BisaBoard-Olympiade: Vote Fanfiction


  • [tabmenu][tab=Vote Fanfiction]


    Herzlich willkommen zum Vote der Disziplin Fanfiction im Finale! Hier entscheidet sich, welches Team den Sieg in dieser Disziplin davontragen wird.
    Bitte beachtet beim Voten, dass ...

    • ihr eure Votes angemessen begründet,
    • Sympathievotes untersagt sind,
    • ihr nicht für die Abgabe eures eigenen Teams abstimmen dürft,
    • ihr bei der Punktevergabe sowohl das Treffen der Themenvorgabe, den Inhalt und die Ausführung einbezieht und bewertet,
    • ihr das richtige Punkteschema verwendet (siehe unten),
    • ihr die im Vote-/Feedback-Tutorial genannten Punkte beachtet.


    Selbstverständlich darf jeder voten, auch wenn man nicht selber an der Olympiade teilnimmt!



    Themenvorgabe:


    Zitat

    Das Thema der letzten Runde der Olympiade für die Disziplin Fanfiction lautet ...


    Wind


    Schreib eine kurze Geschichte zum Thema Wind. Die maximale Wortgrenze liegt bei 2500 Wörtern, gezählt wird nach der Seite Wörterzählen.de.


    Punkteschema:

    • WICHTIG: Nutzt für euren Vote die untenstehende Schablone. Dies erleichtert uns die Auswertung. ID ist die Team-ID eures Teams (das ist die Nummer eures internen Teamforums). Voter, die nicht an der Olympiade teilnehmen, geben als ID bitte 0 an.
    • Die Teilnehmer der Finalteams dürfen bei den Fanworks nicht voten, weil ihre Punkte nicht gezählt werden können, da sie stets für ihre Gegner voten würden.
    Code
    1. ID: X
    2. AX: 3
    3. AX: 2
    4. AX: 1



    Der Vote geht bis zum 03.07.2015 um 23:59!


    [tab=Abgaben]




    [/tabmenu]

  • Download-Post


    In diesem Beitrag könnt ihr euch die Abgaben der Olympiade im PDF- und ePub-Format herunterladen, um so auch unterwegs lesen zu können.
    Die PDF wurde von @Sheogorath und das ePub von @Sakul erstellt. Sollten Fragen und/oder Anregungen bestehen, dann zögert bitte nicht die Urheber deswegen anzusprechen; konstruktive Verbesserungsvorschläge sind immer willkommen.
    Für eine kurze Anleitung und noch einmal die Einführung zu den "Wettbewerben unterwegs" klicke hier.

  • [font=verdana][align=justify][tabmenu][tab=Auch hier]ERSTE! Wobei das ja nicht wirklich schwer ist. Uhm.


