Fall Season 2017

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  • Anime of the Year? Shouwa Genroku Rakugo Shinjuu Season 2. stand schon im Januar fest, hat sich nix geändert. Close auf Platz 2 ist Owarimonogatari Season 2 und und 3 ist Sagatsu no Lion. gg ez no re

    Ich glaube vor der Fall Season hätte ich dir für Rakugo sogar zugestimmt, mittlerweile bin ich mir da aber gar nicht mehr so sicher. Quantitativ war das Jahr so schlecht wie schon lange nicht mehr, qualitativ musste sich aber gerade die Top 10 des Jahres hinter nichts verstecken. Bin mir selbst noch nicht ganz sicher wie die feste Reihenfolge ausschaut, und möchte auch nicht zu sehr darüber reden da im Januar wieder ein AotY-Thema kommen wird (ist ja im Bisaboard mittlerweile Bereichs-Tradition), aber so angerissen würde ich in etwa sagen (nur um Mal einen Vergleich zu haben, wie die Serien die ich momentan lobe im Vergleich zum Rest des Jahres abschneiden):


    1. Girls' Last Tour
    2. Rakugo S2
    3. Natsume Yuujinchou Roku
    4. Kekkai Sensen & Beyond
    5. Mahoujin Guru Guru
    6. Uchouten Kazoku S2
    7. ACCA-13
    8. Hoozuki no Reitetsu S2
    9. The Night is Short, Walk on Girl
    10. Kemono Friends


    Also muss man schon sagen, dass Fall dieses Mal als Season sehr stark dabei ist.


    EDIT: Aber ja, niemand hat auf jeden Fall mit der Aussage weiter unten Recht.

  • Geht es hier nicht um die Fallseason? AotY war doch immer ne extra Topic.

  • Die kam ja jedes Jahr, da würde ich mir keine Gedanken machen. Mit sowas nerve ich Jimboom gerne auf Discord :D

  • The Ancient Magus Bride 9-11



    9-10/10, entscheide ich am Ende, gehört aber definitiv jetzt schon zu meinen Lieblingen. ^^



    Children of the Whales 8-11



    8/10, wegen oben Genanntem "nur" 8, und ich hoffe, es gibt eine zweite Season, die noch stärker ist.
    Äh und 12 werde ich noch sehen. ^^" *Ausschau hält*



    Girls Last Tour 4-12



    7-8/10, dunno, weil ich den Stil nicht mag, aber mah, ich kann vll. darüber hinwegsehen? ^^" Das Setting ist so besonders und ich will mehr erfahren, mag es einfach dennoch und die Soundtracks sind soo schön, ähm daher 8.



    Inuyashiki 6-11



    Das Ende ist so an den Haaren herbeigezogen und wieder unglaublich überspitzt, wenn ihr mich fragt.
    Weiß daher wirklich nicht, was ich von dem Anime halten soll. Bleibe bei einer "höflichen 7/10 wegen Hiro." XD
    Außerdem ist das OP toll und auch am Stil kann man echt nicht meckern.


    EDIT @niemand  :P  


    Black Clover 4-12



    Ein Fakt: Yami, Yuno und Noelle sind viel cooler als der Hauptchara selbst lol.
    Immernoch bei 5-6/10, weil ich mir noch Gutes erhoffen will und das OP ist recht gut! (weil ich mich for the elitist-way of life entschieden und Scores gesenkt habe lol)


    Anmerkung:
    Wie ich es im anderen Topic bereits gesagt habe, liegt es nicht an mir :wasp: ... da ich fast alle Battle Shounen mit 7-10 bewertet habe. Ich liebe das Genre eigentlich. Also damit meine ich, bis auf Inuyasha, nicht solche wie Digimon, Pokemon oder paar andere RTL2-Serien (das soll jetzt nicht abwertend sein), sondern eben die meisten Battle Shounen von jenen, die ich später online gefunden habe. ^^"



    Sehen Sie das nächste Mal bei Bastet's Reviews! =D


    Country of Jewels (8/10) - großartiges und wunderschönes CGI mit klasse Setting und toller Story
    Kekkai Sensen S2 (7-8/10) - coole und total durchgedrehte Urbanfantasy von Bones
    Just Because (6-7/10) - ruhiges und recht schönes SOL mit Romanze
    Shoukoku no Altair (7-8/10) - Setting, das an das osmanische Reich angelehnt ist. Großartiger Hauptcharakter
    3-gatsu no Lion (8-9/10): Damit man mal Shogi lernt.
    Welcome to the Ballroom (7/10) - Sportanime über Tanzwettbewerbe; liebenswerte Charaktere mit Giraffenhälsen



    Lieblingscharaktere


    ... der Season und Vorigen von der 2nd Cour. ^^


    Jungs


    1. Ouni (Children of the Whales)
    2. Ruth (The Ancient Magus Bride)
    3. Elias (The Ancient Magus Bride)


    4. Mahmut (Shoukoku no Altair)
    5. Nibi (Children of the Whales)
    6. Lindel (The Ancient Magus Bride)
    7. Chakuro (Children of the Whales)
    8. Leo (Kekkai Sensen)
    9. Rei (3-Gatsu no Lion)
    10. Yuno (Black Clover)


    11. Zapp (Kekkai Sensen)
    12. Hoozuki (Hoozuki)
    13. Yami (Black Clover)
    14. Klaus (Kekkai Sensen)
    15. Hiro (Inuyashiki - also er ist ein großartiger Charakter, aber ich bevorzuge dann doch eh ... ETWAS Sympathie lol)


    Mädels


    1. Chise (The Ancient Magus Bride)
    2. Chito (Girls Last Tour)
    3. Silky (The Ancient Magus Bride)


    4. Shahra (Shoukoku no Altair)
    5. Mako (Welcome to the Ballroom)
    6. Chain (Kekkai Sensen)
    7. Titania (The Ancient Magus Bride)
    8. Shizuku (Welcome to the Ballroom)
    9. Noelle (Black Clover)
    10. Yuuri (Girls Last Tour)


    11. Hinata (3-Gatsu no Lion)
    12. Ena (Just Because)
    13. Mio (Just Because)
    14. Akari (3-Gatsu no Lion)
    15. Momo (3-Gatsu no Lion)


    ???


    aka die Gems von Country of Jewels XD


    1. Diamond
    2. Phosphophyllite
    3. Bort



    Zitat von niemand

    Nur um dies schonmal klar zu stellen, nur weil mir aus einem Anime ein Char gefällt, heißt es nicht, dass der Anime mir gefällt (auf Juuni Taisen schiel).

    *auf Black Clover schiel* XD



    ---------------


    Zitat von Hibari

    1. Girls' Last Tour
    2. Rakugo S2
    3. Natsume Yuujinchou Roku
    ...

    Nummer 2 kenne ich nicht, aber wie kommt's für dich, dass Girls Last Tour über Natsume liegt und überhaupt Platz 1 ist? ^^


    (OT:

    Zitat von niemand

    Letztendlich muss ich sagen, finde ich es wiedereinmal erschreckend, wie oft ich @Bastet zustimmen muss (siehe Inuyashiki oder auch Magusbride wenn ich soweit geschrieben habe), obwohl wir doch total unterschiedlich bewerten und auf MAL auch keine so Hohe Affinität haben. Liegt wohl auch daran, dass mir sehr viele Ecchi sehr gut gefallen

    Tho... die Summen in der shared lists sind schon recht ähnlich ^^
    Nur wenn ich das bei Kekkai Sensen sehe, zuck ich für eine Millisekunde zusammen. XD)


    https://myanimelist.net/shared…1=NewKiteTH&u2=Maneki-Mew )

  • Da ja einige von euch schon angefangen haben, die Season etwas rückblickend zu betrachten, fange ich auch einmal mit an.
    Dabei gehe ich aber nur auf einige ein, damit es nicht immer zu viel wird, der Rest kommt nach und nach.


    Die unangefochtene Nummer 1 diese Season war natürlich Shokugeki no Soma, daher zähle ich es einfach außer Konkurenz.
    Hier sind wir nun endlich bei dem Part angekommen, wo man sagen kann dass die Story nun endlich beginnt, man hat einen
    Antagonisten, welcher mit viel Charisma und einer Idee, einen wirklich guten Antagonisten darstellt. Und dem dagegen haben
    wir eine Rebellengruppe, welche sich seiner Regeln nicht beugen will.
    Und dies Ganze auch noch mit einem Rückblick auf die Vergangenheit, wodurch alle Stränge nun anfangs zueinander finden.
    Schlimm ist nur, dass die aktuelle Folge ein Midseason Finale darstellt und wir erst wissen wie es weitergeht, wenn die Uhr April
    schlägt.
    Leider zähle ich jetzt schon die Minuten, welche Allerdings wie Tage vergehen. Doch als Leser des Mangas ist für mich dieser
    Break leider nachvollziehbar, doch bin ich gespannt wie es weitergeht.
    Auch an dieser Staffel war nicht alles Friede, Freude & Eierkuchen, das gewählte Midseasonfinale zB war im Manga schon
    wesentlich eher zu sehen, wurde hier aber doch gut benutzt.
    Und was mir auch nicht ganz zusagte waren die Animationen, im Vergleich zu Season 1 und 2 sind diese von der Qualität leider
    etwas zurück gegangen, was nun aber nicht heißt dass diese grausam oder sonstwas waren, sie waren einfach nur schlechter als im
    Vergleich.
    KANN DEN APRIL NICHT ABWARTEN!!!!!!!!!!


