April April "Hilfe, ich bin ein Mann / eine Frau"

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  • Serena, Johto RPG


    Es war hell, verdammt hell, als Serena mühsam die Augen öffnete. Was war passiert? War sie Ohnmächtig geworden? Es schien fast so und sie hatte keine Ahnung, wo sie war, oder was geschehen war, bevor sie umgekippt war, denn das musste ja wohl passiert sein. Auch pochte ihr Kopf tierisch, und ihr Körper fühlte sich an, als habe sie die Nacht auf hartem Stein verbracht. Womit sie gar nicht mal daneben lag, wie sie feststellte, als sie sich aufrichtete. Der Boden, auf dem sie gelegen hatte, bestand aus Marmor. Irritiert blickte sie sich weiter um.


    Sie befand sich in einem hellen, runden Raum, zumindest, soweit sie es erkennen konnte, denn ihre müden Augen vermochten es nicht, ein Ende des Raumes zu erkennen, er verlor sich einfach irgendwo. Seltsam, sehr seltsam. Der Blick nach oben lieferte ein ähnliches Bild, denn obwohl es hier hell war, konnte sie keine Lampen oder eine Decke, geschweige denn einen Himmel erkennen. Die gesamte Existenz des Raumes war irgendwie unwirklich.


    Nun aber fiel ihr auf, dass sie gar nicht alleine hier war. Überall auf dem Boden lagen Leute, doch sie erkannte keinen einzigen davon. Auch schien sie die erste zu sein, die zu sich gekommen war, also richtete sie sich vollends auf und kam auf die Beine, wobei sie weiterhin ihre Umgebung aufmerksam musterte. Unweit von sich entdeckte sie zwischen den bewusstlosen Körpern eine halbhohe Säule aus hellem Marmor, auf welcher unter einer Glasplatte offensichtlich etwas ausgestellt war. Noch etwas wacklig zu Fuß schritt sie zu der Säule undbetrachtete den Brief, der dort ausgestellt war.
    Auf ihm war folgendes zu lesen:


    Liebe RPG Charas,


    Da uns in letzter Zeit vermehrt aufgefallen ist, dass es zwischen euch immer wieder zu Missverständnissen und Fehlinterpretationen aufgrund eurer Herkunft, eures Hintergrundes oder eures Geschlechts gekommen ist, haben wir uns entschieden, euch hiermit eine einmalige Gelegenheit zu verschaffen, zumindest eine dieser Differenzen aus der Welt zu schaffen.


    Seht dies als Chance und nutzt sie.Keine Sorge, es ist nicht von Dauer. Und es geht hierbei absolut nicht darum, dass eure Spieler euch gerne quälen und leiden sehen wollen. Ehrlich! Falls ihr doch das Gefühl haben solltet: das bildet ihr euch gaaaanz sicher nur ein.


    Liebe Grüße
    Euer RPG Komitee


    PS: Solltet ihr am Ende dieses Briefes nur Bahnhof verstanden haben, untersucht doch einmal die Außenwand dieses Raumes.


    Diese Zeilen veranlassten Serena dazu, eine Augenbraue zu heben. Das typische, verschmitzte Grinsen, welches sie nur zu gut kannte, schien ihr geradezu aus dem Brief entgegenzuspringen und ließ sie frösteln.


    Doch vorerst beschloss sie der Aufforderung Folge zu leisten, da sie keine Ahnung hatte, was eigentlich los war und ging weiter in eine Richtung, in der sich irgendwann der Raum in ungeahnten Tiefen verlor. Sie stockte, als ihr plötzlich ein Mann entgegentrat und musterte ihn eindringlich. Dunkle, mitternachtsblaue Augen folgten ihrem Beispiel und betrachteten sie kritisch. Sein Gesicht war schmal und perfekt proportioniert mit starken Wangenknochen, ohne dass diese das Gesicht eingefallen wirken lassen. Unter einer geraden Nase saß ein Mund mit schmalen Lippen und auf den perfekt rasierten Backen konnte man nicht einen Haarstoppel erkennen. Sein Haar, welches beinahe schwarz war, jedoch einen tiefen, samtblauen Schimmer aufwies, war etwas länger, als normal, vielleicht an die zehn Zentimeter lang und mit etwas Geel und Haarspray zu einer modernen und bei einem Kerl äußerst anziehenden Strubbelfrisur gestylt.
    Seine sportliche Figur wurde von einem lässigen marineblauem Hemd mit weißem Kragen umhüllt, an dem mehrere silberne Kettchen von der linken Schulter bis zur Mitte der frontalen Knopfleiste liefen, wobei diese einen lockeren Bogen beschrieben, was das Oberteil sehr modern wirken ließ, ohne dabei irgendwie abgeratzt zu wirken.
    Die langen Beine steckten in einer weißen Jeans, welche dem ganzen auch eine leicht elegante Note gab, währen die Füße dunkelblaue Schnürschuhe trugen.


    Er sah wirklich nicht schlecht aus und hätte wohl jederzeit in Isshu als Malemoddel anfangen können, aber, was Serena wirklich irritierte, war der schneeweiße Hut mit dem dunkelblauen Samtband, welchen er leicht schräg auf dem Kopf trug, denn genau so einer war schließlich ihr eigenes Markenziechen.
    Etwas verdutzt blinzelte sie, was hatte ihre Spielerin bloß vor? Wenn sie den Ton des Textes, welcher eindeutig ihre Handschrift besaß, richtig interpretiert hatte, dann würde ihr das, was hier passieren würde, absolut gar nicht gefallen.
    -Der Mann vor ihr blinzelte ebenfalls und sie zuckte zurück. Erneut folgte er ihr perfekt und ein mulmiges Gefühl kam in ihrem Magen auf. Gleichzeitig wurde ihr Hals trocken, als sie eine Hand hob und sie diese, perfekt synchron mit dem Mann an die kalte Scheibe eines Spiegels legte.


