Wettbewerb #06: Apokalypse

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    Quelle: Aus der Netflix-Serie The Umbrella Academy (Staffel 1, Episode 2)


    Hallo und herzlich willkommen zum sechsten Vote der Wettbewerbssaison 2019!


    Beim Voting könnt ihr den einzelnen Abgaben zwischen 1 (nicht gut) und 10 (sehr gut) Punkte vergeben. Dabei sind auch halbe Punkte (wie 2.5) möglich. Wichtig ist dabei, dass ihr alle Abgaben bewertet. Da der Wettbewerb anonym ist, vergeben Teilnehmer beim Voten Punkte an alle Abgaben - auch an die eigene. Diese werden bei der Auswertung nicht beachtet. Stattdessen erhalten Teilnehmer einen Punkteausgleich für ihre Unterstützung. Begründungen sind nicht verpflichtend.


    Der Vote läuft bis zum Sonntag, den 21. Juli, um 23:59 Uhr.


    Verwendet bitte folgende Schablone für den Vote:

    Code
    1. Abgabe 01: xx/10
    2. Abgabe 02: xx/10
    3. Abgabe 03: xx/10
    4. Abgabe 04: xx/10
    Zitat von Aufgabenstellung

    Während wir darum kämpfen, eine vollkommene Klimakatastrophe noch so gerade abzuwenden, lagern weiterhin in diversen auf der Welt verstreuten Arsenälen genug Atomwaffen, um alles Leben auf dem Planeten gleich mehrfach auszulöschen. Außerdem fliegen riesige Felsbrocken durch das Weltall, die bei einem Auftreffen auf die Erde einen ähnlichen Effekt haben könnten. Führt man sich das vor Augen, sollte eines klar sein: Die Welt ist fragil, ihr Ende hingegen beständig zum Greifen nahe, und man muss sich eigentlich nur noch fragen, wann es kommt, wie es kommt und wer vielleicht überlebt. Das dürft ihr nun entscheiden, indem ihr eine Abenteuergeschichte schreibt, in der ihr eure Protagonist*innen durch ein apokalyptisches Szenario schickt! Welchen Herausforderungen sie sich dabei stellen müssen, an welche öden und verwüsteten Orte sie gelangen und ob sie die drohende Vernichtung noch abwenden können, ist dabei ganz euch überlassen.



    Solltet ihr noch Fragen bezüglich des Votes haben, könnt ihr euch gerne an das Fanfiction-Team wenden! Für alle News gibt es außerdem das Ankündigungstopic. Einfach abonnieren, wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt!

    Dedenne

  • Thrawn

    Hat das Thema freigeschaltet
  • Okay, diesmal tue ich mich mit den Kommentaren und den Votes irgendwie schwer. Die Geschichten sind alle so anders und auf ihre Art interessant und mir hat wirklich gefallen, wie unterschiedlich das Thema interpretiert wurde. Oh, und ich entschuldige mich jetzt schonmal dafür, dass meine Begründungen für die Autoren wohl wenig hilfreich sein werden.


    Elysion:

    Okay also ich muss sagen, dass es ich den Text zwei Mal lesen musste, bevor ich wirklich verstanden habe, was da eigentlich passiert. Die einzelnen Abschnitte sind wirklich interessant zu lesen, aber das etwas undurchsichtige hin und her gespringe zwischen Zeiten und Orten (und Personen? Nicht sicher, wirkte aber so) hat mich wirklich verwirrt und ich glaube ich habe immer noch nicht ganz begreifen können, was überhaupt wann und wem passiert ist. Witzigerweise hat es mich aber an eine Zeitschleife erinnert, in der der Protagonist gefangen ist und seinen "Albtraum" immer wieder aufs neue durchlebt. Ein bisschen so, wie in Lucifer die Hölle dargestellt wird xD Es tut mir auch wirklich Leid, dass ich nicht ganz die Tiefen des Textes erfassen kann, über eine Erklärung würde ich mich natürlich wirklich freuen, wenn du mir den Text erklären möchtest ^^


    Ein Tag wie jeder Andere:

    Ziemlich Dramatisch haha. Und ich finde es auch ein bisschen zu "klassisch" so. Also halt ein Krieg, böser Diktator, der alle unterjocht und nur seinen eigenen Spaß will. Ich meine, ich finde das ganz gut rübergebracht, wie Skrupellos der Antagonist ist, aber die Mittel die dafür genutzt wurden (Vergewaltigung, Mord) sind halt auch einfach sehr dramatische Mittel und bringen diesen Eindruck gut rüber, auch ohne dass man viel machen muss. Was mir allerdings gefällt, ist die Hoffnungslosigkeit der Situation, die ziemlich deutlich wird. Niemand ist zufrieden damit, aber keiner kann fliehen, weil zu viel Angst vor dem Terror herrscht. Irgendwie auch ein bisschen politisch so, aber ich konnte mit politsichen Aussagen in Texten noch nie wirklich viel Anfangen, also will ich den Text jetzt auch nicht dahingehend missinterpretieren ^^