    Gehen wir nun weiter, da ich schon erwähnte dass Soma außer Konkurrenz läuft, da sich mit der Herrlichkeit von Spitzen Waifu
    Erina Nakiri eh niemand mithalten kann.
    Für mich war folgender Anime der Beste in dieser Season, die Entscheidung fiel mir sehr schwer, da diese Season wirklich seit langem
    einmal wieder richtig starke Titel hatte. Aber die Wahl fällt auf:


    Netojuu no Susume - Recovery of an MMO Junkie
    Irgendwie scheint dieser Titel hier an sehr vielen vorbei gegangen zu sein, was mich wundert, denn eigentlich bin ich derjenige welcher
    im Verlaufe einer Season erst sehr spät auf so eine Perle trifft. Mich wundert es auch, dass der @Jimboom dort nicht reingesehen hat.
    Denn eigentlich ist es der Anime für uns nerdige Singels aus Überzeugung :D  
    Aber nein, sind wir mal ehrlich, dieser Anime ist wirklich sehr stark gemacht, grade für Leute wie mich die nun schon in ein gewisses Alter kommen
    (ich werde bald 30 >.<), aber trotzdem noch süchtig nach Animes und Games sind und dabei auch nicht gerne unter Menschen gehen. Damit sollten
    sich nun wohl schon einige identifizieren können und gerade beim lesen und realisieren dieser Worte schmunzeln müssen.
    Im Großen und Ganzen beinhaltet der Anime folgende Story:
    Die 30-jährige Moriko Morioka künigt ihren Job, da er für sie nicht mehr zufriedenstellend ist und alles was mit ihm zusammenhängt ihr keinen
    Spaß mehr macht. Als sie wieder Freizeit hat, fängt sie an der Sucht eines MMO zu verfallen, in welchem Sie viele neue Bekanntschaften trifft,
    sich aber dort für ein anderes Geschlecht ausgibt.
    Letztendlich gipfelt der Anime aber in den Genres Komödie und Romance, welche zusammen mit dem Spiel verbunden sind. Was die Optik und
    auch den Sound angeht, kann er nicht mit anderen Vertrettern dieser Season mithalten, hier erwähnte @Bastet schon The ancient Bride auf Magus
    richtigerweise.
    Aber die MMO-Junkies zogen micht von Folge 1 an in Ihren Bann und bildeten für mich einen der 2 Animes (neben Soma :D) welchen ich gleich nach Erscheinen
    direkt schauen musste. Wer also leichtromantische und vorallem Humorvolle Animes mag, sollte hier zwingend einmal reinsehen, mich würde es
    freuen wenn meine Worte den ein oder anderen dazu bringen diesen 10 Folgen eine Chance zu geben.
    Aber es muss auch erwähnt werden, dass der Anime die eine oder andere Schwäche hat, zB wirkt der Hauptcharakter manchmal etwas zu naive und macht
    die Stimmung durch ständige Entschuldigungen etwas merkwürdig, was der wunderschönen Grundstimmung aber keinen Abbruch tut.


    Die nächste Erwähnung wurde auch schon das ein oder andere mal geteilt, darum bleibe ich bei Inuyashiki, da dieser Anime ja nun auch
    schon beendet ist.
    Zu ersteinmal muss erwähnt werden, dass @Bastet nicht richtig aufgepasst hat, denn der

    , wurde bereits am Rande in einigen Folgen erwähnt. Meist nur als Begleiterscheinung.
    Mir fiel dies natürlich sofort auf!!!! (Nein Spaß, fand ich auch erst mehr als merkwürdig, bis @Jimboom mir den Hinweis dazu gabe, er hypt es ja).
    Hier will ich aber nicht soviel schreiben, da mir der Anime im Großen und Ganzen nicht wirklich zusagte, da teile ich in fast allen
    Punkten die Meinung von @Bastet.
    Er hatte streckenweise wirklich sehr starke Phasen, wo einem die Story sehr ans Herz ging und die wirklich mitreißend waren,


    dann hatte er aber auch wieder richtig weitgreifende Tiefen, welche für mich unerträglich waren.


    Optisch und soundtechnisch war es ein starker Anime, aber am Ende nicht wirklich mein Geschmack.


    Dann kommen wir nun noch zum vorerst letzten erwähnten Anime, einen Anime in den ich große Hoffnungen hatte, da seine Beschreibung
    richtig stark klang, der am Ende oder eigentlich schon von Anfang an eine reine Enttäuschung war: Ousama Game.
    Hier wurden ein Anime präsentiert, welcher mit einer tollen Beschreibung anfing, eine Klasse die in einem Game gefangen ist und dabei
    Aufgaben erledigen muss um dabei nicht bestraft zu werden.
    Ein Anime, welcher auf psychologischer Ebene richtig viel Potenzial gehabt hätte, daraus aber nichts Macht. Es ist total unlogisch, in
    welcher Bestrafung die nicht Erfüllung einer Aufgabe immer endet und dieser "Virus" wird auch nie irgendwie logisch erklärt.
    Gut, logisch erklären hätte man es nie können, dafür ist es reine Fiktion, aber da war alles einfach nur wirklich schlecht gemacht.
    Dieser Anime hatte als Tag: Horror, was es überhaupt nicht war, es war eigentlich mehr sinnloser Gore. Hier hätte ich mir einen
    viel viel höheren psychologischen Bezug gewünscht, was auch drin gewesen wäre, aber 0 genutzt wurde.
    Rückblickend betrachtet war der Anime dann aber doch des Horror-Tags würdig, denn am Ende kündigte man eine Staffel 2 an, was
    wirklich erschreckend und angsteinflößend ist.
    Für mich die größte Enttäuschung dieser Season, ist der Manga dazu besser?


    So dies wäre es erstmal, in einigen Abständen werden noch folgende Animes folgen:


    • Black Clover
    • Juuni Taisen
    • UQ Holder 2
    • Sengoku Night Blood!
    • Just Because! (nach der letzten Folge <3   <3   <3 Eita x Natsume <3   <3 <3)
    • Dies Irae
    • Shoukoku no Altair
    • Love Live Sunshine 2
    • The ancient Bride of Magus
    • Dragonball Super
    • Imouto sae Ireba - A sister is all you need
    • Welcome to the Ballroom

    Aber da einige schon mit angefangen haben, hier mal mein Char-Ranking


    Männchen


    • Ruth (Ancient Bride of Magus)
    • Kiyoharu Hyoudou (Welcome to the Ballroom)
    • der Ochse (Juuni Taisen)


    Weibchen


    • (außer Konkurenz) ERINA NAKIRI!!!!!!
    • Chise (Ancient Bride of Magus)
    • Mio Natsume (Just Because)
    • Marie / Margueritte Breuilh (Dies Irae)


    Nur um dies schonmal klar zu stellen, nur weil mir aus einem Anime ein Char gefällt, heißt es nicht, dass der Anime mir gefällt (auf Juuni Taisen schiel).
    Letztendlich muss ich sagen, finde ich es wiedereinmal erschreckend, wie oft ich @Bastet zustimmen muss (siehe Inuyashiki oder auch Magusbride wenn ich soweit geschrieben habe), obwohl wir doch total unterschiedlich bewerten und auf MAL auch keine so Hohe Affinität haben. Liegt wohl auch daran, dass mir sehr viele Ecchi sehr gut gefallen :D


    _______


    Ja, noch @Bastet, überarbeite meine MAL aber grade wie Excel (die letzten 2 Seasons auf MAL fehlen auch noch) und hoffe damit im Urlaub fertig zu werden :D  
    Dann ist mein Metascore glaube allgemein tiefer^^


    ________


    @Bastet
    Dann schreibe hier jetzt bitte rein wie toll Just Because (was ich übrigens auch finde) ist, damit ich nachher nicht doppel Posten muss :D.

  • Hab jetzt Itsudatte Bokura no Koi wa 10cm Datta. zu Ende geschaut und, oh man, diese Feels, die mich die sechs Folgen über begleitet haben, waren so arg, ich war zwischen wenig-männlichen Glücksrufen und Momenten, in denen ich gerne einfach nur meine Kissen zerreißen wollte, gefangen, weil ich einfach mitgefühlt habe. Ich habe zuvor und zwischendurch so manche Kritik darüber gelesen, aber vieles davon konnte ich einfach nicht verstehen:


    Der Sound war mit großartigen Soundtracks, meiner Meinung nach absolut perfekten Seiyuus und einer guten Klangqualität einer der Hauptgründe, warum ich mir diese Serie angeschaut habe. Slice of Life ist jetzt nicht unbedingt das erste Genre, das meine Abende füllt, aber die Musik und die Arbeit dahinter war es auf jeden Fall wert.
    Die Grafik war in den ersten fünf Folgen genial, in der letzten Folge selbst hatte ich einige Szenen, bei denen ich gedacht habe, dass die Animationsqualität ziemlich nachgelassen hat, weil auf Details längst nicht mehr so geachtet worden ist wie zu Beginn der Serie. Dieses Gefühl war glücklicherweise nach den ersten fünf Minuten wieder verschwunden, auffällig war aber eben auch, dass es dieses Mal nicht so viele Einzelbilder gab, die einfach über den Bildschirm gezogen worden sind, um Bewegung einzubringen. Daher wohl verständlich, dass die letzte Folge da etwas mehr Probleme hatte als jene zuvor.
    Die Originalität der Serie ist hierbei infrage zu stellen, weil Itsudatte Bokura no Koi wa eine Reihe ist, die bereits Werke hervorgebracht hat. Grundsätzlich ist der Aufbau folgender: Ein Charakter ist eher schüchtern und der andere absolut nicht; der Junge ist im Film-Club und das Mädchen im Kunst-Club. Es gibt insgesamt drei Paare, die so aufgebaut sind. Das ist in diesem Kontext der einzige Kritikpunkt, den ich wirklich habe: Es hätte vielleicht auch andere Clubs geben können, dann wäre das nicht so eintönig und für Zuschauer, die vorige Einträge der Serie kennen, nicht so vorhersehbar gewesen. Allerdings gehöre ich nicht dazu und konnte deswegen diese Geschichte ohne Vorkenntnisse schauen - was absolut geeignet war. Natürlich kenne ich die Probleme, die die beiden anderen Paare hatten, nicht, aber das finde ich nicht schlimm. Ganz und gar nicht. Die Charaktere haben mir wahrscheinlich deswegen sogar noch besser gefallen.
    Der Aufbau der Geschichte war an sich gut. Es war klar, dass mit sechs Folgen keine riesige Geschichte aufgebaut wird, ein paar Plottwists waren nicht wirklich unerwartet, weil das Drama zwischen den beiden MC einfach immer vorkommen muss in den Romanzen unserer Zeit, aber die Geschwindigkeit, in der die Handlung vorangetrieben wurde, war genau richtig in meinen Augen.


