Deutsche Sprache schwere Sprache?

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  • Da ich eigentlich Französin bin, und im niedrigen Alter nach Deutschland gezogen bin, war es anfangs natürlich schwer für mich, die ganzen Fälle, die besonderen Wörter... aber man gewöhnt sich dran. Ich denke aber definitiv, das deutsch eine der schwersten Sprachen ist, die es gibt. Sie ist nicht zu vergleichen mit englisch, welche ja wirklich leicht ist (für mich zumindest, da sie der französischen Sprache ähnelt). Aber für Ausländer, die hier Urlaub machen, und dafür deutsch lernen ist es natürlich sehr schwer, da deutsch sehr kompliziert ist, und man auch viel falsch machen kann. Wenn man mal ein falsches Wort sagt, oder es an einer andere Stelle im Satz bringt, kucken einen die Leute schief an. (das ging mir anfangs auch so). Alles im allem ist die deutsche Sprache aber sehr schön, wenn man sie kann.


    ~Verena

  • Ja, Deutsch ist so hardcore. Ich kenne viele Worte auf Deutsch gar nicht, deswegen muss ich andauern Anglizismen usen. Anders geht das gar nicht.
    Aber Tippfela sint shlim, mann mus imma rischtige rechtshraibun behärschen. >:/


    Nun mal zum Ernst... :P
    Deutsch ist in der Tat nicht der leicht zu lernenden Sorte Sprache angehörig. Es hängt gewiss auch vom Standpunkt ab, denn ich als deutscher Muttersprachler habe es da natürlich um Einiges schwieriger, zum Beispiel Chinesisch zu lernen. Im Gegenzug dazu wird es der Chinese wohl nicht leichter haben, unsere Sprache zu lernen.
    Des weiteren ist auch bedeutsam, was der Einzelperson mehr liegt. Ein gutes Gedächtnis wäre beispielsweise ganz nützlich bei einer Sprache mit vielen Ausnahmen.


    Meiner Meinung nach sollte übrigens jeder so sprechen, wie er möchte. Einzig und allein muss jene Person darauf achten, dass sein Gegenüber sie (richtig) versteht. Wenn das der Fall ist, ist es doch eigentlich egal, wie es dazu kam. (Ich meine... schaut euch meine Beiträge zur nächtlichen Zeit nur mal an. :'D)

  • Ich schreibe auch schnell und da kommen halt ein paar Fehler außerdem Wette ich
    das mindesten die hälfte von euch hier auch oft Fehler machen, (Nicht Absichtlich)
    ich selber mache relative wenige Fehler und wenn dann nur weil ich zu schnell schreibe ;)
    aber ich finde hier schreiben die wenigsten mit vielen Rechtschreibfehler ^^
    und außerdem ist Deutsch einer der schwersten Sprachen der Welt weil wir Z.B. so viele Artikel und unbestimmte Artikel haben ^^

  • Wie ich das finde? Kommt sich darauf an, wenn jemand einen triftigen Grund hat, weil er zum Beispiel Ausländer ist kann ich das verstehen, aber Leute die einfach nicht aufpassen, nur schnell was hinschmieren kann ich nicht leiden. Ein paar Fehler macht jeder, aber soviele o.O NEIN DANKE!