    Without further ado! ^w^)/
    [tab=gibt's keine][subtab=Schabernack]Huch, was ist denn da mit den Zeilenumbrüchen passiert? '-' Das war sicherlich keine Absicht, lol. Ich schieb's auf einen Fehler beim Rüberkopieren I guess.
    Weil ansonsten mag ich die Abgabe total. o/ Der Wind hat ja schon irgendwie was Sadistisches, aber hauptsächlich wirkt er wie ein kleines Kind (der Wind, der Wind, das himmlische Kind indeed!), das Spaß daran hat, anderen Leuten das Leben schwer zu machen. Kennt doch jeder irgendwie. =D Das macht ihn aber auch irgendwie sympathisch, er wirkt auch ein wenig gelangweilt, als hätte er nichts Besseres zu tun, nicht einmal der Regen lässt sich blicken, um ihm beizustehen. Jetzt wissen wir jedenfalls alle, woher diese plötzlichen Gedankengänge kommen - "hab ich den Ofen noch an? o___O" Aber böse sein kann man ihm ja doch nicht! Etwas kurz ist die Abgabe zwar, aber das ist nicht wirklich ein Mängel, weil es ja eh mehr eine Erzählung von verschiedenen Szenen ist als irgendetwas, bei dem das Pacing viel zerstören kann. Hätte aber dennoch gern vom Wind gelesen, weil witzig war es. Am Stil hab ich nichts auszusetzen, aber auch nicht wirklich was zu erwähnen. Gab keine Formulierung, die mich irgendwie positiv oder negativ beeindruckt hätte, haha.
    Außerdem benutzt sie die coolen Anführungszeichen.
    [subtab=Orkan]Uuuund die ist gleich viel länger.
    Mein erster Gedanke war ja "awwwwwwwwwwwwwwwwwww", weil das Ende so enorm niedlich ist. ♥ Hier hat man Wind gleich in mehreren Verfassungen - echten Wind, Spitzname Orcan, "du warst doch schon immer so schnell wie der Wind" ... Das Thema ist jedenfalls getroffen. Und es ist niemals eine gute Idee, auf noch befahrenen Gleisen herumzulaufen, auch, wenn es zwei Freundinnen wieder zueinanderbringt. xD Ich mag den Schreibstil hier, obwohl er an manchen Stellen etwas forced klingt (die Beschreibung der Klamotten hätte man beispielsweise weglassen können), gibt es doch Stellen, die ich sehr hübsch finde, zum Beispiel "Es gibt nur zwei Personen, die mich so nennen. Eine davon ist männlich, sitzt gerade im Gerichtssaal und versucht, einen Mandanten vor dem Gefängnis zu bewahren. Mein Dad hat keine so hohe und durchdringende Stimme. Viel Auswahl bleibt da nicht." (Hätte 1:1 von mir kommen können ngl.) Spannungstechnisch ist hier auf jeden Fall was passiert (Untertreibung much), ich fand aber, dass es etwas Schlag auf Schlag war. Das ist aber ziemlich sicher der Wortgrenze geschuldet. owo Eventuell hätte man hier den Anfang verkürzen können, der war imo nicht sooo wichtig.
    [subtab=Wanderer im Wind]MYTHOLOGIE
    Hattest mich ab "Hephaistos". Griechische (besser noch römische aber man will ja nicht wählerisch sein) Mythologie ist einfach mal der so ziemlich einfachste Weg, mich auf Anhieb für etwas zu begeistern, und wenn dann auch noch eine traurige Liebesgeschichte in einem überraschend modernen Setting dazukommt, werde ich gleich emotional. ;w; Zwar war es größtenteils ein Monolog bzw Flashback, aber einem ist Aiolos sofort sympathisch und Ariane ebenso. Zeus ... Weniger. Aber irgendwie ist es ja schon etabliert, dass Zeus ein *bemüht sich, nicht zu fluchen, aus reiner paranoia weil regeln* Vollidiot ist, lol. Ist aber auch wahr, was ein Heuchler mit seinen xtausenden Affären und dann Aiolos gleich Ariane wegzunehmen und auch noch so geradezu sadistisch geplant (anstatt einfach, y'know, mit ihm zu REDEN ...), ist ja nicht auszuhalten. >=( Haha, man merkt, wir haben hier die dritte tolle Abgabe, vor allem den Schreibstil fand ich schick, weil er schön klang, ohne überpoetisch zu sein, gab keine Formulierung, die mich irgendwie gestört hätte, stattdessen einige sehr schicke. Mag da vor allem den Endsatz. Der ja noch irgendwie hoffnungsvoll klingt, nach all dem Leiden. Ich hoffe jedenfalls für Aiolos, dass sie tatsächlich irgendwie noch da ist. ;A;
    [tab=kreativen Tabtitel!]Wow, drei so komplett verschiedene Abgaben und jede davon auf ihre eigene Art super, ich hasse Finalvotes. Dx Hätte gern jedem 3 Punkte gegeben, wirklich, bin aber schlussendlich nach Bauchgefühl gegangen. Votet, Leute, die Punktverteilung ist ein bittersüßer Schmerz. ;w;)/


