Das Corona-Virus

  • Daher kann es durchaus vorkommen, dass keine einzige Phase zwei Person starke Nebenwirkungen erlebt, aber 50 von 1000 in Phase 3. Wenn Phase 2 nur, sagen wir 100 Teilnehmer hat, ist das halt schwer auszumachen. Deshalb ist die Phase 3 so wichtig !

    Ja, ich war auch mal in der dritten Klasse und hatte da Mathe... Ich bestreite ja nichtmal, dass es wichtig und richtig ist, alles so gut wie möglich zu testen. Ich sehe allerdings auch die Dringlichkeit, endlich einen Impfstoff zu haben.

    Ein Impfstoff, der weder sicher, noch mit Sicherheit nennenswert Infektionszahlen verringert wäre eine furchtbare Kombo. Und wir wissen nicht ob er sicher ist ODER ob er wirkt. Die Phase 2 Tets sind nichtmal veröffentlicht worden ! Man weis bisher nichtmal wie die Zahlen dort aussahen. Vielleicht warten wir erstmal, bis wir wissen, dass der Impfstoff nicht gefährlicher ist als der Virus. Und der Grund aus dem Russland den Virus jetzt ohne nennenswerten Test auf den Markt knallt, ist nicht " wir brauchen den Impfstoff jetzt " sondern " Wir wollen jetzt etwas vorzeigen, bevor der Westen es kann weil diese Looser sich an die Spielregeln halten. Der große Herrscher verlangt einen Propagandaerfolg ! "

  • Vielleicht warten wir erstmal, bis wir wissen, dass der Impfstoff nicht gefährlicher ist als der Virus. Und der Grund aus dem Russland den Virus jetzt ohne nennenswerten Test auf den Markt knallt, ist nicht " wir brauchen den Impfstoff jetzt " sondern " Wir wollen jetzt etwas vorzeigen, bevor der Westen es kann weil diese Looser sich an die Spielregeln halten. Der große Herrscher verlangt einen Propagandaerfolg ! "

    Na dann warte doch auch du erstmal ab, bevor du Putin/Russland nur schlechtes unterstellst. Hier gibts den doch eh nicht, also entsteht dir persönlich daraus kein Nachteil.

  • Na dann warte doch auch du erstmal ab, bevor du Putin/Russland nur schlechtes unterstellst. Hier gibts den doch eh nicht, also entsteht dir persönlich daraus kein Nachteil.

    Worauf warten ? Ob der Impfstoff durch ein Wunder ein Erfolg ist ? Macht es das besser ? Entschuldigt das mit der GFesundheit seines Volkes zu spielen ? Die Tat über die ich mich aufrege : Einen Impfstoff der weder gesichert Hilft NOCH abgesichert ist was Nebenwirkungen angeht an der Kompletten Öffentlichkeit zu testen, dieser Mist hat schon angefangen. Ich muss auf nichts mehr warten. Wenn ioch einem Kind einen Revolver gebe in dem eine einzelne Kugel steckt, sagt doch auch keiner " Warte erstmal ab ! Vielleicht ist die Kugel in ner anderen Kammer !" Es ist trotzdem unverantwortlicher Scheiß.

  • https://amp.krone.at/2211540

    Ich verstehe das beim westen Willen nicht. Ein Drittel der Neuerkrankten sind Reiserückkehrer und man kann doch mal ein Jahr nicht in den Urlaub fahren.


    "I wish common sense was more common." - I don't know, someone.

  • Mich wundert es auch ein wenig. Ich reise ja auch gerne mal ins Ausland an neue Orte, aber es ist ja nicht so, als ob Deutschland nicht viele tolle Möglichkeiten bietet. Das wäre im Grunde die Chance gewesen, die eigene Wirtschaft etwas zu stärken und es mal "auszuprobieren" wie der Urlaub im eigenen Land so ist. Ich verstehe es, wenn die Leute einen Szenenwechsel brauchen und deswegen nicht lokal bleiben wollen, aber es muss halt nicht unbedingt Ausland sein (außer du hast halt Familie da oder der Urlaub kann nicht einfach so aus bestimmten Gründen abgesagt werden). Vielleicht liegt es auch daran, dass Reisebüros nicht rechtzeitig offen haben konnten, um Deutschland als Urlaubsziel schmackhaft zu machen.


    Auf der anderen Seite sind bei uns aktuell viele Weiher/Seen in der Nähe mit Wohnmobilen überrannt. Also irgendwo haben auch viele dann doch Deutschland als Ziel gewählt. Hat dann aber natürlich ebenfalls Nachteile, wenn zu viele Leute die gleichen Ziele wählen lol.

  • Ich würde schon gerne unsere Schlosse und Burgen besuchen, allerdings möchte ich selbst in unserem Land nicht unnötig raus, vor allem bei steigenden Fallzahlen und die Tatsache, dass die Polizei nach 150 Infizierten sucht, welche ihre Adresse beim Test nicht angegeben haben (auch wenn es von der Bild ist).

    Das nenne ich ein gutes System, wenn beim Coronatest keiner darauf achtet, dass die Daten richtig ausgefüllt werden.

