Wettbewerb 07: Wer bin ich?


  • Vote

    In diesem Thema habt ihr eine bestimmte Anzahl an Punkten zur Verfügung, die ihr den Texten im Tab "Abgaben" geben könnt. Dabei ist zu beachten, dass ihr nahezu frei wählen könnt, wie ihr die Punkte verteilt und welche Texte mehr Punkte als andere bekommen. Achtet jedoch darauf, dass ihr die Punkte, die euch zur Verfügung stehen, komplett ausschöpft. Votes, welche zu wenige oder zu viele Punkte enthalten, können leider nicht gezählt werden. Des Weiteren solltet ihr eure Punkte mindestens auf drei Texte verteilen, eure Wahl begründen und natürlich nicht für eure eigenen Texte voten.
    Es ist außerdem hilfreich, euch das "How to vote-Topic" anzusehen. Schreibt ihr in dieser Saison besonders viele Votes, habt ihr die Chance auf Medaillen. Weitere Informationen findet ihr hier: Informationen und Regeln zu den Wettbewerben.
    Wer neben den Votes noch weitere Kritik für sein Werk erhalten möchte, aber kein eigenes Thema erstellen möchte, der kann dies gerne in unserem Feedback-Thema für fertige Texte tun!

    Zitat von Aufgabenstellung

    Ein kleines Rätsel gefällig? Wir alle kennen ihn - den Pokédex. Er erklärt euch immer alles über das jeweilige Pokémon und zeigt euch an, wo es lebt und was es zu etwas Besonderem macht. Doch würde man es auch erkennen, wenn der Name nicht erwähnt wird? Das Ziel eurer Abgabe ist es, ein von euch frei gewähltes Pokémon so zu umschreiben (ohne dessen Name zu nennen!), dass eure Leser ins Grübeln geraten. Seid konkret, versucht euer Pokémon so lebendig wie möglich zu gestalten, verratet dabei aber idealerweise nicht zuviel auf einmal. Wo lebt es? Wie sieht es aus? Welche Besonderheiten besitzt es? Ist es selten, legendär? Um ein paar Leitfragen zu nennen. Lasst eurer Kreativität freien Lauf!

    Ihr könnt 8 Punkte verteilen, maximal 4 an eine Abgabe

    Wenn ihr nicht wissen solltet, wie ihr eure ID herausfindet, könnt ihr dies unter anderem hier nachlesen.
    Der Vote läuft bis Sonntag, den 10.05.2015, um 23:59 Uhr.
    [tab=Abgaben]













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    »Be the chaos you want to see in the world.«

    - Mollymauk

    4 Mal editiert, zuletzt von Cyndaquil ()

  • Download-Post


    Wie gewohnt könnt ihr euch die Abgaben der Wettbewerbe hier im PDF- und ePub-Format herunterladen, um so auch unterwegs lesen zu können.
    Die PDF wurde von @Sheogorath und das ePub von @Sakul erstellt. Sollten Fragen und/oder Anregungen bestehen, dann zögert bitte nicht die Urheber deswegen anzusprechen; konstruktive Verbesserungsvorschläge sind immer willkommen.
    Für eine kurze Anleitung und noch einmal die Einführung zu den "Wettbewerben unterwegs" klicke hier.


    27. 04. 2014: Abgabe 12 nachträglich eingefügt.

  • [tabmenu][tab=Wer bin ich?]Dieser Moment, wenn 25% aller Abgaben so heißen wie der Wettbewerb selbst... Mann, seid ihr kreativ. :|
    Naja, jetzt gibts mal wieder nen unqualifizierten Kiriki-Senf zu ein paar Abgaben, so wie es sich gehört, ne? :3
    [tab=Wer bist du?][subtab=Pokéfluid]Wie ich bei dem Titel erstmal an Ditto denken musste, das nicht im Hinterkopf behalten habe und dann erstaunt war, dass quasi aufgeklärt wurde, dass es sich um ein Maschock handelte... ._.
    Ich finde hier die Sichtweise wirklich interessant. Ein Pokémon, das sich selbst für nutzlos hält, außer, wenn es in die Rolle eines anderen schlüpft... Da ist es dann auch wenig verwunderlich, wenn es in diesen Situationen anders denkt als seine "Artgenossen".
    Also wie gesagt, ich finde die Idee interessant und die Umsetzung gut. Über diese Abgabe könnte man auch noch etwas länger nachdenken, wenn man denn die Zeit dazu hätte...
    [subtab=Wut aus der Tiefe]Geht es hier ernsthaft um ein Team Aqua-Mitglied, das Angst vor einem Karpador hat? :| Allein schon für die Idee hat diese Abgabe einen Punkt verdient.
    Die Story ist spannend geschrieben, anfangs glaubt man wirklich, dass die Frau von einem wilden Monster verfolgt wird. Wird am Ende dann ja mehr oder weniger eindeutig aufgelöst und hinterlässt so ein WTF-Gefühl beim Leser, zumindest bei mir war es so.
    [subtab=Schattensucher]Dieser Micha erinnert mich irgendwie an gewisse Kollegen aus meiner Schulzeit, immer verplant, man kann ja noch die anderen fragen... :rolleyes:
    Die drei Schüler waren mir gleich ziemlich sympathisch und die Dialoge sind teils ziemlich witzig. Ich frag mich nur, was für eine Schule drei Schüler allein in eine dunkle Höhle schickt...
    Ich fand die Geschichte jedenfalls unterhaltsam und ich weiß aus Erfahrung, wie schwer es sein kann, ein Flunkifer zu finden. Die verstecken sich immer vor einem. (sofern es um Flunki geht und ich nicht total auf dem Holzweg bin)
    [subtab=Feuriger Eifer]Dass es hier um Fermicula geht, hab ich mir schon recht früh gedacht, die Pokémon verhielten sich einfach zu sehr wie Ameisen. Dadurch, dass die Feinde lange, feurige Zungen haben, mit denen sie die Panzer dieser Pokémon verbiegen, wurde meine Theorie dann bestätigt, das passt einfach auf keine anderen Pokémon als Fermicula und Furnifraß.
    Die Geschichte fand ich ganz interessant, ab dem Moment, wo die Feinde angreifen, wurde sie ziemlich spannend. Das Ende fand ich dafür ziemlich erschütternd. Der Freund, der anfangs noch jemand Besonderes zu sein schien, ist auf einmal nicht mehr mehr wert als die anderen Artgenossen, überhaupt zählt das Individuum anscheindend nichts. Das fand ich dann doch ziemlich heftig.
    [tab=Sind wir überhaupt irgendwer?]ID: 44497
    A2: 3
    A3: 1
    A5: 2
    A7: 2


    2*2+3+1=8 ==> quod erat demonstrandum[/tabmenu]

  • [tabmenu][tab=Vorwort]Hallo Leute.


    Der Wettbewerb versprach recht spannend zu werden, nachdem es im Fließtext ja eher schwierig war, eine wirklich gute Geschichte um das Thema zu schreiben. Zwölf Leute gaben sich die Mühe, ihrer Idee nachzugehen und ein Pokémon zu beschreiben und es sind einige echt tolle und kreative Abgaben entstanden! Mal sehen, wie diese gegeneinander ankommen.


