Zuletzt gesehener Film

  • White Fang

    Auf deutsch: Wolfsblut.

    Einer meiner absoluten Lieblingsfilme aus meiner Kindheit. Ich liebe den Film. :bigheart: Gerade bei den Filmen, die in Alaska spielen, erlebe ich immer wieder einen WOW-Effekt bei den Landschaftsbildern.

    Der FIlm ist immer wieder schön anzusehen, vor allem freut es mich jedes Mal wie viel Vertrauen zwischen Mensch und Tier ausmacht - und wie leicht Tiere durch Menschen kaputt gemacht werden können.

    Die Freundschaft zwischen Jack und Wolfsblut ist so schön.


    Togo

    Die Thematik des Film erinnert an den Zeichentrick-Film Balto. Überraschenderweise wird Balto sogar im Film erwähnt!


    Wie auch der Zeichentrick-Film handelt der Film darum, dass in Nome Diphtherie ausbricht und viele Kinder erkranken. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit - und ein gefährlicher noch dazu.


    Besonders erfrischend sind die Flashbacks als Togo noch ein Welpe war und seinen Musher Seppala ziemlich auf die Palme gebracht hat. Es ist so herrlich anzuschauen!


    Eine unglaubliche Reise (1963)

    Ebenfalls ein Film, der mich in meiner Kindheit begleitet hat. Ich weiß noch heute, dass wir den Film auf Videokassette aufgenommen haben und nach dem Film hatten wir wohl Asterix und Kleopatra aufgenommen, haha.


    Die drei tierischen Freunde, bestehend aus der alten Bullterrier-Dame Bodga, dem jungen Jagdhund Luath und dem Siamkater Tao, werden bei der Familie untergebracht. Doch haben die Tiere Heimweh und treten eine gefahrvolle Reise zurück nach Hause an. :)

    Als Kind habe ich bei jeder Szene so sehr mitgefiebert, selbst heute habe ich bei manchen Szenen Tränen in den Augen.


    Es ist ein wunderschöner Film zur Unterhaltung, vor allem für alle, die Tiere mögen. :bigheart:


    Zurück nach Hause - eine unglaubliche Reise

    Das Remake zu dem Film aus 1963. Der Film ist nicht ganz so gut wie der Klassiker, aber trotzdem unterhaltsam.


    Auch hier folgt der Film dem Schema des alten Films: Die Familie verreist und bringen die Tiere (Goldenn Retriever Rüde Shadow, Amerikanische Bulldoge Chance und Ragdoll-Weibchen Sassy) bei einer Bekannten unter. Doch auch hier haben die Tiere Heimweh und wollen nach Hause zurück.


    Man mag darüber streiten oder nicht: In diesem Film können die Tiere sprechen, aber gerade Chance sorgt immer wieder für einen Lacher zwischendurch. :D


  • Little Woman

    Eine Romanverfilmung, wo mir der Roman an sich nicht bekannt ist, dafür aber die Animeserie :)



    Zum Film:

    Die Geschichte wirft uns in das Familienleben der March´s, ins 19 Jahrhundert. Die vier Schwestern Jo, Meg, Amy, Beth – Eine unterschiedlicher als die Andere – haben genaueste Vorstellungen, was sie mit ihrem Leben anfangen wollen. „Heiraten? Von wegen!“ – so jedenfalls Jo, die sich viel eher ihren Schriftstücken hingibt als den gesellschaftlichen Normen. Ganz so glänzend und einwandfrei verläuft der Weg nicht und die Schwestern werden ebenso hart mit Rückschlägen konfrontiert. Ob und wie jede von ihnen ihr Ziel erreicht, muss jeder selbst sehen. Es ist und bleibt aber eher ein typischer Mädchen-Film ^^


    Fazit:

    Am Anfang hatte ich meine Schwierigkeiten, die Schwestern (bis auf Jo) richtig zuzuordnen. Wusste auch nicht, wo genau der Film ansetzt, da ich den Verlauf der Serie nur grob in Erinnerung habe. Einige Vorkommnisse waren mir gut vertraut (z.B. der Einbruch ins Eiswasser) aber es gab so viel Neues zu entdecken, dass ich wirklich voller Spannung bis zur letzten Filmminute dasaß.

    Die Kostüme und Kulissen sind einfach ein Augenschmaus, auch die Besetzung kann sich sehen lassen. Fröhliche Szenen sind an ihrer bunten Farbigkeit zu erkennen, wohingegen Trostlosigkeit in Grautönen gehalten wurde. Ein tolles Indiz, um zu wissen, ob man sich nun in der Vergangenheit oder Gegenwart befindet. Als Fan der Serie oder des Buches kann ein Blick in diesen Film gewiss nicht schaden.

  • In meinem Himmel



    Eigentlich hätte ich den Film sicherlich übersehen (habe ich immerhin zehn Jahre lang erfolgreich geschafft), aber es war spät, sonst lief nichts und dann lese ich, dass Peter Jackson Regie geführt hat. Also gut, kann man ja mal reinschauen...

    Die 14-Jährige Susie wird von ihrem Nachbarn ermordet und beobachtet aus dem Jenseits, wie ihre Familie droht, daran kaputt zu gehen und sie sieht gleichzeitig, wie ihr Mörder schon das nächste Opfer - ihre Schwester - ins Visier nimmt.

    Hier wurde mir mal wieder klar, warum ich Peter Jackson so liebe. Nicht wegen den Hobbits und auch nicht wegen Riesenaffen, es sind die besonderen Bilder bzw. Szenen und Personen, die man nicht wirklich beschreiben kann, aber an denen man sofort seine Handschrift erkennt. Der skurrile Nachbar, der eigentlich ganz harmlos ist, sich aber als wahres Monster herausstellt, ist so typisch Jackson, dass er auch einem seiner frühen Horrorfilme entsprungen sein könnte. Dazu die wirklich tollen Szenen in Susies Himmel, wo man oft nicht weiß, was gerade Wirklichkeit und was Traum bzw. alternative Realität ist. Einfach schön, aber auch traurig.

    Wer sich den Film ansehen möchte, sollte sich auf jeden Fall Zeit nehmen, sonst entgeht einem zu leicht vieles. Oder einfach zweimal ansehen. Kann ich jedenfalls empfehlen.

    Er wandte sich an Gucky: "Der Kommandant hat mich gewarnt für den Fall, dass du bei den Ankömmlingen sein würdest. Deine Kommentare würden schwer zu verstehen sein, weil du in einer Art zwanghaften Humors gefangen bist." Perry Rhodan #3133, Seite 55

    Per aspera ad astra!

    Momentan kein Partneravatar mit Missy!

  • Boy erased - Der verlorene Sohn



    Diesen Film hatte ich schon nach dem Erscheinen letztes Jahr auf Englisch gesehen - und gestern auf deutsch.


    Inhalt: Es ist die wahre Geschichte des damals 19jährigen Garrard Conley (heißt im Film Jared), der aus einem gläubigen Haushalt in den USA (dem Bible Belt) stammt. Als sein Vater von seiner Homosexualität erfährt, kommt es dazu, dass der Heranwachsende sich bereit erklärt eine Konversionstherapie zu machen, die in den USA (und unglaublicherweise auch in Europa - heute erst eine Reportage darüber gesehen) noch immer verbreitet ist.


    Meinung: Es ist ein sehr leiser Film, bei dem man viel zwischen den Zeilen lesen muss und bei dem einem auch nicht alles auf dem Silberteller präsentiert wird. Man muss wirklich aufmerksam gucken, auch wenn die Grundstory - Junger Mann zweifelt an sich selbst, fasst dann aber den Mut zu sich zu stehen und alles wird gut - erkennbar und vorhersehbar ist, gibt es viele kleine Nuancen, die man leicht übersehen kann und beim Zuschauer für eine teils fassungslose und gespannte Stimmung sorgen, obwohl diesem Streifen eindeutig an Action mangelt, die absolut fehl am Platz gewesen wäre. Er ist eine schwere Kost und nichts für nebenbei.