  • Die Reisewarnungen an die Ex-Jugo Länder zu durchschauen ist ein leichtes:

    In Österreich lebt weit über eine halbe Million Ex-Jugos und wie es der Zufall will, fahren die meisten von ihnen jährlich in die "Heimat" - zum Urlaub machen, Familie besuchen usw. (mal abgesehen von den hunderttausenden nicht-Jugo Österreichern, die in diesen Ländern Urlaub machen). Österreich versucht verzweifelt, die eigene Wirtschaft am Laufen zu halten und die Gastronomie ist da nicht unwichtig. Bosnien und Kroatien haben die Coronakrise sicher nicht besser oder schlechter gemeistert als Österreich - die Fallzahlen sind zwar niedriger, aber gemessen an der Bevölkerungszahl gleicht sich das wieder aus. Die Reisewarnungen dienen nur einem einzigen Zweck: man will die heimische Bevölkerung dazu bewegen, den Urlaub in Österreich zu verbringen und die Ö. Wirtschaft anzukurbeln. Dass es funktioniert, ist nicht schwer zu erkennen: ich arbeite selbst in der Gastronomie und wir hatten diesen Sommer deutlich mehr Innerösterreicher zu Gast als die Jahre zuvor. Aktuell wird seitens der Politik viel Propaganda betrieben mit der klaren Botschaft: eine Reise zum Balkan ist einer garantierten Infektion zugleich. Es ist zwar kompletter Unsinn, aber im Hinblick auf die aussergewöhnlichen Zustände ist es das vermutlich beste, was die Politische Führung machen kann. Ich möchte jetzt auch keine grundlegende Diskussion über Urlaub an sich breittreten, denn für mich ist Urlaub etwas wohlverdientes und selbstverständliches. Und da Lockdowns und alles drum und dran viele Leute sicher borderline depressiv gemacht hat, ist es auch verständlich, wenn man Urlaub machen will. Das wichtigste dabei ist jedoch, dass man sich in diesen Zeiten - auch, bzw. vor allem im Urlaub - an gewisse Spielregeln zu halten hat, um nicht nur sich selbst, sondern insbesondere andere zu schützen.

  • Ich finde nicht, dass Urlaub etwas Selbstverständlches ist. Für mich war es dasauch noch nie.

    Freie Tage von der Arbeit und Schule sind natürlich zwingend notwendig, aber weshalb man dann mitten in einer Pandemie nach Kroatien und co. fahren muss, ist dann doch etwas zu hoch für mich.

    Wenn es den Leuten aufgrund der Pandemie und Lockdown und vielleicht Jobverlust psychisch schlecht geht, versteh ich nicht, wieso man diesen Zustand, der dafür gesorgt hat, wieder herbeiprovozieren muss.

  • "Kopschütteln hoch zehn"

    Was in diesem Thema für ein Schwachsinn gepostet wird...

    Ich habe in keinem Wort von japanischen Arbeitsverhältnissen gesprochen, sondern von japanischen Hygiene-Standards

    Denn die sind, wie man am Beispiel Corona aktuell sieht, deutlich besser/fortgeschrittener als in Deutschland


    Deutschland: 215 000 Infizierte bei 80 000 000 Einwohnern

    Japan: 44 000 Infizierte bei 126 000 000 Einwohnern, zusätzlich mit der größten Metropolregion der Welt, wo 40 000 000 Menschen auf 14 000 km² leben

    Ein klassisches Beispiel für "traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast" und keinem fällt auf das Arrior hier falsche Schlussfolgerungen zieht und Länder miteinander vergleicht, die in ihrem Testverhalten gänzlich andere Strategien verfolgen.

    Deutschland (D) versucht wie viele andere Länder (u.a. die USA) alles und jeden zu testen in der wahnwitzigen Hoffnung so alle Infizierten aufzuspüren, während Japan (J) sehr geschickt die Cluster-Verfolgung einsetzt und Kontaktpersonen von Infizierten testet, um so die Verbreitung effektiv und vor allem schnell einzudämmen.

    Auf der Internetseite "our world in data" kann man sich verschiedene Statistiken zum Testverhalten der Länder anschauen und diese miteinander vergleichen. So führt D 1,15 Tests pro 1000 Einwohner am Tag durch, wohingegen J nur 0,19 Tests pro 1000 Einwohner durchführt. Auch im Hinblick auf die Gesamtzahl der Tests liegt D (110,59 pro 1000 Einwohner) deutlich über dem Wert von J (11,11 pro 1000 Einwohner), was sicherlich Gründe sind warum D deutlich mehr positiv getestete Personen hat als es bei J der Fall ist. D hat schlicht eine massive Testwelle am Laufen, bei der 0,9 % der Tests einen Infizierten liefern und J zum Vergleich 4,9 % an positiven Testresultaten aufzeigt (Stand 09. bzw. 11. August 2020). Schaut man sich dann noch die WHO-Kriterien an, die definieren, ob ein Land die Pandemie unter Kontrolle hat oder nicht, fällt auf, dass Werte von über 5 % an positiven Testresultaten für eine schlechte Pandemiekontrolle sprechen (können). Man muss somit festhalten, dass J Gefahr läuft die Kontrolle über das Infektionsgeschehen zu verlieren, wenn sie mit ihrer bisherigen Taktik der Cluster-Verfolgung nicht die Verbreitung des Virus unter Kontrolle halten.

    Wenn du Einwegmasken wiederverwenden willst, dann musst du die sterilisieren. In "heißes" Wasser tauchen reicht da nicht. Die müssen bei 70° in Backofen und dafür ist nicht jede Maske geeignet.

