Wettbewerb Nr. 10: Haikus

  • Herzlich willkommen im Votetopic zum 6. Wettbewerb in der Saison '11.
    ([Information] Wettbewerb Nr.10: Haiku)
    Mit dem neuen Jahr kamen auch einige Veränderungen. Besonders das Votesystem hat sich gewandelt. So ist es nun nicht mehr möglich nur einen Punkt an einen Text zu vergeben, sondern beliebig viele. Nähere Informationen findet ihr in folgendem Topic:
    Regeln, Information und Punkteliste der Saison '11
    Wir bitten euch besonders den Punkt "Die Votes" durchzulesen.


    Bitte verteilt eure Punkte nicht nur auf einen Text, sondern teilt sie mindestens zwischen drei Texten auf!
    Außerdem schreibt zu jedem Vote eine Begründung! 1-2 Sätze genügen!



    Votes, die nicht alle verfügbaren Punkte ausnutzen werden als ungültig erklärt


    Die Deadline des Votes ist am 18.6.2011 um 23:59 Uhr.



    Da wir 21 Abgaben erhalten haben, habt ihr die Möglichkeit 13 Punkte zu verteilen!


    Kleine Anmerkung noch meinerseits: Ich habe die Titel der Haikus einfach mal weggelassen. Es war einfach sehr verwirrend, da manche beiden Haikus einzel einen Titel gegeben haben (Welche ich aber stehen lasse), andere überhaupt keine Titel hatten und wieder andere nur einen für beide zusammen. Da wusste ich nicht so recht, wie ich das jetzt genau anstellen soll, und somit habe ich mich entschieden, die Haikus einfach zu nummerieren. Ich hoffe, ihr versteht das :3 Aber jetzt kommen jedenfalls die Haikus, viel Spass beim Voting. ~Chiyo






















  • Nun wünsche ich euch viel Spass beim Voten, und euch Teilnehmern drücke ich allen die Daumen =)

  • Download-Post




    Auch zu diesem Wettbewerb gibt es wieder die ePubs und PDFs für das Lesen der Abgaben unterwegs, beziehungsweise speziell für Tablet PCs/Macs.


    Für eine kurze Anleitung und noch einmal die Einführung zu den "Wettbewerben unterwegs" klicke hier. Wie immer wurde die PDF-Datei von Cyndaquil und das ePub von Riako erstellt. Für Fragen und Verbesserungsvorschläge wende dich bitte direkt an die jeweiligen Urheber.




    Und nun wünschen wir euch noch viel Spaß beim bequemen Lesen der Texte und hoffen wieder auf rege Beteiligung am Voten =D




    Entschuldigt bitte ein paar Darstellungs-Fehler in der ePub-Datei. Haiku #1 ist fälschlicherweise ganz hinten in der Datei. ~ Riako

  • So dann fange ich mal mit der Bewertung an.
    Zuerst haben mir alle Haikus sehr gut gefallen. Trotzdem ist mir die Wertung nicht all zu schwer gefallen.
    Ich verteile die Punkte wie folgt:
    2mal 1 Punkt
    1mal 2 Punkte
    1mal 3 Punkte
    1mal 6 Punkte


    Also fangen wir mit der Bewertung an:
    1 Punkt geht an Haiku Nummer:4 Zu meiner Bewertung muss ich noch sagen das ich hauptsächlich auf die Umsetztung des Gegensatzes konzentriert habe. Danach habe ich mich erst auf alles konzentriert. Also zu diesem Haiku kann man nur sagen Guter Ansatz der Gegensätze Regen-Sonnig Nacht-Nachmittag? Mittag hätte es wohl auch getan. Den leisen Regen und den warmen Sonnenstrahl, kein direkter Gegensatz aber ein guter Ausdruck.


    1 ganz besonderer Punkt geht an Haiku Nummer:15 Das Haiku insgesamt ist eher im Mittelfeld gelandet, aber da mir der Gegensatz Taubengewand-Rabenfedern besonders gefallen hat, gibt es einen Punkt


    2 Punkte gehen an Haiku 11:Ein schöner Gegensatz von der Gesamtsituation. Es ist nicht der Klassiker wie Tag und Nacht oder Sonne Regen oder Heiß Kalt


    3 Punkte gehen an Haiku 21: Die Zeilen 1 und 2 sind in den beiden Haikus der perfekte Gegensatz nur Zeile 3 fällt ein bisschen raus. Aber ein echt tolles Haiku


    Und mein persönlicher Favorit der mit 6 Punkten belohnt wird, ist das Haikupaar mit der Nummer:7 Ein echt geniales Haiku, wo sogar Pokémons mit eingebracht wurden. Es beschreibt eine Situation die eigentlich eine Geschichte ist. Trotzdem sind es Zwei Haikus die vom Inhalt her unterschiedlicher nicht sein könnten. Ein wunderbares Haiku. Sehr gut! :thumbsup:


    So und hier nochmal meine Punkte zusammengefasst:

  • So, dann will ich auch mal meine Bewertung zu einigen Haikus abgeben. Verweg wollte ich noch sagen, dass
    mir wirklich viele gefallen, aber leider kann ich nicht jedem Punkte geben auch wenn ich es gerne möchte.