    (Eigentlich hab ich ihn ja schauen wollen, weil ein Sänger, den ich sehr mag, einen Teil des Soundtracks stellt und eine Nebenrolle spielt. ^^)


    Bemerkenswert fand ich vor allem Nicole Kidman und Russel Crowe, die die Eltern von Jared darstellen. Bei beiden Elternteilen erlebt man mit, wie sie sich langsam von ihren eingefahrenen Mustern und Vorstellungen lösen, weil ihnen zu unterschiedlichen Zeitpunkten bewusst wird, dass sie dabei sind ihren Sohn zu verlieren. Und das alles ohne seltsam kitschig oder glamurös-hollywood-like zu wirken.


    Okay, der Film ist mMn also absolut sehenswert, wenn man mal 110 Minuten Zeit hat wirklich zuzuschauen. Für nebenbei ist er nichts, ich denke, er wirkt langweilig, wenn man nur so ein bisschen guckt. Irgendwo hab ich ein Zitat gelesen, dass in etwa so ging: Der richtige Film, zum richtigen Zeitpunkt. - Das finde ich sehr passend. :3

  • Me before you

    Und da sind wir bei noch mehr problematischen Themen, hurra. First of all - ich liebe Emilia Clarke, und ihre Kostüme in dem Film waren absolut bombe, aber ganz ghroßes Uff, was war das denn für eine Story und eine echt bedenkliche Botschaft. Und eine sehr schlechte Darstellung von behinderten Menschen. Eigentlich habe ich ja einen massiven Softspot für romantische Filme oder Dramas, und das Ende war für mich so auch vollkommen absehbar, und klar, ein paar Stellen waren vielleicht rührend und ergreifend, und man hat natürlich gehofft, dass Will sich nicht der Einrichtung in der Schweiz übergibt. Aber alleine schon das ganze Konzept und die Demaskulinisierung und Desexualisierung eines behinderten Mannes stoß mir dann doch ein wenig sauer auf. Ich bin selbst able-bodied, und meine einzigen Behinderungen sind wohl meine mentalen Erkrankungen, deswegen kann ich da obvs nur aus meiner Perspektive sprechen, aber holy moly, Behinderte so darzustellen, als wäre das schlimmste, was man sein kann, behindert, und als ob es gar keine Freude mehr im Leben geben würde, wenn man querschnittsgelähmt ist, fand ich dann doch ein wenig happig. Will scheint so komplett das Klischee zu sein, das man Menschen immer serviert, wenn sie darüber nachdenken, wie mies es doch sein muss, von heute auf morgen behindert zu sein, auf welche Art und Weise auch immer das sein mag. Gut, ich bin ja ganz froh, dass Will nicht doch allen verlorenen Lebenswillen verloren hat, nachdem Lou in sein Leben getreten ist, das wäre wirklich richtig problematisch gewesen. Ich fands auch sehr anstrengend, wie Will Lou quasi alle fünf Minuten gesagt hat, dass sie ihr Leben genießen soll und etwas aus sich machen soll, während Will das ganze obvs nicht für sich selbst realisiert hat. Will wirkt sehr, sehr bitter, und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass alle behinderten Menschen so drauf sind.

    Visuell mochte ich den Film sehr, die Musik und die Kostüme waren super, und die beiden Hauptrollen auch alles andere als schlecht besetzt. Aber das Hauptproblem bleibt leider. Repräsentation von behinderten Menschen sollte auf jeden Fall häufiger Gespräch werden, aber nicht auf eine Art und Weise, die irgendwelche Klischees und half assed Recherche beinhaltet.

  • Gucke in letzter Zeit viele Filme aus Südkorea, die allesamt ziemlich gut sein sollen und bis jetzt haben mich die meisten sehr gut überzeugt! Die Titel wurden von vielen Leuten in den Kommentaren auf Youtube immer wieder erwähnt. Vom Regisseur von Parasite (Bong Joon-Ho) hab ich mir vor einer Weile auch Filme wie Mother, Snowpiercer und Memories of Murder angeguckt. Burning (anderer Regisseur) hab ich auch gesehen, nachdem der Titel ebenfalls mehrmals von anderen Leuten empfohlen wurde (der ist mir aber viel zu langatmig und das ist einer dieser Filme, wo man sich die ganze Zeit über Fragen stellt und am Ende wird keine davon beantwortet, er blieb mir aber trotzdem in Erinnerung, weil mich die melancholische, kalte Atmosphäre im Film sehr fesselte und mich unterhielt).

    Ich gucke mir die meisten Filme spoilerfrei an, ohne Trailer oder noch was von der Handlung gesehen oder gelesen zu haben. Ich brauche nur das Genre (meistens Horror, Mystery, Thriller, Krimi) und viele Empfehlungen und meisten stammen die Empfehlungen aus den Kommentaren auf Youtube oder von einigen Movie Reviewern, die ich auf Youtube mitverfolge. (Meistens gucke ich mir die Reviews aber erst nach dem Film an :P). Ich muss sagen, dass ich das ziemlich gerne so mache! Burning z.B. hab ich geguckt, ohne einen blassem Schimmer vom Film zu haben und es ist eine echt tolles Gefühl, wenn man so gar nicht weiß, was als Nächstes im Film passieren wird und worum es im Film überhaupt geht!


    Heute und gestern hab ich aber diese beiden Filme geguckt. Leider aber gibt es beide auf Amazon Prime nur mit deutscher Synchro, was ein bisschen die Atmosphäre des Filmes für mich ruiniert (dafür muss ich aber sagen, dass mich die Synchro in beiden Filmen sonst keineswegs störte und mir die Filme trotzdem sehr gut gefielen, aber ich hätte sie trotzdem sehr, sehr gerne in der originalen Sprache gesehen):


    The Wailing



    Der Film hat mich sehr schnell gefesselt. Er geht 2 Stunden und 30 Minuten (oder so) lang, aber irgendwie fühlte ich die Zeit beim Gucken nicht (ok, ich hab zuerst eine halbe Stunde geguckt und erst am nächsten Tag wieder weiter geguckt, aber trotzdem..). Es bleibt spannend und mysteriös bis zum Ende. Die Atmosphäre in dem Film ist für mich persönlich ein Highlight. Ich hab schon sehr viele Horror-Filme geschaut und zwar haben mich die mutierten Menschen, die im Film vorkommen, keineswegs erschrocken, dafür fand ich die Atmosphäre im Film doch sehr schaurig und der Reveal am Ende des Films hat mich mit der Szenerie doch sehr überrascht und ich war leicht erschrocken, weil es so plötzlich kam (keineswegs ein Jump Scare, der Film setzt nicht auf Jump Scares, sondern auf psychologischen Horror). Die kalte Darstellung des Dorfes mit dem Regen fand ich sehr schön, sowie auch weitere Landschaftsszenen, die im Film vorkommen.

    Definitiv einer der besten Horror-Filme, die ich in letzter Zeit gesehen habe! Also falls wer Horror sucht, aber mit dem ganzen Trash an Horror Filmen nicht weiter weiß, hier ein Film mit Qualität! Der Film bleibt einem mit seinem Horror in Erinnerung.


    I Saw The Devil



    Sehr guter Psychothriller. Eine ähnliche Handlung wurde bereits in mehreren Filmen aus Hollywood aufgegriffen (Revenge Cycle), dennoch hat dieser Film auch was Eigenes zu bieten. Bei vielen koreanischen Filmen, kann ich, dadurch, dass sie nun mal nicht aus Hollywood stammen und sich nicht unbedingt an deren Tropes bedienen und meistens aus mehreren Genres bestehen, die mitten im Film ineinander übergehen, nur raten, was am Ende passieren wird und dieser Film ist keine Ausnahme. Der Film zeigt an einigen Stellen groteske Gewalt, ist aber für meinen Geschmack nicht over the top damit umgegangen. Das Ende bleibt einem in Erinnerung. Die Schauspieler haben einen sehr guten Job gemacht. Für mich bleibt dieser Film, anders als andere koreanische Filme (wie auch Parasite), von Anfang bis Ende konstant gut, was ich sehr appreciate.


