Wettbewerb 20: Freie kurze Geschichte


  • Information | Vote | Gewinner
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    Ähnlich wie im letzten Jahr gibt es auch dieses Jahr wieder eine bestimmte Anzahl an Punkten, die ihr den Texten geben könnt. Dabei ist zu beachten, dass ihr frei wählen könnt, wie genau ihr die Punkte verteilt und welche Texte mehr Punkte als andere bekommen. Achtet jedoch darauf, dass ihr die Punkte, die euch zur Verfügung stehen, komplett ausschöpft. Votes, welche zu wenige oder zu viele Punkte enthalten, können leider nicht gezählt werden. Des Weiteren solltet ihr eure Punkte mindestens auf drei Texte verteilen, eure Wahl begründen und natürlich nicht für eure eigenen Texte voten. Es ist außerdem hilfreich, euch das "How to vote-Topic" anzusehen. Schreibt ihr in dieser Saison besonders viele Votes, habt ihr die Chance auf Medaillen. Weitere Informationen findet ihr hier: Informationen und Regeln zur Wettbewerbssaison 2014
    Wer neben den Votes noch weitere Kritik für dein Werk erhalten möchte, aber kein eigenes Topic erstellen will, der kann dies gerne in unserem Einzelne Werke-Topic tun!

    Zitat von Aufgabenstellung

    Das Thema dieser Runde lautet:
    Freie kurze Geschichte
    Bei diesem Wettbewerb ist es egal, wo und wann eure Erzählung spielt, welche Charaktere ihr auswählt und ob es eine traurige, liebliche oder tragische Erzählung wird. Euch sind dieses Mal keine Grenzen gesetzt - lasst eurer Fantasie also freien Lauf!


    Ihr könnt 12 Punkte verteilen, maximal 6 an eine Abgabe



    Der Vote läuft bis Montag, den 10.11 um 23:59 Uhr.
    [tab=Abgaben]




















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    ________________ஜ۩۞۩ஜ________________

    »Be the chaos you want to see in the world.«

    - Mollymauk

    11 Mal editiert, zuletzt von Cyndaquil ()

  • Download-Post


    Wie gewohnt könnt ihr euch die Abgaben der Wettbewerbe hier im PDF- und ePub-Format herunterladen, um so auch unterwegs lesen zu können.
    Die PDF wurde von Cassandra und das ePub von Sakul erstellt. Sollten Fragen und/oder Anregungen bestehen, dann zögert bitte nicht die Urheber deswegen anzusprechen; konstruktive Verbesserungsvorschläge sind immer willkommen.
    Für eine kurze Anleitung und noch einmal die Einführung zu den "Wettbewerben unterwegs" klicke hier.

  • Nach etwas längerer Abstinenz melde ich mich dann auch mal wieder zu Wort:
    Kurz noch mal die Finger knacken lassen für den letzten Vote vor dem Saisonfinale! Und was nach der Betrachtung der Abgaben ins Auge fällt, ist die qualitative Gleichwertigkeit der Texte. So kommt es, dass ich dieses mal, obwohl ich häufig dazu neige, keine beste Abgabe küren kann und möchte. Somit wird durch diesen Vote auch niemand einen großen Punktevorsprung erhalten, da ich an insgesamt 6 Abgaben Punkte verteile:


    Abgabe 01: 1 Punkt
    Dieser Text zeichnet sich weniger durch den Schreibstil aus, als dadurch, dass sie auf meine Laune schlägt. Es wird zwar eindeutig darauf hingewiesen, dass die Geschichte nicht mit der Moralkeule um sich schlagen will, aber trotzdem muss ich sagen, dass man eigentlich schon gezwungen wird, mal über Zivilcourage und das Verhalten der Gruppe nachzudenken. Da komme ich dann aber auch zum Hauptkritikpunkt. Solche Themen lassen sich problemlos weiterführen, was diese Abgabe allerdings versäumt hat. Das Ende kommt aus meiner Sicht ziemlich früh, denn ich glaube nicht, dass sich ein Individuum einfach so mit seiner totalen Isolation abfindet und den Rest seiner Tage allein verbringt, ohne wenigstens zu versuchen wieder Anschluss an die Gruppe zu finden. Sowas hätte man sicherlich prima einbauen können...


    Abgabe 06: 3 Punkte
    Oh, was für eine köstliche Situation! Ich konnte ein Lächeln nicht verkneifen, als ich mir die beiden Jungs vor der Tür kauernd vorgestellt habe. Markant an dieser Abgabe sind vor allem die vielen Metaphern , die eingebaut worden sind und den Text sehr lebendig gestalten. Da verstand jemand was vom Schreiben... Leider gibt es auch bei dieser Geschichte einen Wehrmutstropfen und zwar ist das hier der Schluss, der mir persönlich nicht gefällt. Als ich zumindest "Ein sehr schönes Lied" gelesen habe, hatte ich eigentlich irgendeine Reaktion von Nala erwartet, aber der Satz bleibt einfach so stehen und die Geschichte endet. Für mich entsteht dadurch ein insgesamt unvollständiger Eindruck, was mehr Punkte verhindert.


    Abgabe 08: 2 Punkte
    Nach dem ersten Satz hat sich mir schon die erste Frage gestellt: "Welcher Fischer in dieser (anscheinend in der etwas länger zurückliegenden Vergangenheit) Epoche heißt Gerald?" Für mich wirkt die Abgabe dadurch unfreiwillig komisch, da man diesen Namen eigentlich mit dem Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah verbindet. Darüber hinaus ist die Namensgebung der Tiere auch fragwürdig denn ein Hammel ist ein männliches Schaf (kein Hund) und Schimmel ein weißes Pferd (kein Maultier). Ziemlich gut gefällt mir aber die Wortwahl, die der Autor verwendet. Durch Wörter wie "besehen" wird eine ziemlich mittelalterliche Atmosphäre, die ziemlich gut zur Geschichte passt. Deswegen hätte es auch eigentlich einen Punkt mehr gegeben, wenn da nicht dieser logische Knacks zum Ende der Geschichte hin wäre. Ich verstehe nämlich nicht ganz warum Gerald erst einen recht verständnisvollen Eindruck macht, bevor er dann den Fremden mit der Axt erschlägt...


    Abgabe 09: 2 Punkte
    Ich habe diese Abgabe gelesen und mir danach gedacht: "Aha. Nach Blut dürstende Titanen, die die Menschheit vernichten wollen. Interessantes Thema." Wie gut, dass es Fandoms gibt, die man bei Google eingeben kann, sonst hätte ich mir ernsthaft Gedanken machen müssen, wie jemand auf so ein Thema kommt. Wenn man aber mal von den ziemlich speziellen Thema absieht, fallen die Besonderheiten auf der sprachlichen Ebene auf. Während vor allem der letzte Absatz wirklich unglaublich toll erzählt worden ist, gibt es auch solche Auswüchse sprachlicher Mittel, die dann einen doch eher skurrilen Eindruck machen. Gute Beispiele dafür sind Sätze wie "Der Rauch brennt in den Atemwegen, sammelt sich in der Kehle und explodiert dort mit aller Macht" oder "Was zurückbleibt, sind zertretene Blüten ohne einen Namen".


    Abgabe 12: 3 Punkte
    Was bei dieser Abgabe am meisten ins Auge sticht und das im positiven Sinne ist die Tatsache, dass die tatsächliche Orientierung der Hauptfigur eigentlich bis zum Ende der Geschichte nicht ganz klar ist. Dass man bis zum Schluss nicht ganz weiß, ob Saphira wirklich homosexuell ist, oder einfach nur überreagiert, wenn jemand etwas sagt, was ihr nicht passt, baut Spannung auf, die mich am meisten zum Weiterlesen angeregt hat. So vergebe ich deswegen und wegen dem sehr guten sprachlichen Stil, obwohl ich eigentlich Geschichten über Themen, die in der Gesellschaft schon fast theatralisch diskutiert werden, nicht mag, doch (im Vergleich) viele Punkte.


    Abgabe 13: 1 Punkt
    Obwohl diese Abgabe recht kurz ist und der Schreibstil noch Luft nach oben hat, vergebe ich einen "Trostpunkt", da ich meine viel Potenzial in der Abgabe zu erkennen. Mir ist nämlich dieser Funke Ironie, der manchmal in der Geschichte mitschwingt aufgefallen. Mit etwas Übung und weiteren Sätzen wie "Häuser und Bäume wurden von den Wellen mitgerissen, sodass Menschen und Pokemon ins Landesinnere flohen, wo sie allerdings bereits von brodelnder Lava erwartet wurden" könnte meiner Meinung nach der Autor in folgenden Wettbewerben eine große Rolle spielen.


    Somit wären wir auch schon am Ende dieses Votes. Zuletzt folgt also die Schablone:


    ID: 99318
    A1: 1
    A6: 3
    A8: 2
    A9: 2
    A12: 3
    A13: 1

  • [tabmenu]
    [tab=Erstmal Blödsinn reden]
    Hallihallo, ihr Lieben.
    Jetzt darf ich mir erstmal durch 20 Abgaben quälen. Ihr seid so gemein XD
    Nee ehrlich, ich freue mich schon auf all die schönen Texte und bin gespannt, welche Abenteuer ich erleben darf. In diesem Sinne bedanke ich mich wieder bei allen Autoren und Autorinnen, dass ich deren Werke lesen und beurteilen darf.


    [tab=1-5]
    [subtab=Regen im Meer]
    Lieber einsamer kleiner Fisch,


    deine kurze Erfahrung mit dem Tod eines anderen kleinen Fisches ist sehr bedauerlich, vor allem, weil es jemand war, der sich vom Rest der Gruppe abgesondert hatte. Nicht nur wegen der Krankheit, sondern einfach auch deshalb, weil du sie aus dem Meer an Lebewesen entdeckt und stets wiedererkannt hast. Fügung des Schicksals? Vielleicht.
    Es ist zwar traurig, dass die kranke Fischdame gestorben ist, du hast aber was Gutes getan, indem du bei ihr warst und sie bis zum Ende begleitet hast. Aber nun bist du allein. Getrennt vom sicheren Schwarm bist du leichte Beute. Du bist ein Rad in einem Mechanismus, welches ohne dich ebenso funktioniert, du alleine aber keine Aufgabe mehr besitzt.
    Hast du es dir so vorgestellt?


    Nichtsdesdotrotz hat du eine sehr sympathische Art an dir, daher auch das Vertrauen der Fischdame in dich. Deine Art dich auszudrücken ist sehr lieb, aber eben auch verschüchtert. Ob dir nun die Einsamkeit hilft, dies zu bessern? Ich weiß es nicht. In der großen Masse hat eine einzelne Stimme nicht immer die Möglichkeit, Gehör zu finden. Nun aber kann dich niemand mehr anhören, weil du alleine bist. Ob es gut war, den Schwarm zu verlassen, wegen eines einzelnen Fisches mit der Gefahr hin, am Ende alleine zu sein? Letztlich hast du dich dem Gruppenzwang entledigt.


    Du hast deine Entscheidung getroffen, aber die Entscheidung nagt sehr an der eigenen moralischen Denkweise.


    Eines muss ich aber anmerken: Regen im Meer? Der Titel ist ein wenig irreführend, was daran liegt, dass du nicht in einer Fantasiewelt lebst, wie zum Beispiel Bikini Bottom, wo man durchaus ein Feuer unter Wasser anmachen kann. Aber gut, ich interpretiere es aber so, dass ein glitzernder Fischschwarm im Wasser durchaus aussehen könnte, wie ein Schwall Regentropfen. Ich habe mir zumindest dies als Metapher vor Augen geführt.


    Wünsche dir viel Glück und alles Gute.


    Mfg Miss Fox


    [subtab=Rache]
    Und nun kommt der erste brutale Text. Alleine bei der Überschrift war abzusehen, worum es in dem Text gehen wird, dass es aber so dramatisch wird, hätte ich nicht gedacht.


    Los geht es mit einer extremen Hetzjagd und dem inneren Wunsch, der Gefahr, in welcher sich die Trainerin befindet, schnellstmöglich zu entfliehen. Die Angst, die sich in ihr aufbaut und die schrecklichen Gedanken, die sie vom Tod ihres
    Guardevoir im Kopf hat, verursachen eine dichte Atmosphäre und lassen einen mitfiebern. Man hofft, dass sie entkommen kann, doch man spürt durch die gewählten Worte und dem Schreibstil sofort, dass es kein gutes Ende für sie nimmt.


    Die Heftigkeit, mit der ihr das eigene Ende blüht, ist da ein weiterer Spannungsträger und der vom Trainer ausgestrahlte Hass ist förmlich greifbar. Diese Form der Atmosphäre und der flüssige Lesefluss machen es einem sehr angenehm, den Text zu lesen, die ungeheure Spannung steigert dies sogar noch.


    Was mir allerdings schwerfiel herauszulesen - vielleicht habe ich es auch überlesen. Wenn ja, dann verzeih mir - um was für ein Pokémon es sich handelte, dass für den Trainer aufs brutalste fürs Morden herhalten musste. Ich habe zwar was von einem glänzenden, gehörnten Kopf gelesen, onnte aber mit den wengen Infos nichts anfangen.


    Aber das nur nebenbei. Dies schadet deiner Abgabe keineswegs.


    [subtab=Entfesselt]
    Uih, schöner Titel, der sich wunderbar im Text wiederfinden lässt und schon im Vorfeld Spannung erzeugt.


    Der Aufbau der Abgabe erinnert mich an eine CreepyPasta (bitte nicht als Beleidigung auffassen, falls nicht so gewollt), da die Elemente von Spannung und Atmosphäre, sowie die eingesetzten Mittel zur „Personenbeschreibung“ eine horrorähnliche Stimmung hinterlassen.


    Die Geschichte und vor allem deren Ausgang fand ich wirklich schön, ich mag es, wenn Charas sterben müssen, sie in der jeweiligen Situation aber noch so weit vorausdenken, das Leben anderer zu schützen. In diesem Falle die restlichen Pokémon des Trainers, die er zur Flucht antreibt, weil der Ausgang unausweichlich ist.


    Womit ich mich auch hier schwergetan habe, war dieses grünschwarze Monster, welches dem Trainer so zu gesetzt hatte. Ich weiß ehrlich nicht, welches Pokémon das darstellen soll. Ich komme mir da wirklich unwissend und dümmlich vor, aber egal was ich mache, ich weiß es nicht.


    Nun, ist jetzt auch nicht so wichtig, wichtig ist das allgemeine Gesamtbild, und da habe ich wenig zu meckern.


    [subtab=Donnerschock]


    Das Erste, was auffällt: Es ist ein Block-Text. Nur ein Absatz trennt das gesamte Werk ab der Hälfte, doch das ist meiner Meinung nach zu wenig. Block-Texte zu lesen ist sehr anstrengend und sieht zudem nicht so schön aus, als wenn öfters
    zwischendrin ein Absatz erscheint.


    Als ich den Titel gelesen habe, kam mir zuerst einmal – wie klischeehaft – Pikachu in den Sinn. Diesen Gedanken habe ich aber schnell wieder fort gewischt, denn es handelt sich um ein Blitza.


    Meiner Meinung nach ist der Text, vom Titel her, auf diesen ganz kurzen Augenblick zwischen Freiheit, Unbehagen, Bewusstlosigkeit und Gefangennahme fokussiert. Alles andere drumherum wird plötzlich nichtssagend, obwohl es
    atmosphärisch seinen Teil beiträgt.


    Doch hier liegt das Problem: Der Titel harmoniert nicht mit dem Text. Der Pokémonbezug ist zu gering, wodurch auch der Titel sich trotz Einbindung nicht behaupten kann. Man bekommt ein völlig anderes Bild vom Charakter, alleine durch die
    Beschreibungen. Und als dann eben plötzlich der Pokémonbezug eingebaut wird, wird die anfängliche Harmonie ein wenig zerstört.


    Was mir hier Positiv aufgefallen ist, sind die Beschreibungen von Gefühlen und Umgebungen. Du hast eine interessante und wohlklingende Art, Umgebungsflächen zu beschreiben und auf diesem Weg ein vollständiges Bild vor Augen hervorzurufen. Auch Gefühle werden sinnig beschrieben.


    Grammatikalisch muss ich sagen, dass dieser Text leider zu viele Fehler auf kleinstem Raum besitzt. Zu oft sind mir kleingeschriebene Wörter nach einem Punkt aufgefallen. Das stört beim Lesen einfach.


    [subtab=Ihr Name war Halla und sie wollte die Welt]


    Mhm... ich bin ein wenig zwiegespalten. Der Textinhalt so sagt mir zu, doch die Thematik ist so skurril.


    Ich finde die Tatsache, oder eher die Theorie, dass Regenbögen nicht existent sind, aber eine scheinbar so hohe Macht haben, dass man mit ihnen und der Erkundung aller Geheimnisse, die es weltlich gibt, die Weltherrschaft an sich reißen
    kann, durchaus stimmig und interessant ausgebaut.


    Dass man einen Regenbogen ohnehin niemals erreichen, aber in der Ferne stets bewundern kann, birgt alleine schon ein Geheimnis. Sie erscheinen immer nur dann, wenn es regnet und gleichzeitig die Sonne scheint, haben aber keinen festen
    Körper. Sie sind nur eine Illusion.


    Ich finde die Charakterzüge beider Mädchen faszinierend. Vor allem der Wesenszug von Halla, welcher anfangs noch eher ungestüm ist, nimmt im Laufe des Gespräch einen eher wissenden, gar schon bedrohlichen Touch an und dies überträgt
    sich vollkommen auf den Leser.


    Atmosphärisch wird das Ganze also gut ausgebaut und trägt gut zur Stimmung der beiden Charaktere bei.



    [tab=6-10]


    [subtab=Irgendwann ein Lied]
    Den Titel finde ich etwas holprig, aber das ist nicht schlimm, den dafür stimmt der Rest vom Schützenfest.


    Die Geschichte beginnt damit, dass ein Junge vor einem der Musikräume steht und einer lieblichen Stimme lauscht, bis sein Freund ihn unterbricht. Trotz des anfangs etwas harschen Ton, bilden die beiden Freunde ein harmonisches Duo. Einer versucht, den anderen um Ruhe zu bitten, weil er das Lied hören und die Sängerin nicht stören möchte. Der andere aber bemerkt da nicht nur die Hingabe zur Musik, sondern auch die fehlende Initiative und die Angst vorm „Erwischt“ werden des Freundes. Beide strahlen aber viel Geduld aus und dies überträgt sich gut auf den Leser.


    Die Story wirkt sehr entspannt. Die Gedankengänge des Ich-Erzählers harmonieren zudem sehr gut mit den Auszügen des Songs, welches das Mädchen anstimmt. Er bemerkt die tonalen Unterschiede, interpretiert daraus die eigene und die
    Gefühlslage des Mädchens und macht sich Gedanken, die schon fast moralische Züge annimmt.


    Den allerletzten Satz von Freund Manuel fand ich sehr passend und hat dem Text, der zum Ende hin ein wenig schwer wurde, nochmals einen kleinen Schub verliehen. Das Mädchen dürfte sich ertappt gefühlt haben und der Ich-Erzähler ein wenig peinlich berührt, aber dies nicht im negativen Sinne.



    [subtab=Millionen Lichter]
    Ein schöner Titel, der sich gut im Text wiederfindet und damit seine Bedeutung unterstreicht. Ein winziges Leben in einem Meer von Millionen anderer. Schön.


    Die Story finde ich persönlich sehr süß gemacht. Das freundliche Vivillon, welches sich um Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft bemüht und das junge Pokémon an dessen Seite, welches mit sich selbst zu kämpfen hat und oft genug in einen inneren Monolog abschweift. Diesen Ansatz finde ich toll und dieser wird auch schön ausgebaut. Die moralische Botschaft finde ich gelungen.


    Was mir beim Lesen schwerfiel, ich habe nicht erkennen können, was für ein Pokémon da mit dem Vivillon spricht. Irritiert hat mich nämlich, dass Vivillon von einem Psiau gesprochen hat, das junge Pokémon aber davon spricht, dass sich
    dessen Eltern wünschen, dass er stark wie ein Pyroleo wird.


    Was ist es denn nun? Ein Psiau oder ein Leufeo? Sorry, wenn das wirklich untergegangen ist bei mir.


    Nachdem ich Izems Namen mal gegoogelt habe, und auf „die mit dem wuscheligen Haar“ gekommen bin, würde
    ich eher auf ein Leufeo tippen, auch wenn es zu dem kleinen Löwen noch nicht wirklich passt. ^^


    Egal, mir hat der Text gefallen und Punkt.


    [subtab=Perle]
    Aawww... ein schönes Märchen :3
    Auch der Titel ist wirklich mehr als passend gewählt. Schön.


    Ähmmm... ja, die Namen aller Charas:

    • Gerald: Erinnert mich ständig an den Hexer Geralt von Riva.
    • Hammel: Interessanter Name für einen schwarzen, großen Hund. Ein absichtlicher Gegensatz?
    • Schimmel: Ein Maultier statt ein prachtvolles weißes Pferd.
    • Lümmel: Für einen faulen Kater ^^


    Ich finde die Namen wirklich gut gewählt und passen irgendwie wundervoll zu den jeweiligen Charakteren. Hätte ich besser nicht hinbekommen.


    Zur Story: Die ist sehr märchenhaft angehaucht und versprüht viel von dessen Zauber. Anfangs ist alles noch sehr freundlich, während es ab dem Zeitpunkt, in welchem das Mädchen sich in seiner Obhut befindet, schnell einen Knick macht und ins Düstere verläuft.