    1 Punkt geht an Haiku 7
    Da es das einzige Haiku ist, dass von zwei Pokemontypen handelt, muss ich ihm einfach ein Punkt geben weil
    er ja sozusagen hier einzigartig ist. Außerdem hat der Autor zwei gute Typen gewählt und auch schön
    beschrieben. Aber leider kann ich ihm nur einen Punkt geben weil ich noch bessere Haikus gefunden habe.

    2 Punkte gehen an Haiku 18

    Ich finde die beiden Gegensätz wurden schön beschrieben und man kann auch erkennen, um was es sich
    handelt. Was ich auch gut finde, dass bei den beiden Haikus am Ende noch beschrieben wurde, ob es jetzt
    hell oder Nacht wird. Also hier vergebe ich gerne 2 Punkte


    2 Punkte gehen an Haiku 4
    Auch wieder zwei schöne Gegensätze wurden hier beschrieben. Was mich besonders angesprochen hat, ist
    dieser Satz: Es regnet leise - der Natur neues Leben Ich finde das hat wirklich gepasst. Bei jedem Regen,
    provetiert die Natur etwas davon. Deshalb auch 2 Punkte


    4 Punkte gehen an Haiku 9
    Das ist mein persönlicher Favourit zusammen mit noch einem Haiku. Aber der hier hat mich besonders
    angesprochen. Alle Sätze haben zusammen gepasst und man konnte hier auch wieder wunderbar erkennen
    um was es sich handelt. Und zudem auch noch meine beiden lieblings Jahreszeiten =) 4 Punkte absoolut....


    4 Punkte gehen an Haiku 16
    Wie bei Haiku 9 schon erwähnt, ist das mein zweiter Favourit. Wie oben auch alles schön erklärt und gut
    formuliert, sodass man wieder weis, was hier beschrieben wird. Ich höre Regen auch sehr gerne zu obwohl
    ich es auch manchmal für etwas laut empfinde. Aber trotzdem schön und deshalb auch wieder 4 Punkte.


    Wolwerock Wolwerock
    Der Wolf streift frei durch Deutschland ?" ...
    Mir macht es mehr angst, dass unsere Regierung frei rumläuft




  • Erstmal @Chiyoko, ich finde es ehrlich gesagt ungerechtfertigt, nur die großen Überschriften zu entfernen, zumal im Anmeldetopic gesagt wurde, dass sie erlaubt seien. Lässt sich jetzt nicht mehr groß ändern, aber beim nächsten Mal kannst du bzw könnt ihr zumindest zugunsten der Vollständigkeit und Verständlichkeit entweder alles oder nichts stehen lassen. Du hättest sie ja trotzdem mit den Spoilern durchnummerieren können. Nur so nebenbei. ^^'
    Pannen lassen sich nicht immer vermeiden, ist nun mal so. Ich kann die Entscheidung Chiyokos nachvollziehen, aber ich kann auch deinen Standpunkt verstehen. Man sieht, dass ein paar grundsätzlich Regeln manchmal fehlen. Jeder, der seinem Titel jetzt nachtrauern sollte, kann sich mit Sicherheit in der "Punkteliste" mit Titel wieder finden, ich denke da sollte man diese dann doch einfügen. ~ Cynda



    ~


    Soo, die Votes x) Allgemein an alle, die es nicht so gemacht haben: In einem Gedicht wird normalerweise der Anfangsbuchstabe jeder Zeile groß geschrieben, weil das meistens hübscher aussieht.


    #1
    Gefällt mir an sich, auch ohne die Zwischenüberschriften kann man auf die beiden Themen kommen. Allerdings wirkt das zweite Haiku (Mond) etwas zu dynamisch dafür, dass der Mond aus Sicht der Menschen (und auch der Wölfe, die die erste Verszeile erwähnt) eigentlich immer nur am Himmel steht und sich nicht bewegt. "aufheulen" und "erhellt werden" sind beides Verben, die ausdrücken, dass etwas beginnt. Dennoch ist es meiner Meinung nach gut gelungen.

