Abgabe doch schon denselben Namen trägt?)
    100 Worte sind doch sehr wenig für ein so tiefgehendes Gefühl wie die Liebe. Ein Problem, das man diesem Drabble doch leider stark anmerkt, finde ich. Denn gerade die Emotionen kommen viel zu kurz, die Menge an Frage liest sich nach sehr kurzer Zeit nur noch schleppend. An sich ist es natürlich keine schlechte Idee, dem Leser noch einmal vor Augen zu führen, wie geheimnisvoll die Liebe für uns alle doch ist, obwohl sie uns ständig, immer und überall umgibt. Nur etwas Fesselndes, Beeindruckendes aus diesem Thema zu zaubern, wenn man doch nur 100 Worte hat – das würde vermutlich dem besten Autor der Welt niemals wirklich gelingen können. Zu oft wurde der Mythos Liebe schon als solcher dargestellt. Schade, aber dennoch zolle ich dem/der Autor/in Respekt, die sich an dieses Thema herangetraut hat (und das auch noch in der schwierigen Form eines Drabbles).


    [subtab=51-58]
    Abgabe 51 – Anomie
    Eine Staatsform (wenn man es denn so nennen kann), von der man doch selten hört, die Anomie. Man kann also schon einmal von Chaos ausgehen, das gerade in Form von Verzweiflung der Protagonistin deutlich wird. Ich habe vielleicht auch eine Idee, um wen es sich da speziell handeln könnte. An sich gefällt mir die Wortwahl recht gut, allerdings passt die Aufzählung der Finger nicht so sehr zu dem sonstigen Stil dieser Abgabe und das Ende hätte vielleicht noch etwas weiter ausgebaut werden können.

    Abgabe 52 – Newbie
    Das ist ganz witzig. Nett, wie hier mit der Zweideutigkeit gespielt wird. Leider ist schon anhand des Titels klar, worum es geht, aber selbst ohne diesen war der Witz für mich zu leicht durchschaubar. Dennoch ist die Idee recht gut, mir persönlich ist der Humor aber ein wenig zu flach, wo man mit Zweideutigkeit doch so brilliante Späße machen kann. Vom Inhalt ganz abgesehen ist das Werk flüssig zu lesen und amüsiert. Ich denke, vielen anderen Lesern wird diese Abgabe mehr Spaß bereiten und damit hätte das Drabble seinen guten Zweck erfüllt.


    Abgabe 53 – Himmelsspiegelbild
    Ein weiteres Drabble, das einfach nur schön ist. Dem/der Autor/in ist das Kunststück gelungen, lange Sätze so flüssig lesbar aufzubauen, dass sie in dem Drabble nicht deplatziert wirken. Die Beschreibungen stellen wohl das Herzstück des Werkes da und sind als solches wirklich sehr hübsch. Auch der Gedankengang dahinter gefällt mir – ein Spiegelbild des Himmels abzubilden. Ansonsten bleibt mir dieses Werk leider noch ein wenig zu unspektakulär, aber das, was es tun soll, tut es ziemlich gut – bezaubern.


    Abgabe 54 – Türen
    Die Idee des Stilmittels der Türen gefällt mir an sich recht gut. Auch die Form des inneren Monologs sagt mir zu, die Gedankensprünge in Form von Absätzen sind gut integriert und das Drabble flüssig lesbar. Formal habe ich also Nichts auszusetzen, aber leider erscheint mir die Umsetzung eher wie eine Aneinanderreihung altbekannter Weisheiten, Sprichwörter und ungeklärter Fragen. Dadurch fehlt mir ein persönlicher Touch, sozusagen die persönliche Handschrift des/der Autors/Autorin. Eigentlich schade, da ich gerade in der Türen Thematik viel Potenzial zu sehen glaube. Das heißt nicht, dass das Drabble schlecht ist. Es vermag mich nur nicht zu berühren.


    Abgabe 55 – Mitternachtsklangparadies
    Sehr schön. Wie andere zuvor überzeugt auch dieses Drabble vor allen Dingen durch die wunderbare Wortwahl und Beschreibungen der Natur. Für so eine Form des Schreibens bieten sich Drabble aber auch wirklich gut an. Der zusätzlich eingebaute Charakter einer geisterhaften Erscheinung fügt sich gut in das Gesamtbild ein. Allerdings habe ich hier ähnliche Kritikpunkte, wie bei „Himmelsspiegelbild, auch wenn gerade durch die eingebaute Figur der Inhalt zumindest eine grobe Geschichte bekommt. Es wird vermutlich einfach nicht für viele Punkte reichen Davon abgesehen ist die Umsetzung aber wirklich sehr gelungen, ein tolles Klangspiel der Wörter, sozusagen. Das Werk hat mir gut gefallen.


    Abgabe 56 – Gaben
    Die eher lyrische Gedichtform des Werkes passt gut zu dessen Inhalt, die vielen Absätze verhindern, dass die stilistischen Wiederholungen monoton klingen. Diese Umsetzung sagt mir sehr zu. Auch die Aussage ist schön, wenn man Leser natürlich auch sehr offensichtlich darauf gestoßen wird. Vielleicht wird hier etwas zu stark der moralische Zeigefinger erhoben und leider ist auch die Idee an sich nicht wirklich neu. Technik, Wortwahl und Umsetzung sind jedoch definitiv große Stärken dieser Abgabe.


    Abgabe 57 – Parteien
    Ok, das ist etwas gemein für den/die Autor/in aber ich finde dieses „Der Mensch ist die Krone der Schöpfung und natürlich viiiiiieeel besser als alle anderen Tiere, obwohl er doch eigentlich selber eines ist“ einfach nur kurzsichtig und fast schon widerlich arrogant. Schimpansen sind immerhin unsere nächsten lebenden Verwandten und die DNA des Menschen entspricht zu 90% exakt der einer Banane, man sollte im Allgemeinen einfach nicht so respektlos der Natur gegenüber sein (wenngleich der Mensch natürlich sehr viel erreicht hat und für außerirdische Intelligenz sicher mit am Interessantesten wäre).
    Damit wäre also klar gestellt, dass das Thema nicht so ganz meinen Geschmack trifft. An der soliden Umsetzung des Werkes ändert das jedoch nichts. Der/Die Autor/in hat gelungen einen Weg gefunden, die Meinung die das Drabble suggerieren soll zu unterstreichen. Die Aufzählung der Errungenschaften des Menschen als Argument sind dabei gut eingebunden. Gerade dieser sarkastische letzte Satz hat mir wirklich gut gefallen. Ich musste tatsächlich schmunzeln. Allerdings wirkt mir die Aufzählung doch auch ein wenig so, als hätte man es sich sehr leicht gemacht, die 100 Worte zu erreichen was zur Folge hat, das viele der Worte komplett austauschbar sind. Gerade in einem Drabble, in dem jedes Wort seine Daseinsberechtigung haben sollte, empfinde ich dies jedoch als sehr großen Kritikpunkt.


    Abgabe 58 - Teppich-GMBH
    Auch diese Abgabe ist recht witzig und könnte tatsächlich dem Alltag selbst entnommen sein. Vollkommen harmlos, kein unglaublicher Tiefsinn, keine riesigen Emotionen, einfach nur ein sehr kurzer Ausschnitt aus dem Leben des Protagonisten. Das Drabble braucht auch gar nicht mehr und tut das, was es tun soll vollkommen ok. Aber mehr ist es leider eben auch nicht. Für die sehr starke Konkurrenz ist dieses Werk somit leider zu blass.
    [tab=(Ein Paar Worte zur) Punktevergabe]
    4 Punkte: Erleuchtung


    3 Punkte: Nimbus, Einsamkeit, Wortsymphonie, Lebensreise


    2 Punkte: Sinnlosigkeitserkenntnis, Gefangen, Verbannungsstern


    1 Punkt: Friede..., Einzigartig, Bella, Ascheträume, Metaphysik, Himmelsspiegelbild, Mitternachtsklangparadies


    4+12+6+7 = 29


    Die Punktevergabe ist mir wirklich schwer gefallen, weshalb ich noch einmal kurz darauf eingehen will, wie das Ergebnis zustande gekommen ist. Ich habe diesen Vote über mehrere Tage hinweg geschrieben, so viel Lesen und Bewerten am Stück war einfach nicht möglich (keine Sorge, vor der Punktevergabe habe ich mir natürlich alles noch einmal durchgelesen). Zunächst hatte ich ein 5-1 Punkte System aufgestellt, das hat aufgrund der vielen tollen Abgaben aber nicht funktioniert.
    4 Punkte hat das Werk bekommen, das mich so stark fesseln konnte, wie die anderen 3 Punkte Kandidaten, aber mir am stärksten im Gedächtnis geblieben ist. Die Wahl zwischen 2er und 1er Kandidaten war am Schwierigsten. Letztendlich haben solche Drabbles zwei Punkte bekommen, die ich schreibtechnisch und/oder inhaltlich noch als etwas Hervorstechender empfand, als die anderen. Dabei wurde sehr viel hin und her geschoben und korrigiert, sodass sich eigentlich jeder mit einem Punkt auch so fühlen kann, als habe er zwei bekommen, nur leider musste ich mich irgendwie entscheiden. Und dann sind da natürlich noch all die Wackelkandidaten, die hier nicht aufgeführt sind, aber wirklich nur knapp an einem Punkt vorbei gerauscht sind (z.B. Sturmzeit, Erdenspalter…). Danke, für den tollen Lesestoff, den ihr mir alle gegeben habt. Denkt daran, dass dies nur meine rein subjektive Meinung darstellt und ich kein Profi bin, der auf wirklich hochrangig literarischem Niveau Texte zu bewerten in der Lage ist. Ich bin zu großem Teil nach meinem eigenen Gefühl gegangen. Damit kann ich manchen Werken vielleicht Unrecht getan habe.
    Ich bin bereit, auf einzelne Drabbles genauer einzugehen, wenn der/die Autor/in dies wünscht. Da das Votetopic nach Ablauf der Deadline ja geöffnet bleibt, kann wer das wünscht dies dann gerne dort erwähnen oder aber (ebenfalls nach Ablauf der Deadline) mir eine PN schicken. Nur, falls noch irgendwo Unklarheiten sind oder jemand meine Bewertung als unfair empfand.

  • [tabmenu]
    [tab=Blablablabla]
    Oh mann.... das sind ja echt viele!! Mir tut schon beim Gedanken an das folgende der Nacken weh...Sind ein paar echt coole bei.... Also selbst wenn man für sich selber voten würde, würde ich eher an andere Punkte geben! Ich hoffe übrigens, dass es keinem was ausmacht, wenn ich poste und dann editiere und weitermache, weil es mir schon mehrfach passiert ist, dass ich aus Versehen alles gelöscht habe... >_______<
    Ich werde nur ein bisschen zu jedem schreiben, sonst sitze ich morgen noch dran....
    [tab=Kurze Bewertung]
    [subtab=1-10]
    01-FiNiShEd
    Joah... Verstehe ich irgendwie nicht so richtig. Wäre in einer langen Geschichte mit größerem Zusammenhang vielleicht logischer. Fürs Drabble eher ungeeignet.
    02-Vergessen
    Habs erst nach mehrmaligem Lesen so halb begriffen...
    03-Liebe
    Watt is??? hat er/sie ihn jetzt umgebracht??? Wie..liebevoll O.o aber iwie ganz spannend. Eine Geschiochte in wenigen worten.Viel platz zum intepretieren.
    04-Warten
    Hmm,stimmt irgendwie, Gefällt mir. Regt zum nachdenken an.^^
    05-Nacht
    Was hat das ganze Albtraumzeugs mit Nacht zu tun? Verstehe ich nicht so ganz.
    06-Sinnlosigkeitserkenntnis
    Ich finde den Titel nicht so ganz passend, aber ansonsten ganz lustig^^(also soll wahrscheinlich nicht lustig sein,aber wenn man sich das vorstellt muss man schon schmunzeln ;) )
    07-Energie

    der letzte satz ist cool ;) !! und ich finde, der Titel ist sehr passend gewählt^^
    08-Ausbruch
    Der Titel passt nicht. Verstehe nicht so ganz worums geht, muss ich gestehen.
    09-Gefangen
    Das gefällt mir. es schafft direkt ein Bild in meinem Kopf und hier passt auch der Titel besser. ^^
    10-Friede...
    Ich verstehe es nicht so richtig, aber es hat was beschwingtes ^^ Ich hab das Gefühl, dahinter steckt ein größerer Sinn, der mir einfach verborgen bleibbt xD
    [subtab= 11-21]
    11-Regenbogenkuss
    das gefällt mir richtig,richtig gut!!! Es beschreibt richtig gut, mit wenigen Worten die Vorurteile Schwulen gegenübern. Und bis zum Schluss weiß man nicht, wers sich da wirklich gegenüber steht und warum die leute so gaffen. Sehr gut!!!!
    12-Morgenröte
    Ich mag es, wie man praktisch "Die Sonne wieder aufgehen sehen" kann ;)
    13-Maskenball
    Ja, doch, mag ich. hat sowas tiefschürfendes. ^^
    14-Nachklang
    Oh wie traurig... ;( Ich mag es, wie nur angedeutet wird, aber total offensichtlich ist, was passiert ist ^^
    15-Erinnerungen
    Kannich gut nachvollziehen.
    16-Einzigartig
    EVOLIIIII!!! Jaja, beschreibt sehr schön, was ich an Evoli so liebe ^^
    17-Strumzeit
    Ist mir ein bisschen zu dramatisch... aber ansonsten ganz nett
    18-Drugdeals
    Macht auf echte Probleme aufmerksam, ist mir aber ansonsten zu... übertrieben?
    19-Erdenspalter
    Uh, ein geheimes Ritual? Wie mysteriös... Spannendes Thema, finde ich
    20-Jahrhundert
    Ich mag die Anspielung auf das Drabble ^^Finde aber, dass 100 jahre nicht wirklich genug sind. also, sooo viel ist seid dem ja nicht passiert. Es klang jetzt so nach neuer Ära, neue Lebensform, da passen Hundert Jahre nicht so. Aber es ist ganz interessant ^^
    21-Kinderwagenfahreinnenrechte
    hahahaha, sehr gut!!! xD Richtig lustig und auch noch zu 100% wahr!!!
    [subtab=22-32]
    22-Liebeskummer
    Lustig!!! xD Kann man sich richtig gut vorstellen. Die Mitglieder von team Rocket haben immer so ein Glück... ;)
    23-Abschied
    Nicht so besonders. Hat man schon zu oft gehört.
    24-Farbillusion
    erinnert mich an einen Prolog.
    25-Nimbus
    Mag ich irgendwie, ohne sagen zu können,warum
    26-Verbannungsstern
    hat etwas einsames. Doch ja. Mag ich
    27-Angsttraum
    Beschreibt sehr gut, wie ich mich fühle,wenn jemand gestorben ist. v.v
    28-Hoffnungslos
    Versteh ich nicht so ganz. Was fürn Ei des neuen Lebens? Klingt für mich als wr sie schwanger, aber wahrscheinlich interpretier ich da wieder nur was falsches rein...
    29-Einsamkeit
    sehr viele Metaphern, finde ich gut^^
    30-Knubbel
    Klingt nach einem sehr jungen Autor. Finde ich aber für einen Wettbewerb eher unpassend, d es eher wie eine Kolummne oder so klingt ( kann es nicht so richtig beschreiben...)
    31-Wegweiser
    Irgendwie ist das süß. Auch wenn die Worte an sich eher etwas bedrohliches hat, klingt es irgendiwe... niedlich.
    32-Zeitenwunsch
    Finde ich eher nicht so spannend. Ich weiß nicht wirklich, was der Sinn dahinter ist.
    [subtab=33-43]
    Wow... mehr als die Hälfte hab ich geschafft.... aber es ist noch so viel!!! v.v
    33-Forest
    Am Anfang etwas langweilig, dass Ende etwas gruselig.
    34-Wortsymphonie
    Ich finde das total schön :3
    35-Du
    ich finde das mit der Schulklasse ein bisschen fehl am Platz,auch der Titel passt meiner Meinung nach nicht so richtig
    36-Schlankwald
    Ich kenne das Spiel nicht und verstehe die Überschrift nicht, aber irgendwie ist das Spannend :D
    37-Schwerelos
    Gefällt mir, auch wenn ich bis zum Schluss nicht begriffen habe, dass es ein Traum ist
    38-Erleuchtung
    Ist irgendwie auch süß ^^
    39-Spieluhrenmagie
    Hat etwas faszinierendes- genau wie Spieluhren
    40-Mitternachtsphilosphie
    der letzte satz ist cool =D
    41-Seelenspiegel
    hat etwas sehr philosophisches, gefällt mir ^^
    42-Ascheträume
    Mir gefällt, dass der Autor es wirklich geschafft hat, eine Geschichte zu erzählen, die einen Anfang und ein Ende hat
    43-Entscheidung
    ich finde, das mit dem geliebten passt nicht. Für eine schwierige Entscheidung an sich wärs gut, aber das mit dem Geliebten wirkt fehl am Platz
    [subtab=44-Ende]
    44-Lebensreise
    Gefällt mir ^^ Hat so etwas sanftes. Nimmt einem die Angst vor dem Tod
    45-Lautvoll
    ein bisschen sinnfrei. Ich begreife nicht, worum es da jetzt gehen soll
    46-Metaphysik
    Hab etwas anderes erwartet. Kann mich aber gut in den jungen hineinversetzen, das ist ein Pluspunkt ^^
    47-Götterdämmerung
    meiner Meinung nach passt der letzte Satz nicht zum rest des Drabbles.... den Rest halte ich aber für sehr gelungen.
    48-Versteckspiel
    das gefällt mir wirklich gut, tolle Wortwahl!
    49-Bella
    das ständige "Echt" nervte ein bisschen
    50-Liebe
    auch wieder so philosophisch ^^
    51-Anomie
    Ein weiterer Text, der einfach zu tiefsinnig für mich ist ^^'
    52-Newbie
    Hahahaha, wie geil!! XD Ich dachte die ganze Zeit: Oh Gott, was kommt jetzt, ist das jugendfrei und dann kommt Pokémon xD
    53-Himmelsspiegelbild
    Das finde ich richtig schön. Ich finde es gut, dass so viele Adjektive benutz wurden
    54-Türen
    Finde ich auch gut, weil man so viel hineinintepretieren kann
    55-Mitternachtsklangparadies
    Kommen die schönsten alle zum Schluss? Sehr romantisch ^^
    56-Gaben
    Erinnert mkch an einen Text aus dem reliunterricht. Stimmt aber.
    57-Parteien
    s. 56 :D nur den letzten Satz finde ich nicht so passend
    58- Teppich GmbH
    Ja... Verstehe ich wieder nicht ^^'





    Jaaaa!!! Endlich fertig ;)
    [tab=Punktevergabe]
    6 Punkte: 11
    3 Punkte: 55
    2 Punkte: 53, 44, 48, 34, 24, 41, 39, 38, 52, 21
    [/tabmenu]

  • Zunächst einmal muss gesagt werden, dass die hier vorliegende Sammlung von Texten qualitativ zum größten Teil wirklich hochwertig ist. Obwohl eine so kleine Anzahl an Wörtern vorgegeben war, sind hier sowohl sehr spannende, als auch sehr lustige Werke zu finden.
    Auch gibt es keine gravierenden Unterschiede im Niveau der meisten Geschichten, was die Bewertung zusätzlich erschwert. Allerdings muss ein Urteil gefällt werden und glücklicherweise sind ja auch einige Drabbels positiv herausgestochen.


    Bewertung:
    3 Punkte gehen an: Newbie
    Anfangs habe ich eine völlig andere Thematik in diesem Text vermutet. Die eingebaute nette Wendung (der Thematik) verdient definitiv einige Punkte. (Allerdings würde mich interessieren, weshalb der Junge blau ist)


    3 Punkte gehen ebenfalls an: Nachklang
    Gekonnt und mit Gefühl geschrieben. Ein Lob wert.


    6 Punkte gehen an: Energie
    Eine Beschreibung des Leidens und der Qualen eines elektrischen Modules. Sehr fantasievoll und witzig.


    8 Punkte gehen an: Hoffnungslos
    In die Situation, die diese Geschichte beschreibt, konnte ich mich fabelhaft hineinversetzen. Ich habe die einstürzenden Häuser vor mir gesehen. Eine beachtenswerte Leistung!


    9 Punkte gehen an: Spieluhrenmagie
    Dieses Drabble, das einen Bezug von einer einfachen Spieluhr zu den Göttern aufbaut, hat es verdient, mein persönlicher Spitzenreiter zu sein. Die meisten Pluspunkte wurden durch die tolle Ausdrucksweise des Autoren gesammelt. Sie war, meiner Meinung nach, die hochwertigste aller Drabbels.

  • Ich möchte euch einmal auf folgende Regeländerung aufmerksam machen, die von nun an in Kraft gesetzt wird, um die starke Gewichtung einzelner Stimmen etwas einzudämmen. Eine genauere Formulierung findet ihr in unseren Regeln.

    Zitat

    Des Weiteren dürft ihr in diesem Wettbewerb an eine einzelne Abgabe maximal 12 Punkte vergeben.

  • Neues Jahr, neues Glück!
    Traditionsgerecht beginnt das Fanfiction Jahr auch dieses Mal mit dem Thema "Drabble". Wir haben also 58 Abgaben, eine rekordverdächtige Anzahl, dementsprechend genau 5800 Wörter zu lesen und kommentieren. Ich gehe davon aus, dass das hier etwas länger dauert, also mache ich es mir wohl mal bequem. Ich wünsche allen Autoren viel Glück und freue mich auf ein schönes Wettbewerbsjahr 2014!


    [tabmenu]
    [tab=Kriterien]
    Ich muss ehrlich sein: Drabbles sind nicht mein Fall. Umso schwerer fällt es mir, hier klare Vorgaben für die Bewertung zu finden, aber ich werde mal versuchen zu erläutern, was ein Drabble für mich haben muss:
    Eine gewisse Abgeschlossenheit- In der Kürze liegt die Würze, man darf aber trotzdem nicht das Gefühl haben, dass der Text mittendrin unterbrochen ist und zu viele Fragen offen stehen.
    Ein interessantes Thema- das dürfte ja eigentlich klar sein. Es ist natürlich ein subjektiver Anspruch, aber gerade bei 58 Abgaben muss das Thema hervorstechen. Natürlich muss auch die Überschrift zum Thema passen.
    Ein guter, interessanter und fesselnder Schreibstil- Gefühlvoll und interessant, Beschreibungen und Atmosphäre. Das ist bei 100 Wörtern natürlich schwer, aber ich denke, man kann es trotzdem bemerken, wenn jemand schon länger schreibt.
    Rechtschreibung und Grammatik- das erklärt sich wohl von alleine.


    Ich fange also um 14:40 am 2.2 an. Mal schauen, wie lange ich brauche. o/
    Edit No 1: 4.2. um halb 8. Und weiter geht, holla. Das wird länger dauern, als ich gedacht habe... Ich beginne jetzt wieder bei Drabble 19 und dieses Mal werde ich mich kürzer halten.
    Edit No. 2: 6. 2 um viertel vor sieben. Ab geht die Post.
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    Abgabe 01 - FiNiShEd
    Definitiv ein außergewöhnlicher Titel, der hervor sticht. In diesem Fall leider aber eher negativ, muss ich sagen. Die abwechselnde Groß- und Kleinschreibung ist anstrengender für die Augen, als eine ganz normale Schreibweise. Zudem wirkt es etwas chaotisch.
    Was den Text betrifft, bin ich leider nicht überzeugt. Die Formatierung mit den Absätzen zwischen jeder zweiten Zeile erinnert mich mehr an ein Gedicht. Die jeweils erste Zeile ist auch kein richtiger Satz, weil meist Prädikate fehlen. Das kann zum Teil als stilistisches Mittel angesehen werden, allerdings passt es auch wieder eher zu einem Gedicht. Es wird, wenn, dann nur in Maßen in einem Prosa-Text verwendet.
    Zwischendurch stört auch eine Wortwiederholung, weiterhin spricht mich das Thema nicht an, da es viele Fragen offen lässt. Weiterhin finde ich den Titel nicht unbedingt gut gewählt, da ich Finished eher mit dem Ende eines Rennens in Verbindung setze, nicht mit einer Jagd.


    Abgabe 02 - Vergessen
    Ein ziemlich philosophisches Drabbles, das durchaus seinen Reiz hat, Der Gedankengang ist an sich interessant, auch wenn hier doch ziemlich viele Fragen offengelassen werden. Für ein Drabble finde ich tiefgründige Themen, die eigentlich mehr Erklärung brauchten, auch nicht unbedingt geeignet, denn mit dieser Fragestellung ("Brauchen wir Erinnerungen?") könnte man gut und gerne eine Kurzgeschichte mit mehreren Seiten Umfang draus machen. Der Leser erhält ein wenig Einblick, aber für meinen Geschmack noch zu wenig. Der Anlass des Gedankenaustausches ist nicht klar, außerdem wird mir nicht ganz klar, warum das Mädchen behauptet, dass Erinnerungen einen altern lassen. Ich habe auch schon das genaue Gegenteil gelesen, und dadurch, dass es nicht weiter ausgeführt wird, entsteht beim Leser kein richtiges Verständnis.
    Das Thema ist interessant, aber eventuell besser für eine KG geeignet.


    Abgabe 03 - Liebe
    Oh, wow, okay. Plottwist extrem.
    Erst einmal muss ich sagen, dass Liebe nicht unbedingt ein außergewöhnliches Thema ist, weil es eben so naheliegend ist. Ich glaube, bisher gab es noch keine Runde, die ohne ein solches Thema ausgekommen ist.
    Zugegeben, die meisten dieser Drabbles haben nicht damit geendet, dass das Objekt der Begierde im See versenkt wird, allerdings ist es in diesem Fall kein Pluspunkt. Der Wechsel von einfacher Liebe zu plötzlicher Besitzergreifung kommt mir viel zu plötzlich. Erst wird von Liebe gesprochen, und ja, es gibt ein paar Zweifel, aber diese sind definitiv nicht so extrem, dass eine solche Handlung gerechtfertigt wird. Auch dieses Thema- extreme und krankhafte Eifersucht- ist nicht für ein Drabble geeignet, finde ich, da es innerhalb so viele Facetten gibt, die beachtet werden müssen, um die Entwicklung glaubwürdig zu gestalten. 100 Wörter sind dafür leider viel zu kurz.


