Wettbewerb Nr. 15: Themadrabble

  • Herzlich willkommen im Votetopic zum 15. Wettbewerb in der Saison '11.
    (Link zum Infotopic)
    Mit dem neuen Jahr kamen auch einige Veränderungen. Besonders das Votesystem hat sich gewandelt. So ist es nun nicht mehr möglich nur einen Punkt an einen Text zu vergeben, sondern beliebig viele. Nähere Informationen findet ihr in folgendem Topic:
    Regeln, Information und Punkteliste der Saison '11
    Wir bitten euch besonders den Punkt "Die Votes" durchzulesen.


    Bitte verteilt eure Punkte nicht nur auf einen Text, sondern teilt sie mindestens zwischen drei Texten auf!


    Votes, die nicht alle verfügbaren Punkte ausnutzen werden als ungültig erklärt


    Die Deadline des Votes ist am 17.09.2011 um 23:59 Uhr.



    Da wir 14 Abgaben erhalten haben, habt ihr die Möglichkeit 9 Punkte zu verteilen!
















  • Download-Post



    Auch zu diesem Wettbewerb gibt es wieder die ePubs und PDFs für das Lesen der Abgaben unterwegs, beziehungsweise speziell für Tablet PCs/Macs.


    Für eine kurze Anleitung und noch einmal die Einführung zu den "Wettbewerben unterwegs" klicke hier. Wie immer wurde die PDF-Datei von Cyndaquil und das ePub von Riako erstellt. Für Fragen und Verbesserungsvorschläge wende dich bitte direkt an die jeweiligen Urheber.




    Und nun wünschen wir euch noch viel Spaß beim bequemen Lesen der Texte und hoffen wieder auf rege Beteiligung am Voten =D



    Beachtet: Die ursprüngliche Version des ePubs wurde aufgrund der Disqualifikation zweier Teilnahmen (Kind und Vertrauen) durch ein neues ersetzt. Falls du es schon heruntergeladen hast, solltest du - damit keine Missverständnisse auftauchen - die neue Version (angeheftet) downloaden. Wir bitten die Umstände zu entschuldigen. :>

  • Ich mache dann hier mal den Anfang. Drabbles liegen mir grundgenommen gar nicht; zweimal in Folge hat es mich bei derartigen Wettbewerben zerlegt. Irgendwie muss ich den Sinn, der sich hinter Drabbles verbirgt, noch nicht gänzlich entdeckt haben. Naja, sei's drum ...
    Neun Punkte sind zu verteilen und das werde ich jetzt auch tun.



    Mein bescheidener Vote:


    Freiheit:
    Bereits der Titel spricht mich sehr an. Freiheit - immer wieder ist sie ein Thema in unserem Leben. Patriotismus, um als freier Mensch zu sterben, ... ein blutiger Pfad. Unsere gesamte Vergangenheit ist davon geprägt. Wer strebt nicht nach Freiheit und Unabhängigkeit in seinem Leben, möchte nicht von anderen abhängig sein? Frei wie ein Vogel im Wind ... Doch wann sind wir denn wirklich frei? Werden wir nicht immer, bei allem, was wir auch tun, von unserem Kopf angetrieben? Haben wir überhaupt wirkliche Freiheit? Kann ich von mir selbst behaupten, ich würde aus freien Stücken handeln, obwohl die treibende Kraft irgendwo in meinem Kopf sitzt? Ach, ich könnte stundenlang so weiter machen ... Der Autor beweist mit diesem Text, dass man auch im Tode seine Freiheit finden kann. Ich möchte frei sein, endlich erlöst von all den Zwängen dieser Welt sein. Ließt man den Titel käme wohl kaum einer auf den Gedanken, dass diese wenigen Worte auf dieses Thema zielen. Für mich diese drei Punkte absolut wert.


    Träume (1):
    Die zwei Seiten der Medaillen - gute und schlechte Träume, so wie jeder Mensch - manche offenkundig, manche eher verborgen - seine positiven und negativen Eigenschaften in sich trägt. Man sagt gerne, Träume seien der Spiegel unserer Seele. Sie zeigen Dinge in unserem Leben, sprechen von längst verloren geglaubten Zeiten. Sie enthüllen tiefverborgene Geheimnisse, Abbilder unserer Selbst, sprechen Dinge aus, die wir niemals wagen würden, zu sagen. Doch was sagen sie aus, welchen Einfluss haben sie auf unser Tun? Wir jagen ihnen nach, streben stets nach dem Glück, welches uns vielleicht nie widerfährt. Ich bin froh, dass der Autor dies noch in seinem letzten Satz thematisiert hat. Diese Jagd nach wohlmöglich niemals erreichbaren Zielen ... Wir sind doch alle nichts weiter als Traumtänzer ... Drei Punkte.


    Waffenstillstand:
    Wenn du den Frieden willst, so bereite den Krieg vor - Vegetius. Nur ein Blatt Papier, was sagt es schon aus? Wer sind wir, dass wir uns von einigen unbedeutenden Worten vorschreiben lassen, was wir zu tun haben? Friede ist nur eine Illusion. Wie können wir überhaupt in Eintracht miteinander leben, wenn wir doch so unterschiedlich sind? Wir pflegen jeder für sich seinen eigenen Lebensstil, vertreten eigene Meinungen und Ansichten, gehen in unserem vermeintlichen Glauben immer davon aus, das Richtige zu tun und haben Bedürfnisse. Bedürfnisse, das Streben nach Mehr, das Streben nach unseren Träumen. Können wir unsere Träume nicht befriedigen, sind wir rastlos. Unser Leben ist verwirkt, denn wir sind immer Sklave unseres ungebrochenen Willens. Friede währt nicht ewig und so lange die Menschheit existiert, so lange wird es Konflikte auf dieser Welt geben, das Gesetz des Gleichgewichts. So schnell der Vertrag besiegelt ist, so schnell ist er wieder gebrochen: Wir sind unbelehrbar. Drei Punkte.
    (Von allen drei Texten ist dieser übrigens der beste. Die Wortwahl überzeugt und spricht mir direkt in die Seele.)



  • Erster Vote: Glück


    Das erste Drabble sagt mir schon im Titel sehr zu. Ich mag einfach solche Titel, schön kurz und viel aussagen *Nickname anhust*. Neben dem Titel gefällt mir auch der Inhalt sehr. Ich persönlich bin ein Fan von philosophischen Geschichten, Gedichte tun es mir dabei besonders an. Das Glück, oder auch das wahre Glück, ist ein wirklich tolles Thema, über das man Stunden diskutieren kann. Alleine den Text zu lesen, erfüllt mich schon mit Glücksgefühlen. Die benutzen Worte wie „Gefühl“, „Wärme“, „Einklang“, aber auch „Wörtchen“ inspiriert mich selbst wieder zum Schreiben eines solchen Gedichts. Das Drabble hat einen weiteren und sehr tiefgreifenden Sinn, es regt sehr zum Denken an. Was ich leider etwas negativ auffallend finde, sind das komische Layout und ein kleiner Tippfehler, den ich jetzt gerade nicht finde. Dennoch eine sehr schöne Abgabe, die ihre vier Punkte eindeutig verdient hat.


    Zweiter Vote: Freiheit


    Auch dieses Drabble hat einen – wie man vielleicht aber nicht auf den ersten Blick erkennen kann – tieferen Sinn. Hier finde ich die ausgefallene Wortwahl sehr schön und einfallsreich, ebenso der Einsatz von Satzzeichen (darunter auch der Gedankenstrich). Die gesamte Abgabe ist meiner Meinung nach fast nur eine große Metapher, was ich besonders schön finde – 99 Wörter sind nicht viel, dabei noch zusätzlich so wunderbare Beschreibungen packen ist eine Kunst. Der Absatz ist meiner Meinung nach etwas fehl am Platz; er kann einfach weg. Der Autor hat trotz der Metapher versucht, hier viel Aktion hinein zu bringen, was ihm auch ganz gut gelungen ist – auf alle Fälle besser als mir. Ich finde es einfach nur wundervoll, wie beschrieben wird, dass die fiktive Person sucht und findet, besonders schön ist, dass es sich um etwas Allgegenwärtiges handelt, was aber trotzdem kaum jemand besitzt – die Freiheit. Dieser Text ist nur meiner Meinung nach vom Inhalt etwas schwächer als der erste, deshalb bekommt er nur zarte aber harte drei Punkte.


