Das Wut- und Trauertopic

  • Echt geil, wirklich. Da wartet man in so einer RPG-Gilde seit gut zwei Wochen auf einen Post von der Postpartnerin. Grade war ich dann mal schauen wann sie das letzte Mal gepostet hat und dann steht da Rolle nicht mehr vorhanden :) Geil. Es ist ja so schwer zu sagen, dass man keinen Bock mehr hat oder wenigstens eine Nachricht zu hinterlassen, dass man sich aus der Gilde abmeldet.

  • Ich hab momentan irgendwie die reinste ,,summer time sadness''. Ich weiß leider auch nicht genau was los ist, denn trotz viel Sonne, Freizeit mit Freunden und allerlei Aktivitäten fühle ich mich (wenn ich einsam Zuhause bin) sehr leer. Ich bin gerade erst vom Schwimmbad nach Hause gekommen und bin seit der Autofahrt schon deutlich getrübter als vorher und seit ich Zuhause bin, ist es auch nicht besser geworden. Das Gefühl der Langeweile und der Einsamkeit fühlt sich für mich so stark an wie noch nie. Ich hatte das auch letzten Winter schon mal und das auch in diesem Thread etwas beschrieben aber es kommt auch irgendwie in abgeschwächter Form im Sommer vor. Ich weiß ja, dass diese Gefühle mir nur sagen wollen, dass ich Gesellschaft brauche und Leute zum Reden und genau diese richtigen Freunde haben auch oft Zeit für mich. Dennoch halt ichs mittlerweile keine 5 Stunden alleine Zuhause aus, kann mich aber auch nicht motivieren alleine nach draußen zu gehen oder so. Ich gehe schon noch ins Fitnessstudio aber das ist für einfach ein wöchentliches Ritual nach der Arbeit.

    Ich habe einfach das große Gefühl, dass ich das einsam sein und das ,,chillen'' nicht mehr wertschätze, denn ständig frag ich mich ,,Was hilft dir das?'' und ,,Das ist doch Zeitverschwendung.''


    Ich habe mittlerweile drei Theorien warum ich mich so fühle. 1. Ich arbeite als Gesundheits- und Krankenpfleger und bin es gewohnt zu jeder Tageszeit viele Menschen um mich zu haben und das tut mir auch gut. Wenn ich aber frei habe, (besonders unter der Woche, wenn meine Freunde in der Arbeit sind) bin ich ganz für mich alleine und dort beginnt dann das Gefühl der Langeweile und Einsamkeit.

    2. Ich bin mittlerweile sehr auf Nachhaltigkeit getrimmt. Heißt: Alles, was ich mache, muss mich längerfristig weiterbringen. Das tut ja ,,Chillen'' auch indirekt, weil man dort seine Reserven wieder auffüllt aber dennoch denk ich mir eben die oben genannten Fragen. Vielleicht ist das der innere Kampf, weil ich in faulenzen, zocken und TV schauen keinen längerfristig guten Sinn mehr sehe.

    3. Ich mag es gar nicht ausschreiben aber ich habe manchmal das Gefühl, dass das schon Richtung depressive Verstimmung geht. Ich bin körperlich gesund, geh in meine Arbeit und treff mich mit Freunden aber warum sind mir dann diese eigentlich lächerlichen Tiefs so schlimm wie noch nie? Ich habe auch so große Angst wie noch nie vor dem nächsten Winter. Ich fühle mich etwas wie ne Pflagnze und ich fand den letzten Winter sehr heftig, gerade auch wegen der Schichtarbeit und anderen Faktoren. Neben dem Gefühl der Langeweile und der Einsamkeit, gibt es natürlich auch große, andere Dinge, die das alles mitbeeinflussen. Die Beziehung zu meinem Vater ist nicht perfekt und wir leben in der selben Wohnung, ich bin derzeit im Prüfungsstress und natürlich geht mit dem Gefühl der Einsamkeit auch das Bedürfnis einher, sein Leben und sein Glück mit einer anderen Person zu teilen. Meine letzte Beziehung ist schließlich auch schon 4 Jahre her.