    Interessant finde ich, wie das namenlose Mädchen zum einsamen Fischer kommt, der einst Frau und Kind verloren hatte und beide dem Meer übergeben wurden. Die Kleine ist in diesem Falle – oder zumindest meiner Meinung nach – ein Wink des Schicksals für Gerald, der sich insgeheim nichts sehnlicher wünschen würde, als seine Familie wieder bei sich zu haben. Da ist es ihm sogar egal, dass die Kleine in einer übergroßen Auster geschlafen hat.


    Der Schluss der Story ist hart angelegt. Ein Fremder taucht auf und nimmt die Kleine, mit der Begründung sie werde schon länger vermisst, einfach mit und will gehen. Als Leser dürfte man hier mehr als eine faustgroße Lüge erkennen. Sogar der Hund hat den Braten gerochen. Kein Kind der Welt wächst in einer Auster auf und Eltern wird sie in diesem Sinne auch
    keine haben.
    In diesem Falle kann ich das vorschnelle Handeln Geralds nachvollziehen. Er wollte das Mädchen nicht so verlieren wie seine Tochter und griff daher zur Axt, um den Fremden zu töten.


    Andererseits ist seine Handlung dennoch sehr naiv und egoistisch, meinte er doch selbst, dass es für die eigenen Eltern immer schwer ist, sein Kind zu verlieren. Durfte er also einfach so eingreifen und das Mädchen in Besitz nehmen. Eine
    moralisch angehauchte Frage, die man sich ruhig selbber stellen darf.


    Dennoch, in Bezug zu den Ereignissen heiße ich sein Eingreifen gut und ich denke, so hätte jeder gehandelt. Nicht aus der Tatsache heraus, dass man einen „geliebten“ Menschen verliert, sondern daraus, dass der Plot gewaltig stinkt und der Fremde nichts Gutes im Schilde führt.


    Ach ja, ich könnte jetzt ewig weiterschreiben, aber dann werde ich niemals fertig.



    [subtab=Was uns am Leben hält]
    Ach ja, Attack on Titan. Oft gehört und irgendwo mal gesehen, aber wirklich Ahnung habe ich davon nicht. Bin dem Hype nicht verfallen. Macht aber nichts, denn die hier beschriebene Szenerie kenne ich sogar. Habe mal aus Neugier heraus
    eine Folge gesehen und da wurde genau die gleiche Story erzählt.


    Im Großen und Ganzen wird hier aber nicht auf die bildliche Wirkung abgezielt, sondern auf die Gefühle und die Beschreibungen von Angst, dem Kampf der Menschen ums Überleben und der Gefahr, die durch die Titanen erzeugt wird. Und dies ist meiner Meinung nach recht gut gelungen. Es werden dabei Vergleiche gezogen, vieles als Metapher wiedergegeben und so eine aufrührende Atmosphäre geschaffen.


    Was leider ein wenig in der Bedeutungslosigkeit versinkt, sind die Charaktere. Ich kenne Erens Tod und weiß, wie sein Freund Armin sich da fühlte, doch die Zerrissenheit und die aufkommende Mutlosigkeit von eben jenen Freund
    fanden bei mir keinen wirklichen Anklang. Problem ist die knappe Beschreibung. Eren wird einfach so in die Geschichte rein geworfen und verschwindet ebenso schnell wieder, weil er stirbt. Er bleibt ein leeres Blatt in einem 1000seitigen Buch. Die dazugehörige Beschreibung ist mir zu mau.


    Auch der letzte komplette Abschnitt des Textes hat mich nicht umgehauen. Das Problem liegt aber nur daran, dass im letzten Abschnitt Sachen erwähnt werden, die entweder nicht erklärt werden oder eben keine richtige Bedeutung mehr besitzen. Und da setzen die Stolpersteine an.


    Das Gespräch unter den Charas erscheint mir leider zu aufgesetzt und das liegt in diesem Zusammenhang einfach am Zusammenspiel zwischen dem voran gegangenen Kampf und der Mutlosigkeit und der Gemeinsprache. Es harmoniert
    einfach nicht und da hätte man mehr Zeit und Mühe hinein investieren müssen. Die Wörtergrenze von 1500 Wörtern wurde leider nicht genutzt, dabei hätte es dem Text durchaus gut getan, hätte man gerade den letzten Abschnitt noch um einige Zeilen ergänzt und ausgebaut.



    [subtab=Das Ende]
    Ein simpler Titel, der schon im Vorfeld darauf hindeutet, wie die Story ausgehen wird.


    Was mir auch hier gut gefällt, sind die Beschreibungen von Gefühlen und Umgebungen. Bisher wurde ich in fast keiner Abgabe diesbezüglich enttäuscht. Nun gut.


    Wie erwähnt, ist die Vermittlung von Gefühlen und die Näherbringung der Umgebung essentiell für die Story. Worte in Form wörtlicher Reden werden nur sparsam eingesetzt, verfehlen aber in dieser Hinsicht ihre Wirkung nicht und tragen zur Atmosphäre der Geschehnisse bei.


    Auch die ersten Verse zu Anfang des Textes haben mir zugesagt und den Inhalt der Geschichte damit wundervoll untermauert.


    Was mir meiner Meinung nach eher gefallen hätte - aber das ist nur mein Empfinden – wäre, wenn ab dem „Ich muss sterben“, die Geschichte vollends zu Ende gewesen wäre. Der nachfolgende Vers und das bisschen Geschichte hinten dran
    zerstören so ein wenig die Endgültigkeit des Vorangegangenen und das finde ich schade. Wie gesagt, es ist mein Empfinden und sollte keine Kritik an deiner Abgabe sein.


    Vielleicht soll dies auch nur den Werdegang Mynas beschreiben, immerhin ist ihr Name eine Anlehnung an einen Vogel. Vielleicht soll ihre Flucht einfach dazu beitragen, dass sie um ihre Freiheit kämpfen wird, wie ein Vogel, der sich nicht in
    einen Käfig sperren lassen will, sondern seine Flügel entfalten und der Freiheit entgegenfliegen möchte.



    [tab=11-15]
    [subtab=Das Erwachen]
    Schon als ich die ersten Anfänge des Textes gelesen habe, wusste ich, dass dies nicht real sein kann. Und dass die Geschichte in einer Traumwelt spielt. Alles bleibt sehr kryptisch und geheimnisvoll, die wenigen Personen und Tiere, denen das Mädchen auf ihren Weg begegnet, haben alle etwas Freundliches an sich. Doch auf die Frage, wer sie seien, antworten sie mit Tugenden oder anderen positiven Grundhaltungen: Hoffnung, Liebe, Vertrauen, Treue, Inspiration. Alles Dinge, die einen guten Eindruck und ihre Spuren bei einem Menschen hinterlassen.


    In Zusammenhang mit dem Textinhalt, sehe ich eine einfache Form der Selbsttherapie. Das Mädchen weiß mit den Personen und den Tieren, denen sie begegnet, nur kurz etwas anzufangen, denn sie vergisst sie schnell wieder und erkennt in ihnen auch niemand Wichtiges. Da Einzige, was hängen bleibt, sind die Tugenden und die anderen positiven Haltungen, die ihren Charakter widerspiegeln. Sie selbst erkennt dies erst, als sie vor dem Krankenbett steht und in die Augen des Mädchen vor sich blickt.


    Nun bin ich im Zwiespalt, was mir der Text genau sagen möchte. Ist Moka kurz vorm Sterben oder hat sich sich in diesem „Traum“ nur selbst verloren und musste sich erst wiederfinden, ehe sie daraus erwachen konnte? Ich weiß es nicht zu
    sagen, weil es für mich nicht ganz klar erkennbar ist.


    Nichtsdestotrotz ist die Geschichte aber schön geschrieben und ich hoffe, man verzeiht mir die kurze Planlosigkeit. Wäre am Ende des Votes aber über eine Erklärung diesbezüglich dankbar.



    [subtab=Ein „wahrer“ Freund]
    Interessanter Titel, vor allem, weil das „wahrer“ in Anführungszeichen geschrieben steht. Mal sehen, was sich daraus mit dem Textinhalt interpretieren lässt.


    Es geht hier also um eine Art Vertrauensbeweis unter Freundinnen. Problem nur, wenn sich die eigentlich beste Freundin keine eigene Meinung bildet, sondern auf dem Fundament ihres Freundes aufbaut, weil sie es für selbstverständlich hält. Das sie dabei aber eine tiefe Wunde schlägt, ist völlig irrelevant.


    Die Ich-Erzählerin hat ein Thema eingeschlagen, welches von vielen Menschen unterschiedlich aufgefasst wird und die nicht jedermanns Meinung teilt. Es geht um Homosexualität.


    Meiner Meinung nach darf jeder die Sexualität ausführen, zu der er sich am ehesten hingezogen fühlt, und finde, dass man auch darüber vernünftig diskutieren kann. Man kann nicht behaupten, es gebe nur echte Liebe zwischen Mann und Frau und gut ist. Man sollte sich dessen ruhig mal bewusst werden und darüber nachdenken.


    Nur leider trifft die Ich-Erzählerin auf so wenig Verständnis und auf zu viel Inkompetenz, dass ich ihren Gefühlsausbruch durchaus nachvollziehen kann. Vor allem, weil sie wohl eben in diese Richtung Sexualität geht und nun einfach nicht mehr die Kraft und die Chance hat, sich jemanden anzuvertrauen.


    Nimmt man nun den Titel hinzu, wird einem das ganze Ausmaß erst recht bewusst. Problem hierbei ist, dass auch ein echter Freund nicht stets die gleiche Meinung teilen kann, man kann es aber, wie ich oben bereits erwähnt habe, vernünftig angehen und darüber sprechen.


    Dennoch passt der Titel.


    Zudem weiß der Text die richtigen Gefühle an den richtigen Stellen zu vermitteln. Zwar sind die Gefühlsausbrüche manchmal ein wenig heftig, aber im Großen und Ganzen gefällt es mir.


    Der Text ist nicht ganz fehlerfrei, aber das stört nicht wirklich beim Lesen.



    [subtab=Das Erwachen der drei]
    Endlich mal eine Pokémon-Geschichte über die kommenden Editionen „Omega Rubin“ und „Alpha Saphir“. Habe mich schon gefragt, ob da überhaupt noch jemand auf den Gedanken gekommen ist, dabei bietet es sich ja förmlich an, die
    alten Legenden nochmals aufleben zu lassen.


    Und ja, ich bin ehrlich gesagt ein wenig überrascht. Es liest sich alles recht temporeich und hat auch eine gewisse Spannung. Diese allerdings schwankt immer mal wieder hin und her und kann sich nicht im höheren Level halten. Dennoch macht es Spaß, die Story zu lesen und ich denke, das ist das wichtigste an der Sache.


    Die Legende um das Erwachen von Groudon, Kyogre und Rayquaza ist ganz gut beschrieben und man kann es sich bildlich sehr gut vorstellen. Wie das Meer tobt und alles überschwemmt. Oder wie die Erde aufbricht, damit glühende Lava alles um sich herum verbrennt. Die freigesetzten Kräfte der Pokémon haben eine gewaltige Macht.


    Was mir persönlich an der Geschichte etwas zu viel wurde, war das Erscheinen von Jirachi und Deoxys. Ich weiß leider nicht, ob die in der Legende wirklich vorkommen, bin damit nicht wirklich vertraut, aber mir persönlich hätte es gereicht, wenn nur Groudon, Kyogre und Rayquaza vorgekommen wären und man sich wirklich nur auf diese der Pokémon fokussiert hätte. Denn durch das Erscheinen von den anderen beiden Monstern, wird die Story ein bisschen abgeschwächt.


    Gut, ist jetzt halt nur mein Empfinden, von daher bitte nicht böse sein.


    Ansonsten ist der Text leider nicht ganz fehlerfrei, meist fehlende Kommata, aber das ist okay und ist während des Lesens kaum ein beirrendes Hindernis.



    [subtab=Trick or Tweet?]
    Ähm... ist der Titel falsch? Gut,vielleicht erklärt es sich durch den Text. Ja, es hat sich geklärt ^^  
    Klingt so aber irgendwie süß :3


    Die Story ist selbst ebenso süß geschrieben, wie der Titel. Alles ist sehr locker und man merkt der Geschichte an, dass sie sich auch nicht ganz ernst nimmt. Muss sie auch nicht, denn der Gesamteindruck stimmt.


    Es geht um ein fröhliches Halloween, wie man es sich wahrscheinlich gut im amerikanischen Raum vorstellen könnte. Bei uns ist mir so eine extreme Freude und Einsatzbereitschaft noch nie aufgefallen. Wahrscheinlich liegt das aber nur daran, dass ich in einem kleinen, unbedeutenden Kaff lebe XD


    Aber nichtsdestotrotz gefällt mir die Idee und deren Umsetzung. Besonders angetan haben es mir die Kostüme der beiden. Ich steh auf so ein Zeug ^^


    Und bisher ist es die einzige Abgabe, die nicht über Liebe, Freundschaft oder sonst was berichtet, sondern sich weit aus dem Fenster lehnt und halt Halloween zur Thematik heranzieht. Schön.



    [subtab=Spiegelbild]
    Ähmmm...tut mir jetzt ehrlich leid, wenn ich das sage, aber ich kapier die Geschichte irgendwie nicht. Sogar nach zweimaligen Lesen fällt es mir schwer, die Grundstruktur herauszufischen und den Kern des Textes zu verstehen.


    Ich verstehe den Twist zwischen Spiegelbild und „Original“, kann aber den weiteren Verlauf nicht nachvollziehen. Problem dabei ist, dass zu oft zwischen den Perspektiven hin und her gewechselt wird, wodurch ich den Faden verliere. Am Ende wird alles so dermaßen verfilzt, dass ich nicht mehr weiß, wer eigentlich wer ist und was eigentlich was.


    Zudem finde ich es unlogisch, wenn man mitten auf der Straße eine Scheibe zerbersten lässt, ohne dass Passanten das mitbekommen. Gut, die Gegend scheint ein wenig heruntergekommen, aber selbst da werden doch wohl ein paar Leute auf jemanden aufmerksam, der mit seinem „Spiegelbild“ herumspielt und am Ende in einer Blutlache herumschwimmt.


    Tut mir wirklich leid, aber mir war das Ganze ein wenig abstrus.


    Die Idee war gut, da kann ich nicht meckern, nur die Umsetzung behagte mir einfach nicht.



    [tab=16-20]
    [subtab= Die Träne im Gesicht eines Roboters]


    Das Thema in dieser Story ist für sich genommen einmal heiter, bis es zum Ende hin einen ordentlichen Knick macht und einen Einschnitt präsentiert, der durchaus sehr traurig ist und im Leben eines Menschen einen tiefen Schnitt verursacht.


    Die Geschichte ist schön umschrieben, hat eine ganz ausgewogene Spannungskurve, die aber eher Schlangenlinien fährt und glänzt mit guten Absätzen.


    Mir persönlich fiel es wieder mal schwer, der Handlung zu folgen, weil zu viele Personen erwähnt wurden, die leider von Anfang an bis zum Ende völlig leere Blätter bleiben. Ich empfinde nichts für die Personen, kann der Freude und Trauer nicht nachvollziehen.


    Das letzte Viertel der Story war mir persönlich zu wirr aufgebaut. Da frage ich mich ohnehin, warum der Ich-Erzähler so spät vom Tod der Freundinnen erfährt, und dann ausgerechnet noch vom Lehrer? Ich mag die Logik nicht auseinander
    pflücken, aber wenn der schon wusste, dass sich die Mädchen ertränkt haben, dass muss eine ordentliche lange Zeit von der Bergung der Leichen bis zum genauen Ergebnis per Obduktion vergangen sein.


    Ansonsten wäre es nämlich schlecht zu behaupten, die Mädchen hätten sich ertränkt. Sie hätten genauso gut auch von jemanden ermordetet worden sein.


    Die damit einhergehende Trauer ist zudem auch nicht auf mich übergesprungen. Mir waren die Persönlichkeiten wie gesagt alles zu blass und durchsichtig, als dass ich mit ihnen fühlen mag. Schade eigentlich.



    [subtab=Was vom Leben bleibt]
    Und die nächste Abgabe, welche sich mit dem Thema Homosexualität beschäftigt.


    Aber zuerst zum Titel: Ich mag eben solche. Sie künden sowohl positive, wie auch negative Aspekte an und haben oftmals einen tieferen Sinn, welcher vor allem die Beziehung zu den Charaktere erfasst.


    Die Namen beider Charas habe ich mal eben gegoogelt. Arek bedeutet „Sonne(nschein)“, während Raik so viel bedeutet wie „(strahlender) Berater“.
    Ich interpretiere dies so, dass Areks Name einen Gegensatz zu seiner Persönlichkeit schafft. In Bezug zu Raik dies aber wieder ins Gegenteil gewandelt wird, da Arek ihm sehr viel bedeutet. Er bringt praktisch die Sonne in sein Leben.
    Raik selbst ist die helfende Seele und der Ruhepol von beiden. Er baut Arek auf und unterstützt ihm wo er kann.


    Storymäßig halt schwierig. Die allgemeine Beziehung zwischen den beiden Charakteren ist Geschmackssache, vielleicht schon etwas zu kitschig, man kann es aber mögen oder nicht. Mir persönlich gefällt' s ^^
    Was auffällt ist, dass der Text zu Anfang mehr nur die Gefühle zu vermitteln weiß und nur wenige Dialoge auffasst. Ab der Hälfte wird die Geschichte zwar immer noch durch reine Textpassagen unterstützt, vorrangig wird aber hier per Dialog gearbeitet, um die Beziehung der beiden aufzuarbeiten. Dadurch können Gefühle nicht mehr ganz so gut vermittelt werden und es fokussiert sich alles sehr stark auf die Aussagen der beiden Charaktere.


    Ist ganz gut, könnte aber besser sein.



    [subtab=Das Medaillon der Elben]
    Was mir hier sofort auffällt: Es ist ein Block-Text. So was mag ich nicht. Sorry, aber ein paar mehr Absätze hätten nicht geschadet, sondern dem Text durchaus gut getan.


    Erstmal zum Text selber: „Herr Der Ringe“ lässt grüßen.
    Zumindest kam mir das in den Sinn, sobald der Hobbit aufgetaucht ist. Die Idee ist ganz gut, aber mir mangelt es an der Umsetzung. Problem hier sind die vielen fehlenden Kommata. Es stört einfach, wenn man ellenlange Texte lesen muss und keine Sonderzeichen eingesetzt wurden.


    Zwar sind genug Kommata richtig gesetzt, aber viel zu viele fehlen oder sind sogar falsch gesetzt und das macht den Gesamteindruck kaputt. Zudem wird das Lesen zu mühselig, weil man sich nicht auf den Inhalt konzentrieren kann.


    Die Idee ist, wie erwähnt, ganz nett, aber der Funke springt nicht rüber. Die Emotionen, die aufkommen sollten, verpuffen irgendwie. Zumindest kommt mir weder der Schmerz, noch die Freude bei mir an, die Luna verspürt.



    [subtab=Mut aus Teig]
    Was zum? Was bitte war das? Ein Weihnachtsmärchen?


    Wenn ja, dann gefällt es mir nicht wirklich. Zumindest kommt es mir etwas seltsam vor. Da backt irgendein Typ wegen einer verlorenen Wette ein Teigmännchen, welches später zum Leben erwacht, sprechen kann und sich mit dem gefräßigen Freund des Typen anlegt, welcher andere Teigmännchen in sich hineinstopft?


    Ähmm ja, sorry, aber ehrlich, mir fehlt da so viel. Die Idee mag ja nett sein, aber ich verstehe so Vieles nicht. Warum ist das Teigmännchen plötzlich lebendig geworden? Und warum lässt sich eine „Sofakartoffel“ so dermaßen ängstigen?


    Ich weiß, dass die Geschichte keine ernste Thematik vertritt, aber ich als Leser möchte sie gerne ernst nehmen, kann ich aber nicht, weil mir die Grundstruktur nicht zusagt.


    Tut mir ehrlich leid...



    [subtab=Schicksalhafte Begegnung]
    Für den Prolog schon mal einen Daumen hoch. Ich mag so was :3


    Jetzt erst mal zur Story: Die ist für sich genommen wirklich nett geschrieben und befasst sich so mit dem Alltag einer Schülerin, die gerne früheren Erinnerungen nachgeht und dabei sogar einen Jungen kennen lernt, der so seine kleinen Spuren bei ihr hinterlässt. Die Spannungskurve schwimmt dabei irgendwo im oberen Durchschnitt, fährt keine Schlangenlinien und auch die Emotionen sind recht gut platziert. Die Situation ist realistisch und man kann sie gut nachempfinden.


    Was mir allerdings auffiel, waren die Rechtschreib- und Grammatikfehler. Auch Kommata fehlten mir zu oft und hier und da ein „Gänsefüßchen“. Ist in diesem Falle aber nicht ganz so schlimm, weil es mich nicht zu sehr vom eigentlichen
    Textinhalt ablenkte.


    Das Ende der Geschichte endet mir zu abrupt. Das hätte man noch ein wenig ausbauen und anders formulieren können, denn so habe ich das Gefühl, dass die Geschichte unfertig in den Wettbewerb geschickt wurde.



    [tab=Punktevergabe]
    Ich habe es endlich geschafft. Drei Tage und 20 Abgaben später bin ich endlich zu einem Ende gekommen. Endlich.... ich kann nicht mehr. Ich weiß aber, dass es im nächsten Wetti zum neuen Jahr schlimmer wird. Ich denke dabei an „Drabbles“...