    An und für sich ist Itsudatte Bokura no Koi wa 10cm Datta. etwas für kurzweilige Abende, wenn man Interesse an dem Genre hat oder sich einfach mal von den Feels tragen lassen will. Die Charakterentwicklung innerhalb der Folgen ist nachvollziehbar und baut auf vorigen Story-Elementen auf. Für mich also durchaus eine Empfehlung wert. :smalleyes:

  • So, nachdem nun endlich jmd gepostet hat, werde ich weiter machen.
    Diesmal wohl gleich alles, wer weiß ob dannach noch jmd postet.
    Und auch wenn meine Posts wenige/ @niemanden intressieren, bekommt doch jeder eine Nachricht :D


    Ich gehe wieder ohne besondere Reihenfolge vor:


    Den Anfang macht ein Anime, welcher vor der Season sehr gehypt wurde, aber an diesem Hype nicht ist er nicht nur gescheitert
    sondern war leider auch wirklich sehr schlecht. Die Rede ist natürlich von Black Clover. Black Clover ist größte
    Schwäche ist ein unglaublich nerviger und unsympathischer Hauptchar Namens Asta. Wieso muss dieses behinderte Kind
    immer nur rum kreischen? Damit versaut es die Stimmung und das ganze Flair der Serie.
    Zugegeben, dieser Anime hatte richtig Potenzial, die Story war nichts Neues, hatte dabei aber unglaublich viel Potenzial
    und sah nun auch vom drumherum nicht schlecht aus, doch dann kam der immer schreiende Asta, mit einer Stimme die
    sehr schnell in den Ohren schmerzt.
    Dazu kommt noch, dass alle Nebencharektere viel viel sympatischer sind als der Main, doch auch ein super Mädel wie
    Noelle kann nicht über den Mainheroine hinweg sehen.
    Fazit: Wird im Winter nicht weiter gesehen (Stand ist die aktuelle Folge).


    Weiter geht es, mit einem Interessant Vertreter, welcher unterhaltsam war, aber Qualitativ auch keine Bäume ausgerissen hat.
    Wir reden hier von Juuni Taisen.
    Die Idee hinter diesem Anime war recht Interessant, man machte ein Battle Royal mit vielen Charakteren, ohne dabei so wirklich
    einen Mainheroine zu haben. Ich finde, dieser Anime bestand nur aus Nebencharakteren, welche eigentlich alle ein Hauptcharakter
    sein sollten, aber in nur 12 Folgen keine wirklich Ambition zu dieser Rolle aufbauen konnten.
    Dieser Punkt war noch nicht einmal schlimm, denn der eigentliche Hauptcharakter war die Geschichte selbst, was aber leider auch
    nicht zufriedenstellend gelöst wurde. Man erzählte eine mehr oder weniger schlüssige Story, welche wahrlich gut animiert war und
    mit moderneren Klänge unterlegt war, hat aber dabei (für mich wichtig!!!!) die Tiefe der aufgezeigten Charaktere vermissen lassen.
    Nie war der Fokus auf den letztendlichen Sieger gestellt, wo man von Beginn an hätte mitfiebern können, da dieser ein bewegendes
    Schicksal hatte, nein dies passierte nicht. Dieser Charakter bekam soviel Screentime wie jeder andere auch. Dies fand ich überhaupt
    nich gut und war mehr als verwirrend.
    Zumal man ja in Folge 1 den Anschein erzeugte eine Hauptcharakterin zu haben, was sich aber auch schnell erledigt hat.
    Fazit: Optisch und musikalisch stark, von den Animationen her sehr unterhaltend, aber eine fehlende Fokussierung lässt das Interesse. nach
    der einmaligen Unterhaltung schnell verschwinden. (Stand: Beendet)


    Und nun kommt Nr 3, ich arbeite einfach eine Liste ab, welche nun folgenden Anime parat hielt: UQ Holder 2.
    Zu diesem Anime erwähnte schon @Shizumi sehr viel, dies könnt ihr HIER nachlesen, und darum will ich dazu nicht viel schreiben
    und füge nure folgendes hinzu:
    UQ Holder war diese Season weder der schönste, noch der musikalisch untermalteste Anime dieser Season, hatte bei diesen Schwächen
    aber eine Stärke die für mich sehr wichtig ist und viele Schwächen vergessen lässt. Er war echt lustig, wenn man bedenkt dass es ein
    mittelklassiger Harem war, hat er wirklich zu jeder Minute unterhalten und hatte dabei die witzigste Zensur aller Zeiten :D  
    Um hier ein Beispiel zu bringen was ich meine (leider kann ich diese Szene nicht auf Youtube finden):
    Yukihime ist relativ zum Anfang mit ihrem Zögling und Kuromaru in einem Freiluft Bad. Die Kamera ist soweit von ihr weg, dass man nichts
    sehen kann, da sie nackt badet. Plötzlich muss sie aufstehen und man hätte alles gesehen, doch kurz vorm auftauchen schob einer der
    Charaktere sein Duschbad zur Seite, wodurch man von Yukihime nur den Kopf sah nachm aufstehen und nichts weiter.
    Mit so eleganten Methoden hat er ständig die Zensur durchgezogen, was ich wie gesagt sehr Erheiternd und Innovativ gefunden habe :D  
    (kein blöder Nebel oder sonstwas für die Zensur :D oder diese allseits geliebte Schwarze Balken :D) = Beendet


    Weiter geht es mit einem Anime den ich nur kurz erwähnen möchte, da ich diesen ohne wirklich Grund gedroppt habe, nachdem ich aber
    mal eine Folge nicht gesehen habe, ereielte mich aber auch nie das Bedürfniss diesen unbedingt weitersehen zu müssen. Die Rede ist hier
    Ganz klar von Sengoku Night Blood!
    Zur Story will ich nichts sagen, da sollte sich jeder selber ein Bild zu machen, meiner Meinung nach haute diese einen nicht vom Hocker.
    Das größte Problem dieses Animes ist aber, dass alle Charaktere unglaublich 1-dimensional dargestellt werden und dabei nicht wirklich
    eine Entwicklung zeigen, weil man hier in viel zu wenig Folgen viel zu viele Charaktere untergebracht hat.
    Auch grafisch finde ich den Anime alles andere als ansprechend, ich weiß nicht wie ich es sagen soll, aber ich finde alle Charaktere sehen
    unglaublich seltsam aus, sry besser kann ich es nicht beschreiben.
    Funfact: Der Anime basiert auf einem Spiel, welches Anfang 2017 rauskam, hier wollte man wohl den Anime promoten. Und sowas hat
    er echt nötig, denn Gut ist anders :D  
    Fazit: Seinem MAL-Metascore von 5,97 wird er mehr als gerecht, keine Watchempfehlung!! (Stand: Folge 8)


    Kommen wir nun zu einem Anime, welcher in dieser Season meinen Nerv wie kein anderer getroffen hat. Ich denke einmal @Bastet wird
    hier auch noch einiges zu sagen haben, da ihr der Anime, glaube ich, nicht weniger gut gefallen hat wie mir :D  
    Für alle die versuchen mitzuraten, ich spreche von Just Because!
    Im oberen Link mit @Shizumis Text, könnt ihr dazu ja schon einiges lesen, aber meine 5 Cent will ich dennoch hier lassen:
    Die mit Abstand größte Stärke von Just Because sind seine Charaktere. Jeder Charakter wird in der Story sehr realistisch präsentiert, liebenswürdig
    dargestelltund kommt dabei zu jedem Zeitpunkt glaubwürdig und vor allem sehr real rüber!
    Dies ist der Hauptgrund welcher den Anime so liebenswürdig macht, denn egal ob ein erwähnter Charakter sein Ziel erfüllt oder dies eben nicht
    schafft (Erfolg und scheitern) werden hier in einer wirklich wunderschönen Geschichte miteinander verbunden, welche ohne den jeweiligen
    Erfolg oder Misserfolg nicht so glaubwürdig rüberkommen könnte.
    Man fieberte also bis zum Schluss mit und hatte bis (ca.2 Minuten vor Ende) kurz vorm Ende das Gefühl er würde scheitern. Nicht scheitern am
    Anime (denn dieser war sehr gut) sondern scheitern am Ziel der 2 Hauptcharakter. Man saß jede Minute vor dem Bildschirm und hoffte es würde endlich
    passieren, doch dabei rückte es in immer weitere Ferne, wodurch man schon auf eine S2 hoffte, doch dann endete er genau mit dieser Szene!!!!
    Was diese Szene ist, kann jeder selbst sehen.
    Fazit: Für Romance und School-Liebhaber ist der Anime ein absolutes MUSS!! (Stand: Beendet). Alles weitere dazu darf @Bastet ausführen.


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    Keine Sorge, ich weiß viele werden den Post nicht weiterlesen, weil sie mit meiner Art zu schreiben nicht klar kommen oder weil er nun bereits viel
    zu lang ist.
    Aber keine Sorge, er wird noch länger :DD Danke an jene die weiterlesen oder überhaupt bis hierhin gelesen haben^^


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    Nun geht es weiter, wir haben noch 3 Animes vor uns, welche nur im Fall liefen oder dort angefangen haben und dann 3 Animes, welche nicht erst
    seit dieser Season bekannt sind.


    Nachdem wir in dieser Season mit Black Clover schon einen mäßigen Anime zum Thema Magie, Action, Shounen und Superkräften haben, haben wir
    noch einen 2. Anime der dies alles vereint. Meiner Meinung nach, macht er aber alles besser als Black Clover, und ich spreche hier von Dies Irae!

    Dies Irae macht soviel richtig, was Black Clover nicht vollbrachte.
    Was die Story angeht, hat er weniger Potenzial als es Black Clover gehabt hätte, Nutzt dieses aber total aus und schafft es trotzdem zu überzeugen.
    DI hat einen wirklich guten Hauptcharakter, welcher fester Bestandteil der Story ist (sonst wäre er ja auch nicht der Hauptcharakter) und erzählt
    eine Interessante Story mit sehr vielen Verbindungen zur Geschichte, zum Okoltismus, zu bedeutenden literarischen Werken undundund. Er ist also
    super tiefsinnig, wenn man es zu lässt, und unterhält dadurch mit einem super Schuss Action. Zumal diese Action auch noch ganz stark animiert ist
    und auch der Sound nicht von schlechten Eltern ist, da er es immer schafft einen noch mehr zu fesseln.
    Darüber dass die Story echt wierd ist, brauchen wir nicht reden, aber alles andere drumherum, was auch mit der Story verbunden ist oder nur durch
    sie möglich ist, ist wirklich wunderschön anzusehen.
    Fazit: Zählt diese Season definitiv zu meinen Top 5 (Stand Folge 11).