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    [tab=Vom]
    Kreativ sind die Tabtitel nicht, im Gegensatz zu den Geschichten. Ich dachte mir, dass ich zumindest einmal irgendwo voten sollte, nachdem die BBO mehr oder weniger komplett an mir vorbei gegangen ist. So alibimäßig.
    Insgesamt ist es für mich irgendwie schwer, zu einer Beurteilung zu kommen (die Geschichten sind einfach alle verdammt gut und dabei recht unterschiedlich), also werde ich mich bei der Bepunktung am Ende höchstwahrscheinlich schwer tun.
    [tab=Winde]
    [subtab=Schabernack]
    Ich finde den Wind hier ziemlich unsympathisch, ja eigentlich schon böse. Wenn ich die Geschichte lese, wirkt der Wind auf mich zunächst im Gegensatz zu seiner Bezeichnung als "Kind" am Anfang eigentlich nicht wie ein im Grunde unschuldiges Kind, sondern eben eher wie ein Sadist, der nur aus Langeweile und vielleicht auch ein bisschen Einsamkeit die Menschen und Tiere ärgern will, wobei sich aber trotzdem kein wirkliches Gefühl der Erfüllung einstellen mag. Das könnte man natürlich auch so verstehen, dass sich hinter dieser bösen Fassade eben doch ein eigentlich gutmütiger Kern verbirgt, also doch ein trauriges Kind, welches sich einsam und missverstanden fühlt und bei seinen Opfern eigentlich sogar Anerkennung sucht. An sich ist das ein mittlerweile auch wohlbekanntes und bereits oft verwendetes Konzept, aber es ist wirklich schön und kreativ verarbeitet worden, stellenweise mit etwas Humor gewürzt. Mir gefällt auch sehr die abwechslungsreiche Wortwahl.
    [subtab=Orkan]
    Wenn einer sagt, dass er ein ganz mieses Gefühl bei einer Sache hat, dann muss es sich wohl um einen Star-Wars-Film handeln.
    Naja, wenn es etwas gibt, dass mich stutzen lässt, dann wohl das vor-einem-Unglück-davonrennen-Klischee und die Frage, ob man nicht auch durch die Lichter eines Zuges vor ihm gewarnt werden müsste. Aber das ist jeweils eher nebensächlich.
    Nun, Wind ist in der Geschichte auf mehrere Arten enthalten und es ist wohl die einzige unter den drei Geschichten, in denen der Wind an sich nicht in irgendeiner Weise personifiziert wird.
    Jedenfalls wird man zunächst eben sehr in alles hineingeworfen, erst danach klärt sich allmählich der Hintergrund der Geschichte. Und dann passiert auch weiterhin relativ viel. Persönlich mag ich das nicht so gerne, andererseits bin ich mir nicht sicher, ob das vielleicht so beabsichtigt war, um den Leser (im übertragenen Sinne) ebenfalls ein bisschen hin und her wirbeln zu lassen. Denn diesen Eindruck hatte ich schon ein bisschen. Analog zu einem Sturm (nicht dem Sturm aus der Geschichte, der tobt ja weiter) beruhigt sich nach dieser Interpretation dann schließlich aber auch die etwas chaotisch wirkende Handlung zum Schluss hin und klärt sich etwas. Unterhaltsam ist die Geschichte auf jeden Fall, aber irgendwie fehlt mir auch ein wenig der "tiefere Sinn".
    [subtab=Wanderer im Wind]
    Schöne Alliteration im Titel, das mag ich.
    Zeus ist ein Mistkerl, der soll sich mal an die eigene Nase fassen und nicht gleich so übertreiben. Ich mag das Konzept der Geschichte, es erinnert mich (wenn wahrscheinlich auch nur zufällig) ein bisschen an "Doctor Who" (ein Unsterblicher, der quasi überall hin kann, lädt jemanden ein, einfach mitzukommen), aber es gibt auch das klassische Verbotene-Liebe-Konzept sowie das Pflicht-gegen-Gefühl-Dilemma. Hier helfen einem die bekannten Konzepte zusammen mit erklärenden Passagen recht schnell in die Geschichte hineinzufinden, nachdem ich am Anfang zunächst auch einmal nicht wusste, was da vor sich geht.
    Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob es so klug ist, das fast endgültige Ende dieser traurigen Geschichte im Kern bereits an den Anfang der Erzählung zu stellen, meiner Ansicht nach nimmt das ein bisschen die Spannung und auch die Hoffnung, die man sonst hätte aufbauen können. Am Ende des Textes wird dann eben nur noch hinzugefügt, dass Ariane auf eine gewisse Art und Weise doch noch reisen wird, was das Ganze zumindest ein bisschen optimistischer macht, ohne sich aber vollständig von der Traurigkeit abzukehren. Warum kommt Aiolos nicht auf die Idee, in die Unterwelt hinabzusteigen und sich Ariane zurück zu holen? Er wäre ja nicht der Erste damit. :whistling:
    Ich meine, bei "...einfacher gesagt ist, als getan" gehört das Komma da eigentlich nicht hin, ist aber nur ein einzelner Fehler (zumindest fallen mir keine weiteren auf), das ist nicht so schlimm.
    [tab=verweht...]
    Wirklich, ich hasse diesen Teil.
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  • Abend!



    …Hab nicht viel zu sagen, also auf geht’s ^^


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    [tab=Abgabe 1]
    Also, das Zitat passt schonmal prima zum Text.
    Die Länge (bzw. in diesem Fall die Kürze) des Textes ist gleichzeitig ein Vor- und ein Nachteil in meinen Augen. Du kannst nämlich, im Gegensatz zu den Anderen, in einer so kurzen „Zeit“ keine interessante Story erzählen. Stattdessen setzt du komplett auf Stimmung und Beschreibungen der Tätigkeiten des Windes (zum Teil aus seiner Sicht, ich kam mir echt vor, als würde ich ihm über die Schulter schauen) und seines Charakters (sagte ja schon, das Zitat passt prima), was du auch sehr gut machst. Ich habe mir deinen Text bisher am häufigsten durchgelesen und es gibt keine einzige Stelle, die ich schlecht formuliert oder langweilig finde (Vorteil eines kurzen Textes). Ich habe Spaß daran, den Text zu lesen, u. A. auch, weil du mit ihm eine Art Bild von einem typischen, windigen, Herbsttag „zeichnest“. Mir gefällt auch, dass dem Wind relativ bald langweilig wird und er sich „hinlegt“, es wirkt irgendwie realistisch (naja zumindest relativ). Musste auch bei der Formulierung „Trübsal blasend rauschte das Lüftchen…“ lachen, einfach schön passend.
    Blöderweise kann ich in deinem Text keinerlei Aussage oder Story erkennen. Mir ist klar, dass das wahrscheinlich gar nicht der Sinn war, allerdings finde ich sowas immer wichtig und das Fehlen jeglicher Aussage ist in meinen Augen leider ein relativ großer Minuspunkt, da der Text so leider überhaupt nicht zum Denken anregt und gibt einem quasi auch nichts auf den Weg :/
    Außerdem ist es leichter, sich keine sinnvolle/interessante Story ausdenken zu müssen.
    Zum zwischendurch lesen ist die Abgabe aber echt nett und behandelt das Thema sehr gut. ^^
    [tab=Abgabe 2]Also, wo fange ich an… Am besten mit irgendwas, ollé ^^