  • Ich hab momentan irgendwie die reinste ,,summer time sadness''. Ich weiß leider auch nicht genau was los ist, denn trotz viel Sonne, Freizeit mit Freunden und allerlei Aktivitäten fühle ich mich (wenn ich einsam Zuhause bin) sehr leer. Ich bin gerade erst vom Schwimmbad nach Hause gekommen und bin seit der Autofahrt schon deutlich getrübter als vorher und seit ich Zuhause bin, ist es auch nicht besser geworden. Das Gefühl der Langeweile und der Einsamkeit fühlt sich für mich so stark an wie noch nie. Ich hatte das auch letzten Winter schon mal und das auch in diesem Thread etwas beschrieben aber es kommt auch irgendwie in abgeschwächter Form im Sommer vor. Ich weiß ja, dass diese Gefühle mir nur sagen wollen, dass ich Gesellschaft brauche und Leute zum Reden und genau diese richtigen Freunde haben auch oft Zeit für mich. Dennoch halt ichs mittlerweile keine 5 Stunden alleine Zuhause aus, kann mich aber auch nicht motivieren alleine nach draußen zu gehen oder so. Ich gehe schon noch ins Fitnessstudio aber das ist für einfach ein wöchentliches Ritual nach der Arbeit.

    Ich habe einfach das große Gefühl, dass ich das einsam sein und das ,,chillen'' nicht mehr wertschätze, denn ständig frag ich mich ,,Was hilft dir das?'' und ,,Das ist doch Zeitverschwendung.''

    Ich möchte hier keine unnötige Panik schieben, aber für mich klingt das stark nach den Anzeichen einer Depression.

    Wenn möglich, solltest du vielleicht dich mal mit einem Therapeuten in Verbindung setzen.
    Ich weiß, das klingt jetzt ziemlich extrem, aber ich hab auf die harte Tour gelernt, dass man Probleme nicht in sich hineinfressen sollte

  • thomasRPG Hast du schon probiert deinen Alltag mehr zu füllen? Du hast bereits geschrieben, dass du dich teilweise nicht dazu motivieren kannst alleine nach draußen zu gehen, daher weiß ich nicht, ob das jetzt allgemein für alle Aktivitäten gilt oder tatsächlich nur, um nach draußen zu gehen.

    Jedenfalls kann es vielleicht helfen, wenn du probierst deine Langeweile zu verplanen und deinen Alltag wie einen Studenplan strukturierst. Dann hast du weniger ungewisse Zeit und immer etwas zu tun, sei es Kochen, Sport, Film gucken, Freunde treffen, Computer spielen und dergleichen. Wenn du dann auf eine Beschäftigung keine Lust hast, kannst du lieber chillen oder zu einer anderen Aktivität übergehen, statt nur herum zu hocken und sich Gedanken zu machen.


    Nur wenn man deprimierten Phasen hat, hat man nicht automatisch Depressionen. Daher sollte hier keiner Hobby-Doktor spielen und irgendwelche Diagnosen präsentieren.

    Du wirst von uns allen womöglich am besten wissen, wann du dir Hilfe suchen solltest und wann du diese brauchst.

  • Seit gestern habe ich Zahnschmerzen. Wobei, es ist nicht direkt der Zahn sondern mehr im Kiefer. Auf Druck tut auch nichts weh, es ist mehr ein Ziehen auf Höhe der Wurzel. Heute morgen war es kurz weg, nun ist es wieder da.

    Ja ... die Konsequenz wäre wohl, zum Zahnarzt zu gehen. Problem ist, ich habe panische Angst davor. Wirklich Angst. Gestern Abend hatte ich bei dem Gedanken schon Schweißausbrüche, jetzt wo ich das hier tippe bekomme ich Herzrasen und mir wird schlecht, vor allem der Gedanke "Wurzelbehandlung" schwebt in meinem Kopf herum und macht es nicht besser. Absolut gar nicht.

    Es ist noch erträglich, wie gesagt zieht es nur, aber das ist jetzt Tag 2 und so langsam stirbt die Hoffnung dass das von alleine weggeht. Vor allem kann es ja noch schlimmer werden - oder aber es geht doch wieder von alleine weg ...