    Noch auf der Liste für mich wären u.A. Train To Busan und The Chaser.

  • Lake Mungo



    Hab gestern ein Video (spoilerfrei) vom Reviewer meines Vertrauens dazu gesehen und wusste sofort, dass ich mir den Film reinziehen muss, denn offenbar soll der Film ziemlich gut und angsteinflößend sein (und wenn der Reviewer gute Horror-Filme vorstellt, dann weiß ich, dass es ein Film sein wird, der mir in Erinnerung bleiben wird).

    Den Film kann man komplett auf Youtube sehen auf Englisch (angeblich mit Eng-UT) und auf Deutsch. Ich hab mir den Film auf Amazon angeguckt (weil ich nicht wusste, dass es ihn auf Yt gibt), leider komplett mit deutscher Synchro, aber das hat mich im weiteren Verlauf kaum gestört.

    Beim Film handelt es sich um ein Mockumentary, also um einen fiktionalen Dokumentationsfilm. Es ist ein australischer Film, der 2008 rauskam mit Joel Anderson als Schriftsteller und Direktor, angeblich hat der Typ seither keinen anderen Film gedreht.

    Ich fand die Atmosphäre im Film so schön. Der Film bleibt auch fast durchgehend komplett ruhig; es gibt aber trotzdem sehr viele schaurige Momente (ohne jetzt mehr darauf einzugehen).

    Am besten man schaut sich den Film ohne jegliches Vorwissen an, denn dann genießt man ihn am meisten, aber es ist auf jeden Fall etwas für jeden Horror-Fan und es ist in keiner Weise ein Horrorfilm, der auf Gore, Blut oder billigen Jumpscares setzt. Ich hab den Film gestern echt durchgehend sehr genossen.


    PS. Ich finde diese verschwommenen S/W Poster vom Film ästhetisch bombe :love:


    Ich bin jedes mal sehr glücklich, wenn ich irgendwo guten Horror finden kann, weil die Liste mit sehr, sehr schlechten Horror-Filmen eben sehr lang ist und man für Perlen wie diese sich genauer informieren muss, ohne sich viel spoilern zu dürfen :/

  • Ich habe neulich the darkest Hour gesehen.

    Zitat


    Die dunkelste Stunde (Originaltitel Darkest Hour) ist ein historisches Filmdrama von Joe Wright und zugleich eine Filmbiografie über die ersten Wochen Winston Churchills als britischer Premierminister in der Anfangsphase des Zweiten Weltkrieges.

    Der Film war gut und sehr interessant. Der Soundtrack erinnerte streckenweise an NGE.

    Ich kann bis heut nicht nachvollziehn, warum Chamberlain mit Hitler Frieden wollte und nicht an einen britischen Sieg glaubte.

  • Die Bunte Seite Des Monds



    Ist leider ganz unter meinen Radar gefallen, aber nachdem Alaiya den Film in einem Post erwähnt hat, hab ich ihn mir zum Neujahrstag gleich angesehen. ^^



    Handlung


    Fei Fei verliert ihre Mutter, als sie noch ein kleines Mädchen ist und kommt nicht über ihren Verlust hinweg. Ihr Vater lernt vier Jahre später eine neue Frau kennen und diese bringt auch einen Sohn mit in die neue Beziehung.

    Fei Fei kommt mit der neuen Situation nicht klar, denkt, dass ihr Vater ihre Mutter vergessen hat, und benimmt sich der neuen Frau und dem Kind gegenüber feindselig.


    Sie möchte zum Mond reisen, wo die Mondgöttin Change leben soll, von der Fei Feis Mutter immer erzählt hat, um ihrem Vater zu beweisen, dass wahre Liebe nicht stirbt, da die unsterbliche Change auf alle Ewigkeit am Mond auf ihren verstorbenen Geliebten wartet und weint, aber dann kommt es etwas anders ...



    Meine Meinung


    Der Film war wundervoll emotional, schön animiert und ich liebe die Messages des Films. :bigheart:


    Bloß manchmal war mir die bunte Seite des Mondes ZU bunt und grell, diese Farben manchmal ... meine Augen! x.x

    Ansonsten war der Film aber visuell auch wirklich schön.



    Außerdem waren manche Szenen auch richtig witzig und das Häschen war ... omg, war das süß! ^^

  • Ich habe gerade die Realverfilmung von Lady and the Tramp angeschaut. Meine Erwartungen waren eigentlich, dass es nebenbei läuft, weil ich irre müde war und etwas vertrautes laufen lassen wollte. Aber auch irgendwie was Neues. Also was eignet sich besser als Neuverfilmungen? Die Bilder haben mich vorher abgeschreckt, weil ich es eigtl gar nicht mag, wenn man richtigen Tieren mit Effekten Mimik ins Gesicht zaubert. Der Film hat mich auch definitiv nicht vom Gegenteil überzeugt und ich bleibe dabei, dass Tierfilme auch super funktionieren, wenn sich die Schnauze nicht passend zum Text bewegt.


    Eine positive Überraschung waren aber die Änderungen im Plot. Mal davon abgesehen, dass das ein reiferer Date/Liebes-Film war als so manch ein richtiger Date/Liebes-Film, den ich in meinem Leben gesehen habe, haben sie halt wirklich sogar Lady Charakter gegeben. Generell war das tatsächlich witzig die beiden Hunde miteinander agieren zu sehen. Auch die einzelnen Motive/Gedanken, die die Hunde hatten, waren mehr als das Original zu geben hatte. Tramp hat tatsächlich sogar eine Entwicklung hinter sich gebracht. Meine Lieblingsszene bleibt aber, als Lady nachts heimlich raus ist, um den Mond anzujaulen. Habe tatsächlich nicht nebenbei geschlafen lol Ansonsten hübscher Cast, Disney. Da ich so absolut nichts zu diesem Film jemals irgendwo gesehen/gelesen habe, hoffe ich einfach, dass da nicht wegen "historischer Authentizität" rumgeheult wurde. Ich mochte die Schauspielerin von Darling sehr gerne (angenehme Stimme vor allem).

  • Vorhin mit einem Freund 50 shades of Grey geguckt. Die DVD gesehen beim Einkaufen und uns gedacht, ey, den müssen wir uns einfach mal reinziehen des Spaßes halber.


    Oh mein Gott. So viel Gelächter und Fremdscham zugleich habe ich noch nicht erlebt. Doch kann ich stolz behaupten, es ist, auf eine ganz eigene Art, einer der besten Filme die wir hätten sehen können. So eine Komödie muss erst noch gemacht werden.


    Einige Dialoge aus dem Film:


    Sie: "Haben sie mit vielen Frauen geschlafen?"

    Er: "Ich schlafe nicht, ich ficke"


    Er: "Ich bin dominant"

    Sie (1,0 Diplom in Literaturwissenschaften): "Dominant? Was bedeutet das?" 🤣 und googelt dann das Wort "submissive", um dann den Laptop ganz verschreckt zuzuklappen.


    Er: "Willst du, dass ich dir mein Spielzimmer zeige Ana?"

    Sie: "Spielzimmer? Da wo du deine xBox aufbewahrst?"