    Und rein bedeutet hier nicht sauber, sondern frei von Krankheitserregern, weil man sie nicht bei genügender Hitze und Zeit sterilisieren kann (80° für 30 Minuten bei Dampfsterilisation) - und ich denke mal nicht, dass du einen Dampfsteri in deiner Wohnung hast.

    Offensichtlich sind dir die Definitionen für Sterilisation und Desinfektion sowie die entsprechenden Parameter, die für das jeweilige Verfahren notwendig sind nicht bekannt.

    Eine "Heißluft"-Behandlung bei 70 °C im Backofen ist kein Sterilisationsverfahren!


    Ganz nebenbei hast du von physikalischer Chemie wohl keine Ahnung. Wie willst du bitte in einem Dampfsterilisator (Autoklav), der gewöhnlich mit Überdruck arbeitet Wasserdampf bei 80 °C erzeugen?!? Das ist unmöglich!!! Zudem kannst du mit 80 °C keine Sterilisation durchführen, da hierbei keine bakteriellen Sporen abgetötet werden. Um ausreichend Wasserdampf bei 80 °C zu erzeugen müsstest du ein Vakuum im Autoklaven generieren, wodurch du aber den Wasserdampf nicht mehr in die Bakterienzellen "gepresst" bekommst. Klassische Paramter für den Betrieb eines Dampfsterilisators sind 121 °C bei 2 bar (Phasenübergang flüssig zu gasförmig für Wasser) oder 134 °C bei 3 bar und die Sterilisationszeit richtet sich nach der erwarteten Keimbelastung, dass bedeutet je höher die Keimbelastung desto länger muss die Sterilisationszeit sein. Mitunter ist es bei flüssigen Medien sogar noch sinnvoll eine chemische Inaktivierung nachzuschieben.

    Phase 1 sagt letzten Endes nicht viel mehr außer: "Huh, es bringt meistens keine Leute direkt um! :D"

    Das stimmt so nicht. Man kann das Studiendesign der Phase I bei Impfstofftests auch so gestallten, dass man die Probanden auf die Immunreaktion (Bildung von Antikörpern oder CD8+-T-Zellreaktion) hin untersucht (zusätzlich zur Verträglichkeit). Es empfiehlt sich sogar dies in der Phase I durchzuführen, da man die Wirksamkeit eines Impfstoffs vorher nur an Tieren testen konnte. Sollte beispielsweise keiner der Phase I-Probanden eine Immunreaktion zeigen, könnte es durchaus sein, dass der Impfstoff für die Mülltonne ist und dann sollte man sich die Zeit und das Geld besser sparen oder sich ganz genau überlegen welche Dosierung und ggf. Impfintervalle man in Phase II testen will.

    Schließlich ist in Theorie jeder bei der Pandemie betroffen, deswegen musst du auch alle impfen können.

    In der Theorie ja, in der Praxis nein.

    Es ist durchaus denkbar, dass es Gruppen geben wird, bei denen eine Impfung kontraindiziert ist. Klassischerweise betrifft das Schwangere, Säuglinge (besonders Frühchen!) und sehr alte Menschen.

    Ich will ganz erhlich sein, es würde mich nicht wundern, wenn man Alte (~80+ Jahre) von der SARS-CoV-2 Impfung zunächst ausschließt, weil es sein kann dass diese Gruppe auf "den" Impfstoff keine ausreichende Immunreaktion zeigt. Das wäre auch völlig normal, da das Immunsystem mit dem Alter immer schlechter wird. Diese Gruppe kann dann nur über die Herdenimmunität und strenges befolgen der Hygieneregeln der restlichen Bevölkerung geschützt werden.

    Es gibt ja nicht mal ein Mittel für bereits Intifizierte.

    Es gibt kein direktes Heilmittel, aber es gibt mittlerweile diverse Therapieansätze und Medikamente sowie Diagnoseverfahren, die einen schweren Verlauf (mit Todesfolge) verhindern können.

    - Remdesivir (Nukleosidanalogon-Hemmung der Virusreplikation) kann gerade in der Frühphase der Infektion die Viruslast deutlich senken und die Überlebensrate steigern (2020_Wang et al._Remdesivir in adults with severe COVID-19-A randomised, double-blind, placebo-controlled, multicentre trial)

    - Dexamethason ist ein Entzündungshemmer, der sich sehr positiv auf die Überlebensrate auswirkt und vor allem das Problem der (Immun-)Thrombosen bekämpft

    - IL-6 bzw. IL-6-Rezeptor Antagonisten, die den Cytokinsturm unterdrücken (2020_Liu et al._Can we use interleukin-6 blockade for coronavirus disease 2019 (COVID-19)-induced cytokine release syndrome (CRS)?)


    (Auswahl; kein Anspruch auf Vollständigkeit; ihr könnt schließlich selber mal google benutzen!)

    Jap, Immunsysteme reagieren unterschiedlich. Die Familie einer Freundin hat sich Anfang des Jahres im Skiurlaub infiziert. Sie waren alle positiv auf Corona getestet worden und sind alle samt in den Test wegen Antikörpern gekommen. Ergebnis: Die Mutter hat keine Antikörper entwickelt, während die Freundin andere Antikörper hat, als alle anderen und niemand weiß warum.

