[Kalos] Das Wunder des Lebens

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  • Das Lichtfestival oder die hereinbrechende Dämmerung


    Das Lichtfestival. Eine wahre Augenweide wohin man auch schaut. Jedes Mal erblickte man was Neues wenn die Augen über die festlich geschmückte Innenstadt von Illumina City schweifen. Es gab gefühlt alle zehn Meter Kübel die mit den unterschiedlichsten Lilien bepflanzt warn. An diesen Blüten nährten sich sogar Flabébe. Jede einzelne der Blumen, so scheint es, leuchtet von innen heraus und setzte so wunderschöne Akzente. Kam das innere Licht daher, dass die Blüten das Licht der eigens zu dem Zweck aufgestellten Scheinwerfer reflektieren oder ob sie extra für das Festival so gezüchtet wurden, auf diese Fragen werden Laien wohl keine Antwort finden. Eines stand jedoch fest. Sie waren wunderschön und ihre Farben spiegelten die Farben des legendären Lichtbringers Xerneas wider. Seine Farben fanden sich auch überall auf dem Festival. Sei es auf den Flaggen die senkrecht an den Wänden der Häuser herunter hingen, an den Farben der verschiedenen Buden oder an den eigens für das Festival hergestellten Mäntel der Chevrumms. Die Veranstalter befestigten sogar künstliche Lilien an den Hörnern der Transport Pokémon, die an die Farben des Geweihs vom Feenhirsch erinnerten. So dass es aussah, als ob kleine Xerneas auf dem Festival herumlaufen.


    Eine Band aus Folklore Musiker spielte auf einer großen Bühne an den Füßen des Prisma Turms verschiedene Weisen zu Ehren des Lichts und die Lautstärke passte sich hervorragend in den Hintergrund ein. Aufgestellte Lautsprecher tragen die Musik überhall hin. In den Buden wurde alles Mögliche verkauft. Sei es Mode, Haushaltsgegenstände, Merchandise und vieles mehr. Gewinnspiele wurden auch veranstaltet und es gab natürlich allerlei Köstlichkeiten zu essen. Unter anderem auch die berühmten Illumina Galetten und die Yantara-Sablé erfreuten sich größter Beliebtheit. Eines der Hauptattraktionen war neben Modeschauen bei der die neueste Mode präsentiert wird und dem Coiffwaff Schaulaufen auch das große Pokémon Turnier. Wer es gewann, durfte neben allerhand Preisen auch den großen Titel „Lichtbringer“ tragen.


    Es herrschte eine friedliche und ausgelassene Stimmung, die nichts zu trüben scheint. Die lauwarme Frühlingsluft verbreitete eine hoffnungsvolle Atmosphäre und lässt auf einen noch schöneren Sommer hoffen. Wie immer neigte sich auch der Tag dem Ende zu. Die letzten warmen Strahlen der Sonne tauchten das Festival, dem sich bestimmt tausende von Besucher tummelten, in ein orangerotes Licht. Der wolkenlose Himmel nahm auch schon eine dunklere Färbung an. Schon bald werden die ersten Sterne zu sehen sein. Kaum war die Sonne untergegangen, präsentierte sich die Stadt im wahrsten Sinne in einem neuen Licht. Der Prisma Turm erstrahlte in hellen leuchtenden Farben. An den Bäumen hingen warm leuchtende Lichterketten und auch die Straßenlaternen ließen die gesamte Umgebung erleuchten. Dieser Anblick war einfach unvergesslich.


    -


    Marlon liebte das Lichtfestival. Es war sein liebstes Fest in Kalos und er genoss es umherzuwandern. Die Veranstalter, zu denen auch seine Mutter gehörte, hatten ganze Arbeit geleistet. Illumina City sah aus einfach nur wunderschön aus. Er fand es großartig immer wieder was Neues zu entdecken. Natürlich konnte man argumentieren, dass es doch immer wieder das gleiche wäre, was Mo aber sofort dementieren würde. Das wäre doch das gleiche als ob man Sinelbeeren mit Pirsifbeeren vergleichen würde. Natürlich gab es immer Dinge die sich wiederholen, wie die Verkaufsbuden und so weiter. Aber es gab auch nicht jedes Fest die gleiche Ware zu verkaufen. Zudem besteht das Fest nicht nur aus Buden sondern aus vielen Dingen die das Festival eben so einzigartig machen, wie die einzigartige Atmosphäre zum Beispiel. Mo konnte gar nicht genug davon bekommen. Stundenlang konnte er beispielsweise die Flabébe beobachten wie sie sich an den Blüten der Lilien labten und die Wadribies herumsummten. Die Datiris waren auch überall zu sehen und versuchten alle essbaren Krümel zu erwischen.


    Der junge Mentalist wollte, bevor die Modenschau begann, sich noch den einen Stand genauer anschauen an dem sie wundervolle Schmuckstücke anpriesen. Sein Augenmerk galt besonders einem Armband das genau zu seinem fabulösen Handgelenk passen würde. Das Licht der langsam untergehenden Sonne spiegelte sich genau in den Rosenquarzsteinen die in dem Band eingefasst waren. Mo hatte sich in es verliebt und wollte es haben. Egal wie viel es kostet. Das hieß nicht, dass er so reich war, nein beileibe nicht. Seine Familie verdiente zwar recht gut aber nicht so viel dass sie als vermögend galten. Mo bevorzugte eher seinen Charme und seine gesamte fabulöse Art mit der er bisher immer erfolgreich war. Na gut was heißt immer. Größtenteils. Schließlich gab es immer noch arme Menschen die es einfach nicht gewohnt waren dass er ihnen seine Aufmerksamkeit schenkte. Mo hatte Verständnis dafür. Sowas braucht Geduld und ständiges erinnern, so dass sie bald seinem Charme erliegen. Der Verkäufer an diesem Stand gehörte leider zur zu der Sorte, die noch nicht zu seinem Fanclub gehörten. Milo ließ sich aber dadurch nicht aus der Ruhe bringen.


    Ganz im Gegenteil. Er musterte den guten Mann von oben nach unten und umgekehrt. Dann hob seine rechte Augenbraue in die Höhe und fragte ihn: „Sind Sie sicher dass Sie der Verkäufer sind? Ja? In Ordnung. Hören Sie, ganz im Vertrauen. Ich weiß dass Sie nicht gerne hier sind. Man sieht es Ihnen einfach an. Ich kann und werde ihnen helfen. Es würde helfen wenn Sie ein wenig mehr Lächeln würden, dann sehen Sie auch nicht mehr so griesgrämig aus. Zudem wäre auch ein anderes Outfit angebrachter. Sehen Sie, diese Farbkombination aus grau und rot in Verbindung mit ihrer karierten Hose und der schwarzen Sakko ist doch irgendwie fehl am Platz. Baskenmützen trägt man doch heutzutage auch nicht mehr. Illumina City ist eine modebewusste Stadt. Die Leute achten darauf, wer sich passend kleidet und wer nicht. Das nächste Mal empfehle ich Kleidung die farblich und vom Muster her auch zusammenpasst. Die Baskenmütze lassen Sie am besten ganz weg. Ich glaube ihre Haare freuen sich darüber und ihr glänzen geht doch unter der Mütze ganz verloren. Es ist doch so warm und hier haben Sie es auch Wind und Regen geschützt. Haben Sie überhaupt schon was heute verkauft? Noch nicht? Sie armer. Sie tun mir leid. Sehen Sie es kommen viele Faktoren zusammen. Die Leute hier sind was Besonderes und spüren es wenn man nicht wirklich bei der Sache ist. Wissen Sie was? Ich bin hier um etwas zu kaufen, weil ich Ihnen was Gutes tun und helfen möchte. Man kennt mich hier und weiß dass ich einen guten Geschmacksinn besitze. Wenn die Leute hier sehen dass ich hier stehe und mit ihnen rede, kommen sie sicherlich auch hierher und Sie verkaufen etwas. Somit mache ich Werbung für ihren Stand und das ist was Gutes meinen Sie nicht?“


    Mo lächelte ihn mit einem bezaubernden Lächeln an und strich mit einem Finger eine lose pastellrosafarbene Haarsträhne aus seinem Gesicht. Der Verkäufer starrte ihn weiter sprachlos an. Marlon sah verlegen drein und sagte: „Ich fühle mich echt geschmeichelt und ähm vielen Dank für das Kompliment. Ich werde es in Ehren halten.“ Um den guten Mann nicht vollends zu verscheuchen und damit die Chance zu vergeuden das Armband so rasch wie möglich in seinen Händen zu halten, beschloss Mo das Gespräch wieder in geordneten Bahnen zu lenken und er sagte mit einem gewinnenden Lächeln: „Kommen wir wieder zu unserem vorherigen Thema zurück, falls das recht ist. Ja? Vortrefflich. Also damit ich noch mehr Werbung für Sie machen kann, könnte ich zum Beispiel das Armband hier verbilligter bekommen und ich erzähle jedem dass ich es von diesem charmanten Monsieur, ach wie lautet der Name? …. Ah Monsieur Laurént von la Rosé bekommen habe. Wie finden Sie den Vorschlag? Zudem hat das Armband auch den Vorteil, dass es mir wunderbar stehen würde und Sie als guter Verkäufer haben das genau richtig erkannt. Sind Sie dabei?“ Mo ließ sein verzaubertes Lächeln noch mehr wirken. Der Mann konnte nicht anders als sich wie zuvor mit Gesten bemerkbar zu machen. In dem Fall blieb ihm nichts anderes übrig als zu nicken. Er war überwältigt von dem pinken Wirbelwind, der redete wie ein Wasserfall.


    Stolz trug Mo mit einem siegessicheren Lächeln auf den Lippen das deutlich günstigere Armband in seinen Händen. Ein Blick zurück gab ihm Recht, denn in der Tat hatte sich bereits eine größere Menschenansammlung vor dem Stand versammelt. Als Idol der Stadt, musste er schließlich handeln und sich um andere kümmern. Wenn nicht er, wer dann? Eben. Er streifte es dann über sein rechtes Handgelenk und bewunderte es, wie die Quarze in der Sonne schimmerten. Während er sie bewunderte, fühlte er wie er plötzlich mit jemand anderem zusammenstieß. Dabei verlor das Gleichgewicht und landete mit dem Hinterteil auf dem Boden und ein „Autsch“ entfloh zwischen seinen Lippen. Dann richtete sich seine Aufmerksamkeit die andere Person mit der er zusammengestoßen war. Mo hob seine rechte Augenbraue in die Höhe und fragte: „Wärst du so lieb und würdest du mir bitte aufhelfen, wenn du mich schon so aus den Socken gehauen hast, wäre das das mindeste was du tun könntest.“ Ein freches Grinsen umspielte seine Lippen. Ein Zwinkern begleitete noch sein Lächeln.