    Und dann all diese verdammten Klischees wie im Buche geschrieben. "Gutaussehender" (subjektiv) Milliardär findet nach einem kurzen Gespräch Interesse an einer schüchternen Jungfrau - ja das muss Liebe sein -, stalkt und kontrolliert sie. Nach nem Tag Bekanntschaft, der aus 2 kurzen Gesprächen bestand, "rettet" er sie vor einem vorbeifahrenden Fahrrad, um ihr dann mitzuteilen "...ich bin nicht gut für dich, wir können nicht so weitermachen"


    Nach dem Sex sitzt er nachts in seinem luxuriösen Wohnzimmer und spielt auf dem Klavier traurige Lieder, um irgendwelche Traumata aus der Kindheit zu bewältigen.


    Zwischendurch ist er natürlich der harte Geschäftsmann. Nach einem tollen Tag im Segelflugzeug rumfliegen, kriegt er plötzlich einen besorgniserregenden Anruf - Arbeit steht an. Davon will er Ana natürlich nichts sagen, will sie nicht "belasten". Als sie in seine Wohnung kommt, hört sie ihn nur am Telefon reden, wo er nem Geschäftspartner sagt, "das ist inakzeptabel". Richtiger Badboy.


    Aber darauf darf man ihn natürlich nicht reduzieren. Denn als er Gastredner an Anas Uni war, hat er davon geredet, wie er ja die Welt verbessern und Afrika helfen will mit seinen Projekten. Die eine oder andere Frau wird jetzt vermutlich "oooooh" sagen. Der "dominante", kontrollbesessene Badboy mit Aggressionsproblemen ist also scheinbar doch ein guter Kerl, der die Welt einfach zu einem besseren Ort machen will.


    Nach und nach kristallisiert sich im Film natürlich raus, dass er das wahre Opfer ist. Tief im inneren ein lieber Kerl mit großem Herz, für den das ganze Liebesgedöns ja bloß neu ist, aber der den harten Kerl spielen muss. Als Ana ihn fragt, warum es ihm denn Freude bereitet ihr wehzutun, und warum er sie ändern will, sagt der Typ so: "Du veränderst mich!"


    Irgendwann bittet Ana ihn darum, ihr zu zeigen, wie hart er sein kann und sie so hart zu bestrafen wie er nur kann, weil sie ihn besser kennenlernen will (wobei er ihr versichert, dass sie ihn danach hassen wird). Daraufhin soll sie sich vorbeugen und der Typ sagt ihr, "ich werd dich jetzt 6 mal mit dem Gürtel schlagen, und du musst mitzählen". Dann schlägt er sie 6 mal so fest er kann und hat bei jedem Schlag so einen bemitleidenswerten Blick, während sie heulend mitzählt. Danach ist sie scheinbar angeekelt von ihm und flüchtet, sagt, es sei jetzt vorbei. Man könnte echt meinen, tolles Ende, weil sie das Selbstbewusstsein und den Respekt vor sich selbst hat, das nicht mitzumachen. Wären da nur nicht die Fortsetzungen, in denen sie heiraten. Lmao.


    Leute Leute.


  • Ich habe heute erneut Okja geguckt, diesmal aber mit meiner Mutter (da es aber bereits halb 3 wurde und meine Mutter müde geworden ist, müssen wir die letzten 30 Minuten noch morgen gucken, lol, aber ihr gefiel der FIlm bis jetzt sehr).


    Also der Film ist echt sehr underrated (scheinbar?) und den gibt es auf Netflix. Es ist ein Bong Joon Ho Film (Parasite, Snowpiercer), den ich bereits vor einigen Monaten gesehen hatte und jetzt wo ich den das 2. mal gucke, fällt mir (nochmals) auf, wie verdammt gut der Film ist - auf allen Ebenen. Die Schauspieler, die Emotionen, die Shots, die Musik, die Parallelen zu unserer Gesellschaft... Es ist ein emotionaler Film mit einer sehr wichtigen Message (es geht um den Konsum von Tierfleisch und das Leiden der Tiere und viele Menschen haben nach dem Film auf den Konsum von Tierfleisch verzichtet und einige sind sogar auf Veganismus umgestiegen, nur so nebenbei erwähnt).

    Den Film hab ich damals ebenfalls ohne jegliches Vorwissen und ohne jeglichen Trailer zu sehen geguckt. Ich wusste einfach, dass es ein guter Film sein wird, weil Bong Joon Ho und hab den deswegen eines Tages einfach angeschaltet. Ich war am Anfang auch etwas skeptisch, aber ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass meine Skepsis total unberechtigt gewesen ist und mich der Film echt sehr gut gefallen hat. Empfehle ich echt jeden weiter! (and get those tissues ready, bc the movie will hit you hard, aber der Film hat auch einige echt lustige Momente tho)

    Große Schauspieler wie Jake Gyllenhaal, Tilda Swinton, Steven Yeun und weitere spielen in dem Film mit.



    Hier der Trailer:


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  • Godless von Scott Frank




    Kennt ihr Jeff Daniels? Ja, genau, der Typ aus "Dumb and Dumber" (1994, Peter Farrelly), der nicht Jim Carrey ist. Der spielt hier keinen gutmütigen Hinterwäldler, der sich seine Zunge am Skilift festfrieren lässt, sondern Frank Griffin, Kopf einer dreißigköpfigen Bande Gesetzloser und das personifizierte Böse, der nicht davor zurückschreckt, Kinder zu lynchen, Frauen zu vergewaltigen und eine ganze Stadt zu massakrieren. Als ihn einer seiner Ziehsöhne, Roy Goode, hintergeht, ihn um eine große Summe Geld beraubt und bei der Flucht schwer verwundet, zählt für ihn nichts anderes mehr als das Geld zurückzuerlangen und Goode für seinen Verrat zu bestrafen.

    Der Western macht auf mich aufgrund der Kostüme, Beschreibungen des Alltagslebens und der dargestellten Ortschaften einen authentischen Eindruck. Was die Anzahl an Schießereien angeht, sollte man keinen Realismus erwarten. Schon nach wenigen Minuten kommt man beim death count nicht mehr hinterher. Dabei darf man nicht den Fehler machen und ihn mit dem klamaukigen Ableben unzähliger Cowboys in "Jango Unchained" (2012, Quentin Tarantino) vergleichen. Der Film ist einfach nur roh und bot kaum eine Szene, in der Frank Griffin auftrat, in der mein Körper nicht bis in die Zehenspitzen angespannt war. Ursprünglich wollte ich den Film nur so nebenbei sehen, während ich anderen Kram mache, aber es hat nicht lange gedauert, bis er meine volle Aufmerksamkeit hatte. Das waren die kurzweiligsten 452 Minuten (ja, stolze 7,5 Stunden), die ich seit langem vor einem Bildschirm verbracht habe. Den Großteil habe ich gestern Abend geschaut und das Finale dann noch gerade eben, weil gestern gegen Ende meine Aufmerksamkeitsspanne der Geschichte nicht mehr gerecht wurde.

    Die Schauspielleistung Jeff Daniels ist einfach grandios und ich muss mir eingestehen, dass ich ihm vorher so eine Rolle niemals zugetraut hätte. Ansonsten sieht man noch unter anderem den Cowboy aus "The Queen's Gambit" (Scott Frank, 2020) - wow, ich realisiere gerade erst beim Schreiben, dass Scott Frank bei beiden Mini-Serien das Drehbuch geschrieben und Regie geführt hat - über die Leinwand spazieren, den ich beim Damengambit als einzige Figur überhaupt nicht mochte. Hier passt er als Cowboy zumindest in die Handlung. Ach ja, und probs an ihn fürs Jonglieren seiner Revolver. Kim Coates, den man unter anderem aus der Serie "Sons of Anarchy" kennt, gibt sich auch die Ehre. Wer mit seinen typischen Rollen vertraut ist, wird sich ungefähr denken können, wie der in seiner Rolle als Ed Logan so tickt. Michel Dockery, die in ihrer Rolle als junge Witwe Alice Fletcher dem flüchtigen Goode Unterschlupf gewährt sowie Merritt Weever, die in einem Städtchen, das fast ausschließlich von Frauen bewohnt wird, eine resolute und wehrhafte Wortführerin gibt, überzeugen ebenfalls schauspielerisch. Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer relevanter Charaktere und kleinere Handlungsstränge, die in den roten Faden des Films eingewoben werden, aber darauf einzugehen, würde hier den Rahmen sprengen. Schaut euch den Film einfach selbst an, wenn ihr Western nicht völlig abgeneigt seid.