    #3
    Ich finde, die Kontraste hier wirken etwas tiefsinniger als bei den meisten anderen Werken. Obwohl die Helligkeit bzw Dunkelheit explizit genannt werden, sind sie - denke ich - nicht die Hauptthemen der beiden Haikus. Man wird hier nicht direkt auf die 'Lösung' gestoßen, sondern bekommt Raum für Freiheit.

    #9
    Die Beschreibungen hier finde ich sehr schön, sie treffen das Wesen von Frühling und Herbst und versetzen beim Lesen trotz der Kürze in die jeweilige Zeit. Außerdem wurden nicht die Standart-Gegensatzjahreszeiten Winter und Sommer gewählt, was dem ganzen noch einmal einen Pluspunkt einbringt.

    #16

    Auch hier sind die Beschreibungen einfach wunderbar gelungen, insbesondere der erste Teil mit dem Regen. Wie oben: Man kann sich in die Lage des Erzählers versetzen und geraderzu die Luft spüren. Der meiner Meinung nach einzige Makel liegt im zweiten Teil, "mit rotem Licht schimmernd Morgentau schwindet". Das "mit" ist irgendwie unpassend, es lässt den Eindruck entstehen, dass der Morgentau selbst das Licht ausstrahlt, allerdings befindet er sich ja bloß im Licht der aufgehenden Sonne. Trotzdem sehr nett.


    ---


    Die Punkteverteilung:
    #1 - 2 Punkte
    #3 - 5 Punkte
    #9 - 3 Punkte
    #16 - 3 Punkte



    Grüße, Rael~

  • [tabmenu][tab=Vorwort]Bei diesem Vote möchte ich euch gerne an meinem Gedankengang teilhaben lassen, da es wirklich viele Abgaben waren und dies den Vote zwar erschwerte, mir aber schöne Haikus zeigte.
    [tab=Engere Auswahl][subtab=Schöne Haikus]Beim heutigen ersten Lesen haben mich folgende Haikus in den Grundlage überzeugt: #3, #4, #6, #8, #9, #14, #15, #18, #19, #21. Herzlichen Glückwunsch an die Schreiber dieser Haikus. Ihr seid so zu sagen ins Halbfinale gekommen. Allerdings bekommt man erst im Finale Punkte, also musste ich noch weitere aussortieren. [subtab=Reimbonus]Ich bin jemand, der sich sehr von gereimten Gedichten verführen lässt. Zwar ist mein Haiku auch nicht gereimt, aber ich möchte an dieser Stelle ein großes Lob an diejenigen aussprechen, die es bei vorgegebener und niedriger Silbenanzahl geschafft haben zu reimen. #5, #6, #8, #12, #18, #19. Toll gemacht.
    [tab=Finale][subtab=Und im Finale sind...]...#3, #6, #8, #15, #18, #19. Herzlichen Glückwunsch, ihr bekommt von mir Punkte. Tut mir leid für alle anderen. Irgendwer musste aber noch rausfliegen.[subtab=Gründe für Ausschluß]Bei #9 und #21 lag es daran, dass es sich nicht so schön lesen lässt. Wäre eure Konkurenz nicht zu stark gewesen, wäre das aber nicht so schlimm gewesen.
    #4 hatte eine schöne Idee und eine schöne Umsetzung. Ein bisschen stören mich die Überschriften, weil man nicht mehr so viel hineininterpretieren kann, aber ich kann im nachhinein gar nicht mehr sagen, warum du von mir keinen Punkt mehr bekommst... weißt du was, ich entscheide mich jetzt kurzfristig um. Ich habe keine Lust, das alles noch mal zu schreiben, also steht es jetzt genauso hier, wie mein Gedankengang ist.
    #14 kommt jetzt aber nicht mehr rein. Du hast ganz toll aufgegriffen, dass ein Haiku eine neue Perspektive schaffen soll. Und trotzdem, ist das nicht ganz mein Ding. Es ist dennoch super geworden.
    [tab=Siegerehrung][subtab=Punktevergabe]Nach einigem Hin und Her kann ich jetzt endlich die Punkte verteilen:
    4. mit jeweils einem Punkt sind #15, #3, #18 und jetzt auch #4.
    3. mit zwei Punkten ist #19.
    2. mit drei Punkten ist #8
    und mein Sieger mit vier Punkten ist #6!
    [subtab=Gründe für die Punkte]
    Bei #3 finde ich den Gegensatz toll beschrieben. Die innere Kälte und Finsternis im Vergleich zur warmen Sonne ist wirklich gut gelungen.
    In #4 gibt es gleich zwei Gegensatzpaare, die sich perfekt ergänzen. Ich weiß nicht mehr, warum ich mich gegen dieses Haiku entscheiden wollte. Es ist toll.
    #6 verbindet schöne Kontraste, mit toller Wortwahl sowie Metaphern und gibt dem ganzen ein einfaches Reimschema. Das ist, was ich lesen wollte! Es ist einfach nur schön und es lassen sich viele Dinge daraus lesen, die sich immmer wieder zu diesem Ausgangspunkt zurückführen lassen. Großes Lob für dieses Haiku!
    #8 war auch eines der besten, allerdings hapert es noch ein wenig an der Grammatik. "Welt" z.B. wird groß geschrieben. Trotzdem sind Krieg und Frieden Gegensätze, aus denen sich viel machen lässt. Es gibt sicherlich in meiner Bewertung auch Pluspunkte für das Reimschema, aber der Text ist schon sehr schön.
    #15 hat kein Reimschema. Es ist eine Art Aufzählung zu Schwarz und Weiß. Alle Gegensätze lassen sich auf Schwarz und Weiß beziehen und ich finde es sehr gut gemacht. Es brigt eine gewisse Stimmung und es lässt sich nicht genau sagen, was beschrieben werden soll, aber genau das macht es wirklich aus. Schön.
    #18 ist sehr einfach gestaltet und hat vor allem durch das Reimschema überzeugt. Trotzdem zeigt es, dass Licht und Schatten unmittelbar zusammen gehören. Im Haiku über Licht wird der Schatten erwähnt und anders herum. Eins kommt nie ohne das andere aus.
    Zu guter letzt kommt #19, ein Haiku, bei dem es, finde ich, nicht um Krieg und Frieden sondern um Fantasie und Wirklichkeit geht. Das kann ich natürlich auch falsch interpretieren, aber es ist vom Märchenland die Rede. Es zeigt, dass wir beides verbinden müssen, da unsere Welt sonst im Hass versinkt. Das ist wirklich ein tolles Haiku, das sich reimt...
    [tab=Nachwort]Ich denke das waren viel zu viele Infos, aber es sollte mal so sein. Viel Glück noch allen Teilnehmern, ob ich für sie gestimmt habe oder nicht.[/tabmenu]

