Lies mir eine Geschichte vor! - Vote

  • http://s3.imgimg.de/uploads/vorleser2f613594png.png
    Quelle


    Anmeldung | Vote | Siegerehrung



    Willkommen beim Vote zum Collab-Wettbewerb zwischen dem Fanfiction-Bereich und den Fanvideos!


    [tabmenu]
    [tab= Euer Vote]

    Bei diesem Wettbewerb wird nach dem gleichen Prinzip wie im Fanfiction- Bereich gevotet. Dementsprechend habt ihr


    10 Punkte


    zu vergeben. Bitte beachtet, dass alle Punkte genutzt und auf mindestens 3 verschiedene Abgaben verteilt werden sollten. Bitte schreibt doch auch ein paar Zeilen Begründung zu euren Bewertungen dazu, damit die Teilnehmer wissen, was euch gut gefällt und was weniger. Gastbeiträge sind aus dem Vote ausgeschlossen und können nicht bepunktet werden. Es ist selbstverständlich nicht erlaubt für die eigene Abgabe zu voten. Nähere Informationen zum Vote-System findet ihr hier.
    Ich bitte euch die Anonymität für die User zu wahren, die nicht anhand der Stimmen erkennen können um wen es sich handelt. Dementsprechend erwähnt bitte keine Namen in euren Kommentaren.


    Deadline ist am 14. Mai um 23:59 Uhr.
    Spätere Votes werden nicht mehr gewertet.


    [tab= Abgaben]

    Hier findet ihr alle 15 Abgaben. Wer diese auf einen Blick haben möchte, kann sie sich über die Playlist anhören.



    [tab= Gastbeiträge]

    Geschichten, die aus diversen Gründen nicht mehr vertont wurden, werden hier aufgelistet. Ihr könnt gerne eure Meinung dazu schreiben; die Autoren werden sich freuen. Diese Beiträge sind aus dem Vote ausgeschlossen.



    [tab= Copyright]

    Videofoto/Header: Wolkenhase
    Videofoto bearbeitet von:Akatsuki
    Lyrics in Abgabe 05: Paramore - "When it Rains"
    Lyrics in Abgabe 11: Sheryl Crow - "The first cut is the deepest"


    [/tabmenu]


    Viel Spaß beim Anhören!

  • Bevor ich jetzt mal mit dem ganzen Bewertungszeug anfange: Cassandra, postest du immer extra um 00:00 Uhr oder ist das Zufall? :D
    Ich bin schon sehr gespannt auf die ganzen Abgaben und ebenso darauf, wie ich mich mit diesem Tab-Code schlagen werde. Also, ich wünsche allen einen fairen Wettkampf :) Ach, und bitte bedenkt, dass ich KRITIK abgebe, also rechnet nicht damit, dass ich alles schönrede, nur um gut bei euch anzukommen. Ich möchte euch einfach konstruktive Kritik liefern, damit ihr euch verbessern könnt. Nichts davon sollt ihr persönlich nehmen, da ich sowieso niemanden von euch persönlich kenne :D


    [tabmenu][tab='Kommentare zu Abgaben']


    [tab='Punktevergabe']
    Abgabe 07 Liebender Hass: 3 Punkte
    Abgabe 08 Regenbogenrelativitätstheorie: 2 Punkte
    Abgabe 15 Wut: 2 Punkte
    Abgabe 05 Ende: 1 Punkt
    Abgabe 02 Die Rose: 1 Punkt
    Abgabe 11 The first cut is the deepest: 1 Punkt


    An alle anderen, die keine Punkte haben: Macht euch nichts draus, es wird sicher noch einige andere Wettbewerbe geben. Und nur, weil es meinen Geschmack nicht unbedingt trifft, heißt es nicht, dass ihr bei den anderen nicht gut ankommen könnt. Bleibt weiterhin dran und lasst euch nicht entmutigen, Übung macht den Meister! :)
    [tab=Kommentar Gastbeitrag]
    So, zu guter Letzt gebe ich meinen Senf auch noch zu dem Gastbeitrag ab, damit jeder was von meiner Masse an perfektionistischer Kritik abbekommt <3   :D  
    "Der Kirchbaum" ist mal wieder so ein Titel, der absolut gar nichts über die Geschichte sagt, man sollte schon mindestens zwei Wörter benutzen, um eine Geschichte zu benennen ("die" ist zwar auch ein Wort, aber ein neutrales, das keine Bedeutung hat). Zu den ganzen Rechtschreib- und Grammatikfehlern sage ich jetzt einfach mal gar nichts, das wirst du schon selbst merken, wenn du korrekturliest. Die sind nämlich immer sehr schnell zu finden und für mich zu aufwändig, zum Aufschreiben und Benennen :) Der Charakter von dem Jungen gefällt mir jetzt schon sehr gut, die wörtliche Rede ist in diesem Fall genial eingebaut. Bis zu dem Punkt, als du das Gefühl Liebe betitelt, finde ich die Geschichte toll. Du beschreibst nicht zu schnell oder zu lang (was bedeutest, dass du genau das Wesentliche beschreibst, was du auch tun solltest), aber sobald diese Stelle kommt mit "Liebe, ich hatte mich in ihn verliebt" wirkt es zu schnell. Sie hat diesen Jungen doch gerade erst getroffen, ich kann mir kaum vorstellen, dass sie sich innerhalb von zwei Tagen mal eben in ihn verliebt hat. Ist das nicht etwas zu extrem? Durch die nachfolgende Entkräftung milderst du zwar diese scheinbar unrealistische Folgerung, was auf jeden Fall gut gelöst ist, aber ich halte es eigentlich immer noch für zu sehr konzipiert. Das mit "am letzten Tag bei meinen Großeltern" kommt mir etwas zu abrupt. Du hättest vielleicht die ganzen Beschreibungen noch etwas hinziehen können und noch mehr aus jugendlichem Eifer schwärmen können. Genauso wie die Stelle, als er vom Bus erfahren wird. Das stellt man sich total surreal vor und irgendwie ist das auch wieder klischeehaft. Der Anfang der Geschichte hat mir super gefallen, aber das ist jetzt doch etwas weit hergeholt und unpassend. Wenn du so etwas schreiben willst, dann hätte ich das mehr herausgezögert. Aber was am Ende passiert, ist wirklich die Steigerung von allem, wo man einfach nur noch verwirrt auf die Steilen starrt und sich denkt "Ach neee, das kann doch jetzt nicht sein.". Das mit seinem Tod hätte ich ja noch gerade so in Ordnung gefunden, aber dass sie sich nun auch umbringt wie bei Romeo und Julia ist dann doch eine riesige Extreme.
    [/tabmenu]


    Was ich noch kurz dazu erwähnen möchte: Ich bin irgendwie geschockt, dass wir so ganz unterschiedliche Themen haben. Habe gedacht, dass so etwas mit Selbstmord an die 8 Mal vorkommt :D Tja, so kann man sich täuschen. Finde auf jeden Fall klasse, dass sich jeder die Mühe gemacht hat und es versucht hat. Freue mich auch auf eure Rückmeldungen und hoffe, ich konnte helfen und habe euer Selbstbewusstsein nicht zu sehr zerstört :D

  • Lustig, wie alle einfach mal zu faul zum voten sind.


    Vorab zu sagen gilt, dass ich nicht alle Abgaben bis zum Ende gehört habe, weil mir teilweise einfach die Zeit fehlt oder mir die Qualität in dem Moment einfach zu wenig zusagte. Lasst euch von meinen Worten nicht entmutigen. Eigentlich hab' ich hier eh keine Ahnung von, aber ich wollte es einfach mal versuchen.


    Schönes Titelfoto Wolkenhase und Akatsuki.



    Punktevergabe:
    6 Punkte #7
    2 Punkte #15
    2 Punkt #6


    Ich versuche am Wochenende auch noch die restlichen Hörspiele zu kommentieren, auch die mit nur Stichwort-Kritik momentan. Dafür war es einfach zu viel Arbeit.


    An die Wettbewerbsleitung:
    Erfolgreicher Wettbewerb meiner Meinung nach. Das einzige was fehlt, ist ein Tutorial zu Rauschunterdrückung, was aber kaum Arbeitsaufwand sein sollte, weil das selbst ausführlich geschrieben recht schnell erklärt sein sollte, oder man sollte zumindest mal auf diverse Youtube-Videos hinweisen, haha. Es sind wirklich viele tolle Geschichten bei rum gekommen. Vielleicht sollte man aber beim nächsten mal das FF-Komitee bewerten lassen, zumindest diejenigen, die nicht an dem Wettbewerb teilnehmen werden, weil es doch recht viel Arbeit ist sich jedes Werk anzuhören und dann noch was dazu zu schreiben. Viele haben dafür einfach zu wenig Zeit, ''selbst ich'' habe meine Kritik stark komprimiert und auch zu vielen gar nichts geschrieben, obwohl sie es verdient hätten (kommt aber noch, hoff' ich).


    Edit

  • [tabmenu]
    [tab='Kleines Vorwort']
    Erstmal möchte ich sagen, dass es sich bei diesem Wettbewerb um den, mich persönlich, ansprechendsten der letzten Zeit handelt. Alle Geschichten fand ich auf ihre Art toll und ich muss ehrlich sagen, dass ich im Nachhinein sehr bereue, nicht teilgenommen zu haben. Ich wünsche den gesamten Teilnehmern, dass sie sich nicht hängen lassen, auch wenn jetzt einige Werke nicht genannt werden, einfach weil ich sie nicht zu den Besten zähle. Ich fand alle auf ihre Art, wirklich alle, schön. Aber es gibt für mich eben nur drei Favos, hehe.


    [tab='Aaaand the Oscar goes to...']
    #7-Liebender Hass


    Einfach nur unheimlich gut. Für mich selbst, wie auch meine beiden Vor-Voter die am besten zu bewertende Abgabe des gesamten Wettbewerbs. Ich liebe diese weiche und sehr angenehme Stimme. Ein Schmeichel für jedes Gehör, besonders einen Musik-Liebhaber wie mich.
    Aber nun einmal zur Geschichte- der Monolog ist für mich sehr einladend gestaltet. Sehr schön finde ich auch "Prolog" und "Epilog" von Liebender Hass. Sie überschneiden sich thematisch und das hat mich wirklich sehr angesprochen.
    Wie auch Yuca (hahaha :D) bin ich fast gestorben, als die Vorleserin bei...2:30 oder so so geschrien hat, mich hats fast vom Stuhl gefegt, schämt euch was o.o
    Der Wortschatz ist sehr gut ausgeprägt, lese ich leider eher selten. Wobei, eher hören, right?
    Zudem gelang es mir, durch diese Schreibtechnik, die zweifelsohne einfach nur zu einzigartig und wirklich...perfekt ist, wunderbar zu folgen und mir wurde nicht langweilig.
    Großes Kompliment an die beiden von Nummer sieben, ich hoffe sehr, dass ich beim nächsten derartigen Wettbewerb von euch höre (:
    Damit gehen 5 Punkte an euch beide. Gratz? :3


    #8-Regenbogenrelativitätstheorie
    Also erstmal musste ich bei dem Titel sehr schmunzeln. Ich fand ihn einfach goldig, sagen wir, haha.
    Als ich dann jedoch diese total angenehme und einfach..wundervolle Stimme hörte, war ich wie verzaubert. Die Vorleserin hat eine sehr schöne Mädchenstimme, das muss ich ihr lassen.
    Doch nun einmal zur Geschichte an sich-ich wollte nicht mehr zuhören als die Hauptperson sich als derart eingebildetes Frauenzimmer entpuppte, hahaha. Ich hasse Menschen die sich für perfekt halten. Aber es war gut, dass ich weitergehört ab.
    Der Schreibstil ist sehr angenehm gehalten, ein zwei kleine Wortwiederholungen (das mit dem rötlichen...Schimmer? o: ) sind mir jedoch aufgefallen. An sich fand ich die Abgabe allerdings wirklich schön (: Die Idee fand ich mal sehr nett und abwechslungsreich, das mit dem Prisma und den Farben die ein jeder Mensch hat. Ich werde sie ganz sicher im Gedächtnis behalten.

    Daher gehen 3 Punkte an die beiden von Abgabe 8! :)



    #10 Schmerzliche Begierde

    Also erst mal-wow, wieso zwei Leser, hahaha? (: (HI NOKI! o/)
    Aber ganz ehrlich, ich fand diesen Beitrag sehr sehr gut gelungen. Auch wenn er nicht zu dem zählt, was ich gewöhnlich höre/lese. Er hat mir wahnsinnig gut gefallen und ich dachte erst mal überhaupt nicht, dass das Ende so ausfallen wird, wie es ausgefallen ist. Ich dachte mehr, er ist schwul oder so, hahaha xD
    Nein. Also mal abgesehen von dem guten Schreibstil, der genauen Umgebungsbeschreibung und dem hervorragenden Wortschatz, war diese Abgabe wie gesagt einer meiner Favos.
    2 Punkte bekommt daher ihr beiden. Gratz :)

  • So, als Erstes möchte Ich einmal im Voraus anmerken, dass Ich keine Ahnung von Geschichten und Vortragsweise habe. Trotzdem probiere Ich möglichst Sinnvolle Kritik zu geben. Also zu mindest zu denen, welche Ich auch bewertet habe. Nun denn, fasse Ich mich einmal kurz:


    Punkteverteilung:
    5 - Punkte an die #7
    3 - Punkte an die #14
    2 - Punkte an die #11


    Begründung:
    Nummer-7 ~ Liebender Hass
    Allgemein kann Ich sagen, dass die "Story" mich angesprochen hat. Das Vorwort, welches am Anfang kam, hat ein wenig das Thema erläutert und veranschaulichte den Titel etwas. Dazu kann man Dieses mit der Zeit auf die Geschichte beziehen. Das stellt eine Art Connection her und erleichtert die Aufnahme des Stoffes. Inhaltlich meine Ich, dass es ziemlich theatralisch war und das nicht in einem schlechten Sinne, sondern auf angenehme Weise. Angenehm war es ebenfalls, wie die Geschichte erzählt wurde. Sowohl schriftlich, als auch verbal. Die Betonungen an scheinbar wichtigen Momenten war gut und brachte ein authentisches Gefühl zum Zuhörer.


    Nummer-14 ~ Wasserversorgung
    Hierzu gibt es nicht viel zu sagen. Mit der Handlung in Kombination mit der Vortragsweise baute sich eine graue Atmosphäre auf, was ja inhaltlich denke Ich mal nicht passender hätte sein können. Dazu war es interessant zu merken, dass die Handlung zwar frei erfunden, aber auf einer realen Begebenheit basiert. So etwas finde Ich allgemein immer gut nach zu vollziehen. Wenn Ich das mal erwähnen darf, war es auch gut und ansprechend, wie der Titel gewählt wurde. Neben den ganzen anderen, die immer gleich auf irgendetwas melancholisches hinwiesen (mit ein-zwei Ausnahmen), war der erste Gedanke zum Namen der Geschichte: "Ja, Super-Mario lässt grüßen." Der Punkt, dass die Geschichte diesem Gedanken nicht gerecht wird, macht es denke Ich gerade besonders.


    Nummer-11 ~ The first cut is the deepest
    Genau wie gerade erwähnt, lässt der Titel nicht direkt auf den Inhalt der Story schließen. Denn am Ende wird ja nun einmal "Alles gut", sag Ich jetzt mal. Was die ganze Sache angenehm gemacht hat, war der Fakt, der Alltagsnähe. Immerhin dürfte jede Person irgendwann einmal eine kleine Krise durchleben. Knuffig war die Gesangseinlage am Schluss, welche der Geschichte als geeignetes Outro gedient hat. Das ist zwar nicht in jedem Fall so, aber in diesem hat es gut gepasst.
    ___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________


    So, damit bin Ich dann auch mal raus hier. Ich hoffe stark, dass die kürze meiner Kommentare hier nichts ausmacht. ; D
    Beste Grüße, Tendo!

  • Hey ihr Lieben.