    Abgabe 04 - Warten
    Ein interessanter Drabble, was die Message betrifft. Auch hier wieder philosophisch, allerdings ist es hier mehr auf den Leser zugeschnitten und ist bewusst nur ein kleiner Gedankenanstoß, der einen zum Nachdenken bringen will. Wie gesagt finde ich das Thema an sich interessant, leider die Ausdrucksweise nicht ganz so. Klar, es geht um das Warten an sich, aber es in fast jedem Satz zu erwähnen ist dann doch etwas übertrieben, zumal das ganze Drabble nur aus Beispiele besteht, wann man wartet, so wurde es nach einer Weile doch recht eintönig.
    Der Titel passt zum Drabble, auch wenn ich einen anderen bevorzugt hätte, weil er doch recht offensichtlich ist.


    Abgabe 05 - Nacht
    (Mein erster Drabble handelte auch von der Nacht, haha.)
    Dementsprechend muss ich leider auch hier wieder sagen, dass das Thema nicht unbedingt originell ist, was natürlich mit einem ansprechenden Text wieder anders aussehen kann.
    Mir wird hier ehrlich gesagt nicht ganz klar, was passiert. Jemand wacht aus einem Albtraum auf und findet sich mitten in einem Wald wieder. Wie ist er dort hingekommen? Ist er etwa mitten im Wald eingeschlafen? Die Beschreibung der Nacht ist für mich auch etwas angestaubt, muss ich sagen, weil sie ziemlich viele Klischees erfüllt. Fledermäuse und Wölfe? Beides, vor allem aber der Wolf ist sehr selten. Dazu kommt für mich auch nur bis zum vorletzten Satz ein wenig Spannung auf, diese wird dann aber von dem "tierisch" wieder aufgelöst, weil es so umgangssprachlich ist, dass es zu der Umgebung nicht passen mag. Was mich auch stört, sind die kurzen, abgehackten Sätze.
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    Abgabe 06 - Sinnlosigkeitserkenntnis
    Der Titel ist ziemlich lang, was ich für ein Drabble aber nicht unbedingt passend finde, denn es lebt davon, das, was man übermitteln will, in 100 Wörtern aufzufassen, was doch ziemlich kurz ist. Dieser riesige Term gleich zu Anfang widerspricht dem ziemlich. Zudem ist es eine Wortneuerfindung, die ich etwas merkwürdig finde. Die Erkenntnis, dass etwas sinnlos ist. Vielleicht wäre "Vergebens" passend gewesen? Das wäre nicht so lang und würde auch nicht so fremd klingen.
    Der letzte Satz passt auf jeden Fall zum gesamten Drabble, denn man bekommt nicht wirklich einen Kopf daran, was jetzt Sache ist. Da passt dann auch wieder der Titel etwas besser, obwohl ich zugeben muss, dass ich mich dadurch nicht eher mit ihm anfreunden kann.
    Eine spezielle Idee, die sicherlich im Gedächtnis bleibt, wenn ich auch nicht unbedingt weiß ob positiv, weil man doch ziemlich mutig sein muss, so etwas zu schreiben, oder negativ.


    Abgabe 07 - Energie
    Energie kann viele Bedeutungen haben. Energie/Motivation, Energie/elektrischer Strom, da kann man einiges hineininterpretieren.
    Gleich zu Anfang schon ein ziemlich großer Schnitzer, was die Rechtschreibung betrifft. Es heißt "Bedingungen", nicht "Bedienungen", was mich doch sehr aus dem Konzept gebracht hat.
    Okay, ich musste etwas grinsen. Das Drabble hat etwas, nämlich eine ziemlich lustige Wendung. Man denkt erst an einen Sklaven, an jemanden, der diesen ausnutzt und bis ans äußerte treibt, aber tatsächlich handelt es sich nur um ein Handy, was auch erst im letzten Satz klar wird. Eine schöne und gelungene Wendung, vor allem, weil es von dieser relativ übertriebenen Sprache in eine simple geändert wird. Da bekommt man gleich das Gefühl, dass man selbst angesprochen ist und gerade weil ich das selbst recht gut kenne musste ich doch ziemlich grinsen. Interessante Idee, die ziemlich hervor sticht bisher.


    Abgabe 08 - Ausbruch
    Bei dem Titel habe ich zuerst an einen Vulkan gedacht, muss ich zugeben, haha. Danach an einen Gefangenen, der einen Ausbruch wagt. Dass es aber letztlich auf jemanden herausläuft, der sich einfach von seinem Freund/seiner Freundin trennt, finde ich etwas enttäuschend, da auch das ein ziemlich verbreitetes Thema ist.
    In diesem Drabble wird es sehr allgemein gehalten, weswegen man sich als Leser nicht wirklich in die Situation hineinversetzen kann. Es werden Fehler genannt, aber nie gesagt, welche. Am Ende wird man mit einem Haufen Fragen alleine gelassen, die man nicht lösen kann, weil der Text einem keine Antworten gibt.


    Abgabe 09 - Gefangen
    Auch hier wieder ein etwas tiefgründigeres Drabble, in dem es darum geht, sich in der Realität nicht mehr wirklich heimisch zu fühlen. Stattdessen lebt der Protagonist in einem Traum, wie er es selbst nennt, und ist damit aber nicht wirklich zufrieden.
    Im Kontrast dazu steht allerdings die Beschreibung von Hunger, die ich nur dann verstehen würde, wenn sie metaphorisch gemeint wäre. Dunkelheit ist verständlich, weil diese ein Symbol für Blindheit in vielerlei Hinsicht sein kann, aber das Magenknurren reißt mich etwas aus der Beschreibung heraus, weil es mir zu konkret klingt. Alles andere ergibt im Kontext doch irgendwie Sinn, nur der Hunger erinnert mich doch zu sehr an einen echten Gefangenen, der in der Zelle sitzt und auf sein Essen wartet.


    Abgabe 10 - Friede...
    *Gegensätze ziehen sich an.
    Öhm, okay. Ich muss zugeben, dass es mir hier gerade etwas schwer fällt, etwas über diese Abgabe zu schreiben. Zum einen, weil ich da gewisse Logiklücken drin finde: 1. Wenn es diese ganzen, negativen Dinge nicht gibt, warum gibt es Begriffe dafür? Man kann etwas nicht benennen, was es nicht gibt. Es musste einmal da sein, ansonsten hat es keinen Sinn, dass man es benennt. 2. Die letzten beiden Sätze. Ganz plötzlich kommt die Religion mit ins Spiel, was ich doch sehr verblüffend finde. Ich meine, klar, Religion verspricht meist eine perfekte Welt, wenn man ihren Regeln folgt, aber hier wurde mal eben einfach die gesamte Schöpfungsgeschichte umgeändert. Eine interessante Idee, das muss ich zugeben, aber leider für ein Drabble schlecht umgesetzt, da nur erwähnt wurde, was es alles nicht gibt und man dementsprechend nur eine abstrakte Idee dieser perfekten Welt gibt.
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    Abgabe 11 - Regenbogenkuss
    Verspricht eine Einbringung des Themas "Liebe" und durch Regenbogen denke ich automatisch auch etwas an Kitsch und Zuckerguss, muss ich sagen. Was aber nicht unbedingt schlecht sein muss.
    Ah, jetzt wird mir klar warum. Regenbogen als Anspielung auf die Flagge der Homosexuellen Bewegung, nehme ich an? Zumindest verbindet man damit ja immer dieser Regenbogenflagge, ich weiß es nicht genau. Schöne Idee, die ein Thema des aktuellen Interesses aufgreift. Eine kurze Anekdote vom Leben eines schwulen Pärchens in der Öffentlichkeit und dass es für manche Menschen immer noch nicht in Ordnung ist. Es vermittelt unterschwellig das Problem, das in der Gesellschaft zum Thema Homosexualiät verankert ist, und zeigt gleich darauf, dass es nicht wichtig ist, was die Gesellschaft denkt, solange man mit sich selbst im Reinen ist. Eine abgeschlossene, einfach schöne Geschichte, die mich vor allem durch ihren Inhalt begeistert, der zum Nachdenken anregt, obwohl der Text doch so kurz ist. Schön gemacht!


    Abgabe 12 - Morgenröte
    Wie ich bei dem Wort "Morgenröte" immer sofort an Mythologie denken muss, haha.
    Der Anfang bildet einen starken Kontrast zum Titel, da der ja eigentlich Hoffnung vermittelt, aber genau das ist der Clou des Drabbles. Erst wird einem vermittelt, dass es sich um eine tragische und vernichtende Zeit handelt, was dadurch bestärkt wird, dass der Leser direkt angesprochen wird, was eine gute Möglichkeit ist, ihn irgendwie mit einzubeziehen, und dann erinnert der Text daran, dass es durchaus wieder besser werden kann und wird.
    Das ganze mag ein konkretes Beispiel sein, aber man kann es auch metaphorisch sehen. Irgendwann, auch wenn man es nicht mehr für möglich hält, wird es besser werden. Die Morgenröte mit der Hoffnung gleichzusetzen ist auch deswegen gut, weil Licht seit jeher für das gute steht und mit dem Tagesanbruch ein neuer Tag beginnt (omg, Caith, wirklich, wer hätte das gedacht?!), der den alten abschließt und somit auch die Probleme und Sorgen von gestern.


    Abgabe 13 - Maskenball
    Warum ist das so komisch formatiert? Ist das Absicht? Ich glaube eher weniger. :/
    Ja, das altbekannte Symbol "Maske" im Bezug auf das Verstecken der Persönlichkeit. Ich muss zugeben, dass ich durch den Titel jetzt eine Idee für eine Kurzgeschichte habe, aber leider nur durch den Titel. Der Text selbst ist eine Erklärung, was genau gemeint ist, was ich etwas schade finde. Interessanter wäre, gerade dadurch, dass die Maske ein Symbol für etwas ist, auch interessanter gewesen, wenn man dieses symbolische durchgezogen hätte. Ein Ball wäre genau das richtige dafür gewesen und ich habe gehofft, dass es im Text auch so wird, wie ich es mir vorgestellt habe, aber dem ist leider nicht so. Dem Leser wird etwas vermittelt, ganz direkt und klar, ohne, dass er viel darüber nachdenken muss. Innerlich hakt er das Thema damit schon ab. Ich glaube deswegen auch, dass mir das Drabble leider nicht in Erinnerung bleiben wird.


    Abgabe 14 - Nachklang
    Erwartet habe ich ein Drabble über Musik oder ein Geräusch, bekommen habe leider einen Text über den Verlust eines geliebten Menschen. Auch wieder ein Thema, das leider sehr, sehr oft behandelt wird, und daher leider kaum hervor sticht. Auch die Schreibart ist leider nicht wirklich etwas besonderes, auch wenn sie nicht schlecht ist, wird sie mir wohl leider nicht in Erinnerung bleiben.


    Abgabe 15 - Erinnerungen
    Und noch einmal ein Drabble zum Thema Verlust, auch wenn es diesmal nicht um einen Menschen geht, sondern ein Kaninchen, das im Winter gefunden wird. Mal davon abgesehen, dass ich es für sehr unwahrscheinlich halte, dass man ein Tier, das bekanntermaßen vor allem flüchtet, was größer ist, als es selbst, einfach so einfangen kann, finde ich den Tod doch etwas überdramatisiert. Ein Tier zum Mittelpunkt seiner Lebens zu machen... Naja, ich weiß nicht. Ich hatte selbst sowohl ein Kaninchen als auch ein Meerschwein, und ich habe bei deren Tode auch Tränen vergossen, aber im Drabble ist es doch sehr dramatisch dargestellt.
    [subtab='16-20']
    Abgabe 16 - Einzigartig
    Ein Pokémondrabble, okay. Und es ist über Evoli, weswegen sich mir gleich ein paar Fragen stellen:
    Evoli gibt an, dass es all diese Fähigkeiten hat, aber das stimmt nicht. Es könnte sie haben. Evoli kann weder Feuer speien, noch einen Eissturm herausbeschwören und genau da liegt mein Problem mit dem Text. Er ist inhaltlich einfach nicht korrekt. Hättest du geschrieben "Ich kann all das sein", ja, dann wäre es okay. Aber so stimmt es einfach nicht und das ist das größte Manko.


    Abgabe 17 - Sturmzeit
    Wären die ersten beiden Sätze nicht, wäre ich begeistert von diesem Drabble. Denn genau 100 Wörter hinzugebekommen ist schon schwer genug, dann das ganze aber auch noch in Reimform zu schreiben- alle Achtung. Leider, leider, machen die ersten beiden Sätze das wieder wett. Denn dadurch, dass diese nicht gereimt sind, wirkt der Text etwas unkonsequent, zumal sich der restliche Text auch vom Stil her unterscheidet. Dazu kommen noch einige Zeichensetzungfehler, die den Lesefluss sehr stark stören, was ziemlich schade ist, und auch stimmt ab und an der Rhythmus nicht. Schade eigentlich, die Idee war nämlich sehr interessant. Probleme hat ja jeder schon einmal und das Gefühl, dass in einem selbst der Sturm tobt, so aufgebracht ist man, aber die Umgebung davon rein gar nichts mitbekommt, ist nicht angenehm. Die Idee war gut nur waren Lillys Arme zu kurz hapert es leider etwas an der Umsetzung.


    Abgabe 18 - Drugdeals.
    Ich gestehe, ich mache auch manchmal Punkte hinter Überschriften. Ich weiß nicht genau, warum, es gefällt mir irgendwie. Gibt dem Titel etwas Abgeschlossenes, finde ich.
    Ehm, okay. Das Drabble sagt mir leider nicht zu, das sage ich schon direkt zu Anfang. Warum? Hier kommen die Gründe;
    Der Stil ist nicht ausgereift. Ich finde Fehler in den Sätzen, die sowohl vom Sprachgebrauch her rühren als auch syntaktisch und generell grammatikalisch. Schweiß ist männlich, er zergeht nicht herunter und ich weiß nicht, warum man plötzlich ein Wort wie exzitabel, das wirklich sehr hochgestochen ist, in einen Text einbringt, der sonst stilistisch nicht auf diesem Niveau ist. Das verwirrt den Leser etwas, weil es so ein Bruch ist.
    Zweitens: Das Thema. Es fesselt mich nicht wirklich und ist für ein Drabble auch eher ungeeignet. Die Atmosphäre, die eigentlich ja sehr wichtig ist, kann in so einem kurzen Text mit dieser Art Thema nicht gut aufgebaut werden, weswegen von einer Hintergrundgeschichte, die erklärt werden muss, bei einem Drabble bitte abzusehen sein soll.


    Abgabe 19 - Erdenspalter
    Erinnert mich an den Namen einer Waffe aus Final Fantasy oder Dragon Quest oder so. Sorry, das musste gerade mal raus.
    Ein Text, den ich, rein von der Handlung her nicht wirklich nachvollziehe. Ein Mädchen läuft durch einen Wald, hat irgendwoher einen Specht, zwingt diesen (ganz offensichtlich sehr unsanft) gegen den Baum zu klopfen und daraufhin öffnet sich eine Art Tür?
    Zu wenig Erklärung, zu viele Fragen. Überdurchschnittlich kurze Sätze, die von einem, sehr, sehr langen wieder unterbrochen werden. Begriffe ("abgeduscht") passen nicht in den Stil hinein und Atmopshäre ist leider auch nicht zu finden.


    Abgabe 20 - Jahrhundert
    Ein kurzes Gedankenspiel, das gekonnt die Tatsache, dass es aus nur 100 Wörter besteht, auffasst. Sowohl in Form der einhundert Jahre als auch durch bestimmte Sätze (man kann die Geschichte nicht in einhundert Wörter zusammenfassen) greift die Schwierigkeit des Drabbles auf, was ich eine schöne Idee finde. Inhaltlich stimmt es auch, aber ich muss ehrlich sein: Dadurch, dass das Drabble so unkonkret ist, einfach nur sagt, dass Menschen Mist gebaut haben, aber nicht erwähnt, auf was genau das jetzt bezogen ist, kommt die Message nicht beim Leser herüber und er wird das Drabble sehr schnell vergessen. Interessanter Ansatz, scheitert leider an der Vagheit des Textes.
    [subtab=21-25]
    Abgabe 21 - Kinderwagenfahrerinnenrechte
    Hier musste ich, um ehrlich zu sein, zwei Mal lesen, haha. Am Anfang ist dieses überlange Wort nämlich ziemlich merkwürdig anzusehen und mein Hirn konnte es nicht sofort verarbeiten. Kinder-wagen-fahrerinnen-rechte. So müsste es richtig sein. Hab es ja schon oben einmal erwähnt, dass ich einen so langen Titel für ein Drabble nicht unbedingt passend finde, allerdings erscheint der Titel hier bewusst mit einem Augenzwinkern gewählt worden zu sein, deswegen werde ich es mal auf den Inhalt ankommen lassen.
    Naja, ganz überzeugt bin ich leider nicht. Das Drabble ist eine kurze Anekdote, könnte man sagen, aus einer alltäglichen Busfahrt. Leider ist es relativ nüchtern geschrieben, mit ein wenig Witz hätte das Drabble einen tollen, sarkastischen Unterton bekommen, der beim Leser wohl auch etwas besser hängen geblieben wäre.


    Abgabe 22 - Liebeskummer
    Niedlicher Twist am Ende, auch wenn man vorher vielleicht noch hätte einbringen können, dass das Myrapla sein Pulver verwendet, um James zu paralysieren, damit der Leser erst ein wenig verwirrt ist und dann begreift, was vor sich geht. Ganz davon abgesehen hört sich das doch relativ brutal an, weil die Blätter bei Myrapla afaik ja fest verwachsen sind.
    Von der Idee her interessant, aber leider ist die Umsetzung etwas daneben gegangen.


    Abgabe 23 - Abschied
    Schöne Beschreibung eines Todes. Hier steht weniger die Hintergrundgeschichte im Vordergrund, weil gewisse Informationen gegeben und andere dafür ausgelassen werden- zum Beispiel, dass es sich um ein Schlachtfeld handelt, was erklärt, warum er verletzt ist, und ausgelassen wird das Name, sodass der Fokus weniger auf ihm als Person mit Vergangenheit liegt, sondern lediglich auf seinem Tod, auf den kurzen Augenblick davor. Der BG wird für den Leser dadurch fünftrangig, da der Fokus auf etwas anderem liegt. Qual in einem so kurzen Text zwei Mal zu erwähnen ist stilistisch nicht so gut, weil man es bei einem Drabble sehr stark merkt, und auch die sehr kurzen und aufs nötigste beschränkte Sätze sind stilistisch nicht allererste Sahne, aber dadurch, dass die Umsetzung ansonsten ganz gut gelungen ist, wird es Punkte geben.


    Abgabe 24 - Farbillusion
    Ui, Farben. Caith mag Farben. Illusion hat allerdings etwas von Unwirklichkeit, was bei mir sofort das Gefühl erweckt, dass diese Farben nicht nur gar nicht da sind, sondern eventuell etwas kaschieren sollen, das... Ich weiß nicht, feindlich ist?
    Gleich zu Anfang ein kleiner Fehler. "...rief SIE zu sich." Schade eigentlich. Das Drabble finde ich etwas schwer zu bewerten. Es passiert etwas mit einem Amulett und plötzlich ist alles wieder okay. Was war das für ein Licht? Was war das für eine Stimme? Ich habe das Gefühl, dass ich mit einem Haufen an Fragen zurückgelassen werden, die mich sehr beschäftigen. Das hier wäre ein guter Einstiegstext für einen Prolog, der dann erklärend wirkt. Außerdem weiß ich nicht genau, ob der Titel passen mag. Klar, es kommt ein Licht vor, aber eine Illusion ist es ja nicht. Passender wäre vielleicht Amulett gewesen, da das ja in zwei Sätzen erwähnt wird.


    Abgabe 25 - Nimbus
    Der Titel, beziehungsweise das Wort kommt mir bekannt vor, ich weiß nur gerade nicht genau, was es bedeutet. Wikipedia spuckt mir den Heiligenschein, eine besondere Art von Ruhm und eine Regenwolke aus. Oh, wow, danke Tante Wiki, dass du so schön eindeutig bist. Wollen wir mal schauen, ob es zutrifft.
    Okay... Ich muss gestehen, dass ich zu keinem der Begriffe eine Verbindung herstellen kann, haha.
    Auch hier erfährt man wenig über den Hintergrund, doch genauso liegt hier ein Fokus auf etwas anderem: Der Gefühlbeschreibung, die für 100 Wörter doch ziemlich zu geworden ist. Durch die malerischen, wenn auch sehr hochgestochene, Beschreibungen, die bewusst etwas kürzer gehalten werden mussten, entsteht ein beklemmendes Gefühl beim Leser. Den interessiert es nicht wirklich, wer da spricht, sondern eher, wie es mit ihm weitergeht. Es ist ein kurzer Auflug in die Psyche eines Menschen, der bei Ruhe wohl nahezu verrückt wird (Kann ich übrigens gut nachvollziehen).
    [subtab=26-29]
    Abgabe 26 - Verbannungsstern
    Wieder ein zusammengesetztes Wort, dass es so im normalen Sprachgebrauch nicht gibt. Ein Zweischneidiges Schwert, je nachdem, wie der Text wird, kann es nämlich gut sein, dass der Titel einfach keinen Sinn ergibt. Aber wollen wir mal sehen.
    Wie erwähnt, zweischneidig. In diesem Fall würde ich es noch durchgehen lassen, auch wenn ich es etwas befremdlich finde, weil ich Sterne bisher immer als etwas positives gesehen habe. Der Mond, der ja auch eine dunkle Seite besitzt, hätte mir da logischer erschienen, aber jedem das seine.
    Auch hier liegt der Fokus wieder auf dem Moment. Es wird klar, warum sie in der Kälte und alleine ist, indem kurz erwähnt wird, dass sie verbannt wurde (dadurch ist ja auch der erste Teil des Titels erfüllt) und die Beschreibung erschafft eine schöne und doch bedrohliches Atmosphäre. Das Ende ist mysteriös gehalten und weckt beim Leser den Wunsch, mehr zu erfahren. Sehr interessant.


    Abgabe 27 - Angsttraum
    Hier kann ich ganz deutlich sagen, dass der Titel nicht zum Drabble passt und das Thema leider auch wieder nicht außergewöhnlich ist, als dass ich diese Abgabe bis zum Ende im Kopf behalten werden. Es geht, erneut, um den Verlust eines geliebten Menschens, und, erneut, macht sich das lyrische Ich Vorwürfe, dass es so viel nicht hat sagen können. Das Thema ist leider schon so oft verwendet worden...
    Auch was der letzte Satz zu bedeuten hat, wird mir nicht ganz klar. Ganz weit hergeholt könnte man denken, dass die Person nur vom Verlust geträumt hat und in diesem Moment aufwacht, was auch den Titel erklären würde, aber wie erwähnt: Wenn das wirklich das Fall ist, dann muss man raten.


    Abgabe 28 - Hoffnungslos
    Da hat wohl einer Notikums gelesen, anders kann ich mir nicht erklären, dass das Mädchen Gwyneth heißt. :D
    Hier bleiben wieder viele Fragen offen. Man erfährt nicht, was sie da jagt, das Ei wird kurz erwähnt, aber auch hier hat der Lser am Ende des Drabbles leider keine Ahnung, was es damit auf sich hat. Einem bleibt nur das Mutmaßen. Dazu wird "Husten" klein geschrieben und ich würde bei so einer kurzen Wortbegrenzung nicht so viel Platz darauf verwenden, das Aussehen des Mädchens zu beschreiben. Interessanter ist die Handlung, nicht der Protagonist an sich, weil man bei einem Drabble nunmal nur wenig Platz hat, den man lieber für etwas, das wichtig ist, verbraucht.


    Abgabe 29 - Einsamkeit
    Eine passende Beschreibung der Einsamkeit, wäre der Vergleich mit der Autobahn nicht, die einfach nicht so richtig in den Stil passen mag, der an sich doch etwas, wohl bewusst, künstlerischer gehalten ist und daher schon "älter" wirkt, was im Kontrast dazu steht.
    Ansonsten schön malerisch und eine bedrückende Atmosphäre. Der Text wirkt abgeschlossen und der Fokus liegt auf den Gefühlen an sich, nicht auf einer Story, die man bei 100 Wörtern eher quetschen muss.
    [tab='30-58']
    [subtab='30-35']
    Abgabe 30 - Knubbel
    Eine kleine Erzählung aus dem Alltag, erscheint es mir, aber für ein Drabble ist das eher nicht geeignet. Für mich hört es sich an, als ob die Person hier mit jemandem reden würde, nicht wie ein literarisches Werk. Es gibt nichts wirklich "künstlerisches" an der Abgabe und ich muss auch sagen, dass ich das Thema nicht unbedingt ansprechend finde. Klar, es ist alltäglich, zumindest für die, die auch schon mal ein Kleintier besessen haben (wozu ich mich im Übrigen zähle), aber für ein Drabble einfach nicht geeignet ist.


    Abgabe 31 - Wegweiser
    Warum kursiv? In ein paar Stellen des Textes ist das in Ordnung, aber hier habe ich eher das Gefühl, dass sich das Drabble schon einmal vom Format her einfach vom Rest her abheben sollte, was ich aber nicht unbedingt gut finde. Bleib doch bitte beim Standartstil, ja?
    Vom Inhalt her... Naja, ich weiß ehrlich gesagt nicht so recht, ob ich sagen kann, dass er mich verwirrt, weil da einfach das Hintergrund fehlt, oder weil ich aus dem Text keine richtige Message herauslesen kann. Es ist eine wörtliche Rede (kurze Anmerkung: An manchen Stellen- Anfang und Schluss- wirkt er recht... casual? Naja, eben nicht ausgeschmückt. Dazu steht dann aber der Mittelteil so stark im Kontrast, dass man sich als Leser doch etwas wundert, weil es einfach nicht passen mag) in der über die Nacht gesprochen wird und über die Himmelsgebilde. Und am Ende heißt es dann "vergiss, was ich gesagt habe." Es bleiben einfach so viele Fragen zurück, die der Text nicht beantwortet.