    OT: So hiermit heiße ich euch alle herzlich Willkommen im Kalos RPG. Ich hoffe wir haben viel Spaß zusammen. Falls Fragen auftauchen, stellt sie bitte im Diskussionstopic. Bis dahin genießt die feierliche Atmosphäre beim Festival und lasst euch treiben. Schließt Bekanntschaften und amüsiert euch. Fühlt euch auch willkommen mit Mo zu interagieren. Er beißt nicht, okay vielleicht ein kleines bisschen xd

    "Rayquaza verfügt über die Fähigkeit das Wetter zu kontrollieren. Gewissenlose Menschen wollen diese Fähigkeit an sich reißen. Helft mit das zu verhindern: Hoenn - Die Herrschaft des Himmels"


    "Kalos die Region der Schönheit und Anmut. Doch der drohende dunkle Schatten einer Verschwörung lässt das Licht verblassen und es ist zugleich der Beginn eines neuen Abenteuers: Kalos - das Wunder des Lebens"

    3 Mal editiert, zuletzt von Destiny Moon ()

  • *Klick* machte die Kamera und Louis hatte ein Bild mehr für die Zeitung. Er befand sich in Illumina-City, und während des Lichtfestivals war die Stadt kaum wiederzuerkennen. Überall waren Farben, und selbst in der Dämmerung war die Stadt taghell erleuchtet. Überall gab es interessante Dinge zu entdecken. Und in der Mitte von alledem prangte der Prismaturm in all seiner Pracht, hell erleuchtet durch seine Scheinwerfer. Genau dieses Motiv hatte der Fotograf auf Bild eingefangen. Er hatte sich gerade eine Pause vom Turnier gegönnt, bei dem er ebenfalls fotografiert hatte, bis Henri jedoch Hunger bekam und diesen seinem Trainer lautstark mitteilte, sodass dieser gezwungen war, den (seiner Meinung nach) besten Platz aufzugeben, und sich in die Menschenmassen auf der Suche nach Nahrung zu begeben. Ein Illumina-Galette später war er wieder auf dem Rückweg, als er dem Anblick nicht Wiedersehen konnte und anhielt, um das Foto zu schießen. „eF-eM!” ertönte es von oben, und das Drachenpokémon flatterte herunter, bis es auf Schulterhöhe mit seinem Trainer war. Durch den Wind, den es dabei erzeugte, zerstörte es mal eben Louis’ Frisur. Dieser hatte sich mittlerweile daran gewöhnt, und ließ nur noch einen kleinen Seufzer hören. „Und? Wie sieht das Spektakel aus der Luft aus?”, fragte der Tutor. Das war eigentlich mehr eine rhetorische Frage, denn so richtig schlau wurde er aus dem Herumgehopse und Geflattere seines Kompagnons, der gerne alles bildhaft erklärte, nämlich nie. So auch dieses Mal. „Also spektakulär?“, fragte der Teenager mit einem schiefen Lächeln.


    OT: Herzlich Willkommen in Kalos, liebe Mitspieler!

    Vielleicht beobachtet jemand das Gehampel des eF-eMs und kann es besser interpretieren als Louis?

  • "Nächster halt Illumina City", hallte es aus den Lautsprechern des Schnellzuges in dem sich Nate befand. So spät wie es momentan war fragte er sich ob er es noch schaffen könnte sämtliche Geschäfte zu denen er wollte abzuklappern bevor sie schließen. Immerhin hatte er nicht vor sein Geld zu verschwenden wenn er durch geschicktes Preisvergleichen noch sparen könnte. Das er sich allerdings fast soviel zeit nehmen konnte wie er wollte wurde ihm spätestens dann bewusst als er nach dem öffnen der Zugtüren schon von Dutzenden Gerüchen und Klängen indirekt darauf aufmerksam gemacht wurde. "Heute ist hier irgendwas besonderes los, nur was? Egal Hauptsache die Geschäfte haben auf und das am besten lange. Erst mal Prioritäten setzen. Einkaufen, was zu futtern suchen und dann ab nach Hause, irgendwann währenddessen krieg ich bestimmt schon raus was hier los ist", dachte sich der Kundschafter, setzte seine Kopfhörer auf, aktivierte die Vidya Interweb Playlist auf seinem Smartphone und zog mit leichten Kopfnicken durch die Stadt. "Jupp, es stimmt was alle sagen, Guile`s Theme passt echt zu fast allem."


    Die Stunden vergingen, ebenso wie die Energie des Smartphones und seines Besitzers. Mittlerweile war es schon relativ Dunkel geworden am Himmel, wodurch die Stadt allerdings nur noch heller Leuchte am heutigen Lichterfest. Wäre Nathan früher hergezogen hätte er dies eventuell gewusst und sich nicht wie ein Einfältiger Tourist im eigenen, beziehungsweise zugezogenem, Land gefühlt als er vom Verkäufer des ersten Ladens als praktisch *Einheimischer* erst mal aufgeklärt werden musste.
    Nun ja, zumindest war sein Hauptanliegen endlich erledigt und er konnte sich auf das Kulinarische besinnen. Sich ein wenig in der nähe des Platzes um den Prismaturm herum umsehend wurde er auch schnell fündig und bestellte, nach kurzem Blick auf die Speisetafel, schon eifrig an der lecker riechenden Bude. "Einmal Langos mit Sauerrahm, Miltank(käse), Porenta(lauch) und Floink(Kochschinken) bitte. Ein wenig Knoblauchsalz kann auch rauf."


    Mit etwas zu Futtern auf der Hand brauchte der Kundschafter nur noch einen etwas ruhigeren Platz, um sich hinsetzen und um sein Smartphone mit der Powerbank aufzuladen. "Komm raus Navi, hast lang genug geschlafen. Hilf mir mal bitte nen etwas ruhigeren Sitzplatz in der nähe zu finden damit wir relativ ungestört was essen können", sagte der Junge Trainer während er sein treues eF-eM aus dem Pokéball lies damit es sich in die Lüfte erheben konnte zum ausspähen der Umgebung.


    OT: Schade, paar Dutzend Minuten trennten mich von der Entjungferung des Topics, immerhin bin ich wenigstens der erste Spieler der nicht zur Leitung gehört der Postet XD

  • 'Larvitar!' freute sich Tyro, als sie Route 4 hinter sich ließen und im hell erleuchteten Illumina City ankamen. Frost rollte enthusiastisch umher und sogar auf Lakens Gesicht zeichnete sich ein zufriedenes Lächeln ab.

    Ihre Reise war lang und insbesondere kräftezehrend gewesen - so bestritten Frost und Tyro etwa ihre ersten richtigen Kämpfe gegen wilde Pokemon. Nachdem Laken und seine Brüder von Mosaia aus mit dem Bus bis Nouvaria City gefahren sind, sind letztere kurzfristig zum Training in Richtung Route 22 aufgebrochen - Laken und seine Gefährten haben sich derweil über besagte Route 4 nach Illumina durchgeschlagen.

    Vollkommen orientierungslos, da noch nie zuvor alleine in Illumina, irrten die drei in der großen Stadt umher auf der Suche nach einem Pokemon-Center. Tyros Adrenalin der Pokemonkämpfe kurz zuvor ließ merklich nach und so rief Laken das sichtlich angestrengte Felshaut-Pokemon zurück. Auch Frost war nicht mehr komplett frisch, gab dem Mentalisten aber nachdrücklich zu verstehen, das es partout nicht in den Ball sondern lieber mit nach dem Gebäude mit dem roten Dach suchen wollte.

    Nachdem sie es tatsächlich gefunden und sich alle drei erholt hatten, gingen sie wieder hinaus. Die letzten Sonnenstrahlen und vor allem die anderen grellen Lichter blendeten Laken. Dieser bemerkte jetzt erst die Schönheit der Lichter und des gesamten Festivals. Die Überlegung, welche Buden oder Stände er jetzt als erstes besuchen wollte, wurde ihm allerdings von Frost, Tyro und seinem Magen abgenommen, welche nun allesamt Hunger vermeldeten. Somit machten sie sich einfach etwas planlos auf den Weg zu den ersten Essensständen. Trotz der gewaltigen Menschenmengen fanden sie relativ schnell einen Platz, wo sie ihr Essen sitzend einnehmen konnten. Laken lehnte sich zurück und genoss den Anblick der Blumen, Lichter und eines kleinen fliegenden Pokemon in der Ferne, bei dem er sich sicher war, es schon irgendwo einmal gesehen zu haben.



    OT: bei besagtem pokemon handelt es sich um ef-em, welches laken in der omega höhle schon einige male flüchtig gesehen hat.

    Fühlt euch frei mit laken zu interagieren

  • „Na, wir findet ihr das Lichtfestival?“, fragte Jan-Friedrich seine drei kleinen Freunde, nachdem sie erst einmal quer durch die Stadt gelaufen waren und sich einen Überblick verschafft hatten.

    „Plifa, pli! plinfa plinfa pli plinfa plinfa plinplinfa ...“, begann das Wasserpokemon zu motzen.

    „Aber Mankell!“, unterbrach ihn der Mentalist. „Kannst du nicht etwas langsamer reden? Du weißt doch, dass ich dich sonst nicht verstehe.“

    „Bauz bauz bau bauz“, fasste Doyle daraufhin den von dem kleinen Pinguin vorgetragenen Roman mit wenigen Worten zusammen, und Christie ergänzte: „Flemli flemm flemm flemmli.“

    „Ach so, ich verstehe. Für euch war das bisher also zu viel Gedränge. Wollt ihr dann erst einmal in die Pokebälle?“

    „Bauz?! Bau bauz!“, „Flem.“ und „Plinfa“, bekam er zur Antwort.

    „Na, also dann beschwert euch auch nicht über das Gedränge. Vielleicht können wir uns nachher ein paar der Kämpfe bei dem Turnier ansehen. Wenn wir schon auf eine Trainerreise gehen wollen, kann es schließlich nicht schaden, wenn man sieht, wie so etwas ablaufen kann. Aber erst einmal brauche ich etwas zu Essen.”

    „Flemm flemmli flemmli flemm?“, brachte das Feuerpokemon die Sprache zurück auf das Turnier.

    „Du hättest da also gerne mitgemacht, Christie?”

    „Flemm Flemmli!“

    „Aber du weißt schon, dass die anderen Teilnehmer dort mit Sicherheit wesentlich stärker sind als du? Wir haben bisher ja noch nicht einmal richtig mit dem Training angefangen.”

    „Flemm...“

    „Plinfa pli, plinfa plinfa plinfa pli?“, schlug Mankell vor.