    Wenn ich sowas wie "Die Familie einer Freundin [...]" schon lese, weiß ich sofort das irgendein privater Mumpitz kommt, der sich weder objektiv überprüfen lässt noch alle zur Beurteilung relevanten Informationen enthällt.


    1. Wie wurde die Antikörperbestimmung durchgeführt (Welches Verfahren? Welche Antikörper/Antigene wurden eingesetzt?)?

    2. Kann das verwendete Verfahren sicher zwischen Antikörpern gegen verschiedenen HCoVs (z. B. 229E, HKU-1, MERS, SARS-CoV-2) differenzieren?

    3. Was muss ich mir unter "andere Antikörper" vorstellen (ungewöhnlicher Isotyp oder merkwürdige Zusammensetzung des B-Zellrezeptors?)?

    4. Leidet die Mutter an Immundefekten (z. B. Hypogammaglobulinämie), die erklären können warum sie keine Antikörper gebildet hat oder hatte sie einen asymptomatischen Verlauf ohne Komplikationen (mit niedrigem Virustiter)?


    Mir würden noch so ein paar Fragen einfallen, da ich aber wohl nie eine Antwort bekommen werde, spare ich mir die Zeit.

    Und Leute, wie die Mutter der Freundin, können halt dann auch trotz Impfung keine Antikörper entwickeln oder entwickeln weniger effektive. Und das alles nur, wenn der Impfstoff richtig anschlägt. Weil so leicht ist das mit Impfstoffen nicht.

    Ihr müsst endlich mal von eurem einseitigen Denken weg kommen, dass eine Impfung immer nur zur Antikörperbildung führt! Das adaptive Immunsystem setzt sich sowohl aus einer humoralen (Antikörper) als auch zellulären (CD8+-T-Zellen) Immunantwort zusammen und diese beiden Teile können idealerweise gemeinsam oder einzeln durch eine Impfung stimuliert werden.

    Dass beispielsweise einige COVID-19-Patienten keine Antikörper gegen SARS-CoV-2 gebildet haben, heißt NICHT, dass es überhaupt keine Immunantwort auf das Virus gab. Es ist durchaus möglich, dass durch virale oder wirtseigene Faktoren die Immunantwort in diesen Fällen in Richtung der zellulären Immunreaktion gelenkt wurde und/oder die humorale Antwort sogar unterdrückt wurde (bei Parasiteninfektionen (z. B. Würmer) sieht man eine Verschiebung zur Th2-Antwort (Antikörper), die durch den Parasiten getriggert wird).

    Die COVID-19 Patienten besitzen bei einer zellulären Immunantwort, die durch Th1-Zellen getriggert wird, zytotoxische T-Lymphozyten (allgemein CD8+-T-Zellen), die die mit SARS-CoV-2 infizierten Zellen kaputt kloppen abtöten und so die Infektion bekämpfen.

    Kann man aber auch testen, ob man genug Antikörper entwickelt hat zum Beispiel durch eine Blutentnahme? Ich denke mal die Fachleute hier wissen das.

    Man kann z. B. mittels eines ELISA den Antikörpertiter (Konzentration) bestimmen. Hierbei kann man sogar spezifisch nur die Antikörper gegen das SARS-CoV-2 Spikeprotein berücksichtigen, wenn man den Test entsprechend entwickelt/optimiert. Selbst die Affinität und Avidität von Antikörpern lässt sich ermitteln, so dass nach einer Impfstofferprobung sehr gut abgeschätzt werden kann, ob der Impfstoffkandidat einen Nutzen hat oder nicht.

    Außerdem ist es möglich mittels ELISpot oder FACS (Durchfluss Zytometrie) das Vorhandensein und sogar die Konzentration von bestimmten Zellpopulationen (z. B. zytotoxische T-Lymphozyten gegen das Spikeprotein von SARS-CoV-2) zu bestimmen.

    Also gehen wir mal davon aus, dass das Corona-Virus mutiert sei, wäre es dann nicht möglich, dass Alaiyas Freundin mit einer mutierten Variante des Virus infiziert worden ist und deshalb andere Antikörper entwickelt hat?

    Sollte irgendwas falsch sein, dann korrigiert mich bitte, denn ich habe nicht die Absicht bewusst noch unbewusst irgendwelche Falschinformationen zu verbreiten.

    Ich denke, dass du von einer völlig falschen Annahme ausgehst, wie Antikörper gebildet werden und gegen was diese gerichtet sind. Das Folgende ist sehr vereinfacht dargestellt und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und absolute Korrektheit. Vorweg sei erwähnt, dass ein Antikörper nie gegen das gesamte Pathogen gerichtet ist!

    Zunächst betrifft eine Mutation immer nur einzelne kleine Bereiche des Genoms und diese Mutationen können verschiedene Effekte auf der Proteinebene nach sich ziehen (z. B. stille- oder nonsense Mutation). Ich gehe jetzt exemplarisch von einer Punktmutation im Spikegen aus, die dem Virus einen Selektionsvorteil gegenüber seinen Artgenossen verleiht.