  • Hallihallo,


    bevor es zu spät dazu wird, wollte ich mir die Haikus dann doch noch ansehen.


    Zunächst einmal Raiko : Du solltest bei der epub-Erstellung vielleicht etwas aufmerksamer sein... Das Inhaltsverzeichnis war dieses Mal eine ziemliche Katastrophe..


    Bei den Haikus selbst hat mich überrascht, dass es "eher wenig" Abgaben gab. Klar: 21 Stück ist schon eine Menge, aber nachdem der Drabble über 60 Abgaben brachte, hätte ich bei den Haikus auch eher viele Abgaben erwartet.























    Punkteverteilung


    Haiku #3 Helligkeit / Dunkelheit 4
    Haiku #4 Regen bei Nacht / Sonniger Nachmittag 1
    Haiku #6 Schwarz / Schnee 3
    Haiku #13 klirrende Kälte / Glühende Hitze 1
    Haiku #16 Regen / Sonne 3
    Haiku #18 Licht / Finsternis 1


    Grüße,


    TCC

  • Nachdem dieser Wettbewerb mal einer der wenigen ist, bei dem ich auch mitgemacht habe, vote ich dann mal. ^^ Wenn ich schon 13 Punkte vergeben kann, werde ich versuchen, sie etwas großflächiger zu verteilen. Punkte gehen an:


    #4 ist schön gemacht, man hat die Gegensätze Tag/Nacht und laut/leise - mit warm/kalt hätte man zwar auch noch was machen können, aber das wäre nur das Sahnehäubchen gewesen. Ansonsten hätte ich es besser gefunden, wenn auch mal ein kompletter Satz vorgekommen wäre und nicht nur z.T. unzusammenhängende Gedanken aneinandergereiht worden wären. Aber der Gesamteindruck ist okay.


    #5 Ich fand den Reim irgendwie putzig, obwohl die beiden Haikus eigentlich eine große Gemeinsamkeit (statt Unterschied) haben: Beide Kämpfe sind schwer. Zudem ist es quatsch zu sagen, dass man gegen viele Gegner ein Team braucht (warum nicht einfach viele Einzelkämpfer?) und für einen einzigen nicht (gerade wenn dieser Gegner so stark ist, wäre ein Team hier doch viel vorteilhafter). Allerdings sieht man den Gegensatz besser, wenn man die Sache von einer anderen Seite aus betrachtet: Es könnte sich auch um zwei unterschiedliche Einstellungen zweier Personen handeln. Die eine ist ein Teamplayer und die andere ein Einzelkämpfer. Das ist für mich ebenso okay.


