Die große Halle

  • Ehrlich gesagt finde ich es auch einfach etwas demotivierend und fast schon frech, Votings zu lesen, in denen gefühlt hinter der Hälfte der Abgaben etwas von "0 Themenbezug" steht. Sorry, aber bei so offene Themen kann man auch auf eine Art interpretieren, welche halt über "ich fotografiere Wasser/Feuer/einen Erdhaufen/ ein paar Wolken" hinausgeht.

  • Wird es in aller Regel, ja. Natürlich kommt noch dazu, dass Terrakium aktuell mit die wenigsten Mitglieder hat. Wenn das Testergebnis dann noch überdurchschnittlich hoch für ein Haus mit den wenigsten Mitgliedern ist, wird die Anmeldung natürlich dem Haus zugeordnet.

  • Wir berücksichtigen natürlich auch vollständig inaktive Teilnehmende, streichen die aber (logischerweise) nicht aus der Teamübersicht raus, weil sie ja noch aktiv werden können. Wenn wir das aber berücksichtigen, hatte Terrakium vor der Entscheidung gemeinsam mit Viridium die wenigsten Teilnehmenden.

  • Und jetzt könnte ich die Verwirrt-Reaktion gut gebrauchen. :verwirrt:

    Aber egal, will das gar nicht weiter diskutieren. Wird sich eh jeder seinen Teil denken...

    Weiß gerade ehrlich gesagt gar nicht, was verwirrend daran ist, die Anzahl an Spielern im Haus zu berücksichtigen, die aktiv daran beteiligt sind, Punkte für selbiges zu sammeln, und nicht die reine Anzahl angemeldeter Personen.

    Finde das jedenfalls naheliegend, dass das eher zum fairen Balancing der Häuser untereinander beiträgt als eine absolute Zahl. Die sagt ja im Zweifelsfall gar nichts über die aktiven Mitstreiter aus.

  • Weiß gerade ehrlich gesagt gar nicht, was verwirrend daran ist, die Anzahl an Spielern im Haus zu berücksichtigen, die aktiv daran beteiligt sind, Punkte für selbiges zu sammeln, und nicht die reine Anzahl angemeldeter Personen.

    Woher weiß man denn, dass bisher inaktive Teammitglieder nicht auf kommende Wettbewerbe warten? Die können zum jetzigen Zeitpunkt noch an ebenso vielen Wettbewerben teilnehmen, wie neue Leute.

  • gute Frage, ich bin der Meinung das, für mich persönlich, die gesamt Punktzahl sich auch aus dem Themenbezug zusammen setzt aber eben nicht maßgeblich die Punkte beeinflussen darf. Deswegnen hab ich als Bewertungssystem die unterschiedlichen Kategorien.


    Und zu dem Punkt, wo man ein schätzen soll wie weit das Thema getroffen ist, also für mich persönlich ist das Thema eigentlich fast immer und auch schnell getroffen. Aber wenn erst länger darüber interpretiert werden muss wo das Thema ist dann find ich nimmt das so ein bissel den WoW-Effekt aber das ist an sich auch nicht schlimm da wäre das auch nur 1 Punkt weg von meinem Schema. Die Punkte bei meinem System dienen eigentlich dazu das sozusagen, nicht böse gemeint, Abgabe bei deinen man sieht das jetzt nicht so viel Mühe und Zeit investiert wurde bzw. nach dem Motto, "ich hab was angeben" mit etwas weniger Punkten in dem Themenbezug bewertet werden. Diese können aber wiederum durch die anderen Kategorien wieder was raus holen und so auch auf 5-6 Punkte allein damit kommen. Wird das Thema dann noch getroffen bzw. man kann es interpretieren ist man schon bei 7-8 Punkte, der Rest ist dann subjektivität bei mir.


    Ich hoffe das klingt nicht zu blöd aber wie ich schon in den einzelnen Topics geschrieben hab finde ich die meistens Abgaben echt schön.


    Und außerdem kann man ja immer dazu lernen, so kann ich z.B. nach Rückmeldung mein Bewertungssystem überarbeiten bzw. anpassen. :grin:

  • Ehrlich gesagt finde ich es auch einfach etwas demotivierend und fast schon frech, Votings zu lesen, in denen gefühlt hinter der Hälfte der Abgaben etwas von "0 Themenbezug" steht. Sorry, aber bei so offene Themen kann man auch auf eine Art interpretieren, welche halt über "ich fotografiere Wasser/Feuer/einen Erdhaufen/ ein paar Wolken" hinausgeht.