    Ich werde die Geschichten bewerten, denen ich Punkte vergebe. Reingehört habe ich bei allen und ich bin sehr positiv überrascht, wie toll sie klingen und daher fürchte ich, dass ich mit meinen 10 Punkten kaum hinkommen werde. An dieser Stelle demnach ein großes Danke an alle Teilnehmer und bisherigen Voter!
    Hinter diesem Projekt steckt so viel Liebe und jetzt bin ich so neugierig, wer alles daran teilnahm, ich kann mich vor Symphatie für die Vorleser kaum retten *blush*


    07) Liebender Hass
    Zweifelsohne, die Stimme, die spricht trägt immens dazu bei, wie gut der Text ankommt. Eine wundervoll weiche Stimme, der ich jetzt halt noch stundenlang zuhören könnte. Der Schrei riss mich ziemlich aus meinen eigenen Gedanken, ich empfinde das aber als sehr positiv, da hier jemand auch wirklich verstanden hat, wie man etwas effektiv vorliest ^^ Ich liebe die Gedanken, die auch gut als solche erkennbar sind. Der Name Shane wird mir da zwar etwas zu oft erwähnt, aber darüber sehen wir mal hinweg. Zudem mag ich den Kontrast im Titel sehr und nicht zu unterschätzen ist auch einfach die restliche Wortwahl. Ich möchte zu gern wissen, welches Talent diesen wundervollen Text verfasst hat. /5


    15) Wut
    Ebenfalls ein symphatischer Leser, der allerdings zu anfang etwas monoton spricht. Das bessert sich zum Glück, da mir das schon als sehr wichtig erscheint, wenn mir jemand was vorliest. Schade ist etwas, dass der Text eher heruntergelesen wird, anstatt dem Leser mit Pausen auch etwas Spannung einzuhauchen. Zudem ärgern mich teilweise Wortwiederholungen und Umgangssprache, die das Niveau durchaus etwas tiefer setzt als es hätte sein können. Das Thema an sich berührt mich aber sehr und ich bin froh, dass es behandelt wurde. Meiner Ansicht nach wäre „Verzweiflung“ ein besserer Titel anstelle von Wut. Dennoch eine solide Abgabe. / 2



    8 ) Regenbogenrelativitätstheorie

    Ach gott wie lieb die Leserin klingt. Sie liest zwar zu Anfang ebenfalls noch monotoner als später, darüber kann man aber hinwegsehen, da ich das auch nachvollziehen kann. Ganz so einfach ist das vermutlich nicht.
    Mir fehlen hier etwas die Emotionen, aber mir fällt auf, dass hier jemand einen wirklich ausgereiften Wortschatz hat. Sowohl das Vorlesen als auch die Geschichte selbst sagt mir zu, da ich die ausgefallenen und speziellen am meisten mag (; Ich mag allerdings eigentlich keine eingebildeten Charas. Das ist schwer zu beurteilen, wenn die Ich-Person eine polarisierende Persönlichkeit hat. Dennoch konnte ich, dank der goldigen Leserin, doch Symphatien dafür entwickeln. Mir gefällt die Farbunterteilung, die besonders am Ende deutlich wird. Spannende Idee. /3


    07) Liebender Hass: 5 Punkte
    15) Wut: 2 Punkte
    8 ) Regenbogenrelativitätstheorie: 3 Punkte
    ____________________
    =10


    ~Lynn

  • [tabmenu][tab=start]Let’s Vote!


    Sehr schöne Aktion und ich finde es toll, wie gut das hier gelaufen ist. (: Vorlesen ist eine so herrliche Sache, dass ich auf die Abgaben äußerst gespannt war. Dann mal los!


    [tab=Abgaben]Abgabe 1 - A Stranger in Wonderland
    Erstmal, schade, dass die Aufnahme etwas leise geworden ist, aber die moderne Technik half mir weiter. *Lautstärke von Schlepptop einfach mal hochgedreht*
    Am Anfang hatte ich etwas Probleme mitzukommen, die Vorleserin schien etwas aufgeregt zu sein und hat am Anfang ein paar Mal - so kam es mir vor - etwas zu hektisch und schnell gelesen, sodass auch ein paar Wörter halb verschluckt wurden. Es steigerte sich aber, sodass es später besser wurde und man wirklich gut der Geschichte folgen konnte. Ich mochte die Art, wie die Emotionen aus dem - wirklich äußert gelungenen Text - transportiert wurden. Gerade die Verzweiflung war richtig deutlich spürbar, wie Alice in diesem knallbunten Wunderland gefangen ist.
    Der Text hat mir sehr gefallen, eine interessante kritische Belichtung der Großstädte und auch der Gesellschaft - würde ich mal sagen. Sehr passend natürlich die weibliche Stimme zu der Alice, so wurde die Figur sofort lebendig und man hatte das Gefühl, ja, die literarische Figur würde direkt mit einem sprechen. Sehr schön, mein Lob an den Autoren für den gelungenen Text und für die Vorleserin, die dem ganzen wirklich Leben gegeben hat. (:


    Abgabe 2 - Die Rose
    Oha, für einen Moment hatte ich das Gefühl ich höre Gronkh. O.ô (Muss wohl was an den Ohren haben, lol.)
    Also der Vorleser ist schon ziemlich genial. Bei der Stimme des Engels musste ich zwar irgendwie an einen zwielichtigen Chinesen aus einem Western denken, aber gut. Zuerst empfand ich das als unpassend, aber wenn man sich die Geschichte komplett anhört, dann passt es doch ganz gut. Die Geschichte ist herrlich märchenhaft gestaltet und hat mir sehr gefallen, weil sie sich an typische Aspekte des Märchens gehalten hat, zwar ohne „happily ever after”, aber es muss ja nicht immer gut enden. Der Vorleser gab sich wirklich Mühe, die Emotionen zu transportieren und das ist ihm auch an vielen Stellen gut gelungen. Der Anfang kam mir etwas … emotionslos vor, das löste sich dann aber schnell ab und ich mochte wie die Stimme je nach Situation verändert wurde. An einer Stelle hatte ich zwar mal das Gefühl, dass das unpassend war, aber das war nur kurz der Fall. (Hatte das Gefühl, der Vorleser sei amüsiert und hat lächelnd gelesen, was natürlich gleich ganz anders klingt. Nur empfand ich persönlich die Stelle nicht passend, aber egal, ich weiß jetzt eh nicht mehr, welche es war. XD)
    Hat mir jedenfalls gefallen, schöner Text und gut vorgelesen. (:


    Abgabe 3 - Einsamkeit
    Herrlich! Ah, wunderbar.
    Auch hier schmeichelte die Stimme dem Text und die Ich-Erzählerin wurde lebendig. Zwar kam mir das Lesen etwas gehetzt vor, aber das war sicherlich nur die Aufregung. Ein wirklich schöner Text in dem ich mich sogar irgendwie wiederfand. Nicht unbedingt aufgrund der Sache mit der Einsamkeit, aber später, als die „andere Person” ins Spiel kam, konnte ich die dort beschriebenen Gefühle äußerst gut nachvollziehen. Der Aufbau des Textes hat mir sehr gefallen, schien aus dem Leben gegriffen zu sein und ich mochte die Steigerung und die Entwicklung in dem Text, sodass am Ende die Einsamkeit durch die Liebe verdrängt wurde. Oder man das annehmen konnte, aber ich glaube, man merkte gut, dass es einem nicht unbedingt nur gut geht, wenn man verliebt ist. Das hat mir auch sehr gut gefallen.
    Mehr kann ich dazu eigentlich auch nicht sagen. ^^


    Abgabe 4 - Emotionslos
    Und noch so ein genialer Text! Leute, ihr macht mich so happy!
    Oh ich seh schon, das wird sich nur noch mehr steigern. Aber bevor ich bereits von den nächsten Abgaben schwärme, sollte ich mich erstmal in dieser verlieren.
    Und das ging auch sehr gut, äußerst gut sogar. Diese lebensnahen Geschichten sind wirklich herrlich passend zu den ganzen jungen Stimmen hier. Und so auch diese - auch wenn das Atemgeräusch im Mikro leicht störend war, aber so etwas überhört man nach kurzer Zeit ganz gut.
    Der Text ist ein schöner, gleichmäßiger Szenenwechsel zwischen Ihm und Ihr, in einer besonders emotionalen Situation. Sie hatte immerhin gerade die Beziehung beendet. Der Titel bezieht sich hierbei auf den Jungen, der anscheinend seinen Gefühlen schon seit einiger Zeit entsagt hatte. (Vulkanier? Sorry, ich muss bei so etwas automatisch an das spitzohrige Volk aus Star Trek denken. ^^” Und dabei ist Spock nicht einmal ein gutes Beispiel für diese Rasse - immerhin ist er zur Hälfte ein Mensch, aber das nur nebenbei erwähnt, ne?)
    Ich finde es herrlich gemacht, wie es Sie eigentlich mehr mitnimmt als ihn, obwohl es für ihn wohl genauso vernichtend ist. Aber ich denke, man merkt ganz gut, dass Frauen im Zweifelsfall etwas emotionaler sind als Männer. (Ausnahmen bestätigen die Regel, hier wurde halt nach Schema F gearbeitet, was mich persönlich jetzt nicht so stört. ^^) Und obwohl die Sache sich ja abwechselt - meine Güte, das hätte man super mit zwei Personen lesen können, ey diese Möglichkeiten! - empfand ich den männlichen Vorleser als äußerst geeignet. Er schien im Vorlesen auch schon recht gut bewandert zu sein und war sehr angenehm zu verfolgen.
    Was soll ich sagen? Ich hätte den Text wohl so oder so sehr gemocht, weil er so herrlich aus dem Leben gegriffen ist - und wie gut ich mir halt diese Szene vorstellen konnte, wie jeder da vor dem Handy sitzt und nicht weiß, was er schreiben soll (ging mir auch schon des Öfteren so.) - und der Vorleser hat das nur noch verstärkt. Definitiv Fav.


    Abgabe 5 - Ende
    Ich weiß gar nicht, ob ich dazu wirklich etwas sagen kann. Der Text war auf jeden Fall sehr, sehr gut. Puh, da wird mir nicht mehr einfallen, ich merk’s schon. Dann halte ich mich wohl so kurz es geht, weil der Text zusammen mit dem Vorleser mich ziemlich sprachlos hinterlassen hat. Der Vorleser hat die Situation herrlich untermalt, ich mochte die Stimme und ich mochte die Art, wie vorgelesen wurde. Schwer, traurig und resigniert, weil ja … er braucht ein Ende. Nur welches Ende?
    Eindeutig hat sich ein Freund wohl das Leben genommen und das ist eine schwere Sache, wenn man zurückbleibt und nicht weiß, was man nun tun soll, weil man so gerne geholfen hätte, aber es meist gar nicht so wahrnahm. (Erinnert mich daran, wie ich in der Zeitschriftenauslage bei mir in der Bibliothek das Thema Suizid auf der Titelseite der „Pharmazeutischen Zeitung” gesehen habe. Die Statistik darin war besonders erschreckend, wie viele Leute sich eigentlich das Leben täglich nehmen.)
    Durch und durch gut gemacht und ich bin viel zu sprachlos als dass ich dazu noch etwas mehr sagen könnte.


    Abgabe 6 - Hoffnungsvoll
    Aww, österreichischer Akzent. ^-^ *Ich oller Dialektfreak. Im Gegensatz zu den meisten anderen Leuten - gerade aus Bayern -, stehe ich auf jeden Dialekt und da ist mir alles Recht. :3 Sachsen, Schwaben, Franken, Hamburger, Berliner, Schweizer, Österreicher - nur her damit. :D*
    Das ist doch mal eine nette Abwechslung nach dem ganzen prüden Hochdeutsch hier. Und nein, Hochdeutsch ist auch vollkommen in Ordnung, aber ich mag einfach Dialekte, deshalb sticht das hier sehr positiv hervor. (Zumindest für mich.)
    Der Text ist auf jeden Fall sehr schön geworden, sehr von Emotionen beherrscht und auch wenn er keine direkte Handlung hat - war ja auch nüsch Aufgabenstellung, ne? - so gefällt er mir sehr gut. Ich mag diesen Bogen in dem Text, der sehr unten, ja, in Trauer und Schmerz beginnt und am Ende dann doch in etwas Positivem endet, in der Freude und dem Wunsch anderen zu helfen. Das ist schön, sehr schön sogar und ich fand auch, dass hier das Wetter gut eingebunden wurde. War sehr malerisch am Ende. Der Schmetterling - ein wundervolles Beispiel für vergängliche Schönheit und doch auch für - in meinen Augen - unbändige Freude. Ich meine, der Flug eines Schmetterlings ist so tänzelnd, es sieht für mich immer so aus, als habe er die beste Zeit seines Lebens.
    Wie gesagt, der Text gefällt mir sehr. (:  
    Zum Vorleser habe ich ja schon am Anfang etwas gesagt - wie gesagt, Dialekt ist imma sehr jut. ^.^ - und ich fand, dass hat den Text auch gut untermalt. Ich habe mir diese Abgabe öfter angehört, weil ich finde, dass der erste Eindruck etwas täuschen kann, gerade, wenn man die Abgaben hintereinander anhört. Anfangs empfand ich den Vorleser - im Vergleich zum Rest - etwas monoton. Aber nur im ersten Augenblick, den andererseits kann man bei so einem gefühlsschweren Text auch schwer viel mit der Stimme machen. (Außer vielleicht einmal sorgenschwer Seufzen, hätte sich bestimmt an der Stelle, wo das Buch weggelegt wurde, gepasst, aber das nur am Rande erwähnt. *Hat ja keine Erfahrung oder ähnliches.*) Ich fand’s toll, wie man in der Stelle „Ich lege das Buch weg. Weit weg. SEHR WEIT WEG.” so eine gewisse Form von … Abscheu gehört hat. Gegen Ende fand ich, konnte man richtig hören, wie sich die Stimmung des Vorlesers gehoben hat - was ja auch zum Text gepasst hat, weil da auch der Text positiver wurde und sich mehr auf die guten Dinge konzentriert hat. (Ja, das Leben ist nicht schlecht.)
    Sou, ich hoffe mal, dass selbst Leute ohne große Freude an Dialekten dieser Abgabe eine Chance geben. Es lohnt sich, finde ich.
    Mein Lob an Autor und Vorleser. Hat mir sehr gut gefallen und ist definitiv Fav. (Ach ja, es war auch mal schön, dass sich jemand an die ganz einfache Regel des Vorlesens gehalten hat und mal den „Titel” des Werkes erwähnt hat. Kam bisher kaum vor, dabei, srsly Guys, das gehört doch einfach dazu!)


    Abgabe 7 - Liebender Hass
    It’s alive!
    Also mal ehrlich, hier war jemand besonders tief im Text drin. Zuerst hat mich dieses Hallen am Anfang ziemlich gestört und ich dachte mir „wo wurde das wohl aufgenommen, dass es derartig hallt?”, bis mir kam, dass das wohl für die Gedanken benutzt wurde. (Ja, ich höre wenige Hörbücher, aber dann kam mir, dass das in Eragon verwendet wird, wenn Saphira spricht. Und dann war’s mir wieder klar.)
    Alter Falter! Da fliegt man ja fast vom - in meinem Fall nicht vorhandenen - Stuhl, wenn bei 2:30 der Name gerufen wird. Öha, sag i da nua.
    Okay, ich glaube nicht, dass ich hier viel sagen kann, weil sogesehen alles für sich spricht. Wenn man sich die Mühe macht, das Hallen am Anfang über sich ergehen zu lassen - weil man’s halt erstmal nicht kapiert und ich muss gestehen, ich hatte kurz reingehört und dachte mir „Wat’n da los?!”, blieb aber dabei - ist die Abgabe richtig gut und entfaltet sich vor einem. Die Gedanken sind ziemlich komplex am Anfang sodass man erstmal nicht mitkommt, weil man sich fragt, wo der Zusammenhang ist. Wenn man allerdings das Delirium der Ich-Erzählerin, was man ja später erfährt, im Kopf hat, macht alles Sinn. Der Text ist definitiv eine Achterbahnfahrt und ich mochte ihn sehr. Die Vorleserin hat die Sache nur noch deutlich unterstrichen und sehr gut untermalt. Das war definitiv eine Glanzleistung, mehr kann man da eigentlich nicht dazu sagen. Sowohl Autor als auch Vorleserin hatten definitiv Erfahrung in dem, was sie tun und das hört man eindeutig. Ah … herrlich. Vielen Dank! ^.^


    Abgabe 8 - Regenbogenrelativitätstheorie
    Weiß jemand was Androgyn bedeutet? XD *hüstl* Ja, das musste ich nachschlagen, weil da jemand voll in meine Bildungslücke getappt ist. Nun gut, nachdem das geklärt war, konnte ich weiter zu hören.
    Ah! Insideralarm bei der Aussage: „Ich hasse solche Leute!” xD Vor allem, weil der Tonfall auch noch direkt stimmte! Okay, nicht ganz, aber war nah dran. (Damit das auch jeder versteht, werde ich mir kurz die Zeit nehmen es zu erklären:
    Sozialkunde, 10. Klasse, Realschule.
    Soweit ich mich erinnern kann, standen wir alle zur Begrüßung unserer Lehrerin auf. Ein türkischstämmiger Schüler aus der ersten Reihe hatte sie etwas gefragt, aber sie hatte nicht darauf reagiert. Also meinte er laut: „Sie hört nicht. Ich hasse solche Leute!”, sodass es defacto die ganze Klasse hörte. XD Keine Ahnung, ob die Lehrerin es auch mitbekam, aber es war sehr genial!)
    Zum Thema „im Kindergarten lernt man”, kann ich nicht unterschreiben. Entweder ist meine Erinnerung an diese Zeit derartig bruchstückhaft oder mein Kindergarten war da nicht so fortschrittlich. Kann mich jedenfalls nicht daran erinnern, da irgendwie gelernt zu haben, dass Rot und Gelb verwandt sind. (Aber wie gesagt, schlechtes Gedächtnis an die Jahre zwischen 3 und 6.)
    Sou, der ganze Text ist ziemlich interessant gehalten, allein der Titel sticht hervor. Ich empfand die Ich-Erzählerin als ziemlich hochnäsig und stolz, was die Vorleserin schön mit ihrer Stimme untermalt hat. Von Anfang an, bekam man diesen Eindruck des überheblichen Mädchens und die Kategorisierung der Menschen mithilfe von Farben hat das - in meinen Augen - nur noch mehr unterstrichen. Wusste da im ersten Moment nichts mit anzufangen, weil mich so etwas eigentlich ziemlich stark abstößt, besonders, wie sie immer davon sprach, sich von den Leuten so einfach entledigen zu können. (Da fragt man sich dann: nutzt sie die Personen nur aus?) Jedenfalls, ja, wurde mir die ganze Sache ziemlich schnell, ziemlich unsympathisch. Da war ich dann doch recht glücklich über das Ende, in dem man merkte, dass diese Haltung einem nur eines einbrachte: Einsamkeit.
    Interessanter Text auf jeden Fall, auch die Stimme der Vorleserin fand ich gut, nur wie gesagt, aufgrund des hochnäsigen Tonfalls - der ja durch den Text bedingt war - empfand ich persönlich das Zuhören als etwas anstrengend. Ich weiß nicht, ich höre mir einfach ungerne an, wie andere Leute sich selbst beweihräuchern. ^^”
    Trotzdem eine sehr interessante Abgabe, dass muss ich sagen. (: (Und wenigstens wieder jemand, der den Titel des Werkes erwähnt hat, yay!)