    Da wir nun, wie oben geschrieben, nurnoch 3 Neue Animes haben, mache ich ohne schnöde Worte mit Love Live Sunshine 2 weiter.
    Hier schrieb ich ja schon ab und an mal, dass der Part 1 von Sunshine mich nicht vom Hocker gerissen hat und ich ihn wesentlich schlechter gefunden

    habe als das ursprüngliche School Idol Project und sich daher meine Hoffnungen für Sunshine Part 2 in Grenzen gehalten haben.
    Glücklicherweise wurde ich Lügen gestraft!!! Der 2. Part von Sunshine war richtig gut, weil er eine Thematik desöftern richtig gut rübergebracht hat.
    Die Rede ist vom Scheitern, dies war stark dargestellt und hat einen den Ganzen Part 2 immer mehr mitgerissen.
    Auch die Charaktere (grade Ruby ist hier als Beispiel zu nennen) haben im Vergleich zum Part 1 nochmal eine starke Entwicklung genommen und
    machten Sunshine dadurch wieder richtig stark.
    @Jimboom, du fragtest ja ob man Sunshine sehen muss nachdem man School Idol Project gut fand, die Antwort lautet nun ganz klar: JA!
    Nach Part 1 sagte ich dir ja, nicht unbedingt, aber nach Part 2 muss man es gesehen haben, denn dieser Part ist wirklich wieder so wunderschön
    wie es sich für einen Idol-Anime gehört.
    Auch wenn Saint Snow immernoch wesentlich cooler ist als Aquours ist. Intressant fände ich auch eine Sidestory oder einen Nachfolger mit Leah
    von Saint Snow und Ruby als neue GHruppe, nachdem man ja das Ende von S2 gesehen hat. Oder eher einem Part der Mitten in S2 passierte.

    Ihr seht, es geht dem Ende entgegen. Und der ein oder andere fragt sich sicher schon, was ist denn mit The Ancient Magus´Bride? Genau dieser
    Titel kommt nun als letztes, vielleicht konnte ich ja so den ein oder anderen überzeugen weiterzulesen und nach diesem Post auch noch den
    letzten Anime zu begutachten :D  
    Aber auch hier sagte @Bastet schon einiges in diesem Post: HIER!
    Darum versuche ich mich kurz zu fassen.
    Chise, Ruth, Lindel, Elias, Oberon etc waren eigentlich das Highlight der Season, denn der Anime bildete so ein richtiges Eyecandy, mit welchem
    sich diese Season eigentlich niemand messen konnte. Aber genau dies war wohl das Problem, wieso er für micht nur Platz 3 der Top 3 dieser Season hat,
    denn er war ZU PERFEKT.
    The Ancient Magus Bride ist meiner Meinung nach, und dies sagte ich bisher zu keinem Anime, ein Anime ohne auch nur 1 Schwäche, darum brauch man
    auch nichts weiter dazu schreiben. Er erzeugt so much feels, was durch die Optik und Musik dargestellt wird, wie bei keinem anderen Anime und hat
    dazu Charaktere in der Story die alle ihre eigene Persönlichkeit haben und die ganze Geschichte dazu zu etwas wunderschönem machen.
    Auch wenn ich hier noch keine Ratings abgegeben habe, muss ich grade beim Schreiben feststellen dass dieser Anime wohl meine 4. 10 auf MAL werden
    wird.
    Auch wenn ich es nicht gerne zugebe, mein absolutes Favo Girl ist und bleibt Erina Nakiri, aber im Jahr 2017 wird wohl Chise den Platz des Topgirls
    bekommen, da sie einfach unglaublich real rüberkommt. Dafür wird es Erina 2018, denn ihr Wandel steht uns auch noch bevor!!!!!
    Und Ruth wird wohl best Boy, für mich ist er es schon, aber dies sehen wir ja dann in der Anime of the Year Topic. (Stand: aktuelle Folge)



    So dann kommen wir nun zum Ende, mit einem Anime wo ich auch nach der letzten Folge noch nicht weiß ob ich ihn Hassen oder Lieben soll.
    Der Anime hat richtig schöne Momente, gerade seine letzte Folge war richtig stark, hat aber auch soviele Szenen wo man nur den Kopf schüttel
    kann, welche leider aber überwiegen.
    Die Rede ist von Imouto sae Ireba Ii. - A sister ist all you need. Von @Jimboom ist es wohl nach Inuyashiki das Highlight der Season :DD *kleiner Spaß*
    Ich will zu dem Anime nicht viel sagen, da ich mir meiner Meinung sehr unschlüssig bin, daher sollte jeder der auf Comedy steht diesen Anime selber
    sehen um zu beurteilen ob man ihn mag, oder ob es zu übertrieben ist.
    Ich stehe noch am Wendepunkt der Gezeiten, auch wenn der Wind Richtung nicht mögen weht, aber schuld daran ist lediglich Nayuta Kani. Alle
    Szenen wo dieser Char nicht involviert war, konnte man durchaus als Gut oder witzig beschreiben, aber jede Szene (was leider überaus viele waren)
    mit ihr ist überflüssig, vulgär und am Rande der Legalität :D (nein Spaß) aber einfach nur überzogen und sinnlos. Ohne diesen Char, oder seinem
    vulgären Fokus hätte ich den Anime wohl gemocht, grade durch Myaa-san und Chihiru-ni-san (oder doch -nee-chan???) Seht es selbst um dies herrauszufinden :D  



    _____________________________________________________________________________________________________________________________________


    So damit beende ich es erstmal. Sollte noch jmd was schreiben, dann kommt vielleicht noch ein kurzer Kommentar zu:

    • Dragonball Super
    • Welcome to the Ballroom
    • Shoukoku no Altair

    Vielenm Dank an alle die bis hierhin gelesen haben, ihr seid SUPER :D

  • Da ich jetzt mit allen Titeln der Season außer Love Live durch bin (und bei dem am überlegen bin es noch ein wenig weiter nach hinten zu schieben, wegen der Ankündigung des Sequel-Films), ist es wohl Zeit meine Endeindrücke zu teilen (+ die Halbzeiteindrücke von Mahoutsukai no Yome. Osomatsu wird erstmal ignoriert, da ich es seit dem letzten Mal nicht weitergeschaut habe.).


    Girls' Last Tour: Hat sich letzten Endes nicht nur den Titel "Anime der Season" gesichert, sondern letzten Endes sogar "Anime des Jahres" (aber dazu sicherlich mehr später). Episode 9 blieb nach wie vor die stärkste Folge, die der Anime zu bieten hatte, was aber nicht bedeutet dass die Folgen danach schlecht waren, ganz im Gegenteil! Der Anime hatte nach wie vor sehr charmante Momente, insbesondere das Segment rund um den Mond und Alkohol (drunk Chi is best Chi). Die letzte Folge hat dann genügend geklärt und trotzdem noch mehr als ausreichenden Platz für ein Sequel gelassen, was so ziemlich alles war, was ich mir vom Finale erhofft hatte. Ich werde Yuu und Chi vermissen, aber wer weiß? Vielleicht steht ja irgendwann, in naher oder ferner Zukunft, ein Sequel an. Es gab schon seltsamere Sachen in den letzten Jahren.


    Kekkai Sensen & Beyond: Auch hier hat sich mein Eindruck eigentlich nicht wirklich verändert - das Finale war perfekt und hat genau das gezeigt, was ich wollte, nämlich Leo's Charakterentwicklung über die beiden Staffeln. Letzten Endes hatte der Anime so ziemlich den besten Soundtrack und die beste Optik dieses Jahr, und auch wenn manche bei der episodischen Struktur den "Plot" der ersten Season vermisst haben, kam es mir persönlich eigentlich sehr gelegen. Kekkai Sensen funktioniert so viel besser im episodischen Format, einfach weil es wunderbar dazu dient das meiste aus dem starken und wunderbar abgedrehten Setting rauszuholen. Der Sequel-Manga läuft noch und das Material ist nach wie vor beliebt, also freue ich mich, wenn in ein paar Jahren die dritte Season kommen sollte. Dann hoffentlich unter dem selben Director wie & Beyond, da Takayanagi die Feuerprobe mit Bravur bestanden hat.


    Mahoujin Guru Guru: Beim letzten Mal hatte mir ja nur eine Folge gefehlt, also übernehmt eigentlich gleich das, was ich beim letzten Mal geschrieben habe. Das Finale hat durchaus für die eine oder andere Träne in den Augen gesorgt (und nicht nur vor Lachen, das versichere ich euch!), und hat mich mittlerweile dazu gebracht den originalen Anime anzufangen - so sehr habe ich dann doch Nike und Kukuri vermisst. Finde es sehr schön, dass Production IG sich dafür entschieden hat, dem Manga ein Reboot zu geben, und anscheinend kam der Anime auch in Japan gut an - der Staff hat es per Twitter ja als "großen Erfolg" bezeichnet und angedeutet, dass mehr kommen könnte. Wer weiß?


    Hoozuki no Reitetsu S2: Hoozuki hat mir so ziemlich das schönste Neujahrsgeschenk überhaupt gegeben - die Ankündigung dass es im April weitergeht, da S2 Split-Cour ist. Ich frage mich immer wieder, warum sich gerade Hoozuki so gut verkauft, da der Humor mitunter sehr spezifisch ist (aber trotzdem genau meine Schiene trifft), aber wenn das dafür gesorgt hat das mehr Material animiert wird, werde ich mich nicht darüber beschweren. Die Season schien dieses Mal deutlich nationaler zu sein, wo S1 ja doch noch auf so einige westliche Kulturen eingegangen ist (inklusive Auftritten von Satan und Beelzebub höchstpersönlich) - in S2 war das einzige in der Richtung wohl ein Gastauftritt von Anubis. Aber hey, diese Art von World Building gefiel mir auch, also beschwere ich mich nicht!