    Bevor ich zum Abschluss komme, möchte ich aber noch auf zwei Dinge eingehen. Zum einen habe ich mich an der Darstellung sexualisierter Gewalt ziemlich gestört , die ich allein schon in dieser Häufigkeit (wenn ich mich nicht verzählt habe, waren es allein drei Vergewaltigungen) für absolut nicht essentiell halte. Okay, Frank Griffin und seine Bande sind ganz böse Leute. Das hat man spätestens nach der ersten Vergewaltigung verstanden, hätte man aber auch vermutlich aufgrund der ganzen anderen gesetzeswidrigen Handlungen. Und ja, der Wilde Westen war wild und sexueller Missbrauch wird auch dort vorgekommen sein, dennoch waren insbesondere diese Darstellungen, die letzte hierbei doch sehr explizit, für mich sehr beklemmend und die Intention fragwürdig.

    Zum anderen möchte ich hervorheben, dass die Arbeit mit den Pferden im Film sehr beeindruckend ist. Da wäre ich wirklich gerne am Set gewesen, um mir die Dreharbeiten anzuschauen. Für mich gehören eine ganze Reihe von Szenen zu Pferde mit zu den eindrucksvollsten des Western-Films. Hier seien exemplarisch die Szene genannt, in der Frank Griffin auf seinem Pferd in eine Kirche reitet, um vom Altar aus zur Gemeinde zu sprechen und die Szene gegen Ende, in der ein Mitglied der Bande auf seinem Pferd ins ehemalige Freudenhaus geritten kommt und mit diesem die Treppe ins Obergeschoss erklimmt. Ach ja, Jeff Daniels reitet übrigens nur mit einem Arm. Und noch einen fun fact zum Schluss: Jeff Daniels Pferd wurde auch von Jeff Bridges in "True Grit" (2010, Joel & Ethan Coel) geritten. Wusste ich's doch, dass euch das interessiert.


    Wo kann ich den Film schauen?


    Netflix (7 Episoden à 41 - 80 Minuten)


    Weitere Western-Filme der letzten Jahre, die meine Empfehlung bekommen:

    • The Ballad of Buster Scruggs
    • The Revenant
    • The Hateful Eight
    • Django Unchained
    • Rango
    • True Grit
  • Es sind in letzter Zeit mal wieder ein paar Filme zusammengekommen, alle zum ersten Mal gesehen.


    Fargo (1996)

    Inhalt: Wir befinden uns im Norden der USA in den 80er Jahren. Ein Autoverkäufer hat Geldprobleme und heuert zwei Verbrecher an, um seine Frau zu entführen und vom reichen Schwiegervater ein Lösegeld zu erpressen, während ihm eine Kommissarin auf die Schliche kommt.

    Meinung: Möglicherweise hängt es auch mit der deutschen Synchronisation zusammen, aber mir kamen die Figuren alle ziemlich gekünstelt vor. Ein paar Szenen und Schusswechsel sind ein wenig unappetitlich, und dann können es die hübschen Winterlandschaften im Hintergrund auch nicht mehr rausreißen. Außerdem kann ich mit Krimis, bei denen mir der Verbrecher von Anfang an bekannt ist und die Ermittlungen damit nicht so spannend sind, von Grund auf schon weniger anfangen.


    Louis van Beethoven (2020)
    Inhalt: Der junge Beethoven muss sich als Kind, Jugendlicher und junger Erwachsener am Fürstenhof in Bonn als Musiker durchsetzen, während in einer parallel erzählten Zeitlinie der alte, schwerhörige Beethoven als überheblicher und herrischer Einzelgänger gezeigt wird.

    Meinung: Der Film wurde für das Beethovenjubiläum 2020 gedreht, und auch wenn es nun vorbei ist, kann ich diesen Film sehr empfehlen, falls man etwas mit historischen Settings und klassischer Musik anfangen kann. Speziell bei ersterem bin ich sehr wählerisch und war wirklich angetan, der Film nimmt seine gesellschaftlichen Themen wie Freiheit und Liebe aus der Zeit (Französische Revolution) und zeigt dennoch ihre Aktualität für heute. Die meisten Figuren sprechen Dialekt (vor allem Rheinländisch), was tatsächlich gut gelingt. Der Film hat ein ziemlich hohes Tempo und könnte sich an manchen Stellen mehr Zeit lassen (besonders für die Musik), aber hat mir sehr gut gefallen.


    James Bond: Die Welt ist nicht genug (1999)
    Inhalt: Ein besonders böser Bösewicht will den Bau einer Erdölpipeline verhindern, damit der Westen Europas abhängig von der russischen Leitung bleibt, und nebenbei seine persönliche Rache am MI6 und dessen Chefin M ausüben.

    Meinung: Besser gelungen als der letzte Bondfilm, den ich gesehen habe (siehe hier), weil der Plot nachvollziehbarer ist, aber dennoch voll von Elementen, über die man nicht genauer nachdenken sollte. Natürlich trifft Bond immer genau die richtigen Entscheidungen und entkommt aus den aussichtslosesten Situationen. Dass er quasi alle Plottwists vorher verrät, indem er laut Vermutungen anstellt, hätte aber nicht sein müssen.


    Pitch Perfect

    Inhalt: Eine weibliche A-capella-College-Gruppe möchte die nationalen Meisterschaften gewinnen und muss sich dafür selbst finden und gegen die arrogante männliche Konkurrenzgruppe vom gleichen College durchsetzen.

    Meinung: Mir wurde etwas ähnliches wie High School Musical angekündigt, aber auch wenn ich den immer ein wenig belächle, ist er wesentlich besser als Pitch Perfect. Alles wirkt irgendwie nicht wirklich ausgearbeitet, die Figuren, die Konflikte, die unvermeidliche Liebesbeziehung. Das meiste hat man eigentlich schon hundertmal gesehen, trotzdem schaffen es die Macher nicht, dass ich irgendetwas davon erstnehme. Ja, es ist ein Musikfilm, aber auch die Musik ist eher Mittel zum Zweck und hat keinen Ohrwurmcharakter. Außerdem sind einige der Witze derart sexistisch, dass man nur den Kopf schütteln kann.

    Und plötzlich schien ein neuer Kontinent

    am Horizont, wir sind noch lange nicht am End’!
    _________________________________________________- Flocon

    Vielen Dank an Evoluna für diesen wunderbaren Avatar ^-^

  • Meisterdetektiv Pikachu


    Bin vermutlich einer der wenigen Bisafans, die den Film erst heute gesehen haben. Ich hoffte im voraus, das mich bitte kein Kitsch erwartet und war am Ende doch sehr begeistert, aber auch überrascht von dem Film. Freue mich jetzt schon auf den 2. Teil. Danke, das die Pokemon nicht andauernd ihren eigenen Namen hintereinander sagen. Das ging mir in der Serie damals schon ziemlich auf die Nerven. Die Story hat mir sehr gefallen. Die Charaktere ebenso. Auch das Design der Pokemon mochte ich sehr. Da hat man viel Wert aufs Detail gelegt. Es gab jetzt keinen Punkt, wo ich sagen würde, das hat mir nicht so gut gefallen. :unsure: Ein toller Film.

  • Habe in den letzten Tagen ein paar Filme von Kore-eda Hirokazu gesehen, angefangen mit Shoplifters (2018), der mir sehr gut gefallen hat und dann After The Storm (2016) und Still Walking (2008).