    Abgabe 9 - Reue
    Puh, auch hier musste mir die moderne Technik helfen und ich war froh, dass ich etwas verstand, als die Lautstärke meines Schlepptops auf Maximum war.
    Erneut ein ziemlich ernstes Thema welches hier behandelt wurde und ich muss sagen, dass ich den Text als sehr gut empfand. Ich mochte, wie der plötzliche Einstieg gestaltet war und wie die Sache sich schließlich zu dem Höhepunkt mit dem Anruf der Oma - der ja nicht angenommen wurde - entwickelt hat. Als Zuhörer bekam man an der Stelle schon so eine Ahnung, dass da etwas passiert war - und hätte den Ich-Erzähler gerne angestupst und gesagt, er solle doch abnehmen! - aber die Sache löste sich erst am Ende auf. Von der Erzähltechnik her sehr gut. Auch der Vorleser hat gut gelesen, an einigen Stellen vielleicht etwas monoton, da hätte man ggf noch etwas mit der Stimme machen können, gerade am Anfang hätte der „Ausbruch” etwas deutlicher gestaltet sein können. Nicht gleich rumschreien, aber etwas mehr Nachdruck wäre schön gewesen. Dafür empfand ich gerade das Ende sprachlich gut dargestellt.
    Schon wieder so ein Text, der mich ziemlich sprachlos hinterlässt …


    Abgabe 10 - Schmerzliche Begierde
    Was in aller Welt?!
    Okay, irgendwie hatte ich hinter dem Titel nicht einen derartigen Text erwartet, wenn ich ehrlich bin. Gesellschaftskritisch ist er auf alle Fälle und ich mag den Stimmenwechsel. Das lässt das Ganze zwar weniger wie eine Lesung und mehr wie ein Hörspiel wirken, aber das macht nichts, mir gefällt das ziemlich gut.
    Puh, das Ende hat mich ziemlich von den Socken gehauen, um ehrlich zu sein, ich meine, DAS hätte ich nicht erwartet. Der ganze Aufbau des Textes ist ziemlich interessant, ich mag, wie er sich steigert, wie die Begegnung mit dem armen Mädchen irgendwie „random” wirkt, aber so ist das Leben, wir treffen oft zufällig Leute und doch haben sie einen gewissen Einfluss. Man erfährt etwas über die Eltern von Rico - ich hoffe, ich schreibe den Namen richtig - und auch über sein Leben, aber eigentlich nur oberflächlich. Wow, Martin ist jedenfalls ein echter Freund, hat mich sehr beeindruckt. Auf jeden Fall ein guter Text - meine Güte, da kann man wirklich nicht viel dazu sagen, da passte alles.
    Zu den beiden Vorlesern möchte ich sagen, dass sie ihre Arbeit wirklich gut gemacht haben. Der Anfang war bisschen arg schnell vorgelesen, da hätte man sich in Anbetracht der doch leicht „benommenen” Lage des Ich-Erzählers durchaus etwas mehr Zeit lassen können. Sicherlich stürmen die ganzen Eindrücke, wenn man aufwacht auf einen ein, aber man kann sie nicht so sehr verarbeiten. Bisschen langsamer wäre hier schön gewesen.
    Die zweite Stimme hat ebenfalls ihre Sache gut gemacht, auch wenn natürlich gerade das kleine Mädchen etwas schwer darzustellen war - kann ich verstehen, wäre mir auch nicht leicht gefallen, da stimmlich etwas zu machen - aber hat die ganze Sache schön untermalt.
    Alles in allem sehr gut gemacht.


    Abgabe 11 - The first cut is the deepest
    Herrlich!
    Von der Story her eigentlich nicht besonders ungewöhnlich und ich muss gestehen, ich hatte hinter dem Titel schon etwas mit Liebe vermutet. Aber die Art, wie die Geschichte vorgelesen wurde, hat mich eindeutig begeistert. Wahrscheinlich, weil - mal wieder - die Stimme zur Ich-Erzählerin ziemlich gut passte und man das Gefühl hatte, ganz intim die Gedanken dieser Person zu erfahren. Jap, so was gefällt mir sehr! (Übrigens eine schöne Gesangseinlage am Ende. ^^)
    Sehr lebendig gelesen und die ganze Story war ziemlich realitätsnah, sodass ich mich gut hineinversetzen konnte - sogar ein paar Parallelen sehen konnte, aber nur ein paar. Wie gesagt, die Story war an sich eine dieser „oft erzählt, aber trotzdem nicht langweilig” Stories, die es einfach gibt, weil sie immer wieder passieren. Ach ja, der Kerl ist definitiv ein Idiot - nur um das mal aus der Sicht einer Frau klarzustellen. Ey, furchtbar, aber in einem bestimmten Alter sind einige Kerle so. <.< (Man kann dann nur immer hoffen, dass sie daraus herauswachsen, aber - um kurz meinen Bro zu zitieren: „Njäh, njäh, man munkelt noch.”)
    Sehr schön, muss mich auch hier kurz halten, weil mir nicht mehr viel einfällt, was ich dazu noch sagen könnte. Es ist wie es ist und das ist gut so. (:


    Abgabe 12 - Trauerflammenzopf
    Favo!
    Eindeutig sehr genial gemacht - hatte sofort große Sympathie für die Story und die beiden Leser, die sich hier passenderweise ebenfalls abgewechselt haben. Die Story ist herrlich fantasievoll gestaltet und gefiel mir sofort. Die Geschichte hat das Thema auf eine sehr schöne Art und Weise eingebaut und geht - entgegen meiner Erwartungen, weil ich halt so ein Harmoniefritze bin - nicht gut aus. Mir gefiel die Art, wie die Charaktere gezeichnet wurden, nicht konkret, niemand weiß etwas über ihre Vergangenheit, man weiß nicht woher sie kommen oder wohin sie gehen, man weiß nicht, was danach passieren wird. Eine richtige Kurzgeschichte eben und das hat mir hier sehr gefallen. Ich bin heute nicht wirklich zu großartiger Kritik imstande, ich sehe schon.
    Was soll ich noch großartig sagen? Modulation war auf jeden Fall vorhanden, das hat mir gefallen, auch wenn die erzählenden Stellen vielleicht an der ein oder anderen Stelle etwas lebendiger hätten sein können. Man muss da immer aufpassen, dass man nicht zu monoton wird, das weiß ich. Dafür waren die Dialoge schön lebhaft gestaltet und gerade das Ende hatte dank der Stimme die richtige Atmosphäre.
    Herrlich gemacht, großes Lob von mir. ^^


    Abgabe 13 - Un rêve brisé
    Mhm … weiß einer was der Titel heißen soll? Jedenfalls ist die Aufnahme etwas anstrengend, starkes Rauschen zusammen mit leiser Stimme ist relativ ungünstig. Da ist man froh, dass der Spaß nur knapp vier Minuten dauert.
    Puh, ja dem war wirklich etwas schwer zu folgen, wenn ich ehrlich bin. Es war ein schöner Monolog, keine Frage, aber ich bekam von der Begebenheit eigentlich so gut wie nichts mit. Anscheinend konnte man das wieder in die Kategorie „Unglückliche Liebe” stecken, denn ich glaube etwas herausgehört zu haben, dass die Ich-Erzählerin verlassen wurde. Oder so. Nun ja, vorgelesen war es jedenfalls ziemlich gut, wenn die Quali nicht so furchtbar gewesen wäre. Ich mochte dieses „wie der Phönix aus der Asche stieg”, was hier beschrieben wurde. („Seit Menschengedenken wird aufgebaut, damit da man’s danacher wieder niederhaut. Aus Blut und Schutt und nach jedem Krieg, die Wirtschaft wie Phönix aus der Asche stieg!” - Neandertal von der Ersten Allgemeinen Verunsicherung. Sorry, ich muss immer daran denken, bei der Phrase. xD)
    Also, dass man aus einer dunklen Situation sich letztendlich herauskämpfen kann und dann in eine „bessere” Zukunft geht. Jedenfalls bekam ich dieses Gefühl gegen Ende. Also grundsätzlich eine gute Abgabe, die nur durch die schlechte Qualität nicht wirklich zu genießen ist. Gefiel mir aber trotzdem von der Idee und der Lesung gut.


    Abgabe 14 - Wasserversorgung
    Also der Anfang ist auf jeden Fall war, diese Story ist nie gut - jedenfalls das Geschehnis was dargestellt wird, kann man nicht als gut bezeichnen. Trotzdem war es sehr interessant zuzuhören und ich empfand schon, als von Soldaten gesprochen wurde, dass die Sache wohl zu den Zeiten des zweiten Weltkrieges passiert sein musste. (Wie ich jetzt an „Letters from Iwoshima” denken muss …, obwohl das eine ganz andere Begebenheit darstellt, aber sei’s drum. Würde jetzt ausschweifend werden, aber der Film ist nicht umsonst FSK 16 und hart genug. Trust me, you don’t wanna know, what was going on there.)
    Der Text war sicherlich weder einfach zu schreiben, noch einfach vorzulesen und ich muss sagen, ich finde geschichtliche Themen auf die Art verpackt ziemlich interessant. Soweit ich das beurteilen kann, war die Atmosphäre von Anfang an sehr gut, die Darstellung der Zustände war authentisch und realitätsnah, ja, irgendwie hatte ich gleich sehr konkrete Bilder im Kopf - und ich kann nicht einmal sagen warum.
    Auch hier wäre aber ein bisschen mehr Modulation innerhalb des Textes, gerade an der Stelle des Höhepunkts schön gewesen, aber gut, so sehr gestört hat das jetzt nicht. Autor und Leser haben sich jedenfalls einen sehr exotischen Rahmen herausgesucht, um das Thema darzustellen und das hat mir sehr gefallen. Großes Lob von meiner Seite aus.


    Abgabe 15 - Wut
    Das hat mich ziemlich beeindruckt - deshalb weiß ich auch noch gar nicht, wo ich eigentlich anfangen soll. Ich muss sagen, hier hat in meinen Augen, alles gepasst.
    Ich mochte allein schon den Anfang sehr - nicht nur wegen der sehr angenehmen Stimme - sondern auch, weil man gleich gemerkt hat, dass der Vorleser den Text nicht zum ersten Mal liest. Jedenfalls kam es mir so vor, denn ich fand, dass die Emotionen sehr gut durch den Text dargestellt wurden. Der Vorleser war richtig drin in dem Text, man hat den ganzen Frust herausgehört, ja die ganze Wut auf diesen lächerlichen Sportunterricht. (Dem Autoren möchte ich für diese Darstellung im Übrigen sehr danken! Nichts war mir in meiner Schulzeit so zuwider, wie der Sportunterricht, denn ja, ich bin eine sportliche Null - und war froh, wenn ich es mit einer drei durch die Realschule schaffte. Die Note verbesserte sich dann - zur Überraschung - in der Berufsschule. Warum? Weil da die Note nach Anwesenheit vergeben wurde. XD Ach ja, bayrische Schulen. Aber mal ehrlich, wer braucht schon Sport? Als ob der Bibliotheksnachwuchs nicht genug Bücher schleppen würde, also mal im Ernst.) Ich konnte die ganze Geschichte sehr gut nachvollziehen, ja die Gefühle des Ich-Erzählers direkt nachempfinden, was der Vorleser durch seine authentische Art, den Text vorzulesen nur noch verstärkt hat. An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, ich hörte mich selbst - aus einer anderen Zeit zu mir selbst sprechen.
    Wow. Mir verschlägt’s da wirklich die Sprache. Nur das Ende macht mir etwas Sorgen … Ich meine, ja, das hört sich so an, als würde der Ich-Erzähler buchstäblich keine Lust mehr auf’s Leben haben … aber ich sag’s mal so: Selbstmord ist keine Lösung.
    Trotzdem, genial, rundum. (Gebt mir gleich zwei Like-Buttons, einer ist nicht genug.) ^_^
    Da bin ich wirklich gespannt, welches Duo dahinter steckt. (:


    [tab=Kekse nein ich meine Punkte]1 Punkt: Hoffnungsvoll
    1 Punkte: Emotionslos
    2 Punkte: Liebender Hass
    1 Punkt: Ende
    2 Punkte: Trauerflammenzopf
    1 Punkt: Wasserversorgung
    2 Punkte: Wut
    __________________
    10 Punkte


    Ja, die Bepunktung ist bissal sehr spartanisch - die Teilnehmer mögen mir verzeihen - aber mir gefielen zu viele Abgaben zu gut, als dass ich sie ohne Punkte lassen konnte.


    [tab=Geschwafel am Schluss]Sou, fertig. Das war eine äußerst interessante Erfahrung, gerade die ganzen Abgaben haben mich sehr beeindruckt. Viele davon wären herrlich für den Deutschunterricht - nein, nicht, damit sie in Einzelteile zerpflückt werden oder damit daraus Textgebundene Aufsätze entstehen (gibt’s was dämlicheres als TGAs? Mal ehrlich …) oder man große Interpretationen dazu verfasst - einfach, weil sie von so vielen jungen Leuten geschrieben wurden und einige Themen behandeln, die Jugendliche heutzutage bewegen. Wow, vielen Dank für dieses Erlebnis!
    ^__^[/tabmenu]

  • Liebender Hass - 4 Punkte
    Es fällt mir schwer noch etwas neues, nicht genanntes zu der Abgabe zu sagen. Sowohl der Text, als auch die Umsetzung sind wirklich sehr aufwendig und gut abgestimmt, sodass der Zuhörer gleich in die zunächst fremden Gefühle eingebunden wird. Bei mir hat es etwas gedauert, bis ich verstanden habe wieso die eine Stimme ein Echo hat und die andere nicht, aber im Nachhinein muss ich sagen, dass mir das wirklich sehr gut gefallen hat. Zeitweise habe ich mich bei dem Schrei sogar etwas erschrocken, was eigentlich gar kein so schlechtes Mittel ist seine Zuhörer wieder für sich zu gewinnen. Tolle Abgabe, ich bin gespannt, wer die erstellt hat.


    Wut - 2 Punkte
    Auch, wenn das Thema des Textes nicht unbedingt das außergewöhnlichste ist, so hat mich der Inhalt der Abgabe doch sehr gefallen. Man kann sich durch die umfangreichen Beschreibungen sehr gut in die Situation des Ichs hineinfühlen und seine Gedanken verstehen. Es werden viele Beispiele und Situationen genannt, um die Meinung des Ichs zu rechtfertigen, was auch sehr gut klappt. Etwas schade finde ich am Ende, dass es etwas unspektakulär aufhört. Da hätte man vielleicht durch einen kleinen Schlusssatz noch etwas mehr Spannung oder Nachdenklichkeit mit einbringen können. Der Anfang macht dieses kleine Manko aber fast wett. Der Vorleser hat sich leider etwas "zurück gehalten". Für einen so emotionalen Text hätte ich mir vielleicht noch Passagen gewünscht in denen evtl. sogar geschrieben wird, oder zumindest mehr Zorn oder Enttäuschung in der Stimme mitschwingt. Allgemein wurde das Werk aber sehr schön vorgelesen und ich finde die Stimme auch sehr passend zum Text.


    Ende - 2 Punkte
    Auch hier leider wieder eine etwas eintönige Stimme. Auch, wenn es nur "Lies mir eine Geschichte vor" heißt, hätte ich mich besonders bei dieser Abgabe etwas mehr Mühe bei den Betonungen gewünscht. Nach einiger Zeit ist es etwas schwer noch weiter zuzuhören, da die Stimme dem Inhalt nicht wirklich folgt und erschwerend hinzu kommt, dass die Sätze des Textes durchaus eine beachtliche Länge haben, die es nicht unbedingt leichter machen der kleinen Story zu folgen. Wenn ich ehrlich bin habe ich den Mittelteil nicht einmal wirklich mitbekommen, bzw. erinnere ich mich nicht mehr wirklich an ihn. Was ich aber - und daher kommen auch die zwei Punkte - honorieren möchte ist, dass sich getraut wurde zu singen und das sogar recht passend zum Inhalt des Textes.