    Ach ja: Leute, voten! Heute ist der letzte Tag!
    [tab=Kommentare]
    01 - Wer bin ich?
    Aufgrund der Beschreibung scheint mir das eine Geschichte über Mewtu zu sein, allerdings kann ich mich da auch täuschen. Jedenfalls schaffst du es innerhalb des Textes, die beiden Charaktere auf humorvolle Art vorzustellen und die Interaktion zwischen den beiden ist wirklich gut gelungen. Neben den Dialogen findet sich aber auch ein netter Plot, wie man zum Beispiel aus den Dungeon-Spielen kennt. Gedächtnisverlust ist dahingehend nichts Neues und ich würde mich freuen, wenn du diesen Prolog noch weiter fortsetzt. Ach ja, Ursaring ist für eine Gefahrensituation nicht zu empfehlen, da es schon zu oft als wildes, wütendes Pokémon verwendet wurde.


    02- Pokéfluid
    Da ist man anfangs noch verwirrt über das Maschock und das nicht zur Gruppe passende Schlapor und denkt sich, dass die beiden wohl zusammenkommen könnten. Dass sie aber tatsächlich von ein und demselben Pokémon gespielt wurden, kam am Ende recht überraschend, trotz des Titels, der schon einigermaßen darauf hinweist. Allein diese beiden Erlebnisse geben Ditto in seinem Denken eine nachdenkliche Ader und das gibt ihm eine Menge Charakter, zumal es gelungen ist, über seine besondere Fähigkeit zu schreiben. Man liest auch gerne mit und wer weiß, welche Abenteuer das Kleine noch erleben wird.


    03 - Wut aus der Tiefe
    Es ist witzig, wie du erst noch damit spielst, um welches Pokémon es hier eigentlich geht und bei den roten Schuppen denkt man wenig überraschend an ein rotes Garados. Das Ende bringt aber Auflösung darüber, dass es eigentlich ein Karpador war und angesichts der Tatsache, dass Lucy vor Wasser-Pokémon Angst hat, ist die Idee gar nicht mal so uninteressant. Das offene Maul ist aber ein Gerücht, da Karpador durchaus in der Lage sind, es zu schließen - womöglich sollte das aber auch nur in ihrer Fantasie so sein. Du schreibst recht abwechslungsreich, anfangs noch spannend, die späteren Dialoge können sich auch sehen lassen.


    04 - Sanftmut der Meere
    Sanftmut beschreibt die Natur der Pokémon recht gut und anhand der Beschreibung erkennt man hier Corasonn, das selbst in Riffen lebt und anderen Wesen die Möglichkeit gibt, eine Siedlung aufzubauen. Du hast dich dabei recht allgemein gehalten, ohne auf ein einzelnes einzugehen und damit die Aufgabenstellung passend erfüllt. Die gesammelten Informationen sind ebenfalls interessant zu lesen, wenngleich hier am Ende das Besondere am ganzen Text fehlt.


    05 - Schattensucher
    Ich finde es bemerkenswert, wie du ständig mit den Erklärungen zwischen zwei bestimmten Pokémon herumspielst. Die Eiseninsel bietet dahingehend nicht viele Wesen, auf die die Beschreibungen zutreffen, aber Flunkifer und Zobiris sind denkbar - mit den Edelsteinen und der kleinen Mega-Entwicklung aber eher letzteres. Die Geschichte an sich ist nett und die Dialoge sind sehr unterhaltsam gestaltet. Auch wenn man sich fragen darf, mit welchem Glück sie ein Video bei der Suche aufnehmen dürfen, aber das ist wohl eine andere Geschichte.


    06 - Wer bin ich?
    Ganz nach dem Motto des Wettbewerbs hast du dich an eine reine Beschreibung des Pokémons gewagt. Die wichtigsten Informationen hast du zusammengefasst und man erkennt auch recht bald, dass es sich um Glaziola dreht. Funktional, aber auch keine große Überraschung. Übrigens, „einzigste“ gibt es nach wie vor nicht - es heißt „einzige“.


    07 - Feuriger Eifer
    Die Kolonie in der Erde hat recht schnell verraten, dass es sich wohl um ein Ameisenvolk - Fermicula - handelt und auch der Titel hat schon die eigentliche Tat etwas vorweggenommen. Dennoch hast du bis dahin recht spannend auf das große Ereignis - das Graben des neuen Tunnels - hingearbeitet und hast dich dabei hauptsächlich auf das Beschreiben der Masse bezogen, was in der ersten Person eher unüblich ist. Die Konfrontation gegen Ende war durch Askrets Auftauchen recht schnell gelöst, allerdings sollte das auch nicht im Vordergrund stehen. Die Nachricht um den Einzelnen in der Masse wollte vermittelt werden, da sie auch auf unsere Gesellschaft hinweist. Finde ich interessant.


    08 - Die Jagd
    Hier muss ich ehrlich zugeben, dass ich nicht so recht erkenne, um wen es geht. Die Hinweise sind da, aber recht gering greifbar mit nachtaktiv, einer wohl menschlichen Gestalt und einer Hypnose am Ende. Über eine Auflösung würde ich mich dann gerne freuen. Auf jeden Fall hast du die Jagd durch den nächtlichen Wald spannend beschrieben und der nicht näher benannte Trainer musste die ein oder andere Rücklage einstecken. Die vielen Ortswechsel machen den Verlauf recht dynamisch und abwechslungsreich und hier bemerkt man deine Mühen besonders, diese Übergänge gut zu gestalten.


    09 - Wer bin ich?
    Abermals eine Andeutung an das Thema und du hast dir Mühe gegeben, dieses in einer Geschichte umzusetzen. Der Beginn war dabei noch relativ verwirrend und etwas langatmig, aber das hat sich später gegeben und man hat gerne verfolgt, wie es zu diesem Gedächtnisverlust kam. Auch, da man im späteren Verlauf erfährt, dass wohl mehr als nur eine Freundschaft dahintersteckt, was du auch recht ansprechend beschrieben hast. Die Pokémon an sich dürften wohl ein Schillok und ein Pikachu sein, bin mir da aber auch etwas unsicher.


    10 - Der gelbe Junge
    Das sieht mir ganz nach einer klassischen Umsetzung der Marke Kadabra an, nachdem es diesen Mythos gibt, ein Junge habe sich über Nacht einfach so verwandelt. Das gold-silberne Licht beim Fenster war dann wohl der Wunscherfüller höchstpersönlich. Mir gefällt, wie du diesen simplen Pokédexeintrag erweitert hast und somit eine vollständige Geschichte darum erzählst, wenngleich diese eher traurig ist. Aber wem ist es zu verübeln, dass seine Mutter ihn so nicht mehr erkennen kann? Allgemein hättest du noch stärker auf die Emotionen des Jungen eingehen können, nachdem du in der ersten Person schreibst, aber ansonsten war deine Abgabe ganz okay.


    11 - Irrlichter
    Der letzte Satz reißt den Leser aus der aufgebauten Vertrautheit mit dem erzählenden Pokémon und das finde ich etwas schade, nachdem du ja aus der ersten Person beschrieben hast. Der Text selbst ist wieder ein eher allgemeiner, jedoch mit einer guten Vorstellung darüber, wie das Pokémon eingestellt ist und dass es eigentlich sehr freundlich ist. Dieser Part ist dir gelungen, sodass man gerne mitliest.