    Coole Idee mit den Urbexern und den White Places. Erinnert mich an Geocatching, wäre jedenfalls etwas, was ich gerne machen würde.
    Also deine Abgabe ist ja wie ein Kapitel (vllt das erste) aus einem Buch geschrieben und es liest sich auch sehr gut.
    Francis und April sind schöne Namen (vor Allem Orcan als Spitzname) und passen auch, die Dialoge sind super. Orcan ist mir jetzt schon sympatisch, April ist nicht viel mehr als ein Stereotyp, allerdings hattest du ja auch keinerlei Möglichkeit, den Charakter zu entwickeln, is also kein Minuspunkt (btw irgendwie passt der Treffpunkt, den sich April ausgesucht hat, um Orcan zu treffen, nicht so wirklich. Er lag weder auf Orcans Weg, noch würde ich ihn als einen Ort einschätzen, an dem eine „Schönheit“ gerne abhängt. Hätte eher an ein Cafe oder so gedacht, das führt aber zu weit und würde nicht zum Plot passen).
    Du beschreibst die Umgebung und die Vorgänge echt gut, man fühlt sich, als sei man mitten im Geschehen.
    Den aufkommenden Sturm und das Gewitter hättest du meiner Meinung nach detaillierter beschreiben können (z.Bsp. wie er nach der Ruhe vor dem Sturm plötzlich zunimmt, sich auf der Haut anfühlt, Staub in die Augen weht. Solche Sachen). Dafür hast du die Flucht sehr spannend beschrieben ^^
    Mein Hauptproblem mit dem Text ist, dass er so aus dem Kontext gerissen ist. Wie gesagt, es liest sich wie ein erstes Kapitel, wird aber NICHT WEITERGEHEN, OBWOHL ICH WEITERLESEN WILL. Das ist zwar einerseits gut, weil es zeigt, dass du geschafft hast, mich für die Geschichte zu interessieren, andererseits aber schlecht, weil du den Leser unbefriedigt zurücklässt. Mich nervt das total.
    Also wirkliche Tipps kann ich dir, bis auf die etwas detaillierteren Beschreibungen nicht geben, allerdings finde ich das (ich nenne es mal) Setting für so eine Abgabe blöd gewählt.
    Tu mir nen Gefallen und mach ne FF draus ;)  
    [tab=Abgabe 3]Ich mag Mythologie, vor Allem die griechische. Sehr interessant ist auch, dass sie in unserer Zeit spielt, kriegst also nen fetten Pluspunkt für ein cooles und kreatives Setting.
    Dein Schreibstil ist, meiner Meinung nach, wie bei den anderen Abgaben, durchgehend super. Ich kann da leider nicht viel zu sagen, habe nichts zu meckern.
    Charaktere und Story behandle ich mal geschlossen, da sie imo stark zusammengehören.
    Kurz gesagt: Ich hätte Arianes (schöner Name btw) Tod ans Ende gesetzt.
    Dass du den Tod an den Anfang gesetzt hast macht zwar darauf neugierig, wie es zu dem Tod kam, allerdings nimmt es ein gewaltiges Stück von der Tragik. Ich meine das so:
    Man liest die Geschichte mit dem Wissen, dass sie stirbt. Dadurch fällt es zumindest mir viel schwerer, etwas wie eine emotionale Bindung zu ihr aufzubauen. Im Text erfährt man nur sehr wenig über sie. Auch als du beschrieben hast, was Aiolos an ihr mochte; man bekommt es „nur“ von ihm beschrieben und „erfährt“ es nicht selbst. Zum Beispiel als er sagte, dass er ihre Gesten so liebt. Könnte man diese Gesten nicht beschreiben oder so ähnlich? Man könnte diese Dinge zum Beispiel in das Gespräch einbinden, das sie hatten. Auf diese Art würde der Leser sie „live erleben“ und nicht nur hören, was sie sagt. Ich weiss von ihr zum Beispiel „nur“, dass sie gutherzig ist und Reisen liebt und immer sehr aufgeregt ist. Ich verstehe zwar, wieso Aiolos sich in sie verliebt, allerdings erfahre ich auch nur wenig über ihn oder seine Art und er wirkt irgendwie distanziert auf mich. Also um es übertrieben und gemein auszudrücken: Wieso sollte mich ihr Tod berühren?
    Was wäre aber, wenn du den Tod ans Ende gesetzt (und sie und ihre Art etwas ausführlicher beschreiben) hättest?
    Man lernt dann als Leser diese Ariane kennen, findet sie sympatisch und baut eine emotionale Bindung zu ihr auf (ich denke, dass ich mit der Bezeichnung übertreibe, aber ich glaube du verstehst, was gemeint ist). Am Ende stirbt sie und man erlebt den Tod gemeinsam mit Aiolos, was ihn, denke ich, viel tragischer macht.
