Etwas durch Spiele gelernt

  • Ich spiele hin und wieder mal "Wer wird Millionär" und auch Schach und Doppelkopf.
    Von "Wer wird Millionär" habe ich bisher recht viel in verschiedensten Bereichen gelernt, Allgemeinwissen, aber natürlich auch Fachbezogenez.
    Durch Spiele wie Schach und Doppelkopf habe ich gelernt, logische Zusammenhänge zu erstellen und solche auch leichter zu erkennen.
    Von daher: Spielt lieber eine Partie Schach zu viel als zu wenig xD

  • Final Fantasy und Kingdom Hearts lehrten mich, dass Licht und Dunkelheit nur verschiedene Seiten derselben metaphorischen Medallie sind. Das, was in der Finsternis lauert, ist das einzige, was wirklich gefährlich ist. (Danke für dieses herrliche Zitat, Sora.)


    Das andere, was demzufolge wirklich gefährlich ist, ist das Nichts. Und vielleicht Xigbar.


    Aber jetzt im Ernst, dadurch hat sich meine Weltsicht ziemlich verändert. Ich habe angefangen, nicht mehr in Schwarz-Weiß zu denken wie viele Kinder meines damaligen Alters. Terry Pratchett kurz danach zu lesen hat diesen Glauben nur gefestigt, aber leider hat er keine Spiele rausgebracht.


    Außerdem habe ich dadurch auch ein bisschen Englisch gelernt, wenn auch weniger durch die Spiele als durch die englischen Let's Plays. (Hey Everbody! It's ChuggaAConroy!) (Ah Dicks.)

    No time to search the world around
    'Cause you know where I'll be found
    When I come around
    When I come around, yeah

  • Das, was in der Finsternis lauert, ist das einzige, was wirklich gefährlich ist. (Danke für dieses herrliche Zitat, Sora.)



    Genau meine Rede^^


    Ernsthaft, Kingdom Hearts war für mich eines der moralisch lehrreichsten Spiele, die je erschaffen wurden. Anscheinend unwichtige Dinge können von größter Wichtigkeit sein. Von jeder Medaille gibt es nicht nur 2 Seiten. Daduch habe ich größtenteils mein "Gut-Böse"-Schubladendenken abgeschaltet. Und das nur durch eiin einziges Spiel der Reihe (Hab leider keine PS2 -.-). Sonst hab ich noch mein englisch durch das Spiel ziemlich verbessert.


    Durch Pokemon hab ich etwas mein taktisches Denken verbessert, aber erst richtig taktisch denken hab ich auch durch Kingdom Hearts gelernt (Wann angreifen oder nicht, welche Waffe nehmen, Magie einsetzen, genug Items mitnehmen, Herzpunkte/Taler richtig einsetzen...)

  • Ich habe die meisten Spiele auf Englisch gespielt, und so Englisch gelernt.
    ich habe früher auch rätsel spiele gespielt, und dabei gelernt, wie man sachen zusammen packt, sodass sie etwas ergeben.

    Menschen, die den selben Weg gehen, sind einander freundlich gesinnt; Menschen, die dieselbe Kunst betreiben, beneiden einander. ☺

  • Klar haben sich meine Fremdsprachen- und Lesekenntnisse durch Videospiele stark verbessert.
    Aber ich finde, dass manche Spiele einem auch historische Ereignisse, wissenschaftliche Fakten oder auch moralische Werte sehr effizient näherbringen können. Dies merkt man ja auch daran, dass immer mehr Lernsoftwares und Spiele für kleiner Kinder exisitieren, die ihnen wichtige Grundelemente wie Lesen, Rechnen und Konzentration näherbringen können.
    Auch eher "unseriöse" Spiele wie Nintendogs oder Mein erstes Katzenbaby sind gute Vorbereitungen oder Alternativen für das erste Haustier, mit dem man sich der Verantwortung oder den Herausforderungen, die mit einem Tier verbunden sind bereits stellen kann.


    Ich selber habe eine Menge "Lektionen des Lebens" durch Videospiele gelernt aber in erster Linie haben sie trotzdem als unterhaltsamer Zeitvertreib gedient.

  • Wattmacks

    Hat das Label Umfrage hinzugefügt
  • Durch Animal Crossing lerne ich andere Tiere kennen von deren Existenz ich bis dahin gar nichts wusste. Zum Beispiel Maulswurfsgrille, Spinnenläufer oder Mondfisch.


    Wie in der Werbung von Nintendogs behauptet wird, habe ich Verantwortung für ein Tier nicht dadurch gelernt, sondern bereits davor durch den Besitz meiner Tiere, die ich so weit es geht alleine versorgen muss. Mit meinem Hund muss ich alleine Gassi gehen, da ich ja seine Besitzerin bin.

    Solche Simulationen gefallen mir sehr gut, aber ein virtuelles Haustier hat nichts mit einem echten gemeinsam und lässt sich nicht vergleichen.

    An einem Game verliere ich eher die Lust. Meine echten Tiere versorge ich gerne.

  • Ich habe durch Red Dead Redemption viele Tierarten kennengelernt, unter anderem viele Pferderassen, aber auch gaaaaanz viele Vögel, viel zu viele Vögel (...), die alle entdeckt und erforscht werden wollten :yeah:

    Und das waren ja bloss die Vögel im Spoiler ... Einfach super, wenn man noch nicht so viele Tiere kennt :thumbsup:


    Gibt auch eine Trophäe dafür :ahahaha: !!!

  • Durch Englische RPGs habe ich meine Schulnote von 5 auf 3 verbessert, einfach weil ich irgendwann alles lesen und verstehen konnte, nur benutzen war dann etwas schwerer.