    12
    Die flügelartigen Ohren und die Wettermaschine haben Aufschluss darüber gegeben, dass Dragonir im Vordergrund steht. Ebenfalls wieder eher allgemein gehalten hast du dich bemüht, seine Eigenschaften zu umschreiben und, durch das Schwärmen bedingt, kommen auch einige weitere, persönliche Details dazu. Die Aufgabenstellung ist erfüllt, die Abgabe in Ordnung.
    [tab=Punkte]ID: 37843
    A1: 1
    A2: 3
    A3: 1
    A7: 2
    A8: 1

  • Also: Abitur, durch. Vote, zu erledingen. Also fang ich mal an.


    01 - Wer bin ich?
    Es ist schade, dass ich jetzt im Vote auch mit den Zahlen arbeiten muss, um die Titel voneinander unterscheiden zu können. Dies ist einfach kein ausgefallener Titel in diesem Wettbewerb. Ich hatte einen solchen Text erwartet und war überrascht, dass er gleich zu Beginn kam. Wenn ich mich jetzt irre, dann ist das total peinlich, aber es deutet einfach darauf hin, dass dies Mewtu ist. Und das ist das erste Pokémon, das einem bei dieser Frage einfällt. Der erste Pokémonfilm ist aber auch toll. Die Geschichte ist aber, trotz der scheinbar offensichtlichen Idee, nicht langweilig. Sie bewegt sich nicht in festgefahrenen Bahnen. Und das gefällt mir daran. Mewtu findet sich nicht in einem Labor wieder, sondern in einem Körbchen im Wald. Interessant. Wie kam es dort hin? Selbst wenn es kein Mewtu sein sollte, stellt sich diese Frage. Und dann taucht Pummeluff auf. Später Ursaring. Und durch Mewtus Unwissenheit darf man auch bei diesen beiden Pokémon zunächst raten, um was es sich handelt. Die Geschichte war schön zu lesen. Nur an einer Stelle musste ich stocken: „Mache Arten sind sehr selten, aber ich habe noch nie gehört, dass es von einer Art nur ein Exemplar gibt.“ „Ich bin also vielleicht ganz allein?“ Das passt irgendwie nicht ganz zueinander. Ansonsten war das aber ein sehr schöner Einstieg in diesen Wettbewerb. Mir hat es gefallen.


    02 - Pokéfluid
    Mashok, Schlapor, Ditto. Im ersten Moment ist die Zuordnung der Pokémon ziemlich einfach. Im zweiten ist alles Ditto. Und diese Idee ist genial. Du spielst mit der Frage, indem Ditto sich verwandelt und indem Ditto nach dem Sinn seines Lebens sucht. Super Idee. Und auch die Umseztung ist nicht schlecht, allerdings an einigen Stellen für mich nicht ganz ausgereift. An den Stellen, wenn Mashok und Schlapor verschwinden bzw. eigentlich wenn sie "auffliegen". Da konnte ich dem Geschehen nicht hundertprozentig folgen. Und das finde ich ziemlich schade. Neben der Tatsache, dass ich noch nicht ganz den Sinn dahinter verstehe, warum einige Stellen kuriv sind, fehlt mir ein kleines bisschen die Denkweise Dittos in den ersten beiden Pokémon. Diese kleinen Hinweise, die man beim ersten Mal überliest und erst bemerkt, wenn man den Sinn kennt. Stattdessen spricht Mashok von seinen "Artgenossen". Tut so, als hätte es nie etwas anderes gemacht, als Möbel zu schleppen. Das sind diese Kleinigkeiten, die eine gute von einer sehr guten Geschichte unterscheiden. Und diese ist schon ziemlich gut. Aber ich bin mir sicher, es ginge noch mehr.


    03 - Wut aus der Tiefe
    "Das rote Garados. Das ist doch klar, eigentlich ist die Beschreibun unnötig ..." Und dann kommt der letzte Satz. Mein Englischlehrer hat mir beigebracht, dass der "Turning Point" niemals der letzte Satz ist. Zumindest nicht in einer "short story". Ich hab keine Ahnung, wie es bei anderen Texten ist, aber bei diesem kommt mir das verdammt wie ein Wendepunkt vor. Das arme Mädchen hat Angst vor einem Kapador. Ein Pokémon, das bei einem solchen Wettbewerb natürlich nicht fehlen darf. Ich weiß nicht warum, aber es ist so. Ich finde es etwas schade, dass das Pokémon zunächst zu kurz kommt, aber es ist mal eine andere Umsetzung der Augabenstellung und das gefällt mir. Ich muss aber sagen, dass auch der Titel wunderbar zu Garados gepasst hätte. Wer weiß, wie weit sich Team Aqua ausbreiten könnte, wenn es denn wollte. Metarost war das erste Anzeichen dafür, dass irgendwas nicht passte. Aber die Idee an sich ist wirklich toll. Und zudem ist diese Geschichte auch sehr gut geschrieben. Eigentlich habe ich nichts wirklich auszusetzen.


    07 - Feuriger Eifer
    Dass es sich hierbei um Fermikula handelt, war mir irgendwie ziemlich schnell klar. Ich habe dieses Viech gehasst in den Spielen. Es kam mir immer in den unpassensten Momenten in den Weg. Und wenn man dann kein Feuerpokémon dabei hatte, dann hatte man echt schlechte Karten. Ich zumindest. Aber ich schweife ziemlich weit ab. Also um zur Geschichte zurückzukommen: "Ameise" ist eigentlich sofort klar. und alles andere, was du beschreibst, fügt sich in dieses Bild. Und es ist so interessant, dass du die Aufgabenstellung so löst, ohne dass sie so sehr ins Auge springt. Es gibt Texte, die sich tatsächlich mit der Frage beschäftigen, es gibt Texte, die aus der Sicht der Trainer geschrieben wurden, aber keinen Text wie diesen. Und das gefällt mir sehr. Es wirkt einfach kein bisschen gestellt. Auch wie du Furnifraß und die Aufgaben der Fermikula eingebaut hast, ist wirklich gut. Dieser Text bildet eine wunderbare Einheit. Interessant ist auch das Ende, in dem die Natur so stark dargestellt wird, indem der Ich-Erzähler seinen besten Freund zurück lässt. (Ich bin mir übrigens nicht sicher, ob es ein Junge oder Mädchen ist.) Es ist grausam, hat aber auch irgendwie etwas Wahres an sich. Irgendwie stimmt dieser Text. Es passt alles.


    ID: 57311
    A1: 2
    A2: 2
    A3: 2
    A7: 2


    Ich weiß, die Punktevergabe ist irgendwie langweilig, aber so passte es einfach am besten.

  • Und wieder spät dran, aber was solls. Werde mich mal ganz kurz zu allen äußern und mich eher auf das Erraten konzentrieren.


    Abgabe 1:
    Wohl ein Gipfel an Kreativität - der Wettbewerbsname ist der Titel und das Pokémon vom Wettbewerbsbild der Protagonist, zumindest nehme ich mal an, dass es sich um Mewtu handelt, da deutet doch sehr viel drauf hin. Ist stellenweise auf niedliche Art komisch, auch wenn sich einige schon reichlich ausgelutschte Ideen wiederfinden, wie zum Beispiel, dass sich ein Mewtu fragt, wer es ist und dass ein rasendes Ursaring angreift, das kriegt man im Dutzend billiger.


