Vote der Woche #397 (10.03.19 - 17.03.19) - Wie viel Zeit verbringt ihr täglich in etwa mit eurem Smartphone?

  • Wie viel Zeit verbringt ihr täglich in etwa mit eurem Smartphone? 89

    1. bis zu drei Stunden (17) 19%
    2. bis zu vier Stunden (17) 19%
    3. bis zu zwei Stunden (14) 16%
    4. mehr als vier Stunden (14) 16%
    5. bis zu einer Stunde (12) 13%
    6. Ich habe kein Smartphone (10) 11%
    7. bis zu 30 Minuten (5) 6%

    In dieser Woche möchten wir von euch wissen, wie viel Zeit ihr täglich in etwa mit eurem Smartphone verbringt. Habt ihr eines und wie verbringt ihr eure Zeit damit? Spielt ihr auch eines der Pokémon-Spiele auf dem Smartphone? Nehmt an der Umfrage teil und tauscht euch mit anderen Usern aus!

  • Habe mal bis zu 4 angekreuzt. Mag nach viel klingen, aber hochgerechnet kommt das etwa hin. Die täglichen Chats über Whatsapp und Co nehmen ihre Zeit in Anspruch, dazu kommt das obligatorische Handyspiel das mich über kurz oder lang an das Gerät fesselt.


    Ich hoffe nur das telefonieren nicht dazu zählt, spätestens wenn Mutti anruft geht das ewig ^^

  • Ich hab mal bis zu zwei Stunden angeklickt, da ich zwar ab und an mal auf Whatsapp schreibe und News sowie Social Media darüber beziehe, es sich aber zeitlich noch in Grenzen hält, da ich absolut kein Mobile Gamer bin (abgesehen von Pokemon Go ab und zu).

    Feurigel


    FC: 3067-6616-6380


    Kontaktsafari Pflanze mit Sonnkern, Kronjuwild, Igastarnish


    FC: 3239-6285-6114


    Kontaktsafari Feuer mit Fukano, Pyroleo, Rutena

  • Ich habe mal im Kopf überschlagen und komme nicht auf viel mehr als eine, an einigen Tagen vlt etwas mehr. ~60% davon sind wohl Whatsapp, den Rest füllt 9gag und so ein Idle-Game mit Katzen das nur 5 min am Tag braucht lol. Okay am Wochenende sind es vlt mehr zwei denn einer.

  • Ich kann das so genau gar nicht sagen. Handyspiele spiele ich überhaupt nicht, aber unterwegs bin ich halt mit dem Handy im BB unterwegs, schreibe mit Leuten auf Whatsapp und bin auch Social Networks unterwegs, aber alles halt im normalen Rahmen. Ich hab 3 Stunden mal angewäjlt, aber genau kann ich's gar nicht sagen. Hochgerechnet sind 2-3 Stunden, manchmal auch bis zu 4.

  • Nicht sehr viel, nur wegen GO komme ich auf 1 bis maximal 2 Stunden am Tag. Ohne GO könnte ich hier nicht Mal mit Voten, da ich nicht Mal auf 30 min. käme. :D


    Hab deswegen auf "bis zu 2 Stunden" gevotet, aber meist ist es wirklich nur 1 Stunde 30.


    Kann es auch nicht ab, wie manche den ganzen Tag an ihrem Smartphone kleben. Gerade wenn man jemanden besucht und dieser nur an seinem Smartphone hängt, einfach furchtbar. :hechel:

  • Jeder nutzt locker sein Handy mehr als man meint. Aber was ist Nutzen eigentlich? Wenn man darauf guckt, ob man etwas bekommen hat? Wenn man das Handy aufschließt? Wenn man etwas darauf tippt? Oder sogar schon im passiven Zustand, wenn Nachrichten ankommen könnten? Da streiten sich schon die Forscher...

  • Ich habe kein Handy und das ist auch gut so, ich mag es nicht, wenn andere es 24h benutzen müssen. Das ist schon kein normales Verhalten mehr. Es wird schon modernes Tamagotchi genannt.

    Ich finde diese Verallgemeinerung nicht gut. Wie immer - die Masse machts. Ein Smartphone kann durchaus ein praktisches Gerät sein und ich möchte nicht mehr ohne sein, denn seitdem ich nicht mehr "Zuhause" wohne ist es die beste Möglichkeit, mit meinen Eltern Kontakt zu halten (und meiner BF, die 500km entfernt wohnt). Bevor wir Smartphones in der Familie hatten haben wir noch Skype benutzt, aber dazu braucht man einen PC und es hat iwie etwas zwanghaftes, man muss eine Uhrzeit haben zu der man kann etc. So schickt man einfach eine Nachricht, ein Foto, und antwortet darauf wenn man Zeit hat. Gruppenchats sind sehr praktisch, die haben in unserer Ausbildungsklasse damals so manche Note gerettet. =D

    Davon ab gibt es viele praktische Apps für den Alltag, Öffi zB für Busse und Bahn, Wetterapps oder (zurzeit mein Liebling haha) die Pollenflugapp vom DWD.