    „Ja, das könnte gehen. Aber ich bin mir nicht sicher, ob wir so jemanden hier auf dem Lichtfestival finden. Und außerdem haben wir hier wohl auch nicht den Platz für einen freundschaftlichen Trainingskampf.”

    „Bauz bauz, bau bau bauz bau bauz“, brachte Doyle das Beobachten der Kämpfe vom Turnier erneut ins Gespräch, und für das Gedränge machte er auch gleich einen Vorschlag: „Bauz bau, bauz bauz bau.“

    „Auf Dauer wäre das wohl etwas anstrengend für mich, aber meinet wegen. Setzt euch auf meine Schultern“, ging Jan-Friedrich auf diesen Vorschlag ein und hob anschließend Christie und Mankell hoch damit diese an besagter Stelle Platz nehmen konnten. „Wollt ihr auch etwas essen?“, fragte er dabei. Tatsächlich hatte keiner seiner kleinen Freunde etwas gegen eine Mahlzeit einzuwenden.

    Während das Pflanzen-Flug-Pokemon neben ihm her flog, schaute sich der Vogelforscher nun also erst einmal nach Buden um, die etwas essbares verkauften. Dabei kam ihm der Gedanke, dass er sich vielleicht einmal erkundigen könnte, ob es an irgend einer Bude eine Spezialität der Kalos-Region geben würde. Tatsächlich wohnte er zwar schon ein paar Tage lang in der Stadt, aber trotzdem hatte er Lust, die Kultur der Region noch etwas besser kennen zu lernen.

    Aber bevor er sich entschieden hatte, wen er mit seiner Frage ansprechen sollte, bemerkte er vor ihm einen Jungen mit einem ungewöhnlichen Flugpokemon, bei welchem er sich nicht sicher war, ob er so eines schon jemals zuvor gesehen hatte. Bei dem zweiten Typen des Pokemons war sich Friedrich unsicher, aber auf jeden Fall handelte es sich dabei nicht um einen Vogel.


    „Und? Wie sieht das Spektakel aus der Luft aus?“, fragte der fremde Junge sein Pokemon. Und nachdem dieses angefangen hatte, nicht nur mit Worten zu antworten, sondern dabei auch herumzuhopsen und zu -flattern, fügte er mit einem Lächeln noch hinzu: „Also spektakulär?“


    Gab es außer Friedrich also noch weitere Menschen, die in der Lage waren, die Aussagen ihrer kleinen Freunde zu verstehen? Irgendwie machte diese Tatsache den Jungen dem Vogelforscher gegenüber sympathisch. Aber statt sich gleich zu erkundigen, ob der Junge das Pokemon tatsächlich verstehen konnte, griff Friedrich erst einmal zu einem deutlich belangloseren Gesprächsanfang: „Entschuldigung, weißt du zufällig, ob bei einer der Verkaufsbuden ein für Kalos typisches Essen verkauft wird?“


    Off Topic:

    Da mein Chara nur seine eigenen Pokemon zuverlässig verstehen und in geringerem Maße auch bei Vogelpokemon die Gefühlslage erkennen kann, kann er nicht wissen, ob das eF-Em wirklich gesagt hat, dass das Spektakel aus der Luft betrachtet spektakulär aussieht. Seine eigenen Pokemon haben das ja für ihn noch nicht übersetzt. Und ohne einen Hinweis von Dracorex darüber, was das Flug-Drache-Pokemon tatsächlich gesagt hat, werde ich da auch keine Aussage hinein deuten.

  • Auf einmal wurde Louis von einem Mann angesprochen, der ihn freundlich nach einer Verkaufsbude für Kalos-typisches Essen fragte. Der Teenager musterte zuallererst den Fremden: Er trug ein hellgrünes Oberteil, dazu eine braune Cordhose und er war Brillenträger. Der blonde Mann wurde zudem von drei Pokémon begleitet, zwei saßen auf seinen Schultern und eines flog neben ihm her. Alle drei waren dem Tutor unbekannt, sie mussten wohl aus einem anderen Land stammen. Sie alle schienen eine Gemeinsamkeit zu besitzen: einen Schnabel. Jedoch hatte jedes eine andere Farbe, das eine war rund und grün, das nächste blau und das andere rot. Louis schloss damit schnell seine Analyse ab, um nicht unhöflich zu wirken, und antwortete ihm mit einem Lächeln: „Oui, bien sûr, du suchst vermutlich nach Illumina-Galettes. Ich kenne den besten Produzenten dafür. Soll ich dich hinführen?”


    OT: Feuerdrache Ich habe jetzt mal „grünes Oberteil” geschrieben, da ich nicht wusste, ob Friedrich den Pullover, das Polohemd oder den Pullunder trägt.

    Zudem spricht mein Charakter manchmal ein paar Worte französisch, das wird aber nicht so häufig vorkommen, ich mache das nur, um mit meinen Französischkenntnissen anzugeben das Gesprochene schöner zu gestalten ;)

    Wenn es irgendwen stört, kann ich auch damit aufhören

  • „Was mache ich denn jetzt..?“

    Hier war Leon nun, in dem Zentrum einer fremden Region und er hatte keinen konkreten Plan wie er seine Reise ohne die Leitung seiner Schwester jetzt angehen sollte . Nachdenklich blickte der Blondschopf erneut auf den Prisma-Turm und er dachte sich, dass der Anblick Sheinux womöglich gefallen könnte. Kindwurm jetzt hier zu aus seinem Ball zu lassen war zu gefährlich, Leon konnte in den Menschenmassen die hier vorhanden sind keinen Überblick über den kleinen Raufbold behalten. Als Sheinux herausgelassen wurde streckte es sich erst einmal und blickte überprüfend die nähere Umgebung ab und schließlich den Prismaturm auf den Leon hindeutete. Es hielt seinen Kopf zuerst schräg nach links und danach schräg nach rechts, konnte aber trotz verschiedenen Blickwinkel nicht erkennen was seinem Trainer so daran gefiel. Schließlich gab es nur einen kleinen freundlichen Ton von sich und Leon fasste einen Entschluss wie er nun vorgehen würde.


    Es war erst Nachmittag, damit hatten sie noch genug Zeit etwas umherzuwandern und suchten als erstes eine Anlaufstelle für Touristen auf, welche sich zufälligerweise nicht allzuweit entfernt befand. Leon trat ein und Sheinux spazierte neben ihm her neugierig was diese Stadt wohl zu bieten hat. „Kann ich ihnen helfen?“, fragte eine junge Frau in Uniform und ging zu dem Traineranfänger hin. Leon erklärte, dass er eben erst in Illumina City angekommen war und gerne wüsste wo er eine Unterkunft, Restaurants und Sehenswürdigkeiten der Stadt finden konnte.

    Nach einer halben Stunde Gespräch bedankte sich Leon bei der jungen Frau und verließ das Gebäude wieder. Das Lichtfestival erklärte die großen Menschenmassen in der Stadt, aber da er bisher nur im äußeren Gebiet der Stadt war hatte er es nicht groß bemerkt. Nun hatte er einige Flyer und auch einen Stadtplan der ihm den Weg zum Pokémon Center zeigte, so konnte er also gemütlich durch die Stadt schlendern ohne Angst vor dem Verlaufen haben zu müssen. Sein erstes Ziel war natürlich das Lichtfestival, präzise gesagt das Turnier dort. Auch als Anfänger wollte er sich gerne dort mit anderen messen und sich verbessern. Leider war er zu spät für eine Anmeldung und konnte nur zuschauen.

    „Sheinuuux...“ Es hatte sich schon darauf gefreut wieder etwas zu kämpfen, aber dies musste nun wohl warten. Bei dem Seufzer seines Partners konnte Leon nur grinsen und versuchte es zu trösten:„Du bringst auch so Licht ins Dunkle, also gehört der Titel „Lichtbringer“ dir ja schon quasi.“ Das Elektro-Pokémon blickte seinen Trainer daraufhin nur fragend an. Die Teilnehmer des Turniers sahen aber vielversprechend aus und deswegen entschloss sich Leon erst etwas zu Essen von einem Stand zu holen und dann ein bisschen zuzuschauen. Da die junge Frau vorhin Yantara-Sablé's empfahl kaufte Leon eines für sich und eines für Sheinux an einem nahe gelegenen Stand und danach begaben sie sich zum Austragungsort der Kämpfe des Lichtfestivals.


    Beim aktuellen Kampf war wohl bei beiden Trainern jeweils nur ein Pokémon übrig. Auf der einen Seite ein Quajutsu und auf der anderen ein Feelinara. Leon wusste über Quajutsu nicht viel vermutete aber, dass es unter anderem zum Typ Wasser gehörte. Feelinara war hingegen eine der Evolitionen die seine ältere Schwester Lara so sehr begehrte, dementsprechend hatte sie es öfters bei ihm angehimmelt. Es gehörte zum Typ Fee und sollte auch ein recht passables Pokémon sein. Während Leon über die Aussagen seiner Schwester nachdachte waren die beiden schon voll im Kampf, Quajutsu schoss ein Wasser-Shuriken nach dem anderen auf Feelinara und dieses wisch einem nach dem anderen grazil aus. Der fünfte und letzte Wasser-Shuriken wurde jedoch auf den Boden vor Feelinara geschossen und durch den Aufprall enstand eine Rauchwolke auf dem Kampffeld um Feelinara.

    Quajutsu war nicht mehr zu sehen und als der Rauch vergangen war überprüfte Feelinara vorsichtig das Kampffeld. Es war jedoch zu langsam denn wie aus dem Nichts sprang Quajutsu von hinten heran und landete mit einer Nachthieb Attack einen Volltreffer. Durch die geringe Effektivität stach Feelinara den Treffer noch genügend gut weg und sein Trainer schrie ihm etwas in der Richtung von den kurzen Abstand auszunutzen. Feelinara setzte nun Mondgewalt ein, es machte sich die Energie des noch nicht ganz aufgetauchten Mondes zunutze und schoss eine Energiekugel auf das noch nahe Quajutsu ab. Man konnte nicht erkennen ob es ein Volltreffer war, aber es war jedenfalls sehr effektiv und durch die kurze Distanz war Quajutsu KO. Somit gewann Feelinaras Trainer den Kampf. Leon applaudierte mit der Menge mit und verließ den Zuschauerbereich dann.


    Als die Sonne schließlich komplett untergegangen war bewunderte Leon noch einmal die Schönheit des Primsaturm und nun erkannte Sheinux sie auch als es realisierte wie majestätisch der Turm in der Dunkelheit des Abends erstrahlte.