    #6 Ja, ich habe mich hier auch gefragt, ob wirklich "Geisel" und nicht "Geißel" gemeint war, aber das tut dem Haiku keinen Abbruch. Schön finde ich, dass hinter dem offensichtlichen Gegensatz schwarz/weiß (wobei es interessant ist, dass das Wort "weiß" gar nicht vorkommt) noch ein zweiter steht, vielleicht Engel/Dämon (oder ähnliches). Allerdings finde ich das Ganze auch etwas kitschig, weil es fast so Bella/Edward-like ist (was ich dem Autor natürlich nicht unterstellen will, es erinnert mich einfach nur daran ^^).


    #9 Ich fand die Idee zwar nicht sehr kreativ, da die Verbindung zwischen Frühling und Leben sowie Herbst und Tod sehr offensichtlich ist, aber die Schönheit dieses Haikus liegt in seiner Schlichtheit. Es ist sehr bildhaft und stimmig geschrieben, das hat mir gefallen.


    #11 Irgendwie kamen die Gegensätze hier nicht ganz heraus, da es in der ersten Strophe um Musik geht, und in der zweiten zwar um Stille, aber in dieser ist zusätzlich noch von Krach die Rede, was im ersten Haiku aber gar nicht vorkam. Trotzdem bekommt dieses Haiku auch einen Vote von mir, da ich finde, dass sich in ihm eine lehrreiche Botschaft verbirgt: Wer zu lange und zu laut Musik hört, wird irgendwann überhaupt nichts mehr hören. Daher könnte ein zweiter Gegensatz sogar gesund/krank lauten.


    #16 hat mir persönlich am besten gefallen. Zwar hätte der erste Buchstabe des ersten Haikus groß sein müssen, aber ich will mal nicht so sein. Ich konnte mich in die Situationen der beiden Haikus einfach am besten hineinversetzen, man kann sich den Starkregen und die feuchte Luft wunderbar vorstellen, ebenso wie die Rückkehr der Sonne nach dem Regen - denn genauso hört es sich für mich an. In der Nacht war ein Unwetter und am nächsten Morgen trocknet die Sonne wieder das feuchte Gras bzw. den Morgentau hier. Deshalb schimmern die Strahlen auch so, da sich das Licht in den Tropfen bricht. Wirklich wunderbar gemacht.


    # 18 hat mir auch recht gut gefallen, wobei mich hier auch dieser kleine Fehler gestört hat: hell schreibt man klein! Bei so einem kurzen Text könnte man wirklich etwas mehr auf eine korrekte Rechtschreibung achten. Ansonsten fand ich den Gegensatz Licht/Schatten schön herausgearbeitet, bis auf eine kleine Unstimmigkeit: Im ersten Haiku ist bereits von der steigenden Sonne die Rede (sonst würde sie die Schatten ja nicht schnell nehmen), im zweiten Haiku, wo es eigentlich um die sich steigernde Dunkelheit gehen sollte, macht der letzte Vers dies wieder kaputt, indem er ein Element aus dem ersten Haiku einbringt (nämlich dass es bald hell wird). Natürlich kann man das auch wie einen "Hoffnungsfunken" deuten, aber mir hätte es besser gefallen, wenn die Finsternis hier gesiegt hätte - so wie es im ersten Haiku das Licht getan hat.


    Punktevergabe:
    #4 -> 1 Punkt
    #5 -> 1 Punkt
    #6 -> 2 Punkte
    #9 -> 1 Punkt
    #11 -> 2 Punkte
    #16 -> 4 Punkte
    #18 -> 2 Punkte

    Es könnten wirklich noch ein paar mehr Leute abstimmen, immerhin sind das nur Haikus... Die kann man doch schnell mal durchlesen.

  • [align=justify][font='Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif']Nun, da will ich in letzter Minute auch mal voten. Generell muss ich sagen, dass ich mich recht schwer getan habe, die Punkte zu verteilen, weil es wirklich viele gute Abgaben gibt.