    Bei dem Punkt mit den Leuten, die ständig und überall ihr Smartphone rausholen, stimme ich allerdings zu. Mein "bestes" Erlebnis war ein Pärchen bei meinem damaligen Ferienjob. Es war noch nicht viel los, ich stand am Verkauf und dieses junge Paar saß auf einer Bank. Sie lehnte sich an seine Schulter und anstatt dass sie miteinander reden holen beide ihre Handys aus der Tasche und beschäftigen sich damit. Wtf. Das ist doch bescheuert. Oder die Leute mit ihren Essensfotos für Instagram und Co.

    Aber was ist Nutzen eigentlich?

    Seit mein Handy das Always-On-Display hat schaue ich deutlich häufiger darauf, weil die Uhrzeit immer abgebildet ist. Und das obwohl ich noch zu den wenigen Leuten mit Armbanduhr gehöre. ^^ Zählt das auch schon als Nutzung? Ich denke eher nicht.

  • Ich habe auch mal bis zu zwei Stunden genommen. Ich bin unter der Woche nicht so oft on da ich auch kein mobiles Internet nutze. Per WLAN bin ich somit nur kurz für WhatsApp oder hier im BB online. Am WE kanns schonmal etwas länger gehen, je nachdem was ich mache.

  • Ich habe kein Smartphone (oder sagen wir mal so, ich habe eins, auf dem kein Internet drauf ist und das ich nur zum Telefonieren oder SMS schreiben benutze. Habe es zum Geburtstag geschenkt bekommen, mir selber hätte ich keins gekauft). Ist der größte Fluch, den die Menschheit je hervorgebracht hat. Und jeder, der behauptet, es sei so "praktisch" und "bequem": "bequem" ist nur ein anderes Wort für "faul", ich kann diese Teile einfach nicht mehr sehen, egal, wo man ist, im Park, im Schwimmbad, selbst beim Spazierengehen, überall sieht man nur noch Zombies, die mit gebücktem Oberkörper auf ihre Handys starren. Kommt man in ein Restaurant: Überall liegen Handys auf dem Tisch. Betritt man das Wartezimmer beim Arzt: Starrt jeder nur auf sein Display und schaut nichtmal hoch, wenn man hereinkommt und sie begrüßt. Es ist einfach furchtbar, mit anzusehen, wie wenig Kontrolle der Großteil der Menschen, denen man begegnet, noch über sein Konsumverhalten hat. Einfach jeder Furz muss über Whatsapp etc. mitgeteilt werden, das ist eine Welt, in der ich nicht leben möchte und lieber in der Realität bleibe.


    Ich habe kein Problem damit, wenn man mal seine Nachrichten oder verpasste Anrufe checkt, aber das kann man machen, wenn man erstens: alleine ist und zweitens: nicht 2 Stunden am Stück. Erst vor ein paar Tagen habe ich einem dieser abhängigen Idioten (im folgenden Kontext versteht sich) die Meinung gesagt, indem ich beim Autofahren das Fenster runtergemacht habe und ihn angeschnauzt habe, er solle gefälligst die Finger vom Handy lassen beim Autofahren. Es ist mir absolut unbegreiflich, wie man so unverantwortlich sein kann, nur weil das Teil piepst und ihm sofort jegliche Aufmerksamkeit gewidmet wird. Einfach nur traurig anzusehen, wie sehr der Mensch mehr und mehr in der virtuellen Welt versinkt und schon vergisst, was wirklich wichtig ist und wem oder was man seine Aufmerksamkeit schenken sollte.


    (Ich sage nicht, dass JEDER so ist, aber das, was ich bisher erlebt habe, ging schon WEIT über das normale Konsumverhalten hinaus.)

  • Betritt man das Wartezimmer beim Arzt: Starrt jeder nur auf sein Display und schaut nichtmal hoch, wenn man hereinkommt und sie begrüßt.

    Da kann ich wieder mit dem besten Gegenbeispiel aufwarten, denn trotz Smartphonekonsum grüßt man sich bei meinem Arzt höflich sobald man das Wartezimmer betritt. Und ganz im Ernst, ich muss da nach meiner regelmäßigen Spritze immer eine halbe Stunde warten und wie soll ich die Zeit sonst füllen wenn ich kein Buch dabei habe? Die leckeren, von allen angegrabbelten Zeitschriften habe ich noch nie angefasst. Und komm mir nicht mit unterhalten, das hat man auch vor der Smartphone-Ära selten bis nie gemacht. =D

    Und jeder, der behauptet, es sei so "praktisch" und "bequem": "bequem" ist nur ein anderes Wort für "faul",

    Okay dann erklär mir bitte was daran genau "faul" ist. Was ist faul daran, wenn ich lieber auf meiner App den Fahrplan anschaue als dass ich zur Haltestelle renne und auf gut dünken nen Bus erwischen will? Was ist faul daran, nachzusehen, wie das Wetter wird? Was ist faul daran, zu schauen, ob ich heute meine Medis nehmen muss um den Tag gut zu schaffen? Das sind alles Erleichterungen für mich, warum soll das faul sein?