    Das klingt jetzt alles sehr negativ, ist aber eigentlich nicht so schlimm, die Stimmung, die du erzeugen wolltest kommt, wenn in meinem Fall auch etwas gedämpft, rüber. Aber kennst du das, wenn man eine gute Idee sieht, danach aber merkt, dass es etwas anders besser gewesen wäre? So in etwa fühlte ich mich nach dem Lesen.
    Richtige Verbesserungsvorschläge habe ich leider keine, da der Text sehr gut ist und das, was ich hier betreibe, eigentlich nichts anderes als Nitpicking ist.
    Weiter so :)  
    [tab=Bewertung]Wow, wie bewerte ich das jetzt?
    Ich fand die Abgaben sehr unterschiedlich, aber eigentlich gleich gut. Mal finde ich die eine Abgabe besser, mal die Andere. Das ist echt schwer für mich L Ich würde eigentlich am Liebsten allen gleich viele Punkte geben. Sorry im Voraus :/
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  • Abgabe 1: Zuerst hatte ich noch den Eindruck, dass man mit diesem Format versucht hat, die Geschichte länger aussehen zu lassen als sie wirklich ist, aber in hierbei ist der Inhalt umfangreich genug und die relativ kurzen Zeilen sorgen dafür, dass man beim Lesen nicht überfordert wird. Die gesamte Story ist angenehm zu lesen, zwischendurch musste ich die Sätze jedoch zwei Mal lesen, um dem Verlauf folgen zu können. Die verschiedenen Szenarien wurden entsprechend wiedergegeben und fantasievoll beschrieben, was ich in dieser Form nicht gewohnt bin. Das Zitat am Anfang erinnert mich an ein Märchen, das mir meine Oma vor einigen Jahren stets vor dem Schlafengehen erzählt hat und passt gut zum geforderten Thema des Finales.
    Abgabe 2: So gut diese Abgabe auch geschrieben wurde - mir ist aufgefallen, dass man sich sehr stark an englischen Begriffen orientiert hat und das gefällt mir persönlich nicht wirklich. Mich stört es beispielsweise, dass man die Mutter offen als "Mum" darstellt. Bei aller Liebe zur englischen Sprache, in deutschen Texten wirkt sowas immer ein wenig fragwürdig auf mich. Am Anfang wird recht detailliert beschrieben, dass es in dieser Welt spezielle Orte gibt, die niemand mehr besichtigen will und die allgemein verlassen sind. Man könnte diesen Schauplätzen eine wichtigere Rolle geben und den Treffpunkt der beiden dorthin verschieben. Wenn in einem alten Gebäude Wind aufkommt, kann es gut sein, dass sich z.B. Ziegelsteine oder Ähnliches lockern, Unkräuter nach den Anweisungen des "Orcans" bewegen, etc. In diese Richtung müsste man gehen, um dem "Wind" in der Geschichte eine primäre Bedeutung zu geben. Die Aufteilung der einzelnen Abschnitte ist gelungen und ermöglicht es dem Leser, die Handlung nachvollziehen zu können, wobei mir besonders beim ersten Teil die Beschreibungen zu genau vorkommen, wenn man sie mit dem Rest vergleicht.
    Abgabe 3: Ich hätte nicht damit gerechnet, dass jemand jene antike Epoche wählen würde und es noch dazu, die Handlung so spannend zu gestalten. Beim ersten Mal verstand ich noch nicht ganz, worauf man hinaus will, aber beim zweiten Mal ist es eigentlich ganz klar. ... und irgendwo peinlich, dass ich es nicht auf Anhieb interpretieren konnte, um ehrlich zu sein. Grund dafür sind vermutlich die kreativen Umschreibungen an die ich mich erst gewöhnen musste und bis es so weit kam, war ich bereits bei der Hälfte des Textes angelangt. Stutzig macht mich der folgende Teil: "Er tauchte nicht vor mir auf, sagte mir, dass es meine eigene Schuld sei. Er tat, als wäre niemals etwas passiert." Zeus spricht vielleicht 'durch den Himmel' mit ihm, wenn man das so beschreiben will, jedoch kommt mir diese Beschreibung so genau vor, als hätte der praktisch Zurückgelassene dem Mörder direkt in die Augen gesehen, um an all diese Informationen zu gelangen. Zu Beginn schiebt Zeus die Schuld auf ihn und danach tut er so, als wäre nichts geschehen? Inwiefern? Wenn er nicht auftaucht, kann er nur durch Kommunikation 'so tun, als wäre nichts passiert' und da würde ich als Leser gerne wissen, wie er gehandelt hat. Es ist gewagt, gleich am Anfang über den Tod des Mädchens zu schreiben und meiner Meinung nach leidet der Spannungsfaktor geringfügig darunter, weil man schon weiß, was geschehen war und mir der Rückblick ziemlich unpersönlich und lange erscheint.