    Normalerweise werden in den infizierten Zellen die viralen Bestandteile (z. B. Nucleocapsid, Spikeprotein) im (Phago-)Lysosom abgebaut (Abbildung) oder im Proteasom nach Ubiquitinylierung (Abbildung), wodurch kleine Petide (= Antigene) entstehen, die dann auf so genannte MHC-I oder MHC-II Komplexe gepackt werden. Diese Komplexe werden an der Zelloberfläche präsentiert und dienen den Immunzellen als Stimuli. Zu diesen Peptiden muss man noch anmerken, dass es sich hierbei nicht zwangsläufig um Abschnitte der nativen Primärstruktur des Proteins handelt sondern um Bereiche die nach der dreidimensionalen Proteinfaltung entstanden sind (versteht das einer außer mir? :hmmmm:). Auf diese Weise werden vom gesamten Spikeprotein dutzende verschiedene Antigene generiert und an der Oberfläche einer infizierten Zelle bzw. professionellen Antigen-präsentierenden Zelle (pAPC; Makrophagen :heart:und Dendritische Zellen) präsentiert. Tritt jetzt die oben erwähnte Mutation im Spikegen auf, verändert sich vereinfacht ausgedrückt nur "ein" Antigen, aber die anderen bleiben weiterhin unverändert erhalten.

    Übrigens werden über diese MHC-Komplexe auch zelluläre Peptide präsentiert und wenn diese in Folge einer Mutation (Stichwort Krebs) verändert sind, kann das adaptive Immunsystem so auch die Krebszellen identifizieren und bekämpfen.Auf der Oberfläche der Zellen werden nun kleine Virusbestandteile präsentiert-Was soll der Quatsch? So signalisieren infizierte Zellen und pAPCs den Zellen des adaptiven Immunsystems das es einen Eindringling gibt. Die B- und T-Zellen besitzen einen so genannten B-Zellrezeptor (im Prinzip der spätere Antikörper) bzw. T-Zellrezeptor. Diese Rezeptoren erkennen jeweils nur ein einziges Antigen (!), aber da es unzählig viele verschiedene Varianten auf den anderen B- bzw. T-Zellen gibt, sind im Prinzip alle möglichen Antigene auf dieser Welt mehr oder weniger abgedeckt. Kommt jetzt rein zufällig eine B-Zelle mit dem passenden B-Zellrezeptor für unser mutiertes Spike-Antigen vorbei, kommt es zur Bindung zwischen MHC-Antigen und B-Zellrezeptor. Durch diese Bindung wird die B-Zelle aktiviert (bei T-Zellen erfolgt der Vorgang analog). Für gewöhnlich wird noch ein co-stimmulierendes Signal (ein weiterer Rezeptor auf Immunzellen) benötigt, das schenken wir uns jetzt.

    Die aktivierte B-Zelle wird jetzt zur Antikörper-produzierenden Plasmazelle und bildet massenhaft Antikörper gegen unser mutiertes Spike-Antigen und fängt an sich zu teilen-Verstärkung ist immer gut. Einen Antikörper der nur von einem B-Zell-Klon abstammt, bezeichnet man als monoklonalen Antikörper. Andere B-Zellen werden analog von den anderen MHC-Antigen-Komplexen aktiviert, so dass eine Vielzahl verschiedener B- bzw. Plasmazell-Klone entstehen (polyklonal) und es einen diversen Antikörper-Pool gibt, der verschiedene Bereiche des Spikeproteins abdeckt. Diese Diversität unter den B- und T-Zellen ermöglicht es dem Immunsystem auch weiterhin effektiv gegen Viren vorzugehen selbst wenn mal ein Antigen durch eine Mutation verändert wird. Daher setzt man bei der Impfstoffentwicklung immer auf eine polyklonale Antikörper- bzw. T-Zellantwort.

    Je nach Phase der Infektion kommt es zu einem so genannten Klassenwechsel der Antikörper-Isotypen. Hierunter versteht man den Wechsel von zum Beispiel IgM (Erstantikörper) zu IgG nach etwa zwei Wochen post infection. Dieser Wechsel findet in den jeweiligen Plasmazellen statt.



    Weil ich gerade keinen Bock mehr habe mir die Finger wund zu tippen:

    Sputnik V - Informationen

    SARS-CoV-2 Impfstoffe-Teil 1

    SARS-CoV-2 Impfstoffe-Teil 2

  • Offensichtlich sind dir die Definitionen für Sterilisation und Desinfektion sowie die entsprechenden Parameter, die für das jeweilige Verfahren notwendig sind nicht bekannt.

    Eine "Heißluft"-Behandlung bei 70 °C im Backofen ist kein Sterilisationsverfahren!

    Du hast vollkommen recht. Kein Plan was mich da geritten hat.



    Ganz nebenbei hast du von physikalischer Chemie wohl keine Ahnung.

    Stimmt.

    Und was den Rest angeht: ich hab tatsächlich die notwendige Temperatur zum Abtöten der meisten Erreger genannt. Ich hatte die Temperaturen nur einfach nicht mehr im Kopf, da seit der letzten Nutzung eines Autoclavs schon... puh... sieben Jahre? her ist und selbst damals mussten wir an den Einstellung nie was ändern. Egal. Falsch nachgeschaut ist immer noch falsch geschaut.

  • Ein klassisches Beispiel für "traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast" und keinem fällt auf das Arrior hier falsche Schlussfolgerungen zieht und Länder miteinander vergleicht, die in ihrem Testverhalten gänzlich andere Strategien verfolgen.