    Genug Unsinn für Heute geredet. Hier kommen die Punkte.


    User-ID: 67932


    A02: 1 Punkt
    A03: 1 Punkt
    A06: 2 Punkte
    A07: 2 Punkte
    A08: 1 Punkt
    A11: 1 Punkt
    A12: 2 Punkte
    A14: 1 Punkt
    A20: 1 Punkt


    3x2=6(+6x1)=12


    Wünsche allen Teilnehmern noch viel Glück :)


    Mfg Miss Fox


    [/tabmenu]

    "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an,
    das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde,
    anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern."


    [Astor, Pokémon - Schwarze Edition]

    Nur noch sporadisch im BisaBoard.

  • [tabmenu][tab=Yo.]20 Abgaben.... mannomann, das wird spaßig. ._.
    Ich finds ja schön, dass ein paar Leute mehr als bei so Aktionen wie dem Chatgespräch-Wetti mitmachen, aber 20 Geschichten... das wird stressig. ._.
    Naja, ich bin trotzdem mal so frei und geb zu jedem nen kleinen Kommentar ab... :3
    Bitte nehmts mir nicht übel, wenn ich an euren Geschichten nur rumnörgle, das ist keine Absicht. Aber dieser Wettbewerb ist schon arg strange. Entweder ein Chara stirbt oder ich versteh die Story nicht oder ich find die Story langweilig oder jemand ist schwul oder eine Kombination daraus liegt vor. ._.
    Wer anhand meines Kommentars oder anderer Kriterien erkennen kann, welche Abgabe von mir stammt, freue sich und nehme sich einen virtuellen Keks. Wer falsch liegt, nehme einen eklig schmeckenden virtuellen Keks. :3
    [tab=Anklage 1-7][subtab=Regen im Meer]Also diese Geschichte fand ich irgendwie niedlich. Wie sich dieser kleine Fisch einfach dazu entscheidet, bei dem kranken Fisch zu bleiben, damit dieser den Rest seiner Tage nicht allein verbringen muss, fand ich sehr süß. Allerdings muss ich sagen, dass ich es etwas unwahrscheinlich finde, dass jemand einfach so freiwillig allein bleibt, ohne auch nur einen weiteren Gedanken daran zu verschwenden, wie es denn dann weitergehen soll. Auch, dass er nach dem Tod des anderen Fisches nicht versucht, irgendwie wieder eine Gruppe zu finden, finde ich etwas unglaubwürdig, da ein kleiner Fisch allein ziemlich hilflos sein dürfte, wenn ein großer Hai oder etwas in der Art vorbei kommt und darüber müsste er sich eigentlich schon im Klaren sein.
    Aber mal ganz abgesehen davon hat mir die Geschichte gut gefallen und mich auch ein bisschen zum Nachdenken angeregt, da schwache oder allgemein in irgendeiner Art "andersartige" Individuen auch bei der Spezies Mensch gerne mal ausgestoßen werden.
    [subtab=Rache]Eine Creepypasta also... Ich muss sagen, die Geschichte hat mich durchaus sehr gefesselt. Ich finde, sie ist brutal genug, um die richtige Atmosphäre zu erschaffen, verzichtet aber auf übermäßig viel Blut und dergleichen. Wie dieser Kerl beschrieben wird, finde ich auch sehr gelungen, man bekommt gleich das Gefühl, dass er nicht mehr alle Tassen im Schrank hat, gleichzeitig hat er aber auch ein Motiv (denn wenn ich eines nicht leiden kann, sind das Mörder ohne Motiv).
    Was gibt es sonst noch zu sagen? Die Geschichte war wirklich sehr spannend, also gibt es einen Punkt. :3
    [subtab=Entfesselt]Wenn hier mal kein Anfänger am Werk war... Die Geschichte ist ja nicht schlecht geschrieben oder so, aber bitte, in einer Geschichte hat man die Verben nicht abzukürzen. Das kannst du machen, wenn du redest oder wenn deine Charaktere reden - da ist es ja sogar erwünscht - aber in einer Geschichte schreibst du mir bitte nie wieder "Ich bleib stehen". Da heißt das "ich bleibe", "ich mache", "ich gehe". Aber genug dazu, ich will ja auch noch was zum Inhalt sagen.
    Ich mag die Geschichte nicht. Die Idee an sich ist ja nichtmal schlecht, aber der Geschichte fehlt etwas. Sie hat mich einfach nicht gefesselt. Für mich war es einfach so: Ja jetzt passiert das, und dann kommt das, und am Ende sollen sie fliehen. Fertig. Da fehlte die Atmosphäre. Am Anfang finde ich es ja noch gut, aber mit dem Kampf fing die Geschichte an, mich etwas zu langweilen.
    [subtab=Donnerschock]Soll das die Mica aus B2W2 sein? Haarfarbe würde ja passen...
    Naja, wie auch immer. Hier war wohl jemand sparsam mit Absätzen. Das hat mich dann doch etwas gestört, Texte mit vielen Absätzen sehen einfach freundlicher aus.
    Auch der Inhalt mag mir nicht so recht zusagen. Die Beschreibungen der Orte und Charaktere sind zwar nicht schlecht, aber die Handlung ist so dünn. Die einzige wirkliche Handlung findet doch in den letzten paar Zeilen statt und das hat mir einfach nicht gefallen. Der Anfang der Geschichte bestand fast nur aus irgendwelchen Beschreibungen, da wird bei mir keine Spannung aufgebaut, also... sorry, mit Punkten wird das nichts.
    [subtab=Ihr Name war Halla und sie wollte die Welt]Mein erster Gedanke, bevor ich überhaupt einen Tab geöffnet hatte: Was ist das für ein sperriger Titel? Dieser Titel enthält doch praktisch alles, was in der Geschichte erzählt wird. Und da liegt auch schon mein größter Kritikpunkt: Der Inhalt lässt sich quasi in einem Satz zusammenfassen: Ihr Name war Halla und sie wollte die Welt.
    Den ganzen Teil mit den Regenbögen usw. fand ich etwas seltsam, ich mag solche Geschichten nicht sonderlich. Auch die beiden Charaktere waren mir nicht sonderlich sympathisch, die eine ist zu passiv und die andere zu flippig.
    [subtab=Irgendwann ein Lied]Na, heute schon gelangweilt? Als ich diese Geschichte gelesen habe, auf jeden Fall. Tut mir leid, aber ich fand die so langweilig, ich kann das gar nicht ausdrücken... Da sind sogar die ganzen schönen Beschreibungen fast untergegangen... Die waren nämlich auch das einzig Positive an der Geschichte. Ein passiver Stalker als Ich-Erzähler und ein bester Freund ohne jegliches Einfühlungsvermögen - so haben wirs gern...
    [subtab=Millionen Lichter]Also gut, diese Geschichte... Sie war ganz nett, aber sie hat mich jetzt nicht vom Hocker gehauen. Ich finde die beiden Pokémon zwar irgendwie sympathisch und der Dialog ist auch ganz nett, die Story geht so... Aber mir fehlt hier etwas, was die Geschichte besonders macht. Das war einfach so eine Geschichte, die lese ich, finde ich ganz unterhaltsam, aber ich verschwende nie wieder einen Gedanken daran. Ich kann noch nicht einmal genau sagen, was mir nun gefehlt hat, aber die Geschichte hatte einfach nichts, was mich gefesselt oder zum Nachdenken gebracht hätte.
    [tab=Anklage 8-14][subtab=Perle]Dieser Gerald ist mir total unsympathisch. Der kommt so rüber wie ein verbitterter alter Mann und solche Charas mag ich nicht. Und außerdem tötet der einfach so einen anderen Menschen. Ich mag den nicht.
    Und dieses Mädchen ist ja auch seltsam, kommt einfach so aus ner Auster raus... Wie kam die da überhaupt rein?
    Und überhaupt, diese Geschichte... Die hat mir einfach nicht gefallen. Wenn ich jetzt noch irgendetwas Positives zu sagen hätte, würde ich es tun, aber... so lass ich es lieber so stehen.
    [subtab=Was uns am Leben hält]Attack on Titan... lange nicht mehr gesehen. Aber an die hier beschriebene Szene kann ich mich noch gut erinnern. Und da haben wir auch schon meinen Hauptkritikpunkt: Die Szene wurde einfach aus dem Original übernommen.
    Anders als dort stehen hier aber die Gefühle im Vordergrund und ich finde, die Verzweiflung, die die Menschen nun fast zum Aufgeben bringt, kommt vor allem sehr gut heraus. Bei dieser Geschichte konnte ich fast mehr mit den Menschen mitfühlen als beim Anime und das finde ich gut.
    [subtab=Das Ende]Ich mag diese Geschichte nicht. Und ich verstehe sie nicht. Ich habe keine Ahnung, was diese Geschichte mir sagen will...
    Was ich verstanden habe, ist, dass Myna mit dem Regierungssystem nicht einverstanden ist und aus irgeneinem Grund, der mit einem schwarzen Päckchen zusammenhängt, sterben muss. Aber sonst... Ich kann mit der Geschichte einfach nichts anfangen, sorry.
    [subtab=Das Erwachen]Von der Idee her wäre diese Geschichte nicht schlecht, wenn ich nicht schon nach dem ersten Absatz geahnt hätte, wo dieses Mädchen nun eigentlich steckt und worauf es so mehr oder weniger hinauslaufen wird.
    Die Geschichte hat mich außerdem etwas gelangweilt, die Handlung läuft so vor sich hin, nichts wirklich Überraschendes passiert und diese Mini-Dialoge mit diesen Personen, die Moka unterwegs trifft sind nun auch nicht gerade spannend. Ich weiß ja nicht, ob diese Geschichte nun irgendeine tiefere Bedeutung haben soll, aber wenn dem so ist, habe ich sie nicht erfasst.
    [subtab=Ein „wahrer“ Freund]Yippie, eine homosexuelle Kampfrede, darauf hab ich schon den ganzen Tag gewartet...
    Also was ich mich beim Lesen gefragt habe: Warum schreibt dieser Christopher Saphira überhaupt an? Die können sich offensichtlich gegenseitig nicht ausstehen. Wenn ich jemanden nicht mag, dann schreib ich den auch nicht an.
    Ansonsten... Chatgespräch stilecht mit Groß-/Kleinschreibungsfehlern, allerdings hätten da wohl auch noch ein paar andere Rechtschreibvehler gut reingepasst, wer achtet beim chatten schon auf sowas.
    Ich konnte mit der Ich-Erzählerin recht gut mitfühlen, ihre Wut und Verzweiflung kamen gut rüber.
    Viel Spaß mit den Punkten und so.
    [subtab=Das Erwachen der drei]Die Hoenn-Legenden, das einzige Thema, das ich für noch abgedroschener als die homosexuelle Kampfrede halte, weil es wirklich immer zu 90% fast identisch ist vom Inhalt her. Was will man auch groß neu dazu erfinden? Die Protomorphose (aber bitte Proto und nicht Photo, denn mit Licht hat die herzlich wenig zu tun) ist zwar ein Versuch, ein neues Element einzubauen, aber wirklich viel verändern tut die dann doch nicht.
    Außerdem, lieber Autor, ich sage es noch einmal: Das heißt Protomorphose. Wenn du mit solchen Wörtern um dich werfen willst, dann versichere dich bitte wenigstens, dass du sie richtig geschrieben hast.
    [subtab=Trick or Tweet?]Den Titel finde ich, in Bezug auf die Textstelle, wo er verwendet wird, sehr niedlich. Ich finde solche Kinder, die mit falschem englisch um sich werfen, einfach putzig. :3
    Insgesamt fand ich die Geschichte ziemlich witzig und unterhaltsam. Wie die Ich-Erzählerin die kleinen Kinder erschreckt und daraufhin wiederum von ihrer Freundin erschreckt wird, hat mir gut gefallen.
    Die Beschreibungen des Make-Ups und der Kostüme sind so gut, dass man sich die beiden richtig gut vorstellen kann. Ich an deren Stelle wäre ja daheim geblieben und hätte noch ein paar Kinder erschreckt... :devil:
    [tab=Anklage 15-20][subtab=Spiegelbild]Und schon wieder stirbt jemand... Muss ich mir Sorgen um euch machen? :(
    Wenn ich das richtig verstanden habe, bringt hier ein Klon sein Original um. An sich finde ich die Idee gut, allerdings habe ich ziemlich schnell den Überblick verloren, wer von den beiden nun wer ist, da die Erzählperspektive einfach ohne Vorwarnung wechselt. Allerdings unterstützt dies wiederum die Wirkung der Geschichte, zusammen mit dem Umstand, dass das jeweilige Gegenüber immer nur als "Spiegelbild" bezeichnet wird und man dadurch bis zum Schluss nicht sicher weiß, was für eine Art von "Spiegelbild" der Ich-Erzähler nun vor sich hat.
    [subtab=Die Träne im Gesicht eines Roboters]Meh. Das ist mal wieder so eine Moralapostel-Geschichte, dass man doch aufpassen muss, dass man immer für seine Freunde da ist und so weiter und so fort. Sorry, andere mag sowas vielleicht berühren und für andere mag das ganz tiefgründig und toll und weißgottwas sein, aber ich mag sowas nicht.
    Dass manche Freundschaften mal zu Ende gehen, ist doch ganz normal. Wenn diese Mädchen sich deswegen umbringen, dann finde ich das extrem übertrieben. Aber naja.
    Die Idee mit dem Bild von dem weinenden Roboter fand ich aber gut, da ein Roboter ja eigentlich nicht weinen kann, genauso, wie die Mädchen dem Ich-Erzähler offenbar nie gezeigt haben, dass sie eigentlich sehr traurig über die Entwicklung der Freundschaft sind.
    [subtab=Was vom Leben bleibt]wtf... also WTF :eeeek: Die homosexuelle Kampfrede hatten wir doch schon weiter oben! Was... was... was... ist das? Eine zweite? Das gibts doch nicht! :eeeek:
    *hust* Entschuldige, ich war eben etwas verwirrt...
    Die Geschichte hat mir gefallen. Vor allem gegen Ende wird es zwar etwas kitschig zwischen den beiden, aber ich konnte mit Arek (und eigentlich auch mit Raik, der hat es ja auch nicht leicht) gut mitfühlen, sein Schmerz wird sehr deutlich und seine Angst und Alpträume sind sehr gut nachvollziehbar.
    Und was ich auch toll fand, ist, dass, anders als bei den üblichen homosexuellen Kampfreden, die beiden Männer einfach zusammen sind und das nicht viel mehr thematisiert wird.
    [subtab=Das Medaillon der Elben]

    Zitat

    Luna`s

    Aua. Warum machst du sowas mit mir? :verysad: Bei Namen ist im Genitiv ein Apostroph zwar erlaubt, aber schön aussehen tut er nun nicht. Aber bitte, wenn es denn schon sein muss, dann nimm einen Apostroph ' und keins von diesen Teilen, die man eigentlich nur auf Buchstaben raufmalen soll. `-> è; ´-> é; ' -> 's
    Also, nun zur eigentlichen Geschichte. Beim Titel habe ich sofort einen müden Mittelerde-Abklatsch erwartet. Und ich habe ihn bekommen. Sogar die Spezies wurden übernommen. Und nicht besonders gut, wenn ich das so sagen darf. Dieser Hobbit benimmt sich wie ein Mensch. Außer, dass er anders aussieht als Menschen, ist an dem nichts besonderes. Wenn man fremde Spezies einbaut, dann sollte man zumindest an deren Verhalten erahnen können, dass sie keine Menschen sind.
    Ansonsten fand ich die Geschichte nun auch nicht gerade spannend und die Charaktere etwas flach und zu normal. Bzw. unnormal. Wer nimmt es schon einfach so hin, wenn auf einmal ein Hobbit vor einem steht, vor allem, wenn man noch nie von sowas gehört hat. Ich wäre da erstmal misstrauisch.
    [subtab=Mut aus Teig]Ein Punkt für die Idee. Ein Punkt für den Lachkrampf, den mir diese Geschichte beschert hat. Und ein Punkt dafür, dass ich jetzt einen Favoriten habe.
    Diese Geschichte ist so schön sinnlos und witzig, die hebt sich von den anderen Abgaben richtig ab.
    Ich mag Geschichten, die mich so richtig zum Lachen bringen und diese ist eine davon. Die Idee ist schon gut und der Dicke, den das kleine Teigmännchen malträtiert, ist einfach mal zu komisch. ;D
    Überhaupt ist dieses Teigmännchen ein sehr genialer Charakter, wie es einfach mal zutiefst geschockt ist, dass dieser Mensch seine Brüder frisst... Das fand ich sehr genial beschrieben und total witzig.
    Ich kann jetzt auch irgendwie nicht weiter sagen, was mir an dieser Geschichte so gefallen hat, aber ich fand sie einfach toll.
    Und bevor ich jetzt noch sieben Mal "witzig" oder "genial" schreibe, belasse ich es dabei.
    [subtab=Schicksalhafte Begegnung]Diese Geschichte wirkt so unfertig, als wäre es nur ein Kapitel einer längeren Geschichte. Auch die Vergangenheit der Ich-Erzählerin, die zwar angedeutet wird, ist mir zu wenig ausführlich. Wenn sowas schon reingebracht wird, dann sollte es wenigstens etwas expliziter erklärt werden. Auch sonst fand ich die Geschichte nun nicht sonderlich spannend, das war eben so eine typische Romance-Story, und sowas mag ich nicht besonders. Und es ist nichtmal ne besonders gute, ich hatte das Gefühl, so etwas schon oft gelesen zu haben...
    [tab=Urteil]Das ist mir jetzt doch noch nie passiert, dass ich nicht wusste, wie ich die Punkte loswerden soll... Naja, hier habt ihr sie.


    ID: 44497
    A1: 2
    A2: 1
    A7: 1
    A9: 1
    A12: 2
    A14: 1
    A17: 1
    A19: 3


    3+2*2+5*1 = 3+4+5 = 12 => quod erat demonstrandum
    [/tabmenu]

  • [tabmenu][tab=Zeit für ein Duell!]Freie Kurzgeschichte, oder auch: „Eure Chance, Abgaben, die ihr nicht mehr rechtzeitig zu früheren Wettbewerben fertig bekommen habt, doch noch in einen Wettbewerb zu hauen!“
    No offense, aber es ist doch teils sehr auffällig, dass manche Abgaben ein Thema haben, das so schon in früheren Wettis dieser Saison verlangt war. Ich will nicht ins Detail gehen, aber wenn man ein bisschen darauf achtet, merkt man es sehr… und ich finde das schade. Da gibt man uns die Möglichkeit, eine völlig eigene Geschichte zusammenzutippen, und dann recycelt man nur ein altbackenes Thema? Nun ja, wems gefällt oder wer Lust darauf hat, der mag es doch gerne tun, aber mir sagt das überhaupt nicht zu…


    Well. Ich habe mir geschworen, bei den beiden letzten Wettis auf jeden Fall einen Vote abzugeben – beim Freien Gedicht hab ichs geschafft, also wird’s mir auch hier gelingen, wa? ^^


    [tab=Im Namen des Mondes werde ich dich bestrafen!]


    [tab=Es gibt immer nur eine Wahrheit]Wie mir eben auffiel, habe ich bei meinen letzten Votes vergessen, in der Schablone meine User-ID mit anzugeben (liegt daran, dass ich meine Codes per Hand in Word eintippe und daher auch die Vorlage nicht kopiert habe, und weil die Punkte nunmal in Vordergrund stehen, hab ich die ID völlig vergessen). Die Votes an sich schienen deswegen nicht verworfen worden zu sein, aber möglicherweise hat das der jeweiligen Wettbewerbsleitung ein bissl mehr Mühe gemacht, als wenn ich daran gedacht hätte. Möchte mich dafür entschuldigen und verspreche, mich um Besserung zu bemühen <D Und fange gleich mal damit an:


    ID: 6949
    A5: 3
    A6:2
    A7:1
    A9: 3
    A10: 1
    A11: 2


    Bilde ichs mir ein oder ist da ein Muster? .__.
    [tab=Schach und Matt!]Die kürzeste Geschichte der Welt…


    Kleinkinderschuhe zu verkaufen. Ungebraucht.


    Oder so ähnlich. Wer hat das nochmal geschrieben? Poe? Hemingway? Er hat ja bei seinen Autorenkollegen angegeben, er könne eine vollwertige Geschichte mit nur sechs Wörtern schreiben. Ok, das da oben sind nur vier, aber die Originalsprache war ja auch Englisch und ich weiß die Geschichte nicht mehr auswendig (spricht nicht gerade für mich, wenn ich mir eine Sechswortgeschichte nicht merken kann =|).
    Was ich damit sagen will: Auch in noch so wenige Worte kann man eine Geschichte packen; doch das birgt auch eine gewisse Schwierigkeit. Der Leser muss auch zwischen den Zeilen lesen und hinter die Worte blicken können!


    So deep, Adele is rolling in it![/tabmenu]Pikachu


    Edit: Hahaa, ich sehe grad, ich hätte bis Montag Zeit gehabt. Hab mich so beeilt, das heute noch fertig zu bekommen... xP

  • [tabmenu][tab=Vorwort]Hallo Leute.


