Sexualität, Geschlechter und Paraphilien

  • https://www.lgbtqnation.com/20…ss-trans-health-care-ban/


    Bidens Justiz Abteilung sagt einem Gericht, dass es ein anti-trans Gesetz in Arkansas als unkonstitutionell einstufen soll, das health care für trans Jugendliche verbannt die wiederum weiterhin für cis Jugendliche Männer bzw. Frauen zur Verfügung stehen sollen, nachdem es zuvor bereits sagte, dass Staaten trans girls nicht vom Sport verbannen können. Bidens Administration zeigt damit, dass sie gewillt sind in "legal battles" zu gehen um ihre Position zu festigen, dass Anti-LGBT Diskriminierung bereits bundesgesetzlich illegal ist.


  • Ich bin auch sehr demisexuell und mir gehen solche Menschen auch schlicht und ergreifend auf die Nerven, die dauernd von Sex oder ihrem letzten Aufriss reden und dauernd wen anmachen etc... in deren Gegenwart fühle ich mich, als würden innerhalb hunderte Neuronen allein durchs Zuhören absterben lol.

    Allerdings ist für mich der ästhetische Aspekt und die ästhetische Anziehung zu jemanden wichtig.


    Aber deine Aussage wirkt hier sehr ähm... disneyhaft. Nur weil deine Kollegin sich dieses Leben so fix vorgestellt hat, heißt es nicht, dass es so kommen wird und selbst wenn sie einen Zahnarzt heiratet, heißt es nicht, dass sie glücklich miteinander werden.

    Sicher hat man ein paar bestimmte Vorstellungen, aber so fixe Voestellungen können einen nur unglücklich machen. ^^"

  • Ich bin auch sehr demisexuell und mir gehen solche Menschen auch schlicht und ergreifend auf die Nerven, die dauernd von Sex oder ihrem letzten Aufriss reden und dauernd wen anmachen etc... in deren Gegenwart fühle ich mich, als würden innerhalb hunderte Neuronen allein durchs Zuhören absterben lol.

    Allerdings ist für mich der ästhetische Aspekt und die ästhetische Anziehung zu jemanden wichtig.

    Ja genau, same.


    Und ich verstehe was du meinst. Ich bin mir auch dessen bewusst, dass fixe Vorstellungen einen unglücklich machen und ich kann jetzt nicht für die eine Kommilitonin reden (und ich weiß auch nicht, ob sich bei ihr dahingehend was verändert hat), aber bei mir ist das mittlerweile echt so, dass ich mir kein anderes romantisches Leben vorstellen kann und zumindest hilft mir diese Vorstellung in meiner Partnersuche. Letztendlich geht es ja eher darum, jemanden zu finden, der*die zu einem*einer passt.


    Ich war auch gestern mit einer Koreanerin zusammen Essen und es war eher ein Date, als ein Gespräch zum Austausch von Sprache und wir waren in mehreren koreanischen Lokalen. Sie hat mit den Angestellten da immer auf Koreanisch gesprochen. Zwischendurch hab ich mit ihr auch auf Koreanisch gesprochen und es fühlte sich halt sehr schön an, durch sie mehr von der Kultur mit zu bekommen bzw. das Gefühl zu bekommen, Teil davon zu sein und das ist etwas, was ich in der Zukunft ungerne vermissen möchte. Daher hab ich bei mir schon eine gewisse Präferenz, was zumindest die Nationalität angeht (und es ist nicht so fix, da ich auch braunhäutige Menschen zum Beispiel sehr attraktiv finde) und was Charakter und den sozialen Stand meines Partners angeht, so ist das doch eher normal, wenn man da gewisse Standards hat, oder?

    Ich sehe auch bei mir in der Nähe sehr oft interkulturelle Couples und ich finde das einfach so schön :grin:

    Und prinzipiell lass ich mir bei der Partnersuche eher Zeit, aber ich muss auch sagen, dass ich mich in letzter Zeit eher einsam gefühlt habe, weshalb ich innerhalb letzter Woche nochmal aktiver nach einer Partnerin gesucht habe.