    Sehe ich als jemand, der den Themenbezug in relevantem Maße in die Bewertung mit hat einfließen lassen naturgemäß anders. Ich finde sogar, dass der Themenbezug in einem solchen Themenwettbewerb das relevanteste Maß zur Bewertung ist. Würde man den Themenbezug nicht mit in die Bewertung einfließen lassen oder auch deutlich weiter entfernte Interpretationen des Themas als zutreffend ansehen, dann verkommt der Wettbewerb zu einem „wer hat zufällig das schönste Bild in seiner Google Photos-Galerie“ [1]. Luft (statt Wind) ist ja irgendwie auf jedem Foto, dass den Himmel zeigt vorhanden. Insbesondere dadurch, dass man bei der Abgabe des Fotos explizit das gewählte Element angeben muss, fordert das Wettbewerbsformat mMn geradezu dazu auf, hier einen Fokus in der Bewertung zu setzen. Insbesondere bei Bildern, die plausibel mehreren Elementen bzw. Kategorien zugeordnet werden können. Ich würde dem gleichen Foto abhängig von der gewählten Kategorie sogar mehr oder weniger Punkte geben, wenn ich eine andere Kategorie für geeigneter halten würde.


    Natürlich ist die Interpretation des „Thema getroffen“ absolut subjektiv, das sind derartige Votes aber generell, da wir keinerlei Bewertungsmaßstab als Vorgabe bekommen haben und auch keine professionellen Preisrichter sind. Bei Votes ohne Begründung ist das auch gar nicht nachzuhalten. Solange ein Vote in sich konsistent bewertet, mitteln sich derartig unterschiedliche Bewertungskriterien über alle Votes hinweg gemessen auch raus.


    [1] Ich hätte es schön gefunden, wenn der Wettbewerb nur Fotos zugelassen hätte, die (belegt) nach Start des Häuserkampfs entstanden sind.

  • Ich finde sogar, dass der Themenbezug in einem solchen Themenwettbewerb das relevanteste Maß zur Bewertung ist


    Hier kommt es, denke ich, darauf an, was man überhaupt unter der Themenvorgabe versteht - denke das ist also auch die Wurzel solcher unterschiedlicher Bewertungsmaßstäbe.


    Ich vermute, dass viele der typischen Fanwork-Leute eine Themenvorgabe etwas übertrieben ausgedrückt eher verstehen als "Entwickle ein Werk unter folgender Inspiration", während zum Beispiel die von dir geschilderte Herangehensweise eher dem Motto "Stelle folgendes Thema möglichst deutlich dar" folgt. Prinzipiell sind beides legitime Interpretationen der Aufgabenstellungen und es ist nicht vorgegeben, wie genau eine Themenvorgabe nun zu verstehen ist.

    Also rein aus Voterperspektive finde ich daher beide Positionen nachvollziehbar.


    Aus Teilnehmersicht dagegen kann ich, wie vorher gesagt, weniger mit dieser Beurteilung anfangen, wenn man diese hier stattfindenden Wettbewerbe als kreatives Austoben an einer bestimmten Herausforderung mit der Möglichkeit sich zu verbessern sieht, weil eine freiere Interpretation naturgemäßig bei weniger Leuten eine starke Assoziation auslöst als eine oft gesehene Darstellungsweise. Das regt mich dann entsprechend eher wenig an, mich hier an einer neuen Herangehensweise zu versuchen und tatsächlich kreativ zu sein. Und die Assoziation anderer Leute zu treffen ist natürlich auch weniger etwas, was einen künstlerisch weiterbringt (wenn man jetzt nicht gerade Stockfotos schießen will), weshalb da oft der Feedbackaspekt auch deutlich geringer ausfällt. Da besonders letzteres von vielen Leuten in den Fanworkbereichen immer als zentraler Anker für (begründete) Votes gesehen wird, tritt dort für viele vermutlich auch das Thema sehr in den Hintergrund, solange ein Link erkennbar ist.


    [1] Ich hätte es schön gefunden, wenn der Wettbewerb nur Fotos zugelassen hätte, die (belegt) nach Start des Häuserkampfs entstanden sind.