    Dritter Vote: Namen


    Als ich den Titel gelesen habe, hatte ich eigentlich schon keine Lust mehr auf die Geschichte – er ist einfach langweilig und nichtssagend (mir zu mindestens), weshalb ich der Meinung bin, dass das eindeutig der schwächste Titel des gesamten Wettbewerbs ist. Dennoch habe ich weitergelesen, weil man sich ja nicht eine Meinung auf das äußere bilden sollte – und ich hatte Recht!
    Man wird direkt am Anfang in einen Dialog eingeführt. So etwas finde ich schon einmal verführerisch. Zwar musste ich bei „N“ direkt an Pokémon denken, aber durch diesen kleinen Buchstaben wird der Geschichte meiner Meinung nach ein geheimnisvolles Flair gegeben. Was ich nicht so schön finde, ist, dass eigentlich fast das gesamte Drabble aus Dialogen besteht. Auch eine Lösung, aber meiner Meinung nach sehr unschön. Die Idee hingegen ist sehr einfallsreich, es wird gut mit Magie und Verwünschungen gehandhabt – auch keine leichte Kunst. In einer normalen Geschichte würden hier natürlich die Gefühle, Emotionen usw. fehlen, darum finde ich das auch sehr gewagt. Aber dennoch: Ich wüsste nicht, was ich sonst noch dazu sagen kann und bin jetzt still, der Autor kann sich über mit Müh und Not zusammen gekratzte zwei Punkte freuen. Es sollte nur einen haben, aber ich sehe keine weitere Abgabe, die diesen verdient hätte!


    So, das war mein Vote. Falls der/ diejenige Autor/in einen etwas längeren und ausführlicheren Text von mir zu ihrer Abgabe haben will, kann diese Person sich nach dem Vote bei mir gerne melden ;). Ich hoffe, ich habe einigen guten Autoren weiter geholfen.

  • Bonjour,


    auch hier will ich wieder ein wenig dazusenfen..


    Zunächst Riako : Ich finde das arg ungünstig, dass Du in Deinem epub für *alle* Texte die Zentrierung erzwungen hast. Das mag bei Gedichten schöner aussehen, aber Gedichte sind eher weniger der Abgaben. Die Tatsache, dass *kein einziger* der Autoren seinen Text zentriert abgegeben hat, sollte eigentlich Hinweis genug sein, wie sehr das von den Autoren gewünscht war - und als jemand, der das ganze dann umsetzt (und "erstellt von ###" sogar ins Inhaltsverzeichnis setzt), solltest Du die Wünsche der Autoren nicht ohne Rücksprache ignorieren.


    Dieses Mal gibt es auch wieder Disqualifikationen - was zusätzlich unschön ist, weil die beiden Texte jetzt hier nicht mehr gelesen werden können. Ich hab mir die vorher noch gesichert und kann deswegen die Download-Dateien empfehlen: Was man einmal auf der Festplatte hat, kann das böööse böööse Bisafans-Team nicht mehr wegzensieren.
    Zusatz: Das war selbstverständlich nicht ernst gemeint. Ich kann den Download grundsätzlich empfehlen; die - wie von Cyn schon beschriebenen - Löschungen sollten da kein Argument sein. Und natürlich ist das Team nicht böööse böööse. ;-)


    Beim letzten Drabble gab es 65 Abgaben - so etwas in der Richtung hatte ich hier auch schon wieder gefürchtet - aber so schlimm wurde es dann doch nicht. Allerdings sind Drabbles immer etwas schwer zu beurteilen..






    So hart das jetzt klingen mag: Wenn die Wortzahl eingehalten wurde, aber dafür Worte scheinbar weggelassen werden mussten (?), ist das für mich ähnlich verkehrt wie von vornherein die Wortzahl falsch zu haben.














    Punkteverteilung:
    "Null Punkte - aber nur, weil ich keine mehr übrig habe. Hätte vier Punkte mehr, wäret Ihr die ersten, die sie bekommen würden" an:
    Glück, Licht, Waffenstillstand, Schwarz: ~


    Herbstzeitlose 3
    Freiheit 2
    Alleine 2
    Schatten 2


    Grüße,


    TCC

  • Tüdelü. ^___^/


    @ TCCPhreak:

    Zitat

    Ich hab mir die vorher noch gesichert und kann deswegen die Download-Dateien empfehlen: Was man einmal auf der Festplatte hat, kann das böööse böööse Bisafans-Team nicht mehr wegzensieren.

    *räusper* Erstmal, wenn schon böse, dann bitte nicht auf das gesamte Team ausweiten, sondern im Bereich bleiben; in diesem Fall wären die Schuldigen ja das Fanfiction-Komitee. Jegliche andere haben damit nichts zu tun. Zweitens, Fehler passieren jedem Mal und die Texte sind zurecht disqualifiziert worden, weil sie nicht die korrekte Anzahl an Wörtern hatten - wie du selbst ja richtig bemerkt hast. Du hättest sie nie zu sehen bekommen, aber auch wir machen mal Fehler, in diesem Fall ein Zählfehler. ;D Aber wenn dir so viel an dieser Vollständigkeit liegt, bitte, es ist ja dein gutes Recht.


    Aber gut, eigentlich bin ich ja zum Voten gekommen. ^__^
    So viele schöne Abgaben - von denen ich einige bei der Erstellung des PDF schon anlesen durfte - und ich freue mich wirklich darüber.


    Glück
    Einfacher Titel, nette Umsetzung, nur versteh ich das Metrum nicht, wenn es denn eines gibt. Allgemein ist die Idee ein Gedicht zu schreiben nicht schlecht, aber ein Gedicht, dass sich nicht reimt ist für mich immer eher kein Gedicht. ^^" Aber gut, liegt wohl an mir, ich mag bei Gedichten einfach diesen Rhythmus. Das Thema an sich wurde aber gut getroffen, mir gefallen hier vor allem die gestellten Fragen sehr gut, die den Leser persönlich ansprechen und nachdenken lassen. Und dann kommen ein paar Vermutungen auf, die ausgesprochen werden. Das jeder es für sich selbst entscheidet und das andere sagen, es käme sowohl von innen als auch von außen. Besonders schön ist die letzte Strophe, die eine Art Möglichkeit einer Lösung anbietet. Schön gemacht, aber leider kann ich keinen Punkt vergeben. Was wohl schlussendlich einfach daran liegt, dass mir das Thema gefällt, sich die Umsetzung, warum ausgerechnet in dieser Form meinem Verständnis nicht erschließt. Trotzdem, gelungen ist es. =)


    Liebesgeflüster
    Hört sich ja fast schon nach einem Fluff (kitschige Geschichte) an. ^^ Klingt gut, aber anscheinend wurde hier einmal ein er unterschlagen, weswegen der fünfte Satz unvollständig ist. Da hätte der Autor noch einmal drüberlesen müssen. Ehrlich gesagt ist das ganze so kitschig gehalten, das ich nicht weiß, ob ich da überhaupt etwas anmerken kann. Das Wort "Liebesgeflüster" ist zwar schön, aber passt in meinen Augen einfach nicht in den Text, vor allem kommt es so gezwungen eingesetzt herüber. Mir fehlt da einfach eine gewisse Einheit. Auch wenn die Idee an sich echt gut ist, aber die Umsetzung ist leider nicht so gut gelungen. ^^" Kein Punkt deswegen hier.


    Weihnachtsmänner
    *blickt aus dem Fenster* - *strahlender Sonnenschein*
    Öhm ja, nicht ganz passend zu der Jahreszeit, aber warum beschwere ich mich überhaupt, ich war schließlich in der Klasse, die bei der Abschlusszeugnisvergabe ein Lied mit der Melodie gesungen hat. Insofern, kann man das hier ja nicht als negativ markieren. Nur frage ich mich, ob da der Weihnachtsmann nicht mit dem Nikolaus verwechselt wurde. Aber gut, ich kenne mich da auch nicht so aus, deshalb, eine nette Idee ist es jedenfalls und an dieser Geschichte haben sich ja schon viele versucht die ganzen Besuche zu erklären. Die Mehrzahl kommt richtigerweise drei Mal im Text vor, allerdings die Einzahl ebenso oft, also wiederholt sich das ganze etwas und ist deshalb ziemlich oft von dem Wort gespickt. Nicht ganz so schön zu lesen, deshalb auch hier keinen Punkt.


    Nudeln
    Oh man, hier war ein ganz besonderes Genie am Werk, wenn er sich über so ein Thema Gedanken macht. Nein ganz ehrlich, ich finde das eine ziemlich witzige Idee, allerdings kommt auch hier das Wort alleinstehen schon drei Mal vor - wie vorgegeben - aber dann noch einmal zusammengesetzt und eben in der Singularvariante, dass der Text von dem Wort an sich eigentlich nur so trieft. (Fast wie von der Tomatensauce. xD) Irgendwie lässt mich das Drabble in Erinnerungen schwelgen, Buchstabensuppe habe ich immer sehr gerne gegessen und in meiner Familie gibt es sogar eine eigene Form von Tomatensauce, die wir gerne zu Spaghetti essen. Und allgemein liebe ich Nudeln. <3
    Mir gefallen die Gedankengänge und einige Wörter wie "Stiefelbewohner" und auch, dass derjenige sich wohl mit Nudeln auskennt, dass das ganze hier einen Punkt bekommt. :D


    Freiheit
    Welch schöner Titel und welch interessante Geschichte die sich da scheinbar abspielt. Der Ich-Erzähler also auf der Suche nach der Freiheit. Ich muss sagen, mir gefällt das Thema gut und die Umsetzung hat mir ebenfalls gefallen. Die Naturgewalten scheinen hier als eine Art Feind zu fungieren, die den Flüchtenden wohl seine Freiheit rauben wollen, bzw. ihn aufhalten. Aber sein Wille ist stärker und so schafft er es am Ende doch, sein Ziel zu erreichen: die Freiheit. Hier wurde anscheinend eine entscheidende Szene in ein Drabble umgewandelt, was mir persönlich immer sehr gut gefällt, weil man i einem Drabble durchaus, auch eine ganze Geschichte erzählen könnte, wenn man es richtig macht. In diesem Fall, aber war es wohl der Höhepunkt und so etwas liest man immer gerne. Ich konnte mir da ein schönes Bild vor Augen vorstellen, aber leider konnten andere dann doch mit etwas mehr auftrumpfen. Deshalb, obwohl es mir gut gefallen hat, kein Punkt. ._.