    Drei Punkte:
    Haiku #14
    Ja, mein absoluter Favorit. Mir gefällt hier, dass den beiden Gegensätzen eher untypische Bedeutung zugeschrieben wird. So ist Einsamkeit schön und Liebe unangenehm ... So, wie die Situationen in dem Gedicht dargelegt werden, haben die Thesen Hand und Fuß. Auf diese Folgerung muss man mal kommen - die gegensätzliche der "normalen" Auffassung. Hier wurde also das Thema sogar doppelt getroffen, nicht nur beschreiben die beiden Haikus Gegensätzliches, man liest auch etwas Gegensätzliches ...
    Auch die verwendeten Wörter klingen gut, ein wirklich schönes Gedicht - deshalb meine Höchstpunktzahl hier.


    Zwei Punkte:
    Haiku #3
    Die ersten beiden Zeilen des ersten Haikus und das ganze zweite geben den Eindruck, als sei sowohl Helligkeit als auch Dunkelheit etwas Unangenehmes. Hinzu kommen noch die jeweiligen im Text erscheinenden Gegensatzpaare innen-außen und wärmen-frieren. Gefällt mir äußerst gut, auch wenn das Prinzip nicht so kreativ ist wie das bei Haiku #14.
    Haiku #6
    Gefällt mir insofern, da der Gegensatz nicht tatsächlich erwähnt wird. Schnee ist weiß, ja - aber dennoch wird das Wort weiß nicht erwähnt, "schwarz" aber schon. Ich denke zwar eher, dass nicht "Geisel", sondern "Geißel" gemeint war - anders würde es ja kaum Sinn in sich ergeben - aber dennoch gefällt mir diese Abgabe recht gut, da auch noch ein anderer Gegensatz (gut-böse mit jeweiligen Vertretern, je nachdem, wohin man das jetzt projiziert) indirekt ausgedrückt wird.
    Haiku #10
    Eis ist prächtig und schwach, Hitze dagegen hat Kraft - und ist dadurch einsam. Wirkt auf den ersten Blick verwirrend, macht aber nach kurzem Nachdenken durchaus Sinn. Hier finden sich also die Gegensatzpaare Hitze-Kälte und Schäche-Kraft. Auch gefallen mir hier die verwendeten Wörter recht gut, in meinen Augen zwei recht stimmige Haikus.
    Haiku #13
    Eine weitere Abgabe, die sich auf Hitze-Kälte gründet. Hinzu kommt das Entstehen (der Eiskristalle) bei Kälte und dem Verschwinden bei Hitze, obwohl man Kälte doch eher mit Feindlichkeit verbindet und Hitze bzw. eher Wärme mit Freundlichkeit; Hitze aber ist natürlich ebenso lebensfeindlich wie Kälte, was mit den beiden letzten Versen der Haikus sehr gut zum Ausdruck gebracht wird.


    Ein Punkt:
    Haiku #16
    Regen und Sonne - klassisch und dadurch an sich langweilig. Hier wird aber auch durch das "Schwinden des Morgentaus" auch noch die mehr oder weniger starke Trockenheit zur Nässe des Regens dargestellt wie auch die triste Stimmung bei Regen (er "knallt auf die Dächer") und die fröhliche bei Sonnenschein (die "Strahlen blitzen hell"). Gefällt mir recht gut, hätte zwar mehr Punkte verdient, aber dafür ist leider die Konkurrenz zu stark.
    Haiku #20
    Ich weiß nicht, aber irgendwie hat es mir dieses Haikupärchen angetan. Zwar wird der Gegensatz nicht besonders deutlich aufgegriffen, da auch die tödliche Wirkung eines Schildes aufgegriffen wird, sondern nur im jeweiligen letzten Vers der beiden Haikus direkt ausgesprochen. Doch sagt mir die Idee, die kreativ ist, zu - deshalb geht an diese Abgabe der letzte Punkt, den ich zu vergeben habe.

  • Huhu =)
    Mal wieder ein etwas später Vote aber endlich vote ich nochmal. ^_^ Die Texte, bzw. in diesem Falle Haikus, haben es ja auch schließlich verdient, beachtet zu werden. Respekt an alle fleißigen Autoren/Dichter, die sich hier so ins Zeig gelegt haben. Mir fiel es ehrlich gesagt schwer, so einen kurzen Haiku zu kreieren, daher habe ich leider nicht mitgemacht. Aber gut, dennoch kein Grund, nicht zu voten. War hier und da etwas kritischer Meinung, hab aber dennoch ein paar mehr Werke herausgepickt.