    Abgabe 32 - Zeitenwunsch
    Grammatik und Rechtschreibung hat hier leider versagt, muss ich anmerken. Zwischen Punkt und Wort bitte ein Leerzeichen, auf Groß- und Kleinschreibung achten und auch auf die Kommasetzung.
    Dazu kommt noch ein Sinnfehler: Blumen wachsen nicht in der Kälte. Selbst wenn es, technisch gesehen, Zeit für sie ist, zu blühen, gehen sie entweder ein, wenn es zu kalt ist, oder verbleiben noch ein wenig länger im Boden, sie werden jedenfalls nicht wachsen. Auch erschließt sich mir der Gedankengang des lyrischen ich nicht, dass sie so plötzlich auf die Idee kommt, dass Gefühle bald eine große Rolle spielen werden. Woher weiß sie das denn? Es werden ein paar Themen angesprochen, die aber nicht weitergeführt werden und dadurch wirkt das Drabble unfertig.


    Abgabe 33 - Forest.
    Schon wieder ein Punkt nach dem Einworttitel. Bitte nicht ^^" Es passt einfach nicht unbedingt hinein und ist dazu einfach nicht wichtig. Man kann ihn genauso gut herauslassen, sodass die Verbindung zwischen Drabble und Überschrift nicht so abgehackt wird.
    Anführungszeichen macht man mit der entsprechenden Taste, die zwei neben dem ^ sind, bitte. Keine doppel '', das spart erst einmal Zeit und sieht auch besser aus. Und die Leerzeichen gehören zwischen , und dem nachfolgenden Wort, nicht dem davor. Auch hier bleiben wieder viele Fragen offen, die der Text nicht erklärt. Atmosphäre ist leider auch keine vorhanden, denn mit so wenigen Wörtern geht das einfach nicht so gut, weswegen ich generell von einem Fokus auf die Handlung in Drabbles abrate.


    Abgabe 34 - Wortsymphonie
    Eine schöne Wortkonstruktion als Überschrift. Symphonie klingt schön künstlerisch, wollen wir mal schauen.
    Nachdem ich es jetzt zwei Mal gelesen habe, denke ich, dass es in dem Drabble um einen Schreiberling geht, der sich durch Musik zum Schreiben inspirieren lässt. Liege ich da richtig? So wirklich eindeutig ist es meiner Meinung nach nämlich nicht. Die Sprache ist recht hochgestochen und man erfährt erst im letzten Viertel, dass es sich beim "es" im ersten Satz um ein Orchester handelt. Das hätte man auch im ersten Satz schon einbringen können, um Verwirrung zu vermeiden. Es wird dazu beschrieben, wie ein Orchester klingt, noch bevor es wirklich zu spielen anfängt. Schöner hätte ich es gefunden, wenn die Reaktion des Protagonisten mehr beschrieben worden wäre, als die Tatsache, dass ein Orchester erst zusammenfinden muss und dass er darauf wartet, dass die Musik wieder zu spielen beginnt. Das wäre, meiner Meinung nach, atmosphärischer. So wird irgendwie so viel drum herum geredet, bevor es wirklich passiert.


    Abgabe 35 - Du
    Und noch ein Drabble über den Verlust eine geliebten Menschen, diesmal wohl aber nur eine räumliche Trennung. Trotzdem... Warum gibt es ausgerechnet von diesem Thema so viele Abgaben? Ich meine, was daran ist so spannend? Ich habe leider auch dieses Mal die üblichen Aussagen gelesen: Warum, weshalb, ach hätte ich doch... Tut mir Leid, aber dadurch, dass das Thema wirklich schon so unglaublich oft verwendet wurde, nicht nur in diesem Wettbewerb, sondern generell, ist es für mich einfach nur noch langweilig geworden, vor allem, weil jedes Mal genau das gleiche geschrieben wird, nur in etwas anderen Formulierungen. Hier aber leider auch nicht kunstvoll oder atmosphärisch genug, als dass mir das Drabble in Erinnerung bleiben wird.
    [subtab=36-40]
    Abgabe 36 - Schlankwald
    Okay, was der Titel genau zu bedeuten hat, weiß ich nicht wirklich. Schlank-Wald? Ist das ein Wald, in dem nur dünne Bäume stehen? Und das ist nicht einmal als Scherz gemeint, das ist wirklich das, was ich mir gerade vorstelle.
    Ooooooh, Slender. Na dann ergibt das Schlank auch irgendwie Sinn. Was nicht heißt, dass ich den Titel für das Drabble gut finde, aber okay. Gut, dadurch, dass Slender einem recht bekannt sein sollte, weil ja so gut wie jeder mal davon gehört hat, braucht es keine Backgroundstory, was ziemlich schlau gelöst ist. Auch von der Atmosphäre, die erstaunlich gut gelungen ist für einen so kurzen Text, gerade zum Ende hin, als die Sätze kurz werden, was gut zu Panik passt, bin ich begeistert. Wäre nur der Titel nicht. :(


    Abgabe 37 - Schwerelos
    Ah, ein Traum über den Weltraum. Den ersten Teil fand ich schön umgesetzt, allerdings stört es mich ein wenig, dass der Übergang vom Traum zur Realität so fließend ist. Im Normalfall, wenn man mitten in einem Traum ist und dann aufgeweckt wird, ist man ja erst einmal verwirrt (und zuckt, so wie ich, zusammen), hier scheint der Träumende aber irgendwie die ganze Zeit gewusst zu haben, dass er nur träumt. Etwas schade, finde ich. Ich hätte nämlich eigentlich gerne mehr von der Schwerelosigkeit gelesen, weil diese Gefühlsbeschreibung so schön im Fokus lag, aber da jetzt knapp die Hälfte des Textes vom Aufwachen handelt... Ein paar Punkte wird es aber vermutlich trotzdem geben.


    Abgabe 38 - Erleuchtung
    Hat für mich immer etwas von einer religiösen Erleuchtung, ich hoffe einfach mal, dass das nicht gemeint ist, haha ^^"
    Gottseidank (haha) geht es nicht um die religiöse Erleuchtung, sondern um eine Art... Naja, humanoide Schöpfung mit Herz und Verstand? Ich weiß nicht genau, wie ich es ausdrücken soll. Die Idee dahinter, das Leben als buntes Licht darzustellen, finde ich sehr... niedlich? Hach, ich finde nicht so die richtigen Worte, es tut mir Leid. Etwas schöner hätte ich es gefunden, wenn das "Das ist nur Leben" am Schluss des Drabbles gestanden hätte, um es sozusagen abzurunden. Es gibt die Erklärung, was eigentlich los ist. Die anschließende Aussage des Roboters sieht für mich ein wenig wie ein Gesprächsbeginn aus, sodass diese Abgeschlossenheit leider etwas verloren geht.


    Abgabe 39 - Spieluhrenmagie
    Ow, ich liebe Spieluhren, ich wollte immer einer haben. Mal schauen, ob ich mir irgendwann mal eine kaufe.
    Irgendetwas stört mich leider an der Umsetzung. Die Idee, ein Drabble über Spieluhren zu schreiben, ist interessant, aber dadurch, dass der Text einer Art Bericht. Klar, es sind künstlerische Elemente darin, aber es gibt keine richtige Atmosphäre. Wo am Ende Apollon erwähnt wird- warum dann nicht eine Art Monolog von diesem über die Spieluhr? Oder eine kurze Geschichte über eine Spieluhr, wie sie sich dreht und wie jemand sie beobachtet? Eine Person in einen Text einzubinden, bringt auch immer etwas emotionales mit sich, wodurch die Atmosphäre besser vermittelt werden kann.


    Abgabe 40 - Mitternachtsphilosophie
    Die Überschrift erinnert mich an irgendetwas, ich weiß nur leider nicht genau, was. An Déscartes, wie er in seinem Nachthemd vor dem Kamin hockt und sich fragt, ob er nur träumt und gar nicht wirklich existiert? Ja, kann sein.
    Ein... äh, sehr origineller Gedankengang zum Thema Tod und Götter. Leider beides so in diese hundert Wörter hineingequetscht, dass beide zu kurz kommen. Der Fokus auf ein Thema wäre wohl besser gewesen. Außerdem mag ich den Pokémonbezug nicht, denn ich finde nicht, dass er hier ins Thema hineinpasst. Erst einmal haben "wir" die Pokémon nicht erschaffen und schon gar nicht sind wird deswegen Götter, da sie nicht real existieren, sonder nur, wie im Drabble erwähnt, Pixel sind. Generell wirkt der Vergleich auf mich irgendwie erzwungen.
    [subtab=41-45]
    Abgabe 41 - Seelenspiegel
    Ah, vermutlich geht es um Augen, Wäre zumindest das, was mir jetzt spontan einfallen würde, weil der Begriff oft gebraucht wird, um eine Wortwiederholung zu vermeiden.
    Ein kurzes Gedankenspiel zum Thema... öh, naja, wie soll ich es zusammenfassen? "Einfühlungsvermögen, das nur Kinder besitzen?" Na, das hört sich nicht ganz richtig an... Ich denke aber, ich habe verstanden, was gemeint ist, ich kann es nur gerade nicht in eigene Worte fassen.
    Dabei ist leider gleich zu Anfang ein Logikfehler: Erst wird behauptet, dass Menschen vorgeben, mit den Augen zu SEHEN und mit dem Herzen zu FÜHLEN, dann wird das aber verneint und gesagt, dass nur Kinder fähig sind, mit den Augen zu sehen- dabei wird aber das Sehen und Fühlen plötzlich gleichtgesetzt, weil es heißt, dass Kinder einen als das erkennen, was man ist, was doch mit "Fühlen" zusammenhängt, oder verstehe ich da gerade etwas falsch?
    Nichtsdestotrotz, das Thema ist interessant und der Schreibstil gut.


    Abgabe 42 - Ascheträume
    Hier ist eine Mischung aus Handlung und "Gedankengängen" versucht worden, was leider dadurch nicht so gut funktioniert, dass beides zu wenig Raum bekommt, um entfaltet zu werden. Konzentration auf eines von beidem, und der erste Satz ist leider ziemlich unnötig, denn der Erzähler an sich wird nicht weiter erwähnt und ist daher auch eher uninteressant, weswegen der Fakt, dass es einen Erzähler gibt, nicht brauchbar ist und den Platz für die wichtigeren Themen wegnimmt.


    Abgabe 43 - Entscheidung
    Und erneut ein Drabble über eine Trennung, diesmal wohl aus der Sicht des Verlassenden, was auch erst im letzten Satz klar wird. Es hätte mir so viel besser gefallen, wenn es sich um ein anderes Thema gegangen wäre oder ganz allgemein geblieben wäre, weil es eine schöne, bildliche Darstellung zum Thema "Entscheidungen treffen" ist. Durch das Thema geht für mich der Reiz aber leider verloren, da es auch schon so oft verwendet wurde...


    Abgabe 44 - Lebensreise
    Ich würde sagen, es geht um den Tod einer Katze. Oder eines Hundes. Oder eines anderen Tieres, das Pfoten hat... Ich bleibe bei Katze, das war gerade das erste, was mir in den Kopf gegangen ist. Auf das Thema Tod komme ich, weil es sich offenbar um ein altes Tier handelt (ergraute Pfoten) und erwähnt wird, dass es keine Angst haben soll, auch wenn das "Komm zurück zu mir" am Ende darauf hindeutet, dass das Tier einfach nach Hause kommen soll oder so etwas ähnliches. Nicht ganz eindeutig, finde ich, aber an sich schön geschrieben.


    Abgabe 45 - Lautvoll
    Ui, leider ein Tempusfehler, da es sich erst um Präsens handelt und dann plötzlich Vergangenheit wird. Und hey, jemand, der Selbstmord begeht. Warum sind die meisten FFler eigentlich so negativ gestimmt?
    Auch der Bezug vom Titel zum Text ist mir nicht ganz klar, da es sich ja erst um Stille handelt, dann kommen zwar diese beiden Stimmen, die aber eher eine Nebenrolle spielen, und schließlich wieder Stille. Diese dann auch in den Titel einzubringen erscheint mir wesentlich logischer.
    Und am Ende wird mir nicht ganz klar... Sie tritt auf die Straße, aber gleichzeitig fällt sie? Springt sie jetzt von einem Hochhaus oder nicht? Das Drabble ist leider ein wenig unklar, finde ich.
    [subtab=46-50]
    Abgabe 46 - Metaphysik
    Hihi, ein Tarnumhang. Rieche ich da eine HP Anspielung?
    Mh, okay, ein ungewöhnlicher Text. Anfangs eine Art Rückblende auf das vorherige Leben, dann ein kurzer Einblick in das jetzt. Ich gehe davon aus, dass der Text eine tiefere Bedeutung hat, denn Menschen fliegen nicht einfach davon, auch wenn sie es sich manchmal wohl wünschen, aber ehrlich gesagt kann ich diese Bedeutung nicht nachvollziehen. Mir fehlt da der Ansatz und der Sinn für so etwas, schätze ich.


    Abgabe 47 - Götterdämmerung
    Eine kurze Erzählung über einen aussichtslosen Krieg gegen Schattenwesen und die damit verbundene Hoffnungslosigkeit. Schöne Beschreibung, angespannte Atmosphäre, die die Hoffnungslosigkeit unterstreicht. Das Thema ist aber nicht unglaublich neu und auch der Aspekt der Verzweiflung ist da schon ein muss, daher eher weniger hervorstechend, was das Thema betrifft.


    Abgabe 48 - Versteckspiel
    Was das ganze jetzt mit einem Versteckspiel zu tun haben, erschließt sich mir nicht ganz, da es um den Auftritt einer jungen Schauspielerin handelt. Es ist ihr Job, in eine andere Rolle zu schlüpfen, kein wissentlichen Verstecken des eigenen Charakters, um andere bewusst zu täuschen, sondern um sie zu unterhalten. Den Zuschauern ist bewusst, dass sie nicht auch im Privatleben so ist. Versteckspiel ist daher nicht unbedingt ein passender Titel für dieses Drabble, weil sie sich ja nicht versteckt und man als Leser etwas anderes damit verbindet. Ansonsten ein interessantes Thema und eine gute Umsetzung.


    Abgabe 49 - Bella
    Bin ich die einzige, die an die Bella aus Sims 2 denkt, die in Schönsichtingen so plötzlich verschwunden ist?
    Ah, es handelt sich also um einen Hund. Mh, die Formatierung finde ich unglücklich, zentriert und dann auch noch mit Absätzen innerhalb eines Satzes ist es nicht einfach zu lesen.
    Meins ist es leider nicht, denn das Thema ist für mich nicht spannend und atmosphärisch genug. Es wird im Grunde nur darüber gesprochen, was Bella so macht. Für mich kommt da einfach keine Spannung auf (wofür das Thema auch nicht gemacht ist, nebenbei erwähnt. Ist schwer, bei so etwas spannend zu schreiben) und die Thematik für mich nicht wirklich interessant ist, daher keine Punkte.


    Abgabe 50 - Liebe
    Ein Gedankenspiel zum Thema Liebe, das im Grunde aber mehr Fragen stellt als überhaupt Antworten gibt. Auch hier kommt keine Spannung oder Atmosphäre auf, und davon abgesehen, dass das Thema schon sehr oft aufgegriffen wurde, wird es hier auch in genau der gleichen Art und Weise behandelt wie sonst auch. Es gibt nichts Neues, was mein Interesse weckt. Das Drabble ist nicht außergewöhnlich genug, als dass es mir in Erinnerung bleiben würde, was bei 58 Abgaben doch irgendwie nötig ist.
    [subtab=51-55]
    Abgabe 51 - Anomie
    Es geht um Justitia. Um die personifizierte Gerechtigkeit! Me gusta, aber sowas von. Die Idee, das Thema Gerechtigkeit in so einer bildhaften Darstellung aufzufassen ist schon interessant genug, aber die Message dahinter ist genial umgesetzt. Die Waage in ihrer Hand ist zerbrochen, sie kann also nicht mehr fair abwägen, was richtig ist und was falsch. Man greift sie scheinbar an, also muss sie das Schwert benutzen, das eigentlich dazu da ist, die Gerechtigkeit zu verteidigen, und die Augenbinde, die vermeiden soll, dass sie aufgrund von Aussehen urteilt, nimmt sie ab und legt sie sich um den Mund, weil es keinen Sinn mehr hat zu reden. Die Gerechtigkeit selbst ist nicht mehr sicher.
    In der Hoffnung, dass ich das jetzt richtig interpretiert habe, hihi.
    Jedenfalls gefällt mir das Drabble sehr, sehr gut. :)


    Abgabe 52 - Newbie
    Haha, süß. Ein Text, der fast bis zum Ende offen lässt, um welches Spiel es sich handelt und daher beim Leser so einige Gedanken auslöst, welche "Spiele" man im Bett so machen kann. Im Endeffekt ist es aber ganz unschuldig, was dem Ganzen einen lustigen Turning Point verpasst. Was mich nur etwas wundert ist, dass er "blau" wird. Das stört mich ein wenig im Kontext, weil ich auch nach der Auflösung nicht ganz nachvollziehen kann, was genau damit gemeint ist.


    Abgabe 53 - Himmelsspiegelbild
    Eine niedliche, kleine Erzählung über den Wunsch nach Sonne. Es ist ein simples Thema, aber jeder kann es nachvollziehen und der Text ist gerade gegen Ende sehr niedlich geschrieben. Schöne Wortwahl, die die Atmosphäre des tristen Wetters unterstützt, rundet den Drabble ab. Dazu wirkt er abgeschlossen und als Leser stellt man sich auch keine Fragen, weil es einfach nicht wichtig ist, zu wissen, wer das Mädchen ist. Es geht nur um den Regen und den Wunsch nach Sonne, der Fokus liegt auf dem, was der Text hergibt.


    Abgabe 54 - Türen
    Und erneut das Thema Liebe. Auch hier hätte ich es einfach schöner gefunden, wenn man allgemein bei der Bildlichen Darstellung der Chance in Form von Türe bleibt und nicht noch ein anderes Thema mit hineinmischt, weil dadurch beide einfach zu kurz kommen. Es hätte eine schöne Parabel zum Thema Chancen werden können, aber so wirkt es für mich nicht ganz rund.


    Abgabe 55 - Mitternachtsklangparadies
    Schön, dass der Titel im Drabble noch einmal enthalten ist. Nicht so schön finde ich, dass das einfach mitten im Text passiert, weil es am Ende einfach so viel runder gewirkt hätte. Durch eine Wiederholung des Anfangs hätte man einen richtigen Abschluss und einen Bezug zum Titel.
    Ansonsten mag ich den Text, er ist schön geschrieben und erschafft eine mysteriöse, aber auch beruhigende Atmosphäre.
    [subtab=56-58]
    Abgabe 56 - Gaben
    Ein interessanter Text über die Eigenschaften eines Menschen und eine Erinnerung, wofür diese Gaben sind. Das Drabble regt zum Nachdenken an, zum sich-zu-Herzen-nehmen. Ein interessantes Thema verpackt in eine originelle Form, dadurch, dass die Konstruktion Gabe-Grund, später Gabe-Grund-NichtGrund immer durchgezogen wird, wirkt der Text rund und abgeschlossen.


    Abgabe 57 - Parteien
    Ein kurzes, nettes Gedankenspiel, das zwar durchaus eine Message hat, allerdings finde ich den Schreibstil etwas holprig. In einem Prosatext finde ich Doppelpunkte nie ganz optimal, besonders, wenn darauf dann eine Aufzählung folgt. Das wirkt dann leicht abgehackt.
    Das Thema finde ich interessant, aber nicht ideal umgesetzt, weswegen es leider an der starken Konkurrenz scheitert.


    Abgabe 58 - Teppich-GMBH
    Das erscheint mir wie eine Spaßabgabe, denn den Sinn dahinter finde ich nicht wirklich. Inhaltlich also eher ein Fragezeichen und stilistisch auch nicht so ungewöhnlich, dass er Punkte verdient hätte.
    [tab=Punkte]
    Hui, ganz schön schwer, diese Punkte zu verteilen. Ich habe mir während dem Vote ein paar Abgaben markiert, die ich gerne bepunkten würde, einige musste ich dann aber doch leider wieder herausnehmen, weil es zu viele wurden und ich ein paar doch etwas mehr Punkte geben wollte. Ich vote also wie folgt:


    Gaben- 1 Punkt
    Energie- 2 Punkte
    Regenbogenkuss- 2 Punkt
    Nimbus- 1 Punkt
    Verbannungsstern- 1 Punkt
    Einsamkeit- 1 Punkt
    Schlankwald- 1 Punkt
    Erleuchtung- 3 Punkte
    Seelenspiegel- 1 Punkt
    Lebensreise- 1 Punkt
    Götterdämmerung- 2 Punkte
    Versteckspiel- 1 Punkte
    Anomie- 4 Punkte
    Newbie- 2 Punkte
    Himmelspiegelbild- 2 Punkte
    Mitternachtsklangparadies- 2 Punkte
    Morgenröte- 2 Punkte


    So, jetzt bin ich endlich fertig. Vielen Dank für die vielen Abgaben. Ich hoffe, dass auch in den nächsten Wettbewerben so viel Beteiligung herrscht.
    Caith~
    Halleluja... 21:32...


    Edit: Weil mir beim Lesen des Kommentares aufgefallen ist, dass ich eine Abgabe verwechselt habe, habe ich die Punktegebung noch einmal verändert. Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten!
    [/tabmenu]

  • Wenig Zeit, trotzdem werde ich kurz meine Meinung zu allen Drabbles abgeben.


    Vorwort:
    Das hier ist die Bewertung für die ersten 10 Drabbles, außerdem meine Punktevergabe. Die anderen werde ich auch bewerten, allerdings werden sie entweder nacheditiert oder in einem neuen Post geschrieben.
    [tabmenu]
    [tab=Drabbles 1-10]












    [tab=restliche Drabbles denen ich Punkte gegeben habe]
    Dieser Tab verschwindet nach und nach, bis ich alle Kritiken drin habe xD








    [tab=Bewertung]


    Punkte gehen an folgende Abgaben:
    #51 Anomie
    #46 Metaphysik
    #38 Erleuchtung
    #31 Wegweiser
    #27 Angsttraum
    #7 Energie
    #6 Sinnlosigkeitserkenntnis
    und #2 Vergessen


    Anzahl der Punkte wie folgt:



    Vergessen: 3
    Sinnlosigkeitserkenntnis: 5
    Energie: 2
    Angsttraum: 4
    Wegweiser: 4
    Erleuchtung: 4
    Metaphysik: 3
    Anomie: 4
    [/tabmenu]


    Habt ihr alle toll gemacht!


    Die anderen Kritiken kommen noch!
    Edit: Sie kommen doch nicht, sry... wer eine haben will, kein Problem, schreibt mir einfach kurz ne PN ;)

  • Also erstmal muss ich sagen, dass alle Werke nicht schlecht sind, sondern alle sehr gut gelungen sind. Um troztdem schnell zur Sache zu kommen, werde ich nur zu den Werken etwas kurzes sagen, zu denen ich Punkte gebe und weil ich sonst so viel schreiben müsste wenn ich zu jedem Werk was schreiben müsste, was dann lange dauern würde. Und nun zu meinem Vote zu folgenden Werken.


    12-Morgenröte : Sehr guter Kontrast vom Anfang zum Ende. Das Schlechte geht und das Gute kommt. Gut Herübergebracht. 5 Punkte


    25-Nimbus: Zeigt sehr schön eine Welt voller Stille. Wie heißt es mal so schön Enjoy the Silence. 2 Punkte


    31-Wegweiser: Anfänglich ein wenig beängstigend, zeigt es dennoch am Ende auf, wie Orientierungslos wir doch manchmal im Leben sind. 3 Punkte


    40-Mitternachtsphilosophie: Ein neuer und guter Gedanke von Leben und Tod. Wo kommen wir her und wo gehen wir hin. Pixel zu Pixel und Bit zu Bit einfach nur genial. 4 Punkte


    41-Seelenspiegel: Zeigt sehr gut auf wie es im innerennen eines Menschen tatsächlich abläuft und das sich viele von uns oftmal verstellen. 3 Punkte


    42-Ascheträume: Erzählt eine traurige Geschichte wie etwas, was man mühselig aufgebaut hat oder vererbt bekommen hat, plötzlich in Flammen aufgeht. 4 Punkte


    46-Metaphysik: Erst wird in einer Rückblende, das vorherige Leben aufgezeigt und seine Fehler dann das jetztige mit seinen Fehlern. Ja manchmal wäre es gut in schlimmen und peinlichen Situationen Unsichtbar zu sein. 3 Punkte


    47-Götterdämmerung: Beschreibt einen Krieg den man gegen einen Übermächtigen Gegner wohl nicht gewinnen kann. Im echten Leben genauso, das man einige seiner Feinde nicht besiegen kann, sondern mit ihnen Leben muss. 5 Punkte

    Zu viel Wissen ist gefährlich, zu wenig Wissen auch.
    -Albert Einstein-
    alter FC 3566-2304-8011, neuer FC 3196-4962-0078

  • [tabmenu]
    [tab='1']
    Ich fange heute am Freitag an und will heute auch damit fertig werden, also keine Zeit verlieren (15:59), sollte dazu sagen, dass ich keine richtigen Kommentare verfasse, mir gehts mehr darum, dass hier auch einige Votes zustande kommen.
    Was nicht allzu schwer werden sollte, weil ich keine richtigen Begründungen schreibe. x:


    [tab='1-25']
    FiNiShEd
    Finds bisschen komisch, das erst von verfolgen die Rede ist und danach alles in Vergangenheit steht, weil man ja denken könnte, auch wegen dem Titel, dass es am Ende auch das Ende des Wesens ist.


    Vergessen
    Srsly, ich finde nur den letzten Satz richtig toll, obwohl eigentlich nicht viel dabei ist. Der ist einfach toll, haha. Ansonsten, weiß auch nicht, nichts besonderes.


    Liebe
    Yolo, also verliebe dich lieber mal nicht in den falschen, haha.


    Warten
    Irgendwie hat dieses Drabble ja eine „schöne“ Botschaft, aber am Ende hätte ich lieber noch einen anderen prägenderen Satz gehabt, als diese Frage.


    Nacht
    Hm.. ist denn „ich“ dieser Wolf? Mehr kann ich dazu ehrlich gesagt auch nicht sagen.