    Herbstzeitlose
    Da macht mich der Titel gleich schon neugierig, weil ich mich frage, wie man das gut drei Mal in einem Drabble erwähnen könnte. Und ich muss sagen, ich bin begeistert! Welch wunderschöne Naturbeschreibung und gleichzeitig herrliche Botschaft die da rauskommt. Es wird über die beinahe unerschütterliche Kraft dieser Blume geschrieben, die in scheinbar unwirtlichen Verhältnissen lebt. Das gibt nicht nur Hoffnung, nein, sondern lässt uns auch einen schönen Blick auf die Natur werfen. Mh... ich glaube das würde meiner Arbeitskollegin gefallen, denn wie ich gerade in Wikipedia lese, ist die Herbstzeitlose giftig. Ja, sie hat eine kleine Schwäche für Giftpflanzen. ;D  
    So viel Schönheit, hat einen Punkt verdient. ^^


    Namen
    Was hab ich gesagt? ;D Man, kann also auch eine Art Geschichte in einem Drabble erzählen, in diesem Fall also darüber, dass jemand die Fähigkeit hat, durch die Aussprache des Namen eines anderen, diesen verschwinden zu lassen. Eine schöne Idee, die den Protagonisten wohl in eine schwierige Lage bringt, denn sie scheint sich der Sache nicht wirklich bewusst zu sein. Am Ende spricht sie sogar ihren eigenen Namen aus und lässt den Leser mit der Gewissheit, dass sie ebenfalls verschwunden ist allein. Große Gefühle kann ich hier nur sagen, gefällt mir sehr gut und hat mir etwas die Sprache verschlagen. Einen Punkt.


    Träume (1)
    Interessant, dass gleich zwei Leute denselben Titel gewählt haben. Der letzte Satz ist eindeutig unvollständig, da fehlt ein sie. ;D Aber ansonsten ein schönes Drabble, welches eine schöne Gegenüberstellung von guten und schlechten Träumen bietet und auch etwas die philosophische Seite sieht. Träume sind mindestens so wundervoll, wie sie grauenhaft sein können, das Unterbewusstsein ist wohl ziemlich vielschichtig. Mir gefällt aber auch der künstlerische Aspekt mit dem Inspirieren hier gut, denn viele Geschichten oder andere Dinge sind durch Träume inspiriert. Irgendwie schon schön gemacht, das alles, aber mir fehlt so das gewisse Etwas darin. Deshalb leider keinen Punkt.


    Licht
    Die letzten Sekunden vor dem Tod? Fiel mir spontan dazu ein, das könnte beschrieben worden sein, aber vielleicht ist es auch einfach nur die Beschreibung eines Mordes. Das Licht scheint hier alles zu blenden, somit auch das Gesicht des etwaigen Mörders. Was der Autor damit aussagen wollte, kann ich leider nicht sagen, irgendwie verstehe ich das nicht so ganz. Auch hier scheint das Drabble einen entscheidenden Augenblick zu beschreiben und lässt den Leser irgendwie in einer Gewissheit zurück, die schwer wiegt. Alles wirkt hier ziemlich wirr, was wohl die Gefühle des Ich-Erzählers ausdrücken soll. Gefällt mir, aber trotzdem muss ich keinen Punkt vergeben. .___. [wie ich halt nie damit auskomme...]


    Waffenstillstand
    Harte Worte die sich hin diesem Drabble einfinden, aber ich muss sagen, dass mir das hier ziemlich gut gefällt. Ich kann Krieg nicht ausstehen, aber so wie der Waffenstillstand hier beschrieben wird, so denke ich, sieht es in vielen Ländern aus - habe erst letztes Wochenende einen Bericht über Nordkorea gesehen... Meine Güte, das war irgendwie krank - und in der heutigen Zeit kann ja der Krieg schnell ausbrechen. War ja auch schon in der Vergangenheit oft so. Mir imponiert die Atmosphäre die hier geschaffen wurde. Die Sprache wurde hier perfekt auf die hundert Wörter abgestimmt und deshalb vergebe ich drei Punkte. ^^


    Träume (2)
    Das zweite Drabble mit dem Titel und es spricht interessanterweise auf denselben Sachverhalt an, wie auch das erste. Aber gut, das bietet sich einfach an, bei Träumen, sowohl die guten als auch die negativen irgendwie einzubringen. Irgendwie kommt aber auch hier das Wort "Träume" nicht nur lediglich drei Mal im Text vor, sondern auch noch andere aus diesem Wortstamm, weswegen es sich allgemein leider etwas wiederholt. Eigentlich schade, denn auch hier fehlt das gewisse Etwas, was den Text herausstechen lässt. Träume sind so vielfältig, dass gerade das irgendwie fehlt. Keinen Punkt leider.


    Alleine
    Ah, das erste Drabble mit Pokémonbezug, gefällt mir, dass auf diese Idee auch noch jemand gekommen ist. Leider wirkt es durch die relativ häufig vorkommenden Fehler, auch in der Zeichensetzung, etwas disharmonisch und ist deshalb eher schwer zu lesen. Der Ausruf von Zoroark erinnert mich irgendwie an Bambi...
    Jedenfalls gefällt mir die Grundidee schon, Zorua als verlassenes Pokémon und natürlich, dass man einen Einblick in die Gedanken des schwarzen Fuchses bekommt, das finde ich persönlich sehr schön. Ansätze von Beschreibungen waren auch dabei, insofern hat derjenige sich wirklich Mühe gegeben, aber die Rechtschreibung hakt halt noch sehr stark, was schade ist, da mir - wie gesagt - das Thema gefällt. Leider kein Punkt.


    Schatten
    Pretty cool! - das ist das erste was mir hier dazu einfällt, weil es wieder mit Pokémon zu tun hat und dieses Mal wohl jemanden beschreibt, der von Celebi einen kleinen Einblick in die Zukunft bekommt. Um wen es sich handelt ist absolut ungewiss, aber es scheint eine Frau zu sein, die ihren Heiratsantrag bekommt oder Verlobungsantrag. Hier ist wohl die Wiederholung das Entscheidende, zusammen mit der Tatsache, dass Celebi da absolut schweigt. Interessant ist vor allem das Ende, ja das gefällt mir sehr. So als würde die Person den Mut nehmen, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Sehr schön gemacht, auch das Wort Schatten ist hier schön rübergebracht worden. Zwei Punkte. :3


    Schwarz
    Last but not least, also dieses Drabble. Diese Verzweiflung ist deutlich zu spüren, diese kalte Art, wie der Ich-Erzähler jegliche Hilfe von sich abwendet, weil er tief verletzt wurde. Er zieht sich zurück, umgibt sich mit einem Schutzwall. Jegliche Farben verblassen, alles ist schwarz. Die Gefühle wurden wunderschön dargestellt, einzig die Häufung des Wortes schwarz trübt alles etwas, leider es kommt alles so plötzlich, das hätte man eventuell verteilen können. Trotzdem, vor allem der letzte Satz hat so viel Kraft, dem kann man sich nur schwer entziehen. Einen Punkt.



    Zitat von Rechnung

    To put it in a nutshell
    Ein Punkt: Nudeln, Herbstzeitlose, Namen, Schwarz
    Zwei Punkte: Schatten
    Drei Punkte: Waffenstillstand
    4 x 1 + 2 + 3 = 9 Punkte


    Sou, schon jetzt ein herzliches Danke an alle Teilnehmer, das waren wirklich allesamt gelungene Werke und es spornt mich persönlich immer sehr an, wenn ich hier die Abgaben anderer Autoren lesen darf. ^___^ Danke dafür!

  • Ich denke, ich werde dann auch mal voten :)


    Erst einmal vorab: Ich finde Drabbles ziemlich schwierig, da man in wenigen Worten viel unterbringen muss.


    Manche von den hier eingereichten Drabbles finde ich wirklich sehr gut und kreativ, andere sagen mir hingegen überhaupt nicht zu, da sie mir zu flach wirken.