    Shoplifters unterscheidet sich von den anderen beiden Filmen. Den Film kann man sich auf Amazon Prime angucken (zum Glück auch OV, da die Synchro wohl nicht so gut sei). In dem Film ging es, finde ich, etwas flotter voran, als in den anderen beiden Familien, denn die anderen beiden sind sehr langsam und für viele wahrscheinlich viel zu langweilig.

    Ich würde es auch vermeiden, gerade bei Shoplifters den Trailer zu sehen, da der Trailer bereits sehr viel vom Film inkl. Szenen aus den letzten paar Minuten zeigt. Ich hab mir den Film einfach so gegeben.

    Bei allen 3 Filmen geht es um Familie und familiäre Beziehungen, welche wirklich sehr schön und detailreich inszeniert und dargestellt werden. In Still Walking dreht sich die Handlung fast ausschließlich um einen jährlichen Besuch einer Familie bei den Großeltern und die Charaktere lernt man im Verlauf des Films etwas besser kennen, aber bei den Charakteren handelt es sich um ganz gewöhnliche Personen, wovon jeder seinen eigenen Part in der Familie spielt.

    Die Filme sind großenteils einfach nur ein Abbild einer gewöhnlichen und realistischen Familie im Mittelstand - mit der Ausnahme von Shoplifters - und man hört während des gesamten Films einfach nur gewöhnliche Alltagsdialoge zwischen den Familien-Mitgliedern, aber gerade das macht (finde ich) die Filme am Ende auch so emotional. Es ist die Realität, die uns so dargestellt wird, wie sie ist und am Ende der Filme merkt man, dass die Charaktere, die wir den ganzen Film über begleitet haben, nur ein kleiner Abschnitt der Welt sind und Teil eines Zykluses (gerade in Bezug auf Großeltern und Enkelkinder - erneut: ich rede jetzt vor allem über After The Storm und Still Walking). In Still Walking gibt es zum Beispiel eine Szene, wo die Großeltern die letzten Besucher verabschieden und dann wieder nach Hause gehen und dabei die Treppen langsam hochsteigen, während im Hintergrund die Vögel zwitschern und es gibt zum Beispiel eine Szene, in der die Kinder in der Familie miteinander draußen spielen. Musik wird nur sehr spärlich eingesetzt, passt dann meist aber auch sehr gut zu den Szenen.

    Die Schauspieler spielen ihre Rollen sehr gut und kommen in allen Filmen sehr authentisch rüber und ich fand sie alle sehr sympathisch. Kirin Kiki (RIP) ist bezaubernd in ihren Rollen.

    Ich fand die Filme sehr entspannend zu gucken mit den Dialogen und der Dynamik innerhalb der Familie bzw. der Beziehung der einzelnen Familien-Mitgliedern zueinander, wenn es um ganz gewöhnliche Sachen ging, wie Duschen, Essen, Spazierengehen etc. was in vielen anderen Filmen so nicht gezeigt wird und die Häuser sind nicht so fancy dargestellt, wie in vielen anderen Filmen, sondern es liegen oft irgendwelche Sachen herum, was zusätzlich die feste Bindung zwischen den Mitgliedern (gerade in Shoplifters) bestärkt. Die Filme sind alle zum Ende hin sad, aber es gibt auch mehrere humorvolle Momente.


    Weitere Filme auf meiner Liste von Kore-eda Hirokazu: Nobody Knows (2004), I Wish (2011) und Like Father, Like Son (2013).

  • Ich habe einen Fehler gemacht. :sad:

    Und dieser Fehler war es, FANT4STIC / Fantastic Four (2015) anzuschauen.


    Ich hatte es tatsächlich fünf Jahre lang versäumt, mir den Film anzukucken und habe das gestern dann zum ersten Mal gemacht. Ich habe natürlich damals von der "Kontroverse" um den Film gehört (aka Nerds flippen aus, dass Johnny Storm von einem schwarzen Schauspieler gespielt wird), aber das wäre für mich tatsächlich sogar ein Grund dafür gewesen, den Film anzuschauen.

    Außerdem ist für mich persönlich nicht so mega-wichtig, dass ein Film perfekt ist oder so. Solange er das Herz am rechten Fleck hat, kann ich mich schon gut unterhalten lassen. Ich bin auch eine der wenigen Personen, der beispielsweise Man of Steel Spaß gemacht hat. Aber dieser Film hier hat im Grunde auf jeder relevanten Ebene versagt! So etwas habe ich tatsächlich noch nicht so oft erlebt! :blink:

    Aber gehen wir doch alle filmanalytisch wichtigen Ebenen einmal durch:


    Die Figuren-Ebene:

    Wir haben im Film sechs relevante Figuren, die untereinander in Beziehung stehen:

    Reed Richards aka unser flacher Protagonist. Er ist super-duper-schlau, steht womöglich minimal auf Sue und ist seit der Kindheit mit Ben befreundet. Er hat so wenig Ahnung von irgendwas, dass er nichtmal eine Rivalität mit Victor von Doom anwachsen lässt.

    Seinen besten Kumpel Ben Grimm. Seine einzige Beziehung im Film ist zu Reed. Sie waren Freunde, dann geht ihr Experiment schief und er mutiert zu einem Steinmonster. Er wird sauer auf Reed, aber verzeiht ihm dann auch kurz darauf wieder, ohne dass es irgendeine Form von kathartischem Ereignis gegeben hätte.

    Professor Franklin Storm, der Leiter der Forschungseinrichtung, in der der Großteil der Geschichte spielt. Er erkennt als einziger Reeds Genie (Reed hat schon in der High School offensichtlich eine Teleportations-Maschine gebaut, aber NIEMAND merkt es, obwohl das ungefähr das größte Ereignis in der Menschheitsgeschichte ist) und holt ihn zu sich in die Forschungseinrichtung. Außerdem ist er der leibliche Vater von Johnny Storm und hat Sue Storm adoptiert.

    Sue Storm ist wie man erkennen kann die einzige relevante weibliche Figur im ganzen Film. Es gibt minimalste Andeutungen auf eine Dreiecksbeziehung zwischen ihr, Reed und Victor, ansonsten hat sie ein gutes Verhältnis zu ihrem Adoptivvater und wünscht sich mehr Kontakt zu ihrem Adoptivbruder. Gerade daran arbeitet sie auch aktiv in der Handlung, was Sie rein von der Konstellation neben Reed zur wichtigsten Figur und aufgrund ihrer Umsetzung auch eigentlich zur Hauptfigur machen würde - wenn der Film nicht darauf bestehen würde, dass Reed superwichtig ist.

    Johnny Storm ist der letzte der Helden im Bunde. Er ist der rebellische Bad Boy der Gruppe und fährt gerne illegale Autorennen. Nach einem Unfall wird er von seinem Vater auch in die Forschungseinrichtung geholt.

    Victor van Doom (jap, so heißt er): Ein ehemaliger Forschungspartner von Franklin Storm, der dann wieder ins Projekt geholt wird. Viel mehr kann man zu ihm nicht sagen. Er wird halt böse und will die Welt zerstören.

    Allgemein muss ich hier sagen, dass der Film genauso unsozial wirkt wie der Protagonist. Es kommen kaum authentische Gefühle oder Charakter-Interaktionen zustande! Eine Dreiecksbeziehung zwischen Reed, Sue und Victor wird angedeutet - aber dabei bleibt es auch. Eine Rivalität zwischen Reed und Victor wird angedeutet - und dann wieder verworfen. Ben ist sauer auf Reed - und vergibt ihm grundlos wieder! Von der nicht-vorhandenen Interaktion vieler Figuren untereinander ganz zu schweigen. Dafür, dass sie ein Team sein sollen, reden Ben und Johnny zum Beispiel erst am Ende des Films mal miteinander. Und das ist auch nicht verwunderlich! Ein Drittel des Films über fehlen Reed und Victor auch noch! Da ist ja gar keine Zeit im Film, dass irgendwer zu irgendwem irgendwelche zwischenmenschlichen Beziehungen aufbauen kann.