    Sinnlosigkeitserkenntnis
    Sinnlosigkeit trifft es ganz gut. Gratz zu der Erkenntnis.


    Energie
    Wie ich erst an ein Pokémon dachte. Ich mache es anders, lasse meinen Laptop eigentlich die ganze Zeit am Kabel.. ich glaube mein Laptop liebt mich. <3 Ach ja, ich mags ehrlich gesagt.


    Ausbruch
    Hört sich für mich eher wie ein Abschied an. Könnte traurig sein, wenn die Gefühle mehr oder anders rübergebracht wären oder existieren würde oder sowas.


    Gefangen
    Abgesehen von dem Wort „brüllen“ fand ich das Drabble recht gut, vielleicht weil ich ein bisschen mitfühlen kann..


    Friede
    Das ist doch Rotz :c


    Regenbogenkuss
    Süß c: Aber wieso warten da Leute? Und was taten die gleich? x:


    Morgenröte
    Also der Anfang ist cool, schade, dass es nicht so cool bleibt. Aber trotzdem irgendwie schön. ^^


    Maskenball
    Ist schön weil die Wahrheit, allerdings haben wir ja mehrere Masken. Und irgendwie kommt mir das sehr bekannt vor.. gibt glaube ich so ein Topic hier im BB, kann das sein? Könnte Punkte bekommen :3


    Nachklang
    Traurig.. aber schön. :c


    Erinnerungen
    Oh man, das ist auch süß. Erinnert mich an meine Katze <3


    Einzigartig
    Wie das wegen den Bändern für mich ein.. Feelinara war. Ist auch ein süßes Drabble.


    Sturmzeit
    Erst diese gegensätzliche Aussage, dann diese ominöse Mauer mit Fragen und dann eine Straße. Und am Ende ist es ein Herz. So so, weiß nicht so recht was ich davon halten soll.


    Drugdeals
    Finde es ein bisschen verschwommen was das Gerede angeht. Dachte das Ich gibt das Kommando zum Töten. Ist ein bisschen zu.. nicht direkt normal, aber am Ende stößt es nicht durch etwas unglaubliches vom Hocker.. tut es eigentlich überhaupt nicht.


    Erdenspalter
    Irgendwie interessant, das schreit eher nach eine KG oder so. Macht neugierig aber am Ende hat man halt nichts davon. ^^


    Jahrhundert
    Ich weiß nicht, auch nichts unglaubliches iwie, tut mir Leid.


    Kinderwagenfahrerinnenrechte
    Aha. :|


    Liebeskummer
    Srsly, das arme Myrapla ._.


    Abschied
    Irgendwie schön geschrieben, aber da fehlt auch irgendwie eine Botschaft hinter.


    Farbillusion
    Mh.. wie ich erst dachte, dass sie sich umbringt, wegen Gott und dem Meer. Na ja, nur wegen dieses Ereignissen würde ich aber trotzdem nicht mit meiner Suche aufhören. Weiß nicht, hier besteht auch irgendwie Aufklärungsbedarf. ^^


    Nimbus
    Dieses Drabble weiß zu gefallen. Werde ich mir für die Punktevergabe merken.
    [tab='26-49']
    Verbannungsstern
    Hm.. ich weiß nicht. Erst der Stern, dann die Hand.. ein bisschen interessant ist es ja schon. ^^


    Angsstraum
    Was mir hier stört wäre die Religion und der letzte Satz, davon abgesehen mag ich das Drabble.


    Hoffnungslos
    Ist auch wieder interessant. Weil ich nicht so ganz verstehe wieso das Ei ein Ebenbild ist, wenn es doch zerbrochen ist. War die Besitzerin denn die Person die damit läuft? Wenn ja, dann verstehe ich es doch, lol. Wie gesagt, auch wieder interessant.


    Einsamkeit
    Die Beschreibungen finde ich ja irgendwie schön, aber irgendwie.. ist es auch übertrieben. Mal sehen..


    Knubbel
    Ich finde nicht, dass das hier her passt, ganz ehrlich. x:


    Wegweiser
    Hat auch einen guten Ansatz und ist auf jeden Fall interessant. Man könnte - mit mehr Worten - imo mehr rausholen. Vielleicht solltest du das mal ein bisschen erweitern. (:


    Zeitenwunsch
    Tut mir Leid, aber mag mir nicht so ganz gefallen. Ein paar Worte passen einfach nicht zum Rest und das Ende und die restliche „Botschaft“ ist auch irgendwie unstimmig.


    Forest
    Hat was, erinnert mich btw. ein bisschen an Harry Potter und diese Spiele da.. mit dem Labyrinth, das war auch recht cool. ^^


    Wortsymphonie
    Ist schön. :3


    Du
    Hm..könnte schön sein, aber ab dem Wort „Schultag“ hat es irgendwie abgenommen und das gewisse Etwas verloren.


    Schlankwald
    Die Tür ist da irgendwie nicht so passend, ansonsten echt gut. Allgemein ist Slender irgendwie gut für Drabble, weil man nicht viele Wörter braucht.


    Schwerelos
    Ein Wort ist da doppelt und sonst, wieso ist der froh aufzuwachen, wenn er davor mit der anderen Situation zufrieden war? Na ja, durch das Ende ein bisschen.. nicht so gut.


    Erleuchtung
    Das ist irgendwie schön. Wird auch gemerkt.


    Spieluhrenmagie
    Auch irgendwie schön, haha. Wahrscheinlich weil es irgendwie die Wahrheit sagt. Andererseits fände ich eine Spieluhr sicher irgendwann langweilig.. hätte ich mal als Kind eine gehabt, würde ich vlt. anders denken. ^^


    Mitternachtphilosophie
    Ich mag Philosophie ja irgendwie.. hat was.Vor allem das Ende irgendwie.


    Seelenspiegel
    Srsly, ich mag das Wort Seelenspiegel für Auge(n) irgendwie nicht. x:
    Ansonsten, na ja, ich wäre gern für immer ein kleines Kind.. ^^


    Ascheträume
    Gefällt mir vor allem gegen Ende recht gut.


    Entscheidung
    Eigentlich steh ich ja auf Gefühlsdusselei, aber das Stichwort Liebe nach diesen Worten zu lesen, hat mich ehrlich gesagt irgendwie enttäuscht. Eine andere Hauptthematik hätte mir da besser gefallen.


    Lebensreise
    Einerseits sagt der Text, dass der Freund langsam machen soll und dann wieder schnell, diese Unstimmigkeit gefällt mir nicht so gut.


    Lautvoll
    Ich dachte ja schon erst an einen Fall, biss ich dann „einen Schritt auf die Straße“ gelesen habe. Dieser eine Satz stört mich schon etwas.. mal sehen, denn eigentlich fehlt dem Drabble noch etwas.


    Metaphysik
    Und noch einmal sowas. Der Titel ist blöd gewählt, bzw. passt er mir nicht und auch ist es etwas übertrieben.


    Götterdämmerung
    Irgendwie passt mir auch hier der Titel wieder gar nicht. Das Ende ist etwas irritierend. Der neue Tag passt an dieser Stelle nicht so ganz in das Geschehen, auch wenn davor Punkte gesetzt wurden. Und.. wurde der Kampf jetzt doch gewonnen?


    Versteckspiel
    Ich finde, dass dieses Drabble irgendwie komisch geschrieben ist. Nicht unbedingt wegen dem ganzen Regiezeug, allgemein sticht es irgendwie hervor. Und wieso ist sie knabenhaft.. das passt da gar nicht rein, lol. Es hat jedenfalls etwas, auch wenn ich den Titel nicht so ganz mit dem Rest verbinden kann.


    Bella
    Irgendwie möchte ich hierzu nichts sagen, denn das ist zwar kindlich süß, aber halt nicht super gut.
    [tab='50-58']
    Liebe
    Hm, zu viele Fragen für das Drabble.


    Anomie
    Alles was ich sagen kann, ist, ich weiß nicht so recht.


    Newbie
    Wieso ist er blau?


    Himmelsspiegelbild
    Mir gefällt es nicht, dass das Wasser grau ist und dass sich der Regen im Wasser spiegeln soll. x: Der Titel ist schön, der Rest.. ich bin mir unsicher.


    Türen
    Ich weiß nicht.. ich bin nicht so wirklich davon gepackt, auch wenn der Vergleich vielleicht etwas hat.


    Mitternachtsklangparadies
    Finde ich ganz schön, gefällt. c:


    Gaben
    Irgendwie fehlt hier eine Wendung. Etwas das sagt, wie schlecht alles eigentlich ist. x:


    Parteien
    Es gibt so viele Tiere die es so viel besser haben als wir Meschen. Na ja, Apfelkuchen fehlt hier noch. Ansonsten, es hat was.


    Teppich-GMBH

    Irgendwie assoziiere ich H&M mit dem Drabble. oô Ich sage mal nicht, was ich wirklich denke.
    [tab='2']
    1 Punkt:
    Spieluhrenmagie
    Parteien
    Mitternachtsphilosophie


    2 Punkte:
    Erleuchtung
    Forest.
    Einzigartig
    Angsttraum


    3 Punkte:
    Energie
    Wortsymphonie


    4 Punkte:
    Nachklang
    Nimbus
    Mitternachtsklangparadies


    3 • 1 + 4 • 2 + 2 • 3 + 3 • 4 = 3 + 8 + 6 + 12 = 29


    Vielleicht mag sich jetzt manch einer fragen, wieso ausgerechnet diese Abgaben Punkte bekommen, wo ich doch immer so eine dürftige "Wertung" gegeben haben. Diese Werke konnten einfach durch ihren Stil sowie ihre Thematik & Worte überzeugen. ~
    [/tabmenu]


    Wuhu, nicht mal 2 Stunden gebraucht. :sekt:
    /Edit: Falls du eine richtige Kritik haben möchtest, lass mich das per PN wissen und ich schreib dir eine, solang mir genug einfällt. (:

  • [tabmenu][tab='vorneweg.'] Halleluja … seid ihr denn des Wahnsinns? 58 Abgaben! Ich hatte mir schon lange vorgenommen, aktiv in den FF-Saisons zu voten, doch dass das gleich so anfängt … damit hätte ich nicht gerechnet, haha. Ich wünsche vorweg allen Autoren ein erfolgreiches Fanfiction-Jahr 2014. Nun denn, wollen wir mal.


    So, fangen wir einfach mal an. Ich entschuldige mich jetzt schon mal für eventuelle Rechtschreibfehler, welche bei 58 kleinen Kommentaren ja schon mal vorkommen können ^^’
    Mal schauen, wie lange ich brauche für das alles. Anfangen tue ich um 14:00h (07.02.14). *keksdoseöffnet*


    Ach ja, falls ich eine Abgabe vergessen haben sollte hier zu kommentieren, einfach kontaktieren :3[tab='abgaben 1-10.']Abgabe 1: FiNiShEd
    Ich weiß nicht, was ich vom Titel halten soll, steckt da ein tieferer Sinn hinter? Denn der Sinn des Titels – also von der Schreibung her – wird mir hier nicht ganz klar. Was ich aber mag, ist die Art des Drabbles. Es erinnert an ein Gedicht und die kurz gehaltenen Sätze fallen mir positiv auf, da ich generell kurze Sätze lieber mag, vor allem in Drabbles. Es ist ein interessantes Thema, mit einer abgeschlossenen Handlung, die trotzdem nicht verrät, warum es so ist, wie es dort geschieht. Aber ich habe auch das Gefühl, dass dieses Thema bei der Fülle an Abgaben mehrmals vorkommen wird, deshalb muss ich später abwägen.


    Abgabe 2: Vergessen
    Ich mag hier das Thema, was in dem Drabble umgesetzt wurde, es ist interessant und regt definitiv zum Denken an, zumal der Leser hinterher selber noch mal entscheiden kann, wie er selber zu dem Thema steht. Ich mag auch die Personifikationen, die hier verbaut wurden. Das Ende ist unerwartet, ich selber hätte es nicht erwartet und das Ende ist auch definitiv der Punkt, welcher zum Nachdenken anregt. Ist jedenfalls interessant.


    Abgabe 3: Liebe
    Oha. Okay dieses Ende bildet einen verdammt starken Kontrast zu dem Titel, so hätte ich es nicht erwartet. Ich hab das Gefühl, dass ich dieses Gefühl noch öfters bei den Abgaben haben werde. Der Titel lässt rein gar nicht auf dieses Ende schließen. Auch hat der Autor hier gut die Emotionen des lyrischen Ichs herübergebracht, auch wenn das Ende mir sehr radikal erscheint.


    Abgabe 4: Warten
    Was mich an diesem Drabble schon beim dritten Satz störte, war die ständige Wiederholung des Wortes „man“, das hätte besser umgesetzt werden können. Auch ist dieses Drabble recht einfach gehalten, auch wenn die Frage am Ende des Drabbles natürlich berechtigt ist und wieder etwas ist, was der Leser selber entscheiden muss. Mir fehlt hier aber irgendwie das gewisse Etwas, was das Drabble hervorstechen und es interessant wirken lässt.


    Abgabe 5: Nacht
    Die Erkenntnis am Ende des Drabbles zieht mich nicht wirklich in den Bann, da die Gefühle des lyrischen Ichs besser hätten ausgebaut werden können, was aber auf 100 Wörter verdammt schwierig ist. Wie bei Abgabe 4 fehlt mir hier das gewisse Etwas in dem Drabble, welches es interessant wirken lässt. Der zweite Teil des Drabbles gefällt mir jedoch persönlich besser als der erste. Mal schauen, es ist interessant, jedoch nicht ganz so meins.


    Abgabe 6: Selbstlosigkeitserkenntnis
    Was ein Titel, haha. Aber er gefällt mir. Ich finde das Drabble genial, zumindest von der Thematik her. Die Absurdität steigt von Satz zu Satz, bis man hinterher bei den zerstörten Fensterscheiben durch Kirschenspucken gekommen ist und mir persönlich gefällt das sehr. Der abrupte Einstieg und das absurde Ende, ich musste dabei Lächeln. Die hundert Wörter wurden hier sehr gut für die Handlung genutzt und ich war selbst nach dem ersten Lesen erstmal der Meinung, dass es wirklich verrückt ist. Auf jeden Fall mag ich die umgesetzte Thematik verdammt gerne.


    Abgabe 7: Energie
    Erstmal habe ich das gar nicht erwartet, wie schön, dass ich auch über dieses Drabble schmunzeln konnte. Die Frage ist wiederum berechtigt, wenn man aus der Sicht des Gerätes denkt und ich finde, dass die Idee hier ziemlich gut umgesetzte wurde. Auch hier wurden die 100 Wörter ziemlich gut umgesetzt, vom mitleiderregenen zum humorvollen Text, ich mag diese Wandlung!


    Abgabe 8: Ausbruch
    Interessante Thematik, aber ich finde, dass sie etwas stumpf umgesetzt wurde. Mir fehlten hier einfach die Emotionen, denn wenn man sich hier auf eine Paar-Thematik stützt, dann fehlen die hier sicherlich. Und diese Thematik ist einfach die logischste. Es könnte einfach im Allgemeinen besser umgesetzt werden, und nicht so distanziert geschrieben. Jedoch ist das wohl mein persönliches Empfinden, mich reißt es nicht wirklich mit.


    Abgabe 9: Gefangen
    Jah, das was mir in dem letzten Drabble fehlte, springt mir hier förmlich entgegen. Respekt hier an den Autor, der es geschafft hat, so viel Gefühl in hundert Wörter unterzubringen. Man weiß zwar nicht, wie das lyrische Ich in diese Situation geraten ist, jedoch reißt einen die Handlung so mit, dass das nicht weiter stört und mir gefällt die Thematik, außerdem auch die Umsetzung davon. Das Drabble gefällt mir hier wirklich gut, ich muss sagen, mitunter an besten von den ersten neun Abgaben.


    Abgabe 10: Friede…
    Mich stören, ehrlich gesagt, die drei Punkte nach dem Titel, auch wenn ich nicht sagen kann, warum. Mir schlägt hier selber eine sarkastische und gleichzeitig kritische Meinung von der Kirche entgegen und ich selber bin auch nicht gerade positiv der Kirche gegenüber der Kirche eingestellt, weshalb ich die Gedankengänge in dem Drabble total verstehen kann. Es verleitet zum Nachdenken, auch wenn das Thema mehr so ironisch ist, aber sehr kreativ, das muss ich sagen.[Tab='abgaben 11-20.']Abgabe 11: Regenbogenkuss
    Diese Abgabe hat eine interessante Idee, die erst am Ende so richtig in sich schlüssig wird: Eine homosexuelle Liebesbeziehung. Ich finde es schön, dass sich hier nicht nur auf die negativen Reaktionen eingegangen wurde, auch wenn sie überwiegen, die einige Menschen leider immer noch haben, wenn sie ein – in dem Fall schwules – Paar sehen. Denn an sich ist daran ja nichts Schlimmes. Ich mag das Drabble auf jeden Fall.


    Abgabe 12: Morgenröte
    Ich weiß nicht, aber diese „Erleichterung“ am Ende will bei mir als Leser nicht so recht einsetzen, auch wenn ich die Beschreibungen bezüglich der Ereignisse gut gelungen finde. Mir gefällt die Thematik und die beiden Themen der Absätze, Vernichtung – Wiederherstellung/Erneuerung, werden hier ziemlich gut deutlich. Ein schönes Drabbles, welches aber bei mir nicht unbedingt so viel Eindruck hinterlässt wie manch anderes.


    Abgabe 13: Maskenball
    Der Titel passt zur behandelten Thematik, denn ein Maskenball ist ja ein Ereignis, bei dem man selbst nie so recht weiß, wer sich hinter den Masken alles verbirgt und deshalb ist ja auch die Auflösung hinterher ziemlich spannungsreich. Die Fragen, die hier in diesem text gestellt werden, regen zum Nachdenken ein und ich mag die Umsetzung der Idee, die an sich schon mal sehr kreativ ist. Bloß stört mich hier ein wenig die Formatierung des Drabbles, aber da soll man ja nicht meckern.


    Abgabe 14: Nachklang
    Anfangs denkt man erst, dass das Drabble eine Trennung thematisiert, weshalb ich von dem Todesfall schon etwas überrascht war. Der Titel ist wunderschön und passt meiner Meinung nach ziemlich gut zum Drabble, ich mag die Beschreibungen und die generelle Umsetzung des Themas, welches hier beim Drabble vorliegt. Die Emotionen kommen hier klar herüber, was ich ziemlich gut gelungen finde. Eine schöne Umsetzung des Themas!


    Abgabe 15: Erinnerungen
    Wieder einmal habe ich an etwas anderes gedacht, als was es sich später herausstellte. Ich mag es hier aber vor allem, dass hier mal Abwechslung geboten wird und über die (starke) Liebe zu einem Tier geschrieben wird und nicht die zu einem Tier. Das finde ich gut gelungen und setzt bei mir schon einmal ein Pluspunkt. Was mich aber stört sind die wenigen Beschreibungen zum Kaninchen – das hätte man besser ausbauen können. Nur, dass es am Anfang, als das lyrische Ich es bekommen hat, ängstliche Augen hatte, reicht nicht wirklich. Aber es ist bei hundert Wörtern ja auch immer relativ schwierig, beides gut unter einem Dach zu vereinen.


    Abgabe 16: Einzigartig
    Hier stört es mich, dass geschrieben wird, dass es so viel mehr ist und nicht sein kann. Evoli kann sich ja in viele Typen entwickeln, jedoch hat es die nicht schon als … Evoli eben. Das ist, wie ich finde, vielleicht etwas unlogisch, dass es so einfach nicht passt, sondern Evoli könnte nur so etwas sein. Man hätte sich hier vielleicht auf nur eine Evolition konzentrieren können, aber das ist nur meine Meinung. Dann hätte man die Beziehung zum Trainer ebenfalls noch mehr mit einbauen können und hätte m Allgemeinen mehr Platz gehabt. Aber das Drabble ist, davon abgesehen, trotzdem gelungen.


    Abgabe 17: Sturmzeit
    Die Abgabe gefällt mir hier sehr, auch wenn mich die Semikolons stören. Eine schöne Thematik, die auch ein bisschen weniger offensichtlich dargestellt hätte werden können, trotzdem sind die Beschreibungen in den hundert Wörtern berührend und man konnte mitfühlen – die Wörteranzahl ist gut umgesetzt, wie ich finde. Schöne Umsetzung der behandelten Thematik.


    Abgabe 18: Drugdeals.
    Die Thematik ist an sich sehr interessant und die Gefährlichkeit, die in diesem Gebiet vorherrscht, wird gut herübergebracht, jedoch sind die Beschreibungen manchmal unglücklich und teils auch schwammig, was ich sehr schade empfinden. Im Allgemeinen hätte man das hier ein wenig besser umsetzen können, denn die Allgemeine Thematik finde ich verdammt interessant, nur leider liegt es an der Umsetzung, warum ich das Drabble nicht ganz so mag.


    Abgabe 19: Erdenspalter
    Eine wirklich interessante Abgabe. Ich mag alleine den Titel total gerne, weil ich solche ungewöhnliche Titel generell sehr gerne mag. Die behandelte Thematik ist an sich wirklich interessant, ich mag auch die Umsetzung davon und auch das Ende finde ich gut gelungen. Viel mehr habe ich dazu gar nicht zu sagen, außer, dass es einer der interessanteren Drabbles bei diesem Wettbewerb ist.


    Abgabe 20: Jahrhundert
    Eine schöne Assoziierung zu den hundert Wörtern, die auch so im Drabble vorkommen und somit auf diese Textart anspielen. Das behandelte Thema finde ich wirklich gut umgesetzt, bloß, auch wenn es natürlich gewollt war, hing mir hinterher das Wort „hundert“ zum Halse heraus, was aber wohl meine persönliche Meinung ist, außerdem beinhalten die hundert Wörter eine Kritik, die ich wirklich verstehen kann, auch wenn es hier so dargestellt wurde, als wäre der Mensch nur „böse“. Trotzdem schön umgesetzt, das Thema finde ich interessant, hat auf jeden Fall etwas.[tab='abgaben 21-30.']Abgabe 21: Kinderwagenfahrerinnenrechte
    Was ein Titel² v.v Jedoch gefällt mir dieser irgendwie total gut, entgegen den Rest der Abgabe. Zwar ist hier ein interessantes und allgegenwärtiges Thema genommen worden, jedoch klingt das lyrische Ich meiner Meinung nach sehr egoistisch, fast zu egoistisch, um es sympathisch werden zu lassen. Zudem habe ich beim Lesen einen Tippfehler gesehen, an den ich mich bewusst erinnern kann, außerdem fehlen mir hier ein paar Kommas.


    Abgabe 22: Liebeskummer
    Ein Titel, wo man bereits auf den groben Inhalt schließen lässt, zumindest auf das Grundthema. Allerdings musste ich dann doch am Ende schmunzeln, auch wenn es schon etwas grausam ist mit dem Myrapla, haha. Wenn man sich den Anime jedoch anschaut und generell Jessies Charakter, so finde ich nicht, dass sie auf ihre Art reagiert, sondern zu einfühlsam, jedenfalls für sie. Keine Ahnung, aber mir kam es so vor, ist aber nur eine persönliche Meinung.


    Abgabe 23: Abschied
    Eine wundervolle Abgabe, mir gefallen die Beschreibungen des Todes verdammt gut, und ich bin überrascht, wie gut man solche Beschreibungen in hundert Wörtern formulieren kann. Auch wenn in dem Drabble nicht wirklich viel was passiert, bekommt man einen Einblick in das Thema, was häufiger in der Literatur vorkommt: Der Tod. Mir persönlich gefällt die Abgabe ganz gut, aber ich hätte es schön gefunden, wenn man sich dazu noch einen besseren Titel überlegt hätte, denn der macht das Gesamtbild irgendwie so ein wenig zunichte.


    Abgabe 24: Farbillusion
    Das liest sich so, als wenn es eine kleine(re) Szene aus eine großen, zusammenhängenden Handlung ist. Zumindest hatte ich beim Lesen immer wieder das Gefühl. Im zweiten Satz fehlt zudem ein Wort, wenn ich mich recht entsinne, aber ansonsten gefällt mir auch hier wieder das Thema und dessen Umsetzung, am besten finde ich sowieso die Beschreibungen bei diesem Drabble, da sie einfach wunderbar sind, aber dennoch habe ich immer noch das Gefühl, dass es eine Szene aus einer zusammenhängenden Handlung ist. Hier bin ich gespannt, wer die Abgabe geschrieben hat.


    Abgabe 25: Nimbus
    Eine sichere und flüssige Wortwahl zeichnen dieses wundervolle Drabble aus, welches einfach nur herrlich ist. Diese Verrücktheit, die vom lyrischen Ich wegen der unerträglichen Stille ausgeht, finde ich schön beschrieben, und ich würde nur zu gerne wissen, wie es mit dem in dem Drabble weitergeht. Man kann sich gut hineinversetzen und den Titel mag ich im Übrigen auch sehr gerne. Eine schöne Umsetzung.


    Abgabe 27: Angsttraum
    Die Abgabe wirkt auf mich leider etwas hektisch, des Öfteren findet man Wortwiederholungen und kurze Sätze, auch wenn das hier beabsichtigt erscheint, trifft es nicht so recht meinen Geschmack. Die Angst des lyrischen Ichs wird hier schön wiedergegeben und wird realistisch dargestellt, weshalb ich das Drabble trotzdem gut gelungen finde.


    Abgabe 28: Hoffnungslos
    Der Name der Protagonistin kommt mir verdammt bekannt vor haha. Ein solider Schreibstil zeichnet diese Abgabe aus, auch wenn das mit dem peitschenden Regen und aufgewirbelten Staub nicht ganz so von der Logik passt. Die Symbolik des Eis gefällt mir jedoch wieder.


    Abgabe 29: Einsamkeit
    Mir gefallen hier vor allem die Beschreibungen, auch wenn die mir, weil sie so aneinandergreiht sind, ein bisschen zu viel des Guten werden. Ich frage mich, ob der/die Autor(in) die Einsamkeit selber schon einmal so erlebt hat, oder ob er/sie sich einfach so gut damit auskennt, denn all die Beschreibungen passen sehr gut zur Einsamkeit, alles im Allem ein schönes Drabble, welches mir wirklich gut gefällt.