    A Stranger in Wonderland - 2 Punkte
    Ok, erst war die Abgabe ein 1-Punkte-Kandidat, aber irgendwie führte nach den zwei Punkten für die Abgabe Ende eines zum anderen und joa. Nachdem ich total geschockt war, wie gut die Vorleserin Englisch beherrscht, war ich etwas enttäuscht, dass man den Text nur schwer verstehen konnte, da das irgendwie etwas sehr genuschelt war. Inhaltlich hat mich das Werk etwas mehr überzeugt und auch etwas zum Nachdenken angeregt. Die Vorleserin und auch der Autor haben sich sichtlich Mühe gegeben, nette Abgabe!


    Texten, denen ich noch gerne einen Punkt gegeben hätte: Die Rose, Einsamkeit, Emotionslos, Hoffnungsvoll, Regenbogenrelativitätstheorie, Reue, Schmerzliche Begierde, The first cut is the deepest, Trauerflammenzopf, Un rêve brisé, Wasserversorgung

  • Sou dann wollen wir mal:3


    Punkteverteilung


    6 Punkte gehen an Abgabe 07 Liebender Hass
    2 Punkte für Abgabe 02 Die Rose
    Und zu guter Letzt 2 Punkte an Abgabe 15 Wut


    Erklärung


    Wut
    Ab und zu haben mich die Schmatzgeräusche des Sprechers gestört._. Doch die Verbitterung der Hauptfigur hat er sehr schön dargestellt. Die Geschichte war auch super. Es beschreibt das Problem das manche Jugendliche haben, es regt an, darüber nachzudenken. Mobbing ist ja eigentlich ein ganz alltägliches Phänomen, manche haben es vielleicht schon erlebt. Wut, ist eine meiner Lieblingsabgaben, schon wegen dem Inhalt, der zum Philosophieren verleitet. Sehr gut gemacht!


    Die Rose
    Ich mochte die Stimme des Sprechers, sie war angenehm und passte gut zu der Geschichte. Die Story an sich war auch ziemlich ausgefallen. Auf gute Weise. Erinnert mich an meine Lieblingsmärchen von früher. Als der Engel das Mädchen auf den Boden schmiss lief mir schon ein kalter Schauer über den Rücken, es ist schon eine interessante Sichtweise, normalerweise sind Engel ja nett und nicht habgierig. Das Happy End war auch sehr schön^^ Also insgesamt eine tolle Abgabe.


    Liebender Hass
    Schon allein der Titel ist Geheimnisvoll und verleitet zum Lesen. Herausfinden, um was es geht! Die Stimme der Sprecherin war kräftig und weich. Sie harmonierte mit der Geschichte, obwohl ich am Anfang wegen dem Hall ein wenig verunsichert war, doch beim längeren zuhören war ich begeistert! Ich fand den Gedankengang der Ich-Erzählerin toll, ich liebe tiefsinnige Geschichten!^^ Die beste Abgabe!


    Eine sehr schöne Wettbewerbsidee:3
    Gruß Bee~

    Pünktlichkeit ist die Kunst, richtig abzuschätzen, um wie viel der andere sich verspäten wird.

  • Ich habe mir ja schon sehr lange vorgenommen hier endlich zu Voten... Und da gleich Deadline ist, ist dies wohl der letzt mögliche Termin. Zu den Geschichten denen ich Votes gebe, schreibe ich auch kurz was, wenn auch ich es bedaure, nicht zu jeder Abagbe etwas schreiben zu können.



    Liebender Hass
    Einer, wenn nicht der Favorit in meinen Augen (bzw. Ohren haha). Die Umsetzung wirkt sehr professionell, die Sache mit dem Echo ist sehr gut verwendet worden. Ich hatte zeitweise das Gefühl, ich säße in einer Kirche und würde einer Predigt zuhören, nur dass der Text nicht sehr religiös war. Die sonstige Umsetzung gefällt mir ebenfalls sehr gut, toll gelesen! Eine Sache aber, die Stimme des Verstorbenen war mir noch ein bisschen zu klar und flüssig, jemand der im sterben liegt stottert vermutlich eher. Der Text sagt mir ebenfalls zu, eine der tiefgründigsten, was nicht immer positiv ist, jedoch gefällt mir hier vor allem der Schluss, dass Liebe das einzige Gefühl sei, dass sich in blanken Hass verwandeln kann. Dieses poetische Werk erhält von mir 6 Punkte.



    Die Rose
    Auch eine wirklich tolle Erzählung, sowohl an der Umsetzung und am Text habe ich kaum etwas zu meckern. Die Einleitungssätze haben in mir das Verlangen erwacht, die ganze Geschichte zu hören, sie haben mir Lust auf die Geschichte gemacht. Sowas muss man erstmal schaffen. Die Geschichte an sich ist nicht ganz so tiefgründig wie obige, jedoch gefällt mir die Handlung der Geschichte trotzdem sehr gut. Das Ende hat sich in meinen Augen ein ganz kleines bisschen gezogen, wirklich nur ein bisschen, aber der Schluss ist umso besser. Der Dornenstrauch gehorcht dem habgierigen Engel nicht mehr, die Rosen färben sich Rot. Soweit ich es verstanden habe lässt die Geschichte offen, ob die beiden es überleben, das ist aber auch gar nicht nötig. Tolle Abgabe, die von mir mit 3 Punkten belohnt wird.



    Wut
    Der Schreibstil dieser Geschichte ist in meinem Augen nicht der beste hier, aber auch nicht schlecht, im Gegenteil, jedoch finde ich hier viel mehr die Handlung belobenswert. Was mir an dem Schreibstil nicht so ganz gefällt, sind die paar etwas vulgär ausgedrückten Szenen, Wörter wie "Fresse" müssen in meinen Augen in einer Geschichte nicht fallen, auch wenn dadurch die Spannung etwas gesteigert wird. Ich konnte gut merken, wie sich die Wut immer weiter aufgestaut hat und dann schlussendlich explodiert ist, auch wenn das wahrscheinlich auch mit weniger vulgären Wörtern möglich gewesen wäre. Erzählt wurde hier gut, nichts zu meckern. Dafür erhält die Abgabe von mir 1 Punkt.


    So, das war meine unqualifizierte Meinung dazu. Ein wirklich interessanter Wettbewerb mit noch interessanteren Abgaben, hat mir Spaß gemacht hier zu Voten!


    Liebe Grüße! ^^

  • [tabmenu]
    [tab=Einleitung]
    Ich hab mich in einem Anflug von Masochismus und Selbsthass auch mal dazu gezwungen, euch ein Feedback zu geben :) Das Ganze hat ungefähr das 5fache an Zeit eingenommen, die ich gebraucht hatte, um meine Aufnahme anzufertigen, deshalb hab ich großen Respekt vor meinen Mitvotern, wollte ich an dieser Stelle nur mal gesagt haben. Ich bin so vorgegangen, dass ich mir jede Aufnahme angehört und mir nebenbei Notizen gemacht habe, weshalb bei manchen wohl mehr und bei manchen sehr viel weniger stehen wird. Je nachdem welche Art ihr bevorzugt hättet, bitte entschuldigt. Außerdem war mir wichtig, so ehrlich wie möglich zu sein, deshalb seid mir außerdem nicht böse, wenn manche Kritik etwas harsch formuliert ist oder unfreundlich klingt.
    [tab=Rates]


    [tab=Votes]
    3 Punkte: Liebender Hass, Wut
    1 Punkt: Regenbogenrelativitätstheorie, Trauerflammenzopf, A stranger in Wonderland, The first cut is the deepest

  • [tabmenu]
    [tab=Deep]
    ~Der Mensch ist ein sprachbegabtes Tier und wird sich immer durch das Wort verführen lassen~ (von Simone de Beauvoir)