    Auserdem ist die deutsche Sprache nun wirklich nicht so schwer


  • Auserdem ist die deutsche Sprache nun wirklich nicht so schwer


    *Außerdem


    Die Ironie in diesem Satz XD


    Nee, aber zum Thema. Ich finde schon, dass die deutsche Sprache mit zu einer der schwersten Sprachen der Welt zählt. Schon allein durch die verschiedenen Fälle, Artikel, Verbkonjugationen, Genera, etc. etc.
    Das ist nicht nur für einen Ausländer schwer zu verstehen. Besonders für jene, die in ihrer Sprache solche Dinge nicht haben (siehe asiatische Sprachen) und die deutschen Wörter sind auch nicht gerade einfach. Thron, Kugelschreiber, Rhythmus. Für einen Ausländer und sogar für Deutsche selbst sind solche Wörter einfach die Hölle (ich musste gerade auch nach schauen, wie man Rhythmus schreibt...)
    Dementsprechend finde ich es verständlich, wenn Leute komplizierte Dinge falsch schreiben oder falsche Grammatik verwenden. (ich würde nie jemanden dem Kopf abreißen, wenn er schreibt "während dem Lesen tut sie das und das" anstatt "während des Lesens tut sie das und das" weil es sich einfach so eingebürgert hat)
    Teilweise finde ich es nur Schade, wenn Wörter aussterben, wie Fräulein zum Beispiel.
    Aber zurück zum Thema, natürlich ist es wichtig, als Deutscher die deutsche Sprache zu kennen und schreiben zu können. Aber wenn ich mich erinnere, als ich in der 12. Klasse war, kurz vor dem Abitur, wie dort manche Leute immernoch ihre Aufsätze verhauen haben, nur weil sie Kommata nicht richtig setzen konnten. (Kommata, noch so eine Geißel der deutschen Sprache)


    Aber als Deutscher die deutsche Sprache nach "leicht" oder "schwer" zu beurteilen, ist eine schwierige Frage. Schon allein, weil wir damit aufgewachsen sind. Ich denke, solch eine Frage lässt sich eher von einem Ausländer oder jemand, der als Kind nach Deutschland gekommen ist und die Sprache gelernt hat, besser beantworten.
    Ansonsten: Versucht einmal eine grammatikalische Floskel einem Deutsch-Lernenden zu erklären. Ihr werdet schnell merken, dass das gar nicht so einfach ist.

  • ... das russische Alphabet hat 33 Buchstaben, davon locker 10 Vokale und 2 Sonderzeichen. die Sonderzeichen machen es den Lernenden ungemein schwer, da sie sich dast immer überall im Wort verändern können. Die Wahl des Vokals im Wort hängt von der Betonung ab, und wenn man die nicht im Griff hat, hat man ziemlich pech.


    Von den sechs Fällen (mit denen ich immer auf Kiegsfuss stand) mal ganz abgesehen, dagegen sind unsere vier ja regelrecht lächerlich.



    Einem deutschen Muttersprachler wird es vielleicht einfacher fallen Niederländisch zu lernen, wenn man ihn mit einem russischen Muttersprachler vergleicht. Dafür hat der Russe es einfacher Polnisch zu lernen.


    Polnisch war für mich schon immer sowas, wie russisch light. :D Keine Ahnung, ich habe es nie gelernt, aber da ich reletiv grenznah wohne, komme ich mit dieser Sprache ab und zu in Brührung. Und vieles (z.B. Zahlen) klingt sehr russisch bzw. ist es sogar gleich. Gleichzeitig verwenden sie aber ein Alphabet, was uns etwas besser liegt, als das kyrillische. Und zumindest damit müssten sich die Russen dann sicherlich auch abmühen.



    Thron, Kugelschreiber, Rhythmus. Für einen Ausländer und sogar für Deutsche selbst sind solche Wörter einfach die Hölle (ich musste gerade auch nach schauen, wie man Rhythmus schreibt...)


    Wenn ichs jetzt einfach mal ins englische übersetze (was viele ja als leichte Sprache einstufen), dann heisst z.B. Rhythmus dort rhythm und ist damit auch nicht leichter, als bei uns. Und Kugelschreiber, naja ich habe mal den Google Übersetzer bemüht, der neben pen auch noch ballpoint pen vorgeschlagen hat, was auch nicht unbedingt leichter ist. Aber das benutzt dort wohl eh keiner, aber genau das ist für mich so ein Beispiel, warum mir die deutsche Sprache so gefällt, es gibt hier eine so grosse Vielfalt an Wörtern, von denen andere wohl nur träumen können (bzw. wovon Ausländer wohl eher Alpträume bekommen). Wenn ich bei dem Beispiel des Kugelschreibers bleibe... das Wort ist total logisch aufgebaut, man kann es auch abkürzen (jeder kennt einen Kuli) und natürlich kann man es sich auch so leicht machen, wie im englischen und einfach von einem Stift sprechen, im Normalfall weiss jeder wonach er greift, wenn ein Lehrer sagt: "Nehmt eure Stifte zur Hand", weils entweder bekannt ist, was damit gemeint ist oder weil man dann einfach danach greift, was einem am besten gefällt.
    Was ich damit sagen will ist, dass es womöglich auch die Vielfalt ist, die es andersprachigen Menschen schwer macht, alles zu verstehen. Ein vereinfachtes deutsch, mit dem man hier als Urlauber klar kommt ist sicherlich nicht schwerer, als einfaches englisch, es sind eben die Feinheiten, die den Unterschied ausmachen und weswegen ich unsere Sprache auch mehr mag, als beispielsweise englisch.
    Wobei ich natürlich sagen muss, dass ich viel zu wenige Sprachen auf der Welt auch nur ansatzweise kenne um zu sagen, dass sie leichter oder schwerer sind. Bei manchen Sprachen kommen mir allerdings schon die Schriftzeichen so abstrakt vor, dass ich schon deswegen daran zweifle, dass sie leicht sind.