    Abgabe 30: Knubbel
    Trotz des recht ernsten Themas, ist der Schreibstil hier recht kindlich, aber dennoch gelungen, da er sich durch die ganze Abgabe so zieht, und der Abgabe dementsprechend den Flair davon gibt. Die Angst, die hier der Erzähler hat wegen dem Tod des Goldhamsters durch diese Operation wird deutlich herübergebracht und ist nachvollziehbar, jedoch, wenn man sich die anderen Abgaben anschaut, ist diese Abgabe im Allgemeinen doch recht unspektakulär, vom behandelten Thema. [tab='abgaben 31-40']Abgabe 31: Wegweiser
    Ui, die mag ich irgendwie, denn mir gefällt die Thematik, die Personifikation des Mondes, welcher hier als König der Nacht dargestellt wird. Das Werk strahlt eine gewisse Mystik aus, auch wenn mir der Sprecher manchmal ein wenig zu … hochgestochen spricht. Man kann hier auch sehr gut interpretieren, wer dieser Sprecher ist, denn durch diese sehr gewandte Aussprache könnte man hier etwas „Höheres“ vermuten oder generell etwas, was gebildet ist. Aber generell finde ich das Drabble sehr gelungen


    Abgabe 32: Zeitenwunsch
    Mir fehlt bei diesem Drabble wieder das gewisse Etwas damit es mir im Gedächtnis bleibt. Zudem haben sich ein paar Kommatafehler eingeschlichen, weshalb der Text sich nicht unbedingt flüssig lesen lässt. Der Schreibstil ist … niedlich, die Assoziation der Gefühle mit dem Frühling finde ich als ganz passend, da es ja wirklich so ist und auch der Titel passt hier zum Drabble, denn man kann den Wunsch des lyrischen Ichs, eine andere Jahreszeit zu haben, durchaus nachvollziehen.


    Abgabe 33: Forest.
    Hier hatte der Autor Schwierigkeiten mit den unteren Anführungszeichen, was leider den Lesefluss ziemlich stört. Mir gefällt hier aber sehr die Thematik des Drabbles, da Wälder ja nicht unbedingt mit dem „Bösen“ verbunden werden, sondern viel mehr gewisse andere Naturräume. Aber mir will das Wort Forest nicht so richtig gefallen, mir hätte hier die deutsche Form davon besser gefallen, da das allgemein flüssiger klingen würde. Eine schöne und interessante Idee, die in meinen Augen aber noch etwas besser umgesetzt hätte werden können.


    Abgabe 34: Wortsymphonie
    Eine verdammt schöne Abgabe. Die Sätze könnten an manchen Stellen zwar ein wenig weniger verschachtelt sein, jedoch stört das nicht so sehr. Eine schöne, abwechslungsreiche Wortwahl lassen auf eine/n Autor/in schließen, welche/r kein Neuling mehr auf dem Gebiet ist und Ahnung davon hat, was er tut. Mir gefallen vor allem die Umschreibungen und der Handlungsverlauf des Drabbles.


    Abgabe 35: Du
    Ein weiteres Drabble, welches einen Verlust als Thema gewählt hat, dieses Mal aber kein Todesfall, was mich freut. Man kann hier gut mit dem lyrischen Ich fühlen und seine Gedanken nachvollziehen, jedoch klingt es auf mich dennoch ein wenig stumpf. Ich hätte hier ein wenig mehr Beschreibungen gut gefunden, auch wenn das auf hundert Wörtern natürlich immer recht schwierig ist. Ich mag zwar den Monolog des Charakters, jedoch konnte ich mich hier nicht ganz so gut hineinversetzen wie bei anderen.


    Abgabe 36: Schlankwald
    Slender! Der Titel hat mich schon einmal total angesprochen, da er wirklich zu Slender passt. Auch die Atmosphäre finde ich hier gut herübergebracht, auch wenn ich es besser gefunden hätte, wenn mehr auf den Schrecken eingegangen wäre, auf die Aussicht, dass mit den fünf Zetteln dann alles vorbei wäre. Jedoch ist das bei 100 Wörtern einfach nicht drin und das knappe Ende gefällt mir hier gut, es reißt einen mit und genau das ist es, was dieses Drabble so gelungen erscheinen lässt, neben den Beschreibungen.


    Abgabe 37: Schwerelos
    Was ich hier wirklich gut gelungen finde, ist, dass das Drabble es schafft, mich als Leser in diese Welt der Träume zu entziehen und wirklich dort einzutauchen. Mit diesen schönen, gelungen Beschreibungen ist es gelungen, eine wunderbare Atmosphäre zu schaffen, in die man gerne eintaucht. Auch das Ende kam nicht so abrupt, sondern es hat mehr etwas Sanftes. Finde ich wirklich gut gelungen, viel mehr kann ich dazu gar nicht sagen.


    Abgabe 38: Erleuchtung
    Die Idee ist abstrakt, aber so abstrakt, dass ich sie wieder gut finde. Vor allem der letzte Satz, als das „verträumte“ mit ins Spiel kommt, überzeugt mich sehr und ich mag das Drabble verdammt gerne, obwohl es so interpretiert werden kann, dass das Leben etwas selbstverständliches sei und leicht zu erschaffen. Die Wortwahl finde ich gut gelungen, jedoch ist die Konkurrenz in diesem Wettbewerb so stark, mal schauen, wie viele Punkte es hier für geben wird.


    Abgabe 39: Spieluhrenmagie
    Hier mag ich alleine schon diesen wunderbaren Titel, und da ich generell auch Spieluhren mag, kommt die Abgabe noch besser bei mir an. Hier gefällt mir vor allem die Idee, die mit wunderschönen Beschreibungen umgesetzt worden ist, am besten. Eine Abgabe, die ganz sicher weit oben landen wird und die durch ihre Wortgewandtheit hervorsticht.


    Abgabe 40: Mitternachtsphilosophie
    Ich mag den philosophischen Ansatz, den diese Abgabe hat. Ich mag jedoch nicht den Pokémonbezug, da er so erzwungen klingt, im Vergleich zum Rest. Er wirkt nicht so recht passend, da hätte man sich etwas anderes einfallen lassen sollen. Als ich die Überschrift las, hatte ich schon hohe Anforderungen, und ich wurde ein bisschen enttäuscht. Auch wenn der Inhalt so eigentlich ganz gut ist und relativ kreativ. Ich bin da so geteilter Meinung.[tab='abgaben 41-50.']Abgabe 41: Seelenspiegel
    Das Wort Seelenspiegel als Synonym für das Auge gefällt mir. Wortwahl und der Stil, mit dem das geschrieben wurde, überzeugen hier auf voller Länge, auch wenn mir diese Wendung nicht so recht gefallen will, der letzte Satz hat etwas kaltes, scharfsinniges an sich, während der Rest so verträumt und sanft klingt. Keine Ahnung, aber mir kommt es zumindest so vor, ist aber wiederum auch nur mein persönliches Empfinden. Jedoch finde ich auch diese Abgabe wirklich gut gelungen, vor allem die Wortwahl überzeugt hier.


    Abgabe 42: Ascheträume
    Am Anfang wird alles ziemlich nüchtern beschrieben, da fehlten mir hier so ein wenig die Emotionen, es wirkt alles so runtergerattert, jedoch macht das der zweite Teil wieder mehr als gut, sodass man darüber etwas leichter hinwegsehen kann. Das Ende find ich wirklich genial, vor allem das mit den brennenden Träumen. Die Wortwahl ist auch ganz okay.


    Abgabe 43: Entscheidung
    Die Wortwahl ist hier an einigen Stellen recht schön, ich mag vor allem die Sache, dass beide Wege etwas Gutes versprechen und dass das Thema mal nicht so negativ dargestellt wird. Aber die Emotionen wirken hier nicht so wirklich echt, mehr aufgezwungen, verzweifelt eingebaut, um Gefühle beim Leser zu wecken. Eigentlich schade in dieser Hinsicht, da mir die Grundidee des Drabbles schon wirklich gut gefällt.


    Abgabe 44: Lebensreise
    Hier wiederum wirkt nichts aufgezwungen, es liest sich wirklich locker und die Beschreibungen sind freundlich, optimistisch und passen zu der emotionalen Lage des Drabbles. Auch mag ich die Thematik des Drabbles und finde sie super umgesetzt. Das Ende wirkt dann ein wenig fordernd, vor allem das „zurück zu mir“, aber das sagt mir zu. Ich mag außerdem die Art, in der das Drabble geschrieben worden ist, vor allem, weil bei so was jeder etwas anderes hineininterpretieren kann.


    Abgabe 45: Lautvoll
    Ich mag hier nicht den Sprung zwischen Präsens und Präteritum. Außerdem weiß ich nicht, was ich mit dem Drabble anfangen soll. Einerseits gefällt er mir, andererseits wegen dem nüchternen Stil nicht so wirklich, denn es wirkt so ein wenig … stumpf, das Mitreißende fehlt mir hier ein wenig, dieses gewisse Etwas, was mich mitfühlen lässt. Ist vermutlich wieder einmal nur mein eigenes, persönliches Empfinden, jedoch kann mich diese Abgabe nicht so recht in ihren Bann reißen.


    Abgabe 46: Metaphysik
    Hier steckt garantiert ein tieferer Sinn dahinter. Denn alles klingt so erwachsen, überlegt und vor allem wirklich ernst. So echt. Mich zieht diese Abgabe in den Bann und ich frage mich, ob die Abgabe nicht mal ein längerer Text war, denn diese vielen Absätze deuten da fast schon drauf hin. Am Ende bin ich mir nicht sicher, ob der Protagonist wirklich stirbt, aber gerade diese Unklarheit finde ich hier am besten gelungen, neben der Wortwahl und dieses Drabble gefällt mir unglaublich gut.


    Abgabe 47: Götterdämmerung
    Hier wird mir die Schlacht viel zu viel beschrieben, sodass die Gefühle am Ende nicht wirklich so herüberkommen wie der/die Autor/in es wohl gerne gewollt hätte. Bei den wenigen Wörtern, die man hier nur zur Verwendung hatte, hätte man en paar davon bei der Schlacht rausstreichen können und dafür für die Emotionen verwenden können, damit man sich da besser einfühlen kann. So kann man das nämlich nicht so wirklich, was ich wirklich schade finde, da die Abgabe sonst wirklich gelungen ist, zumal die Thematik ja auch ziemlich interessant ist.


    Abgabe 48: Versteckspiel
    Hat der/die Autor/in hier schon Erfahrung auf dem Gebiet gemacht, mit dem Schauspielern? Das liest sich nämlich so, dadurch, dass es so ernst und nicht gezwungen klingt. Dadurch, dass man einen Einblick auf die Protagonistin bekommt, bevor es überhaupt losgeht, kann man ihre Anspannung wirklich gut mitfühlen und es kommt realistisch herüber. Ein schönes und gelungenes Drabble, bloß, die Konkurrenz ist so stark.


    Abgabe 49: Bella
    Dieses Werk stammt höchstwahrscheinlich auch von einer/m jüngeren User/in, aber es liest sich wirklich gut, was mich aber stört, ist die zentrierte Formatierung und die ständigen Absätze in dem Text, denn sie stören den Lesefluss doch schon sehr. Hier spürt man in diesen geschrieben Zeilen wirklich diese echte Liebe zu dieser Hündin Bella, das gefällt mir wirklich.


    Abgabe 50: Liebe
    Hier finde ich, dass die hundert Wörter nicht so gut umgesetzt wurden, da stellenweise nur Fragen auf Fragen folgen und das sich nach einiger Zeit sich etwas schleppend lesen lässt. Diese Grenze von hundert Wörtern ist einfach zu niedrig um so ein Thema wirklich gut umzusetzen, mich persönlich spricht diese Abgabe auch nicht wirklich an, mir fehlt hier wieder dieses gewisse Etwas, um darauf Punkte geben zu können und damit es sich in meinem Kopf festsetzt.[tab='abgaben 51–58.']Abgabe 51: Anomie
    Eine ganz interessante Abgabe, dessen Thematik ich wirklich gerne mag. Ich mag den Stil der Abgabe unheimlich gerne, jedoch hätte ich mir hier gewünscht, dass das Ende ein wenig mehr ausgebaut werden würde. Aber es ist ja nun leider ein Drabble, weshalb man da nicht meckern kann, weil man diese hundert Wörter einhalten muss und die wurden hier, meiner Meinung nach, wirklich gut umgesetzt, sodass sie einen mitreißen. Mag ich.


    Abgabe 52: Newbie
    Haha, die Abgabe ist sehr amüsant, auch wenn der Humor ein wenig flach ist. Trotzdem gefällt mir diese Abgabe, weil ich hierbei wirklich Lachen musste, vor allem, weil ich nebenbei geskyped habe und so auf diese Abgabe aufmerksam gemacht wurde. Ich habe hier sogar schon eine Vermutung, von wem diese Abgabe ist.


    Abgabe 53: Himmelsspiegelbild
    Obwohl in diesem Drabble wirklich lange Sätze vorhanden sind, sind sie flüssig lesbar und wirken nicht deplatziert, sondern passen einfach. Nebenbei ist dieses Drabble einfach nur schön. Mir gefällt die Thematik der Abgabe sehr gut und die Umsetzung davon ist auch nicht zu verachten, schöne Formulierungen und Beschreibungen, auch wenn es so trotz allem ein wenig unspektakulär ist, wenn man sich andere Abgabe anstelle von diesem anschaut.


    Abgabe 54: Türen
    Das Stilmittel der Türen ist wirklich gut konzipiert, jedoch nicht ganz so gut umgesetzte. Es folgt nämlich eine Aneinanderreihung von dem, was schon altbekannt ist, hier hätte man sich eventuell mal etwas Neues einfallen lassen können, da die Thematik mit den Türeneigentlich verdammt gut ist, auch der letzte Satz gefällt mir hier ziemlich gut.


    Abgabe 55: Mitternachtsklangparadies
    Oha, das ist aber mal ein Titel – und der gefällt mir außerordentlich gut! Und die Abgabe so ist auch wunderschön, ich würde sogar meinen, mitunter die beste, welche hier abgegeben wurde. Mir gefällt das Zusammenspiel von Beschreibungen und der Wortwahl, die wirklich eine schöne Atmosphäre hier erzeugen.


    Abgabe 56: Gaben
    Die Abgabe mag ich ebenso, auch wenn ich nicht sagen kann, warum haha. Ich mag einfach die Art, wie die Abgabe gemacht und umgesetzt wurde ganz gerne. Ist mal etwas anderes, und trotzdem sind diese ständigen Wiederholungen nicht langweilig.


    Abgabe 57: Parteien
    Ich kann dieser Abgabe nichts abgewinnen, diese lange Aneinanderreihung von den unterschiedlichsten Sachen wirkt auf mich ziemlich fad und langweilig, auch wenn der letzte Satz amüsant ist. Jedoch kann ich dem sonst nichts abgewinnen, da es so ausschaut, als hätte man krampfhaft versucht, die hundert Wörter endlich vollzubekommen und als hätte man selber keine richtige Lust darauf, den Drabble zu schreiben.


    Abgabe 58: Teppich-GMBH
    Diese Abgabe ist auch recht witzig, und man kann den Protagonist auch wirklich verstehen. Ich musste bei diese Abgabe schmunzeln, jedoch prägt sie sich nicht so wirklich ein, da der Stil der Abgabe nicht so hervorstechend ist, wie bei anderen Abgaben. Dafür ist die Konkurrenz einfach zu stark.[tab='punkteverteilung.']Sooo, endlich durch mit dem Kommentieren, entschuldigung, dass es zum Ende hin sparsamer von den Kommentaren wurden, aber ich hocke da seit 5 Stunden dran und jah v_v


    Nachdem ich mir nebenbei immer Notizen gemacht, sie wieder durchgestrichen und neugeschrieben habe, bin ich also zu folgender Punkteverteilung gekommen:


    4 Punkte:
    Mitternachtsklangparadies, Nimbus


    3 Punkte:
    Wortsymphonie, Regenbogenkuss, Anomie


    2 Punkte:
    Sinnlosigkeitserkenntnis, Nachklang, Morgenröte, Energie


    1 Punkt:
    Wegweiser, Schwerelos, Farbillusion, Spieluhrenmagie


    2*4 + 3*3 + 4*2 + 4*1 = 8 + 9 + 8 + 4 = 29



    Ich wünsche allen Teilnehmern weiterhin noch viel Glück beim Voten (: [/tabmenu]


    http://www.17thshard.com/images/mbi/metals/brass.png ~ Naryk

  • Ich hab mich mal überwunden all diese Drabbles zu lesen, hat bei den 58 Abgaben ziehmlich lange gedauert :O
    Als erstes möchte ich anmerken das für mich der erste Eindruck am Meisten zählt und ich deshalb als erstes die Drabbles die mich nicht angesprochen haben aus meiner Entscheidung ausgeschlossen hab. Dannach wollte ich eigentlich noch ein paar sachlicher Bewerten und vielleicht 1-2 wegstreichen aber leider waren nach der 1. Runde nurnoch 6 Texte übrig :/ Aber jetzt zu meinem Vote:


    #9 Gefangen - 5 Punkte: Mir gefällt der Inhalt und das ein paar rethorische Fragen eingebaut sind welche dem ganzen etwas besonderes verleihen
    #11 Regenbogenkuss - 4 Punkte: Schöne Handlung ^^
    #16 Einzigartig - 5 Punkte: Ich finde die Idee super und wie du die Anspielungen auf die verschiedenen Entwicklungen von Evoli benutzt hast auch :)
    #23 Abschied - 5 Punkte: Schönes/trauriges Thema + ich finde deine Vergleiche gut gelungen ^^
    #27 Angsttraaum - 5 Punkte: Die Gedanken die in einem kurzen Augenbick der Angst durch unsere Köpfe gehen hast du wirklich gut in Worte gefasst + sehr kreativ
    #56 Gaben - 5 Punkte: sprach mich auf anhieb positiv an :)


    LG Jasmin

  • [tabmenu][tab=Vorwort]


    Das ist mein erster Vote, aber wenn ich schon mal hier bin, habe ich mir gedacht, ich lasse mal meinen Vote da. ^_^ Finde das auch ganz interessant. - Bitte hasst mich nicht, aber ich schreibe eigentlich immer meine ehrliche subjektive Meinung.


    [tab=Votes][subtab=1-10]
    01. FiNiShEd:
    Ich muss ganz ehrlich sagen, stilistisch hat es mir wirklich nicht gefallen. Der Schreibstil war meiner Meinung nach ziemlich unprofessionell und einen wirklichen Lesefluss, hatte dieser Text ebenfalls nicht. - Das Motiv bzw. die Handlung hinter dem Text, war in Ordnung, aber für mich einfach nicht wirklich gut.


    02. Vergessen:
    Hat mir schon besser gefallen. Die Überschrift hat mich schon in ihren Bann gezogen, muss ich zugeben und sowohl vom Stil als auch von der Handlung bzw. der Thematik, hat mir dieser Text wirklich gut gefallen. Schön gemacht, meiner Meinung nach.


    03. Liebe:
    Wow... Am Anfang, war es noch nichts besonderes, aber das Ende dann, das war wirklich sehr speziell. Ich muss zugeben, ich hatte kurz eine Gänsehaut als ich das Ende gelesen habe. Das ist es, meiner Meinung nach, was eine Kurzgeschichte oder in diesem Fall, einen Drabble, ausmacht. Schreibstil war auch sehr professionell, top!


    04: Warten:
    Hmm... Ein kleiner Fehler hat mir den Lesefluss leider kaputt gemacht, aber das ist im Nachhinein nicht so schlimm, wenn man ihn noch einmal durchgelesen hat. - Irgendwie ein alltägliches und generisches Thema, wurde hier aber trotz allem gut umgesetzt und muss sagen, mir hat der Text gut gefallen. Weniger "Man" wäre vielleicht nicht so schlecht gewesen, aber war gut.


    05. Nacht:
    Ich bin ja ein wirklich großer Fan der Nacht. Ich finde diese einfach viel schöner als den Tag, weil die Welt dann einfach noch so "unberührt" wirkt. Aus diesem Grund, fand ich den Text wirklich sehr schön. Schreiberisch, hat er mir ebenfalls gefallen und joa, gut. Schönes Thema.


    06. Sinnlosigkeitserkenntnis:
    Hat mir jetzt nicht wirklich gut gefallen. Ich fand die Thematik leider ziemlich langweilig und die Handlung ebenfalls. Bis jetzt der schlechteste Text, imo.


    07. Energie:
    Joa, war ganz cool. Die Thematik hatte was und die Handlung des kurzen Textes war auch cool gewählt. Ich fand ihn vollkommen durchschnittlich und deswegen fand ich ihn auch okay. Schreiberisch, habe ich nichts auszusetzen, ganz gut.


    08. Ausbruch:
    War jetzt nicht mein Geschmack in Sachen Drabble und muss auch sagen, dass ich hiermit nicht viel anfangen kann. Thema wurde meiner Meinung nach total verfehlt und der Text war einfach nicht gut, sorry :/


    09. Gefangen:
    Ein kleiner Text zum Gefangensein. Hat mir etwas besser als die 8 gefallen, war aber in meinen Augen, die selbe Stilart und hat mir von dem her, leider nicht wirklich zugesagt, muss ich sagen.


    10. Frieden:
    Irgendwie hätte man aus dem Thema so vieles herausholen können und das wurde mit dem Text irgendwie nicht, imo. - Leider, hat der Autor dieses Textes, das volle Potenzial dieses Wortes nicht ausgenutzt, weswegen mir diese Geschichte leider auch nicht wirklich zugesagt hat. Schade eigentlich...


    [subtab=11-20]


    11. Regenbogenkuss:
    Bis jetzt der beste Drabble! Es war einfach so toll die letzten 4 Worte zu lesen, einfach nur super! Schreiberisch wurde das Geschehen auch gut eingefangen, also, alles richtig gemacht!


    12. Morgenröte:
    Joa, erinnert mich ein wenig an Skyrim. xD Jedenfalls hat mir der Drabble auch gut gefallen. Schreibstil war gut und die Handlung war ebenfalls interessant. Thematik wurde sehr gut eingefangen und mit Regenbogenkuss bis jetzt der Beste!


    13. Maskenball:
    Ein wahres Thema. Jeder Mensch trägt eine imaginäre Maske und das wurde hiermit auch verdammt gut eingefangen. Super gemacht!


    14. Nachklang
    Der Text hatte es in sich, irgendwie.


    15. Erinnerungen:
    Hmm... hatte für mich jetzt nicht den Charme wie andere Geschichten. Es hat gut angefangen, aber dann das Ende, meeeeeeh, wollte mir nicht so wirklich gefallen, ganz ehrlich.


    16. Einzigartig:
    Cool, eine Geschichte aus Evoli Sicht. Nicht nur weil es Evoli ist, hat mir der Drabble gefallen, auch weil es gut geschrieben wurde. - Schön, eine kleine Sicht aus einem Pokemon-Leben zu bekommen und es kann man sich bestimmt auch so vorstellen. Schön gemacht.


    17. Sturmzeit:
    Meh, wollte mir jetzt auch nicht so wirklich gefallen. Im Vergleich zur Konkurrenz, hatte die Geschichte nicht viel besonderes an sich. War nicht so doll.


    18. Drugdeals.:
    Ne, hat mir auch nicht so wirklich gefallen wollen. - Hatte einfach nichts an sich, was wirklich in meinen Geschmacksbereich passt. Manche mögen es vielleicht anders sehen, aber ich konnte damit nur wenig anfangen.


    19. Erdenspalter:
    Traf meinen Geschmack ebenfalls nicht. - Die Thematik ist zwar ganz in Ordnung aber den Sinn dahinter habe ich nicht direkt verstanden. Nichts für mich.


    20. Jahrhundert:
    Der 1. Satz, war der so gewollt? Verstehe ihn irgendwie nicht so wirklich. Wenn dieser Fail nicht wäre, wäre die Geschichte ganz cool. Auch so hat sie mir eigentlich gefallen.


    [subtab=21-30]


    21. Kinderwagenfahrerinnenrechte:
    Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Wurde damit noch nicht konfrontiert, aber puh... keine Ahnung, irgendwie war der Text für mich etwas sinnfrei.


    22. Liebeskummer:
    Hatte seinen Humor und mit vertrauten Charaktern, die involviert wurden, war es auch schön zu lesen. - Hat mir wirklich gefallen, vor allem, da der letzte Satz dann doch so kurios war. ^.^ War gut.


    23. Abschied:
    Erinnert mich ein wenig an One Piece, als eine bestimmte Person gestorben ist. - Fand es einfach cool.


    24. Farbillusion:
    Der Drabble hat was, finde ich. - Die Thematik bzw. die Handlung hat mir irgendwie gefallen.


    25. Nimbus:
    Thema perfekt getroffen und umgewandelt. Ich kann auch sagen, dass ich ohne Musik nicht existieren könnte. Die Musik ist einfach eine essenzielle Sache in meinem Leben und so ähnlich wurde es hier auch dargestellt. Hat mir sehr gut gefallen!


    26. Verbannungsstern:
    Ganz interessant, wie ich finde. Wusste zu gefallen, jedenfalls mir.


    27. Angsttraum:
    Anfang gut, Inhalt bzw. Hauptteil gut, Ende ebenfalls gut. Was soll man noch mehr sagen? Alles gut!


    28. Hoffnungslos:
    Okay, die Handlung hat mich dann doch irgendwie gefesselt. - Idee war wirklich ganz nett, musste es aber 2x durchlesen um es wirklich zu verstehen. Aber, es hat mir dann doch gefallen.


    29. Einsamkeit:
    Geil! - Vor allem der Satz: "Die Stadt ohne Lichter, ohne Gesichter, ohne Leben." hat mir sehr gut gefallen! Und die Thematik wurde auch perfekt eingefangen, was es für mich derzeit zum besten Drabble macht! Sehr, sehr nice!


    30. Knubbel:
    Schwere Entscheidung, aber irgendwie hat mir hier dann das Ende gefehlt. Die Geschichte mit einem offenen Ende darstehen zu lassen, nun ja, fand ich jetzt nicht so toll. Man hätte einen Teil weglassen können und dann doch noch eine kleine Handlung mit einbeziehen können, so wirkt es alles irgendwie wie nichts Halbes und nichts Ganzes auf mich.