    Hier jetzt die vier Drabbles, für die ich Punkte vergeben möchte:



    Herbstzeitlose: Dieser Drabble hat mir wirklich sehr gut gefallen. Das liegt vor allem daran, dass ich den Schreibstil und die Sprachwahl sehr schön und auch passend finde. Durch die Schönheit der Sprache wird die beschriebene Schönheit des Herbstzeitlosen noch deutlicher. Es wirkt sehr poetisch und gibt so einem eigentlich weniger spannenden Thema etwas sehr ernstes. Auch die rhetorischen Mittel sind sehr gut gewählt. Das ist mir 3 Punkte wert.



    Waffenstillstand: Ein sehr ernstes Thema, das in diesem Drabble kompromislos so beschrieben wird, wie es in den meisten Fällen leider ist. Das ganze ist verpackt in eine sehr schöne Sprache und einen angenehmen Stil. Die ersten Sätze sind lang und beschreiben das Problem, die letzten drei sind kurz und ziehen ein erstaunlich wahres Fazit. Für das Thema, den wunderbare Stil und vorallem das tolle Fazit gibt es von mir 3 Punkte.




    Schwarz: Der Verfasser hat es hier sehr gut geschafft, starke Gefühle aufs Papier zu bringen. Die Wut und die Trauer springen dem Leser regelrecht entgegen. Die kurzen, aneinander gereihten Sätze beschleunigen den Lesefluß und lassen die Gefühle so noch deutlicher werden. Leider wird der Text gegen Ende etwas schwächer. Das liegt wohl vorallem daran, dass "Schwarz" noch drei mal in den Text eingebaut werden musste, was erst am Ende des Textes passiert ist. Dadurch wird der Lesefluß jedoch sehr abrupt gebremst und das ganze wirkt es zäh. Trotzdem gefällt mit das Drabble im Schnitt sehr gut und ich vergebe 2 Punkte.



    Schatten: Am Anfang weiß man bei diesem Drabble nicht, wohin das Ganze führt. Daher hat mich die Wendung, als sich herrausstellt das die Protagonistin etwas von Celebi gezeigt bekommt, umso mehr überrascht und durchaus etwas Spannung erzeugt. Auch der letzte Satz weiß zu überzeugen, allerdings ist er doch etwas verschwommen und kann deshalb auf sehr viele unterschiedliche Arten interpretiert werden. Das muss jedoch nicht unbedingt etwas negatives sein. Trotzdem hat mich dieses Drabble nicht ganz so fasziniert wie "Schwarz". Daher gibt es von mir 1 Punkt.




    Zusammenfassung:



    Herbstzeitlose - 3 Punkte

    Waffenstillstand - 3 Punkte



    Schwarz - 2 Punkte



    Schatten - 1 Punkt





    Wirklich schön zu lesen, wie viele kreative Köpfe sich hier herumtreiben. Hätte ich noch mehr Punkte zur Verfügung, würde ich sicher auch noch ein paar vergeben :)



    Weiter so 8-)

  • Mein erster Vote bei einem Wettbewerb x3 Mal sehen...


    Kurzübersicht


    Herbstzeitlose: 3 Punkte
    Nudeln: 2 Punkte
    Freiheit: 2 Punkte
    Namen: 1 Punkt
    Schwarz: 1 Punkt



    Herbstzeitlose
    Die ganze Stimmung dieses Textes gefiel mir außerordentlich gut. Die Verbindung mit dem Tod, das Trotzen gegenüber der lebensfeindlichen Umwelt des Herbstes...
    Auch die Wortwahl wirkte auf mich sehr lebendig und intensiv. Fast schon wie ein Gedicht aus den vergangenen Zeiten der Romantik, ich finde das wirklich gut gelungen.
    Weil mich dieser Text am meisten innerlich berührt hat, möchte ich ihm auch 3 Punkte verleihen.


    Nudeln
    Nudeln *lechz* Was gibt es Besseres als Nudeln?
    Eine Homage an diese köstlichen Teigprodukte, deren Vielfalt grenzenlos zu sein scheint...Ja, ich bin verfressen *g*
    Jedenfalls gefiel mir dieser Text über Nudeln recht gut, auch die Anregung zum Wort am Schluss fand ich recht interessant. Daher: 2 Punkte von mir!


    Freiheit
    Ein wirklich gefühlvoller Text, dessen Wortwahl mir sehr zusagte und der eine düstere, melancholische Stimmung hervorruft. Ein wenig überraschend in Bezug auf das Wort „Freiheit“, aber mich hat dieser Text sehr angesprochen x3
    Von mir gibt es hierfür als 2 Punkte.


    Namen
    Ich muss zugeben, dass mich dieser Text zunächst etwas verwirrt hat, zumal man in Zeiten von S/W ein alleinstehendes „N“ stehts mit jenem grünhaarigen Jungen aus der Einallregion verbindet.
    Gerührt hat mich aber das Ende. Die Freunde verschwinden aufgrund der eigenen Unachtsamkeit – und was einem noch übrig bleibt, ist, sich selbst ins Nichts zu wünschen...
    Sehr melancholisch, mit einem Nicht – ganz – so – Happy Ending...sehr schön, Namen: 1 Punkt! x3


    Schwarz
    Sie dunkle Seite der Liebe. Dieses Gefühl mal von einer anderen Seite beschrieben zu lesen, hat mir sehr zugesagt – ich mag leicht düster angehauchte Texte.
    Insofern geht mein letzter Punkt an dieses Drabble x3

  • So, here we go:
    Erstmal, toll, wie viele hier wieder voten ^__^


    1. Freiheit
    Auch wenn mir das nicht als erstes ins Auge gesprungen ist, möchte ich diesem Text trotzdem ein wenig Punkte schenken. ^_^
    Mir gefällt der Aufbau und dagegen werde ich mich auch nicht wehren. Auch ist das Thema sehr schön umgesetzt, in freier Natur, mit all der Naturgewalt. Ich mag auch das Wort Freiheit an sich ja sehr, es beinhaltet viel und gibt dem Titel damit schon viel Aussagekraft. Interessante Beschreibungen und dien Tatsache, in 99 Wörtern soviel reinzupacken- 3 Punkte.


    2. Herbstzeitlosen
    Nun, dieser Text ist wieder ganz anders, aber auch hier war es erst mal der Titel, der mich sehr angesprochen hat. Die etwas dramaturgische Umsetzung gefällt mir, auch wenn sie stellenweise etwas hakt, da sich Wörter wiederholen oder zu ähnlich klingen, und der Text meiner Ansicht nach dadurch ins Stolpern gerät. Was natürlich dem Inhalt keinen Abbruch bringt, dennoch, hätte man das noch etwas besser ausgearbeitet, wäre es vielleicht zu 3 Punkten gekommen. Für die Kürze des Textes ist es aber ganz gelungen. Trotzdem hierfür, für die gute Umsetzung- 2 Punkte.


    3.Träume (1)
    Nun, der Text spricht mich zwar an, aber das Wort „dich“ kommt hier gefühlte 99 Mal vor. (Natürlich tut es das nicht, soll mehr eine Übertreibung darstellen, denn wenn man es zählt- es taucht wirklich relativ oft auf)
    Auch steigert sich der Text um dann eher abrupt abzubrechen- so sehe ich das zumindest. Es wirkt, als baue sich etwas auf um dann etwas abgeflaut zu enden- vielleicht sehe das aber auch nur ich so. Zwar alles in allem eine nette Umsetzung, aber von mir gibt’s dafür nur 1 Punkt.


    4.Waffenstillstand
    Wow. Mir fehlen etwas die Worte, als ich das gelesen habe. Auch beim zweiten mal ärgere ich mich, dass ich hier nicht gleich alle Punkte verschenken darf- auch wenn Krieg ansonsten so gar nicht mein Gebiet/Thema ist, finde ich diesen Text hier, -für diese wenigen Worte!- wunderschön ausgebaut, einfach super formuliert und sehr vielsagend. Auch die Aussage des Textes gefällt mir hier wahnsinnig gut, ich kann dem nur zustimmen. Ich bin hier wieder einmal mehr überrascht, dass man mit so wenigen Worten soviel zaubern kann. Meiner Ansicht nach, und da muss ich Eagle zustimmen, der beste Text. 3 Punkte!

    Zitat von Zusammenfassung


    Freiheit - 3~
    Herbstzeitlosen - 2~
    Traume (1) - 1~
    Waffenstillstand- 3~

    LG~

  • Namen 4 Punkte
    Herbstzeitlose 2 Punkte
    Freiheit 2 Punkte
    Licht 1 Punkt


    Namen
    Zunächst ziemlich unauffällig, hat mich der Text dann doch gen Ende hin in den Bann gerissen - wenn ich ehrlich bin ist das der einzige Text, an den ich mich wirklich noch weiterhin erinnern kann, nachdem ich alle Abgaben gelesen habe. Wahrscheinlich, weil hier ein mehr oder weniger überraschendes und auch offenes Ende konstruiert wurde, was bei so kurzen Texten natürlich immer die Rettung ist. Der Leser wird schnell in die Sachlage eingeführt, was ich sehr schön finde. Auch die Idee die Namen unaussprechlich machen zu lassen, finde ich wirklich sehr interessant, auch, wenn das Verschwinden der 2. Person doch etwas zu naiv wirkt. Dass N jetzt auf einmal Natasha heißt... naja >:!