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    Abgabe #02 hat einen wunderbaren Stil, der es schafft nach dem Prinzip "show, don't tell" Emotionen rüber zu bringen. Mir ist das vor allem bei der Begegnung der beiden Freunden, genauer der Umarmung, aufgefallen. Generell aber toll umschrieben, nie zu viel mit Worten "dekoriert", aber immer genug, sodass man ein lebhaftes Bild vor Augen hat. Der Wind wurde hier sowohl in Details als auch im Protagonisten wiedergegeben und nichts davon wirkt erzwungen. Die Ideen gefallen mir auch gut; sowohl dieser leicht fantastische Touch mit den "Lost Places" als auch die Handlung selber, die zwar eher einfach ist (zumindest im Vergleich zur Konkurrenz haben wir hier etwas lebensechtes, weniger Fantasy oder Abstraktion), aber wieder so authentisch, dass mir persönlich das Lesen auch viel Spaß gemacht hat. Mein einziger Negativpunkt ist der Zug. Die Geschichte würde ohne den auch gut funktionieren und ich fand das etwas überdramatisch. Insgesamt aber ein überzeugender Text.

    Bei Abgabe #01 überzeugt wohl vor allem die originelle Idee. Die Einleitung mit dem Zitat ist eine nette Idee, das Ende der Geschichte hat mir auch sehr gut gefallen. Die starke Vermenschlichung des Windes stört mich allerdings. Die Gedanken und den Unsinn den er treibt, meine ich damit gar nicht, sondern die Tatsache, dass der Wind menschliche Worte ins Ohr flüstern kann und ihm "ein Schauer über den Rücken" lief. Das hat mich beides beim lesen eher aus dem Konzept gebracht. Die Idee selber, wie der Wind sich durch die Menschen schlängelt und hier und da kleine "Geschichten" streift (wie z. B. die ersten beiden Personen) fand ich wirklich gelungen. Die Sehnsucht nach dem Regen war auch kein schlechter Ansatz, aber die Geschichte wirkt aber der Mitte irgendwie etwas weniger durchdacht, ein wenig gehetzt.
    Abgabe #03 ist auch angenehm zu lesen, die Auflösung bzw. das Ende hat mir sehr gut gefallen und war durchaus rührend. Dazwischen war ich weniger überzeugt, da viel erzählt wurde, um dem Leser zu erklären, wo die Tragik des Todes liegt und ich persönlich mag das nicht sonderlich, wenn man das beim Lesen nicht selber "erleben" darf, sondern nur geschildert bekommt. Hier und da hätte ich einfach weniger Umschreibung reingenommen und mehr Handlung, um das selbe auszudrücken. Insgesamt finde ich auch die beiden Konkurrenten von der Idee her kreativer, da tragische Liebesgeschichten in Verbindung mit der griechischen Mythologie relativ bekannt sind.

  • Hi. Dies wird ein kurzer Vote. Der erste, den ich vom Handy aus schreibe. Und er ist dazu da, mein Gewissen zu beruhigen. Denn ich hatte schon überlegt, nicht zu voten. Die Geschichten sind einfach zu gut zum Entscheiden.



    Abgabe 1
    Mir gefällt die Idee, aus der Sicht des Windes zu schreiben. Das wäre vermutlich auch meine Idee gewesen. Der Wind treibt seinen Schabernack und wünscht sich, der Regen würde mitmachen. Es ist nett geschrieben, aber mir fehlt das gewisse Etwas. Das ist das Problem, wenn alle Geschichten so gut sind. Irgendwo nach muss ich entscheiden. Es hat zwar Spaß gemacht, die Streiche des Windes mitzuerleben, aber mir fehlt ein wenig die Tiefe.


    Abgabe 2
    Also der Titel ist Wind. Und gleichzeitig die deutsche Übersetzung des Spitznamen der Ich-Erzählerin. Und wahrscheinlich der Wind am Ende. Also ziemlich passend. Auch wenn ich mir etwas anderes vorgestellt hatte. Ich muss ehrlich zugeben, der Anfang hat mich nicht wirklich überzeugt. Das Ende war schreibtechnisch viel besser. Auch wenn die Sache mit dem Zug schon fast ein Klischee ist. Insgesamt war es am Ende inhaltlich nichts wirklich Neues mehr, da hat mir der Anfang mehr gefallen, auch wenn der Wind da noch etwas kurz kam. Ich muss aber auch zugeben, dass mir dieser Schreibstil von allen Abgaben am besten gefällt. Er ist so schön erzählend. Ich hab den Text gerne gelesen.


    Abgabe 3
    Hier handelt es sich also um den griechischen Gott des Windes. Ich finde seine Geschichte sehr interessant, ich google jetzt aber nicht, ob es Ariane tatsächlich gegeben hat. Ich gehe mal davon aus, dass sie Erfindung des Autors ist. Er erzählt die Geschichte rückblickend, was wieder ein völlig anderer Stil ist, wie ihn seine Konkurrenten nutzen. Aber der Stil passt zum Geschehen (so wie die anderen auch). Die Idee mit dem Selbstmord sagt mir sehr zu. Das Ende mag ich eher weniger. Nicht, weil sie tot ist, sondern ... ich weiß nicht. Dieses mit dem Wind wehen der Asche. Ist aber nur mein Geschmack. Und, egal was ich hier schreibe, ihr macht es mir alle drei nicht leicht.


    ID: 11
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    A3: 2
    A1: 1


    Das war alles andere als eine leichte Entscheidung. Aber ich musste einfach noch voten. Und ich entschuldige mich für die so kurzen und nicht so intensiven Kommentare. Allen noch viel Glück in den letzten Momenten dieser BBO!