    [subtab=31-40]


    31. Wegweiser:
    Die Geschichte hat mir aus einem unerklärlichen Grund wirklich gut gefallen. Sie hat sich wirklich sehr schön lesen lassen, der Lesefluss wurde durch nichts unterbrochen und ich muss sagen, es war wirklich ein schönes Erlebnis, diese paar Zeilen lesen zu dürfen.


    32. Zeitenwunsch:
    Hmm... musste erst ein wenig nachdenken, bevor ich den Sinn hinter der Handlung verstand, aber nun habe ich es. War auch ganz okay, hat gepasst.


    33. Forest.:
    Verstehe den Sinn hinter dem ganzen irgendwie nicht, demnach fällt es mir schwer, hier ein Urteil zu fällen. Irgendwie, keine Ahnung, es hatte nichts an sich, was mir wirklich gefallen wollte.


    34. Wortsymphonie:
    Wenn man bedenkt, dass ich den Text gerade zu Zelda-Musik gelesen habe, habe ich ziemlich wenig mitgewackelt. Es hat mir irgendwie gefallen, obwohl man daraus noch viel mehr hätte machen können, aber man kann halt manchmal die 99 Worte nicht vollkommen ausschöpfen. Trotz allem, war dieser Drabble gut.


    35. Du:
    Meine Erwartungen an diesen Titel, waren wohl viel zu hoch, dass ich nun davon enttäuscht bin. Klar, man hat daraus wieder so eine Liebesgeschichte machen können, aber irgendwie hätte ich viel mehr etwas tiefgründiges gelesen, in dem es wirklich um das "Du" oder das "Ich" geht, was halt wirklich auf den Charakter des Menschen bezogen ist. So etwas in der Art, hatte ich erwartet, mit diesem Text wurde ich aber leider enttäuscht.


    36. Schlankwald:
    Gänsehaut, immer wieder. Egal, ob ich von ihm lese, ein LP von einem Spiel zu ihm sehe, es selber spiele oder einfach auf Youtube, Fanmades anschaue. Einfach nur krass und ich muss sagen, mir hat es wirklich sehr gefallen. War mal was anderes, nicht so auf Happy End bezogen wie manch andere, die mir gefallen haben. Slender ist einfach nur cool, ebenso wie dieser Drabble.


    37. Schwerelos:
    Nichts wirklich neues, im Vergleich zu dem, was ich bis hier hin lesen durfte. - Trotzdem fand ich auch diesen Drabble in Ordnung.


    38. Erleuchtung:
    Irgendwie ein wenig irritierend, jedenfalls wirkt es auf mich so. Und irgendwie Bezug auf den Titel der Geschichte, wird auch nicht genommen, irgendwie. Hat man damit, ein wenig verhauen, imo.


    39. Spieluhrmagie:
    Schöner Titel, schöne Handlung, in dem Sinne. Mehr muss man nicht sagen, war schön.


    40. Mitternachtsphilosophie:
    Meeeeeeeeh, diese ganzen Fragen zu Anfang, wollen mir nicht gefallen. Irgendwie fand ich auch die Thematik voll komisch, was auch irgendwie wenig mit dem Titel zu tun hat. Die Fragen haben es mir persönlich irgendwie kaputt gemacht, sonst fand ich den Drabble aber auch nicht so atemberaubend, wie beispielsweise den Rgenebogenkuss-Drabble oder den über Slender. Einfach, meh.


    [subtab=41-50]


    41. Seelenspiegel:
    Hier fehlt mir die Handlung, trotz vieler wahren Aspekte, konnte mich dieser Drabble nicht wirklich überzeugen. Klar, einiges ist wirklich wahr, trotzdem fehlte hier die Handlung und das ist halt nicht so toll.


    42. Ascheträume:
    Erzählung hat mir gefallen, klingt für mich aber zu sehr nach einem Krieg, einer Schlacht oder einem Angriff, was mir nicht so gefällt, wenn ich ganz ehrlich bin.


    43. Entscheidung:
    Hier wurden leider nur die Gefühle beschrieben und das reicht mir nicht wirklich. - Man hätte im Nachhinein noch ein wenig auf die Entscheidung eingehen können, für was wurde sich denn entschieden, wenn schon der Geliebte dafür nicht gut genug ist? Hätte man mehr daraus machen können, imo.


    44. Lebensreise:
    Schöner Lesefluss, professionelle Arbeit und meiner Meinung nach auch gute Handlung. - Wurde schön geschrieben und beschrieben und ich finde, der Drabble war gut!


    45. Lautvoll:
    Hatte für mich irgendwie nur wenig Sinn, da es ein offenes Ende hatte. Ich hoffe persönlich immer darauf, dass es ein Ende auch gibt, aber bei solchen Geschichten, ohne richtiges Ende, was soll man da groß sagen?


    46. Metaphysik:
    Very nice story! Hat mir einfach gefallen! :-)


    47. Götterdämmerung:
    Ist mir persönlich zu "Sad-Story-Like". Außerdem hätte man aus dem Titel viel mehr herausholen können, als so einen Krieg. Thematik Krieg mag ich allgemein sowieso nicht, aber auch so wirkte der Drabble nur enttäuschend.


    48. Versteckspiel:
    War mal was besonderes, aber das rasche Ende, bei welchem mir irgendwie der "OMG-Moment" fehlte, hat mir nicht so gefallen. Hierzu müsste es eigentlich eine Fortsetzung geben.


    49. Bella:
    Alleinig die zentrierte Textform kann ich hier bemängeln. Man hätte es einfach linksbündig lassen sollen, aber trotzdem war es wirklich schön. :-)


    50. Liebe:
    Hat mir nicht sonderlich gefallen, vor allem, da 99 Worte ein zu geringes Format ist, um über die Liebe zu schreiben. Da würden denke ich nicht mal 1000 Worte reichen, weil es einfach so vieles darüber zu schreiben gibt.


    [subtab=51-58]


    51. Anomie:
    War wirklich eine 1A Geschichte. Nur alleinig der letzte Satz hat mich ein wenig irritiert.


    52. Newbie:
    Die Erwartungen an einen Pokemon Kampf waren irgendwie schon von Anfang an da. Ziemlich vorhersehbar und aus diesem Grund, fand ich es jetzt nicht so toll.


    53. Himmelsspiegelbild:
    Meh, einfach nur meh. Wollte mir nicht wirklich gefallen, wenn ich ehrlich bin.


    54. Türen:
    Alleine schon aus dem Überbegriff "Türen" hätte man so viel mehr herausholen können, ich finde es immer schade, dass manche Menschen das Potenzial der Titel, die sie auswählen, nicht wirklich ersehen und ausschöpfen, genauso hier auch wieder, finde ich schade.


    55. Mitternachtsklangparadies:
    War ganz okay geschrieben, wusste zu gefallen, jedenfalls mir. - Auch wenn mir Mitternacht ein wenig zu viel thematisiert wird, aber das kann ja keiner sehen. ^_^


    56. Gaben:
    Farblos, uninteressant, irgendwie 0815-standart Zeugs. Meh.


    57. Parteien:
    Irgendwie vom Sinn her total an mir vorbei und eingestuft ins Langweilige. Weiß ehrlich gesagt nichts damit anzufangen.


    58. Teppich-GMBH:
    Crap. Sorry, aber meine sowieso schon niedrigen Erwartungen wurden mit dem Lesen der 99 Worte mehr als unterboten. Finde ich schade..


    [tab=Punkteverteilung]
    3 Punkte: Regenbogenkuss, Einsamkeit, Lebensreise, Schlankwald = 12 Punkte insgesamt verteilt
    2 Punkte: Bella, Metaphysik, Anomie, Spieluhrmagie, Wegweiser, Morgenröte, Einzigartig = 14 Punkte insgesamt verteilt
    1 Punkt: Versteckspiel, Wortsymphonie, Nacht = 3 Punkte insgesamt verteilt


    Irgendwie ist mir die Punkteverteilung sehr schwer gefallen, einfach, weil mir so viele, so gut gefallen haben und manche trotz allem ebenfalls einen Punkt verdient hatten. - Die besten, waren für mich einfach die oben genannten, weil sie einfach bei mir eine Gänsehaut ausgelöst haben.


    2 Punkte haben Geschichten bekommen, die mich entweder zum Lächeln brachten oder zum Nachdenken, was manche wirklich sehr gut geschafft haben.


    1 Punkt haben eben jene bekommen, die trotz allem einen Punkt verdient haben.
    [/tabmenu]

  • Dann will ich mich auch mal ans Voten wagen. Hab mir zwar vorgenommen, jedes Mal zu voten, aber wenn das immer so viele Abgaben sind, wird das wohl nichts...
    Ich werde zu allen Texten kurz was sagen und am Ende die Punkte verteilen, erwartet aber lieber keine Romane :'D Außerdem werde ich hauptsächlich Wert auf den Inhalt legen. Da in einem Drabble normalerweise nicht mehr als ein Gedankengang verfolgt werden kann, wird auf dessen Relevanz und Ausarbeitung mein Hauptaugenmerk liegen. Außerdem möchte ich noch anmerken, dass, wenn ich schreibe, dass es wohl Punkte geben wird, das noch keine Garantie ist, da der Drabble damit erstmal nur auf meine Liste wandert, von der ich dann am Ende die Punkteverteilung machen werde. Also bitte dann auch den "Punkte"-Tab lesen.
    Eigentlich möchte ich zwar in den Aussagen möglichst neutral bleiben, aber wenn's doch mal 'n bisschen härter klingt, bitte nicht persönlich nehmen, es ist in keinster Weise meine Absicht, jemanden zu beleidigen oder zu verletzen.
    Nun gut, dann frisch an's Werk.


    [tabmenu]
    [tab=01 - 10]
    [subtab=01 FiNiShEd]Gleich zu Anfang, die Schreibweise der Überschrift stört und hat auch keinerlei Bedeutung in Hinsicht auf den eigentlichen Text. Auch technisch keine Meisterleistung, immer wieder der gleiche Satzbau. Die Idee, einen Absatz mit 'nem unvollständigen Satz zu beginnen und dann einen kompletten folgen zu lassen, ist zwar ganz nett, zündet aber nicht wirklich. Inhaltlich zwar durchaus interessante Ansätze, allerdings auch ein bisschen klischeehaft ("Nur weil ich anders bin...") und, wohl aufgrund der Wortbegrenzung, nicht weit genug ausgearbeitet.
    Von daher wohl keine Punkte.
    [subtab=02 Vergessen]Der Text ist genial. Wunderbarer Gedankengang, der hier verfolgt wird, sehr sauber ausgearbeiteter Dialog, nur der Schluss leuchtet mir nicht ganz ein.
    Trotzdem hab ich den ersten Punktekandidaten auf meiner Liste.
    [subtab=03 Liebe]Da geht ja wer in die Vollen... Zwar leidet er technisch unter den gleichen Problem wie Text 01, inhaltlich ist er allerdings sehr solide. Wenn der Protagonist mal kein Psycho war...
    Wie gesagt, inhaltlich interessanter Gedankengang, aber Probleme in der Ausarbeitung. Geht mal mit Fragezeichen auf die Liste.
    [subtab=04 Warten]Und wieder, inhaltlich geradezu phänomenal, aber technische Schwierigkeiten. Dieses Mal sind's allerdings eher Probleme mit Groß- und Kleinschreibung sowie Kommafehler.
    Der hier wandert dank seines interessanten Themas definitiv auf die Liste, dank den erwähnten Problemen allerdings nicht sehr hoch.
    [subtab=05 Nacht]Da musste ich 'ne Augenbraue hochziehen. Was macht der letzte Satz da? Es ist schweinekalt, stockdunkel, Ungeziefer überall, verängstigt, und das erste, was man feststellt, ist, dass es Nacht ist? Nein. Welch Erkenntnis. Technisch außer "dunkeln" nicht wirklich was gefunden, aber trotzdem...
    Keine Punkte für diesen Text, sorry.
    [subtab=06 Sinnlosigkeitserkenntnis]Sehr schön, wie da unsere Esskultur konterkariert wird :'D Ich frag mich zwar, welches Kabel des Handys er da isst, aber da der ganze Text minimal verrückt ist, stört das nicht weiter. Einmal ein Leerzeichen vergessen und als Überschrift ein Neologismus, aber sonst hab ich nichts zu meckern.
    Auf alle Fälle Punkte.
    [subtab=07 Energie]Und schon wieder eine Anspielung auf unsere Kultur, diesmal sind die Smartphones fällig, auch nicht schlecht. Genau wie im vorherigen Text hab ich nicht viel zu meckern, nur das großgeschrieben "Mal" am Ende hätte klein geschrieben werden müssen, soweit ich weiß.
    Auch hier wieder Punkte.
    [subtab=08 Ausbruch]Dieser Text hat mich eher ratlos zurückgelassen. Scheint mir eher eine klassische Abschiedsszene zu sein als ein Ausbruch und so sauber der Drabble auch geschrieben sein mag, sonderlich zugesagt hat er mir nicht.
    Von daher wohl keine Punkte.
    [subtab=09 Gefangen]Kryptisch und melodramatisch, aber leider überhaupt nicht meins. Keine Erklärung des Geschehenen, nur ein innerer Monolog, der leider ohne Auflösung endet, schade. Ansonsten gut geschrieben, vom "steinernden Gefängnis" mal abgesehen.
    Wieder keine Punkte.
    [subtab=10 Friede...]Irgendwie war das nicht wirklich einleuchtend... Nett geschrieben, aber den Inhalt halte ich für falsch. Natürlich gibt es böse Menschen, natürlich den Tod und natürlich Hass. Wenn das ein rhetorisches Stilmittel sein sollte, dann leider kein sonderlich Effektives.
    Also leider auch hier keine Punkte.
    [tab=11 - 20]
    [subtab=11 Regenbogenkuss]Klingt nach dezenter Gesellschaftskritik :'D Wirklich gut geschrieben, inhaltlich schlüssig mit Hinführung auf den letzten Satz, sehr schön. Nur der erste Teil von Satz 3 klingt irgendwie komisch.
    Dieser Text wird eindeutig Punkte bekommen.
    [subtab=12 Morgenröte]Alles wird abgeschlachtet und ich soll mich an einer Knospe erfreuen? Wenn das mal kein Zynismus ist... Technisch zwar solide, aber da mir der Inhalt nicht wirklich zusagt...
    ...wohl eher keine Punkte.
    [subtab=13 Maskenball]Nicht schlecht. Die Überschrift ist wirklich sehr gut gewählt, der Gedankengang sauber ausgearbeitet und bis auf die das zweifache "und" am Ende, was für mich nicht wie ein Repetitio klingt, auch technisch äußerst solide. Wandert jetzt erstmal auf meine Liste...
    ...aber nur unter Vorbehalt. Mal gucken, wie sich die Konkurrenz schlägt.
    [subtab=14 Nachklang]Drei Worte? Hatten wir das heute nicht schon mal? Wie dem auch sei, halte den Text für eher so lala. Schema ist immer das gleiche, erst ein vollständiger Satz und dann einen elliptischen hinterher, der den ersten mehr oder minder wiederholt. Das mag als Mittel zur Betonung vielleicht ein-, zweimal wirken, aber nutzt sich auch relativ schnell ab. Inhaltlich is'es relativ klassisch, schon x-mal gehabt, aber dafür relativ solide ausgearbeitet.
    Trotzdem, keine Punkte.
    [subtab=15 Erinnerungen]Niedliche Idee, wenn der vermeintliche Twist am Ende doch auch nicht sonderlich überraschend kam. Ansonsten inhaltlich und technisch zwar durchaus solide, aber höchstens Nachrutscher auf meiner Liste.
    Von daher wohl eher keine Punkte.
    [subtab=16 Einzigartig]Der erste Pokémon-Text, und dazu gleich ein richtig guter. Die Anspielungen auf die Entwicklungen sind wunderbar ausformuliert und auch technisch überhaupt keine Probleme.
    Auf jeden Fall Punkte.
    [subtab=17 Sturmzeit]Hm. Dass das "Herzen" am Ende so betont wird, halte ich für überflüssig, normal geschrieben hätt's das auch getan. Hier und da fehlt mal ein Komma, sonst aber nichts Dramatisches aufgefallen. Inhaltlich wiederholt sich das Ganze mehr oder minder und so richtig zu sagt's mir auch nicht.
    Also keine Punkte.
    [subtab=18 Drugdeals.]"Brecht ihm BITTE das Genick?" Das ist wohl der höflichste Dealer aller Zeiten XD
    Im Genus gab's einige Probleme und auch, dass der Ich-Erzähler nicht der Mafiosi ist, ist mir erst im letzten Satz aufgefallen, was mich ein bisschen verwirrt hat, aber wohl an mir liegt und nicht am Autor :'D Klischees scheint der verantwortliche Schreiberling allem Anschein nach zu mögen, was zwar durchaus funktionieren kann, es hier aber nicht wirklich tut. Hat mich nicht so wirklich überzeugt.
    Auch hier keine Punkte.
    [subtab=19 Erdenspalter]Wenn das 'ne Metapher für irgendwas war, dann hab ich sie nicht verstanden. Technisch zwar solide, aber leider wurde ich mit einem großen Fragezeichen zurückgelassen, und zwar keinem "WTF? Das war episch!"-Fragezeichen, sondern einem "Sinn?"-Fragezeichen. Schade.
    Also wieder keine Punkte.
    [subtab=20 Jahrhundert]Ein Jahrhundert ist es her? 1914? Erster Weltkrieg? Wenn's das wirklich sein sollte, ist es schade, dass das nicht klar ersichtlich ist. Rechtschreib- und Grammatikfehler hab ich zwar keine gefunden, aber das dauernde "einhundert" wirkt störend. Das ist ein Drabble, der hat hundert Wörter, ich weiß, das muss man mir nicht extra sagen... Und auch der Inhalt wurde so oder so ähnlich schon einhundert Mal (Haha.) gesagt, also auch nichts Neues.
    Dementsprechend auch kein Anwärter auf Punkte.
    [tab=21 - 30]
    [subtab=21 Kinderwagenfahrerinnenrechte]Himmel, schon wieder so ein ellenlanger Titel... Außerdem scheint da jemand was gegen Mütter zu haben, hä? :'D Nuja, keine Fehler gefunden, aber die Beschreibung einer solchen Alltagsszene mit 'ner mies gelaunten Person als Erzähler schlägt halt einfach nicht ein.
    Keine Punkte, leider.
    [subtab=22 Liebeskummer]Hatte nach dem ersten Satz schon die Befürchtung, da kommt 'ne Shipping-Nummer auf mich zu, war's dann Gott sei Dank doch nicht. Ob die beschriebene Szene nicht mit irgendwelchen x-beliebigen Figuren ähnlich oder sogar besser funktioniert hätte, sei mal dahingestellt, aber dafür, dass dieser Drabble wohl hauptsächlich witzig sein sollte, war der Witz am Ende zu schwach und hat mich über ein amüsiertes Lächeln nicht hinausgebracht. Technisch sauber, keine Frage, wenn auch imho zu viel wörtliche Rede für 'nen Drabble, aber trotzdem...
    ...keine Punkte, sorry.
    [subtab=23 Abschied]Klingt besonders im Mittelteil leider ziemlich abgehackt, was die Atmosphäre ziemlich stört. Von der Wortwahl her richtig gut, aber das rettet's auch nicht mehr. Inhaltlich so lala, schon gefühlt tausendmal gehabt, wenn auch vor allem der erste und der letzte Satz irgendwie etwas Eigenes haben.
    Für Punkte reicht's leider trotzdem nicht.
    [subtab=24 Farbillusion]Was genau ist da jetzt passiert? Hat sie sich umgebracht? Hat das Amulett sie davon abgehalten? Woher kommt die Stimme? Welchen Sinn hat das Amulett? Fragen über Fragen, von denen keine einzige beantwortet wird und dementsprechend verwirrt bleibe ich hier auch zurück. Schade, dass der Inhalt wiedermal eine Punktevergabe verhindert, denn technisch sauber ist es auf alle Fälle.
    Also, wie gesagt, keine Punkte.
    [subtab=25 Nimbus]Das gleiche Problem wieder, ich hab keine Ahnung, was der Autor sagen will bzw. was da gerade passiert ist. Im Grunde ist es das gleiche Problem wie bei Farbillusion, denn gut formuliert ist der Text auf alle Fälle und auch Grammatik- oder Rechtschreibfehler sind keine vorhanden, aber diese Unschlüssigkeit der Handlung muss ich zum wiederholten Male ankreiden.
    Dementsprechend auch hier wieder keine Punkte.
    [subtab=26 Verbannungsstern]Und schon wieder... Zwar ist die Handlung hier in sich schlüssiger als bei den beiden vorherigen Texte, aber leider, leider fehlt auch hier ein Unterton, der subtil etwas vermitteln will, hinzu kommen merkwürdige Formulierungen. "...in das schmale Antlitz."? Klingt komisch. Sicher, die Sprache ist sehr gehoben, was mir auch gut gefällt, aber diese Kombination hab ich noch nie gehört, und so ähnlich ist das noch bei ein, zwei weiteren Formulierungen.
    So sehr mir die Wortwahl auch bis auf die erwähnten Ausnahmen zugesagt hat, die inhaltlichen Schwächen führen doch zu keiner Punktevergabe.
    [subtab=27 Angsttraum]Interessanter Aufbau hinsichtlich der einleitenden und abschließenden Worte, rahmt den Text sehr schön ein. Ansonsten haben die Sätze leider stets den gleichen Satzbau, was hier allerdings auch als Parallelismus nicht zündet. Inhaltlich zwar durchaus interessante Ansätze, aber im Grunde auch nur die x-te Liebesgeschichte.
    Leider keine Punkte.
    [subtab=28 Hoffnungslos]Klingt stark, als ob dem ein Fandom zu Grunde liegt, das ich aber leider nicht kenne. Von daher bleibt der Text wie einige vor ihm schon in sich unschlüssig und lässt mich nur mit einem Fragezeichen zurück. Zwar sind die Formulierungen teilweise wirklich stark, aber wie ich ja bereits erwähnt hatte, nützt das nichts, wenn sich der Sinn des Textes mir nicht erschließt.
    Von daher keine Punkte.
    [subtab=29 Einsamkeit]Ouh, sehr solide Arbeit. Hatte zu Beginn das Gefühl, dass das wieder einer dieser zusammenhanglosen Drabbles wird, aber ganz im Gegenteil. Wunderbar zutreffende und perfekt formulierte Beschreibungen für das Gefühl der Einsamkeit, auch technisch sauber, hab ich absolut nichts zu merken.
    Folglich wir dieser Text Punkte erhalten.
    [subtab=30 Knubbel]Diese Dilemma kann ich als einer, bei dem ein Kater und obendrein noch ein ziemlich dicker durch's Haus schleicht, gut nachvollziehen. Der Schreibstil erinnert mich an ein ca. zehn Jahre altes Kind, was super passt zu der Gesamtstimmung. Hab zwar hier und da mal 'n falsch gesetztes Leerzeichen gesehen, aber das fällt nicht weiter ins Gewicht.
    Dementsprechend erhält dieser Text auch 'nen Punkt.
    [tab=31 - 40]
    [subtab=31 Wegweiser]Zunächst muss ich sagen, dass das Kursive nicht hätte sein müssen, lenkt ein bisschen ab. Inhaltlich hat's mich auch nicht vom Hocker gerissen, zwar ganz nett, aber nichts Geniales. Satzbau wiederholt sich hier und da, ansonsten aber technisch in Ordnung.
    Werde leider keine Punkte an diesen Text vergeben.
    [subtab=32 Zeitenwunsch]Was mich hier besonders stört, ist die falsche Zeichensetzung. Nach Punkten kommt prinzipiell ein Leerzeichen, ebenso nach Kommata, nicht vor ihnen (also: blabla, bla; nicht: blabla ,bla). Technisch ansonsten bestenfalls mittelmaß, die Thematik ist zwar aktuell, hätte aber besser ausgeführt werden können. Was mir aber gut gefallen hat, ist die Anspielung auf den Frühling am Ende des Drabbles.
    Trotzdem keine Punkte.
    [subtab=33 Forest.]Hier die gleichen Probleme mit der Zeichensetzung wie bei Zeitenwunsch. Außerdem scheinen die Anführungszeichen unten zwei Kommata zu sein und die oberen scheinen dauernd ihre Schriftart zu wechseln, in dem Fall kann's aber auch sein, dass es mir nur so vorkommt. Auch was die Umsetzung betrifft ähneln sich die beiden Texte, auch hier wieder bestenfalls Mittelmaß. Den Titel finde ich hingegen sehr passend gewählt.
    Auch hier, trotzdem keine Punkte.
    [subtab=34 Wortsymphonie]Mein persönlicher Favorit bisher. Im ersten Moment dachte ich, was ist denn das schon wieder für 'ne inhaltliche Grütze, aber nachdem ich den Text kurz sacken lassen habe, ist mir aufgefallen, dass diesmal tatsächlich mehr dahinter steckt als auf den ersten Blick zu erkennen ist. Der Autor bzw. die Autorin beschreibt hier wohl, wie die Musik inspiriert, und das schön subtil, klasse. Wunderbar gewählter Titel, genialer Schlusssatz, ich bin begeistert. Das es statt "So sehr sehnte ich mich nach jeden zärtlichen und schmeichelnden Tönen" wohl eigentlich "So sehr sehnte ich mich nach jenen zärtlichen und schmeichelnden Tönen" heißen sollte, ist verschmerzbar, Tippfehler passieren.
    Würde mich nicht wundern, wenn ich an diesen Text die meisten Punkte vergebe.
    [subtab=35 Du]Hm. Genau damit hab ich nach Lesen des Titels gerechnet, fand's eher so lala. Inhaltlich hat's mich nicht gerade vom Hocker gehauen, und auch technisch ist es gerade mal solide, zu kurz sind die Sätze und zu abgehackt klingen sie dementsprechend. Hätte man mehr rausholen können, schade.
    Von daher keine Punkte.
    [subtab=36 Schlankwald]Großer Slenderfan (haha.) war ich noch nie, eher im Gegenteil. Entsprechend der Zugehörigkeit zu diesem Fandom hätte der Text vor allem gruselig sein müssen, das war er aber zu keinem Zeitpunkt. Am atmosphärischsten war's noch am Ende, dafür haben die Parallelismen gesorgt, aber wirklich gerettet hat's den Text auch nicht mehr.
    Also abermals keine Punkte.
    [subtab=37 Schwerelos]Im ersten Moment hab' ich mich an Gravity erinnert gefühlt, die Szenarien ähneln sich im ersten Augenblick ja sehr. Technisch durchaus ordentlich, aber der Twist am Ende hat mich nicht wirklich überzeugt. Fand's noch nie sonderlich kreativ, wenn der Hauptcharakter am Ende einfach aus 'nem Traum aufwacht.
    Auch hier wieder keine Punkte, sorry.
    [subtab=38 Erleuchtung]"Das ist nur Leben." Meine Fresse, wie genial ist das denn...? Der Teil vor dem Dialog ist nicht ganz so stark wie dieser, zumal er auch an der Wortwahl hinkt ("ruckverzahnt", "maschinenartiges Geschöpf", "In bunten Sternflocken glitzernd regnete das Licht"), aber muss vorhanden sein, da sonst der Dialog keinen Sinn mehr ergeben würde, der ist dann allerdings genial. Ich kann nicht wirklich sagen, wieso ich außer wegen "Mach dir keine Sorgen, das ist nur Leben." so begeistert bin, wahrscheinlich ist es der wirklich gute Wortwechsel.
    An Wortsymphonie kommt der hier nicht ganz ran, aber sei's drum, gut ist er trotzdem.
    [subtab=39 Spieluhrenmagie]Wortwahl ist super, keine Frage, aber so richtig gepackt hat mich der Text nicht. Vielleicht, weil ich mit Spieluhren im Allgemeinen nicht sonderlich viel anfangen kann, vielleicht, weil ich mit der im ersten Satz vertretenen Meinung nicht übereinstimme, ich weiß es nicht.
    Sorry, aber leider keine Punkte.
    [subtab=40 Mitternachtsphilosophie]Hm. Interessanter Ansatz, uns Menschen, und zwar real existente Menschen, auf dieser Ebene mit den Pokémon zu vergleichen. Gefällt mir sehr gut, besonders auch die letzten beiden Sätze, so, wie sie hintereinander stehen und ihre Wirkung damit verstärken. "Pixel zu Pixel und bit zu bit.", da muss man erstmal drauf kommen. Lediglich der Titel wollte mir nicht ganz einleuchten.
    Dennoch werden's hier wohl mit einiger Sicherheit Punkte werden.
    [tab=41 - 50]
    [subtab=41 Seelenspiegel]Auch das hier ist ein interessantes Gedankenspiel, aber nicht ganz mit der Durchschlagskraft des vorherigen Textes. Hier ist es der Mangel an Fragen, die der Text stellt und selbst die eine, die aufgeworfen wird, beantwortet er selber, was nicht unbedingt zum Nachdenken über das Thema anregt. Technisch auf alle Fälle sauber...
    ...aber aus den genannten Gründen keine Punkte.
    [subtab=42 Ascheträume]Joa... Was soll man dazu groß sagen? Durchschnittlicher Inhalt, durchschnittliche Technik, durchschnittliche Abgabe. War leider überhaupt nichts dabei, was mich irgendwie begeistern konnte oder überzeugt hat, schade.
    Für Punkte einfach zu durchschnittlich.
    [subtab=43 Entscheidung]Auch wieder so 'n Text, der mich überhaupt nicht begeistert hat. Scheint 'ne Trennung zu beschreiben, wobei der Ansatz mit zwei Richtungen durchaus interessant ist, aber mir nicht einleuchten will, wieso beide eine glänzende Zukunft versprechen. Technisch solide, aber mehr auch nicht.
    Von daher keine Punkte.
    [subtab=44 Lebensreise]Eine Katze auf ihrer letzten Reise? Erinnert mich dezent an Erin Hunters Warriors-Saga, selbst die rote Fellfarbe würde zu Feuerpfote passen... Aber gut, das ist reine Spekulation, ist ja auch kein Fandom mit angegeben. Wie dem auch sei, Lebensreise reiht sich wie auch die beiden vorherigen Texte ein in die Reihe der unspektakulären Abgaben. Auch hier wieder technisch und inhaltlich solide, aber mehr auch nicht. Zwar ist mir dieser Drabble durchaus sympathisch, aber das liegt wohl eher an dem kurzen Nostalgieflash, den ich gerade hatte :'D
    Dementsprechend keine Punkte.
    [subtab=45 Lautvoll]Der hier wiederum reiht sich in "Dafuq?"-Texte ein. Hab ihn jetzt 'n paarmal gelesen, aber schlauer als vorher bin ich trotzdem nicht. Technisch gut, sicher, aber leider einer dieser für den Außenstehenden unverständlichen Texte.
    Entsprechend verfehlt auch dieser Text Punkte.
    [subtab=46 Metaphysik]Wie Bastet in ihrem Vote schon sagte, Selbstmordtexte wirken, auch auf mich, meist unecht und versuchen, nur mit dem eben recht harten Thema zu beeindrucken. In diesem Falle ist das nicht ganz so extrem, aber immer noch ähnlich. Zwar ist der Text technisch durchaus solide und der Titel könnte eine Anspielung darauf sein, dass er nicht wirklich stirbt, auf alle Fälle aber auf einen Gedanken, eine Idee, die dieser Text hat, aber die erschließt sich mir nicht, was den für einen Suizid-Text durchaus positiven Eindruck leider wieder negiert.
    Schade, aber keine Punkte für Metaphysik.
    [subtab=47 Götterdämmerung]Schon wieder so ein "Dafuq?"-Text, ich hab keine Ahnung, was mir der Autor/die Autorin sagen will. Schade eigentlich, denn die Beschreibungen sind wirklich gut und der Titel impliziert einen religionskritischen Text. Wenn das subtil einer sein wollte, dann war's der Subtilität leider zu viel.
    Auch hier leider keine Punkte.
    [subtab=48 Versteckspiel]Hm. Einerseits hat das was von Drehbuch, andererseits wiederum auch nicht... Der Titel scheint mir auf den ersten Blick gut gewählt, auf den zweiten aber nicht mehr, da sie sich ja am Ende doch zeigt. Die Wortwahl hingegen gefällt mir gut, passt zum Theater, und auch ansonsten technisch sehr gut. Aber irgendwie fehlt dem Text das gewisse Etwas...
    Mal schauen, vielleicht vergeb ich noch 'n Pünktchen.
    [subtab=49 Bella]Erster Gedanke: "Bitte kein Twilight, bitte, bitte, bitte..." Zweiter Gedanke: "Puh... Glück gehabt." Dritter Gedanke: "Was soll'n die Absätze?"
    Zwar sieht der Text durch die Absätze strukturmäßig wie ein Gedicht aus, aber der Inhalt ist dann leider keines mehr. Insgesamt erinnert mich der Text an Knubbel, wirkt aber leider nicht so sympathisch, Fehler hinsichtlich Grammatik und Rechtschreibung hab ich aber keine gefunden.
    Aber wird wohl keine Punkte geben.
    [subtab=50 Liebe]Schon wieder einer mit dem Titel "Liebe"? Okay... Das Ganze wirkt mir 'nen Tick zu kitschig, wie leider das Meiste, das sich vermeintlich tiefgründig mit der Liebe auseinandersetzt. Auch technisch leider vor allem in Hinsicht auf Rechtschreibung kleine Schwächen, so wird das nix...
    ...mit Punkten.
    [tab=51 - 58]
    [subtab=51 Anomie]Inhaltlich das absolut Beste bisher, und da nicht mehr viele Texte kommen, glaube ich nicht, dass noch jemand überbieten wird. Die "einst stolze Dame" als Justitia, "das Wichtigste" ihre Waage, das "missbrauchbare Schwert" ihr Schwert (was auch sonst...), die "friedliche Finsternis" ihre durch die Augenbinde ausgelöste Blindheit.
    "Weil Worte wertlos wurden, füllt dreckiger Stoff nun den trockenen Mund.
    Wenn sie nicht spricht, kann niemand richten. Die Waage ist noch im Fall zerbrochen. "
    Die beste Passage, die ich bis hierher gelesen hab. Der Autor/Die Autorin hat das Kunststück vollbracht, genau die richtige Mischung zwischen Wort- und Symbolebene zu finden und auf diese Weise Kritik am Justizmissbrauch zu üben. Ob hier, in anderen Staaten oder generell wird zwar nicht erwähnt, ist aber auch erstmal nicht von Belang.
    Leider, leider klingt der erste Teil des Textes ein bisschen abgehackt, aber sei's drum...
    Hier gibt's aber sowas von Punkte.
    [subtab=52 Newbie]Kleiner Perversling am Werk, wa? :'D Musste herzhaft lachen, hier wird einem mal wieder gezeigt wie "pornifiziert" wir mittlerweile sind. Clevere Begriffe aus dem Pokémon-Bereich in neues Licht geworfen, saubere Arbeit, dafür ist es technisch leider nicht allzu solide.
    Aber ich denke, hier werde ich wohl 'nen Punkt vergeben.
    [subtab=53 Himmelsspiegelbild]Joa, ganz nett, aber da fehlt mir ein Hintergrundgedanke. Technisch wirklich solide, aber leider, leider verstehe ich nicht, was der Text sagen will, wenn er das überhaupt will. Schade.
    Von daher keine Punkte.
    [subtab=54 Türen]Und ein herzliches Willkommen in der Kategorie "Dafuq?". Nicht nur, dass Fehler besonders im Bereich der Kommasetzung auftreten, auch inhaltlich kann ich mich mit dem Geschriebenen leider überhaupt nicht anfreunden. Sagt mir einfach nicht zu, leider.
    Auch hier keine Punkte.
    [subtab=55 Mitternachtsklangparadies]Puh, schon wieder so'n Monstertitel... Davon abgesehen bleiben wir im Segment "Dafuq?". Was will der Text sagen? Ist die Frau ein Geist? Cliffhanger bzw. offene Enden, wie man's in dem Fall auch immer nennen mag, schön und gut, aber hier wirkt das einfach völlig deplatziert. Außer kommt mir die Satzstellung zum Teil recht merkwürdig vor, von daher...
    ...keine Punkte.
    [subtab=56 Gaben]Ouh, das gefällt mir. Schöner Aufbau des Textes, vernünftig eingesetzte Parallelismen, wunderbare Wortwahl, schöner Gedanke, technisch wirklich sauber, nur der letzte Satz klingt in meinen Ohren 'n bisschen komisch. Ist zwar grammatikalisch richtig, aber irgendwie...
    Naja, Punkte gibts trotzdem.
    [subtab=57 Parteien]Der Text will wohl tiefgründig sein, aber er zündet leider nicht. Der Kontrast ist zwar da und der Autor/die Autorin will wohl den Widerspruch zwischen dem, was wir zu leisten im Stande sind und dem, was wir zu unserem eigenen Wohl tun sollten, nämlich entspannen, aufzeigen, aber wie gesagt, es zündet nicht. Schade.
    Dementsprechend keine Punkte.
    [subtab=58 Teppich-GMBH]Sollte das witzig sein? Wenn ja, Ziel verfehlt, war's leider überhaupt nicht. Der Ansatz mag ganz gut sein, aber da hätte man wesentlich mehr rausholen können. Außerdem gesellen sich noch technische Schwierigkeiten dazu, von daher leider...
    ...keine Punkte.
    [tab=Punkteverteilung]
    Puh, endlich durch... Waren viele gute Texte und eigentlich hätte ich wirklich gerne noch so manchem Punkte gegeben, aber das ist ja leider nicht möglich.
    Nun denn, hier die Ergebnisse meiner Kritzeleskapade auf meinem Notizzettel:
    02 Vergessen: 2 Punkte
    03 Liebe: 1 Punkt
    04 Warten: 2 Punkte
    06 Sinnlosigkeitserkenntnis: 2 Punkte
    07 Energie: 2 Punkte
    11 Regenbogenkuss: 2 Punkte
    13 Maskenball: 1 Punkt
    16 Einzigartig: 1 Punkt
    29 Einsamkeit: 1 Punkt
    30 Knubbel: 1 Punkt
    34 Wortsymphonie: 3 Punkte
    38 Erleuchtung: 2 Punkte
    40 Mitternachtsphilosophie: 2 Punkte
    48 Versteckspiel: 1 Punkt
    51 Anomie: 3 Punkte
    52 Newbie: 1 Punkt
    56 Gaben: 2 Punkte
    [/tabmenu]