    Ohne Titel:

    Auch hier wieder ein ziemlich klassisches Scenario, in dem der Protagonist der letzte Mensch ist. Irgendwie kommt mir das emotional aber ein bisschen stumpf vor so. Jeden Tag der gleiche Ablauf zum überleben, wie funktionieren, obwohl grade dann wenn keiner mehr da ist mich doch eher die emotionale Seite dieses Verlustes mehr interessieren würde. Dann noch dieses leicht magisch angehauchte Element mit den Träumen von Nikita, die dann tatsächlich wie eine Art Gedankenübertragung waren und die Erkenntnis, dass man doch nicht alleine ist, finde ich auch sehr... vorhersehbar :x Also nicht falsch verstehen, die Idee ist gut ausgearbeitet und hat mir auch Spaß gemacht zu lesen, nur die Idee an sich finde ich nicht ganz so interessant wie zB Abgabe 1 oder 4. Die "Romanze" am Ende finde ich aber ratsächlich sehr passend so für die Situation, was für mich als Mensch, der Romanzen in viel zu vielen Fällen als unnötig und erzwungen empfindet, wirklich ein Pluspunkt ist^^


    Ha'alele'ai City:

    Ok, ich versuche gar nicht erst, den Titel auszusprechen. Alolas Städtenamen sind ein Zungenbrecher.

    Aber hey, eine Pokemon Geschichte! Und dann auch noch eine in Alola! Das mag ich :D Ich finde die Idee auch wirklich unglaublich gut, dass der Protagonist seine Welt vor der Apokalypse retten möchte, in dem er die Ultrabestie in einem anderen Universum zerstören möchte und dabei in die Zukunft reisen muss, die er zu verhindern versucht. Tali als letzten Überlebenden, der am Ende sein Leben aufs Spiel setzt um quasi seinen verlorenen Freund in dem anderen Universum zu retten, finde ich auch wirklich gut. Aber ich bin auch eine der wenigen Menschen, die Tali tatsächlich mochten, könnte also auch daran liegen ^^' Jedenfalls gefällt es mir wirklich gut und ich hoffe sehr, das Tali seine Rache bekommen hat und der Protagonist in seinem Universum die Apokalypse noch verhindern kann.


    Abgabe 01: 8,5/10

    Abgabe 02: 7/10

    Abgabe 03: 7/10

    Abgabe 04: 9/10

  • Ich weiß, dass das Überleben im nuklearen Brachland sehr anstrengend ist, aber wenn einer von euch, die ihr zufällig unter all den Häuserruinen über dieses Thema stolpert, vielleicht doch noch die Zeit findet, bis heute, 23:59 Uhr zu voten, wäre ich euch unendlich zu Dank verbunden und würde sogar meine verbliebenen Wasserreserven mit euch teilen.

  • Heute nur ein Satz zu jeder Abgabe, weil ich die Existenz dieses Votes bis gerade eben verdrängt habe.


    A1 hat mich mehr verwirrt als irgendwas anderes, aber die Atmosphäre hat mir zugesagt.

    A2 war mehr eine Dystopie als eine Apokalypse, außerdem wird alles so schnell abgehandelt, dass ich mit den Charakteren kaum mitfühlen konnte.

    A3 fand ich recht erfrischend, vor allem dieser übernatürliche Plot mit den Träumen hat mir sehr gut zugesagt.

    A4 war recht gut aufgebaut und ich fand vor allem die Charakterisierung von Tali sehr gelungen.


    Abgabe 01: 7/10
    Abgabe 02: 5/10
    Abgabe 03: 9/10
    Abgabe 04: 8/10

  • Wie kann man Nein zu Thrawn sagen?!

    Abgabe 01: 8.5/10

    Abgabe 02: 6.0/10

    Abgabe 03: 6.5/10

    Abgabe 04: 8.0/10


    Abgabe 01

    Die Einzelausschnitte sind gut geschrieben, man kann der Geschichte folgen. Die Emotionen der Hauptperson wurden gut rübergebracht und zeigen eine nachvollziehbare Resignation, aber eben auch einen vorhandenen Überlebensinstinkt.