  • Abgabe 1 - Schabernack
    Der Titel könnte durchaus zu mehrereb Texte passen und ich würde mir noch einen Bezug zum Wind darin wünschen (z.B. eine griffige Metapher, die den Leser auf den ersten Blick packen könnte), er trifft jedoch im Grunde den Charakter des Windes. Ich mag deine kreative Umsetzung sehr, den Wind zu personalisieren und dich an den bekannten Zeilen zu orientieren, die du einleitend zitierst (aufgrund der Stelle hätte eigentlich eine Angabe erfolgen müssen, das soll für die Punktevergabe aber nicht relevant sein). Bis auf wenige Stellen, welche Glühwürmchen bereits aufgedeckt hat, bleibt die Personalisierung schlüssig. Die Ereignisse der Handlung haben einen Unterhaltungswert; es werden unterschiedliche Sinne und verschiedene Lebewesen (Mensch und Tier) angesprochen. Sprachlich sind mir keine Störfaktoren (bis auf fehlende Leerzeichen vor bzw. hinter den Auslassungspunkten) aufgefallen. Es fehlt mir am Ende jedoch an einer Überraschung, an einer Wendung oder an einer Erkenntnis. Der Wind verliert die Lust und wartet sehnsüchtig auf seinen Freund Regen, das wird aber nur aufgegriffen und die Aufgabe am Ende angedeutet, sodass der Verlauf an der Stelle nur noch dahinplätschert, wie ich finde (dieses Wortspiel!). Ich hätte mir gewünscht, dass die Gedanken von dir in irgendeiner Form zuende gebracht werden.


    Abgabe 2 - Orkan
    Bei dem Titel hat es mich am Ende deiner Abgabe gewundert, dass Orkan an der Stelle nicht Orcan geschrieben worden ist. Der Titel hat einen Bezug zum Text, fällt jedoch nicht unter jene individuellen, bei denen ich direkt ein Auge darauf werfen müsste, da sie mich anlocken. Dazu fehlt ein ästhetischer Reiz. Die Umsetzung der Aufgabenstellung gefällt mir sehr, sie punktet zwar nicht so mit Kreativität wie Abgabe 1, bezieht den Wind jedoch deutlich ins Geschehen ein. Ich habe von Urbexer noch nie gehört und bin daher umgehend interessiert gewesen (das würde ich sogar mal als Hobby ausprobieren, lol). Die Charaktere harmonieren in ihrer Konstellation miteinander, zeigen Schwächen und Stärken. Du wechselst zwischen erzählerischen und beschreibenden Parts ausgewogen habt, sodass ich ein angehemes Tempo der Entwicklungen ergibt und man ihnen flüssig folgen kann. Störfaktoren in der Sprache sind nicht vorhanden (bis auf das Übliche mit den Auslassungspunkten), deine Wortwahl ist abwechslungsreich. Ein kleiner Kritikpunkt liegt nur in dem Unglück mit dem Zug, das nebensächlicher erscheint, obwohl ich es ergreifender einordnen würde als den aufkommenden Sturm.


    Abgabe 3 - Wanderer im Wind
    Der Titel hat Potenzial, er ist nicht so gewählt, dass er zu allgemein scheint, jedoch fehlt mir auch hier der Kick, welcher mich zum Lesen anregen würde. Die Themenumsetzung ist dir gelungen; die griechischen Götter scheinen in ein modernes Zeitalter versetzt und du spielst durch den Gott des Windes mit seinem Standpunkt und seinen Fähigkeiten mit dem Thema. Etwas schade finde ich dabei, dass du vorwiegend in der Rückblende erzählst und die gegenwärtige Handlung dagegen kurz vorkommt. Auch wenn das Ende schön ist und als Wendung betrachtet werden kann, hätte in linearer Aufbau noch zusätzlich die Spannung durch den Tod von Ariane gehabt. Sprachlich sind mir leider ein paar Wortwiederholungen aufgefallen, vorwiegend von war oder seinen Formen, verebben und sich (Anfang des vierten Absatzes) sowie der vibrierenden Luft um den Charakter. Leider bin ich auch über den einen oder anderen Fehler in der Kommasetzung gestolpert. Dein Text liegt dennoch vom Niveau meiner Meinung nach im Finale keineswegs verkehrt, denn du hast bis auf jene Punkte einen angenehmen, individuellen Stil.


    ID: 1
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  • Ok, ich kenn mich mit ff nicht aus, habe aber gerade bock zu voten. Also vote ich mal :3


    Abgabe 01:
    Die Abgabe ist ganz ok. Man kapiert die Geschichte und die sichtweise ist interessant, aber um ehrlich zu sein fehlt mir hier (auch) etwas. Die Geschichte ist relativ monoton gewesen und ka, aber mir gefällt es sowohl persönlich, als auch wie es beschrieben wurde so ok. Wobei man hier imo echt mehr raushohlen könnte.


    Abgabe 02:
    Wohl die beste Geschichte. Der Anfang hat Tiefgang und die Geschichte mit April ist richtig gut. Sie ist spannend, nicht zu überdramatisch und enthält schöne Momente. Imo mein Favorit der Runde. Besonders da sie qualitativ einfach viel zu bieten hat!