    Shoukoku no Altair: Ich hab ehrlich gesagt irgendwo schon bereut, dass Altair so früh enden musste. Sie haben es gepackt, dem Anime einen guten Endpunkt zu geben, aber wie das bei historischer Fantasy halt so ist - man merkt, dass es noch so viel mehr gibt, was nach dem Anime kommt. Die ganze Geschichte hat gerade erst angefangen. Hier bin ich allerdings wesentlich zufriedener gewesen als noch bei Arslan, was für mich ein gutes Zeichen ist. Ihr werdet den Spruch sicherlich nicht mehr hören können, aber auch hier würde ich mich über ein Sequel freuen. Sicherlich nicht für jeden, da es doch viel politischer zugeht als sonst, aber die wenigen Schlachten die es gab, insbesondere die letzte im Anime (Folge 22+23) können sich sehen lassen (vom strategischen Punkt aus - man merkte anhand der Stills schon, dass Mappa am Ende irgendwo das Budget fehlte).


    Kino no Tabi: Um ehrlich zu sein - je weniger ich darüber schreiben muss, desto besser, denn als Fan der Novels und des originalen Anime kriege ich hier eine Migräne. Es sagt viel aus wenn die Folgen um Shizu herum die besten waren, nicht die um Kino, und die letzte Folge mit den Terminator-CGI-Schafen und Rambo-Kino war einfach nur... bah. Ehrlich, so sehr wie sie Kino dieses Mal falsch charakterisiert haben, tut es eigentlich nur noch weh. Ich weiß, ich wollte seit langer Zeit einen neuen Kino-Anime und war lange Zeit optimisch bzw. gehyped bevor er anfing, aber bitte, Lerche, vergreift euch nicht noch einmal am Material. Das ist der eine Fall, wo ich dieses Mal KEIN Sequel sehen will.


    Mahoutsukai no Yome: Chise und Elias kümmern mich nach wie vor nicht im geringsten Ruth ist ein wenig besser, schätze ich mal, aber sonst? Ich sehe hier einfach nur so viel verschenktes Potential. Hilft auch nicht, dass mir diese ganzen Sklaverei-Parallen irgendwo nicht so gefallen (ich weiß dass ich es ein wenig überspitzt formuliere, aber dem ist so), und naja... es ist halt momentan bis auf die Optik nichts besonderes. Und selbst da befindet es sich nicht in der Spitzengruppe des Jahres, so Leid es mir auch tut.


    Net-juu no Susume: Ich hätte nie erwartet von Net-juu so einen massiven Zuckerschock zu bekommen, aber dem war am Ende so. Ich meine, ehrlich. Morimori und Sakurai (bzw. sein Charakter Lily) waren einfach nur... zu niedlich in der Hinsicht. Am Ende hatte Net-juu ein wenig zu viele glückliche Zufälle um es wirklich ernst zu nehmen, aber in puncto Fluff war es kaum zu toppen. Ebenfalls einen Daumen hoch dass die Charaktere dieses Mal schlau genug waren um diese massiven Zufälle auch mitzubekommen und zu erkennen, anstatt es einfach zur Seite zu schieben wie es sonst im Genre so üblich ist.


    Houseki no Kuni: Oh Gott, wo fange ich hier an? Erst einmal, und ich hätte nie gedacht dass ich den Satz mal schreiben würde: Ein Lob für die Nutzung der CGI. Es war bei weitem nicht perfekt, aber es fiel nach ein paar Folgen gar nicht mehr auf, und ich würde sogar sagen dass es zu ein paar Szenen geführt hat, die in 2D so nicht möglich gewesen wären, oder nur unter sehr mühsamen Aufwand. Auch Phos' Charakterentwicklung war sehr schön mitzuverfolgen. Das führt mich nur zu einem großen Problem: Wozu der Rest? Der Anime hat so gut wie keiner der Fragen geklärt, die es aufgebracht hat. Das ist sicherlich zu erwarten, wo der Manga auch weitergeht, aber... wenn man gar nichts beantwortet, selbst am Ende nicht, wozu sollten mich die ganzen Geschehnisse am Ende des Anime noch großartig kümmern? Gebt mir wenigstens ein wenig zum Abschluss, damit ich das Gefühl kriege im Anime hätte sich neben Phos was getan. Das hier braucht unbedingt ein Sequel, nicht unbedingt weil ich es will (auch wenn ich mich nicht drüber beschweren würde), sondern einfach um den ganzen Kontext zu kriegen, der abseits ein paar früher Fetzen wie den Verweis auf Menschen in Folge 4 bislang einfach fehlt.

  • Zitat von Hibari

    Kino no Tabi: Um ehrlich zu sein - je weniger ich darüber schreiben muss, desto besser, denn als Fan der Novels und des originalen Anime kriege ich hier eine Migräne. Es sagt viel aus wenn die Folgen um Shizu herum die besten waren, nicht die um Kino, und die letzte Folge mit den Terminator-CGI-Schafen und Rambo-Kino war einfach nur... bah. Ehrlich, so sehr wie sie Kino dieses Mal falsch charakterisiert haben, tut es eigentlich nur noch weh. Ich weiß, ich wollte seit langer Zeit einen neuen Kino-Anime und war lange Zeit optimisch bzw. gehyped bevor er anfing, aber bitte, Lerche, vergreift euch nicht noch einmal am Material. Das ist der eine Fall, wo ich dieses Mal KEIN Sequel sehen will.

    Ohne die Novels zu kennen, muss ich sagen, dass ich es nach vier Folgen gedroppt und höflich nicht bewertet habe, da ich nicht wusste wie. XD


    Zitat von Hibari

    Girls' Last Tour:Hat sich letzten Endes nicht nur den Titel "Anime der Season" gesichert, sondern letzten Endes sogar "Anime des Jahres" (aber dazu sicherlich mehr später). Episode 9 blieb nach wie vor die stärkste Folge, die der Anime zu bieten hatte, was aber nicht bedeutet dass die Folgen danach schlecht waren, ganz im Gegenteil! Der Anime hatte nach wie vor sehr charmante Momente, insbesondere das Segment rund um den Mond und Alkohol (drunk Chi is best Chi). Die letzte Folge hat dann genügend geklärt und trotzdem noch mehr als ausreichenden Platz für ein Sequel gelassen, was so ziemlich alles war, was ich mir vom Finale erhofft hatte. Ich werde Yuu und Chi vermissen, aber wer weiß? Vielleicht steht ja irgendwann, in naher oder ferner Zukunft, ein Sequel an. Es gab schon seltsamere Sachen in den letzten Jahren.


    ...


    Shoukoku no Altair: Ich hab ehrlich gesagt irgendwo schon bereut, dass Altair so früh enden musste. Sie haben es gepackt, dem Anime einen guten Endpunkt zu geben, aber wie das bei historischer Fantasy halt so ist - man merkt, dass es noch so viel mehr gibt, was nach dem Anime kommt. Die ganze Geschichte hat gerade erst angefangen. Hier bin ich allerdings wesentlich zufriedener gewesen als noch bei Arslan, was für mich ein gutes Zeichen ist. Ihr werdet den Spruch sicherlich nicht mehr hören können, aber auch hier würde ich mich über ein Sequel freuen. Sicherlich nicht für jeden, da es doch viel politischer zugeht als sonst, aber die wenigen Schlachten die es gab, insbesondere die letzte im Anime (Folge 22+23) können sich sehen lassen (vom strategischen Punkt aus - man merkte anhand der Stills schon, dass Mappa am Ende irgendwo das Budget fehlte).

    Unterschreibe ich beides so.
    Obwohl ich Girls Last Tour für mich nun nicht als Anime of the Year ansehe, aber er ist echt gut. ^^


    Zitat von Hibari

    Kekkai Sensen & Beyond: Auch hier hat sich mein Eindruck eigentlich nicht wirklich verändert - das Finale war perfekt und hat genau das gezeigt, was ich wollte, nämlich Leo's Charakterentwicklung über die beiden Staffeln. Letzten Endes hatte der Anime so ziemlich den besten Soundtrack und die beste Optik dieses Jahr, und auch wenn manche bei der episodischen Struktur den "Plot" der ersten Season vermisst haben, kam es mir persönlich eigentlich sehr gelegen. Kekkai Sensen funktioniert so viel besser im episodischen Format, einfach weil es wunderbar dazu dient das meiste aus dem starken und wunderbar abgedrehten Setting rauszuholen. Der Sequel-Manga läuft noch und das Material ist nach wie vor beliebt, also freue ich mich, wenn in ein paar Jahren die dritte Season kommen sollte. Dann hoffentlich unter dem selben Director wie & Beyond, da Takayanagi die Feuerprobe mit Bravur bestanden hat.

    Ich weiß ja nicht. ^^" Mir hat die erste Season mehr getaugt, auch wenn diese nicht schlecht war, aber bei Kekkai Sensen hat mich das episodische Format irgendwie gestört. Weiß auch nicht wirklich wieso.


    Just Because
    ist ein Romance-SOL-Comig of Age-Anime dieser Season, den ich wegen seiner Realitätsnähe echt zu schätzen gelernt habe. Die Charaktere sehen nicht nur natürlicher aus und tragen solche Klamotten, die man tatsächlich tragen würde lol, es gibt auch keine übertriebenen Dere-Stereotypen oä. für diese Serie.


    Da hab ich leider schon Dinge gelesen wie "die haben überhaupt keinen Charakter, vor allem Eita nicht". Ähm, die haben viel Charakter, pff. Finde auch, dass sie sehr realistisch miteinander umgehen.
    Meine persönlichen Favoriten sind Eita und Mio, aber auch Ena und Souma mag ich gerne. Also nicht unbedingt als Paar. Da war es mir erstaunlicherweise egal haha. Ich habe jedem jede Konstellation gegönnt. :assi:


    Das Schöne ist, dass es einfach nur ein paar sympathische Kids sind, die sich mit Tests abärgern, Liebesproblemchen haben, es so einige relatable Situationen gibt und sie wissen, wie man WhatsApp/Line verwendet, was gleichmal auch sehr realistisch wirkt haha.
    Ohne Fanservice, ohne übertriebene Comedy, ohne übertriebenen Stereotypen und nicht gar zu viel Melodrama. XD
    Außerdem ist der Stil toll, die Hintergründe sind sehr detailliert und OP & ED sind super.



    8/10, habe ich mich entschieden, weil es einer der besten Romanzen ist, die ich so im A/M-Bereich gesehen habe. ^^


    Please, appreciate. :heart:

  • Bevor der Thread geschlossen wird, will ich auch noch ein paar Worte über diese Season verlieren, nachdem ich nun endlich mit fast allen Anime, die ich geschaut habe, fertig bin.