    Trainer und Pokémon wanderten noch etwas umher bis Leon einen freien Platz auf einer Bank neben einem jungen Mann mit dunkelblondem Haar und zwei Pokémon entdeckte. Es schienen ein Larvitar und ein Seemops zu sein. Leo näherte sich ihm und sprach ihn an:„ Entschuldigung, dürfte ich mich neben dich setzen? Wir.“, er deutete auf sich und Sheinux,„ Wir sind schon eine Weile durch die Stadt spaziert und eine kleine Rast würde uns gut tuen, wenn es dir und deinen Pokémon nichts ausmacht.“


    OT: Leon ist nun auch mit im Rennen und mit dem Jungen Mann war natürlich Eiswind 's Chara gemeint.

  • „Oui, bien sûr, du suchst vermutlich nach Illumina-Galettes. Ich kenne den besten Produzenten dafür. Soll ich dich hinführen?”, antwortete der Junge auf Friedrichs Frage.

    „Ja, das wäre nett“, antwortete der Brillenträger, auch wenn Doyle sich anscheinend nicht sicher war, ob dieser Vorschlag tatsächlich sinnvoll war. „Bau bauz? Bauz bauz bau bau bauz“, wandte der kleine Vogel ein.

    „Plinfa pli, pli plinfa plinfa pli“, wies Mankel ihn aber sogleich zurecht, „Plinfa pli plinfa plinfa pli?“

    „Bauz... Bauz bau bau bauz.“

    Der Mentalist musste schmunzeln als er hörte, dass der Bauz es zuerst lieber gehabt hätte, wenn Friedrich sich nur den Weg erklären ließ, sich dann aber nach dem Einwand des Pinguins, dass auch ohne den Jungen genügend Menschen in der Nähe waren, doch mit dem Vorschlag einverstanden erklärte. Aber um erst einmal das Thema zu wechseln, wandte er sich erneut an den Jungen: „Sag mal, ich habe vorhin mitbekommen, dass du dich mit deinem Pokemon unterhalten hast. Kannst du es wirklich richtig verstehen?“



    Off Topic:

    Darüber, ob mein Chara zur Zeit als Oberbekleidung einen Pullover, Pullunder oder nur ein Polohemd trägt, habe ich mir ehrlich gesagt noch keine genauen Gedanken gemacht. Das hängt sicher davon ab, wie warm es gerade ist. Und damit wären wir bei einer Frage für die RPG-Leitung: Welche Jahreszeit haben wir in dem RPG eigentlich gerade? Und wie ist das Wetter? Aufgrund der Tatsache, dass nichts davon erwähnt wurde, gehe ich zumindest einmal davon aus, dass es gerade nicht regnet oder stürmt.


    Edit:

    Cy-Res hat mich gerade darauf hingewiesen, dass im Startpost etwas von „lauwarmer Frühlingsluft“ steht - was ich wohl bei dem Nachlesen aufgrund der Suche nach einem Hinweis für die Jahreszeit übersehen habe, weil ich so einen Hinweis deutlich weiter vorne erwartet hatte.

    Bei lauwarmen Frühlingstemperaturen würde ich sagen, dass Jan-Friedrich über dem Polohemd einen dünnen Pullover trägt. Ob er gerade eine Jacke dabei hat, hängt davon ab, ob es früher am Tag so aussah als ob es regnen könnte oder nicht.

  • Noch ein wenig verschlafen streckte sich die junge Mentalistin. Es gab keinen Grund für Hetzerei am Morgen. Das wäre nur unnötiger Stress gewesen und der brachte niemandem etwas. Ihre Eltern ließe Natalie für gewöhnlich ausschlafen, denn geweckt zu werden war eines der Dinge, welche sie nicht gerade mochte. Selbstverständlich gab es Tage wo das nötig war, aber nicht an diesem. Mit dem Öffnen der Augen, blickte die Blonde auf das Fledermauspokémon das mit auf dem Kopfkissen lag. Peachy war es gewohnt bei ihrer Trainerin zu schlafen und Nati empfand es auch schöner nicht allein in den Federn zu liegen. Die Trainerin schmunzelte. Sie entschied sich das Psychopokémon noch etwas schlafen zu lassen. Daher richtete sich die Grünäugige aus und verlies schließlich das Bett. Bevor sie den Raum verlassen konnte, klingelte ihr Handy. Die junge Frau ging ran. "Hi Süße.... gerade erst..... ja klingt super dann treffen wir und in eineinhalb Stunden dort ... bis dann hab dich lieb" sprach Natalie. Frühstücken mit ihrer besten Freundin Sophie, konnte der Tag überhaupt noch besser werden. Doch blieb nun keine Zeit, denn diese war knapp. Die Mentalistin musste noch duschen, stylen und alles weitere. Somit führte der Weg gleich ins Bad welches eine Stunde blockiert wurde. Eine Frau brauchte eben ihre Zeit und beschweren sollte sich da niemand, denn dafür hatten andere später einen hübschen Anblick. Gestylt und angezogen ging sie wieder zurück in ihr Zimmer. Die Haare trug sie offen, weil dies ihr heute einfach zusagte. Die kleine Fledermaus schlief immer noch friedlich. Lächelnd ging Nati zu ihr und strich sanft über den Kopf. "Du kannst aufwachen, dass war genug Schönheitsschlaf für heute." sagte die Blonde. Peachy richtete sich zu Natalie. Das Pokémon würde noch ein wenig brauchen bis es wach war, was der Grünäugigen bewusst war. Sie nahm das Wesen auf den Arm und ergriff danach noch ihre Jacke und Tasche. Da Nati nun alles hatte verabschiedete sie sich noch von ihren Eltern und verlies das Haus um sich mit Sophie zu treffen.


    Der Tag war einfach nur super. Sie hatten ein tolles Frühstück zusammen gehabt und im Anschluss dann noch ein wenig shoppen gegangen. Leider hatte ihre Beste nicht länger Zeit gehabt, aber es war verständlich. Die Andere wollte sich das Lichtfestival lieber mit ihrem Freund zusammen ansehen. Damit blieb der Mentalistin noch die Gesellschaft von ihrem Fleknoil. Das Pokémon hatte sie nun bereits 13 Jahre. Es gab wohl niemanden der ihr vertrauter war. Ein Jahr war sie nun bereits in der Kalos Region, genauer gesagt Illumina City. Es war doch besser gelaufen, als die Grünäugige erwartet hatte. Schon am Tag des Umzugs, hatte sie Sophie kennen gelernt und seitdem hatten sie fast jeden Tag zusammen verbracht. Doch was nun. Shoppen alleine machte nicht viel Spaß. Natalie ging erstmal los, ohne dabei ein Ziel zu haben. Dabei dachte sie nach. Ein Ruf zu ihrer Linken lies ihren Blick dorthin schnellen. Was war da nur los gewesen. Da ihre Aufmerksamkeit nicht dabei lag, wo sie hin ging, merkte die Blonde auch nicht das sie geradewegs in einen jungen Mann hineinlief. Die Trainerin schaffte es noch sich auf den Beinen zu halten, was man von dem jungen Mann mit den pastellrosafarbenen Haaren nicht sagen konnte. Zum Glück nahm er es mit Humor. Sie lächelte und erwiderte "Natürlich, entschuldige bitte, aber ich wusste nicht ob mein Styling heute passend war, doch wie es scheint ist es wohl umwerfend." Die Blonde hielt ihm die Hand hin um ihm aufzuhelfen. "Ich heiße Natalie freut mich sehr in dich hineingelaufen zu sein." sagte sie.


    OT: Ich hoffe mal Mo hat nichts gegen eine umwerfende junge Dame ^^

  • Durch die geschmückten Straßen Illumina Citys schlenderte eine junge Frau mit kupferrotem Haar, das im Licht der vielen Buden und Linien schimmerte. Beinahe tänzelnd bewegte sich die Trainerin und haschte im Vorbeigehen an einem der Kübel nach einem schwirrenden Flabébé welches sie am Stängel zwischen Zeigefinger und Mittelfinger erwischte. Vorsichtig schon sie die andere Hand unter die winzige Fee und hob das Pokémon mit der blauen Blüte auf ihrer Handfläche sitzend näher an ihr Gesicht. Schnell hauchte sie der Fee einen Kuss entgegen und zwinkerte ihr zu, ehe sie sie wieder entließ. Das kleine Wesen kicherte und ließ sich von der guten Laune des Menschenmädchens anstecken. Es flitzte davon und hinter die nächste Linie, nur, um sogleich mit einigen seiner Freunde zurück zu kommen. Der blütentragende Schwarm umkreiste die Rothaarige spielerisch. Helles Lachen schallte plätschern durch die Gasse. Einige Passanten beobachteten das Schauspiel und nur die wenigsten konnten ein Lächeln verbergen.


    Noch einmal drehte sich die junge Frau im Spiel mit den Pokémon um die eigene Achse, ehe sich der Schwarm kichernd zerstreute und sie glücklich mit funkelnden Augen, welche von warmer, goldroter Bernsteinfarbe waren, den Kleinen kurz hinterher winkte. Wirklich, Illumina City war mit Abstand der wundervollste Ort der Welt. Wo bitte fand man den sonst so eine Schönheit? Um nichts in der Welt hätte sie irgendwo anders als hier aufwachsen wollen.


    Ein Grummeln und leichtes Fauchen hinter ihr, veranlasste dazu sich umzudrehen und ihre Aufmerksamkeit ihrer Feuerechse zu schenken. Das Glumanda fühlte sich offensichtlich unwohl und knackte tadelnd mit den Zähnen, während es seine Trainerin anblitzte, als habe sie gerade Hochverrat begangen. Vermutlich dachte es wirklich so, denn die spontan veranlagte Leoni hatte vor dem Spiel schließlich nicht seine Erlaubnis eingeholt. Allerdings war sie gerade viel zu gut gelaunt, um auf die vereinnahmenden Gefühle ihres Problemkindes Rücksicht zu nehmen. Stattdessen beugte sie sich blitzschnell zu ihm herunter, dass er gar nicht mehr zurückweichen konnte und schnappte ihn an den Seiten, um ihn an sich zu ziehen. Schon wirbelte sie das kräckelnde und halbherzig strampelnde Glumanda herum, und behielt ihn schließlich auf dem Arm. So begann sie seine Schuppen zu kraulen und hob sein Köpfchen an, worraufhin er schnaubend und grummelnd aufgab und im Gegenzug für die Liebkosung ihr großmütig ihren Alleingang verzieh.


    Ein Blick auf das Smartphone bestätigte dem sommersprossigen Wirbelwind, dass noch etwas Zeit bis zu den interessanten Hauptevents des Festes war. Sie könnte sich also noch einige der vielen Stände anschauen – alle zu besichtigen war ihrer Erfahrung nach ein Ding der Unmöglichkeit. So schlenderte die mit Prinz, ihrer bestimmerischen Echse auf dem Arm weiter durch prunkvoll geschmückten Straßen und Gassen Illuminas.