  • Vielleicht kommt früher oder später noch der Zeitpunkt wo ich mich traue frei, offen und stolz zu sein.

    Voll schade, dass du es so nicht schaffst frei, offen und stolz zu sein. Wenn sich Leute nicht trauen zu outen, aber gleichzeitig deswegen unsicher sind, klingt das für mich immer doppelt unglücklich. Auf der einen Seite will man sich outen, zeigen und offen sein, auf der anderen Seite gibt es aber die Angst vor den Reaktionen. Aber geht es nicht auch ohne explizites Outing? Irgendwann wird es wahrscheinlich sowieso auffallen. Viele Eltern haben oft auch eine Art "Vorahnung".


    Für mich macht ein Outing das Thema Sexualität wichtiger als es ist, bzw. als es sein soll. Zu allererst muss ich selbst mit dem Thema leben können. Deswegen brauche ich keine "übertriebene" Öffentlichkeit beim Outing. Eigentlich muss ich nur in den Spiegel schauen und mich vor mich selbst outen. Alle anderen müssen einfach nur damit Leben und selbst damit umgehen. Manchen kann man dabei helfen, in dem man offen darüber spricht. Aber wenn man selbst oder die anderen das nicht möchten, ist das auch in Ordnung.


    Für manche ist ein Outing auch eine Möglichkeit, das "Geheimgetue" zu lassen und sich von Nervosität zu befreien. Diejenigen meinen damit herauszufinden, wo sie stehen und was andere davon halten oder wie sie darauf reagieren. Wenn das aber nervös macht, ist es aber auch okay nicht den ersten Schritt zu machen.


    Letztlich muss man entscheiden, ob man zuerst das Gespräch suchen möchte, oder lieber später auf seine Sexualität angesprochen zu werden. Vielleicht ist das eine davon komfortabler.

  • Ich meine, da bin ich nichtmal angepisst drüber. Die sollen sich sowieso aus allen sozial-politischen und politischen Dingen raushalten, weil von denen alles andere scheinheilig wäre.


    Ich kann mich noch genau daran erinnern wie es keinen von denen juckte als etliche Straßenkinder in Brasilien zur damaligen Weltmeisterschaft "verschwunden" sind und plötzlich täte man so, als wäre man an Menschenrechten interessiert. For sure. xD


    Wenn sie sich also überlegt haben sollten, ob sie die Regenbogenflagge hissen sollen oder nicht, dann mit dem Hintergedanken, ob's gut ankommen wird und nicht, weil sie tatsächlich ein Zeichen setzen wollten.

  • Ich kann mich noch genau daran erinnern wie es keinen von denen juckte als etliche Straßenkinder in Brasilien zur damaligen Weltmeisterschaft "verschwunden" sind und plötzlich tut man so, als wäre man an Menschenrechten interessiert.

    Das war dann aber sicherlich die FIFA, weil WM...

    Ansonsten geb ich dir aber recht. Vielleicht wärs ja sogar durchgegangen, wenn das Stadion für alle Spiele diese Farben getragen hätte, aber so hats so einen politischen Beigeschmack, der überflüssig ist.

  • Also, finde diese Begründungen hier jetzt doch ein wenig merkwürdig. Dass die Allianz Arena in Regenbogenfarben erstrahlen sollte, war halt eigentlich eine fraktionsübergreifende Forderung des Münchener Stadtrats. Der LSVD hat sich dafür eingesetzt. Zusätzlich gab es eine Online-Petition. Dahingehend wäre es also eigentlich immer noch weniger eine Aktion der UEFA gewesen (entsprechend hätte die UEFA PR-mäßig gar nicht wirklich profitieren können) als eben vielmehr der fraglichen politischen Akteur*innen, die aber jetzt nicht umgesetzt werden kann, weil die UEFA Nein sagt. Dabei hätte die UEFA halt einfach nur kein Veto einlegen müssen und man kann jetzt durchaus streiten, was da eher eine politische "Einmischung" oder "Positionierung" wäre - einfach nix zu sagen bzw. sagen "Ja, ist okay, wenn ihr wollt, ist uns doch egal" oder zu sagen "Nein, geht auf gar keinen Fall".