    Abgabe 2:
    Wie ich einfach mal den Titel beim Lesen komplett außer Acht gelassen habe und zunächst total verwirrt war, weil ich nicht wusste, worum es ging. Dann fiel es mir natürlich wie Schuppen von den Augen - Ditto. Das wandlungsfähigste aller Pokémon und somit sicherlich prädestiniert für eine abwechslungsreiche Geschichte mit teils lustigen, aber auch dramatischen Wendungen, wie sie dir hier gelungen ist.


    Abgabe 3:
    Wie schwach ist ein Karpador? Es ist so schwach, dass ich bei roten Schuppen an das statistisch gesehen eher unwahrscheinliche Ereignis eines roten Garados dachte (welches man aber ja in G/S/K/HG/SS auf jeden Fall fangen kann), anstatt auch nur in Betracht zu ziehen, dass jemand ernsthaft Angst vor einem Karpador haben kann. Das ist sicherlich eine wirklich witzige und kreative Idee.


    Abgabe 4:
    Das wird wohl eine Gruppe von Corasonn sein... Schön geschrieben mit einem Hauch von Gesellschaftskritik in Bezug auf die Verschmutzung der Meere, wenn ich das richtig interpretiere. Insofern auch ein bisschen traurig. Der Titel ist wirklich schön, ich mag den.


    Abgabe 5:
    Ich will ehrlich sein - ich bin mir nicht sicher. Es gibt Hinweise, die auf Flunkifer hindeuten, und auch welche, die auf Zobiris hindeuten. Angesichts der kurz angedeuteten Aspekte zur Mega-Entwicklung des Pokémon würde ich auch eher zu Zobiris tendieren, aber ich komme trotzdem nicht darüber hinweg, dass eine verzerrte Fratze gesehen wurde, als das Pokémon einem den Rücken zugewandt haben soll, was ja eher auf Flunkifer hindeutet... Allerdings wird dieser Fakt ja auch angezweifelt. Vielleicht spielt die Geschichte damit auch auf die Dualität von Zobiris und Flunkifer an, wer weiß.


    Abgabe 6:
    Und die nächste Abgabe, die so heißt wie der Wettbewerb. Tatsächlich mal eine reine, weitestgehend unausgeschmückte Beschreibung, das ist mal was anderes. Hat für meinen Geschmack aber eigentlich fast schon zu viele eindeutige Informationen, ich hätte ein bisschen mehr Unsicherheit bevorzugt. Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass Glaziola gemeint ist. Das "einzigste" versetzt mir einen kleinen Stich.


    Abgabe 7:
    Fermicula gegen Furnifraß. Und über VF Schnarchnase in Kombination mit Zwango können erstere fliehen, wenn ich das richtig verstehe. Ist das eigentlich auch wieder Gesellschaftskritk? Schließlich heißt es ja, dass in unserer modernen Gesellschaft der einzelne auch immer weniger zählt...


    Abgabe 8:
    Spannend und dynamisch, das mag ich ganz gerne. Kommen wir zum Pokémon: Es scheint Klebenetz einsetzen zu können, wenn ich das recht sehe, ist annähernd menschlich, hat eine Zunge, die es rausstrecken kann, eine einschläfernde Attacke, ist nicht sonderlich kampfstark und verfügt wohl auch über eine Gesteins-Attacke, die an Steinhagel, Steinkante oder vielleicht auch Tarnsteine erinnert. Außerdem ist es klein. Klebenetz schränkt das ganze schon sehr ein und in Kombination mit Gestein denkt man doch an Pottrott, was auch nicht wirklich stark im Kampf, aber nun einmal nicht menschlich ist. Was mir als einziges dann noch einfällt, ist Farbeagle, welches leidlich selten ist und tatsächlich hin und wieder die Zunge rausstreckt, außerdem ist es eher schwach (abgesehen vom perfekten Movepool, in dem sich natürlich Klebenetz, Gesteins-Attacken und einschläfernde Attacken, allen voran Schlummerort, befindet) und sieht einem kleinen Menschen ähnlich genug. Wenn es das ist: Ich musste echt lange überlegen, das hat Spaß gemacht. Wenn es das nicht ist: Vergiss alles, was ich gerade geschrieben habe.


    Abgabe 9:
    Und wie Abgabe 1 eine Geschichte, in der der Name des Wettbewerbs nicht unbedingt eine Aufforderung an den Leser, sondern vielmehr eine Frage des Pokémon an sich selbst darstellt. Schwierig, aber ich würde die Pokémon als ein Mitglied der Schiggy-Entwicklungsreihe und ein Pikachu identifizieren. In Anbetracht der Tatsache, dass sich beide schon einmal entwickelt haben, wäre das erstere dann wohl ein Schillok. Und Pikachu zieht gegen Stahlos echt den Kürzeren. Die Informationen sind hier ein wenig dürftig, aber genau das mag ich ja.


    Abgabe 10:
    Kadabra. Aber sowas von. Sei immer vorsichtig, was du dir wünschst, es könnte ja zufällig mal ein Jirachi am Fenster vorbeifliegen, auch wenn ich dieses blöde Vieh noch nie in einer meiner Editionen sehen konnte. Ach, das ist traurig. Wird die Geschichte noch weiter geschrieben? Kann man doch so ein tolles Verwandlungs-Rückverwandlungsdrama draus machen...


    Abgabe 11:
    Ganz nett soweit, auch wenn ich es ein wenig irritierend finde, dass es im ersten Moment so wirkt, als würde der Leser direkt angesprochen und in die Geschichte miteinbezogen werden, aber am Ende dann doch in der dritten Person es so erzählt wird, als hätte jemand anderes es erlebt. Ach ja, es ist sicher ein Vulnona. Schillernd, versteht sich.


    Abgabe 12:
    Flammenwurf, Eisstrahl und Donnerblitz, das erlernt doch fast jedes dahergelaufenen Normal-Pokémon. Aber flügelartige Ohren, lebt im Wasser, schwer zu entwickeln - kann nur Dragonir sein. Aber überlegen musste ich schon. Früher war es noch schwerer zu entwickeln, würde ich sagen, heute hat man verbesserten EP-Teiler und Glücks-Ei und und und...



    ID: 101835
    A2: 2
    A3: 2
    A4: 1
    A8: 3

  • [tabmenu][tab=Vorwort]In dieser Runde kamen 12 sehr schöne Abgaben zustande, und die Punkteverteilung war nicht ganz einfach. Auch ich möchte anmerken, dass es auf den ersten Blick sehr auffällt, dass drei Abgaben den gleichen Titel haben, wie der Wettbewerb selbst. Im Nachhinein stellt sich doch heraus, dass sie dabei ganz und garnicht unpassend sind.


    Um jetzt aber mal zum wichtigen Teil zu kommen, erkläre ich erst kurz die Kriterien, nach denen ich beurteilt habe:



    - Umsetzung des Themas
    Ist das Rätsel "rätselhaft"? Bietet es genügend Hinweise zur Lösung? Bietet es zu viele? Trifft er das Thema? Passt der Titel?


    Meiner Definition nach sollten Rätsel fordernd und nicht zu offensichtlich sein, daher ist das auch das Hauptkriterium. Ein für mich nicht lösbares Rätsel empfinde ich daher auch nicht als schlecht.