    Ich weiß dabei kann mir hier keiner helfen, ich musste das nur mal niederschreiben. ;_; Noch hadere ich sehr mit mir, aber Mittwoch haben die sowieso alle zu.

  • Vynn Damit bist du nicht allein. Es gibt viele die Angst davor haben zum Zahnarzt zu gehen, das ist bekannt und das wissen auch Zahnärzte. Du wirst wohl nicht darüber hinwegkommen dorthin zu gehen und dich behandeln zu lassen. Das ist notwendig und danach wird es dir wieder besser gehen.

    Wenn du dort anrufst und einen Termin machst, solltest du direkt sagen, dass du Angst hast und das gleiche wiederholen, wenn du dann dort bist. Dann können die Angestellten sich darauf einstellen und es dir so angenehm wie möglich machen. Da gibt es viele Möglichkeiten und du bist damit nicht allein.

  • Hey Vynn , Leidensgenosse hier.

    Ich habe ebenfalls eine regelrechte Phobie vorm Zahnarzt. Ist jedes mal sehr, sehr unangenehm, aber was will man machen, man muss ja trotzdem hin. Mindestens einmal im Jahr überwinde ich mich.


    Mir hilft dabei vor allem der Zahnarzt, bei dem ich aktuell bin, der ist wirklich kein Vergleich zu meinen vorherigen. Der weiß, dass mir das sehr schwer fällt und geht sehr behutsam mit mir um. Er betäubt lieber etwas mehr als zu wenig und reagiert auf jede meiner Bewegungen, fragt direkt ob alles okay ist. Außerdem bietet er noch eine schmerzfreie Lachgasbehandlung an. Die hab ich bisher zwar nie gebraucht, aber es beruhigt mich zu wissen, dass ich drauf zurückkommen könnte, wenn es mal nötig wird.

    Vielleicht schaust du mal, was für Zahnärzte es in deiner Umgebung gibt, eventuell erwähnen ja sogar welche auf ihrer Homepage den Umgang mit Angstpatienten. Allein das wäre für mich schon beruhigend, ein früherer Zahnarzt hatte beispielsweise gar kein Verständnis für meine Angst und hat sich sogar geweigert mich für kleinere Behandlungen zu betäuben, was das Ganze eher noch schlimmer gemacht hat. Aber wie gesagt, jetzt bei dem neuen ist das alles wirklich eine andere Welt und auch wenn ich das jetzt natürlich immer noch nicht gerne tue - ich tu's wenigstens. Ich wünsche dir gute Besserung! Das wird schon.

  • Vynn, oh je, da kann ich dich nur zu gut verstehen. Ich hab mich aufgrund meiner extremen Angst vor Zahnärzten Jahrelang mit kaputten Weisheitszähnen herumgequält, bis die Schmerzen irgendwann so schlimm waren, dass ich mehrere Nächte hintereinander nicht mehr schlafen konnte und stundenlang im Zimmer auf und ab gelaufen bin. Ich hatte das Glück, dass die Zahnärztin, zu der ich dann in meiner Not doch gegangen bin zwar auf Angstpatienten spezialisiert ist, mir aufgrund meiner wirklich extremen Panik und Nervosität eher dazu riet, einen Kieferchirurgen aufzusuchen und das ganze dort dann unter Vollnarkose "in einem Rutsch" machen zu lassen. Allein bei dem Wort Kieferchirurg hab ich Herzrasen und Schweißausbrüche bekommen und wäre ich am liebsten tausend Tode gestorben, das kannst du mir glauben.

    Aber als ich dann aber dort war, war alles überhaupt nicht schlimm. Man war dort wirklich sehr freundlich und verständnisvoll. Am Ende konnte das ganze sogar ohne Vollnarkose in zwei Sitzungen gemacht werden. Ich bekam vor der eigentlichen Betäubungsspritze ein Beruhigungsmittel und habe so auch ohne Vollnarkose absolut nichts gemerkt und war komplett schmerzfrei. Beim zweiten Termin hatte ich dann sogar schon deutlich weniger Angst.


    Vielleicht gibt es in deiner Nähe ja auch einen Zahnarzt oder einen Kieferchirurgen, der sich auf Angstpatienten spezialisiert hat? Ich wünsche dir auf alle Fälle gute Besserung!