    Einen Text zu schreiben bedarf schon einiges an Kunst, aber diesen auch noch angemessen zu vertonen, lässt diesen Collab zu einer schweren Aufgabe heranwachsen.
    In erster Linie sollte die Aufgabe dieses Wettbewerbes erfüllt sein, nämlich Emotionen zu transportieren/hervorzurufen.
    Natürlich bleibt die Vorstellbarkeit der Handlung durch Beschreibungen im Text ein weiteres Kriterium sowie die Sprache, welche frei von Störfaktoren, wie z.B. Wortwiederholungen, und in Bezug auf das Thema stimmig sein sollte.
    Was den Vorleser betrifft, so ist ein flüssiges und deutliches Lesen in einem angenehmen Tempo gefragt, genauso wie Betonung an signifikanten Stellen, um Gefühle und/oder Spannung auszudrücken, jedoch auf natürliche Weise und nicht übertrieben. Des Weiteren sollte er verständlich lesen; ablenkende Geräusche, wie z.B. Rauschen, sollten dabei nicht stören.
    [tab=Kommentare]
    [subtab=A Stranger in Wonderland]
    Zunächst gefällt mir eure Titelwahl, da besonders Alice vorherrschendes Gefühl, der Einsamkeit, hervorsticht. Im Text sind umfangreiche Beschreibungen vorhanden, sodass ich mir meist ein Bild von der erzählten Handlung machen kann. Im mittleren Teil habt ihr euch jedoch zu sehr in Fragen verloren und später mit dem Rückblick in die Vergangenheit die gegenwärtige Handlung für eine lange Zeit unterbrochen, was mich etwas aus dieser herausbrachte. Was mir ebenfalls negativ auffiel, waren die Gefühlsaufzählungen, welche zwar emotionsvoll von der Vorleserin betont wurden, aber dies wörtlich nicht zeigen. Gefühle sollten immer noch über Mimik, Gestik und Atmosphäre vermittelt werden, was euch bis auf den mittleren Teil gelungen ist, besonders durch die zahlreichen Metaphern und Adjektiven.
    Zur Vorleserin möchte ich noch sagen, dass du gut betont und in einem angenehmen zur jeweiligen Situation passenden Tempo, allerdings manchmal unverständlich leise gelesen hast. Öfters hast du die Endbuchstaben und manchmal auch Wörter am Satzende verschluckt, was beim Zuhören zum Stocken führte. Was ebenfalls etwas störte, war das Rauschen im Hintergrund, jedoch möchte ich die Technik nun nicht als Hauptkritikpunkt verwenden, denn darauf sollte es hier nur gering ankommen.
    Insgesamt eine schöne Abgabe, die auch Emotionen herüberbringen konnte, aber letzten Endes vielleicht doch noch nicht ihr gesamtes Potenzial umsetzte.
    [subtab=Die Rose]
    Der Titel passt wohl insofern zum Text, dass mit der Rose das kleine Mädchen gemeint ist, welches als so wunderhübsch bezeichnet wird, sodass hinter ihm noch eine gewisse Bedeutung steckt. Die Sprache eures Textes gefällt mir sehr gut, da nicht nur beschrieben wird, sondern auch Vergleiche gezogen, die in Kombination mit der märchenhaften Geschichte die Handlung bildhaft macht. Den Engel in einem Text als Antigonisten darzustellen, ist für mich eine neue Erfahrung und hat mein Interesse geweckt. Die Gefühle werden gut umschrieben und nicht immer wörtlich genannt, sondern ebenfalls bildhaft ausgedrückt. Der Anfang der Story hat mich jedoch etwas enttäuscht, da es für mich sehr unrealistisch herüberkam, dass ein Vater so rasch, auch wenn er arm sein sollte, sein Kind fortgibt.
    Die kleine Einleitung kam mir ebenso vorgelesen etwas „roboterhaft“ vor; vielleicht warst du zu aufgeregt, weshalb dein Lesen monoton klang, allerdings konntest du dich gegen Ende hin wieder öffnen, und deine Ausdrucksweise wurde natürlicher. Was die Betonung und den Stimmenwechsel angeht, so hast du dies professionell gelöst, allerdings solltest du beachten, nicht zu professionell zu lesen, weil es schnell mit der Betonung übertrieben werden kann, was stellenweise auch vorkam. Man konnte dich dennoch durchweg verstehen; dein Lesetempo war ebenfalls angenehm.
    Euer märchenhafter Text hat es mir mit seinem bildhaften Transport der Emotionen angetan, auch wenn ich anfangs skeptisch war.
    [subtab=Einsamkeit]
    Zunächst muss ich sagen, dass ich Ein-Wort-Titeln immer skeptisch gegenüber stehe, da sie meist allgemein und nicht speziell für den Text zugeschnitten sind. So ist es auch hier, wobei man bei eurem Text sagen muss, dass „Einsamkeit“ hier wirklich dominiert und der Titel somit passt. Ich vermisse in eurem Text eine für den Leser greifbarere Handlung, da ihr euch vorwiegend auf der gedanklichen Gefühlsebene aufhaltet. Dies führt dazu, dass die Gefühle zwar transportiert werden, aber nicht nachvollziehbar bzw. an der Protagonistin vorstellbar sind. Ihr habt mit den Vergleichen einiges „an Boden gut machen können“, da diese dem Leser noch eine gewisse Vorstellbarkeit gaben, allerdings habt ihr euch bei der Einstellung und der Ausarbeitungen der Einsamkeit innerhalb des Textes öfter wiederholt und wenig neue Aspekte nach dem Auftauchen des zweiten Charakters eingebracht.
    Was das Vorlesen angeht, so war ich jedoch sehr angetan davon. Ein schönes Lesetempo, abwechslungsreiche Betonung und kleine Pausen erleichterten es mir, den Text gespannt zu verfolgen, obwohl er mich inhaltlich nicht genügend fesselte. Das Ende hättet ihr jedoch nicht so abrupt gestalten sollen, da ein ausklingendes Ende, besonders wenn es um Emotionen geht, einen angenehmeren Abschluss bildet.
    Bei eurer Abgabe überzeugte die Vorleserin mit einer natürlichen, guten Lesetechnik, allerdings konnte mich dahingegen der Text aufgrund der „Unkonkretheit“ und fehlenden Greifbarkeit der Emotionen inhaltlich nicht überzeugen.
    [subtab=Emotionslos]
    Der Titel erweckte umgehend mein Interesse, da er im Kontrast mit der Aufgabenstellung steht. Euer Text hat die Liebe und Verzweiflung im Gegensatz zu anderen Texten nicht in alter Tradition beschrieben, sondern modern, wie sie heute auftreten könnte. Des Weiteren lag eine optimale Mischung zwischen Handlung und Informationsübermittlung vor, wobei ihr besonders Gestik und Mimik sowie die Bewegungen detailliert beschrieben habt. Was mir jedoch negativ auffiel, waren die (Wort-) Wiederholungen, da ihr vieles mit dem Handy ausgedrückt habt, was zwangsläufig zu immer wieder kehrenden Aktionen führte. Vielleicht wäre es von Vorteil gewesen, zwischendurch eine Nebenhandlung oder eine Pause einzulegen, in der einer der Charaktere sich vom Handy entfernt und man durch eine andere Aktion Näheres zur Vergangenheit erfährt, die ausschlaggebend für die Trennung scheint. Zum Abschluss nur noch eine kleine Anmerkung: „Komisch“ wird im Sinne von „lustig“ gebraucht, jedoch meint ihr „seltsam“/“merkwürdig“.
    Was das Vorlesen angeht, so hast du durchgängig ein angenehmes Tempo an den Tag gelegt und zwischendurch auch betont gelesen, wobei es insgesamt etwas monoton klang. Des Weiteren ist mir aufgefallen, dass man öfters ein Pusten hören konnte. Vermutlich lag es an der Lage des Mikrofons, welches man immer etwas weiter vom Mund entfernt positionieren sollte, damit man das Atmen nicht deutlich heraushört.
    Die moderne Ader in eurer Abgabe gefällt mir, allerdings fand ich die Handlung etwas zu eintönig, wobei man dort hätte mehr herausholen können.
    [subtab=Ende]
    Der Titel klingt zu allgemein und ich hätte mir persönlich einen individuelleren, auf den Text zugeschnittenen Titel gewünscht, jedoch passt er auf zwei Weisen zu diesem, nämlich aufgrund des Todes und des gesuchten Endes des Protagonisten. Ich hatte mich zu Beginn eures Textes nach einer greifbaren Handlung gesehnt, denn ihr habt zwar sehr ausgiebig die Gefühle durch Gedanken dargestellt und mit Fragen unterlegt, aber es fehlte mir bis zum Ende hin konkretes Material und die Vorstellbarkeit. Das Ende fand ich hingegen sehr schön, denn hier habt ihr nicht nur die Gedanken ins Spiel gebracht, sondern auch eine Aktion des Protagonisten, die seine Gefühle ausdrücken, nämlich diesen Brief zu schreiben. Des Weiteren gefiel mir der Einbau vieler Weisheiten sehr gut, denn so wurde der Einzelfall verallgemeinert, wobei im Zusammenhang mit dem Anfang schon fast eine zu intensive Verallgemeinerung stattfand.
    Zum Vorleser möchte ich sagen, dass mir insgesamt die Betonung etwas gefehlt hat. Das Lesetempo war angenehm und die Pausen, sobald ein Komma oder ein Punkt Wörter voneinander trennte, waren sehr gut gesetzt, allerdings klangst du vorwiegend zu neutral bzw. eintönig, sodass mich die Emotionen nicht vollkommen ergreifen konnten.
    Eure Abgabe enthält zumindest klar ein Gefühl, nämlich die Trauer, welche besonders gegen Ende eures Textes mit der Verknüpfung von Gedankenwelt und gegenwärtige, greifbare Welt hervorsticht, allerdings am Anfang mir zu allgemein und ungreifbar gehalten wurde.
    [subtab=Hoffnungsvoll]
    Was den Titel anbelangt, so drückt er zwar den Inhalt des Textes in einem Wort aus, doch dies sehr eindeutig. Ich hätte einen kreativeren, nicht so allgemeinen Titel interessanter gefunden, und in eurem Text steckt Potenzial, auch einen solchen zu finden (z.B. in Bezug auf den Schmetterling oder die Kletterpflanze). Zum einen war ich umgehend von der schön beschriebenen Atmosphäre am Anfang gefesselt. Die Bewegungen des Protagonisten sind bildhaft nachzuvollziehen, genauso wie später der Verlauf seines Blickes und die Bewegung des Schmetterlings. Auch zur Umgebung erfährt man einiges, wobei ich mir zur perfekten Vorstellung noch Informationen zum Protagonisten von euch gewünscht hätte. Der Vergleich mit der Kletterpflanze, sowie die Symbolik der Wolken für Reise/Entwicklung/vergehende Zeit und des Schmetterlings für Glück/Hoffnung fand ich interessant und lockerten das Thema auf, auch wenn die Gedankenwelt immer noch dominierte, was der Greifbarkeit dieser beschriebenen Gefühle entgegenwirkte.
    Zum Vorleser sei gesagt, dass ich deinen Dialekt gar nicht als negativ, sondern als auflockernd und amüsant empfand. Dein Lesetempo war angenehm, die Betonung passend und nicht zu übertrieben, du hast deutlich gesprochen, sodass man im Prinzip nichts zu bemängeln hat.
    Insgesamt bin ich von eurer Abgabe demnach sehr angetan, auch wenn man nun wenig bis keine Handlung, sondern Beschreibungen vorfindet, wobei dies in Bezug auf die Blickführung des Protagonisten, welche schon von einer Art „Handlung“ zeugt, diskutabel ist. Die Gefühle haben mich zum ersten Mal wirklich erreicht, und das war letzten Endes das Ziel dieser Wettbewerbsaufgabe.
    [subtab=Liebender Hass]
    Der Titel erweckte umgehend meine Aufmerksamkeit, da er kontrastreich, aber auch sinnvoll erscheint. Mit der dazu passenden Einleitung beantwortet ihr schon recht früh den Hintergrund dessen, was mein einziger Kritikpunkt bei eurer Abgabe bleiben wird, denn ansonsten kann ich nur noch loben. Die Geschehnisse und die Umgebung umschreibt ihr am Anfang sehr deutlich, nach der kurzen Flucht in die Gedankenwelt, versetzt ihr mit einem plötzlichen Wandel den Zuhörer wieder in gegenwärtige Geschehnisse. Die Sätze werden kürzer und die Spannung erfasst den Zuhörer. Anschließend kann dieser sich Shane (da mir der Text nicht vorliegt, kann ich nur raten, wie der Name geschrieben wird) ausführlich, übermittelt über Gestik und Mimik die Gefühle der beiden bis zu seinem dramatischen Tod, nachdem ihr noch einmal den Anfang aufgreift.
    Die Struktur und die Nachricht eures Textes haben mich schon überzeugt, allerdings wollen wir die Leistung der Vorleserin nicht schmälern. Zunächst hat mich das Echo am Anfang fasziniert, genauso wie es mich auch am Ende wieder mit der Nachricht erreichen konnte. Du hast durchgängig in einem angenehmen Tempo und mit einer passenden Betonung gelesen, öfters an richtigen Stellen pausiert, jedoch auch das Geschriebene perfekt in deine Stimme übertragen, wie z.B. beim Wandel, als du lauter und schneller gelesen hast oder am Ende, als du leiser und trauriger klangst. Auf einer solchen Weise die Atmosphäre und die Gefühle im Text umzusetzen, hat mich begeistert, und letztendlich kann ich bis auf den Beginn, der mir ein wenig die Aussage vorwegnahm, nichts an eurer Abgabe kritisieren.
    [subtab=Regenbogenrelativitätstheorie]
    Der Titel hat umgehend meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen, da er relativ komplex und damit auch besonders erscheint (somit fast schon wie die Protagonistin, die sich als besondere Beobachterin sieht), aber auf gewisser Weise auch sinnig erscheint, nachdem man den Text gehört hat. Anfangs fand ich eure Beschreibung und die Charakterisierung der Protagonistin schon mal sehr hilfreich, um mir ein Bild von ihr zu machen. Ich erwartete eine Geschichte mit greifbarer Handlung, allerdings bestand euer Text aus einer Theorie, was ich sehr bedauerte, denn mit hautnahen Beispielen aus der Gegenwart (indem das Mädchen z.B. durch die Stadt läuft und aufgeführte Arten von Menschen in den Massen erkennt) hätte mich diese Theorie wahrscheinlich noch mehr erreicht. So wirkt sie fast schon zu theoretisch und wissenschaftlich, weshalb man als Zuhörer nach einer gewissen Zeit das Interesse verliert. Dennoch zeugt dieser Text von einer guten Beobachtungsgabe des Autors/der Autorin, denn auch ich habe die Arten der Menschen, welche in Bezug zu den Regenbogenfarben gesetzt werden, bereits im Leben auf diese Weise bemerkt.
    Zur Vorleserin kann ich bei dieser Abgabe nicht viel sagen. Du hast deinen Job sehr gut gemacht; betont gelesen, ein angenehmes Tempo gehalten und an den passenden Stellen die Tonlage verändert (Anfang-Hauptteil-Ende), was die Struktur des Textes unterlegt hat.
    Insgesamt gefällt mir eure Abgabe und trotz fehlender Greifbarkeit, hat dieser Text süßen Charme durch Titel, Stimme und einer interessanten, nachvollziehbaren Theorie.
    [subtab=Reue]
    Der Titel ist zu allgemein gefasst, auch wenn die Emotion „Reue“ hier im Vordergrund steht, sollte man immer versuchen, einen individuellen, auf den Text zugeschnittenen Titel zu finden. Dahingegen erweckt der Anfang, welcher direkt ins Geschehen mündet, umgehend meine Aufmerksamkeit. Ihr habt im gesamten Text ausgewogen zwischen Handlung und Gedanken/Gefühle abgewechselt, was ihn in keinem Falle langweilig werden ließ, habt Dialoge mit Gestik und Mimik unterstützt, sodass man sich ein Bild der Situation machen kann, jedoch fehlt mir zur Perfektion dieses Bildes noch die Umgebung und das Aussehen der Charaktere. Man würde gerne wissen, wie der Sohn aussieht, die Oma im Sterbebett und Jonas, wobei dieser nebensächlich ist. Ihr stellt den Besuch des Krankenhauses sehr realistisch da, jedoch fragte ich mich, wie ihr Sohn am Ende so „ruhig“ ohne Zeigen von Trauer Abschied nimmt. Gerade der letzte Satz kommt mir für einen trauernden Sohn, der plötzlich seine Liebe zu seiner Oma wiederfindet doch recht kalt vor.
    Beim Vorlesen ist mir aufgefallen, dass du teilweise sehr monoton gelesen hast, im Gespräch mit Jonas jedoch betonter, allerdings mit durchgehend gleichem Tempo, wobei zum Ende hin wirklich Spannung kurz vor dem Krankenhausbesuch aufkam, daher auch ein betonteres, schnelleres Lesen angebracht gewesen wäre. Des Weiteren hörte ich eine bestimmte „Abgeschnittenheit“ heraus, als seien einzelne Tonstücke zusammengesetzt worden, was man auch an deinem stets variierenden Ton erkennen konnte. Dies irritierte mich persönlich beim Zuhören, sei es nun durch eine Zusammensetzung von Tonstücken oder dir selbst ausgelöst worden.
    Bei eurer Abgabe haben mir besonders das Einbringen von Handlung gefallen und die damit verbundene, simple Demonstration der dominierenden Emotion, wobei ich so manches Manko fand, was das Gesamtwerk störte.
    [subtab=Schmerzliche Begierde]
    Der Titel sagte mir anfangs leider noch nichts und erst am Ende wird deutlich, welches Gefühl im Mittelpunkt stehen soll: die Sucht. Von Beginn bis Ende habt ihr mit umfangreichen Beschreibungen von der Umgebung bis zu den Bewegungen der Charaktere Bilder erzeugen können und die Vorstellung der Geschehnisse erleichtert. Besonders die Gefühle kamen bei mir durch Gedankengänge in Kombination mit passender Gestik und Mimik an. Was mich etwas irritierte, waren jedoch die Ortswechsel, da diese recht zahlreich für eine solch kurze Geschichte auftraten, allerdings war dies vermutlich nicht zu vermeiden. Zur Vorleserin möchte ich sagen, dass du in einem angenehmen Tempo und gut betont vorgelesen hast, jedoch mir ein paar Stellen aufgefallen sind. Zum einen fand ich es herausreißend für einen Zuhörer, dass dieser Ton, welcher diese Beleidigung kaschieren sollte, erschien. Es wäre wahrscheinlich besser gewesen, wenn ihr die Beleidigung herausgelassen hättet. Zum anderen fand ich den Stimmwechsel von Mädchen zu Jungen nicht vollkommen rund, da der Protagonist sich noch eine Nuance wie das Mädchen anhörte.
    Insgesamt aber eine wirklich gelungene Abgabe, die kaum Schwächen aufweist und durch die Übertragung von Gefühlen glänzen kann.
    [subtab=The first cut is the deepest]
    Der Titel des Songs passt aufgrund der Wiederholung, der kleinen Gesangseinlagen am Ende und dem Inhalt schon sehr gut und weckt mein Interesse. Zu Beginn bis Ende merkt man, dass ihr umfangreich, und sogar öfters mit Vergleichen, die Geschehnisse, Bewegungen, Umgebung und die Atmosphäre beschreiben konntet, denn ich konnte mir trotz Einschub von Erinnerungen, die manchmal zwischen der Gegenwart schlecht zu unterscheiden waren, Vorstellungen entwickeln. Die Kommentare der Protagonistin lockern die Geschichte etwas auf, genauso wie die Stimme der Vorleserin.
    Trotz deiner eher süßen/kindlichen Stimme, hast du schon ziemlich betont und ausdrucksvoll gelesen. Teilweise hast du zu stark bei Kommata pausiert, was den Zuhörer etwas herausbrachte und das sonst angenehme Lesetempo unterbrach.
    Insgesamt kann ich jedoch nicht meckern, auch wenn ich andere Abgaben bereits stärker empfand, ist eure Leistung nicht zu schmälern.
    [subtab=Trauerflammenzopf]
    Der Titel hat mein Interesse geweckt, da diese Bezeichnung nicht nur das vorherrschende Gefühl enthält, sondern auch das Mädchen beschreibt, oder vielleicht den Phoenix? Von Beginn bis Ende konnte ich mir zu den Bewegungen, zur Gestik und Mimik ein Bild machen, wobei man speziell sagen muss, dass bei eurer Abgabe auch endlich das Aussehen der Charaktere stärker herauskam. Die Emotionen werden am Ende der Geschichte deutlich, aber auch am Anfang ist ein Stück weit die Trauer zu spüren, welche vielleicht erst noch als Sorge vorliegt, sodass bei eurer Abgabe die ausgewählte Emotion über die Zeit hinweg präsent bleibt. Eine kleine Erklärung zum Phoenix und warum dieser Sterben musste, wäre jedoch für uninformierte Leser über diese mystische Kreatur vermutlich noch essentiell gewesen.
    Zum Vorlesen, was dieses Mal sogar von euch beiden übernommen wurde, sei gesagt, dass du (die Vorleserin) betont und vor allem am Ende ausdrucksvoll gelesen hast. Der Stimmwechsel brachte leider öfters ein Rauschen mit sich und am Ende waren kleine Abbrüche der Aufnahme zu vernehmen, was den Zuhörer herausbringt.
    Sehr bedauerlich, da eure Stimmen und der Ausdruck die Emotionen sehr gut transportieren konnte, allerdings habe ich ansonsten auch nicht viel Kritik.
    [subtab=Un rêve brisé]
    Der französische Titel klingt verzaubernd und seine Bedeutung „gebrochene Träume“ passt zu den Gefühlen der Protagonistin. Ich persönlich empfand euren Text etwas zu allgemein formuliert. Zwar liegt ein konkreter Fall vor, jedoch fehlt die Greifbarkeit einer gegenwärtigen Handlung, etwas Außergedankliches, um die Gefühle illustriert zu empfangen. Ihr habt dafür die Atmosphäre und die Gefühle ausgiebig herausgearbeitet, was auch positiv war, allerdings fehlte auch bei den Charakteren die Konkretheit in Aussehen, besonders beim Jungen.
    Zum Vorlesen sei gesagt, dass man durch das Rauschen von deiner angenehmen Stimme leider abgelenkt wurde. Die Gefühle konntest du sehr gut betonen, besonders die Hoffnungslosigkeit kam mit deiner Stimme deutlich zur Geltung, wenn man sie nicht durch das Rauschen überhörte.
    Insgesamt habt ihr das Thema gut hervorgehoben, nur fehlte mir Greifbarkeit, mehr Information und störte mich das Rauschen.
    [subtab=Wasserversorgung]
    Zunächst bin ich vom Titel beeindruckt, der er nicht nur einfach zum Text passt, sondern so banal und irritierend wirkt, dass er sofort ins Auge fällt. Der Beginn eurer Abgabe erschien mir deplatziert, da ein direkter Einstieg den Effekt, dass der Leser zunächst nachdenken muss, um was es geht, verstärkt hätte. Anfangs habt ihr sehr viel Information und Orte angegeben, was mich persönlich abschreckte, aber anschließend konnte ich die Abgabe dennoch verstehen, besonders aufgrund des Schlusswortes, welches zwar etwas außerhalb des eigentlichen Textes liegt, aber hilfreich war. Durchweg kann ich die Umgebungen der Handlung und deren Atmosphäre dank eurer Beschreibung nachvollziehen, auch wenn diese öfter wechseln. Die Personen werden ebenfalls etwas beschrieben, wobei ich mir noch etwas mehr über den Protagonisten gewünscht hätte, da dieser sich von den anderen in Moral und Sachverständnis abzuheben scheint. Ansonsten werden jedoch die Emotionen (z.B. Frust, Verschlossenheit, Taubheit, etc.) deutlich, vor allem durch die Gedankenwelt des Protagonisten.
    Zum Vorleser kann ich im Prinzip nur wenig sagen. Du hast gut betont gelesen und vor allem passende Pausen eingelegt, deinen Ton je nach Thematik verändert, wobei du manchmal etwas monoton klangst, was aber irgendwie zum Text passte. Ansonsten habe ich jedoch nichts zu bemängeln.
    Insgesamt hat mir eure Abgabe gefallen, da nicht nur das Thema herausspringt und von Bedeutung ist, sondern auch die Emotionen transportiert werden, auch wenn ich manchen Kritikpunkt fand.
    [subtab=Wut]
    Der Titel klang für mich etwas zu allgemein, denn die reine Emotion erweckt noch nicht das Interesse eines Lesers und ich denke, dass ihr euch dort noch einen individuelleren Titel hättet ausdenken können, zumal am Ende nicht nur Wut, sondern auch eine Art Motivationslosigkeit und Erschöpfung zu herrschen scheint. Am Anfang habt ihr durch die Anapher bereits meine Aufmerksamkeit erweckt, allerdings ging mir im Folgenden die gegenwärtige Handlung in Trennung mit den Erinnerungen etwas unter. Die Handlung verläuft etwas schnell und bruchstückartig; vermutlich hätte eine exemplarische Situation einer Sportstunde die Emotionen des Protagonisten besser transportiert als die Erzählungen. Die Gedankenwelt und die Gefühle werden jedoch deutlich.
    Zum Vorleser kann ich nur sagen, dass er den Dialekt nicht hätte verstecken brauchen, da er in manchen Teilen noch herauszuhören war und recht angenehm klang. Du hast betont und in einem angenehmen Tempo gelesen, auch wenn du manchmal stocktest, was aber nicht allzu oft vorkam, sodass man den Worten gut folgen konnte.
    Insgesamt konntet ihr die Gefühle herausarbeiten und auch dem Vorlesen bin ich nicht abgeneigt, allerdings wäre sicherlich noch mehr möglich gewesen.
    [tab=Punkte]Respekt an alle Teilnehmer, die sich getraut haben, ihre Stimme hier preiszugeben und über Emotionen zu schreiben oder diese durch die Stimme zu zeigen, was nicht immer einfach erscheint, vor allem wenn man sich wirklich in fiktive Subjekte hineinversetzt.
    Die Entscheidung fiel mir nicht leicht, wobei sich zwei Abgaben in meinen Augen besonders abheben konnten, während ich andere Abgaben auf ähnlich gutem Niveau sah (so z.B. auch die Abgabe „The first cut is the deepest“, der ich ebenfalls gerne einen Punkt gegeben hätte).
    Letztendlich kam es zu dieser Punkteverteilung:


    3 Punkte: Liebender Hass
    2 Punkte: Schmerzliche Begierde
    1 Punkt: Die Rose, Hoffnungsvoll, Trauerflammenzopf, Regenbogenrelativitätstheorie, Wasserversorgung
    [/tabmenu]

  • [tabmenu]
    [tab=x]
    Jetzt mal auch voten c:
    [tab=I]

    Regenbogenrelativitätstheorie


    Ich muss sagen, dies ist eine der drei Storys die mir am besten gefallen. Auch wenn die Protagonistin sehr selbstsicher und fast schon selbstverliebt rüberkommt, ist sie durch die der Leserin doch sehr sympathisch. Außerdem finde ich die Vergleiche mit den Farben des Regenbogens recht gut zusammengereimt und auch wie sie zueinander stehen. Gerade bei den blauen und grünen. Mich persönlich hätte es noch ein bisschen interessiert wie genau das mit dem Prisma ist, da es mir noch nicht so ganz einleuchtet und da eine bessere Beschreibung nicht fehlen könnte. Ich muss sagen das diese Aufnahme auch eine von der Qualität her ganz gut ist, man hört eigentlich kein Rauschen, was mir sehr gut gefällt. Auch vorgelesen wurde es schön, wobei die Vorleserin gerade am Ende besser wird und vielleicht hätte man dann den Anfang nochmal neu machen können. Weil wenn man erst einmal drin ist, wird das dann auch besser. Alles in allem also eine ganz solide Abgabe in meinen Augen. Allerdings ist die Mikroqualität noch nicht ganz so gut, aber ist für diesen einen Wettbewerb natürlich nicht so schlimm. Falls man sowas aber öfter machen wollte, vielleicht noch bei Gelegenheit mal ein etwas besseres kaufen.