    Abgabe 02

    Das Thema des Tyrannen, der zuerst alle rettet, aber dann nach eigenen Regel terrorisiert, ist eine interessante historische Thematik. Ich mag es, wie es in dem Kontext aufgefangen wurde. Jedoch sind mir die ganzen Einzelschicksale zu trocken "runtererzählt" worden, sodass man emotional nicht von der Geschichte geholt wird.


    Abgabe 03

    Der Anfang ging mir viel zu schnell mit der Eingewöhnung in das neue, doch sehr traumatisierende Leben. Wie der Alltag dann allgemein beschrieben wird, fand ich wiederum toll, weil es diese Normalität, an der ein Mensch hängt, zeigt. Das Fantasy-Element fand ich hingegen schwierig nachzuvollziehen und hätte es fast besser gefunden, wenn die sich einfach unregelmäßig in echt getroffen hätten, bevor sie ausreichend Vertrauen aufbauen. Aber Shoutout an meinen Namen.


    Abgabe 04

    Sehr kurz vom Plot her, aber trotzdem unterhaltsam und nachvollziehbar. Die Szenen kann man sich gut vorstellen, die Verbindung der einzelnen Spiel-Elemente sind logisch. Der Anfang war nur etwas verwirrend, vor allem, wieso sie unbedingt gegen die Ultrabestie kämpfen möchte und das hier in der Dimension.

  • Abgabe 01: 7/10 | War mir persönlich etwas zu lang und etwas verwirrend.
    Abgabe 02: 7/10 | Muss mich hier Creon anschließen, dass das ganze doch etwas sehr dramatisch rüberkommt.
    Abgabe 03: 8,5/10 | Gefiel mir sehr gut, hat mich etwas an Sense 8 erinnert!
    Abgabe 04: 8/10 | Mal zur Abwechslung eine Pokémon Geschichte, fand die Story eigentlich ganz gut.


    Nehmt meine Punkte / kurzen Worte nicht allzu ernst, ich habe vom Schreiben gar keine Ahnung und habe hier rein nach meinem persönlichen Geschmack bzw je nachdem wie mir die Story zugesagt hat, gevotet.

  • Abgabe 01: 7/10

    Ich hätte gern ein bisschen mehr Kontext, damit mich die Geschichte nicht völlig verwirrt zurücklässt, aber der Rest gefällt mir. Besonders hätte ich gerne mehr über die Begleiter aus den Rückblenden erfahren.


    Abgabe 02: 4/10

    Das ist keine Apokalypse, das ist eine Dystopie - immerhin hat das Ganze ja anscheinend nicht mit einem Weltuntergang angefangen, sondern mit einem Krieg. Eine Gesellschaft existiert ja auch irgendwie noch und kann repariert werden (statt aus Trümmern neu aufgebaut), was in meinen Augen das Thema verfehlt.


    Abgabe 03: 8/10

    Schade, dass diese Abgabe keinen Titel hat, das hätte sie vielleicht nochmal ein bisschen mehr abrunden können. Nichtsdestotrotz eine gute Idee und schön umgesetzt. Die telepathische Kommunikation wirkt ein bisschen random, hätte man vielleicht noch irgendeine Erklärung einbringen können wie "in tiefster Einsamkeit und Verzweiflung erwachen erstaunliche Fähigkeiten im Menschen". Hätte mir schon gereicht.


    Abgabe 04: 8/10

    Tali stirbt, weil ein Pfeile schießender Vogel mit Typnachteil nie im Leben gegen ein Schlingking ankommt - Punktabzug. Nein, Spaß. Das Konzept hätte man etwas besser ausarbeiten können, deshalb. Und nächstes Mal fände ich es gut, eine Übersetzung für den Titel bereitzustellen, denn nur durch Google kam ich auf "aufgegeben". (Da ich das Wort nicht aus dem Spoiler kopieren konnte, hab ichs zuerst von Creon - mit vertauschtem i und a - genommen, da bekam ich "Wüste". Auch nicht unpassend.)

    Gladiantri..107626-81915eb0.png..Reshiram (schillernd)

    „In dir fließt mein Blut, Kind. In dir lodert meine Flamme. Dennoch sei gewarnt, denn du bist nicht Reshiram. Meine Bestimmung ist es, eine Welt der Wirklichkeit zu schaffen. Deine Aufgabe soll eine andere sein, dein Weg von dir selbst gewählt.“

  • Ich muss leider ohne Begründung liefern, weil last minute vote und schlafen, weil Prüfungsphase. Im sorry!