    - Fehler/"Roter Faden"
    Ist auf Rechtschreibung/Grammatik geachtet worden? Gibt es einen roten Faden? Springt der Text zu sehr?


    Natürlich ist dies noch ein Schreibwettbewerb. Daher ist ein Text nicht automatisch schlecht, wenn das Pokémon sehr einfach zu erraten ist. Dieses Kriterium betrifft vor Allem Schreibkünstler, die eine gut umgesetzte Kurzgeschichte verfasst haben.



    - Persönliche Kriterien
    Macht es mir Spaß, den Text zu lesen? Mag ich die Charaktere, das Konzept?


    Den Punkt stelle ich gerne hinten an, ich will Kritiken möglichst unbeeinflusst vom eigenen Eindruck schreiben, daher ist dieser Punkt in meinen Kritiken kaum als punkterelevant zu erachten und eher als persönliche Anerkennung gedacht.
    [tab=Abgaben 1-5]
    Abgabe 1


    Wer bin ich?
    Ein passender Titel, das Pokémon fragt sich offensichtlich, was es ist, und entdeckt dabei gänzlich normale Teile des Lebens. Dabei hat man, wenn man bedenkt, dass es in einem Korb im Wald wurde, ein menschliches Baby im Kopf, wobei ich mich hier zuerst fragte, ob es wirklich ein Korb ist, oder ein Ei, welches es als Korb wahrnimmt.


    Die Tipps sind sehr gut in die Selbstfindung des Wesens eingebaut. Es ist sehr intelligent, wahrscheinlich von ähnlicher Art, wie die Menschen, ein Telepath, hat einen knorrigen Körperbau und sehr knubbelige Finger. Es scheint eine gräuliche Farbe zu haben, jedoch war mir der beste Tipp, dass es das "Einzige seiner Art" sein soll. Zuerst dachte ich an Abra (trotz der Farbe), allerdings bin ich mir jetzt sehr sicher, dass es sich um Mewtu höchstselbst handelt, was sehr ironisch ist, wenn man bedenkt, dass es auch das Titelbild des Wettbewerbs stellt.




    Abgabe 2


    Pokéfluid
    Der Titel ist in dem Fall wohlklingend und trifft den Text sehr gut. Schön, dass "Fluid" als Fremdwort dabei gewählt ist. Falls man das Wort allerdings kennt, ist der Titel schon ein sehr offensichtlicher Tipp in Richtung Ditto.


    Die Einteilung in Abschnitte mag ich gern, auch ist die Handlung sehr lustig und gut geschrieben. Eine der spaßigsten Stellen war das Zurschaustellen des muskulösen Körpers vor den Rossana-Damen.
    Das Tempo des Textes, und seine Lesbarkeit, sind definitiv die größten Stärken dieser Abgabe. Auch lassen sich nicht viele Fehler finden.


    Im Endeffekt mag ich die Abgabe, jedoch ist das Rätsel insgesamt leider zu einfach.




    Abgabe 3


    Wut aus der Tiefe
    Der Titel ist sehr gut gewählt! Es macht großen Spaß, diese Abgabe zu lesen, die schreiberisch wirklich sehr gut ist. Dabei ist das Tempo absolut passend, um diese gehetzte Angst auszudrücken, die glaubwürdig herüberkommt. Ein Team-Aqua-Mitglied, welches Angst vor Wasser-Pokémon hat.
    Die Charaktere sind ebenso glaubwürdig, interessant finde ich, dass die Welt realistischer dargestellt ist, als in den Spielen. Zuerst erwartete ich, es würde sich hierbei um ein Shiny Garados handeln, und die Überraschung ist am Ende groß, als gesagt wird, es müsse sich noch entwickeln. Die Abgabe wirkt ohne diese "Fast gänzliche Auflösung" nicht, was sie als Text wirklich gut macht. Insgesamt ist es aber natürlich so, dass der für mich sehr wichtige Rätsel-Aspekt dabei außer acht gelassen werden muss, weshalb in dem Punkt das Thema nicht ganz getroffen wurde.




    Abgabe 4


    Sanftmut der Meere
    Ein wunderschöner Text. Als Tolkien-Fan fällt mir die große Stärke hier sofort ins Auge: Die Beschreibungen, speziell die Ortsbeschreibung. Hier wird ein sehr schönes Bild von klarem Wasser und weißen Stränden vor dem Auge des Lesers erschaffen, auch die Wortneuschöpfung "ursaringstark" finde ich sehr toll. Abgesehen von einigen wenigen Flüchtigkeitsfehlern finde ich am Text an sich nicht viel zu kritisieren.


    Der Rätsel-Aspekt ist hier zwar da, jedoch ist es für meinen Geschmack etwas zu offensichtlich. Es gibt nur ein einziges Korallenriff-Pokémon, dessen Körperteile nachwachsen: Corasonn. Der Text ist dabei stark am Pokédex inspiriert.


    Insgesamt denke ich, dass der Autor/die Autorin hier das Potenzial hat, sehr schöne Ortsbeschreibungen zu schreiben, da hier wirklich mit den Worten nahezu gemalt wird.




    Abgabe 5


    Schattensucher
    Das ist eine sehr schöne Abgabe. Der Rätsel-Aspekt ist dabei sehr gut ausgefüllt und in die Handlung eingearbeitet, die zugegebenermaßen etwas konstruiert wirkt, worunter meiner Meinung nach die Glaubwürdigkeit etwas leidet. Vor Allem sind jedoch die Charaktere sehr individuell gehalten, und der Bericht ist eine schöne Idee.


    Die Hinweise sind gut platziert, es gibt auch ausreichend viele. Ich denke, es handelt sich hierbei um Zoribis, sicher bin ich mir jedoch nicht, was bei diesem Rätsel einen gewissen Reiz ausmacht. Die andere Option wäre Flunkifer, der Tipp mit der "verzerrten Fratze" auf der Rückseite des Pokémon ist da etwas irreführend. Oder müssen hier zwei Pokémon erraten werden? Zobiris ist definitiv die kleinste Mega-Entwicklung. Daher bildet sich hier ein kleiner Widerspruch.
    [tab=Abgaben 6-12]
    Abgabe 6


    Wer bin ich?
    Bei dieser Abgabe war ich von der Kürze überrascht, drückt sie doch die Bewunderung Glaziolas sehr stark aus. Die Ich-Formulierung wurde dabei sehr schön gewählt, auch ist der Ton, den klassische Rätsel normalerweise haben, sehr gut getroffen.


    Das größte Problem ist mir hier die Kürze. Die gegebenen Hinweise wären in einem langen Text besser platziert, denke ich, auch machen es die beiden letzten Sätze etwas zu einfach.




    Abgabe 7


    Feuriger Eifer
    Eine textlich sehr schöne Abgabe, die gut die Monotonie und Irrelevanz des Individuums ausdrückt. Das ist wirklich gut ausgearbeitet. Zum Anfang dachte ich hier, es würde sich um Rotomurf/Stalobor, oder vielleicht Nincada handeln, allerdings stellt sich recht schnell heraus, dass es Fermicula sein muss. Vor Allem die Erwähnung seines Erzfeindes ist einer der stärksten Hinweise darauf.


    Sehr interessant fand ich die Beschreibung und den Einbau der versteckten Fähigkeit "Schnarchnase", und der Attacke Zwango, dank der die Fähigkeit im Competitive sogar einen Nutzen hat.