    Trauerflammenzopf


    Hier ist die Qualität des Mikros und gerade auch das Rauschen das ausschlaggebende, was ich hier zu bemängeln habe. Dies zieht nämlich die ganze Aufnahme und auch die Geschichte doch sehr runter. Doch die Geschichte fällt mir sehr gut. Ich mag die Idee und auch der Phönix ist meiner Meinung nach gut als Charakter vor meinem inneren Auge zu sehen gewesen. Auch das ihr Beide vorgelesen habt bekommt einen Pluspunkt von mir, da ich das doch ganz gut finde. So haben Beide gerade auch in der Endabgabe was gutes hörbares beigetragen. Wobei ich auch noch finde das ihr teilweise die Emotionen noch besser hättet rüberbringen können, es klingt alles in allem noch etwas monoton und vorsichtig. Daran merkt man ein bisschen zu sehr wie konzentriert ihr wart. Aber auch diese Abgabe ist recht solide und ich mag sie sehr.


    The first cut is the deepest


    Die Mikroqualität ist hier dann doch auch sehr arg zu bemängeln. Doch das vorgelesen finde ich wirklich sehr süß. Diese Abgabe ist eine der wenigen, wo ich wirklich fand das die Gefühle recht natürlich rüberkommen und nicht zu übertrieben oder zu überzogen. Auch die Pausen sind gut gemacht und ich muss sagen das hat mich dann doch überzeugt dieser Abgabe auch noch Punkte zu geben. Der Text ist ganz schön, auch finde ich es gut wie die Protagonistin ihren Ex-Freund doch recht direkt anspricht, so hat man etwas Bezug dazu. Also haben hier Schreiber und auch Vorleserin einen ganz guten Job gemacht und auch diese Abgabe gefällt mir wirklich gut. Auch den Gesang am Ende finde ich ganz niedlich, auch wenn ich da finde das die Höhen nicht so gut rübergekommen sind. Außerdem hätte man das dann vielleicht ausblenden können, damit es nicht so abrupt endet.
    [tab=II]
    Regenbogenrelativitätstheorie: 5 Punkte
    The first cut is the deepest: 3 Punkte
    Trauerflammenzopf: 2 Punkte
    [tab=III]
    Tut mir leid das ich nur zu den bepunkteten Abgaben etwas geschrieben habe, wer von den Anderen gerne noch ein Feedback haben möchte, kann mich gerne anschreiben. (:
    [/tabmenu]

  • Punktevergabe:
    03: Abgabe 09 Reue
    02: Abgabe 07 Liebender Hass
    02: Abgabe 11 The first cut is the deepest
    02: Abgabe 10 Schmerzliche Begierde
    01: Abgabe 01 A Stranger in Wonderland


    Kommentare:


    A Stranger in Wonderland: Schriftstellerisch gefällt mir diese Abgabe total, die Sprache wurde auf herausragende Weise benutzt und war logisch und verständlich aufgebaut, sodass man auch beim Zuhören gut verfolgen konnte, was geschieht, ohne dass es irgendwie übertrieben einfach oder sprachlich monoton klang.
    So fehlt mir etwas der Bezug zum Bezug - Außer der Tatsache, dass sich die Hauptfigur als nicht zugehörig zu ihrer neuen Welt sieht, fehlt es mir deutlich an Referenzen zur eigentlichen Atmosphäre und dem Gedankengut von Alice im Wunderland, da die Alice aus dem Original sich zwar permanent über die Geschehnisse wundert, deshalb aber nicht in abgrundtiefe Zweifel fällt und dergleichen. Dafür, dass es sich aber von der Farbe so sehr von der Geschichte unterscheidet, auf die bezug genommen wird, wird mir hier aber deutlich zu viel Bezug genommen. Man fragt sich einfach, warum gerade Alice hier zugezogen wurde und warum so viele Referenzen darauf stattfanden.
    Auch verstehe ich das Ende nicht zu 100%, weil die Hauptfigur praktisch bis zum Schluss nicht preisgibt, was sie denn von der ach so schlechten Welt unterscheidet, außer dass sie über einen Haufen Dinge herzieht, die ein anderer genauso gut auch über sie denken könnte, wenn er sie einfach in der U-Bahn sieht oder so. Mir fehlt die Begründung, die sie hat, warum sie sich für was besseres oder besonderes hält, denn so ist nur der Umstand an ihr besonders, dass sie alle anderen für merkwürdig hält, so gesehen gibt es aber einen Haufen Menschen, die so denken.


    Die Rose: Die Sprechstimme ist sehr angenehm und ruhig, das gefiel mir an der Abgabe sehr. Allerdings gab es stellenweise sprachliche Fehler, die einen irgendwie rausgeworfen haben aus der Geschichte. Es wurde auch nicht monoton vorgelesen oder ähnliches, was ebenfalls ein positiver Aspekt ist.
    Auch habe ich letztlich nicht zu 100% verstanden, inwiefern jetzt eine Rose Dornen hat, bzw, was der Grund dafür sein soll. Der Anfang der Geschichte erweckt den Eindruck, dass es eben Zweck der Geschichte ist, zu erklären, warum Rosen Dornen haben, doch aus der Geschichte kann ich die Antwort nicht herauslesen. Hier wäre eine Rahmenbildung sehr angenehm gewesen - zu Beginn wird die Geschichte eingeleitet und eine Frage gestellt, aber am Schluss wird man eher allein gelassen und das, was "außerhalb" des Märchens liegt, wird nicht nochmal aufgegriffen.


    Einsamkeit: Eine gut verständliche, angenehme Erzählstimme, die in einem inneren Monolog über ihre Gefühle berichtet. An sich ist alles durchaus glaubhaft und sinnvoll strukturiert, aber irgendwie ist mit beim Zuhören nicht gelungen, so richtig mit der Figur mitzufühlen, auch wenn ich mich oft an Situationen zurückerinnert fühlte, die ich selbst erlebt hatte. Jedoch kommt in einem solchen berichtenden Monolog selten Spannung auf. So wird man gänzlich im Unklaren gelassen, was sie und ihr Geliebter nun genau mit einander gemacht haben, welcher Natur ihre Beziehung war. Auch werde keine wirklichen Hauptfiguren charakterisiert, sodass das alles für mich eher weniger wie eine Geschichte wirkt, eher wie eine Schilderung.


    Emotionslos: Oha, eine solche Geschichte habe ich bisher echt noch nicht gehört/gelesen. War ja wohl nur eine Frage der Zeit, bis man sich auch in Geschichten nicht mehr von Angesicht zu Angesicht trifft, fand es aber ziemlich interessant.
    Da die Geschichte eine Momentaufnahme aus dem Leben der beiden Personen darstellt, wird über deren Vergangenheit so gut wie gar nicht berichtet, sodass vor allem die Emotionslosigkeit des Kerls irgendwie in der Luft schwebt, da man nicht so richtig erfährt, was es damit eigentlich genau auf sich hat, zumal er ja doch Gefühle zu haben scheint (?).


    Ende: Wieder eine Abgabe, die eher einem inneren Monolog gleicht als einer Geschichte. Sprachlich und stilistisch gefällt mir die Abgabe ganz gut, die Tonqualität ist zwar nicht herausragend aber alles ist gut verständlich, es wird deutlich gesprochen und die Gedanken sind ganz gut nachzuvollziehen. Allerdings kommt in der Geschichte durch den Schilderungscharakter nur wenig Spannung auf - das zentrale Ereignis hat praktisch bereits stattgefunden und nun findet die Reflexion darüber statt.
    So kann man der Sache zwar recht gut folgen, aber wird nicht tatsächlich mitgerissen und es ist nicht so leicht, mit dem Hauptcharakter zu sympathisieren und mitzufühlen.


    Hoffnungsvoll: Eine sehr grüblerische und recht theoretische Geschichte, deren Hauptteil aus einer vagen Beschreibung von Gefühlen besteht. Somit wurde das Thema schonmal gut erfasst, wobei mir etwas der Grund für die Gefühle fehlt, die die Hauptperson hat. Wieso denkt der Chaakter über so etwas nach? Wieso bezieht er die schlechten Ereignisse, die im Buch beschrieben werden auf sein eigenes Leben? Das alles wirkt sehr abstrakt und deswegen fiel es mir beim ersten Hören ziemlich schwer, genau auszumachen, worum es konkret geht. Und auch jetzt bin ich mir nicht ganz sicher darüber. Es werden viele negative Aussagen über das Leben getroffen, die sich dann im Laufe der Geschichte ins Positive wenden, ohne dass dabei konkrete Beispiele oder ein Grund für die Stimmung geliefert wird.
    Dass dann der Falter auftaucht und plötzlichd as positive hervorruft, finde ich zunächst grundsätzlich nachvollziehbar, aber gleichzeitig weiß ich nicht, wie der Charakter daraufhin sofort dazu kommt, seine ganze Lebenssicht innerhalb von ein paar Sätzen vollkommen zu ändern. Ich meine, es hätte durchaus noch ein wenig brauchen können - was genau hat den Schmetterling so besonders gemacht? Wie genau kam er zu der Einsicht, dass das Leben nicht schlecht ist? Was hat ihn so inspiriert? So wirkt das irgendwie etwas schlecht nachvollziehbar für mich. Sprachlich und stilistisch war die Abgabe gut, auch wenn manche Wendungen leicht klobig wirkten und deshalb nicht sofort verständlich waren.
    Die Aufnahme selber ist von guter Qualität und die Stimme ist gut verständlich und klar. Schade nur, dass auch später, in dem Teil, wo die positiven Gedanken aufkamen, die traurige Stimmung zu hören bleibt, ich hätte es durchaus schön gefunden, wenn der neue Lebensgeist auch in einem euphorischeren Klang veräußert worden wäre.


    Liebender Hass: Wow, aufnahmetechnisch ist diese Abgabe wirklich klasse, Respekt! Die Stimme ist toll und die Emotionen werden super rübergebracht. Variation ist vorhanden und auch Stimmeffekte wurden sinnvoll und inhaltsbezogen eingesetzt.
    Die Geschichte selber gefällt mir auch. Stilistisch ist sie durchaus im oberen Bereich. Allerdings finde ich sie stellenweise etwas zu introspekkiv, da ein großer Teil der Geschichte die Emotionen der Figur schildert, anstelle die daraus resultierenden Handlungen zu erläutern. Es gibt wenig direkte Rede, auch hätte man durchaus gut beschreiben können, wie sie die Rache letztlich ausübt, und inwiefern ihr das helfen wird, oder aber der Moment, wo die Verletzung stattfindet. So gesetzt wirkt die Handlung irgendwie etwas zwischen Tür und Angel, weil man von dem, was die Figuren wirklich ausmacht, nicht viel mitbekommt, da keine wensentliche (in die tat umgesetzte) Entscheidung stattfindet.
    Die Rahmenhandlung mit der Erörterung von Hass und Liebe zu Beginn und Ende finde ich eine schöne Idee, auch wenn ich dem Gedankengut nicht zu 100% zustimme und finde, dass man es sich da etwas einfach macht. Auch bin ich nicht sicher, ob die aufgezeigte Handlung wirklich dem entspricht, was vorher und nachher darüber gesagt wurde.


    Regenbogenrelativitätstheorie: Irgendwie fällt es mir schwer, die Hauptfigur sympathisch zu finden. Die Geschichte ist sehr intransparent geschrieben, weil alles theoretisch gehalten ist und bis auf den Anfang praktisch gar keine Handlung stattfindet. Viel eher werden die verschiedenen Typen von Leuten in ihrer Umgebung von ihr beschrieben, und zwar auf ziemlich oberflächliche Weise, was ich recht schade finde. Die hauptperson hält sich offensichtlich für was besseres, aber aus der Geschichte wird mir keine Legitimation dafür ersichtlich, viel eher kommt es mir nur arrogant vor. Auch dass sie am Ende sagt, sie würde als Prisma die Leute in ihrer Umgebung "brechen", ist mir irgendwie ziemlich unsympathisch, da ich damit ziemlich negative Dinge verbinde.
    Die Umsetzung gefällt mir ganz gut, es gibt praktisch überhaupt kein Rauschen, die Stimme ist zwar sehr hoch, aber dennoch gut verständlich und angenehm. Manchmal hätte durchaus flüssiger gelesen werden können und der Inhalt etwas mehr mit der Stimme verbunden werden.


    Reue: Diese Abgabe finde ich echt ziemlich gut. Es fällt leicht, mit dem Hauptcharakter mitzufühlen, die Geschichte ist mitreißend und hat einen guten Bezug zum Thema des Wettbewerbs. Zwar ist sie allgemein recht einfach gehalten und druchaus vorhersehbar, aber es gefällt mir, wie hier das Wesentliche eben durch die Handlungen der Charaktere und durch Dialoge ausgedrückt wird.
    Aufgefallen ist mir, wie die Großmutter hier permanent als "Großmutter" bezeichnet wurde. Man merkt durch die Art, wie der Hauptcharakter redet, und auch weil er es selber zugibt, dass er sie wirklich liebt - warum redet er dann so distanziert von ihr?
    Ich mochte den Umstand, wie sofort Spannung aufkam, als er das Telefon weggedrückt hat. Das fand ich echt gut, da man gehofft hatte, dass alles nochmal ein positives Ende nimmt, was aber leider nicht der Fall war.
    Stilistisch ist die Geschichte ausbaufähig und der Vorleser hätte beim Vorlesen durchaus noch etwas mehr mit der Stimme spielen können, aber dennoch konnte man gut folgen und ich hatte sofort klare Bilder vor Augen, während ich zugehört habe.


    Schmerzliche Begierde: Einer Abgabe, deren Handlung man ziemlich gut beim zuhören folgen konnte. Der Charakter der Haupterson ist mir durchaus sympathisch, und im Mittelteil mochte ich den Humor, der aufkam, das ist bisher die erste Geschichte, die überhaupt sich daran versucht, sowas einfließen zu lassen, und das bei einem ziemlich schwierigen Thema. Die Freundschaft zwischen beiden wurde wirklich ziemlich lebhaft und interessant gestaltet und aufgezeigt, die Charakterisierung findet trotz der geringen Wortzahl in ausreichendem Maße statt und gefällt mir, da viele Momente auftreten, die zur Entfaltung der Persönlichkeiten der beiden beitragen.
    Etwas irritiert war ich dadurch, dass die männliche Hauptperson von einer Frau gelesen wurde, und dann das kleine Mädchen von einem Mann. Das hat etwas Verwirrung ausgelöst, vor allem dann später. Das ganze kam durch die ich-Perspektive auf, aus der die geschichte zwar durchaus einen guten Teil der Atmosphäre bezieht, aber die verwirrung wäre wohl kleiner ausgefallen, wenn das ganze aus Er/Sie-Perspektive heraus geschrieben worden wäre.