  • Ich denke schon, dass das Deutsche vor allem für Ausländer eine nicht grade einfach zu lernende Sprache ist. Zwar ist die Deutsche Sprache was viele Aspekte angeht nicht so komplex wie zum Beispiel das Russische (s.u.), allerdings weist sie auch so einige "Tücken" auf, wobei diese ja eigentlich jede Sprache hat. Im Falle des Deutschen liegen diese imo vor allem bei der Wort-/Satzstellung, den ganzen Umlautbildungen, die auch nur bei einigen Substantiven auftreten, und auch vielen Unregelmäßigkeiten vor allem bei den Verben; da ich aber kein Ausländer bin, der unsere Sprache erst ziemlich mühselig lernen muss(te), kann ich das vielleicht aber auch nicht so gut einschätzen, vor allem weil es ja auch noch auf die Perspektive drauf ankommt, ein Chinese wird mit unseren Endungen u.ä. wohl (noch) mehr Probleme haben als ein Russe zum Beispiel.


    Von den sechs Fällen (mit denen ich immer auf Kiegsfuss stand) mal ganz abgesehen, dagegen sind undere vier ja regelrecht lächerlich.

    Vor allem auch weil sich bei unseren 4 Kasus nur selten mehr als der Artikel ändert; im Russischen gibt es ja 3 Deklinationsklassen und für jeden Kasus gibt es nochmal andere Endungen, die oft sogar noch unregelmäßig sind.


    Was ich damit sagen will ist, dass es womöglich auch die Vielfalt ist, die es andersprachigen Menschen schwer macht, alles zu verstehen. Ein vereinfachtes deutsch, mit dem man hier als Urlauber klar kommt ist sicherlich nicht schwerer, als einfaches englisch, es sind eben die Feinheiten, die den Unterschied ausmachen und weswegen ich unsere Sprache auch mehr mag, als beispielsweise englisch.

    Naja, das Deutsche hat immerhin noch mehr Endungen als das Englische, da würde ich schon sagen, dass das Deutsche etwas komplizierter bzw. komplexer ist als das Englische in diesem Fall. Ansonsten stimme ich dir da aber zu, vor allem weil das Deutsche für fast jedes abstrakte Wort, welches nicht schon ein Fremdwort ist, auch noch ein zusätzliches Fremdwort besitzt (bspw. dursichtig - transparent), während das Englische zum Beispiel meist nur eine Form kennt und zwar meist das Fremdwort (transparent in diesem Fall).


    ~Illuminatus Lichtel

  • Ich stimme Illuminatus zu, dass Deutsch für allem für Ausländer sehr schwer ist. meine Mutter hat erst im Alter von 22 Jahren Deutsch gelernt, da sie meinen Vater bei soetwas wie einem Austausch kennengelernt hat. Es ist wirklich ein Wunder, dass sie so gut Deutsch sprechen kann. Ich selbst bin ja sehr Sprachbegabt( ich spreche Deutsch, Französisch, Englisch, Spanisch und Japanisch) und komme auch mit Deutsch super klar, doch tun mir all die Leid, denen es schwerfällt, sich in unsere Sprache einzufinden.
    Trotzdem finde ich, dass es immer eine Hürde ist, eine Fremdsprache zu lernen, weil man oft so vieles beachten muss, zum Beispiel im Französischen den Artikel "des". Das ist ein Artikel, der vor ein Wort im Plural als unbestimmter Artikel steht. Viele Franzosen überlegen dann, welcher bei uns ein unbestimmter Artikel ist.