    Die Stimmung des Textes, wie auch sein Tempo, wirken monoton und gedrückt, vor Allem durch das schreckliche Ende.


    Als Rätsel ist dieser Text jedoch nicht sehr anspruchsvoll, was ich sehr schade finde. Allerdings ist das bei der Umsetzung auch ein zwangsläufiger Effekt.




    Abgabe 8


    Die Jagd
    Oh Gott, ist das Trasla? Ich bin mir nicht sicher.


    In diesem Text sind die Hinweise sehr dürftig vorhanden, fast garnicht. Es kann Gegner einschläfern und sieht humanoid aus, das trifft leider auf sehr viele Pokémon zu.


    Im Endeffekt kann ich mit diesem Text relativ wenig anfangen, da wurde mir einfach zu hoch gegriffen, denn ich kann, von den genannten Hinweisen abgesehen, nichts finden, was mir eine Hilfe bei der Lösung bieten würde. Textlich ist die Abgabe allerdings fast fehlerfrei – zumindest fiel mir nicht sonderlich viel auf – und die Idee der Jagd mag ich.




    Abgabe 9


    Wer bin ich?
    Oh, schwierig.
    Der Titel ist passend gewählt, und der Anfang wirkt sehr gut, als Selbstfindung. Das ist als Konzept natürlich sehr gut im Rahmen des Themas. Dabei ist die Szene glaubwürdig, allerdings fiel mir erst später auf, dass es sich nicht um einen Trainer, sondern ein Pokémon – anscheinend ein Schiggy – handelt, welches das zu erratende Pokémon in ein Pokémon-Center bringt. Ist auch vorstellbar, nur schon schwieriger.


    Die Dramatik wird in dieser Abgabe sehr schön aufgebaut, der Text verfehlt nicht in seiner Wirkung. Die Tipps für das Rätsel sind allerdings sehr sparsam gestreut, weshalb man gut überlegen muss. Ich denke, es handelt sich hierbei um Pikachu, ein Kanto-Pokémon, welches Elektro-Attacken beherrscht und in (relativer) Nähe zum Mondberg lebt. Vielleicht stehe ich auch absolut auf dem Schlauch, aber ich denke hier sehr an Pikachu.




    Abgabe 10


    Der gelbe Junge
    Ah, Kadabra. Das dachte ich mir direkt, der Pokédex-Eintrag ist hier sehr schön eingebaut, und der Titel, wenn auch offensichtlich, sehr schön und passend. Irgendwie habe ich dabei Avatar Aang im Kopf, ich weiß nicht, wieso. :P


    Jedenfalls: Die Handlung ist emotional sehr gut umgesetzt und sehr glaubwürdig. Der Text greift definitiv sehr stark mit seiner Wirkung, allerdings ist das Rätsel natürlich hier nicht sonderlich schwierig, vor Allem, weil die Löffel genannt werden. Der Text ist dabei von der Kürze sehr passend zu einem Rätsel.




    Abgabe 11


    Irrlichter
    Ein sehr schöner Titel, auch finde ich es sehr gut, dass das Pokémon sich praktisch "vorstellt". Insgesamt ist hier eine starke Bewunderung Vulnonas spürbar, das sagt praktisch jeder einzelne Buchstabe. Von der Beschreibung her ist das daher eine sehr gute Abgabe.


    Als Rätsel ist es jedoch sehr einfach. Der Feuerstein ist schon ein starker Hinweise, der die Mehrheit der Pokémon schon ausklammert. Vor Allem das, in Kombination mit der Fuchsform und der Farbe reicht bereits aus, um Vulnona hier zu identifizieren.




    Abgabe 12


    Ein sehr kurzer Text, eine Eigenschaft, die meiner Meinung nach sehr gut zum Rätsel passt. Am Text selbst ist hierbei auch nicht viel auszusetzen, die Tipps sind hier sehr gut gewählt, und man muss überlegen, worum es sich hierbei handelt, was ohne die Flügelohren sehr schwierig wäre. Im großen und ganzen also ein solides Rätsel mit mäßigem Schwierigkeitsgrad, welches die Bewunderung für das Pokémon gut ausdrückt.
    [tab=Punkte]


    Es war wirklich schwierig, die Punkte zu verteilen, da sich die Abgaben, wenn auch aufgrund unterschiedlicher Stärken, auf einem ähnlichen Niveau befinden.


    Id: 91331


    Abgabe 1: 2
    Abgabe 12: 2
    Abgabe 5: 1
    Abgabe 7: 1
    Abgabe 9: 1
    Abgabe 10: 1


    2+2+1+1+1+1= 8

  • Moin,


    [tabmenu]


    [tab='Vorwort']


    Hier haben wir erstaunlich viele, schön zu lesende Texte, und auch wenn ich spät dran bin (wie immer) will ich meine Regel, bei Wettbewerben, bei denen ich mitmache, auch zu voten, nicht brechen. Aufgrund des Zeitmangels kommentiere ich nur die Geschichten, die ich bepunkte. Ich versuche, die Pokémon zu erraten.


    [tab='Kommentare']


    1: Mewtu
    Sehr schön geschriebener Text, das schon mal vorweg. Allerdings spricht Pummeluff genau das aus, was auch mir aufgefallen ist: Für seinen ersten Tag des rationalen Denkens ist Mewtu viel zu sehr „on spot“. Als würd es direkt an das anknüpfen, was in der Welt schon passiert ist. Du gehst da sehr locker drüber hinweg, aber ich konnte das nicht vergessen.



    2: Ditto
    Hier wurde mir nach dem Szenenwechsel und dem Fokus auf Schlapor klar, dass es ein Formwandler sein muss. Ich gehe von Ditto aus, da die Reagenzgläser und Flüssigkeiten nicht zu Mew passen. Eben aufgrund des Szenenwechsels wird der Text nicht langweilig und auch die Idee gefällt mir gut.


    4: Corasonn
    Ein eher kurzer Text, und die blockartige Formatierung sowie das völlige Fehlen von Dialogen ermüden das Auge. Trotzdem gefällt mir der Stil sehr, und mit Wasserpokémon ist man bei mir sowieso an der richtigen Adresse. Der Lebensstil der Corasonn wird perfekt dargestellt und ich musste bis zum Ende raten, welches Pokémon das jetzt genau ist.



    5: Flunkifer
    Die Dialoge und das „Theaterstück“ gefallen mir sehr. Trotzdem hatte ich öfters das Gefühl, als müsstest du dem Leser mit, ja, Gewalt beibringen, wie er bestimmte humorvolle Situationen interpretieren soll, und so soll das eigentlich nicht sein. Erklärungen sind gut, vor allem, um Reaktionen der Charaktere darzustellen, aber das war ein wenig viel, finde ich.


    7:
    Ich komme gerade auf den Namen nicht, aber gemeint ist diese Stahlameise. Ameisen sind für ihr Teamwork und die Ignoranz des Individuums bekannt, und das kommt hier perfekt rüber. Zuerst dachte ich, wie dunkel das Ende doch sei, und aufgrund des Zurücklassens von Askret ist es das wirklich, aber er hat noch eine Chance, den Kampf zu überleben. Jedenfalls hoffe ich, dass der Autor die Intention hatte - ich mag Sad Endings nicht so gern.