    „Nein!“, stöhnte sie und stockte, als die Stimme eines Mannes aus ihrer Kehle erklang. Blitzschnell tastete sie , oder sollte ich besser „er“ schreiben, an sich herunter und mit jeder weiteren Sekunde wuchs das Entsetzen, als das sonstige Mädchen feststellte, dass sie nun im Körper eines Mannes steckte. Doch, als die Erkenntnis unumstößlich in seinem Hirn ankam, stieß er ein lautes, verzweifeltes Brüllen aus und schlug die Hände vor dem Gesicht zusammen. „Miststück!“, schrie er verzweifelt und man konnte seiner viel zu hohen Stimme entnehmen, dass er völlig außer Fassung war, „Das ist nicht witzig! Definitiv nicht! Und das ist auch kein Abenteuer, niemand findet es spannend! Und wenn diese Situation ein Film wäre, wär er ein riesen Flopp, genau, das wäre er.“


    Was sollte er nur tun? Die Situation überforderte ihn dermaßen, weshalb er sich schließlich auf die Knie sacken ließ und den Oberkörper Richtung Boden bog. Das durfte doch einfach nicht wahr sein, wie sollte er damit umgehen? Glücklicherweise kam ihm die Zeile des Briefes, dieser Zustand wäre nicht von Dauer, durch den Kopf. Es hieß also einfach ausharren. Genau ausharren, das war gut, das war einfach. Es gab ohnehin keinen, der ihn kannte oder erkannte, zumindest hoffte er das stark, da er sich selbst als Mann nicht mehr wiedererkannt hätte. Verdammt, er wollte nur, dass es endete…


    OT: Aprill-Aprill
    Damit startet erneut unser Aprillspezial-crossover. Und wer sagt denn, dass nur Charas die vierte Wand brechen dürfen;)


    Eure Charas erwachen in dem von mir beschriebenen Raum, welcher eine Endlose Decke und rund herum Wände aus spiegel hat. Lichtquellen sind nicht feststellbar, ein ausbrechen egal, mit welchen Kräften nicht möglich und wenn etwas von der Umgebung zerstört wird, regeneriert es sich binnen weniger Sekunden.
    Euren Charas wird es im Übrigen allen wie Reni gehen, sie werden mit dem anderen Geschlecht als normal zu sich kommen.


    - Danke an Philip98 für diese Idee


    Wie üblich gelten folgende Regeln:

    • Diese Aktion wird nur begrenzte Zeit laufen, wenn wir merken, dass das Interesse nachlässt, machen wir die Kiste zu


    • Zugelassen ist jeder Chara, der hier im RPG Bereich schon einmal für ein RPG zugelassen wurde. Dabei spielt es keine Rolle, wie aktiv dieses ist, ob es gerade aktuell, oder eines derer ist, die sich im Archiv befinden
    • Es ist nur erlaubt eigene Charaktere zu spielen, nicht die von anderen Spielern
    • Der Übersicht halber darf jeder Spieler nur mit einem Chara teilnehmen
    • Ebenfalls der Übersicht halber und damit es nachvollzogen werden kann, bitten wir euch, Name und zugehöriges RPG eures Charas die ganze Aktion durch in der Überschrift eures Postes anzugeben
    • Alles, was in diesem Spieltopic passiert, bleibt hier und wirkt sich demnach nicht auf dem Charakter aus. Genauer gesagt werden diese Ereignisse eurem Charakter in seinem ursprünglichen RPG nicht passieren oder auf ihn dort Einfluss nehmen, es dient lediglich, um Spaß zu haben und nicht, um seinem Chara irgendwelche Vorteile zu verschaffen
    • Beschreibt in eurem ersten Post in diesem Topic unbedingt das aktuelle, also geschlechtsgewandelte Aussehen eures Charas.


    • Kein Powergaming (euer Chara kann das, was er auch in seinem RPG kann und nicht mehr)
    • Seid höflich zueinander (natürlich auf Spielerebene, für die Charas gilt diese Einschränkung nicht)
    • Keine Beleidigungen (natürlich auf Spielerebene, für die Charas gilt diese Einschränkung nicht)
    • Habt Spaß^^

    Öffne die Pforte, durchschreite das Tor und betritt eine Welt, wie du sie dir in deinen kühnsten Träumen vorgestellt hast. Eine Welt, in der Wunder Wirklichkeit und Kinder nie erwachsen werden.
    Doch ohne Hilfe werden die Traumlande schon bald vom Albtraum regiert, den die bösartigen Nachtmahre sind mächtiger als je zuvor.


    Das Abenteuer und der Kampf um die Welt der Träume hat begonnen!
    The endless Night of Dreams

  • Es war morgen, oder vielleicht auch nicht, eigentlich hatte er keine Ahnung welche Zeit das gerade war. Aber naja der Fakt war momentan auch eher unbedeutend, denn sein Kopf schmerzte, nicht so wie normal wenn er Kopfschmerzen hatte sondern viel gemeiner. Normal war es so ein Pochen in den Schläfen, jetzt hingegen schmerzte alles was irgendwie konnte. Einfach nur unangenehm, das grösste Problem dabei war allerdings wie es dazu gekommen war, denn getrunken hatte er nicht wirklich etwas, und auch sonst fühlte er sich nicht wirklich krank. Dass der verdammte Raum auch noch so leuchtend hell war machte es nicht gerade besser. Wer zur Hölle hatte sich denn mit ihm einen Streich erlaubt, der würde es noch bereuen. Das seine Laune nicht gerade die beste war, konnte man sich eigentlich denken, dadurch war auch die Ausdrucksweise nicht gerade so anständig wie sie sonst war, man konnte ja nicht immer gute Laune haben. Doch einfach so auf dem Boden liegen zu bleiben machte seine Situation auch nicht gerade besser, weshalb er versuchte aufzustehen, was ihm auch gelang, allerdings nicht ohne eine erneute Attacke seiner Kopfschmerzen über sich ergehen lassen zu müssen. Er musste echt etwas Gröberes gemacht haben am letzten Abend, oder wann auch immer das gewesen war.


    Mit einer Hand führ er sich über den Hinterkopf, wobei er feststellte das seine Haare so angenehm in der Hand lagen wie sonst auch, wenigstens etwas angenehmes das so war wie zuvor, doch irgendetwas stimmte nicht, die Frage war nur noch was. Jedenfalls stand er jetzt endlich, und sah sich kurz um, die Decke oder der Himmel war nicht zu sehen, was in ihm schon einmal ein recht komisches Gefühl auslöste, doch auch wenn er auf den Boden sah, bemerkte er das er nicht der einzige war, offensichtlich hatten sie eine recht wilde Party, wenn man die Anzahl der Leute betrachtete, auch wenn der Boden dafür eigentlich viel zu sauber war. Aber vermutlich war es Marmor, es war ja nicht das erste Mal das er dieses Material zu sehen bekam. Aber auch an den Seiten des was auch immer, er nannte es einfach mal Raum, waren nicht wirklich zu sehen. Wenn man etwas einen Namen gab war es doch schon deutlich weniger Furchteinflössend. Das einzige Auffällige war eine halbe Säule in der Mitte des Raumes, wobei das auch sonst irgendwas sein könnte, jedenfalls es stach aus der sonstigen Eintönigkeit deutlich hervor. Langsam und mit schmerzendem Kopf bewegte er sich auf die Säule zu, und entdeckte ein Zettel an diesem, wobei er wirklich nicht viel verstand, aber naja vielleicht litt sein Gehirn noch unter den Nachwirkungen, das war natürlich auch möglich. Dennoch die Anweisung war recht deutlich, er sollte die Aussenwand des Raumes suchen, gut das konnte er sogar in dem Zustand verstehen.