    Herbstzeitlose
    Schon der Titel klingt in meinen Ohren noch immer etwas nach. Ich musste den Titel ehrlich gesagt zwei Mal lesen, bis ich den wirklich verinnerlichen konnte, aber das kann auch gut, an der nun schon etwas fortgeschritteneren zeit liegen, lol. Besonders positiv sticht für mich die Tatsache heraus, dass der Wortschatz des Autors wohl ein sehr großer sein mag. Auch, wenn hier und da mal kleine Fehlerchen drin sind, liest sich der Drabble wirklich sehr angenehm und hat anscheinend auch eine tolle Idee als Grundlage geschenkt bekommen. Irgendwie schade, dass das nur 100 Worte sein durften, ich glaube, das hat dem Text etwas weh getan...


    Freiheit
    Auch hier hat mich wohl mehr das Inhaltliche überzeugt, was bei einem Drabble ja fast das wichtigste ist. Man wird, was mir gefällt, sofort in die Situation hinein geworfen und es wirkt so, als renne der Leser direkt hinter dem Protagonisten her. Was ich jedoch schade finde, ist, dass die kurzen Sätze am Anfang zwar etwas, wohl gewollte, Hektik mit in den Text hinein bringen, jedoch auch stark den Lesefluss stören. Gerade da die Balance zwischen Hektik und guten Lesefluss zu finden ist schwer; aber mit etwas Übung bekommt man das, denen ich, auch hin :)


    Licht
    Tjoa, Licht. Ich mag irgendwie die Idee, die hinter dem Text steckt gerne, auch, wenn es so scheint, als sei die Idee nicht zu Ende gedacht worden. Auch hat mich der Versuch rhetorische Fragen mit hinein zu nehmen sehr angesprochen. Schade finde ich, dass das Ende irgendwie so "abgeschlossen" klingt. Gerade durch den Endsatz "Man wird es wohl niemals erfahren…". Dort wäre vielleicht wieder eine rhetorische Frage nicht schlecht gewesen, welche nicht beantwortet wird... Naja


    Insgesamt sehr schöne Abgaben :)  
    Viel Erfolg!

  • [font='Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif'][align=justify]Huhu~
    Ja, auch mein Vote trudelt mal ein, schließlich wird es mal Zeit dafür. Eins vorweg: Ich habe mich wirklich sehr schwer getan, mich für Texte zu entscheiden, denen Punkte zustehen, denn das Durchschnittsniverau (wie dieses Wort eigentlich schrecklich klingt ...) bei diesem Wetti ist wirklich durchaus hoch.
    Im Übrigen entschuldige ich mich für die folgende WoT.


    Glück
    Ist das irgendwie ein spezielles Format eines Gedichts oder einfach nur recht unnötige Zeilenumbrüche? Find ich irgendwie unschön, da ich kein Gedicht in dieser Abgabe erkennen kann.
    Ich finde aber schon das Thema mehr als nur ein wenig problematisch: Man kann nicht definieren, was Glück ist, wie also soll man ein allgemein gültiges Rezept erstellen, wie es sich der Autor dieses Drabbles anmaßt? Es ist irgendwie etwas zu behaupten, dass einem nicht gegeben ist, weil "Glück" eben nichts universell Gleiches, Gültiges ist. Zu sehr spielt da die Rolle eines jeden einzelnen Menschens mit hinein, weshalb ich den Inhalt einfach nicht positiv ansehen kann. Hinzu kommen zwei Fehler, von denen einer von einer Rechtschreibprüfung hätte erkannt werden müssen, und diese seltsame Vers-(oder auch nicht)-Form. Daher für diese Abgabe 0 Punkte.


    Liebesgeflüster
    Ich mag es nicht, dass da das nötige Wort immer kursiv dargestellt wird, ist aber wohl Geschmackssache. So kann man schon mal nicht objektiv beurteilen, wie gut der Titel eingebracht wurde, da er einfach auffällt und nicht unscheinbar bleibt. Das macht doch einen großen Unterschied.
    Abgesehen davon ist der Text ein wenig oberflächlich. Man hätte vielleicht ein wenig direkter einsteigen können, sodass noch ein paar Worte für eine weitere Reaktion auf den Gedanken der Verlobung eingebracht werden hätten können. So steht alles ein wenig zu sehr im Raum, ganz als ob es sich bei der Verlobung nur um eine unbeachtliche Nebenhandlung handeln würde. So leid es mir auch tut, da mir dieses Drabble sprachlich doch sehr zusagt, gibt es 0 Punkte.


    Weihnachtsmänner
    Interessante Überlegung, die da angeschnitten wird, aber irgendwie zu banal, zu logisch. Nur interessant, dass das noch in einem Sommerwetti rauskommt. Das hätte wohl eher in einen Wetti im Dezember gepasst ... Dafür, dass der Titel ein eher langes und daher vielleicht schwierig unterzubringendes Wort ist, wurde es sehr gut gelöst.
    Was mir an dem Drabble nicht so gefällt, ist die Verwendung von einem englischen Wort (das auch noch falsch geschrieben wurde). Es scheint, als ob der Autor kein passendes Wort zur Hand gehabt hätte bzw. anders nicht die Wortbeschränkung einhalten hätte können.
    Deshalb und auch weil der Text nicht gerade tief geht und einen eher einfachen Stil aufweist, gibt es für diese Abgabe 0 Punkte.


    Nudeln
    Noch so ein banales, eigentlich nicht viel aussagendes Drabble. Hier fallen auch die vollkommen sinnlosen Zeilenumbrüche auf, vermutlich wurde dieser Text im Editor eingefügt, was sich nicht gerade schön auf seine äußere Form auswirkt. Dieses Klischee des pasta-, pizza- und nudelessenden Italieners ist auch vollkommen unschön in diesem Drabble, wie ich finde. Mag sein, dass es hier absichtlich, weil ironisch verwendet wurde, mir sticht es nur unangenehm heraus.
    Ein Drabble wie dieses könnte man wohl auf so ziemlich jedes Nomen der deutschen Sprache übertragen, was nicht gerade davon zeugt, dass sich der Autor viele Gedanken um seine Abgabe gemacht hat. Der Stil ist irgendwie interessant, da immer wieder eher untypische Satzglieder an den Anfang eines Satzes gestellt werden, was mir eigentlich sehr gut gefällt, denn so ist der Text schön flüssig lesbar, sodass ich die "Nudeln" einmal auch suchen musste, um auf die drei Verwendungen zu kommen. Von diesen Aspekten her gefällt es mir recht gut, aber dennoch - 0 Punkte.


    Freiheit
    Die Flucht in die Freiheit, weg von dem Unwetter, das wohl für alles Schlechte, Unangenehme, Einengende stehen soll. Mir gefällt diese Metapher sehr gut, generell sind sie ja für Drabbles ganz gut geeignet. So wird in dieser Abgabe zum Beispiel eine wunderbar düstere, unheimliche, gefährliche Atmosphäre heraufbeschworen, die den Leser mitreißt, in gefangen nimmt in den Worten, mitzieht mit dem Fliehenden. Und wer will schon im Sturm bleiben, alleine, ungeschützt?
    Oh, wir haben also einen Selbstmord, wie wir schon beim ersten Drabblewetti zwei oder drei hatten, wenn ich mich jetzt nicht zu sehr täusche. Ich frage mich, warum die so beliebt sind? Nun, mir gefallen sie jedenfalls, auch wenn in diesem Falle ein Selbstmord bedeuten würde, dass der Mensch nicht versucht, sich seinen Unterdrückern zu stellen. Man muss sich natürlich fragen, wie stark diese sind, wenn sie so sind wie das Unwetter, kommt er natürlich nicht dagegen an, wie auch? Dennoch bin ich der Meinung, dass ein Selbstmord in zumindest den meisten Fällen eine feige Lösung ist.
    Das Drabble aber schildert die Atmosphäre wunderbar, wenngleich der Titel beim Lesen stärker auffällt als bei anderen Abgaben. 2 Punkte gibt es dennoch von mir.


    Herbstzeitlose
    Ein zweiter Text mit einem recht langen Titel, und hier ist die Umsetzung im Text auch sehr gut gelungen.
    Was mir an diesem Drabble gefällt, ist die Assoziation mit den Blumen, die jährlich aufgehen, sich schon lange vorbereiten, wie im Text erwähnt wird, um kurz zu leben und dann zu sterben, der nächsten Blume Platz zu machen. Und selbst im Winter "blüht" eine solche, in einer Zeit der Ruhe. Damit nicht genug, die namensgebende Herbstzeitlose geht sogar auf, wenn alles um sie herum stirbt.
    Mir gefällt die Art dieses Drabbles, praktisch ein Loblied an die Blume, sie ist so tapfer, und nebenbei werden auch Blumen anderer Jahreszeiten eingebaut, praktisch ein Jahreszyklus geschildert. Die Idee gefällt mir wirklich sehr, besonders am Ende wird erneut die Hoffnung, die die Herbstzeitlose symbolisiert, ausgedrückt. Einmal ein Drabble, das nicht düster verläuft und ebenso endet, sondern fröhlich, wenn auch mit philosophischem Charakter. Ich vergebe hier 2 Punkte.