    The first cut is the deepest: Wow, diese Abgabe ist wirklich verdammt niedlich. Zunächst mal kann ich es natürlich überhaupt nicht unterschreiben, Leute aufzufordern, sich zu schneiden, um einen Serotonin-Kick zu bekommen, aber das mal nur vorweg. Ansonsten gefiel mir diese Abgabe, die ja auch eher einem Innteren Monolog glich als einer Geschichte, nur fand ich das hier recht angenehm gelöst, da die Gefühle aufkamen, als sie ihrem Freund erst begegnet, was durchaus nachvollziehbar ist.
    Stilistisch und sprachlich sind nur kleine Fehler da, die man verzeihen kann. Während sie an ihrem Ex vorbeigegangen ist, fiel es mir etwas schwer, der Sache zu Folgen - und zu erkennen, ob sie nun tatsächlich mit einander reden oder nicht.


    Un rêve brisé: Eine Abgabe mit einer wirklich sehr verblümten Sprache. Stellenweise fand ich das sogar zu überladen, obwohl ich eigentlich ein Freund von sowas bin, denn es erschwerte, vor allem durch das schnelle Vorlesen, die Nachvollziehbarkeit. Auch hätte mit der Stimme durchaus mehr gespielt werden können, beispielsweise durch den Ausdruck aufkeimender Wut bei bestimmten Sätzen oder Äußerung von Trotz.
    Zusammenfassend finde ich, dass man die Gefühle der Frau auch durchaus glaubhaft und mitreißend in einer etwas einfacheren Sprache hätte darstellen können, was der Tatsache, dass es ja vorgelesen wird, in die Hände spielen würde. Auch hat hier eindeutig der Innere Monolog überhang und es fehlt irgendwie an eigentlicher Handlung. Trotzdem möchte ich den Stil loben, auch wenn er vielleicht nicht zu 100% gepasst hat, denn da waren einige wirklich kreative Wendungen dabei!


    Wasserversorgung: An sich gefällt mir die Geschichte gut, und es ist eine schöne Abwechslung, eine geschichte mit explizitem historischem Hintergrund zu hören. Allerdings birgt sowas auch die gefahr, dass die eigentliche Handlung hinter den geschichtlichen Daten zurücktritt, und so fand ich vor allem zu Beginn, bei der Rekapitulation der Ereignisse, dass hier zu wenig Handlung passiert ist. Auch wurde leider nur recht wenig mit der Stimme gespielt, sodass es mit der Zeit ein wenig monoton wirkt und das Folgen erschwert wurde. Dennoch merkt man, dass die Geschichte stilistisch recht gut geschrieben wurde und man konnte durch die klarheit der Sprache auch recht gut dem geschehen folgen, wobei vor allem die Erläuterung am Ende in meinen Augen nochmal zum Verständnis deutlich beigetragen hat.


    Wut: Ein gut nachvollziehbarer, leicht zu folgender innerer Monolog. Es wurde auf angenehme Weise mit der Stimmlage gespielt, sodass es nicht monoton klang, wobei ich mir bei der Thematik Wut doch gewünscht oder viel mehr erhofft hatte, dass da schonmal ein zorniger Ausruf getätigt wird oder auch tatsächlich Wut in der Stimme mitspielt, doch in der Abgabe hörte man eher Frust und Resignation heraus als ersteres, was ich recht schade fand. ich frage mich lediglich, ob der Titel "Wut" wirklich so gut passt, da hier ja wirklich eine spezielle Thematik ausgesucht wurde, die nicht per se mit Wut in Verbindung gebracht wird. Das wirkt deswegen für mich eher wie so etwas wie ein Alleweltstitel, der nicht unbedingt in konkretem Zusammenhang mit der Geschichte steht, sondern genauso gut auch der Titel von vielen anderen geschichten hätte sein können. Hier hätte man meiner Meinung nach gut damit punkten können, einen passenden Titel zu dieser bestimmten Thematik auszuwählen.

  • [tabmenu]
    [tab=Informationen]

    Der Vote ist hiermit offiziell beendet! Ich danke den Usern, die noch ihre Stimmen vergeben haben.
    Die Siegerehrung folgt dann Mittwoch Abend in diesem Thema!


    [tab=Vorwort]
    Ich möchte mich hier nochmal für die zahlreichen Einreichungen und die Mühe der Teilnehmer bedanken. Hätte nicht erwartet, dass es so viele Teilnehmer geben wird, die auch tatsächlich bis zur Deadline ihre Werke abgeben. Der Wettbewerb kostete Mühe und Zeit, was ich als Teilnehmerin auch hautnah erleben konnte. Dementsprechend nochmal ein Dankeschön an diese Mühe ♥


    Wie manche es vielleicht aus dem Fanfiction-Bereich von mir kennen, gebe ich eine kleine Übersicht von Aspekten vor, nach denen ich bewerte. Natürlich sind es dann nicht nur diese Dinge; es fließen immer wieder auch andere Sachen mit rein, allen voran die subjektive Wahrnehmung. Um den ganzen eine Vergleichsbasis und Nachvollziehbarkeit zu geben, achte ich aber vor allem auf folgendes:
    Als Basis haben wir natürlich den Text. Gute Formulierungen, großer Wortschatz und Stilmittel sind auch hier wichtig. Zudem sollte der Text natürlich zum Vorlesen geeignet sein. Ein langweiliger Sachtext ist es ja auch weniger, als ein Mädchen oder eine spannende Geschichte.
    Auch die Kreativität, die Idee, hinter dem Text sollte zusagen. Typische Geschichten, wie man sie immer wieder hört, prägen sich nicht so gut ein, wie originelles.
    Beim Vorlesen ist die Betonung sehr wichtig. Erst einmal, wird richtig betont bei Satzzeichen? Korrekt gelesen? Dann natürlich, ob monoton oder lebhaft vorgetragen wir.
    Wichtig sind mir auch die richtigen Pausen und Geschwindigkeit. Viele mögen nicht darauf achten, aber eine Geschichte wirkt gleich anders, wenn man an den richtigen Stellen eine Pause anlegt und an den passenden Stellen mal langsamer, mal schneller liest. Insgesamt sollte die Geschichte natürlich auch nicht gehetzt wirken. Dem Zuhörer sollte eine Chance gelassen werden, eine Atmosphäre zu entwickeln.
    Allgemein ist der Themenbezug zu "Emotionen" relevant, sowohl in Textform als auch beim Vorlesen. Da es gerade um Gefühle geht, sollten nicht nur die Worte davon berichten, sondern das auch durch das Vorlesen rübergebracht werden. Ansonsten ist eine erträgliche Qualität natürlich auch erwünscht.


    Nebenbei möchte ich anmerken, dass mein Vote nicht gewertet wird, da ich als Leiterin ausgeschlossen bin. Näheres im Tab [Vote].
    Viel Spaß beim Lesen :3


    [tab=Kommentare]
    [subtab=Abgabe 01]
    A Stranger in Wonderland


    Ich finde bei diesem Text die verwendete Metapher bzw. den Vergleich wirklich schön. Einen bekannten Klassiker zu verwenden und darauf aufbauend eine eigene Interpretation zu schreiben, ist eine gute Idee. Der innere Konflikt ist interessant aufgebaut und steigert sich auch zum Ende hin. Auch die Form des inneren Monologs ist gut getroffen, da man trotzdem noch in die Handlung und die Umwelt des Protagonisten integriert wird. Einige Formulierungen fand ich wirklich klasse und die "direkte Rede" bzw. die Gedanken sind auch abwechslungsreich mit kurzen und langen Sätzen dargestellt worden. Was auch dem Leser zugute kam, denn dadurch konnte man gut betont lesen.
    Das hat der Vorleser auch genutzt, wie ich finde. Die Emotionen und Gedanken wurden wunderbar rübergebracht und man konnte auch den Ärger und die leichte Verzweiflung spüren. An manchen Stellen, grad am Anfang, war es leider etwas zu undeutlich gelesen, weswegen ich Probleme hatte alles genau zu verstehen.
    Ich finde das Thema recht gut getroffen. Für mich persönlich kommen hier Dinge wie Gleichgültigkeit, Ärger und auch Lebensdrang zum Vorschein. Insgesamt schön geschrieben und erzählt. Die "graue Atmosphäre" ist euch gelungen.


    [subtab=Abgabe 02]
    Die Rose


    Die Geschichte hat wirklich einen sehr märchenhaften Touch, was mir zusagt. Auch die idee dahinter, die Bedeutung der Rosen und Dornen so zu erklären, ist wirklich mal originell. Am Stil des Autors kann man nicht meckern; es wurden passend für ein Märchen Wörter verwendet, die den Flair unterstützen.
    Der Vorleser hat mir das Gefühl vermittelt vor einer Gruppe Kinder vorzulesen. Nicht nur, weil die Geschichte märchenhaft ist, sondern auch, weil es wirklich typisch "überbetont" wurde. Was ich auch nicht negativ meine. Finde, sowas würde sich echt super machen in einer Bibliothek, wenn Lesestunde ist. Und ich liebe es, wie der Engel gelesen wird, so unglaublich hinterlistig die Stimme. Obwohl ich auch sagen muss, dass das für mich etwas unerwartet kam, weil Engel und hinterlistig? Hatte da eher eine Hexe im Kopf, lol.
    Etwas schade fand ich die Abhandlung des Themas. Es wurde zwar Liebe und auch etwas Neid behandelt, jedoch schwerpunktmäßig durch die Geschichte selber. Der Vorleser hatte nicht ganz so viel Chancen mit seiner Stimme diese Emotionen auszudrücken. Was natürlich nicht ausschließt, dass es super betont und lebhaft gelesen wurde. Aber es war halt eine reine "Erzählung" bei der, der Erzähler nicht selber mitgefühlt hat. Ich hoffe man kann mir folgen ...
    Aber insgesamt sehr kreativ geschrieben, unglaublich toll gelesen.


    [subtab=Abgabe 03]
    Einsamkeit


    Für eine "Erzählung" ist der Text gut geschrieben. Muss aber zugeben, dass der Inhalt an Kreativität erblasst, wenn man ihn mit anderen Einreichungen vergleicht. Die Geschichte von Einsamkeit und dem Finden einer Liebe ist doch sehr bekannt. Die Idee ist trotzdem nicht schlecht und es wurde versucht die Entwicklung vom einsamen Menschen, über das Kennenlernen zum Verliebtsein zu beschreiben. Mir ging es gegen Ende dann etwas zu schnell und chaotisch. Dadurch kommen die einzelnen Abschnitte etwas kurz. Sehr gut gefallen hat mir aber der Einleitungstext mit der Beschreibung dieser "Einsamkeit".
    Letzteres nicht nur als Text, sondern auch beim Vorleser. Es klar wirklich toll. Wobei ich sagen muss, dass der Vorleser die ganze Zeit über schön betont gelesen hatte, weswegen es nie langweilig wurde. Einziges Makel war die Geschwindigkeit. Man hätte sich etwas mehr Zeit lassen können beim Lesen.
    Emotionen wurden hier zwar behandelt, aber eher leicht angeschnitten ohne viel Tiefgang. Also durchaus Potential da, das leider nicht ganz genutzt wurde.


    [subtab=Abgabe 04]
    Emotionslos


    Eine Liebesgeschichte, die aber mal etwas anders abläuft. Das Ende sagt mir irgendwie zu, obwohl es ein leicht seltsames "Happy End" ist. Hervorzuheben ist hier aber definitiv der Wechsel, der Perspektiven. Meiner Meinung nach wirklich toll gelungen. Grad auch dauernd die Betonung von "Er" und "Sie", gibt den beiden Perspektiven auch noch einen Hauch von Antithese, die man auch in der Persönlichkeit der beiden wiederfindet.
    Etwas kompliziert wurde es aber dadurch für den Vorleser. An manchen Stellen erfolgt der Wechsel doch etwas verwirrend, da hier teilweise zu schnell gelesen wird. Mehr Pausen wären schön gewesen. Ruhig trauen; es wirkt gar nicht so seltsam, wie man denkt. Beim betonten Sprechen, reagiert das Mikro teilweise sehr empfindlich, was etwas ablenkt. Davon abgesehen wurde aber gut gesprochen.
    Die behandelten Emotionen hier für mich, sind Bindungsangst und eine gewisse Gleichgültigkeit und Unsicherheit. Der Text hat es ganz gut rübergebracht, auch der Vorleser war nicht schlecht. trotzdem wirkt es etwas oberflächlich behandelt.


    [subtab=Abgabe 05]
    Ende


    Ich finde es wirklich gelungen, wie der Autor hier die Gedanken niederschreibt. Der Text spielt teilweise wundervoll mit Worten und drückt Gedanken realistisch aus. Mal knapp und abgebrochen, mal ausgeführt und nachdenklich. Finde auch, dass hier durchaus eine Entwicklung zu beobachten ist, die sich Richtung Akzeptanz bewegt, während am Anfang erst noch viele Fragen und Unverständnis stehen. Finde es auch toll, dass hier das Thema Suizid nicht vom Betroffenen selber beschrieben wurde, sondern aus der Perspektive eines "Verbliebenen".
    Die emotionale Entwicklung im Text, spiegelt sich auch beim Vorleser wider. Insgesamt liest er sehr ruhig, am Anfang auch erschöpft durch die Gedanken. Grad wo sich die Fragen gestellt werden und das Geschehene erstmal verarbeitet, wirkt das wirklich passend. Etwa nach der dritten Minute, wäre etwas mehr Emotion ganz gut gewesen, da dort eigentlich inhaltlich ein Part kommt, der etwas Ärger oder gar Wut ausdrückt. Da wirkt die ruhige Stimme doch etwas zu gleichgültig. Gegen Ende wird es hingegen wieder passend, da diese Akzeptanz beim Vorlesen zum Ausdruck kommt.
    Am Ende ein schöner Abschluss durch den Song, was ich wiederum doch originell finde. Schön (aber kein Muss) wäre es auch gewesen, wenn es gegen Ende leise "ausklingt". Insgesamt ein schwieriges Thema, das recht gut in ihrer Traurigkeit rübergebracht wurde.


    [subtab=Abgabe 06]
    Hoffnungsvoll


    Der text hebt sich durch wirklich tolle Metaphern hervor. Gerade dann mit dem Auftreten des Schmetterlings, finde ich die Beschreibungen wirklich schön uns dort detailliert, wo es gerade passt. Besonders hängen geblieben ist mir die Stelle, wo der Schmetterling weiterfliegt und seinen "neuen Platz in der großen weiten Welt" findet. Diese Symbolik ist wirklich schön. Die Depression finde ich teilweise stark abstrakt dargestellt, weswegen ich am Anfang etwas Probleme hatte richtig zu folgen. Und so schön ich auch das Schmetterlingssymbol finde, aber der Übergang von den negativen Gedanken zu den positiven, verlief mir dann doch etwas arg schnell. Kann das nicht ganz nachvollziehen, wenn ich mich in die Lage versetze ^^"
    Der Vorleser hat einen echt süßen Dialekt :x Muss ich einfach erwähnen, haha. Ich finde, es wurde sehr begeistert gelesen, wobei es manchmal dazu abdriftete, dass weniger auf die Emotionen geachtet wurde und mehr auf das Vorlesen selber. Der Text klang teilweise eher belehrend. Es ist auch leider ein auffälliges Rauschen vorhanden.
    Das Thema wurde aber gut getroffen, wenn ich mir auch beim Lesen mehr Emotionen gewünscht hätte. Trotzdem war es auch angenehm zum Anhören, da der Vorleser sich merklich Mühe gegeben hat lebendig vorzutragen.


    [subtab=Abgabe 07]
    Liebender Hass


    Die erste Aufnahme, die ich erhalten hatte ♥ Und mir war von Anfang an so klar, dass das ein Favorit im Wettbewerb wird. Eine eigentlich schlichte Geschichte, wo nicht allzu viel passiert. Jedoch wurde diese wortgewandt verfasst und durch die Gedankeneinschübe, sowie Einleitung und Schluss, richtig aufgewertet. Die verwendeten Metaphern sind toll (z. B. der Vergleich mit der Porzellanfigur) oder auch die Beschreibung des Zustands am Anfang. In der Einleitung haben wir echt tolle Antithesen, die das Gefühl "Liebe" gut umschreiben. Auch die Erzählperspektive ist hier gut gewählt.
    Das Vorlesen hier ist von Anfang bis Ende wirklich super dargebracht. Richtig betont, passend Pausen gesetzt, Emotionen rübergebracht, und vor allem die direkte Rede äußerst gut hingekriegt. Der eingebaute Echoeffekt unterstützt das alles auch wunderbar. Ansonsten ist die Aufnahme auch perfekt sauber, was die Qualität anbelangt.
    Insgesamt ist das Thema toll getroffen. Und obwohl Liebe jetzt nicht unbedingt die originellste Idee ist, wurde es hier unglaublich gut verpackt, mit Hass kombiniert und gerade auch durch Einleitung und Schluss, toll serviert. Kann man nur loben dafür.