    Wenn man laut deiner eigenen Aussage keiner Statistik trauen darf, die man nicht selbst gefälscht hat, in wie weit sind dann die von dir verlinkten Zahlen von "our World in Data" vertrauenswürdiger als die offiziellen Zahlen zu den bestätigten Corona-Zahlen aus Japan?
    (17.08., 08:00 Uhr: 56 000 bestätigte Fälle)


    Und nein, mir geht es hier nicht darum, meine (falschen) Schlussfolgerungen zu verteidigen (ich finde zwar immer noch, dass man sich an Japan bzgl "Maske tragen, wenn man krank ist", ein Beispiel nehmen kann), sondern eine ernst gemeinte Frage.

  • Zum Urlaub in Coronazeiten:


    Ich verstehe nun auch nicht alle Urlauber, die vor allem im Auslnd Urlaub machen.

    Bekannte von mir haben zB einen Wohnwagen auf einem ausländischen Campingplatz, die hatten auch nicht direkt Kontakt mit den Betreibern aufnehmen können, um zu fragen, wie es mit dem Wagen aussieht und mussten halt mal nach dem Wagen gucken, da es auch einige Unwetter gab usw.

    Aber die Marllorca-Urlauber sind für mich ein Sinnbild dafür, wie Urlaub dann laufen kann. Dass da nun wieder Reisewarnungen gelten, war nach den Bildern von dort abzusehen.

    Zudem anhand der Infektionszahlen bei uns deprimiert mich das Wissen iwie noch mehr, dass Urlaub doch nicht hätte sein müssen.

    Nun finde ich aber auch nicht, dass Urlaub im Inland total unproblematisch gewesen wäre. Denke auch hier wären dann leichte Steigerungen in den Infektionszahlen gekommen.

    An und für sich fahre ich erst wieder in Urlaub, wenn das ärgste mit Corona vorbei ist. (Also für mich in irgendeiner Weise etwas dagegen gefunden wurde, sei es Medikament, sei es Impfstoff)

    Ich mag die Atemmaske persönlich (im Sommer) so gar nicht gern. Ich bin nicht gegen die Masken, bitte versteht da nicht falsch. Aber ich bekomme nach einer gewissen Zeit mit Maske bei aktuellen Temperaturen schnell Probleme.

    An der frischen Luft ziehe ich sie deshalb während des Laufens ab. Bei Menschenansammlungen und in Räumen ist sie stets oben.

    Erst am Wochenende war ich für ein paar Stunden unterwegs, sowohl in Geschäften als auch auf einem Markt. Irgendwann bekam ich einen trockenen Mund, was aber auch nach guten Schlücken Wasser nicht weg ging. Und irgendwann war es mir nur noch schummerig.

    Würde ich nun im Urlaub sein, naja mir käme es auch einfach nicht so entspannend vor...tbh. Das liegt unter anderem an der Maske (und hohen Temperaturen evtl), aber auch deshalb, weil ich mir nicht die Sicherheit geben will, dass nichts passiert, weil ich in Deutschland urlaube.

    Da warte ich lieber bis Licht am Ende des Tunnels ist.

    Im Ausland würde ich vor allem aktuell keinen Urlaub machen, da man im Urlaub imo auch dazu neigt, lockerer mit allem umzugehen (vor allem Geld lol). Dementsprechend denke ich auch die Hygieneregekn würden nicht immer eingehalten werden.

    Und da man nicht genau abschätzen kann, inwieweit die Maßnahmen dort ähnlich wie bei uns sind, würde ich es nicht riskieren wollen.

    Um ehrlich zu sein einfach, weil ich keinen Bock darauf habe, dass wegen mir die Infektionszahlen wieder erhöht werden.


    Ich hab wsl auch deshalb keinerelei Verständnis für die Urlauber, weil ich daheim einen Risikopatienten hocken habe und deshalb ebenso nicht infiziert werden will, weil man just for fun mal wo hin fahren will.

    Was ich bei aktuellen Deutschlandzahlen auch nichtmal hier bei uns wollen würde.

  • Ich verstehe nun auch nicht alle Urlauber, die vor allem im Auslnd Urlaub machen.

    Ich sehe das auch immer ein bisschen zwiegespalten. Grundsätzlich bin ich durchaus der Meinung, dass es gut gewesen wäre, wenn man dieses Jahr auf den Auslandsurlaub verzichtet hätte. Wir haben einen für deutsche Verhältnisse schönen Sommer gehabt bisher (Achtung: Damit beziehe ich mich auf die Temperaturen und die Sonnenstunden, wenn ich einen Mittelmeerurlaub betrachte, nicht die Trockenheit/Waldbrandgefahr etc). Allerdings kann ich schon auch verstehen, dass sich Leute, welche irgendwo in ner abgelegenen Finca auf Mallorca sitzen ein wenig verhohnepiepelt fühlen, wenn sie als "Gefahr" bezeichnet werden, während an deutschen Stränden der Nord- und Ostsee die Leute weitaus weniger Abstand halten, beispielsweise noch im Juli in Travemünde. Deshalb möchte ich an dieser Stelle nicht final darüber urteilen, kann nur aus meiner Perspektive sagen, dass mehr als ein kleiner Ausflug an den Bodensee für mich dieses Jahr nicht drin sein wird. Das schont den Geldbeutel und auch wenn ich mich hier im Supermarkt genauso anstecken kann, so renne ich wenigstens nicht Kopf voraus ins Risiko.