    Namen
    Ein Dialog, was wohl eher unpraktisch aufgrund der Wortbeschränkung ist - so kann man keine Gefühle ausdrücken, nicht die Handlung einfangen. Bei dieser Abgabe merkt man das besonders stark: "Bianka war verschwunden." Eine Aussage, aber nicht mehr - oberflächlich. Natürlich ist es bei einem Drabble nicht möglich, sich in absätzelange Beschreibungen zu vertiefen, aber zumindest ein wenig sollte man schon darauf eingehen (können), wenn man schon einen derartigen Text schreibt. Es wäre aber interessant, wenn diese Handlung zu einer KG ausgebaut werden könnte, denn das Thema hat was. Ein Fluch kommt ja nicht von ungefähr, und warum hängt N mit Johto- und Kantoarenaleitern rum?
    Auch Fehler findet man doch ein paar, aber eigentlich sollte es doch möglich sein, diese aus einem derart kurzen Text zu verbannen. Dafür, das muss ich sagen, wurde der Titel gut eingebracht - eine, nämlich die dritte, Erwähnung des Wortes ist mir nicht einmal aufgefallen. Leider reicht es aber doch nicht aus, da der Text an sich nicht gelungen ist - 0 Punkte.


    Träume (1)
    Es ist ganz interessant, unterschiedliche Traumarten aufzuzählen, aber mir geht der Inhalt nicht tief genug, als dass mir dieses Drabble besonders zusagen würde. Denn was Träume endgültig sind - Ängste, Wünsche, unbewusst Wahrgenommenes, denn ihre Eigenschaften kommen schließlich nicht von ungefähr - wird nicht geklärt. Dabei ist das doch der interessanteste, weitreichendste Aspekt von Träumen, den man wohl auch in 99 Wörtern behandeln könnte.
    Was mir am Stil dieses Drabbles aber gefällt, ist, dass der Leser hier direkt angesprochen wird. So wird alles viel persönlicher, man wird selbst involviert, kommt so eher zu dem Schluss, dass es wirklich jedem so geht. Auch ist der Text flüssig lesbar, der Titel ist gut und unauffällig untergebracht, Fehler sind auch keine vorhanden. Gerne würde ich hier Punkte vergeben, doch sie gehen mir leider aus. Daher 0 Punkte, sosehr diesem Drabble doch einer gebürt. Die Konkurrenz ist eben zu stark.


    Licht
    Es ist emotionslos. "Ich habe Angst." Toll. Lieber hätte man eine rhetorische Frage streichen sollen und mit einem weiteren Satz darauf eingehen. Irgendetwas fehlt mir an diesem Drabble einfach, auch wenn die Beschränkung zu kurz ist als dass man ordentlich darauf eingehen könnte. Dennoch, hier sind die oberflächlichen Beschreibungen zwar in Massen vorhanden, eine tiefergreifende fehlt komplett.
    Der Schluss bricht eigentlich alles, eher hätte man hier noch einen kurzen Gedankenfetzen, jedoch einen Satz und nichts, das mit Gedankenpunkten endet, verwenden sollen - oder eine rhetorische Frage, um den Stil des Drabble bezubehalten.
    Der Stil zeichnet sich einzig durch kurze, wenn auch fehlerfreie Sätze aus, die aber nicht dazu betragen, die Spannung zu geben. Eher stockt man beim Lesen, die vielen Punkte und Fragezeichen halten auf, man holpert stellenweise dahin. Zumindest ein, zwei längere Sätze hätten nicht geschadet. Hier vergebe ich 0 Punkte.


    Waffenstillstand
    Oh, ich liebe es. Es zeigt, dass das "Gute" in einem Krieg, eine Unterbrechung der Kämpfe, doch nur aus Berechnung geschieht. Neu aufstellen, neue Pläne entwickeln, wie es eben so läuft im Krieg. Eine Pause von Kampfhandlungen ist genau dafür da. Die Angst eines Angriffs bleibt aber dennoch bestehen. Und irgendwann wird auch der schönste Vertrag, der eine Waffenruhe bestätigt, vergessen, er läuft aus, wird gebrochen, was auch immer. Bereits durch einen vielleicht schlechten Plan getötete Soldaten werden nicht wieder lebendig - das zeigt der Vergleich zwischen Tinte und Blut sehr gut, der schon zu Anfang eine düstere, unheimliche Stimmung in das Drabble bringt. Außerdem fasziniert mich auch hier wieder einmal, wie es möglich ist, ein so langes Wort doch so unauffällig und passend ganze dreimal einzubringen. Generell passt der Stil dieses Drabbles wunderbar zum Inhalt, der einfach herrlich herübergebracht wird. Fehler sind auch keine enthalten - und ich vergebe somit meine Höchstwertung, 3 Punkte.


    Träume (2)
    Es ist spannend, wie es zwei Drabbles mit dem gleichen Titel gibt und auch noch einen sehr ähnlichen Inhalt besitzen. Normalerweise könnte man eher annehmen, dass sich doch verschiedene Interpretationen für ein und deselben Titel finden, wie man stark bei Überschriften-Wettis und anderen in diese Art merkt. Wie dem auch sei, im Gegensatz zum anderen Drabble mit diesem Titel ist hier der Aspekt, dass die Träume aus dem Un(ter)bewussten entspringen, ein wenig aufgegriffen. Zwar ist das mit der Phantasie ein wenig seltsam gegen Ende, aber generell finde ich hier das Problem besser umgesetzt. Vom Stil sind beide auf einem ähnlichen Level und auch hier sind keine Fehler zu entdecken - an diese Abgabe vergebe ich 1 Punkt.


    Alleine
    Wie es ja bei den letzten Gedichten auch eine Abgabe mit diesem Titel gab ... und in eine vollkommen andere Richtung ging.
    Jedenfalls fängt es schon einmal bei einem Rechtschreibfehler beim vierten Wort an. Hinzu kommt noch eine falsche Zeichenverwendung als "Anführungszeichen". Und hier haben wir - wie bei "Namen" einen Dialog (bzw. eine direkte Rede), der doch ziemlich viele Wörter wegnimmt und so Beschreibungen verhindert. Auch der Stil ist ein sehr einfacher, es wird auch in den Zeiten gesprungen.
    Nein, dieses Drabble kann mich gar nicht erwärmen, auch wenn der Inhalt sicherlich gut gewählt ist - er ist falsch herübergebracht, wie ich meine, als dass er einen bleibenden Eindruck hinterlassen könnte. Daher also 0 Punkte.


    Schatten
    Die Ungewissheit, nicht zu wissen, was da passiert ... ich kann den unbekannten Sprecher verstehen. Doch warum zeigt Celebi ihm gerade das? Was ist wichtig an dieser Szene, und warum interessiert sich der Sprecher dafür, wann das geschieht bzw. was das ist? Eine interessante Situation, weil wir aus den Augen einen außenstehenden Beobachters sehen, der doch in die Handlung involviert ist.
    Die Rede ist hier gar nicht mal so schlecht eingebaut, verglichen mit den anderen direkten Reden, die wir in diesem Wetti hatten. Sie drückt zumindest auch etwas von den Gefühlen des Beobachters aus, seine Unwissenheit, seinen Wissendurst, seine Zweifel. Nur das Ende will ich nicht ganz verstehen - was für ein Ring? Ist das etwa das, was der Mann der Frau gegeben hat? Und welchen Sinn, welchen Nutzen hat er? Ist er dafür da, um Celebi begleiten zu können?
    Was noch auffallend ist, ist, dass "Schatten" das erste und das letzte Wort im Drabble ist. Dahinter steht sicherlich die Absicht des Autors. Dennoch stört mich irgendetwas in der Verwendung des Wortes, an der Aufteilung. Einen Punkt hätte ich dennoch gerne vergeben, aber es geht sich aus - daher leider 0 Punkte.