    Dieser Beitrag wurde von „007“ aus folgendem Grund gelöscht: Unnötige Doppelposts sind unnötig

  • Das Zitat im Startpost ist wirklich schrecklich. Ich bin schon jemand, der auf Rechtschreibung und richtige Grammatik achtet, sowohl im RL als auch in Foren. In Chats ist es mir nicht so wichtig, muss ich aber ehrlich sagen. Es ist zwar jedem selbst überlassen, ob er auf Rechtschreibung achtet, solange der Text leserlich ist. Aber ich finde es schon schade, dass es manchen wortwörtlich 'scheißegal' ist, dass sie damit vielleicht unbewusst auch die deutsche Sprache in den Dreck ziehen. Natürlich unterlaufen den Deutschen auch mal Rechtschreibfehler, aber trotzdem.
    Wenn jemand Ausländer ist und nicht so gut Deutsch kann, verstehe ich das ja, Deutsch ist für Ausländer keine leichte Sprache zum Lernen. Wenn ich zum Beispiel einen spanischen Text in einem spanischen Forum schreiben würde, wären da auch ziemlich viele Fehler drin. ^^

    » There's no second chance for a first impression. || Audiatur et altera pars. || Nightingale & Eagle. ♥ «

  • Auserdem ist die deutsche Sprache nun wirklich nicht so schwer



    Little Bamelin, erst mal *Außerdem* wird mir ß geschrieben ^^ *Ironie*
    und zweitens gehört die Deutsche Sprache zu den schwersten die es gibt! Wir haben z.B. nicht wie die Engländer nur The sondern Der, Die, Das und dann auch noch so viele unbestimmte Artikel und alles, eigentlich haben wir Glück das wir kein Deutsch als Fremdsprache lernen müssen *__*
    in manchen spanischen Schulen müssen die das nämlich ;)

  • Ich habe zwar auch manchmal Buchstabendreher im Wort, weil meine Finger zu lahm sind =D
    Aber ein wenig sollte man schon darauf achten, dass der Satz einigermaßen leserlich ist
    und verstanden werden kann.
    Natürlich ist Deutsch eine schwere Sprache, ich finde die Englische Rechtschreibung
    viel einfacher,da man nicht auf Großschreibung achten muss.
    Aber zum Glück haben wir kein accent grave u.s.w mit denen haben viele Leute Probleme.

    Energie sparen:
    Leg dich immer hin wenn du kannst,bewege dich nicht unnötig und gehe immer in Richtung Sitzmöglichkeit,
    wenn du nicht sitzen kannst, lehn dich wenigstens an.
    ABER MERKE DIR: Zwischen Faulheit und Energiesparen besteht ein kleiner aber feiner Unterschied.

  • Ich kann eigendlich ganz gut Deutsch, abgesehen von Grammatik & groß- und kleinschreibung.. ._. Schreiben tu ich aber besser, als sprechen. Da ich mir leider so ein "ghetto Deutsch" angewöhnt habe.. Also manchmal sag ich automatisch 'isch' anstatt ich.. Naja eigendlich sprech' ich auch ganz gut Deutsch, aber Zuhause und bei Freunden, vorallem bei meiner türkischen ABF rede ich gerne so babohaft & schlage die Deutsche Sprache also wie soll ichs erklären.. Es ist einfach eine Schande :'D Ich hab jetzt kein türkischen Akzent (obwohl ich halb türkin bin *-* xD) aber selten spreche ich manche Wörter falsch aus.. Ausländer haben es am schwersten, Deutsch zu lernen. Meine Freundin zog aus Brasilien am Ende der 2. Klasse zu uns uns sie konnte kein Wort Deutsch. Sie hat auch oft "der Haus" oder "die Auto" gesagt, aber das war garnicht so schlimm. Jetzt kann sie eigendlich ganz gut Deutsch :3