    Gedacht getan, auch wenn er auf dem Weg dorthin darauf achten musste, dass er nicht über die vielen Körper auf dem Boden stolperte, so war der Weg doch schneller geschafft als er gedacht hatte. Doch was er vor sich sah, war nicht gerade das was er erwartet hätte. So stand vor ihm doch eine recht elegante Frau, zumindest machte sie den Eindruck auf ihn. Die recht langen weissen Haare umrandeten ein feines Gesicht, welches eine sehr helle Hautfarbe besass. Doch die hellbraunen Augen machten sich sehr angenehm in der eher hellen Umgebung, und bildeten einen nicht zu übersehenden Kontrast, der allerdings nicht zu aufdringlich war, allerdings sehr gut zu den sonst auch sanften Gesichtszügen des Mädchen passte. Doch noch viel interessanter war die Kleidung des Mädchens, Denn das schwarze Maid-kleid spielte sich mit der hellen Haut des Mädchens gut zusammen ein, und ergab eine harmonische, dezente Eleganz, was dem Mädchen in der Wand recht gut stand. Das einzige Problem war, das ihr Vorbau recht bescheiden war, um nicht zu sagen nicht Existenz. Da hatte er mit Mitsuko ein deutlich besseres Ziel vor Augen. Doch irgendwas wirkte komisch, denn so wie er sich bewegte, bewegte sich auch das Mädchen, da konnte etwas nicht stimmen, langsam hob er den Arm, und liess ihn in die Richtung des Mädchens bewegen, wobei es das selbe machte. An dem Punkt wo sich seine und Ihre Hand hätten berühren sollen, berührte er allerdings eine kalte glatte Oberfläche, wie die eines Spiegels. Eines Spiegels, das konnte nicht sein, ein Schock durchzog sein Gehirn, und ganz langsam sah er an sich herunter, er hatte nicht mehr seine normale Arbeitskleidung an, sondern jetzt eben das Maidkostüm, und auch sein Gesicht war genauso, wie es auf dem Spiegel war. Ein schneller Griff unter die Gürtellinie bestätigte ihm seine Befürchtung er war jetzt Tatsächlich weiblich. Wie hatte das nur passieren können? Jetzt verstand er auch den Text den er zuvor gelesen hatte. Auf einmal wurden seine Beine schwach, und er knickste leicht ein, zum Glück hatte er seine Beweglichkeit nicht verloren, weshalb er auch recht sanft auf dem Boden landete. Das konnte nicht wahr sei, innerlich sträubte sich alles gegen die Tatsachen die er schon lange erkannt hatte, wie war das Möglich, sowas ging doch gar nicht. Und das schlimmste war, er war Flach wie ein Brett, das heisst er konnte sich nicht einmal damit die Zeit vertreiben, gut es wäre schon möglich, aber es würde halt nur halb so viel Spass machen. Er oder besser Sie hoffte einfach das es so schnell wie möglich vorbei sein würde. Denn wirklich erfreut war er darüber sicher nicht.


    OT: Warum zur Hölle mache ich das eigentlich, und vorallem mit William, gut naja da ich weiss das sich drei oder vier Damen das gewünscht hatten, hier habt ihr Willi einmal leicht anders. Freut euch darüber @Sheewa @Fatalis @Noel @Lau

  • Sarah vom Hoenn Rpg


    Sie öffnete ihre Augen, wobei das öffnen selber nur wenige Sekunden andauerte, denn die ungewohnte Helligkeit stach sofort in ihre Sehnerven und sie war gezwungen ihre Lider sofort wieder zu schließen. Was war passiert? Soweit sie sich erinnern konnte, hatte sie gerade mit den anderen aus ihrer Gruppe auf dem Steg von Mr. Bracks Haus gestanden um die Wailmer zu begrüßen. Sie war irritiert. Hatte sie was verpasst? So naiv in eine Falle zu laufen, wäre ein gefundenes Fressen für Mic gewesen, da war sie sich sicher. Der Gedanke an sein höhnisch grinsendes Gesicht, gab ihr seltsamerweise die Kraft weiterzumachen. So leicht würde sie es niemanden machen. Das Mädchen zählte bis 10 dann schlug sie erneut ihre Augen auf. Die Helligkeit blendete sie auch dieses Mal, doch Sarah hielt eine Hand über ihre Augen, damit sie ihr als Blendschutz diente. Wie erwartet erfüllte die Geste ihren Zweck. Die Trainerin lächelte kurz, doch dies verschwand als sie sich umsah. So wie es aussah befand sie sich in einer Art Raum, anders hatte sie auch Schwierigkeiten dies zu beschreiben. Es sah überall gleich aus und sie war irritiert woher all das Licht kam, denn Lampen waren nirgendwo zu sehen. So richtig konnte sie sich keinen Reim darauf machen. Das Material selber schien aus Stein oder was Ähnlichem zu bestehen.


    Langsam stand sie auf und bemerkte erst jetzt dass sie nicht alleine in dem Raum war. Auf dem Boden lagen noch einige andere Leute, die schienen aber noch zu ohnmächtig zu sein. Dann gab es noch zwei weitere die wach waren. Aber aufgrund ihrer Reaktionen schienen sie eher unglücklich zu sein. Wieso das so war, das war ihr noch ein Rätsel. Das Mädchen begab sich zur hellen Säule und las den dort ausgestellten Brief. Was hatte das nur zu bedeuten? Aufgrund des boshaften Humors, das aus dem Schreiben deutlich hervorzuspringen schien, lief Sarah ein Schauer über ihren Rücken hinab. Das war nicht gut. Das Mädchen lief rückwärts bis sie mit dem Rücken gegen eine Wand stieß. Sie drehte sich um und sie starrte eine andere Person an.


    Der Junge der vor ihr stand, besaß eine schlanke, sportliche Figur. Seine Haut war leicht gebräunt und passte hervorragend zu seinem braunen gelockten Haar. Die Augenfarbe schien dieselbe sein wie ihre, das machte sie ein wenig stutzig. Doch die Pupillen besaßen die gleiche braungrüne Färbung. Sie sahen sie neugierig und aufmerksam an. Er besaß ein nettes Lächeln, was er ihr doch ein wenig sympathisch machte. Sarah betrachtete ihn weiter. Um seinen Hals trug der fremde Junge ein gestricktes Halstuch das ihrem Stirnband sehr ähnelte. Seine Kleidung bestand ansonsten aus einem grünen T-Shirt, und einer einfachen blauen Jeans. Die einfache Kombination stand ihm aber hervorragend. Die Turnschuhe die er trug erkannte sie auch sofort. Trug er etwa ihre? Das Mädchen richtete ihren Blick auf sich selbst, bückte sich und tastete danach. Sofort sprang ihr ins Auge dass ihre Hände ungewohnt muskulös waren. Eine böse Ahnung ergriff sie und sie tastete sie auch am übrigen Körper ab. Sarah sah mit geweiteten Augen und immer blasser werdender Gesichtshaut, dass ihr Gegenüber das gleiche tat und schlagartig wurde ihr alles klar. Das durfte nicht wahr sein.