    Köstliche Gerüche liebkosen lockende ihre Nase und auch Prinz schien interessiert zu sein, doch vorerst wollte sie die Futterstände ignorieren und sich die anderen Buden anzusehen. Es gab wie immer so viel zu sehen und zu entdecken. Schnell erblickte Leoni einen Stand, der verschiedene modische Schals und Tücher verkaufte. Dies war zwar nicht unbedingt die bevorzugte Beute der Rothaarigen doch sie hatte ein Objekt von Interesse entdeckt. Ein langer Schal aus hellrosanem Kunstfell, der ihr über die Schultern gelegt sicher auf beiden Seiten bis zum Bauchnabel reichen und so absolut gar nicht in irgendeiner, ihr erdenklichen Weise zu ihrem heutigen Outfit in dunkelblau und gelb passen würde. Aber das hatte sie auch nicht im Sinn. Die Frau, welche ihre Pokedollar entgegen nahm, blickte sehr zweifelnd zu diesem vermeintlichen modischen Fehlgriff, aber sie schien eher am Geldverdienen als an der stilsicheren Beratung ihrer Kunden interessiert zu sein.


    Das Beutestück nun in Händen und Prinz inzwischen wieder an ihrer Seite zu ihren Füßen, trat sie ein paar Schritte von der Auslage zurück, um Niemanden im Weg zu stehen, auch, wenn gerade an diesem hier wenig Kunden stöberten. Den Puschel hinter dem Rücken verborgen, zog sie einen Schwarz-orangenen Ball hervor und in einem Lichtblitz erschien die schlanke Gestalt des pastellblauen Schlangendrachen. Stolz richtete das Dratini den Kopf auf, blickte seine Trainerin mit treuem Blick in die Augen und senkte kurz adrett den Kopf zur Begrüßung.



    „Nein, was für ein hinreißendes Kerlchen und so gut erzogen!“, schwärmte die Verkäuferin, welche Leoni nicht einmal eine Minute zuvor noch mit Blicken eines Stileverbrechens bezichtigen wollte. Selbige ignorierte sie nun auch geflissentlich.


    „Mylady, meine Hübsche, alles in Ordnung bei dir?“, begrüßte Leoni das Drachenmädchen und strich ihr über den Kopf. Wie wunderbar sich ihre Schuppen wieder anfühlten. Ganz glatt aber kein bisschen trocken oder gar glitschig, wie viele Leute glaubten – warum, war der Rothaarigen gänzlich unklar. Sie hatte die Vermutung, dass Lady ihre Schuppen in der Zeit, die sie im Pokéball verbrachte, stets pflegte und sauber hielt. Was man von den beiden männlichen Teamkameraden nicht sagen konnte. Vor allem Prinz hatte oft stumpfe Schuppen oder scheuerte sich irgendwo Hautreste ab, die Leoni am Ende von ihm abzupfen musste, damit die neue Haut sauber nachwachsen konnte.


    Lady bestätigte mit einem singenden Ton, dass es ihr gut ging und begann damit, die geschmückte Stadt um sich zu bestaunen. Prinz hingegen linste zu seiner Trainerin, sah sich bestätigt und brachte schnell einige Schritte zwischen sich und sie. Nur zur Sicherheit. Dies veranlasste die Rothaarige dazu, zu kichern.


    „Schau, ich habe etwas für dich“, eröffnete sie dem Dratini und verlagerte ihr Gewicht leicht, sodass sie einen sicheren Stand hatte, ehe sie den Puschel hinter dem Rücken hervorzog. Die gerade noch neugierige Miene ihres Drachen verwandelte sich schlagartig in blankes Entzücken und ihre Augen begannen zu leuchten. Schneller, als man es einem beinlosen Wesen wohl zugetraut hätte, raste sie über den Boden und schnellte vor ihrer Trainerin in die Höhe, um sich sofort mit dem von deren Hand herabhängenden Plüschteil zu umwickeln. Schmunzelnd ließ diese die nun farblich ziemlich gut passende Kordel aus zartem Rosa und Hellblau zu Boden sinken, wo Lady sich sofort einkugelte und als adrettes Bündel purer Glückseligkeit. Sie schmiegte sich an das weiche Kunstfell und gab ein Geräusch von sich, das sich wie ein feines Summen anhörte und dem Schnurren eines Charmians nicht unähnlich war. Schließlich vergrub sie ihre Wange in den Stoff und gab ein tiefes Seufzen purer Zufriedenheit von sich, ehe sie die Augen schloss und alles an ihr sich entspannte.


    Leoni kicherte erneut und ging neben dem Drachenbündel in die Hocke und nahm den schlanken Körper in die Hand. Mit einem geübten Griff legte sie sich Ladys Kopf auf ihr Schlüsselbein und ließ den restlichen Teil des langen Wesens über ihre Schulter und Rücken zu ihrer Hüfte laufen. Völlig im Automodus schlang das Dratini ihre Schwanzspitze um die junge Frau und hielt sich fest, ehe sie erneut summend wieder völlig zur Ruhe kam. Aus ihrer Erfahrung wusste Leoni, dass sie diese lebende Schärpe nun eine ganze Weile so mit sich herumtragen würde, ehe das Wesen wieder aus seiner Glücksstarre erwachen würde. Prinz kam nun auch wieder näher, der „Angriff“ des Dratinis war wohl weniger heftig ausgefallen, als das misstrauische Kerlchen erwartet hatte.


    „Entschuldigen Sie, aber darf ich ein Foto machen? Dieses Dratini ist einfach viel zu entzückend.“, schwärmte die Verkäuferin und war nun offensichtlich sehr zufrieden mit der Farbwahl des Schals – den im Gegensatz zu der in kräftigen Farben gekleideten Frau passte das zarte Rose zu den weichen Blau des Schlangendrachens und war so lang, dass er in lockeren Spiralen mit dem Drachen verschlungen, nicht kürzer als sie war.


    Leoni ließ die Frau ihr Foto schießen und poste etwas, um selbst nicht zu sehr von dem Drachenmädchen ausgestochen zu werden, welches selbst im Flauschkoma noch eine erschreckend gute Figur machte. Wenn sie selbst ein niedliches Pokémon sah, wollte sie schließlich auch gern Fotos machen und war dann dankbar, wenn die Trainer nicht das Bild versauten. Irgendwie hatte sie aber die Situation unterschätzt, denn nicht nur die Verkäuferin, sondern auch mehrere mittlerweile stehen gebliebene Passanten zückten ihre Smartphones und knipsten den lebendigen Schal ausgiebig. Dabei kamen einige der Schaulustigen näher. Nicht, dass dies die Rothaarige gestört hätte, sie selbst hätte vermutlich einfach abgewartet, bis es vorbei war, aber Prinz geriet in Stress. Es presste sich gegen die Beine seiner Trainerin und aus Nervosität setzten mal wieder seine Ticks ein. So zuckte es den Kopf unruhig hin und her, klackte mit den Zähnen und schnappte schließlich unkontrolliert in die Luft ohne eine feste Richtung anzupeilen und stieß fauchende und gurgelnde Laute aus, wobei er die Augen verdrehte.


    Schnell brach Leoni die Aktion ab und stellte sich vor ihre Feuerechse. „Das reicht, bitte haben Sie Verständnis. Dieses junge Glumanda hatte eine schlimme Vergangenheit und wird aktuell vom Pokéschutz noch betreut. Ich würde Sie bitten, darauf Rücksicht zu nehmen, und ihm nicht unnötigen Stress zu verursachen – das könnte sich negativ auf seine Gesundheit auswirken und glauben sie mir, die letzten drei Jahre hat dieser Kerl mehr Kliniken von innen gesehen, als viele von Ihnen in ihrem bisherigen Leben.“, erklärte sie den Leuten und ging in die Hocke um den rechten Arm um Prinz zu legen. Offensichtlich verstanden die Leute, denn die Smartphones wurden gesenkt und viele traten zurück, um dem ängstlichen Glumanda nicht auf die Pelle zu rücken. Viele blickten bestürzt und Mitleidig und Leoni seufzte innerlich. Niedliche Pokémonkinder mit trauriger Vergangenheit war wohl immer noch das Beste, um viele Menschen zu erreichen und ein überniedliches Dratini tat dazu auch seinen Teil.


    Ein Mädchen brachte tatsächlich den Mut auf, nach Prinz Vergangenheit zu fragen und Leoni wandelte den kleinen Aufruhr den sie verursacht hatte, spontan zu einer Informationsrunde über illegale Pokémonvermehrung und die Zustände unter denen die Wesen dieser kriminellen Menschen litten. Ebenso zeigte sie auf ihrem Smartphone Bilder von „ausgedienten“ Elternpokis und Unterbringungen der Wesen. Sie selbst war bei dieser Aktion nicht dabei gewesen, jedoch hatten ihr andere Vereinsmitglieder detailliert alles auf Bildern festgehalten. Auch von einigen jungen Yorkkleffs, welche vor kurzem gerettet worden waren, aber eingeschläfert werden mussten, weil sie zu krank gewesen waren, erzählte sie.


    Die Natürlichkeit und eigene emotionale Ergriffenheit der jungen Frau zog schnell die Leute in seinen Bann und sie begannen eifrig Fragen zu stellen, die Leoni gerne beantwortete. Am Ende erkundigte sich sogar ein Herr, ob man die Aktionen der Pokéschützer in Illumina unterstützen könne und die Rothaarige erklärte ihm, dass öfters von ihrem Verein angesetzte Käufe stattfanden, um die Jungpokémoon und deren Zustand schnell versorgen und dokumentieren zu können und natürlich würden immer auch Paten und Spenden willkommen. Zuletzt legte sie den Leuten nahe, sich im nächsten Pokéheim doch einmal zu erkundigen, da dort auch Vorträge zu dem Thema abgehalten würden und auch die Polizei bei Interesse gerne weiterhelfen würde. Damit verabschiedete sie sich und machte sich erneut auf den Weg durch die Stadt – länger hätte sie Prinz das auch nicht mehr zumuten wollen, auch, wenn die Leute nach der Geschichte seines Leidensweges sehr Rücksichtsvoll gewesen waren.



    Das Trio schlenderte weiter durch die erleuchteten Gassen und während die Rothaarige die Stände und das Angebot inspizierte, stolperte sie mehr als einmal über die Feuerechse, die extrem dicht an ihren Beinen klebte. Wie oft hatte sie ihn die letzten Jahre schon versehentlich getreten? Mehr als sie zählen könnte. Trotzdem schien er ihr dies nie lange übel zu nehmen. Und wenn sie ehrlich war, lies es sich bei einem Pokémon, welches sich ständig beim Laufen an ihre Waden drückte, leider auch kaum vermeiden.