    Ansonsten wäre das aber eventuell ein sinnvoller Weg gewesen, zumindest vorauszusetzen, dass sich jemand nach Start des Wettbewerbes aktiv mit dem Thema beschäftigt hat, ja. Prinzipiell finde ich das aber nicht so schlimm, da besonders ohne die starke Fokussierung auf die Einhaltung des Themas ein bereits existierendes Foto (oder auch jedes andere Werk) quasi unter den gleichen Maßstäben beurteilt werden kann wie ein für den Wettbewerb erstelltes. Wenn vorher ein sehr gutes Bild entstanden ist, sehe ich nicht unbedingt die Notwendigkeit, es nicht zuzulassen, wenn es genauso selbst geschossen wurde. Die Arbeit dahinter kann die gleiche, mehr oder auch weniger gewesen sein als ein neues zu machen, je nachdem. Selbst wenn der ganze Wettbewerb nur ein absolut freies Best Of aus der Bildergalerie gewesen wäre, läuft es halt darauf hinaus, dass es auf die vergleichbaren Aspekte des Fotos ankommt, also was hatte jemand für eine Idee bei der Ablichtung eines Motives, wie gut ist jemand konzeptionell mit dem vorliegenden Motiv umgegangen und wie gut wurde das technisch dann umgesetzt. Für mich würde sich das daher dann eher auf die potentiell weniger subjektiven Aspekte einer Arbeit fokussieren.

  • „wer hat zufällig das schönste Bild in seiner Google Photos-Galerie“

    Das finde ich wirklich kritisch. Wie cheesus christ sonst sagte, bedeutet das nicht, dass mehr oder weniger Arbeit in dieses Foto geflossen sein kann, als in eines, welches extra für den Wettbewerb entstanden ist. Im Umkehrschluss sind wahrscheinlich auch einige Fotos für den Wettbewerb nur kurze Schnappschüsse gewesen, das macht diese Fotos aber nicht besser oder schlechter als welche die älter sind, dabei kommt es halt auf das Foto selbst an.

    Noch dazu kann man das eben auch nicht wissen und etwas, was man überhaupt nicht weiß in die Bewertung einfließen zu lassen ist halt irgendwo ziemlich ignorant. Mir fallen jetzt nur zwei Fotos ein, wo ich gemerkt habe, dass diese wahrscheinlich vorher entstanden sind, weil diese eben Locations hatten, die in Deutschland so wahrscheinlich eher seltener zu sehen sind. Sagt aber ja trotzdem nichts über die Qualität des Fotos aus.

  • Ehrlich gesagt finde ich es auch einfach etwas demotivierend und fast schon frech, Votings zu lesen, in denen gefühlt hinter der Hälfte der Abgaben etwas von "0 Themenbezug" steht. Sorry, aber bei so offene Themen kann man auch auf eine Art interpretieren, welche halt über "ich fotografiere Wasser/Feuer/einen Erdhaufen/ ein paar Wolken" hinausgeht.

    Ich würde da sogar etwas weiter gehen - ich finde einige Votes, die abgegeben wurden unter aller Sau.


    Themenbezug kann man in solchen Wettbewerben sicherlich einfließen lassen - ABER aufgrund von der subjektiven Auffassung des Themas (in diesem Fall auch sehr weit interpretierbar) teilweise nur 1-3 Punkte zu vergeben für ein gutes/schönes Bild nur weil man selbst der Meinung ist das es nicht zum Thema passt, finde ich frech!

    Es gibt für mich einige Faktoren der Bewertung (Thema, Qualität, Bildaufbau, Bildidee) aber nur weil ein Faktor aus meiner Sicht nicht getroffen wurde bewerte ich das Bild nicht mit einer niedrigen Punktzahl, da die anderen Faktoren genau so wichtig sind.


    Außerdem muss man bedenken das es ein Wettbewerb im Rahmen des Häuserkampfes ist und kein professioneller Foto-Wettbewerb.

    Einige Abgaben sind sicherlich von Personen die fotografisch noch nie an einem Wettbewerb teilgenommen haben und anstatt diesen Personen Respekt für ihre Mühe entgegen zubringen werden sie so runter gemacht.


    Aber vielleicht ist manchen der Sieg eben doch wichtiger als etwas Respekt gegenüber den anderen zu zeigen.


    „wer hat zufällig das schönste Bild in seiner Google Photos-Galerie“

    Wenn ich die Aufgabenstellung richtig gelesen habe, stand nirgends das man keine älteren Bilder verwenden darf - also ist die Aussage völliger Quatsch.

    Anstatt das man sich freut, dass so viele Leute mitgemacht haben und sich mit dem Thema befasst haben, werden jetzt solche Dinge bemängelt...