    [tab='Punkte']


    ID: [46217]
    A1: 2
    A2: 1
    A4: 2
    A5: 2
    A7: 1


    [/tabmenu]


    mfg
    Wollust

  • Und damit endet der 7. Wettbewerb. Vielen Dank an die Teilnehmer und Voter! Das Ergebnis sieht wie folgt aus:


    Platzierung

    Titel

    Autor

    Punkte

    Vote

    Prozent

    Saisonpunkte

    1.

    Abgabe 2: Pokéfluid




    16

    Nein

    21.05%

    11 + 3 MP

    2.

    Abgabe 1: Wer bin ich?

    11

    Ja

    17.19%

    10 + 3 MP

    3.

    Abgabe 7: Feuriger Eifer

    13

    Nein

    17.11%

    9 + 3 MP

    4.

    Abgabe 3: Wut aus der Tiefe

    10

    Ja

    15.87%

    8 + 3 MP

    5.

    Abgabe 5: Schattensucher

    8

    Ja

    12.7%

    7 + 3 MP

    6.

    Abgabe 8: Die Jagd

    6

    Ja

    9.68%

    6 + 3 MP

    7.

    Abgabe 4: Sanftmut der Meere

    5

    Nein

    6.58%

    5 + 3 MP

    8.

    Abgabe 12: Abgabe 12

    3

    Nein

    3.95%

    4 + 3 MP

    9.

    Abgabe 10: Der gelbe Junge

    2

    Ja

    3.13%

    3 + 3 MP

    10.

    Abgabe 9: Wer bin ich?

    2

    Nein

    2.63%

    2 + 3 MP

    11.

    Abgabe 6: Wer bin ich?

    0

    Nein

    0%

    0 + 3 MP

    11.

    Abgabe 11: Irrlichter

    0

    Nein

    0%

    0 + 3 MP

    ________________ஜ۩۞۩ஜ________________

    »Be the chaos you want to see in the world.«

    - Mollymauk

  • Danke für die Kommentare zu meiner Abgabe.
    Zu allererst, um einmal die Frage nach dem Pokémon zu beantworten: Es war Zobiris gesucht. Man erkennt es unter anderem an seiner kleinen Mega-Entwicklung (ist da dann tatsächlich nur halb so groß wie Mega-Flunkifer) und an seiner Eigenart, Edelsteine zu essen, wie es auch in einigen Pokédexeinträgen erwähnt wird. Mein Ziel war aber, da auf der Eiseninsel nicht viele Pokémon frei herumlaufen, Zobiris so zu beschreiben, dass man es leicht mit Flunkifer verwechseln kann. Ist zugegeben an einigen Stellen besser gelungen, an anderen weniger und besonders die Frage nach dem Typ dürfte mehr verwirrt haben als eigentlich angenommen. Aber daran lässt sich jetzt wohl nicht mehr viel machen.
    Auf jeden Fall, zu einigen Re-Kommentaren:


  • Hui, danke für die Kritiken und Punkte! :D



    Ich hoffe, das Schreiben hat allen so viel Spaß gemacht, wie mir.
    Oder, bestenfalls, sogar noch mehr. Wobei ich schon saugroßen Spaß hatte.



    Jedenfalls: In meinem Text ging es tatsächlich um Farbeagle, wie @Thrawn richtig herausgefunden hat. Zugegeben, es war wohl tatsächlich ein recht schwieriges Rätsel, aber ich bin eigentlich sehr zufrieden damit, auch, weil die Minderheit der Teilnehmer es erkannt haben. Die Schwierigkeit meines Rätsels lag vermutlich auch an meiner Auslegung des Themas (welches man, wie man gemerkt hat, sehr weit auslegen konnte). Ich hatte mir unter der Aufgabenstellung in erster Linie ein schwieriges Rätsel vorgestellt, wobei die Kurzgeschichte nur ein Mittel zum Zweck darstellt und daher im Hintergrund steht. Umso überraschter war ich, als die meisten Teilnehmer es eher umgekehrt angingen.



    Die Hinweise, aufgrund derer man dann bei mir auf Farbeagle schließen durfte, waren Folgende:


    "...und er wusste, dass das Pokémon im Kampf nicht sonderlich stark war."



    - Farbeagle hat so niedrige Statuswerte, dass es auf der Ebene sogar von manchen Baby-Pokémon übertroffen wird.





    "Wären da nur nicht diese klebrigen Netze überall!",
    "...da ihm plötzlich einige kleine, scharfkantige Steine entgegenstürzten.",
    "...denn anscheinend lagen überall giftige Stacheln...",
    "Pollen stoben um ihn herum..", "bevor er komplett eingeschlafen war. "



    - Viele Competitive-Spieler benutzen diese vier Attacken (Klebenetz, Tarnsteine, Giftspitzen, Pilzsporen) auf Farbeagle, welches damit ein nahezu perfektes Ausleger-Pokémon mit der mächtigsten Einzelkampf-Schlafattacke ist.





    "...die annähernd menschliche Gestalt..."
    "...eine höhnisch herausgestreckte Zunge..."



    - Die beiden Hinweise beziehen sich auf das Aussehen von Farbeagle.





    Ich muss zugeben, dass ich nicht genau weiß, wie groß die Anzahl der im Competitive erfahrenen Spieler auf dem Bisaboard ist. Vielleicht ist sie nicht so hoch, wie ich dachte, vielleicht ist aber auch dieses Farbeagle-Moveset nicht so bekannt, wie erwartet. Bei mir hat es sich bloß so stark eingeprägt, weil es mir in den bisherigen Kämpfen sehr auf die Nerven ging. :D



    Auf jeden Fall bin ich mit allen Abgaben eigentlich sehr zufrieden. Im Großen und Ganzen sind es immer Texte, die auf ihre Art gut sind – ob es jetzt die lange 1500 Worte-Kurzgeschichte oder die Rätsel-Kurzform ist – und es gab absolut keine Abgabe, die nicht einen gewissen Charme hatte.



    Insgesamt hätte ich mich nur über mehr Kritiken zu meiner Abgabe gefreut – nicht Punkte, bloß Kritiken! - da ich in erster Linie an den Wettbewerben teilnehme, um mein schreiberisches Können auf die Probe zu stellen. Falls sich also jetzt noch jemand animiert fühlt: Haut in die Tasten! :D



    Als letzten Punkt an der Tagesordnung hätte ich noch vorzubringen, dass ich mir wegen meiner "sechs" Punkte in der Tabelle nicht ganz sicher bin, da ich selbst beim Zählen nur auf vier komme. Drei von @Thrawn , einer von @Rusalka. Falls ich nur wieder mal verbaselt bin und diese zwei Punkte berechtigt sind, touché (und danke!), falls nicht, würde ich mich freuen, wenn es ausgebessert würde.
    Edit: Okay, hat sich erledigt. Spannungspunkte. Danke für die Erklärung! :)



    Jetzt bin ich fertig, der Antwortpost ist ja nochmal selbst eine halbe Kurzgeschichte.