    An einem Stand weiter vorne schien Aufregung zu herrschen und einige Schaulustige hatten sich versammelt. Leoni trat zu diesen und konnte beobachten, wie ein junger Kerl mit rosa Haaren den armen Verkäufer des Schmuckstandes mit einem wahren Wasserfall und geradezu überschäumender Selbstverliebtheit in Grund und Boden redete. Der Mann konnte einem ja nur leidtun. Vermutlich hatte ihn niemand darüber aufgeklärt und vorgewarnt, dass Illuminas Bewohner oft genauso schrill und blendend, wie die Stadt selbst waren.


    Nachdem er also den Verkäufer so gewaltig überfordert hatte, nutze der Bengel dies und offenbarte, dass er kostenlos ein Armband wollte, was ihm der Mann auch tatsächlich gab. Entweder wollte er den Jungen loswerden, oder er konnte sich nicht gegen diesen wehren, so aus der Fassung gebracht.


    Mit der Beute in der Hand stolzierte der Pinky davon und die Rothaarige wandte sich an ihre orangene Echse. „Was meinst du Prinz, ist es genehm, diesem Typen eine kleine Lektion zu erteilen?“, erkundigte sie sich leise und folgte dem pinken Schopf in einiger Entfernung. Da er gefragt worden war, nickte Prinz gönnerhaft und klackte mit den Zähnen.


    Da rannte der Kerl auch direkt in ein Mädchen, dessen Stile Leoni gefiel. Das war ihre Gelegenheit, denn die angebotene Hand würde sie den Typen nicht greifen lassen. Schon trat sie hinter ihn beugte sich herunter und legte die Hände rechts und links auf seine Oberarme, um ihn daran zu hindern sich erschrocken über die unerwartete Berührung zu wehren oder gar reflexartig zu schlagen, sowie ihr Kinn auf seine linke Schulter, dass sich ihre Wangen beinahe berührten.


    „Weißt du, dass auch ein charmanter Langfinger, immer noch nur ein Dieb ist?“, erkundigte sie sich gut gelaunt bei Pinky und lehnte sich mit einem verspielten Glitzern in den Augen an seinen Rücken, wobei sie ihren Kopf ließ, wo er war. Nun blickte sie von unten zu der Blondine auf und strahlte sie freundlich an. „Kann ich so bestätigen – echt stilisch.“


    Vermutlich gab es für ihn schlechtere Situationen, als plötzlich von einer hübschen Rothaarigen mit dem Gesicht voller Sommersprossen so konfrontiert zu werden und Leoni verheimlichte absolut nicht, dass sie keinerlei fragwürde Absichten verfolgte. Berührungsängste waren auch schon immer ein Fremdwort für sie gewesen.



    OT: So Mo eingekreist von gleich zwei Hübschen. Dann schaun wir mal, was er macht wenn ihm jemand charmant die Schau stiehlt.

    Öffne die Pforte, durchschreite das Tor und betritt eine Welt, wie du sie dir in deinen kühnsten Träumen vorgestellt hast. Eine Welt, in der Wunder Wirklichkeit und Kinder nie erwachsen werden.
    Doch ohne Hilfe werden die Traumlande schon bald vom Albtraum regiert, den die bösartigen Nachtmahre sind mächtiger als je zuvor.


    Das Abenteuer und der Kampf um die Welt der Träume hat begonnen!
    The endless Night of Dreams

    Einmal editiert, zuletzt von Sheewa ()

  • Auf Louis’ Angebot entbrannte eine Diskussion unter den Pokémon des Fremden. Daraus konnte sich der Tutor ableiten, dass das runde, grüne Pokémon ein Pokémon namens „Bauz” und das blaue ein „Plinfa-pli” sein musste. Mit diesen Namen konnte er jedoch im Moment nichts anfangen. Henri setzte sich währenddessen auf seinen Kopf und klammerte sich vorsichtig so mit seinen Flügeln fest, dass nur noch der Kopf hinter dem Kopf seines Trainers hervorragte. Er hörte den anderen Pokémon aufmerksam zu. Der Teenager hingegen konnte dem Gespräch nicht folgen, jedoch schien der fremde Mann zu verstehen, was vorging. Vielleicht war das aber auch nur Einbildung. Jetzt wandte er sich wieder an Louis und fragte ihn, ob er sein eF-eM wirklich verstehen könne, da er sie vorhin offensichtlich beobachtet hatte. Der Trainer des Drachen-Flug-Pokémons setzte sich langsam in Bewegung, und beantwortete im Gehen die Frage: „Non, verstehen kann ich Henri malheureusement nicht, ich kann immer nur raten, und selbst mit seiner ausgezeichneten Pantomime ist meine Rate ziemlich schlecht...”. Für diesen Satz bekam er einen spielerischen Schlag mit einem der Flügel des eF-eMs auf den Kopf.

  • "Ja, na klar - Frost, mach dich mal nicht so breit", sagte Laken zu Seemops, welches seelenruhig komplett ausgestreckt quer über der Bank lag. Das Applaus-Pokemon rollte sich zusammen und verzog sich unter die Bank. "Also, setzt euch doch", fuhr der Mentalist fort. "Ich bin übrigens Laken; das ist Frost", sagte er und deutete dabei auf das Seemops unter der Bank, "und der Griesgram hier ist Tyro", sprach der Trainer auf Larvitar zeigend, welches die Fremden, insbesondere Sheinux, argwöhnisch musterte. "Larvitar!" bestätigte dieses, während es seinen Blick immer noch nicht von dem ihm unbekannten Elektro-Pokemon ließ.

    "Und wer seid ihr?"


    Leon empfand die Blicke von Larvitar recht nett, schließlich wusste er ja das Sheinux niemandem Leid antuen würde. Leicht in Verlegenheit geraten durch die Höflichkeit von Laken stellte sich Leon nun auch vor:„ Ich bin Leon und das ist mein Partner Sheinux. Du musst nicht so förmlich mit mir sprechen, ich bin wahrscheinlich nicht viel älter als du mit meinen 19.“ Beim letzten Satz hatte er noch ein freundliches Grinsen aufgesetzt. Sheinux blickte neugierig zuerst Laken und dann seine zwei Pokémon an, begrüßte sie dann aber auch mit einem freundlichen: „Shei-Sheinux!“


    "Mit 'euch' meinte ich eigentlich dich und dein Pokemon... so eines habe ich noch nie zuvor gesehen. Woher kommt ihr beide denn?", antwortete Laken.


    Ups. Da hatte Leon wohl seinen Gegenüber missverstanden. Leicht geniert ging er dann auf Lakens Frage ein: „ Ach so, tut mir leid. Wir kommen beide aus der Sinnoh Region. Sheinux allgemein kommen auch von dort, meines Wissens nach sind sie hier in Kalos nicht so stark vorhanden.“ Leon wartete kurz und stellte dann noch die gleiche Frage: „ Von wo kommst du, beziehungsweise ihr denn?“


    "Hm, zumindest habe ich hier so ein Pokemon noch nie gesehen...", schob Laken ein, bevor er zu erzählen anfing.

    "Also ursprünglich komme ich aus Moosbach City aus der Hoenn Region und Frost hier ebenfalls. Naja, genauer gesagt kommt er aus der Küstenhöhle. Es ist aber schon etwas länger her, da sind wir, das heißt meine Geschwister und mein Vater, hier nach Mosaia in die Kalos-Region gezogen - und da Illumina City nicht so weit entfernt ist und ich dachte, jetzt sei es doch mal Zeit für eine kleine Reise, sind wir jetzt hier. Was hat euch zwei eigentlich hierhergeführt? Sinnoh liegt schließlich 'n ganzes Stück weg, oder nicht?"


    „Nun, ich musste bis vor etwas mehr als einem Jahr auf meine jüngeren Geschwister zuhause aufpassen und meine ältere Schwester, die bereits eine erfahrenere Trainerin ist, hat vorgeschlagen mich mit nach Hoenn zunehmen und mir auch die Grundlagen des Trainerdaseins beizubringen. Daraufhin war ich bis vor kurzem in der Hoenn Region mit ihr unterwegs und habe dort auch mein zweites Pokémon gefangen. Sheinux hatte sie mir damals vor dem Aufbruch in Sinnoh gefangen. Auf ihre Empfehlung hin bin ich nun hier um selbst noch mehr Erfahrungen als Trainer zu sammeln und die Kalos Region zu durchreisen. Ich persönlich würde vor allem gerne im Kampf mich verbessern und du?“


    OT: teil 1 von 2 des partnerposts mit Marc27  

  • "Ja, ich will auch definitiv mehr Erfahrungen als Trainer sammeln. In Mosaia ging das kaum, weil die dortigen Pokemon viel zu stark waren. Aber auf Route 4 habe ich bei den ganzen Kämpfen richtig die Zeit vergessen. Und ich glaube Tyro und Frost ging es ganz ähnlich..."

    "Und wie!" antworteten die beiden - zumindest vernahm der Mentalist es so.


    „Da ich erst ein paar Stunden hier bin konnte ich noch nicht kämpfen, vielleicht findet sich morgen eine Gelegenheit. Ich bin mal gespannt wie es in dieser Region hier so abläuft und es scheint als seien deine zwei Pokémon ja sehr motivierte Kämpfer.“, Leon wandte seinen Blick einmal in Richtung des Prismaturms und fuhr dann fort,„ also dieser Turm hat etwas, dass muss ich den Leuten von Illumina City lassen.“


    "Ja, der strahlt irgendwie etwas Majestätisches aus. Wenn mich nicht alles täuscht, ist hier auch ein Arenaorden. A propos, vielleicht können wir ja morgen einen Trainingskampf austragen? Sicherlich nicht hier in dem Gedränge hier, aber womöglich auf einer der angrenzende Routen.", gab Laken zurück.


    Auf Lakens Aussage hin erinnerte sich Leon und reagierte auch auf seinen Vorschlag: „Jetzt wo du es sagst fällt es mir wieder ein, ich hatte gelesen, dass die Arena im Prismaturm zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt. Von meiner Seite aus können wir das gerne morgen machen. Ich denke wir müssen Nichtmal aus der Stadt, heute ist wahrscheinlich wegen dem Festival mehr los. Morgen sollten wir sicherlich auch in der Stadt ein freies Kampffeld finden können.“


    "Gerne", antwortete Laken, "aber dafür will ich ausgeruht sein und heute war ein langer Tag. Ich denke, ich gehe zurück zum Pokemon-Center und gehe erst einmal schlafen. Wir können ja Telefonnummern austauschen, um dann morgen einen genauen Ort und Zeitpunkt festzulegen."