    Aber selbst wenn es jetzt die UEFA gewesen wäre, die treibende Kraft hinter der Aktion gewesen wäre und damit einerseits ein Zeichen für die Rechte von LGBTIQ+-Leuten allgemein und vielleicht nebenbei spezifisch ein Zeichen gegen einen Staat mit faktisch LGBTIQ+-feindlicher Gesetzgebung setzen wollte und meinetwegen nicht einmal das, sondern nur aus PR-Gründen: So what? Klar würde man hier kritisch anmerken, dass die UEFA trotz allem kein guter Streiter für Menschenrechte und nicht unser aller Freund ist (und wem mit auch nur einem Funken kritischen Bewusstseins wäre das aber nicht klar, so viel Verstand darf man den Leuten schon zutrauen, gerade nach den Ermittlungen gegen eine regenbogenfarbene Binde), aber die Aktion per se wäre doch erst einmal okay? Bzw. ist die Alternative - Verbieten der Aktion - jetzt definitiv das kleinere Übel?


    Und was für eine Motivation steckt wohl hinter dem "Nein"? Dass man einfach "unpolitisch" sein will, was man mit einem "Nein" nun einmal de facto auch nicht ist? Oder dass man einfach den Staat mit den LGBTIQ+-feindlichen Policies nicht verärgern will? Ich tippe mal mutig auf Letzteres und würde persönlich meinen, dass ein Nein aus Angst vor Ungarn jetzt halt auch eher schlechter als ein Ja aus PR-Gründen wäre (wobei ja Ersteres halt auch PR-Gründe beinhaltet, nämlich PR in Richtung Ungarn).


    Finde es halt irgendwie insgesamt merkwürdig, wenn man das Verbot dieser Aktion durch die UEFA als okay oder gar richtig empfindet, weil das irgendwie scheinheilig wäre, wenn die UEFA kein Veto abgegeben hätte. Denn weniger Scheinheiligkeit der UEFA scheint mir jetzt doch einer der Werte zu sein, die bei einer Bewertung der Aktion mit sehr wenig Gewicht in die Waagschale fallen sollten.

  • Oder dass man einfach den Staat mit den LGBTIQ+-feindlichen Policies nicht verärgern will?

    Staaten. Russland ist zwar nicht direkt betroffen, wäre aber sicher auch nicht erfreut. Und auch Katar als einer der größten Sponsoren wäre sicher wenig erfreut darüber gewesen.

    Für mich wirkt die Entscheidung in Kombination mit der Entscheidung zur Neuer-Armbinde wie der Versuch es sich an beiden Fronten nicht zu sehr zu verscherzen. Man will schon die queere Community hinter sich haben, deshalb stellt man doch lieber die Ermittlungen zu Neuers Regenbogenarmbinde ein, aber wenn man vorher schon mitkriegt, dass ein Vorhaben große Geldgeber provozieren wird, wird das schon lieber verhindert.

  • Das wird wohl in erster Linie daran liegen, dass die UEFA aktuell ziemlich abhängig von Ungarn ist. Das Finale und die Halbfinals im Wembley in London stehen aktuell wegen der Ausbreitung der Delta‐Variante in Frage und Budapest ist der erstrebenswerte Ersatzspielort. Das liegt zum einen daran, dass Budapest die Stadien voll macht, was die UEFA erst mal sehr erstrebenswert findet, und zum anderen daran, dass Ungarn den VIPs im Zweifel eine Sonderbehandlung bei Quarantäneregeln geben wird.

    Generell sind Ungarn und die UEFA im Zuge der Pandemie ziemlich beste Freunde geworden. Auch als deutsche Mannschaften gegen englische Mannschaften in der Champions League spielen mussten, englische Mannschaften aber wegen der britischen Mutation aber nicht nach Deutschland einreißen durften, hat Ungarn direkt angeboten, Budapest als Ersatzaustragungsort anzubieten.


    Ich denke dementsprechend, dass hier einfach etwas politischer Druck auf die UEFA liegt, weil man vom Wohlwollen Ungarns mehr abhängt als Ungarn vom Wohlwollen der Uefa.