  • Wurzelbehandlung

    Als jemand, der das schon hinter sich hat, kann ich bestätigen, dass es bei den richtigen Ärzten nicht mal ansatzweise wehtut. Es war in 10 Minuten vorbei und ich habe nichts bis auf einen schmerzfreien Druck gespürt. Ich habe Glück mit meinem Zahnarzt, da dieser gerne jede Kleinigkeit betäubt und das würde ich dir auch raten. Geh zu einem Arzt, der sich nicht scheut dir eine lokale Betäubung zu geben oder dich mit Lachgas zu behandeln. Als jemand, der wegen einer Phobie jahrelang nicht beim Zahnarzt war, kann ich dir nur raten: Bitte geh hin. Such dir einen Zahnarzt in deiner Nähe raus, bei dem man als Angstpatient eine beruhigende "Sonderbehandlung" gibt. Mir hat mein Zahnarzt damals die ganze Angst genommen, weil er neben dem gut zureden und der Betäubung auch eine Überwindungskraft ausgestrahlt hat, obwohl ich mich vor der Wurzelbehandlung drücken wollte.

  • Vynn Joa, als ich mein letztes Loch im Zahn reparieren lassen musste, musste ich meiner Zahnärztin am Schluss auch gestehen, dass ich eigentlich auch schlafen hätte können, wenn man nicht dauernd darauf achten müsste den Mund offen zu halten :biggrin:


    Und das musste ich ihr nicht sagen, weil ich so verdammt hart im Nehmen bin, sondern weil sie ihre Arbeit einfach spitze gemacht hat!

    Zu der würde ich ohne zu zögern wieder gehen, nur habe ich keine Lust mehr auf Karies, weil die Füllung nervt mich :ugly: (Man muss sich zuerst daran gewöhnen, dass der Zahn nun sehr glatt ist, statt kantig. Schwer zu beschreiben, wenn man es nicht kennt)


    Selbst Weisheitszähne ausreissen habe ich nicht gespürt. Ein Zahn wurde sogar zerstückelt und bröckchenweise herausgenommen :yeah: - Ich hoffe dir gefällt meine Erzählung, dann mache ich weiter - Das einzige was komisch war ist, wenn sie den Zahn nicht herausbringen. Dann kam ein anderer Zahnarzt (Mann) und die Zahnärztin wechselte ihren Platz um meinen Kopf fest zu halten, damit der andere Zahnarzt nun mit ganzer Kraft am Zahn reissen kann. Da dachte ich, sie reissen mir den ganzen Kiefer raus :blush: das kann man aber nicht wirklich einschätzen, wie viel Kraft da eingesetzt wird, da man ja örtlich betäubt ist. Aber es hat sich jedenfalls so angefühlt, als werden sie meinen Kiefer brechen, ohne dass ich es merke LoooooL.


    Am Ende war aber alles gut. Ich hatte null Schmerzen (nix gespürt) und mein Kiefer war auch noch an seinem Platz :assi:


    Ich hoffe ich konnte dir damit helfen.

  • hallo leute ich hab ja vor ner zeit über mein papa geschrieben ich glaube ich halte es nicht mehr aus meine freunde in der schule machen sich darüber schon lustig. Ich habe versucht zum therapeuten zu gehen aber es funktioniert nicht. Ich weiss nicht was ich tuhen soll.

  • hallo leute ich hab ja vor ner zeit über mein papa geschrieben ich glaube ich halte es nicht mehr aus meine freunde in der schule machen sich darüber schon lustig. Ich habe versucht zum therapeuten zu gehen aber es funktioniert nicht. Ich weiss nicht was ich tuhen soll.

    Das sollteste etwas weiter erleutern, warst du beim Therapeuten oder hast du einfach keinen Termin bekommen?

    Je nachdem würde ich mal etwas aggressiver bei der Krankenkasse nachhaken bzgl. Hilfe.


    Wenn ich das richtig gelesen habe, ist dein Vater an Krebs gestorben, erstmal mein Beileid dazu, gerade wenn man sich mit der Person gut verstanden hat, ist das etwas was einen lange nachgeht oder im schlimmsten Fall zerfrisst.