    Das war nicht lustig. Das RPG Komitee hatte gut lachen. Mit einer ungewohnt tiefen Stimme murmelte sie oder besser gesagt er:“ Maylin das wirst du mir büßen. Hoffentlich ist das nicht wirklich von Dauer.“ Er hielt erschreckt seine Hände vor dem Mund. Kam die Stimme wirklich von ihr? Oh je. Das konnte noch was werden. Er beschloss sich mal an die anderen zu wenden. Zum einen erblickte sie einen jungen recht ansehnlichen Mann der einen mit einem blauen Samtband umwickelten weißen Hut trug. In seiner Nähe befand sich ein Mädchen dessen Maid Kostüm ihr hervorragend stand. Sarah konnte sich zwar keinen rechten Reim daraus machen, aber sie schloss daraus, dass die anderen beiden ebenfalls ihre Geschlechter getauscht haben müssen. Diese Tatsache beruhigte sie ähm ihn ein wenig, denn es war tröstlich zu wissen, dass er nicht alleine war. Er trat auf die anderen zu und fragte mit halblauter Stimme:“ Hallo, habt ihr eine Ahnung wo wir hier gelandet sind? Ich bin übrigens Sarah.“


    OT: So bringen wir ein wenig Leben in die Aktion ^^

    "Rayquaza verfügt über die Fähigkeit das Wetter zu kontrollieren. Gewissenlose Menschen wollen diese Fähigkeit an sich reißen. Helft mit das zu verhindern: Hoenn - Die Herrschaft des Himmels"


    "Kalos die Region der Schönheit und Anmut. Doch der drohende dunkle Schatten einer Verschwörung lässt das Licht verblassen und es ist zugleich der Beginn eines neuen Abenteuers: Kalos - das Wunder des Lebens"

  • "Miststück! Das ist nicht witzig! Definitiv nicht!" Wer schrie da so? Was war das? Cora blinzelte und als sie so langsam aus dem Reich der Träume erwachte, fühlte sie auch gleich den harten Boden unter sich. "Oah!" , stöhnte sie innerlich, "was ist das denn?" Die junge Frau richtete sich auf, doch sie fühlte sich immer noch komisch. Ihre Bewegungen waren ... anders. Sie fühlte sich fremd im eigenen Körper. Langsam kam sie auf die Beine, doch sie taumelte. Ein wenig matt fühlte Cora sich auch. Was war nur passiert? Die Helligkeit an diesem Ort - was auch immer das hier war - tat ihren Teil dazu. Die 17-jährige kniff die Augen zusammen und bemühte sich, die Orientierung zu behalten. Doch sie stolperte und fiel auf die Knie. Gerade so fing sie sich mit den Armen ab. Und erstarrte im selben Augenblick.
    Zitternd hob sie ihre Hand und besah sie genauer. "Wa-was?", flüsterte Cora. "Seit wann sieht so ... meine Hand ... aus?" Und der Blick der Teenagerin wanderte entsetzt über ihren Arm.
    "Was zum ...?" Vorsichtig befühlte sie die neu hinzugekommenen Muskeln mit den ungewöhnlich starken Fingern. "Was passiert mit mir?" Sie sah sich um und entdeckte weitere Gestalten um sich herum. Sonst war da nur der riesige helle Raum, der sich scheinbar endlos auszudehnen schien. Und eine Säule. "Nanu?", wunderte Cora sich. Eine einzelne Säule in einem sonst leeren Raum war offensichtlich ein Anhaltspunkt zu ihrer Situation. Cora wusste nicht, warum ihr Körper sich plötzlich so veränderte, aber sie war entschlossen, mehr darüber herauszufinden. Sie nutzte die neue Kraft ihrer Arme und stemmte sich von dem Untergrund hoch. Dann bewegte sie sich, immer noch etwas unbeholfen - als wären ihre Füße zu groß und ihre Beine zu lang für sie - in Richtung des Objekts.
    Als sie die Säule erreichte, entdeckte sie eine Glasplatte, die einen kurzen Text beschirmte.



    Liebe RPG Charas,


    Da uns in letzter Zeit vermehrt aufgefallen ist, dass es zwischen euch immer wieder zu Missverständnissen und Fehlinterpretationen aufgrund eurer Herkunft, eures Hintergrundes oder eures Geschlechts gekommen ist, haben wir uns entschieden, euch hiermit eine einmalige Gelegenheit zu verschaffen, zumindest eine dieser Differenzen aus der Welt zu schaffen.


    Cora verzog sofort die Stirn. Wie sollte sie das verstehen? Irgendjemand hatte ihren Körper verändert, damit sie eine neue Perspektive zu sich und anderen Menschen bekam?

    Seht dies als Chance und nutzt sie. Keine Sorge, es ist nicht von Dauer. Und es geht hierbei absolut nicht darum, dass eure Spieler euch gerne quälen und leiden sehen wollen. Ehrlich! Falls ihr doch das Gefühl haben solltet: das bildet ihr euch gaaaanz sicher nur ein.


    Diese Ironie. Die junge Frau ballte die Hand zur Faust.


    Liebe Grüße
    Euer RPG Komitee


    PS: Solltet ihr am Ende dieses Briefes nur Bahnhof verstanden haben, untersucht doch einmal die Außenwand dieses Raumes.


    Sie blickte sich um. Der Raum schien keine Wände zu besitzen. "Es gibt keinen Raum ohne Wände, Cora!", korrigierte sie sich selbst. Und dann sah sie, woher sie vorhin den Schrei gehört hatte. Da standen noch andere junge Leute wie sie, nicht weit entfernt. Allerdings fügte sich so das letzte Puzzleteil in ihren Gedankengang. "Spiegel", stellte sie fest. Die sollten anscheinend die körperlichen Veränderungen verdeutlichen. Und bis zu einem unbestimmten Zeitpunkt würde sie mit den anderen Leuten um sie herum hier eingepfercht sein. Einen kurzen Moment zögerte Cora. Wollte sie wirklich sehen, was mit ihrem Körper passiert war. Sie sah ein Mädchen, was gerade in sich zusammengesunken war und einen erbosten Jungen Mann, der offenbar irgendjemanden mit wüsten Schimpftiraden bedachte. Sie wusste innerlich, dass das, was sie sehen würde, nicht einfach zu verdauen war. Aber letztendlich siegten ihre Neugier und ihre innere Forschheit. Sie würde sich davon nicht erschrecken lassen, das konnte sie nicht zulassen. Also ging sie in Richtung der Spiegelwand.