  • Ist ein so konkretes Nein nicht bereits ein politisches Statement? So wie sich das entwickelt hat, wäre das unpolitische einfach nichts zu tun. Das Ziel, politisch unbeteiligt zu sein, wurde in meinen Augen jetzt erst recht verfehlt.


    Davon abgesehen ist Fußball eh politisch. Alles, das über das eigene Land hinausgeht, hat auch immer eine globale politische Rolle, weil Gesellschaft und Politik nicht trennbar sind.

  • Die Uefa ist gemäß ihrer Satzung eine politisch und religiös neutrale Organisation. Angesichts des politischen Kontextes dieses speziellen Antrags – eine Botschaft, die auf eine Entscheidung des ungarischen nationalen Parlaments abzielt – muss die Uefa diesen Antrag ablehnen

    Anscheinend hat die politische Symbolkraft, bzw. der Grund für diese Aktion, die explizit die ungarische Politik nennt, einen zu starken regelwidrigen Beigeschmack. Demnach wäre es wahrscheinlich in Ordnung, wenn man mit Pride Month oder Vielfalt argumentieren und das Stadion deswegen erleuchten würde. Der Ungarn-Beimisch ist der UEFA aber scheinbar zu politisch, um den Antrag anzunehmen.

  • ein so konkretes Nein nicht bereits ein politisches Statement? So wie sich das entwickelt hat, wäre das unpolitische einfach nichts zu tun. Das Ziel, politisch unbeteiligt zu sein, wurde in meinen Augen jetzt erst recht verfehlt.

    Die Uefa kann wohl kaum ein Schreiben samt Antrag dahinter ignorieren. Insofern finde ich eine wie hier auf Statuten (siehe Post drüber) begründete Antwort abzugeben doch eine seriöse.

  • Um hier mal kurz auf good news umzuschwenken, die auch zeigt, wie Sportorganisationen richtig reagieren: Carl Nassib hat sich gestern als schwul geoutet und ist damit der erste aktive Spieler im professionellen American Football, der das je getan hat. Football hat eigentlich was Homophobie angeht ähnliche Probleme wie Fußball und es ist ein wichtiger Schritt, dass sich mit Carl Nassib ein Spitzensportler outet, um dem ganzen Thema mehr Sichtbarkeit zu geben.


    Die NFL hat auch direkt reagiert und Nassib bei seinem Weg die volle Unterstützung zugesichert. Ähnlich haben sich auch viele weitere Footballer und NFL-Vereine geäußert. Es ist sehr erfreulich, dass auf das erste Outing eines Profis in einer der größten Sportliga der Welt eine so fast durchgehend positive Resonanz folgt.

  • Aber selbst wenn es jetzt die UEFA gewesen wäre, die treibende Kraft hinter der Aktion gewesen wäre und damit einerseits ein Zeichen für die Rechte von LGBTIQ+-Leuten allgemein und vielleicht nebenbei spezifisch ein Zeichen gegen einen Staat mit faktisch LGBTIQ+-feindlicher Gesetzgebung setzen wollte und meinetwegen nicht einmal das, sondern nur aus PR-Gründen: So what? Klar würde man hier kritisch anmerken, dass die UEFA trotz allem kein guter Streiter für Menschenrechte und nicht unser aller Freund ist (und wem mit auch nur einem Funken kritischen Bewusstseins wäre das aber nicht klar, so viel Verstand darf man den Leuten schon zutrauen, gerade nach den Ermittlungen gegen eine regenbogenfarbene Binde), aber die Aktion per se wäre doch erst einmal okay? Bzw. ist die Alternative - Verbieten der Aktion - jetzt definitiv das kleinere Übel?

    Naja eigentlich nicht. Das hätte irgendwie dieselbe Glaubwürdigkeit, als würde Nestle Wasser als freies Gut und Menschenrecht anpreisen. Fühl ich mich eher verarscht als alles andere.