    Im Grunde ist Sue von der Konstellation her die interessanteste Figur, aber genau sie kommt nicht mit beim ersten Ausflug in die andere Dimension, genau sie ist auch nicht die Protagonistin.


    Ich kann dem Film auf einer anderen Eben zumindest zugestehen, dass er versucht hat, die Fantastic 4 minimal diverser zu gestalten. Johnny Storm ist schwarz, und bei Sue ist zwar weiß aber hat zumindest eine nicht-amerikanische Herkunft und Victor kommt aus "Latveria" (keine Ahnung, wo das Land in den Marvel-Comics liegt, der Schauspieler ist auch wieder weiß).

    Aber tatsächlich rausgeholt haben sie daraus nichts.


    Die Handlungs-Ebene:

    Reed ist schon als kleines Kind besessen davon, einen Teleporter zu bauen. Und weil er ein Superhirn ist, schafft er das auch, aber niemand bemerkt das. Weil in den paranoiden USA natürlich nicht auffällt, wenn jemand regelmäßig Stromausfälle verursacht und potentiell apokalyptische Geräte baut (wobei er ist weiß und männlich und Amerikaner, der wird schon kein Terrorist sein :rolleyes:).

    Sein bester Kumpel Ben (aus schwierigen sozialen Verhältnissen) hilft ihm dabei als Handlanger.

    Als sie an der Highschool sind, erkennt Professor Storm Reeds Potential und nimmt ihn zu sich mit auf die Forschungsstation. Dort kommen dann auch Johnny und Victor hinzu und gemeinsam mit Sue stellen sie den Teleporter / das Transportationsgerät in die andere Dimension fertig. Aber genau, als sie das erreicht haben, kommt eine shady Regierungsbehörde und will ihnen alles wegnehmen! Also betrinken sich die Jungs in der Nacht, holen Ben dazu und gemeinsam reisen Reed, Ben, Johnny und Victor in die andere Dimension. Dort geht alles mögliche schief, sie reisen mit Sues Hilfe zurück, aber Victor ist scheinbar tot in der anderen Dimension.

    Wieder angekommen ist die Maschine kaputt und alle sind mutiert, aka Reed ist wie aus Gummi, Johnny aus Feuer, Ben wird zum Stein-Monster und Sue kann sich unsichtbar machen und hat telekinetische Fähigkeiten (obwohl sie nicht in der anderen Dimension war, aber sie war wohl nah genug dran :upsidedown: ). Die vier werden dann auch von der Regierungsorganisation gefangengehalten und an ihnen wird herumexperimentiert, bis Reed die Flucht gelingt.

    Dann gibt es einen Handlungssprung von einem Jahr, damit die sowieso schon schludrige Spannungskurve des Films vollends flöten geht und uns erstmal der neue Status quo gezeigt wird: Reed ist immer noch untergetaucht. Ben tötet jetzt für das US-Militär, und Johnny soll auch bald in den Einsatz (was er persönlich gut findet). Sue und Professor Storm wollen nicht, dass Johnny zur Waffe wird, weshalb sie Reed ausfindig machen. Es kommt zu einer circa 30-sekündigen Konfrontation zwischen Ben und Reed, und sie holen ihn wieder zurück.

    Reed wird gezwungen, die Maschine zu reparieren (ohne sein Superhirn ist das völlig unmöglich, es gab auch sicher keine Aufzeichnungen oder so). Dann reisen ein paar Handlanger in die andere Dimension, finden dort einen Victor, der ziemlich aus dem letzten Loch pfeifft (wie ich zu dem Zeitpunkt des Filmschauens) und bringen ihn mit zurück in unsere Dimension. Dort offenbart Victor, den wir auch den halben Film nicht gesehen haben, seinen diabolischen Plan: Er will die Welt zerstören, damit nur die andere Dimension, in der er ein Jahr alleine verbracht hat, übrigbleibt, muhahaha! (außerdem ist sein Gesicht so mutiert, dass er KEINERLEI Mimik mehr hinbekommt, was seine Schauspielarbeit deutlich erleichtert, aber das Zuschauen total öde macht)). Es kommt zum Showdown auf die letzten 20 Minuten: Reed, Ben, Johnny und Sue besiegen Victor und der Film ist zu Ende.


    Die Bild-Ebene:

    Wie wird die ganze Story jetzt visuell umgesetzt? Wenn Inhalt und Figuren nicht bestechen können, vielleicht schaut der ganze Spaß mit den Superkräften und der anderen Dimension dann wenigstens schön aus?

    Äh, nein.

    Wie man am Poster wahrscheinlich gut erkennen kann, ist das ganze wieder ziemlich entfärbt und alles wirkt etwas trist und schlammig. Weil, das wollen die Leute sehen. Traurigen Schlamm, der nicht in der Lage ist, Gefühle zu empfinden.


    Die Ton-Ebene:

    Das hätte noch interessant werden können, denn Sue hört gerne Musik und spricht im Film auch viel darüber (eine Figur mit einem Hobby? Sue ist im Vergleich wirklich die komplexeste Figur). Leider Gottes hören wir nur nie, welche Musik sie hört. Das wäre die Gelegenheit gewesen, uns einen Hammer-Soundtrack ala Guardians of the Galaxy zu präsentieren, aber dann wären durch die Musik ja wieder Emotionen entstanden und das will dieser Film um jeden Preis vermeiden. Sues Playlist wird also für immer ein Geheimnis bleiben. :sad:


    Ich fasse es kaum, dass zu sagen, aber: Wer einen Film mit den Fantastic Four sehen möchte, ist immer noch am besten beraten, den Film von 2005 anzusehen. Ist zwar 15 Jahre alt, aber man wird wesentlich mehr Spaß damit haben als mit diesem hier.

  • So, es gibt wieder Input meinerseits.


    Das fünfte Element

    Ein Film meiner Kindheit schlechthin. Neben "Waterworld", "Demolition Men" und den "Teenage Mutant Ninja Turtles" wurde dieser Film rauf und runter geschaut und es wurde niemals langweilig. Jetzt nach einigen Jahren an Abstinenz habe ich ihn mir mal wieder gegönnt, und was soll ich sagen? Der Film sieht nach fast einem Viertel Jahrhundert immer noch verdammt gut aus, weiß sich zu präsentieren und hat eine recht angenehme Erzählstruktur, bei der man nicht viel verpasst, selbst wenn man mal kurz nicht hinschaut.

    Interessanterweise war ich als Kind von den Mangaloren im Film ziemlich fasziniert gewesen, auch wenn man denen wohl vorhält einen extrem strengen Körpergeruch aufzuweisen. Rein optisch aber fand ich die echt super, vor allem deren Augen, die schwarzen Brillengläsern ähneln.

    Ach ja, es war wieder schön diesen Sci-Fi-Film zu schauen. Wer ihn nicht kennt, darf sich den ruhig mal anschauen.


    Don't Breath

    War schon immer mal ein bisschen neugierig auf den Film und muss sagen, man kann ihn sich durchaus geben. Was den Film wohl in diesem Sinne auszeichnet ist die Erzählstruktur. Es gibt kein klares Gut und Böse, jeder hat seine eigene Motivation, und ob man dies nun entsprechend befürwortet oder nicht, liegt hierbei natürlich im eigenen Ermessen, aber die einzelnen Strukturen tragen halt den Film und ergeben ein gutes Ganzes. Auch der Farbwechsel im Keller bzw. das Ausschalten des Lichts dort ergibt eine ganz andere Form des Grauens. Als sehender Mensch eine furchtbare Erfahrung, wenn man nicht weiß, wo man hinläuft, während man sich einem blinden Gegner gegenüber gestellt "sieht", der in dieser Dunkelheit König ist.