    Und so sah Cora sich selbst immer näher kommen, was auch der Grund war, dass ihre Schritte immer langsamer und stockender wurden. Denn auf sie zu kam ein junger Mann. Cora erkannte sich selbst nicht wieder. Das Unverständnis und die Verwunderung trieben sie weiter auf den Spiegel zu, auch wenn andere Kräfte sie wiederum aufzuhalten versuchten. Ein lockerer Pferdeschwanz fiel über ihre Schultern, genauso knallrot wie ihr Haar, allerdings hing er eher lose herunter. Die vorderen Strähnen hingen offen da, teils halb im Gesicht. Die blasse Haut spannte sich über muskulösere Arme und Beine als sie sonst von sich gewohnt war. Ihre ganze Statur hatte sich verändert! Sie steckte in einem weiterhin schlanken Körper, allerdings ... Breitere Schultern, schmalere Taille ... Cora kam vor der Wand an und berührte die kalte Oberfläche. Ihre Kleidung hatte sich nur wenig verändert, doch nun konnte sie in vollen Details sehen, welcher andere Körper darin steckte. Sie war wie paralysiert. Dann - von einer Sekunde auf die andere - zuckte die Pokémon-Trainerin zusammen. Dann tastete sie panisch ihren "neuen" Körper ab.
    Sie atmete keuchend aus. Ein. Und wieder aus. Ihr Gehirn war nicht in der Lage, klar zu denken. Langsam ließ sie sich gegen die reflektierende Wand sinken und den Blick in die Ferne schweifen.
    Sie merkte kaum, wie sie an der glatten Spiegelfläche hinunterrutschte.


    OT: Ach ja, warum nicht? Coole Idee Leute, das ist viel zu interessant, als das ich mir das entgehen lasse :D .

  • Sasami aus Schatten der Zwietracht


    Es knackte mehrmals laut, als er seine überzähligen Knochen mit seinen Bewegungen mitzog. Sasami stöhnte, als das helle Licht der Umgebung ihn aus seiner ungewollten Bewusstlosigkeit riss. Eine knöchernde Hand rieb sein freies Auge, bis Gold und Silber sich an die Helligkeit gewöhnt hatten. Leider war dies mit dem andern nicht möglich, aber auch nicht nötig, da ein Knochenstück vor diesem die grellsten Strahlen abhielt. Kratzend traf Knochen auf Mauer, als er sich vom Boden aufsetzte und schließlich sich zu seiner beachtlichen Größe von etwa 2, 30m aufrichtete. Der Gaikotsu hielt sich eine Hand an die schmerzende Stirn und versuchte einen Gedanken zu fassen, der sich nicht um das Pochen drehte, oder eine Erinnerung, die ihm Aufschluss gab, was eigentlich passiert war. Währenddessen versuchte sein Körper sein Gleichgewicht zu finden, welches merkwürdig verschoben schien. 'Sind wir angegriffen worden? Hat ein Zauber uns niedergerungen?' waren zwei der ersten Fragen, die der Gedankenmagier sich stellte, als die Schmerzen sich klärten. Dies war auch der Moment, in dem er die Umgebung genauer unter die Lupe nahm. Es war eine Art seltsamer Raum mit einem Boden aus Marmor und einer Decke zu weit oben, um sie zu erkennen. Wenn sie überhaupt vorhanden war. Die Wände schienen aus großen Spiegeln zu bestehen, auch wenn er zu weit weg war, um sein Spiegelbild zu sehen. 'Ob dieser Raum wohl mit einer besonderen Magie errichtet wurde? Es scheint offensichtlich' ging es ihm durch de Kopf. Auf dem Boden um ihn herum lagen andere Opfer derselben Umstände wie er selbst, die meisten wohl Menschen. Sasami legte eine Hand an sein Kinn und versuchte noch einmal sich daran zu erinnern, was eigentlich passiert war, musste aber seufzend aufgeben. „Was für eine Ironie, dass ausgerechnet ich mich nicht erinnern kann“, kam es als Reaktion auf seine Gedanken. Der Blonde merkte auf. Das waren die Worte, die er gedacht hatte, aber nichts seine Stimme. Doch bevor er seine Stimmbänder erneut einem Test unterstellen konnte, hallte ein Schrei durch den Raum. Genervt blickte der Gaikotsu zu einem jungen Mann hinüber, der vor einem Spiegel zusammengesunken war, wobei er sich die schmerzenden Ohren rieb. Sonstige Aufmerksamkeit ging jedoch an die Säule, an der eine Art Schild befestigt war.
    Nachdem Sasami den Inhalt gelesen hatte, hob er eine Augenbraue, als sich eine Ahnung in ihm breit machte. „Kann es sein?“, fragte der Gaikotsu niemanden und sah sich zu dem Mann um, der gebrüllt hatte. Wieder war ihm seine eigene Stimme fremd. Ein sarkastisches Lächeln machte sich auf dem Gesicht des Gedankenmagiers breit. Und es wurde immer breiter, je näher er der Spiegelwand kam und je mehr er von seinem Spiegelbild sah. Schließlich lache er, als er direkt davor stand und stemmte eine Hand in seine neue Hüfte.



    Ein silbernes Auge blickte ihm entgegen. Das andere wurde von einer weißen Knochenplatte verdeckt, die aussah als wäre eine Substanz bei dem Versuch sein Gesicht zu bedecken bei der Hälfte festgefroren. Das blonde Haar hatte ein wenig an Länge gewonnen, bleib aber dennoch recht kurz, wie es für seine Rasse üblich war. Die schmale Nase und die vollen Lippen waren nur halb zu sehen, dennoch verliehen sie dadurch dem herzförmigen Gesicht einen merkwürdig mysteriösen Charme. Ihr Körper war noch zierlicher als der sowieso schon schlanke Sasami, aber mit drahtigen Muskeln, die gerade am Oberkörper gut zu sehen waren, da sie nur eine Weste trug. Eine Knochenstruktur zog sich über ihre Wirbelsäule vom Anfang der Rippen bis zum oberen Ende ihres Halses, sowie über ihre Arme. Von diesen 'externen Wirbelsäulen' zogen sich rippenartige Gebilde um Brustkorb und Extremitäten . Selbst ihre Knochenhände waren eleganter und....weiblicher. Im Gegensatz zu Sasami verdeckte ihre Knochenstruktur ihre Brust, sie bildete eine Art BH für ihre Oberweite, die zwar kein Modelstandard war, aber dennoch ein paar Blicke nach sich ziehen dürfte. Die Kette des Gedankenmagiers war um ihre Hüfte gewickelt wie ein Gürtel um eine braune weite Hose , während am Ende dieser zwei schwarze Stiefel mit Stahlkappen den Look beendeten. Woran sich überhaupt nichts verändert hatte war ihre Größe, mit der sie die meisten Menschen überragte.