    Leon stimmte Laken nickend zu und fügte noch hinzu: „Klingt gut, dann machen wir das.“


    Die Beiden tauschten ihre Nummern aus und gingen dann auf dem Festival wieder ihre Wege mit der Vereinbarung morgen einen Kampf mit ihren Pokémon zu bestreiten.


    OT: Hier folgt dann noch der 2. Teil

  • Während er sich in Bewegung setzte, antwortete der Junge auf Friedrichs Frage: „Non, verstehen kann ich Henri malheureusement nicht, ich kann immer nur raten, und selbst mit seiner ausgezeichneten Pantomime ist meine Rate ziemlich schlecht...” Damit war also klar, dass er eben nur so getan hatte, als ob er das Pokemon verstanden hätte.

    „Schade“, meinte der blonde Vogelforscher daraufhin mehr zu sich selbst als zu seinem Gegenüber. Aber nach kurzem Zögern fügte er dann doch noch eine Erklärung hinzu: „Ich hätte zu gerne mal jemanden getroffen, der seine kleinen Freunde auch verstehen kann. Aber bisher habe ich noch niemanden gefunden, der das kann.“ Er schwieg ein paar Schritte lang und fügte dann noch hinzu: „Aber vielleicht liegt das auch nur daran, dass ich bisher noch nicht so weit rum gekommen bin.“

    „Flemmli flemmli flemm?“, wandte Christie ein. „Flemmli flemmli. Flemmli flemm flemm flemmli, flem ...“

    „So habe ich das nicht gemeint, Christie“, unterbrach der Mentalist die Aufzählung der Reisen, die er zusammen mit dem Flemmli bereits erlebt hatte. „Du weißt doch, dass wir auf all den Reisen kaum Kontakt zu anderen Pokemontrainern hatten. Also kann man auch nicht behaupten, dass wir viele Gelegenheiten gehabt hätten, Leute kennen zu lernen, die ihre Pokemon verstehen können?“

    „Flemmli.“

    „Na siehst du“, meinte Jan-Friedrich, bevor er sich wieder an den Jungen wandte: „Bist du eigentlich schon weit herum gekommen? Oder warst du immer nur in Kalos unterwegs?“

  • Die Person mit der er zusammengestoßen war, entpuppte sich als eine hübsche Blondine, die ihm ihre gepflegte Hand, ja dafür hatte Mo einen geübtes Auge, hinhielt um ihn aufzuhelfen. Sie schien nett zu sein oder sie war so von seinem zugegebenermaßen guten Aussehen so geblendet dass sie gar keine andere Wahl hatte als ihm zu helfen. Es war schließlich eine erwiesene Tatsache, dass schöne Menschen wie seinesgleichen immer Bewunderer um sich scharten, die ihnen ihre Ehrerbietung zeigten. Mo wollte die junge Dame nicht vor den Kopf stoßen, denn schließlich hatte sie ihn nicht extra umgestoßen oder etwa doch? Das musste er noch herausfinden. Auf der anderen Seite war das aber auch egal denn die Tat war nun mal geschehen. Sie nannte ihm sogar ihren Namen und er musterte sie kurz. Nathalie hatte durchaus keinen schlechten Geschmack in Sachen Mode und er war sich sicher dass sie wenn sie gemeinsam die Boutiquen Illumina unsicher machten, ein gutes Gespann abgeben würden.


    Er wollte gerade die Hand ergreifen um sich, später wenn er wieder stehen würde, sich gebührend vorzustellen, als ihn etwas Grauenhaftes von hinten sich an ihn heran schlich und ihn attackierte. Marlons Herz hüpfte wie eine Horde Spoinks umher. Was war das? Wieso hat er es nicht bemerkt? Was auch immer es war es hielt seine beiden Oberarme nicht wirklich fest und hinderten ihn aber dennoch daran aufzustehen. Sportliche Menschen könnten das nicht natürlich auch ohne ihre Arme zu benutzen aufstehen, aber in seinen Augen war Sport, klarer Mord. Außer bei anderen, da sah es gut aus. Mo biss sich auf seine wundervollen weichen Unterlippe um nicht aufzuschreien. Wer weiß was sich hinter ihm befand? Mo hatte die Augen fest zusammengekniffen, da er zudem kein Blut sehen konnte und wartete darauf dass sein letztes Sekündchen schlug. Stattdessen kam nichts. Zumindest weder ein ihn ablecken noch ein Biss sondern er fühlte wie sich etwas auf seiner linken Schulter niederließ. Dieses unerwartete Gewicht ließ ihn zusammenzucken. Mo wagte kaum zu atmen. Er wollte immer noch nicht die Augen öffnen, aus Furcht was er vielleicht sehen könnte. In seinen Gedanken stellte er sich hierzu ein vor Speichel triefendes Granbull vor, obwohl das war lila … Bevor sich Mo mit seinen Gedanken daran verlor dass rosa und lilafarbene Pokémon unmöglich böse sein konnten, vernahm er eine Frauenstimme an seinem linken Ohr. Das war wirklich unerwartet und in der Sekunde zersplitterte er sein Bild von dem lila Pokémon. Dies stimmte ihn erleichtert und bestätigte ihn in seiner Annahme. Was diese Stimme sagte, ließ ihn dann doch empört aufschnappen. Wer war hier ein Langfinger? Etwa er? Dieser entsetzliche Vorwurf, ließ ihn seine Augen aufreißen.


    Aus den Augenwinkel, konnte er ein paar rote Haarsträhnen erkennen. Was wollte die von ihm? Dachte sie, er wäre ein Dieb? Er musste unbedingt den Vorfall aus der Welt schaffen. Dazu musste er sich allerdings zusammenreißen. Marlon antwortete eingeschnappt: „Wenn ich ein Dieb sein soll, was nicht der Fall ist, dann bist du ein Hippopotas das meinen zarten Körper einquetschen will.“ Er betonte das Wort „nicht“ extra um diesem eine besondere Tiefe zu verleihen. Er fuhr fort: “ Ich fühle mich zwar geschmeichelt dass du mich nicht mehr loslassen willst, aber um mich einzufangen, bedarf es weitaus mehr als deine plumpe Bemühung meiner habhaft zu werden. Es wäre nett von dir, mich wieder los zulassen damit ich aufstehen und die Sache klären kann. Ich lasse mich nicht gerne falsch beschuldigen. Also wie wäre es? Ich verspreche auch, dass ich nicht verschwinde sondern hier bleibe. Tue es wenigstens meiner Kleidung zuliebe, ich mag die heutige Kombination zu sehr. Sie betont meine Augen und Haarfarbe. Also was ist?“ Er hob seine rechte ebenfalls pastellrosafarbene Augenbraue kritisch in die Höhe, ungeachtet ob sie das sehen konnte und wartete ab.


    Es war ihm auch leicht peinlich dass die Blondine diesen Vorfall mit ansehen musste. Schließlich zeigte sowas nicht gerade seine vorteilhafte Seite. Aber gut. Immerhin konnte er das dann von seiner imaginären Liste streichen. Wenn man ihn als Idol haben will, muss man alle wundervollen Seiten von ihm akzeptieren. Sonst geht das nicht. Man kauft auch keine Hose und lässt die Knöpfe liegen. Entweder ganz oder gar nicht.


    OT: Was soll ich sagen? Mo ist eben eine waschechte Dramaqueen und er steht dazu xd

    "Rayquaza verfügt über die Fähigkeit das Wetter zu kontrollieren. Gewissenlose Menschen wollen diese Fähigkeit an sich reißen. Helft mit das zu verhindern: Hoenn - Die Herrschaft des Himmels"


    "Kalos die Region der Schönheit und Anmut. Doch der drohende dunkle Schatten einer Verschwörung lässt das Licht verblassen und es ist zugleich der Beginn eines neuen Abenteuers: Kalos - das Wunder des Lebens"

    Einmal editiert, zuletzt von Destiny Moon ()

  • Man sollte meinen sich zu später Uhrzeit in einer Stadt voller Menschen und sonstigen Geräuschquellen zurechtzufinden wäre schwer für eine kleines Fledermauspokémon wie eF-eM es war. Dank der Art der Veranstaltung und der damit verbundenen ausreichenden Beleuchtung war es für den Flederdrachen jedoch erheblich leichter die Dinge mit den Augen zu sehen, Gattungsverwandte Pokémon wie Fleknoil oder Zubat hätten es bestimmt ein wenig schwerer, so selten wie diese meist ihre Augen öffneten und auf Echoortung angewiesen waren. Auf ihrem Erkundungsflug entdeckte Navi auch interessanterweise jemand Artverwandten, ein glücklicher Zufall war das sie gerade durch diese Ablenkung auch einen Art Sitzplatz für ihren Trainer entdeckte.

    Hastig flog sie zurück zu Nate und führte ihn in die nähe der zwei Bebrillten Blondhaarigen die sich gerade über Illumina Galetten am Unterhalten waren und tatsächlich, in der nähe der beiden Trainer gab es tatsächlich noch Sitzgelegenheiten mit ein wenig Freiraum, auch wenn es nur ein paar Hockerhohe Steine waren die wohl eher als Rasendeko dienten. Einer davon war flach genug um darauf den soeben geholten Snack abzustellen solange Nate Powerbank und Ladekabel aus seinem Rucksack wühlte, um seinen "akustischen Menschenausblender" zu laden. Sobald der Akkuanzeige Anfing in den Ladestatus zu wechseln holte er noch das Skorgla aus dem Ball und begann damit sich über sein Essen her zu machen, dabei zupfte er immer ein paar Stückchen damit auch seine Begleiter etwas essen konnten.

  • Der Fremde verriet Louis nun, dass er die Sprache er Pokémon verstehen konnte! Doch er hatte noch keinen getroffen, der das ebenfalls konnte. Daraufhin folgte eine Unterhaltung mit seinen Pokémon, der der Teenager natürlich nicht vollständig folgen konnte, jedoch erfuhr er nun, dass der Fremde anscheinend kaum Kontakt zu anderen Trainern auf seinen bisherigen Reisen hatte. Zu dieser höchst interessanten Fähigkeit musste der Blonde ihn später näher befragen. „Pardon, dass ich deine Hoffnungen zerstört habe...”, erwiderte der Tutor nun mitfühlend. „Ach, wo bleiben nur meine manières? Ich habe mich dir ja noch gar nicht vorgestellt. Je m’appelle Louis ... Martin, und das ist mein partenaire Henri.”. Die Pause zwischen dem Vor- und Nachnamen hatte er unbewusst gelassen, er hatte für einen Moment daran gedacht, sich mit seinem richtigen Nachnamen vorzustellen, war aber während des Festivals als Fotograf tätig und nutzte daher lieber seinen „Künstlernamen”. „Wie gefällt es dir eigentlich in Illumina City? Genießt du das Festival? Bist du hier zum Kämpfen?”