    Iwie verstehe ich diese grundlegend ablehnende Haltung einiger nicht, als ob ein Smartphone Teufelszeug wäre. Wie gesagt kommt es immer auf das Konsumverhalten an und sollte nicht verallgemeinert werden. Wenn einige überwiegend schlechte Erfahrungen damit gemacht ist es schade, denn ich finde, mobiles Internet mit Smartphone ist eine großartige Errungenschaft der modernen Technik und der positive Nutzen ist nicht von der Hand zu weisen.

  • Und ganz im Ernst, ich muss da nach meiner regelmäßigen Spritze immer eine halbe Stunde warten und wie soll ich die Zeit sonst füllen wenn ich kein Buch dabei habe? Die leckeren, von allen angegrabbelten Zeitschriften habe ich noch nie angefasst. Und komm mir nicht mit unterhalten, das hat man auch vor der Smartphone-Ära selten bis nie gemacht. =D

    Möchtest du wissen, wie ich meine Zeit beim Warten verbringe? Mit nichts. Ganz richtig, mit nichts. Meistens schaue ich den anderen nämlich dabei zu, wie sie auf ihre Handys starren und frage mich, was es da immer alles nachzuschauen gibt, dass man nicht einmal davon ablassen kann. Aber in der heutigen Zeit ist es nunmal so, dass Menschen mit Langeweile nicht mehr umgehen können. Ich sitze halt wirklich nur da, lasse mir Dinge durch den Kopf gehen, die ich vllt. noch vor mir habe oder überlege, wie der Tag noch so verlaufen könnte. Ich schaue aus dem Fenster, sehe mir das Treiben draußen an oder genieße es, einfach mal nichts tun zu müssen.

    Okay dann erklär mir bitte was daran genau "faul" ist. Was ist faul daran, wenn ich lieber auf meiner App den Fahrplan anschaue als dass ich zur Haltestelle renne und auf gut dünken nen Bus erwischen will? Was ist faul daran, nachzusehen, wie das Wetter wird? Was ist faul daran, zu schauen, ob ich heute meine Medis nehmen muss um den Tag gut zu schaffen? Das sind alles Erleichterungen für mich, warum soll das faul sein?

    Du hast natürlich nur Dinge genannt, bei denen ich nicht sagen kann, dass es nicht praktisch wäre. Aber wenn ich mir jetzt mein Essen, meine Einkäufe, meine Klamotten, von denen ich WEIß, dass es sie im Laden gibt, "bequem" mit einem Wisch im Internet bestellen kann, dann finde ich das sehr faul, ja. Und genau so wird es in Werbungen etc. auch immer angepriesen. "Einfach bequem im Internet bestellen", da ist die Gehirnwäsche doch schon vorprogrammiert. :D Es GIBT Sachen, bei denen es praktisch wäre, ein solches Gerät zu haben, aber alles, was ich bisher gemacht habe, habe ich auch OHNE dieses Gerät geschafft, man muss es nur wollen, bzw. daran denken, dass man es vor dieser Ära auch irgendwie hinbekommen hat. ; ) (Sofern man noch aus dieser Zeit stammt, für nachfolgende Generationen ist es ja selbstverständlich, mit 8 schon ein eigenes Handy zu haben.) (Bzw. ist es für mich nichtmal ein "Wollen", ich lebe halt so und mir fehlt es an nichts.)

    Wenn einige überwiegend schlechte Erfahrungen damit gemacht ist es schade, denn ich finde, mobiles Internet mit Smartphone ist eine großartige Errungenschaft der modernen Technik und der positive Nutzen ist nicht von der Hand zu weisen.

    Da hast du Recht, aber wenn für mich ein Gespräch schon so anfängt, dass mein Gegenüber nach (spätestens) 2 Minuten schon sein Handy rausholt, kann das Interesse an diesem Gespräch nicht so groß sein. Abgesehen davon ist es eine Respektlosigkeit dem anderen gegenüber und mir würde es im Traum nicht einfallen, so etwas zu tun.

  • Jeder nutzt locker sein Handy mehr als man meint. Aber was ist Nutzen eigentlich? Wenn man darauf guckt, ob man etwas bekommen hat? Wenn man das Handy aufschließt? Wenn man etwas darauf tippt? Oder sogar schon im passiven Zustand, wenn Nachrichten ankommen könnten? Da streiten sich schon die Forscher...