    Die Magierin legte den Kopf schief, als sie ihre Gestalt betrachtete. „Yare, yare. Ich kann den Grund für diese Situation nicht ganz nachvollziehen, aber es sollten interessante Erinnerungen dabei rauskommen“, dachte sie laut und begann, sich eingehender zu betrachten. Ihr Blick wanderte zu dem zusammengesackten jungen Mann. Kopfschüttelnd zuckte sie mit den Schultern. „Menschen. Immer so empfindlich. Regt euch doch nicht so auf.“



    OT: Oh je, oh je, ich hoffe ich gelte jetzt nicht als Spielverderber. Aber als ich darüber nachgedacht hatte, schien mir einfach keiner meiner Charas so wirklich wie jemand, der in dieser Situation wirklich ausflippt. Außer vielleicht Aeon (ehem. Kanto) oder Zanza (Erleuchtet). Allerdings würde mir das für letzteren einfach viel zu Leid tun und bei ersteren gibt es schon ein paar Pkmn-Trainer. Auch denke ich, ein wenig Abwechslung ist nicht schlecht.

    Warum hassen die Tageswanderer die Kinder der Nacht?
    Balance ist doch alles was zählt!

    Einmal editiert, zuletzt von drsnake () aus folgendem Grund: Überschrift vergessen

  • Als Kata die Augen öffnete, war das Erste, das sie sah Helligkeit. Verdammt starke Helligkeit, die in den Augen schmerzte. Instinktiv presste sie die Augen wieder zusammen und versuchte sich mit den anderen Sinnen irgendwie zurechtzufinden. Wobei es bei einem Versuch blieb, denn ihr Kopf schmerzte dafür zu sehr. Sie hatte so ein Gefühl, als würde die gesamte Armee Aomizus in ihrem Schädel aufmarschieren. Der restliche Körper fühlte sich auch nicht besser an, eher, als wäre selbige über sie drübermarschiert. Wenigstens hatte sie noch Gefühl in allen Körperteilen. Es beruhigte ein wenig, als sie wie oft den Schweif um sich selbst legte und das flauschige Fell spürte. Abermals versuchte sie, die Augen zu öffnen. Dieses Mal langsamer, vorsichtiger. Mithilfe der Hand als Blendschutz konnte sie dann endlich den Raum um sich erkennen.


    Als ihre Augen sich an die Helligkeit gewöhnt hatten rappelte sie sich auf und blickte sich um. Der Raum, zumindest nahm sie an, dass es ein Raum war, in dem sie sich befand schien endlos. Sie konnte weder einen Anfang noch ein Ende erkennen. Auch als sie nach oben schaute konnte sie weder Decke noch Himmel sehen. Auch Lichtquellen konnte sie keine ausmachen, das Licht schien omnipräsent, überall und nirgendwo. Das nächste, das ihr ins Auge fiel war eine halbhohe Marmorsäule, ein paar Meter von ihr weg. Von einem Instinkt getrieben ging sie auf diese zu und entdeckte unter einer Glasplatte einen Brief. Einige Leute vor ihr hatten diesen anscheinend schon betrachtet und standen an den Wänden. Anscheinend gab es doch welche, denn das Katzenmädchen konnte Spiegelungen erkennen. Sie wandte sich wieder dem Brief zu und überflog ihn. Anscheinend sollte sie zu den Außenwänden gehen.


    Kurz zögerte sie, setzte sich dann aber doch in Richtung Außenwand in Bewegung. Je näher sie der Wand kam, desto langsamer wurden ihre Schritte. Da bewegte sich eine Person auf sie zu, allerdings war das nicht sie. Die Person im Spiegel war eindeutig NICHT sie, denn die Gestalt war erstens einmal männlich. Die Haare und Augen hatten aber den gleichen Farbton wie die ihrigen, beides feuerrot, wobei erstere etwas kürzer waren und größtenteils geordnet nach hinten fielen, eine Strähne aber hing über das linke Auge. Wie bei ihr. Die Kleidung war mehr oder weniger dieselbe, alle Körperteile mit Ausnahme der Gelenke, des Bauches und dem Kopf geschützt. Was bei dem Typen doch etwas befremdlich aussah, Frauen stand so ein Oberteil eindeutig besser. Vollendet wurde das Aussehen noch durch Katzenohren auf dem Kopf und dem dazugehörigen Schweif in derselben Farbe wie die Haare. Etwas ungewohnt war der Anblick schon, der sich ihr da in dem Spiegel bot. Jetzt erst begriff sie. ‚Kata…das da ist ein Spiegel. Spiegel zeigen alles, das vor ihnen ist. Das bist du!‘ Tief atmete sie durch. Das. War. Nicht. Wahr. Eindeutig, das konnte nicht sie sein. Zumindest der Logik nach. Aber hier schien so einiges unlogisch. Ungläubig starrte sie auf ihr Spiegelbild. Das was gerade in ihr vorging sollte besser nicht beschrieben werden. Sanft gesagt: innerlich hetzte sie dem RPG-Komitee die Armeen Aomizus und sämtliche Drachen auf den Hals. Wenn sie die jemals zu fassen bekommen würde, dann würde beten auch nichts mehr bringen. Aber jetzt…konnte sie nichts machen. Ihr Kopf sackte nach vorne und knallte gegen den Spiegel, während ihr Körper langsam nachgab. Schlussendlich saß er/sie mit gesenktem Kopf auf dem Boden und versuchte immer noch fieberhaft, die Situation zu verarbeiten.

  • Eine Männerstimme riss Serana aus seinen Gedanken und als der Blauhaarige aufsah, stand dort ein Junge mit braunen Locken, welcher sich als Sarah vorstellte. Einige Sekunden blickte Serena diesen seltsamen Typen an, bis es klick machte. Es ging nicht nur ihm so! Alle hier im Raum waren von dem Spaß des RPG Komitees betroffen. Also gab er sich einen Ruck und richtete sich wieder auf. Er musste stark bleiben.
    „Mein Name ist Serena“, antwortete der Stuntboy und reichte Sarah die Hand, „Entschuldige, wenn ich mich freue, dich kennen zu lernen, aber die Umstände hier sind etwas… speziell. Auch, wenn ich irgendwie erleichtert bin, dass es nicht nur mir so geht.“
    Er wandte sich erschrocken um, als sie von einem Mädchen, dass ein wenig … knochig aussah, angesprochen wurden. Serena konnte nicht umhin und zuckte etwas von dieser seltsamen Erscheinung zurück. Aber das Knochenmädchen schien sie nicht angreifen zu wollen, sondern sich eher über die Situation zu amüsieren. „Lass mich raten, wenn wir beide hier eigentlich Frauen sind, bist du normalerweise ein Mann, oder?“, erkundigte der Blauhaarige sich bei dem Mädchen und mustere sie. Dann zuckte er aber mit den Schultern, immerhin kam er aus Pokeworth und viel seltsamere Persönlichkeiten, als Schauspieler gab es wohl nicht. Wahrscheinlich war so ein Aufzug dort, wo die Knochendame herkam der letzte Schrei.