    Fangen wir mit den Fortgelaufenen aus der vorherigen Season an:


    Shoukoku no Altair
    Laut dem englischen Titel ein "Record of Battles", und genau so hat es sich auch angefühlt. Man folgt dem Pfad eines Jungen, der das Schicksal seines Landes mitbestimmt, wobei man tatsächlich das Gefühl hat, dass es sich dabei um eine Auflistung seiner "Schlachten" handelt. Mir hat an dem Ganzen vor allem gefallen, dass man die "weltpolitische Größe" des Konflikts gespürt hat: Man hatte nicht einfach nur eine Armee, die gegen eine andere kämpft, was schließlich in einer finalen, alles entscheidenden Auseinandersetzung gipfelt, wie es in den meisten solcher Geschichten unrealistischerweise der Fall ist, sondern bekam ein Geflecht an Bündnis- und Kriegspolitik mit zahlreichen Nationen, die natürlich alle ihre eigenen Interessen verfolgen, selbst die scheinbar kleinsten und machtlosesten unter ihnen, was das Schmieden von Pakten nicht immer einfach macht.


    Und genau darin lag meines Erachtens eine der Stärken von Shoukoku no Altair: Man erhielt einen Eindruck von den kleinen Dingen, die überall geschehen und doch letztlich zu einem großen Krieg führen können, und ebenso hat der letzte Arc, der voller großer Schlachten steckte, keine Entscheidung gebracht, sondern gerade nur den Anfang des Krieges markiert – es wurde realistisch dargestellt, dass Mahmuts Triumph schließlich nur einen Kieselstein im Gesamtgefüge darstellt, da am Ende nicht einmal der Haupt-Antagonist Louis den MC als Bedrohung sieht und er jener Niederlage kaum Beachtung schenkt.


    Trotzdem stand Mahmut im Mittelpunkt der Geschichte und hat Großes bewirkt, wie es sich für einen Hauptcharakter gehört, nur ist die Geschichte eines einzelnen Charakters eben nicht immer die Geschichte der gesamten Welt oder nicht einmal des aktuellen Krieges, und diese Trennung zwischen dem Einzelnen und dem Gesamten ist diesem Anime auf hervorragende Weise gelungen. Ein etwas anderer Ansatz, der mir aber durchaus gefallen hat.



    Fate/Apocrypha
    Wer eine möglichst unvoreingenommene Meinung über einen Fate-Ableger hören will, ist hier am falschen Platz, so viel mal vorweg. Ich bin ein großer Fan des Fate-Franchise und gehe davon aus, dass sich das auch in meiner folgenden Bewertung niederschlagen wird.
    Kurzum: Ich fand es genial.


    Zugegeben, es war nicht das Beste, was jemals den Namen "Fate" tragen durfte, und die Story hat schon ein paar sehr weit hergeholte Twists gehabt, die man besser hätte erklären können, sodass der reine Anime-Schauer (was ich zum Glück nicht bin) nicht gezwungen ist, einen Blick ins Quellenmaterial zu werfen, aber alles in allem war es eine unterhaltsame Akkumulation von ganzen sechzehn Servants, die sich ihre Noble Phantasms um die Ohren gehauen haben wie nie zuvor. Der "Great Holy Grail War", wie er genannt wird, sollte in seinen Ausmaßen alle vorherigen Grail Wars übertreffen, und genau das hat er getan.
    Tragend war dabei nicht unbedingt die Handlung selbst, sondern eher die Charaktere, die ja schon immer eine Stärke des Fate-Franchise gewesen sind. Allen voran Mordred und ihr Master Shishigou haben es mir angetan, sie sind für mich die geheimen MCs dieses Anime.


    Womit wir beim größten Problem von Fate/Apocrypha wären, ohne welches es vielleicht auf einer Stufe mit Zero und UBW hätte stehen können: Der Hauptcharakter. Es wurde meines Erachtens zu viel Fokus auf Sieg gelegt, dessen Prämisse – ein schwacher Homunculus befreit seine "Rasse" und gelangt zu wahrer Stärke – zwar nicht schlecht ist, nur mangelte es an der Umsetzung. Sieg wirkt zwischen all den fantastischen Charakteren wie Mordred, Chiron, Achilles, Shirou usw. ein bisschen blass, und die Gefühle, die zwischen ihm und Jeanne entstehen, wirken etwas fehl am Platz, ebenso fühlen sich manche der Entscheidungen, die er im Lauf der Geschichte getroffen hat, übereilt oder unpassend an. Hier wurde einfach massiv Potential verspielt.
    Einfache Lösung: Mehr Shishigou und Mordred (wie gesagt die wahren MCs für mich), weniger Sieg (den man eventuell ganz herausschneiden und einen Teil seiner Rolle auf Caules übertragen hätte können).
    Ansonsten war es hervorragend.



    Ich fand beispielsweise die Lehrer-Schüler-Beziehung von Chiron zu Achilles sowie auch zu Fiore absolut genial. Chiron ist allgemein als besonnener Mentor und überlegener Stratege herübergekommen, der sich um das Wohlergehen seiner Schützlinge sorgt und sie gekonnt auf den richtigen Weg leitet, selbst dann noch, wenn einer von ihnen längst ein Heroic Spirit und zudem ein Feind ist, und der auch nicht davor zurückschreckt, manche seiner Lektionen im Kampf durchzusetzen. Manch ein vorteilhafter Schachzug der schwarzen Fraktion basierte auf Chirons weisem Rat, und selbst nach seinem Tod steuerte er durch die Dinge, die er schon vorher eingeleitet hatte, noch aktiv zum Sieg seiner Gefährten bei. Rundum hervorragender Charakter, der die ihm zugedachte Rolle sogar noch besser erfüllt hat, als man es hätte erwarten können. Vor allem der Faustkampf zwischen ihm und Achilles am Ende war atemberaubend und wundervoll animiert, und überraschte am Ende sogar mit einem Twist, der letztlich keinen von beiden als wirklichen Sieger erscheinen ließ, obwohl beide in gewisser Weise gewonnen hatten. Einfach perfekt.


    Auch die Antagonisten haben einiges geboten, vom coolen Karna über den interessant umgesetzten Jack the Ripper bis hin zu Semiramis und Amakusa Shirou Tokisada, die ein gut zusammenpassendes Gegenspieler-Duo abgeliefert haben. Shirous Beweggründe waren nachvollziehbar, in manchen Szenen kam er sogar ziemlich sympathisch rüber, er war definitiv ein besserer Charakter als Sieg, weshalb ich am Ende fast schon mehr für ihn war.


    Das alles wird jedoch vom Team der Teams in den Schatten gestellt: Mordred und Shishigou. Ja, ich bin mir bewusst, dass ich mich wiederhole, aber ich kann es nicht oft genug sagen: Selbst ohne die anderen tollen Charaktere hätten diese beiden allein den Anime sehenswert gemacht. Die Chemie zwischen Master und Servant hat hier einfach hundertprozentig gestimmt, die Backstorys waren interessant und hatten ihren Anteil an Tragik, und wie die beiden zusammengehalten und am Ende die Wahrheit über ihre eigenen Wünsche erkannt haben, war schlichtweg schön mitanzusehen, auch wenn ich mir ein anderes Ende für sie gewünscht hätte. Außerdem werde ich niemals vergessen, wie Mordred die Katze imitiert hat – jede einzelne Szene mit ihr war einfach pures Gold.
    Aber ich unterbreche die Schwärmerei an dieser Stelle, bevor das noch ewig so weitergeht.


    Zusammenfassend lässt sich also sagen, Fate/Apocrypha hatte ein paar verbesserungswürdige Punkte, aber für einen Fate-Fan wie mich war es dennoch ein purer Genuss.




    Kommen wir also zu den Anime, die in dieser Season begonnen haben:


    Black Clover
    Ich werde mich hier mal kurz fassen: Ja, Astas Stimme ist nervig, darin schließe ich mich den meisten hier an. Trotzdem finde ich den Anime nicht schlecht. Als Asta zu den Black Bulls kam, hat es auf mich ein bisschen den Eindruck gemacht, als wollten die Fairy Tail imitieren, nur ist es ihnen irgendwie nicht richtig gelungen. Trotzdem ist es ganz unterhaltsam.



    Dies Irae
    Um es in einem Wort zusammenzufassen: Verwirrend.
    Zumindest war es das am Anfang. Dies Irae hat ein paar Episoden gebraucht, um den Plot richtig in Gang zu bringen, danach lief es aber. Die Kämpfe sind gut, der Hauptcharakter ist sympathisch, Marie ist kawai, mehr habe ich dazu nicht zu sagen.



    Juuni Taisen
    Zwölf mächtige Krieger, die sich in einem Deathmatch mit der Aussicht auf die Erfüllung eines Wunsches, also einem sogenannten Holy Grail War, gegenseitig bekämpfen. Allerdings ganz ohne Servants, dafür mit… Nekromantie? Okay, I guess.


    Spaß beiseite, das war tatsächlich einer meiner Lieblings-Anime in dieser Season. Dabei hat Juuni Taisen meine Erwartungen weder über- noch unterboten: Es wurde ein Anime über zwölf Krieger in tödlichem Duell versprochen, und genau das wurde geliefert. Mir hat dabei der Ansatz gefallen, dass jedes Mal die Backstory gezeigt wurde, auch wenn es dadurch zugegebenermaßen auf die Dauer vorhersehbar geworden ist, wer als nächstes stirbt. Positiv war dabei, dass dieses Schema auch mal unterbrochen wurde, um die Charaktere dann doch zu unerwarteten Zeiten zu beseitigen, und da man von Rabbit überhaupt keine Hintergrundgeschichte bekommen hat, war es dann tatsächlich recht spannend, ob und wie er besiegt werden würde.


    Die meisten der Tode waren sehr… nun ja, unterwältigend. Soll heißen, sie waren nicht annähernd so episch, wie man es von einem solchen Anime erwarten würde, aber genau das war auch eine der Stärken von Juuni Taisen: Es wurde gezeigt, dass selbst diese teilweise übermächtigen, kampferprobten Killer durch einen simplen Stich in den Bauch auf ganz "gewöhnliche" Weise umgebracht werden können, ganz ohne dabei die halbe Stadt in Schutt und Asche zu legen wie beispielsweise die Servants in Fate/Apocrypha. Auf diese Weise hat das Ganze irgendwie, wie soll ich es sagen… down to earthgewirkt, wenn ihr versteht, was ich meine. Ich mag es jedenfalls, wenn solcherlei Kämpfe doch in einem einigermaßen "realistischen" Rahmen gehalten werden, ohne viel zu beschönigen.