    Eine interessante Filmerfahrung, die ich mir zumindest schon zweimal in den letzten Tagen gegönnt habe. Kommt bei Gelegenheit mal wieder in den Blu-Ray-Slot.


    Shutter Island

    Hab mir mal so einige Rezensionen zu diesem Film angeschaut und einige beschwerten sich über die etwas zu extremen... ich sag mal jetzt "Traumsequenzen", die alle so ihre eigene Physik aufwiesen und die einige Zuschauer wohl zu sehr verwirrt haben. Habe mir den Film nun angeschaut, und ja, die entsprechenden Szenen sind anfangs verwirrend, ergeben aber später immer mehr Sinn. Sie tragen auch die Struktur vom Film, nicht komplett, denn auch alles andere, was in der Irrenanstalt passiert, trägt seinen Teil dazu bei. Im Laufe der zwei Stunden dauernden Filmlänge fragt man sich als Zuschauer automatisch, ob das, was man da gerade sieht, echt ist oder nur der Fantasie entspringt.


    Train to Busan

    Vorher noch nie was vom Film gehört und ganz ehrlich weiß ich nicht mal warum. Mit "The Host" hatte ich schon einmal einen koreanischen Fiilm gesehen, dieser hier ist mein zweiter, wenn auch mit einer völlig anderen Thematik. Dennoch kann ich sagen, dass ich schon länger nicht mehr einen so gut gemachten Zombie-Film gesehen habe. Das Make-Up von denen sah teils zum Fürchten aus und auch appeliere ich an die Darsteller, weil die das echt gut geschauspielert haben.

    Storytechnisch kann ich nicht viel sagen, außer, dass es mich sehr angesprochen hat. Hab mir den sogar ein zweites Mal mit meiner Mom gegeben und selbst die, die mit solchen Filmen überhaupt nichts anfangen kann, weil das für sie "Quatsch" ist, war von dem Film angetan.


    47 Ronin

    Schwierig... sehr schwierig. Im Grunde ist der Film nicht grottenschlecht, aber auch nicht wirklich gut. Animationstechnisch sauber und auch auf hohem Niveau, aber so das Ganze drum herum ist nicht so meins gewesen. Der Oberbösewicht ist ein Witz und nicht mal ansatzweise wenigstens ein bisschen ertragbar. Keanu Reeves wirkte etwas deplaziert zwischen all den Asiaten und irgendwie fühlte sich das während des gesamten Films etwas komisch an. Von der Story okay, aber eben nichts Herausragendes. War zudem auch etwas enttäuscht, dass der Typ mit den ganzen Tättowierungen (weiß nicht, wie der heißt) keine größere Aufmerksamkeit bekommen hat, weil... weil halt ^^


    Prometheus - Dunkle Zeichen

    Der fünfte Alien-Film, der eigentlich keiner ist, weil keine Aliens und keine Facehuggers... ähm... nee, warte, da war doch was. Aber im Ernst, es kommen halt keine Aliens vor, weil das hier alles vor dem ersten Alien-Film spielt und damit eine ganz andere Erzählstruktur besitzt. Aber abgesehen davon hat mir der Film gefallen. Es ist halt irgendwo immer das Gleiche, aber wenn man weiß, wie man das verpackt, kann man es sich trotzdem anschauen. War gut, Punkt.


    I Want To Eat Your Pancreas

    Ja, der Titel ist seltsam, ergibt aber im Laufe des Films einen Sinn. Von den Animationen her sehr schön anzusehen, die Kirschblütenallee ist ein Traum, aber auch sonst ist der Film etwas fürs Auge. Subjektiv betrachtet hat mir die Story gefallen, den Ausgang als solchen so aber nicht. Hat mich doch etwas erwischt. Ich wusste ja was kommt, aber wie es dann gekommen ist, hat mich doch überrascht.


    König der Löwen 2: Simbas Königreich

    Jup, habe mir den zweiten Teil nach Jahren auch mal wieder anschauen wollen und schwupp, lag die CD schon im Blu-Ray-Slot. Generell mag ich den Film, die Songs sind auch okay und kann man sich gut anhören (alles rein subjektiv, ihr versteht mich schon). Mir ist aber aufgefallen, dass man die Schnitte des Films ein bisschen verändert hat. Hatte den Film damals auf VHS gesehen und kenne den faktisch noch auswendig, von daher sind mir kleinste Veränderungen direkt aufgefallen. Hat mich jetzt nicht gestört, hab es halt nur bemerkt ^^


    So weit die Füße tragen (2001)

    Ich denke, über den gleichnamigen Roman von Josef Martin Bauer muss ich nun nichts erzählen. Habe das Buch zweimal gelesen und kenne damit den Inhalt komplett. Das ein Film diese Menge an Roman nicht in knapp über zwei Stunden reinquetschen kann, sollte an dieser Stelle klar sein. Ich hatte dennoch das Problem, dass ich ständig das Buch vor Augen hatte und damit den Film nicht ansatzweise genießen konnte. Wenn ich mir den irgendwann nochmals anschauen sollte, muss ich versuchen meinen Kopf dahingehend abzuschalten.


    Sweeney Todd - Der teuflischen Babier aus der Fleet Street

    Ich mag die Filme von Tim Burton sehr. Liegt wohl an der Kombination mit Jonny Depp, düsterem Flair und erdbeerrotem Kunstblut. Zuerst einmal war ich ziemlich überrascht, dass in dem Film gesungen wird. Wenig wird gesprochen, die Handlung wird im Gesang getragen. Akustisch waren diese auch gut zu hören. Die Charaktere kann man mögen, man kann es aber auch lassen. Den Richter und seinen Büttel habe ich direkt von Beginn an nicht leiden können, alleine schon wegen ihrer schmierigen Art. Ansonsten aber ist der Film von der Story her sehr düster, hier existieren keine guten Seiten, kein happy End an sich. Die Tragik ist greifbar und das bisschen Fünkchen Hoffnung geht regelrecht darin unter. Das ist gewiss so gewollt. Das Sterben geht in dem Film Hand in Hand, ist eher Mittel zum Zweck als wirklich von Bedeutung. Nur zum Ende des Films hin hat es ein bisschen an Zweckmäßigkeit zurückbekommen und einen Sinn erhalten.

    Ich empfehle ihn nur bedingt. Wer zum Beispiel "Sleepy Hollow" nicht mag, sollte hier von vielleicht lieber die Finger lassen.


    Herby Fully Loaded

    Der süße Käfer mit der Nummer 53 :heart::heart::blush::blush:

    Ach ja, ich liebe die alten Klassiker rund um Herby. Diesen Film hatte ich mir damals im Kino angeschaut und nun noch einmal nach den ganzen Jahren auf DVD. An sich ist der Film typisch Disney eben familientauglich, storytechnisch kein Wunderwerk, abber solid, wenn auch ausbaufähig und... argh mit einem "Bösewicht", den ich nicht mal geschenkt haben möchte, so billig und naiv und von sich selbst überzeugt und klischeehaft und.... okay, ich belasse das mal so, ich könnte die Liste aber durchaus noch weiter führen.

    Die Effekte sind nach aktuellen Maßstäben ziemlich veraltet, das haben die deutlich älteren Filme merklich besser hinbekommen, aber das Budget war wohl knapp.... :pflaster:

    Nun... ich habe meine Zeit schon mit anderen Dingen im Leben verschwendet, die kurzen anderthalb Stunden mit diesem Film haben mir nicht mehr geschadet wie sonst.

    "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an,
    das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde,
    anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern."


    [Astor, Pokémon - Schwarze Edition]

    Nur noch sporadisch im BisaBoard.