    Hast du denn mit deinen Lehrern geredet, weil du was von "man erwartet Leistung von dir" gelesen habe?, ich weiß nicht wie deine Lehrer drauf sind unser Vertrauenslehrer den wir damals an der Schule hatten, hätte sich für dich aufjedenfall eingesetzt.

    Man kann nicht von einem 15(?) jährigen erwarten, dass der das so einfach mal beiseite legt und ganz normal weiter macht (auch wenn es vllt. das gesündeste wäre), war bei meinem Opa 2004 auch nicht anders, ich hatte fast 10 Jahre noch damit zu kämpfen, bis mich das nicht mehr so fertig gemacht hat.

    Inwiefern machen sich deine Klassenkameraden lustig über dich, weil du traurig bist und durch die Belastung nicht deiner Leistung nachkommst oder, weil dein Vater gestorben ist?

    Auch hier würde ich zu den Lehrern gehen und das ansprechen.


    Wie sieht es mit deiner Mutter aus, kannst du dich vllt. mit der zusammensetzen und Ihr geht dann beide den gemeinsamen Schritt, bzgl. Therapie, Gespräch beim Schulleiter/in bzgl. deiner Gesundheit, etc.?

  • Vielen lieben Dank für eure aufmunternden (oder so *hust*) Worte. Ich habe mir jetzt einen Arzt rausgesucht der extra Angstpatienten behandelt, und noch einen als Ersatz weil Urlaubszeit und rufe morgen früh direkt da an. So oder so. Ist jetzt zum Glück nicht so dass ich ewig nicht mehr da war, zwei Jahre "nur", nur Schmerzen hatte ich halt noch nie von jetzt auf gleich. Leider haben mir meine Eltern nicht die beste Zahnstruktur mit auf den Weg gegeben und es wurde schon häufiger mal gebohrt. Weisheitszähne habe ich glücklicherweise mit Vollnarkose alle vier entfernt bekommen weil zu nah am Nerv, wenigstens da muss ich keine Sorge mehr haben.


    Ja, von nix kommt nix, mal sehen wie die mich da aufnehmen. So einen pseudo Angstarzt hatte ich schon mal und dann hat die Helferin mich ausgelacht als ich während der Wartezeit der Betäubung heulend auf dem Stuhl saß. ._.

  • Vynn

    Vielleicht hilft es dir ja, dich mal zu fragen, wovor genau du eigentlich Angst hast. Du bist davor bestimmt sehr nervös und würdest am liebsten wieder nach Hause gehen, aber wenn du daran denkst, dass du bisher immer wieder heil die Praxis verlassen hast und es dir hinterher bezüglich deiner Zähne besser ging, kann es dir vielleicht helfen, auch in Zukunft besser damit umzugehen.

    Der Zahnarzt wird dir nicht den Kopf abreißen oder dir sonst in irgendeiner Art und Weise schaden wollen und wenn es dir zu viel wird, kannst du IMMER sagen, dass du nicht weitermachen willst, es wird dich niemand festhalten. Oft hilft einem schon dieser Gedanke, dass man die Möglichkeit hat, "Stop!" zu sagen.

    Angst ist im Grunde immer gleich, so unterschiedlich die Situationen, in denen sie aufkommt, sind, sie weist dieselben Symptome auf. Und glücklicherweise ist sie nur ein vorübergehendes Gefühl. Das heißt, dass sie irgendwann von selbst wieder abflaut, da der Körper diesen Zustand gar nicht auf Dauer halten kann. Auch wenn man das in dem Moment nicht wirklich glauben will. ^^


    Ich hoffe, bei deinem Termin läuft alles gut ab, versuch daran zu denken, wofür du es machst und dass du hinterher froh sein wirst, dass du es geschafft hast. Angst zu überwinden, ist eine der schwierigsten Aufgaben im Leben, aber wie froh ist man, wenn man es geschafft hat. :D

  • Eine Sache, die mich aufregt, wann immer ich darüber nachdenke:

    Und zwar geht es um ein Mädchen, das ich innerhalb des letzten Jahres kennengelernt habe, ein Ersti. Wir haben zuerst über Insta geschrieben und sind manchmal sogar ziemlich lang wach geblieben um miteinander zu schreiben. Wir haben über alles geschrieben.