    [subtab=Abgabe 08]
    Regenbogenrelativitätstheorie


    Da schlägt doch einem gleich der Titel entgegen. Eye-catchy auf jeden Fall, weswegen das Video teilweise mehr Klicks hat als andere. Die Geschichte ist eine große Metapher und ich finde die Sichtweise eigentlich sehr interessant. Durchaus deterministisch, aber aus der Sicht einer "arroganten" Person doch nachvollziehbar. Ich mag den Text aufgrund seiner Wortwahl sehr, da ich sie wirklich als vielseitig erachte und es den ganzen Text "bunt" macht, was wiederum zum Inhalt passt. Vor allem aber das Ende spricht mich sehr an, der Abschluss, der das arrogante Bild etwas bricht und nachdenken lässt.
    Der Vorleser bietet eine interessante Kombination zwischen Stimme und Arroganz im Text, lol. Klingt doch sehr sanft, aber dadurch kommt eine gewisse Naivität zustande, die der Geschichte wieder einen völlig anderen Flair gibt, als wenn man es für sich als text lesen würde. Finde es durchaus gut betont, teilweise "kalt" erklärt, was gut zum Text passt. An manchen Stellen hätte ich mir aber mehr Kraft gewünscht bzw. Emotion.
    Das Thema wurde hier vielfältig abgehandelt, durch die Beschreibung unterschiedlichster Emotionen. Beim Vorlesen kamen die leider nicht ganz so zur Geltung, weil es mehr im "Erzählstil" gehalten war.


    [subtab=Abgabe 09]
    Reue


    Mich fasziniert es an dieser Abgabe textmäßig, dass hier eigentlich viel inhaltlich reingepackt wurde, ohne dass es überfüllt oder langgezogen wirkt. Das nötigste ist drin, um ein klares Bild der Situation zu schaffen, und die Übergänge in die einzelnen inhaltlichen Abschnitte sind fließend und wirken nicht abgehakt. Schöne Wortwahl, die zur Geschichte gut passt.
    Der Vorleser liest hier eigentlich gut betont. Einziges Makel sind die direkten Reden, wo dann doch wieder zu ruhig gesprochen wird, obwohl Emotionen verlangt werden. Zum Beispiel gleich der einleitende Satz. Teilweise war es dann schwierig sofort mitzukriegen, dass es sich gerade um eine direkte Rede handelt. Mehr Pausen zwischen erzählen und direkter Rede, würde da helfen.
    Ansonsten ein sehr trauriges Thema genommen, das leider oft im Alltag so zu finden ist. Das unerwartete erwartet man ja nicht ... Verschiedene Emotionen eingepackt, wobei die wichtigste natürlich, die im Titel schon erwähnt wird, am Ende nochmal einen Schwerpunkt legt.


    [subtab=Abgabe 10]
    Schmerzliche Begierde


    Ein sehr schöner Text mir wirklich tollen Beschreibungen, die gleich Bilder im Kopf hervorgerufen haben. Manchmal fand ich es zwar etwas klischeelastig, wie zum Beispiel das kleine Mädchen, aber dennoch wurde die Thematik seriös rübergebracht. Krönender Abschluss ist wohl das Ende, das durch die Auflösung der ganzen Geschichte nochmal irgendwie mehr Hintergrund und Substanz verleiht. Dadurch wird auch ein weiteres Thema mit einbezogen, ohne das vorherige zu zerstören.
    Das Vorlesen war sehr lebendig, schön betont. hat einfach Spaß gemacht zuzuhören. Fand es auch sehr schön, wie die direkten Reden eingebaut wurden. Manchmal fand ich es zwar etwas gekünstelt, aber eigentlich alles in einem auch sehr gut betont und Emotionen rübergebracht.
    Extra erwähnen muss man hier die Qualität und den Umgang mit der Aufnahme, weil das auch einfach super war. Grad das Rumgeschreie am Anfang, die Erinnerung an die Täter, hat mir super gefallen. Auch das Thema wurde hier aus einer interessanten Perspektive getroffen. Obwohl während der Geschichte keine richtige Emotion hervorgeht, wird durch das Ende einfach ein unglaublich guter Treffer gelandet. Finde ich sehr elegant gelöst.


    [subtab=Abgabe 11]
    The first cut is the deepest


    Ich mag die Umschreibungen in diesem Text sehr gerne. Auch die Ausdrucksweise, weil sie einfach so super passt. Kann es gar nicht richtig erklären, aber irgendwie ist für mich der Text in sich sehr stimmig, was Inhalt und Ausdruck anbelangt. Das einzige was mich stört, ist das Ende. Für meinen Geschmack etwas zu stark ins happy End gedrängt. Aber ist wohl jedem selbst überlassen, wie man das findet.
    Und du meine Güte, wie ich mich in diese Stimme verliebt habe, lol. Einfach diese Art zu sprechen, die Betonung, die Stimme selber ♥ Würde gerne mehr hören. Der Vorleser liest hier auch gut betont und sehr abwechslungsreich. Die Emotionen kommen zutage, selbst wenn es nur ein kurzer Aufwall von ärger ist oder Verachtung. Auch die Gesangseinlage am Ende klingt wirklich gut und wie schon bei Abgabe 5 erwähnt, finde ich so ein Ende echt schön. Hier ergibt sich dann auch noch ein Kreis zum Titel und Inhalt der Geschichte.
    Das Thema Emotionen wurde beachtet, wenn auch eher durch das Aufkommen verschiedener kurzfristiger Emotionen, grad beim Lesen. Das Titelthema selber, wurde nicht so dramatisch und tiefgehend behandelt, was hier aber keinen Schaden anrichtet, weil ich es gerade so realistischer fand.


    [subtab=Abgabe 12]
    Trauerflammenzopf


    Was ist das fürn Mist :< Jedenfalls war mein Gedanke beim Lesen, dass ich eher eine Gute-Nacht-Geschichte vorlese, weswegen ich wirklich etwas zur Monotonie abgedriftet bin. Vielleicht nehm ich das mal nochmal auf und versuch die Kritik umzusetzen ^^ Die Übergänge sind leider bemerkbar, weil meine Aufnahmen zuerst qualitativ schlechter waren als Aprikoses :x Meine Schuld also, gomen. Beim anpassen ist dann dieses Endergebnis rausgekommen (vorher war es schlimmer XD).
    Da ich das gefragt wurde, einmal hier: In der Fantasywelt unserer Geschichte kann ein Phönix dadurch sterben, dass man das Amulett mit der Haut berührt oder es mit Wasser in Berührung kommt. Der einzige Weg mit dem dieses Wesen den Tod finden kann, da es an das Amulett gebunden ist. Ich weiß "ist halt so" will man als Begründung nicht hinnehmen, aber grad bei derartigen kurzen Erzählungen, muss man leider minimalistsich sein. Wir dachte eigentlich, dass diese Verbindung inhaltlich rüberkommt.


    [subtab=Abgabe 13]
    Un rêve brisé


    Wieder Liebe als Oberthematik, hier auch mit Trennungsschmerz verbunden. Fand die Geschichte nicht schlecht erzählt, wobei es für mich teilweise chaotisch war und ich nicht immer so recht folgen konnte. Vielleicht hätte man das ruhig noch ausbauen können; ich gehe mal davon aus, dass man nicht ganz so nah an der Wortgrenze war.
    Beim Vorlesen stört das Rauschen hier einfach unglaublich, was schade ist, denn was man hört, klingt eigentlich recht gut. Ab und zu hört man leider auch nicht alles deutlich, wenn der Vorleser leiser wird, da hier auch die Qualität ihre Nachteile zeigt. Wie bei einer anderen Einreichung, hatte ich auch hier das Gefühl, dass man etwas durch den Text hetzt. Ruhig mehr Zeit beim Vorlesen lassen. Die Betonung war wiederum ziemlich gut.
    Das Thema wurde gut getroffen, wenn auch leider viel Potential durch die Aufnahmequalität verloren gegangen ist.


    [subtab=Abgabe 14]
    Wasserversorgung


    Ein tolles Thema, wobei das toll sich hier natürlich auf die Originalität bezieht. Inhaltlich schwierig, was hier aber gut gemeistert wurde. Finde die Wortwahl und den Schreibstil wirklich passend, sodass der Inhalt gut unterstützt wird und nicht lächerlich oder künstlich dramatisiert wirkt. Viel aktive Handlung gibt es hier nicht, jedoch fällt das kaum auf. Man befindet sich recht schnell in der Geschichte, wobei es manchmal doch etwas zu trocken wird.
    Der Vorleser ist sehr ruhig, was allgemein gut passt, jedoch geht an manchen Stellen die Betonung dadurch verloren. Persönlich haben mir die direkten Reden gut gefallen, waren echt schön gesprochen. Was mir aufgefallen ist, war irgendwie der Tonwechsel um 6 Minuten rum, lol. Klang plötzlich etwas anders als vorher. Sehr gut hat mir am Ende dann noch die Referenz gefallen, an sowas denkt auch nicht jeder.
    Das Thema wurde sehr subtil, aber wirksam umgesetzt. Bringt mehr zum Nachdenken, leider hier weniger zum sofortigem Mitfühlen. Das Lesen leidet etwas an der "Seriosität" des Themas, da es hier auch etwas unpassend gewesen wäre, zu emotional zu schreiben.


    [subtab=Abgabe 15]
    Wut


    Ich liebe die Einleitung hier mit dieser Wiederholung. Super Einstieg in meinen Augen. Insgesamt ist dieser innere Monolog auch gut umgesetzt worden, sowohl inhaltlich als auch sprachlich. Das einzige, das mir auffällt ist, dass hier der Text eher Ärger und ein wenig Resignation ausdrückt, weniger aber wirkliche Wut. Was natürlich im Hinblick auf den Titel schade ist. Das Ende finde ich interessant offen, wenn auch dadurch etwas verwirrend.
    Auch hier habe ich am Vorleser nicht viel zu bemängeln. An manchen Stellen reicht die Betonung, die Stimme, nicht ganz aus, aber ansonsten wurde abwechslungsreich gelesen und keinesfalls monoton. Auch der Leser scheint weniger Wut und mehr Ärger rübergebracht zu haben, jedenfalls gab es keine Momente, wo man das Gefühl hatte der Protagonist ist wirklich wütend. Trotzdem lebendig gelesen und den Text gut dargestellt.
    Das Thema wurde recht gut getroffen, Emotionen kamen vor, auch wenn der Leser etwas deutlicher hätte werden können.


    [subtab=Gastbeitrag]
    Der Kirschbaum


    Der Gastbeitrag darf natürlich nicht fehlen. Die Idee hier gefällt mir wirklich gut, hätte für einen Vorleser sicherlich sehr interessant werden können. Vor allem haben wir hier auch durchaus positive Gefühle mitvertreten, was in den anderen Abgaben leider zu kurz kam. Ein paar Logikfehler haben sich hier aber eingeschlichen, beispielsweise der Moment, wo keiner da war um zu helfen. Der Junge wurde schließlich von einem Bus angefahren, kann ja nicht sein, dass der Busfahrer einfach weiterfährt? Die ganze Szene fand ich etwas stark dramatisch, wobei mich das Ende doch am meisten schockiert hat, lol.
    Das war am Ende insgesamt etwas zu viel Tragödie, was ich persönlich nicht so sehr mag.


    [tab=Vote]
    Wie bereits erwähnt bin ich aus dem Vote als Leiterin ausgeschlossen. Trotzdem wollte ich euch nicht vorenthalten, wie meine Bewertung ausgefallen ist.
    Deswegen hier ein ungültiger Vote für euch:


    3 Punkt(e) - Liebender Hass
    2 Punkt(e) - Ende
    2 Punkt(e) - Schmerzliche Begierde
    1 Punkt(e) - The first cut is the deepest
    1 Punkt(e) - A Stranger in Wonderland
    1 Punkt(e) - Wasserversorgung
    ===============
    10 Punkte


    [/tabmenu]

  • .


    Somit endet der Collab zwischen dem Fanfiction- und dem Fanvideo-Bereich. Ich möchte mich hiermit noch einmal für die Teilnahme durch Werk und Vote bedanken und freue mich, dass dieser Collab so gut bei euch angekommen ist. Mit 15 Einreichungen und 13 Vote-Beiträgen, kann man von einem erfolgreichen Ablauf sprechen, somit wird es sicher auch in Zukunft wieder derartige oder ähnliche Wettbewerbe geben.
    Der Wettbewerb hat viel Zeit in Anspruch genommen, für beide Seiten. Umso lobenswerter finde ich, dass man so wunderschöne Werke zu hören und am Ende auch ausführliche Kommentare zu lesen bekam.
    Das Thema "Emotionen" wurde hier düster, aber dennoch aus unterschiedlichsten Perspektiven vorgestellt und dem Zuhörer näher gebracht. Auch ging bei diesem Wettbewerb klar hervor, dass auch das Vorlesen eine künstlerische Tätigkeit ist, mit der man viel ausdrücken kann. Umso mehr freue ich mich euch die Gewinner vorstellen zu dürfen.


    .

    Platz #5 erreichten mit 7 Punkten Dragonfire und Sheewa mit der märchenhaften Geschichte "Die Rose", in der sie mit viel Kreativität und Emotion erzählt haben, wie es dazu kommen kann, dass eine wunderschöne Blume, wie die Rose, Dornen hat.
    Mit zwei Punkten Vorsprung belegten Mikan und Raichu-chan Platz #4 mit ihrer Erzählung "The first cut is the deepest". Ein innerer Monolog, der mit viel Ausdruck und nachvollziehbar die Gedanken über die erste Trennung berichtet.


    Damit kommen wir zu unseren ersten drei Plätzen ...

    ... Platz #3
    http://s3.imgimg.de/uploads/akatsuki7b7b2780jpg.jpg.:.http://s3.imgimg.de/uploads/silence14b7bed8jpg.jpg
    geht an "Regenbogenrelativitätstheorie", geschrieben von unseren lieben Akatsuki und vorgelesen von Silence, mit 15 Punkten. Bezaubert hat die Geschichte nicht nur durch ihre originelle Idee, sondern auch durch eine geschickte Wortwahl und eine bezaubernde Stimme. Eine interessante Theorie, die in einem inneren Monolog behandelt wurde, und Emotionen reflektiert, wie der Regenbogen Farben. Herzlichen Glückwunsch ihr beiden!



    ... Platz #2
    http://s3.imgimg.de/uploads/gummistiefel3a03f2a2jpg.jpg.:.http://s3.imgimg.de/uploads/siriusa03b6e7djpg.jpg
    besetzen Gummistiefel und Sirius mit einem knappen Vorsprung von 16 Punkten. Ihre Geschichte "Wut" hat die User nicht nur durch eine tolle Stimme, sondern auch durch den Inhalt überzeugen können. Es wird nicht in die Ferne gegriffen, sondern Erfahrungen beschrieben, die viele von uns schon in ähnlicher Form erlebt haben. Großes Lob an euch beide!



    ... Platz #1
    http://s3.imgimg.de/uploads/krme2081664ajpg.jpg.:.http://s3.imgimg.de/uploads/noel37262b76jpg.jpg


    und das Herz der User, sowie eine Silbergrafik neben den Avataren, haben mit einer sagenhaften Zahl von 51 Stimmen, unsere beiden Fanfiction-Moderatorinnen Kräme und Noel erobert. Die Abgabe "Liebender Hass" konnte nicht nur durch eine hervorragende Qualität punkten, sondern auch mit einer überzeugenden Erzählung und einer unglaublich tollen Stimme. Beides hat das Thema "Emotionen" sehr gut getroffen und war von Anfang an ein klarer Favorit der User. Es bleibt hier nur zu sagen, herzlichen Glückwunsch und danke für diese tolle Abgabe!



    Großes Lob und ein Dankeschön geht natürlich auch an alle anderen Abgaben, sowie an Akatsuki für die tollen Siegeravatare.


    "A Stranger in Wonderland" von Shiralya und Cáthlyn
    "Einsamkeit" von Raspberry und Rotkäppchen
    "Emotionslos" von Throwaway und Dreamdust
    "Ende" von Antropaia und Cassia
    "Hoffnungsvoll" von Snake und Yakumo~
    "Reue" von blueberry und Schaf
    "Schmerzliche Begierde" von Saki und TheLastBaiser
    "Trauerflammenzopf" von Aprikose und Cassandra
    "Un rêve brisé" von blue und Fantasma
    "Wasserversorgung" von Narime und Phil de Mon


    .


    Das Thema bleibt für Kommentare und Feedback offen.
    Teilnehmer können um eine Löschung des Videos vom BisaBoard-Kanal bitten. Schreibt mir hierfür eine PN, die betroffenen Videos werden dann nächste Woche entfernt. Ansonsten könnt ihr eure Werke natürlich sowohl im Fanfiction- als auch Fanvideo-Bereich ausstellen.

  • Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner! Eure Story war wirklich klasse, nicht zu toppen!
    Trotzdem freu ich mich über unsere Platzierung, war ja wirklich eine starke Konkurenz^-^

    Ab heut
    nur noch die wichtigen Dinge
    Ab heut
    nur noch die wichtigen Dinge
    Ab heut
    nur noch die wichtigen Dinge
    Ab heut
    nur noch leichtes Gepäck