    Abgabe 03:
    Ok, ich bin ehrlich. Ich verstehe nicht wer genau der Wanderer ist. Evtl liegt es an der Uhrzeit oder allgemein an meiner Verpeiltheit, aber ich versteh es einfach nicht. Nur das er ein Gott ist der Wandert. Erzählt wurde die Geschichte gut, auch die Geschichte um die verbotene Liebe war schön. Nur kommt es imo nicht an Abgabe 2 heran :/



    • ID: 08
    • A2: 3
    • A3: 2
    • A1: 1

    Wiegesagt. Ich bin FF n00b. Daher nicht wundern, wenn meine Meinung unprofessionell rüberkam :/

  • So, hi zusammen. Zeit für nen vernünftigen Vote, ohne lange Vorrede :


    A1: Nette Idee. Den Wind als schadenfrohen Kobold dazustellen ist schonmal n guter Ansatz, und die bereits kritisierten Absätze machen irgendwie das Lesen leichter. Dazu trägt auch die Satzstruktur bei, meist kurz und bündig, ohne viel Drumherum.
    Was mir wiederum nicht so gut gefiel ist die fehlende Charakterentwicklung, und irgendwie wirken die ersten drei Strophen monoton. Der WInd geht dort hin, macht Unfug. Dann dort hin, ein anderer muss leiden. Dann dahin, jemand wird geärgert. Und das in einer derartigen Kindergartenmanier-ist vermutlich gewollt, und kein schlechtes Stilmittel aber gefällt mir auch nicht so gut.


    A2: Da hat jemand seine Hausaufgaben gemacht. Spätestens hier fiel mir auf, dass wohl das Wort des Abends WIND ist, und hier wurde dies in einer besonders interessanten Weise dargestellt. Es geht in erster Linie um ein (allein schon durch das Hobby) sympathisches Mädel, dass gerne dort rumturnt wo es eigentlich nicht hingehört und das find ich ziemlich spannend. Wurde auch schon erwähnt, manches hätte man auch deutsch lassen können, aber mir gefällt die englische Sprache sehr, daher gibt das bei mir eher nen Pluspunkt. Gesamtpaket kommt super rüber, in Kurzgeschichtenmanier steigt man direkt in die Handlung ein und lernt während des Verlaufs ein paar Namen, die wichtigsten davon sind Francis und April. Beide kommen nett rüber,bisschen Action wird wortwörtlich auch noch reingedonnert und das Ende ist dann eher ..wie nenn ich das, romantisch? Da fehlt nichts.


    A3: Griechische Götter, gefällt mir schonmal gut. Hier scheint der Gott der Winde in die Neuzeit überfhrt worden zu sein, und hat nach Jahrtausenden eine Art Seelenverwandte gefunden. Ob das gut geht? Nein, eigentlich nicht, im ersten Satz wird die ganze Geschichte schon erzählt. Was uns der Autor liefert ist die tragische Geschichte(Tragik-unverdientes Unglück) eines Gottes, der einfach mal nicht mehr allein sein wollte. Ariane wird detailiert ausgearbeitet, Pluspunkt in der Hinsicht. Der Gott kommt desillusioniert daher, aber das ist ja auch kein Wunder, bei all dem Stress. Alles in Allem find ich ein wenig schade, dass die Essenz der Geschichte sofort geliefert wird, denn ich glaube, der Spannung tat das einen großen Abbruch..


    soweit von mir, ihr merkt sicher dass ich mich zum Großteil auf den Inhalt beziehe. Darauf kommts mir bei Geschichten am meisten an und ich bin nicht Stannis der Mannis der bei jedem falschen Wort sofort losgeht.


    Insgesamt sieht das dann so aus:
    ID: 10
    A1:1
    A2:3
    A3:2


    schöne Grüße

    "I said: Ryan, Jedi don´t give up. Then again, I´m thinking oldschool. This is a new generation."

  • pls im wettbewerb gings um kurzgeschichten
    wenn man sein Hirn benutzt kann man auch vorm Lesen drauf kommen dass man hier nur Kurzgeschichten zu sehen bekommt


    außerdem auch von mir Glückwunsch an den verdienten Sieger

    "I said: Ryan, Jedi don´t give up. Then again, I´m thinking oldschool. This is a new generation."

  • Nicht ganz korrekt. Es geht um kurze Erzählungen, sonst wäre die anderen beiden Abgaben eine Themaverfehlung. Wollusts Abgabe erfüllt aber wohl ziemlich viele Merkmale für eine Kurzgeschichte, was ich ihm nicht negativ anrechnen würde. Wobei ich leider beim normalen FF-Wettbewerben auch schon oft die Erfahrung gemacht haben, dass BB-User Kurzgeschichten nicht wirklich mögen. Es wird oft kritisiert, dass es kein richtiges Ende hat oder man wenig über die Personen und ihren Hintergrund erfährt usw. Alles Dinge, die eigentlich typisch für eine richtige Kurzgeschichte sind.