Vote der Woche #161 (24.08.-31.08.2014) - Ice Bucket Challenges finde ich...

  • Ice Bucket Challenges finde ich... 178

    1. Super, weil sie auf einen guten Zweck hinweisen. (59) 33%
    2. Super, allerdings vor allem wegem dem Unterhaltungswert. (14) 8%
    3. Ok, ist eben so ein Trend, der kommt und geht. (35) 20%
    4. Nervig, weil es jeden Tag in den Medien ist. (26) 15%
    5. Schlecht, weil der eigentliche gute Zweck völlig untergeht. (44) 25%

    Es dürfte kaum jemanden geben, der in den letzten Wochen noch keine ALS Ice Bucket Challenge gesehen hat. Nachdem in den ersten Wochen der Aktionen nur sehr dezent darauf hingewiesen wurde, dass die Aktion auf die Krankheit ALS hinweisen und zum Spenden motivieren soll, etabliert es sich inzwischen die Challenge mit dem Kürzel ALS zu benennen. Mitgemacht haben bereits zahlreiche Prominenten aus Film- und Fernsehen und Persönlichkeiten wie z.B. Bill Gates oder George W. Bush. Zu den bekanntesten deutschen Personen gehört vermutlich Helene Fischer, der bekannteste Pokémon-Prominente ist Junichi Masuda (siehe unsere News mit Video).


    Wer mehr zur ALS Ice Bucket Challenge erfahren will, sollte sich diesen Artikel bei Wikipedia USA durchlesen, der die Aktion sehr gut vorstellt. Interessant ist hier vor allem, dass es keine festen Regeln gibt und die Eiswasser-Aktion eigentlich dafür gedacht war um jemanden zu bestrafen, wenn dieser nicht spenden will. Wenn man also einen Promi sieht, der an der Aktion teilnimmt, wäre durchaus die Frage berechtigt, ob dieser nun spendet oder nicht. Generell geht man allerdings davon aus, dass viele Prominente die Aktion durchführen und dennoch spenden.


    Doch was halten die Fans davon, dass sich täglich weitere Prominente einen Eimer mit Wasser über den Kopf kippen? Ist das eine gute Sache, weil dezent auf ALS hingewiesen wird und die Spenden eventuell steigen oder ist es nervig und nur ein Spaß für Promis, der sie nebenbei in die Schlagzeilen befördert? Sagt eure Meinung in den Kommentaren!


    Zur Übersicht aller Vote der Woche bei uns...

  • Ich finde die Idee eigentlich gut, aber sämtliche Teilnehmer bekommen dadurch unnötig mehr Aufmerksamkeit und der eigentliche Zweck geht vollkommen unter. Aber dennoch ist es lustig, denen dabei zuzusehen =]

  • Ich wusste lange nicht, dass so etwas existiert. Ich finde es ganz okay, auch wenn der eigentlich Grund nicht viel mit Eis-über-den-Kopf-schütten zu tuen hat.

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    Ich suche temporär 2-3 Kloner, die mich bei einem größeren Klonprojekt (Gen.6) unterstützen können.

    Wer Interesse hat oder mehr dazu wissen will, kann mich gerne per Konversation anschreiben.

  • Am Anfang fand ich die Aktion lustig und gut, da sie einem guten Zweck dient. Aber so langsam nervt sie mich, da sie einfach nur gehypet wird und der Sinn der Aktion langsam untergeht. Facebook ist voll von Promis, von denen ich die Hälfte nicht kenne, die sich einen Eimer Eiswasser über den Kopf kippen. Ich finde das einfach nur störend.


    LGGuardevoir

  • Ganz ehrlich.....mir geht dieser Eis-Eimer-Wettbewerb auf die Nüsse, ständig irgendwelche Promis von a bis ZXX-Promis alles vertreten, die sich so nen Kübel über die Birne kippen!
    Schafft diesen Mist ab, wichtiger wär wie es den Leuten in Fukushima, im Irak etc. geht und nicht welcher möchtegerne VIP sich so nen Kübel über die Birne gekippt hat!

  • "Ok, ist eben so ein Trend, der kommt und geht."


    Es ist für mich nicht mehr als ein gewöhnlicher Internettrend. Es ist gut, dass dadurch Leute, die genug Geld haben etwas davon für einen guten Zweck abgeben, aber die Selbstdarstellung steht bei dieser "Challenge" für die meisten Promis im Mittelpunkt. Sonst müsste man sich nicht einen Eimer Wasser über den Kopf schütten, sondern könnte einfach so spenden und darauf aufmerksam machen als wohlhabender Mensch mal etwas von seinem Geld abzugeben, nicht zwingend für ALS, das mit diesem Eimer Eiswasser überhaupt nichts zu tun hat, sondern für egal welche Projekte. Der Ice Bucket macht das ganze viral und so schafft es die ALSA Millionen von Spenden einzuheimsen, obwohl andere Projekte es sicherlich nicht weniger nötig hätten und der Grund, warum ihre Spende ausgerechnet an die ALSA geht für die meisten Prominenten nicht mehr als eben dieser Eimer Wasser ist. Daher ist dieser Internettrend verrückt anzusehen, aber nicht immer ganz zu verstehen. Hier sind meine zwei persönlichen Highlights zu dem Thema von Ralph Ruthe und Linda Zervakis:


    https://www.facebook.com/ruthe…10152640297304417/?type=1


    https://www.facebook.com/photo.php?v=696723610407300

  • Nerviger Trend, der jeden Tag in den Medien ist, aber in ein paar Wochen eh wieder vergessen ist. Dabei könnte man auch so spenden, ohne so eine dämliche Challenge erstmal erfüllen zu müssen... An sich kann man sich darüber nur lustig machen. x)
    Unnötiger Schwachsinn, den die Welt nicht braucht und nur Publicity für die XYZ-Promis sorgt...

  • Also ich hab für "Schlecht" gestimmt; der zweite Satzteil ist aber nicht alleine Grund dafür.


    Auf jeden Fall geht der Zweck langsam unter, denn es geht ja schließlich fast nur noch darum, seinen Lieblingspromi beim abfrosten zu sehen. Was dahinter steckt, interessiert die meisten Leute nicht mal; Hauptsache "Man kann lachen, weil sich andere zum Deppen machen". Allein aus dem Grund fänd ich es schon besser, dass selbst die Leute, die sich das kühle Nass über den Kopf geknallt haben, die 100€ spenden. So käm die Organisation viel weiter.


    wichtiger wär wie es den Leuten in Fukushima, im Irak etc. geht und nicht welcher möchtegerne VIP sich so nen Kübel über die Birne gekippt hat!


    Da schließ ich mich an! Auch wenn ALS eine unheilbare Todkrankheit ist, wäre es z. Zt. wichtiger, z.B. den IS-Flüchtlingen im Irak zu helfen.


    Ein anderer wichtiger Grund, die "Ice Bucket Challenge" abzuneigen, ist der Risikofaktor. Hierbei muss ich auf die "Cold Water Challenge" verweisen, die inoffiziell als Inspirator der Ice Bucket Challenge gilt. Dort war es zwar das Ziel, das verrückteste Foto zu haben, wodurch sich waghalsige Situationen unweigerlich ergaben, die erst kürzlich ein Todesopfer fordeten, aber dennoch hat auch dieser Trend klein angefangen. Bei der Ice Bucket Challenge ist jetzt ja noch alles OK, aber wenn dann die erste Steigerung auftritt (z.B. Eiswasser mit einem Feuerwehrschlauch über den Kopf schießen, und wenn`s die Feuerwehr vom Nachbarort nicht nachmacht, dann gleich 400€) geht die Entwicklung in Richtung riskante (vlt. tödliche) Aktionen "nur für den guten Zweck". Und das will dann auch keiner!

  • Da ich in letzter Zeit keine Nachrichten geschaut habe, wusste ich bis jetzt nur am Rande was das ist. Zuerst dachte ich, die verschwenden ein Eimer Wasser für nix?
    Interessante Sache. Wenn es denen spaß macht und irgendwie was gutes bewirkt.
    Also mit einen Eimer Eiswasser will ich nicht unbedingt überschüttet werden wollen.

  • Ich finde es ganz Ok, es führt immerhin zu einem guten Zweck.
    Meistens machen die Leute die Challenge und spenden Geld, war ja eig gedacht das man nur entweder oder macht.
    Auf dauer wird das ganze schon recht nervig, aber wird eh nur für kurze Zeit sein. Der gute Zweck geht eventuell nur bei der vielfalt an unterschiedlichen Videos unter, manche machen was anderes als sich nur so nen Eimer über zukippen.
    Andere springen direkt in eine Badewanne... oder bei Charlie Sheen fählt direkt das Geld raus! :thumbsup:


    LG

  • Hätte ich hier nicht von dieser Aktion erfahren, dann wäre dieser "Trend" spurlos an mir vorbeigezogen. Da ich weder einen Account auf "Twitter", "Facebook" und anderweitigen Social Network-Seiten habe, bekomme ich von solchen Sachen gar nichts mit und da ich auch keine Nachrichten verfolge ebenso wenig.


    Aber ich verstehe den Sinn dahinter nicht, zumindest nicht im Bezug zu ALS. Amyothrophe Lateralsklerose kenne ich selber durch meinen Beruf als Altenpflegerin und weiß daher, wie die Krankheit verläuft und ausgeht. Und trotz aller Therapiemaßnahmen ist sie weder heilbar noch kann man diesen Prozess verlangsamen. Man kann die Symptome nur mildern, aber das genügt auch, um den Menschen ein soweit angenehmes Leben und einen ebenso "friedvollen" Tod zu beschehren.