    Was mich im Internet aber noch mehr als Rechtschreibfehler nervt, dass richtig viele nicht richtig Komma setzen können. Sorry, aber das tut einfach in den Augen weh, wenn man so , oder so,schreibt ,naja das nervigste ist aufjeden das: Haii iSHH liEppEhh maiihne FriEEnDs' 4evaah *-* <3 schadZzz iCH denk'' nuuur an > dich <, währent ish Hafti höree *-* <333


    Da fragt man sich: "Ist das noch Deutsch?" :D aber naja, nobodys perfect, ich mach auch gerne Fehler~ :3

  • Ich wage zu behaupten, dass in anderen Ländern genauso über die Landessprache gedacht wird. Von Japanern wird man hören, dass Japanisch schwer sei, von Franzosen, dass Französisch schwer sei, usw. Wer würde schon sagen: "Meine Muttersprache ist so leicht, die kann jeder Depp erlernen."?
    Jede Sprache hat eine eigene, ich nenne es mal Lernkurve. Englisch fällt uns anfangs leicht, weil die Wörtern oft ähnlich (mindestens ein gleicher Buchstabe) und der Satzbau zunächst sehr simpel ist. Später auf höherem Level kann Englisch aber doch ziemlich knifflig sein und dadurch, dass fast nichts konjugiert wird, wird es manchmal recht anstrengend, den Sinn eines Satzes auf Anhieb zu verstehen. Bei Französisch ist es eher anders herum. Man muss sich zuerst mit Konjugationen und Co. herumschlagen, aber später ist die Sprache sehr logisch.
    Bei Sprachen mit ähnlich klingendem Wortschatz (z.B. Deutsch und Niederländisch) besteht die Gefahr, dass man sich darauf ausruht, die Sprache nur zu verstehen. Man liest etwas, findet es super, dass man alles so weit versteht, aber wenn man dann sprechen soll, sieht das Ganze schon wieder anders aus. Und natürlich die "false friends".
    Naja, jedenfalls spielt auch Motivation eine große Rolle, der Wille nach Erfolg, Perfektionismus, usw. Wer sich durch eine Sprache quält, erscheint sie auch schwieriger. Warum finden so viele Französisch schwer? Weil sie es als Last empfinden. Das ist genauso im Japanischen mit den Kanji. Wer sich sagt: "Ach, die brauche ich eh nicht, das nimmt nur unnötig viel Zeit in Anspruch, das lerne ich nie!", kommt kaum über eine kleine Anzahl hinaus.
    Ich denke, das Schwierigste im Deutschen ist die Aussprache. Es gibt eine Menge stummer "E"s, das R ist (im Hochdeutsch) nicht gerollt, die Endung -er wird eher wie ein A gesprochen, usw. Dazu kommen natürlich noch die Artikel, aber die lernt man mit der Zeit und wendet beim nächsten Mal den richtigen an. Ich habe schon einige Leute aus verschiedenen Teilen der Welt kennengelernt, aus dem anglophonen Ausland, dem Iran, Polen, und man hört wirklich nur ganz selten, dass er/sie nicht in Deutschland geboren wurde. (Nur eine Anmerkung: Ich rede hier nicht von Kindern, die hierher gezogen sind, als sie noch Kleinkinder waren, sondern mindestens zehn Jahre alt.) Sie beherrschen den Satzbau, die Rechtschreibung und Umgangssprache wie jeder Deutsche auch und werden vielleicht mal dabei ertappt wie sie einen falschen Artikel benutzen. Ich finde das mehr als verkraftbar, wenn ich mir ansehe, dass gerne die simpelsten Regeln missachtet werden oder scheinbar nicht einmal bekannt sind... "weil ich habe keine Zeit"; das VS. dass, usw. Immerhin ist die Verwendung von Adverbien quasi idiotensicher.
    Keine Sprache ist unlernbar, es ist eine Frage der Motivation. Es redet ja keiner davon, nach zwei Jahren perfekt sprechen zu können. Aber wenn man sich nach sechs Monaten nicht einmal ansatzweise verständigen kann, ist das mehr als fragwürdig, vor allem, wenn man von der Sprache umgeben ist.
    Im Internet kann man alles ein wenig lockerer sehen, ihr wisst ja, böse Tastaturen und so. ^^
    Jede Sprache ist schwer - ja. Jeder Sprache ist leicht - ja. Fehler macht jeder. So.