    Danach haben wir uns auch ein paar mal getroffen und sind auch öfters zusammen mit der Bahn gefahren Richtung HBF.

    All das hatte irgendwann ein Ende, als wir uns mal in der Bib getroffen haben. Ich hab mich neben ihr hingesetzt und wir haben beide gelernt, aber irgendwie war sie still. Danach hat sie mir auch nicht mehr geschrieben, sondern ich ihr und das mehrmals hintereinander und ich hab zB auch nachgefragt, wie bei ihr die Klausur lief usw. ich wollte von ihr wissen, ob irgendwas nicht stimmt oder so (wir hatten da mittlerweile auch über WA geschrieben). Als ich dann merkte, dass ich anscheinend nicht wichtig für sie bin (da sie zB mich nicht nach meiner Klausur gefragt hatte und ihre Antworten immer so lala waren), hab ich iwann auch ihre Nr gelöscht.

    Erwähnenswert sei auch, dass sie mich bis zu diesem Punkt auch mehrmals auf Insta deabonniert und dann wieder abonniert hatte. Einmal hatte sie ihr Insta auch komplett gelöscht und dann hab ich ihr über FB geschrieben und sie meinte, dass sie irgendwie gesundheitliche Probleme hätte (BWA und Herz). Jedenfalls hatte sie irgendwann mich "deabonniert" bzw sah es für mich so aus, als hätte sie ihren Account auf Insta wieder gelöscht. Ich dachte mir "ok, ihr scheint es wieder nicht so gut zu gehen", aber dann hab ich erfahren, dass sie mich eigt nur blockiert hatte :threeeyes:

    Ich war verwirrt und ein wenig sauer. Warum tut sie sowas?

    Jedenfalls(!) hab ich ihre Nr nochmal eingespeichert. Ich wollte nochmal mit ihr schreiben, nachdem wir uns lange nicht mehr gesehen und geschrieben haben. Ich wollte wissen, wie ihr es geht und was sie so alles in den Ferien macht.

    Als ich ihr dann wieder auf WA schrieb, haben wir eigt normal geschrieben (war diese Woche). Ich hab nur wieder gemerkt, dass sie hauptsächlich über sich erzählt hat und wie es ihr geht, ohne wirklich auf mich einzugehen. Zudem hat sie mich auch mehrmals nach organisatorischen Sachen gefragt, weil ich eben 2 Jahre über ihr bin und weiß, was auf sie halt so zukommt, was sich ein bisschen wie "mich ausnutzen" angefühlt hat.

    Ein Tag später und ich kann bei ihr auf WA nix mehr sehen (kein Profilbild und so)... auch wenn sie mich auf Insta anscheinend wieder entblockiert hat.


    Ich weiß, es klingt stellenweise schwachsinnig und das Meiste lief über Social Media ab, aber generell regt es mich ein wenig auf, wie sie sich mir ggnüber verhalten hat. Ich war immer nett zu dieser Person. Ich hab immer versucht lustig zu sein und sie aufzumuntern, hab immer nachgefragt, ob es ihr gut geht..

    Meine Freunde meinten, dass aus uns beiden vllt was werden kann und ich war auch der Meinung, dass wir gut zueinander passen würden, aber irgendwie ist alles schief gelaufen und ich verstehe einfach nicht wieso. Es ist nicht so, als hätten wir uns je gestritten. Und selbst wenn, ich hab schon mit Leuten aus der Uni gestritten und wir folgen uns immer noch gegenseitig auf Social Media, also ist es bei mir nie dazu gekommen, dass mich eine Person aus der Uni, die ich persönlich kenne, einfach so auf Social Media blockiert (!)

    Jedenfalls bin ich gespannt auf die nächsten paar Jahre.. wir werden uns wahrscheinlich öfters über den Weg laufen und vllt spreche ich sie direkt darauf an. Ich würde ihr gerne sagen, wie ich mich durch ihr Verhalten gefühlt habe. Ich meine, so ein Verhalten gegenüber anderen Kommilitonen ist doch nun wirklich nicht gutzuheißen ^^"

    Und es fühlt sich auch ein bisschen so an, als wäre die Person, mit der ich ganz am Anfang geschrieben hatte, eine ganz andere gewesen...