    Haiku #2
    Ehrlich gesagt fand ich den sehr interessant. Das Gegenteil von „göttlich“ ist ja meist als die Hölle dargestellt, wenn ich mich nicht irre. Aber in dem sterblichen Leben einen Gegensatz zu sehen, ist auch mal etwas neues, wodurch sich mir auch gleich ein Bild im Kopf formte. Man hätte vielleicht mehr mit sprachlichen Bildern oder derartiges arbeiten können, aber dennoch sagt es mir irgendwie zu. Während das Göttliche scheinbar für das, was es erschuf, Lob ernten möchte, sollen die Sterblichen „löblich“ leben? Ich denke, man darf es so interpretieren, wie man will. Jedenfalls würde ich mal glatt sagen, dass sich hier die Gegensätze zwar auch in gewisser Weise gegenüberstehen, dennoch nicht ganz gleich sind. Etwas schwer in Worte zu fassen, ehrlich gesagt. ^^“
    3 Punkte~


    Haiku #3
    Fand ich auch nicht schlecht, selbst wenn sehr oft die Bilder von Licht und Schatten bzw. Tag und Nacht gewählt wurden. Besonders gefiel mir auch das „Spiel“ von Wärme und Frieren. Wenn man es interpretieren will, könnte man auch sagen, dass das Licht also für Glück und Hoffnung, eben für alle die guten Dinge im Leben stehen. Denn da ist es ja auch oft so, dass es einen einerseits blenden kann, aber dennoch das Innerste wärmt. Wenn die Seele jedoch von Dunkelheit durchdrungen ist, dann friert sie, ganz recht. Selbst wenn man es sich vielleicht nicht eingestehen will, schön ist dann die Nacht im Inneren nicht. Daher kann der Haiku schon sehr tiefsinnig gemeint sein, was ich auch bevorzugen würde. ^_-
    2 Punkte~


    Haiku #9
    Und so sehen die Haikus aus, die ich bisher kannte: Naturbezogen mit Blickwinkel auf die Jahreszeiten. Endlich, endlich, endlich! Selbst wenn man denken sollte, dass es zu einfach erscheint, mag ich sowas dennoch gerne. Während Frühling ja mehr das Leben und Erwachen ausdrückt, vergeht im Herbst das bunte Leben und wird zu einem verwelkten Braun. Wurde hier auch super dargestellt, wobei beide Jahreszeiten hier sehr „authentisch“ klingen, wodurch der Haiku insgesamt eine sehr positive Ausstrahlung zu haben scheint. Frühlingserwachen und herbstliches Schlaflied… jaw, da bilden sich einfach herrliche Bilder im Kopf, daher ist das glaube sogar mein Favorit. ^_^
    4 Punkte~


    Haiku #13
    Uhh… auch wieder warm und kalt? Na, nicht so ganz, wie in den anderen, denn hier werden die Wortbilder noch mehr mit einbezogen, finde ich. Eiskristalle, klirrende Kälte, Totenstille… ja, das sind einfach starke Worte und ich finde, für Gedichte bzw. Haikus einfach nahezu perfekt geeignet. Auch der Gegensatz ging selbstverständlich nicht leer aus. Flammen, glühende Hitze und Asche… auch sehr stark, wenn man es denn zu verstehen versucht. Asche zu Asche ist ja auch noch ein Spruch, der an Beerdigungen üblich ist, was heißen könnte, dass der Tod hier eine Rolle spielt. Andererseits könnte aber auch „Totenstille“ darauf hinweisen, daher vermute ich, dass hier zwei Gegensätze geschickt miteinander verknüpft wurden. Sowohl Wärme – im Sinne von Freude, Liebe und co – als auch Kälte – im Sinne von Schmerz, Trauer, usw. – können das Ende bedeuten. Jaw, sowas gefällt mir. :3
    3 Punkte~


    Haiku #14
    Uhh… hier haben wir ja mal was Interessantes. Hier wurde Einsamkeit als positiv und Liebe als negativ dargestellt. Mich, die da ja auch etwas subjektiv denkt, beeindruckt sowas. Von der Kreation her hätte das Werk vielleicht etwas „reifer“ sein können, sag ich einfach mal, aber was dahinter steckt, mag ich irgendwie. Nur wundert es mich, dass im zweiten Teil die Füße tragen, obwohl sie doch einerseits gefangen und eiskalt gefressen werden – im übertragenen Sinne, versteht sich. Das hätte man vielleicht etwas geschickter lösen können, aber die Ansätze finde ich schon nicht schlecht. X]
    1 Punkt~




    Viel Erfolg noch, allen Teilnehmern. ^^  

  • Wirklich unbeschreiblich schwierig, sich zu entscheiden, sich endgültig auf eine Rangfolge festzulegen. Im Grunde hat praktisch jedes Haiku etwas Besonderes an sich, Gründe, die für es sprechen. Und ich hab sie durchweg gern gelesen.