    Aber warum einen so dermaßen übertriebenen Hype ausrufen, den auch gleich alle A-, B- und C-Promis folgen MÜSSEN. Mein Gott, die bekommen schon genug Aufmerksamkeit und Geld, da müssen die es nicht wieder übertreiben. Und vor allem diese bekloppte Idee mit dem Eimer voller Eiswasser. Was hat das mit ALS zu tun? Nichts! Das einzige, was da "dezent" außer Betrieb gesetzt wird, sind die Hirnzellen, die kurzzeitig das denken mindern... sofern das nicht schon chronischer Natur ist...
    Immerhin Charlie Sheen hat es richtig gemacht und sich nicht so einen bescheuerten Kübel mit Wasser über den Kopf geschüttet. :thumbup:

    "Wie beim Kartenspiel kommt es auch im wirklichen Leben darauf an,
    das Beste aus dem zu machen, was einem gegeben wurde,
    anstatt sich über ein ungünstiges Blatt zu beschweren und mit dem Schicksal zu hadern."


    [Astor, Pokémon - Schwarze Edition]

    Nur noch sporadisch im BisaBoard.

  • Finde es eig. gut, da etwas einem guten Zweck gespendet wird, klar gibt es wohl "bessere" Sachen für die gespendet werden sollte, wie z.B. irgendetwas was mit der Natur zu tun hat oder der Arterhaltung verschiedener Tiere, aber das liegt wohl im Auge des Betrachters.
    Scheiße finde ich es allerdings, wenn irgendwelche Idioten die Challenge machen und andere nominieren und dann so etwas fordern wie einen Kasten Bier.. Das geht gar nicht, denen würde ich am liebsten ihr Gesicht mit dem Eimer zerhauen bis sie nicht wieder zu erkennen sind, aber solche Idioten (noch nett ausgedrückt) wird es wohl leider immer geben...

  • Nerviger Trend, der jeden Tag in den Medien ist, aber in ein paar Wochen eh wieder vergessen ist. Dabei könnte man auch so spenden, ohne so eine dämliche Challenge erstmal erfüllen zu müssen... An sich kann man sich darüber nur lustig machen. x)
    Unnötiger Schwachsinn, den die Welt nicht braucht und nur Publicity für die XYZ-Promis sorgt...


    Das kann ich eigentlich so unterschreiben. Ich finde es einerseits gut, dass dadurch Spenden für diese Krankheit gesammelt werden, andererseits ist es traurig, dass sich viele Prominente genau dadurch Aufmerksamkeit erhoffen und das alles eigentlich nur ein riesiger PR-Zirkus ist. Noch dazu gibt es aktuell dringlichere Probleme in der Welt, für die die Spendengelder genauso gut gebraucht werden könnten.

  • Ich finds unnötig. Man kann auch direkt für ALS spenden und muss nicht so ne dämliche Challenge machen, auch, wenn man so mehr Leute dazu bekommt. Man kann nur die XYZPromis dafür auslachen, mehr auch nicht.


    Die einzige ALS Challenge, die ich cool fand, war die von Charlie Sheen, weil er bringt es auf den Punkt. Link zum Video siehe unten.


    http://youtu.be/qat9gR5nrpM


    Ohne diese Challange hätte ich aber nicht mal gewusst, dass es ALS überhaupt gibt. Von daher finde ich es eigentlich ganz gut. Im Grunde haben eigentlich alle was davon: ALS bekommt Geld und Aufmerksamkeit; Promis bekommen Aufmerksamkeit; Alle anderen haben was zu lachen.


    Die von Charlie Sheen finde ich aber auch gut.



    Die, die mir am besten Gefallen hat, war die von Bastian Schweinsteiger.
    Hier das Video:

  • Ich finde es total unnötig. Da geht doch total der eigentlich Zweck unter.
    Was ist daran so toll, dass sich diese ganzen Promis und "Promis" einen Kübel Eiswasser über den Kopf schütten???? Die sollen lieber einen Teil ihres Vermögens spenden und nicht auf attention whore machen. Das nervt. Bei manchen wünsche ich mir inständig, dass sie sich eine Erkältung geholt haben. =)
    Wobei, Charlie Sheen hatte das afaik direkt mit dem Geld gemacht, dass er spenden will oder? Das war dann ganz okay ^^

  • Unnötig.
    Eigentlich heißt es, dass man entweder spendet oder man sich mit Eis begießt. Die meiste begießen sich und erwähnen selten, dass sie etwas spenden. Da innerhalb der letzten Wochen bisher nur etwa 100.000 Dollar zusammengekommen sind, spenden auch die ach so großzügigen Stars und Sternchen der Welt eher wenig. Daher ist das eher einfach nur Publicity für diese.


    Außerdem bin ich eh zwiegespalten. Seit sehr vielen Jahren wird an Tieren sinnlos getestet. Bisher wurde dadurch noch nicht einmal richtig die Ursache von ALS gefunden. Da ich mich gegen Tierversuche engagiere und die Initiatoren der Challenge sich eindeutig Pro Versuche geäußert haben, möchte ich das auch nicht unbedingt unterstützen. Ich kenne genug Stiftungen und Vereine die ich ethisch vertreten kann und auch finanziell unterstütze.