  • Ein großes Danke an alle für die netten Kommentare und die Punkte!
    So, habe eigentlich noch nie Re-Kommis verfasst, aber es gibt für alle ein erstes Mal. Außerdem muss man ja das Rätsel auflösen. Sicher hat es sich jeder gedacht, es war... Mewtu. Naja, das Geschichtsprinzip ist ja ziemlich simpel, ein Mewtu weiß (mal wieder) nicht, wer es ist. Setze ich vielleicht später mal fort, wenn ich endlich mal anfange hier nicht nur bei den Wettbewerben mitzumachen. :P  

    Dieser Moment, wenn 25% aller Abgaben so heißen wie der Wettbewerb selbst... Mann, seid ihr kreativ.

    Naja, ich dachte, dass alle sich zuerst denken, dass es eine witzige Idee wäre, das zu tun, sich aber dann denken, dass es doch mehrere machen würden und es dann schlussendlich keiner außer mir tut... Tja, da habe ich mich wohl geirrt.

    Aufgrund der Beschreibung scheint mir das eine Geschichte über Mewtu zu sein, allerdings kann ich mich da auch täuschen. Jedenfalls schaffst du es innerhalb des Textes, die beiden Charaktere auf humorvolle Art vorzustellen und die Interaktion zwischen den beiden ist wirklich gut gelungen. Neben den Dialogen findet sich aber auch ein netter Plot, wie man zum Beispiel aus den Dungeon-Spielen kennt. Gedächtnisverlust ist dahingehend nichts Neues und ich würde mich freuen, wenn du diesen Prolog noch weiter fortsetzt. Ach ja, Ursaring ist für eine Gefahrensituation nicht zu empfehlen, da es schon zu oft als wildes, wütendes Pokémon verwendet wurde.

    Naja, es sollte nicht wirklich Gedächtnisverlust sein, vielmehr sollte an der Stelle zum ersten Mal das bewusste Denken bei Mewtu einsetzen. Mir war es wichtig, dass Mewtu direkt das Lachen kennen lernt und auch selbst stellenweise komisch wirkt, denn es sollte ein bisschen ein Gegengewicht zu den Geschichten sein, in denen Mewtu immer so böse ist.
    Was Ursaring betrifft: Ich habe das erstbeste genommen, was mir in den Sinn kam, aber wenn ich das verbessere bzw. weiterschreibe, ersetze ich es vielleicht durch ein anderes, wie z. B. Cerapendra. Oder Bibor, das wäre mal etwas ganz Neues... Nein im Ernst, ich werde über diesen Verbesserungsvorschlag nachdenken, danke.

    Es ist schade, dass ich jetzt im Vote auch mit den Zahlen arbeiten muss, um die Titel voneinander unterscheiden zu können. Dies ist einfach kein ausgefallener Titel in diesem Wettbewerb. Ich hatte einen solchen Text erwartet und war überrascht, dass er gleich zu Beginn kam. Wenn ich mich jetzt irre, dann ist das total peinlich, aber es deutet einfach darauf hin, dass dies Mewtu ist. Und das ist das erste Pokémon, das einem bei dieser Frage einfällt. Der erste Pokémonfilm ist aber auch toll. Die Geschichte ist aber, trotz der scheinbar offensichtlichen Idee, nicht langweilig. Sie bewegt sich nicht in festgefahrenen Bahnen. Und das gefällt mir daran. Mewtu findet sich nicht in einem Labor wieder, sondern in einem Körbchen im Wald. Interessant. Wie kam es dort hin? Selbst wenn es kein Mewtu sein sollte, stellt sich diese Frage. Und dann taucht Pummeluff auf. Später Ursaring. Und durch Mewtus Unwissenheit darf man auch bei diesen beiden Pokémon zunächst raten, um was es sich handelt. Die Geschichte war schön zu lesen. Nur an einer Stelle musste ich stocken: „Mache Arten sind sehr selten, aber ich habe noch nie gehört, dass es von einer Art nur ein Exemplar gibt.“ „Ich bin also vielleicht ganz allein?“ Das passt irgendwie nicht ganz zueinander. Ansonsten war das aber ein sehr schöner Einstieg in diesen Wettbewerb. Mir hat es gefallen.

    Ja, der erste Pokémonfilm ist toll.
    Stimmt, an dieser Stelle passt das echt nicht so gut zusammen... Das sollte geändert werden. Dafür und ansonsten auch danke. Die offenen Fragen werden beantwortet, wenn ich das weiterschreibe.

    Ein passender Titel, das Pokémon fragt sich offensichtlich, was es ist, und entdeckt dabei gänzlich normale Teile des Lebens. Dabei hat man, wenn man bedenkt, dass es in einem Korb im Wald wurde, ein menschliches Baby im Kopf, wobei ich mich hier zuerst fragte, ob es wirklich ein Korb ist, oder ein Ei, welches es als Korb wahrnimmt.


    Die Tipps sind sehr gut in die Selbstfindung des Wesens eingebaut. Es ist sehr intelligent, wahrscheinlich von ähnlicher Art, wie die Menschen, ein Telepath, hat einen knorrigen Körperbau und sehr knubbelige Finger. Es scheint eine gräuliche Farbe zu haben, jedoch war mir der beste Tipp, dass es das "Einzige seiner Art" sein soll. Zuerst dachte ich an Abra (trotz der Farbe), allerdings bin ich mir jetzt sehr sicher, dass es sich um Mewtu höchstselbst handelt, was sehr ironisch ist, wenn man bedenkt, dass es auch das Titelbild des Wettbewerbs stellt.

    Ne, ne, ist schon ein Korb. :D  
    Knubbelige Finger - Pokewiki sagt, das seien Saugnäpfe, aber ich weiß da nicht so recht... Ja, ich hatte auch etwas Angst, dass es wegen seiner mageren Gestalt, Intelligenz und seiner Psycho-Kräfte tatsächlich mit einem aus der Löffelzauberer-Familie verwechselt werden könnte, aber gut, hat so weit doch funktioniert, danke.

    Sehr schön geschriebener Text, das schon mal vorweg. Allerdings spricht Pummeluff genau das aus, was auch mir aufgefallen ist: Für seinen ersten Tag des rationalen Denkens ist Mewtu viel zu sehr „on spot“. Als würd es direkt an das anknüpfen, was in der Welt schon passiert ist. Du gehst da sehr locker drüber hinweg, aber ich konnte das nicht vergessen.

    Ja, dass Pummeluff das erkennt, war eigentlich als eine Art "Rechtfertigung" vor dem Leser gedacht, sollte dadurch eigentlich weniger unlogisch wirken... Ich musste da auch drüber nachdenken, habe mich da am ersten Pokémonfilm orientiert, wo es ja eigentlich auch sofort schon ziemlich clever ist (es gibt zwar noch diese Szenen über seine Kindheit, die, wenn ich mich nicht irre, nie ins Deutsche übersetzt wurden, aber die sind ja auch verhältnismäßig kurz). Mir fiel und fällt immer noch leider nichts ein, wie ich das jetzt abändern könnte, ohne diesen Prolog stark zu verändern, mit dem ich weitestgehend eigentlich ganz zufrieden bin, aber auf jeden Fall danke für diesen Kritikpunkt und ich werde auch das nochmal überlegen. Auch hier ein Danke für das nette Feedback.


    Abschließend möchte ich noch sagen, dass mir dieser Wettbewerb wirklich Spaß gemacht hat, vor allem, weil ich eine nette Gelegenheit bekam, wieder mal über mein Lieblings-Pokémon zu schreiben.
    Und ich hatte mit Farbeagle tatsächlich recht, jippie!