    Naja Benutzen heißt für mich: wirklich draufschauen und eben damit was machen.


    Wenns nur den ganzen Tag rumm liegt zwar nachrichten drauf kommen man aber erst am abend die nachrichten kurz abchekt hat man es da erst meiner Meinung nach benutzt.

  • Und ganz im Ernst, ich muss da nach meiner regelmäßigen Spritze immer eine halbe Stunde warten und wie soll ich die Zeit sonst füllen wenn ich kein Buch dabei habe?

    Ich verstehe auch nicht, wo das Problem ist, einfach mal nur zu warten? Ich meine, man muss sich doch nicht immer mit irgendwas beschäftigen, wenn man mal auf was warten muss. Man kann doch auch einfach im Wartebereich (oder wo auch immer) sitzen und nichts tun, daran ist doch eigentlich gar nichts "schweres" oder "schlimmes". Selbst wenn man öfter wo Wartezeiten erdulden muss, heißt das ja nicht, dass das Smartphone die einzige Möglichkeit ist, sich die Zeit zu vertreiben.

    Oder um ein anderes Beispiel zu nennen: wenn man jetzt auf einer Veranstaltung oder dergleichen ist, haben viele leider auch nichts besseres zu tun, als sofort das Handy rauszuholen (wenn es nicht schon als in der Hand ist) und alles zu filmen oder zu fotografieren. Worauf ich damit hinauswill, ist eigentlich nur, dass viele wegen diesen Dingern, die sie stundenlang in den Händen halten, das Drumherum gar nicht mehr so genießen oder wahrnehmen, wie man es würde, wenn man das Handy eben nicht als in der Hand hat. Es ist in Ordnung, wenn man das mal kurz zur Erinnerung macht, aber man muss es auch nicht übertreiben, finde ich. Dann verpasst man eben auch viel, weil die Aufmerksamkeit eher auf dem Handy liegt, als auf dem Geschehen selber. Das ist eine ganz schön traurige Entwicklung, muss ich sagen.

    An sich kann ich nicht verstehen, was es da den ganzen Tag zu gucken und zu schreiben gibt. Und warum muss das immer alles unterwegs sein? Ich finde, es reicht völlig, wenn man das daheim macht. (Und auch da muss man das nicht immer alles den halben Tag machen, mit diesen ganzen Social Media-Kram und was es da alle gibt. Ich benutze solche Plattformen z.B. gar nicht. Ich bin eigentlich nur hier bei Bisa.) Ich beispielsweise besitze zwar ein Smartphone, habe aber ebenfalls kein Internet drauf, weil ich das unterwegs auch gar nicht benötige.

  • überall sieht man nur noch Zombies, die mit gebücktem Oberkörper auf ihre Handys starren

    Haha, bei dem Post hätte ich mich gerne zweimal bedankt. Soviel, was da absolut meiner Meinung entspricht.



    Möchtest du wissen, wie ich meine Zeit beim Warten verbringe? Mit nichts. Ganz richtig, mit nichts.


    Ich verstehe auch nicht, wo das Problem ist, einfach mal nur zu warten? Ich meine, man muss sich doch nicht immer mit irgendwas beschäftigen, wenn man mal auf was warten muss.

    Klingt komisch, ist aber so: heute haben viele Menschen verlernt, einfach mal nichts zu tun. Und dabei sind es genau diese Zeiten, in denen man einfach mal so die Gedanken schweifen lässt, die die Kreativität fördern und einen auf neue Ideen bringen.



    Jeder nutzt locker sein Handy mehr als man meint.

    nein

  • Klingt komisch, ist aber so: heute haben viele Menschen verlernt, einfach mal nichts zu tun. Und dabei sind es genau diese Zeiten, in denen man einfach mal so die Gedanken schweifen lässt, die die Kreativität fördern und einen auf neue Ideen bringen.

    Ja, und genau das ist eben traurig. Denn der zweite Satz sagt gut aus, wie es leider oft NICHT ist; einfach nur die Gedanken schweifen lassen geht halt nicht, wenn die Augen ständig nur am Display eines Smartphones kleben und so gar nicht erst eigene Gedanken und Ideen zugelassen werden können, weil das ja alles schon das Handy für einen übernimmt.
    Ich würde mir wie "fremdgesteuert" vorkommen, wenn ich wegen so 'nem Ding in der Hand, selber nicht mehr richtig kreativ sein könnte, weil ich permanent nur von irgendwelchen belanglosen Kommentaren auf Whatsapp "belustig" werde oder mir Videos von unwichtigem Zeug angucke. Da lebe ich doch lieber in der realen Welt. Wobei man dort ja leider zu oft diese Smartphone-Zombies rumlaufen sieht... bedauerlich.