  • Ich finde es schade, dass die schöne deutsche Sprache in Foren so "missbraucht" wird.


    Des liegt ganz einfach daran, das die meisten hier net drauf achten wie sie schreiben, mich mit inbegriffe, bis ich mir son Rechtschreib Ding runtergealden hab, mir is des im Internet ganz ehrlich gesagt egal wie ich schreibe, denn Rechtschreibung und Gramatik stehen net im Vordergrund, sondern der Inhalt des Textes, natürlich soll er einigermaßen lesbar sein, aber er ist nicht von all zu hoher Priorität für viele.
    Keiner kennt mich, kener verbessert mich, also warum soll ich da noch drauf achten, wie ich schreibe, so werden viele denken.
    Zudem wenn du schnell schreibst kann es sein das du eben huddelst im WWW, aber wie gesagt, des ist vielen egal, eben weil es nur das Inet is und keine Schule oder sonst was.

  • Hast du das Alter der Person berücksichtigt? Nein?
    Hast du berücksichtigt ob diese Person eventuell eine LRS hat? Nein?
    Schade :(



    Was haben so viele Menschen eigentlich gegen Jugendsprache? Das hat ja auch etwas mit Toleranz zu tun. Ich verwende auch des öfteren Jugendsprache und kann mich trotzdem auch normal artikulieren, yO. Kein Mensch ist ohne Fehler und DICH sollte man am besten zum Thread "Kinder nachts im Forum" verweisen, du Gangster!!11
    Alter, das fuckt gerade voll ab. Erstmal einen ba...ups ;b

    Look, everybody always figures the time they live in is the most epic, most important age to end all ages. But tyrants and heroes rise and fall, and historians sort out the pieces.

    Einmal editiert, zuletzt von NapoleoN mit GuN ()


  • Des liegt ganz einfach daran, das die meisten hier net drauf achten wie sie schreiben, mich mit inbegriffe, bis ich mir son Rechtschreib Ding runtergealden hab, mir is des im Internet ganz ehrlich gesagt egal wie ich schreibe, denn Rechtschreibung und Gramatik stehen net im Vordergrund, sondern der Inhalt des Textes, natürlich soll er einigermaßen lesbar sein, aber er ist nicht von all zu hoher Priorität für viele.
    Keiner kennt mich, kener verbessert mich, also warum soll ich da noch drauf achten, wie ich schreibe, so werden viele denken.
    Zudem wenn du schnell schreibst kann es sein das du eben huddelst im WWW, aber wie gesagt, des ist vielen egal, eben weil es nur das Inet is und keine Schule oder sonst was.


    Genau weil man im Internet ist, sollte man zumindest ansatzweise auf Rechtschreibung und Grammatik achten^^.
    Im Internet sind rechtschreibung und Grammatik oft entscheidende Faktoren, schließlich präsentiert man sich zum Teil damit anderen Leuten.
    Wenn man schnell schreibt, kann man es jedoch danach schnell nochmal überfliegen, um eventuelle Fehler zu beseitigen.
    Ich bin ganz ehrlich, als ich grad erst hier angemeldet war hab ich auch nicht so ganz auch Rechtschreibung und Grammatik geachtet xD. Ihr seht ja selbst, wie es jetzt ist ;D.
    Nur weil niemand einen kennt oder verbessert, heißt das nicht, dass man nicht darauf achten sollte, wie man schreibt.
    Natürlich sollte man, bevor man urteilt, mal drüber´ nachdenken, ob diese Person eine LRS oder sonstiges hat, oder überhaupt erstmal wie alt sie ist. Aber wenn zB. ein/eine 18jährige/r nen Text schreibt, wo jedes zweite Wort Fehler aufweist, keine Satzzeichen vorhanden sind und die Grammatik grottig ist, dann ist das doch etwas sehr übertrieben^^.
    Fazit: Besonders im Internet sollte man, soweit man nicht zu jung ist oder einer LRS erliegt, auf Rechtschreibung und Grammatik achten^^.