    Dann blickte er zu einem Mädchen ganz in der Nähe der kleinen Gruppe, welches weißes Haar hatte und ein Maidkostüm trug. Irgendwie kam diese Person ihm bekannt vor. Nur woher war die Frage. Moment, wenn alle hier eigentlich dem jeweils anderen Geschlecht angehörten, musste dieses Mädchen ein Junge sein. Zu welchem Jungen, den sie kannte, passten weiße Haare und ein Kleidungsstück, das an eine Bedienstete eines reichen Haues erinnerte? Das war schwieriger, als gedacht, ihm kamen keine Ideen. Aber, wenn er das Mädchen so ansah… ob sie wohl auch so schrecklich förmlich war, wie William? Immerhin war dieser ein Butler und war das nicht so etwas ähnliches..
    „Willi?!“, entwich es ihm unwillkürlich und schnell fügte er noch an: „Das bist doch du, oder?“


    OT: entschuldigt @_Luna_ und @Isqzark dass ich nur auf die beiden eingehe, die Reni angesprochen haben, sowie auf William. Aber sonst wäre es etwas viel (nicht der Post) für Reni geworden.
    @zeev Ich hoffe, es ist ok, dass ich William in Serenas Nähe plaziert habe.

    Öffne die Pforte, durchschreite das Tor und betritt eine Welt, wie du sie dir in deinen kühnsten Träumen vorgestellt hast. Eine Welt, in der Wunder Wirklichkeit und Kinder nie erwachsen werden.
    Doch ohne Hilfe werden die Traumlande schon bald vom Albtraum regiert, den die bösartigen Nachtmahre sind mächtiger als je zuvor.


    Das Abenteuer und der Kampf um die Welt der Träume hat begonnen!
    The endless Night of Dreams

  • Als Lupus die Augen aufschlug, war er offensichtlich nicht zurück auf dem Atoll gelandet, sondern in einem großen Raum mit einem aus Marmor bestehenden Boden. „Wo bin ich denn hier gelandet?“, fragte er sich. Daran, dass ihn jemand mit Teufelskräften woanders hin teleportiert hatte, glaubte er nicht - denn beim Weihnachtsmann war er seines Wissens nach die einzige Person mit Teufelskräften gewesen. Vielleicht hatten die Typen, die ihn damals in die weiße Winterlandschaft gesetzt hatten, ihn jetzt einfach hier hin gebracht. Vielleicht war aber auch die Tatsache, dass Feuerdrache das One-Piece-RPG aufgegeben hatte, mit eine Ursache dafür.


    Statt sich gleich auszustrecken oder aufzustehen, blickte er sich erst einmal etwas weiter um. Nicht weit von ihm standen ein paar Menschen, wobei ihm der Junge mit den Katzenohren irgendwie bekannt vor kam. Auf dem Boden lagen noch ein paar weitere Personen, und irgendwo stand eine halbhohe Säule aus hellem Marmor.


    Aber bevor er sich aufrappeln und diese Säule genauer betrachten konnte, fiel sein Blick auf einen auf dem Boden liegenden Tiger. Offensichtlich war das Tier auch gerade aufgewacht, und während Lupus es betrachtete, guckte dieser ihn an, und recht schnell begegneten sich ihre Blicke. Jetzt entstand ein anfangs harmloses Spiel zwischen dem Wolf und der Wildkatze: Beide starrten dem Gegenüber geradewegs in die Augen, und wenn Lupus seine Überlegenheit demonstrieren wollte, indem er seinen Blick nicht abwandte, so war seine Gegnerin wohl genauso entschlossen, ihn mit ihrem starren Blick einzuschüchtern wie er selbst. Als ihm der mentale Wettstreit zu langweilig wurde, stand Lupus ohne den Blick von der Wildkatze abzuwenden auf, sträubte seine Haare und begann zu Knurren. Aber wie von Zauberhand machte sie genau die gleichen Aktionen - und zwar exakt zum selben Zeitpunkt wie er!
    „Genug mit den Drohungen, jetzt wird es ernst“, dachte er sich daraufhin und setzte zu einem Sprung an. Weil auch sie im gleichen Moment los sprang, trafen sie sich mitten in der Luft.


    Aber irgendwie fühlte sich das Zusammentreffen nicht wie ein Kampf zwischen einem Wolf und einem Tiger an, sondern so, als ob Lupus gegen eine extrem stabile Glasscheibe gesprungen wäre. Er fiel unsanft auf den Boden, und irgendwie taten ihm seine Vorderpfoten weh. Als er anfing, diese zur Behandlung abzulecken, bemerkte er, dass diese irgendwie ungewohnt aussahen. Kurz überlegte er, ob er sich in einen Menschen verwandeln sollte, um sich die Veränderung mit besseren Augen ansehen zu können. Aber dann fiel ihm ein, dass sich seine Vorderpfoten bei der Verwandlung ja auch verwandeln würden.
    Trotzdem war der Gedanke nicht schlecht. Vielleicht könnte er die Wildkatze hinter der Glasscheibe in seiner Menschengestalt leichter einschüchtern. Also richtete er seinen Blick wieder auf sein Gegenüber und verwandelte sich dann - dank der Kräfte der Menschfrucht - in einen Menschen. Aber auch dieses Mal machte sie im selben Augenblick das Gleiche wie er.


    Vor ihm stand also nun eine Frau mittlerer Größe, deren schulterlangen, orangenen Haare mit schwarzen Strähnen versetzt waren. Als Kleidung trug sie einen von der Färbung an einen Tiger erinnernden Pelzmantel, oder vielmehr hatte sich das Fell des Tieres bei der Verwandlung in einen Pelzmantel verwandelt. Auch wenn Lupus sich sicher war, dass er diese etwa fünfundzwanzig Jahre alte Frau mit gelben Augen noch nie zuvor gesehen hatte, kamen ihm ihre Gesichtszüge irgendwie bekannt vor. „Wo könntest du sie oder eine ähnliche Person schon einmal gesehen haben?“, fragte er sich murmelnd. Im selben Moment schreckte er auf. Seine stimme klang ganz und gar nicht wie die eines Mannes, sondern vielmehr nach einer Frauenstimme. „Wie kann das sein?“, fragte er sich. Aber dann senkte er doch einmal seinen Blick und bemerkte, dass er selbst den gleichen Pelzmantel wie sein Gegenüber trug - und dann fiel ihm ein, woher ihm die Gesichtszüge bekannt vor kamen: Abgesehen von den farbigen Haaren und dem fehlenden Vollbart hatte die Frau hinter der Glasscheibe das gleiche Gesicht wie er selbst. „Kann es sein, dass ich im Körper einer Tigerdame gelandet bin?!“, fragte er sich.