    Der letzte Wettbewerb versprach, wie auch schon die Gedichte zuvor, spannend zu werden und ganze 20 Abgaben warten darauf, gelesen zu werden, was durchaus beachtlich ist. Angesichts der Texte hätte sich hier jeder einen Punkt verdient und ich möchte mich bei allen Teilnehmern in der Hinsicht einmal bedanken. Doch jetzt zur Bewertung.
    [tab=Kommentare][subtab=01-05]01 - Regen im Meer
    Die Punkte bei den wörtlichen Reden fehlen, ansonsten wirkt in Ordnung. Mir gefällt hier überhaupt die Idee, deine Geschichte wie eine Art Brief oder, in diesem Fall eher, Flaschenpost zusammen zu fassen, um damit zu gewährleisten, dass trotz Anwesenheit des Lesers nur der Fisch sprechen kann. Dadurch ergeben sich zu Anfang und Ende Monologe, die die eigentliche Erzählung abrunden und man sanft aus dem Text getragen wird. Technisch bist du so weit gut unterwegs, über die Geschichte an sich mag man streiten, da die Freundschaft zwischen den beiden gekünstelt schnell entsteht, um damit ein tragisches Schicksal darzustellen und dadurch aber im Endeffekt weitestgehend auf Gefühle zu verzichten, worunter auch die zu schnell abgehandelte Isolation am Ende fällt.


    02 - Rache
    Angesichts der Informationen hört es sich an, als würde es sich bei dem nicht näher erwähnten, metallischen Pokémon um ein Stolloss handeln. Das erklärt wohl auch, warum es gegen Guardevoir leichtes Spiel hatte. Nichtsdestotrotz hält sich deine Geschichte mit Gewalt im engen Rahmen und artet nie zu stark aus. Sie untermalt die insgesamt tragische Handlung, deren Plot man allerdings kaum nachvollziehen kann, da schlichtweg keine Informationen genannt werden. Offenbar geht es um einen Mega-Ring, der wohl unrechtmäßig an Jenny vergeben wurde. Wer aber ist er und warum fühlt er sich betrogen? Seine Beweggründe wirken dabei undurchschaubar, allerdings wolltest du wohl eher seinen Wahnsinn darstellen, was dir durchaus gelungen ist. Ebenso lässt sich deine Geschichte sehr flüssig lesen.


    03 - Entfesselt
    Eine Fantasiegeschichte innerhalb des Pokémon-Universums, die allerdings relativ abstrus erscheint und auch sprachlich etwas hinkt. Letzteres vor allen Dingen deswegen, dass man über das Geschehen verwirrt wird und sich aufgrund der vielen Eindrücke fragt, was da nun genau passiert. Die Idee einer schattenhaften Gestalt, die Energie in sich aufnimmt, ist dabei nicht neu, aber durch den merkwürdigen Trainer durchaus interessant gelöst, wenngleich es an sich keine richtige Auflösung gibt. Warum Trikephalo nicht mehr gehorcht, wird nicht genau erklärt und dient wohl nur dem Zweck, es zu schwächen, wenngleich ich das Gefühl habe, dass es Auswirkungen auf die Schattengestalt hatte. Das Ende wirkt beschließend und vollständig; weitere Worte waren in der Hinsicht nicht nötig und das ist in diesem Zusammenhang gut gelöst.


    04 - Donnerschock
    Dachte man inmitten der Geschichte noch, der Donnerschock würde sich vielleicht auf den Regen beziehen, kommt dieser erst am Ende zum Einsatz, was durchaus gelungen ist, da es so Spannung erzeugt und doch möchte ich dich gerne auf etwas hinweisen, das mir während des Lesens aufgefallen ist und das sind äußerst lange Schachtelsätze, wie ich dir nun demonstriere und derer hast du nicht zu wenige gemacht, was während des Lesens auf Dauer anstrengend werden kann. Darauf solltest du in Zukunft achten. Deine Abgabe wirkt wie ein Prolog einer größeren Geschichte. Der lange, sanfte Aufbau in Micas Vorstellung ist dabei recht ausführlich geworden und man lernt sie dadurch gut kennen. Besonders das Singen hat mir in der Hinsicht gefallen. Die Dynamik leidet etwas unter der reinen Erzählung ohne Dialoge, das allerdings mehr am Rande. Mir erschienen die Beweggründe des Mannes am Ende nicht nachvollziehbar, da er wohl ihre Mutter zu etwas nicht genauer Definiertem zwingen möchte, was zwar durchaus Spannung erzeugt, allerdings fühlt man sich etwas im Stich gelassen, nachdem dieser Part relativ kurz ist.


    05 - Ihr Name war Halla und sie wollte die Welt
    Eine interessante Geschichte, die insgesamt gut zum aktuellen Newcomer-Wettbewerb gepasst hätte, da sie mit Magie spielt und Regenbögen offenbar nur mehr in der Fantasie existieren. Auch wenn man sich fragen darf, wie das möglich ist, aber die Thematik klingt interessant. Technisch merkt man dir an, dass du schon viel Erfahrung hast, jedoch ab und zu einen Tippfehler einwirfst. Inhaltlich beziehst du dich auf alles Wünschenswerte innerhalb einer Kurzgeschichte. Eine durchdachte und am Ende logische Handlung, die klugerweise offen bleibt, um die Beziehung der beiden Charaktere und den späteren Verlauf nur erahnen zu lassen, ist dabei wohl das schönste an deiner Abgabe. Zusätzlich hast du dich, besonders anfangs und auch im weiteren Text, auf die Beschreibung von Gestiken und Umgebungen konzentriert, sodass man sich ein gutes Bild machen kann.
    [subtab=06-10]06 - Irgendwann ein Lied
    Wie zauberhaft doch die Stimme sein kann, wenn sie ein Lied anstimmt, hast du in deiner Geschichte wundervoll bewiesen. Zudem ist es sehr amüsant, wie die beiden Jungen vor der Tür stehen und sich mit der Zeit selbst dabei ertappen, dass sie doch eigentlich auch reingehen könnten. Die Wortgefechte lockern dabei die langen Gesangsabschnitte auf. Schlussendlich wagen sie es doch und ertappen Nala dabei, dass sie insgeheim für sich geübt hat. Und so sehr mir der Text auf schreiberischer Ebene gefallen hat - du baust den Inhalt gut auf -, so wirkt das Ende zu abrupt und hier hätte sich angeboten, Nalas Reaktion auf Manuels Bemerkung zu zeigen. Schließlich wird das nicht ohne Folgen bleiben und mit diesem Abschluss fühlt ich mich zumindest zurückgelassen, als würde noch etwas fehlen.


    07 - Millionen Lichter
    Interessanter Titel, der mich an ein Lied erinnert und dessen Text besonders zur zweiten Hälfte der Geschichte passt. Davon abgesehen ist die Darstellung der einzelnen Akteure als Pokémon äußerst niedlich und gelungen, zumal man sich bei dem Vivillon oftmals fragt, warum es Izem überhaupt helfen möchte. Der Aufbau bis dahin ist gut, zeigt auch Psiaus Problemwelt auf, wobei diese mehr wie eine Entschuldigung wirkt und recht schnell abgehandelt wird, wohl um dem eigentlichen Schauspiel zu weichen. Der Vergleich vom Licht der Glühwürmchen - in diesem Fall Volbeat - mit einem Leben inmitten von vielen ist herzerwärmend und hat im Endeffekt für eine schöne Auflösung des Problems gesorgt. Vielleicht auch für eine neue Freundschaft. Etwas gewöhnungsbedürftig ist in der Hinsicht das Präsens als Erzählweise, allerdings kann man darüber hinwegsehen, im Gegensatz zur ersten Hälfte der Geschichte.


    08 - Perle
    Eine schöne Metapher für das Mädchen in der Muschel, stellt sie doch eigentlich genau die eine Perle dar, die Gerald die ganze Zeit gesucht hat: Eine Tochter. Auch wenn sie sich nicht kennen, so läuft die Handlung im Endeffekt darauf hinaus, dass er sie vor dem fremden Mann beschützen will. Das klingt aufgrund seiner Situation nicht nur logisch, sondern so würde es wohl vielen gehen, zumal der Fremde sicher nichts Gutes vor hatte. Der Aufbau selbst ist gut gestaltet mit dem ruhigen Anfang, vieler Erklärungen, um sich ein Bild von Gerald zu machen und auch Umgebungen wurden dabei nicht vernachlässigt. Lediglich ein Motiv für das Handeln des Fremden und wer er und das Mädchen genau sind, fehlen hier für meinen Geschmack.


    09 - Was uns am Leben hält
    Dass sich hier wohl ein Titandude versteckt, scheint gar nicht so abwegig. Und ich rechne dir einmal weniger positiv an, dass es sich bei der Szene um eine nacherzählte handelt und insofern nichts Neues erzählt, sollte man schon ein entsprechendes Medium der Reihe kennen. Auf der anderen Seite hast du diese Szene so geschickt beschrieben, dass keine Vorkenntnisse nötig sind und man sich aufgrund der doch guten Wortwahl und des Verlaufs einnehmen und fangen lassen kann. Besonders der Anfang mit seinen epischen Beschreibungen vermittelt ein Gefühl des Unbehagens und der Aussichtslosigkeit, die aufgrund des Gegners nur natürlich scheint. Dies wird vom Dialog am Ende noch einmal aufgenommen, nur um neuen Mut zu schöpfen, was ein würdiger Abschluss ist.


    10 - Das Ende
    Mir gefallen die kleinen lyrischen Einschübe am Anfang und später in der Geschichte. Zudem trägt die Tatsache, dass du einige fantasievolle Namen erwähnt und deine Wortwahl auch eher gehoben ist, dazu bei, dass sich die Geschichte gut lesen lässt und einen hochwertigen Eindruck hinterlässt. Insgesamt verliert sich dein Text manchmal in einigen Längen, die sich aber nur zu Beginn wirklich zeigen und später aber Interesse wecken, wie diese Welt aufgebaut ist. Besonders was dieses Ritual angeht, erwähnst du nicht viel und so bekommt man das Gefühl, das mit dem Erwachsenwerden ein farbiges Päckchen zugesandt wird. Je nachdem, welches Schicksal einen ereilt. Der letzte Absatz ist Geschmackssache, da du prinzipiell auch schon vor der Lyrik hättest beenden können. Allerdings wird dadurch klar, dass sie sich nicht auf dieses Schicksal stützen möchte und stattdessen läuft, um es zu ändern. Wahrlich beachtenswert.
    [subtab=11-15]11 - Das Erwachen
    War der erste Absatz noch eher verwirrend, erkennt man recht bald schon, spätestens bei dem bald auftauchenden Hund, dass es sich hierbei wohl um einen Traum handelt. In diesem Fall scheinen es sogar eher Eindrücke mit Eintritt des Todes zu sein, da Moka anfangs einem Licht folgt, wobei das auch auf den Übergang ins nächste Leben hindeuten kann, da ebenfalls die Erinnerung fehlt. Nichtsdestotrotz gefällt mir die Versinnbildlichung der genannten Gefühle und Eigenschaften, besonders auch, wie sich ihr Verhalten im Auftauchen und Verschwinden der Personen äußert. Auch die Wortwahl zeigt sich insgesamt sehr fantasiereich angehaucht und füllt jeden noch so kleinen Zwischenraum aus. Sowie das Ende nicht ganz eindeutig aufzeigt, ob Moka noch am Leben ist oder nicht, so zeigt sich dadurch, dass sich all diese Gefühle im Menschen selbst sammeln und widerspiegeln.


    12 - Ein „wahrer“ Freund
    Was macht einen wahren Freund aus? Das ist allerdings eine gute Frage und in meinen Augen hast du sie innerhalb der Geschichte nicht aufgelöst, was in meinen Augen größtenteils an Saphira selbst liegt. Ihre Einstellung zur Homosexualität wird mit Aufbringen des Themas schnell klar, allerdings ist ihr Verhalten aufgrund Christophers Aussage nicht nachvollziehbar, da sie überreagiert und nun plötzlich alles von sich stoßen möchte; ebenfalls ihre Freundin und das ist ein eher falscher Ansatz, solch ein Thema zu umschreiben. Von diesem Schnitzer abgesehen war die Einleitung äußerst gelungen und du hast Saphiras Alltag gut umschrieben. Erst im späteren Verlauf nach dem Chat äußern sich einige Längen, die den Text selbst etwas zäh werden lassen, durch die bildlich vorstellbare Gefühlsbeschreibung allerdings wieder wettgemacht werden.


    13 - Das Erwachen der Drei
    Eine klassische Hoenn-Legende und auch ein beliebtes Thema, überhaupt jetzt in der noch kurzen Zeit vor Erscheinen der Remakes. Geschichtlich finden sich keine großen Überraschungen, mit Ausnahme der Einbindung der neuen Formen, die bei den beiden Giganten durchaus kreativ mit den Kugeln gelöst wurde. In dieser Zeit sind die Naturgewalten deutlich zu spüren und man erkennt die Verzweiflung der Menschen gut. Jirachis und Deoxys‘ Auftauchen wirken gekünstelt, da sie in dieser Legende nie erwähnt wurden und an sich auch nichts beitragen. Wohingegen Rayquazas neue Kraftschöpfung zum richtigen Zeitpunkt erscheint und auch wieder etwas Aufwind bringt, so erlischt die Flamme mit dem Ende wieder und hinterlässt einen eher faden Beigeschmack. Mir gefällt auf jeden Fall deine Wortwahl, die zu jeder Zeit stimmig ist und die Legende leben lässt; lediglich der Inhalt weist dabei Schwächen auf, wie auch die Tatsache, dass dieser ebenfalls nichts Neues ist.


    14 - Trick or Tweet?
    Anhand des Titels ist recht schnell abzusehen, dass die Thematik wohl um Halloween herum angesiedelt ist. Wobei mich das Tweet eher an Twitter erinnert hat, aber das scheint hier wohl nicht von Belang. Die kurze Szenen mit den Kindern ist dabei durchaus amüsant und könnte direkt aus dem echten Leben übernommen worden sein. Diese lockert auch die Anfangsszene auf und leitet zu einem gekonnten Schreckmoment über, den sich Fen mit ihrer Freundin erlaubt. Die Kostüme wurden recht ansehnlich gezeigt und umschrieben, sodass man sich ein gutes Bild von ihnen machen kann. So nett die Geschichte auch geschrieben ist - ich mag deinen Stil und dass du eine Banshee eingebunden hast -, so fehlt hier irgendwie eine Sache, das sie besonders macht. Etwas, das den Text besonders hervor scheinen lässt und ihm abseits eines normalen Halloween-Abends die nötige Würze gibt.


    15 - Spiegelbild
    Eine äußerst verwirrende Geschichte, die mehrere Male ohne Muster oder Erkennungszeichen die Perspektive wechselt und dadurch aber eine interessante Sichtweise auf das Geschehen erzeugt. So erfährt man oftmals von Dingen, die später vom Gegenüber wieder aufgegriffen werden. Durch die Bezeichnung von „Ich“ und „Spiegelbild“ wird diese Wechselspiel gekonnt verschleiert, was allerdings auch erst mit zweimaligem Lesen deutlicher wird. Durch diese Umsetzung erfährt man bis zum Schluss zwar nicht, wer nun von beiden das Spiegelbild ist, allerdings ergeben sich dadurch deutliche Probleme mit der Erkennung der Charakters.
    [subtab=16-20]16 - Die Träne im Gesicht eines Roboters
    Dass sich der Titel eigentlich nur zu Beginn zeigt, ist etwas irreführend, allerdings gefällt mir, dass du ihn zum Schluss noch einmal kurz aufgeworfen hast. Wenngleich sich die Bedeutung dahingehend stark gewandelt hat und die Geschichte von einer Gruppe Freunde erzählt, die sich langsam, aber sicher auseinander leben. Leider wurden dahingehend die einzelnen Charaktere wenig behandelt und so bleiben sie relativ blass, was den Wiedererkennungswert mindert. Dafür passt dein Schreibstil zur Handlung, schaffst du es doch, eine ruhige und vielseitige Wortwahl zu behalten und damit lässt sich der Text auch weitestgehend gut lesen. Allerdings frage ich mich, warum das Ich den Tod der beiden Schwestern erst durch den Lehrer erfährt. Normalerweise verbreitet sich solche Kunde viel eher wie ein Lauffeuer unter den Schülern. Nichtsdestotrotz hinterlässt die Geschichte einen bitteren Nachgeschmack durch das Ableben der beiden.


    17 - Was vom Leben bleibt
    Deine Geschichte ist angesichts der Vergangenheit äußerst tragisch gehalten, wirkt sie sich doch bis heute in die Gegenwart der beiden Männer aus und behandelt so nebenbei auch noch Homosexualität. Anders als bei den meisten anderen Geschichten sind sie hier aber bereits zusammen und ihr Verhalten wirkt sehr menschlich, wie auch die Dialoge ihre Wirkung entfalten. Du hast dich dabei voll und ganz auf die Darstellung der Situation konzentriert, was dir zum größten Teil auch gelungen ist. Erst gegen Schluss zeigen sich leichte Schwächen, dass du den Fokus verlierst und in Kitsch abdriftest, allerdings beschließt dieses Ende die Geschichte wiederum gut. Du legst dabei insgesamt einen sehr sanften Schreibstil an den Tag, der sich für eine Liebesgeschichte hervorragend eignet und dahingehend stimmig ist.


    18 - Das Medaillon der Elben
    Der Titel ließ es schon vorausahnen, dass deine Geschichte in Mittelerde spielen würde; der Hobbit hat das schließlich bestätigt. Das größte Problem bei deinem Text ergibt sich in meinen Augen dadurch, dass sie sich in Informationen verliert und nicht genau weiß, was sie im Endeffekt aussagen möchte. War der Beginn noch recht ansehnlich mit dem langsamen Aufwachen, baute er ab dem Treffen mit dem Hobbit weiter ab und gelangte schließlich zu einem abrupten Ende, an dem es so wirkt, als würde es eigentlich weitergehen. Das ist dahingehend schade, da man so aus dem Lesefluss bis dahin geworfen wird und ein flaues Gefühl bekommt. Nichtsdestotrotz sind die eingeflossenen Ideen durchaus interessant und sehr fantasievoll, wenngleich du dich natürlich noch bei der Zeichensetzung, insbesondere Kommata, anstrengen darfst.


    19 - Mut aus Teig
    Ein merkwürdiger Verlauf, wir d das Teigmännchen doch ganz am Anfang noch zubereitet und erwacht dann, ohne konkreten Einfluss, zum Leben. Dass es dabei anfangs noch kein Ziel hat, scheint verständlich. Allerdings wirkt die ganze Rettungsszene um andere Teigmännchen aufgesetzt, so wie auch das David-Goliath-Prinzip in diesem Fall mehr lächerlich wirkt, da es sich um Backwerk handelt. Zumal es den Menschen nicht wirklich bedrohen kann und dadurch die Situation wie eine Moral wirkt, fällt die Geschichte unter diesem Aspekt zu kurz. Schreiberisch hast du jedoch eine solide Leistung abgeliefert, kann man sich doch sämtliche beschriebene Dinge gut vorstellen.


    20 - Schicksalhafte Begegnung
    Deine Geschichte gibt von vornherein zu, ein Prolog zu sein, was angesichts der Thematik eher suboptimal war und dahingehend auch keinen richtigen Schluss bot. Die Idee einer Schülerin, die über ihren Alltag erzählt, ist dabei zwar nicht neu, aber mit der richtigen Würze durchaus jederzeit anwendbar. Aus ihrer Sicht hast du viele Dinge in der Umgebung angedeutet und klugerweise immer ihre Gefühlswelt betont, lernt sie doch recht schnell einen Jungen kennen. Liebe auf den ersten Blick nennt man das in diesem Fall wohl. Ab hier neigst du zu Wiederholungen - besonders, was die wunderschönen Augen angeht -, bringst aber gegen Ende noch etwas Schwung rein, dass sich jemand an diesen Jungen heranmacht, was allerdings auch wieder recht schnell vergessen ist. Statt bei dieser Thematik zu bleiben, driftest du wieder in den Alltag mit einem Schluss ab, bei dem man sich fragt, woraus das Ganze nun hinauslaufen wollte. Als Prolog gefällt mir die Geschichte, als Kurzgeschichte wirkt sie unfertig.
    [tab=Punkte]ID: 37843
    A1: 1
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    A6: 1
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    [/tabmenu]

  • [tabmenu][tab=Was ich noch sagen möchte]Ich weiß, der Tab klingt nicht unbedingt wie ein Vorwort, aber das ist halt, was ich vor den Kommentaren noch sagen möchte.


    Zunächst: Ich hatte sehr viel Freude beim Lesen und es gibt absolut gar keine Geschichte in diesem Wettbewerb, die nicht irgendwo punktewürdig, geschweige denn schlecht ist. Das macht die Entscheidung natürlich recht schwer. Ich kann leider nur bei einigen begründen, warum sie keine Punkte bekommen. Bei Millionen Lichter fehlte mir das gewisse Etwas, bei Was uns am Leben hält und bei Das Erwachen der drei letztlich auch fehlten mir die Handlung, denn geschrieben war es toll. Spiegelbild wurde mir am Ende zu undurchsichtig, weil ich nicht mehr verstand, wer wer war und wer nun am Boden lag. Bei Das Medaillon der Elben und Schicksalhafte Begegnung würde ich durchaus weiterlesen, aber für diesen Wettbewerb fehlte mir der Abschluss. Ansonsten kann ich nur noch einmal betonen, dass wirklich alle Texte in diesem Wettbwerb gut und lesenswert waren/sind. Es tut mir leid, dass ich nicht mehr Punkte hatte. (Und dass ich hier Texte erwähne und andere nicht, ist keine weitere Abstufung. Bei den anderen kann ich nur nicht wirklich definieren, warum es keine Punkte gab.)