  • Dreckig und erschöpft betrat der junge Mann mit dem Archäologen-Hut das Durchgangshaus am Ende der steppen ähnlichen Route, die er zuvor überquerte. Der Wärter im Haus musterte ihn aufmerksam. Der rothaarige Auswertige aus der Hoenn-Region verspürte dadurch leichtes Unbehagen. Sollte er wieder umkehren? Etwas stupfte ihn am Bein. Sein Blick wanderte Richtung Boden, wo er seine Partnerin Sandy bemerkt hatte. Erschöpft aber voller Zuversicht blickte das kleine Sandan-Mädchen ihren Trainer an. John sah mit seinen braunen Augen in Sandans sonst eher dunklen Augen ein tiefes Blau aufblitzen. "Wenn Sandan bereit ist, dann bin ich das auch", dachte sich der angehende Entdecker. Der Trainer mit dem Spitznamen Joe schaute Richtung Ausgang.


    Ein weiterer Grund, weshalb der junge Trainer schnellstmöglich nach Illumina-City möchte, ist sein Partner Danny, sein Digda aus der Alola-Region, welche dringend auf die ärztliche Behandlung von Schwester Joy angewiesen war. Als stiller Zuschauer könnte man sich möglicherweise fragen, warum der Trainer, dessen Nachname Jasper an den Schmuckstein Jaspis erinnerte und seine Pokemon so mitgenommen aussahen. "Schuld" daran war sein neuster Partner, das kleine Knacklion "Spirit" oder Spy, welches aus dem nichts in einem Sandsturm auftauchte. Diese Eigenschaft plus der Einsatz von Finte, wo Spy wie ein Geist für einen kurzen Moment im Hauche des Windes verschwindete um dann einen unausweichlichen Treffer zu landen, bewegten den staubigen Archäologen dazu, seinem Knacklion diesen Spitznamen zu geben. Spirit passte auch zu seiner Endstufe Libelldra, welche unter dem Namen "Desert Spirit", also Geist der Wüste, bekannt war. Spirit zeigte sich bei seinem erscheinen als kampflustig und konnte ohne weiteres Danny im Kampf besiegen. Erst gegen Sandrine und einem gekonnt geworfenen Pokeball musste sich das kleine Knacklion geschlagen geben.


    Das kleine Maus-Pokemon an der Seite von John hatte sich zu einer Kugel zusammengefaltet und rollt Richtung Ausgang. Sein Trainer folgte ihm schweigend. Obwohl sich die Sonne inzwischen verabschiedet hatte, war es in Illumina-City taghell. Die zwei Staubfänger wurden von einem Spiel von diversen leuchtenden Farben überrascht. Es war für den in Bad Lavastadt geborenen Landburschen der erste Besuch einer so grossen Metropole. Das grösste Gebäude-Komplex, dass dem nun eher kleinlich wirkenden Johny (so wird eher gerne von erwachsenden Personen entgegen seinem Einverständnis genannt) bekannt war, befand sich im Zentrum der Hoenn Region in Malvenfroh-City. Hier in Illumina-City wirkten jedoch bereits einzelne Grosshäuser gewaltiger als ganz Malvenfroh City zusammen! Er betrachtete in Ruhe die ganzen Häuser, Lichter, Menschen und besonders die Pokemon. Viele von ihnen hatte er noch nie in seinem Leben gesehen. Der angehende Archäologe versank tief in seinen Gedanken.


    "Wo ist hier nur das Pokemon-Center", fragte sich der Archäologe in seiner braunen Hose und der etwas zu gross geratenen grauen Weste nachdem er sich fürs erste satt gesehen hatte. Seine bis zum Nasenansatz reichenden, mittellangen Haare klebten ihm im Gesicht, so dass er noch grössere Schwierigkeiten hat sich auf der Strasse zurecht zu finden. Normalerweise trägt er seine Haare ausserhalb seines Gesichtes aber momentan hat er grössere Probleme, als seine Haare. Der orientierungslose Erkunder wünscht sich in diesem Augenblick, dass er statt der Übersichtskarte der ganzen Kalos-Region eine detaillierte Karte von Illumina City in den Händen halten würde. Vorbeigehende Passanten schauten ihn an, als ob er von einer anderen Welt käme. Mit solch staubigen Kleider passt man wohl nicht in das so Mode-bewusste Illumina-City musste sich John selbst eingestehen. Wo war nur dieses Pokemon-Center? Der ahnungslose Teenager, welcher sonst so stolz auf seine (etwas) überdurchschnittliche Intelligenz war, folgte ratlos einer zweispurigen Gasse, welche in der Mitte von Gewässer geteilt wird. Im Wasser planschten ein Marill und dessen Vorstufe Azurill. Offenbar machte es den wild lebenden Pokemon in Illumina City nichts aus, dass sich so viele Menschen auf den Strassen aufhielten. Verloren betrachtete der Archäologe, der noch nie selbst eine Ausgrabung geleitet hatte, die zwei Wassermäuschen. Normalerweise würde er ohne Hemmungen einen Fremden nach dem Weg fragen aber hier in Illumina-City wirkte dies zu befremdlich. Besorgt kuschelte sich Sandy an das Bein seines Trainers. Ach, würde doch nur jemand seine Not erkennen und ihn ansprechen...

  • Der Junge stellte sich nun erst einmal vor und erkundigte sich anschließend, wie es dem Mentalisten in Illumina City gefiel, ob er das Festival genoss und ob er zum Kämpfen her gekommen war.


    „Nun ja, ich bin schon hier, um Erfahrungen als Pokemon-Trainer zu sammeln“, ging Friedrich als erstes auf die dritte Frage ein, „aber nach Illumina City bin ich eigentlich nur gekommen, weil hier meine Eltern wohnen und ich das für einen guten Ausgangspunkt für eine Pokemonreise hielt. Aber weil die auch nur zugezogen sind ...“

    „Plinfa, plinfa pli?“, mischte sich der kleine Pinguin in das Gespräch ein.

    „Du hast Recht, Mankell. Es ist höflicher, wenn wir uns auch erst einmal vorstellen“, antwortete der Mentalist auf diesen kleinen Einwand. Anschließend wandte er sich wieder an Louis Martin: „Ich heiße Jan-Friedrich Vogel, aber du kannst mich einfach Friedrich nennen. Und meine kleinen Vogelfreunde sind Christie, ...“ - er deutete auf das Feuerpokemon, welches sich Henri und seinem Trainer gegenüber ordentlich mit einem „Flemmli“ vorstellte - „... Doyle ...“ - er deutete auf das Pflanzen-Flug-Pokemon, welches wohl keinen Grund sah, sich selbst vorzustellen - „... und Mankell“ - er deutete auf das Wasserpokemon, welches sich ebenfalls an den Jungen und dessen Pokemon wandte und sich mit einem „Plinfa“ und einer kleinen Verbeugung vorstellte.


    Off Topic:

    Dracorex  

    Von mir aus können die beiden Trainer gerne in deinem nächsten Beitrag bei dem Stand mit den Illumina Galetten ankommen.

  • Entspannt schlenderte Bryce durch die von Menschen überflutete Stadt. Er war zwar noch nicht lange hier, doch so voll hatte er Illumina City noch nie gesehen - was allerdings auch zu erwarten war, schließlich war das Festival eine der größten Attraktionen überhaupt, und da er gerade zu Beginn der Vorbereitungen eingetroffen war, hatte er auch noch keine Gelegenheit, ein anderes Fest zum Vergleich ranzuziehen. Generell war die Eröffnung von Sinnohs Kampfzone wohl das einzige Mal, das er eine auch nur annähernd vergleichbare Menschenmasse erleben konnte, und er wagte stark zu bezweifeln, ob das von der Größe her wirklich an das Lichtfestival heranreichen konnte.

    Ein leises, beunruhigtes Zwitschern auf seiner Schulter riss Bryce aus seinen Gedanken. "Was ist denn los?", fragte er den kleinen blauen Vogel, der es sich dort bequem gemacht hatte. Schon bevor er die Reaktion - Wablu flog von einer Schulter auf die Andere - wahrnehmen konnte, wurde ihm klar, was passiert war. Sein Trasla hatte sich mal wieder ablenken lassen und war nun mehr oder weniger verloren gegangen, soll heißen, es begutachtete wohl irgendwo eines der schönen Lichtspiele und hatte noch nicht mal bemerkt, dass sein Trainer inzwischen weiter gegangen war. Bryce seufzte. Irgendwann müsste es doch mal lernen, dass es einfach nur bescheid sagen muss, wenn es sich etwas genauer anschauen will...


    Dank Wablus schneller Warnung dauerte die Suche nicht sonderlich lange, Keine zwei Minuten waren vergangen, da schlossen sich Bryces Hände um den schmalen Körper des Pokemon. Wie erwartet stand es bei einem der Lichtspiele auf Scheinwerfern und Lilien und versuchte allem Anschein nach, das Geheimnis hinter diesen Lichtern zu verstehen. Das würde allerdings warten müssen, denn sein Trainer hatte vorerst andere Pläne, als sich mit den Dekorationen zu beschäftigen. Die angedeutete Rötung des Horizonts deutete schließlich darauf hin, dass es langsam Zeit für ein ordentliches Abendessen werden würde. Da er inzwischen festgestellt hatte, dass die Angebote der Stände weder in Sachen Preis noch in der Menge überzeugen konnten, machte er sich also auf die Suche nach einem Restaurant, in dem er seinen eigenen und den Hunger seiner Pokemon stillen könnte.


    Nicht allzu viel später verließ er gesättigt und zufrieden einen eher unauffälligen Laden in einer der zahlreichen Gassen der Stadt. Er hatte ihn sehr kurz nach seiner Ankunft entdeckt und war in den wenigen Wochen, die er bereits in Kalos verbracht hatte, bereits sowas wie ein Stammkunde geworden. Anders als zuvor war es diesmal ein Yanma, das ihn begleitete und angesichts der ungewohnt vielen Menschen ziemlich unruhig war. An sich war das zwar nicht schlimm, doch bei seinem Problemkind war Bryce eher deoppelt vorsichtig. Es wäre nicht das erste Mal, das Yanma vor Nervosität irgendwelche kleineren Schäden anrichtete. Aus diesem Grund hielt Bryce sich lieber am Rand der Menge auf, wo es immer einen Weg gäbe, mit dem er sich in 'normalere' Situationen retten könnte. Zum Glück schien das jedoch bis auf weiteres nicht nötig zu sein, denn sein Pokemon wirkte zwar nervös, aber nicht aggressiv oder besonders verunsichert, und somit war es problemlos möglich, die letzten Sonnenstrahlen des Tages zu genießen, ohne sich auf eventuelle Notfälle einstellen zu müssen.