    ~~~
    Haiku Nr. 19 gefiel mir persönlich am besten, weil ihm schlichtweg etwas Magisches anhaftet ("Märchenland" eben, ja, dafür hab ich eine Schwäche, muss ich zugeben) und es so voller zauberhafter Bilder steckt. Nicht zuletzt wegen des Rückgriffs auf die Vergangenheit ("Seht, was euch verband"), das dazu anzuregen vermag, einmal umzudenken, sich rückzubesinnen. Und wer sehnt sich nicht bisweilen nach einem bestimmten Märchenland, das ihm einmal verloren gegangen ist? Ich bin mir sicher, dass es da für jeden einzelnen eines gibt.
    Und auch allgemein auf die Menschen angewendet, besitzt diese Thematik eine ungemeine (aber andererseits sicher immerwährende), traurige Aktualität. Streit, Krieg, Scheidungen etc. Denkt man weit, lässt es sich auf so viele Gebiete anwenden.


    Haiku Nr. 17 landet bei mir auf dem zweiten Platz, weil es mich persönlich berührt hat. Schwierig, zu beschreiben, exakt zu bestimmen, was der Grund dafür war. Wahrscheinlich lag es einfach daran, dass auf eine gewisse Weise so viel Wahres darin anklingt. Liebe. Hass. Die zwei extremsten, gegenteiligsten Gefühle überhaupt - und doch liegen sie so verstörend und erschreckend nahe beieinander. Diese deutliche und doch flirrende Grenze kommt gut zur Geltung, finde ich. Allein der erste Satz hat im Grunde etwas Philosophisches, etwas bei genauerem Nachdenken ungemein Dunkles. Eine Frage, über die sich streiten lässt, soviel ist jedenfalls sicher.


    Fasziniert hat mich auch Haiku Nr. 15, weil es so zart und zerbrechlich auf mich wirkt und doch mit so eindrücklichen Bildern arbeitet, die sich augenblicklich in meinen Kopf eingebrannt haben. Wie ein kleiner Film, der sofort in meinen Gedanken entstand. Mir gefallen die gewählten Worte so gut. "Taubengewand" - außergewöhnlich, zart, sanft, tolles Bild. Und eine interessante Art, den Gegensatz Hell/Dunkel, Tag/Nacht in Szene zu setzen.


    Schließlich muss ich noch Nr. 13 nennen, bei dem es mir ganz ähnlich erging. Eine Szene, die sich in meinen Kopf eingepflanzt hat, so anschaulich fand ich die Gegensätze beschrieben. Ja fast fühlbar. Ausdrucksstark, meiner Meinung nach. "Totenstille", "klirrend[...]" - absolut Wörter, die sofort Bilder und Gefühle erzeugen. Dafür, dass einem bei einem Haiku nur so wenige Zeichen zur Verfügung stehen, wurde da eine dichte Atmosphäre aufgebaut. Schön, schön. :)


    Im Überblick ergibt sich daraus:
    Nr. 19: 5 Punkte
    Nr. 17: 4 Punkte
    Nr. 15: 2 Punkte
    Nr. 13: 2 Punkte

  • Da Chiyoko verhindert ist:[tabmenu][Tab='Treppchen']

    Platz 3 belegen Vivien (Haiku #9) und Meriel (Haiku #6) mit jeweils 12 Punkten!


    Platz 1 belegen dieses Mal zwei User: Espeon (Haiku #3) und Riako (Haiku #16) mit jeweils 15 Punkten. Herzlichen Glückwunsch!


    [tab='Platz 5 bis 21']
    Platz 5: Shinxy (Haiku #13) und TCCPhreak (Haiku #7) | jeweils acht Punkte
    Platz 7: Leandy (Haiku #19) | sieben Punkte
    Platz 8: blackrose13 (Haiku #18) und Alaiya (Haiku #4) | jeweils sechs Punkte
    Platz 10: Rael (Haiku #15) | fünf Punkte
    Platz 11: PikaFan1995 (Haiku #11), Akatsuki (Haiku #14) und Rexy (Haiku #17) | jeweils vier Punkte
    Platz 14: BlackHunter (Haiku #1), Cáithlyn (Haiku #2), _Hina (Haiku #8), Misana (Haiku #10) und Feuerdrache (Haiku #21) | jeweils drei Punkte
    Platz 19: Darky (Haiku #20) und Emerald-Dude (Haiku #5) | jeweils einen Punkt
    Platz 21: Voltage (Haiku #12) | leider keine Punkte[/tabmenu]



    Danke für die rege Teilnahme und die Votes ;