    Als zweites wollte ich noch sagen, dass mir aufgefallen ist, dass in wirklich vielen Texten (gerade auch zum jeweiligen Ende hin) Leerzeichen fehlten. Da es in eben recht vielen war, habe ich es nicht noch mal extra erwähnt, aber so etwas ist eigentlich ganz einfach zu verhindern, indem man den Text entweder durch Word o.ä. jagt oder selbst einmal Korrektur liest. Es ist einfach schade, wenn guten Texten dadurch "Schaden zugefügt" wird. Und es sind ja "nur" fehlende Leerzeichen, die eigentlich auffallen sollten.


    Aber nun zu dem, weshalb ich eigentlich hier bin. :3
    [tab=2 Punkte][subtab=Ihr Name war Halla und sie wollte die Welt]Ich weiß nicht genau warum, aber dieser Titel ließ schon eine gute Geschichte vermuten. Er wirkt einfach irgendwie professionell. Vielleicht ja, weil einige Buchtitel einen ähnlichen Aufbau haben. Vielleicht weil es kein Einworttitel ist und deshalb so sehr im Gedächtnis bleibt. Ich weiß es nicht genau, aber er gefällt mir wirklich sehr.
    Wir haben in diesem Text also eine Ich-Erzählerin, über die man fast gar nichts erfährt. Für mich etwas Neues. Normalerweise bekommt man mehr Einblick in das Innere einer Person, wenn diese die Geschichte erzählt. Hier ist Helena aber auch nicht unbedingt die Hauptperson. Es ist Halla. Man könnte es zwar durch den Titel vermuten, aber die Geschichte ist letztlich doch ganz anders. Ich weiß nicht, ob Helena das Mädchen mag bzw. beeindruckt ist von ihrem Auftreten oder ob die Kleine sie nur nervt. Man erfährt einfach so wenig und das beeindruckt mich irgendwie sehr. Auch diese Wendung, dass Helena scheinbar schon uralt ist und die Welt beherrscht, hätte ich nie erwartet. Sie gibt der Geschichte ihre Würze. Es ist eine Art "Oha"-Moment, weil man die Ich-Erzählerin so gar nicht kennt. Obwohl sie die Geschichte erzählt. Du verstehst etwas vom Schreiben und Geschichten-Erzählen. Nur eine kleine Sache: Wenn Helenas Bluse durch den Regen durchnässt ist, müsste es ihr Zeichenblock dann nicht auch sein? Hat sie keine Sorge, dass alles verschwimmt? Das ist, was mich während des Lesens am meisten verwirrte.
    [subtab=Das Erwachen]Ich finde es toll, wie du den Leser entführst; entführst auf eine Reise, die man keinem und wenn, dann doch jedem wünscht. Das Erwachen selbst nimmt eine relativ kleine Rolle in deiner Geschichte ein. Ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob Moka am Ende erwacht ist. Aber du beschreibst ihren Weg dorthin, einen Weg, der immer beschwerlicher wird, je näher sie dem Erwachen kommt. Wir beginnen in einem Nichts. Wahrscheinlich ist dies ihr Zustand vor dem Prozess des Erwachens. Der Teil, in dem sie noch komplett versunken ist. Dann kommen wir mit ihr in einen wunderbaren Wald, der von einem Piepen durchdrungen wird. Ich persönlich hätte ja den Vogel weggelassen, auch wenn du ihn als schönes Bild darstellst. Ich hätte nur in einem kleinen versteckten Satz einmal das Piepen erwähnt und dann erstmal nicht mehr. Dann kann man sehen, ob der Leser aufpasst. Sowas macht Spaß als Autor, kleine Dinge einzubauen, die erst später ihren Sinn erhalten. So bist du aber etwas direkter, was natürlich auch kein Problem ist. Nun begegnet Moka all den Leuten und Dingen, die Eigenschaften charakterisieren. (Lustig, dass die Treue wegrennt^^) Vielleicht sind das die Leute, die an Mokas Bett kommen und deren Gegenwart sie spürt. Gerade der Mann im Kittel lässt das vermuten, auch wenn ich schon vorher daran dachte. Übrigens habe ich, als sie den Wald fragte, zuerst gedacht, sie meinte das Fahrrad. Je näher Moka dem Erwachen kommt, desto schwieriger wird der Weg. Doch das Vertrauen ist noch da. Man könnte natürlich das Ende auch mit ihrem Tod interpretieren, aber das würde nicht so sehr zum Titel passen. Aber genau wegen diesem hätte ich mir eigentlich eine Erwachensszene gewünscht. Kommt sie nach dieser letzten Begegnung? Könnte ich mir vorstellen, dass sie erst wieder zu sich selbst finden musste, bevor sie komplett erwachen konnte. Eine "reale" Szene im Krankenhaus passt zwar eigentlich nicht zum Rest, aber hätte der Geschichte einen runderen Schluss verliehen.
    [subtab=Trick or Tweet?]Ein Text, der eigentlich recht wenig Handlung hat, keinen normalen Spannungsbogen, keine wirkliche "Geschichte". Aber sehr schön zu lesen ist. Mir gefällt dein Schreibstil, der selbst eine Geschichte über das Zurechtmachen an Halloween zum Leben erwecken lässt. Ich hatte viel Spaß beim Lesen. Du erzeugst ein Gefühl, dass man wirklich dabei ist, wenn diese Geschichte passiert. Ich würde es übrigens hassen, zu Halloween mit Fen zusammenzuwohnen.^^ Es geschieht nichts Außergewöhnliches. Ein paar Kinder klingeln und geben mit ihrer falschen Aussprache der Geschichte ihren Titel. Ich bin ein Fan davon, wie du das so interessant beschreibst. Auch das spätere Erschrecken konnte ich mir gut bildlich vorstellen. Ich weiß gar nicht, was ich noch großartig dazu schreiben soll; es gefällt mir einfach. (Hätte mal Abgabe dreizehn sein sollen. ^^") Ich hoffe, du nimmst es mir nicht übel, dass ich nur so wenig schreibe. Du kriegst gute Punkte. :3
    [subtab=Was vom Leben bleibt]Die Geschichte beginnt mit einem Traum, der allerdings auf Erinnerungen basiert, wie Arek von seinem Vater geschlagen wurde. Möglicherweise habe ich es vergessen, aber ich weiß gerade nicht, ob sein Vater ihn schlug, weil er homosexuell ist oder wegen etwas anderem. Tut mir schrecklich leid, wenn du es in dem Text erwähnst und ich es nur nicht mehr finde. So oder so ist es grausam und hat Arek nicht nur äußerlich gezeichnet. Aber er hat Raik gefunden. Und ich bewundere dessen Stärke; seine Stärke immer nur das Beste zu sehen. Er macht seine Sache gut. Und da kommt der Titel ins Spiel. Raik will das Beste aus dem machen, was ihnen vom Leben bleibt. Egal wie schlimm der Anfang war. Die Stimmungen von Titel und Geschichte ergänzen sich sehr schön.
    Man merkt, dass die Geschichte mehr aus Areks Sicht geschrieben ist, aber dennoch behältst du eine gewisse Distanz zu deinen Figuren, beschreibst mehr, was geschieht, als was in ihnen vorgeht und bringst diese Tiefe dann im Dialog. Ich denke beim Lesen, vor allem aber beim Schreiben sehr filmisch und hatte daher an deiner Geschichte meine Freude. Gerade am Gespräch. Die Handlung ist einfach gehalten, dafür ist der Hintergrund sehr tiefgreifend und sehr schön eingebunden.
    [tab=1 Punkt][subtab=Rache]Dieser Punkt ist für das Schreiben. Das Kreieren der Atmosphäre. Alles war dunkel und aussichtslos, was du darstellst, seit dem Moment, in dem du Guadrevoirs Tod beschreibst. Ich hab diese Geschichte in der Mobilen Version gelesen, bei der man auf dem Bildschirm nichts als Buchstaben sieht, was deiner Geschichte wirklich hilft, ihre komplette Wirkung zu entfalten. Es gibt nichts, außer dem Mädchen, das verzweifelt durch den Wald läuft. Ich muss sagen, ich bin kein Fan vom Ende. Happy Ends gefallen mir mehr, aber es passt einfach zu deinem Text. Wir wissen nicht, was genau zwischen Jenny und ihrem Mörder geschehen ist. Wir erfahren auch nicht, welches Pokémon die schreckliche Tat vollstreckt. (Vielleicht eine vorsorgliche Maßnahme, um keinem Pokémon zu schaden?) Wir wissen nur, dass es für Jenny zu spät ist.
    Wie gesagt, eine tolle schreiberische Atmosphäre, die du schaffst. Und je weniger Ablenkung man beim Lesen hat, desto besser wirkt dieser Text.
    [subtab=Perle]Ich mag die Geschichte nicht. Aber ich mag, wie sie erzählt wird, was in mir zunächst einen Konflikt ausgelöst hat. Aber da dies kein Gedicht ist, bei dem das Gefühl sehr hoch gewertet wird, gibt es einen Punkt für das Erzählen dieser Geschichte. Du erzählst sehr klar und unverschnörkelt. Selbst der Mord, den du vermutlich wegen der Jugendschutzbestimmungen unerzählt lässt, ist trotzdem klar erkennbar. Natürlich stellt sich die Frage: Wie kam das Mädchen in die Auster? Eine Frage, deren Antwort du uns schuldig bleibst. Und warum will sie nicht zurück?
    Man könnte deinen Erzählstil als "karg" bezeichnen - und genau das passt zum Ort und zum Fischer. An der See kommen Stürme, es gibt leere Strände und große Weiten. Genau wie "Rache" passt die von dir erzeugte Atmosphäre toll zum Text und dessen Inhalt. Übrigens ist mein erster Satz vermutlich etwas hart. Es ist rein gefühlstechnisch; weshalb du den Punkt für den Schreibstil verdient hast. Alles andere wäre unfair.
    [subtab=Das Ende]Dir fehlen Wörter. Zumindest um mir alles dieser Geschichte verständlich zu machen. Und das finde ich immer sehr schade. Ein paar hundert hättest du noch gehabt, aber ich weiß nicht, ob das gereicht hätte. Ich mag es ja sehr gerne, wenn mich eine Geschichte in einer Welt entführt, die aus der Fantasie des Autoren entsprungen ist. Ich habe auch nichts dagegen, sie nur in einem so kleinen Ausschnitt kennenzulernen, aber bei dir habe ich das Gefühl, du wolltest zu viel für diese Anzahl an Worten. Dennoch schaffst du es, in diese Welt zu entführen, was auf jeden Fall einen Punkt wert ist, denn du schreibst sehr gut, das wird niemand leugnen können. Vielleicht bin ich einfach nicht aufmerksam genug, um deine Geschichte komplett zu verstehen. Nur eine Frage, zu einer Sache, die mir absolut überhaupt nicht in den Sinn will: Warum sollte dieses Päckchen, das augenscheinlich Mynas Todesurteil darstellt, ein wärmender Schal sein? Wie kommt sie auf diese Idee? Selbst wenn du dem Leser nicht erzählen willst, aus welchen Gründen Myna bei Hyron gelandet ist oder warum sie diesen Brief erhält und was genau es damit auf sich hat, solltest du den Leser wenigstens darüber aufklären oder diesen Einschub weglassen. Er passt nicht so wirklich in die Situation.
    Die Einschübe erscheinen ein bisschen wie Lyrics. Wenn Pika! recht hat, könnte dies einer der "recycelten" Texten sein, dann fehlt aber eigentlich eine Angabe, vorher die Lyrics stammen. Da es aber keine gibt und auch Google mir nichts dazu sagen kann, gehe ich davon aus, dass der Text von dir stammt. Irgendwie fügt er sich sehr gut in die Geschichte.
    [subtab=Die Träne im Gesicht eines Roboters]Ich will ganz ehrlich sein, eigentlich sollte "Das Erwachen der drei" meinen letzten Punkt erhalten. Es stand sogar schon im Titel dieses Subtabs und dann habe ich mich doch noch umentschieden. Weil diese Geschichte erzählt werden musste und nicht ohne Punkte aus diesem Wettbewerb gehen darf. Ich kann nur nicht sagen, warum. Ich höre gerade auf mein Gefühl.
    Der Titel ist abstrakt und bekommt doch einen sehr konkreten Charakter dadurch, dass es sich dabei um ein Bild, gemalt von und durch die verstorbenen Geschwister ist. Ich würde es gerne vor mir sehen. Ich würde gerne wissen, wie genau du es dir vorstellst, aber ich glaube, egal wie gut du beschreiben kannst, eine Beschreibung erzielt niemals die Wirkung, die dieses Bild als solches hätte. Zumindest in Zusammenhang mit diesem Text. Diese Träne, diese fast unscheinbare Träne ist das Zeichen, dass vielleicht alles zu schwer ist. Aber sie ist so leicht zu übersehen. Viel zu leicht.
    Ich sagte, die Geschichte musste erzählt werden. Ich hoffe nicht, dass sie wahr ist, aber du zeigst, dass der Schein trügen kann. Es ist unwahrscheinlich, dass der Ich-Erzähler wirklich absolut nichts davon mitbekommt, dass sie vermisst werden. Es würde sicher in der Schule und bei den Freunden nachgefragt werden, ob jemand etwas weiß. Das ist eine Schwachstelle in deiner Geschichte. Ansonsten kann man sehr gut folgen. Du nutzt keine außergewöhnliche Erzählweise, aber da du hauptsächlich auch etwas Alltägliches erzählst, ist diese auch nicht notwenig. Man muss seinen Stil halt immer der Geschichte anpassen. Die Beschreibungen der Mädchen zu Beginn der Geschichte wirkt etwas gequetscht, aber das ist schreiberisch auch das einzige, das mir auffiel.
    Je länger ich über sie nachdenke, umso mehr berührt mich die Geschichte. Es wäre falsch ihr keinen Punkt zu geben. Sie musste erzählt werden.
    [tab=Zusammen]ID: 57311
    A5: 2
    A11: 2
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    A8: 1
    A10: 1
    A16: 1


    [/tabmenu]

  • [tabmenu][tab=Vorwort]Hallo zusammen ^^
    Da wären wir also, der letzte Wettbewerb dieser Saison neigt sich dem Ende zu und überzeugt zum Glück durch rege Teilnahme.
    Dass den Autoren so viel Freiheit gelassen wird, macht mich natürlich besonders neugierig darauf, was für Ideen sich diese einfallen lassen. Daher werde ich unter anderem die Idee berücksichtigen, wenn es um die Punktevergabe geht.
    Und da ich spät dran bin, fange ich jetzt doch einfach mal direkt an.
    [tab=Abgaben]
    Abgabe 1 – Regen im Meer
    Das ist unglaublich niedlich. Gleich bei der ersten Abgabe überzeugen mich die Idee und auch die Umsetzung. Der Fisch tritt mit jugendlicher Leichtigkeit, fast schon scheinbarer Naivität, auf, die möglicherweise auch mit der Verzweiflung der Einsamkeit einhergeht. Besonders hat mir gefallen, wie oft darauf hingewiesen wurde, dass er sich selbst, als Individuum, als wenig erwähnenswert empfindet. Das passt äußerst gut zu einem Schwarmfisch. Dennoch wird er von dem Leser definitiv als Individuum wahrgenommen. Irgendwie hat das dazu geführt, dass mir das erzählende Ich sehr sympathisch wurde.
    Etwas schade fand ich allerdings die zentrale Unterhaltung bzw. Handlung mit dem anderen Fisch. Es fiel mir etwas schwer nachzuvollziehen, warum der Protagonist so handelt, wie er es tut. Im Allgemeinen war dies mir persönlich etwas zu kitschig.
    Dennoch mochte ich diese Geschichte ziemlich gern, da mir ihr Charme ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert hat.


    Abgabe 2 – Rache
    Es geht gleich mit einer Abgabe weiter, die mir vor allen Dingen sprachlich sehr gut gefallen hat. Der Schreibstil erschien mir sehr flüssig. Wortwahl, rhetorische Mittel und Aufbau der Geschichte überzeugen. Außerdem finde ich es gut, dass das Pokémonfandom eingebaut wurde. Dabei wird auch Bezug auf die Mega-Entwicklung genommen und auch wenn ich persönlich kein Riesenfan dieser Neuerung bin, so erscheint es mir doch äußerst sinnig, dass ein Megareif als kostbares Stück auch Räubr anlockt. In diesem Fall spielt natürlich auch eine persönliche Fehde eine große Rolle.
    Leider liegt hier eines meiner Probleme. Denn der eifersüchtige, enttäuschte Ex-Freund ist leider überhaupt kein neues Motiv. An dieser Stelle fügt er sich zwar gut in die Geschichte ein, dennoch hätte mir persönlich eine andere Person besser gefallen. Ziemlich gestört haben mich gegen Ende aber auch die, mir etwas überzogen erscheinenden, Beschreibungen des Wahnsinns des Täters. Er scheint so überabgedreht, mit seinen rollenden Augen und dem Geifer, der aus seinem Maul tropft, dass ich unwillkürlich ein wenig grinsen musste. Es erschien mir in dieser Extreme einfach etwas unfreiwillig komisch.
    Ohne Zweifel ist dies aber eine wirklich gelungene Abgabe.


    Abgabe 3 – Entfesselt
    Wunderbare Umgebungsbeschreibungen zieren dieses Werk. Wirklich, ich konnte die Welt geradezu vor mir sehen. Vor allen Dingen das Skelabra, das seichte lilafarbene Leuchten. Im Allgemeinen lies sich diese Abgabe sehr flüssig lesen und konnte mich schnell in ihren Bann ziehen. Dazu trugen auch die schön gewählten Namen der Pokémon, die enge Beziehung zwischen Pokémon und Trainer und der Charakter letzteres bei.
    Im zweiten Teil der Geschichte kommt es dann zu einem Bruch in der Handlung, der mir leider nicht ganz so gut gefallen hat. Alles wird plötzlich sehr mysteriös und ich glaube, ich stehe auf dem Schlauch, da ich nicht wirklich dahinter komme, auf was der/die Autor/in anspielt. (Irgendwie muss ich bei der seltsamen angreifenden Kreatur allerdings immer an ein Deponitox denken). Dennoch gefiel mir der im Zentrum stehende Kampf, der wieder durch gelungene Beschreibungen glänzt. Auch die Übernahme des Trikephalo und der verzweifelten Kampf des Trainers gegen und zugleich um sein eigenes Pokémon war ziemlich lesenwert.


    Abgabe 5 – Ihr Name war Halla und sie wollte die Welt
    Diese Geschichte finde ich wirklich sehr toll. Eigentlich passiert nicht viel, dennoch hat sie einen herrlichen Charme und glänzt durch die, meiner Meinung nach, wirklich grandiose Idee. Wie so oft ist diese eigentlich recht simpel. Vor allen Dingen aber ist sie wunderbar umgesetzt. Der Regenbogen ist ein wirklich schönes Symbol für ein Wunder der Welt. Endlich ist einmal nicht Stärke oder militärische Intelligenz das Mittel zur absoluten Macht, sondern das Finden aller Wunder. Eine wirklich wunderbare Idee.
    Hinzu kommt, dass der Dialog sehr gelungen ist. Ich persönlich finde es immer sehr schwierig, einen glaubwürdigen Dialog zu schreiben. Hier wirkt er so ungezwungen und das, obwohl die beiden Sprechenden so komplett unterschiedlich sind und Helena selbst nur sehr wenige Worte verliert. Die Informationen über die Welt, die in dem Gespräch eingestreut sind, erscheinen nicht so, als wären sie nur für den Leser niedergeschrieben worden, sondern wirken natürlich.
    Mein einziger Kritikpunkt ist, dass sich die Handlung an manchen Stellen doch etwas zu ziehen schien. Das konnte meine Freude beim Lesen allerdings kaum mindern.


    Abgabe 8 – Perle
    Eigentlich kann ich immer wenig mit Geschichten über Seefahrer, Treibgutsammler und Menschen mit ähnlichen Berufen anfangen. Das liegt wohl vor allen Dingen daran, dass mich die Thematiken solcher Geschichten meist nicht interessieren. Aber dieses Werk hat mir gefallen. Gerald wirkt als Figur sehr glaubwürdig, genauso wie seine Tiere, die keine ungewöhnlich große Rolle einnehmen und doch stark unterstreichen, wie wichtig sie sind um ihn nicht gänzlich in Einsamkeit versinken zu lassen. Auch das Stilmittel des Mädchens als Perle erscheint mir als äußerst geschickt gewählt. Denn für Gerald wird sie sicher der größte Schatz sein, den er jemals finden könnte.
    Das Auftauchen des offenbar nicht Gutes im Schilde führenden Mannes markiert den Wendepunkt der Geschichte. Leider hat mich der schnelle Wechsel der Gefühle Geralds an dieser Stelle nicht wirklich überzeugen können. Es erscheint eher unglaubwürdig, dass er in der einen Sekunden daran denkt wie schrecklich es für die Eltern sein muss, ihre Tochter zu vermissen (auch wenn der Mann sicherlich nicht die Intention besitzt, sie zurückzubringen) und gleich im nächsten zur Axt greift. Ein Mord geht ja nun auch nicht so leicht von der Hand.
    Aber selbst wenn mir das Ende nicht ganz so gut gefallen hat, konnte mich der Rest des Werkes doch überzeugen.