    Wenn es vom Stadtrat ausgeht ist das halt was anderes, aber käme trotzdem komisch, da man weiß wie viel Homo- und Transphobie es im Sport gibt. ^^"


    Bin ziemlich enttäuscht von der Ansicht vieler LGBT Leute tbh. Denen ist es egal wie scheinheilig gewisse Konzerne und diverse Organisationen sind, Hauptsache sie pappen irgendwo die Regenbogenflagge dazu. Selbst wenn derselbe Konzern das nur in eher progressiven Ländern tut und in eher konservativ ausgerichteten Ländern die Regenbogenflagge aus deren Produkten und co weglässt.

    Von denen brauch ich es auch nicht, dass sie mir in den Allerwertertesten kriechen und am Ende nur mein Geld wollen.

  • Ich glaube, da unterschätzt du gerade ein bisschen die Leute. Kann sein, dass du andere Erfahrungen im Einzelfall gemacht hast, aber die LGBTIQ+-Leute, die ich so verfolge bzw. auch diverse Allys sind sich eigentlich immer sehr der Tatsache bewusst, dass große Unternehmen und diverse systemtreue Organisationen trotz glegentlicher Aktionen nicht ihre Freund*innen sind. Glaube nicht, dass das jetzt wirklich eine so wenig verbreitete/neue Erkenntnis ist (wie gesagt, die Leute sind so dumm nun auch wieder nicht) und dass vielerorts einfach eine differenziertere Sichtweise herrscht, die zwar einerseits reale Repräsentationseffekte als positiv ansieht, sich aber auch den Rollen, die die fraglichen Akteur*innen in unterdrückerischen Systemen spielen, bewusst ist. Würde wie gesagt sehr bezweifeln, dass bei einem Ja der UEFA oder selbst wenn die UEFA die Aktion von selbst angeleiert hätte, alle LGBTIQ+-Leute gleich zu UEFA-Fans geworden wären.


    Man kann ja schließlich auch, um mal eine Analogie zu geben, Black Panther als Repräsentationsfilm gut finden und das im Hintergrund stehende Hollywood-System bzw. Disney halt trotzdem scheiße, wie es halt auch viele tun. Warum sollte das hier nicht ebenso der Fall sein?

  • Thrawn

    Mir ist schon klar, dass die Leute das wissen, aber wenn man wenigstens aus Ignoranz dafür wäre, ja von mir aus ... aber im vollen Wissen, dass sie scheinheilig sind und trotzdem dafür zu sein, das geht mir nicht ein.


    Ist halt wirklich so, als würdest du noch extra Wasser und Produkte von Nestle kaufen, obwohl dir bewusst ist, was da alles läuft, nur weil sie sich einmal irgendwo hingestellt und gesagt hätten, dass Wasser ein freies Gut sein sollte.

  • aber im vollen Wissen, dass sie scheinheilig sind und trotzdem dafür zu sein, das geht mir nicht ein.

    Gibt halt genügend Leute, die gern in einer Scheinwelt leben. Solange die Aussenwirkung stimmt, ist alles perfekt. Da muss man sich dann natürlich auch nicht wundern, wenn Konzerne das nur zu gerne mitmachen/ausnutzen bzw. sich scheinheilig geben. :grin:


    Übrigens ist einfach nichts zu tun noch nie wirklich ein Ausdruck dafür gewesen unpolitisch zu sein.

  • Diese Debatte um die Regenbogenflagge nun wegen der Allianz Arena..wie wärs wenn die DFB Elf mit Regenbogen Trikots aufläuft? Oder einfach die deutsche Flagge umtauscht. Für ein Tag sind die Regenbogenfarben die Nationalflagge des Bundes.


    Hauptsache die Ungarier fühlen sich gekuschelt.

  • Oder einfach die deutsche Flagge umtauscht. Für ein Tag sind die Regenbogenfarben die Nationalflagge des Bundes.

    Nein das funktioniert nicht. Zum einen sind die Farben des Bundes grundgesetzlich geregelt (Art. 22 Abs. 2 GG), sprich erst müsste das Grundgesetz dafür geändert werden und das wird wohl a) nicht die nötige Mehrheit haben und b) wäre das wohl zu spontan. Zum anderen müssen die Trikots vor dem Turnierbeginn von der UEFA abgesegnet werden und jegliche Änderung würde einen Vertragsbruch des DFBs mit der UEFA darstellen.