    Ich hoffe, dass sich jetzt niemand ungerecht behandelt fühlt und dass meine knappen Erläuterungen ausreichend sind. Wenn nicht, bitte Bescheid geben, ich führe sie dann noch weiter aus.
    Schönen Tag noch,
    'Iron

  • Da ich nun alle Abgaben gelesen habe, werde ich auch mal einen Vote abgeben. Es waren mitunter einige Abgaben gewesen, die
    ich echt gut fand und die mir auch was der Titel und der Text an sich angeht wirklich sehr gefallen haben. Aus Zeitgründen
    werde ich nur zu den Abgaben einen kurzen Kommentar schreiben, denen ich auch Punkte gegeben habe.


    11. Regenbogenkuss: 8 Punkte
    Mein persönlicher Favorit unter allen Abgaben. Der Titel passt perfekt, der Text an sich ist
    wirklich schön geschrieben und die Handlung fand ich echt süß. ^^ Hat mir auf anhieb gefallen!


    53. Himmelsspielgelbild: 5 Punkte
    Guter Titel und die Handlung hat mich auch schnell angesprochen. Trotz der langen Sätze war der Text denoch
    gut zu lesen.


    52. Newbie: 5 Punkte
    Hehe, ja hier hatte ich ehrlich gesagt zuerst wirklich was komplett anderes im Kopf gehabt ( :blush: ) und als ich den letzten Satz gelesen
    habe, musste ich schmunzeln. Gute Idee, den Leser in seinem Glauben zu lassen und ihn dann am Ende zu überraschen. Ich denke mal, so
    manch einer hatte nicht an Pokemon spielen gedacht, als er die ersten Sätze des Textes las. ;D Eine sehr schöne und witzige Idee zugleich.


    21. Kinderwagenfahrerinnenrechte: 3 Punkte
    Langer, interessanter Titel und eine Handlung, die ich persönlich auch nur zu gut kenne.
    Der Text war gut geschrieben und auch flüssig zu lesen.


    39. Spieluhrenmagie: 3 Punkte
    Kurz und knapp: Schöner Titel, der auch zum Text passt und der Text an sich gefiel mir auch sehr gut.


    29. Einsamkeit: 3 Punkte
    Die Abgabe gefiel mir, schön beschrieben und auch gut zu lesen.


    01. FiNiShEd: 2 Punkte
    Finde die Schreibweise des Titels zwar nicht so gut gewählt, aber denoch fand ich die Abgabe insgesamt gut.


    8+5+5+3+3+3+2=29

  • [tabmenu][tab=blubb]Omg meine Augen wurden immer grösser, als sich immer mehr Teilnehmer angemeldet haben und die Zahl weit über 60 stieg, weswegen ich dann doch gespannt war, wieviele am Ende tatsächlich abgeben werden und siehe da: 58 Drabbles an der Zahl, worauf der FF-Bereich stolz sein kann, ich hoffe so eine rege Teilnahme lässt sich auch in den folgenden Wettbewerben beobachten bzw. Ich hoffe nun auch für diese Runde, dass mit gleicher Begeisterung auch gevotet wird^^ Bei 29 Punkte hat man in dieser Runde ja viel Spielraummöglichkeit, wobei ich es dann doch angebracht wäre, eine maximal Punktzahl / Abgabe zu setzen (wie etwa im Fotografie-Bereich). Ok wurde später auf 12 Punkte begrenzt, was ich dennoch etwas zu hoch finde. Aber ist wohl persönlicher Geschmack, da ich die Punkte lieber durchmischt verteile^^'''
    Nun denn, habe versucht zu jeder Abgabe was zu schreiben, mich dennoch versucht kurz zu halten, weil es eben eine beachtliche Anzahl ist. Dabei habe ich gemerkt, dass beim Drabble bereits der Titel eine entscheidende Rolle spielen kann, um sich von den anderen abzuheben. Am Ende empfand ich es noch als schwierig, die Punkte passend zu verteilen. Ich fand jetzt kein Drabble nun wirklich schlecht, sondern hatte Freude dabei, mich durchzuwuscheln und diese zu kommentieren... Aber einige liessen mein Herz dann doch mehr schlagen, als andere ;)
    (Un)Interessanter Fakt: Die ganze Bewertung wurde auf der Arbeit geschrieben, lediglich der Vote habe ich zu Hause (jetzt) noch ergänzt). Heisst aber auch, dass der Vote über mehrere Tage hinweg geschrieben worden ist, zum Schluss jedoch nochmals durchgelesen wurden, um einen gesmathaften Vergleich zu haben.
    Bzw. 700 Post <3[tab=Bewertung][subtab=Abgaben 01 – 05]Abgabe 01 – FiNiShEd
    Würde empfehlen, beim nächsten Mal den Titel normal zu schreiben und auf diese abwechselnd Gross- und Kleinschreibung zu verzichten. Hätte bei dieser Geschichte auch einen anderen Titel ausgewählt.
    Für die kleine Wortzahl hat es mich doch gut gepackt, zumal die Ich-Perspektive passend gewählt wurde. Dennoch liess es sich für mich nicht so fliessend lesen und überzeugt mich doch nicht so ganz, wobei mir der Gedanke gefällt, dass der Protagonist eventuell ein Werwolf ist.


    Abgabe 02 – Vergessen
    Sehr starkes Wort als Titel, der auch zum Text selber passt. Das ganze hat schon fast etwas philosophisches an sich, da ei, zwei Gedankengänge einegbracht wurden, die mich zum Nachdenken gebracht haben. Finde die Annonymität der zwei Gesprächspersonen super und die Beziehung, die sie zueinander haben. Sie scheinen einander vertraut, doch trotzdem nicht in vollkommener Harmonie zu sein. Gefällt mir.


    Abgabe 03 – Liebe
    Hach ja, die Liebe, die niemand so richtig erklären kann, ja es teilweise sogar schwierig ist, sie in Worte zu fassen, deswegen war es überraschen für mich, wie sich die Situation in diesem Drabble entwickelt hat. Der Übergang war zwar von romantischer Atmosphäre hinüber zur kranken Eifersucht etwas radikal, doch durchaus ein nachvollziehbarer Gedankengang, selbst wenn ich solch einen Pfad niemals beschreiten würde. Spricht mich von der Idee her an, dass auch eine andere Seite der Liebe aufgezeigt wird.


    Abgabe 04 – Warten
    Kann mich wunderbar mit diesem Drabble identifizieren, zum einen weil ich pendle und zum anderen weil ich mich auch schon mit diesem Thema auseinander gesetzt habe. Ich bin selber eine Person, die die Wartezeit immer auf ein Minimum reduziert, auch mit dem Risiko zu spät zu kommen und noch länger zu warten. Find die Beispiele, die eingebracht wurden, passend, wobei mir das zuviele 'Man' dann doch stört und somit meiner Meinung nach etwas unglücklich umgesetzt wurde. Am Ende hätte ich lediglich ein Fragezeichen hingemacht und auf das Ausrufezeichen verzichtet. Nichtsdestotrotz eine interessante Thematik.


    Abgabe 05 – Nacht
    Auch mal was anderes, den Fokus praktisch nur auf die Umgebung zu setzen und doch noch Gefühle einzubringen. Auch hier kommt mir irgendwie der Gedanke mit dem Werwofl in den Sinn > Vollmond, Wolf, tierische Angst etc. Überzeugt mich gesamthaft doch nicht so für ein Drabble und hätte in einer längeren Geschichte mit grösserer Ausweitungsmöglichkeit, wohl mehr Potential, denn die Nacht alleine reicht mir leider nicht aus.[subtab=Abgaben 06 – 10]Abgabe 06 – Sinnlosigkeitserkenntnis
    Oh je leider gar nicht mein Humor und Geschmack^^''' Selbst wenn ich einige Ideen originell empfinde, so spricht es mich nicht an. Was ich jedoch anerkennen muss ist, dass bei mir leichtes Ekelgefühl hervorgerufen wurde, als der Junge sich mit der Nagelschere eine Ecke vom Käse abschnitt, was je nachdem mit so einer simplen Szene auch nicht unbedingt leicht ist.


    Abgabe 07 – Energie
    Oh man, da wird man ja richtig reingelegt, aber die amüsante Pointe am Ende ist echt genial. Ich dachte eher zuerst an eine Hausfrau, die von ihrem Mann schamlos ausgenutzt wird und er sie betrügt... aber nein es ist ein armes Handy, welches nach Energie lechzt. Ein alltägliches Phänomen auf humoristische Weise umgesetzt, sehr einfallsreich und originell. Gefällt mir!

    Abgabe 08 – Ausbruch
    Hmm... an sich gefällt mir der Titel, weil doch eher aussergewöhnlich ist, dennoch will der Funken beim Drabble nicht so richtig überspringen. Dass dem Leser eigentlich Interpretationsfreiheit gelassen wurde, aus was für einer Situation denn die Person ausbricht. Am ehesten denke ich ja, aus einer Beziehung. Hätte mir gewünscht, wenn es etwas klarer gewesen wäre. Ebenso der letzte Satz will den Text in meinen Augen auch nicht schön abrunden. Schade.

    Abgabe 09 – Gefangen
    Hat mich zu Beginn nicht so richtig gepackt, erst der letzte Satz konnte mich überzeugen und brachte mich dazu, es mir nochmals durchzulesen und mit anderen Augen zu betrachten. Für mich hat das Drabble dann eine zusätzliche Tiefe bekommen, die mir gefällt. Schön symbolhaft geschrieben. Lediglich den Satzbau vom vierten Satz hätte ich anders schöner empfunden > 'Steinernde Wände hüllen mich in die Dunkelheit ein. ' Anders liess es sich weniger fliessend lesen, aber vielleicht empfinde das auch nur ich so.


    Abgabe 10 – Friede...
    Huch, habe bei dem Titel einen total anderen Inhalt erwartet, weil mein erster Gedanke dann doch 'Ruhe in Frieden' war, deswegen gab es einen leichten Überraschungseffekt für mich. An sich mal was anderes, den Titel gleitend in das Drabble selber überfliessen zu lassen. Sowieso sich auch mal mit dieser Redewendung auseinander zu setzen. Trotzdem spricht es mich leider nun eher weniger an, vielleicht wohl auch, weil es nicht meinem Humor entspricht. Sorry.[subtab=Abgaben 11 – 15]Abgabe 11 – Regenbogenkuss
    Also schon mal Daumen hoch für diesen einfallsreichen Titel, der wunderbar zum Inhalt passt. Nicht nur, weil es gerade aufgehört hat zu Regen und sich wahrscheinlich nun ein Regenbogen am Himmel erstreckt, sondern dabei genialerweise auch auf die Regenbogenflagge der homosexuellen Szene angespielt wird. Loben möchte ich zudem auch noch, die verschiedenen Ansichten der Gesellschaft, die darin eingebaut sind: Von negativen Reaktionen bis zu Akzeptanz ist beides dabei. Sehr schön ist ausserdem noch, dass die Spannung von Anfang an bleibt und mit dem letzten, kurzen, aber prägenden Satz doch einen abrundenden Abschluss verfasst hat.


    Abgabe 12 – Morgenröte
    Woah der Schreibstil spricht mich wahnsinnig an. Vor allem dieser Satz hier hat es mir echt angetan:

    Zitat

    Vor ihnen schreit alles, und hinter ihnen brennt alles.

    Die Bschreibungen der Krieger und der hoffnungbringenden Zeilen klingen fast schon poetisch. Ich mag die Art und Weise, wie der Leser persönlich mit einbezogen wird, so hatte ich die bidliche Darstellung mehr vor Augen. Selbst wenn es dann schon fast was kitschiges hat, wie die Morgenröte alles wieder zum Leben erweckt.


    Abgabe 13 – Maskenball
    Omg dieser Titel mit diesem Inhalt harmoniert wunderbar miteinander. Bei 'Maskenball' hatte ich zuerst vollkommen was anderes erwartet (bzw. musste an 'Das Phantom der Oper' denken), deswegen war ich umso positiver überraschter, um was für einen Text es sich dabei handelt. Simpel wurde ein alltägliches Phänomen ebschrieben, was wohl jeder kennt und somit durchaus Tiefe zeigen kann. Was mir leider nicht so gefällt, sind die Absätze. Trotzdem... weil ich mich durchaus mit diesem Drabble verbunden fühle, spricht es mich wahnsinnig an.


    Abgabe 14 – Nachklang
    Wunderschöner Titel, der durchaus zu dieser traurigen Szenerie passt. Es wurdem auf eine berührende und doch angenehme distanzierte Art und Weise beschrieben, wie sich das Mädchen nach dem Tod ihres Geliebten fühlt und vor allem, wie seine letzten Worte innerlich in ihr nachhalten. Ich mag ausserdem die klare Trennung zwischen den beiden Absätzen, während man im ersten noch nicht genau weiss, was passiert ist, ist man im zweiten fast schon ein bisschen geschockt, dass es sich um sowas Extremes wie einen Todesfall handelt.


    Abgabe 15 – Erinnerungen
    Ah, endlich mal ein Text, wo auch ein bisschen Tierliebe mitschwingt und ich von dem her als willkommene Abwechslung begrüsse. Die Geschichte um das erste Kaninchen, ja vielleicht sogar das erste Haustier, welches gerettet werden konnte, spricht mich an. Leider ist es so, dass sich der Text für mich irgendwie nicht flüssig lesen liess und ich mir teilweise eine andere Wortwahl gewünscht hätte. Trotzdem bekommt das Drabble aufgrund der Idee meine Anerkennung.[subtab=Abgaben 16 – 20]Abgabe 16 – Einzigartig
    Einfach herrlich, wie die Vielseitigkeit bzw. die unterschiedlichen Entwicklungsmöglichkeiten von Evoli zur Geltung gebracht werden. In diesem Belangen ist es wirklich ein einzigartiges Pokémon und mitunter ein Grund, warum ich dieses Tierchen so mag. Die Vorstellung war einfach niedlich, wie es tief in sich diese Anziehung der verschiedenen Typen spürt und zu allem eine Bindung hat. Sowieso eine gute Idee, ein Drabble zu Pokémon zu verfassen. Die ersten zwei Sätze haben mich zu Beginn zwar nicht sonderlich überzeugt, dafür ist dann die Wortwahl in den folgenden einfach wunderbar zum Lesen.