    Abgabe 10 – Das Ende
    Auch hier ist es ein weiteres Mal die Umsetzung der Idee, die mir die Geschichte sympathisch macht. Der/Die Autor/in zeichnet in so wenigen Worten eine Welt, die ich als Leser gerne näher ergründen würde. Besonders das politische System macht neugierig, auch wenn man von dem Modell einer Terrorherrschaft, die nur gegenüber Rebellen ihr wahres Gesicht zeigt, schon ab und an in anderen Werken gelesen hat.
    In diesem Zusammenhang finde ich den inneren Monolog des erzählenden Ichs als vollkommen glaubwürdig. Zwar will sie rebellieren, aber ihr Leben nicht riskieren und so sehr ihr das System auch zu missfallen scheint, so sorgt ihre Erziehung doch dafür, dass sie etwas Stolz im Angesicht ihres baldigen Erwachsenseins verspürt. Das finde ich realistisch und es hebt sich angenehm von dem recht eindimensionalen Heldentum ab, von dem man doch oft liest. Die Frage, warum sie scheinbar zum Tode verurteilt wurde, bleibt offen. Vielleicht verfügten die Herrscher über eine solch große Macht, dass sie selbst ihre rebellischen Gedanken erkennen konnten?
    Nun geht die Geschichte an dieser Stelle noch ein wenig weiter. Die Erwähnung der Flucht der Protagonistin sorgt bei mir aber leider dafür, dass ich noch weniger das Gefühl habe, dass die Handlung ineinander geschlossen ist. Vielmehr erscheint die Kurzgeschichte nun wie ein Prolog.


    16 – Die Träne im Gesicht eines Roboters
    Zuletzt möchte ich noch etwas zu dieser Abgabe sagen. Die Art, wie der /die Autor/in die Entstehung der Freundschaft beschreibt erscheint mir logisch und ist schön zu lesen, auch wenn die Handlung etwas schwerfällig in Gang kommt. Im Allgemeinen ist die Geschichte emotional aber zugleich realistisch und verschließt somit auch nicht die Augen vor der allmählichen Auflösung der zuvor so tiefen Freundschaft durch kleinere Streitereien oder schlichtweg die seltener werdenden Treffen. Das Mittel des Bildes, das die Mädchen, deren Charakterzüge nur kurz angesprochen werden, weiter charakterisiert, steht wohl sogleich für Freundschaft und Verlust dieser.
    Leider fand ich es sehr schade, dass der/die Autor/in zuletzt zu einem solch radikalen Mittel wie Selbstmord griff, um die Freundschaft endgültig als verloren zu zeigen. Auch wenn so etwas natürlich leider passiert, wirkt es doch weniger glaubwürdig als der Rest der Handlung. Ein schlichtes “Aus-den-Augen-verlieren“ hätte mir persönlich etwas besser gefallen.


    [tab=Punkte]
    Damit wäre für mich dann wohl auch dieser letzte Wettbewerb beendet. Wie so viele vor mir schon erwähnt haben waren wirklich alle Geschichten durchweg auf einem sehr hohen Niveau und oftmals war es letztlich nur mein eigener Geschmack, der über die Punkte entschieden hat. An sich haben mir alle Abgaben gefallen, nur musste ich mich leider irgendwie entscheiden : (


    ID: 67941
    A1: 1
    A2: 2
    A3: 3
    A5: 3
    A8: 1
    A10: 1
    A16: 1


    1+2+3+3+1+1+1 = 3+6+3 = 12

  • Moin,


    [tabmenu]


    [tab='Vorwort']


    Wie immer hatten wir eine Vielzahl an guten und sehr guten Texten, sodass mir das Voting wieder schön schwerfällt. Werde versuchen, jeden zu berücksichtigen, wobei das wahrscheinlich unmöglich ist. Ich schreibe auch gar nicht so viel, weil das schon von den anderen erledigt wurde. Außerdem bin ich spät dran. Mafia und Uni brauchen so ihre Zeit, darum die Verspätung. Dann mal los.


    [tab='Kommentare']


    [subtab='A2']
    Holy Crap, das ist starker Tobak. Mir gefallen Beschreibung und Story sehr gut. Fehler finde ich auch keine neuen, und im Allgemeinen ist der Mix aus Action und Story gelungen. Gibt locker ein paar Punkte.


    [subtab='A3']
    Ein bisschen störend wirkt die Formatierung mit immer demselben "Ich" am Anfang. Reicht trotzdem nicht aus, um den Gesamteindruck zu trüben, denn die Idee mit dem Moor und dem Zettel am Anfang haben in guter Manier die Angst ausgedrückt, die auch am Ende mit dem Wort "flieht" dargestellt wurde. Gefällt mir.


    [subtab='A4']
    Okay, von "Seelenspiegeln" bin ich jetzt nicht so der Fan, aber die Atmosphäre finde ich super. Nicht jeder ist ein Freund großer Ansammlungen von Menschen, dieses Albinomädchen auch nicht. Ansonsten haben wir hier eine schöne, runde Abgabe, die gerne belohnt wird.


    [subtab='A7']
    Hier gab es schon Kommentare, daher halte ich es kurz. Ich finde es gut, wie hier die Pokémon als Protagonisten eingesetzt werden. Außerdem passt der Titel hervorragend.


    [subtab='A10']
    Kann mich hier nur Shiralya anschließen. An der Geschichte stimmt einfach alles, man liest flüssig durch, und auch das Ende ist extrem gut. Die Hauptperson gibt sich nicht geschlagen und versucht, ihrem Schicksal entgehen. Genau so muss es sein.


    [subtab='A11']
    Ah, Immanuel Kant und Genossen würden sich die Hände reiben. Sehr schöne Geschichte. Umgebung und Charaktere sind gut gelungen, außerdem finde ich die Idee geradezu genial. Das kann man sich richtig im Anime-Stil vorstellen - der Hauptcharakter befindet sich im finalen Kampf, fällt so halb in Ohnmacht, dann kommen "Mut", "Hoffnung", "Kraft" und vielleicht ein wenig Wollust zu ihm, und er kämpft weiter.
    Das aber nur am Rande.


    [subtab='A13']
    Genau in die Kindheit. Jetzt steht ORAS kurz bevor, und das hast du perfekt ausgenutzt, du Schlingel. Wie dem auch sei, sehr schöne Abgabe, haben auch andere vor mir schon gesagt. Die Sache mit Jirachi und Deoxys fand ich ebenfalls leicht konstruiert, aber dem Gesamteindruck schadet das nicht.


    [subtab='A15']
    Was haben wir hier? Schizophrenie? Psycho-Spielchen? Einen dämonischen Spiegel? Von allem ein bisschen, wenn man genug interpretiert. Ein wenig verwirrend wirkt das alles schon, da muss ich den anderen zustimmen, aber was wäre denn der letzte Wettbewerb der Saison ohne eine ordentliche Geschichte zum Nachgrübeln?


    [tab='Punktetabelle']


    ID: 46217
    A2: 2
    A3: 1
    A4: 2
    A7: 2
    A10: 1
    A11: 1
    A13: 1
    A15: 2


    Müssten auch 12 sein.


    [tab='Schlusswort']


    So, das wars auch schon wieder. Ich bin zwar selbst erst spät in die Season eingestiegen, dennoch hat es wirklich wahnsinnig viel Spaß gemacht. Außerdem finde ich es gut, dass zumindest in den letzten beiden Wettbewerben wieder ein paar mehr Leute mitgemacht haben - vielleicht sieht man diese Aktivität ja in der nächsten Saison durchgehend. Bis zum nächsten Wettbewerb!
    mfg
    Wollust
    [/tabmenu]

  • Platzierung

    Prozent

    Saisonpunkte

    1.

    Abgabe 11: Das Erwachen

    14

    Ja

    10.14%

    19 + 3 MP

    2.

    Abgabe 5: Ihr Name war Halla und sie wollte die Welt

    14

    Nein

    8.92%

    18 + 3 MP

    3.

    Abgabe 6: Irgendwann ein Lied

    12

    Ja

    8.76%

    17 + 3 MP

    4.

    Abgabe 8: Perle

    11

    Ja

    7.91%

    16 + 3 MP

    5.

    Abgabe 2: Rache

    12

    Nein

    7.64%

    15 + 3 MP

    6.

    Abgabe 7: Millionen Lichter

    10

    Ja

    7.35%

    14 + 3 MP

    7.

    Abgabe 9: Was uns am Leben hält

    11

    Nein

    7.01%

    13 + 3 MP

    8.

    Abgabe 14: Trick or Tweet?

    9

    Ja

    6.57%

    12 + 3 MP

    9.

    Abgabe 10: Das Ende

    10

    Nein

    6.37%

    10 + 3 MP

    9.

    Abgabe 12: Ein „wahrer“ Freund

    10

    Nein

    6.37%

    10 + 3 MP

    11.

    Abgabe 1: Regen im Meer

    9

    Nein

    5.73%

    9 + 3 MP

    12.

    Abgabe 17: Was vom Leben bleibt

    7

    Ja

    5.15%

    8 + 3 MP

    13.

    Abgabe 3: Entfesselt

    8

    Nein

    5.1%

    7 + 3 MP

    14.

    Abgabe 19: Mut aus Teig

    4

    Ja

    2.88%

    6 + 3 MP

    15.

    Abgabe 13: Das Erwachen der drei

    4

    Nein

    2.55%

    4 + 3 MP

    15.

    Abgabe 16: Die Träne im Gesicht eines Roboters

    4

    Nein

    2.55%

    4 + 3 MP

    17.

    Abgabe 15: Spiegelbild

    3

    Ja

    2.19%

    3 + 3 MP

    18.

    Abgabe 4: Donnerschock

    3

    Nein

    1.91%

    2 + 3 MP

    19.

    Abgabe 20: Schicksalhafte Begegnung

    2

    Nein

    1.27%

    1 + 3 MP

    20.

    Abgabe 18: Das Medaillon der Elben

    0

    Nein

    0%

    0 + 3 MP



    Und damit endet die offizielle Wettbewerbs-Saison 2014 im Fanfiction-Bereich! Ich möchte mich recht herzlich bei allen Teilnehmern bedanken und wünsche den Bestplatzierten Herzlichen Glückwunsch!

    ________________ஜ۩۞۩ஜ________________

    »Be the chaos you want to see in the world.«

    - Mollymauk

  • [tabmenu][tab=x]Hallo allerseits,


    ich möchte mich ganz herzlich für die Kommentare zur Geschichte bedanken und auf diese etwas näher eingehen.
    [tab=Kommentare]

    Die Story finde ich persönlich sehr süß gemacht. Das freundliche Vivillon, welches sich um Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft bemüht und das junge Pokémon an dessen Seite, welches mit sich selbst zu kämpfen hat und oft genug in einen inneren Monolog abschweift. Diesen Ansatz finde ich toll und dieser wird auch schön ausgebaut. Die moralische Botschaft finde ich gelungen.

    Das war mir auch besonders wichtig, dass die Charaktere nachvollziehbar handeln und mich freut es, dass die Botschaft gut bei dir angekommen ist.


    Was mir beim Lesen schwerfiel, ich habe nicht erkennen können, was für ein Pokémon da mit dem Vivillon spricht. Irritiert hat mich nämlich, dass Vivillon von einem Psiau gesprochen hat, das junge Pokémon aber davon spricht, dass sich
    dessen Eltern wünschen, dass er stark wie ein Pyroleo wird.


    Was ist es denn nun? Ein Psiau oder ein Leufeo? Sorry, wenn das wirklich untergegangen ist bei mir.


    Nachdem ich Izems Namen mal gegoogelt habe, und auf „die mit dem wuscheligen Haar“ gekommen bin, würde
    ich eher auf ein Leufeo tippen, auch wenn es zu dem kleinen Löwen noch nicht wirklich passt. ^^

    Da hast du recht, denn eigentlich sollte Izem für den "Löwen" stehen und der Name wird im Afrikanischen Raum gebraucht, ebenso wie Tamrat. Es handelt sich dabei, wie Vivillon erwähnt, tatsächlich um ein Psiau und die Bemerkung, dass es nicht wie ein Löwe aussähe, bezog sich dabei auf den Namen, der so quasi übersetzt wurde. Deswegen auch der Vergleich mit dem Pyroleo.


    Ich finde die beiden Pokémon zwar irgendwie sympathisch und der Dialog ist auch ganz nett, die Story geht so... Aber mir fehlt hier etwas, was die Geschichte besonders macht. Das war einfach so eine Geschichte, die lese ich, finde ich ganz unterhaltsam, aber ich verschwende nie wieder einen Gedanken daran. Ich kann noch nicht einmal genau sagen, was mir nun gefehlt hat, aber die Geschichte hatte einfach nichts, was mich gefesselt oder zum Nachdenken gebracht hätte.

    Was vielleicht am zu knappen Spielraum lag, der mir zur Verfügung stand, da 1500 Wörter für die Menge an Erzählung wohl zu wenig sind und deswegen ein Spannungsbogen fehlte. Dennoch danke für deine Worte.


    Wie eingangs erwähnt, ein recycelter Text. Da braucht man mir gar nichts anderes vormachen zu versuchen.

    Die Idee zu der Geschichte kam mir einige Tage vor Deadline und auch sonst habe ich nicht darauf geachtet, ob das Thema in der Saison schon einmal verwendet wurde, falls das deinen Zorn besänftigen kann.

    Doch trotzdem gefällt mir die Abgabe gut. Habe im Lyrics-Wetti auch mit dem Gedanken gespielt, diese Lyrics zu nehmen, weil ich das Lied mag. Ist hierin auch gut umgesetzt und mit Pokémon verschmolzen, ich hätte im anderen Wetti vielleicht auch dafür gevotet (hängt natürlich auch stark von der Konkurrenz ab). Der Stil ist sehr einfach gehalten und demnach nicht so meins, aber die Bilder, die zusammen mit den Lyrics gemalt werden, mag ich <3

    Danke, das freut mich zu hören! Die Botschaft des Liedes im Text zu zeigen war mir wichtig und war auch direkte Inspirationsquelle für den Verlauf.

    Den Autor möchte ich um eins ersuchen: Nicht "diese Anführungszeichen" zu verwenden. Ich persönlich mag sie nicht, und in Zukunft könnte es für so niedliche Abgaben eher Punkte von mir geben, wenn „diese Anführungszeichen“ verwendet werden ^^

    Auch hier ein Danke. Fiel mir bis jetzt gar nicht auf, dass Word die Anführungszeichen einmal umgestellt hat, aber das wurde so weit berichtigt.[/tabmenu]

  • [tabmenu]
    [tab=x]
    Nun, ich habe auch nicht damit gerechnet, dass es so gut wie beim Special werden würde, da ich schlichtweg keine Geschichte genommen habe, um zu gewinnen. Aber dennoch möchte ich auch einige Aussagen kommentieren, die mich an manchen Stellen erschüttert haben. Okay, ein Kommentar. Aber gut, wir werden sehen.
    [tab=Erläuterung]
    Es handelt sich bei dieser Geschichte tatsächlich um Vorkommnisse, die genau so passiert sind. In dieser Geschichte geht es nicht darum, irgendeinen Tiefsinn oder Moral zu suchen. Es geht nicht darum, selbst zu erkennen, dass es wichtig ist, dass man seine Freunde nicht aus den Augen verlieren darf. Natürlich sollte man es nicht. Ich weiß aber auch selbst, dass es nicht möglich ist, jede Freundschaft für die Dauer eines Lebens aufrechterhalten zu können. Das wäre nicht realistisch. Aber wie gesagt ging es mir auch nicht darum.
    Zuerst wollte ich eigentlich eine ganz andere Geschichte abgeben. Etwas abgeben, um zu sehen, ob ich neben einem Special überhaupt eine Chance habe.
    Dieser Plan wurde jedoch schon an dem Tag wieder eingestampft, als ich an meiner alten Schule war und das Bild (übrigens ein wirklicher Roboter, aber keine Träne, sondern ein durch die Qualität des Bildes erkennbares gequältes Lächeln) gesehen habe, als ich die Namen las, Menschen sah, die ebenso mit dieser Zeit verbunden sind wie ich, hab ich mich entschieden, etwas darüber zu schreiben. Nicht, um diesen Fall auszuschlachten, sollte das ansatzweise jemand nun glauben. Sondern als Zollen eines Tributs und wohl auch zu einem gewissen Grad zeigen, dass das Leben selbst nicht immer nur in die Richtung geht, dass man sich aus den Augen verliert. Nein, das ist nicht immer so. Das mag bei anderen Menschen mit anderen Erfahrungen andere Ansichten erwecken, aber bei mir eben nicht.
    Zudem war der Entschluss noch einmal umso fester, da sich inzwischen die dritte Person dieses Jahrgang getötet hat. Ein Jahrgang, der nicht wie alle anderen Jahrgänge darin ausuferte, dass jedes noch so kleine Geheimnis, jeder noch so große Skandal einfach weiter und weiter durch die Stufe brannte, bis es auch der Allerletzte wusste. Nein. So waren wir nicht. Wir haben nachgedacht und uns umeinander gekümmert. Wieso der Ich-Erzähler, der mich so widerspiegelt, wie ich zu der Zeit eben war, es erst vom Lehrer erfährt, ist aber vielleicht gar nicht so leicht zu erklären. Ich hätte Englisch und Mathematik nachgeschrieben, zwei Fächer, die für das Abitur wichtig sind. Die Personen, die ich in der Eingangshalle traf, waren Menschen, die wussten, wie wichtig mir die Zwillinge gewesen sind, die wussten, wie aufgeregt ich wegen der Klausuren war. Sie wollten einfach nicht dafür die Schuld tragen, dass ich die Klausuren verhaue. Menschen sind nicht immer rational und ich hätte es an diesem Tag so oder so erfahren (wie dann ja auch passiert ist), aber sie hatten eben gute Intentionen.
    Deswegen ist diese an der ein oder anderen Stelle genannte scheinbar fehlende Logik vielleicht richtig. Menschen sind nicht logisch. Realistisch ist nicht gleich logisch. Realistisch ist in so einer Geschichte menschlich.
    Aber wie bereits erwähnt, habe ich nicht erwartet, viele Punkte zu erhalten. Es ist bewusst keine Geschichte mit enormer Spannungskurve. Ich habe mich bewusst nicht darum bemüht, stärkere Spannungsbögen einzubauen. Denn in dem Moment, da ich das getan hätte, hätte ich die Geschichte in meinen Augen ausgeschlachtet. Und das wollte ich absolut nicht. Das wäre den Personen (deren Namen natürlich geändert wurden) nicht gerecht geworden.
    Okay, das war eine sehr viel längere Erklärung als erwartet. Nun gut.
    [tab=Kommentare]

    Ich mag die Logik nicht auseinander
    pflücken, aber wenn der schon wusste, dass sich die Mädchen ertränkt haben, dass muss eine ordentliche lange Zeit von der Bergung der Leichen bis zum genauen Ergebnis per Obduktion vergangen sein.


    Mittwoch abends verschwunden, da beide 18 Jahre alt sind, konnte erst relativ spät eine Vermisstenanzeige aufgegeben werden. Da beide mit Steinen befüllte Rucksäcke trugen, tauchten sie erst auf, als die Rücksäcke durch die schwache Strömung von ihnen abgelöst wurden. Sie wurden dann montags abends/nachmittags gefunden und dienstags wurde die Schule benachrichtigt.


    Meh. Das ist mal wieder so eine Moralapostel-Geschichte, dass man doch aufpassen muss, dass man immer für seine Freunde da ist und so weiter und so fort. Sorry, andere mag sowas vielleicht berühren und für andere mag das ganz tiefgründig und toll und weißgottwas sein, aber ich mag sowas nicht.


    Dazu hab ich ja etwas in der Erklärung gesagt. Finde Moralapostel-Geschichte aber in diesem Kontext wirklich grenzwertig. Pardon.


    Dass manche Freundschaften mal zu Ende gehen, ist doch ganz normal. Wenn diese Mädchen sich deswegen umbringen, dann finde ich das extrem übertrieben. Aber naja.


    Diese Mädchen haben sich nicht deswegen umgebracht und das wurde so auch gar nicht gesagt. Es gibt viele Gründe, die Menschen in diesen Lagen haben, die ihnen scheinbar keine Möglichkeit lassen, als sich selbst das Leben zu nehmen.


    Allerdings frage ich mich, warum das Ich den Tod der beiden Schwestern erst durch den Lehrer erfährt. Normalerweise verbreitet sich solche Kunde viel eher wie ein Lauffeuer unter den Schülern. Nichtsdestotrotz hinterlässt die Geschichte einen bitteren Nachgeschmack durch das Ableben der beiden.


    Zu dem Lauffeuer hab ich ja etwas gesagt, aber ich sehe durchaus, dass das an anderen Orten und in anderen Stufen durchaus so passiert. War bei uns aber nicht so.


    Ich sagte, die Geschichte musste erzählt werden. Ich hoffe nicht, dass sie wahr ist, aber du zeigst, dass der Schein trügen kann.


    Auch darum ging es mir. Das Traurige ist einfach, dass man so etwas eigentlich immer erst erkennt, wenn es zu spät ist. Wir sind schließlich alle keine Experten gewesen und haben es als nicht so krass eingeschätzt. Fehleinschätzungen sind leider alltäglich, aber manchmal hat es eben extreme Nachteile.


    Es ist unwahrscheinlich, dass der Ich-Erzähler wirklich absolut nichts davon mitbekommt, dass sie vermisst werden. Es würde sicher in der Schule und bei den Freunden nachgefragt werden, ob jemand etwas weiß. Das ist eine Schwachstelle in deiner Geschichte.