    Schwarz
    Zuerst diese düstere, unheimliche Stimmung, jemand wird beschimpft - und dann ein Liebesgeständnis am Ende? Ein Paradoxon, "Odi et amo" (Cartull, wenn ich mich nicht irre). Ich hasse und ich liebe. Solche Dinge liebe ich, will ich erforschen, warum dem so ist. Nur leider ist das bei diesem Drabble aufgrund von fehlenden Informationen leider nicht möglich, schade.
    Dennoch, es gefällt mir. Hier haben wir zwar teilweise recht holprige Stellen, bedingt durch viele kurze Sätze, es macht in diesem Text aber Sinn, da der Erzähler sich doch hineinsteigert in das, was er sagt. Ist spannend zu lesen, wenngleich die zweite und dritte Verwendung des Titelwortes ein wennig ungeschickt verwendet worden ist, wie ich finde. Hier passt eine Wiederholung zur Betonung nicht besonders, eher hätte der Autor eines der beiden an eine andere Stelle schieben können, Auswahl gibt es ja genug. Dennoch, 1 Punkt vergebe ich dennoch, aufgrund des faszinierenden Inhalts.


    on balance:
    3 Punkte: Waffenstillstand
    2 Punkte: Freiheit, Herbstzeitlose
    1 Punkt: Träume (2), Schwarz
    Kontrolle: 3+2x2+2x1=9


    ~ KommiVotefledermaus

  • Freiheit


    Ein Drabble, das meiner Meinung nach sehr viele Fragen aufwirft - besonders dann am Ende. Man stellt sich ganz klar die Frage: Welche Freiheit hatte die Person gefunden? Was hat das laute Donnern damit zu tun?
    Es ist alles recht schwammig - aber genau das ist es wohl, was das Drabble ausmacht.
    Desweiteren wird die kurze Erzählung von gut eingesetzten Beschreibungen verstärkt, es enthält einen guten Klang und das Wörtchen "Freiheit" wurde gut eingebracht.
    Mir fehlt leider etwas die Kernaussage des Textes, wie man es auch immer beschreiben soll - aber es ist dennoch sehr gelungen ;)
    => 2 Punkte


    Herbstzeitlose


    oh mein Gott, ich bin beeindruckt o.0
    Vorab: Eine geniale Idee, das Wort "Herbstzeitlose" einzubringen. Besonders beim zweiten Mal.
    Das Drabble ist einfach.. wow, unbeschreiblich! xD Wirklich einzigartig.
    Die Idee, den Tod von Blumen als Zeichen für den Herbst zu setzen; aber dennoch klarrüberzubringen, dass es im nächsten Frühling weitergehen würde.. einfach wunderbar.
    => 3 Punkte


    Waffenstillstand


    Wow, ein ebenfalls sehr gelungenes Drabble 0:
    Nicht nur eine sehr nette Idee, sondern auch die Umsetzung. Es wurden viele Beispiele für einen Waffenstillstand genannt - er wurde in höchsten Tönen gepriesen.
    Man muss es ein paar Mal lesen, um jeden Sinn zu verstehen - doch man bleibt auf jeden Fall daran hängen. Gefällt mir sehr ^__^
    => 3 Punkte


    Schwarz


    Gefällt mir auch in gewisser Weise ^^
    Es beginnt, ehrlich gesagt, recht langweilig. Es packt einen nicht wirklich, auch wenn es das versucht. Die kurzen Sätze sollen zwar "Spannung" hervorrufen, aber das ist vielleicht etwas übertrieben in diesem Fall.
    Einen Punkt erhält das Drabble trotzdem, da besonders das Ende für mich eine sehr aufregende Wendung beschreibt. Es klingt alles recht düster - und plötzlich: "Ich liebe dich".
    An das hatte ich beim Lesen gar nicht gedacht und war sehr überrascht ^^  
    Der Inhalt gefällt mir also allgemein recht gut, aber mit den düsteren Farben, die hier beschrieben werden, wurde vielleicht etwas übertrieben.


    => 1 Punkt


    lG,


    Riako

  • Da ich leider grade nicht so viel Zeit habe, diesmal nur ein etwas kürzerer Abstimmungspost:


    Glück
    Ein interessantes Drabble, das aber natürlich vor allem durch seine besondere Form hervorsticht (ich gehe jetzt mal davon aus, dass diese Form beabsichtigt ist, denn an fast allen Stellen, erscheint sie mir sehr sinnvoll und eben bewusst angelegt - nur an ein, zwei Stellen finde ich sie etwas seltsam).
    Inhaltlich gefällt mir dieses Gedicht-Drabble aber auch recht gut - zumindest wenn man die letzte Strophe übersieht, denn diese macht das ganze irgendwie ziemlich kaputt. Denn in den vorherigen Strophen ist die Aussage immer, dass niemand genau sagen kann, was Glück eigentlich ist und es werden nur verschiedene Denkanstöße dazu gegeben - und das ist auch gut so! In der letzten Strophe aber, wird plötzlich eine scheinbar unumstößliche Feststellung dazu getroffen, wo man sich als Leser dann nur fragt, wie der Autor denn jetzt plötzlich dazu kommt, woher er weiß, dass es gerade so sein muss und wie das zu den vorherigen Aussagen passt (diese schließen einander zwar nicht 100%ig aus: Zum Schluss wird ja nicht festgelegt, was Glück nun wirklich ist, sondern nur eine unabdingbare Vorbedingung genannt - aber dennoch passt das einfach überhaupt nicht zum restlichen Stil und Inhalt dieses Gedichts).
    So bleibt letztlich doch wieder die Form, die dieses Drabble zu etwas besonderem macht: Es ist ja schon nicht ganz einfach eine Geschichte mit einer exakt vorbestimmten Anzahl an Wörtern zu schreiben, umso mehr gilt das natürlich für ein Gedicht - insbesondere wenn wir hier auch noch ganz überwiegend ein sehr schöner und passender Rythmus gefunden wird. -> 1 Punkt


    Freiheit
    Das ist eindeutig mein Lieblingsdrabble in diesem Wettbewerb, denn es hat einfach alles, was ich mir von einem solchen erwarte: Interessanter Inhalt, eine überraschende Pointe, ein offenes Ende, es regt zum Nachdenken an, ist schön geschrieben und schließlich ist auch noch das Reizwort sehr gelungen eingebaut (einmal am Anfang, einmal in der Mitte, einmal am Ende). -> 4 Punkte


    Licht
    Und noch ein sehr schönes Drabble, mit einem interessanten Thema und einem halbwegs offenen Ende - "halbwegs" deshalb, weil es zwar einerseits unklar bleibt, was mit dem Protagonisten nun passiert und wo er überhaupt ist, weil aber andererseits der letzte Satz trotzdem (oder gerade deswegen) zu abschließend und endgültig klingt.

    Zitat

    Man wird es wohl niemals erfahren…

    Denn wenn es wirklich niemals jemand erfahren wird (und insbesondere keine der in die Handlung involvierten "Personen"), dann muss dies wirklich das endgültige und unabwendbare Ende dieser Geschichte sein, nach dem nichts mehr passiert, das irgendwie mit ihr zusammenhängt und das irgendjemand erfahren könnte. Ich persönlich fände es hier interessanter, den betroffenen Personenkreis ein wenig weiter einzuschränken, etwas durch:

    Zitat

    Du wirst es wohl niemals erfahren...

    Gerade für einen solchen Schluss passt so eine plötzliche, unerwartete direkte Ansprache des Lesers mMn sehr gut. Oder natürlich - falls es hier um Na(c)htod-Erfahrungen geht (was momentan meine favorisierte Interpretation ist - ich bin aber bei weitem nicht sicher, ob es die richtige ist (so es überhaupt eine richtige gibt)):

    Zitat

    Irgendwann wirst auch du es erfahren...

    -> 2 Punkte


    Waffenstillstand
    Fraglos ebenfalls ein schönes Drabble mit einem tollen Schreibstil und einem interessanten Thema. Für meinen Geschmack wird das ganze aber etwas zu dogmatisch und unumstößlich rübergebracht. Gerade in kurzen und kürzesten Geschichten (wie eben einem Drabble) finde ich persönlich es immer interessanter, wenn man den Leser zum Denken anregt, ihm Denkanstöße gibt, nicht aber bereits das Ergebnis dieses Denkprozesses vorwegnimmt. Ich sehe in solchen Geschichten lieber Fragen und Richtungsvorschläge, aber noch keine festen Antworten. Denn bei fixen Aussagen, erwarte ich immer eine dazugehörige Herleitung und ausführliche "Argumentation", wofür aber die enge Wörterbegrenzung hier keinen Raum lässt. -> 1 Punkt


    Schwarz
    Ein wenig wurde bei diesem Drabble ja im Grunde geschummelt: Denn eigentlich sollte man laut Aufgabenstellung ein Substantiv als Titel und zur dreimaligen Verwendung im Text aussuchen. Das Wort schwarz kann nun zwar tatsächlich auch ein Substantiv sein (->die Farbe Schwarz), es wird in diesem Drabble aber nie als solches verwendet (sondern immer als Adjektiv). Allerdings sehe ich das jetzt auch nicht so eng, andere Aspekte sind mir hier schon wichtiger(zumal es ja sogar noch ein weiteres Drabble gibt, bei dem dies so gemacht wurde -> "Alleine"):
    Der Stil gefällt mir jedenfalls gut und ebenso den Inhalt, auch wenn der - nochmal verstärkt durch die Schlusspointe - ziemlich verwirrend ist. Gerade bei solchen kurzen Geschichten gefällt mir das eigentlich sogar ganz gut (ich würde jetzt nicht gerade einen ganzen Roman in einem solchen verwirrenden Stil lesen wollen (Dramen im Deutschunterricht *hust*), aber bei einem Drabble finde ich das durchaus interessant). -> 1 Punkt



    Weitere (kurze) Kommentare:
    @Nudeln: Der Schlussatz zeigt, dass diesem Drabble eigentlich eine ziemlich interessante und originelle Frage zugrunde liegt: Warum heißt die Nudel eigentlich Nudel? Nur leider hat der ganze Text davor nahezu gar nichts mit dieser Fragestellung zu tun :/
    @Namen: Diese Idee, dass N weiblich ist (und eigentlich Natasha heißt) ist mir hier im BB-FanFiction-Bereich nun schon öfter begegnet: Gibt es dazu eigentlich irgendwelche Hinweise im Spiel/Animie, ist das irgendein Insider oder...? Würde mich jedenfalls mal interessieren, woher diese Idee eigentlich kommt...