    Dazu fällt mir wirklich nichts mehr ein.

    Ich war vorher schon im Fotografie-Bereich im Forum aktiv und hab mich hier einfach gefreut, dass es mal nicht nur 5 Abgaben und 10 Bewertungen sind. Viele Leute bei uns im Haus haben sich mit der Fotografie beschäftigt, die sonst gar nichts damit zu tun haben und genau das ist doch das tolle an so einem Wettbewerb. Sch*** egal ob das Bild aktuell ist oder von vor 3 Jahren...

  • Mein bisheriges Votingsystem war ja so, dass ich die Abgaben in eine Reihenfolge gebracht habe und dann relativ glatt die Skala von 1 bis 10 draufgelegt habe, sodass die in meinen Augen am wenigsten guten 25% dann auch ziemlich wenig Punkte bekommen haben. Im unteren Teil des Rankings sind auch manche Abgaben vor allem wegen des Themas gelandet, weil ich im Zweifel guten themenbezogenen Abgaben Vorrang über gute kaum themenbezogene Abgaben gegeben habe.

    Um den Sieg ging es mir dabei nicht, ich wollte nur so gut wie möglich mein persönliches Ranking ausdrücken. In Schulnoten hätte ich aber fast allem mindestens eine 3 gegeben.

    Ich kann verstehen, dass das als verletzend und respektlos empfunden wird. Ich musste auch schon die ein oder andere 1/10 einstecken und war dann zwar nicht auf die votende Person sauer, da ich das für meine Abgabe absolut verdient finde, aber es tut natürlich trotzdem irgendwo weh, wenn man sich Mühe gegeben hat und dafür die Minimalpunktzahl einfährt.

    Vermutlich habe ich hier einen Fehler gemacht. Das tut mir leid und ich wäre bereit, meine Votes zurückzuziehen, wenn es das ein wenig besser macht.

  • Vermutlich habe ich hier einen Fehler gemacht. Das tut mir leid und ich wäre bereit, meine Votes zurückzuziehen, wenn es das ein wenig besser macht.

    Nein, Gray! Bloß nicht!

    Du hast dir Mühe mit deinen Votes gegeben und nach bestem Wissen und Gewissen gevotet!


    Und außerdem hat uns Evoluna doch explizit verboten, Selbstzweifel zu haben! Noch eine sehr effektive Standpauke-Attacke im Haus Viridium packen wir nicht! :fright:

  • „wer hat zufällig das schönste Bild in seiner Google Photos-Galerie“ [1]

    Bin extra wegen Foto los und am Ende traurig, dass ich auch nicht besser abschneide, obwohl ich nicht nur in der Galerie geblättert habe :(


    Aber so ganz exotische Bilder von unfassbaren Naturphänomenen waren leider gerade leider auch nicht verfügbar. Aber hey, am Ende macht die Vielfalt der Bewertungen im Mittel hoffentlich auch wieder Sinn.

  • Unabhängig zur aktuellen Frage, würde ich in den allerseltensten Fällen dazu raten Votes zurückzuziehen, weil man eine Sache auch nie vergessen sollte, je mehr Votes es gibt, umso weniger fällt ein einzelner Vote ins Gewicht - zieht man seinen Vote zurück, dann verringert man halt auch automatisch die Voteanzahl dadurch und andere Votes bekommen automatisch ein leicht größeres Gewicht. So oder so ists halt auch so, dass in irgendeiner Art herausstechende Votes nämlich so oder so durch andere Votes zum Teil ausgeglichen werden, in sofern würde ich da gar nicht groß darüber nachdenken. Und im Fall von Magnus war der Rückzug des einen Votes ja weniger wegen den vergebenen Punkten (imo), sondern zum Teil eher aufgrund der Art und Weise wie begründet wurde.

    Also bitte, niemand sollte seinen Vote jetzt aufgrund einer Bepunktung (allein) zurückziehen, nur weil man sich eben auch erlaubt hat nicht überwiegend Punkte größer 5 zu vergeben, dafür gibt es eben auch das gesamte Punktespektrum.


    Ansonsten um vllt auch mal auf die gestellten Fragen einzugehen:

    Ich finde Titel in den meisten Fällen schon wichtig, nicht zwingend für notwendig, aber schon wichtig und hilfreich, weil sie machen eine Abgabe imo vollständiger und geben dem gesamten Werk halt auch nochmal so das I-Tüpfelchen oben drauf und runden ein Werk ab. Weiterhin kann der Titel unter Umständen auch sehr hilfreich für die Interpretation des Werkes und damit für die Bewertung sein, da man mit einem (aussagekräftigen Titel) durchaus eine Richtung geben kann, wie eine Abgabe denn potentiell gemeint sei.