    Abgabe 17 – Sturmzeit
    Das Drabble liess ich echt fliessend lesen und in einem Rhythmus, als würde es einem Gedicht ähneln. Auch die metaphorische Verpackung mag ich sehr. Selbst wenn es den meisten Kommentatoren hier weniger passt, dass extra noch das 'Herz' am Ende betont wird, so fande ich genau das ein gelungener Abschluss.


    Abgabe 18 – Drugdeals.
    Würde in einem Titel generell Satzzeichen wie Punkt weglassen. Sonst vom Thema her hebt es sich stark von den anderen ab. Leider liess es sich für mich nicht flüssig lesen und auch der Schreibstil sagt mir nicht zu. Vielleicht hätte mich eine andere Formulierungsweise mehr überzeugt.


    Abgabe 19 – Erdenspalter
    Sehr interessantes Wort als Titel, der so nichts vom Drabble selbst erahnen lässt, jedoch einen tollen Bezug dazu hat. Der Text erscheint mir fast wie eine Sage, eine Legende oder ein Märchen und hat von dem her seine ganz eigene Atmosphäre aufgebaut, die sehr mystisch und geheimnisvoll auf mich wirkt. Auf alle Fälle eine sehr fantasievolle Abgabe, die mir gefällt.


    Abgabe 20 – Jahrhundert
    Einige mögen vielleicht kritisert haben, dass 'nur' ein Jahrhundert gewählt wurden. Doch da wir uns im Jahr 2014 befinden, gab es keine passendere Zeitzone, denn wir erinnern uns, dass vor 100 Jahren der erste Weltkrieg losbrach und ich finde es sehr schön, wie dieses Drabble Bezug dazu aufbaut und was seither alles an Krieg auf unserer Welt passiert ist. Dadurch, dass auch betont wird, dass uns die vergangenen Ereignisse geprägt haben und immer noch nicht verschwunden sind, mag ich das Drabble umso mehr, selbst wenn es hier und da ein kleiner Fehler gab. Selbst wenn die Hoffnung am Ende vielleicht unerfüllt bleibt... sie lebt weiter.[subtab=Abgaben 21 – 25]Abgabe 21 – Kinderwagenfahrerinnenrechte
    Woah, ich als Pendlerin kenne so eine Situation nur zu gut und ich hab das wirklich noch nie anders erlebt, als es hier beschrieben worden ist. Die Mutter will mit dem Kinderwagen unbedingt rein, egal wie voll der Bus oder das Tram schon ist. Deswegen habe ich gelernt, auch mal für das nächste ÖV-Gefährt abzuwartenn^^ Auf alle Fälle ein extrem lange Titel, der aber durchaus originell wirkt und auch die Thematik darin trifft voll den Kernn einer alltäglichen Situation. Kann mich sehr gut mit dem Erzähler identifizieren und von dem her spricht es mich durchaus an, selbst wenn sich ein kleiner Logikfehler eingeschlichen hat, indem ein 'nicht' vergessen wurde.


    Abgabe 22 – Liebeskummer
    Hach, bei dem Titel dachte ich zuerst, dass jetzt der Tagebucheintrag eines Teenagers kommt. Deswegen war ich vor allem überrascht, als Pokémon als Fandom angegeben wurde und dann das berüchtigte Team Rocket die Hauptrolle spielt. Mal abgesehen davon, dass so ein Gespräch auch wieder Abwechslung mit sich bringt. Der Höhepunkt bildet ganz klar der Schluss, der zwar böse ist, aber mich durchaus zum Grinsen gebracht hat, weil es echt unerwartet war. Von dem her danke für die amüsante Abgabe.

    Abgabe 23 – Abschied
    Eine trauriges Szeneraio vom Tod eines Kriegeres. Wundervolle Wortwahl, so dass es gleich ergreifender wird, wenn auch es die ein oder andere Wortwiderholung gibt (Qual, Schmerz > Alternativen wären bspw. Leid, Elend). Klar ist die Beschreibung zwar etwas Standard und kennt man schon irgendwo her, trotzdem ist es meiner Meinung nach für ein Drabble gut verpackt.

    Abgabe 24 – Farbillusion
    Wunderschöner Titel. Passt zu der mysteriösen und magischen Handlung, die sich im Drabble abspielt. Es erscheint einem nicht alles klar und auch bei einer Illusion ist vieles verschwommen. Bin auch froh darüber, dass sie sich nicht ins Wasser begeben hat. Ich musste dabei zuerst an Sirenen denken, die nach ihr rufen. Nichtsdestotrotz hätte ich das Ende besser empfunden, wenn das Mädchen mehr ein Ziel für sich gefunden hätte, welches sie verfolgen konnte. Trotzdem, wie andere User bereits erwähnt haben, wäre ein Ausbau der Geschichte sicherlich noch interessant, damit es für den Leser verständlicher wird.

    Abgabe 25 – Nimbus
    Interessanter Titel, der mich als allererstes an den Wolkennamen erinnert, wobei ich nicht weiss, ob er noch eine andere Bedeutung hat. Aich hier ist eune abwechlungsreicher Wortwahl vorzufinden, welche mich begeistert. Auch der Aufbau der Sätze liess mich in ein rhythmisches, flüssiges Lesen verleiten, die Gliederung der Absätze trägt ebenfalls dazu bei. Alles in einem erscheint es mir fast wie ein himmlisches Liebesgeständnis an die Musik und mich durchaus zu überzeugen vermag.[subtab=Abgaben 26 – 30]Abgabe 26 – Verbannungsstern
    Auch wieder ein Titel, der sich von den anderen abhebt und durch einen grossen Wortschatz zu überzeugen vermag. In meinen Augen konnte das Drabble problemlos eine kalte und düstere Atmosphäre aufbauen, die jedoch irgendwie von einem hoffnungsvollen, leuchtenden Stern durchzogen wird, vor allem dadurch, dass das Ende auf vielerlei Weise interpretierbar ist. Mir scheint ebenfalls, als die Basis des Textes durchaus Potential für eine längere Geschichte hätte.


    Abgabe 27 – Angsttraum
    Der Schreibstil sagt mir hier jetzt nicht so zu, dennoch mag ich den Inhalt sehr und den passenden Titel dazu. Vor allem auch, wie das Drabble mit geschlossenen und geöffneten Augen umrahmt wird. Für mich erscheint es so, als würde der Ich-Erzähler zuerst den Verlust einer geliebten Person wahr haben wollen und mit den geöffneten Augen schlägt ihm dann die Wahrheit ins Gesicht, dass der Angsttraum sich bewahrheitet.


    Abgabe 28 – Hoffnungslos
    Zwar ein etwas allgemeiner Titel, der zu vielen anderen Situationen passt, aber er untermalt trotzdem gut das Drabble. Obwohl der Text halt kurz ist, hat es mich dennoch gepackt und mitgerissen, dass dabei einige Fragen offen bleiben, stört mich nicht einmal, da ich hier gerade die Interpretationsfreiheit mag. Ausserdem eine interessante Idee mit dem Ei als Ebenbild bzw. welches wohl auch als Wiedergeburtsobjekt darstellen soll.


    Abgabe 29 – Einsamkeit
    Wow sehr gelungenes Drabble meiner Meinung nach. Liess sich unglaublich flüssig lesen. Ich mag den Aufbau vom Ganzen und wie es dann fast schon eine immer dramatischere Steigung gibt, bis das Wort des Titels alles wieder auf den Punkt bringt. Wunderschöne Wortwahl und Metaphern, welche mich beide überzeugen.


    Abgabe 30 – Knubbel
    Bei dem Titel hatte ich irgendwie eine fröhliche und niedliche Geschichte erwartet, weil mir das Wort auch herzig erschien und ich es nicht wirklich kannte^^''' Selbst wenn der Autor noch etwas jung sein dürfte, so passt die kindliche Ausdrucksweise hier doch recht gut, weil ich mir ein Kind vorstelle, welches um die Entscheidung über die nicht ungefährliche Operation für sein Hamster hadert, und noch nicht so gut mit dem Tod umgehen kann bzw. eine unschuldige Denkweise hat.[subtab=Abgaben 31 – 35]Abgabe 31 – Wegweiser
    Bei dem Titel habe ich mir zuerst was hoffnungsbringendes vorgestellt, doch die Art und Weise wie der Sprecher seine Worte formuliert, weiss ich als Leserin jetzt nicht so recht, ob es bspw. um einen lieben Geist oder eine böse Erscheinung handelt, die eher in den Tod lockt (insgeheim musste ich auch an einen Pädophilen mit einer zuckersüssen Stimme denken, sorry .-.). Jedennfalls hat es trotzdem einige sehr schöne Formulierungen vorhanden und im grossen und ganzen spricht mich diese... ja fast schonw as ähnliches wie Geheimnistuerei um das sprechende Wesen an.


    Abgabe 32 – Zeitenwunsch
    Ok, beim Winter in diesem Jahr hatte ich eigentlich nie so richtig, richtig kalt. Dennoch bin ich auch eher Fan von wärmeren Jahreszeiten. Ausserdem finde ich den Titel originell für so ein simples Thema. Besonders das Ende mit der Andeutung auf den Frühling gefällt mir, weil oft von Frühlingsgefühlen die Rede ist, die oft mit der Wärme der Sonne genau wie die Blumen wieder erwachen. Leider sind hier noch einige Rechtschreibfehler zu finden, aber sonst meiner Meinung nach ganz gut gelungen.

    Abgabe 33 – Forest.
    Diese Kombination aus Englisch und Deutsch spricht mich leider nicht an und auch der Punkt im Titel gefällt mir nun nicht. Teilweise hätte ich auch die Satzstellung anders gemacht. Dennoch finde ich es eine originelle Idee, selbst wenn mir die Situation mehr wie ein Alptraum erscheint. Ich kann mir aber irgendwie auch gut vorstellen, dass der/die Autor/in mit Forest auf den berühmten Satz aus 'Forrest Gump' 'Lauf Forrest! Lauf!' anspielen wollte und ehrlich, das wollte ich dem Protagonisten auch irgendwie zuschreien, weil er sich in so einer heiklen Lage befand und es mir ebenfalls so vor kam, als könnte Forrest doch sein Name sein.

    Abgabe 34 – Wortsymphonie
    Unglaublich schöne Wortwahl - sowohl der Titel als der das Drabble selbst, sind beide geprägt davon. Die Leidenschaft für das Schreiben lässt sich hier wieder finden und in Kombination, als wäre es ein gefühlvolles Lied, welches über die Ohren in den Körper eindringt, so fährt mir dieser Text über die Augen hinein. Ja, diese Wortkinder hier, haben einen Platz bei mir gefunden.

    Abgabe 35 – Du
    Eine Gefühlslage, die ich ganz gut nachvollziehen kann, vor allem irgendwie die Enttäuschung, die damit mitschwingt. Der Titel passt ganz gut dazu, dass die angesprochen Person im Mittelpunkt des Ich-Erzählers ist. Jedoch überzeugen mich die vielen aufeinander folgenden Fragen nicht zu. Auch scheint mir, als würde der Satz 'Jetzt sitze ich jeden Schultag alleine in der Klasse.' nicht so ins Geschehen passen und kommt mir wie ein Unterbruch vor.[subtab=Abgaben 36 – 40]Abgabe 36 – Schlankwald
    Haha oh man Slender, ich kann nicht viel mit Horrorspielen anfangen, gerade weil ich eher ängstlich und schreckhaft bin. Von dem her hab ich es nie gespielt. Dennoch finde ich es sehr originell, das Ganze in einem Drabble zu verpacken. Auch die Atmosphäre wird ganz gut eingefangen, indem die Sätze nach und nach immer kürzer werden, aber nicht abgehackt wirken. So wird ersichtlich, wie hektisch der Protagonist ist und unter welchem Druck er stehen muss. Ausserdem muss ich noch den Titel loben, der ebenfalls einfallsreich ist und nichts von Slenderman vorne weg nimmt.

    Abgabe 37 – Schwerelos
    Dieses Drabble hat irgendwie eine beruhigende Wirkung auf mich. Wahrscheinlich, weil ich für einen kurzen Moment darin versinken kann und ich mich ebenfalls schwerelos fühlen lässt, aber dann genau wie der Ich-Erzähler, nicht radikal geweckt wird, sondern sanft in die Realität zurück gebracht wird. Das Ganze ist in sich sehr stimmig und harmonisch, und mag mich auch aufgrund des Vokabulars begeistern.

    Abgabe 38 – Erleuchtung
    Ich mag die Idee an sich, sowas in ein Drabble zu verpacken, selbst wenn es ein bisschen Standard Sc-Fi-Mässig ist. Doch der solide wissenschaftliche Wortschatz, der trotzdem auch von Laien verstanden werden kann, gefällt mir. Auch sympathisiere ich mit der Tatsache, dass es sich um einen weiblichen Humanoid handelt. Meistens sind sie geschlechtslos oder männlich und stark halt^^''' Das Verhältnis zwischen den zweien scheint mir auch aussergewöhnlich zu sein. Titel passt meiner Meinung nach gut. Zum einen wird ja oft von einer Erleuchtung gesprochen im Sinne von, dass man eine grandiose Idee zu einem Durchbruch bekam. Zum anderen scheint mir die Erleuchtung ein positives Wort zu sein, also durchaus, dass das neue Wesen nun vom Leben erleuchtet wird und es sich nun was wundervollem widmen kann.


    Abgabe 39 – Spieluhrenmagie
    Hach, ein bezaubernder Titel von einem himmlischen Drabble. Der Text hat was sinnliches und was leichtes... ja ist selbst eigentlich vom Wortschatz her magisch und lässt in einem die Faszination von Spieluhren wieder erwecken. Sowieso, die Ideen diese musikmachenden Kästchen, die eben doch unscheinbar sind, in den Fokus zu rücken, spricht mich wahnsinnig an. Echt gelungen.

    Abgabe 40 – Mitternachtsphilosophie
    Oh ja um Mitternacht herum bin ich meist am kreativsten oder fange an mir Dinge Gedanken zu machen, die mir tagsüber einfach als zu banal oder unwichtig erscheinen. Der gesamte Gedankengang ist gut nachvollziehbar und linear. Vor allem das Ende rundet alles noch kreativ ab. Trotzdem sagen mir die Formulierungen nicht so zu, aber das ist nun eher Geschmackssache, tut mir leid.[subtab=Abgaben 41 – 45]Abgabe 41 – Seelenspiegel
    Wirklich sehr schöner Titel, der hier ausgewählt wurde und der passend mit dem Drabble durchaus nachdenklich stimmt. Zumal ich den Grossteil es Inhaltes als wahr empfinde, vor allem die erste Hälfte, in der die Reinheit der Kinder hervorgehoben wird. Trotzdem wirkt alles auf mich nicht ganz harmonisch. Hingegen überzeugt mich der Wortschatz un der Schreibstil.

    Abgabe 42 – Ascheträume
    Ich mag den Anfang, weil da habe ich mich wahnsinnig gut eingeführt gefühlt, indem es mir so vorkam, als würde ich mit jemanden vor einem brennden Feuer sitzen und dieser würde mir eine Geschichte erzählen. Diese wirkt auf mich so spannender, als wenn sie schlichtwegs so als Drabble hingeschrieben worden wäre- Vokabular könnte durchaus noch abwechslungsreicher sein bspw. für 'Feue' mal 'Inferno' gebrauchen. Auch gibt es zwei kleine Fehler. Dennoch meiner Meinung nach ein solider Schreibstil, der Potential für mehr hat.

    Abgabe 44 – Lebensreise
    In dieses Drabble kann ich mich so wohlig einlesen, weil es sich so sanft liest. Es gibt einem das Gefühl von Harmonie und Geborgenheit, aber es hat durchaus auch was melancholisches, was einem aber nicht zu sehr runterzieht. Unglaublich schöne Wortwahl und Satzbau. Vor allem gefällt es mir, wie zuerst vom 'treuen Freund' und dann vom 'alten Freund' gesprochen wird. Einer meiner Favoriten.

    Abgabe 45 – Lautvoll
    Ich mag den Übergang vom originellen Titel zum ersten Satz im Drabble. Dieses hat irgendwas dramatisches bzw. die Vorstellung wie zuerst alles still ist und dann plötzlich die Erscheinung der Kopfstimmen hat auf mich fast schon was explosives. Der Aufbau der Spannung wirkt fast schon wellenhaft, indem es fast zwischen jedem Satz ein Wechsel zwischen Beruhigung und Dramatik wechselt. Das Ende hat mich etwas mit einem bitteren Nachgeschmack zurückgelassen, der aber keineswegs negativ ist. Gesamthaft gefällt mir der Text, auch vom Wortschatz her.[subtab=Abgaben 46 – 50]Abgabe 46 – Metaphysik
    Interessanter Aufbau mit der Rückblende in die Kindheit und dann zum Wechsel zur Gegenwart. Ich glaube auch, dass dieses Gefühl einfach nur in einem bestimmten Moment im Erdboden zu versinken, jeder schon mal gehabt hat. Ich glaube in diesem Drabble auch, dass es allein die Vorstellung vom Protagonist ist, dass er gerad ezu dem aktuellen Zeitpunkt weg sein will, irgendwo anders, wo keine Probleme sind und wie er sich nur vorstellt, vom Balkon springen. Bezweifle aber, dass er dies wirklich tut. Dieser fliessender Übergang von Wunsch und Vorstellung zur Wahrheit gefällt mir hierbei sehr. Ebenso den Titel empfinde ich als einfallsreich und passend.


    Abgabe 47 – Götterdämmerung
    Schreibstil und Titel überzeugen mich eigentlich, nur der Inhalt nicht so ganz, weil er mich nicht so richtig packt. Meiner Meinung nach ist auch der Protagonist relativ eingeführt worden, um zumindest einen noch grösseren emotionalen Anteil dem Drabble zu geben. Doch bei der Wortbegrenzung ist es natürlich schwierig, da einen harmonischesn Ausgleich zu schaffen. Dennoch seh ich hier durchaus Potential für mehr.


    Abgabe 48 – Versteckspiel
    Hier mag ich persönlich sehr, wie der Aufbau sehr gut mit dem Inhalt kooperiert - als wäre das Drabble selbst in drei Akte unterteilt. Das Lampenfieber der Akteurin ist durchaus nachvollziehbar und authentisch beschrieben worden, vor allem hat der Text dadurch durchaus seine eigene Spannung aufbauen können. Ausserdem sgat mir der Titel zu, der verspielt und niedlich wirkt, aber in Kombination mit der Geschichte durchaus was seriöses.


    Abgabe 49 – Bella
    Die Gestaltung der Absätze gefällt mir jetzt nicht so, dafür der Titel (bzw. Name des Hundes), welcher nochmals die Niedlichkeit des ganzen Drabbles unterstreicht. Sympathisch durch und durch aufgrund dieser Tierliebe zu einem Hund, mit dem bereits viele lustige Moment erlebt wurden. Vor allem das Ende gefällt mir persönlich sehr, da für einem das eigene Haustier immer das Beste sein wird.


    Abgabe 50 – Liebe
    Zwar gab es diesen Titel bereits schon einmal, aber die Faszination für dieses unerklärliche Gefühl ist durchaus nachvollziehbar. Hat einige schöne Formulierungen dabei und Fragen, die sich bereits jeder wohl mal gestellt hat. Ausserdem mag ich die Tatsache, wie das Drabble mit 'Liebe' anfängt und wieder aufhört, als quasi davon eingerahmt wird. Von dem her hat es durchaus einen linearen Aufbau, der auch angenehm endet. Dennoch, wie die meisten hier schon geschrieben haben, ist es schwierig diesen starken Emotionen in 100 Wörtern gerecht zu werden. Dennoch schreibtechnisch durchaus gut gemacht.[subtab=Abgaben 51 – 55]Abgabe 51 – Anomie
    Omg ich bin hin und weg davon, dass die bekannte statuenhafte Darstellung der Frau für Gerechtigkeit und Staat in einem Drabble eingebunden wird. Das Schwert, welches sie bei sich trägt um zu richten, aber auch die Waage, um jeweils für faire Urteile zu sorgen. Mir gefällt es total, wie auf diese symbolische Weise verdeutlicht wird, dass doch nicht mehr alles gerecht zu und herläuft. Toller Schreibstil und ich wurde von diesem Text einfach gepackt. Vor allem der Teil mit der 'friedlichen Finsternis', welcher für ihre verdeckten Augen steht, hat es mir sehr angetan. Schade, dass viele wahrscheinlich den wahren Gehalt dahinter nicht erkennen werden.


    Abgabe 52 – Newbie
    *blush* trifft genau meinen Humor, weil ich zu gerne zweideutig denke, von dem her hat ich beim Lesen dieses Drabbles meine Freude. Selbst wenn es offensichtlich ist, find ich es dennoch einfallsreich in Verbindung mit Pokémon verpackt, zumal es gleichzeitig noch an die alten Zeiten erinnert, wo das Link-Kabel noch notwendig war. Es hat also für mich auch seinen gewissen Nostalgie-Bonus.


    Abgabe 53 – Himmelsspiegelbild
    Ein Drabble, welches von einem wundervollen Wortschatz und einer Situation lebt, die einem ein bisschen zum träumen verleitet, weil es von einer Sehnsucht geprägt ist, die durchaus seine positive Wirkung auf den Leser hat. Vor allem in Verbindung mit dem Kind, welches noch ein unschuldiges Dasein hat, sich noch von der Umgebung faszinieren lässt, ja überhaupt diese noch wahrnimmt, ist sehr passend.


    Abgabe 54 – Türen
    Ich mag die Symbolik mit den Türen, da sie leicht verständlich ist und doch eher selten vorkommt, selbst wenn der Inhalt schon öfters durchgekaut wurde. Das Drabble liess sich flüssig lesen und mir persönlich sagt der Schreibstil zu. Doch vielleicht hätte anstatt die Liebe eine andere Thematik in Verbindung mit den Türen gebracht werden sollen, selbst wenn ich diese hier auch als angenehm empfinde, aber dann hätte es vielelicht einen interessanteren Touch bekommen.


    Abgabe 55 – Mitternachtsklangparadies
    Wow, wieder ein Titel, welcher sich von den anderen abhebt und mit dem Inhalt des Drabbles sich in eine magische Sparte einzufügen. Der Violinenklang hat für mich alleine eine melancholische Aussage und genau diese traurige Stimmung scheint durchwegs vorhanden zu sein, auch wenn sie eine positive Wirkung auf mich persönlich hat. Alles in einem wundervoll in 100 Wörtern verpackt und in sich geschlossen.[subtab=Abgaben 56 – 58]Abgabe 56 – Gaben
    Überzeugt mich aufgrund seiner Form und gestaltung her. Auch wenn es durchaus was repetitives hat, kommt es nicht langweilig daher, sondern gibt dem Drabble einen angenehmen Rhythmus und somit eine Möglichkeit es flüssig zu lesen. Der Gedanke dahinter gefällt mir auch, selbst wenn ich es nicht so mag, wenn der Mensch so platziert wird, dass er fast schon arrogant aufgrund seiner Begabungen erscheint, selbst wenn es hier nicht zu stark rüberkommt. Im Vergleich zu anderen, mag ich den letzten Satz, alles andere wäre sonst abgehackt oder unvollständig gewesen.


    Abgabe 57 – Parteien
    Hat durchaus was, aber wie vorhin schon erwähnt gefällt es mir gar nicht, wenn der Mensch so dargestellt wird, als wäre er das Beste, was aus der Evolution hervorgekommen ist, zumal hier die Fähigkeiten, die ein Schimpanse besser als ein Mensch (!), irgendwie kaum zur Geltung kommen und auf eine Weise unterschlagen werden. Von dem her sympathisiere ich nicht so mit dem Inhalt hier. Wenn auch ich den Gedanken, dass sich die beiden Parteien uneinig sind, mag, vor allem, weil es eigentlich überraschend kam, dass nicht Politik thematisiert wurde.


    Abgabe 58 – Teppich-GMBH
    Trifft leider nicht so meinen Geschmack, selbst wenn es durch seine Einfachheit glänzt, die jeder wohl aus dem Alltag kennt. Man wartet auf etwas und dann kommt immer was anderes, was dann gewaltig nervt. Ich empfinde es hierbei als originell, dass eine Teppich-Firma ausgewählt wurde und nicht sonst banal jemand wegen einer Umfrage telefoniert.
    [tab=Vote]Oh je, ich hab eine Weile gebraucht, bis ich die Punkte verteilt habe. Zuerst hab ich mal die Punkte so verteilt, als gäbe es keine Grenze, da kam ich irgendwie auf 50 Punkte... Bei den ausgewählten Drabbles hab ich dann nach und nach leider immer eins von den bepunkteten weggenommen oder gebe nun weniger, als ursprünglich geplant. Einige Werke hätte ich liebend gerne miteinbezogen, aber da es eine Limite gibt... hoffe ich zumindest, dass meine Bewertung hilfreich ist. Letzten Endes ist es auch ein wenig Geschmackssache.

    • Abgabe 07 - Energie > 1 Punkt
    • Abgabe 11 - Regenbogenkuss > 1 Punkt
    • Abgabe 12 - Morgenröte > 2 Punkte
    • Abgabe 13 - Maskenball > 3 Punkte
    • Abgabe 16 - Einzigartig > 2 Punkte
    • Abgabe 20 - Jahrhundert > 1 Punkt
    • Abgabe 24 - Farbillusion > 1 Punkt
    • Abgabe 28 - Hoffnungslos > 1 Punkt
    • Abgabe 31 - Wegweiser > 1 Punkt
    • Abgabe 34 - Wortsymphonie > 1 Punkt
    • Abgabe 36 - Schlankwald > 1 Punkt
    • Abgabe 38 - Erleuchtung > 3 Punkte
    • Abgabe 39 - Spieluhrenmagie > 1 Punkt
    • Abgabe 44 - Lebensreise > 3 Punkte
    • Abgabe 48 - Versteckspiel > 2 Punkte
    • Abgabe 51 - Anomie > 4 Punkte
    • Abgabe 52 - Newbie > 1 Punkt

    /Aquana

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