    Das ist montags passiert, bevor sie schlussendlich entdeckt worden sind. Wie in der Geschichte erwähnt, waren zu dem Zeitpunkt so viele Lehrer krank oder abwesend, dass wir kaum Unterricht hatten. Montags hatte ich bis 9:30 Schule. Und da der Kontakt zu den Beiden zurückging, wurde ich nicht befragt. Der Kontakt war ja nicht erst wenige Tage so still, sondern schon ein Jahr fast in dem Maße.


    Auch wenn so etwas natürlich leider passiert, wirkt es doch weniger glaubwürdig als der Rest der Handlung.


    Siehe Erklärung. Glaubwürdigkeit ist manchmal auch nur ein Schein.
    [tab=Ende]
    Im Endeffekt bin ich mir unschlüssig, ob es richtig war, die Geschichte einzusenden. Ich bin immer noch der Meinung, dass es wichtig und richtig war, diese Geschichte zu schreiben und zu zeigen, dass man nicht immer sehen kann, wann etwas realistisch ist. Dennoch ist es natürlich eine wahre Geschichte und die haben in solchen Fällen häufig etwas sehr Bitteres an sich. Sollte das so sein, tut es mir leid.
    [/tabmenu]

  • Juhu, ich hab das Schreiben nicht verlernt.^^


    Ich freue mich wirklich über den dritten Platz, zumal das eine sehr spontane Aktion war. Ich hab diesen Text am 25. geschrieben und abgeschickt, weil ich einen Text über einen Typen schreiben wollte, der jemandem beim Singen zuhört, ohne dass es bemerkt wird. Und da ich gerade dabei war dieses Lied zu singen, wurde es Inhalt dieser Geschichte. Das Lied exestiert also tatsächlich. Es ist von mir geschrieben und soll (hoffentlich) einmal einen ebenfalls starken inhaltsprägenden Charakter in einer längeren Geschichte werden. Der Titel des Liedes, welcher lustigerweise in der Geschichte keine Erwähnung findet, ist "If there was a Song" und genauso soll (hoffentlich) auch einmal besagte Geschichte heißen. Nun @Foxhound`71 habe ich mir gedacht, dass ich den Titel in diesem Wettbewerb eh mit Übersetzung einreichen würde und so auch gleich eine deutsche Übersetzung nehmen könnte. Ich hab also zwischen "Gäbe es ein Lied", "Wäre da ein Lied" und "Irgendwann ein Lied" überlegt, wobei letzterer Titel hinzukam, weil Patrik in dieser Geschichte das "Irgendwann" thematisiert. Aus diesem Grund und weil er irgendwie am besten aussah, habe ich mich dann für diesen Titel entschieden.
    @Pika!, wie ich oben vielleicht schon angedeutet habe, dies war nicht als Liebesgeschichte gedacht. Sie weist zwar viele Kriterien einer solchen vor, aber ehrlich gesagt kann ich nicht genau sagen, was sich daraus ergeben wird. Erst im Laufe des Schreibens habe ich mich dazu entschieden, Nala als Sängerin zu wählen. Nala hat eine besondere Rolle in "If there was a Song", denn damit diese Geschichte erzählt werden kann, muss sie sterben. Die Geschichte stützt sich auf die Tatsache, dass Nala Selbstmord begeht und niemand so wirklich weiß, warum. Das ist grausam, aber es passiert auch noch ein bisschen, bis diese Geschichte spielt. Es vergehen ungefähr zehn Jahre. Und momentan kann ich nicht sagen, ob dieser Text nicht doch Hoffnung schenkte.
    Ach und @Rusalka, in dem Zusammenhan, sie hat nicht geübt. Sie hat einfach gesungen, was sie fühlte. Und ja, dafür kann man schon mal ein und dasselbe Lied öfter hintereinander singen. Ich glaube übrigens nicht, dass sie bisher schon irgendjemand so hat singen hören.
    Im Endeffekt habe ich mir einfach das Lied genommen und ein bisschen beschrieben. Oder auch ein bisschen mehr. @Färöer es hat viel Spaß gemacht, die Musik so zu umschreiben. Manchmal muss das einfach sein und wenn es positiv auffällt, dann bin ich umso glücklicher damit, denn ich hatte viel Spaß dabei, mir diese Metaphern zu überlegen und auszuformulieren. Ich glaube, ich habe noch keinem meiner Lieder jemals so viel Beachtung geschenkt.^^"
    Was allen, nicht nur euch, sondern auch mir aufgefallen ist, ist das Ende. Ich bin selbst nicht hundertprozentig zufrieden damit, war es auch nicht, als ich es geschrieben habe. Zunächst zu Foxhound, die den Schlusssatz als positiv ansah: Ja, so sollte er sein. Dass der Text etwas schwer wurde, mag daran liegen, dass ihm nun das Lied fehlte, aber dieser Schluss sollte den Anfang noch mal aufleben lassen. Außerdem fehlt da ein Absatz nach "Er öffnete die Tür.", welcher den Bruch noch deutlicher gemacht hätte. Der Grund aber, weshalb ich das doch so offene Ende so habe stehen lassen, ist nicht, dass man den Text so vielleicht als Kurzgeschichte ansehen könnte, sondern dass ich beim Schreiben viel zu filmisch denke. Bei einem Film hätte ich Nalas Gesichtsausdruck gezeigt, wie versteinert starrt sie Manuel an, völlig überrumpelt. Dann schwarz. Aber nichts hätte die Stille mehr durchbrochen und jedes Wort, das ich schreibe, wird erzählt. Ich wollte mit dieser Aussage enden, die so gesehen Patriks komplette Bemühungen, unbemerkt zu bleiben, zunichte macht. Eigentlich kam auch diese ziemlich spontan, aber ich finde, sie passt schon zum Text. Und egal, was ich tat, dieser Satz sollte der letzte der Geschichte bleiben. Ich werde mal damit experimentieren, Nalas Reaktion in den davorigen (Begleit-)Satz einzubauen, denn glücklich bin ich, wie gesagt, mit dem Schluss auch noch nicht.
    Und zu guter Letzt: @Kiriki-chan, es freut mich ja, dass du die Beschreibungen schön fandest, aber ein bisschen mehr Diplomatie hätte ich dir zugetraut.


    An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich für die netten Kommentare und die Punkte bedanken. Und herzlichen Glückwunsch an all die anderen tollen Texte, aber ich hab die ja schon weiter oben gelobt.^^
    LG
    ~Shira Seelentau


    P.S. @Paya, warum hast du nicht alle Texte kommentiert? Ich hätte so gerne einen Kommentar von dir gehabt. ;A;

  • [tabmenu][tab=Yo.]Was für ein seltsamer Wettbewerb. Erst lauter seltsame Abgaben und dann steht keine Abgabe, der ich Punkte geschenkt habe, auf dem Treppchen... Seltsamer Wettbewerb. ._.


    Und was habe ich aus diesem Wettbewerb gelernt? So einiges.

    • Nicht mit Erzählperspektiven rumspielen, das versteht kein Schwein. Lieber schön konventionell bleiben.
    • Nicht voten mit schlechter Laune (aber die war die letzten zwei Wochen sowas von unumgänglich... Tut mir leid, wenn ich eure Abgaben zu sehr verrissen habe... Nein, ehrlich. Das soll nicht wieder vorkommen. Und wenn ich in Zukunft nur zu denen was schreibe, die auch Punkte bekommen...)
    • Immer nett sein beim Vote, so schwer es auch fällt.
    • Einer Kiriki kann man keine Diplomatie zutrauen.
    • Auch ein blaues Caesurio hat Momente, die weniger schillernd sind.

    Naja, lassen wir diese dunkle Stunde eine dunkle Stunde sein. Ich sag noch schnell was zu meiner Geschichte und den Kommentaren.
    [tab=Spiegelbild? Was wollte diese Geschichte uns sagen?]Nun, da das wohl keiner verstanden hat, will ich erklären, worum es in der Geschichte geht.
    Wie ihr sicher festgestellt habt, gibt es zwei Akteure, die abwechselnd als "ich" oder "Spiegelbild" auftreten. Dabei handelt es sich aber nicht wirklich um ein Spiegelbild des jeweiligen Ichs. Der eine von beiden ist das Original und der andere ist ein Klon. Das wollte der letzte Satz ausdrücken.
    Der Klon ist davon überzeugt, das Original zu sein (aus welchem Grund auch immer, Logiklücken ftw!) und das wirkliche Original geschaffen zu haben. Die folgende Handlung sollte mehr oder weniger verständlich sein.
    Original weiß (aus welchem Grund auch immer, Logiklücken ftw!) nicht, dass es einen Klon hat, begegnet diesem, tickt aufgrund dessen Worten aus, geht mit einem Messer auf den Klon los, wird aber letztendlich selbst getötet.
    Ist die Geschichte nun verständlicher? Ich hoffe doch. Leider ist sie nun auch unspannender. :(
    Auf die Idee kam ich übrigens, als ich dieses Lied (und vor allem das dazugehörige Video) gesuchtet habe. Da gehts ja auch um nen Klon und so...
    [tab=Rekommis][subtab=Foxy]

    Ähmmm...tut mir jetzt ehrlich leid, wenn ich das sage, aber ich kapier die Geschichte irgendwie nicht. Sogar nach zweimaligen Lesen fällt es mir schwer, die Grundstruktur herauszufischen und den Kern des Textes zu verstehen.

    Danke für das Kompliment. Es war immerhin Sinn der Sache, dass das Ding total undurchsichtig ist.


    Zitat

    Ich verstehe den Twist zwischen Spiegelbild und „Original“, kann aber den weiteren Verlauf nicht nachvollziehen. Problem dabei ist, dass zu oft zwischen den Perspektiven hin und her gewechselt wird, wodurch ich den Faden verliere. Am Ende wird alles so dermaßen verfilzt, dass ich nicht mehr weiß, wer eigentlich wer ist und was eigentlich was.

    Und auch hier habe ich mein Ziel offensichtlich erreicht. Ich kann selbst nicht mehr genau sagen, wer am Ende nun wer ist. Und nein, das ist nicht schlecht, das beweist nur, dass es genau so wirkt wie es soll.


    Zitat

    Zudem finde ich es unlogisch, wenn man mitten auf der Straße eine Scheibe zerbersten lässt, ohne dass Passanten das mitbekommen. Gut, die Gegend scheint ein wenig heruntergekommen, aber selbst da werden doch wohl ein paar Leute auf jemanden aufmerksam, der mit seinem „Spiegelbild“ herumspielt und am Ende in einer Blutlache herumschwimmt.

    Da ist wohl was dran... Aber wer weiß, um was für eine Uhrzeit das ist, vielleicht sind schon alle im Bett... :rolleyes:


    Zitat

    Tut mir wirklich leid, aber mir war das Ganze ein wenig abstrus.


    Die Idee war gut, da kann ich nicht meckern, nur die Umsetzung behagte mir einfach nicht.

    Die Idee hab ich doch mit der Umsetzung, wie sie jetzt ist, in die einzige für mich wirklich sinnvolle Richtung gelenkt... :verysad:
    [subtab=Kikirikiii]

    Und schon wieder stirbt jemand... Muss ich mir Sorgen um euch machen?
    Wenn ich das richtig verstanden habe, bringt hier ein Klon sein Original um. An sich finde ich die Idee gut, allerdings habe ich ziemlich schnell den Überblick verloren, wer von den beiden nun wer ist, da die Erzählperspektive einfach ohne Vorwarnung wechselt. Allerdings unterstützt dies wiederum die Wirkung der Geschichte, zusammen mit dem Umstand, dass das jeweilige Gegenüber immer nur als "Spiegelbild" bezeichnet wird und man dadurch bis zum Schluss nicht sicher weiß, was für eine Art von "Spiegelbild" der Ich-Erzähler nun vor sich hat.

    Wow, du hast also tatsächlich bemerkt, dass es um einen Klon geht? Dann kann ich damit ja doch nicht ganz so versagt haben... :)
    Ich habe da auch den Überblick verloren, wie bereits gesagt war das Absicht. Man soll gar nicht sicher wissen, wer nun wer ist.
    Wenn du willst, kannst dir gern Sorgen um mich machen, muss aber nicht sein. :3
    [subtab=Rusalka]

    Eine äußerst verwirrende Geschichte, die mehrere Male ohne Muster oder Erkennungszeichen die Perspektive wechselt und dadurch aber eine interessante Sichtweise auf das Geschehen erzeugt. So erfährt man oftmals von Dingen, die später vom Gegenüber wieder aufgegriffen werden. Durch die Bezeichnung von „Ich“ und „Spiegelbild“ wird diese Wechselspiel gekonnt verschleiert, was allerdings auch erst mit zweimaligem Lesen deutlicher wird. Durch diese Umsetzung erfährt man bis zum Schluss zwar nicht, wer nun von beiden das Spiegelbild ist, allerdings ergeben sich dadurch deutliche Probleme mit der Erkennung der Charakters.

    Und, hast du meine Geschichte wieder als die meine identifizieren können, so wie bei den Gedichten? :3
    *hust* Ja, das soll verwirrend sein. Wenn du es als verwirrend bezeichnest, nehm ich das einfach mal als Kompliment. :3 Dass du das interessant findest, natürlich auch. :rolleyes:
    Das "Spiegelbild" ist am Ende der, der überlebt.
    Ich freue mich über deinen doch ziemlich positiven Kommentar. (Nein, im Ernst. Ich hatte erwartet, dass jeder die Geschichte total schrecklich finden wird, weil keiner sie blickt.)
    Also das mit der Erkennung des Charakters hab ich jetzt irgendwie nicht verstanden... ._.
    [subtab=Shira]

    Spiegelbild wurde mir am Ende zu undurchsichtig, weil ich nicht mehr verstand, wer wer war und wer nun am Boden lag.

    Konntest du die Geschichte nicht ausführlicher auseinandernehmen? ;(
    Aber trotzdem danke für die Bestätigung, dass meine Geschichte ihren Zweck erfüllt und dich verwirrt hat.
    [subtab=Woll(l)ust]

    Was haben wir hier? Schizophrenie? Psycho-Spielchen? Einen dämonischen Spiegel? Von allem ein bisschen, wenn man genug interpretiert.

    Nö, eigentlich nur einen Klon. ._. Außer, wenn man genug interpretiert, natürlich.

    Zitat

    Ein wenig verwirrend wirkt das alles schon, da muss ich den anderen zustimmen, aber was wäre denn der letzte Wettbewerb der Saison ohne eine ordentliche Geschichte zum Nachgrübeln?

    Schön, dass es dich zumindest ein wenig verwirrt hat. :3
    Nachgrübeln? Ich wollte eigentlich nur unterhalten. Aber wenn sie dich zum Nachgrübeln gebracht hat, dann finde ich das auch toll.
    Danke für die beiden Punkte, da hab ich mich wirklich gefreut wie ein kleines Kind an Weihnachten. :3
    [tab=Schlusswort]Wozu mache ich diesen Tab hier? Keine Ahnung.
    Die Geschichte zu schreiben hat wirklich Spaß gemacht, das Voten im Nachhinein gesehen nicht, nur die Punktzahl lässt ja etwas zu wünschen übrig... Was solls, wir sehen uns spätestens nächste Saison in alter Frische! :thumbup:
    LG, Kiriki~[/tabmenu]

  • Moin,
    wollte an dieser Stelle mal kurz anmelden, dass Wollust als eine der sieben Todsünden interpretiert wird, und nicht als Wolllust, die nur dann aufkommt, wenn einer so richtig Bock auf Stricken hat. Ist übrigens in der Punktetabelle auch mit dreifachem L.
    Ansonsten auch danke an die ganzen Voter, war zwar keine Glanzleistung diesmal, aber vom Plot her ungefähr so spannend wie mein innerer Monolog damals, und da gab es sogar noch weniger.


    mfg
    Wollust

  • IN BEARBEITUNG NOCH NICHT LESEN Ich habe fertig xD KA wieso den Bearbeitungsstatus dieses Kommentars nur alle so lol fanden, aber hey ...egal ^.^


    [tabmenu]
    [tab=I'm Loki of Asgard]
    Sorry für die strangen Tabüberschriften, und vielleicht Hallo erstmal ^^, aber ich bin zur Zeit so in Loki Stimmung (@'Wollust': Ich liebe dein Profilbild ^^)


    ich weiß ja nicht ob ihrs schon wusstet, aber ja ich kann auch mal ein Rekommi hinterlassen ^^ Ich bin nur meist zu faul dazu oder ich bin zu beleidigt um allen zu antworten. Da ich aber niemand ausschließen will, antworte ich gar nicht xD Dumme Logik, I know. Aber so bin ich halt :P ähm ja, das hier ist also eine Art Vorwort, und viel will ich euch auch nicht damit aufhalten. Nur dachte ich, es sollte vielleicht was drin stehen, wie ein nettes Hallö oder so in der Art. Ich habe jetzt auf alle Fälle vor den paar lieben Leuten zu antworten, die meine Geschichte kommentiert haben und ich habe vor euch darüber zu informieren wieso ich das Ding geschrieben habe, und was es auf sich hat! Nun denn los gehts ^^
    [tab=And I'm burned with glorious purpose]
    Ich habe lange überlegt, was ich abgeben will, hatte ursprünglich auch eine andere Geschichte im Sinn, doch dann änderte sich meine Meinung. Denn mir ist was passiert, was mich echt ...getroffen hat. Ich weiß, ich sollte das nicht tun, denn immer wenn ich es tue, bekomme ich einen Stich ins Herz, doch mein Fiktiver Charakter ist nicht so ganz fiktiv wie man wohl glauben mag. Denn ich schrieb diese Geschichte um meinen Gefühlen Luft zu machen. Sprich sie basiert auf einer wahren Gegebenheit, also ist Saphira in Wirklichkeit das kleine Bonnie-chan... ich weiß ich sollte aufhören mich in Geschichten zu setzen - als ich das das letzte Mal gemacht habe, wurde mein Charakter(meine Persönlichkeit) gedisst und ich war ziemlich depri, aber ich konnte nicht anders...ich fühlte mich so verletzt, fühlte ich so benutzt, so betrogen und verraten und ich musste dieses Gefühl irgendwie los werden. Ich hörte Musik - half nicht, las FF über meine OTP's - half nicht, sprach mit Freunden - half nicht, kuschelte mich an meinen Hund, der seinen Kopf liebevoll auf meine Schulter legte (in der ersten Version der Geschichte kam mein Hund vor, doch ich hatte 1000 Wörter zu viel, also musste er dran glauben) und auch das half nicht. Und dann dachte ich mir, Bonnie...was hat dir bis jetzt immer geholfen, um deinen Gefühlen Wind zu machen? Schreiben. Schreiben gibt mir Kraft, es hilft mir und ist eine Art Ventil für mich. Eine Art Taschentuch wenn ich weine, ein Pflaster, wenn ich Blute und eine Art Decke wenn ich Friere. Kennen bestimmt einige, also muss ich das nicht weiter ausführen. Ein paar Dinge sind geändert, doch die Gefühle sind alle die meinen und das Chatgespräch hat genau so 1:1 statt gefunden. Hab ich einfach aus FB kopiert. Wieso ich das dann abgegeben habe? Hmm...ich hatte das Bedürfnis dazu...und vielleicht wollte ich mir einfach von Fremden Leuten sagen lassen, dass "Christopher" ein Idiot ist ...


    [tab=When do we start?]
    @Rusalka:

    Zitat

    Was macht einen wahren Freund aus? Das ist allerdings eine gute Frage und in meinen Augen hast du sie innerhalb der Geschichte nicht aufgelöst, was in meinen Augen größtenteils an Saphira selbst liegt. Ihre Einstellung zur Homosexualität wird mit Aufbringen des Themas schnell klar, allerdings ist ihr Verhalten aufgrund Christophers Aussage nicht nachvollziehbar, da sie überreagiert und nun plötzlich alles von sich stoßen möchte; ebenfalls ihre Freundin und das ist ein eher falscher Ansatz, solch ein Thema zu umschreiben. Von diesem Schnitzer abgesehen war die Einleitung äußerst gelungen und du hast Saphiras Alltag gut umschrieben. Erst im späteren Verlauf nach dem Chat äußern sich einige Längen, die den Text selbst etwas zäh werden lassen, durch die bildlich vorstellbare Gefühlsbeschreibung allerdings wieder wettgemacht werden.


    Ich las das und saß zuerst verwirrt da, denn wie gesagt, ich bin Saphira und genau so habe ich reagiert, nur das es kein Telefonat sondern ein Gespräch von Face to Face war...also handle ich unlogisch und falsch? ?( Ja ich bin ein sturer Mensch, doch der Typ ist dumm und ich halte meine Reaktion und die von Saphira nicht für übertrieben, denn so etwas zu behaupten - heutzutage - finde ich immer wieder das letzte. Saphiras Reaktion ist stark, ich weiß, aber ich finde die von .... himmel wie hab ich meinen Charakter noch mal genannt, Magdalena? Glaube schon xD genauso übertrieben :P Ja ich hab schon gehört, dass ich manchmal zäh bin. Tut mir Leid, ich werde versuchen das zu ändern ;)


    @Kiriki-chan:

    Zitat

    Yippie, eine homosexuelle Kampfrede, darauf hab ich schon den ganzen Tag gewartet...Also was ich mich beim Lesen gefragt habe: Warum schreibt dieser Christopher Saphira überhaupt an? Die können sich offensichtlich gegenseitig nicht ausstehen. Wenn ich jemanden nicht mag, dann schreib ich den auch nicht an.Ansonsten... Chatgespräch stilecht mit Groß-/Kleinschreibungsfehlern, allerdings hätten da wohl auch noch ein paar andere Rechtschreibvehler gut reingepasst, wer achtet beim chatten schon auf sowas.Ich konnte mit der Ich-Erzählerin recht gut mitfühlen, ihre Wut und Verzweiflung kamen gut rüber.Viel Spaß mit den Punkten und so.