    [...]

    Du hast mit allem gesagten vollkommen recht. Ich bin selbst Student der Biochemie und habe das alles gerade erst sehr ausführlich im Studium behandelt. Einzig und allein die Art, wie du Wissen kommunizierst, stößt mir ein wenig sauer auf. Das ist jetzt nichts gegen dich persönlich, ich kann gut verstehen, dass man sich aufregt, wenn Sachen unwissenschaftlich und falsch dargestellt werden. ABER: Anstatt es den Leuten, die nicht vom Fach sind (und ich glaube das sind hier die meisten) so zu erklären, dass es ein Normalsterblicher verstehen kann, schmeißt du mit Fachbegriffen um dich, dass selbst Leute mit Grundwissen das ziemlich sicher nicht alles nachvollziehen können. Das wirkt nicht nur ein wenig arrogant, sondern ist auch insofern schade, als dass ja der völlig richtige und wichtige Gehalt deiner Aussage so niemals richtig ankommen wird.

  • MightyHonweisel

    Ja ich denk auch immer so und so.

    Jedem das seine, aber finde es auch iwo schwierig zu sagen was nun risikoreich ist und was nicht.

    Kann mich ja auch mur an TV-Bilder aus Zdf und ARD berufen, die sowohl im Ausland da Balkan und Mallorca zeigten und auch deutsche Ostsee.

    Beides nicht schön.


    Einerseits weil bei den Auslandszielen vor allem imo die jüngere Bevölkerung abfeiert und im Inland an solchen Urlaubshotspots wie Ostsee der Strand iwie vollliegt und man aufm Bild iwie keine Abstände ausmachen kann. ^^"

    Gestern erst ne Aussage von nem Rückkehrer gehört, der sagte, er habe halt im Urlaub gefeiert. War halt so klidcheehaft en junger Kerl, Mitte 20. Da dachte ich auch meinen Teil bei...


    Letztlich muss da jeder selbst wissen, ob er wo hin reist und dann dazu stehen und auch mit Konsequenzen wie Coronatests rechnen und sich dagegen nicht sträuben.

    Mir gefällt die Mentalität nicht, die man tlw mitbekommt, weil Maßnahmen nicht immer eingehalten werden und auch manche interviewte einfach so sorglos wirkten und sich nichts daraus machen. :(

  • Ich finde nicht, dass Urlaub etwas Selbstverständlches ist. Für mich war es dasauch noch nie.

    Freie Tage von der Arbeit und Schule sind natürlich zwingend notwendig, aber weshalb man dann mitten in einer Pandemie nach Kroatien und co. fahren muss, ist dann doch etwas zu hoch für mich.

    Wenn es den Leuten aufgrund der Pandemie und Lockdown und vielleicht Jobverlust psychisch schlecht geht, versteh ich nicht, wieso man diesen Zustand, der dafür gesorgt hat, wieder herbeiprovozieren muss.

    Es steht dir zu, Urlaub nicht als etwas Selbstverständliches anzusehen. Das Gegenteil trifft auf Urlauber zu, wie für mich auch. Und die Chance, sich zu infizieren, ist in Kroatien gleich groß wie in Österreich, Deutschland oder mittlerweile sonstwo in Europa und es zeigt nur deutlich, dass du die gleiche Propaganda in dir aufsaugst, die ich in meinem ersten Beitrag beschrieben habe (Urlaub in Kroatien führt zur garantierten Infektion). Für den Durchschnittsmensch ist Alltag mit Arbeit und somit auch mit Stress verbunden und dieser wurde durch die Coronakrise nur verstärkt. Urlaub ist eine der wenigen Gelegenheiten im Jahr, diesem Stress zu entfliehen - den Urlaub zuhause zu verbringen bringt nicht viel. Und wie schon gesagt ist es nicht entscheidend, ob und wo man Urlaub verbringt, sondern, ob man sich an Spielregeln hält. Und wer das nicht tut, wird sich in Österreich genauso anstecken wie in Kroatien, Deutschland und sonstwo.

  • Ich finde nicht, dass Urlaub etwas Selbstverständlches ist. Für mich war es dasauch noch nie.

    Freie Tage von der Arbeit und Schule sind natürlich zwingend notwendig, aber weshalb man dann mitten in einer Pandemie nach Kroatien und co. fahren muss, ist dann doch etwas zu hoch für mich.

    Wenn es den Leuten aufgrund der Pandemie und Lockdown und vielleicht Jobverlust psychisch schlecht geht, versteh ich nicht, wieso man diesen Zustand, der dafür gesorgt hat, wieder herbeiprovozieren muss.

    Es steht dir zu, Urlaub nicht als etwas Selbstverständliches anzusehen. Das Gegenteil trifft auf Urlauber zu, wie für mich auch. Und die Chance, sich zu infizieren, ist in Kroatien gleich groß wie in Österreich, Deutschland oder mittlerweile sonstwo in Europa und es zeigt nur deutlich, dass du die gleiche Propaganda in dir aufsaugst, die ich in meinem ersten Beitrag beschrieben habe (Urlaub in Kroatien führt zur garantierten Infektion). Für den Durchschnittsmensch ist Alltag mit Arbeit und somit auch mit Stress verbunden und dieser wurde durch die Coronakrise nur verstärkt. Urlaub ist eine der wenigen Gelegenheiten im Jahr, diesem Stress zu entfliehen - den Urlaub zuhause zu verbringen bringt nicht viel. Und wie schon gesagt ist es nicht entscheidend, ob und wo man Urlaub verbringt, sondern, ob man sich an Spielregeln hält. Und wer das nicht tut, wird sich in Österreich genauso anstecken wie in Kroatien, Deutschland und sonstwo.