    Was die Themeneinhaltung bei der Bewertung angeht. Ich muss ehrlich sagen ich finde schon, dass dies einen wichtigen Punkt darstellt, aber natürlich für die Punktvergabe nicht das ausschlaggebende Kriterium sein sollte, ob eine Abgabe nur kaum oder aber viele Punkte bekommt. Allerdings bin ich der Meinung, dass es dem Bewertenden ebenso erlaubt sein sollte ein bestimmtes Werk nach seinem gusto zu interpretieren, wie es auch dem Künstler bei der Erstellung erlaubt gewesen ist. Wenn da am Ende kein gemeinsamer Konsens besteht, dann ist das eben so, ärgerlich klar, aber damit muss man dann halt umgehen können. Natürlich sehe ich es andererseits auch so, dass der Votende möglichst offen bezüglich der Interpretation sein und zumindest versuchen sollte zu erkennen, was der Künstler möglicher Weise für eine Interpretation der Thematik vorgenommen hat, ob es also eher wortwörtlich/offensichtlich umgesetzt wurde, oder ob es doch eher metaphorisch/bildlich/auf einer anderen Ebene betrachtet werden sollte. Wenn man dann allerdings nach einigem überlegen oder näherem Betrachten das Thema nach wie vor partout nicht in der Abgabe wieder erkennt, dann finde ich es auch nicht verwerflich der Abgabe 1-2 Punkte weniger zu geben.

    Man muss sich mMn eben auch im Klaren sein, dass nicht jeder der votet sich mit der Materie auskennt (oder sich extra dafür damit auseinandersetzen möchte), entsprechend sind es vor allem die subjektiven Kriterien, die für die Bewertung ein größeres Gewicht einnehmen, da die objektiven "(Technische) Umsetzung/Sauberkeit/whatever" vllt. nicht für jeden so/gleich gut zu bewerten sind. Und da sind eben Kritierien wie "Thema erfüllt?", "Ersteindruck", "Kreativität", "Subjektives Empfinden im Allg./Bauchgefühl" deutlich ausschlaggebender und auch greifbarer und gerade wenn man solche Kriterien sich ansieht, dann wirkt "Ist das Thema getroffen." halt auch kinda noch am objektivsten (wirkt ungleich ist), weswegen ich das Kriterium für legitim halte und auch Verständnis dafür habe. Ich selbst würde je nach Kategorie vllt. sogar bis zu zwei Punkte für dieses Kriterium vergeben und dabei natürlich relativ wohlwollend sein, aber dennoch könnte das eben auch mal weniger Punkte bedeuten. Da muss man als Künstler imo auch ein wenig drüber stehen. Ich mein, das ist ja nicht nur ein "Problem" des Häuserkampfes oder von Votes im BB, generell haben Künstler heute wie damals das "Problem", dass ihr Kunst halt bewertet wird und ggf. auch sehr unterschiedlich aufgefasst/interpretiert ist - alte Künstler haben heute nur Glück, dass sie bereits tot sind und davon nichts mehr mitbekommen, wie man bspw. im Deutschunterricht ein bestimmtes Werk (oder Phrasen im Werk) so interpretiert, wie man "es gerne hätte", obwohl man imo selten mit 100%-iger Sicherheit sagen kann, ob der Künstler in "das Gras im Palastgarten war in einem solch satten grün [...]" wirklich eine politische Aussage getätigt hat, um die Ungleichheit der Stände in Epoche X auszudrücken oder vllt einfach nur Fan von grünem Gras gewesen ist. Natürlich sehe ich ein, dass es zum Teil auch darauf ankommt wie der Bewertende das in seinem Vote ausdrückt, weil wie überall gilt natürlich auch hier: Der Ton macht die Musik.

  • Was mir hier noch auffällt ist, dass hier an keiner Stelle (auch nicht bei den Hinweisen) ein Titel erwähnt wird. Da es auch einige Abgaben ohne Titel gibt denke ich, dass es manchen nicht mal in den Sinn gekommen ist.


    Das soll jetzt keine Kritik sein, sondern eine Anmerkung das bei zukünftigen Wettbewerben bei den Hinweisen aufzunehmen.