    Net-juu no Susume
    Hat mich ein bisschen an "Netoge no Yome wa Onnanoko ja Nai to Omotta?" erinnert,nur mit älteren Charakteren und ein bisschen größerem Fokus auf Romance. Ich liebe einfach Animes, die Real Life und Internet auf diese Weise verknüpfen, man konnte Moriokas inneren Kampf zudem gut nachempfinden, als sie sich immer wieder entscheiden musste, aus ihrer Komfortzone hinauszutreten, um die Gelegenheiten wahrzunehmen, die ihr das Leben so unverhofft vor die Füße gelegt hat.


    Außerdem war die Enthüllung von Sakurais wahrer Identität ihr gegenüber perfekt gemacht, und ich fand es zur Abwechslung wirklich mal erfrischend, keinen männlichen Anime-Charakter zu haben, der erst ein dutzend Jahre braucht, um den ersten Schritt zu tun. Sakurai hat es tatsächlich geschafft, ihr von sich aus die Wahrheit zu sagen, selbst nachdem der erste Versuch gescheitert ist – das wäre in vielen anderen Anime nie möglich gewesen und wäre vermutlich in fünf Staffeln kontinuierlicher Missverständnisse ausgeartet. In dieser Hinsicht hat Net-juu einige Pluspunkte bei mir kassiert. Dazu kommt, dass die Charaktere gut zusammenpassen und die Romance zwischen ihnen in einigermaßen realistischen Bahnen verlaufen ist, natürlich mit Nachhilfe durch den besten Wingman der Season (Koiwai).
    Was will man mehr?



    Inuyashiki
    Der Träger dieser Serie war definitiv Hiro, obgleich ich auch Inuyashiki und Ando mochte. Bei Ersterem wurde gezeigt, was passieren kann, wenn ein innerlich nicht erfüllter Jugendlicher, der durch ständigen Manga- und Anime-Konsum genaue Vorstellungen hat, was man mit Superkräften alles anstellen kann, tatsächlich Superkräfte erhält,Inuyashikidagegen war das genaue Gegenteil: Die Repräsentation einer älteren Generation, die nicht mit derart vielen Fantasy- und Superpower-Werken aufgewachsen ist, was mit ein Grund war, warum Inuyashiki zuerst so sehr damit überfordert war.


    Ich mochte den massiven Gegensatz zwischen dem Mörder Hiro und dem Lebensretter Inuyashiki, der letztlich nur gewinnen konnte, weil er ein "Upgrade" namens Ando erhalten hat, welcher seinen Horizont erweiterte und ihm zeigte, dass er noch viel weiter gehen konnte, als er es je für möglich gehalten hätte. Dieser indirekte Kampf, der dadurch zwischen Hiro und Ando entstanden ist, war ebenfalls nicht schlecht, umso erstaunlicher war es dann, dass Hiro ihn trotz allem noch als Freund gesehen und verschont hat. Als Hiro am Ende sagte, dass er Leute hätte, die er retten wollte, waren immerhin nicht nur dieses eine Mädchen und die Großmutter gemeint, sondern auch Ando, selbst nachdem die beiden im Grunde Feinde geworden waren. Das Auf und Ab in Hiros Ansichten und Handelsweisen trug ebenso dazu bei, ihn interessant bleiben zu lassen.


    Das Ende hätte man ein bisschen eleganter lösen können, auch wenn man es schon von Weitem hat kommen sehen, sobald der Asteroid ein paar Mal erwähnt wurde, aber okay.



    Shokugeki no Souma
    Gewohnt gut und spannend, mit einem der coolsten (und stellenweise auch lustigsten) Hauptcharaktere. Ich liebe das Setting, ich liebe den Humor, ich liebe die Charaktere. Mehr muss ich dazu nicht sagen, ist ja immerhin auch schon die dritte Staffel.



    Kommen wir zu einem Problemkind dieser Season. Ich spreche von Kujira no Kora wa Sajou ni Utau, oder Children of the Whale.
    Der Stil und das Setting sind zunächst einmal hervorragend, nur gibt es hier einen Punkt an der Umsetzung, der mich massiv stört: Die Sache mit der Emotionslosigkeit.
    Ein ganzes Imperium voller emotionsloser Antagonisten mag auf dem Papier erst einmal sehr gut klingen, nur sollte man sich, bevor man eine solche Geschichte entwirft, darüber klar werden, was die komplette Absenz von Emotionen bedeutet. Einem Menschen ohne Gefühle geht es allein um die Selbsterhaltung oder die Erhaltung der Spezies, also um Nahrung und Fortpflanzung. Allerdings wird immer wieder erwähnt, dass dieses Imperium Kriege mit anderen Nationen führt, wasbedeuten muss, dass das Imperium selbst nicht genug Nahrung hat, etwas anderes würde es nämlich nicht von anderen haben wollen, weil es die Menschen des Imperiumsnach nichts verlangt. Verlangen ist eine Emotion. Sie wollen also weder Gold noch sonstige Ressourcen, sie würden nur töten, um an Nahrung zu kommen.


    Falaina wird allerdings angegriffen, weil dort angeblich Dämonen voller verabscheuungswürdiger Gefühle leben, wegen denen sie sich immerzu gegenseitig an die Kehle gehen. Aber warum führt das Imperium dennselbst Kriege, wenn Krieg doch eine Ausgeburt dieser verwerflichen Gefühle ist?


    Was bedeutet überhaupt verwerflich? Diese gefühlslosen Menschen dürften gar nicht in der Lage sein, zu erfassen, was dieGefühle, die sie den Dämonen von Falaina zuschreiben, wirklich bedeuten, beziehungsweise müsste es ihnen vollkommen egal sein. Lykos beschreibt es, als sei es eine Geschichte, um Kinder zu ängstigen und davon zu überzeugen, dass Gefühle schlecht sind, aber… Angst ist auch ein Gefühl. Und wie können diese Kinder oder ihre Eltern überhaupt ein Konzept davon haben, was schlechtbedeutet? Warum sollte es sie kümmern, was gut und was schlecht ist? Fakt ist, es geht nicht. Wenn sie tatsächlich keine Emotionen haben, sollte es sie nicht kümmern, solange es nicht ihre eigene Existenz unmittelbar bedroht.


    Wenn man dann noch einen Blick auf die Antagonisten selbst wirft, wird allzu schnell offenbar, dass diese sehr wohl über Emotionen verfügen. Bei dem lilahaarigen Jungen wurde es wenigstens erklärt, dass er eine Art Immunität gegen die Nous (oder wie die heißen) hat, aber der Rest? Wütende Offiziere, ein ambitionierter Bruder von Lykos… Wut und Ambitionen… ihr könnt euch denken, worauf das hinausläuft, oder?


    So sehr ich Kujira mag, hat mich dieser massive Logikbruch doch sehr gestört. Gut, in einer der späteren Episoden wurde gesagt, dass die Nous einen Teil der Gefühle zurückgeben, und zwar nur die Guten, aber das erklärt es auch nur sehr unzureichend.


    Ein anderer Kritikpunkt, den ich habe, ist der Hauptcharakter. Chakuro. Mit ihm verhält es sich ähnlich wie mit Sieg in Fate/Apocrypha – er ist nicht wirklich notwendig, und es gäbe Andere, die die Rolle des MC weit besser ausfüllen würden. Chakuro hat mehrere Gelegenheiten zu zeigen, was er wirklich kann, aber lässt sie alle vorüberziehen, steht dann nur daneben und ruft immer wieder "Ouni!", wie um den Zuschauern zu sagen: "Seht her, ich bin eigentlich gar nicht der Hauptcharakter, Ouni ist der Hauptcharakter." Und ja, er hat recht, Ouni ist der wahre MC. Chakuro ist letztlich nur der Archivar und hätte als solcher nur eine geringfügige Nebenrolle übernehmen sollen.



    Einen Anime habe ich mir schließlich bis zum Ende aufgehoben. Wer sich meinen Nominierungs-Post im Anime of the Year-Thread durchgelesen hat, kann es sich wahrscheinlich schon denken: Houseki no Kuni.
    Mit Abstand der schönste Anime dieser Season, der Stil ist einfach wunderbar, und vor Houseki hätte ich nie gedacht, dass ich einen derart CGI-lastigen Anime einmal so wunderschön und von der Animation her gelungen finden würde. Es ist einfach eine pure Freude, diesen… Mädchen (ich nenne sie jetzt einfach mal so, weil sie eindeutig weiblich aussehen) beim Niedlichsein, aber auch beim Kämpfen zuzusehen.


    Dieses Paket kommt dann auch noch mit einer guten Story mit einem liebenswerten MC, der im Laufe dieser zwölf Episoden zum Badass heranwächst, allerdings nicht ohne Verluste. Es ist einer dieser Anime, in denen die Powerups tatsächlichmit einem Preis kommen, sodass man umso mehr mit dem Protagonisten mitfiebert. Phos' Wandlung von der unkonzentrierten Faulenzerin, die allen auf die Nerven geht, zur fokussierten, nachdenklichen Kriegerin, die sich den Respekt ihrer Gefährten verdient und schließlich beschließt, ihren eigenen Weg zu gehen, selbst wenn es bedeutet, sich allem zu widersetzen, was sie bislang für wahr gehalten hat… das ist einfach Charakterentwicklung vom feinsten, und zudem nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern schlüssig und nachvollziehbar, auch wenn man ein bisschen der alten Phos nachtrauert.


    Noch dazu kommt, dass so gut wie jede dieser "steinernen Lebensformen" einen ausgearbeiteten Charakter hat, was für eine einzigartige Dynamik in der Gruppe sorgt. In vielen Geschichten werden nur ein paar sehr wichtige Charaktere ausgearbeitet und er Rest etwas blass belassen, Houseki ist allerdings seit Ansatsu Kyoushitsu für mich der erste Anime, dem es wirklichgelingt, eine Gruppe von über zwanzig Personen zu haben, ohne dass auch nur eine davon überflüssig, übermäßig vernachlässigtoder gänzlich unsympathisch wirkt, auch wenn natürlich nicht jeder dieselbe Screentime haben kann.