    Ja was wäre ein Wetti ohne Homosexuelle Kampfrede xD Wobei das ja nicht einmal im Vordergrund für mich stand. Es ist ein netter Nebeneffekt, der sich ergeben hat ^^ Ja, das ist eine gute Frage...weil er dumm ist? Sollte ich je die Antwort kennen, gebe ich dir bescheid, doch ich glaube ich werde wohl nie wissen was der Typ überhaupt wollte. Ja ist ja auch 1:1 kopiert, also von dem her xD Ich kann nix dafür das der Typ zu dumm ist um auf Rechtschreibung zu achten xD Hach bin ich wieder böse xD Danke wenigstens eine die sagt ich übertreibe nicht ^^


    @Foxhound`71:

    Zitat

    Interessanter Titel, vor allem, weil das „wahrer“ in Anführungszeichen geschrieben steht. Mal sehen, was sich daraus mit dem Textinhalt interpretieren lässt.

    Ich mag meinen Titel ^^ Und das ist glaube das erste mal, dass mein Titel jemand gefällt, also danke ^^


    Zitat

    Es geht hier also um eine Art Vertrauensbeweis unter Freundinnen. Problem nur, wenn sich die eigentlich beste Freundin keine eigene Meinung bildet, sondern auf dem Fundament ihres Freundes aufbaut, weil sie es für selbstverständlich hält. Das sie dabei aber eine tiefe Wunde schlägt, ist völlig irrelevant. Die Ich-Erzählerin hat ein Thema eingeschlagen, welches von vielen Menschen unterschiedlich aufgefasst wird und die nicht jedermanns Meinung teilt. Es geht um Homosexualität. Meiner Meinung nach darf jeder die Sexualität ausführen, zu der er sich am ehesten hingezogen fühlt, und finde, dass man auch darüber vernünftig diskutieren kann. Man kann nicht behaupten, es gebe nur echte Liebe zwischen Mann und Frau und gut ist. Man sollte sich dessen ruhig mal bewusst werden und darüber nachdenken.


    Wahr und weiße gesprochen. Ich habe nichts an zu fügen.

    Zitat

    Nur leider trifft die Ich-Erzählerin auf so wenig Verständnis und auf zu viel Inkompetenz, dass ich ihren Gefühlsausbruch durchaus nachvollziehen kann.

    Genau meine Worte. Du sprichst mir echt aus der Seele ^^

    Zitat

    Vor allem, weil sie wohl eben in diese Richtung Sexualität geht und nun einfach nicht mehr die Kraft und die Chance hat, sich jemanden anzuvertrauen.

    Wenn ich jetzt mit "Ja" antworte oute ich mich wohl, hmm... aber im prinzip auch wieder toll erfasst. Wow bin ich kreativ beim Re-Kommi verfassen xD


    Zitat

    Nimmt man nun den Titel hinzu, wird einem das ganze Ausmaß erst recht bewusst. Problem hierbei ist, dass auch ein echter Freund nicht stets die gleiche Meinung teilen kann, man kann es aber, wie ich oben bereits erwähnt habe, vernünftig angehen und darüber sprechen.Dennoch passt der Titel. Zudem weiß der Text die richtigen Gefühle an den richtigen Stellen zu vermitteln. Zwar sind die Gefühlsausbrüche manchmal ein wenig heftig, aber im Großen und Ganzen gefällt es mir. Der Text ist nicht ganz fehlerfrei, aber das stört nicht wirklich beim Lesen.


    Ich habe mich sehr über dein Kommi gefreut, weil du genau meine Gedankengänge zu Papier gebracht hast und die Story genau so reflektiert hast, wie ich sie niederschrieb und wie ich wollte, dass sie gesehen wird. Ich musste bei dem Kommentar lächeln, weil es mir Kraft gegeben hat...danke dafür :)


    @Färöer:

    Zitat

    Was bei dieser Abgabe am meisten ins Auge sticht und das im positiven Sinne ist die Tatsache, dass die tatsächliche Orientierung der Hauptfigur eigentlich bis zum Ende der Geschichte nicht ganz klar ist. Dass man bis zum Schluss nicht ganz weiß, ob Saphira wirklich homosexuell ist, oder einfach nur überreagiert, wenn jemand etwas sagt, was ihr nicht passt, baut Spannung auf, die mich am meisten zum Weiterlesen angeregt hat. So vergebe ich deswegen und wegen dem sehr guten sprachlichen Stil, obwohl ich eigentlich Geschichten über Themen, die in der Gesellschaft schon fast theatralisch diskutiert werden, nicht mag, doch (im Vergleich) viele Punkte.


    Gleich im ersten Kommi so gelobt zu werden, erfreut doch sehr, also danke ^^ So ...ich hab es oben bei Foxhound'71 schon angedeutet...ich selbst weiß nicht ob Saphira Homosexuell ist. Ja ich als Autorin sollte das vielleicht wissen, tue ich aber nicht. Ich hab es bewusst offen gelassen, weil es vielleichte eine Mischung aus beidem ist. Irgendwie Rede ich mal wieder nur Schrott... xD Hey hey aber was ist den ein Wetti ohne Kampfrede? Die muss einfach rein, sonst fehlt hier was xD


    @Pika!:

    Zitat

    Freie Kurzgeschichte, oder auch: „Eure Chance, Abgaben, die ihr nicht mehr rechtzeitig zu früheren Wettbewerben fertig bekommen habt, doch noch in einen Wettbewerb zu hauen!“No offense, aber es ist doch teils sehr auffällig, dass manche Abgaben ein Thema haben, das so schon in früheren Wettis dieser Saison verlangt war. Ich will nicht ins Detail gehen, aber wenn man ein bisschen darauf achtet, merkt man es sehr… und ich finde das schade. Da gibt man uns die Möglichkeit, eine völlig eigene Geschichte zusammenzutippen, und dann recycelt man nur ein altbackenes Thema? Nun ja, wems gefällt oder wer Lust darauf hat, der mag es doch gerne tun, aber mir sagt das überhaupt nicht zu…


    Obwohl du mir kein Kommi hinterlassen hast, kommst du hier trotzdem zur Erwähnung, weil ich mir beim Lesen dachte: Hihi Bonnie-chan der meint da sowas von dich. Ja ich habe beim Chatgespräch Wetti nicht mitgemacht, obwohl ich wollte, aber das liegt daran, weil ich zu dumm war eine Idee um zu setzen und nicht weil ich meine Geschichte nicht rechtzeitig abgegeben habe. Diese Geschichte hat ein Chatgespräch, weil es ohne nicht geht...weil ich es nun mal mit diesem Gespräch erlebt habe. Klar hätte ich auch eine Face to Face unterhalten machen können, aber ich rede nicht im echten Leben mit diesem Individuum. Der sagt mir nicht mal hallo, also fand ich es leicht unrealistisch, wenn wir - obwohl wir eine schlechte Bz zu einander haben, was auch in der Erzählung raus kommt - fröhlich Plaudern irgendwo auf Dem Schulhof gestanden hätten. Klar hätte ich auch eine andere Idee nehmen können, aber wieso sollte ich? Das das vorherige Thema ein Chat gespräch war, tja dafür kann ich nichts. Fügung des Schicksals. Ich wollte das hier nur mal klar stellen. Glaub es, glaube es nicht, ist mir Sausage! Ich wollte es nur mal klar gestellt haben, weil ich das starke Gefühl hatte angesprochen zu werden.


    [tab=Ta-daa]
    Letzten Endes war es mir egal, ob ich erste oder letzte werde ^^ Ich musste mich einfach beruhigen...hab ich zwar noch immer nicht ganz, aber naja ...die Geschichte hat geholfen ^^ Was wollte ich sagen...irgendwas bedeutendes glaube ich ...ähm...moment...gebt mir einen Moment...ich weiß es nicht mehr xD MOMENT....es ist mir wieder eingefallen :patsch: Ich finde es immer wieder so genial, dass die ersten Kommentatoren mich loben und punkte geben und dann irgendwann kommt gar nix mehr, keine Rückmeldung, keine Punkte. Ist mir in den letzten Wettis aufgefallen. Finde ich äußerst faszinierend xD Wir sehen uns dann im Finale würde ich sagen meine Lieben ^^


    [/tabmenu]

    [align=center][font='Georgia, serif'][size=12]Never doubt that I love you, cause I'm with you till the end of the line RaichuPorenta Caesurio

    4 Mal editiert, zuletzt von Bonnie ()

  • [tabmenu]
    [tab=Vorwort]
    Hallo ihr Lieben :)
    Ich melde mich nun auch mal zu Wort und gebe ein wenig Feedback zu meiner Story. Ich bin echt froh, dass diese bei einigen durchaus Anklang fand und ein paar Punkte ergattern durfte. Und darüber bin ich wirklich glücklich. Danke an alle Teilnehmer und Voter.
    [tab=Rekommis]
    [subtab=Kiriki-Chan]

    wtf... also WTF Die homosexuelle Kampfrede hatten wir doch schon weiter oben! Was... was... was... ist das? Eine zweite? Das gibts doch nicht!
    *hust* Entschuldige, ich war eben etwas verwirrt...

    Hach ja, ich saß vor dem Bildschirm und habe mich beömmelt. Hatte zwar erwartet, dass du überrascht wirkst, aber so eine heftige Reaktion hatte ich nun nicht erwartet. Aber ich freue mich darüber ^^


    Zitat

    ich konnte mit Arek (und eigentlich auch mit Raik, der hat es ja auch nicht leicht) gut mitfühlen, sein Schmerz wird sehr deutlich und seine Angst und Alpträume sind sehr gut nachvollziehbar.

    Das war mein Anliegen und ich freue mich natürlich, dass die Emotionen und die allgemeine Lebenssitutaion der beiden für dich schlüssig waren und du dich gut einfühlen konntest.


    [subtab=Rusalka]

    Anders als bei den meisten anderen Geschichten sind sie hier aber bereits zusammen und ihr Verhalten wirkt sehr menschlich, wie auch die Dialoge ihre Wirkung entfalten.

    Hier lag auch mein Augenmerk. Ich habe in den anderen Fanfictions bemerkt, dass das Thema Homosexualität oft nur angeschnitten wird und die meiste Charaktere eben keine richtige Beziehung zueinander pflegen. Dies wollte ich mit meiner Geschichte abändern und habe dabei versucht, die Beziehung und die Gefühle, welche beide für einander empfinden, eben nicht nur per allgemeinen Text, sondern viel mehr durch die Dialoge zu übermitteln. Es war mir in diesem Falle einfach besonders wichtig, die beiden Charaktere als Paar auftreten zu lassen, wodurch die Verbundenheit und generell die Lebenssituation viel intensiver rüberkommt.
    Zwar kann man nun darüber streiten, wie kitschig dies zum Ende hin wurde, aber so muss Liebe nun mal auch aussehen ^^


    [subtab=Shiralya]

    Möglicherweise habe ich es vergessen, aber ich weiß gerade nicht, ob sein Vater ihn schlug, weil er homosexuell ist oder wegen etwas anderem.

    Arek wurde von seinem Vater nicht geschlagen, weil er homosexuell ist, sondern nur deshalb, weil er in dessen Augen keinen bestimmten Wert besitzt. Arek wurde schon als Kind misshandelt und nicht erst, als er in die Pupertät kam und für sich feststellte, dass er sich eher zu Jungen/Männern hingezogen fühlte. Dies kam erst später, als er älter wurde.
    Die erste potenzielle Erfahrung damit, hat er im übrigen aber erst mit Raik gemacht. Durch die Misshandlungen, von denen Arek selbst nicht genau weiß, warum sein Vater ihm diese hat spüren lassen, wurde er anderen Menschen gegenüber sehr vorsichtig und misstrauisch. Er verzog sich lieber in eine Abwehrhaltung und seinen "Panzer", als andere an sich ran zu lassen.
    Als er sich am Ende aber so stark mit Alkohol weggeschossen hatte und am nächsten Morgen bei Raik aufwachte, war das für ihn nicht nur ein Schock, sondern auch ein Wachrütteln. Alleine deshalb schon, weil Raik sich direkt zu Anfang um ihn bemüht hatte. Der "Panzer" begann allmählich zu rosten und bekam Löcher.


    Zitat

    Und da kommt der Titel ins Spiel. Raik will das Beste aus dem machen, was ihnen vom Leben bleibt. Egal wie schlimm der Anfang war. Die Stimmungen von Titel und Geschichte ergänzen sich sehr schön.

    Genau das wollte ich mit dem Titel aussagen und ich bin ehrlich richtig froh, wie gut du dies interprtiert hast. Danke schön. :)


    Zitat

    Ich denke beim Lesen, vor allem aber beim Schreiben sehr filmisch

    Da haben wir beide was gemeinsam. Gerade beim Schreiben habe ich das ganze Szenario vor Augen und lasse es per Kopfkino an mir vorbeiziehen. So fällt mir das Schreiben leichter. ;)


    [tab=Abschlussworte]
    Der Wettbewerb ist vorüber und damit die Wettbewerbs-Saison 2014. Ich freue mich auf das Jahr 2015 und jeder Menge neuer Geschichten. Ich wünsche allen Teilnehmern des "Newcomer"-Wettbewerbs viel Glück und sage dann "Ciao" und bis zum nächsten Mal.
    [/tabmenu]

    "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an,
    das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde,
    anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern."


    [Astor, Pokémon - Schwarze Edition]

    Nur noch sporadisch im BisaBoard.

  • [tabmenu][tab=Nur]Und damit ist der letzte offene Wettbewerb dieser Saison vorbei… Ich muss sagen, hat mir alles sehr Spaß gemacht <D Aber was mich ärgert wie ein auf die Butterseite gefallener Toast: @Paya, was ich auch versucht habe, dich konnte ich von deinem Thron nicht runterholen! x3 Zum Einen liegt das daran, dass ich in so manchem WB, in dem du mitgemacht hast, gepasst habe, und vor allem zum Anderen, dass du fast immer besser abgeschnitten hast als ich, so wie auch in diesem Wettbewerb. Insofern ziehe ich respektvoll meinen Hut, aber nicht ohne ein Blitzen in den Augenwinkeln. Noch ist die Saison nicht vorüber, ich häng mich nochmal rein ^^


    Glückwunsch an dich, Marille und Shiralya, und wenn wir schomma dabei sind:
    @Marille : Keine Anerkennung dafür, dass ich die verdrehte Logik deiner surrealen Welten erkannt habe? x°3 Ich hatte gehofft, die Anspielung Marill würdest du verstehen. Hatte ich recht? Ô-Ô


    Dönke an die Votes und Kommentare. Find besonders interessant, wie so manche Aspekte mal positive, mal negative Meinungen hervorgerufen haben. Wir wären gut für Marktstudien xP


    Pikachu
    [tab=eine]
    @Färöer

    Zitat

    "Welcher Fischer in dieser (anscheinend in der etwas länger zurückliegenden Vergangenheit) Epoche heißt Gerald?" Für mich wirkt die Abgabe dadurch unfreiwillig komisch, da man diesen Namen eigentlich mit dem Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah verbindet. Darüber hinaus ist die Namensgebung der Tiere auch fragwürdig denn ein Hammel ist ein männliches Schaf (kein Hund) und Schimmel ein weißes Pferd (kein Maultier).

    Ein französischer Fischer :B Die Geschichte ist nämlich an der Cote d‘Azur gelegen (schlag mich meinetwegen tot, wenn ichs falschgeschrieben habe…), oder habs mir zumindest so überlegt. Deswegen sagt der Typ ja auch „Maman“. Insofern hätte Gerard besser gepasst, aber der Name hat mich persönlich wiederum zu sehr an Obelix denken lassen. Ganz ohne Assoziation geht’s wohl nicht =/ Die Namen der Tiere haben weniger die Bedeutung, die du hier vermutest. Ich habe nur drei Namen gesucht, die sich irgendwie ähneln (durch das –mmel) und diese dann so zugewiesen wie sie am besten passten. Nichts weiter ^^

    Zitat

    Ich verstehe nämlich nicht ganz warum Gerald erst einen recht verständnisvollen Eindruck macht, bevor er dann den Fremden mit der Axt erschlägt...

    Naja, ich habe versucht, die Situation so darzustellen, dass der Eindruck eines „Schalters“ entsteht, der plötzlich in Gerald umgelegt wird =/ Bin darin nicht so gut, weil ich immer zu ausführlich schreiben will -__-


    @Foxhound`71

    Zitat

    Auch der Titel ist wirklich mehr als passend gewählt. Schön.

    Ist übrigens nicht deutsch. Da die Geschichte an der Cote d‘Azur gelegen ist, sollte er französisch werden. Dumm nur, dass man das französische Perle genauso schreibt wie im Deutschen =| Dann hätts auch ein anderer Titel getan, aber ich wollte den Text loswerden und hab mich mit dem Titel nicht mehr viel rumgeschlagen *hoost*

    Zitat

    Hammel: Interessanter Name für einen schwarzen, großen Hund. Ein absichtlicher Gegensatz?
    Schimmel: Ein Maultier statt ein prachtvolles weißes Pferd.
    Lümmel: Für einen faulen Kater ^^

    Wie ich schon bei Färöer schrieb: Die Namen der Tiere haben weniger die Bedeutung, die du hier vermutest. Ich habe nur drei Namen gesucht, die sich irgendwie ähneln (durch das –mmel) und diese dann so zugewiesen wie sie am besten passten. Nichts weiter ^^


    @Kiriki-chan

    Zitat

    Und dieses Mädchen ist ja auch seltsam, kommt einfach so aus ner Auster raus... Wie kam die da überhaupt rein?

    Ich kann deine Bedenken nachvollziehen, aber als ich diesen Satz las, musste ich irgendwie daran denken:

    Denn wer weiß, aus welchem untergegangenen antiken Inselreich die Kleine stammt *hehe*


    @Shiralya

    Zitat

    Selbst der Mord, den du vermutlich wegen der Jugendschutzbestimmungen unerzählt lässt

    Nö. Wortbegrenzung oo Hab das am wenigsten nötige rausgenommen


    @Paya

    Zitat

    Leider hat mich der schnelle Wechsel der Gefühle Geralds an dieser Stelle nicht wirklich überzeugen können. Es erscheint eher unglaubwürdig, dass er in der einen Sekunden daran denkt wie schrecklich es für die Eltern sein muss, ihre Tochter zu vermissen (auch wenn der Mann sicherlich nicht die Intention besitzt, sie zurückzubringen) und gleich im nächsten zur Axt greift.

    Wie ich schon Färöer schrieb: Naja, ich habe versucht, die Situation so darzustellen, dass der Eindruck eines „Schalters“ entsteht, der plötzlich in Gerald umgelegt wird =/ Bin darin nicht so gut, weil ich immer zu ausführlich schreiben will -__-


    @Rusalka

    Zitat

    Die Idee zu der Geschichte kam mir einige Tage vor Deadline und auch sonst habe ich nicht darauf geachtet, ob das Thema in der Saison schon einmal verwendet wurde, falls das deinen Zorn besänftigen kann.

    Mein Zorn? xD Das Leben ist zu kurz, über so etwas zu zürnen ^^ Wenn jemand Grund zur Wut hat, dann doch eher du wegen meiner haltlosen Anschuldigungen D:


    @Bonnie

    Zitat

    Hihi Bonnie-chan der meint da sowas von dich.

    Ich mag zwar keine herzförmige Schwanzspitze haben, weil ich die doof finde, aber ich bin dennoch ein weibliches Pikachu :3

    Zitat

    Das das vorherige Thema ein Chat gespräch war, tja dafür kann ich nichts. Fügung des Schicksals. Ich wollte das hier nur mal klar stellen. Glaub es, glaube es nicht, ist mir Sausage! Ich wollte es nur mal klar gestellt haben, weil ich das starke Gefühl hatte angesprochen zu werden.

    Nun, ich würde lügen, sagte ich, dass ich deine Abgabe nicht damit gemeint habe. Aber du musst halt schon zugeben, dass es begründet ist, oder? Bestimmt hättest du das gleiche gedacht ^^ Es war ja letztlich nicht als Kritik gedacht oder hat die Wertung verschlechtert, für Rusalkas Millionen Lichter habe ich ja auch gevotet. Ich hab nur darauf hingewiesen. Bei deiner Abgabe mochte ich letztlich die Idee an sich nicht, und das ist doch auch in Ordnung <D
    [tab=Kleinigkeit]Hypno
    So Kiddiez. Darf ich mich vorstellen, ich bin Doktor Hypno. Lasst euch von diesem Namen nicht täuschen, ich hab mit Hypnose und anderem manipulativem Blendwerk nichts am Hut ^^
    Derweil, eine schöne Münze hab ich hier, oder? Wie sie so glänzt und am Faden hin und her schwingt. Hin und her.
    Hin und her.

    Vote im Saisonfinale für Pika!s Abgaben.
    Vote in Runde 1 für ihre Ballade.
    Vote in Runde 2 für ihre Komödie.
    Vote in Runde 3 für ihre unbelebte-Dinge-Welt.
    Vote. Für. Pika!.

    Hin und her. Immer langsamer.
    So, ich halte es jetzt auf, ihr habt genug gestarrt.
    Wie gesagt, keine Hypnose oder anderes ^^