    Punktevergabe:

    • je 1 Punkt an Glück, Waffenstillstand und Schwarz
    • 2 Punkte an Licht
    • 4 Punkte an Freiheit
  • [tabmenu][tab=Glück]Irgendwie stören mich die Zeilenumbrüche, allerdings sind es gute Fragen, die dort gestellt werden. Man weiß schließlich nicht, was Glück ist. [tab=Liebesgeflüster]Irgendwie mag ich dieses Drabble nicht. Der Titel verheißt eigentlich Besseres, wie ich finde. Diese "Geschichte" ist irgendwie langweilig, dabei hätte man da viel mehr raushohlen können. Das Drabble erfüllt meine Erwartungen so gar nicht.[tab=Weihnachtsmänner]Eine weltweite Organisation von Weinachtsmännern? Auf die Idee sind schon einige gekommen, aber es ist interessant, sie in einem Drabble wiederzufinden. Gefühlt kommt Weihnachtsmann in diesem Text viel zu oft vor, aber Weihnachtsmänner selbst kommt nur die vorgegebenen drei mal vor. So gesehen sind es schon sehr viele Weihnachtsmänner. :P Spaß beiseite, schlecht finde ich dieses Drabble ganz und gar nicht, aber ich weiß noch nicht, ob es für Punkte reicht. [tab=Nudeln]Interessante Idee über Nudeln zu schreiben. Allerdings kommen Nudeln nicht aus Italien, auch wenn dieses Land dafür bekannt ist, sondern aus China. Dort hat man mal versteinerte Nudeln gefunden. Davon mal abgesehen, finde ich das Drabble an sich nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Es ist vorrausehbar, was da kommt, wobei ich eigendlich etwas interessanteres erwartet hätte. Irgendetwas, das die langweilige Nudel aufregender werden lässt. Doch das blieb leider aus. [tab=Freiheit]Der Titel ist ein relativ häufig gewählter, aber das stört mich gerade nicht. Der Sturm ist schön beschrieben und ich kann mir diese Freiheitssuche gut vorstellen, nur das Ende verstehe ich nicht ganz. Dass das Ende offen sein sollte, war wahrscheinlich beabsichtigt (oder ich bin einfach zu blöd). Mir gefällt der Text, und wenn ich mir überlege, der Text ist gut genug für Punkte, dann wird er auch welche bekommen. [tab=Herbstzeitlose]Oh mann, ist der Text schön! :love: Wahnsinn, es ist einfach toll, wie diese Blume beschrieben, ihre Schönheit angepriesen und bewundert wird. Ich weiß gar nicht, was ich noch großartig schreiben soll. Wenn mir etwas gefällt, gehen mir immer die Worte aus. Den Teil mit der Hoffnung finde ich noch sehr schön eingebracht. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Und meine Hoffnung ist, dass dieses Drabble gewinnt.[tab=Namen]Dieses Drabble sagt mir nicht so zu. Ich finde es seltsam und unrealistisch. Der Dialog gefällt mir am wenigsten, weil ein Drabble so kurz ist, dass ich denke, ein Dialog hat dari nichts zu suchen. Es gefällt mir einfach nicht.[tab=Träume (1)]Interessant zu sagen, dass das ganze Leben nur ein einziger Traum ist. Es werden viele "Informationen" reingebracht, aber mir fehlt irgendwie die Richtung dieses Textes. Es ist nur eine Art Aufzählung (bis zum letzten Satz). In diesem letzten Satz sagt uns der Autor/ die Autorin, dass wir keine Chance haben ihnen zu entkommen. Wie gesagt, Interessante "Pointe". [tab=Licht]Das Drabble ist nicht schlecht, aber nicht so meins. Die Unwissenheit ist interessant und baut selbst in einem so kurzen Text etwas wie Spannung auf. Alle Fragen, die in diesem Text gestellt werden, bleiben unbeantwortet. Trotz des Titels Licht verbreitet der Text eine düstere Stimmung, was eigentlich von gutem Schreibtalent zeugt. Ich mag den Text dennoch nicht sehr gerne. Sollte er also keine Punkte bekommen, tut es mir sehr leid. Dann konnte ich mich nicht von meinem eigenen Geschmack losreißen. [tab=Waffenstillstand]Das Drabble ist gut, es beschreibt den Kern, das Thema, zweifelt an der Menschheit im Allgemeinen, aber ich finde dieses Titel sehr unhandlich. Ich habe das Gefühl er erschlage mich. Zwar ist er nicht sehr viel länger als z.B. Herbstzeitlose, welches ich als das beste Drabble sehe, jedoch klingt er irgendwie so hart und - ich weiß auch nicht. Es ist also hier in gewisser Weise das gleiche, wie bei "Licht": Wenn der Text keinen Punkt bekommt, kann ich darüber in irgendeiner Weise nicht hinweg sehen (oder andere Texte sind viel besser und mir bleiben keine Punkte mehr).[tab=Träume (2)]Sehr schade, dass es zwei Drabble mit dem gleichen Thema gibt. So kommt man sofort in Versuchung direkt zu vergleichen. Ich vergleiche jetzt trotzdem. In diesem Text wird nicht so stark aufgezählt wie in dem anderen. Ein neuer Aspekt ist die Fantasie im Zusammenhang mit den Träumen. Es sind insgesamt ähnliche Überlegungen, die nur in verschiedenen Texten verpackt wurden. Wie gesagt, schade, dass es Träume zweimal gibt.[tab=Alleine]Interessante Idee, dass man dem Leser erst erzählt, dass ein Pokemon von einem Trainer verlassen wurde, als das Drabble schon fast vorbei ist. Schön finde ich, den Tanz der Blätter, der am Anfang erwähnt wurde, aber alles in allem finde ich das Drabble nicht sehr gelungen, ich weiß bloß nicht genau warum. Keine Ahnung. [tab=Schatten]Das klingt, wie ein 100 Wörter lander Ausschnitt aus einem viel längeren Gesamtwerk. Allerdings gefällt mir irgentwas an der hier beschriebenen Szene. Mich stört auch die wörtlich Rede irgendwie nicht, ich kann kaum beschreiben, was ich eigentlich an diesem Text finde. Er führt einen (mich zumindest) in eine andere Welt, in der eine Geschichte spielt, die man kaum kennt. Auch das mit dem Schatte, der Aufzählung am Anfang finde ich passt in das Bild. Ich find's gut. [tab=Schwarz]Beim ersten Mal lesen, habe ich ziemlich auf das Reizwort gewartet, bis es dann ganz schnell hintereinander auftaucht. Aber es ist schön beschrieben und stört nicht. Wie ich schon bei den Herbstzeitlosen meinte, fällt mir nie was Gutes zum Schreiben ein, wenn ich etwas gut fand. Die Gesamtwirkung dieses Textes passt einfach, auch zur Überschrift. Mir gefällt er.[/tabmenu]


    Nun zur Punkteverteilung:
    Herbstzeitlose: 3 Punkte
    Freiheit: 2 Punkte
    Schatten: 2 Punkte
    Schwarz: 2 Punkte


    Allen anderen Texten trotzdem viel Glück.

  • Dann wollen wir mal die Sieger ehren.


    Es sind viele Abgaben eingegangen, dafür aber auch - und dafür ein herzliches Dankeschön im Namen des Komitees - sehr viele Votes (12 Votes für 14 Texte, das ist mehr als ordentlich).



    Und jetzt die Verkündigung der Ergebnisse.


    Platz 14: "Weihnachtsmänner" von Buxi3 mit 0 Punkten.
    Platz 12: "Liebesgeflüster" von Engel der Hoffnung und "Alleine" von bluetime mit jeweils 2 Punkten.
    Platz 9: "Nudeln" von Narime, "Träume (2)" von Misana und "Licht" von tabtost mit jeweils 3 Punkten.
    Platz 8: "Träume (1)" von Raiu mit 4 Punkten.
    Platz 7: "Glück" von Hikariヒカリ mit 5 Punkten.
    Platz 6: "Schatten" von Rumo mit 9 Punkten.
    Platz 5: "Namen" von TCCPhreak mit 10 Punkten.
    Platz 4: "Schwarz" von Akatsuki mit 11 Punkten.


    Platz 3: "Waffenstillstand" von Leandy mit 19 Punkten. Prima!


    Platz 2: "Herbstzeitlose" von Pika! mit 22 Punkten. Gut gemacht!


    Platz 1: "Freiheit" von Fröschchen mit 25 Punkten. Herzlichen Glückwunsch!