    Um diese Theorie zu überprüfen wandte er sich nun an den Jungen mit den Katzenohren - der sich inzwischen bei der Glasscheibe hin gesetzt hatte und irgendwie mitgenommen aussah: „Entschuldige, aber könntest du mir vielleicht sagen, was hier los ist?“



    Off topic:
    Ich habe einfach einmal neben dem Geschlecht auch die Tierart meines Charas verändert - also aus einem Wolf eine Wildkatze gemacht. Ich hoffe ist das genauso in Ordnung wie die Tatsache, dass ich Lupus den Inhalt des Briefes noch nicht kennt.

  • Sasami aus Schatten der Zwietracht


    Sasami hielt in der Betrachtung ihrer neuen Gestalt inne und blickte zu dem jungen Mann hinunter, den sie mehr oder weniger indirekt angesprochen hatte. „In der Tat und ich versteh nicht so ganz, warum sich alle hier so aufregen“, kicherte die Magierin leise. „Es ist doch alles nur temporär. Eine neue Erfahrung, die zum Lernen einlädt. Während es ziemlich überraschend ist, warum soll es eine so schreckliche Situation sein?“ Doch anscheinend hat sie die Aufmerksamkeit bereits verloren. Genervt mit in Falten gezogener Stirn blickte sie den jungen Mann namens Serena, wie er sich vorher einem anderen Kerl vorgestellt hatte. Die Gedankenfresserin hasste es, wenn man sie unterbrach, oder man ihr nicht zuhörte. Für einen Moment ging sie die Runen durch, die sie zur Verfügung hatte, um ihm eine Lektion zu erteilen, während er gerade offenbar jemand Bekannten entdeckt hatte.
    'Moment' stoppte sie sich, bei dem Gedanken. 'Kann ich überhaupt Magie in dieser Gestalt verwenden?' Nun, es war eigentlich nicht ihr Stil, aber in diesem Fall half wohl nur probieren über studieren. Sie betrachtete ihre Knochenhand und konzentrierte sich. Zumindest fühlte es sich so an, als wäre alles in Ordnung, als sich mehr Energie in ihren Muskeln ansammelte, als eigentlich möglich sein sollte. Da regnende Galssplitter ziemlich ungemütlich waren, ging sie stattdessen auf ein Knie nieder, atmete tief ein und aus und schlug dann hart auf den Boden. Mit einem lauten Krachen gab der Marmor nach und neben zahlreichen Rissen entstand ein kleiner Krater. Mit einem zufriedenen Lächeln erhob sich Sasami und schüttelte ihre rechte keinen Deut schmerzende Hand. „Hoh, anscheinend ist alles mit meiner Magie in Ordnung“, bestätigte sie sich nochmal verbal. „Das ist gut. Hätte vielleicht ungemütlich werden können, wenn ich hungrig geworden wäre und...Hm?“ Die Blonde wurde abgelenkt, als der beschädigte Boden sich in Sekundenbruchteilen von selbst reparierte. „Oh, wie interessant. Eine Art von Magie? Wäre nützlich herauszufinden, wie sie funktioniert.“

    Warum hassen die Tageswanderer die Kinder der Nacht?
    Balance ist doch alles was zählt!

    2 Mal editiert, zuletzt von drsnake ()

  • Langsam fiel ihr Puls wieder, doch Cora war noch immer nicht ganz auf der Höhe. Sie fühlte sich unwohl und deplatziert, jede Bewegung war auf einmal ungewohnt. Wie in Trance spielte sie mit ihren Haaren, die sich immer noch am wenigsten verändert hatten. Dann drehte sie sich wieder zu dem Spiegel um. Sie sah ihrem anderen Ich in die Augen und der junge Mann auf der anderen Seite starrte mit forschendem Blick zurück. "Du musst in der nächsten Zeit damit klarkommen, Cora", stellte die junge Frau in Gedanken fest. "Es gibt keinen Weg hier raus außer warten. Die andere Option wäre, die Situation zu nutzen." Also wie war das für sie möglich? Zum einen hatte die Nachricht auf der Säule gesagt, dass die hier befindlichen Personen alle Rollenspiel-Charaktere waren und Missverständnisse geklärt oder künftige vermieden oder besser gelöst werden sollten. Also würde sie sich früher oder später an jemanden hier wenden. Doch Cora fiel auch eine andere Sache ein: Sie war ja nun selbst ein Junge. Also würde sie vielleicht tatsächlich verstehen, wie sich ein Junge fühlte bzw. wie es sich anfühlte, in einem solchen Körper zu stecken. Sie fand nach der Zeit, die sie bisher als Mann fristen musste, es war seltsam. "Aber", überlegte sie, "du warst auch die letzten 17 Jahre ein Mädchen und ein Junge bist du seit ein paar Minuten."
    Cora erhob sich also und begann, ihren neuen Körper zu untersuchen. Sie begann damit, die Details ihres Gesichtes genau zu besehen. Es war kantiger geworden, soviel stand fest. Und als sie sich ganz dicht vor das Glas stellte und sich selbst eingehend betrachtete, entdeckte sie ein paar winzige Bartstoppeln. "Ach du ...", flüsterte sie und musste unwillkürlich grinsen. Ihre Reaktion war wohl auch der Situation geschuldet. Mit der Hand fuhr sie an ihrem Kinn entlang und höher und betastete die Härchen. Dann ging sie dazu über, ihren Körperbau zu studieren. Sie ballte die Hände zu Fäusten und öffnete sie wieder, drehte die Arme und Hände. "Ob ich jetzt wohl stärker bin?", fragte sie sich. Sie musste an die letzten Momente denken, die sie vor dieser Sache hier erlebt hatte. Und wenn sie es so bedachte, hätte sie mit ihrer jetzigen Erscheinung die Angelegenheit vor der Hütte wohl etwas anders geregelt. Auch jetzt musste sie lächeln und sogar leise auflachen, als sie sah, wie ihr männliches Spiegelbild grinste. Bevor sie aber irgendwelche weiteren Überlegungen anstellen konnte, wurde sie von einem lauten Knacken abgelenkt.
    "Nanu, was war das?", dachte sie und sah sich suchend um.


    OT: Tja, Cora hätte wohl physisch gesehen gegen Mic immer noch keine Chance, aber dazu kennt sie ihn ja zu wenig. ^^  
    @Sheewa , ist doch kein Problem ;)