    Toffee Ersteres trifft für mich eher zu, kann aber auch sein, dass mich mein Urteilsvermögen trübt und es für ein Außenseiter eher nach Letzterem aussieht. Ich kenne sie aber auch gut und sie hat sehr oft solche Phasen, wo sie einfach alles auf Social Media löscht und sich zurückzieht... Wahrscheinlich ist es aber auch am besten, da nichts mehr weiter zu versuchen, auch wenns nur gut gemeint war ^^"

  • @outlaw


    Also entweder ist sie komisch drauf oder sie hat wirklich kein Interesse und sagt es dir nicht ins Gesicht...

    Für mich sieht es jedenfalls stark nach letzterem aus. Vergiss sie doch einfach, statt da weiter was zu versuchen und dir den Kopf darüber zu zerbrechen. Ich denke nämlich, das wäre besser für dich.

  • @outlaw


    ich seh das genau so wie Toffee. ich würde das mädel auch in den wind schießen. du hattest ja schon einmal ihre nummer gelöscht, das würde ich dann auch wieder in betracht ziehen. für mich klingt das auch ein bisschen nach "ghosting", also den kontakt ohne erklärung einfach abbrechen. zwar antwortet sie dir ja auch auf deine nachrichten, aber recht sporadisch. ich vermute, es ist ihr unangenehm mit der wahrheit heraus zu rücken und sich in ausreden wie krankheit, stress etc. zu flüchten ist eben einfacher (ganz egal, ob da etwas dran ist oder nicht). sei dir auf jeden fall bewusst, dass das ihr problem ist und nicht deines, also versuch da nicht noch iwie zu helfen. eine abschließende nachricht wie: "es ist einfach respektlos, wie du mit menschen umgehst" würde ich der noch um die ohren pfeffern und dann tschüssi.

  • ( @LadyEndivie08 )

    Ja Moin das klingt nach ner Menge angestauter Emotionen und Frust.


    Bzgl der Woche abstand: kann man mal machen, sollte das Gemüt beruhigen und du kannst dir alles zerdenken!


    Bzgl der Überstunden die du leistest, die muss er dir bezahlen. (Info dazu)


    Viel Glück beim durchsetzen, ist dein gutes Recht und wenn die mehr Leistung wollen müssen die damit rechnen das es mehr Kostet.


    Mit freundlichen Grüßen

  • @LadyEndivie08

    Also ich würde an deiner Stelle beiläufig einen neuen Job suchen (du arbeitest ja nicht jeden Tag dort, nutz die Tage wo du mehr freie Zeit für dich hast). Sobald du was gefunden hast, kündigst du deinen bisherigen Job.


    Das ist die einzige Lösung die ich sehe. Da du ja nicht auf einen Nebenjob verzichten kannst, kannst du auch nicht einfach so kündigen. :confused:


    Tut mir echt Leid nichts besseres für dich zu haben, vorallem weil ich persönlich auch absolut keine Lust auf diesen Job hätte! Jedenfalls nicht bei diesen Verhältnissen! Kann dich da also vollstens verstehen.


    Ich hoffe in deiner Umgebung gibts noch ausreichend "Alternativen".

  • @LadyEndivie08

    Das klingt, als beuten die dich als sehr günstiges Stallmädel aus, das ist ja dann mal wortwörtlich ein Scheißjob. ^^"

    Ich würde auch tun, was IcEDoG vorschlägt. Vielleicht kannst du an einem Reiterhof oder ähnlichem eine Ausbildung zur Tierpflegerin machen und bekommst dann mehr Gehalt und auch Anerkennung.


    Zitat

    Das heißt ich miste abgezogen von der Fütterungs- und Wassergebzeit meist 4,5h aus. Klingt erst mal nicht so viel, oder?

    Doch! xD Ich würde schon in den ersten zehn Minuten den Tränen nah sein, weil schwere körperliche Arbeit und dann stinkt es auch noch. ^^"