  • Nun ja, ich selber bin Russe und kam nach Deutschland, als ich 11 war. Die ersten zwei Jahre waren sehr schwer, aber dann ging es schon. Ich bin der Ansicht, dass die deutsche Sprache nicht wirklich schwer ist. Wenn ich die deutsche Sprache mit der russischen Sprache vergleichen würde, dann wäre die deutsche Sprache eher ein Witz dagegen.


    Es hängt übrigens von mehreren Faktoren ab, wie z.B mit wie vielen Jahren man nach Deutschland kam, wie das soziale Umfeld ist und und und.. ich komme z.B aus einer Stadt, in welcher fast nur Ausländer sind. Das ist für einen "Newcomer" ja ziemlich schwer dann.


    Zitat

    Ich finde es schade, dass die schöne deutsche Sprache in Foren so "missbraucht" wird.


    Nur in Foren? Im Alltag ist es nicht besser. Weiß ja nicht woher du kommst, aber ich kriege es jeden Tag mit.

  • Dnake und Artz sind Beispiele für typische Tippfehler, die einem passieren können. Wenig schlimm. Wenn sich so etwas aber durch ganze Sätze zieht, nervt das Lesen gewaltig. Vermutlich ist der Inhalt dann so wenig relevant (die Person hat sich ja kaum Mühe gegeben; hoffentlich kann sie es besser), dass ich das Lesen sein lasse.


    Bemerkenswert finde ich, dass in Topics, worin man über die deutsche Sprache spricht, oft geneigt ist, ganz perfekt zu formulieren; weil man sich im Oberlehrer-Kontext ja keine eigene Blöße geben will.


    Ein paar Abkürzungen, gerade im Internet, sind okay. Damit einhergehende "Rechtschreibfehler" ebenfalls; beispielsweise Bekanntes wie wtf. Anderes Beispiel: Wenn man privat kein ß mag und es in Schule/Job schreiben muss, es in Foren aber unterlässt ("Strasse", "heisse" etc) ist das für mich nicht störend.

  • Es ist nicht mein Problem wie andere User meinen schreiben zu müssen, oder zu wollen.

    Wenn sie die Sprache nicht beherrschen, oder einfach so schnell tippen, dass sie weder ein richtiges Wort noch einen richtigen Satz zustande bekommen, dann ist das ihre Sache und nicht meine.

    Was mich angeht, ich versuche meist so zu schreiben dass ich Groß- und Kleinschreibung beachte und ich VERSUCHE auch auf Kommata zu achten. (Aber leider bin ich darin miserabel und setze meist zu viele und an falschen Stellen Komma.) Hin und wieder verdrehe ich auch Worte, aber dann zucke ich mit den Schultern.


    Wenn, wie in dem Beispiel, jetzt wirklich kein Sinn raus zu lesen ist, ignoriere ich den Text entweder - wenn ich nicht persönlich angesprochen werde, oder aber ich weise denjenigen daraufhin, dass ich seinen Text nicht lesen kann und er es bitte noch einmal ordentlicher schreiben möchte.


    Aber so an sich regt es mich nicht auf, wie die Leute meinen schreiben zu müssen.

  • Man muss eben in gewissen Fällen Rücksicht nehmen. Bspw. bei sehr jungen Personen, Ausländern oder Legasthenikern. Bevor man sich über jemanden aufregt, der schlecht schreibt, sollte man also den Hintergrund kennen^^ ansonsten denke ich, dass es wohl kaum jemanden gibt, der wirklich zu 100% die deutsche Sprache beherrscht. Deutsch ist halt wirklich eine schwierige Sprache. Ich habe auch den höchsten Respekt für alle, die Deutsch lernen^^ Solange man sich verständigen kann, passt es doch. Hin und wieder sehe ich, dass jemand einen kleinen Fehler macht, man den Sinn aber durch den Kontext wirklich locker verstehen kann. Aus reinster Provokation kommt dann oft "Häää was?" oder "lern mal schreiben". Finde ich immer etwas überflüssig. Ich nehme es niemandem übel, wenn er den Unterschied zwischen das/dass oder gleiche/selbe nicht kennt. Natürlich wäre es für die Person besser, sowas zu wissen, aber es stört das Verständnis zwischen uns nicht und das ist für mich das einzig wichtige im Gespräch.