    Ich wünschte ich hätte wenigstens Zeit zum Schlafen! Dieses Mal leider keine Kommentare aus demselben Grund wie Willi.


    Abgabe 01: 8/10

    Abgabe 02: 7/10

    Abgabe 03: 8/10

    Abgabe 04: 6/10

  • Tragosso möchte auch gerne Voten und ist aber im Moment außer Haus, deshalb hat er mir seinen Vote geschickt.


    Abgabe 01: 4/10 Die einzige Dynamik, die erzeugt wird, kommt durch den Wechsel der einzelnen Abschnitte. Ansonsten tröpfelt die Geschichte seicht vor sich hin. Auch werden mir die Herausforderungen des Protagonisten (abgesehen von den psychischen und physischen Schäden, die kurz Erwähnung finden) nicht wirklich herausgearbeitet. "Es gibt eine Person, die aussieht wie ich, und sie kämpft und lächelt, ganz egal, welche Schwierigkeiten sie auch durchleben muss, und ich frage mich, wer sie ist, denn ich habe sie noch nie gesehen." Das habe ich mich beim Lesen auch gefragt, denn diese Person hätte eine passable Protagonistin in einer Abenteuererzählung abgeben können. Leider wurde diese Chance vertan. Positiv möchte ich allerdings hervorheben, dass der Erzählstil es dem Leser leicht macht, mit der Hauptperson mitzufühlen. Außerdem wird die Atmosphäre gut widergegeben.

    Abgabe 02: 5,5/10 Positiv möchte ich auf jeden Fall hervorheben, dass die Erzählung eine Dynamik in sich trägt und eine Klimax bildet - jedoch nicht in der Peripetie endet. Es gibt keinen Helden, der das Erwartbare verhindert. Der Protagonist ist stiller Beobachter und lässt das Unrecht zu. Generell wirkt mir die Geschichte etwas zu gehetzt, was sich auch auf die Schilderungen zu den einzelnen auftretenden Personen niederschlägt.

    Abgabe 03: 6/10 Der hier gewählte Handlungsstrang gefällt mir ziemlich gut, jedoch werden mir auch hier Herausforderungen, die die Protagonistin bewältigen muss, zu wenig behandelt. Die einzige Ausnahme stellt die Herausforderung dar, den postapokalyptischen Alltag zu bewältigen, was wirklich sehr interessant und detailliert geschildert wird, allerdings nicht den Hauch von Heroismus aufkommen lässt. Die bildliche Sprache findet bei mir Anklang, aber auch bei dieser Erzählung mangelt es an Dynamik. Zumindest findet sie im Aufeinandertreffen von Katha und Nikita ihren Höhepunkt.

    Abgabe 04: 8/10 Für mich hat diese Abgabe in großen Teilen eine nachvollziehbare Abenteuererzählung ergeben. Obwohl man es in einem Pokémon-Forum zumindest als irgendwie erwartbar hinstellen kann, empfand ich das Setting als erfrischend und interessant gewählt. Eine scheinbar aussichtslose Ausgangslage wird aufgebaut, der sich Tali heldenhaft entgegenstellt. Zudem ist Freundschaft hier ein Motiv, das in der Geschichte schlüssig aufgeht. Insgesamt bin ich der Meinung, dass man der Handlung etwas mehr Tiefe und Detailliertheit hätte geben können.

  • Damit ist der Wettbewerb beendet! Ich hoffe, die Teilnahme und das Voten hat allen Spaß gemacht und außerdem hoffe ich, dass ich bei der Berechnung jetzt keinen Fehler gemacht habe (also begann Thrawnis Weltuntergang).


    Siegerehrung



    Platz 4

    geht an Creon mit Abgabe 02 und 57,8 Punkten.


    Platz 3
    erreichte dieser Tölpel Thrawn mit Abgabe 03 und 70,5 Punkten.


    Platz 2
    belegt Ferdinand von Aegir mit Abgabe 01 und 73,0 Punkten.


    Platz 1
    gewinnt Vanchningth mit Abgabe 04 und 76,1 Punkten!




    Glückwünsch an die Gewinnerin Vanchningth und ein großes Danke an die vier Teilnehmer und auch an alle Voter, ohne die der Wettbewerb wie auch die Welt untergegangen wäre! Außerdem wie immer ein Danke an die großartige Vanchningth für das Design der wunderschönen Orden. Wenn ihr weiter Lust aufs Schreiben hat, dann schaut doch mal im Krimi-Wettbewerb vorbei - der Leiter Obscuritas wird sich sicher freuen!

  • Shiralya

    Hat das Thema freigeschaltet