    Alles in allem war Houseki no Kuni für mich die größte Überraschung des gesamten Jahres, teilweise bezüglich der Handlung, vor allem aber bezüglich der Animation, die mich über alle Maßen erstaunt hat, und das in einem äußerst positiven Sinne. Wie ich schon bei der AotY-Nominierung schrieb: "CGI done right."



    Zu Mahoutsukai no Yome werde ich wahrscheinlich im Thread zur nächsten Season noch irgendwann was schreiben.

  • @Azaril wenn du Juni Taisen schon so nice findest, lege ich dir einem viel besseren Anime dieser Art ans Herz. Und zwar Killing Bites. Hab die Beschreibung des Mangas verlinkt, da Anisearch zum Anime noch keine hat. Da gibts wenigstens einen richtigen Main und zwar Hitomi, das Mädchen auf dem Cover des Bildes im Link und Anhang. Sie ist mein Favchar, dabei sind Protas eher selten meind Favs. Juni Taisen ist eigentlich nur eine Abklatsche von KB, da es KB schon länger gab. Erst als Game in Japan und dann kam der Manga und jz auch noch der Anime der am Samstag starten wird. Kann ich dir nur empfehlen und das ist viel besser als Juni Taisen! Zudem sieht man bei KB nicht durch Flashbacks voraus wer als nächstes draufgeht oÄ lmao. So genug gelabert. Kann man auf Amazon Prime gucken ab Samstag. Empfehle ich dir echt, wenn dir JT schon gefiel. Für mich ist der KB Manga 9/10, Juni Taisen dagegen nur 6 - 7/10. KB >>>> JT
    So genug Werbung gemacht und auf eine tolle Winterseason!

  • Zitat von Azaril

    Der Träger dieser Serie war definitiv Hiro, obgleich ich auch Inuyashiki und Ando mochte. Bei Ersterem wurde gezeigt, was passieren kann, wenn ein innerlich nicht erfüllter Jugendlicher, der durch ständigen Manga- und Anime-Konsum genaue Vorstellungen hat, was man mit Superkräften alles anstellen kann, tatsächlich Superkräfte erhält

    Ich glaube kaum, dass es daran lag oder weil er innerlich nicht erfüllt war. XD


    Zitat von Azaril

    Ein anderer Kritikpunkt, den ich habe, ist der Hauptcharakter. Chakuro. Mit ihm verhält es sich ähnlich wie mit Sieg in Fate/Apocrypha – er ist nicht wirklich notwendig, und es gäbe Andere, die die Rolle des MC weit besser ausfüllen würden. Chakuro hat mehrere Gelegenheiten zu zeigen, was er wirklich kann, aber lässt sie alle vorüberziehen, steht dann nur daneben und ruft immer wieder "Ouni!", wie um den Zuschauern zu sagen: "Seht her, ich bin eigentlich gar nicht der Hauptcharakter, Ouni ist der Hauptcharakter." Und ja, er hat recht, Ouni ist der wahre MC. Chakuro ist letztlich nur der Archivar und hätte als solcher nur eine geringfügige Nebenrolle übernehmen sollen.

    Naja, einerseits kann ich dir nicht widersprechen (im Manga steht Ouni nicht als Main, sondern als Supporting und ich kenn zwar den Rest noch nicht, aber was versteht die Mangaka unter Supporting lol?), aber es liegt eben nicht jedem badass zu sein und so. Dafür hält sich Chakuro dann doch sehr gut. Eben auf einer glaubwürdigen Ebene, das, was für ihn im Bereich des Möglichen liegt. Du musst bedenken, dass da Mord und Totschlag rund um ihn herum passieren und es seine Natur ist emotionaler sowie eben zurückhaltender zu sein. Darüber hinaus hat der Junge bisher immer in Frieden gelebt. :(  
    Oder anders gesagt: Er ist einfach nicht der Schlag von Mensch dafür. ^^"


    Zitat von Azaril

    Wenn man dann noch einen Blick auf die Antagonisten selbst wirft, wird allzu schnell offenbar, dass diese sehr wohl über Emotionen verfügen. Bei dem lilahaarigen Jungen wurde es wenigstens erklärt, dass er eine Art Immunität gegen die Nous (oder wie die heißen) hat, aber der Rest? Wütende Offiziere, ein ambitionierter Bruder von Lykos… Wut und Ambitionen… ihr könnt euch denken, worauf das hinausläuft, oder?

    Fand das auch extrem störend. "Diese Leute haben keine Gefühle." *Typ mit rosa Haaren bricht in hysterischem Gelächter aus* Okay, wtf? XD
    Außerdem wurde auch Lykos von Anfang an als emotionslos dargestellt, hat aber die ganze Zeit über Emotionen gezeigt, nicht erst mit der Zeit. Nur weil jemand nicht lautstark in Tränen ausbricht oder ähnliches, heißt es nicht, dass man keine Emotionen hat. So unterschwellig und etwas dezenter hat sie immer welche gezeigt imo.


    Zitat von Azaril

    Dieses Paket kommt dann auch noch mit einer guten Story mit einem liebenswerten MC, der im Laufe dieser zwölf Episoden zum Badass heranwächst, allerdings nicht ohne Verluste. Es ist einer dieser Anime, in denen die Powerups tatsächlichmit einem Preis kommen, sodass man umso mehr mit dem Protagonisten mitfiebert. Phos' Wandlung von der unkonzentrierten Faulenzerin, die allen auf die Nerven geht, zur fokussierten, nachdenklichen Kriegerin, die sich den Respekt ihrer Gefährten verdient und schließlich beschließt, ihren eigenen Weg zu gehen, selbst wenn es bedeutet, sich allem zu widersetzen, was sie bislang für wahr gehalten hat… das ist einfach Charakterentwicklung vom feinsten, und zudem nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern schlüssig und nachvollziehbar, auch wenn man ein bisschen der alten Phos nachtrauert.

    Ich weiß nicht... ich halte es immer für unglaubwürdig, wenn sich Charaktere so stark verändern, weil ich einfach nicht daran glaube, dass sich eine Person tatsächlich so sehr verändern kann. Allerdings lass ich es mir hier noch einreden, weil es eben keine Menschen sind und aufgrund des Plots spezielle Erklärungen gibt.

  • Naja, einerseits kann ich dir nicht widersprechen (im Manga steht Ouni nicht als Main, sondern als Supporting und ich kenn zwar den Rest noch nicht, aber was versteht die Mangaka unter Supporting lol?), aber es liegt eben nicht jedem badass zu sein und so. Dafür hält sich Chakuro dann doch sehr gut. Eben auf einer glaubwürdigen Ebene, das, was für ihn im Bereich des Möglichen liegt. Du musst bedenken, dass da Mord und Totschlag rund um ihn herum passieren und es seine Natur ist emotionaler sowie eben zurückhaltender zu sein. Darüber hinaus hat der Junge bisher immer in Frieden gelebt.
    Oder anders gesagt: Er ist einfach nicht der Schlag von Mensch dafür. ^^"

    Das stimmt, Chakuros Verhalten ist an sich nicht unglaubwürdig, weil er eben zurückhaltender und nicht so kämpferisch ist. Aber da er eben als Hauptcharakter aufgeführt ist, erwartet man dann irgendwie mehr von ihm, und wie gesagt, ein paar Gelegenheiten, wirklich etwas zu tun und nicht nur daneben zu stehen, hatte er ja, er hat sie nur nicht ergriffen. Das ist zwar in seinem Fall nicht out-of-character, war aber trotzdem ein bisschen enttäuschend.


    Ich weiß nicht... ich halte es immer für unglaubwürdig, wenn sich Charaktere so stark verändern, weil ich einfach nicht daran glaube, dass sich eine Person tatsächlich so sehr verändern kann. Allerdings lass ich es mir hier noch einreden, weil es eben keine Menschen sind und aufgrund des Plots spezielle Erklärungen gibt.

    Naja, ich denke schon, dass sich Leute unter bestimmten Umständen sehr stark verändern können. Man sollte bedenken, dass Phos hintergangen und zerstückelt wurde, aufgrund von letzterem einige Erinnerungen verloren hat, mit massiven Änderungen ihres eigenen Körpers und schließlich auch mit dem Verlust eines Senpais, zu dem sie aufblickte, klarkommen musste, und außerdem am Ende erfährt, dass Kongou-sensei womöglich etwas mit den Lunarians zu tun hat, was die Grundsätze von allem, woran sie geglaubt hat, erschüttert.
    Ich finde, das ist mehr als genug, um eine solch starke Änderung des Charakters zu begründen, zumal ja auch hin und wieder selbst am Ende ein kleiner Teil der "alten" Phos zum Vorschein kommt, als wollte der Anime uns zeigen, dass sie eben im Kern doch noch irgendwie die Phos ist, die wir zu Beginn kennengelernt haben, sie ist nur eben härter und ernster geworden und hat mehr Zweifel.


    @Azaril wenn du Juni Taisen schon so nice findest, lege ich dir einem viel besseren Anime dieser Art ans Herz. Und zwar Killing Bites. Hab die Beschreibung des Mangas verlinkt, da Anisearch zum Anime noch keine hat. Da gibts wenigstens einen richtigen Main und zwar Hitomi, das Mädchen auf dem Cover des Bildes im Link und Anhang. Sie ist mein Favchar, dabei sind Protas eher selten meind Favs. Juni Taisen ist eigentlich nur eine Abklatsche von KB, da es KB schon länger gab. Erst als Game in Japan und dann kam der Manga und jz auch noch der Anime der am Samstag starten wird. Kann ich dir nur empfehlen und das ist viel besser als Juni Taisen! Zudem sieht man bei KB nicht durch Flashbacks voraus wer als nächstes draufgeht oÄ lmao. So genug gelabert. Kann man auf Amazon Prime gucken ab Samstag. Empfehle ich dir echt, wenn dir JT schon gefiel. Für mich ist der KB Manga 9/10, Juni Taisen dagegen nur 6 - 7/10. KB >>>> JT
    So genug Werbung gemacht und auf eine tolle Winterseason!

    Killing Bites stand ohnehin schon auf meiner gedanklichen "Plan to Watch-Liste" für diese Season, jetzt noch ein bisschen mehr. ;)