    Propaganda aufsaugen ja lol. Wahrscheinlich ist die Reisewarnung nicht auf Infektionsraten zurückzuführen, sondern nur Propaganda.

    Ich hatte nie behauptet, dass ein Urlaub zu einer garantierten Infektion führt, aber es ist halt Fakt, dass ein großer Teil der Neuinfektionen auf Urlauber aus diesen Ländern zurückzuführen ist und das halt auch erst der Beginn ist, da so eine Infektion schon eine Weile braucht bis sie sich bemerkbar macht.


    Außerdem ist deine Aussage einfach nur falsch, nicht sorry. Siehe momentane Infektionsraten in Kroatien. Es sei denn du hast einen exklusiven Einblick darin, dass die natürlich alle zu Propagandazwecken gefälscht geworden wären.

    Finde es spannend wie Leute ihren Egoismus und Bullshit mit "Propaganda" und "es geht den Menschen psychisch nicht gut, dann brauchen sie Urlaub uND dAs geHT NuR aM STranD!!" verteidigen. Man wird sich doch mal für einen Sommer zurückhalten können und der gute Edex wurde auch letztens für Seiten hinweg aufgrund seines Egoismus angekreidet, dann täte ich das gerne bei deinem "aber ich muss zwingend ins Ausland fahren!"-Egoismus genauso tun.

    Weißt du, geht mir und anderen auch nicht blendet, aber deswegen seh ich auch zu, dass sich die Situation nicht nochmal verschlimmert, und treffe mich nur mit einer Handvoll Leuten. Ich will so einen Lockdown nicht nochmal.


    Urlaub machen wir vielleicht mal btw. wenn überhaupt auf einer eigenen Ferienhütte für uns, in Österreich, mit eigener, kleiner Küche für uns. Ansonsten könnte auch der 0815-Österreicher dann sonst auchmal kreativer in seiner Urlaubsgestaltung werden, als sich im Urlaub nur in große Menschenansammlungen am Strand oder sonstwo zu werfen.

  • Wahrscheinlich ist die Reisewarnung nicht auf Infektionsraten zurückzuführen

    Nicht nur wahrscheinlich sondern garantiert, wie ich in meinem ersten Beitrag geschildert habe. Urlaub in Kroatien macht die Bevölkerung seit Monaten, also ist der Zug, so etwas brauche Zeit bis es sich bemerkbar macht, lange abgefahren. Und dass ein Großteil der Ö. Neuinfektionen auf Kroatien zurückzuführen ist, halte ich für ein Gerücht. Die aktuellen Infektionszahlen in Österreich sind kein bisschen rosiger als in Kroatien. Ansonsten könnte ich dir tatsächlich Einblicke (inklusive persönlicher Geschichten) darin geben, wie Infektionszahlen manipuliert werden. Ob du mir dann glaubst, ist eine andere Frage.


    Übrigens ist es ein ziemlich weiter Sprung zu Egoismus-Vorwürfen, denn weder war ich im Urlaub, noch habe ich vor, in nächster Zeit Urlaub zu machen. Tu dir selbst einen Gefallen indem du keine Beiträge verfasst, die auf Edex ausgerichtet sind. Meine Kommentare sind hauptsächlich deskriptiver Natur. Die "handvoll" Leute, die du triffst, können dich und dutzende weiterer genau so Infizieren, wie der Kellner in Kroatien, denn ihre Handlungen kannst du nicht steuern. Ich will dich aber vor gar nichts abhalten. Mit dem Finger zeigen bringt sicher niemanden weiter. Ganz im Gegenteil - meine bisherige Erfahrung zeigt leider, dass Menschen gar noch trotziger reagieren, wenn man sie mit Fehlverhalten konfrontiert.

  • Also würdest du sagen, ist es keine Common Sense, dass, wenn eine Pandemie herrscht, man sich lokal aufhält und sich möglichst wenig in der Weltgeschichte rumbewegt, sollte es nicht absolut notwendig sein? :grin:

    Und unter absolut notwendig verstehe ich "meine Oma wohnt in Italien und hat nur eine Woche zu leben", nicht "ABER MEIN UUUURLAUB AM STRAND!"

  • Also würdest du sagen, ist es keine Common Sense, dass, wenn eine Pandemie herrscht, man sich lokal aufhält und sich möglichst wenig in der Weltgeschichte rumbewegt, sollte es nicht absolut nötig sein? :grin:

    Und unter absolut notwendig verstehe ich "meine Oma wohnt in Italien und hat nur eine Woche zu leben", nicht "ABER MEIN UUUURLAUB AM STRAND!"

    Nur leider ist das Problem: Was du als Common Sense verstehst ist evtl. nicht das, was andere als common Sense verstehen. Vor 5 Monaten war es für viele Leute Common Sense, das man eine Pandemie nur mit 2 Paletten Klopapier überleben kann