    Aktuell erkenne ich einige Tiere daran, welchem Pokémon sie ähnlich sehen. Etwa diese Vögel die auf den Feldern rumlaufen und aussehen wie Fasasnob, das müssen Fasane sein. Und im botanischen Garten war ich echt baff, dass Sarzenia und Ultrigaria keine ausgedachten Desings waren. (Abgesehen von den Augen)

    Meinungsfreiheit hört genau da auf, wo man dafür argumentiert die Rechte anderer einzuschränken.

  • Durch Ark:Survival Evolved habe ich diverse bereits ausgestorbene Tierarten kennen gelernt, die über die obligatorischen (Langhals, Triceratops, Pteranodon, Raptor, T-Rex) hinaus gingen, zum Beispiel Ankylosaurus, Carnosaurus und Baryonyx oder auch den Dimetrodon oder Quetzal (auch wenn natürlich nicht alle Kreaturen bei Ark real existierten, siehe Wyvern oder Rock Drake xD)

    Ergänzend dazu noch Animal Crossing, welches mich bei manchen Dinos erst darauf bringt, dass sie ja wirklich existent waren und nicht nur eine Idee von Wild Card, siehe der Deinonychus ^^'


    Ansonsten kann ich mich nur anschließen, dass Kingdom Hearts sehr viel mein Denken verändern konnte.

  • Allgemein durch mein englisches MMORPG, was ich immer noch spiele, halte ich mein Englisch wenigstens ansatzweise aufrecht (ich bin in Englisch eigentlich sau schlecht).

    Ebenfalls hat sich durch die alten Spiele mein Musikgeschmack entwickelt, gerade GTA Vice City war hier ausschlaggebend, die Musik von heute finde ich zum größten Teil crap, die Musik aus den 80er, 90er ist einfach die beste. :P

  • Durch das aktuelle Animal Crossing habe ich gleich einiges über Dinos aber auch schwimmende und krabbelnde Viecher gelernt. Bei einigen wusste ich nicht, dass soetwas überhaupt existiert und vor kurzem konnte ich meiner Nichte am Spielplatz ein Insekt bestimmen. Man muss ja nicht unbedingt dazu sagen WO man das gelernt hat ;)

    ~~~Don't grow up, it's a trap!~~~

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    Danke ans ganze Haus Viridium und meine liebe Vorstandspartnerin Evoluna

    Pichu-Bruder von Mandelev & maaax. Go, Pichu Brothers <3

  • Ich hab von Videospielen ziemlich viel gelernt. So habe ich z.B. meine Englisch-Kenntnisse, vor allem das Hörverstehen und das Lesen durch Das erste Metal Gear Solid auf der PLaystation trainiert. Ich hatte damals die NTSC-Version (zum Glück die deutsche Synchro war eine Katastrophe) und da gab es dann halt nur englisch gesprochene DIaloge mit englischen Untertiteln.

    Ich hab das damals (das war so um '98/ '99 rum also war ich da 16 oder so) mehrfach durchgespielt und konnte jedesmal mehr von dem KOntext verstehen, und das war ja auch nicht gerade einfach, weil die Reden da ja über Politik und MIlitärkrams und Genetik und so.

    Das ganze hatte auch noch den netten Vorteil, dass ich in meiner englischen Aussprache sicherer wurde und als mich meine Englischlehrerin darauf angesprchen hatte und gefragt hatte, woher ich das so gut konnte, war ich ehrlich und hab Videospiele gesagt. Das hatte sie damals eher belächelt aber heute bin ich selber Lehrern (zwar BIo und nich Englisch) aber ich weiß, dass Videospiele durchaus Vorteile im Lernen bringen (das ist ja sogar in verschiedenen Studien auch mehrfach belegt worden) Gerade so Lesekompetenz und AUfmerksamkeit kann man damit fördern (kommt natürlich aufs Spiel an).

  • toki999

    Auf jeden Fall,

    Ich bin damals mit Grandia II und FF VI(was ich leider nicht durch bekommen habe, irgendwann war dann das Interesse weg) in der Realschule von Klasse 8 bis 10 von einer 5- auf ne glatte 3 gekommen. In der 8 musste ich sogar ne Arbeit nachschreiben, weil ich ja sicherlich geschummelt haben musste. Später (Fachabbi) wurde ich gelobt, dass ich mich zwar in sehr einfachen Worten Ausdrücke, aber man gut merken kann, dass ich in Sachen Textverständnis keine Lücken habe.


    In der Uni habe ich dann einige Sprachkurse belegt (Muttersprachler können Englisch deutlich besser unterrichten) und mittlerweile rege ich mich auf, dass mir die YouTube-App ständig deutsche Untertitel aktiviert, die gehen mir total auf die Nerven, ich wünsche mir eine Option, in der ich anklicken kann, welche Sprachen ich problemlos verstehe... (Ok, ich verstehe weder Schotten noch Südstaatendialekt, aber da wären die Untertitel wahrscheinlich auch Kauderwelsch...)

    Meinungsfreiheit hört genau da auf, wo man dafür argumentiert die Rechte anderer einzuschränken.

  • Früher hatten meine Geschwister und ich auch viele Lernspiele (Addy Junior, Löwenzahn, Peterson und Findus, Englisch lernen mit Benjamin Blümchen...). Das wären welche an die ich mich erinnere. Wir hatten aber auch Aufbau- und Simulationsspiele wie Anno, Zoo Tycoon und Rollercoaster Tycoon.

    Durch Spiele habe ich also relativ viel gelernt Englisch, Rechnen, Umgang mit Geld und anderen Ressourcen/Gütern.